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27.01.98: Testspiel des TSV 1860 gegen Stuttgarter Kickers in Weingarten

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TSV 1860 Stuttgarter Kickers Lindenhofstadion Weingarten Ticket

Kalt wars. Saukalt sogar. Ab der Autobahn-Ausfahrt Wangen waren die Straßen vor lauter Schnee nur noch schemenhaft zu erkennen, als der TSV 1860 heute vor 28 Jahren in Weingarten ein Testspiel gegen die Stuttgarter Kickers absolvierte. So wirklich erwärmend war das Gekicke dann auch nicht, nur der Puls von Trainer Werner Lorant stieg kurzzeitig mal auf 180.

TSV 1860 testet gegen Stuttgarter Kickers

Die sportliche Leistung der beiden Teams passte sich gnadenlos den äußeren Umständen in Oberschwaben an. Man sollte meinen, dass Minus-Temperaturen die Akteure auf dem Platz im Lindenhofstadion zu mehr Bewegung animieren hätten müssen, doch das Gegenteil war der Fall. Der Bundesligist TSV 1860 agierte statisch, die Stuttgarter Kickers konnten einfach nicht besser.

Umso überraschender fiel kurz vor der Pause die Führung für die Löwen, als Defensivspieler Jochen Kientz nach einer Standardsituation zum 1:0 für 1860 traf (45.).

Borimirov erzürnt den Trainer

Für den ersten “Höhepunkt” der zweiten Hälfte sorgte Daniel Borimirov, der in der 56. Minute völlig unmotiviert in einen Zweikampf ging, seinen Gegner weggrätschte und mit Gelb-Rot vom Platz musste. Da zeigt man mal Einsatz und dann sowas… Trainer Werner Lorant fand es gar nicht witzig, schimpfte wie ein Rohrspatz und würdigte seinen Schützling keines Blickes.

In Überzahl kam der damalige Zweitligist tatsächlich noch zum Ausgleich. Markus Sailer überwand Michael Hofmann im Tor der Löwen (74.) und sorgte für den verdienten 1:1-Endstand.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant setzte heute vor 28 Jahren in Weingarten auf folgende mit Amateur-Spielern gespickte Elf.

Hofmann – Hofschneider, Zelic, Schröder – Kientz, Gorges (46. Öller), Stohn, Jovov (64. Hornung), Borimirov – Barlecaj, Agostino

Tore:
1:0 Kientz (45.), 1:1 Sailer (74.)

Gelb-Rot:
Borimirov (56.)

Titelbild: Tickets To The World Of Football

Sechzig um sieben: Rückschau auf das 1:1 in Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Es war eins dieser Spiele, das in jede Richtung hätte gehen können. Am Ende Stand ein 1:1 zwischen dem VfL Osnabrück und dem TSV 1860 München auf der Anzeigetafel. Wir haben das Wichtigste zur Punkteteilung in Osnabrück für Euch heute nochmal in der Rückschau.

Rückschau auf das 1:1 in Osnabrück

Im ersten Durchgang waren die Gastgeber das aktivere Team und hätten durchaus mit einer Führung in die Pause gehen können. Besonders die Überlegenheit bei Kopfballduellen dürfte Markus Kauczinski beim letzten Auftritt an der “alten” Bremer Brücke nicht gefallen haben, der sich nur mit der zweiten Hälfte seines Team zufrieden zeigte. In dieser hatte 1860 nämlich durch Hobsch, Philipp und Steinkötter drei sehr gute Torchancen, um in Führung gehen zu können. In der letzten Viertelstunde drückte Osnabrück dann aber vehment auf den Siegtreffer. Allerdings ohne sich eine wirklich hochkarätige Torchance erarbeiten zu können. So bleibt in der Rückschau ein Remis zwischen Osnabrück und 1860, das keinem so wirklich weiterhilft. Positiv fiel ei 1860 besonders Torschütze Kevin Volland auf, der auch stark mit nach hinten arbeitete. Gegen Alemannia Aachen müssen die Löwen nun aber drei Punkte holen, um nicht vollends nach oben hin abreißen zu lassen. Für einen Heimsieg wird 1860 aber sicher mehr nach vorne spielen müssen, als in den deb bisherigen beiden Spielen der Rückrunde. Wir sind gespannt, wie Kauczinskis Team das umsetzen wird. Personell muss der Löwentrainer mit dem vorhandenen Personal auskommen. Rückkehrer aus dem Lazarett sind für die laufenden Woche nicht zu erwarten.

