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Johann Ngounou Djayo schließt sich Wacker Burghausen an

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Johann Ngounou Djayo TSV 1860 München

Die Löwen verzeichnen einen Abgang. Johann Ngounou Djayo wechselt mit sofortiger Wirkung vom TSV 1860 München zu Wacker Burghausen.

Johann Ngounou Djayo wechselt zu Wacker Burghausen

Neben Marco Mannhardt und Maxim Gresler wurde auf der ersten Pressekonferenz der Saison 2022/23 verkündet, dass auch Johann Ngounou Djayo fix zum TSV 1860 II versetzt wird. In der Bayernliga Süd sollte er so auf mehr Einsatzzeiten und folglich Spielpraxis kommen. Doch der 21-Jährige hatte offenbar andere Pläne. Wie die Löwen eben bekannt gaben, wechselt Djayo mit sofortiger Wirkung zu Wacker Burghausen. Dort wird er in der Regionalliga Bayern auf Torejagd gehen.

Seit der D-Jugend war Johann Ngounou Djayo bei den Löwen und verbrachte seine restliche Fußballzeit als Jugendlicher bei den Junglöwen. In der 3.Liga kam er insgesamt neun Mal zum Einsatz und konnte dabei eine Vorlage beisteuern. Bei der U21 in der Bayernliga Süd kommt Djayo auf zwölf Einsätze (ein Treffer, vier Assists). Mit dem Wechsel zu Wacker Burghausen erhofft sich der gebürtige Dachauer mehr Einsatzzeiten.

sechzger.de wünscht dafür alles Gute und viel Erfolg in Burghausen!

TSV 1860 – KSC: Tickets beim SV Heimstetten erhältlich

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Sportpark Heimstetten beim Spiel gegen den TSV 1860 München

Am kommenden Samstag trifft der TSV 1860 in Heimstetten auf den KSC. Tickets für die Pokal-Revanche sind ab sofort über die Homepage des SV Heimstetten erhältlich.

TSV 1860 gegen KSC in Heimstetten

Am kommenden Samstag (25.06.) findet ein absolutes Testspiel-Highlight im ATS Sportpark Heimstetten statt. Dabei trifft der Drittligist TSV 1860 München auf den Zweitligisten Karlsruher SC. Anstoß ist um 14:00 Uhr.

Der Vorverkauf startete am Montag (20.06.) um 12:00 Uhr. Dieser wird ausschließlich online stattfinden. Bezahlung der reservierten Tickets folgt dann vor Ort an den Tageskassen.

Ticketinformationen

  • Preis Vollzahler: 15€
  • Preis Ermäßigt: 12€ (Kinder/Jugendliche bis 16 / Menschen mit Behinderung / Renter*innen ab dem 65. Lebensjahr)
  • Max. Ticketanzahl im Vorverkauf: 2000 Zuschauer*innen

In eigener Sache: sechzger.de korrigiert Fehlentscheidung

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Niemand ist unfehlbar und sechzger.de ist es auch nicht. Um euch zukünftig wieder ungetrübten Lesegenuss bieten zu können, verzichten wir ab sofort auf jegliche Werbebanner und Einblendungen. Fällt halt der Geländewagen für den Chefredakteur beim nächsten Mal eine Nummer kleiner aus.

sechzger.de korrigiert Fehlentscheidung

Ebenfalls für einen Fehler haben einige unserer Leser den Artikel „Gemeinsam ist keine Einbahnstraße“ gehalten. Dieser hat für einigen Wirbel gesorgt. Vor allem, weil sich ein anderer Löwen-Blog genötigt fühlte, einen langen Artikel darüber zu schreiben. Mit den dort durchaus üblichen und erwartbaren Reaktionen im Kommentarbereich.

Natürlich würde das an dieser Stelle noch jede Menge Stoff liefern nach dem Prinzip: Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Aber mit ewigen Diskussionen ist niemandem geholfen, am wenigsten dem TSV 1860.

