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Ab 14 Uhr: Tickets für das Heimspiel des TSV 1860 gegen den SC Verl

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Anzeigetafel Stadion am Lotter Kreuz SC Verl gegen den TSV 1860 München

Zu Beginn des Monats März spielen die Löwen drei Mal nicht am Wochenende. Die Fans dürfen sich daher über stimmungsvolle Abende unter Flutlicht freuen. Nachdem die Tickets gegen Kaiserslautern bereits verkauft werden, folgt heute auch der Startschuss für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl.

Tickets TSV 1860 – SC Verl ab 14 Uhr

In einer halben Stunde werden die ersten Tickets für das Heimspiel des TSV 1860 gegen Verl erhältlich sein. Dabei haben wie gewohnt zunächst die Dauerkarteninhaber ein Vorkaufsrecht und können ihre Eintrittskarte entspannt erwerben. Die letzten Heimspiele haben dabei gezeigt, dass der Andrang auf den Onlineshop zunächst hoch ist, dann aber tagelang viele Plätze noch frei waren. Entsprechend informiert der TSV 1860 bereits darüber, dass ab dem Mittwoch, 02.März um 12 Uhr auch Tageskarten erhältlich sein werden, sofern dann noch Plätze im Grünwalder Stadion verfügbar sind.

Auch beim Spiel gegen Verl wird es keine Ticketsperre für Löwenfans geben, die bereits bei den vorangegangenen Heimspielen im Sechzgerstadion dabei waren. Weiterhin erlaubt sind eine Auslastung von 50% der Kapazität und somit 7.500 Zuschauer.

Mitglieder-Verkauf für Kaiserslautern

Bevor die Löwen auf den SC Verl treffen, ist allerdings erst einmal der 1.FC Kaiserslautern am kommenden Dienstag zu Gast auf Giesings Höhen. Für diese Partie hat der Verkauf von Tageskarten bereits begonnen, bis zu acht Tickets können dabei pro Kaufvorgang von einem Mitglied des TSV 1860 erworben werden.

Sollten noch Dauerkarten-Inhaber ihr Ticket buchen wollen, müssen sich diese fortan per E-Mail beim TSV 1860 melden.

Zwickau – TSV 1860 München: Die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel FSV Zwickau – TSV 1860 München. Die Sechzger stehen vor der schweren Aufgabe, den sprichwörtlichen Bock umzustoßen und etwas Zählbares einzufahren. Die Zwickauer haben gegen Halle und Kaiserslautern keine Punkte holen können. Das Nachholspiel zwischen diesen beiden Spielen gegen Viktoria Köln wurde gewonnen. Vergangenen Samstag konnte die Partie gegen Verl wegen Sturm nicht stattfinden. Was können wir von den Gastgebern aus Westsachsen erwarten und wie kann man dort das bestmögliche Ergebnis einfahren?

Joe Enochs, der amerikanische Coach der Schwäne, ist der dienstälteste Trainer der Liga. Seit Jahren hält er sein Team mit einem vergleichsweise niedrigen Etat in der dritthöchsten Spieklasse. Er schafft es, sowohl Taktik als auch Systematik Jahr für Jahr dermaßen an das vorhandenen Spielermaterial anzupassen, dass er sich trotz eingeschränkter Mittel mit dem Abstieg in den vier Jahren seiner Amtszeit nur peripher beschäftigen musste.

Waren die Zwickauer vergangene Saison noch vornehmlich im 3-5-2 (5-3-2) unterwegs, lässt Enochs seine Schwäne in dieser Spielzeit mit einer Ausnahme generell mit Viererkette in der letzten Reihe antreten. Am häufigsten wurde bisher das 4-4-2 mit der Doppelsechsvariante auf den Plan geworfen. Und genau mit diesem System rechne ich auch am Samstag.

Die wichtigsten Statistiken des FSV Zwickau

  • Ballbesitz: 43% (schlechtester Wert in der Liga)
  • Passgenauigkeit: 74% (schlechtester Wert in der Liga)
  • Defensive Zweikampfquote: 63%
  • Flankengenauigkeit: 38% (bester Wert der Liga)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 9,5

Wie spielt der FSV Zwickau? Wo ist er angreifbar?

Aus einer sicheren Defensive heraus versuchen die Zwickauer mit möglichst wenig Ballkontakten schnörkellos auf die Flügel im letzten Drittel vor dem gegnerischen Tor zu kommen, um dann mit gut gezielten Flanken das Sturmzentrum zu bedienen. Der FSV Zwickau ist das Team, das trotz im Schnitt geringem Ballbesitz, die meisten Flanken mit der höchsten Genauigkeit in der Liga pro Spiel zustande bringt. Eine leichte Tendenz dieses Flügelspiels zur linken Seite hin ist bei Zwickau zu erkennen. Fünfzehn Prozent der Flanken der Schwäne kommen in den Fünfmeterraum des Gegners.

