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DFB Nachwuchsliga: U19 Derby am Mittwochnachmittag

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1860 u19 nachwuchsliga derby

Morgen noch nichts vor? Dann ab an die Grünwalderstraße, denn am Mittwochnachmittag um 15 Uhr steigt das U19 Derby zwischen dem TSV 1860 und dem FC Bayern im Rahmen der DFB Nachwuchsliga.

Beide Clubs im DFB Pokal ausgeschieden

Während die A-Junioren aus der Seitenstraße bereits zwei Partien absolviert haben (2:1 in Ulm, 2:2 gegen Unterhaching), steht bei den Löwen erst ein Ligamatch zu Buche. Dieses gewann die Mannschaft von Jonas Schittenhelm mit 4:2 beim SC Freiburg und feierte damit einen gelungenen Auftakt in die neue Spielzeit. “Wir haben uns in die Saison reingearbeitet, so wie wir uns das vorgenommen hatten. Es freut mich für die Mannschaft, dass sie mit drei Punkten im Gepäck die lange Heimreise nach München antreten kann”, so der Trainer nach dem Spiel im Breisgau.

Ohne Erfolgserlebnis kehrten die Löwen jedoch am Wochenende aus Mönchengladbach nach Giesing zurück. Im DFB Pokal verlor der TSV 1860 nach harten Kampf und unter sehr unglücklichen Umständen mit 2:6 nach Verlängerung. Auch für den FC Bayern war in der 1. Runde Endstation: Die Roten unterlagen trotz zwischenzeitlicher 2:0-Führung im Elfmeterschießen bei Hansa Rostock.

U19 Derby am Mittwochnachmittag

Im Vergleich zum Pokalspiel am Niederrhein dürfte es beim U19 Derby am Mittwochnachmittag (15 Uhr) bei den Löwen zu einigen personellen Änderungen kommen. So könnte Mauricio Dunker in Tor des TSV 1860 zurückkehren und auch Mustafa Tekin, der in Freiburg als Doppeltorschütze glänzte, darf vermutlich mit einem Startelfeinsatz rechnen. Nicht dabei sind voraussichtlich die verletzten Paul Sturm, Noah Plöttner und Bruno Mühl.

Dem U19-Kader des FC Bayern stehen mit Lennart Karl, Wisdom Mike, Sadiki Chemwor und einigen anderen Talenten etliche Spieler zur Auswahl, die man früher oder später auch im Profibereich finden wird. Offensivspieler Chris Afanou fehlt jedoch aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.

Sechzig um Sieben: 1860 im Toto-Pokal bei Illertissen

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Gestern wurde das Achtelfinale im Toto-Pokal ausgelost. Dabei bekommt es der TSV 1860 München mit einem alten Bekannten zu tun. Die Löwen müssen in der nächsten Runde im Toto-Pokal beim FV Illertissen antreten.

Achtelfinale im Toto-Pokal: FV Illertissen – 1860 München

Die Ziehung der Achtelfinals des Toto-Pokals fand gestern statt. Und bei 1860 dürfte ob des Gegners nicht gerade Euphorie aufgekommen sein. 1860 muss beim aktuellen Toto-Pokal-Sieger FV Illertissen ran, der am Wochenende immerhin den Zweitligisten aus Nürnberg aus dem DFB-Pokal warf. Außerdem hat Illertissen schon gezeigt, dass es die Löwen aus dem Toto-Pokal werfen kann. Während der Wiesn 2022 schied 1860 sang- und klanglos bei den Schwaben aus. Auch in der Regionalliga tat man sich in Illertissen beim Auswärtsspiel lange schwer, ehe Benjamin Kindsvater mit einem Tor die Weichen doch noch auf Sieg stellte. Wann das Spiel stattfindet, steht noch nicht fest.

Gernot Mang im BR-Interview

Ein Interview mit Löwenpräsident Gernot Mang wurde am Sonntagabend bei Blickpunkt Sport im BR ausgestrahlt. Mang bekräftigte in diesem Rahmen, dass 1860 aktuell einen klaren Planbenötigt, der Schritt für Schritt umgesetzt werden muss, um wieder zurück nach oben zu kommen und erteilte Größenwahn a la Karl-Heinz Wildmoser eine klare Absage. Außerdem stellte Mang klar, dass das aktuelle Präsidium voll auf das Grünwalder Stadion als Spielstätte des TSV 1860 München setzt. Man stehe in guten Gesprächen mit der Stadt München und möchte innerhalb der nächsten sechs Monate zu einer Stadionlösung kommen, die den Löwen langfristig 25.000 Zuschauer im Sechzgerstadion ermöglicht.

U21: Nachholspiel gegen Geretsried terminiert

Das am 25.07. wegen Starkregens abgebrochene Spiel der U21 gegen den TuS Geretsried wird am 29.10. um 18:60 Uhr nachgeholt. Die Partie wird am Trainingsgeländer und nicht in der Kies-Arena von Gilching stattfinden.