Aus diesem Grunde gibt es von uns keine weitere Stellungnahme zu diesem Thema und wir richten den Blick nach vorne. Hinsichtlich der generellen Situation rund um sechzger.de wird es jedoch zeitnah noch ein Statement unsererseits geben.

Kein Zweifel an Michael Köllner

Trotz der kleinen Kritik – wir glauben an Michael Köllner. Haben wir von Anfang an, haben wir übrigens auch in den kleinen Durststrecken, als er von anderen schon zum Abschuss freigegeben war.

Auf eine hoffentlich erfolgreiche Löwen-Saison!

NLZ: U9 und U10 des TSV 1860 gewinnen beim FC Schalke 04

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TSV 1860 NLZ Grünwalder Straße

Die U9 und U10 des TSV 1860 gingen am Wochenende auf Reisen und gastierten dabei unter anderem bei FC Schalke 04. Beide Teams schlugen den Nachwuchs des Bundesligisten und nahmen zudem noch an Turnieren teil.

U9 und U10 des TSV 1860 schlagen Schalke 04

Tolle Leistung der U9- und U10-Junioren der Löwen. Beide Teams reisten Ende letzter Woche nach Gelsenkirchen, um sich mit dem FC Schalke 04 zu messen.

Und siehe da: Die Löwen setzten sich in beiden Altersstufen mit 6:5 gegen die Knappen durch. Herzlichen Glückwunsch – ein toller Erfolg für das NLZ des TSV 1860!

Turnierteilnahme am Wochenende

Am Wochenende nahmen beide Mannschaften noch an Turnieren teil.

Die U9 trat beim Internationalen Ford-Hagemeier-Cup in Steinhagen an. Dort setzte sich am Ende Bayer Leverkusen durch. Die Löwen gewannen ihre Vorrundengruppe nach sechs Siegen in sechs Spielen (u.a. gegen gegen den späteren Sieger).

Die U10 reiste zum Internationalen U10 PT Sports-Junior Cup nach Verl weiter, um ihren Titelgewinn aus dem Jahr 2019 gegen 71 andere Teams (u.a. Bayern München, RB Leipzig, Olympique Marseille, FC Valencia, PSV Eindhoven) zu wiederholen.

U12 in Burghausen siegreich

In der Bezirksoberliga setzte sich die U12 der Löwen unterdessen mit 1:0 bei der U13 von Wacker Burghausen durch.

Stefan Lex im Interview über Neuzugänge, Rotation und sein Karriereende

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Stefan Lex TSV 1860
Der Anfang vom Schützenfest: Stefan Lex (Mitte) trifft im Fallen zum 1-0 vs Freiburg II ins lange Eck

Löwen-Kapitän Stefan Lex ist bekanntermaßen keiner, der sich in den Vordergrund drängt und große Reden schwingt. Wenn er was sagt, dann hat das Substanz – und ist meist gespickt mit sehr viel Humor. So auch diesmal, als Lex im Interview mit der AZ über die Neuzugänge beim TSV 1860, neue Rotationsmöglichkeiten und sein Karriereende spricht.

Erfolgreicher Deppen-Check der Neuen

Mit einer äußerst positiven Nachricht hinsichtlich der Neuzugänge kann der Kapitän der Löwen aufwarten.

“Wir kennen uns erst einen Tag, da müsste ich lügen, wenn ich jetzt schon mehr sagen würde. Wenn ich jetzt schon gemerkt hätte, dass einer ein Depp ist, dann müsste er schon ein richtiger Depp sein.”

Das ist ja schon mal beruhigend, oder?

Konkurrenzkampf positiv für Rotation

Viele Neuzugänge bedeuten jedoch auch eine gesteigerte Anzahl an Begehrlichkeiten, da natürlich jeder gerne in der Startelf stehen würde. Stefan Lex sieht das sportlich und verspricht sich durch den Konkurrenzkampf sogar einen positiven Effekt.