Dieses Vorgehen der Zwickauer in der Offensive macht auch durchaus Sinn. Als zweitstärkste Mannschaft hinter Wiesbaden, was den Erfolg beim Kopfballspiel betrifft, und als Mannschaft, die am häufigsten Kopfballduelle führt, wäre es unlogisch, diese große Stärke nicht auszuspielen.

Gegen den Ball stehen die Zwickauer relativ tief und agieren abwartend. Vor der Box der Zwickauer kann es zu einem zermürbenden Geduldsspiel werden, bis der Ball einmal gefährlich in die Box gespielt werden kann. Hohe Flanken werden bei der Kopfballstärke des Teams und mit der Strafraumbeherrschung, die Torhüter Brinkies an den Tag legt, eher nicht zum Erfolg führen. Eine Ausnahme könnten hier auf Kopfhöhe, vom Tor weggezogene scharfe Flanken bilden.

Angriffspunkte

Flanken, die nicht von oben in den Gefahrenzone hineintropfen, sondern eben scharf gespielt werden, haben für die angreifende Mannschaft den Vorteil, dass sie, wenn sie verteidigt werden können, oft leichter als zweiter Ball im Zentrum vor dem Tor erobert werden können. Nichtsdestotrotz halte ich, um den Ball in die Box bzw. den Fünfmeterraum zu bringen, flache Flanken und Kombinationsspiel für das zielführendere Mittel.

Damit das gelingt, wird viel Bewegung ohne Ball von den offensiven Spielern der Sechzger vonnöten sein. Sich in tiefere Positionen fallen lassen, Positionswechsel mit dem Nebenmann, Kreuzläufe in der Spitze, um Defensivspieler horizontal aus der Position zu ziehen, oder das Innenverteidigerpaar in der Rückwärtsbewegung auf dem falschen Fuß zu erwischen, können Mittel sein um das Bollwerk, das die Westsachsen zur Verteidigung der eigenen roten Zone aufbieten, zu durchbrechen.

Stärken und Schwächen des 4-4-2 (Doppelsechs)

Stärken:

Es wird zunächst eine starke, doppelte Abwehrkette aufgebaut. Dadurch wird es möglich, den Gegner auf den Flügeln zu doppeln und trotzdem im Zentrum kompakt zu stehen. So zwingt man den Gegner oft Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Passwege können aufgrund der guten Staffelung in Tiefe und Breite leicht zugestellt werden.

In der Offensive liegen die Stärken klar auf den Außenpositionen. Sowohl die Außenverteidiger, als auch die Mittelfeldaußenspieler können für großen Druck auf den Flügeln sorgen.

Von den beiden defensiven Mittelfeldspielern im Zentrum übernimmt einer den offensiven Part (Box to Box Spieler) und der andere bleibt auf seiner absichernden Position. So kann man die Lücke im Zentrum zu den Stürmern schließen.

Wenn das Zusammenspiel der Mannschaftsteile gegen den Ball so funktioniert wie es in diesem System gewollt ist, zwingt man den Gegner oft auf die Flügel, sodass dieser mit Flankenläufen und hohen Bällen agieren muss, um den Ball ins Zentrum vors Tor zu bringen.

Schwächen:

Die große Schwäche in diesem System ist normalerweise die Lücke zwischen Mittelfeld und Sturm. Sowohl bei eigenem Ballbesitz, aber auch nach einem Ballverlust ist es wichtig, diesen Raum schnell zu schließen.

Es fehlt ein Kreativspieler im Zentrum. Deshalb ist das zentrale offensive Mittelfeld ein Schwachpunkt. Offensive Kreativität entwickelt sich im 4-4-2 mit Doppelsechs vornehmlich auf den Außenpositionen.

Durch das fehlen des “Zehners” wird dem Box to Box Spieler eine hohe Laufleistung abverlangt. Er muss sowohl offensiv als auch defensiv die Lücken zwischen den Mannschaftsteilen schnell schließen.

Schlüsselspieler

Defensive

Torhüter und Kapitän Johannes Brinkies (#1) ist seit Jahren die klare Nummer 1 der Schwäne und eine absolute Bank bei hohen Bällen in den Strafraum. Leichte Schwächen hat er auf der Linie und im eins gegen eins. Diese sind aber vernachlässigbar. Im Großen und Ganzen ist Brinkies einer der besten Keeper der Liga.

Die Zweikampfmaschine der Schwäne in der Innenverteidigung ist Steffen Nkansah (#25). Er ist mit 71% gewonnener Zweikämpfe der große Stabilitätsfaktor in der Hintermannschaft des FSV. In der Spieleröffnung ist der 25-jährige Abwehrchef sicher und mit einem guten Auge für den freien Mitspieler ausgestattet. Hinzu kommt, dass der 1,88 m große Nkansah in Puncto gewonnene Kopfballduelle im eigenen Sechzehner in der Top Ten der Liga zu finden ist.