Heute KEIN sechzger.de Talk

Die Stammhörer des sechzger.de Talks müssen diese Woche etwas länger als üblich gedulden. Der Talk wird diese Woche erst am Mittwoch aufgezeichnet. Grund dafür ist die Entschärfung einer Fliegerbombe in Köln Mitte Juli. Wie das alles zusammenhängt, könnt Ihr Euch dann am Donnerstagvormittag anhören oder anschauen.

News aus der 3. Liga

Schweinfurt und Essen im DFB-Pokal

Nachdem bisher einzig Energie Cottbus als Drittligist in die 2. Runde des DFB-Pokal einziehen konnte, hatten gestern Abend Schweinfurt 05 und RWE die Chance, diesem Beispiel zu folgen. Die Schnüdel bekamen es mit Fortuna Düsseldorf zu tun und unterlagen mit 2:4. In Essen dagegen war Revierderby angesagt. RWE empfing Borussia Dortmund natürlich vor vollem Haus. Nach hartem Kampf zog der favorisierte Bundesligist durch ein Tor von Guirassy (79.) mit 1:0 in die nächste Runde ein.

Arbeitsgruppe zur Aufstiegsreform beschlossen

Dass nur vier der fünf Regionalliga-Meister aufsteigen ist eins der größten Ärgernisse im deutschen Profifußball. Es herrscht weitgehend Einigkeit, dass das geändert muss. Allerdings schieden sich bisher beim wie die Geister. Nun wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die eine Lösung erarbeiten soll. Im Kern geht es darum, dass Vertreter aller fünf Regionalligen zusammen mit Abgesandten des DFB eine Lösung finden, wie man aus fünf Regionalligen vier machen kann.

Alemannia Aachen kommt in Landespokal eine Runde weiter

Der nächste Gegner des TSV 1860 konnte am Wochenende den Einzug in die zweite Runde des Mittelrheinpokals feiern. Die Alemannen gewannen nach 0:1-Rückstand am Ende mit 6:1. Ob die Aachen damit Ihr Pulver für das Gastspiel der Löwen am Wochenende schon verschossen haben?

Das werden wir dann am Samstagabend wissen. Bis dahin begleiten wir Euch wie immer mit allen wichtigen Nachrichten rund um den TSV 1860 und die 3. Liga durch die Woche.

Mang im BR: “Grünwalder Stadion ist unsere Heimat!”

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Gernot Mang Präsident 1860 Abrüsten

Seit 43 Tagen ist Gernot Mang Präsident des TSV München von 1860 e.V. Mit überwältigender Mehrheit wurde er auf der Mitgliederversammlung im Zenith Anfang Juli in das Amt gewählt. Gestern Abend strahlte der BR in seiner Sendung Blickpunkt Sport ein knapp achtminütiges Interview mit dem Oberlöwen aus. Darin äußert sich Mang im Gespräch mit Bernd Schmelzer unter anderem über seinen Start im Präsidentenamt und natürlich auch über die wichtige Stadionfrage.

Klaren Plan haben – und diesen umsetzen

Mit der in Bezug auf den Profifußball bei 1860 – angesichts des Größenwahns vergangener Zeiten (speziell am Ende der Ära Wildmoser rund um die Jahrtausendwende) – durchaus gebotenen Demut beginnt das Gespräch. In der achten Saison in der 3. Liga, in der sich die Löwen derzeit befinden, dürfe man nicht “von irgendwas” träumen. Nötig sei es viel mehr, “einen Schritt nach dem anderen” zu gehen, dabei aber einen “klaren Plan zu haben”, wohin man wolle. “Und diesen Plan dann sukzessive umzusetzen.” Darum ginge es, so Mang.

Sportler Mang mit einer sportlichen Metapher

Eine metaphorische Vorlage von Bernd Schmelzer nimmt der Oberlöwe dankbar auf und so vergleicht der Triathlet Gernot Mang die Herausforderungen, die vor dem gesamten Präsidium liegen, mit einer seiner sporlich aktiv betriebenen Disziplinen:

Ich glaube, Triathlon passt perfekt. Also, auf’m Rad’l sam’ma noch ned! Wir sind am Schwimmen (lacht). Wir wurden ja wirklich ins kalte Wasser gestoßen. Wir schwimmen jetzt und schauen, dass wir jetzt dann Land gewinnen und dann auf’s Rad’l steigen und Fahrt aufnehmen.

