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Wunschaufstellungen zu Alemannia Aachen – TSV 1860

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TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

Vier Punkte holten die Löwen aus den ersten beiden Saisonspielen bei Rot-Weiss Essen und zuhause gegen den VfL Osnabrück. Um die Euphorie aufrechtzuerhalten, sollen im Idealfall auch am Samstag drei Zähler ins Gepäck. Mit welchem Personal Patrick Glöckner den Auswärtssieg einfahren möchte, werden wir wohl erst am Samstag erfahren. Mit Ausnahme des verletzten Morris Schröter kann der Trainer voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für die Partie des TSV 1860 München bei Alemannia Aachen aus?

Wunschaufstellungen zu Alemannia Aachen – TSV 1860

Thomas Enn

Never change a winning team – nach diesem Motto agiert Thomas und vertraut deshalb dem Team, das auch an den ersten beiden Spieltagen startete. Wenn man ehrlich ist, gibt es ja auch wenige Gründe, etwas zu verändern…

Christian Jung

Lediglich einen Wechsel nimmt Christian vor: Anstelle von Thore Jacobsen lässt er Neuzugang Max Christiansen im defensiven Mittelfeld ran, der Tunay Deniz ein wenig den Rücken freihalten soll.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan ändert die Startelf auf einer Position und zaubert Justin Steinkötter aus dem Hut. Sollte die Alemannia drücken und 1860 kontern müssen, verspricht er sich vom letztjährigen Regionalliga-Torschützenkönig entscheidende Impulse.

Peter Gratz

Gleich drei Wechsel nimmt Peter an der Startformation vor. Statt Jacobsen bringt er Christiansen, auf rechts ersetzt der junge Clemens Lippmann den erfahreneren Tim Danhof. Zudem darf Patrick Hobsch neben Florian Niederlechner stürmen. Seine Empfehlung: Vier Tore im Toto Pokal und der Ausgleichstreffer beim letzten Aufeinandertreffer beider Teams auf dem Tivoli – damals jedoch als Einwechselspieler.

Deine Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast Du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

sechzger.de Talk 224 mit Christian Straßburger

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Im zweiten Anlauf hat’s geklappt. Knapp einen Monat nach dem erste Versuch, der einem Bombenfund und der Evakuierung der Anwohner in Köln zum Opfer fiel, durften die sechzger.de-Redakteure Peter und Christian ihr Gespräch mit MagentaSport-Kommentator Christian Straßburger nachholen. Ein prominenter und interessanter Gast im sechzger.de Talk 224!

Zu Gast im Talk: Christian Straßburger

“Strassi”, wie er liebevoll und – nach höflicher Rückfrage – auch von uns genannt wird, ist nicht der erste Magenta-Gast, den wir in unserem Format begrüßen dürfen. Anfang 2023 erwies uns bereits Alexander Klich – nebenbei bemerkt nicht nur ein Kollege, sondern auch ein guter Freund des heutigen Gasts – die Ehre und stand uns im Talk 87 Rede und Antwort. Gerne empfehlen wir all jenen Hörer*innen, die die Sendung von damals noch nicht kennen (oder sich nicht mehr erinnern), (noch)mal reinzuhören. Die dort besprochenen Themen, wie z.B. die Stadionproblematik bei den Löwen haben an Aktualität (leider) nichts verloren.

Vorstellung und Blick hinter die Kulissen

Nach der obligatorischen und recht ausführlichen Vorstellung des Gasts, der natürlich auch seine fußballerische Sozialisation erklärt, geht es – quasi als eine Art Fortsetzung der Sendung mit dem Kollegen Klich – viel um den Alltag eines Magenta- (und Sky-)Kommentators. Dazu passend weist Strassi auf einen interessanten Beitrag hin, der seit dieser Woche auf Youtube betrachtet werden kann. Traumfabrik – Faszination Fußball – „Hinter den Kulissen einer Live-Produktion von MagentaSport wurde am Rande des Saisonauftakts zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 aufgezeichnet.

Strassi und Fankultur

Christian Straßburger beschreibt bei seinen Einsätzen hinter dem Mikro die Fankurven und deren Aktivitäten häufig mit ganz viel Enthusiasmus. Entsprechend interessiert die Fragesteller im sechzger.de Talk 224 seine tatsächliche Haltung zu Pyrotechnik und andere Formen der Fankultur. Seine Antworten sind durchaus interessant.