“Ich bin kein Feind der Rotation, wenn Alternativen da sind. Das hätte auch letzte Saison schon nicht geschadet, wenn ich das ein oder andere Mal nach 60 Minuten hätte rausgehen können.”

Ehrliche Worte des Kapitäns, der in der Vorsaison 7 Tore und 17 Assists beisteuerte.

Stefan Lex über sein Karriereende

Bereits im April hatte Stefan Lex sein Karriereende nach der bevorstehenden Saison angekündigt. Entsprechend motiviert geht der 32-Jährige in die Vorbereitung:

“Ich gehe fest davon aus, dass es dabei bleibt. Ich hab’ gesagt: Ich will noch mal mit 1860 aufsteigen – und das können wir ja hinbekommen in der Saison. (…) “Die Vorfreude is groß und auch der Ansporn, nachdem wir es letzte Saison ja wieder knapp verpasst haben. Es ist das klare Ziel des Vereins und auch von uns als Mannschaft, diesmal von Anfang an vorne dabei zu sein!”

Wir drücken dem Kapitän und der ganzen Mannschaft die Daumen, dass er seine Karriere mit dem Aufstieg der Löwen krönen kann. Und wer weiß? Vielleicht überlegt es sich Stefan Lex dann ja doch nochmal anders…

Bild: OR-Pressedienst

Mannhardt, Djayo und Gresler ab sofort beim TSV 1860 II

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TSV 1860 München 2021 22 1024x628

Die Kaderplanung für die kommende Spielzeit ist nahezu abgeschlossen. Neun neue Spieler wurden bisher an der Grünwalder Straße präsentiert. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass einige Spieler die erste Mannschaft (zumindest vorerst) verlassen müssen. Marco Mannhardt, Johann Djayo und Maxim Gresler sind künftig für den TSV 1860 II im Einsatz.

Mannhardt, Djayo und Gresler in der Bayernliga Süd

Wie Trainer Michael Köllner in der ersten Pressekonferenz der neuen Saison bekannt gab, sollen die drei Spieler in der Reserve “wieder den Anschluss schaffen”. Während Gresler auf keinen einzigen Einsatz kam, aber zahlreiche Male auf der Bank als Einwechselspieler saß, durften Mannhardt und Djayo zumindest je ein Mal 3.Liga-Luft schnuppern.

Wie bereits berichtet sind seit dem Trainingsauftakt drei Spieler der A-Jugend in der ersten Mannschaft zu finden. Marius Wörl, Devin Sür und Michael Glück gehören ab sofort zum Profikader. Alle drei wurden gestern beim Testspiel in Waldkirchen bereits eingesetzt. Weitere Neuzugänge schließt Michael Köllner nicht aus, das Transferfenster ist noch bis zum 31.August geöffnet.

Eine Übersicht über den aktuellen Kader gibt es bei den bisher vergebenen Rückennummern.

Sechzig um Sieben: erfolgreicher Testspiel-Auftakt in Waldkirchen

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Das konnte sich doch durchaus sehen lassen! Gegen den frisch gebackenen Landesligisten TSV Waldkirchen feierten die Löwen am gestrigen Sonntag einen gelungenen Auftakt in die Vorbereitung auf die Saison 2022/23.

Reisinger wird Co-Trainer beim TSV 1860

Michael Köllner hat einen neuen Assistenten. Stefan Reisinger kehrt an die Grünwalder Straße zurück und ist neuer Co-Trainer. Sein Debüt feierte er bereits gestern beim Test in Waldkirchen. Der 40-Jährige, der für die Löwen in der 2.Bundesliga aktiv war, freut sich auf seine neue Aufgabe und bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

8:0 in Waldkirchen: Skenderovic in Torlaune

Über 2.000 Zuschauer kamen gestern in das Knaus-Tabbert-Stadion, um den TSV 1860 München beim ersten Einsatz mit insgesamt acht neuen Spielern zu beobachten. Joseph Boyamba stand noch nicht im Aufgebot, da am heutigen Montag noch der obligatorische Medizincheck stattfindet. Vor allem Meris Skenderovic zeigte sich in Torlaune, erzielte nach Wiederanpfiff gleich vier Treffer am Stück und damit einen Quattrick. Das nächste Testspiel folgt dann am Mittwoch beim SV Aschau.