Sechzgerstadion auf 25.000 Zuschauer ausbauen…

Die Stadionfrage, die den meisten Löwenfans – neben dem aktuellen sportlichen Geschehen – das meiste Kopfzerbrechen bereitet, nimmt im BR-Gespräch natürlich auch den gebotenen Raum ein. Erneut betont Mang, dass für ihn der Standort Giesing mit einem ausgebauten und modernen Sechzgerstadion als Spielstätte der Löwenprofis alternativlos ist:

Wir vom Präsidium stehen ganz klar für den Ausbau für das Grünwalder Stadion. Weil das Grünwalder Stadion ist ja unsere Heimat, die DNA des Vereins. (…) Und darum sind wir in einem wirklich sehr sehr guten und konstruktiven Austausch mit der Stadt München. Wir wollen in den nächsten sechs Monaten eine Lösung haben. (…) Unser Ziel ist es, die Kapazität auf 25.000 zu erhöhen, um hier wirklich wirtschaftlich – auch in anderen Ligen – erfolgreich zu sein.

Zu den Chancen, die die Austragung Olympischer Spiele in München sowohl für die Stadt selbst, aber auch für die Stadionfrage beim TSV 1860 bietet, hatten wir gestern Nachmittag einen Gast-Kommentar auf sechzger.de, den wir all jenen, die ihn noch nicht gelesen haben, als interessanten Diskussionsbeitrag gerne nochmal ans Herz legen.

…aufgrund neuer Aspekte nicht unrealistisch

Gefragt nach der tatsächlichen Realisierbarkeit der Stadionpläne, führt Mang die Verschiebung von “ein paar Parametern” innerhalb der letzten Monate an. Er nennt eine (mögliche) Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Spiele und das Sechzgerstadion als Austragungsort für den olympischen Rugby-Wettbewerb. Aber auch die sogenannte “Sportmilliarde” des Bundes (nähere Infos dazu hier), die zur Förderung von Sportstätten verwendet werden soll, spielt für Mang eine Rolle.

Ich glaub, man muss jetzt schauen: Was liegt auf dem Tisch, was ist möglich? Und von da aus sollten wir dann die nächsten Schritte machen.

Nächsten Sonntag Christian Werner in Blickpunkt Sport

Übrigens: Kommenden Sonntag (24.08., 21:45 Uhr, BR) ist 1860-Geschäftsführer Dr. Christian Werner zu Gast im Studio von Blickpunkt Sport und beantwortet dann die Fragen von Moderatorin Julia Scharf.

 

Totopokal: Löwen im Achtelfinale in Illertissen

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Mit standesgemäßen Siegen in Reichmannsdorf (6:0) und Geiselbullach (8:0) in den ersten beiden Totopokal Runden 2025/26 sind die Löwen – wie gewohnt – recht entspannt ins Achtefinale des diesjährigen Wettbewerbs eingezogen. Wobei für manchen Dauergrantler im Löwenumfeld die Leistungen der Drittligaprofis in diesen Partien auf den Dorfplätzen ja leider nicht ausreichend waren. Unsere oben nochmal verlinkten Fotogalerien geben allerdings Zeugnis von stimmungsvollen, volksfestartigen Veranstaltungen in der fränkischen Provinz und vor den Toren der Landeshauptstadt, in denen die Löwen insgesamt 14 Mal Torjubel provozierten. Im Durchschnitt alle 13 Minuten. Am heutigen Montag Mittag wurde vom Bayerischen Fußballverband im Münchner Haus des Fußballs (und wieder per Liveübertragung auf Instagram) nun die Runde der letzten sechzehn Teams ausgelost. Der TSV 1860 trifft dabei auswärts auf den FV Illertissen. Spieltermin für das Achtelfinale ist das nächste spielfreie Wochenende in der 3. Liga am 6./7. September 2025.

Regionale Lostöpfe für das Achtelfinale

Mit insgesamt drei Lostöpfen (u.a. regional sortiert nach Nord- und Südbayern) operierte der bfv bei der heutigen Auslosung, in der Joachim Buchwieser, der Vize-Präsident von LOTTO Bayern als Glücksfee agierte. Entsprechend dieser Abgrenzung der verbliebenen Vereine, war von vornherein klar, dass Anfang September keine allzuweite Reise auf das Team von Patrick Glöckner wartet. Konkret geht es nun also zum Regionalligisten ins von München Giesing aus 146 Straßenkilometer entfernte Illertissen.

Der nächste Löwengegner im Totopokal

Mit dem FV Illertissen wartet direkt der amtierende Titelverteidiger auf die Löwen. Und die Schwaben sorgten erst an diesem Wochenende im “großen” Cup, für den sie sich durch den Totopokalsieg im Mai qualifiziert hatten, für Aufsehen. Mit 6:5 im Elfmeterschießen eliminierten sie den 1. FC Nürnberg und sorgten für eine der wenigen Überaschungen in der 1. Hauptrunde. In die laufende Regionalligasaison ist der FVI mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet. Einem 0:3 gegen die Würzburger Kickers folgte ein 5:1-Sieg in Bayreuth und ein 2:1-Erfolg gegen die Zweitvertretung von Greuther Fürth. Spektakel scheint Illertissen zu liegen. Die Löwen sollten gewarnt sein. Nach dem kläglichen Ausscheiden im Viertelfinale im Herbst 2022 unter Trainer Michael Köllner hat Sechzig auch noch eine Rechnung mit den Gastgebern offen. Anfang September bietet sich die Gelegenheit, diese zu begleichen.

