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Stand der Verletzungen bei Quirin Moll und Keanu Staude

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In der heutigen Pressekonferenz vor dem Spiel bei Türkgücü äußerte sich unser Coach Michi Köllner auch zum Zustand der beiden Verletzten Keanu Staude und Quirin Moll.

Moll auf dem Weg zur Rückkehr in den Kader

Quirin Moll, der sich beim Sieg gegen den FC Ingolstadt im Januar zum zweiten Mal das Kreuzband riss, läuft bereits wieder auf dem Platz. Er nimmt bereits an ausgewählten Übungen mit der Mannschaft teil. Köllner zeigt sich tief beeindruckt von der schnellen Genesung des Defensiv-Allrounders. Er lobte, dass Quirin Moll “sich schindet” und seine Reha “sehr ehrgeizig” absolviert (hat). Der Trainer wies auch darauf hin, dass die gemeinsame Entscheidung, eine konservative Behandlung zu wählen, der richtige Weg war. Dennoch möchte Köllner keinen Druck auf Moll aufbauen. “Der Zeitpunkt seiner Rückkehr in den Kader steht noch nicht fest.” Ein vollständig geneser Quirin Moll wäre natürlich eine ungeahnte Verstärkung im Kampf um die Aufstiegsplätze.

Pechvogel Staude fällt für unbestimmte Zeit aus

Weniger Optimismus herrscht beim anderen längerfristig Verletzen im Kader: Keanu Staude. Staude, der sich unter der Woche eine Verletzung an einer nicht näher bezeichneten Sehne zuzog, wird mehrere Wochen ausfallen. Die Äußerungen von Michael Köllner lassen sich so interpretieren, dass in der dieser Saison gar keine weiteren Einsätze für ihn möglich sein könnten. Bestätigt wurde das aber nicht. Köllner tut Staudes Ausfall “richtig leid”. Der Spieler sei eine absolute Bereicherung für die Kabine und habe sich seit der Winterpause gut in die Mannschaft eingefügt.

Laut Köllner ist in 2-3 Wochen erst eine genauere Einschätzung möglich, wie lange der Offensiv-Spieler genau ausfällt. Keanu Staude ist nach seinem positiven Corona-Test und der aktuellen Verletzung der Pechvogel der Rückrunde im Kader der Löwen. Laut transfermarkt.de läuft sein Vertrag zum Ende der Saison aus. Michael Köllner deutete an, dass er gerne mit Staude weiterarbeiten möchte. Keanu, wir wünschen Dir gute Besserung und hoffen, dass wir Dich diese Saison nochmal auf dem Platz sehen werden! Und nächste sowieso!

Damit haben Quirin Moll und Keanu Staude leider sehr unterschiedliche Perspektiven für den Rest der laufenden Saison.

Die entscheidende Phase der Kaderplanung wird eingeläutet

Außerdem führte Michi Köllner aus, dass in den nächsten Tagen die entscheidende Phase der Kaderplanung für die kommende Saison beginnt. Er wird sich dann mit Günter Gorenzel verständigen, welche Spieler ohne Vertrag über den 30.06.2021 hinaus ein Vertragangebot bekommen werden und welche nicht. Nachdem Michi Köllner Maxim Gresler als ersten Ersatz für den gesperrten Phillipp Steinhart nannte, kann man wohl davon ausgehen, dass Leon Klassen nächste Saison nicht beim TSV 1860 München im Kader steht. Außerdem wird wohl eine Liste potenzieller Neuzugänge erstellt und Vertragsverhandlungen aufgenommen.

 

Trainer Michael Köllner mit guten Erinnerungen ans Olympiastadion

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Am Samstag kehrt der TSV 1860 nach gut 16 Jahren zurück ins Olympiastadion. Hier wurden sportliche Erfolge gefeiert, aber auch bittere Niederlagen erlitten. Folglich verbinden wir Fans mit dem weiten Rund natürlich positive als auch negative Erlebnisse. Löwen-Coach Michael Köllner denkt gerne an seine Berührungspunkte mit der Olympiastätte von 1972 zurück.

Köllner als Kind im Olympiastadion

So besuchte unser Trainer auf dem Oberwiesenfeld sein erstes Fußballspiel. Zur Wiesnzeit durfte Köllner 1976 als junger Bub mit seinem Vater (er war Lokführer) per Zug nach München fahren. Dort wurde der Besuch des Oktoberfests mit dem Spiel FC Bayern gegen 1.FC Köln kombiniert. Sein letzter sportbedingter Besuch im weiten Rund war im Jahr 2006, als Köllner als Trainer einer deutschen Auswahlmannschaft das Finale eines internationalen Turniers im Olympiastadion gegen die USA verlor.

Konzert-Erinnerungen

Darüber hinaus outete sich Köllner als Konzertgänger:

“Vorher hab ich das ein oder andere Konzert besucht. Bei den Rolling Stones und sonstigen Sachen war ich live vor Ort. Ich hab da tolle Geschichten erlebt, auch bei den Konzerten. Ich war oft im Olympiastadion. U2 – kann ich mich erinnern – war ein richtig geiles Konzert. Und jetzt freuen wir uns auf das Spiel am Wochenende.”

In dem ruhmreichen Stadion seien viele Schlachten geschlagen und ein Weltmeister gekürt worden. Morgen werden die Löwen dort ihr Bestes geben und nach Möglichkeit drei Punkte holen.

Neuland für Gorenzel

Geschäftsführer Günther Gorenzel hingegen betritt morgen Neuland. Ihm sei zwar bewusst, dass es sich beim Olympiastadion um ein “geschichtsträchtiges Stadion in Europa” handle, selbst sei er jedoch noch nicht dort gewesen.