Mittelfeld

Mit Jansen und Schikora fallen die eigentlichen Schlüsselspieler auf der Sechserposition aus. So wird also vermutlich der Junge Yannick Möker (#27) der Schlüssel im defensiven Mittelfeld werden. Sowohl defensiv als auch offensiv ist er mit seinen erst 22 Jahren nach den oben genannten Ausfällen eine Stütze des Teams von Joe Enochs. Defensive Zweikampfstärke und gutes Passspiel zeichnen den jungen Defensivspieler, der sowohl als Sechser als auch als Achter einsetzbar ist, aus.

Sturm

Ronny König (#15), der “alte” Mann im Sturmzentrum, ist ein ständiger Unruheherd. Er geht auch “dahin, wo’s wehtut”. Bisher hat er allerdings erst vier Treffer auf dem Konto. Dadurch, dass er Räume für seine Mitspieler schafft, indem er einen Innenverteidiger bindet, ist König auch mit mäßigem Torerfolg der wahrscheinlich wichtigste Offensivspieler bei Zwickau. Die meisten Treffer für die Schwäne hat Dominic Baumann (#28) auf dem Kerbholz. Aus der Tiefe in die Spitze vorstoßend ergänzt er König vortrefflich.

Fazit für das Spiel FSV Zwickau – TSV 1860 München

Für beide Teams gilt am Samstag der alte Grundsatz: Das nächste Spiel ist immer das Schwerste. (Den Fünfer ins Phrasenschwein zahl ich hier gerne).

Die Zwickauer gehen nach dem Spielausfall der Partie gegen Verl ausgeruhter in die Partie, ob das jedoch ein entscheidender Vorteil ist, wird sich zeigen.

Der Erfolg für den TSV 1860 gegen Zwickau hängt nach meinem Dafürhalten ganz klar von der Bereitschaft ab, gegen den Ball konzentriert und mit entsprechender Härte zu agieren. Bei Ballbesitz sind Laufbereitschaft und Passgenauigkeit in die Spitze der Schlüssel zum Erfolg.

Zwickau wird seine Tugenden, das Spiel des Gegners zu zerstören, in die Waagschale werfen. Vorne wird der FSV Zwickau mit Druck über die Außen die Stürmer mit hohen Bällen füttern, um die vorhandene Kopfballstärke auszunutzen.

Schlüssel zum Sieg

Keine Angst davor Fehler im Offensivspiel zu machen, ist aus Löwensicht am Samstag das wichtigste. Fehler dürfen passieren. Sie sind normal im Fußball. Die eigenen Mitspieler zu Fehlern zu zwingen, weil man aus Angst davor, den Ball zu bekommen nicht in der Lage bzw. nicht Willens ist, sich frühzeitig vernünftig freizulaufen, darf nicht mehr passieren.

Viel Bewegung bei eigenem Ballbesitz in den vertikalen und horizontalen Ebenen des Spielfelds innerhalb des Offensivverbunds der Löwen ist der Schlüssel zu erfolgreichem Offensivspiel beim TSV 1860 München gegen die Schwäne aus Zwickau, die traditionell tief stehen werden.

Gegen den Ball wird es für die Löwen wichtig sein, das Flügelspiel zu unterbinden und Zwickau ins Zentrum zu zwingen, wo sie bisher nicht sehr effektiv agieren.

Natürlich ist Zwickau schlagbar. Nach der Niederlage im Hinspiel und der Leistung der letzten beiden Spiele hat die Mannschaft von Michael Köllner gegen die Schwäne etwas gutzumachen. Das ist hoffentlich Motivation genug, um alles zu geben, was für drei Punkte in der Trabistadt nötig ist.

So könnte Zwickau gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Köllner zur Kritik an Dressel: “Er ist kein Sechser”

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Dennis Dressel TSV 1860
Szene mit Dennis Dressel

Jederzeit Rückendeckung für seine Schützlinge

Michael Köllner stellt sich in der Öffentlichkeit grundsätzlich vor seine Spieler. Im einen oder anderen Interview in den letzten zwei Jahren hat der Oberpfälzer durchblicken lassen, wie er seine Rolle gegenüber seinen kickenden Schützlingen begreift. Offene Kritik an ihnen ist für ihn mehr oder weniger Tabu.

Ich bin nicht der Trainer, der – nur um seinen eigenen Arsch an die Wand zu kriegen – öffentlich irgendwelche Spieler angreift. Ihr könnt euch aber sicher sein: In der Kabine wird teilweise anders gesprochen, als es in irgendwelchen Pressekonferenzen abläuft.

