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Unternehmer für Sechzig: 2019 rund 138.000,- Euro Spenden gesammelt

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Unternehmer für Sechzig im Sechzgerstadion

Die Unternehmer für Sechzig sind dem TSV 1860 München eine sehr große Unterstützung: Die Bilanz des Jahres 2019 wurde jetzt gezogen. Sensationelle 138.000,- Euro Spenden wurden für die Löwen durch die Unternehmer gesammelt.

Ersatz-Jahreshauptsversammlung

Wohin entwickeln sich die Unternehmer für Sechzig? Was wünschen sich die Mitglieder für die Zukunft des Vereins? Was sollen sie verbessern und was beibehalten? Diese und ähnliche Fragen besprechen die Unternehmer für gewöhnlich bei der jährlichen Jahreshauptversammlung, die 2020 Corona-bedingt jedoch leider ausfallen musste. Als “Ersatz” haben sie eine digitale Mitgliederbefragung durchgeführt und dabei auch Bilanz gezogen.

Über 100 zahlende Mitglieder – weit über 100 000,- Euro.

109 Mitglieder zählt der Zusammenschluss momenta und auch die finanziellen Kennzahlen des Jahres 2019 können sich sehen lassen. Neben Einnahmen von 18.570 Euro (30,- Euro an der Magischen Zahl vorbei) aus Mitgliederbeiträgen sammelten die Unternehmer für Sechzig im Jahr 2019 rund 138.000 Euro an Spenden. Also wurden rund zwei mal Sechzigtausend + 18.600,- Euro gesammelt.

„Eine gewaltige Summe“, sagte Josef Wieser, der Vorsitzende der Unternehmer. Der Großteil der Spenden gehe auf die Initiative „Gemeinsam stark fürs NLZ“ zurück, für die sich insbesondere auch Unternehmer für Sechzig enorm engagiert hätten.

Aber auch wenn es darum geht, den Löwen anderweitig zu helfen stehen die Unternehmer für Sechzig bereit: Wir berichteten erst über die Neugestaltung diverser Kabinen für die Jugend-Mannschaften.

Wie wurden die Spenden verteilt?

Von den Spenden landeten rund 93.000 Euro im Nachwuchsleistungszentrum der Löwen. Davon finanziert wurden zum Beispiel der Fahrdienst sowie mehrere Fahrten zu renommierten Nachwuchs-Turnieren. Aber auch der Gesamtverein profitierte vom Engagement der Unternehmer für Sechzig. Über von uns finanzierte Anschaffungen konnten sich unter anderem die Abteilungen Behindertensport, Leichtathletik, Wasser- und Bergsport freuen.

Großes Interesse am Vereinsleben

Die Diskussionen beschränkten sich jedoch nicht auf interne Vereinsbelange. So gab Unternehmer für Sechzig und Architekt Gerhard Günther tiefe und hochaktuelle Einblicke in die Planung der neuen Dreifachturnhalle der Löwen. Von ihm stammen die Pläne dazu. Thematisiert wurden auch die sportliche Entwicklung der Löwen, mögliche Transferaktivitäten und die Aufstiegschancen Münchens großer Liebe.

Nach rund zweieinhalb Stunden offenen, konstruktiven und entspannten Austauschs bedankte sich der Vorsitzenden bei allen Teilnehmern der Mitgliederbefragung, verbunden mit einer Hoffnung für das Jahr 2021: „Dass wir uns so bald wie möglich wieder körperlich treffen können – und dass die Löwen aufsteigen!“

TSV 1860 e.V.: Linus Straßer gewinnt Weltcup-Slalom in Zagreb

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Tsv 1860 Ski

Linus Straßer aus der Skiabteilung des TSV 1860 München e.V. hat überraschend den Weltcup-Slalom in Zagreb gewonnen.

Von 8 auf 1

Nach dem ersten Durchgang lag der Sportler der Löwen noch auf Rang 8, durch einen Höllenritt im zweiten Lauf katapultierte er sich jedoch noch auf Platz 1. Er distanzierte damit die drei Österreicher Manuel Feller, Marco Schwarz und Michael Matt.