Max Reinthaler erneut in “Elf des Tages”

Zum zweiten Mal in Folge schaffte es Max Reinthaler in die kicker “Elf des Tages”. Mit einer Note von 2,5 stand der Italiener insgesamt das fünfte Mal in dieser Saison im erlauchten Kreis des Fachmagazins.

No Rafati – no cry

Als Löwenfan gab es diese ja Saison ja durchaus das ein oder andere Spiel, in dem man sich Referee benachteiligt fühlte. Und am Montag konnte man dann in der Analyse von Babak Rafati nachlesen, ob das auch aus neutraler, objektiver Sicht so war. Diese Woche befindet sich in der Analyse des Fachmanns nicht eine Szene aus dem Spiel der Löwen in Osnabrück. Grund dafür ist eine souveräne und tadellose Spielleitung von Nico Fuchs, der von liga3-online folgerichtig zum Schiedsrichter des 21. Spieltags gekürt wurde. Wir haben oft geschimpft, aber diese Woche gratulieren wir Herrn Fuchs zu seiner Leistung!

Neuer Job für Robert Reisinger

Der ehemalige Löwenpräsident nimmt eine neue Herausforderung an: Er wird Geschäftsführer des Golfplatzes Piesenkam, der aktuell Kooperationspartner der Golfabteilung von 1860 ist. Wir wünschen viel Glück für die neue Aufgabe!

News aus der dritten Liga

3 Millionen für Naderi?

Hansa Rostocks Stürmer Ryan Naderi ist heiß begehrt auf dem Transfermarkt. Angeblich lehnten die Rostocker schon Angebote über 2 Millionen Euro für ihn ab. Nun soll niemand geringerer als die Glasgow Rangers 3 Millionen Euro geboten haben. Ob Hansa bei dieser Summe schwach wird?

Karbstein zu Jahn Regensburg

Malte Karbstein wird den Waldhof per sofort verlassen und sich Jahn Regensburg anschließen. Der 27-jährige Innenverteidiger war in Mannheim nach nur 13 Einsätzen in dieser Saison unglücklich und will nun in Regensburg mehr Spielzeit bekommen.

Duman zu Viktoria Köln

Viktoria Köln hat sich nochmals verstärkt. Der zuletzt vereinslose Taylan Duman wird ab sofort in Höhenberg seine Stiefel schnüren. Der 28-jährige Mittelfeldspieler stand für den Club 69 Mal in der zweiten Liga auf dem Feld. Vergangene Saison stand er in Sandhausen unter Vertrag, seit der Sommerpause war er auf der Suche nach einem neuen Verein.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in diesen Dienstag!

Neue Aufgabe für Ex-Präsident Reisinger: Geschäftsführer des Golfplatzes Piesenkam

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Robert Reisinger, Präsident des TSV 1860 München e.V. von 2017 bis 2025, wird neuer Geschäftsführer des Golfplatzes Piesenkam bei Waakirchen. Dies berichtet die Tegernseer Zeitung von morgen (27.01.2026).

Neuer Job für Robert Reisinger: Chef des Golfplatzes Piesenkam

Reisinger wird innerhalb der nächsten sechs Monate die Leitung des Golfplatzes Piesenkam von Inhaber Karl Heinz Krutz übernehmen. Der ehemalige Löwenpräsident wird dann für das komplette Geschäft verantwortlich sein, mit aktuell zehn Mitarbeiter*innen. Der 18-Loch-Golfplatz ist aktuell ein Kooperationspartner der Golfabteilung des TSV 1860. Laut Krutz “gab’s die Kooperation aber nur auf dem Papier”.