Olympiastadion derzeit nicht drittligatauglich

Dass das Olympiastadion eine große Historie hat und auch architektonisch ein Wahrzeichen Münchens darstellt, ist unbestritten. Fakt ist jedoch auch, dass das Stadion in seiner aktuellen Verfassung nicht einmal den Standards der 3. Liga entspricht, da es über keine Rasenheizung verfügt. Nicht zuletzt deswegen bangt unser morgiger Gegner Türkgücü um die Lizenz für die kommende Saison.

Beitragsbild: pixabay.com

Türkgücü vs. TSV 1860 – LÖWENRUNDE aktuell – Großes Stadion kein Problem für die Löwen

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In der der LÖWENRUNDE vor dem Auswärtsspiel der Löwen gegen Türkgücü München war natürlich auch der besondere Austragungsort ein Thema. Das weite Rund des riesigen Olympiastadions stellt für die meisten Spieler des TSV 1860 ein völlig neues Umfeld, in dem sie ihren Sport treiben, dar. Da sich aber auch morgen natürlich keine Zuschauer am Oberwiesenfeld einfinden werden, sieht Coach Michael Köllner keinen Unterschied zu den Drittligaspielen in den üblicherweise etwas überschaubareren Stadien. “Stadien ohne Zuschauer sind nicht der Hit,” bedauerte der Löwendompteur wieder einmal die Pandemielage. Ergänzend fügte er noch hinzu: “Ungewohnt wird vielleicht die Tartanbahn sein, aber zum Beispiel in Dresden ist das ja auch kein kleines Stadion.”

Apropos Dresden:
Das morgige Spiel von Dynamo gegen den MSV Duisburg wurde coronabedingt kurzfristig abgesagt. Auch die Partie beim KFC Uerdingen am Dienstag wird nicht stattfinden.

Welche Erlebnisse Michael Köllner persönlich mit dem Olympiastadion München verbindet,  erfahrt Ihr bei einem Klick auf diesen Link.

TAKTIKTAFEL: Türkgücü – TSV 1860 München (32.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Ligaspiel unseres TSV 1860 München gegen den SV Türkgücü München.

Zum bereits dritten Mal kreuzen der Giesinger Traditionsverein und das Investorenkonstrukt in dieser Saison die Klingen. Nach einem Unentschieden, dass die Perlacher in der Hinrunde nur unter der Mithilfe des Schiedsrichters erlangen konnten, und einer ähnlich gearteten Niederlage im Toto-Pokal mit dem selben Referee, der den Sechzgern abermals einen klaren Elfmeter verwehrte, kommt es also am Samstag in der Betonschüssel auf dem Oberwiesenfeld zum letzten Duell zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 in dieser Spielzeit. Und es stellt sich für alle die Frage: “Können die Löwen die Bilanz ausgleichen?”

Türkgücü spielte im Totopokal vor drei Wochen das beliebte 4-2-3-1 System und auch dieses Mal erwarte ich genau das vom Team aus der Heinrich-Wieland-Straße.

Die Statistischen Werte von Türkgücü München

  • Ballbesitz 47%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 61%
  • Flankengenauigkeit 31,8%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 13,61

Wie wird Türkgücü dieses Mal gegen den TSV 1860 spielen?

Spielmacher Sararer wurde gegen Saarbrücken nicht eingesetzt, um ihn für das Spiel am Samstag “aufzuheben”, wie der sportlich Verantwortliche der Gastgeber es formulierte. Daher darf man mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Sararer spielen wird. Nicht so klar ist das hingegen bei Tormaschine Sliskovic. Er leidet unter einer Fußsohlenentzündung.

Wie das Trainerduo Dayat / Pummer die Mannschaft taktisch einstellen wird, ist allerdings die viel drängendere Frage als die Frage danach, wer spielt. Beim Unentschieden in der Hinrunde trafen die Löwen auf eine offensiv ausgerichtete Mannschaft, die starken Drang nach vorn gezeigt hat. Im Toto-Pokal zeichnete sich das Team des Aufsteigers aus der Regionalliga Bayern durch eine stabile Defensive aus, die nach vorne das schnelle vertikale Spiel suchte. Traut sich der SV Türkgücü im ersten Heimspiel gegen den TSV 1860 zu, offensiv nach vorne zu spielen? Oder wird man eher auf Sicherheit bedacht versuchen das Spiel in der eigenen Spielfeldhälfte für den Gegner wieder eng zu machen, um dann die im Umschaltspiel entstehenden Räume zu nutzen?

Abschließend kann ich das natürlich nicht beurteilen, denn ich kenne die Gedanken der beiden Trainer nicht. Daher muss ich mich selbst fragen, wie ich das Spiel angehen würde, wenn ich in den Schuhen der Trainer des kommenden Gegners wäre.

Diese Spielweise erwarte ich

Ich würde die mit etwas Glück behaftete erfolgreiche Variante aus dem Toto-Pokal mit dem vertikalen Spiel aus der gesicherten Defensive vielleicht als Grundlage nehmen, aber nicht das gesamte Spiel danach konzipieren. Hinten sicher zu stehen muss für die Perlacher natürlich die oberste Priorität haben.