Elfer-Drama und Triumph des Außenseiters. Den Zweitligisten 1. FC Nürnberg warf der FV Illertissen erst am vergangenen Samstag im DFB-Pokal aus dem Rennen.

Letztes Jahr mit Problemen im Achtelfinale

Die Totopokal-Geschichte der Löwen in den vergangenen Jahren ist – wie auch das oben erwähnte Aus in Illertissen unterstreicht – bekanntlich keine Erfolgsgeschichte. Dreimal schied man in den letzten Jahren im Viertelfinale mit kläglichen Darbietungen gegen unterklassige bzw. schwächere Teams aus. Das Achtelfinale wurde seit 2017 hingegen häufig relativ souverän überwunden. Allerdings gab es auch da schon die eine oder andere Zitterpartie. So gelang im vergangenen Jahr der Einzug ins Viertelfinale erst im letzten Augenblick, als Fabian Schubert in der dritten Minute der Nachspielzeit beim damaligen Bayernligisten FC Memmingen das 2:1 erzielen und so das fällige Elfmeterschießen verhindern konnte.

Elfmeterschießen auf dem Weg zum Pokalsieg

Ein solches Elfmeterschießen war hingegen 2021 im Achtelfinale in Burghausen fällig, als die – allerdings kurzfristig durch einen Corona-Ausbruch im Kader stark geschwächten – Löwen den Regionalligisten Wacker letztlich auf diese Weise bezwingen konnten. Auch im September 2019 zog das Team von Daniel Bierofka erst nach der Entscheidung vom Punkt aus beim Bayernligisten TSV 1865 Dachau in die Runde der letzten acht ein. Nach einem weiteren Elferkrimi gegen Unterhaching, bei der Marco Hiller zum Held avancierte und dem – wegen Corona – kampflosen Einzug ins Finale konnte Sechzig in jener Saison 19/20 den Pokal gegen die Würzburger Kickers im Herbst 2020 gewinnen. Das bislang einzige Mal.
Die Löwenfans hoffen auf eine Wiederholung im kommenden Frühsommer!

Das sind die Paarungen im Achtelfinale des Totopokals 2025/26:

FV Illertissen – TSV 1860
TSV 1882 Landsberg – FC Ingolstadt
FC Pipinsried – Wacker Burghausen
SV Erlbach – SpVgg Unterhaching
TSV Neudrossenfeld – TSV Aubstadt
SpVgg Ansbach – Jahn Regensburg
Viktoria Aschaffenburg – FC Schweinfurt 05
SpVgg Hankofen-Hailing – Würzburger Kickers

 

 

 

 

Nachholspiel der Amas gegen Geretsried am 29. Oktober

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Tsv 1860 U21 Tus Geretsried Starkregen Spielabbruch

Um die 500 Zuschauer hatten sich am Freitag, den 25. Juli auf das Trainingsgelände an der Grünwalder Straße begeben, um den Amas bei ihrem Heimauftakt in der Bayernliga Süd zuzusehen. Eine stattliche Kulisse! Nach einer guten Stunde Spielzeit mussten die vielen Besucher sich allerdings unverrichteter Dinge wieder auf den Nachhauseweg machen. Starkregen hatte den Platz unbespielbar und einen Abbruch der Partie unausweichlich gemacht. Nun hat der Bayerische Fußballverband die Partie zwischen dem Vizemeister der Vorsaison und dem Aufsteiger neu angesetzt. Am Mittwoch den 29. Oktober um 18.60 Uhr wird nachgesessen. Die Partie findet – wie die Erstansetzung – am Trainingsgelände des TSV 1860 statt, obwohl die Amas ab Oktober ihre Heimspiele wieder in der KIES-Arena in Gilching austragen werden.

Amas gegen Geretsried: Spielabbruch

Mit 1:0 lag das Team von Alper Kayabunar in Front, als der Himmel über Giesing an jenem Freitag Abend Ende Juli seine Schleusen öffnete und innerhalb kürzester Zeit den Fünfer-Platz auf dem Trainingsgelände unbespielbar machte. Nur kurz überlegte das Schiedsrichterteam, ob man die knappe halbe Stunde des Spiels noch an diesem Abend würde zu Ende führen könne und beschloss dann den Spielabbruch. Die Terminfindung und Neuansetzung der Partie hat ein wenig gedauert. Nun steht sie fest.

Tickets sollten ihre Gültigkeit behalten

Die am 25. Juli ja außergewöhnlich zahlreich verkauften Eintrittskarten für das Spiel der Amas gegen Geretsried sollten ihre Gültigkeit behalten haben. Man darf gespannt sein, wieviele Zuschauer dann an einem Mittwochabend im Oktober den Weg nach Giesing finden. Beim ersten Versuch hatten auch zahlreiche Schlachtenbummler aus dem bayerischen Oberland den TuS Geretsried begleitet.