Deutliche Kritik an Dressel – im Stadion und auch bei uns

Die leidenschaftlichen Löwenfans ticken da natürlich anders: Ob im Stadion oder in den Sozialen Medien – wenn ein Spieler nicht ensprechend performt, kriegt er schnell  deutliche Worte zu hören oder lesen. Wir bei sechzger.de achten darauf, einzelne Akteuere in weiß und blau nicht über Gebühr zu kritisieren, sondern die Mannschaft eher als komplettes System zu betrachten. Nach den letzten beiden Niederlagen gab es hiervon aber eine Abweichung: Bernd Winninger sprach in der TAKTIKTAFEL nach dem Halle-Spiel den Spieler einmal direkt an und übte scharfe Kritik am “Herrn Dressel”:

Was denken Sie sich bitte? Als defensiver Mittelfeldspieler führen Sie drei Defensivzweikämpfe in 72 Minuten Einsatzzeit. Sie verlieren zwei von zwei Kopfballduellen und haben einen einzigen Pass des Gegners abgefangen. Die durchaus leidensfähigen Fans im Sechzgerstadion wollen Leistung und damit von einem Sechser Kampf sehen. Mit dieser Einstellung haben Sie bei den Löwen nichts verloren! Ihr gutes Passspiel in allen Ehren, aber auf Ihrer Position müssen sie anders agieren. Dem Verein, der Sie zu dem Fußballer gemacht hat, der sie heute sind, fallen Sie mit dieser Spielweise in den Rücken.

Köllner mit einer Erklärung

Harte und deutliche Worte. In der LÖWENRUNDE vor dem Spiel in Zwickau (Samstag, 14 Uhr im sechzger.de-Liveticker) wollte der Vertreter von sechzger.de von Michael Köllner wissen, was er als verantwortlicher Couch zu Dressels Leistung in den letzten beiden Spielen zu sagen habe. Und zum Befund, dass Dressels Leistung durchaus über den Erfolg der Mannschaft mit entscheidend zu sein scheint. Der Löwendompteur hatte eine Erklärung parat.

Es ist doch toll, wenn ein Spieler bei uns so eine Wertigkeit hat – in so jungen Jahren – dass am Ende Sieg oder Niederlage auch an ihm manifestiert wird. Das ist ja eigentlich ein Kompliment Dennis gegenüber. Auf der anderen Seite muss man ehrlich sagen: Er ist kein Sechser! Wir haben mit dem Problem zu kämpfen, dass in dem System andere Qualitäten erforderlich sind, die aus meiner Sicht aktuell nur Dennis erfüllt. Daniel Wein wäre ein Spieler, der auf dieser Position klar zu Hause wäre. Ich finde es gut, dass Dennis diese Position annimmt. aber wir müssen schon schauen, dass wir in Zukunft wieder eine Position finden, wo Dennis so spielt, wie letztes Jahr (…) wo er dann mit seiner Stärke glänzt. Das ist auf jeden Fall ein Spiel, wo man anschieben kann, wo man box-to-box gehen kann, wo man hinter sich einen im Rücken weiß, der am Ende auch noch was ausgleichen kann. Dass Dennis als Sechzger-Junge natürlich versucht, sich hundertprozentig reinzubringen und die Enttäuschung ein Stück weit mit sich rumträgt, ist auch klar. Aber wir werden alles dafür tun, dass Dennis auch in den nächsten Wochen tolle Spiele für Sechzig München abliefern kann.

Der gescholtene Spieler selbst, der im vergangenen Sommer intensiv mit Darmstadt 98 flirtete und von einem Wechsel in die 2. Bundesliga träumte, wird versuchen schon morgen Nachmittag seine kritisierten Auftritte in den vergangenen Wochen vergessen zu machen. Wann Dressel endlich wieder auf seine von Köllner angesprochene Stammposition zurückkehren kann, steht leider in den Sternen. Aktuell ist noch nicht abzusehen, wann Daniel Wein – nach seinem Ermüdungsbruch im Spätherbst letzten Jahres – in die Mannschaft zurückkehrt.

Bild: OR-Pressedienst

Spielbetrieb von Türkgücü noch gesichert – nächste Strafe droht

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Türkgücü Banner im Olympiastadion München

Vier Spiele werden es wohl noch, danach könnten die Lichter verfrüht ausgehen. Der Spielbetrieb bei Türkgücü ist bis Ende März gesichert, doch ob es im April noch weitergehen kann, ist mehr als ungewiss.

Geld von der Bundesagentur für Arbeit sichert Spielbetrieb von Türkgücü – vorerst

Knackpunkt ist hierbei die Übernahme der Gehälter durch die Bundesagentur für Arbeit wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Das sorgt dafür, dass Türkgücü den Spielbetrieb noch bis Ende März aufrechterhalten kann. Das betrifft die Heimspiele gegen Saarbrücken und Tabellenführer Magdeburg sowie die Auswärtsfahrten zu Dortmund II und Wehen Wiesbaden. Besonders die Heimspiele sind dabei ein echter Kostenfaktor, denn das Olympiastadion kostet viel Miete und lockt nur wenig Zuschauer an.