Von daher wäre meine Herangehensweise gegen den Ball die stufenweise Verschiebung auf ein tiefes 4-4-1-1,  bei dem sich in der Frühphase der gegnerischen Angriffe der zentrale Mittelfeldspieler zwischen die beiden defensiven Mittelfeldspieler fallen lässt. Außerdem versucht der Sürmer zusammen mit den offensiven Außen auf mittlerer Pressinglinie das Spiel auf einen Flügel der Sechzger zu steuern. Das wäre im Gegenpressing ein defensives 4-3-3. Sollten die Löwen es schaffen die erste Pressinglinie zu überspielen, müssten sich die Mittelfeldaußenspieler auf die zweite Linie vor dem eigenen Strafraum zurückziehen. Währenddessen versucht der offensive zentrale Mittelfeldspieler zusammen mit dem Mittelstürmer das Zentrum zu halten. Damit würde sich das bis dahin entstandene 4-3-3 gegen den Ball zu einem 4-4-1-1 verschieben. Eine zugegeben mit viel Laufarbeit für die offensiven Außenspieler behaftete taktische Möglichkeit, aber für mich die sinnvollste Art und Weise den Löwen defensiv entgegenzutreten.

Wie kann der TSV 1860 die Offensive von Türkgücü stören?

Die viel wichtigere Frage für uns alle lautet aber wie der Gegner seine Offensivbemühungen gegen den TSV 1860 München gestalten könnte. Eine Mischung aus diagonalem und vertikalem Spiel kann hier der richtige Ansatz sein. Präzise, hohe Diagonalpässe von Flügel zu Flügel, der Angriffssteuerung des Pressings der Löwen angepasst, können hier ein Mittel sein. Selbstverständlich wird es für die Mannschaft des Trainerduos Pummer/Dayat sehr wichtig sein das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Dann hofft man, dass der Gegner einen Fehler macht, den man ausnutzen kann.

Durch den Ausfall von Staude werden in der Mittelfeldzentrale bei den Löwen lauter defensivstarke Kämpfernaturen stehen. Neudecker, Tallig und Dressel werden ihr Terrain gewohnt einsatzfreudig verteidigen. Deshalb ist diese Herangehensweise für mich logisch. Im weiteren Verlauf eines Angriffs ist es dann für die Fußballer aus Perlach notwendig, schnell nachzurücken und gleichzeitig positionell zu verschieben. Variabilität der Positionen im letzten Drittel ist das Mittel, mit dem ich arbeiten würde. Vor allem die in zweiter Reihe nachrückenden Offensivspielern sollten die Vorgabe erhalten, durch Positionswechsel untereinander beim Nachrücken sogenannte Missmatches zu kreieren. Der Mannschaft sollte man hier viele individuelle Freiheiten lassen. Die Spielintelligenz und Einschätzung der eigenen Fähigkeiten gegenüber den Gegenspielern wird in solchen Situationen dann über Erfolg und Misserfolg des jeweiligen Angriffs  entscheiden.

Wie sieht es aber für den TSV 1860 aus?

Bekanntlich wird nicht nur Staude, sondern auch der gelbgesperrte Phillipp Steinhart fehlen. Nun gibt es für die Löwen zwei Möglichkeiten, vor allem das Fehlen von Steinhart zu kompensieren. Einerseits kann man das System so lassen, wie es ist. Steinhart könnte man durch Gresler wie im Toto-Pokal, durch Klassen wie bei Steinharts gelb-rot Sperre gegen Saarbrücken, oder über die Variante Willsch nach links zu ziehen und Wein auf die Position des rechten Verteidigers zu stellen, ersetzen. Zudem erscheint mir und auch einem meiner Kollegen in der Redaktion eine zweite Variante denkbar. Man könnte es wie im Ligaspiel gegen die defensiv mit einer ähnlichen taktischen Herangehensweise operierenden Hachinger versuchen. Allerdings würde man dann, im Unterschied zum Spiel gegen den aktuell Tabellenletzten, Biankadi auf die linke Seite stellen. Das wäre dann ein 3-5-2, das sich gegen den Ball zum 5-4-1 verschieben würde.

Über mögliche taktische Varianten im Offensivspiel der Löwen möchte ich nicht spekulieren. Gegen Türkgücü muss das Hauptaugenmerk sowieso auf eine stabile Defensivarbeit gerichtet werden. Offensiv haben die Löwen mit ihrem variablem und variantenreichem Spiel alle Möglichkeiten. Welche im taktischen Konzept für dieses Spiel vom Trainer vorgesehen sind, wird sich zeigen. Im Aufbauspiel von hinten heraus ist man immer davon abhängig, wie der Gegner im Pressing agiert, welche Räume man zum Spielen angeboten bekommt und wie diese von den Spielern des TSV 1860 genutzt werden können. Die Spielintelligenz und das fußballerische Können unserer Mannschaft lässt mich auf alle Fälle mit gutem Gefühl auf die kommende Aufgabe blicken.

Werfen wir nun stichpunktartig einen Blick auf die Vor- und Nachteile des Systems von Türkgücü, dass sie gegen den TSV 1860 voraussichtlich auf den Platz bringen werden.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Stärken

– kompakt im Zentrum und vor der Box gegen den Ball

– auch gegen Systeme mit mehr als einem Stürmer sicher

– variabel beim Spielaufbau

– offensiv schwer ausrechenbar

Schwächen

– anfällig und laufintensiv gegen variables Flügelspiel mit Seitenwechsel

– in der Offensive ist viel Mittelfeldunterstützung für den Stürmer nötig, um Gefahr zu kreieren

Die Schlüsselspieler

Torhüter René Vollath (#1) ist einer der besten Keeper der Liga. Er hat keine Schwächen, konnte bereits zehn mal die Null halten und weist mittlerweile die zweitbeste Savepercentage auf.

Der Innenverteidiger und Abwehrchef Alexander Sorge (#13) weist sehr gute Zweikampfwerte auf. Sein Stellungsspiel ist verbesserungswürdig, das größte Manko ist allerdings die fehlende Grundschnelligkeit.

Ünal Tosun (#8) ist der Spieleröffner im defensiven Mittelfeld. Gegen den Ball ist seine Leistung eher ausbaufähig.

Sercan Sararer (#10) ist klar der Star dieser Mannschaft. Mit seiner Leistung steht und fällt das Offensivspiel von Türkgücü. Zwölf Vorlagen und zehn Tore hat er in der Liga bisher erzielt.

Bei Lucas Röser (#9) ist mit vier Toren aus zwölf Spielen sicher noch nicht die Grenze dessen, was er leisten könnte, erreicht. Schlecht ist diese Quote jedoch nicht, wenn man seine Einsatzzeiten bedenkt. Nur drei Spiele ging er über die volle Distanz. In den restlichen Spielen wurde er dreimal ein- und sechsmal ausgewechselt.

Fazit

Revanche ist angesagt und gemäß dem Gesetz der Serie sollten die Löwen diesmal den Dreier einfahren. Um die Aufstiegschancen weiterhin zu wahren, ist vermutlich allen klar, was die Devise sein muss. Mit dem heißen Atem des 1.FC Saarbrücken im Nacken ist der vierte Platz, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt, auch lange noch nicht sicher eingetütet.

Nichtsdestotrotz ist es ein Auswärtsspiel. Deshalb sollten wir alle, die den Löwen die Daumen drücken, in erster Linie zumindest einen Punkt zu holen als Voraussetzung im Kopf haben. Michael Köllner wird wie immer die seiner Meinung nach beste taktische Herangehensweise wählen und eine heiße, einsatzwillige Löwenmannschaft auf den Platz schicken. Ich bin zuversichtlich, dass man den Platz als Sieger verlassen kann. Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir jeden schlagen können.

So könnte Türkgücü gegen den TSV 1860 München starten

voraussichtliche Aufstellung von Türkgücü München gegen TSV 1860 München

 

Datenquelle: wyscout

Sechzig um Sieben: Türkgücü ++ TAKTIKTAFEL ++ 3.Liga

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Guten Morgen, Löwenfans! Mal wieder haben wir eine weitere Woche fast hinter uns bringen können. Nur noch der Freitag hindert uns am Start in das Wochenende, aber auch dieser Tag wird vorübergehen. Um euch auf dem Laufenden zu halten, geben wir euch bei Sechzig um Sieben einen Überblick über alles, was ansteht (u.a. Pressekonferenz vor dem Türkgücü-Spiel) sowie die neusten Meldungen aus der 3.Liga. Bereits heute Abend steht das erste spannende Spiel des 32.Spieltags auf dem Programm.

Löwenrunde Türkgücü – TSV 1860 München

Die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Türkgücü steht auf der Agenda. Gemeinsam mit dem gestrigen Geburstagskind Rainer Kmeth werden Michael Köllner und Günter Gorenzel alle Fragen der anwesenden Journalisten beantworten. Im Laufe des Tages werden wir euch dann die wichtigsten Meldungen präsentieren.

TAKTIKTAFEL

Etwas mehr als zwei Wochen ist es her, als Bernd Winninger Türkgücü das letzte Mal unter die Lupe nahm. Die Spielweise hat sich seitdem daher kaum verändert – oder etwa doch? Die TAKTIKTAFEL am heutigen Tag ist ein wenig anders strukturiert als sonst. Unser Taktikfuchs tauscht die Seiten und überlegt, wie er anstelle vom Trainer bei Türkgücü spielen lassen würde.

Training vor dem Türkgücü-Spiel

Das Abschlusstraining findet heute statt. Letzte Chance für Michi Köllner, noch einmal auf den Gegner am Samstag einzugehen sowie letzte Feinheiten heraus zu arbeiten.

Robert Reisinger im Interview zum Thema Stadion

Es ist und bleibt ein Streitthema in der Fandlandschaft des TSV 1860 München. Die Stadionfrage beschäftigt den Verein nun seit mehreren Jahrzenten und ein Ende ist aktuell nicht in Sicht. Über einen möglichen Umbau des Grünwalder Stadions wird noch entschieden.
Robert Reisinger hat nun dem Wochenanzeiger in einem Interview Rede und Antwort gestanden und dabei deutlich gemacht, dass der Standort Giesing mit geeigneten Konditionen die erste Wahl sein wird. Konfrontiert mit der hohen Summe, die angeblich für den Umbau fällig werden, sagte Reisinger:

Es sind noch nicht mal offizielle Zahlen für den Umbau bekannt, aber Kritiker wissen schon Bescheid? Diese Menschen verstehen nicht, worum es geht und stellen den Aufwand für den Umbau des Grünwalder Stadions einem fiktiven Neubau an unbekanntem Ort gegenüber. Dazu werden dann Zahlen aus Karlsruhe und Buxtehude zum Vergleich herangezogen.

Auch zum Standort Giesing hat der Präsident des TSV 1860 München e.V. eine klare Meinung.

Über die Qualität des Standorts in Giesing bin ich mir bewusst. Der TSV 1860 München hat hier eine emotionale Heimat, die durch nichts zu ersetzen ist. Wir hätten nach dem Sommer 2017 in keinem anderen Stadion in München auch nur annähernd so viele Dauerkarten verkaufen können. Auch nicht nach dem Aufstieg in die 3. Liga. Das war und ist für den TSV 1860 nur in Giesing möglich und hat zum wirtschaftlichen Überleben des Profifußballs beigetragen. Der Mythos Sechzger-Stadion bewegt Menschen und ist für den Klub ein Rettungsanker.

sechzger.de hatte sich in zwei Teilen mit den Umbau-PLänen beschäftigt (Teil 1 / Teil 2). Außerdem wurde zuletzt beleuchtet, woran es in der Entscheidungsfindung aktuell hakt. Für die ganz großen Optimisten unter den Löwenfans wurde sich zudem die Anforderungen an Stadien der 1. und 2. Bundesliga verglichen.