Insolvenz 2024

Hinter dem Golfplatz liegen wirtschaftliche Schwierigkeiten. So musste er 2024 Insolvenz anmelden. Krutz übernahm in Form einer KG, wodurch sich für die Golfer in Piesenkam wenig änderte. Ein besonderes Merkmal des Platzes in Piesenkam ist, dass er von der Kreis-Straße MB6 in einen Nord- und Südteil getrennt wird. Eine versprochene Unterführung ist bis heute nicht in die Realität umgesetzt. Zukünftig möchte Inhaber Krutz im Nordteil einen Solarpark errichten. Die Umsetzung des Projekts dürfte nun in den Aufgabenbereich von Reisinger fallen.

Investor gesucht

Um den Platz finanziell auf solidere Beine zu stellen, wird ein Investor gesucht. Dabei soll es sich um einen Unternehmer aus dem Ausland handeln. Im Umgang mit ausländischen Investoren kann Reisinger bekanntermaßen auf einen hohen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Aber Spaß beiseite, Reisinger soll den Golfplatz fundamental weiterentwickeln. Laut Krutz soll die Mitgliederzahl von 250 auf 400 gesteigert werden. Außerdem liegt eine Baugenehmigung für einen Gastronomiebetrieb für bis zu 100 Gäste vor. Diesen aufzubauen dürfte auch zu Reisingers Aufgaben zählen.

Schöne Anlage

Wir konnten für Euch einen Hobbygolfer aus dem Oberland zum Golfplatz Piesenkam befragen. Er schrieb uns: “Piesenkam ist ein schöner Alpenplatz mit gepflegten Grüns und interessanten Steigungen drin. Trotzdem ist er auch für Anfänger geeignet.” Hier eine Impression von Robert Reisingers neuem Wirkungsfeld:

Der Golfplatz Piesenkam

Wir wünschen Robert Reisinger alles Gute für seine neue Aufgabe und einen weniger stressigen Investor aus dem Ausland.

Giesinger Gedanken: Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

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Giesinger Gedanken 1860 Osnabrück

Nach der Winterpause haben die Löwen trotz personeller Sorgen noch nicht verloren. Gegen die beiden Aufstiegsaspiranten Rot-Weiss Essen und VfL Osnabrück erkämpfte sich die Elf von Markus Kauczinski jeweils noch ein verdientes Remis und beim Blick auf die Tabelle scheint noch Vieles möglich. Dennoch sind die zwei Punkte im Aufstiegskampf gefühlt zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Der Funke Hoffnung glüht noch

Ja, der Funke Hoffnung glüht durchaus noch, keine Frage. Man hat mit RWE und dem VfL mitgehalten, mitunter sogar die besseren Torchancen gehabt, um die Spiele sogar zu gewinnen. Trotz der vielen Verletzten agierte der TSV 1860 auf Augenhöhe und sucht – auch diesbezüglich muss man Trainer Markus Kauczinski ein Lob aussprechen – nicht nach Ausreden. Beim Blick auf die Aufstellung erkennt man jedoch auch, dass zumindest die Positionen 1-15 trotz aller Ausfälle absolut konkurrenzfähig sind. Während die anderen Teams in der Schlussphase jedoch mit erfahrenen Akteuren nachlegen können, fehlt es den Löwen an derartigen Alternativen.

Mit Fuchs, Husic und Klose saßen an der Bremer Brücke drei talentierte Jungs unter 20 auf der Bank, warteten jedoch vergeblich auf ihren Einsatz. Ihre Zeit wird kommen, aber wann?

Rückkehrer werden der Mannschaft gut tun

Früher oder später werden sich einige Langzeitverletzte zurückmelden und in den Spieltagskader drängen. Aber wird es dann besser? Zu bedenken ist nicht nur, dass denen dann logischerweise aufgrund der Ausfallzeit die Spielpraxis fehlt, sondern auch, dass es in der Hinrunde auch mit nahezu voller Kapelle des Öfteren alles andere als rund lief. Dennoch: Jeder Rückkehrer wird der Mannschaft gut tun.