Zweiter Weltcupsieg

Nach seinem Sieg beim Parallel-Slalom in Stockholm im Januar 2017 feierte Linus Straßer somit seinen zweiten Weltcupsieg. Herzlichen Glückwunsch!

Bild: TSV 1860 Skiabteilung

3. Liga: Ab dem 20. Spieltag wieder fünf Wechsel erlaubt

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Pünktlich zum Start der Rückrunde, also zum 20. Spieltag, werden in der 3. Liga wieder fünf Wechsel erlaubt sein. Darauf haben sich die 20 Drittligisten an diesem heute Vormittag in ihrer Managertagung geeinigt.

Prämie für das NLZ

Während man an anderer Stelle Bedenken wegen der angeblichen fehlenden Breite des Kaders äußert, sehen wir das positiv. Bereits im August hatte der TSV 1860 ca. 300.000 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf des DFB erhalten. Diese Prämie errechnete sich aus den Einsatzzeiten von Spielern, die im NLZ der Löwen ausgebildet wurden. Lediglich der MSV Duisburg hatte finanziell noch mehr von dieser Prämienregelung profitiert.

 

FSV Zwickau in Geldnöten – Nachweise bald notwendig

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FSV Zwickau

Der FSV Zwickau muss im Rahmen des Nachlizensierungsverfahrens bis zum 21.Januar rund 1,9 Millionen Euro als Zufluss weiterer Liquidität nachweisen. Dies berichtet das Onlineportal liga3-online und beruft sich dabei auf ein Interview mit dem FSV Zwickau-Vorstandssprecher Tobias Leege mit TAG24. Damit verbunden ist auch eine Transferauflage, die Zugänge vorerst verhindert. Das Transferfenster ist noch bis zum 1.Februar geöffnet. Bei Einhaltung der Frist ist eine Neuverpflichtung für den FSV Zwickau noch möglich.

Lösungen bereits in Aussicht

Die Summe möchte der FSV Zwickau mit bereits unterzeichneten Sponsoring-Verträgen sowie mit Geldern aus der Corona-Hilfe Profisport vom Staat aufweisen. Dass die Nachweise möglichst schnell erbracht werden können, ist für die Sachsen von großer Bedeutung. Ansonsten droht dem FSV Zwickau bei Nichteinhaltung eine Geldstrafe oder sogar ein Punktabzug. In 15 Tagen läuft die Frist ab.

Kein unbekanntes Szenario

Für Anhänger des TSV 1860 München ist ein Liquiditätsnachweis kein unbekannter Vorgang. 2013 kam es dadurch beispielsweise zur Kooperation mit dem Sportmarketing-Unternehmen Infront.

Uerdingen ebenfalls in Schwierigkeiten

Anfang Dezember wurde bekannt, dass Mikhail Ponomarev beim KFC Uerdingen spätestens zum Saisonende aussteigen möchte. Es wurde bereits ein neuer Investor gefunden. Darüber müssen die Mitglieder nun abstimmen. Am 12.Januar soll eine Informationsveranstaltung stattfinden.

Hasan Kivran verlässt Türkgücü

Auch bei Türkgücü München steht ein Wechsel des Geldgebers auf der Agenda. Kurzfristig wurde bekannt, dass Hasan Kivran bei Türkgücü aufhört. sechzger.de hatte hierzu bereits einen Kommentar verfasst. Eine Gäste-Geisterticket-Aktion für das Spiel gegen Dynamo Dresden wurde nach Protesten aus der Elbstadt frühzeitig wieder gestoppt. Ein Ersatz für Hasan Kivran wurde bisher noch nicht gefunden.

Durch die Corona-Pandemie fehlen vielen Drittligisten wichtige Einnahmequellen. Ticket-Einnahmen machen im Vergleich zur ersten und zweiten Liga einen Großteil der Einnahmen aus, die Fernsehgelder sind vergleichsweise gering. Es dürfte spannend bleiben, ob alle Mannschaften der 3.Liga finanziell unbeschadet durch die laufende Saison kommen.