Interview der Frauenfußballmannschaft

Weiterhin hat die Frauenfußballmannschaft des TSV 1860 München aufgrund der Corona-Pandemie noch kein Spiel absolvieren können. Die Damen haben jedoch bereits diverse Testspielanfragen bekommen und freuen sich auf den Start , sobald dies die aktuelle Lage zulässt. Das haben sie jetzt in einem Interview mit fussball.de verraten. Mit dem Spielbetrieb soll es im kommenden September los gehen. Außerdem sprechen die Löwinnen über die Anfänge der neuen Mannschaft.

News aus der 3.Liga

Rostock zu Gast im Sechzgerstadion

Heute abend wird es direkt wieder spannend in Sachen Aufstieg. Hansa Rostock ist zu Gast in München und spielt gegen Bayern II. Platz 2 gegen 16, auf dem Papier ist das eine klare Sache. Aber ob man das heute abend auch auf dem Platz erleben wird? Wir werden sehen…und zwar ab 18:60 Uhr, denn dann erfolgt der Anpfiff im Grünwalder Stadion. Wir werden euch nach Abpfiff mit einem kurzen Spielbericht versorgen.

Motivierte Duisburger wollen Tabellenführer ärgern

Auch Dynamo Dresden steht vor keiner leichten Aufgabe und muss zuhause gegen den MSV Duisburg antreten. Der Gast hat die letzten vier Spiele nicht verloren und will auch beim Tabellenführer weiter Boden gut machen. Mit einem Punkt oder gar einem Sieg könnte der MSV sich entscheidend von der Abstiegszone distanzieren.
Dresden hat zudem insgesamt 10 Ausfälle zu verkraften und muss unter anderem auf Kapitän Mai verzichten. Dieser ist trotz der letzten Ergebnisse weiter zuversichtlich, sagt aber auch:

Es werden jetzt alles enge, eklige Spiele. Wir sind bereit, unser letztes Hemd dafür zu geben.

Die Duisburger hingegen müssen ohne Trainer Pavel Dotchev an der Seitenlinie auskommen. Dieser hat bereits vier gelbe Karten kassiert und ist daher für ein Spiel gesperrt. Seinen Anspruch an das Aufeinandertreffen mit dem Tabellenersten formuliert er dennoch klar:

Mein Gott, ich fahre da hin, um zu gewinnen.

Was bringt ein Trainerwechsel wirklich?

Bleiben wir noch kurz bei Pavel Dotchev. Dieser wurde Ende Januar bei Viktoria Köln entlassen, fand aber beim MSV Duisburg wenige Tage später bereits einen neuen Job. Zuletzt wurden Stefan Krämer (KFC Uerdingen) und Torsten Frings (SV Meppen) freigestellt.
Doch hat ein Trainerwechsel wirklich den erhofften positiven Effekt? Mit dieser Fragestellung hat sich Prof. Dr. Andreas Heuer, Physikprofessor an der Uni Münster, gemeinsam mit Kollegen beschäftigt. Im Interview mit der sportschau erzählt er von den Ergebnissen seiner Auswertung aus über 50 Jahren Bundesliga-Geschichte. Auf die Frage, ob es einen “Trainereffekt” geben würde, entgegnet der Professor:

Auf Basis der studierten 150 Trainerentlassungen gibt es eine klare Antwort: nein.

Damit wünschen wir euch einen guten Start in den Freitag! Morgen gibt es wie gewohnt den Vorbericht zum kommenden Gegner Türkgücü bei Sechzig um Sieben. Anschließend hält euch unser Liveticker mit allen Infos auf dem Laufenden.

Sechzig @18:60: Türkgücü-Spiel vor der Brust und “Servus Benders”

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Sechzig @18:60: die Meldungen und News des Tages rund um den TSV 1860 München und alles aus der 3.Liga

Servus Löwenfans! Neben dem Start in die Vorberichterstattung zum Spiel gegen Türkgücü München am Samstag (Anstoß 14 Uhr, sechzger.de Liveticker) haben wir einige weitere Meldungen des Tages für euch in Sechzig @18:60 zusammengefasst.

Türkgücü-Partie live im Free-TV

Als Löwenfan kann man sich über mangelnde Berichterstattung im Free-TV nun wahrlich nicht beklagen. Das Duell mit Türkgücü am Samstag wird live vom BR übertragen (Fernsehen und Stream). Wie gewohnt legen wir euch natürlich auch wieder den sechzger.de-Liveticker ans Herzen.

Expertentipp zu Türkgücü – TSV 1860 München

Apropos Türkgücü, der heute veröffentlichte Expertentipp markiert den Startschuss der Vorberichterstattung für den 32.Spieltag. Dieses Mal hat uns ein Ex-Löwe verraten, was er für ein Ergebnis erwartet.

Alexander Schmidt im Podcast “Giesinger Bergfest”

Alexander Schmidt trainierte beim TSV 1860 München zunächst die Sechzig Amateure, später übernahm er für gut 10 Monate die Cheftrainer-Position bei den Löwen. Da er zuletzt auch beim kommenden Gegner unter Vertrag stand, nutzten die Macher des Podcasts “Giesinger Bergfest” die Gelegenheit und luden ihn zu einem Gespräch ein. In Folge 6 äußert sich Schmidt unter anderem zu Sascha Mölders und seiner Entlassung bei Türkgücü, aber auch über die Aufstiegschancen von Sechzig München.