Ausblick und Erwartungen an die Saison 2025/26

Wäre der Talk mit Strassi – wie geplant – eine vorsaisonale Sendung geworden, hätten wir uns diesem Themenblock wahrscheinlich noch länger gewidmet. Aber auch nach zwei gespielten Runden, verrät uns der Experte natürlich, wo er z.B. unsere Löwen am Ende dieser Spielzeit einlaufen sieht. Seinen Einschätzungen würden wir uns übrigens uneingeschränkt anschließen!

Ausblick auf das Spiel in Aachen

Nicht fehlen darf im sechzger.de Talk der Ausblick auf das anstehende Spiel. Unser Gast schaut live in der Sendung – quasi als Serviceleistung – direkt mal nach, welche Kollegen eigentlich die Partie auf dem Tivoli moderieren bzw. kommentieren werden. Für Peter und Christian, die am Samstag (sportlich sehr optimistisch!) in den fernen Westen reisen, ist diese Info zwar weniger relevant, aber unsere Hörer*innen, die daheim bleiben (müssen), wissen Dank sechzger.de Talk vorab Bescheid.

Abschließender Hinweis

Aufgrund einer technischen Umstellung sind beim sechzger.de Talk 224 auf Youtube diesmal nicht immer alle drei Protagonisten gleichzeitig zu sehen, sondern nur die jeweils sprechende Person. Dies war eigentlich so nicht beabsichtigt und wir gehen davon aus (und sind optimistisch), dass dies schon in der nächsten Ausgabe, wieder anders wird. Bei allen, die das diesmal stört, entschuldigen wir uns an dieser Stelle schon mal und geloben Besserung!

Der sechzger.de Talk 224 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um Sieben: Illertissen terminiert, Spielabbruch beim Derby

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Um die Terminierung des Toto-Pokal-Achtelfinales in Illertissen entstanden leichte Verwirrungen. Außerdem trauern die Löwen um ein Ehrenmitglied des TSV 1860. Walter Kraus verstarb Anfang des Monats. Alles Wichtige zum TSV 1860 und seinen Fans: hier!

Spiel in Illertissen terminiert

Die genauen Spielinfos zum Achtelfinale des Toto-Pokals stehen nun fest! Auch wenn das für einige Planungsverwirrungen sorgte. Am 6. September spielen die Löwen im Vöhlin-Stadion. Allerdings waren einige Anhänger des TSV verwirrt, da das eigentlich geplante Testspiel beim FC Amberg zwei Tage zuvor damit eher ins Wasser fallen wird. Wann die Tickets für das Toto-Pokalspiel verkauft werden und wie die geplante Regio-Tour nun aussehen wird, bleibt noch offen.

Zweiter Löwenblick im Bamboleo

Doch bevor es für begeisterte Löwenfans aber nach Illertissen geht, lohnt sich noch ein Besuch im Bamboleo. Am heutigen Donnerstag, dem 21. August, stellt die Abteilung Vereinsgeschichte die zweite Ausgabe ihres Plakatmagazins vor (Wir berichteten bereits vor einigen Tagen). Heute Abend um 18:60 Uhr wird das Heft im Vereinsheim enthüllt. Zusätzlich wird der Soundforscher DJ Burner die musikalische Begleitung des Abends gestalten. Ein Besuch an der TeLa lohnt sich!

Spielabbruch beim U19-Derby

Am Mittwochnachmittag stand am Trainingsgeländer das U19-Derby an. Während die Herren gegen Mittag noch in der Sonne trainieren konnten, schlug das Wetter beim Spiel der Junglöwen gegen die Seitenstraße um. Bis zur 68. Minute spielten die Löwen, auch wenn sie 1:2 hinten lagen, wacker gegen den einsetzenden Regen. Schließlich half es jedoch nichts und der Schiedsrichter pfiff die Partie vorläufig ab. Einen genaueren Bericht schrieb unser Redakteur Christian Jung, der selbst vor Ort war.

Löwen trauen um Walter Kraus

Wie der TSV 1860 auf seinen öffentlichen Kanälen mitteilte, verstarb das Vereinsehrenmitglied, Walter Kraus, am Freitag, dem 8. August. Im September 1963 trat Kraus den Löwen bei. Seine lange Zeit beim Verein sollte im März dieses Jahres eigentlich geehrt werden, leider war dem damals 91-Jährigen keine Teilnahme möglich. Auch wir von der sechzger.de-Redaktion gedenken Walter Kraus und sprechen den Hinterbliebenen unsere Beileid aus.

