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Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – FC Bayern II

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Wunschaufstellungen Trikot Tsv 1860

Nach dem hart erkämpften Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth steht direkt das nächste Highlight auf dem Programm: das Duell mit den kleinen Roten! Ist Fabio Wagner wieder fit? Wie sieht es bei Mark Gevorgyan und Raphael Wach aus? Steht womöglich Noah Klose erstmals im Kader der Löwen? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen die Zweitvertretung des FC Bayern aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – FC Bayern II

Stefan Kranzberg & Christian Jung

Fabio Wagner und Mark Gevorgyan stehen bei Stefan und Christian in der Startelf – die rechtzeitige Genesung vorausgesetzt. Beide hatten beim letzten gemeinsamen Auftritt gegen Ansbach sehr gut miteinander harmoniert und besitzen Geschwindigkeitsvorteile gegenüber den jeweiligen Optionen für die Positionen.

Peter Gratz & Max Brunner

Nahezu die identische Aufstellung wählen Peter und Max, die jedoch Cristian Leone auf der Rechtsaußen-Position starten lassen. Fabio Wagner könnte – sofern fit – später seine Schnelligkeit einbringen. Auf links ersetzt Seiffert den gesperrten Lance Fiedler.

Thomas Enn

Auch Thomas setzt auf Eric Uhlmann neben Dennis Dressel und nominiert Moritz Seiffert auf der Linksverteidiger-Position. Rechts in der Abwehrkette sieht er Julian Bell, befürchtet also den Ausfall von Mark Gevorgyan. Offensiv rechts hofft er hingegen auf die Rückkehr des pfeilschnellen Fabio Wagner, der an seine Galavorstellung gegen Ansbach anknüpfen soll.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de
Titelbild: Societas

Faninformationen TSV 1860 München – FC Bayern II

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Für alle Stadionbesucher*innen haben wir hier sämtliche Faninformationen zum nächsten Spiel auf Giesings Höhen zusammengetragen.

Faninformationen TSV 1860 München – FC Bayern II

Tickets

Das Spiel ist restlos ausverkauft. Die Löwen warnen vor Ticketkäufen auf nicht autorisierten Plattformen wie z.b. eBay oder Facebook, da dort oft Fälschungen zu überhöten Preisen angeboten werden. Der einzige Weg an Tickets geht über den Zweitmarkt im offiziellen Online-Shop der Löwen.

Beachtet bitte außerdem, dass ein Foto eine Dauer- oder Tageskarte grundsätzlich keine gültige Ticketart ist und der Stadionzutritt damit verwehrt werden kann.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 12:00 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt. Das Ticketing am Trainingsgelände hat von 09:30 bis 11:30 Uhr offen.

Anreise

Die Nutzung des ÖPNV ist im Ticket nicht inkludiert. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Löwenfans sollten aufgrund der Risikobewertung der Partie die U-Bahn Linie U2 nutzen und an der Haltestelle Silberhornsstraße aussteigen. Besonders gemieden werden sollte die U-Bahn Linie U1 und die Haltestelle Wettersteinplatz, da diese den Gästefans vorbehalten sind.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 12:00 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Die Stadion-Tore öffnen ab 12:30 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Aufgrund von erhöten Sicherheitsmaßnahmen wird darum gebeten frühzeitig ins Stadion zu kommen.

Neu: Zur Saison 2026/27 gibt es in der Westkurve die Möglichkeit, Taschen, welche größer als DIN A4 sind, gegen ein Entgelt von 5€ abzugeben. Der Betrag kann ausschließlich bargeldlos bezahlt werden.

Weiterhin gibt es die sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Der Materialeingang befindet sich am Eingang West/Tor 12. Besucher*innen, welche Fanutensilien wie beispielsweise Zaunfahnen dabei haben, betreten darüber das Stadion.

An den Kiosken im Stadion kann sowohl Bar als auch mit Karte gezahlt werden. Alle Arten von Flaschen (auch PET) sind, wie die Mitnahme eigener Lebensmittel, verboten.

Fantreffpunkte

Die aktive Szene der Löwen ruft zum gemeinsamen Treffpunkt um 10:00 Uhr an der Heilig-Kreuz-Kirche auf. Um optisch einheitlich aufzutreten, wurde als Dresscode Schwarzes Oberteil & Löwenschal ausgerufen.

Ansprechpartner Fanbetreuung

Jamie Jesse: +49 175 1860 004
Christian Poschet: +49 152 0530 9989

Wetter

Morgens ist es in Giesing bei 9 bis 10°C stark bewölkt. Tagsüber steigen die Temperaturen auf 10 bis 15°C bei wechselnder Bewölkung und wenig Sonne. Nachts kühlt es auf 8°C ab. Regen ist keiner angesagt.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern II wird von BR24 Sport in der ARD Mediathek im Livestream übertragen.

sechzger.de ist natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits vor dem Spiel im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion, die von unseren akkreditierten Fan-Fotografen aufgenommen werden.