Doppelpack von Mölders im November 2009

Heute berichtete Stefan Kranzberg von seinem ersten Spiel mit Beteiligung von Sascha Mölders. Die Reise führt uns in das Jahr 2009, wir gastieren gemeinsam in Mannheim. Garniert wird der Artikel mit einem Video aus dem Stadion.

Servus Benders: Aktion zum Karrierende von Lars und Sven

Lars und Sven Bender beenden im Sommer aufgrund der körperlichen Belastung ihre fuballerische Karriere im Alter von 31 Jahren. Um den beiden zum Abschied trotz fehlender Fans im Stadion etwas zukommen zu lassen, haben sich zwei Fans von Bayer Leverkusen etwas einfallen lassen. Die beiden stellten bereits beim Karriereende von Stefan Kießling etwas Vergleichbares auf die Beine. Gemeinsam mit vielen anderen Fans wollen sie für die beiden Benders je ein Abschiedsbuch gestalten. Der Inhalt: Einsendungen wie zum Beispiel Fotos, persönliche Beiträge oder auch Zeichnungen. Die beiden Organisatorinnen haben dafür auf Facebook und Instagram eine Seite eingerichtet, zudem sind die beiden auch per E-Mail (servusbenders@gmx.de) erreichbar. Da die Bender-Zwillinge aus der Jugend des TSV 1860 München stammen, hoffen Lea Esser und Maria Gielsdorf vor allem auch auf Post aus dem Fanlager der Löwen.

Eine Teilnahme lohnt sich dabei gleich doppelt: neben der Freude, dir ihr den beiden Ex-Löwen bereiten könnt, werden unter allen Einsendungen auch unterschriebene Trikots und Shirts von Lars und Sven verlost. Lang ist aber nicht mehr Zeit: Einsendeschluss ist am Sonntag, 18.April. Anschließend werden die Bücher in den Druck gegeben.

News aus der 3.Liga

Zeitdruck für den KFC Uerdingen bei der Trainersuche

Wie wir berichteten wurde Stefan Krämer beim KFC Uerdingen entlassen, sein Co-Trainer Stefan Reisinger hat seinen Posten vorerst eingenommen. Bald aber heißt es schon wieder “Reisinger raus!” ( 😉 ), denn der DFB erlaubt dem Interimscoach maximal drei Wochen seine Aufgaben auszuüben. In diesen Zeitraum fallen drei Partien des KFC: die Auswärtspartien in Verl und bei Türkgücü sowie das Heimspiel gegen Tabellenführer Dresden. Spätestens am 5.Mai müssen die Krefelder dann den Nachfolger gefunden haben. Viel Zeit bleibt also nicht. Ob drei verschiedene Übungsleiter im Abstiegskampf förderlich sind, darf zudem bezweifelt werden.

Weitere Verzögerungen beim Ludwigspark

Saarbrücken TSV 1860 Völklingen
Das Hermann-Neuberger-Stadion in Völklingen, Ersatzspielort beim Spiel des TSV 1860 München gegen Saarbrücken

In der 3.Liga liegt der 1.FC Saarbrücken aktuell auf einem starken 5.Platz. Beim Thema Ludwigspark hingegen läuft es bei Weitem nicht so gut wie im sportlichen Bereich. Weiterhin ist nicht absehbar, wann eine Fertigstellung des Stadions erfolgen kann. Vor allem das Dauerthema Rasen inklusive der Heizung, was den Saarländern einige Spielabsagen bzw. Ausweichspielorte einhandelte, bereitet dem Verein Kopfzerbrechen. Die Zeit drängt allerdings: für die Lizenzunterlagen benötigt der FCS bis spätestens Ende Juli ein drittligataugliches Stadion. Sollte bis dahin weiterhin kein Ende der Arbeiten absehbar sein, muss Saarbrücken in der nächsten Saison womöglich in ein anderes Stadion umziehen.

Wir wünschen euch einen entspannten Abend! Auf die Löwen!

Türkgücü – TSV 1860: Expertentipp mit Felix Bachschmid (32. Spieltag)

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In der Jugend war Felix Bachschmid beim TSV 1860 noch Führungsspieler. Nach dem Abstieg der 1. Mannschaft in die Regionalliga Bayern lief es für den inzwischen 24-Jährigen dann leider nicht mehr ganz so rund. Mit Sascha Mölders und Markus Ziereis hatte er starke und konstant torgefährliche Konkurrenz im Angriff. Zwölf Mal durfte “Bache” unter Daniel Bierofka als Joker ran, lediglich beim letzten Saisonspiel in Bayreuth stand der Stürmer 90 Minuten auf dem Platz. Besser lief es im Toto-Pokal, wo er bei zwei Einsätzen viermal einnetzte.

Felix Bachschmid tippt Türkgücü – TSV 1860

Aktuell steht Bachschmid bei Wacker Burghausen unter Vertrag, sein Vertrag läuft noch bis 2024. Die Löwen hat Felix Bachschmid, der auf dem Platz mittlerweile etwas defensiver agiert, selbstverständlich nicht aus den Augen verloren. Einmal Löwe, immer Löwe – auf Bachschmid trifft das voll und ganz zu! So verwundert es wenig, dass er den TSV 1860 am Samstag vorne sieht.

