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Stellungnahme der “Münchner Löwen” zur 50+1 Regel

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Die Ultras der Münchner Löwen haben sich heute via dem “Weiß-Blauer Blog” zur 50+1 Regel zu Wort gemeldet und nochmals deutlich positioniert. Grund hierfür sind die aktuellen Vorkommnisse beim KFC Uerdingen sowie Türkgücü München.

Die Situation beim KFC Uerdingen

Wie der Kicker aus der Infoveranstaltung des KFC Uerdingen mit Ponomarev vom Montag berichtete, sei diese sehr denkwürdig gewesen. Ponomarev habe realisiert, dass niemand 3 bis 4 Millionen pro Saison zahlen möchte, um allein gegen den Abstieg zu spielen. Uerdingen sei kein attraktives Investment, da der Verein weder ein eigenes Stadion noch vernünftige Trainingsplätze habe.

Der kolportierte Einstieg der armenischen Investorengruppe hat sich somit wohl zerschlagen. Da aktuell das Lizensierungsverfahren für die nächste Drittligasaison läuft, darf bezweifelt werden, dass der Verein eine Lizenz erhält, nachdem Ponomarev klar gemacht hatte, dass er keinen Cent mehr in der Verein investieren werde. Er erklärte weiterhin: “Unsere Kostenstruktur sieht so aus, dass wir keinerlei Geldzufluss von außerhalb haben”. Eine Rückkehr in die Regionalliga scheint somit unvermeidlich, sollten sich nicht doch noch Investoren finden.

Die Situation bei Türkgücü München

Auch hier gibt es Neues, denn die Stadt hatte im Münchner Merkur Investor Hasan Kivran widersprochen, eine Zusage für ein Grundstück zur Errichtung eines Nachwuchsleistungszentrums gegeben zu haben. Dies war von Kivran als Grund für seine Kehrtwende in Sachen Ausstieg als Investor bei Türkgücü gewesen.

Es bleibt auch hier spannend, wie es hier noch weitergeht.

Die Stellungnahme der Münchner Löwen im Wortlaut

 

50+1=60: Positionierung 50+1 Debatte

Die letzten Wochen gab es gleich bei zwei Vereinen in unserer Liga massive Probleme mit den (Haupt-) Investoren und den betroffenen Clubs droht(e) ein finanzielles Desaster. In Krefeld kündigte Ponomarev einen Abschied zum Saisonende an, suchte allerdings vorher noch einen Nachfolger für seine Anteile. Nun sind die Mitglieder quasi dazu gezwungen, mittels Briefabstimmung dem Anteilverkauf an einen unbekannten Investor zuzustimmen, um so den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Bei Türkgücü verlor Kivran nach bereits relativ kurzer Zeit die Lust an seinem Projekt, der Verein kündigte seinen Rückzug an und nun doch die Kehrtwende. Jetzt wird sogar spekuliert, ob es sich bei dem angekündigten Rückzug um eine Finte aus taktischem Kalkül handelte. Diese Vorgänge zeigen uns mal wieder auf: Trotz 50+1 Regel sind bereits jetzt Vereine von einzelnen Investoren massiv abhängig und werden zu deren Spielbällen.

Als aktive Fans von Sechzig München verfolgen wir die Entwicklungen rund um das Thema 50+1 mit besonders großem Interesse. Wir sehen uns dazu gezwungen und auch in der Pflicht zu betonen, warum die 50+1 Regel auf keinen Fall gelockert oder gar abgeschafft werden darf. Dies ist zum einen generell aufgrund der aktuellen Debatte rund um mögliche Lockerungen oder Abschaffungen der 50+1 Regel der Fall. Zum anderen, weil wir als Sechzig München deutschlandweit der erste Profiverein mit einem ausländischen Investor in diesem Ausmaß waren und in den letzten zehn Jahren mehrheitlich eher negative Erfahrungen jeglicher Ausprägung damit machen durften und uns daher in der Pflicht sehen, als mahnendes und aufklärendes Beispiel voran zu gehen sowie für eine Stärkung bzw. dem Erhalt der Regelung einzustehen.