Sechzger.de Talk 224 geht heute (endlich) online

Unsere treuen Hörer haben wir diese Woche ein bisschen länger warten lassen, als sonst. Aber es war ja diese Woche auch kein Spiel vom Wochenende aufzuarbeiten. Nun ist es aber so weit und wir freuen uns, dass die neueste Ausgabe vom sechzger.de Talk beim Erscheinen dieser Morgennachrichten vielleicht schon auf Youtube zu finden ist. Oder in Kürze. Und es ist – wie schon mehrfach angekündigt – eine ganz besondere Folge. Euch erwartet ein prominenter Gast, der den Moderatoren Peter und Christian sehr viele spannende Geschichten und Einblicke in seinen Beruf vermittelt hat.

Spielabbruch beim U19-Derby beim Stand von 1:2!

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Erst 26 Tage ist es her, dass das Heimspiel der Amas (gegen TuS Geretsried) wegen eines Wolkenbruchs und der daraus folgenden Unbespielbarkeit des Platzes am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 nach einer Stunde abgebrochen werden musste. Heute Nachmittag wiederholte sich das Szenario in ganz ähnlicher Weise. Allerdings lag das Team der Löwen heute nicht – wie am 25. Juli – mit 1:0 in Front, sondern 1:2 gegen den Nachwuchs aus der Seitenstraße zurück. Das U19-Derby in der DFB-Nachwuchsliga wurde in der 68. Spielminute abgebrochen. Ein Nachholtermin ist naturgemäß noch nicht bekannt.

Viele Besucher beim U19-Derby

Wie beim oben angesprochenen Spiel der U21 hatten sich auch heute Nachmittag um 15 Uhr zahlreiche Besucher auf dem Löwen-Trainingsgelände eingefunden, um das prestigeträchtige Kräftemessen im Münchner Jugendfußball live zu verfolgen. Unter den rund 1.000 Zuschauern war auch der eine oder andere weiß-blaue “Promi” zu finden. Von den Löwenprofis wurden von uns Jesper Verlaat (in auffälligem rosa Poloshirt), David Philipp, Rene Vollath, Samuel Althaus und Trainer Patrick Glöckner gesichtet. Vielleicht waren sogar noch ein mehr da. Aber beispielsweise auch Ama-Trainer Alper Kayabunar ließ sich das Lokalderby nicht entgehen.

Jesper Verlaat, Kapitän der Profis, auf dem Weg zum Pausentee beim U19-Derby. Sichtlich wenig begeistert vom Pausenstand von 1:2

Drei Tore im ersten Abschnitt

Als es – bei noch gutem Wetter und nur leichter Bewölkung – etwa fünf Minuten verspätet losging, erwischten die Gäste aus der Seitenstraße den besseren Start. Sie drückten – nach ein paar Minuten des ersten Abtastens – die Junglöwen in die eigene Hälfte. Dem Team von Jonas Schittenhelm gelangen zunächst nur einzelne Entlastungsangriffe. Die Quittung für das vor allem auf den Flügeln zu zurückhaltende Abwehrverhalten gab es nach einer Viertelstunde. Roy Snip traf aus 15 Metern Entfernung ins Löwentor. 0:1. Nur drei Minuten später gelang jedoch schon der umjubelte Ausgleich, als Löwenstürmer Ortivero Calderon  einen Kopfball im Fünfmeterraum über die Linie der Roten drücken konnte. In der 37. Minute folgte die erneute Führung für die Gäste, als die Löwenabwehr arg unsortiert wirkte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verfinsterte sich der Himmel über Giesing merklich. Nicht nur wegen des aus Löwensicht unerfreulichen Spielstands.

Löwenjubel! Die U19 freut sich über den Ausgleich im U19-Derby
Gefahr im Löwenstrafraum. Bei dieser Szene passierte zum Glück nichts!
Sinnbild: Die Roten am Boden? Heute (leider) nicht.
Finsterer Himmel und Flutlicht nachmittags um kurz vor halb fünf. In wenigen Minuten wird das U19-Derby abgebrochen.