Heute vor 64 Jahren: TSV 1860 München schlägt FC Bayern 4:2

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TSV 1860 Löwen Historie

Am 06.01.1957 fanden 10.000 Zuschauer den Weg ins Grünwalder Stadion und sahen einen 4:2-Sieg des TSV 1860 München gegen den FC Bayern. Die Freude war entsprechend groß, auch wenn es sich dabei nicht um den Lokalrivalen, sondern “nur” um deren Namensvetter aus dem oberfränkischen Hof handelte.

Zweite Liga Süd

Die Saison zuvor hatten die Löwen sang- und klanglos als Tabellenletzter der Oberliga Süd abgeschlossen und mussten sich nun mit Vereinen wie dem ASV Cham 1863, dem FC Singen 04, der SpVgg Neu-Isenburg und dem VfL 07 Neustadt um den Wiederaufstieg messen. Doch auch einige namhafte Clubs waren in der Liga, z.B. Waldhof Mannheim, der SSV Reutlingen und der SV Darmstadt 98.

Meister trotz Punktabzug

Am Ende der Spielzeit thronte der TSV 1860 an der Tabellenspitze und kehrte in die Oberliga zurück. In den 34 Spielen erzielten die Löwen satte 103 Tore und sammelten 52 Punkte; damals galt ja noch die 2-Punkte-Regel. Und so ganz stimmt es auch nicht, denn das offizielle Endklassement weist bei bei Sechzig 50:16 Punkte aus. Der Grund: Aufgrund eines Verstoßes gegen das Vertragsspielerstatut wurden dem TSV 1860 zwei Pluspunkte abgezogen. Das reichte dennoch, um den ärgsten Verfolger aus Reutlingen um einen Zähler zu distanzieren.

Heilige Drei Könige an der Grünwalder Straße

Zum Auftakt der Rückrunde gastierte der FC Bayern Hof (heute: SpVgg Bayern Hof) in Giesing und wehrte sich lange Zeit tapfer. Bis kurz vor Schluss hielten die Oberfranken gar ein Remis, ehe 1860 doch noch zweimal traf und die Punkte in der Landeshauptstadt blieben.

Die Aufstellung des TSV 1860

Trainer Hans Hipp schickte am 06.01.1957 folgende Elf aufs Feld:

Pilz – Pfanzelt, Köbler – Zausinger, Gerum, Metz – Albert, Mondschein, Auernhammer, Müller, Börstler

Tore:
1:0 Börstler (4.), 2:0 Auernhammer (48.), 2:1 Beierlein (53.), 2:2 Winterstein (58.), 3:2 Auernhammer (83.), 4:2 Müller (89.)

Quelle ist einmal mehr das Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys.

Sechzig um sieben: Ruhe vor dem Derby +++ Transferaktivitäten

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Ruhe vor dem Derby

In früheren Jahren war man es gewohnt, spätestens ab einer Woche vor einem anstehenden Derby jeden noch so kleinen Schnipsel News aufzusaugen und darauf aufbauend seine Prognosen für das anstehende Spiel anzupassen. Dieses Jahr herrscht professionelle Ruhe vor dem Derby gegen Bayern II.

Möglicherweise schätzt der Trainerstab an der Grünwalder Straße die coronabedingte Ruhe und Abgeschiedenheit auf dem Trainingsgelände (heute stehen zwei Einheiten auf dem Programm). Auf jeden Fall gelangen kaum Meldungen nach Außen und es gibt den gestrigen Einschätzungen aktuell nichts hinzuzufügen. Wir werten das mal als positives Zeichen und totale Fokussierung auf das Match. Wir haben mal ein wenig spioniert, was an der Säbener Straße so läuft. Im kicker wird vom “wichtigsten Spiel des Jahres” gesprochen, falls Euch das interessiert.

Die Infos, die Michi Köllner in der PK vor dem Derby gegen Bayern II rauslässt, könnt Ihr natürlich am Freitag kurz nach der Löwenrunde selbstverständlich bei uns lesen.