Beide Teams erfolgreich in die Saison gestartet

Sportlich steht die Bayernliga Süd am neuen Spieltermin 29.10. schon vor dem 17. und damit letzten Spieltag der Hinrunde. Man darf gespannt sein, wie sich die Leistungskurven beider Teams bis dahin entwickelt haben. Zum jetzigen Zeitpunkt, nach fünf gespielten Runden gehören beide zu noch fünf ungeschlagenen Mannschaften der Liga. Jeweils drei Siege und ein Unentschieden stehen zu Buche. Die Geretsrieder haben nach einem Remis zum Auftakt gegen den FC Ismaning in Kottern (2:0), gegen Heimstetten (2:1) und in Gundelfingen (2:1) gewonnen. Die U21 der Löwen ließ auf den Auftaktsieg in Kottern (4:1) ein Unentschieden in Heimstetten und dann Siege gegen Gundelfingen (1:0) und am vergangenen Freitag Abend in Schwaig (3:0) folgen.

Auf Youtube: Interviews mit dem Löwendompteur der U21

Übrigens: Auf unserem Youtube-Kanal findet Ihr exklusive Interviews, die nach den Spielen der Amas mit deren Trainer Alper Kayabunar von uns geführt wurden.
Klickt da gern mal rein.

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Titelbild: Da geht nix mehr! Der Fünferplatz am Trainingsgelände des TSV 1860 nach Abbruch der Partie der Amas gegen Geretsried

 

DFB Pokal: Energie Cottbus als einziger Drittligist weiter

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FC Energie Cottbus DFB Pokal

Jahn Regensburg schnupperte im DFB Pokal bis tief in die Nachspielzeit hinein an der großen Überraschung gegen den 1. FC Köln. Durch zwei späte Gegentreffer verloren die Oberpfälzer jedoch noch und so zog Energie Cottbus als bisher einziger Drittligist in die 2. Runde ein.

Energie Cottbus als einziger Drittligist weiter

Ersatztorwart Sebald, der kurfristig für Bethke im Kasten stand, war der große Held beim 1:0-Sieg des FC Energie Cottbus gegen Hannover 96. Cigerci hatte die Lausitzer in Führung gebracht, später hielt Bethke einen Elfmeter der Niedersachsen und bescherte seinem Team den Einzug in die nächste Runde.

Alles andere als einen Sahnetag erwischte hingegen Dudu, der Torhüter von Viktoria Köln, der maßgeblich am frühen 0:1 für den SC Paderborn beteiligt war. Ex-Löwe Adriano Grimaldi ließ nicht zweimal bitten und schnürte kurz danach den Doppelpack. Am Ende verloren die Kölner mit 1:3 und schieden aus dem Wettbewerb aus.

Saarbrücken und Rostock raus

Chancenlos war der FC Hansa Rostock und zog gegen die TSG Hoffenheim mit 0:4 überraschend deutlich den Kürzeren. Mit 1:3 unterlag der 1. FC Saarbrücken dem 1. FC Magdeburg. Der SSV Ulm 1846 verlor gegen die SV Elversberg mit 0:1.

Ganz nah dran an der Überraschung war der SSV Jahn Regensburg, der in der 66. Minute durch Benedikt Bauer in Führung gegangen war. Bis tief in die Nachspielzeit verteidigten die Oberpfälzer, doch dann schlug der 1. FC Köln gnadenlos zurück. Eric Martel (90.+6) glich aus und Isak Bergmann Johannesson schoß die Geißböcke durch seinen Treffer in der achten Minute der Nachspielzeit sogar noch in die 2. Runde.

Heute im Einsatz: FC Schweinfurt 05 und RW Essen

Auch heute Abend sind zwei Drittligisten im Einsatz und kämpfen um den Einzug in die nächste Runde. Um 18 Uhr empfängt der FC Schweinfurt 05 den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf. Um 20.45 Uhr kommt es an der Hafenstraße zum stimmungsvollen Duell zwischen Rot-Weiß Essen und Borussia Dortmund.

Am 27.08. darf dann der SV Wehen Wiesbaden gerne für eine Überraschung gegen einen Erstligisten aus der bayerischen Landeshauptstadt sorgen. Sollte Fabian Greilinger das Siegtor erzielen, dürfte ein legendäres Interview folgen.

Sechzig um Sieben: Löwinnen I unterliegen beim FC Forstern II

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Da sich die Profis bekanntermaßen nicht für den DFB Pokal hatten qualifizieren können, hatten sie am vergangenen Wochenende spielfrei – ganz im Gegensatz zur U19, die in der ersten Cup-Runde eine unglückliche und viel zu hohe Niederlage kassierten. Die U21 holte bereits am Freitag drei Punkte in der Bayernliga und Dritte, Vierte und die Löwinnen bestritten Vorbereitungsspiele.

