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Erstelle Dein TSV 1860 Concept Kit für die Saison 2026/27!

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Concept Kits TSV 1860 Saison 2223 Titelbild

Nachdem die Löwen und Joma mit ihren Trikots für die laufende Spielzeit voll ins Schwarze getroffen haben, sind die Fans von Münchens großer Liebe natürlich gespannt, in welcher Spielkleidung Sechzig in der kommenden Saison auflaufen wird. Da Ihr Euch ja bereits am Designwettbewerb für das neue Grünwalder Stadion so rege beteiligt habt, sind wir auf Eure Concept Kits für den TSV 1860 für die Saison 2026/27 gespannt.

TSV 1860 Concept Kits für die Saison 2026/27

Bereits in der Vergangenheit hatten wir Euch um Eure Ideen für die Trikots des TSV 1860 gebeten und zahlreiche tolle Vorschläge bekommen. In der Galerie findet Ihr eine Auswahl an Heimtrikots.

Sechzge auswärts, Oida!

Auch für die Auswärtstrikots gab es bereits zahlreiche attraktive Vorschläge:

Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge

Wenn Ihr Euch mal selber an einem Design versuchen wollt, dann geht das natürlich wunderbar in Photoshop oder Gimp. Ist das zu kompliziert, dann versucht Euch doch an einem der zahlreichen kostenlosen Online-Trikotkonfiguratoren. Nachfolgend ein paar Beispiele:

Owayo
Spized
Jako

Oder einfach mal “Trikotkonfigurator” bei der Suchmaschine Deines Vertrauens eingeben und aus dem reichhaltigen Angebot wählen!

Schickt Eure Vorschläge gerne an redaktion@sechzger.de! Wir veröffentlichen die coolsten Ideen in den kommenden Wochen.

sechzger.de Talk 255: Niederlage in Duisburg, Vorschau Pokal in Regensburg

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sechzger.de Talk Folge 255 Niederlage gegen MSV Duisburg und Vorschau Toto-Pokal Jahn Regensburg - TSV 1860 München

Im sechzger.de Talk 255 ist mal wieder eine Niederlage für die Löwen zu besprechen. Das 1:2 vom Vorabend im Verfolgerduell beim MSV Duisburg. Vier Teilnehmer hat Moderator Christian an diesem Montag Abend – dennoch – mobilisieren können, um an der Sendung teilzunehmen. Peter, Thomas Spiesl, Thomas Enn und Ralf Koss sind in Ausgabe 255 mit dabei. Ralf, der Fußballliterat aus Duisburg ist nicht zum ersten Mal unser Gast und sorgt dafür, dass hier wenigstens ein Sieger vom Wochenende am Start ist.

Das Hopper-Wochenende 

Bevor wir aber über das sportliche Geschehen rund um die Löwen sprechen und das Ganze einordnen, berichten die beiden Auswärtsfahrer Peter und Thomas Spiesl vom einen oder anderen Spiel, das sie sich noch vor der sonntägllichen Partie der Löwen in der Schau-ins-Land-Reisen-Arena zu Gemüte geführt haben. Speziell Peter hat – wie in der Vorwoche angekündigt – durchaus interessante sportliche Vergleiche besucht, ehe es dann zum Spiel des TSV 1860 ging

1:2-Niederlage beim MSV Duisburg

Für Peter der Abschluss eines langen Fußball- (und Eishockey-)Wochenendes, für knapp 2.000 Löwenfans im Gästeblock die nächste Auswärtspartie, die idealerweise zum vierten Mal in Serie mit mindestens einem Punkt enden sollte. Das war das Verfolgerduell in der 3. Liga zwischen den Zebras und den Löwen. Am Ende reichte es leider nicht zu einem Punkt für die Gäste aus Giesing, sondern der MSV machte in der Schlußminute den Siegtreffer. Die Leistung der Löwen fand allerdings nachher recht viel Anerkennung – auch auf Seiten der Duisburger. Ob das Lob gerechtfertigt ist, diskutiert die Runde und freut sich dabei natürlich über die Außenperspektive auf den TSV 1860, die unser Gast Ralf hier einnimmt.