Nach 68 Minuten endet das U19-Derby

Wenig verändert ging die Partie nach dem Wiederanpfiff weiter. Die Blauen taten sich schwer gegen einen abgeklärt auftretenden Gegner, der aber seinerseits auch keine besonders starke Leistung zeigte. Als um zwanzig nach vier das Flutlicht am Fünferplatz angeschaltet wurde, schwante den zahlreichen Besuchern nichts gutes. Kurz später setzte leichter Regen ein, der sich innerhalb kürzester Zeit zu einem echten Wolkenbruch entwickelte. Punkt 16.30 Uhr, gespielt waren inzwischen 68 Minuten, pfiff Schiedsrichter Koray Aydin die Partie (vorübergehend) ab und bat die Akteure in die Kabine. Die Zuschauer verließen eilig den Platz und suchten Schutz, wo immer man Schutz vor dem Starkregen finden konnte. Die Mehrheit von ihnen dürfte dennoch nass bis auf die Knochen geworden sein. Um kurz nach fünf war der nächste Spielabbruch am Trainingsgelände innerhalb weniger als vier Wochen offiziell.

Sintflut in Giesing: An Fußballspielen ist nicht mehr zu denken…
…eher an Wassersport.

Löwen glücklich über den Abbruch?

Ob der Wettergott an diesem Nachmittag ein Herz für die Blauen hatte, ist die Frage, die an dieser Stelle gestellt werden darf. Zum Zeitpunkt des Spielabbruchs sah es auf dem Feld nicht mehr wirklich danach aus, dass die Löwen die Partie noch würde drehen können.

Sobald ein Nachholtermin fixiert ist, erfahrt ihr das natürlich hier auf sechzger.de

 

Vorbereitung auf Aachen läuft: Letztes öffentliches Training

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Am Samstag spielen die Löwen das zweite Auswärtsspiel der noch jungen Drittligasaison 2025/26. Auf dem (neuen) Aachener Tivoli (14.00 – im sechzger.de Liveticker). Erneut geht es also in ein stimmungsvolles Stadion mit enthusiastischen Anhängern. Die Vorbereitung auf Aachen, bei der die Gastgeber nach einem Punkt aus den ersten beiden Spielen und zuletzt einer Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim II schon ein wenig unter Druck stehen, hat bei 1860 am gestrigen Dienstag begonnen und wurde heute voller Akribie und Einsatz auf dem Trainingsplatz an der Grünwalder Straße 114 fortgesetzt. Wir hatten heute Vormittag einen Trainingskiebitz vor Ort und versorgen unsere Leserschaft gerne mit ein paar Impressionen vom letzten öffentlichen Training vor dem 3. Spieltag der 3. Liga.

Vorbereitung auf Aachen ohne Ehlich

Der Probespieler Christoph Ehlich, den die Löwen vor dem trainingsfreien Wochenende und auch im internen Testspiel der A- gegen die B-Elf getestet hatten, war bereits am gestrigen Dienstag nicht mehr beim Training an der Grünwalder Straße anwesend. Der gebürtige Ebersberger und zuvor beim Drittligaabsteiger Sandhausen unter Vertrag stehende Außenbahnspieler wird wohl kein weiterer Rückkehrer an den Ort seiner fußballerischen Ausbildung.

Gute Stimmung auf dem Platz

Über 100 Beobachter*innen haben sich heute Vormittag auf dem Trainingsgelände der Löwen eingefunden, um die Vorbereitung auf Aachen zu beobachten. Die Stimmung in der Mannschaft wirkt weiterhin ganz hervorragend. Was nach dem gelungenen Auftakt in der 3. Liga aber auch keine allzu große Überaschung darstellt. Auch die derzeitigen Reservisten, wie Maxi Wolfram und Soichiro Kozuki hinterließen einen gut gelaunten Eindruck.

0:0 im Trainingsspiel

Ein abschließendes Trainingsspiel 11 gegen 11 endete übrigens torlos 0:0. Dies sollte die Löwenfans aber keineswegs beunruhigen. Wir interpretieren dies als Beleg für die große Ausgeglichenheit des Kaders 25/26. In besagter Partie stach übrigens – unserem Beobachter zufolge – besonders Sean Dulic heraus.

Impressionen von der Vorbereitung

Mit unserer Fotogalerie wollen wir einen kleinen Eindruck von der heutigen Trainingseinheit vermitteln. Klickt Euch rein!