Aus meiner Sicht es auch völlig in Ordnung, dass in der Winterpause bislang nicht personell nachgelegt wurde. Neue Spieler kosten Geld (auch Leihen), der Kader wird weiter aufgebläht, wenn man berücksichtigt, dass die Kranken und Verletzten ja auch irgendwann wieder auf dem Platz stehen werden. Aufgrund der derzeit angespannten Situation kann man zur Kompensation auch keinen Spieler abgeben. Und dass sie Löwen finanziell nicht unbedingt auf Rosen gebettet sind, ist hinlänglich bekannt…

Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel

Doch zurück zur Tabelle: Sechs Punkte fehlen aktuell auf Platz 3, derer acht auf die direkten Aufstiegsplätze. Mit ein paar Siegen am Stück könnte man also durchaus oben anklopfen, etwaige Ausrutscher können den TSV 1860 jedoch teuer zu stehen kommen. Der Druck wird also nicht geringer und insofern wäre es natürlich doppelt wertvoll gewesen, die direkte Konkurrenz aus Essen und Osnabrück zu schlagen.

Was bleibt, sind zwei Remis, die beweisen, dass der TSV 1860 noch an sich glaubt und um den Anschluss an die Spitzengruppe kämpft. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass die zwei Unentschieden im Aufstiegskampf zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel waren.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Stimmen zum Spiel: VfL Osnabrück – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Hier geht es um den Auftritt von Volland & Co. an der Bremer Brücke beim VfL Osnabrück, das am frühen Sonntag Abend mit einem 1:1 endete.

Marco (Vorstand des Löwenfanclub Pörnbach und – mal wieder – Gast im nächsten sechzger.de Talk):

Das war ein chancenarmes Spiel, das von der Spannung und den Fans gelebt hat. Wenn man oben noch angreifen hätte wollen, vor allem nach den Ergebnissen des Spieltags, wäre ein Sieg Pflicht gewesen. Das Unentschieden war für mich leistungsgerecht in einem durchschnittlichen Drittligaspiel, aber der Funke Hoffnung ist halt bei uns Fans doch noch immer da.
Die Fans waren auf beiden Seiten gut aufgelegt, mit Choreo von Osnabrück und einem, so nicht selbstverständlichen, picke-packe vollen Löwenblock.
Leider war die legendäre Bahnhofskneipe „Abgefahren“ aufgrund privater Gründe geschlossen – da hätte man noch etwas mehr Positives aus diesem Tag ziehen können.

Peter (Redakteur bei sechzger.de):

Das nächste Unentschieden und wieder eine Punkteteilung die keiner Mannschaft wirklich weiterhilft. Die Löwen legten sich an der Bremer Brücke mächtig ins Zeug und zeigten wieder mal eine kämpferische Leistung. Dieses Mal brachte diese auch mehrere Top-Chancen hervor. Defensiv agierte man auf dem schlechten Osnabrücker Rasen jedoch insbesondere in der Luft oft zu lasch, sodass das Remis in Ordnung geht.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Mit der zweiten Halbzeit war ich zufrieden, mit der ersten nicht. Ich glaube, insgesamt war es leistungsgerecht. (…) Wir stehen stabil, wir können nach vorne Dinge noch besser machen, aber ich denke für den Moment müssen wir damit leben. Die Mannschaft hat Energie, die Mannschaft kämpft. Fußballerisch war – glaub ich – von beiden Seiten heute immer wieder bisschen Sand im Getriebe, man hat sich neutralisiert. Wie gesagt: Mit ein bisschen Glück kann man mehr holen, aber ich glaube, dass es in Ordnung ist. Wir sind für den Moment auf jeden Fall zufrieden.

Kevin Volland (Torschütze zum 1:1 nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich fand, dass wir in der zweiten Halbzeit die deutlich größeren Chancen hatten. In der ersten Halbzeit hat Osnabrück schon oft gedrückt, ist auch durch Standards sehr gefährlich gewesen. Sie haben – glaub ich – ein ganz klares Eckenplus gehabt. Aber wir hatten auch dicke Dinger. Mit Steini, mit Dave. Hobschi nach der Standardsituation. Am Ende nehmen wir den Punkt natürlich trotzdem mit, weil das ist echt ein schwieriges Spiel und Osnabrück ist auch ‘ne gute Mannschaft.