Transferaktivitäten der dritten Liga

Das Transferfenster ist seit drei Tagen geöffnet und schließt sich wieder am 01. Februar. So langsam kommt das Transferkarussel in der dritten Liga in Gang. Gestern gab es einige nennenswerte Transfers:

  • Julian Günther-Schmidt zu Saarbrücken
    Der 26-Jährige wechselt von Fortuna Köln (Regonalliga West) ins Saarland, wo er auf Lukas Kwasniok trifft, unter dem er schon 2018/19 in Jena gespielt hat. Der Stürmer bringt es bisher auf 65 Drittligaspiele mit 16 Toren.
  • Baris Atlik zum FC Magdeburg
    Der bisher in dieser Saison vertragslose Offensivspieler bringt immerhin 51 Spiele Zweitligaerfahrung mit 12 Scorerpunkten mit, die er etwas elbausfwärts bei Dynamo Dresden sammeln konnte (2018-20). Sogar eine Etage höher konnte Atlik schon Erfahrung sammeln: Für Hoffenheim (wo er auch das NLZ besuchte) bestritt er 2016/17 drei Spiele.
  • Gustaf Nilsson zum SV Wehen
    Sogar einen ehemaligen Nationalspieler konnte sich der SV Wehen angeln. Aus der schwedischen Superettan (zweite Liga) stößt Gustaf Nilsson zum Kader. Der 23-Jährige Stürmer brachte es sogar auf 2 Länderspiele mit einem Tor für Schweden. Eine Quote, die sich mancher Angreifer von Jogi Löw aktuell wünschen würde.

Wir sind gespannt, ob Günther Gorenzel ebenfalls nochmals auf dem Transfermarkt aktiv wird. Eventuell ist ja durch den kürzlich abgeschlossenen Deal mit REWE noch etwas Budget vorhanden. Wir halten Euch auf jeden Fall über alles auf dem Laufenden.

TSV 1860 – FC Bayern: Vergessene Derby-Siege im letzten Jahrhundert

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Auch wenn das Wochenende (leider) noch ein paar Tage entfernt ist, grooven wir uns schön langsam auf das Duell des TSV 1860 München mit der Zweitvertretung des FC Bayern ein. Thorsten Ruinys, der mit seinem Löwen Kompendium das Referenzwerk in Sachen Statistik rund um den Sechzig veröffentlicht hat, versorgt uns heute mit einer interessanten Anekdote zum Derby.

Zuschauermagnet Derby

Auch wenn das letzte „richtige“ Derby zweier erster Mannschaften zwischen Blau und Rot bereits fast 13 Jahre zurückliegt, fasziniert ein Duell zweier Münchener Mannschaften in einer Profiliga immer die Massen.

Selbst wenn die Löwen heuer „nur“ auf die Zweite des ewigen Rivalen treffen, werden bei jedem (lebensälteren) Fan einer der beiden Lager Erinnerungen an emotionsgeladene und oft spannende Derbys wach.

Unerfreuliche Derby-Statistik

Seit vielen Jahren wurde vor jedem Münchner Derby zwischen dem FC Bayern und dem TSV 1860 die „offizielle“ Derby-Statistik bemüht, um Diskussionen unter den Fans anzuheizen oder Prognosen für den Ausgang des kommenden Spiels zu treffen.

So sollen Blau und Rot nach offiziellen Zählungen 204 Mal aufeinander getroffen sein. Von diesen Spielen ging bei 50 Unentschieden 105 mal der FC Bayern und 49 mal der TSV 1860 als Sieger hervor.

Tatsächlich lässt die Zahl 204 Zweifel aufkommen. Aus der Frühzeit des Münchner Fußballs dürften ein paar Matches – aus welchen Gründen auch immer – nicht in die offizielle Zählung eingeflossen sein.