Groundhopping in Laos

Zuletzt berichtete Leser Stefan von seiner Reise nach Indonesien, bei der natürlich auch der Besuch eines Fußballspiels auf der Agenda stand. Unmittelbar danach ging es weiter nach Laos – ein Land, von dem die wenigsten wohl viel wissen dürften. Auch dort war neben Sightseeing natürlich Fußball im Mittelpunkt. Seinen Bericht findet ihr hier.

Letzter Teil des Interviews mit Prof. Paasch

Ein sehr ausführliches Interview durften wir mit Prof. Dr. René Paasch führen, der ein Sportpsychologe ist. Im letzten Teil geht es neben Elfmeter-Situationen auch um die Psyche verletzter Spieler sowie die Unterschiede zwischen Individual- und Mannschaftssport.

News aus der 3.Liga

Vier Neue für Erzgebirge Aue

Absteiger Erzgebirge Aue hat am Wochenende vier neue Spieler auf einen Schlag verpflichtet. Tim Danhof und Ex-Löwe Ivan Knezevic folgen dabei Trainer Timo Rost in den Osten und kommen von der SpVgg Bayreuth. Elias Huth hingegen kommt vom Aufsteiger 1.FC Kaiserslautern ins Erzgebirge. Komplettiert wird das Quartett von Nico Gorzel, der zuletzt bei Türkgücü unter Vertrag stand. Insgesamt kommt Aue damit auf 13 neue Spieler in der aktuellen Transferperiode.

Erstes Testspiel: TSV 1860 gewinnt beim TSV Waldkirchen mit 8:0

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Tsv Waldkirchen Tsv 1860

Erstes Testspiel, erster Sieg! Beim Landesliga-Aufsteiger TSV Waldkirchen gewann der TSV 1860 mit etlichen Neuzugängen standesgemäß mit 8:0.

TSV 1860 gewinnt beim TSV Waldkirchen

Bereits in der 2. Minute eröffnete Yannick Deichmann den Torreigen und sorgte für den ersten Treffer der neuen Saison. Bis zur Pause erhöhten Belkahia und Tallig auf 0:3. Nach dem Seitenwechsel kam unter anderem Neuzugang Meris Skenderovic zum Einsatz und stellte mit vier Toren bis zur 76. Minute auf 0:7. Den Schlusspunkt setzte Martin Kobylanski mit dem achten Treffer in der 81. Minute.

Die Aufstellung der Löwen

Michael Köllner setzte in Waldkirchen insgesamt 23 Spieler des TSV 1860 ein. Lediglich der dritte Keeper Julius Schmid durfte sich das Geschehen auf dem Platz 90 Minuten lang von der Bank aus ansehen.

1. Halbzeit:
1 Hiller – 3 Lang, 27 Belkahia, 35 Glück, 36 Steinhart – 6 Rieder – 8 Tallig, 20 Deichmann, 30 Cocic, 7 Lex – 19 Lakenmacher

2. Halbzeit:
40 Kretzschmar – 24 Wicht, 39 Morgalla, 4 Verlaat, 11 Greilinger – 5 Moll – 9 Vrenezi, 10 Kobylanski, 13 Freitag, 23 Sür (78. Wörl) – 14 Skenderovic

Tsv Waldkirchen Tsv 1860
2100 Zuschauer sahen einen 8:0-Sieg der Löwen in Waldkirchen

Stefan Reisinger wird Co-Trainer beim TSV 1860 München

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Der TSV 1860 München hat einen Nachfolger für Günter Brandl gefunden, der die Löwen nach der letzten Saison aus privaten Gründen verlassen hatte. Mit Stefan Reisinger kommt ein altbekanntes Gesicht zurück an die Grünwalder Straße und fungiert zukünftig als Co-Trainer.