Ob es danach weitergehen kann, scheint zum jetzigen Zeitpunkt allerdings kaum noch möglich zu sein. Es bräuchte einen externen Geldgeber, der Trükgücü vor der Einstellung vom Spielbetrieb rettet. Das Interesse in einen Verein zu investieren, der einen Insolvenzantrag gestellt hat und bald abgeschlagen Tabellenletzter der 3.Liga ist, dürfte sich in Grenzen halten. Sollte die Einstellung vor dem 34.Spieltag erfolgen, hat dies Konsequenzen für das aktuelle Tabellenbild. Alle bisherigen Spiele würden dann annuliert werden, profitieren würde unter anderem der TSV 1860 München.

Trainer zu spät verpflichtet: weitere Strafe droht

Neben den elf Punkten, die laut der Süddeutschen Zeitung noch vor dem nächsten Heimspiel am Montag abgezogen werden könnten, droht den Neuperlachern eine weitere Strafe. Bekanntlich hatte sich der Verein bei der Verpflichtung von Andreas Heraf mehr Zeit gelassen als erlaubt, sodass voraussichtlich eine Geldstrafe auf Türkgücü zukommen wird. Auf Nachfrage von sechzger.de teilte der DFB hierzu mit:

Bei der Frage der möglichen Sanktionierung für den genannten Fristverstoß handelt es sich noch um ein laufendes Verfahren. Eine Entscheidung steht noch aus.

Dass es zu einer weiteren Sanktion kommt, steht aufgrund der klaren Regelungen außer Frage. Abgestimmt werden muss lediglich noch das Ausmaß der Strafe. Es könnte ein weiterer Faktor sein, der dafür sorgt, dass im April der Spielbetrieb bei Türkgücü endgültig eingestellt wird.

 

DAS SECHZGER-SPIEL DES MONATS: TSV 1860 – FC Bayern Hof

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Rudi Brunnenmeier TSV 1860
Rudi Brunnenmeier vom TSV 1860 im Duell gegen den VfB Stuttgart

Eisiges Winterwetter hatte an diesem Sonntag, den 25. Februar 1962, die bayerische Landeshauptstadt fest im Griff. Und so war es nicht verwunderlich, dass nur 4.000 Löwenfans den Weg ins Städtische Stadion an der Grünwalder Straße fanden, Minusrekord in der Saison 1961/1962. Auch die bisherigen Darbietungen der seit fünf Spieltagen in der Oberliga Süd sieglosen Löwen, die einen Monat zuvor zu allem Überfluss eine bittere 2:3-Niederlage im Derby gegen den Stadtrivalen FC Bayern kassiert hatten – festgefahren im namenlosen Mittelfeld der Tabelle – trugen nicht gerade dazu bei, das Zuschauerinteresse zu fördern. Aber die Treuesten der Treuen sollten ihr Kommen nicht bereuen, denn sie bekamen einen Vorgeschmack auf das, was bald kommen sollte: die große Zeit der Münchner Löwen, gekrönt von Pokalsieg 1964 und Meisterschaft 1966.

Ein Vorgeschmack auf die Meistermannschaft

Neben den erfahrenen Haudegen Alfons „Fonse“ Stemmer und Hans Auernhammer waren bereits fünf junge, hochtalentierte Juwelen der späteren Meistermannschaft unter den elf Spielern, die der zu Beginn der Saison von Präsident Adalbert Wetzel neu verpflichtete Trainer Max Merkel aufs Feld schickte: Die Löwenabwehrlegende Manni Wagner (damals 23 Jahre alt), der 19-jährige Mittelläufer Hansi Reich aus der eigenen Jugend, Hansi Rebele, der trickreiche Außenstürmer (auch er gerade mal 19), der feierwütige, feinfühlige Techniker Hennes Küppers (23) aus Essen und sein trinkfreudiger Kumpel und Super-Mittelstürmer Rudi Brunnenmeier (21), bis heute berühmtester Sohn Olchings, des schmucklosesten aller Münchner Vororte, der gegenwärtig eher durch seine beeindruckende Anzahl von Kreisverkehren von sich reden macht, als durch sportliche oder architektonische Ausrufezeichen.

TSV 1860 besiegt den FC Bayern Hof

Gegner war schon wieder der FC Bayern, diesmal aber aus dem sibirischen Teil des Freistaats, aus Hof. Die Oberfranken waren in der Tabelle vor den Löwen platziert, aber dennoch keineswegs eine unlösbare Aufgabe. In der 40. Minute erzielte Hans Auernhammer das 1:0 für die Löwen, aber Bayern Hof gelang in der 71. Minute der Ausgleich. Doch die Münchner ließen sich nicht beirren. Diesmal sollte es ein glückliches Ende für die Sechzger geben. Rudi Brunnenmeier, der größte Diamant unter den jungen Spielern und am Ende mit 26 Saisontoren erfolgreichster Stürmer des TSV 1860 vor Hennes Küppers mit 11 Toren, brachte die Löwen in der 80. Minute mit seinem umjubelten 2:1 auf die Siegesstraße und Manfred Fallisch erhöhte fünf Minuten vor Schluss auf 3:1.