TSV 1860 III & IV auswärts gefordert

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tsv 1860 iii

Nach der unnötigen Heimniederlage gegen den SV Lohhof möchte der TSV 1860 III auswärts auf die Erfolgsspur zurückkehren. Auch die Vierte der Löwen ist in der Ferne gefordert.

TSV 1860 III will auswärts punkten

Durch die Niederlage gegen Lohhof und das spielfreie Wochenende zuletzt sind die Löwen in der Tabelle der Kreisliga massiv abgestürzt. Mit 14 Zählern liegt man aktuell zwar nur vier Punkte hinter Rang 2, belegt aber nurmehr den 14. Platz. Drei Punkte bei TSV Eintracht Karlsfeld II täten dem Punktekonto also sehr gut, um den Anschluss an die Spitzenplätze nicht zu verlieren.

Die Karlsfelder liegen mit 7 Zählern ihrerseits derzeit auf Platz 30 der im Champions League-Modus ausgetragenen Kreisliga-Saison mit 40 Teams. Anstoß auf der Sportanlage Karlsfeld (Jahnstraße 15, 85757 Karlsfeld) ist am Samstag um 16 Uhr.

Vierte muss bei Amicitia ran

Die 4. Mannschaft holte aus den letzten beiden Partien vier Punkte und möchte diese Serie auch beim TSV Amicitia fortsetzen. Mit 10 Punkten liegen die Löwen derzeit vier Zähler vor dem kommenden Gegner; bei einer Niederlage droht den Löwen jedoch der Absturz auf den Relegationsplatz.

Am Sonntag um 13 Uhr gehts los an Dietrichstraße11 in 80637 München. Wer also auf das Spiel der Ersten gegen die Seitenstraßler verzichten möchte oder muss, darf gerne die Vierte unterstützen.

Derby-Löwenrunde: “Das wird sicher ein echtes Heimspiel”

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Die Fans sind heiß, die Mannschaft auch. Am Sonntag um 14:00 Uhr steigt im Sechzger-Stadion das Derby gegen die 1b der Seitenstraße. Bei den Löwen fehlt neben den verletzten Tunay Deniz und Raphael Ott auch der gesperrte Lance Fiedler. Zudem gibt es einige angeschlagene Kicker. Sechzger-Coach Alper Kayabunar informierte bei der Löwenrunde am Freitagvormittag über den aktuellen Stand und zeigte sich voller Vorfreude auf das Match. In der Presserunde kündigte er an: “Wir wissen, wie wichtig dieses Spiel für unsere Fans ist“.

Löwen müssen auf wichtige Spieler verzichten

Neben Deniz, der mit einem Kreuzbandriss bis zum Saisonende ausfällt, ist Fiedler nach seiner Ampelkarte beim Dienstags-Spiel gegen Bayreuth gesperrt. Fehlen wird natürlich auch Ott. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Wagner, Gevorgyan und Wach. Wagner war gegen Bayreuth ausgefallen, Gevorgyan und Wach mussten vorzeitig ausgewechselt werden. Ob sie mit dabei sein können entscheidet sich nach den beiden abschließenden Einheiten am Freitag und Samstag.

Gute Stimmung nach dem Bayreuth-Spiel

„Die Stimmung ist gut nach dem Sieg gegen Bayreuth, wir freuen uns auf das Spiel am Sonntag“, sagte Kayabunar weiter. Dennoch habe die jüngste Partie „sehr viel Kraft gekostet“. Zudem habe man das schwere Spiel in Illertissen noch in den Knochen gehabt und es gab zahlreiche kranke und verletzte Spiele. „Riesenkompliment an die Mannschaft. Der Sieg war sehr wichtig. Wir wollen unsere Serie jetzt mit dem fünften Heimsieg fortsetzen“, erklärte der Löwen-Coach. Das erneute Gegentor per Kopfball nach einer Flanke aus dem Halbfeld habe das Trainerteam analysiert, sagte Kayabunar auf Nachfrage von sechzger.de. „Wir haben bestimmte Prinzipien, wie wir solche Flanken und die Box besser verteidigen können. Das Gegentor ärgert mich sehr, das müssen wir besser machen“, forderte Kayabunar.