U19: Bitteres Pokal-Aus nach Verlängerung

120 Minuten lieferte die U19 des TSV 1860 München bei Borussia Mönchengladbach einen großartigen Fight, konnte das Pokal-Aus nach Verlängerung jedoch nicht vermeiden. Am Ende stand in Unterzahl eine deutlich zu hohe 2:6-Niederlage zu Buche.

Bayernliga: U21 siegt deutlich beim FC Schwaig

1470 Zuschauer waren zum Spitzenspiel der Bayernliga Süd zwischen Aufsteiger FC Sportfreunde Schwaig und der U21 des TSV 1860 München in die NGL-Arena in Oberding gekommen. Am Ende setzten sich die Löwen mit 3:0 durch und bleiben somit in dieser Spielzeit weiterhin ungeschlagen.

Dritte & Vierte mit Sieg und Niederlage

Kurz vor dem Saisonstart auf Kreisebene traten die dritte und vierte Mannschaft am Sechserplatz an der St.-Martin-Straße zu Freundschaftsspielen an. Während sich die Kreisklassen-Truppe von Neutrainer Sinisa Zurovac der dritten Mannschaft der DJK Pasing mit 3:5 geschlagen geben musste, konnte die Dritte den SV Günding mit 2:1 bezwingen.

Löwinnen I unterliegen beim FC Forstern II

Ebenfalls zu einem Testspiel reisten die Löwinnen am Sonntag zum FC Forstern II und mussten sich den Gastgeberinnen mit 1:2 geschlagen geben. Finja Sluka hatte Forstern in Führung gebracht (41.), ehe Lisa Städtler nach dem Seitenwechsel für den Ausgleich sorgte (50.). Den Siegtreffer für den FCF erzielte vor 80 Zuschauern Antonia Greimel in der 80. Minute.

Neues aus der 3. Liga

Alemannia Aachen im Landespokal weiter

Während einige Ligakonkurrenten im DFB Pokal im Einsatz waren (Artikel hierzu kommt im Laufe des Vormittags) bzw. spielfrei waren (z.B. unsere Löwen), musste Alemannia Aachen im Landespokal ran. Gegen den 1. FC Düren setzten sich die Schwarz-Gelben nach Rückstand am Ende deutlich mit 6:1 durch. Die Tore für die Alemannia erzielten Wriedt (2), Gaudino, Ademi, Elekwa und Scepanik.

Osnabrück schlägt Werder, Aue unterliegt Chemie Leipzig

Einen überraschenden Sieg gegen den allerdings ersatzgeschwächten SV Werder Bremen feierte der VfL Osnabrück am Samstag. Für die Lila-Weißen trafen Opitz und Riesselmann, Neuzugang Meißner kam erstmals zum Einsatz.

Erzgebirge Aue hingegen verlor sein Testspiel gegen Regionalligist Chemie Leipzig mit 0:2. Entsprechend angefressen äußerte sich Trainer Jens Härtel: “Ich hoffe, dass es die Sinne schärft, denn in der 3. Liga läuft es genauso. Du musst die ‘Basics’ auf den Platz bringen, was wir in der ersten Halbzeit nicht getan haben und dann wirst du bitter bestraft und kommst in so einem Spiel auch nicht mehr zurück.”

Amateurmannschaften: Dritte und Vierte mit Sieg und Niederlage vor Saisonstart

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Dritte im Test

In der dritten Liga ruht(e) an diesem Wochenende der Ball, nichtsdestotrotz wurde bei den Löwen Herrenfußball gespielt. Kurz vor dem Saisonstart auf Kreisebene traten die Dritte und Vierte Mannschaft am Sechserplatz an der St.-Martin-Straße zu Freundschaftsspielen an. Während sich die Kreisklassen-Truppe von Neutrainer Sinisa Zurovac der dritten Mannschaft der DJK Pasing mit 3:5 geschlagen geben musste, konnte die Dritte den SV Günding mit 2:1 bezwingen.

Viele Tore und das bessere Ende für Pasing

Zuerst war um 15:00 Uhr der Leistungsvergleich mit der A-Klassen Mannschaft aus Pasing angesetzt. Die aufgrund der höheren Ligazugehörigkeit favorisierten Löwen starteten gut in die Partie und konnten in der 22. Minute in Führung gehen. Nach dem Ausgleich in Minute 30 konnte man durch eine Elfmeter (35′) die Führung wiederherstellen. Vor der Pause kippte die Partie jedoch und Pasing drehte durch einen Doppelschlag das Spiel zu ihren Gunsten. Nach dem Seitenwechsel gelang dem TSV in der 66. Minute noch einmal der Ausgleich. Trotz allem konnten die Gäste den Sieg mit zwei weiteren Treffern (69′, 79′) fixieren. Dem Ergebnis nach zu urteilen, wartet noch einiges an Arbeit auf die Defensive der Vierten, um zum Ligastart bestehen zu können.