Stefan Reisinger wird Co-Trainer bei den Löwen – Debüt in Waldkirchen

Zuletzt war der 40-Jährige in verschiedenen Positionen beim KFC Uerdingen aktiv. Als Co-Trainer assistierte er unter anderem Stefan Krämer und Michael Wiesinger. Interimsweise übernahm er gleich drei Mal das Amt des Cheftrainers. Seit der Insolvenz im Juni 2021 war Stefan Reisinger auf der Suche nach einem neuen Posten. Seine Trainerkarriere begann er in der Jugend der Spielvereinigung Unterhaching.

Als Spieler war der gebürtige Landshuter vor allem im bayerischen Raum aktiv. Nach seinen Jugendvereinen SV Essenbach und SpVgg Landshut wechselte er zunächst nach Fürth und später nach Burghausen. Auf Wacker folgte dann der TSV 1860 München, für den er in 28 Spielen ein Tor erzielen konnte. Mit dem erneuten Wechsel zu Greuther Fürth begann seine erfolgreichste Zeit. Zeitweilig lag sein Marktwert bei 1,5 Millionen Euro. Nach weiteren Stationen in Freiburg, Düsseldorf und Saarbrücken beendete Stefan Reisinger 2015 seine Karriere.

Nun kehrt er an die Grünwalder Straße zurück und übernimmt als Co-Trainer von Michael Köllner eine neue Funktion. Zu seinen aktiven Zeiten bei den Löwen hieß der Assistent an der Seitenlinie übrigens Günther Gorenzel, der mittlerweile Sport-Geschäftsführer bei den Löwen ist. Reisinger blickt bei seiner offiziellen Vorstellung freudig in die Zukunft und ist gespannt auf seine neue Aufgabe:

Ich bin hochmotiviert, bedanke mich für das Vertrauen, das mir die Verantwortlichen beim TSV 1860 München entgegenbringen. Für mich gilt es jetzt, voll anzugreifen und meinen Teil zu einer erfolgreichen Löwen-Saison beizutragen.

Sein Debüt wird er direkt heute beim Testspiel gegen den TSV Waldkirchen (Anpfiff 16:00 Uhr) feiern.

Das Gemeinsam beim TSV 1860 ist keine Einbahnstraße, Herr Köllner!

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

Am gestrigen Freitag fand die erste Pressekonferenz der neuen Saison statt. Wir waren als sechzger.de nicht dabei, das fühlte sich schon mal komisch an. Wie im Nachgang dann bekannt wurde, äußerte sich Trainer Michael Köllner sehr wohlwollend über Anthony Power, den Geschäftsführer der Merchandising GmbH. Seitdem fragen nicht nur wir uns: warum?

T-Shirt Kopie bleibt quasi ohne Folgen

Es war zunächst eine Ankündigung, die viele als einen schlechten Scherz auffassten. Der offizielle Fanshop des TSV 1860 München kündigte ein neues T-Shirt an. Die Ähnlichkeit zum Design beim TSV 1860 e.V. war nicht von der Hand zu weisen – lediglich der Löwe in der Mitte des Logos war ein anderer. Anthony Power, der in der Vergangenheit mehrfach Löwenfans abgemahnt und verklagt hatte, drehte den Spieß nun augenscheinlich um und forderte zu einem kleinen Machtkampf heraus. Er sollte Recht behalten – seitens des e.V. gab es keine (öffentliche) Reaktion. Doch der Bruder des Designers wollte das Ganze nicht unkommentiert auf sich sitzen lassen und wandte sich an das Fußballmagazin 11Freunde.

Der Artikel war ein Erfolg – vor allem auch, weil weitere Tageszeitungen so auf das Thema aufmerksam wurden und über den Vorfall berichteten. BRSport veröffentlichte auf seiner Facebook-Seite eine Grafik und sorgte damit für weitere Diskussionen. Die Reaktionen in den Kommentaren ließen bei mir schon einige Zweifel aufkommen. “Kindergarten”, “Das ist doch nur ein T-Shirt” und vieles weitere konnte man dort lesen. Das ist eben der Punkt: es mag nur ein T-Shirt sein, aber es geht dabei um so viel mehr! Es zeigt das aktuell herrschende Verhältnis an der Grünwalder Straße auf, was aus meiner Sicht vollkommen aus den Fugen geraten ist.

Die Lobhymnen von Köllner für Power zur Unzeit

“Gemeinsam” heißt es vom TSV 1860 München immer so schön in den sozialen Medien und auch sonst sollte dieses eine Wort ein gelebtes Gefühl bei den Löwen sein. Es ist sicherlich eine Grundbedingung, um das erklärte Saisonziel Aufstieg zu erreichen. Die Neuzugänge klingen vielversprechend, sodass der TSV 1860 als einer der Top-Favoriten in die neue Spielzeit starten wird.

Für mich wirkt es aber bereits seit längerem so, dass “Gemeinsam” nur eines bedeutet: der e.V. hat die Füße still zu halten und alle Äußerungen oder Handlungen von Hasan Ismaik und seinen Vertretern in München werden wohlwollend zur Kenntnis genommen. Das “Gemeinsam” kommt nur aus einer Richtung. Seit geraumer Zeit übernimmt der e.V. einen Großteil der anfallenden Zahlungen für das Nachwuchsleistungszentrum. Auf die Summe von der KGaA, die eigentlich als Ausbildungsentschädigung fällig wird, wird in der momentanen Situation brav verzichtet. Stattdessen behilft sich der Verein mit einer eigenen Kollektion, um zumindest so Einnahmen für die Jugendarbeit zu generieren. Teil der Kollektion ist das bereits angesprochene T-Shirt – und das ist eben der springende Punkt.

Auch einem Anthony Power sollte bewusst sein, dass jedes verkaufte Shirt der KGaA direkt zugute kommt. Denn es sorgt für die gleichbleibend hohe Qualität der Nachwuchsarbeit an der Grünwalder Straße, die wiederum der A-Jugend (Stichwort Bundesliga-Aufstieg) sowie den beiden Herrenmannschaften stets neue Spieler und Talente beschert (zuletzt Wörl, Sür und Glück). Alle drei Mannschaften werden durch die KGaA organisiert.

Es muss Grenzen geben – für beide Seiten

Das Stillhalten des e.V. ist die eine Sache – öffentliche Lobeshymnen für Anthony Power von Trainer Michael Köllner sind das andere. Der Geschäftsführer der Merchandising GmbH stand – zurecht! – die ganze letzte Woche öffentlich in der Kritik. Eine Stellungnahme der KGaA oder gar der Verzicht auf den Verkauf des T-Shirts: Fehlanzeige. Stattdessen kommt dann der Auftritt von Michael Köllner in der gestrigen Löwenrunde. Anthony Power müsse explizit gelobt werden, er habe “großartig unterstützt” und einen Beitrag zu den bisherigen neun Neuzugängen geliefert.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Abgesehen davon, warum der eigentlich für den Fanshop verantwortliche Power bei Neuzugängen mitwirkt, ist dieses Lob momentan einfach nicht angebracht. Anthony Power hat mit dem Verkaufsstart eines kopierten T-Shirt ganz klar eine Grenze überschritten. Er gefährdet damit das “Gemeinsam” an der Grünwalder Straße 114. Denn zu diesem einfachen Wort gehören immer zwei Parteien, es ist ein Geben und Nehmen. Das sollte auch ein Michael Köllner wissen.