Am Ende nur Platz 7 in der Oberliga Süd

Trotz eines zwischenzeitlichen Hochs beendete der TSV 1860 München die Saison abgeschlagen auf dem siebten Tabellenplatz. Viel zu wenig, um sich in der nächsten Saison für die Bundesliga zu qualifizieren. Da musste man in der Abschlusstabelle zwingend vor dem Lokalrivalen stehen. Ein schweres Unterfangen, denn der FC Bayern hatte die Saison knapp hinter Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg als guter Dritter abgeschlossen. Doch Trainer Max Merkel wusste Rat. Die fünf talentierten Jungspunde waren exzellent und entwicklungsfähig, ohne Frage, aber der Rest der Mannschaft nicht stark genug. Verstärkung musste also her, um jeden Preis. Da gab es doch bei Wormatia Worms in der Oberliga Südwest seit einigen Wochen so einen sagenhaften jugoslawischen Torhüter, dessen überragende Fangkünste sich in ganz Fußball-Deutschland herumsprachen. Den sollte man sich doch einmal genauer ansehen. Gesagt, getan. Und die große Erfolgsgeschichte der Münchner Löwen in den Sechzigerjahren nahm ihren Anfang.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel setzte heute vor 60 Jahren gegen den FC Bayern Hof auf folgende Elf des TSV 1860.

Hoffmann, Wagner, Steiner, Reich, Stemmer, Simon, Rebele, Fallisch, Brunnenmeier, Küppers, Auernhammer

Das Sechzger-Spiel des Monats

Einmal im Monat entführt Euch Thomas Bohlender in die Vergangenheit des TSV 1860 München und stellt ein – aus seiner Sicht – besonderes Spiel näher vor. Der Autor ist Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München e.V.!

Sechzig um Sieben: Köllner bezieht Stellung in der Pressekonferenz

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Einen solchen Michael Köllner haben die Journalisten in einer Pressekonferenz beim TSV 1860 München wohl noch nicht so oft erlebt. Kein Wunder allerdings waren die Äußerungen vom Trainer der Löwen nach der deutlichen Kritik aus vielen Richtungen. Neben diesen Meldungen und den weiteren Meldungen des gestrigen Tages werfen wir auch einen Blick auf die Nachrichten aus der 3.Liga zum Start in den Tag.

Futsal-Löwen auf dem Weg ins Finale – Unterstützung gewünscht

Samstag könnten die Futsaler des TSV 1860 München den Einzug ins Bayernliga Finale perfekt machen. Die Voraussetzungen dafür sind nach dem Hinspiel-Sieg sehr gut. Um das Ziel zu erreichen, freuen sich die Löwen über Unterstützung!

Eine Übersicht über alle Spiele des TSV 1860 München am Wochenende gibt es hier.

Rückblick ins Jahr 1996: Sieg gegen Frankfurt

Ein Mittelfeld-Duell fand im Februar vor 26 Jahren zwischen dem TSV 1860 München und Eintracht Frankfurt im Olympiastadion statt. Ein Löwe stand dabei im Mittelpunkt und sorgte für einen klaren Heimsieg.

Michael Köllner in Pressekonferenz mit Sarkasmus

Nach der Heimniederlage gegen den Halleschen FC sah sich Trainer Michi Köllner deutlicher Kritik ausgesetzt, der er in der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FSV Zwickau erneut ausgesetzt wurde. Er reagierte mit deutlichen Ansagen, nutzte aber zeitweilig auch Sarkasmus, um die zweifelhafte Rolle der Medienvertreter als Informanten für die gegnerischen Mannschaften zu kritisieren.

Zu wenig Training? Einheit Nummer 196 am gestrigen Donnerstag

Einer der großen Kritikpunkte, der auch in den sozialen Medien diskutiert wurde, ist die Trainingsauslastung der Spieler. Vielen Löwenfans kam diese als zu gering vor, doch auch in diesem Punkt widersprach Köllner auf der Pressekonferenz vehement. Lediglich vier freie Tage im aktuellen Monat sprechen für den 52-Jährigen nicht gerade für wenig Einsatzzeiten an der Grünwalder Straße.

Ehemaliger Trainer mit neuem Job

Seine Zeit beim TSV 1860 München war vor allem von einem Satz geprägt: “We go to the top!” Die Rede ist natürlich von Vitor Pereira, der seit kurzem einen Job inne hat. Der Portugiese arbeitet nun in Brasilien.

Toto-Pokal Spiel gegen Aubstadt im Free-TV

Es ist noch ein bisschen hin, ehe die Löwen am eigentlichen spielfreien Länderspielwochenende nach Unterfranken reisen müssen. Gute Nachrichten gibt es aber schon jetzt für alle Löwenfans, die nicht vor Ort dabei sein können. Das Halbfinale gegen den TSV Aubstadt wird live im Free-TV übertragen. Der Termin ist damit auch endgültig fix.

News aus der 3.Liga

Auftakt zum 28.Spieltag

Bevor die Löwen morgen zum Einsatz kommen, startet bereits heute abend in Köln der 28.Spieltag. Die Viktoria trifft dabei im Sportpark Höhenberg ab 18:60 Uhr auf den TSV Havelse, der nach der bitteren Pleite wieder in die kurzzeitig gefundene Erfolgsspur zurückkehren will.

Schweigeminute für Frieden und Solidarität

Bevor die Partie in Köln allerdings beginnt, wird es eine Schweigeminute geben. Diese steht ganz im Zeichen von Frieden und Solidarität, nachdem Russland begonnen hat die Ukraine anzugreifen. Auch in den ersten beiden Ligen werden Schweigeminuten abgehalten, womit der DFB ein klares zeichen setzen möchte.

Volles Programm am Wochenende: Viele Teams des TSV 1860 im Einsatz

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Auch wenn der Auftritt der Profis in Zwickau natürlich wieder im Zentrum des Interesses stehen dürfte, so bieten sich am Wochenende doch wieder zahlreiche Möglichkeiten, Mannschaften des TSV 1860 in Aktion zu sehen.

Der TSV 1860 am Wochenende

Während die Futsal Löwen am Samstag um den Einzug ins Finale der Bayerischen Meisterschaft kämpfen, möchte die U21 am Sonntag bei Türkspor Augsburg drei wichtige Punkte holen. Auch die U17 strebt im Kampf um den Klassenerhalt einen Dreier gegen die SpVgg Greuther Fürth an.

Die Spiele im Überblick

Donnerstag, 24.02.

19.30 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Oberalting

Freitag, 25.02.

17.00 Uhr: TuS Geretsried U13 – U12

Samstag, 26.02.

09.30 Uhr: U9 – FT Starnberg 09 U10
13.00 Uhr: U17 – SpVgg Greuther Fürth
13.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Schliersee
14.00 Uhr: FSV Zwickau – Profis
15.00 Uhr: 3. Mannschaft – SG Aying/Helfendorf
15.45 Uhr: U19 – ASV Dachau Herren
17.00 Uhr: Frauen – SG Petersdorf/Hollenbach
18.15 Uhr: U14 – TSV Milbertshofen U15
19.00 Uhr: Futsal – Futsal Nürnberg

Sonntag, 27.02.

11.00 Uhr: U15 – Jahn Regensburg
13.15 Uhr: U16 – TSV Kareth-Lappersdorf
13.30 Uhr: Türkspor Augsburg – U21
15.30 Uhr: U11 – 1. FC Nürnberg

Dienstag, 01.03.

12.00 Uhr: U16 – Türkgücü München
19.00 Uhr: Profis – 1. FC Kaiserslautern

Mittwoch, 02.03.

14.00 Uhr: U19 – FC Deisenhofen
20.15 Uhr: NK Hajduk – Senioren A

Wir wünschen allen Mannschaften des TSV 1860 am Wochenende und darüber hinaus viel Erfolg!

Köllner on fire: “Wir haben keine faule Mannschaft!”

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Michael Köllner bei der Löwenrunde
Trainer Michael Köllner bei der Löwenrunde

Aufstieg verpasst – unruhiges Umfeld

Es läuft gerade nicht ganz rund bei den Löwen. Den zwei Unentschieden gegen Braunschweig und in Meppen folgten zwei ernüchternde Auftritte mit folgerichtigen Niederlagen gegen Türkgücü und den Halleschen FC. Der Traum von der Rückkehr in die 2. Bundesliga scheint Ende Februar bereits ausgeträumt. Das Löwenumfeld ist unruhig, noch unruhiger, also es sowieso schon im Giesinger Normalzustand ist.

Trainingsfaule Löwen?

In den Sozialen Medien wird in solchen Zeiten immer auch die glorreiche Vergangenheit beschworen. Insbesondere die Phase der späten 1990er und rund um die Jahrtausendwende, als der Trainer Werner Lorant hieß und mit beinharter Hand das Löwenrudel führte. So manch Fan vertritt die Ansicht, ein brutales Werner-Lorant-Gedächtnis-Straftraining würde den Herren Löwenprofis von heute ihre fehlende Leistungsbereitschaft schon wieder beibringen. Anders formuliert steht ein konkreter Vorwurf ihm Raum: An der Grünwalder Straße 114 finden die Spieler ein Freizeitparadies vor, sie trainieren viel zu wenig und gewinnen deswegen ihre Spiele nicht. Befeuert wird diese Meinung auch ganz gezielt mit entsprechenden verbalen Spitzen in redaktionellen Beiträgen auf einem Blog im Löwenumfeld. Auch ein Podcast, den zwei Sportjournalisten betreiben, greift das Thema von zu wenig Trainingstagen bei 1860 immer wieder auf.