Dritte dreht Spiel gegen Günding

Um 17:30 Uhr war dann die Kreisliga-Mannschaft der Löwen gegen den SV Günding an der Reihe. Die Gäste treten in der kommenden Saison eine Spielklasse tiefer, respektive in der Kreisklasse an. Hier war in der ersten Spielhälfte weitaus weniger geboten als im Vorspiel. Der erste Treffer fiel in der 54. Minute und das auf der falschen Seite. Die Weiß-Blauen unter der Leitung von Neo-Coach Beppo Gutsmiedl ließ sich aber nicht beirren und stellte durch den bezirksligaerfahrenen Neuzugang Timo Ludwig (DJK Pasing) in der 63′ wieder Gleichstand her. Zu Beginn der Schlussphase (80′) gelang dann Peter Lettenbauer nach Vorarbeit von Ludwig das 2:1, welches die Amateur-Löwen dann auch über die Zeit brachten. Nach dem unglaublichen 11:0 in Poing und einer grundsätzlich erfolgreichen Vorbereitung kann die Dritte nun voller Selbstvertrauen in die Liga starten und hat nach der schwierigen letzten Saison hoffentlich à la longue nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.

Kommentar: Olympia im Grünwalder – Mut zur Chance statt Angst vor den Schattenseiten

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Grünwalder Stadion München-Giesing im Sonnenlicht

In seinem Gastkommentar beschäftigt sich Bene Niedergünzel mit der Chance für die Stadt München in der Zukunft wieder einmal Olympische Spiele auszurichten. Und mit den Chancen dieser Pläne für das Sechzgerstadion.

Abendzeitung-Lokalchef Felix Müller hat im Blatt den Olympia-Wahlkampf Münchens als „hochriskanten Tiefschlaf“ bezeichnet. Und tatsächlich: Wenn die Landeshauptstadt die Ausrichtung Olympischer Spiele ernsthaft ins Auge fasst, dann darf sie es nicht verschlafen, die Menschen mitzunehmen und eine echte Vision zu entwickeln. Und genau hier liegt auch eine Chance für uns Löwen und für das Grünwalder Stadion.

Olympia hat München schon einmal verändert

1972 hat die Stadt bewiesen, dass sie Großes stemmen kann: Der Ausbau des U- und S-Bahn-Netzes, das Olympiastadion, ja der ganze Olympiapark – bis heute ist das alles keine „Ruine“, sondern pulsierendes Herzstück Münchens. Millionen Besucherinnen und Besucher nutzen die Anlagen am Oberwiesenfeld jährlich, Konzerte und Sportfeste machen den Olympiapark zu einer der erfolgreichsten Nachnutzungen weltweit. Anders als in Athen, Rio oder Peking sind die Spuren in München nicht Mahnmale, sondern – auch über fünfzig Jahre später – lebendige Orte.

München ist begeisterungsfähig

Die Leichtathletik-EM 2022 hat – neben so vielen anderen Veranstaltungen der letzten Jahre – gezeigt, dass München Lust auf große Sportereignisse – auch oder insbesondere jenseits des Fußballs – hat: Volle Ränge, eine ausgelassene Stimmung im Olympiastadion, beste Bilder für Europa. Auch der jährliche Stadtmarathon, die European Championships oder die vielen Sportfeste im Dantestadion ziehen stets Tausende an. Die Münchnerinnen und Münchner lassen sich mitreißen – wenn die Veranstaltung stimmt und authentisch ist.

Grünwalder Stadion: Jetzt den nächsten Schritt gehen

Das Sechzger ist in den Plänen für Olympia bereits als Rugby-Spielstätte gesetzt. Aber warum bei 15.000 Plätzen aufhören? Wir Löwen sollten den Ausbau auf 25.000 Zuschauer fordern! Olympia wäre der ideale Anlass, endlich den nächsten Schritt zu gehen: modernisieren, vergrößern, genehmigen – und zwar schneller, als es sonst in München möglich wäre.

Rugby-Löwe im Sechzger bei Olympia…

Noch schöner: Seit kurzem gibt es beim TSV 1860 auch wieder eine Rugby-Abteilung. Stellt euch vor, ein Spieler aus unserer eigenen Sparte läuft im Sechzgerstadion im deutschen Trikot bei Olympia auf. Gänsehaut pur! Genau solche Geschichten machen Olympia lebendig und würden dem Sechzger noch mehr Bedeutung geben.

Nachhaltigkeit statt Sportswashing

Ja, man muss natürlich kritisch sein und bleiben: Die großen Verbände wie IOC oder FIFA stehen für vieles, was in der Sportwelt komplett schief läuft – Intransparenz, Gigantismus, Sportswashing… Aber gerade deshalb ist es so wichtig, dass Städte wie München ein Gegenmodell entwickeln und als realisitische Perspektive aufzeigen: Spiele, die bestehende Stadien nutzen, mit kurzen Wegen und einer nachhaltigen Infrastruktur. Keine weißen Elefanten, sondern Arenen mit Tradition, Kultur und Zukunft.