Zweifelhaftes 12:0 im Jahr 1902

Ob nun gerade ein Spiel aus Oktober 1902, das die Löwen laut Festschrift „30 Jahre F.A. 1860“ mit 12:0 gewonnen haben sollen, dazuzuzählen ist, darf ernsthaft bezweifelt werden. Es dürfte sich dabei eher, sofern das Spiel denn überhaupt ausgetragen wurde, um ein Trainingsspiel ohne jeglichen offiziellen Charakter gehandelt haben.

Neben einem 3:1 aus einem Spiel um die Bundesmeisterschaft vom 17.05.1903 fehlt möglicherweise auch ein Privatspiel beider Mannschaften aus dem ersten Jahr des 1. Weltkrieges. Laut Festschrift „50 Jahre Fussballabteilung 1860 München“ soll es ein solches Spiel auf dem Sportplatz an der Kirchenstraße gegeben haben. In diesem Spiel soll 1860 mit 5:3 siegreich geblieben sein. Ein weiterer Nachweis, dass dieses Spiel tatsächlich ausgetragen wurde, kann bisher nicht erbracht werden.

Höchster Derby-Sieg der Löwen

Vor allem aber ist erstaunlich, dass ausgerechnet der höchste Sieg der „Löwen“ in einem Derby außen vor geblieben ist:

Am 22.12.1918 trafen die beiden Rivalen an der Grünwalder Straße am letzten Spieltag um die Gaumeisterschaft aufeinander. Nachdem 1860 das Hinspiel auf dem Bayernplatz an der Äußeren Leopoldstraße bereits mit 7:1 für sich entscheiden konnte, blieben die „Löwen“ jetzt gar mit 8:0 siegreich.

Für 1860 ging es in dem Spiel um sehr viel. Die zwei Punkte mussten unbedingt geholt werden, um mit Tabellenführer Wacker noch gleichziehen und damit ein Entscheidungsspiel erzwingen zu können. Eine Woche zuvor gelang es den Löwen nicht, den direkten Konkurrenten Wacker zu bezwingen. Durch das 1:1 konnte Wacker die 60er auf Distanz halten.

Die Bayern selbst waren bereits aus dem Rennen. Da die Bayern aber von der Aufstellung her mit einer starken Besetzung angetreten waren, schienen die Trauben für die Löwen durchaus hoch zu hängen.

1860 erwischte jedoch einen Sahnetag und watschte die Roten in einer harten Auseinandersetzung glatt mit 8:0 (3:0) ab. Beim Stande von 7:0 sollen neben Gabler (1860) auch zwei Bayern-Spieler des Feldes verwiesen worden sein. Nachdem ein Bayern-Akteur bereits zur Pause verletzt ausgeschieden ist, spielten die Gäste seither ohnehin schon in Unterzahl.

Die Aufstellungen aus dem Jahr 1918

Von 1860 konnte die Aufstellung nahezu komplett recherchiert werden. Nur der Name des Torhüters fehlt.

Aufstellung 1860: ?; Bruglachner, Rechenmacher; Aiglstorfer, Reiter, Preisinger; Stadler, Fromm, Piehler, Faubel, Gabler.

Aufstellung Bayern: Lipp; Möderl, Gerlach; Hofmeister, Nikoleidy, Storch; Kienzler, Trautwein, F. Fürst, Kienzler, Eisenmann

Die Namen der Torschützen konnten bis heute nicht ermittelt werden.

Vergessene Duelle zwischen Blau und Rot

Warum dieses Spiel nicht in die offizielle Derby-Statistik eingeflossen ist, ist nicht bekannt. Die Berichterstattung in der Tages- und Sportpresse zur Frühzeit des Münchener Fußballs war nur sehr lückenhaft und oberflächlich. Es sind zwar immer wieder schriftliche Aufzeichnungen der damaligen Münchener Vereine aufgetaucht, allerdings sind auch diese nicht immer fehlerfrei und vollständig fortgeschrieben worden.

Wer letztlich angefangen hat, die Derbys zwischen Rot und Blau offiziell zu zählen, ist nicht überliefert. Möglicherweise hat man sich dabei aber an der Festschrift „25 Jahre FC Bayern München“ orientiert. In einer Übersicht sind alle Wettspiele der Bayern aus der Zeit von April 1900 bis Mai 1925 aufgeführt. In dieser Abfolge fehlen allerdings genau diese zwei Pflichtspiele vom 17.05.1903 und vom 22.12.1918.