 

 

 

Leichte Verwirrung um Testspiele und Terminierungen

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Am Montag dieser Woche hatte der TSV 1860 bekannt gegeben, dass der erste Gegner der kürzlich ins Leben gerufenen sogenannten “Regio-Tour 2025” der FC Amberg sein würde und dass das erste dieser Testspiele noch in diesem Jahr ausgetragen werden soll. Gerüchte machten die Runde, der Gastauftritt beim Team aus der Bezirksliga Oberpfalz Nord würde sogar sehr zeitnah stattfinden, nämlich am Donnerstag, den 4. September. Allerdings ist dieser Termin schon wieder sehr unwahrscheinlich geworden, nachdem inzwischen das am Montag ausgeloste Achtelfinale im Totopokal beim FV Illertissen fix für Samstag, den 6. September (hier bei uns nachzulesen) angesetzt ist. Dies vermeldet zumindest der Gastgeber bereits über seine Social Media Kanäle. Anpfiff ist am 6.9. übrigens um 14 Uhr. Und wann geht’s für Verlaat, Volland & Co. nun nach Amberg?

Weiteres Testspiel in Pirmasens

Bezüglich weiterer Testspiele verdichteten sich zudem in den letzten Tagen die Anzeichen,  ein schön länger existierendes Gerücht werde nun ganz konkret. Am Donnerstag, den 9. Oktober soll ein Testspiel beim FK Pirmasens geplant sein. Zumindest in der – bei reisefreudigen Fußballfans – sehr beliebten App Futbology (ehemals Groundhopper) ist das Spiel bereits hinterlegt. Aktuelle allerdings noch ohne eine Anstoßzeit. Im Spielplan auf der offiziellen Website der Löwen taucht die Partie hingegen noch nicht auf. Dort sucht man allerdings auch das Totopokalspiel in Illertissen noch vergeblich, während es beim Bayerischen Fußballverband – zum aktuellen Zeitpunkt am Mittwoch Vormittag – noch für Dienstag, den 2. September um 18.60 angesetzt ist. Alles ein wenig vewrirrend.

Pirmasens eine Reise wert

Zur Partie beim abgestürzten Traditionsverein FK Pirmasens dürften sich einige Löwenfans auf die für ein Testspiel ja relativ weite Anreise in die Pfalz machen. Den Sportpark Husterhöhe, in dem der Oberligist seine Heimspiele seit 2004 austrägt, dürften noch nicht allzuviele Anhänger in weiß und blau auf ihrer “erledigt”-Liste haben. Es handelt sich um ein echtes Schmuckkästchen und einen würdigen Ersatz für die traditionsreiche Spielstädte “Horeb”, in der der FKP seine größten sportlichen Erfolge (u.a. drei Oberligameisterschaften – damals die höchste Spielklasse – 1958, 59 und 60) feiern durfte.

Am Rande einer Pokalsensation

Für Aufsehen sorgte der nominell durchaus attraktive Testspielgegner am vergangenen DFB-Pokalwochenende, als man am Samstag den Bundesligarückkehrer Hamburger SV an den Rand einer Pokalsensation brachte. Die Gäste glichen die 1:0-Führung der Pfälzer erst in der Nachspielzeit aus und setzten sich dann in der Verlängerung glücklich durch.

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Titelbild: Impression vom vorletzten Auftritt der Löwenprofis in Illertissen. Am 24. April 2018 machte das Team von Daniel Bierofka mit einem 2:0-Sieg dort einen großen Schritt in Richtung Regionalliga-Meisterschaft.

20. August 1994: Borussia Dortmund – TSV 1860 4:0

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Heute vor 31 Jahren betrat der TSV 1860 München nach über 13 Jahren Abstinenz wieder die ganz große Bundesliga-Bühne. Und er tat dies an einem würdigen Ort. Nämlich im Westfalenstadion in Dortmund. Dass das erste Erstligaspiel für eine große Zahl der rund 5.000 mitgereisten Löwenfans zum Saisonauftakt gegen den am Saisonende verdienten Deutschen Meister mit 4:0 verloren ging, war an diesem besonderen Tag zwar ernüchternd, aber irgendwie eher Nebensache. Und die Leistung auf dem Platz nährte sowieso die Hoffnung, der absolute Außenseiter der Bundesliga-Saison 1994/95 könnte am Ende vielleicht doch den Klassenerhalt schaffen.

Euphorische Löwenfans kurz vor dem Anpfiff des ersten Bundesligaspiels, das sie live mit ihrem Verein sehen dürfen.