An dieser Stelle eine kurze Erinnerung für was die 50+1 Regel steht. Durch diese Regel bei der Lizensierung für den Spielbetrieb soll sichergestellt werden, dass Vereine bei einer Ausgliederung der Fußballabteilung in eine andere Rechtsform (bei uns KGaA) die Entscheidungshoheit weiter besitzen. Somit bleibt die Mitgliederversammlung der Stammvereine auch das höchste Entscheidungsgremium für den Profifußball. Wer auch immer durch ein finanzielles Engagement oder eine strategische Partnerschaft ein Mitsprache-Recht eingeräumt bekommt, darf wie alle anderen Vereinsmitglieder mitentscheiden, niemals aber über sie hinweg einen Verein dominieren.

Wenn die 50+1 Regel fallen sollte, ist der Weg offiziell offen für Investoren-Vereine bzw. deren ausgegliederten Kapitalgesellschaften komplett zu übernehmen. In diesem unwiderruflichen Prozess verlieren die Mitglieder eines Vereins gänzlich jegliche Entscheidungsgewalt zu Vereinsbelangen, während Investoren freie Hand besitzen. Diese Investoren sehen den Verein und das eingebrachte Kapital im Gegensatz zu herkömmlichen Sponsoren nicht als Unterstützung, sondern in den meisten Fällen als reine Investition mit Gewinnbestreben. So werden Mitgliedervereine zu Spekulationsobjekten!

Die Pandemie und der Rolle des Profifußballs innerhalb dieser scheint ein passabler Vorgeschmack auf die neueren Entwicklungen des modernen Fußballs zu sein. Faninteressen werden hintenangestellt, Geisterspiele zu Vermarktungszwecken werden durchgeführt und der eigentliche sportliche Wettbewerb samt Stadionerlebnis rücken weiter in den Hintergrund. Dagegen gilt es stets anzukämpfen und die Interessen der Fans und Mitglieder zu vertreten. 50+1 ist eines der wenigen Instrumente in Deutschland, die den Fußball und die Vereine vor einem endgültigen Ausverkauf an Investoren schützt. Deswegen darf die 50+1 Regel keinesfalls gelockert werden, sondern gehört gefestigt!

Vereine den Mitgliedern! Fußball gehört den Fans! 50+1 muss bleiben!

Münchner Löwen im Januar 2021 / www.muenchnerloewen.de

Stadt München widerspricht Türkgücü + KFC Uerdingen vor dem Aus?

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Türkgücü Kivran
Hasan Kivran - Präsident von Türkgücü München

Türkgücü München hat den Rückzug vom neulich verkündeten Rückzug unter anderem damit begründet, dass man von der Stadt die Zusage für ein Grundstück für ein NLZ bekommen hätte. Die Stadt München hat dem jetzt widersprochen. Unterdessen scheint der nächste von Investoren geführte Verein vor dem Aus zu stehen: Der KFC Uerdingen.

Türkgücü München

Türkgücü hat am Montag ja erst den Tabellenführer Dynamo Dresden besiegt und damit nach dem Rückzug von Hasan Kivran wieder für positive Schlagzeilen gesorgt. Kurz zuvor war bereits verkündet worden, dass es bei Türkgücü weiter gehen würde. Unter anderem, weil man von der Stadt die Zusage für ein eigenes Grundstück für ein Nachwuchsleistungszentrum bekommen hätte.

Dem widersprach die Stadt jetzt laut Münchner Merkur. Eine solche Zusage würde es nicht gegeben.

Nicht wenige Menschen halten den angekündigten Rückzug von Hasan Kivran ohnehin nur für ein taktisches Manöver.