Augenzeugenbericht aus dem Jahr 1918

Aus dem Archiv von Thorsten Ruinys stammt auch folgender Zeitungsausschnitt aus der Zeitschrift FUSSBALL, Nr. 52, 31.12.1918, Seite 5. Vielen Dank für die Infos und das wunderbare Zeitdokument!

Beitragsbild: Tickets To The World Of Football (Facebook)

Michael Köllner Interview in der Süddeutschen + Bayern II – 1860

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1860-Trainer Michael Köllner

Michael Köllner ist jetzt seit etwas mehr als einem Jahr beim TSV 1860, ein echter Glücksgriff für die Löwen. Ein ausführliches Interview gibt es mit ihm in  der Süddeutschen Zeitung – fünf Tage vor dem Spiel Bayern II – TSV 1860.

Vor wenigen Tagen feierte Michael Köllner erst seinen 51. Geburtstag, bzw. verbrachte er diesen mit den Löwen-Spielern auf dem Trainingsplatz. sechzger.de gratulierte dem Löwen-Coach ausführlich. Noch ausführlicher zu Wort kam Köllner jetzt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Prädikat äußerst lesenswert, nachzulesen in der Süddeutschen Zeitung.

Bayern II – TSV 1860

Es sind noch fünf Tage bis zum kleinen Derby, wenn man das Spiel gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern denn so nennen mag. Alles Wissenswerte zum Spiel zum jetzigen Zeitpunkt findet ihr hier: Bayern II – TSV 1860

Sechzig um Sieben: Das Spiel 1860 gegen Bayern II rückt näher

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Nur noch vier Tage bis zum Spiel gegen Bayern II

Noch vier Tage und dann ist es soweit: Derbytime im Grünwalder Stadion. TSV 1860 gegen Bayern II. Offiziell auswärts, aber ohne Zuschauer ist es wahrscheinlich nicht entscheidend, wer Heimrecht genießt. Wobei wir in der Redaktion wieder stark diskutiert haben, ob es sich um ein Derby handelt oder nicht. Für mich mich ist jedes Spiel gegen Bayern ein Derby. Außerdem wüsste ich nicht, wie ich es sonst nennen sollte. Wir gehen davon aus, dass Michi Köllner die Mannschaft wieder sehr gut auf den Gegner vorbereiten wird und er drei Punkte anstrebt.

Der “aggressive Leader” wird fehlen

Fehlen wird dabei Dennis Erdmann auf Grund seiner 5. gelben Karte im Spiel gegen Wehen. Die Stürmer der Bayern werden aufgeatmet haben… Schade, dass der “aggressive Leader” ausgerechnet in diesem Spiel fehlt, hatte er sich in den letzten Auftritten vor Weihnachten einen Stammplatz erkämpft und konstant gute Leistungen gezeigt.

Neue Optionen in der Offensive durch Biankadi

Außerdem wird spannend sein, ob Neuzugang Merveille Biankadi schon in der Startaufstellung stehen wird. Wir hatten ihn ausführlich vorgestellt und gehen davon aus, dass er auf dem Flügel zum Einsatz kommen wird und daher mit Stefan Lex und Fabian Greilinger in Konkurrenz um einen Stammplatz steht. Wobei der Einsatz von Stefan Lex zum jetzigen Zeitpunkt ja noch fraglich ist. Ansonsten ist Tim Linsbichler weiterhin im Aufbautraining.

Anonsten kann Michael Köllner auf den gesamten Kader zurückgreifen. Hoffen wir, dass sich bis Samstag alle fit bleiben und die Jungs die Form von vor Weihnachten ins neue Jahr mitnehmen konnten.