Schnellraterunde zum Pokalspiel

Bei der von Thomas Spiesl natürlich wieder vorbereiteten Schnellraterunde, die sich diesmal ausschließlich mit dem anstehenden Spiel im Totopokal bei Jahn Regensburg am kommenden Samstag beschäftigt, beweisen alle Teilmnehmer am Talk 255 ihr Fachwissen. Auch der Gast aus Duisburg, der hier natürlich einen gewissen Nachteil hat, schlägt sich gut!

Vorschau auf’s Pokalspiel

Abgeschlossen wird die Sendung – wie immer – zunächst mit einem Blick auf die Statistik der Spiele zwischen 1860 und Jahn Regensburg. Wir klären die Frage, in wievielen verschiedenen Wettbewerben es dieses Duell schon gab. Und Co-Moderator Peter wirft einen Blick auf aktuelle Kaderentwicklungen bei den Gastgebern vom Samstag. Dass 1860 nach der bitteren Schlappe im vergangenen November in der Domstadt einiges gut zu machen hat, steht außer Frage und wird von der Runde auch aktiv eingefordert.

Der sechzger.de Talk 255 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Krause zum OB gewählt: was bedeutet das für’s Grünwalder Stadion?

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Dominik Krause

Am Sonntagabend gewann Dominik Krause von den Grünen mit überraschend großem Abstand die Stichwahl zum Münchner Oberbürgermeister gegen Amtsinhaber Dieter Reiter (SPD). Was bedeutet Krauses Wahl nun für den Um- oder Ausbau des Grünwalder Stadions?

Vorgeschichte: intensive Gespräche zwischen Gernot Mang und Dieter Reiter

Der Wahl vorausgegangen waren intensive Gespräche zwischen dem Löwenpräsidenten Gernot Mang und dem abgewählten OB Dieter Reiter. Mang war spürbar an einem besseren Verhältnis zum Oberbürgermeister interessiert als sein Vorgänger Reisinger, der sich mit dem Alt-OB über Jahre ein “Schwarzer-Peter-Spiel” rund um eine Ertüchtigung und damit einhergehende Mietverpflichtungen für 1860 geliefert hatte. Das führte zu einem jahrelangen Stillstand bei der dringend nötigen Modernisierung des Grünwalder Stadions. Mang gelang es, bei der Stadt München die Erbpacht-Lösung und einen Umbau unter der Führung des TSV 1860 München e.V. zu positionieren. Außerdem wurde die Durchführung einer Machbarkeitsstudie vereinbart. Deren Kosten trägt 1860 und ihre Ergebnisse sollen im Juni vorliegen.

Wie positioniert sich Neu-OB Krause zum Grünwalder Stadion?

Angesichts der aktuellen Herausforderungen für die Stadt München spielte das Stadionthema im Wahlkampf eher eine Nebenrolle. Dennoch traf der frisch gewählte OB Krause auch im Wahlkampf Aussagen zu seiner Sichtweise auf die Zukunft des Grünwalder Stadions. Als Giesinger ist Krause ja nah dran am Stadion und er kennt auch den Alltag der Anwohner. Dazu äußerte er sich sehr positiv: “Das Stadion ist ja nichts Neues und wer da wohnt, der weiß das. Und ich wünsche mir, dass es da auch noch lange bleibt. So als Nachbar vom Stadion quasi. Ich finde es großartig, dass da was los ist und – ja – das ist eine Verkehrbehinderung an den Spieltagen. Aber das heißt auch, dass im Viertel Leute unterwegs sind. Man hört die Fangesänge im ganzen Viertel. Man hört das Stadion und ich finde, das gehört an so einem Standort einfach dazu. Das Stadion war da schon immer und ich wünsche mir, dass es da noch lange bleibt.” Das sind also durchaus positive Aussagen, die den Löwenfans Mut machen sollten, dass Krause sich für eine Modernisierung des Grünwalder Stadions einsetzen wird.