 

KFC Uerdingen

Unterdessen schaut es schlecht aus beim KFC Uerdingen. Dort hat Investor und Präsident Ponomarev seinen Rückzug erklärt. Unter anderem, weil es von der Stadt zu wenig Unterstützung gäbe. Der KFC Uerdingen hat kein eigenes Stadion und keine eigenen Trainingsplätze. Ponomarev spricht von einem Minus von rund drei bis vier Millionen Euro und dass dies niemand zahlen wollen würde.

„Please don´t kill me“ sagte er, als er davon sprach dass der KFC wohl in die Oberliga müsste. Die neulich angesprochenen Investoren sind wohl abgesprungen. Nun steht die Lizenzierung für die kommende Drittliga-Saison an – und ohne Geld keine Lizenz. Immerhin soll der e.V. und somit die Jugendabteilung nicht gefährdet sein.

In der Regionalliga könnte der Verein eigene Strukturen aufbauen. Viel deutlicher kann man das Scheitern eines Projektes nicht zugeben.

Beide Vereine sind hervorragende Beispiele für ein weiteres Kapitel unserer Serie Investoren bei Fussballvereinen

Sechzig um sieben: Nachholspiele der dritten Liga +++ Vorbereitung gegen Ingolstadt startet +++ Löwenumfrage online

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen, liebe Löwen! Heute bei Sechzig um sieben die täglichen News mit einem Rückblick auf die Nachholspiele der dritten Liga, der Vorbereitung gegen Ingolstadt und Infos zur Löwenumfrage.

Die Nachholspiele der dritten Liga

In den drei Nachholspielen der dritten Liga gab es gestern folgende Ergebnisse:

Rot II – Meppen 2:0
Haching-Verl 3:4
Magdeburg – Saarbrücken 1:2

Über die Spielverläufe berichteten wir bereits gestern Abend. Damit halten die Löwen Platz 3, aber Verl und Saarbrücken rücken uns wieder etwas näher auf den Pelz. Die Ergebnisse der heutigen Nachholpartien findet Ihr morgen wieder in unseren täglichen News.

Vorbereitung gegen Ingolstadt startet

Nach zwei traingsfreien Tagen startet Michi Köllner mit unseren Derbysiegern heute am frühen Nachmittag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Ingolstadt am kommenden Montag. Dritter gegen Zweiter, nur ein Punkt Rückstand auf den Fusionsverein von der Donau. Da weiß jeder: es geht um big Points! Ansonsten wird nicht viel los sein an der Grünwalder Straße. Shop und Stüberl sind (natürlich) geschlossen.

Löwenumfrage online

“In der Dienstleistungsbranche hat sich gezeigt, wie wichtig vorausschauende Planungen und die Nähe zum Kunden sind.” Mit diesen Worten leitet die KgaA auf Ihrer Homepage eine Umfrage unter uns Fans ein. Etwas weniger gestelzt könnte man wohl sagen, dass das Team um Marc-Nicolai Pfeifer herausfinden will, wie es uns Löwenfans aktuell so geht, was uns wichtig ist und wie wir uns die Zukunft der Löwen vorstellen. Wir haben uns ja alle auch lange nicht mehr persönlich gesehen, da macht es durchaus Sinn, mal wieder den Kontakt zur Kundschaft  – wir würden es lieber Fanbasis nennen – zu suchen. Was man so hört, werden Fragen zu Image, MVV, Bewertung sportliche Situation, Stadionfrage, Mitgliedsstatus, Entfernung zum Stadion etc. gestellt. Wir freuen uns über die Möglichkeit unsere Meinung kundtun zu können und empfehlen Euch das auch. Hier geht’s direkt zu den 60 Fragen für Sechzig München. Wir sind gespannt, was rauskommt!

 

3. Liga am Dienstag: Saarbrücken, Unterhaching und Bayern II im Einsatz

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Gleich drei Partien (SpVgg Unterhaching – SC Verl, FC Bayern II – SV Meppen und 1. FC Magdeburg – 1. FC Saarbrücken) standen heute Abend in der 3. Liga auf dem Programm. Das Tabellenbild erhält durch diese Nachholspiele schön langsam etwas mehr Aussagekraft.