“Mein Tipp fürs Spiel am Wochenende: Ein klares 0:3 für uns im Olympiastadion! Mein Tattoo-Kollege Hiller hält die 0, der Richi sticht vorne wieder und Köllners Bart wächst weiter! Hoffmas zumindest… 😊”

Ich glaub, da würde sich niemand beschweren, oder?

Vorbild Verwaltungsrat

In den vergangenen Wochen hatten unsere Experten bei ihren Tipps ein goldenes Näschen bewiesen. Zunächst lag Robert von Bennigsen mit seiner 3:1-Prognose für das Spiel beim KFC Uerdingen komplett richtig. Dann zog Verwaltungsrat-Kollege Sebastian Seeböck nach und tippte einen knappen Sieg des TSV 1860 gegen den SC Verl.

Noch besser schnitt am vergangenen Samstag das sechzger.de-Orakel Christian Jung ab, der im Talk das 3:2 gegen die Ostwestfalen exakt vorhersagte.

Alexander Schmidt im “Giesinger Bergfest”: TSV 1860 steigt direkt auf

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Grünspitz Giesing

Ehemaliger Türkgücü- und TSV 1860-Trainer Alexander Schmidt: 1860 steigt direkt auf

Vor dem Drittliga-Stadtduell Türkgücü München gegen den TSV 1860 München war der ehemalige Trainer beider Vereine, Alexander Schmidt im Löwen-Podcast “Giesinger Bergfest” zu Gast.

Gestern haben wir bereits unseren Podcast über den TSV 1860 “sechzger.de-Talk” vorgestellt, heute sind die Kollegen vom “Giesinger Bergfest” dran. Diese hatten nämlich in der 6. Ausgabe ihres Podcasts Alexander Schmidt zu Gast. Dieser tätigte einige sehr interessante Aussagen.

Alexander Schmidt über seine Entlassung bei Türkgücü München im Februar

“Die Mannschaft war überragend, wir waren eine Top-Gemeinschaft. Für mich war es auch überraschend. Wir standen gut in der Tabelle. Der Präsident hat mir mitgeteilt, dass er sich von mir trennt. Wer Hasan Kivran kennt, der weiß, wie launisch er ist. Er hat versucht, sich einzumischen ins Sportliche. Für mich war es so, dass mich nur der Aufstiegsplatz gerettet hätte. Er hat es nicht akzeptieren können, dass ich mir keine Aufstellung diktieren lasse. Ich wollte in der Früh noch in den Spiegel schauen können. Er hat dann bei der ersten Schwäche, die wir als Mannschaft gezeigt haben, gleich reagiert.”

Über die Vertragsverhandlungen mit Sascha Mölders

“Ich habe Sascha angerufen und mich bemüht um ihn. Er ist einfach ein Unterschiedsspieler und ein Typ. Kein Floskelmeier, wie es heute so üblich ist. Er ist ein Kapitän, ein Vorbild, ein Torjäger – einfach ein geiler Typ. Ich hätte ihn gerne in der Mannschaft gehabt, aber zu Sechzig passt er wie die Faust aufs Auge. Er ist ein 1000-prozentiger Löwe.”

Über den aktuellen Zustand des TSV 1860 München

“Günther Gorenzel und Michael Köllner machen einen super Job bei 1860. Sie schaffen es vor allem, das Umfeld zusammenzuhalten. Das ist noch nicht vielen gelungen. Es gibt keine großen Unruhen und Störfeuer. Wenn der Verein einmal an einem Strang zieht, ist das brutal. Dann rollt Sechzig.”

Über die Aufstiegschancen der Löwen

“Man merkt, dass sie hungrig und mental stark sind. Die Mannschaft und das Trainerteam verkörpern das. Ich glaube, dass Sechzig derzeit stärker ist als Rostock. Die wursteln sich in letzter Zeit ein bisschen durch. Auch Dresden und Ingolstadt lassen Federn. Sechzig muss dieses Momentum nutzen. Sie haben das beste Torverhältnis, das ist wie ein zusätzlicher Punkt. Ich glaube, sie steigen direkt auf.”

November 2009: Sascha Mölders trifft doppelt gegen Waldhof Mannheim

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Ganze 24 Minuten brauchte Sascha Mölders im Dezember 2020, um gegen Waldhof Mannheim einen Hattrick zu erzielen. Doch die Erfolgsgeschichte von SM9 gegen die Kurpfälzer begann schon elf Jahre zuvor. Damals kickte Mölders mit gerade mal 24 Jahren bei Rot-Weiss Essen in der Regionalliga West und erlegte den Waldhof mit seinen beiden Treffern im Carl-Benz-Stadion quasi im Alleingang. Mein “erstes Mal” mit Sascha Mölders.

Freitag Abend im Carl-Benz-Stadion

Nachdem uns gestern bereits sechzger.de-Leser Michael Stoffl von seiner ersten Begegnung mit dem Top-Torjäger der Löwen berichtete, möchte ich mich auch nicht lumpen lassen. Tatsächlich sah ich den Fußballgott nur wenige Wochen nach ihm live in Aktion. Ich lebte damals in Heidelberg und war ziemlich auf den Fußballplätzen der Region unterwegs. Am 20.11.2009 lud mich Ernst Tanner, damals Leiter des NLZ der TSG Hoffenheim, zum Spiel Waldhof Mannheim gegen Rot-Weiß Essen ein. Ich hatte beim TSV 1860 vier Jahre lang beim Ama-Lion mit Tanner zusammengearbeitet. Das Stadionmagazin der Löwen-Amateure gab ich an den heutigen 1860-Pressesprecher Rainer Kmeth (an dieser Stelle: Alles Gute zum Geburtstag, Rainer!) ab, der Kontakt zu Tanner blieb.