Köllner reagiert deutlich – mit Zahlen

Diesem Vorwurf des mangelnden Traininsfleißes begegnete Michael Köllner in der heutigen LÖWENRUNDE vor dem Auswärtsspiel beim FSV Zwickau (Samstag, 14 Uhr im sechzger.de-Liveticker) direkt und – wie auch bei anderen Themen – recht kampfeslustig. Zunächst war er aber mit ein wenig Ironie unterwegs:

Ich verfolge auch viele Diskussionen, wie bestimmte Themen bei uns bewertet werden. … Ich glaube, freie Tage sind wichtig. Ich habe manchmal das Gefühl, wir haben vier Tage frei, trainieren einmal die Woche und spielen dann noch so ein Drittligaspiel.

Dann wurde Köllner konkret und nannte nackte Zahlen, die den einen oder anderen oben zitierten Kritiker nachdenklich oder zumindest ein wenig zurückhaltender machen sollten:

Wir haben im ganzen Februar – nur für diejenigen, die in diesen Themen ein bisschen falsch unterwegs sind – vier Tage frei. Die mit Corona infiziert waren, haben nur drei Tage frei. Ich möchte einen Arbeitnehmer sehen, der mit vier freien Tagen einen Monat lang zurecht kommt und sich da drüber nicht beschwert. … Wir werden heute die 196. Trainingseinheit absolvieren. Ich glaube nicht, dass man uns unterstellen kann, dass wir eine faule Mannschaft haben, dass wir faul in dem Verein unterwegs sind.

Dieses Thema sollte also – auch in den diversen Online-Kommentarspalten – erstmal vom Tisch sein. Michael Köllner weiß aber selbst am besten, wie er die grundsätzliche Kritik an seiner Mannschaft abstellen kann. Mit einem Sieg übermorgen in Westsachsen und dann am besten gleich noch gegen den FCK am 1. März.

Trainer Michael Köllner stellt sich Löwenrunde vor Zwickau der Kritik

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Michael Köllner Tsv 1860 Fsv Zwickau Löwenrunde

Nach den enttäuschenden Auftritten zuletzt wurde die heutige Löwenrunde mit so viel Spannung erwartet wie selten zuvor. Auch die (berechtigte) Kritik von Präsident Robert Reisinger an Michael Köllners Einschätzung zur Leistung gegen Halle sorgte für Gesprächsbedarf bei den teilnehmenden Medienvertretern. Michael Köllner stand ausführlich Rede und Antwort und nahm zu diversen Fragen und Anschuldigungen Stellung.

Michael Köllner stellt sich der Kritik

Hinsichtlich der bevorstehenden Partie gegen den FSV Zwickau übte Michael Köllner seinerseits Kritik an den Medien, die täglich von den Trainingseinheiten an der Grünwalder Straße berichten und den bevorstehenden Gegner so umfassend über die Schwerpunkte beim TSV 1860 informieren.

Gespickt mit ordentlich Sarkasmus berichtete Köllner:

“Wie wir spielen und wer spielt, kann ich jetzt eigentlich erzählen, weil das wird in den nächsten Tagen eh in der Presse stehen. Es ist ja bei uns relativ einfach. Man kriegt ja einen Liveticker mit, was wir trainieren, welche Schwerpunkte wir trainieren und am Ende des Tages auch, wer spielt und in welchem System wir spielen. Also wir werden mit 4-4-2 Raute spielen. Für Belkahia (gesperrt, Anm. der Redaktion) wird dann Nathan Wicht spielen, dass der auch nach langer Zeit mal wieder Spielpraxis sammelt.”

Fakt ist jedoch, dass neben Belkahia auch die verletzten bzw. erkrankten Daniel Wein und Keanu Staude ausfallen werden. Zudem habe Marius Willsch im Aufbautraining einen Rückschlag erlitten und durchläuft nun eine Reha-Maßnahme.

“Beherztes und leidenschaftliches Spiel”

Dennoch werde 1860 eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen, die in erster Linie mit der langen Bällen der Zwickauer zurechtkommen müsse. Der Abwehrverbund müsse also stehen, um dann auch offensiv aktiv werden zu können. Ziel sei es, “ein beherztes und leidenschaftliches Spiel auf den Platz zu bringen”, so Köllner.

Führt Ex-Löwen Trainer Vitor Pereira nun Corinthians “to the top”?

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Corinthians

Der ehemalige Löwen-Trainer Vitor Pereira hat beim brasilianischen Spitzenclub Corinthians angeheuert und seiner Vita somit eine weitere namhafte Station hinzugefügt. Nach dem gescheiterten Engagement beim FC Everton möchte er nun also den siebenfachen brasilianischen Meister wieder “to the top” führen.

Vitor Pereira trainiert Corinthians

FC Porto, Olympiakos Piräus, Al-Ahli Dschidda, Fenerbahce, TSV 1860, Shanghai SIPG und nun also die Corinthinas – Vitor Pereira kommt ganz schön rum in der Welt. Während der Trainer in Deutschland nicht zuletzt auch eine sprachliche Barriere zu überwinden hatte, dürfte sich der Portugiese in Brasilien diesbezüglich deutlich leichter tun.

Bild: Marília Castelli (Unsplash)