Bayern II schlägt Meppen

Der Platzwart im Sechzgerstadion ist echt nicht zu beneiden. Am Samstag stieg dort das Stadtduell zwischen Rot und Blau und gestern duellierten sich Türkgücü und Dynamo Dresden an der Grünwalder Straße. Heute nun empfing der FC Bayern II den SV Meppen und war nach den Ergebnissen zuletzt bereits etwas unter Erfolgsdruck. Die Zweitvertretung aus der Seitenstraße gab sich gegen die Emsländer keine Blöße und siegte verdient mit 2:0. Torschützen: Kühn (68.), Scott (74.)

Spektakel in Unterhaching

Nur ein paar Kilometer weiter standen sich die SpVgg Unterhaching und Aufsteiger SC Verl gegenüber. Die stark gestarteten Ostwestfalen hatten zuletzt vier Spiele in Folge nicht gewonnen (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen). 40 Minuten lang wars recht fad, dann überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst brachte der Verler Jürgensen die Gastgeber per Eigentor in Führung, dann glich Ritzka per Kopf für den SCV aus (45.).

Nach der Pause passierte eine Viertelstunde lang wenig, ehe Schwabl den Kollegen Hasenhüttl bediente und der aus kürzester Distanz zum 2:1 vollendete. Der eingewechselte Ex-Löwe Moritz Heinrich ließe eine Viertelstunde vor Schluss gar das 3:1 folgen und sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung.

Doch dann nahm der Wahnsinn seinen Lauf:
3:2 Rabihic (86.), 3:3 Schwabl (88., Eigentor), 3:4 Taz (90.)

Fußball ist ein seltsamer Sport…

Saarbrücken siegt auswärts

Gastgeber 1. FC Magdeburg stand vor der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, findet man sich nun im Tabellenkeller wieder und auch das Umfeld wird immer unruhiger. Nicht die besten Voraussetzungen für Trainer Hoßmang und der nächste Nackenschlag folgte durch das frühe 0:1 durch Jacob (4., Foulelfmeter). Quasi mit dem Halbzeitpfiff gab es auch auf der anderen Seite Strafstoß und Neuzugang Saliou Sané glich für den FCM aus.

Hoffnung also für die Mannen aus Sachsen-Anhalt, doch in der 57. Minute schnürte Jacob den Doppelpack und brachte die Gäste erneut in Führung. Dem hatte Magdeburg nichts mehr entgegenzusetzen. Es dürfte ungemütlich werden für den Coach.

Fotogalerie vom Derby des TSV 1860 München gegen den FC Bayern II

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Eigentor zum 0:1
Eigentor durch Kern zum 0:1

Am Samstag nach der kurzen Winterpause stieg das Derby, das Kräftemessen zwischen unseren Löwen und der Zweitvertretung der Aktiengesellschaft aus der Seitenstraße, häufig verniedlichend “Amateure” genannt, trotz eines Kaders, welcher mit millionenschweren (National-) Spielern gespickt ist.

Wie es unsere Löwen geschafft haben, den Roten im Derby den Zahn zu ziehen, könnt Ihr wie immer in unserer Taktiktafel Analyse nachlesen.

Viel Spaß mit den Bildern:

 

TSV 1860 – der Modus des Totopokal 2020/21

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Der TSV 1860 München geht als Titelverteidiger des Totopokal ins Rennen für die Spielzeit 2020/21. Der Modus wird auf der offiziellen Homepage des TSV 1860 erklärt.

Die Löwen steigen erst im Viertelfinale in den Totopokal ein. Terminiert sind dafür der 23. März und der 27. März 2021. Ein evtl. Halbfinale soll am 20. April stattfinden, müsste allerdings verlegt werden wenn sich ein Drittligist qualifizieren sollte. An diesem Tag findet der 33. Spieltag der dritten Liga statt.