Keine besondere Motivation notwendig

„Für unsere Spieler braucht es keine besondere Motivation, alle sind sehr ehrgeizig und zwar in jedem Spiel. Da ist der Gegner egal“, erklärte der Löwen-Coach. Dennoch habe das Spiel eine „sehr große Bedeutung“.
„Ich wurde privat oft nach Karten gefragt. Wir wissen, dass es ein sehr wichtiges Spiel für die Fans ist“, sagt der Sechzger-Übungsleiter weiter. Eine wichtige Rolle wird am Sonntag den Löwenfans zukommen. „Wir haben immer eine tolle Kulisse, die uns in jedem Heimspiel unterstützt. Das Spiel am Sonntag ist für die Fans besonders wichtig. Ich bin mir sicher, dass es für uns ein echtes Heimspiel wird“, erläuterte Kayabunar.

Respekt vor dem nächsten Gegner

Das Duell des nächsten Gegners gegen Unterhaching hatte der Löwen-Dompteur selbst im Stadion verfolgt und zeigte Respekt vor der nächsten Aufgabe. „Das ist eine typische U23-Mannschaft. Sie sind nicht so gut gestartet und kommen immer besser in Schwung. Sie haben viel Qualität, vor allem in der Offensive, und sind schwer einzuschätzen“, sagte Kayabunar. Ob dabei auf Seiten der Gäste Spieler aus dem Profi-Kader zum Einsatz kommen, sieht er gelassen. „Das war auch gegen Fürth und Nürnberg so. Wir schauen auf uns selbst und wollen unser Spiel auf den Platz bringen“, fügte Kayabunar an.

Positive Energie auf der Bank

Angesprochen von sechzger.de auf den großen Jubel des verletzten Tunay Deniz nach dem Bayreuth-Spiel erklärte Kayabunar: „Ich habe oft mit ihm gesprochen, er bringt trotz der Verletzung eine sehr positive Ausstrahlung mit. Es ist bemerkenswerte, wie er damit umgeht. Es ist sehr wichtig für die Mannschaft, dass Tunay weiter dabei ist“. Auch Co-Trainer Alex Benede vollzog nach dem Heimsieg Jubelsprünge. „Man kennt ihn ja als Spieler. Er lebt das vor und ist ein sehr wichtiger Teil des Trainerteams. Ein großes Kompliment aber auch an die Docs und Physios, wenn man sieht wie ein Eberwein oder ein Uhlmann zurückgekommen sind. Wir arbeiten richtig gut im Team“, berichtete der Sechzger-Trainer weiter.

Verfolgt das Derby bei uns im Live-Ticker

Für alle Löwen-Fans, die keine Tickets für das Derby mehr ergattern konnten und auch im Zweitmarkt kein Glück mehr hatten, berichten wir ab dem Vormittag in unserem Live-Ticker aus Giesing. Dort könnt ihr das Spiel selbst natürlich auch ausführlich in Wort und Bild verfolgen!

TSV 1860 – FC Bayern II: Ergebnistipp Michael Schrodi

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Michael Schrodi am Grünspitz

Michael Schrodi, Vorsitzender der Bundestags-Löwen, unterstützt den TSV 1860 seit je her und besucht die Spiele seines Vereins, wann immer die Zeit es zulässt. Zudem spendete der Fanclub vor der Saison 1.860 Euro an Münchens große Liebe: “Wir Bundestagslöwen-Mitglieder stehen hinter dem Kurs der Eigenständigkeit, der eine große Chance für einen strukturellen Neuanfang und eine nachhaltige Neuausrichtung des Vereins bietet.” Heute tippt Schrodi für sechzger.de das Ergebnis der Partie gegen den FC Bayern II.

Michael Schrodi: Daumendrücken in der Ferne

Diesmal kann der 49-Jährige zwar berufsbedingt leider nicht selbst im Grünwalder Stadion dabei sein, seine Gedanken kreisen aber bereits um das Spiel:

“Das ist vielleicht sogar besser, weil mein Blutdruck dann zu sehr steigen würde. Ich fiebere aber mit Sicherheit am Livestream mit, wünsche der Mannschat alles Gute, viel Erfolg und eine super Stimmung.”

Und wie geht’s aus?

“Es wird bestimmt eine enge Kiste, aber ich tippe auf ein 2:1 für uns. Tore durch Weber und Erdogan. Es gibt nichts Schöneres, als den Verein aus der Seitenstraße zu besiegen.”