Timo Schultz (Trainer Osnabrück in der PK nach dem Spiel):

Dann steht’s am Ende leistungsgerecht 1:1. Fühlt sich – im Gegensatz zu Markus (Kauczinski, Anm. d. Red.) – für uns irgendwie nicht zufriedenstellend an. Wir haben einen guten Start gehabt in Aachen, haben uns heute sehr sehr viel vorgenommen und konnten einiges davon leider nicht umsetzen und dann ist 1860, auch wenn sie natürlich ein paar Verletzte haben, natürlich auch nicht irgendein Gegner. Dementsprechend ist das 1:1 ein leistungsgerechtes Ergebnis, das sich momentan für mich nicht so toll anfühlt, aber dafür muss ich jetzt nicht sieben oder acht Stunden nach Hause fahren … (Kauczinski: “Wir auch nicht. Wir fliegen!”) … Das ist dann ein weiterer Unterschied zwischen Osnabrück und 1860 … (Kauczinski: “Natürlich. Wir schwimmen im Geld.”).

 

Max Reinthaler schon wieder in der kicker-“Elf des Tages”

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Tsv 1860 Max Reinthaler

Der Mann entwickelt sich zum Serientäter. Wie in der Vorwoche – und zuvor schon dreimal in dieser Saison – wurde Max Reinthaler für seine Leistung beim 1:1 der Löwen gestern Nachmittag beim VfL Osnabrück in die “Elf des Tages” der 3. Liga im kicker berufen.

Nur Cigerci häufiger in der “Elf des Tages”

Mit insgesamt nun fünf Nominierungen in die “Elf des Tages” liegt Reinthaler mit Pattrick Sussek vom MSV Duisburg gleichauf, der für das 2:0 der Zebras gegen Regensburg ebenfalls an diesem 21. Spieltag nominiert wurde. Sussek benötigte für seine fünf Nennungen allerdings 18 Einsätze. Auf dem Spitzenplatz in dieser Rangliste liegt Tolcay Cigerci aus Cottbus, der in allen 21 Spielen der Lausitzer in dieser Drittligasaison mitwirken durfte und sieben Mal, im Durchschnitt also für jeden dritten Einsatz vom kicker in die “Elf des Tages” berufen wurde. Reinthaler stand für 1860 heuer erst elfmal auf dem Platz, zweimal so kurz, dass der kicker auf eine Benotung – verzichtete. Nach der Verletzung von Raphael Schifferl Ende Oktober in Mannheim übernahm Reinthaler seine Postion in der Abwehrreihe und lieferte – außer bei der Pleite in Regensburg und im Jahresabschluss-Heimspiel gegen Verl – durchweg gute bis sehr gute Spiele ab.

Nur Verl noch haufiger in der “Elf des Tages”

Mit insgesamt 20 Berufungen in die “Elf des Tages” – ein Viertel davon hat allein Reinthaler beigesteuert – zogen die Löwen mit dem Gegner vom Sonntag, dem VfL Osnabrück gleich. Nur Akteuer des SC Verl waren noch zweimal häufiger in der Auswahl-Elf im kicker zu finden. Zweitbester Löwe ist hier übrigens der derzeit verletzte und schmerzlich vermisste Sigurd Haugen, dem die Nominierung dreimal gelang.

Die kicker-“Elf des Tages” am 21. Spieltag der 3. Liga 2025/26

Golz (Essen, 4:1 gegen Havelse, 2. Berufung)
Sponsel (Köln, 2:0 gegen Saarbrücken, 2.)
Reinthaler (1860, 1:1 in Osnabrück, 5.)
Lorenz (Ingolstadt, 2:1 gegen Stuttgart II, 2.)
Handle (Köln, 3.)
Pepic (Ulm, 3:0 in Aue, 1.)
Dirkner (Rostock, 4:0 in Mannheim, 1.)
Gindorf (Aachen, 3:2 in Hoffenheim, 3.)
Sussek (Duisburg, 2:0 gegen Regensburg, 5.)
Jannsen (Essen, 1.)
Naderi (Rostock, 3.)
 