Für das Finale muss noch ein Termin gefunden werden.

sechzger.de – die News über den TSV 1860 über Telegram – Messenger

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sechzger.de-Telegram-Messenger
sechzger.de-Telegram-Messenger

sechzger.de nutzt den Telegram – Messenger bereits seit rund zwei Monaten. Alles, was sechzger.de an News über den TSV 1860 besonders berichtenswert erscheint, teilen wir dort umgehend in unserer Gruppe dort. In derselben Sekunde erscheinen die Nachrichten beim Empfänger auf dem Handy oder dem Computer.

Nachdem in den letzten Tagen viele unserer Freunde und Kontakte in unseren Handys den Messenger „Telegram“ auf ihrem Handy installiert haben, nehmen wir diesen etwas genauer unter die Lupe.

Warum Telegram-Messenger?

Der Grund dafür dürfte vor allem in den geänderten WhatsApp-Nutzungsbedingungen zum 08. Februar liegen. Ab dann beinhalten die Nutzungsbedingungen einen Passus, der sich vorbehält die Daten auch mit Facebook zu teilen. In Europa soll dies allerdings (noch) nicht umgesetzt werden. Beruhigend klingt das trotzdem nicht.

Telegram hat genau einen Nachteil: Die Chats werden standardmäßig nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sondern nur, wenn der Nutzer das explizit einstellt. Reguläre Chats sind zwar trotzdem verschlüsselt, werden allerdings durch die Cloud-Funktion auf Telegram-Servern zwischengespeichert. Dort könnten sie vom Anbieter theoretisch entschlüsselt werden.
Dies kann jedoch wie bereits erwähnt eingestellt werden. Ansonsten hat der Dienst jedoch jede Menge Vorteile: Massig cloudbasierten Speicherplatz, was den Nutzern quasi unbegrenzten Speicher für Fotos und Videos ermöglicht. Außerdem lassen sich nicht nur Bilder, Videos und PDFs teilen, sondern alle Dateien bis zu 2 Gigabyte.
Zudem lassen sich riesige Gruppen erstellen. Bis zu 250 000 Teilnehmer können in einer Telegram-Gruppe miteinander kommunizieren. Ein Feature, welches vor allem Querdenker genutzt haben und damit den Messenger berühmt gemacht haben.
Hier geht es jedoch nicht um Politik, sondern um sechzger.de. Wichtig ist uns, dass wir nicht jeden sechzger.de-Artikel in der Telegram-Gruppe teilen. Tipps, News von anderen Vereinen etc. teilen wir darin nicht, sondern wirklich nur das relevanteste (aus unserer Sicht) rund um den TSV 1860.

Wer den Telegram-Messenger in der Desktop-Version zum Download haben möchte, findet ihn hier:

Für das Handy verweisen wir an dieser Stelle auf den jeweiligen App-Store für Mac oder Android-Nutzer.

Der Link zu sechzger.de ist sechzger.de

Merveille Biankadis Einstand beim TSV 1860 München unter der Lupe

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Am Samstag konnte unser Neuzugang seinen ersten Auftritt mit einem Tor in der Nachspielzeit gegen den ungeliebten Nachbarn von der Säbener Straße gleich vergolden. Zusätzlich zu unserer Taktiktafel Analyse haben wir Merveille Biankadis Einstand unter der Lupe angeschaut. Wie hat er sich sonst ins Spiel eingebracht?

Die statistischen Werte

Hier ein kleiner statistischer Überblick: Insgesamt hatte er 44% erfolgreiche Aktionen im Spiel. Das klingt zunächst nicht sonderlich erfolgreich. Allerdings muss man beachten, dass Biankadi ein Offensivspieler ist und generell bei fast jeder Aktion mit einer Störung durch einen Gegenspieler rechnen muss. Zum Vergleich: Sascha Mölders hatte nur 37% erfolgreiche Aktionen.

