Nach der ernüchternden 1:3-Niederlage des TSV 1860 beim SV Waldhof Mannheim zeigte sich Löwen-Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz erwartungsgemäß unzufrieden mit der Leistung seines Teams.
“Frühe Führung hat uns gut in die Karten gespielt”
Obwohl die Löwen weit hinter den Erwartungen und ihren Ansprüchen zurückblieben, sah der Coach auch positive Aspekte.
“Die frühe Führung hat uns gut in die Karten gespielt, aber wir haben leider verpasst, entschlossen nachzusetzen, dass wir vielleicht sogar frühzeitig 2:0 in Führung gehen können. (…) Bis zur Halbzeit waren wir froh, dass es am Ende noch 1:1 gestanden ist. (…) Nach der Halbzeit haben wir das Spiel wieder gut in den Griff bekommen. (…) Wir haben bei 2-3 Möglichkeiten über Vrenezi und Skenderovic es verpasst, hier mit 2:1 in Führung zu gehen und dann passiert uns bei eigenem Einwurf ein Stellungsfehler (…) und wenn Du hier zurückliegst, dann wird es extrem schwer.”
Gerade Köllners Einschätzung bezüglich des Beginns der zweiten Hälfte kam für viele doch überraschend, denn der Waldhof war in dieser Phase die deutlich aktivere Mannschaft mit den besseren Möglichkeiten.
Köllner auf Pressekonferenz unzufrieden
Nach dem Rückstand hatte man eigentlich auf einen Sturmlauf der Löwen gehofft – vergebens. Das bemängelte auch Michael Köllner:
“Hinten raus waren die Abstände einfach zu groß, um nochmal richtig Druck aufzubauen. (…) Für mich schwierig, dass wir uns in den letzten Zonen da vorne nicht durchgesetzt haben, um das 2:1 zu machen. Und dann mit dem Rückstand – der ist a) ärgerlich, wie er zustande und kommt und b) war es dann schwer und wir waren relativ weit auseinander. Erst in der Schlussphase haben wir es wieder geschafft, dass wir enger zusammen waren und haben die ein oder andere halbe Möglichkeit gehabt mit Bär (…), um hier noch mit einem Remis nach Hause zu fahren.”
