Doppeltorschütze Mölders schlägt Waldhof

So nahmen wir an diesem Freitag Abend Platz im Carl-Benz-Stadion und es war Mitte November doch schon ganz schön frisch. Das empfanden wohl auch die Gästefans aus Essen so und zündeten erstmal ein kleines Feuerchen an (siehe Beitragsbild). Auf wen genau Ernst Tanner an diesem Abend ein Auge werfen wollte, weiß ich leider nicht mehr. Altersbedingt war es Sascha Mölders (damals 24) jedoch ebenso wenig wie die heutige Viktoria Köln-Legende Mike Wunderlich (damals 23). Beide waren schon damals aus dem NLZ-Alter rausgewachsen und selbst für die U23 zu alt. An einen Satz kurz nach dem Anpfiff erinnere ich mich aber noch heute:

“Stefan, schau Dir den Mölders an. Der wäre einer für Sechzig, aber den kannst den Löwen ned vermitteln. Ein 24-Jähriger aus der Regionalliga – da lachens Dich aus…”

Dass Mölders ein unheimlich gutes Gespür dafür hat, wo das Tor steht, bewies er auch in Mannheim. Nach einer Viertelstunde erzielte er das 0:1, tief in der Nachspielzeit veredelte er einen Konter zum entscheidenden 0:2 für RWE.

Nach der Saison verließ Mölders seine Geburtsstadt Essen. Allerdings nicht in Richtung Giesing, sondern zum FSV Frankfurt. Den Verein vom Bornheimer Hang rettete er mit seinen Toren vor dem Abstieg und traf in 47 Spielen 18 mal ins Schwarze.

Über Augsburg nach Giesing

So sollte es bis 2016 dauern, ehe Sascha Mölders zum TSV 1860 wechseln sollte. Nach 92 Bundesligaspielen für den FC Augsburg war es Zeit für ein neues Kapitel – aber das habt Ihr ja hoffentlich alle gelesen…

Und Ernst Tanner?

Der gebürtige Traunsteiner leitete sechs Jahre lang erfolgreich das NLZ der Löwen, ehe er in gleicher Position zur TSG Hoffenheim wechselte. Dort stieg er zum Sportlichen Leiter, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied auf. Von 2012 war er anschließend Leiter der Nachwuchsabteilung von RB Salzburg. Im August 2018 wagte Tanner den Sprung über den großen Teich und ist seitdem Sportdirektor des MLS-Franchise Philadelphia Union.

Wie war Euer “erstes Mal” mit SM9?

Wann habt Ihr den Fußballgott zum ersten Mal live gesehen? Berichtet uns davon! Wir freuen uns auf Eure Nachrichten und Bilder.

3.Liga: Türkgücü gegen den TSV 1860 München live im Free-TV

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Türkgücü gegen den TSV 1860 München live im Free-TV

Auch das zweite Aufeinandertreffen des TSV 1860 München mit Türkgücü München innerhalb von kurzer Zeit wird im Free-TV ausgestrahlt.

Türkgücü gegen den TSV 1860 München in der 3.Liga live im Free-TV

Beim letzten Duell mit Türkgücü am 30.März zog der TSV 1860 München den Kürzeren. Eine 0:1-Niederlage zeigte die Anzeigetafel im Grünwalder Stadion nach 90 Minuten im Toto-Pokal an. Das bedeutete das Aus für die Löwen, Türkgücü hingegen zog in das Viertelfinale ein. Am 32.Spieltag der 3.Liga steht nun die Revanche an. Die beiden Mannschaften treffen nach 18 Tagen erneut aufeinander.

Das Duell zwischen dem TSV 1860 München und Türkgücü München wird vom BR live im Free-TV gezeigt. Zudem besteht die Möglichkeit, das Spiel im Online-Stream zu verfolgen. Die Übertragung startet ab 14:00 Uhr, der Anpfiff erfolgt drei Minuten später.

Rückkehr ins Olympiastadion

Das Hinspiel in der 3.Liga endete Unentschieden. Am 13.Spieltag gab es ein 2:2 zwischen den beiden Mannschaften. Die zweifache Führung für die Löwen konnte jeweils Petar Sliskovic ausgleichen. Übrigens wurde auch dieses Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Türkgücü vom BR live im Free-TV übertragen.

Nun müssen die Löwen auswärts antreten. Das Spiel wird nicht im Grünwalder Stadion, sondern im Olympiastadion ausgetragen. Es ist eine Rückkehr nach ziemlich genau 16 Jahren. Am 03.April 2005 trennten die Löwen sich vor 40.200 Zuschauern torlos vom 1.FC Köln (damals noch mit Lukas Podolski). Auch die restlichen drei Heimspiele von Türkgücü werden im Olympiastadion ausgetragen.

TV-Meister Sechzig München

Bereits das 14.Spiel des TSV 1860 München wird im Free-TV ausgestrahlt. Damit führen die Löwen in dieser Kategorie die Liga an. Auf Rang 2 liegt Ligaprimus Dynamo Dresden mit 12 Übertragungen, Platz 3 teilen sich der 1.FC Kaiserslautern und der 1.FC Magdeburg mit je 11 Spielen im Free-TV.

Der gewohnte sechzger.de Service: Liveticker & Co.

Zu der Partie wird es von sechzger.de die gewohnte Vorberichterstattung geben. Dazu zählen neben der TAKTIKTAFEL und dem Vorbericht bei Sechzig um Sieben am Spieltag natürlich auch der sechzger.de-Liveticker.