Je weiter vorne ein Spieler also agiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Aktionen nicht erfolgreich gestalten kann. Biankadi hat sich also zumindest im relativen Wert ganz ordentlich geschlagen.

Weitere statistische Werte:

  • 15 Pässe seiner Mitspieler kamen bei ihm an.
  • 5 Mal konnte er den Ball selbst vom Gegenspieler erobern, davon 2 Mal in der eigenen Hälfte, 3 Mal im gegnerischem Territorium.
  • Er konnte 6 Pässe der Roten abfangen.
  • 3 Ballkontakte im Strafraum, die allesamt gefährlich
    waren: Er gab eine Schussvorlage für Willsch in der 62. Minute (Hoffmann klärte per Fußabwehr), er gewann ein Luftduell gegen Feldhahn an der gegnerischen Fünfmeterraumgrenze in der 79. Minute, leider brachte er den Kopfball nicht auf den Kasten, sondern nur knapp daneben.
  • 75% seiner Pässe brachte er zum Mitspieler
  • 2 Mal flankte er erfolglos.
  • Eines seiner Offensivduelle konnte er gewinnen
    und mit dem Tor in der 92. Minute abschließen.
  • In der 59. Minute sah er für
    Ballwegschlagen die gelbe Karte, das war zugegebenermaßen eine unnötige
    Aktion.

Weitere Eindrücke

An seinen Laufwegen konnte man außerdem erkennen, dass Biankadi ein sehr gutes Spielverständnis hat. Oft war er in Positionen anspielbar, in denen er für große
Gefahr sorgen hätte können. Allerdings wurde er dazu noch zu selten angespielt oder die Pässe seiner Mitspieler kamen nicht an.

Das erste Fazit

Merveille Biankadis Einstand unter der Lupe zeigt summa summarum einen überaus starken Auftritt beim Debüt. Besonders, da er erst seit einigen Tagen mittrainiert und offensichtlich nur ein Trainingsspiel elf gegen elf mit seinen Mitspielern bestreiten konnte. Mich stimmt besonders positiv, dass er als Offensivspieler auf insgesamt elf Balleroberungen durch Zweikampf und Einlaufen in den Passweg des Gegners kam. Genau solche Spielertypen, die sich nicht zu schade sind, auch gegen den Ball hart zu arbeiten, braucht man in dieser ausgeglichenen, kampfbetonten Liga. Er wird sich mit mehr Trainingseinheiten sicher noch besser in das System von Michael Köllner integrieren. Damit ist der bis Sommer 2022 ausgeliehene Biankadi genau die Verstärkung, die der TSV 1860 München gebraucht hat, um vorne noch effektiver zu werden.

Sechzig um Sieben: Türkgücü-Dresden +++ Zirkzee drei Spiele gesperrt +++ Fotogalerie vom Derby +++ Ruhe am Trainingsgelände

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Löwen Sechzig um Sieben

Guten Morgen, liebe Löwen! Heute bei Sechzig um Sieben die täglichen News mit einem Rückblick auf Türkgücü-Dresden, der Sperre für Zirkzee und der eisigen Ruhe am Trainingsgelände.

Türkgücü-Dresden

Gestern Abend fand im Sechzgerstadion die abschließende Partie des 18. Spieltags statt. Dabei besiegte Türkgücü die Dynamos überraschenderweise mit 1:0. Den Spielverlauf könnt Ihr in unserem Spielbericht nachlesen. Damit haben die Löwen nur noch 5 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Sachsen. Der Nachbar aus Neuperlach konnte sich jedoch bis auf 3 Punkte an uns heranschieben. Heute und morgen stehen insgesamt fünf Nachholspiele auf dem Programm. Die Ergebnisse und die Auswirkungen auf die Tabelle erfahrt Ihr wie immer in unseren täglichen News.