Fotogalerie zu VfL Osnabrück – TSV 1860 München

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titelbild VfL Osnabrück TSV 1860 fotogalerie

Einen Punkt gewonnen oder doch zwei verloren? Nach dem Remis an der Bremer Brücke gehen die Meinungen auseinander, klar ist jedoch, dass die Löwen einmal mehr der personellen Situation getrotzt und einen Rückstand gegen einen Aufstiegskandidaten aufgeholt haben. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim VfL Osnabrück.

Fotogalerie zu VfL Osnabrück – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instragram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Sechzig um Sieben: TSV 1860 punktet in Osnabrück

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Auch im zweiten Spiel nach der Winterpause bleiben die Löwen ungeschlagen. Gegen den VfL Osnabrück gab es für den TSV 1860 München einen Punkt im Stadion Bremer Brücke. Was ansonsten rund um weiß-blau am Wochenende passiert ist, gibt es bei Sechzig um Sieben zum Start in eine neue Woche auf einen Blick.

TSV 1860 holt Punkt in Osnabrück

Mit einem Punkt kehrten die Löwen am gestrigen Sonntag nach München zurück. Die frühe Führung der Gastgeber konnte Kevin Volland wenige Minuten später ausgleichen. Weitere Treffer sollten an der Bremer Brücke nicht mehr fallen. Damit trennten sich die beiden Kontrahenten mit einem 1:1-Unentschieden.

Nächster Testspiel-Sieg für die U21

Erfolgreich war auch der TSV 1860 II beim zweiten Testspiel in der Vorbereitung auf das Duell mit Schwaig Ende Februar. Gegner am Samstag war der TSV Schwabmünchen, der klar in die Schranken verwiesen wurde. Bereits zur Pause lag die Mannschaft von Alper Kayabunar klar vorne. Kommenden Samstag steht der letzte Test gegen den SV Heimstetten auf dem Programm.

e.V.-Trikot wieder vorbestellbar

Gute Nachrichten gibt es für all diejenigen, die das grün-goldene Trikot des e.V. bislang nicht ergattern konnten. Seit kurzem ist wieder eine Vorbestellung möglich. Noch bis Anfang Februar kann jeder, der möchte eines der beliebten Jerseys bestellen. Alle weiteren Informationen gibt es hier.

Erste Laufveranstaltung mit vielen Teilnehmern

Am Samstag fand außerdem die erste offizielle Laufveranstaltung des TSV München von 1860 e.V. statt. Über 50 Läuferinnen und Läufer drehten gemeinsam die erste Runde, darunter befand sich auch Präsident Gernot Mang. Um eine Idee von der Teilnehmerzahl zu bekommen, finden in den nächsten Wochen weitere Treffen statt. Das nächste ist bereits für kommenden Samstag angesetzt. Es wird rechtzeitig gestartet, damit jeder zum Heimspiel der Löwen gegen Aachen im Stadion sein kann.

Straßer holt Stockerl-Platz in Kitzbühel

Kurz vor Olympia hat Linus Straßer bewiesen, dass er bei dem großen Wettbewerb für eine (kleine) Überraschung sorgen könnte. Mit einem starken zweiten Lauf sicherte sich der Skilöw gestern Platz 3 am Ganslern-Hang in Kitzbühel. Auch für Fabiana Dorigo gab es Grund zur Freude.

Kabarettabend der Unternehmer

Mitte März veranstalten die Unternehmer für Sechzig eine weitere Veranstaltung, deren Erlöse dem Nachwuchsleistungszentrum zugute kommen. Drei Comedians werden für gute Laune sorgen. Ihre Auftritte sind jeweils kostenlos, um möglichst viele Einnahmen zu generieren. Hier geht es zu allen Informationen.

News aus der 3.Liga

Der 21.Spieltag

Die 3.Liga hat wieder einmal einen neuen Tabellenführer. Der SC Verl hat am Sonntagabend in Wiesbaden verloren und liegt nach dem 21.Spieltag auf Rang 3. Neuer Tabellenerster ist der MSV Duisburg, der sich zuhause gegen Jahn Regensburg durchsetzte. Auch Cottbus gewann gegen Schweinfurt, Rostock (4:0 in Mannheim) und Essen (4:1 gegen Havelse) punkteten ebenfalls dreifach. Im Tabellenkeller holte der nächste Löwen-Gegner Aachen drei wichtige Punkte in Hoffenheim. Den Abstiegskrimi zwischen Aue und Ulm gewann der SSV klar mit 3:0.

Der TSV 1860 München liegt nach dem Spieltag mit 32 Punkten auf Platz 8.

Löwen punkten bei 1:1 in Osnabrück

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Spielbericht Löwen in Osnabrück

Begleitet von etwa 1.500 Löwen-Fans war der TSV 1860 München am Sonntagnachmittag an der Bremer Brücke beim VfL Osnabrück zu Gast. Wie in der Löwenrunde angekündigt rückten Jacbosen (für Dordan) und Dähne (für Vollath) wieder in die Startelf. Ansonsten gingen die Sechzger gegenüber dem 1:1 gegen Rot-Weiss Essen unverändert in die Partie. Die Hausherren gingen nach einer Ecke in Front, Kevin Volland traf per Linksschuss zum 1:1-Pausenstand. Dabei blieb es letztlich auch, die Sechzger nahmen einen Punkt mit nach Giesing.

Volland-Flanke leitet Kollision ein

Bei der ersten Offensiv-Aktion der Gäste flankte Volland von der rechten Außenbahn mit dem Außenrist in die Box, VfL-Keeper Jonsson kollidierte im Zentrum mit dem heranstürmenden Hobsch. Jonsson konnte aber nach kurzer Behandlung weitermachen. Münchens große Liebe war in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und versteckte sich keineswegs nur in der Defensive. Ein Steilpass auf Hobsch wurde nach zehn Minuten in letzter Sekunde durch die Hausherren unterbunden. Wirkliche Abschlüsse gab es in der ersten Viertelstunde erwartungsgemäß nicht.

Osnabrück legt vor – 60 schlägt zurück

Eine Standardsituation leitete aus dem Nichts die Osnabrücker Führung ein. Eine Ecke auf den kurzen Fünfer konnte VfL-Mittelfeldmann Jacobsen unbedrängt per Kopf ins lange Eck versenken. Doch auch die Löwen verwandelten zehn Minuten später ihren ersten Schuss aufs Tor zum 1:1. Philipp zog von rechts kommend vier Mann auf sich, Maier sah den freistehenden Volland und der traf aus zwölf Metern flach zum Ausgleich in die Maschen. Im Stadion waren plötzlich nur noch die Löwen-Fans zu vernehmen, die den Treffer lautstark feierten. Nun nahm das Spiel Fahrt auf und Schifferl klärte nach seinem eigenen Patzer auf der Linie für den bereits geschlagenen Dähne.

Rübenacker erschwert beidseitig den Spielaufbau

Auf holprigem Geläuf, das eher einem Rübenacker, als einem Fußballplatz glich, taten sich beide Seiten im Spielaufbau schwer. Die Bälle versprangen immer wieder merkwürdig. Sobald Osnabrück offensiver agierte taten sich die Löwen hinten schwer, natürlich eröffnete dies aber im Spiel nach vorne auch Räume. Die Hausherren kamen zu einigen Eckbällen, die stets gefährlich waren, nach vorne agierte 1860 zumeist zu kompliziert, statt das Spiel schnell zu machen und eben jene Freiräume auch zu nutzen. Kurz vor der Halbzeit segelte Hobsch knapp unter einer Jacobsen-Flanke hindurch. Dann ging es beim Stand von 1:1 mit einem leistungsgerechten Unentschieden zum Pausentee.