Erfolgreicher Politiker und Fußballer

Dass Schrodi sich nicht nur theoretisch mit Fußball auskennt, ist seiner Vita abzulesen. Über die Stationen SV Lochhausen, FC Bayern München und SC Olching landete er mit 18 Jahren schließlich beim FC Pipinsried. Von dort wechselte er nach zwei Jahren zum SC Fürstenfeldbruck und spielte für diesen und den FC Ismaning insgesamt neun Jahre in der Landes- und Bayernliga, sowie im DFB Pokal sogar gegen Borussia Dortmund. Ganz nebenbei ist der gebürtige Münchner auch noch der Neffe des ehemaligen Löwenspielers Georg “Schorsch” Metzger…

Der SPD-Politiker, der seit 2017 dem Deutschen Bundestag angehört und seit vergangenem Jahr das Amt des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen bekleidet, hatte sich bereits im Juni im sechzger.de Interview zu den Entwicklungen bei den Löwen geäußert:

“Die Bilanz der vergangenen 15 Jahre ist verheerend und im Grunde ein riesengroßes Missverständnis. Schon mit dem ersten Präsidenten, Dieter Schneider, gab es nach gut einem halben Jahr ein tiefes Zerwürfnis. Hasan Ismaik ging es wohl nie um eine gedeihliche, gemeinsame Entwicklung des Profifußballs beim TSV 1860. Vielmehr wollte er Macht ausüben, die 50+1-Regel angreifen und selbst im Verein – respektive in der Profiabteilung – das Sagen haben, anstatt mit sportlicher Kompetenz und gemeinsam mit dem Mutterverein den Erfolg zu suchen. Er hat immer nur so viel Geld gegeben, um das Konstrukt KGaA am Leben zu erhalten, aber nie, um eine wirklich positive Entwicklung zu fördern. Damit hat er sich selbst und seinem Investment massiv geschadet, aber natürlich auch dem Verein, den Fans und den zahlreichen Präsidenten, die er in dieser Zeit verschlissen hat. Sie alle hatten – mit einer unrühmlichen Ausnahme, an deren Ende 2017 der Abstieg in die vierte Liga und ein riesiger Schuldenberg standen – mit seinen Drohgebärden und finanziellen Androhungen zu kämpfen. Zieht man also einen Schlussstrich, bleibt festzuhalten: Es ist gut, dass die Zeit dieses Investors nun vorbei ist.”

Sechzig um Sieben: Ausblick auf Amas und Derby

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Sechzig um Sieben: Spieltag gegen die Schwabenritter

Die Arbeitswoche naht dem Ende und damit auch das Warten auf das nächste Sechzger-Spiel. Nach dem Dienstags-Match des Regionalliga-Teams gegen Bayreuth geht es bereits heute für die Amas beim FC Schwaig weiter. Langsam richten wir den Blick auch schon auf das Derby am Sonntag und stellen Euch den Schiedsrichter näher vor. Alles Wissenswerte zu Münchens großer Liebe lest ihr wie immer in Sechzig um Sieben!

Amas zu Gast beim FC Schwaig

Exakt 110 Tage nach dem zweiten Testspiel vor dieser denkwürdigen Saison 2026/27 fährt eine Mannschaft des TSV 1860 München wieder einmal nach Schwaig, einen Gemeindeteil von Oberding im Landkreis Erding, um sich mit dem dortigen FC Sportfreunde sportlich zu messen. Dieses mal sind um 19:30 Uhr die Amas in der Bayernliga Süd an der Reihe. Hier findet ihr unseren ausführlichen Vorbericht. 

Bildergalerie zum Heimsieg gegen Bayreuth

Was für ein geiler Abnutzungskampf, was für unfassbar wichtige drei Punkte für die Löwen! In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen die SpVgg Bayreuth. Hier findet ihr die schönsten Fotos unserer Fan-Fotografen! Die Vorfreude auf das Derby am Sonntag sollte damit noch einmal weiter steigen…

Der Mann an der Pfeife am Sonntag

Ein Wiederholungstäter – in Bezug auf die Löwen – ist der Mann an der Pfeife, wenn es am Sonntag Nachmittag in Giesing zum Duell zwischen München blau und München rot kommt. Felix Wagner hat schon das erste Saisonspiel des TSV 1860 in dieser Regionalliga-Saison am 2. Spieltag in Schweinfurt (2:2) gepfiffen. Nun begegnet man sich wieder. Was die Löwen am Sonntag erwartet, lest ihr in unserem Schiedsrichter-Portrait “Der Mann an der Pfeife”.

Podcast-Tipp über die Löwen

Podcasts gibt es inzwischen wie Sand am Meer, deshalb haben wir ausgesiebt und eine Empfehlung, was ihr Euch auf die Ohren legen solltet: An dieser Stelle geht es um ein liebenswertes und charmantes Projekt, das wir euch ans Herz legen wollen. Die aktuelle Ausgabe von “LYRUS’ STRAFRAUM – der Fußballpodcast für Kinder und coole Erwachsene” beschäftigt sich mit der kompletten Geschichte unseres TSV 1860 München. “Die Löwen von Giesing: Meister, Absturz und großer Neustart” heißt die Folge. Um was es genau geht, findet ihr hier!