Zirkzee drei Spiele gesperrt

Der Übeltäter (oder Übeltreter?) von Samstagnachmittag wurde für sein Einsteigen gegen das Gesicht von Marco Hiller für drei Spiele gesperrt. Die Sperre gilt wettbewerbsübergreifend, das heißt der junge Mann kann weder in der dritten noch in der ersten Liga eingesetzt werden.

Fotogalerie vom Derby gegen den FC Bayern II

Heute Nachmittag präsentieren wir Euch wieder ein paar Schnappschüsse vom Sieg gegen die Zweitvertretung der Harlachinger Aktiengesellschaft.

Ruhe am Trainingsgelände

An der Grünwalder Straße 114 wird heute einfach nur Eiseskälte herrschen. Der Shop ist geschlossen, das Stüberl auch und die Löwen genießen den zweiten trainingsfreien Tag.

Lauberhornrennen abgesagt

Trotz anderslauternder Meldungen vom vergangen Wochenende wurden gestern die Lauberhornrennen in Wengen abgesagt. Wie mittlerweile beschlossen wurde, werden dafür am kommenden Wochenende in Kitzbühel zwei Slaloms ausgetragen und eine Woche später zwei Abfahrten und ein Super-G. Das gibt unserem Ski-Löwen in der momentanen Topform die Möglichkeit, zwei Mal um den Sieg am legendären Ganslernhang mitzufahren.

3. Liga am Montag Abend: Türkgücü München gegen Dynamo Dresden

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3. Liga, Montag Abend, Grünwalder Stadion, Türkgücü München gegen Dynamo Dresden. In Zeiten wie diesen freut man sich über jedes Spiel, das man besuchen kann. Wenn dann auch noch der Tabellenführer bei dem Verein gastiert, der in letzter Zeit medial eher weniger positiv dargestellt wurde, dann reizt das. Und wenn das Ganze auch noch im schönsten Stadion Münchens, ach was: der Welt, stattfindet, dann schaut man sich das gerne an.

Glückliche Pausenführung für Türkgücü

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Dynamo machte das Spiel, die Gastgeber aber das Tor. Wieder einmal war es Sararer, der für seine Farben traf und Türkgücü nach 32 Minuten in Führung brachte. Die Dresdner agierten bis zum Sechzehner gefällig, waren dann aber einfach nicht zwingend genug. Die beste Chance vergab Stefaniak doch recht kläglich. Das sah bei den Sachsen in den letzten Spiele vor der Weihnachtspause doch deutlich flüssiger und zielstrebiger aus. Lediglich Yannick Stark erreichte Normalform und erarbeitete sich etliche Fleißpunkte.

Viel Leerlauf in Halbzeit 2

Minus 8 Grad im Sechzgerstadion – da freut man sich auch als Reporter doppelt auf den Pausentee… Auch den Aktiven auf dem Platz tat die Aufwärmphase sichtlich gut, denn es ging schwungvoll weiter. Für den ersten Höhepunkt sorgte Ex-Löwe Hosiner per Fallrückzieher, der jedoch direkt den Armen des Keepers landete (48.). Es folgten zwanzig Minuten Leerlauf, die Temperatur sank indes munter weiter. Dynamo zeigte wenig, Türkgücü hatte wenig Probleme, die Angriffe der Gäste abzufangen. Die Offensive des Aufsteigers war quasi nicht existent und insbesondere Torjäger Sliskovic bis zu seiner Auswechslung (76.) komplett abgemeldet. Die letzte Möglichkeit vergab erneut Hosiner (diesmal per Hacke) und so blieb es beim schmeichelhaften 1:0-Sieg der Gastgeber.

Dynamo bleibt Tabellenführer

Trotz des recht überschaubaren Auftritts heute ziert Dynamo weiterhin die Tabellenspitze. Türkgücü verbessert sich auf Rang 6 und liegt bei einem Spiel weniger nun drei Punkte hinter dem TSV 1860.