Löwen kommen unverändert aus den Katakomben

Auch wenn Coach Markus Kauczinski in der ersten Halbzeit an der Seitenlinie viel kommentieren und ordnen musste, die Löwen kamen erst einmal unverändert aus den Katakomben. Der zweite Durchgang begann beidseitig eher durchwachsen. Die Teams egalisierten sich weitgehend. Nach einer Stunde hatte Hobsch nach einer Ecke die Löwenführung auf dem Fuß, doch die Kugel versprang ihm am langen Eck des Fünfmeterraums. Sechzig stand im zweiten Durchgang etwas defensiver und versuchte zu kontern.

Gute Möglichkeiten hüben wie drüben

Philipp hatte nach knapp 70 Minuten die Führung auf dem Fuß, zog aus der Drehung ab, doch Keeper Jonsson kam noch ans Leder. Hobsch kam leider einen Schritt zu spät, um abzustauben. Für die letzten 20 Minuten kamen Steinkötter für Philipp und Rittmüller für Lippmann. Auf der anderen Seite verfehlte VfL-Stürmer Meißner mit einer Direktabnahme den Kasten nur um Zentimeter. Dann wäre Steinkötter fast die Führung gelungen, nach einem langen Ball von Reinthaler schrammte sein Lupfer ebenfalls hauchdünn am langen Pfosten vorbei. Die Löwen waren auch im zweiten Durchgang keineswegs die schlechtere Mannschaft.

Spannende Schlussphase an der Bremer Brücke

Mit dem Unentschieden wollte sich keines der beiden Teams zufriedengeben, so entwickelte sich eine spannende Schlussphase an der Bremer Brücke. Osnabrück entwickelte in den letzten Minuten ein leichtes Übergewicht, doch die Sechzger köpften oder prügelten jeden Ball aus der Gefahrenzone. Nach vorne lief allerdings nicht mehr viel zusammen. Bis auf die eine oder andere Flanke aus dem Halbfeld passierte in der Offensive nichts mehr. Drei Minuten gab es als Zugabe. Den letzten Freistoß setzten die Heimischen klar über den Kasten und das war es dann – abgesehen von 17 Sekunden Spielzeit für Danhof, der noch für Volland aufs Feld kam.

Löwen punkten auch in Osnabrück

Am Ende blieb es nach einem couragierten Auftritt der Sechzger beim leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Betrachtet man die zwingenden Torchancen, so wäre in Osnabrück sogar ein Dreier für die Sechzger drin gewesen. Die Löwen punkten also auch in Osnabrück und bleiben im Jahr 2026 weiterhin ungeschlagen.

Liveticker: VfL Osnabrück – TSV 1860 München (21.Spieltag)

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liveticker vfl osnabrück tsv 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem VfL Osnabrück und dem TSV 1860 München! Die beiden Kontrahenten treffen am 21.Spieltag im Stadion an der Bremer Brücke aufeinander.

Die gestrigen Ergebnisse in der 3. Liga setzen die Löwen mit Blick auf die Tabelle durchaus ein wenig unter Druck. Trotz der noch immer stark angespannten Personallage wäre ein Auswärtssieg beim VfL Osnabrück durchaus wünschenswert, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Mit Thomas Dähne und Thore Jacobsen kehren immerhin zwei Spieler zurück, die zuletzt gefehlt hatten. Die Niedersachsen hingegen können personell nahezu aus dem Vollen schöpfen und gehen sicherlich als Favorit in die Partie. Dennoch: Auf geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Maier, Jacobsen – Lippmann (70. Rittmüller), Volland (90.+3 Danhof), Jakob – Philipp (70. Steinkötter), Hobsch

Bank:
Bachmann (TW), Dordan, Faßmann, Klose, Fuchs, Husic

Tore:
1:0 B. Jacobsen (17.), 1:1 Volland (25.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Pfeifer, Haugen, Verlaat, Dulic, Althaus, Niederlechner, Christiansen (alle verletzt), Wolfram (krank), Schröter (Aufbautraining), Erdogan, Qela (beide nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim VfL Osnabrück:
Robin Fabinksi (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus wurden Philipp Maier und Marvin Rittmüller bereits drei Mal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel VfL Osnabrück – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de