Krause verspricht 1860 Gespräche auf Augenhöhe

Für den frisch gewählten OB gehört das Sechzgerstadion “zur DNA unseres Viertels.” Denn Giesing sei noch “nicht so geschleckt”, woran das Stadion großen Anteil habe. Giesing ohne Grünwalder Stadion kann der 35-Jährige sich gar nicht vorstellen. Und das obwohl er gar kein Fußballfan ist. Auf Einladung des ehemaligen 1860-Verwaltungsrates Christian Waggershauser war Krause beim 2:1-Sieg gegen Erzgebirge Aue erstmals im Grünwalder Stadion. “Die Stimmung war super, ein rundum gelungener Abend,” sagte Krause über seinen Spielbesuch zur AZ. Auch er hält das Erbpachtmodell für den “richtigen Weg”. Krause wollte im Wahlkampf den Ball flach halten und “keine Versprechen machen, die ich später nicht halten kann”. Vor dem Hintergrund der Budgetknappheit der Landeshauptstadt ist für Krause aber auch klar: “Wenn wir als Stadt eine hohe Summe Steuergeld investieren, dann muss am Ende auch eine moderne Spielstätte stehen.” Das sehen die Löwenfans sicher auch so. Er verspricht: “Ich werde mit den Löwen auf Augenhöhe sprechen, vertraulich und wertschätzend.” Hoffen wir, dass Gernot Mang die Gespräche spätestens nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie in diesem Spirit mit dem neuen OB aufnehmen kann.

Sechzig um Sieben: Analyse der 1:2-Niederlage in Duisburg

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Sechzig um Sieben: DF1 überträgt Toto-Pokal-Match

Mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck machte sich die Löwen am Sonntag auf den Heimflug aus Duisburg. Am gestrigen Montag wurde das Spiel bei uns noch einmal eingehend aufgearbeitet. Zudem wurde bekannt, dass die Footballer der Munich Ravens ein Spiel im Grünwalder Stadion austragen werden. Was sonst noch alles los war rund um Münchens große Liebe lest ihr auch heute wieder in Sechzig um Sieben.

Analyse der 1:2-Niederlage in Duisburg

Sehenswerte Bilder haben uns die zahlreichen Duisburg-Fahrer aus der Redaktion mitgebracht. Die schönsten haben für Euch in der Bilder-Galerie zum Spiel zusammengetragen. “Wir haben ein gutes Spiel gemacht”, sagte Löwen-Coach Markus Kauczinski nach dem Spiel in Duisburg. Weitere Stimmen zum Spiel findet ihr natürlich wieder bei uns.

Giesinger Gedanken: Ein seltsamer Tag

Seinen Sonntag hat in den Giesinger Gedanken Benedikt Niedergünzl zusammengeschrieben. Denn neben der knappen Niederlage der Profis gab es da ja auch noch eine nicht ganz unbedeutende Wahl in der bayrischen Landeshauptstadt. Aber lest selbst in unseren Giesinger Gedanken. 

Rafati bestätigt die Schiedsrichter-Entscheidungen

In seine Analyse auf liga3-online.de erklärt Schiedsrichter-Experte Babak Rafati heute wieder die drei strittigen Szenen und bestätigt dabei, dass Referee Richard Hempel stets richtig lag. Hier geht’s zum Artikel.

Munich Ravens spielen im Sechzgerstadion

Die Munich Ravens eröffnen ihre erste Saison in der neuen European Football Alliance am 17. Mai 2026 mit einem Heimspiel gegen die Raiders Tirol im Grünwalder Stadion. Dass sie für so ein besonderes Auftaktspiel lieber die Bühne in Giesing wählen als ihre übliche Spielstätte in Unterhaching, ist durchaus nachvollziehbar. Die Ravens wollen den Sport damit stärker ins Herz von München bringen. Hier lest ihr den kompletten Artikel. 

Auswärtssieg für Dritte und Vierte

Am Sonntag mussten sowohl der TSV 1860 III als auch die Vierte auswärts ran – und beide Teams kehrten mit drei Punkten mehr auf der Habenseite nach Giesing zurück. Die Dritte gewann bei der DJK Pasing, die Vierte setzte sich beim Turnerbund durch. Zu den Spielberichten geht es hier lang.

Top-informiert in den Dienstag

Damit geht ihr schon wieder top informiert in den Dienstag. Freut Euch heute auf einen Artikel, was die Bürgermeister-Wahl für das Grünwalder Stadion bedeuten könnte, auf die neue Ausgabe des sechzger.de-Talks und vieles mehr.

Rafati bestätigt: Hempel lag drei Mal richtig

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Rafati bestätigt: Hempel lag drei Mal richtig

Die Löwen kehrten am Sonntagabend ohne Punkte vom Spitzenspiel aus Duisburg zurück. Beim 1:2 lieferten die Münchner zwar eine ordentliche Vorstellung ab, konnten sich aber selbst nicht belohnen. In seine Analyse auf liga3-online.de erklärt Schiedsrichter-Experte Babak Rafati heute wieder die drei strittigen Szenen und bestätigt dabei, dass Referee Richard Hempel stets richtig lag.

Klarer Elfmeter an Haugen

Der Strafstoß für die Löwen, den Jacobsen zum 1:1 verwandelte, war berechtigt. So schreibt Rafati über die Szene:

Im Strafraum spielt Haugen seinen Gegenspieler Casar aus. Dieser will noch versuchen, an den Ball zu kommen, indem er den Fuß herausnimmt. Allerdings verpasst er das Spielgerät, stellt stattdessen Haugen ein Bein und bringt ihn dadurch zu Fall. Das ist ein Foulspiel und somit ist die Elfmeterentscheidung richtig.

Platzverweis gegen Jacobsen berechtigt

Auch am Platzverweis gegen Jacobsen gab es laut Rafati nichts zu rütteln. Jacobsen sah kurz vor Ende der regulären Spielzeit Gelb, als Haugen an der Mittellinie gelegt wurde und nach einem taktischen Foul in der Nachspielzeit zeigte Hempel die Ampelkarte. Rafati schreibt dazu:

Kother wird im Mittelfeld angespielt, tickt den Ball an und kann in eine aussichtsreiche Chance auf der linken Seite kommen. Allerdings kommt Jacobsen in den Zweikampf und will mit hoher Intensität vor dem Gegenspieler am Ball sein, verpasst aber das Spielgerät. Stattdessen trifft er seinen Gegenspieler Kother am Fuß und bringt ihn zu Fall. Das ist ein klares Foulspiel, bei dem eine gute Angriffschance unterbunden wird, sodass die gelbe Karte, die dann für den bereits gelb-verwarnten Jacobsen zur Ampelkarte führt, eine richtige Entscheidung ist.

Kein Foul an Philipp vor dem 2:1

Heiß diskutiert wurde auf der langen Heimfahrt unter den Löwenfans die Szene beim 2:1 von Duisburg, als Philipp kurz vor dem eigenen Strafraum nach einem Zweikampf zu Fall kam, das Spiel aber weiterlief. Dazu schreibt Rafati:

Bei diesem Zweikampf orientiert sich Tugbenyo nur zum Ball und hat den Blick auch nur zum Spielgerät. Philipp wiederum orientiert sich nur zum Gegenspieler, und dann kommt es zum Zusammenprall, für den man keinen Freistoß – weder für den Angreifer noch für den Verteidiger – verhängen kann. Eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen und den anschließenden Treffer anzuerkennen.

Am Schiri lag es auf jeden Fall nicht

Auch der Kicker bewertete die Leistung des Schiedsrichters Richard Hempel aus Dresden mit der Note 2,5. Eines ist klar: Am Schiedsrichter lag es gestern auf jeden Fall nicht…

Giesinger Gedanken: Gestern war ein seltsamer Tag

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sechzger stadion tsv 1860 Grünwalder Stadion Stadt München
TSV 1860 - Osnarbrück, by CR-Fotos

Gestern war ein seltsamer Tag. Die ersten 45 Minuten gehörten spielerisch wohl zum Besten, was man von den Löwen in letzter Zeit gesehen hat — und das ausgerechnet bei der heimstärksten Mannschaft der 3. Liga. Umso bitterer, dass man genau dieses Spiel am Ende verliert. Die Liga ist so eng beieinander, dass man die Saison noch nicht abschreiben darf. Trotzdem war diese Niederlage natürlich ein massiver Dämpfer für die Aufstiegshoffnungen. Andererseits war die Saison bislang viel zu sehr eine Achterbahnfahrt, um sie jetzt schon für beendet zu erklären.

Gestern war ein seltsamer Tag

Wie eine Aufholjagd aussehen kann, hat gestern Dominik Krause von den Grünen gezeigt. Er fällt nicht nur durch seinen verbindenden Ton und sein positives Auftreten auf, sondern auch durch progressive Ideen. Das heutige Interview mit ihm in der SZ ist sehr empfehlenswert, weil er genau den Ton anschlägt, den man sich von einem Politiker wünscht. Natürlich hat er auch von der “FC-Bayern-Äffare” um Alt-OB Reiter profitiert — und ja, es ist immer noch schön, “FC-Bayern-Affäre” zu schreiben.

Dass Krause in Giesing wohnt und sich bislang sehr positiv zum Sechzgerstadion und dessen Entwicklung geäußert hat, macht Hoffnung, dass man auch hier zu besseren Lösungen kommen kann, als sie mit Dieter Reiter möglich gewesen wären.

Wie geht es weiter mit den Löwen?

Was progressive Bürgermeister mit Visionen bewegen können, zeigen Städte wie Paris (dieser Weg wurde durch die Wahl gestern bestätigt) oder Kopenhagen. Und damit bin ich bei der Frage, welche Vision es für die Entwicklung von Sechzig gibt. Dort wird gerade vieles richtig gemacht. Es ist beeindruckend, wie viele neue Sparten und Abteilungen in letzter Zeit gegründet wurden.

Das zeigt sich auch am neuen Mitgliederhöchststand von knapp 27.500. Die Zahl der aktiven Mitglieder wächst stetig. Allein die neu gegründete Radsportabteilung zählt bereits 115 Mitglieder, Cricket und Rugby jeweils 50. Die Boxer sind aktuell sogar einer der besten Boxvereine Deutschlands. Viele Abteilungen mussten inzwischen einen Aufnahmestopp verhängen, weil sie an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.

Jetzt gilt es, mit den Strukturen nachzuziehen. Dafür braucht es auch die Unterstützung eines visionären Oberbürgermeisters. Da dürfte es kaum ein Nachteil sein, wenn der neue OB aus Giesing kommt und die Infrastrukturprobleme — beziehungsweise die vielerorts fehlende Infrastruktur — aus eigener Anschauung kennt. Eine neue Halle als Heimat für verschiedene Abteilungen und Mitglieder ist dringend notwendig.

Bis zu 30.000 Zuschauer in Giesing möglich?

Beim Stadion ist man schon einen Schritt weiter. Bald soll das Ergebnis der Machbarkeitsstudie veröffentlicht werden. Dem Vernehmen nach scheint eine Kapazität von 25.000 bis 30.000 Zuschauern am Standort des Grünwalder Stadions durchaus möglich zu sein. Auch für die stärkere Einbindung von Spielern aus dem eigenen NLZ hat man mit Manfred Paula als neuem Geschäftsführer der KGaA den richtigen Mann.

In Kombination mit Markus Kauczinski, den er als Trainer verpflichtet hat und der durch seine sympathische und bodenständige Art der erste Trainer seit langer Zeit ist, hinter dem die ganze Fanlandschaft steht, ist man hier sehr gut aufgestellt. Wenn man dieser Saison eines zugutehalten kann, dann, dass die Spieler aus dem NLZ alle Erwartungen übererfüllt und das in sie gesetzte Vertrauen mehr als gerechtfertigt haben — allen Unkenrufen aus manchen Ecken des Internets zum Trotz.

Die Hoffnung auf eine gemeinsame Vision

In Deutschland können, abgesehen von vielleicht drei oder vier Vereinen, letztlich nur die Klubs dauerhaft überleben, die Transfererlöse erzielen. Am nachhaltigsten funktioniert das mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum. Gleichzeitig stärkt das auch die Identifikation der Fans mit der Mannschaft. Eine wirklich nachhaltige Strategie lässt sich allerdings erst dann entwickeln, wenn endlich Klarheit über die künftige Gesellschafterstruktur herrscht.

Aber auch schon vor dieser Klärung wäre es wichtig, dass sich die Fans hinter einer gemeinsamen Vision versammeln. Konstruktive Kritik an einem eingeschlagenen Weg ist jederzeit legitim. Dann sollte man jedoch bitte auch einen realistischen alternativen Weg aufzeigen. Nur dagegen zu sein, reicht nicht — und vergiftet am Ende lediglich das Klima.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Titelbild: CR-Fotos

Munich Ravens spielen American Football im Grünwalder Stadion

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1860 Grünwalder Stadion Corona

Die Munich Ravens eröffnen ihre erste Saison in der neuen European Football Alliance am 17. Mai 2026 mit einem Heimspiel gegen die Raiders Tirol im Grünwalder Stadion. Dass sie für so ein besonderes Auftaktspiel lieber die Bühne in Giesing wählen als ihre übliche Spielstätte in Unterhaching, ist durchaus nachvollziehbar. Die Ravens wollen den Sport damit stärker ins Herz von München bringen.

Munich Ravens spielen im Grünwalder Stadion

Nach Angaben von General Manager Sean Shelton verstehen die Ravens das Spiel auch als Signal dafür, dass Football in Deutschland wächst. Er betonte, man habe sich schon länger gewünscht, den Sport mitten in München präsentieren zu können. Zugleich hob er hervor, dass man das Grünwalder Stadion mit großem Respekt betrete und sich der besonderen Bedeutung des Stadions, gerade auch in Verbindung mit dem TSV 1860 München, bewusst sei. Laut Bericht habe es dazu auch gute Gespräche mit den Löwen gegeben.

Wichtig ist aber auch: Es handelt sich um ein besonderes Eröffnungsspiel und nicht um einen dauerhaften Standortwechsel. Die reguläre Spielstätte der Ravens bleibt weiterhin der Sportpark Unterhaching, wo sie ihre übrigen Heimspiele austragen sollen. Das Gastspiel im Grünwalder ist also klar als Ausnahme und als besonderes Event zum Saisonstart gedacht.

Stimmen zum Spiel: MSV Duisburg – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Nachfolgend geht es um die späte und etwas unglückliche 1:2-Niederlage, die am frühen Sonntag Abend in Duisburg zu beklagen war, nachdem 1860 zuvor eine durchaus engagierte Leistung auf den Rasen gebracht hatte.

Thomas Spiesl (Redakteur sechzger.de):

Das war eines der besten Spiele der Löwen in den letzten Wochen. Leider wurde es nicht belohnt. Mutiger Auftritt aber zwei Mal nicht aufgepasst und Duisburg mit einem unverdienten Heimsieg. Weiterhin alles drin und der Auftritt macht Lust auf die nächsten Wochen.
Schöner Ausflug nach Duisburg, sehr freundlicher Empfang und super Stimmung trotz Arsch-Anstoßzeit.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei bei MagentaSport):

…dass wir mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden sein können. Wir haben so viele leichte Bälle verloren. Duisburg hat drei, vier harte Zweikämpfe gegen uns gehabt, wo wir die Bälle zu leicht hergeben und dann auch die Tore einfach zu leicht fallen, wo Duisburg einfach gedankenschneller war. Das geht zu leicht. (…) Wir haben (in der ersten Halbzeit, Anm. d. Red.) ein gutes Spiel gemacht, haben auch die Möglichkeiten, einmal durch Sigi. Wir haben auch in der zweiten Halbzeit kein schlechtes Spiel gemacht, fußballerisch. Aber am Ende hast du dann über diesen Fußball zu leicht die Bälle verloren. Hast dann zu viel gespielt, wo man einfacher und schneller nach vorne spielen kann.

Uli (Löwenfan aus Hamburg, der hier regelmäßig zu Wort kommt):

Hat sich der Ausflug gelohnt? Jawoll, hat er. Natürlich habe ich auch in den Haufen mit Pappschachteln voll Currywurstsoße getreten nach dem Duisburger Siegtreffer. Aber nicht aus Frust über die Leistung, sondern weil sie diesmal nicht belohnt wurde. Von Duisburg habe ich anfangs mehr erwartet. Und hinterher? Ja, da kann man sagen, hätte mehr rausspringen dürfen. Stattdessen springt und kullert der Ball zweimal durch unseren Strafraum und geht erst ins Tor, als Dähne platt am Boden liegt. Toll gekämpft, gute Unterhaltung!
In der S-Bahn hörte ich dann folgende Spielanalyse eines Duisburgers: „Scheiße, sind wir gut. Wir sind nicht ‚gut‘. Aber wir sind gut.“ Wie gerne hätte ich diesen Satz heute mit drei Punkten am Ende gesagt. Aber vielleicht, wie ein italienischer Freund und Löwenfan mir schrieb, auf Latein, er ist Professor: Post tenebras lucem spero, sed nondum apparet. Frei übersetzt: Nach der Dunkelheit kommt das Licht – nur bei den Löwen lässt‘s sich noch ein bisschen Zeit.

Dietmar Hirsch (Trainer Duisburg bei MagentaSport):

Ich hab gelitten, weil das Ergebnis natürlich knapp war, logisch. Und sehr emotional. Aber ich bin mächtig stolz auf die Jungs. Also unfassbar heute. (…) Ich bin erstmal stolz, weil wir heute teilweise mit Spielern gespielt haben, die sind ganz jung, die haben selten gespielt. Gegen ne Top-Mannschaft mit dem besten Kader. (…) Man muss verstehen: Kapitän heut nicht dabei, Vizekapitän nicht dabei. Mit Paddy Sussek einer unserer Top-Scorer nicht dabei. Und dann so ne Leistung. Erste Halbzeit fand ich von beiden Mannschaften sehr taktisch geprägt. Man muss sich erstmal trauen, gegen Sechzig – auch wenn’s zu Hause ist – Mann-gegen-Mann zu spielen mit der jungen Truppe. Haben wir gut gemacht. Dann gehen wir in Führung, kriegen den Ausgleich und dann wollen wir das Spiel halt gewinnen. Haben auf Viererkette umgestellt, Tempo gebracht. Und sind dann belohnt worden. Da ziehe ich den Hut vor, wie die Jungs das umgesetzt haben.

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich fand, dass wir in der ersten Halbzeit ein sehr gutes, ein sehr dominantes Spiel gemacht haben. Auch in der zweiten Halbzeit, eigentlich, waren wir heut definitiv nicht die schlechtere Mannschaft. Es fehlt halt am Ende in so Spielen am Detail. Dass wir da einen Fuß davor bekommen, dass wir vielleicht ein, zwei Chancen besser ausspielen, dass wir schärfer auf den Abpraller sind. In so, sag ich mal, Top-Spielen gegen direkten Konkurrenten musst du halt einfach schauen, dass du genau solche Fehler dann nicht machst und dich dann eigentlich belohnst, für so ne Leistung, weil des war heut schon mit unser bestes Spiel normalerweise.

Ralf Koss (MSV-Fan, Fußball-Literat und regelmäßiger Gast im sechzger.de Talk):

Ein Spiel mit einem Siegtor in der 90. Minute wirkt schon mal grundsätzlich immer sehr begeisternd. Wenn dieses Siegtor aber zudem nach zweimaligem, mehr als üblichem Zeitspiel des Gegners geschieht, erhält die Begeisterung zudem noch so was wie moralische Genugtuung. Verdient an der Stelle, wenn man sich so das Unentschieden wahrscheinlich machen möchte. Zumal das völlig unnötig war, weil 1860 ja eigentlich selbst die Chance auf den Sieg noch hatte. Nach dem Ausgleich sah es ja auch so aus, als sei es die Absicht, in Duisburg zu gewinnen. Die erste Halbzeit machte für dieses Vorhaben doch auch zuversichtlich. Spielerisch deutlich ambitionierter als der MSV hatte ich Sorgen vor dem Gegentor. Und der Ausgleich kam zur rechten Zeit, als das Spiel zu kippen drohte, spätestens mit  Duisburger Führung. Danke also nach München für euren Anteil am Sieg des Zebras!

 

Fotogalerie zu MSV Duisburg – TSV 1860 München

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fotogalerie msv duisburg tsv 1860

Mit einer bitteren Last-Minute-Niederlage im Gepäck mussten die Löwen gestern Abend die Heimreise aus dem Pott antreten. Trotz einer ansprechenden Leistung musste sich Münchens große Liebe den Zebras geschlagen geben. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim MSV Duisburg.

Fotogalerie zu MSV Duisburg – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

TSV 1860 III & IV siegen auswärts

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Am Sonntag mussten sowohl der TSV 1860 III als auch die Vierte auswärts ran – und beide Teams kehrten mit drei Punkten mehr auf der Habenseite nach Giesing zurück.

TSV 1860 III siegt auswärts bei DJK Pasing

Einen wahren Blitzstart legte die Dritte in Pasing hin und führte nach 22 Minuten bereits mit 4:0. Jannis Schloßer (10.), Kenyan Price (14.), Philipp Baumann (20.) und Josef Tohmaz (22.) brachten die Löwen schon früh auf die Siegerstraße. Nach der Pause hielt ein wenig der Schlendrian Einzug und nach den Gegentreffern durch Ingo Evertz (59., Elfmeter) und Dominik Oberleitner (64.) wackelte der TSV 1860 III kurz, fuhr am Ende jedoch einen souveränen 4:2-Auswärtssieg ein.

Da der FC Fürstenried nur unentschieden spielte und der SV München West gar verlor, liegen die Löwen in der Tabelle der Kreisliga als Viertplatzierter nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. An der Tabellenspitze zieht der FC Kosova einsam seine Kreise.

Vierte gewinnt beim Turnerbund

Auch bei der 4. Mannschaft des TSV 1860 gab es Grund zum Jubeln. Die Löwen siegten in einem spannenden Schlagabtausch mit 6:3 beim TSV Turnerbund. Zur Pause hatte die Vierte durch Treffer von Manase Mbimbu (33.) und Alexander Petö (40.) mit 2:0 geführt, ehe die Gastgeber nach dem Seitenwechsel durch Simon Trump (53.) und Dominik Polanetzki (65.) ausglichen.

Quasi im Gegenzug brachte Jannick Baumer den TSV 1860 jedoch wieder in Führung (66.) und dann rollte der Löwenexpress. Erneut Mbimbu (72.), Seyhan Celik (76.) und Timo Steinert (88.) bauten die Führung aus, ehe Dominik Höfner in der 89. Minute für den Turnerbund zum 3:6 einnetzte. In der Tabelle verbesserten sich die Löwen auf Platz 9 der Kreisklasse.

Drei Punkte holte die Vierte beim TSV Turnerbund