Chance für München und Chance für Sechzig

Olympia in München kann ein Gewinn sein – für die Stadt, für den Sport, für die Löwen. Während andere Länder die Spiele nur als PR-Show missbrauchen, könnten wir zeigen, wie es besser geht: bürgernah, nachhaltig, mit echter Begeisterung. Das Grünwalder Stadion spielt dabei eine Schlüsselrolle. Es ist Kult, es ist mitten in der Stadt, es steht für Emotion und Authentizität.

1860-Fans sind Bürger dieser Stadt

Und eines muss die Stadt begreifen: Wenn sie die Münchnerinnen und Münchner überzeugen will, dann darf sie die Fans des TSV 1860 nicht ignorieren. Das leichteste Mittel, sie ins Boot zu holen, ist ein zeitgemäßer Ausbau des Grünwalder Stadions – mit einer Kapazität, die zukunftsfähig ist. Die Zeit von Arenen außerhalb der Stadt, die wie ein Baumarkt oder Discounter am Rand herumstehen, ist vorbei. Die Menschen wollen Stadien in der Stadt, lebendig, erreichbar, Teil des Viertels. Genau das ist das Sechzger!

Also: Nicht weiter im Tiefschlaf versinken. Sondern mutig sagen: Ja zu Olympia im Grünwalder! Ja zum Ausbau auf 25.000! Ja zu Spielen, die München wieder ein Stück weiterbringen.

17.08.1969: TSV 1860 erkämpft sich ein spätes 2:2 beim FC Winterthur

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Schützenwiese Winterthur
Schützenwiese, die Heimat des FC Winterthur

Manche Spielansetzungen muss man nicht verstehen. Am 16.08.1969 traten die Löwen zum 1. Spieltag der Bundesliga bei Alemannia Aachen an und entführten mit dem 0:0 einen Zähler nach Giesing. Nur einen Tag später war Münchens große Liebe wieder im Einsatz. Aber nicht etwa in der Nähe von Aachen oder München, nein, der TSV 1860 gastierte beim FC Winterthur in der Schweiz.

Wiedersehen mit einem Meisterlöwen

Da damals nur zweimal gewechselt werden durfte und die Kader generell nicht so groß waren wie heutzutage, verwundert es nicht, dass sich die Aufstellungen auf dem Tivoli und auf der Schützenwiese ähnelten. Zudem trafen die Löwen in Winterthur auf einen alten Bekannten. Timo Konietzka war 1967 vom TSV 1860 zum FC Winterthur gewechselt und verhalf dem Verein mit 34 Toren in 26 Spielen zum Aufstieg in die höchste Spielklasse.

Der TSV 1860 beim FC Winterthur

3.600 Zuschauer fanden sich an diesem Sonntag Nachmittag auf der Schützenwiese ein, um den Gast aus Deutschland unter die Lupe zu nehmen. Schon früh gingen die Löwen in Führung, als Klaus Fischer zum 0:1 einnetzte (7.). Winti hielt jedoch dagegen und glich nach der Pause durch Dimmeler aus (69.). Fast schon selbstverständlich durfte auch Timo Konietzka jubeln; der Ex-Löwe brachte den FC Winterthur in der 75. Minute in Führung. Doch Sechzig wollte sich nicht geschlagen geben und kam durch Klaus Fischer, damals gerade mal 19 Jahre alt, zum erneuten Ausgleich.

Fischer war 1968 vom Bezirksligisten SC Zwiesel zum TSV 1860 gewechselt. Er etablierte sich dort rasch als Stammspieler und brachte es bereits in seiner ersten Saison auf 26 Bundesligaspiele, in denen er insgesamt neun Tore erzielte. In seiner zweiten Spielzeit bei den Löwen reifte er zum Stammspieler und erzielte dabei 19 Tore. Damit belegte er Platz 3 der Torjägerliste in der Bundesliga. Den Abstieg des TSV 1860 im Jahr 1970 konnte er jedoch nicht verhindern und wechselte anschließend zum FC Schalke 04. Insgesamt absolvierte Klaus Fischer 535 Bundesliga- und 45 Länderspiele.

Die Aufstellung der Löwen

Beim Remis in Winterthur schickte Trainer Fritz Langner folgende Mannschaft des TSV 1860 aufs Feld.

Radenkovic – Lex (Denz), Kroth – Berg, Zeiser, Hiller – Fischer, Kölbl, Keller, Schmidt, Reiner

Tore:
0:1 Fischer (7.), 1:1 Dimmeler (69.), 2:1 Konietzka (75.), 2:2 Fischer (85.)

Die Daten stammen mal wieder aus dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys!