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Rassistischer Eklat bei 1860-Sieg gegen Energie Cottbus

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Der TSV 1860 München gewann gestern 3:0 gegen Tabellenführer Energie Cottbus. Allerdings stellte sich bei den Löwenfans wenn überhaupt nur sehr getrübte Freude ein. Denn der Sieg wurde von einem rassistischem Eklat aus Reihen der 1860-Fans überschattet.

Niederlechner erstmals auf der Bank

Kuriose Ausgangslage: Markus Kauczinski hatte bei seinem zweiten Heimspiel als Löwentrainer zum zweiten Mal den Tabellenführer zu Gast. Um wie gegen den MSV Duisburg erneut einen Sieg gegen den amtierenden Tabellenführer feiern zu können, stellte Kauczinski in der Startelf drei Mal um. Für den verletzten Schifferl begann Reinthaler auf der zentralen Position der Dreierkette, Deniz kehrte nach Gelbsperre für Christiansen in die erste Elf zurück und Philipp ersetzte Niederlechner, der erstmals nicht von Beginn an spielte. Auf dem Feld ergab sich so ein in der Offensive sehr variables 3-4-2-1. Die drei Offensivkräfte Volland, Philipp und Haugen rochierten häufig und machten das Spiel nach vorne schnell.

Wenig Höhepunkte zu Beginn

Die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Grünwalder Stadion sahen eine Partie auf Augenhöhe. Cottbus war zu Beginn leicht feldüberlegen, konnte aber gegen die von Reinthaler gut organisierte Abwehr der Löwen nicht zu Einschussmöglichkeiten kommen. Nach 22 Minuten hatte 1860 die erste Chance als Deniz aus 16 Metern wuchtig abzog und Funk den Ball nur abklatschen lassen konnte. Deniz’ Nachschuss aus aussichtsreicher Position wurde geblockt, so dass es weiterhin 0:0 stand. Dähne musste in der 28. Minute erstmals eingreifen, als er einen Kopfball von Pelivan zur Ecke entschärfen konnte.

Jacobsen mit Doppelpack vor der Halbzeit

Kurz vor der Pause sollte dann die spielentscheidende Phase anbrechen. In der 37. Minute setzte Volland einen hohen Ball Richtung Grundlinie auf Max Reinthaler. Der Südtiroler wurde von Engelhardt kurz vor der Grundlinie unglücklich am Fuß getroffen und Schiri Konrad Oldhafer zeigte zu Recht auf den Punkt. Kapitän Thore Jacobsen ließ sich die Chance aus 11 Metern nicht entgehen und verwandelte sicher links unten zum 1:0 für den TSV 1860 (39. Minute). Und Jacobsen legte vor der Pause auch noch das 2:0 nach. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte rutsche ein Ecke von Deniz zu Jacobsen durch. Der hatte alle Zeit der Welt nahm den Ball mit Brust an und setzte ihn per Dropkick direkt vor der Westkurve ins Kreuzeck (45+4. Minute). Danach ging es direkt in die Kabinen.

Rassistischer Eklat durch 1860-Fan

Nach der Halbzeit hatte die Löwendefensive im Prinzip alles im Griff. Die Cottbusser Bemühungen nahe ans Tor von Dähne zu kommen und den Anschlusstreffer zu erzielen, verliefen allesamt in Sand. Aufregung entstand dann etwa um die 73. Minute. Es war zunächst ein wenig unklar, was vorgefallen war. Cottbusser Spieler und 1860-Spieler Marvin Rittmüller gingen wutentbrannt Richtung Zaun vor Block F1. Dort hatte ein Zuschauer in 1860-Fanklamotten Justin Butler mit Affenlauten rassistisch beleidigt. Schiri Oldhafer unterbrach die Partie regelgerecht für etwa zehn Minuten. Energie Cottbus wollte sich wohl in die Kabinen zurückziehen “um sein Zeichen zu setzen”, wie Trainer Pele Wollitz bei Magenta-Sport nach dem Spiel sagte. Soweit kam es aber nicht. Unter “Nazis raus”-Rufen und Applaus des Stadions wurde der Urheber des rassistischen Eklats aus dem Stadion entfernt und 1860 und Cottbus setzten das Spiel fort. Sehr positiv fiel auf, dass viele Löwenspieler Butler Mut zusprachen und versuchten, ihn wieder aufzubauen.

Siemen Voet muntert Justin Butler nach rassistischer Beleidigung auf

1860 gewinnt am Ende 3:0

Danach war Fußball natürlich nur noch Nebensache und das Spiel quälte sich dem Ende entgegen. Der eingewechselte Niederlechner brachte nach schöner Kombination mit Lippmann noch eine scharfe Flanke von der rechten Grundlinie Richtung Cottbusser Tor. Beim Versuch vor Haugen an den Ball zu kommen, sprang dieser von King Manus Brust ins eigene Tor und Sechzig führte damit 3:0 (83. Minute). Somit konnte 1860 einen etwas zu hohen Sieg in einem eigentlich ziemlich ausgeglichenen Spiel feiern und sich auf Platz 13 der Tabelle vorarbeiten. Schlüssel zum Erfolg waren die Effektivität vor dem gegnerischen Tor und eine sehr disziplinierte Abwehrleistung. Max Reinthaler fügte sich bei seinem ersten Einsatz von Beginn an exzellent in die Abwehr ein. Außerdem ließ 1860 den Cottbusser Spielmacher Tolgay Cigerci überhaupt nicht zur Entfaltung kommen.

Bravo, Marvin Rittmüller!

Spieler des Spiels ist aber eindeutig Marvin Rittmüller, der den Urheber der rassistischen Verunglimpfung direkt identifizierte und diesen auch sofort wutentbrannt zur Rede stellen wollte. Und Justin Butler wollen wir hiermit nochmals explizit wissen lassen, dass wir solche Vorfälle nicht tolerieren und uns wirklich schämen, dass so etwas in unserem Stadion vorkommt. Tut uns wahnsinnig leid, dass das passiert ist, Justin!

Rassismus-Vorfall im Grünwalder Stadion: Getrübte Stimmung

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Nach dem überraschend deutlichen Heimsieg gegen Energie Cottbus beherrscht vor allem ein Rassismus-Vorfall die Schlagzeilen. Gegenüber Cottbus-Spieler Justin Butler wurden aus der Westkurve Affenlauten von einem einzelnen Zuschauer geäußert.

Rassismus-Vorfall: Entschuldigung, Justin Butler!

Servus Löwenfans,

wir haben heute einen tollen Sieg unserer Mannschaft gegen Energie Cottbus erlebt. Wir haben zum zweiten Mal in Folge den Tabellenführer der 3.Liga in die Schranken verwiesen. Leider kann man sich heute nicht einfach nur über den Heimsieg des TSV 1860 München freuen.

In der Schlussphase der Partie wurde Energie Cottbus-Spieler Justin Butler rassistisch beleidigt. Aus dem Block F1 äußerte ein einzelner Zuschauer Affenlaute gegenüber Butler. Er meldete den Vorfall daraufhin dem Unparteiischen Konrad Oldhafer, sieben Minuten Unterbrechung waren die Folge. Teile der Redaktion von sechzger.de haben den Vorfall hautnah miterlebt.

Es ist traurig, dass unser Heimsieg von diesem Vorfall überschattet wurde. Dennoch wollen wir an dieser Stelle vor allem das Positive hervorheben. Die umstehenden Löwenfans handelten entschlossen und identifizierten den Täter direkt, sodass dieser aus dem Stadion verwiesen wurde. Ihm droht nun ein mehrjähriges Stadionverbot. Auch in einem weiteren Fall im Block F wurde konsequent gehandelt, nachdem eine Person einen Hitlergruß zeigte. Zudem agierten die Verantwortlichen vom TSV 1860 München erfreulich schnell.

Das Vorgehen macht Mut. Es zeigt, dass ein solches Gedankengut im Sechzgerstadion keinen Platz hat. Entschuldigen wollen wir uns an dieser Stelle stellvertretend auch für alle Löwenfans bei Justin Butler und bitten ihn um Verzeihung. Wir werden uns dafür einsetzen, dass sich ein solcher Vorfall in Giesing nicht wiederholt.

Die Redaktion von sechzger.de

Liveticker: TSV 1860 München – Energie Cottbus (13.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 München FC Energie Cottbus 13-Spieltag 2025-26 Grünwalder Stadion

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Energie Cottbus! Die beiden Mannschaften treffen am 13. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Erneut ist der Tabellenführer zu Gast im Sechzgerstadion. Cottbus hat aus 12 Spielen 26 Punkte geholt und ist damit der Ligaprimus. Zuletzt gelangen gar fünf Siege in Folge. Dass sie auswärts allerdings manchmal auch Punkte liegen lassen können, haben die Lausitzer mit zwei Niederlagen in der Fremde bereits bewiesen. Warum sollte das also nicht auch in Giesing klappen? Die Löwen um Trainer Markus Kauczinski werden sicherlich alles dafür geben, den Platz nach dem Abpfiff als Sieger zu verlassen. Ob das klappt, erfahren die Löwenfans heute ab 14:00 Uhr!

Statistik

mögliche Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler, Voet – Deniz, Jacobsen – Rittmüller, Volland, Lippmann – Niederlechner, Haugen

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Philipp, Christiansen, Erdogan, Althaus, Maier, Pfeifer, Wolfram, Faßmann, Hobsch

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schifferl (verletzt), Verlaat, Schröter, Jakob (Aufbautraining)

Ausfälle bei Energie Cottbus:
Bethke, Hofmann (beide Reha), Tattermusch (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Allerdings ist der Kapitän der Löwen ohnehin bis mindestens Ende November außer Gefecht. Darüber hinaus stehen Kevin Volland, David Philipp und Simon Voet bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Energie Cottbus außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird im Free-TV übertragen. Der Bayerische Rundfunk hat sich die Übertragungsrechte gesichert. Außerdem läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Pele Wollitz: “Wollen das sechste Spiel in Folge gewinnen!”

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Mit ein paar bemerkenswerten Aussagen konnte Claus-Dieter, bzw. “Pele” Wollitz in der Pressekonferenz vor dem Gastspiel seiner Mannschaft bei den Löwen am Samstag um 14.03 Uhr (im sechzger.de-Liveticker) aufwarten. Unter anderem bezeichnete er 1860 als den “Top-Favorit der Liga”. Die Gäste kommen als Tabellenführer der 3. Liga, allerdings auch mit einem 1:4-Pokal-Aus gegen das Fußballprodukt aus Leipzig vom Dienstag Abend im Gepäck nach München. Auch darum drehten sich die Fragen der Medienvertreter in der Lausitz, die Wollitz beantwortete.

Spannungsabfall nach dem Pokalspiel?

Den oft zu beobachtenden und auch bei Energie Cottbus vielleicht zu befürchtenden Spannungsabfall nach dem Pokalspiel gegen den Bundesliga-Zweiten befürchtet Wollitz für die Partie in Giesing nicht, da dieser nach seiner Ansicht eher auftritt, wenn solche besonderen Spiele vom Underdog auch gewonnen werden. “Vielleicht auch durch die Feierlichkeiten, die dann sehr ausgeprägt sind.” Zu feiern gab es bei den Lausitzer am Dienstag bekanntlich nichts. Nach großem Lob für die Qualität des Löwenkaders und einen Hinweis auf ein stimmungsvolles ausverkauftes Haus am Zielort führte Wollitz dazu noch aus:

Ich gehe davon aus, dass wir keinen Spannungsabfall haben, sondern die höchste Gier, dieses Spiel zu ziehen. Aus meiner Sicht wäre das ein absolutes Statement. Gerade jetzt nach dem Spiel (im Pokal gegen Leipzig, Anm.d.Red.).

Lieber als Außenseiter nach München?

Ob die Aufgabe für Energie in München dadurch einfacher würde, dass 1860 mit sehr vielen Vorschusslorbeeren in die Saison gestartet sei, den eigenen Ansprüchen aktuell aber deutlich hinterherhinke, wollte der Vertreter von Niederlausitz aktuell wissen. Oder ob es eigentlich besser wäre, als Außenseiter anzureisen.

Die Mannschaften die auf 100% kommen, haben immer Argumente, Spiele zu gewinnen. Die Mannschaften, die das nicht schaffen, haben Probleme oder Schwierigkeiten für den Spieltag. Oder beide kommen auf 100%, dann ist es individuell, dann gibt es Nuancen, dann gibt es ein Momentum. Ich glaube, dass wir jetzt mit dem Rückenwind der fünf gewonnenen Spiele in Folge dann auch schon so mutig sein sollten, zu sagen: Wir wollen das sechste Spiel in Folge gewinnen!

Englische Woche als Nachteil?

Ob es für seine Mannschaft ein großer Nachteil sei, aus einer Englischen Woche zu kommen, während der Gegner sich seit dem letzten Drittligaspiel auf die Partie vorbereiten konnte, wurde Wollitz von der Lausitzer Rundschau gefragt. Seine Antwort fiel eindeutig aus.

Ich glaube nicht, dass das jetzt innerhalb von vier Tagen ein Nachteil, oder für die ein Vorteil ist. Manchmal ist es sogar besser, zu spielen. Zumal wenn wir die letzten beiden Englischen Wochen sehen, dass wir da 15 Punkte geholt haben. Eigentlich – wenn wir das Verl-Spiel dazu nehmen – sogar 18. Da hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt, dieses Spiel zu gewinnen. Und manchmal gewinnst du aber auch Spiele, wo es dann – wie in Rostock – sehr sehr glücklich zustande gekommen ist. Zumal: Wir haben von Samstag auf Dienstag fünfmal gewechselt und vielleicht mach’ ich es so, wie der Kollege aus Suttgart, der zehn Wechsel genommen hat. Ich muss mich dann natürlich warm anziehen, wenn das nicht funktioniert. (…) Das sollten wir auf jeden Fall am Samstag nicht zum Grund nehmen, weil wir am Dienstag ein Spiel spielen durften, wo wir – zumindest was die zweite Hauptrunde betraf – 15 Jahre drauf gewartet haben.

Personalfragen

Nicht zur Verfügung stehen Coach Wollitz am Samstag Nachmittag weiterhin Torwart Elias Bethke, der sich  Mitte August einen Sehnenriss zuzog, an dessen Folgen er noch laboriert. Außerdem Jonas Hofmann, zentraler Mittelfeldspieler, der in den ersten vier Ligaspielen für Cottbus auf dem Feld stand und schließlich Mittelstürmer Ted Tattermusch, der an den Spieltagen eins bis elf jeweils zum Einsatz kam und seit dem Sieg in Ulm vor zwei Wochen wegen einer Sprunggelenksverletzung ausfällt.

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Titelbild: Screenshot FC Energie TV

 

Löwenrunde vor Cottbus: “Team will es sich beweisen”

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Der TSV 1860 München empfängt am morgigen Samstag um 14:03 Uhr den FC Energie Cottbus im Grünwalder Stadion und möchte nach der 1:3-Niederlage in Mannheim zurück in die Erfolgsspur finden. Nicht mit dabei sein werden unter anderem Verlaat, Schifferl, Schröter und Jakob. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Sechzger-Coach Markus Kauczinski: “Das Team will es sich selbst beweisen”.

Schifferl fällt bis zur Winterpause aus

Das Personalupdate vor dem Spiel fiel erwartungsgemäß aus. Verlaat, Schröter und Jakob brauchen noch einige Wochen, Schifferl wird nach seiner Verletzung aus dem Spiel in Mannheim gar bis zur Winterpause ausfallen. Deniz und Volland sind hingegen fit und einsatzbereit. Als Ersatz für Schifferl gibt es mehrere Optionen. “Max (Reinthaler) kann das Spielen, Philipp (Maier) kann Verteidiger spielen und hat das schon gemacht. Voet kann auch im Zetrum spielen. Lasse (Fassmann) ist von Beginn an keine Option”, erklärte Kauczinski. Ob Deniz nach seiner Gelb-Sperre von Beginn an auflaufen wird, ließ der Coach noch offen, zumal der Mittelfeldspieler zu Beginn der Woche angeschlagen war.

Flügelspiel ist “ausbaufähig”

Auf Nachfrage von sechzger.de, wieso es seinem Team in Mannheim nur selten gelungen war, Flanken in die Box zu bringen, sagte Kauczinski: “Flanken sind immer eine Option. Wir haben aber eher die anderen Momente gesucht und wollen über Pressing-Momente kommen. In der zweiten Halbzeit haben wir über Fitze einige Flanken gebracht, aber das ist auf jeden Fall noch ausbaufähig.”. Das Mannheim-Spiel hat sein Team bereits abgehakt. “Wir wissen, warum wir verloren haben. […] Wir hatten unsere Chancen, aber wir müssen zu mehr Beständigkeit finden”, forderte der Löwen-Dompteur. Er forderte weiter:“Wir müssen lernen, es durchzuziehen und noch besser in der Abstimmung untereinander werden.” Nun blicke man nach vorne. “Das Team will es sich selbst beweisen, der Glaube an uns ist da.”, sagte er weiter.

Analyse der jüngsten Niederlage

Über die Lehren die man aus der jüngsten Niederlage in Mannheim ziehen wolle sagte Kauczinski: “Beim Ausgleich haben wir ihnen im Rückraum zu viel Platz gelassen. Wir wollen versuchen schneller rauszurücken und eine bessere Zuordnung zu finden.”. Der Sturm habe nicht komplett enttäuscht. “Wir haben einige Chancen liegen gelassen und müssen als Team mehr rausholen”. Nichts hält er hingegen von einem durchgängigen Spielsystem vom Nachwuchs bis zum Profiteam: “Ich bin kein Freund davon, komplett das gleiche System zu spielen. Es geht mehr um die Talententwicklung. Und jeder Trainer hat seinen eigenen Stil”, erklärte Kauczinski auf Frage von sechzger.de Auch den Fitnesszustand sieht er nicht als Problem seines Teams: “Jeder ist fit, aber wir haben unterschiedliche Profile und Stände. Ich will immer mehr, es geht immer besser. Deshalb machen wir im Training intensive Sachen. Die Einheiten sind kurz und intensiv. So können wir in der Kürze der Zeit am meisten rausholen.”, erläuterte der Löwen-Dompteur.

Cottbus “ist über die Jahre gewachsen”

Der FC Energie Cottbus reist als neuer Tabellenführer der 3. Liga nach Giesing und wird mit breiter Brust ins Spiel gehen. “Sie haben einen sehr guten Trainer, spielen sehr konstant, sie sind spielerisch stark und haben eine starke Mentalität. Sie können jedes Tempo mitgehen und man sieht, dass die Mannschaft über die Jahre gewachsen ist”, erklärte Kauczinski über den nächsten Gegner. Die Favoritenrolle wollte er sich aber nicht zuschieben lassen und sagte: “Man braucht ja nur auf die Tabelle schauen, dann muss man nicht über die Rollenverteilung sprechen.”.

Spiel im Live-Ticker und Free TV

Allen, die keines der begehrten Tickets im ausverkauften Grünwalder Stadion ergattern konnten, möchten wir natürlich wieder unseren Live-Ticker ans Herz legen. Ab den frühen Morgenstunden berichten wir über das nächste Match der Löwen. Verfolgen könnt ihr die Partie aber auch auf MagentaSport und im Free TV im BR.

Gegnervorstellung 25/26: Fußballclub Energie Cottbus e.V

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Cottbusser Auswärtsblock im GWS 24/25

Nach der unnötigen Niederlage in Mannheim sind die Löwen endgültig auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Der Blick geht nach unten und es müssen dringend Punkte her, doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Am morgigen Samstag wird es sicher nicht einfacher, denn der aktuell schon auf 11 Punkte enteilte Tabellenführer kommt nach München. Die Löwen empfangen an Allerheiligen den Fußballclub Energie Cottbus e.V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Eigentlich ist die zweite Saison immer die schwerste für einen Aufsteiger. Man hat im Aufstiegsjahr überperformt und die Klasse gehalten, nachdem man den erfolgreichen Stamm der Aufstiegshelden zusammengehalten hatte. Im zweiten Jahr wechseln einige Leistungsträger zur zahlungskräftigen Konkurrenz, die Gegner unterschätzen einen nicht mehr und dann heißt es zittern. Nicht so in der Lausitz! Energie steht schon wieder an der Tabellenspitze und hat nach dem letzten Wochenende Duisburg als Ligaprimus abgelöst. Aktuell stehen beim FCE 26 Punkte bei einer Bilanz von 8-2-2 zu Buche. Das Torverhältnis beträgt 30:18, womit die Mannen von Claus-Dieter Wollitz die beste Offensive der Liga stellen, aber auch defensiv in der oberen Hälfte spielen.

In der Liga ist man seit fünf Spielen ungeschlagen, wobei die letzten Siege aber knapp ausfielen (2:1 gg Ulm, 4:3 gg Havelse). Während man am Dienstag gegen das Konstrukt aus der sächsischen Metropole ausschied, ist man im Länderpokal immer noch dabei. Wettbewerbsübergreifend hat hat man in den letzten zwei Monaten nur zwei Spiele verloren! Besser in Form als Cottbus aktuell kann man fast nicht sein!

Kader & Transfers

Nachdem man sich nach dem Aufstieg noch auf dem Transfermarkt zurückgehalten hatte, gab es in diesem Jahr auch in Cottbus eine typische Drittliga-Wechselperiode in der 15 Abgänge 17 Neuzugängen gegenüberstehen.

Abgänge

Auf der Abgangsseite stechen mit Maximilian Krauß (28, OM, Rostock) und Niko Bretschneider (25, LV, Saarbrücken) zwei Leistungsträger heraus, während der Rest der Wechsel in die Regionalliga oder Vereinslosigkeit ging. Interessant ist hierbei Filip Kusic (29, IV), der letztes Jahr noch zum Stammpersonal gehörte und bei den Löwen gehandelt wurde, nun aber keine Anstellung hat. Insgesamt wirkt dieses Gebaren wie eine Grunderneuerung des Kaders in der Breite, um auch weiterhin im Profifußball bestehen zu können.

Zugänge

Bei den Zugängen wurde trotz fehlender Transfereinnahmen einmal Geld in die Hand genommen. 75 000€ überwiesen die Lausitzer für Nyamekye Awortwie-Grant (24, IV) an die Stuttgarter Kickers. Weiters kamen für die linke Defensivseite mit Anderson Lucoqui (28) von 1860 und Leon Guwara (29) aus Ingolstadt zwei Spieler aus der dritten Liga. Aus der 2. Bundesliga wurden drei Talente ausgeliehen: Lukas Michelbrink (20, ZM) kam von der Hertha, King Manu (21, IV) gehört eigentlich Düsseldorf verbrachte aber die letzte Saison in Rostock und Dennis Duah (21, IV) wurde von Dynamo Dresden geholt. Die restlichen Neuerwerbungen stammen aus der Regionalliga oder vom Arbeitsmarkt. Hier möchte ich exemplarisch Marius Funk (29) nennen, der nach der schweren Verletzung von Stammtorhüter Elias Bethke verpflichtet wurde und nun mit einem Notenschnitt von 2,44 “Klassenbester” ist.

Bestand

Die Leistungsträger finden sich aber noch immer hauptsächlich im Bestandskader. Tolcay Cigerci (30, OM) spielt schon wieder eine überragende Saison mit bisher 15 Scorerpunkten und Erik Engelhardt (27, MS) trifft auch zuverlässig. Außerdem besteht in der Zentrale mit Kapitän Axel Borgmann (31, ZM) und Dominik Pelikan (29, DM), sowie Rechtsverteidiger Henry Rosig (25) ein eingespielter Kern der die Mannschaft trägt und noch immer zum unangefochtenen Stammpersonal gehört.

Löwenpower: Anderson Lucoqui; Merveille Biankadi

Vereinsgeschichte

Das offizielle Gründungsdatum von Energie Cottbus ist der 31. Jänner 1966. Eigentlich begann die Geschichte aber schon etwas früher. 1963 wurde die Mannschaft des SC Aktivist Brüske-Senftenberg nach dem Oberligaabstieg nach Cottbus delegiert. Dort wurde diese dem SC Cottbus angegliedert, dem auch noch die Mannschaft der BSG Lokomotive Cottbus untergeordnet wurde. 1966 wurde dann schließlich die Fußballabteilung aus dem SC ausgegliedert und in die BSG Energie Cottbus überführt.

In der DDR war die BSG meistens in der zweitklassigen DDR-Liga zuhause. Einige Male konnte man den Aufstieg feiern, nur um prompt wieder abzusteigen. Erst 1989 konnte man zum ersten Mal den Klassenerhalt feiern. Die folgende Euphorie trug Energie in der nächsten Saison auf Platz 7, welcher zur Teilnahme am Intertoto-Cup berechtigte.

Da man nach dem kurzen Aufschwung wieder Vorletzter geworden war, musste Cottbus im gesamtdeutschen Fußball in der drittklassigen Oberliga und damit im Amateurfußball antreten. In 1990 musste auch die BSG durch den Nachfolgeverein FC Energie ersetzt werden. Hier spielte man sofort um den Aufstieg mit, welchen man knapp versäumte, nun aber in der neuen Regionalliga an den Start gehen durfte. 1997 schaffte man unter Ede Geyer und nach 57 Pflichtspielen ohne Niederlage in Serie den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im gleichen Jahr schaffte man es auch als zweiter Amateurverein in das Finale des DFB-Pokals, wo man sich gegen den VfB Stuttgart geschlagen geben musste. Weitere solide Arbeit brachte 2000 dann sogar den Bundesligaaufstieg.

Nach der Jahrtausendwende

2003 musste man dann wieder den Gang ins Unterhaus antreten. Nach einigen schwierigen Übergangsjahren schaffte man 2006 mit einem 3:1 am letzten Spieltag gegen 1860 den erneuten Aufstieg. Nach wiederum drei Jahren stieg man 2009 in der Relegation gegen den 1. FC Nürnberg ab. Nun folgte die erste Ära Wollitz, welcher nach 2012 von Rudi Bommer ersetzt wurde. In diesen Jahren konnten sich die Lausitzer in der 2. Liga etablieren. 2014 musste man sich dann aber doch in Liga 3 verabschieden. Zwei Jahre später trat man sogar den Gang in die Regionalliga an, schon vor dem Abstieg war Wollitz wieder als Trainer verpflichtet worden.

Im Jahr 2018 stieg man wieder in den Profifußball auf, nachdem man eine Rekordsaison hingelegt und Weiche Flensburg in der Relegation geschlagen hatte. Es folgte aber der direkte Wiederabstieg. Trotzdem wurde an Claus-Dieter Wollitz als Cheftrainer festgehalten, der eine neue Mannschaft zusammenstellte, dann aber nach Magdeburg wechselte. Nach einigen verpassten Aufstiegsversuchen wurde er zur Saison 2021/22 wieder verpflichtet. Nach souveräner Meisterschaft musste man sich 2023 Unterhaching in der Relegation geschlagen geben. In der folgenden Spielzeit konnte man wieder den ersten Platz holen und diesmal ohne Extrarunde aufsteigen. Trainer Wollitz sollte nach dieser ersten Drittligasaison auf den Posten des Sportdirektors wechseln, was nun aber doch nicht erfolgt ist. Seit 2015 hieß der Sieger des Brandenburgpokals übrigens nur 2016 und 2020/2021 (Corona) nicht Energie Cottbus!

Verein

Der Verein FC Energie Cottbus e.V. vereint ca. 4 300 Mitglieder unter dem rot-weißen Banner. Fußball ist die einzige Sportart, welche sowohl von Frauen als auch Männern betrieben wird. Neben den erwartbaren Hauptspielfarben ist eine komplett blaue Kluft die zweite Option der Wahl. Die Profis sind in Cottbus nicht ausgegliedert und es wird noch immer als e.V. agiert, dessen Geschicke von einem dreiköpfigen Vorstand gelenkt werden.

Fanszene

Die Fanszene der Lausitzer setzt sich mittlerweile aus verschiedenen Gruppen zusammen, nachdem die Rechtsextremisten vom Inferno Cottbus (IC) 2002 durch den Verein ein “Erscheinungs- und Auftrittsverbot” erteilt bekamen. Genauso verbannt wurde ihre Jugendorganisation “Unbequeme Jugend Cottbus”. Das IC lenkte seit 1999, zuerst als Dachverband, die Geschicke der Cottbuser Ultras.

In diesem Zuge gründeten sich die Gruppen “Ultima Raka” und “Collettivo Bianco Rosso”. Zu letzteren gehört noch die Jugendgruppe “Frontside – aktive Jugend Cottbus”, welche mittlerweile 19 Jahre lang besteht. Besonders das CBR ist auch klar am rechten Rand einzuordnen. Inferno setzte seine Aktivitäten aber immer weiter fort, auch unter den zugedrückten Augen der damaligen Vereinsführung. Erst 2017, als strafrechtliche Ermittlungen drohten, wurde präventiv eine Auflösung vorgenommen, die Personen waren natürlich noch immer da… In diesem Zuge kam es dann zu Vereinigungsversuchen der gesamten Fanszene unter etablierter Führung. Hierbei kam es zu beträchtlichen Spannungen, weshalb die “nicht-rechte” Gruppe “Ultima Raka” ihre Aktivitäten zwischenzeitlich einstellte. Mittlerweile sind sie aber wieder aktiv.

Aktuell gibt den Ton in der Kurve aber eine recht junge Gruppe an. Die “Ultras Energie”, standesgemäß mit “Totenkopf-Logo”, feierten letztes Jahr ihr 5-jähriges Bestehen. Wie es dazu kam bzw. ob es sich hierbei um eine Nachfolgegruppe von “IC” handelt, kann ich leider nicht sagen. Auch sind mir natürlich die internen Dynamiken zwischen den Gruppen nicht bekannt. Dass eine so junge Gruppe aber daheim und auswärts den mittleren Zaunfahnenplatz im Block einnimmt – bei “Konkurrenz”, die über 20 Jahre alt ist – ist bemerkenswert!

Trivia – Unnützes Wissen

  • Cottbus ist die östlichste Großstadt Deutschland
  • Das Staatstheater Cottbus ist das einzige staatliche Theater in Brandenburg
  • Den Namen “Energie” bekam die damalige BSG über eine Leserwettbewerb der “Lausitzer Rundschau”
  • Am 6. April 2001 gegen Wolfsburg stellte Energie Cottbus als erster Bundesligaverein eine Startelf nur aus ausländischen Spielern
  • Angela Merkel ist Ehrenmitglied des FC Energie.

Der 13. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Ingolstadt 04
Samstag 14:00 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – VfB 1896 Stuttgart II
14:00 Uhr VfL 1899 OsnabrückMSV 02 Duisburg
14:00 Uhr FC Erzgebirge AueSSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr TSV 1860 München – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – SV Wehen Wiesbaden
16:30 Uhr FC Hansa Rostock – SC Verl 1924
Sonntag 13:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II  – SV Waldhof Mannheim
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – 1. FC Schweinfurt 05
19:30 Uhr Aachener TSV Alemannia – 1. FC Saarbrücken

 

Regio-Tour: Löwen kommen nach Passau

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Regio-Tour Passau

Die Münchner Löwen kommen im Rahmen der Regio-Tour nach Passau und treten dort am Dienstag, 18. November, um 14 Uhr beim 1. FC Passau an. Wie schon bei der Premiere ist der Eintritt für alle Besucher kostenlos. Etwa 70 Prozent des Profi-Kaders werden die Reise in den Nord-Osten Bayerns antreten heißt es laut der Passauer Neuen Presse (PNP) aus Löwen-Kreisen.

Regio-Tour: Löwen kommen nach Passau

Nein es ist leider noch nicht überstanden, eine der nervigen und unnötigen Länderspielpausen haben die Fußballfans in diesem Jahr noch zu überstehen. Immerhin können die Löwen-Fans diese lästige Pause mit einem weiteren Auftritt von Münchens großer Liebe überbrücken. Zur durchaus gewöhnungsbedürftigen Anstoßzeit um 14:00 Uhr an einem Werktag treten die Münchner beim Tabellenneunten der Landesliga Mitte an.

Früher Anstoß aufgrund fehlendem Flutlicht

Die Regio-Tour wird vom Hauptsponsor “Die Bayerische” unterstützt, so treten die Löwen in der laufenden Spielzeit an fünf Standorten im ganzen Freistaat ein, alle Zuschauer haben dabei freien Eintritt. Die Einnahmen des Caterings verbleiben beim Gastgeber. Die drei abschließenden Spielorte stehen noch nicht fest. Zum Auftakt hatten die Sechzger einen zweistelligen Sieg in Amberg gefeiert. Nun also geht es nach Passau. Die durchaus unorthodoxe Anstoßzeit um 14:00 Uhr begründet Passaus Vorsitzender Philipp Roos gegenüber der PNP mit dem fehlenden Flutlicht im Passauer Stadion:

“Die Löwen hätten natürlich auch gerne am Abend gespielt, aber das war leider nicht möglich. Trotz der etwas unüblichen Anstoßzeit ist es aber eine riesige Sache für uns, dass dieser Traditionsverein nach Passau kommt”

Überwiegend junge Spieler und einige Routiniers

Nachdem beim 11:1 in Amberg vor allem die Nachwuchs-Kicker aus der zweiten Reihe zum Zuge kamen berichtet Roos der PNP, dass etwa 70 Prozent des Löwen-Teams aus dem Profi-Kader bestehen werden. “Der Eintritt ist frei. Wir hoffen, dass wir den vielen Sechzger-Fans in der Region und auch allen anderen Fußballinteressierten ein schönes Erlebnis bieten können”, sagt Roos weiter. Zum letzten Mal waren die Löwen 2010 in der Drei-Flüsse-Stadt zu Gast gewesen und hatten damals ein Spiel gegen eine Niederbayern-Auswahl absolviert.

Amas am Sonntag in Ismaning

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Keine Ruhepause für die kleinen Löwen! Nach dem souveränen 3:0-Sieg im Nachholspiel gegen den TuS Geretsried am Mittwoch Abend, der für die Rückkehr an die Tabellenspitze der Bayernliga Süd sorgte, die die Amas nach zuvor zwei Niederlagen, aber doch nur aufgrund der geringeren Anzahl an absolvierten Spielen, hatten abgeben müssen, steht am Sonntag Mittag (2.11. 13 Uhr) schon die nächste Herausforderung auf dem Spielplan. Diesmal bleibt das Team von Trainer Alper Kayabunar – nach den jüngsten Reisen ins tiefe Niederbayern – aber im S-Bahn-Gebiet der Landeshauptstadt. Ins Professor Erich Greipl Stadion in Ismaning führt der Weg.

Kleiner Durchhänger nach fulminantem ersten Saisondrittel

Von einer Krise zu sprechen, wäre zu hoch gegriffen. Und doch herrschte rund um die Amas zuletzt durchaus ein wenig Ernüchterung, als man nach dem extrem souveränen Saisonstart mit acht Siegen in neun ungeschlagenen Spielen plötzlich auf drei Niederlagen innerhalb der nächsten fünf Partien zurückblickte. Dazwischen lag jedoch – das gehört auch zur Wahrheit dazu – ein Sieg über den aktuell schärfsten Konkurrenten an der Tabellenspitze der Bayernliga Süd, den TSV Landsberg. Mit dem Sieg über den Aufsteiger aus dem südlichen Oberland am Mittwoch dieser Woche sind die Junglöwen auf jeden Fall zurück an der Tabellenspitze und wollen auch den schon Anfang November auf dem Programm stehenden Abschluss der Hinrunde natürlich erfolgreich gestalten.

Die Unentschieden-Könige der Liga

Mit dem FC Ismaning wartet zum vierten Mal in Folge ein Team aus der unteren Tabellenhälfte auf die Löwen. Mit sechs Unentschieden aus den ersten acht Spielen startete der FCI als absoluter Remis-König in die Saison. Erst am siebten Spieltag gelang der erste Dreier. In der Heinrich-Wieland-Starße bei Türkgücü München. Einem Zwischenhoch mit zwei Heimsiegen gegen die Spitzenteams aus Erlbach und Kirchanschöring folgte eine denkwürdige 1:7-Demütigung beim TSV Landsberg Anfang Oktober. Eine Woche später gelang gegen das Kellerkind Hauzenberg ein aufregendes 3:2, ehe dann wieder zwei Pleiten in Nördlingen und Kottern folgten. Konstanz sieht anders aus. Ismaning ist mit drei Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage (am vierten Spieltag gegen den Aufsteiger Schwaig) auf heimischen Geläuf aber immerhin das siebtbeste Heimteam der Liga. Kein Selbstläufer für die Amas, die an Gegners Platz in dieser Spielzeit bislang zweimal Lehrgeld bezahlen mussten.

Ex-Ama-Co-Trainer an der Seitenlinie

Angeleitet wird die Ismaninger Mannschaft vom 51jährigen Kosovaren Xhevat Muriqi, der auch beim TSV 1860 kein gänzlich unbekannter ist. Zwischen Sommer 2019 und 2021 war er bei den Amas als Co-Trainer unter Chefcoach Frank Schmöller tätig, ehe er für gut zwei Jahre die U19 in Ismaning übernahm. Seit Oktober vor zwei Jahren ist nur Chefcoach des FCI in der Bayernliga Süd.

Letzte Niederlage gegen Ismaning liegt lange zurück

Bereits 21 x kreuzten die Amas mit dem FC Ismaning seit Herbst 2001 die Klingen. Zunächst sechsmal in der damals viertklassigen Bayernliga, dann in der ebenfalls als vierte Liga eingestuften Regionalliga Bayern in ihrer Premierensaison 2012/13, die Sechzig Zwei bekanntermaßen als Meister abschließen konnte. Und schließlich, seit Sommer 2017 in der fünfklassigen Bayernliga Süd. Die Gesamtbilanz der 21 Partien ist mit zwölf Löwensiegen, fünf Remis und nur vier Niederlagen sehr positiv. Und die Niederlagen liegen auch schon lange zurück. Zuletzt behielt 1860 gegen Ismaning sechmal in Serie die Oberhand. Davor gab es – in der Saison 21/22 – zwei Unentschieden. Der letzte Sieg der Ismaninger über die Junglöwen datiert vom 6. Oktober 2019.

Auf nach Ismaning am Sonntag Mittag!

Ob diese tolle Serie weitergeht, kann am Sonntag (2. November) ab 13 Uhr in Ismaning persönlich verfolgt werden. Wäre schön, wenn sich möglichst viele Löwenfans am Tag nach den  – hoffentlich! – erfreulichen Erlebnissen auf Giesings Höhen auf den Weg in den Nordosten Münchens machen.

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Titelbild: Letzter Auftritt der Amas in Ismaning im August 2024.

TSV 1860 – Energie Cottbus: Ergebnistipp Martin Obermüller

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Vor gut einer Woche wurde bekannt gegeben, dass Martin Obermüller die Leitung der Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V. übernehmen wird. Der designierte Abteilungsleiter soll auf der Abteilungsversammlung der Fußballabteilung am 27.11.2025 bestätigt werden. Für das Spiel gegen Energie Cottbus gelang es uns, den Ergebnistipp von Martin Obermüller einzuholen.

Optimistischer Ergebnistipp von Martin Obermüller

Obermüller kam zunächst auf das Verletzungspech in der Löwenabwehr zu sprechen. Nach dem Ausfall von Jesper Verlaat, wurde unter der Woche bekannt, dass auch Raphael Schifferl verletzungsbedingt mehrere Wochen fehlen wird. “Ich wünsche Raphael Schifferl eine schnelle Genesung nach seiner bitteren Verletzung. Außerdem würde ich mich freuen, wenn mit Lasse Fassmann ein junger Spieler aus unserem NLZ nun einen Chance in der Innenverteidigung bekommt. Ich traue ihm den Schritt auf jeden Fall zu.” Für das Spiel gegen Cottbus tippt Obermüller auf 2:1.

“Trotz der jetzigen schwierigen Situation hab ich meinen Optimismus nicht verloren und tippe auf ein 2:1 für 1860. Die Tore schießen Haugen und Niederlechner. Vor dem letzten Heimspiel gegen Cottbus hatte ja auch keiner mit einem 5:1 gerechnet.”

Mit Zuversicht ins neue Amt

Nicht nur beim Ergebnistipp ist Obermüller optimistisch. Er sagte uns, dass er “mit voller Motivation und Zuversicht in mein neues Amt als Leiter der Fußballabteilung” starten wird. Er ist bereits mit den Mitstreitern aus der künftigen Abteilungsleitung dabei, die jüngere Vergangenheit aufzuarbeiten, nachdem Stimmen laut wurden, die von einem Minus von bis zu 1,5 Mio. € in der Abteilungskassse sprachen. Obermüller verspricht den (finanziellen) Status Quo im Rahmen der Abteilungsversammlung Fußball am 27.11.2025 transparent darzulegen sowie die Ziele der neuen Abteilungsleitung vorzustellen. Die Versammlung wird im “Park Palast Event Center bei Elvis” stattfinden. Die Adresse der Location lautet Siegenburger Str. 49, 81373 München.

Sechzig um Sieben: Mueller und 1860 am Landgericht

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Der zweite Gerichtstermin zwischen Oliver Mueller und der Geschäftsführungs-GmbH des TSV 1860 München stand gestern vor dem Landgericht München an. Alles darüber und die ersten Infos zum Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus standen gestern im Mittelpunkt des Geschehens rund um die Löwen.

Zweite Runde: Mueller und 1860 vor dem Landgericht

Die zweite Runde der Verhandlung zwischen dem ehemaligen Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und der Geschäftsführungs-GmbH stand gestern an. Zu einem Urteil kam es dabei aber nicht, es fehlten noch entscheidende Unterlagen. Nun haben die beiden Seiten Fristen einzuhalten, Unterlagen nachzureichen und bis Ende Februar die Möglichkeit, sich gütlich zu einigen. Hier findet ihr alle Informationen im Detail.

Löwen reisen nach Passau

Im Rahmen der Regio-Tour sind die Löwen am Dienstag, 18. November, um 14:00 Uhr beim 1. FC Passau zu Gast. Aufgrund des fehlenden Flutlichts im Drei-Flüsse-Stadion findet das Spiel tatsächlich an einem Werktag um die späte Mittagszeit statt. Alle Infos dazu bekommt ihr heute Mittag auf sechzger.de

Heimspiel an Allerheiligen – brauchts des?

Am Samstag, 1. November, einem bayrischen Feiertag, empfangen die Löwen um 14:00 Uhr den FC Energie Cottbus. Eine sehr fragwürdige Ansetzung des DFB, mit der wir uns kritisch auseinander gesetzt haben. Denn so mancher Löwenfan steht nun vor einem Gewissens-Konflikt: Friedhofs- oder Stadion-Besuch? Zu allem Überfluss steigt am gleichen Tag um 18:30 Uhr auch noch ein Heimspiel der Seitenstraße im Möbelhaus an der Autobahn. Brauchts des denn wirklich, DFB?

Ein alter Bekannter an der Pfeife

Mit souveränen Schiedsrichtern waren die Löwen in dieser Saison bislang wahrlich nicht gesegnet. Erst in Mannheim wurden den Sechzgern zwei glasklare Elfmeter verwehrt. Am Samstag kommt mit Konrad Oldhafer ein alter Bekannter ins Grünwalder Stadion, den wir Euch hier genauer vorstellen. Auch die Faninformationen zum nächsten Heimspiel sind bereits online. 

Löwen-Analyse auf YouTube

Allen, die mit der Dokumentation Rise & Fall in der ARD-Mediathek bereits durch sind und sich die kalten Oktoberabende sinnvoll vertreiben wollen, möchten wir noch eine YouTube-Analyse von Philipp aus Essens ans Herz legen, den ihr sicherlich aus unserem Talk kennt. Hier geht’s direkt zum Video. 

Top-informiert in den Freitag

Damit seid ihr wieder auf dem neuesten Stand. Am heutigen Freitag steigt an der Grünwalder Straße 114 die Löwenrunde, bei der wir natürlich für Euch vor Ort sind. Zudem könnt ihr Euch auf alle Infos zum Spiel in Passau, die Gegnervorstellung und alles Wichtige rund um die Löwen freuen! Einen schönen Freitag liebe Löwen!