Training heute

Natürlich trainieren die Löwen heute und natürlich ohne Zuschauer. Leider ebenso natürlich haben auch der Fanshop und das Löwenstüberl geschlossen. Dementsprechend fängt der freundliche Security am Eingang jeden mit Leichtigkeit ab, der keinen konkreten Grund hat die Grünwalder Str. 114 zu betreten.

Viola Oberländer zweitbeste bei härtester Fitness-Challenge der Welt

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Seit Ende 2016 ist Viola Oberländer beim TSV München von 1860 e.V. Vereinsmanagerin und hat schon viel auf den Weg gebracht. Trotz dieser zeitintensiven Arbeit verfolgt sie auch eigene sportliche Ziele. Kürzlich war sie bei den „Hyrox World Championships of Fitness“ am Start und verpasste nur knapp den ersten Platz bei den Frauen bei der härtesten Fitness-Challenge der Welt.

Hyrox

Hyrox ist Fitness als Wettkampfsport, der sich in den vergangenen Jahren zum Megatrend entwickelt hat. Die Serie feierte als Wettkampf 2017 in Hamburg ihre Premiere. Die sportlichen Wurzeln der Gründer und Organisartoren liegen im Basketball, Eishockey, allgemeinen Athletiktraining, der militärischen Ausbildung und im Cross Fitness.

Beim Hyrox-Wettkampf zählt die Zeit, die für den gesamten Parkour benötigt wird. Dieser besteht aus Kraft, Kraftausdauer und Laufeinheiten. Insgesamt müssen 8 x 1000 Meter gelaufen werden, normalerweise auf einer eigens angelegten Rundbahn. Wegen Corona mussten diese jedoch bei den Weltmeisterschaften auf einem Laufband absolviert werden.

Nach jedem 1.000-m-Abschnitt kommt eine Roxzone. So sind insgesamt acht Workout-Stationen zu bewältigen. Für die Frauen (Pro Women) sehen die wie folgt aus:

Workout-Stationen

Ski Erg: Dahinter verbirgt sich ein Ski-Ergometer, auf dem eine Distanz von 1.000 m zurückgelegt werden muss.

Sled Push: Hier müssen die Frauen einen Schlitten mit einem Gewicht von 125 kg über eine Distanz von 2 x 25 m schieben.

Sled Pull: Entspricht der vorherigen Übung, nur dass man den Schlitten 2 x 25 m mit 75 kg ziehen muss.

Burpee Broad Jump: Hier erwartet die Teilnehmerinnen eine Kombination aus Burpees und Weitsprung über eine Distanz von 80 m.

Rowing: Auf dem Ruderergometer muss man eine Distanz von 1.000 m zurücklegen.
Farmer’s Carry: Zwei Kettlebells (2 x 24 kg) müssen über eine Distanz von 200 m getragen werden.

Sandbag-Lunges: Mit einem geschulterten Sandsack (20 kg) muss man Ausfallschritte über eine Distanz von 100 m absolvieren.

Wall Balls: Aus dem Squat heraus muss man einen Gewichtsball (6 kg) 100 Mal über eine bestimmte Höhe an die Wand werfen.

Der Wettkampf

Viola Oberländer wollte eigentlich gar nicht teilnehmen, weil sie sich wegen den geschlossenen Fitnessstudios nicht optimal vorbereiten konnte. Dementsprechend fuhr sie mit gemischten Gefühlen nach Hamburg. Insbesondere, weil sie die einzige Amateurin unter lauter Profis wie CrossFit-Legende Samantha Briggs, der deutschen  Athletinnen Sarah Kholti, Linda Meier und Lauren Weeks aus den USA war.

Am Ende wurde sie zweitbeste Frau – eine tolle Leistung.

Mehr Informationen über Hyrox kann man auch auf Wikipedia nachlesen. Leser, die ein Welt+Abo haben können sich Bilder und Videos vom Wettkampf auch dort anschauen: Welt über Hyrox.

Kostenfrei Bilder und Videos vom Wettkampf findet man auch auf der Homepage des e.V. vom TSV 1860 München. Alle Löwen können sehr stolz sein, eine Frau wie Viola Oberländer in ihren Reihen zu haben.