Top-informiert in den Freitag

Damit geht ihr mal wieder top-informiert in den Freitag. Heute erwarten Euch auf unserer Seite unter anderem weitere Infos zum Derby am Sonntag, sowie der Bericht aus der Löwenrunde. Einen schönen Start ins Wochenende liebe Löwen, das große Highlight folgt dann am Sonntagnachmittag auf Giesings Höhen.

Freitag Abend: Die Amas in Schwaig

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Exakt 110 Tage nach dem zweiten Testspiel vor dieser denkwürdigen Saison 2026/27 fährt eine Mannschaft des TSV 1860 München wieder einmal nach Schwaig, einen Gemeindeteil von Oberding im Landkreis Erding, um sich mit dem dortigen FC Sportfreunde sportlich zu messen. Nachdem es am 28. Juni noch die Erstvertretung der Löwen war, die sich – nach den Entwicklungen seit Ende Mai – aus den frisch zusammengesammelten Spielern des Gesamtkaders von Trainer Alper Kayabunar zusammengesetzt hatte, sind es nun die Amas, die am Freitag Abend um 19.30 Uhr in der NGL Arena gefordert sind.

Amas letztes Wochenende torlos in Kottern

Für den einen oder anderen Akteur wird die Partie vom 15. Spieltag also ein Wiedersehen. Allerdings natürlich unter völlig anderen Umständen. Allein schon die Außentemperaturen werden morgen Abend mindestens 20 Grad niedriger sein, als noch an jenem heißen Sonntagnachmittag Ende Juni. Und es geht diesmal um Punkte in der Bayernliga Süd. Die Amas haben am vergangenen Samstag – parallel zur ersten Mannschaft in Illertissen – ein 0:0 beim TSV Kottern erkämpft, was das Trainerteam um Christoph Rech und Wolfang Sonnenhauser durchaus zufrieden stellte. Zum zweiten Mal in Serie und überhaupt erst zum zweiten Mal in dieser Saison blieb das Team, das in Kempten mit drei U19-Spielern in der Startelf antrat, ohne Gegentor. Zum dritten Mal gelang allerdings auch kein eigener Treffer. Obwohl schon direkt in der Anfangsphase eine 100%ige Torchance von Rron Gosalci vergeben wurde.

Schwaig mit nur einer Niederlage

Die Gastgeber, die erst ihre zweite Saison in der Bayernliga spielen, sind nach einem respektablen neunten Platz in der Premierensaison gut in die neue Spielzeit gestartet und liegen aktuell mit sechs Punkten mehr, als die kleinen Löwen auf dem Konto haben, auf dem sechsten Rang. Bemerkenswerte achtmal spielten sie heuer schon Remis – deutlicher Ligarekord. Und fünf Schwaiger Siegen steht nur eine einzige Niederlage gegenüber, was ebenfalls den Bestwert der Bayernliga bedeutet. Diese Pleite kassierten sie übrigens am 8. August am 4. Spieltag beim Mitaufsteiger vom Sommer 2025, dem TuS Geretsried.

Trainer mit Eishockey-Hintergrund

Der Trainer des im Durchschnitt 25,4 Jahre alten Kaders in Schwaig ist seit zwei Jahren der heute 55jährige Christian Donbeck. Seine Vita ist – neben eines Aufenthalts im NLZ der SpVgg Unterhaching – auch über den Fußball hinaus, interessant. Bis April 2016 war er Manager beim DEL2-Klub EV Landshut, der schon im Sommer zuvor keine Lizenz mehr für den Eishockey-Profibetrieb erhalten hatte. Donbeck wurde im Zusammenhang mit diesem Lizenzentzug u.a. von einem Sponsor aus der Hauptstadt Niederbayerns wegen versuchten Betrugs angezeigt, da er – nach Ansicht des Klägers – nicht ausreichend über die tatsächliche wirtschaftliche Situation bei den Cannibals informiert hatte. Zu einer Verurteilung kam es aber nicht. Im Frühjahr 2017 heuerte er dann als Geschäftsführer bei den Tölzer Löwen (Oberliga) an, wo er vier Jahre lang verblieb, um sich danach wieder voll und ganz und ausschließlich auf den Fußball zu konzentrieren.

ÖPNV-Anreisetipp 

Wer sich morgen Abend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg in die unmittelbare Nähe der südlichen Start- und Landebahn des Münchner Flughafens machen will, der fährt am besten mit der S-Bahn bis zum Airport und steigt dort in den Bus #512 Richtung Erding um. Die ganze Fahrt dauert aus der Innenstadt oder aus Giesing rund eineinhalb Stunden. So viel, wie das Spiel selbst. Auch eine Rückfahrt nach Abpfiff mit hoffentlich drei gewonnenen Punkten für unsere Amas im Gepäck, ist – über den Flughafen – bis spät abends möglich. Die Anlage des FC Sportfreunde Schwaig ist definitiv einen Ausflug Wert. Und die Amas freuen sich sowieso immer über zahlreiche Unterstützung der Anhänger in weiß und blau. Das Spiel ist also die perfekte Vorbereitung auf das Derby-Wochenende!

Fußball schauen und Planespotting…
…in Schwaig gleichzeitig möglich, wie diese beiden Impressionen der letzten Gastspiele der Löwen dort beweisen.

Podcast-Hörtipp: “Lyrus’ Strafraum”

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Schon klar: Sie schießen derzeit wie die berühmten Schwammerl aus dem Boden. Podcasts, die sich mit dem aktuellen Geschehen oder mit historischen Ereignissen rund um den Fußball beschäftigen. Auch unsere Löwen werden da natürlich nicht ausgeklammert. Insbesondere nach den Ereignissen dieses Sommers… Unter diesen vielen Podcasts ist viel dabei, was man getrost direkt wieder ab- oder erst gar nicht anschalten muss. An dieser Stelle geht es dagegen um ein liebenswertes und charmantes Projekt, das wir euch ans Herz legen wollen. Die aktuelle Ausgabe von “LYRUS’ STRAFRAUM – der Fußballpodcast für Kinder und coole Erwachsene” beschäftigt sich mit der kompletten Geschichte unseres TSV 1860 München. “Die Löwen von Giesing: Meister, Absturz und großer Neustart” heißt die Folge.

Vater- & Sohn-Podcast aus Niedersachsen

Der aktuell 13jährige Rafael und sein Vater Michael kommen aus dem Landkreis Harburg vor den Toren der Stadt Hamburg und zeichnen seit über zwei Jahren im heimischen Wohnzimmer ihre Fußball-Podcasts auf. Über 140 Folgen sind dabei schon zusammen gekommen. In einem abwechslungsreichen Frage-Antwort-Spiel zwischen Vater und Sohn nähern sie sich den jeweiligen Themen an. In der hier gegenständlichen Folge geht es um uns Münchner Löwen. Und die beiden Sprecher beginnen ihre Erzählung ganz am Anfang – im Jahr 1848. Hier wurde wirklich sehr ausführlich recherchiert! Über die Anfänge des Turnvereins, den Beginn des Fußballspielens bei 1860, den ersten Pokalsieg 1942, die goldenen 1960er- und 1990er-Jahre, bis hin zum Arena-Wahnsinn und dem mehrfachen Leiden unter Hasan Ismaik wird die ganze Geschichte von Münchens Großer Liebe erzählt.

Ein paar inhaltliche Kritikpunkte

Natürlich sollte den meisten Löwenfans das meiste der Historie bekannt sein und dennoch lohnt sich das Reinhören. Unterhaltend ist das Ganze – wie der Untertitel der Podcastreihe ja auch verspricht – für Groß und Klein. Ein bisschen Kritik muss an dieser Stelle leider aber auch sein.

Mag sein, dass es sich für Nordlichter ganz normal anfühlt, über unseren Verein als “Achtzehn-Sechzig” zu sprechen. Wir würden uns aber wünschen, dass beim Reden über die Löwen unsere bajuwarische Identität respektiert wird und die “Hundert” eingebunden wird (Augenzwinkern des Verfassers dieser Zeilen). Außerdem entstammt die These, “Stark wie noch nie” sei die Löwenhymne, die vor jedem Heimspiel im Sechzgerstadion gespielt würde, dem Reich der Fabeln. Und die Durchmarschsaison durch die 2. Bundesliga war 93/94 und nicht 94/95, wie im Podcast mehrfach behauptet wird. Die leider hier relativ unkritische Behandlung, ja Glorifizierung von Ex-Präsident Karl-Heinz Wildmoser und seinem Wirken, für das wir bekanntermaßen heute noch die Zeche bezahlen, geht der eine oder andere Löwenfan älteren Semesters vielleicht sogar mit. Die meisten aber nicht.

Hörempfehlung & Spotify-Link

Abgesehen von diesen kleinen Kritikpunkten haben Vater und Sohn hier wirklich sauber gearbeitet. Daher gibt es von sechzger.de ein Lob und eine Empfehlung an unsere Leser*innen mal reinzuhören.

Hier findet Ihr die Sendung auf Spotify.

 

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth

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fotogalerie tsv 1860 spvgg bayreuth

Was für ein geiler Abnutzungskampf, was für unfassbar wichtige drei Punkte für die Löwen! In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 München gegen die SpVgg Bayreuth.

Fotogalerie zu TSV 1860 – SpVgg Bayreuth

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram, TikTok oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Der Mann an der Pfeife (im Derby): Felix Wagner

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Unter diesem Artikel findet Ihr ein Update zum Vierten Offiziellen (15.10.26 14:15 Uhr)

Ein Wiederholungstäter – in Bezug auf die Löwen – ist der Mann an der Pfeife, wenn es am Sonntag Nachmittag in Giesing zum Duell zwischen München blau und München rot kommt. Felix Wagner hat schon das erste Saisonspiel des TSV 1860 in dieser Regionalliga-Saison am 2. Spieltag in Schweinfurt (2:2) gepfiffen. Nun begegnet man sich wieder. Vom noch 25jährigen Schiedsrichter wird beim Derby viel Fingerspitzengefühl und Ruhe erwartet, wenn sich die hitzige Atmosphäre auf den Rängen des Sechzgerstadions auf den Rasen überträgt. Über die Auswahl des Vierten Offiziellen für das Derby darf man mindestens den Kopf schütteln, wie weiter unten nachzulesen ist.

Heuer schon Schweinfurt und letztes Jahr Mannheim

Details über Schiri Felix Wagner sind logischerweise schon dem Artikel aus dieser Reihe vor dem Saisonauftakt für die Löwen in Schweinfurt zu finden. Und auch in der vergangenen Drittligasaison, in der wir ja begonnen hatten, unseren Leser*innen den Referee der jeweils nächsten Partie der Löwen näher vorzustellen, war er schon bei einem Spiel von Münchens Großer Liebe im Einsatz: Im Oktober vor einem Jahr beim 1:3 in Mannheim. Hier findet Ihr auch den Text über Felix Wagner vor der Partie beim Waldhof.

Strenger Wagner

Für das Derby schickt der Bayerische Fußballverband vernünftigerweise also einen Schiedsrichter, der schon Erfahrungen im Profifußball gesammelt hat. Inzwischen elf Partien der 2. und 22 in der 3. Liga sowie 30 Einsätze in der Regionalliga Bayern sind für Wagner verzeichnet. Inklusive unseres Spiels bei den Schnüdeln am 1. August sind seitdem insgesamt fünf Partien in den verschiedenen Ligen hinzugekommen, die allerdings an seiner Verwarnungsstatistik von damals wenig geändert haben. Mit nun 606 Gelben Karten in 114 Spielen kann Wagner weiterhin als ziemlich strenger Regelhüter bezeichnet werden. Alle knapp sieben Spiele zeigt er Gelb-Rot und sogar alle fünf Partien stellt er Akteure direkt vom Platz. Beides relativ auch häufig. Ob auch das Derby ein farbenfrohes Spektakel wird?

Bilanz mit Sechzig und den Roten

Das Derby wird für Wagner die siebte Begegnung unter Teilnahme der roten Bubis und die fünfte mit den Löwen. Nach Siegen für 1860 im Sommer 2023 im bayerischen Landespokal in Aindling und im Februar 2025 in der 3. Liga bei Viktoria Köln, waren die Löwen unter der Spielleitung dieses Unparteiischen leider nicht mehr so erfolgreich und erlebten – wie oben schon erwähnt – eine Niederlage (in Mannheim) und ein Remis (in Schweinfurt). Am Sonntag darf wieder mal ein Sieg unter Wagner her!

Der würde auch seine Bilanz mit der Zweitvertretung aus der Seitenstraße ein wenig optimieren. Denn die sieht in den sechs Spielen seit März 2023 – aus unserer Perspektive – extrem unschön aus: Nach einem 8:1-Auswärtssieg der Roten in Heimstetten folgte ein 4:0 gegen Bayreuth und dann zwei weitere Siege gegen Eintracht Bamberg (2:0 und 6:0). Die zwei dazwischen gelegenen Partien gegen die SpVgg Ansbach, die Wagner pfiff, endeten wenigstens beide nur unentschieden. Eine Niederlage für die Roten hat Wagner noch nicht verantwortet. Zeit werd’s!

Die Linienrichter für Sonntag

Felix Wagner zur Seite stehen am Sonntag Maximilian Hafeneder (25) und Martin Speckner (30).

Maximilian Hafeneder

Der Holzkirchener war schon bei der Heimpremiere dieser Saison gegen den FC Augsburg II an der Seitenlinie im Sechzgerstadion mit dabei. Als Schiri ist er in beiden Staffeln der Bayernliga aktiv, als Assistent hat er seit Sommer 2022 36 Spiele in der Regionalliga Bayern begleitet. In dieser Saison schon sieben. Weitere Berührungspunkte mit der ersten Mannschaft der Löwen sind für Hafeneder keine verzeichnet.

Martin Speckner

Der aus Schloßberg im Landkreis Rhön-Grabfeld kommende Speckner blickt als erfahrener Hauptschiedsrichter auf 53 Spiele in der 3. Liga zwischen 2020 und 2025 zurück. Sein bislang letzter Einsatz in Deutschlands dritthöchster Profiliga fand ausgerechnet auf Giesings Höhen beim Heimspiel der Löwen gegen Erzgebirge Aue beim Saisonfinale 2025 statt. Davor hatte er schon 2024 einen 3:0-Sieg in Essen und 2023 ein 2:0 in Halle gepfifen. Als Linienrichter ist er auch schon seit über sechs Jahren und bis heute in 60 Partien der 2. Bundesliga im Einsatz gewesen. Hinzu kommen noch 33 Drittligaspiele an der Seitenlinie.

An Begegnungen mit den Löwen, die er mit der Fahne in der Hand begleitete sind unsere Erinnerungen leider eher unerfreulich: Ende April 2019 war es das 2:3 und das Ausscheiden im Totopokal-Halbfinale in Aschaffenburg und im Juni 2020 das 0:1 gegen Hansa Rostock in einem Corona-bedingten Geisterspiel auf Giesings Höhen, mit dem – mal wieder – die Aufstiegshoffnungen auf der Zielgerade der Saison weitgehend verspielt wurden.

Der Vierte Offizielle ist ein Roter!

Ob angesichts der Brisanz der Partie am kommenden Sonntag der Vierte Offizielle, den der BFV entsendet, zwischen den Trainerbänken und somit zwischen Alper Kayabunar und dem wohl nach einem spätmittelalterlichen Dichter und Philosophen benannten Coach der Bayernbubis platziert wird, wissen wir aktuell nicht. Aber wer es sein wird. Und dass es angesichts seiner Vita vielleicht wirklich besser wäre, wenn er auf der Haupttribüne des Sechzgerstadions bleibt. Der Mann heißt Valentin Schuster und gehört offiziell der Schiri-Gruppe der Seitenstraßler an. Für diese pfeift er seit vielen Jahren Spiele bis zur Kreisliga, wurde aber in dieser Funktion auch schon als Schiedsrichter bei Jugenturnieren am Campus des FCB im Münchner Norden eingesetzt. Das klingt arg nach Stallgeruch… Man darf an dieser Stelle fragen, ob dieser Schuster für die Aufgabe am Sonntag wirklich der richtige Mann ist und warum der BFV keinen neutraleren Vertreter gefunden und entsendet hat.

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Titelbild: Samstag, 1. August 2026 – Erstes Saisonspiel für den TSV 1860 in dieser Saison. Angeführt von Schiedsrichter Felix Wagner kommen die Löwen und die Schnüdel auf den Platz des Schweinfurter Sachs-Stadions.

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Update (15.10.26 14:15 Uhr):  Wir beziehen unsere Informationen über die Besetzung des Schiedsrichterteams für das jeweils nächste Spiel von der offiziellen Seite des DFB. Auf dieser wird – auch jetzt noch – Valentin Schuster als Vierter Offizieller für das Derby benannt. Kurz nach Erscheinen dieses Artikels hat Fabian Frühwirth, seines Zeichens sellvertretender Geschäftsführer des BFV und Hauptabteilungsleiter Kommunikation, Medien & IT, also der Pressesprecher des Verbands per Email Kontakt mit uns aufgenomen und darauf hingewiesen, dass der Vierte Offizielle am Sonntag nicht Schuster, sondern Luca Schultze sein wird. Der 23jährige Münchner vom FC Stern wurde 2024 als “Nachwuchsschiedsrichter des Jahres” ausgezeichnet. Als Hauptschiri war er bislang 17 Mal in der Regionalliga Bayern im Einsatz, als Assistent auch schon 15 Mal in der 3. Liga. Am 26. September diesen Jahres hat er die 2:5-Niederlage der Amas in Ismaning gepfiffen, Berührungspunkte mit einer ersten Mannschaft des TSV 1860 gibt es keine. Die hier auch schon im Kommentarbereich kritisierte Entsendung eines FCB-Schiris als Vierten Offiziellen nach Giesing am Sonntag ist also eine Fehlinformation auf der offiziellen Website des DFB.