Andy Möller über Thomas Miller: “Absolut fair”

Die Löwen waren in der vorangegangenen Spielzeit 1993/94 als erster Verein im deutschen Profifußball durch die 2. Bundesliga durchmarschiert. Akteure wie Thomas Miller, Rainer Maurer oder Armin Störzenhofecker hatten gut ein Jahr vor dem Auftritt in Dortmund noch gegen den SV Lohhof und den FC Starnberg um Bayernligapunkte gerungen. Nun standen sie Superstars wie Matthias Sammer, Stephane Chapuisat oder Andreas Möller gegenüber. Letzterer sagte nach der Partie über seinen Gegenspieler Miller: “Ich kannte diesen Mann bislang nicht. Mir wurde nur gesagt, dass er keine Gnade kennt und recht derb einsteigt. Jetzt kenne ich ihn. Er hat stark gespielt gegen mich und absolut fair.” 

Auf der Nordtribüne versammelten sich rund 5.000 Löwenfans – obwohl offiziell nur knapp 2.000 Karten nach München gegangen waren

Bis zur 44. Minute halten die Löwen ein 0:0

Viel Lob erhielten die Löwen für ihren ersten Bundesligaauftritt nach so vielen Jahren. Und dennoch waren sie gegen den Tabellenvierten der Vorsaison letztlich chancenlos und unterlagen verdient mit 0:4. Bis kurz vor der Pause hielt 1860 sein noch Tor sauber. Man erspielte sich sogar die eine oder andere eigene Torchance. In der 44. Minute wurde jedoch eine Flanke von Karl-Heinz Riedle länger und länger und segelte in die Maschen des von Rainer Berg gehüteten Tors. Der Anfang vom Ende. Die Borussen legten nämlich direkt nach. Stephane Chapuisat erhöhte nach einem Doppelpass mit Stefan Reuter direkt vor dem Pausenpfiff auf 2:0.

Dortmunds Publikum staunt über 1860

Die Löwen kamen aber keineswegs demoralisiert aus der Kabine. Die 42.800 Zuschauer im damals damit noch ausverkauften Westfalenstadion, das aufgrund der offenen Ecken noch ein ganz anderes Erscheinungsbild hatte als heutzutage, staunten über den frechen Aufsteiger. Vor allem über den rechten Flügel, wo Neuzugang Jens Dowe wirbelte, liefen die Angriffsbemühungen. Grund zum Jubeln hatten aber auch im zweiten Spielabschnitt letztlich nur die Gastgeber. In der 76. und kurz vor dem Abpfiff erhöhten Thomas Franck und Michael Zorc humorlos auf den Endstand von 4:0.

Die damals noch offenen, heute geschlossenen Ecken gaben dem Westfalenstadion sein ganz eigenes Erscheinungsbild

Ab Spätherbst läuft der Löwenexpress

Die tz titelte am Montag danach von vielen “Komplimenten für die Löwen” und zitierte in ihrer Überschrift den Coach: “Lorant: Aber wir müssen noch viel lernen”. Der Lerneffekt dauerte dann allerdings noch eine Weile. Die drei Heimspiele nach dem Auftakt in Dortmund wurden im Olympiastadion ausgetragen und gingen (gegen Stuttgart, Schalke und die Roten) allesamt klar verloren. Der erste Sieg gelang erst Ende Oktober, am 10. Spieltag mit einem 4:0 gegen den SC Freiburg. Natürlich auf Giesings Höhen! Vor damals 28.000 begeisterten Zuschauern. Gut einen Monat zuvor hatte man an gleicher Stelle schon den Bundesligakonkurrenten Bayer Leverkusen im Elfmeterschießen aus dem DFB-Pokal gekickt. Im damals ersten Spiel des Ende August aus Innsbruck geholten Neuzugangs Manni Schwabl im Löwentrikot. Und etwas später wurde auf dem Transfermarkt nochmal zugeschlagen und zwei wichtige Säulen der folgenden Erfolgsjahre, Peter Nowak und Olaf Bodden verpflichtet.

Frühzeitiger Klassenerhalt im Frühsommer 1995

Am Ende dieser – in vielerlei Hinsicht denkwürdigen Spielzeit – konnten die Löwen schon drei Runden vor Saisonende im Heimspiel gegen den 1. FC Köln im ausverkauften Sechzgerstadion den sensationellen Klassenerhalt sichern. Davon hatte zum Zeitpunkt des hier besprochenen Spiels in Dortmund allerdings noch kaum ein Anhänger in weiß und blau zu träumen gewagt…

Die Aufstellung des TSV 1860

Werner Lorant schickte am 20. August 1994 folgende Mannschaft auf den Rasen des Dortmunder Westfalenstadions:

Berg – T. Schmid – Wolf (65. Braun), Maurer –  Störzenhofecker, Trares (79. Seeliger), Miller, Dowe, J. Keller – Pacult, Winkler

Die Südtribüne feiert das 4:0 über den Aufsteiger 1860 München

06.09.: Pokalspiel beim FV Illertissen ist terminiert

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FV Illertissen TSV 1860 Toto Pokal Fotogalerie Pokalspiel

Am Montag wurde gelost, nun steht auch fest, wann die Löwen ranmüssen. Alle Infos zum Ticketvorverkauf folgen demnächst. Das Pokalspiel des TSV 1860 München beim FV Illertissen findet am 06.09.2025 um 14 Uhr im Vöhlin-Stadion statt.

Pokalspiel beim FV Illertissen ist terminiert

Durch die Terminierung am Samstag ist davon auszugehen, dass der BR die Partie im Free-TV übertragen wird. Alle Infos zum Ticketvorverkauf folgen demnächst; wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden.

In der Saison 2022/23 unterlagen die Löwen im Toto Pokal beim FV Illertissen – nicht zuletzt deshalb, weil Trainer Michael Köllner eine B-Elf auflaufen ließ und den Gegner massiv unterschätzte. Wollen wir hoffen, dass Patrick Glöckner dieser Fehler gegen den Titelverteidiger nicht auch unterläuft. Zu was der FV Illertissen fähig ist, musste der 1. FC Nürnberg erst kürzlich in der 1. Runde des DFB Pokals schmerzlich erfahren.

Sechzig um Sieben: Heute U19 Derby in Giesing

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Schön langsam geht das Kribbeln wieder los und die Vorfreude auf das Spiel der Profis in Aachen steigt. Zunächst steigt heute um 15 Uhr jedoch noch das U19 Derby in Giesing, wenn der TSV 1860 den FC Bayern empfängt.

Heute U19 Derby in Giesing

Im Vergleich zum Pokalspiel in Mönchengladbach dürfte es beim U19 Derby am heutigen Nachmittag (15 Uhr) bei den Löwen zu einigen personellen Änderungen kommen. So könnte Mauricio Dunker in Tor des TSV 1860 zurückkehren und auch Mustafa Tekin, der beim Saisonauftakt in Freiburg als Doppeltorschütze glänzte, darf vermutlich mit einem Startelfeinsatz rechnen. Nicht dabei sind voraussichtlich die verletzten Paul Sturm, Noah Plöttner und Bruno Mühl. Auch Emre Erdogan, der zuletzt bei den Profis auf der Bank gesessen hatte, könnte eine Option für Trainer Jonas Schittenhelm sein.

Die Löwen auf Regio-Tour

Während man sich bisher Freundschaftsspiele gegen unterklassige Gegner bezahlen ließ, können sich Vereine nun um kostenlose Freundschaftsspiele gegen die Profis der Löwen bewerben. Als einzige Bedingung verlangt der TSV 1860, dass der gastgebende Verein keinen Eintritt verlangen darf, dafür verzichtet man bei Sechzig aber auf jede Art der Gage oder Gewinnbeteiligung durch Essens- und Getränkeverkäufe.

Bewerbungen sollen per Mail an regio-tour@tsv1860.de geschickt werden und die wichtigsten Eckdaten zu Verein und Spielort enthalten, sowie begründen, warum die Löwenprofis bei genau diesem Verein spielen sollten.

Qela wieder im Training, Ehlich nicht mehr

Während Christoph Ehlich, der einige Tage mittrainiert und sogar am internen Testspiel teilgenommen hatte, nicht mehr am Trainingsbetrieb teilnimmt, ist Torwart Miran Qela in den Mannschaftskreis zurückgekehrt. Der kosovarische U19-Nationalspieler hatte sich zu Beginn der Vorbereitung einen Finger gebrochen uns hatte seitdem gefehlt.

Neues aus der 3. Liga

Energie Cottbus lange ohne Torwart Bethke

Stammtorhüter Elias Bethke hat sich vor dem Pokalspiel gegen Hannover 96 einen Muskel-Sehnenriss im hinteren Oberschenkelbereich zugezogen und wird den Lausitzern in den restlichen Spielen der  Hinrunde fehlen.

Waldhof kooperiert mit der Eintracht

Laut Mannheimer Morgen haben der SV Waldhof Mannheim und Eintracht Frankfurt auf eine Zusammenarbeit im Jugendbereich verständigt, die vor allem die Talentförderung ankurbeln soll. So könnte beispielsweise ein junger Spieler aus der U21 der Eintracht, dem die Oberliga nicht genügend Herausforderung bietet, beim SV Waldhof in der 3. Liga den nächsten Schritt in Richtung Profifußball machen.

Aachener Tivoli: 172.000 Euro Schaden

Am Samstag gastieren die Löwen auf dem Aachener Tivoli und werden dort hoffentlich nicht nur drei Punkte auf dem Rasen mitnehmen, sondern auch einen guten Eindruck auf den Rängen hinterlassen. In der vergangenen Saison musste das Stadion der Alemannia so einiges über sich ergehen lassen. Immer wieder hinterließen Fans verschiedener Vereine Schäden, die sich auf insgesamt 172.000 Euro belaufen. Besonders die Anhänger von Hansa Rostock wüteten und rissen zahlreiche Sitzschalen aus den Verankerungen. Auf den Kosten bleibt die Alemannia wohl sitzen.

Die Nahbarkeit des Löwen

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Während es in mehreren Interviews der vergangenen Tage und Wochen immer wieder als “besonders” hervorgehoben wurde, dass sich der neue Präsident Gernot Mang und sein Team als nahbar geben, war dies bei der Mannschaft schon immer ein Merkmal, das sie von dem anderen Münchner Fußballteam unterscheidet. Während man dort vor geschlossener Tür darauf wartet, dass einer der Stars vor- und dann meist direkt in die Tiefgarage fährt, hockt man sich bei uns seit jeher einfach ins Löwenstüberl und wartet, bis die Jungs kommen. Autogrammjäger haben daher an der Grünwalder Straße 114 schon immer leichtes Spiel und auch für einen kleinen Ratsch ist sich kaum ein Löwenspieler zu schade. Neben anderen Dingen ist es genau diese Bodenständigkeit und Nahbarkeit, die für mich und viele andere, mit den Charme unseres Vereins ausmachen.

Die Löwen auf Regio-Tour

Genau in diese Kerbe möchte man nun weiter schlagen und so organisiert der TSV 1860 München zusammen mit Hauptsponsor Die Bayrische eine “Regio-Tour 2025“. Während man sich bisher Freundschaftsspiele gegen unterklassige Gegner bezahlen ließ, können sich Vereine nun um kostenlose Freundschaftsspiele gegen die Profis der Löwen bewerben. Auf der offiziellen Website lässt sich Martin Gräfer dazu wie folgt zitieren:

Fußball lebt von Leidenschaft und die Löwen entfachen einen Enthusiasmus, der sofort mitreißt. Darum bringen wir den TSV 1860 genau dorthin, wo er am meisten bewegt: mitten zu den Menschen. Gemeinsam mit Christian Werner und dem Verein holen wir die aktuellen Profis direkt vor die Haustür. Kostenlos, nahbar und mit der ganzen Löwenfamilie. So können die Fans nicht nur packenden Fußball sehen, sondern ihn in ihrer Heimat mit voller Wucht erleben. Sechzig bringt Begeisterung in Weiß und Blau.

Bewerbung und Teilnahmebedingungen

Als einzige Bedingung verlangt der TSV 1860, dass der gastgebende Verein keinen Eintritt verlangen darf, dafür verzichtet man bei Sechzig aber auf jede Art der Gage oder Gewinnbeteiligung durch Essens- und Getränkeverkäufe. Bewerbungen sollen per Mail an regio-tour@tsv1860.de geschickt werden und die wichtigsten Eckdaten zu Verein und Spielort enthalten, sowie begründen, warum die Löwenprofis bei genau diesem Verein spielen sollten.
Die Auswahl, bei welchen vier weiteren Vereinen man dann spielen wird, trifft letztlich eine Jury rund um Martin Gräfer und Dr. Christian Werner.
Der erste der fünf Gegner ist bereits ausgewählt, hier entschied man sich für den FC Amberg, gegen den man noch in diesem Kalenderjahr antreten wird. Weitere Informationen dazu, wann die Spiele stattfinden werden, sind noch nicht bekannt.

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Titelbild: Es herrscht Volksfeststimmung, wenn die Löwen kommen. Wie hier beim Vorbereitungsspiel auf die laufende Saison Ende Juni in Weyarn.