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Spitzenreiter: Löwinnen I setzen Siegesserie fort

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Die Löwinnen I setzen ihre Siegesserie gegen Centro Argentino de Munich fort und bleiben damit ohne Punktverlust an der Tabellenspitze der Kreisliga. Die U23 musste sich diesmal mit einem Punkt zufrieden geben.

Löwinnen I setzen Siegesserie fort

Als klare Favoritinnen starteten die Löwinnen in die Partie gegen Centro Argentino de Munich und wurden dieser Rolle auch gerecht. Bereits nach sechs Minuten sorgte Laura Kreuzer für die Führung des TSV 1860. Bis zur Pause hatten Paula Höfler (32.) und Leonie Lauth (34.) den Vorsprung ausgebaut. In der zweiten Halbzeit ließ Lisa Städtler den vierten Treffer folgen, ehe Julia Ennen den Schlußpunkt zum 5:0 setzte (83.). In der Tabelle führen die Löwinnen mit 15 Zählern aus 5 Spielen vor dem punktgleichen FC Teutonia München, der allerdings schon eine Partie mehr absolviert hat.

Mit einem Remis musste sich die U23 diesmal begnügen. Obwohl die Löwinnen II zweimal in Führung gingen, reichte es am Ende nur zu einem Punkt gegen den TSV Hohenbrunn-Riemerling. Die Tore für Sechzig erzielten Saadet Tombul (2.) und Julia Cecati (42.). Trotz des überraschenden Punktverlustes bleibt die U23 auf Platz 1 in der Kreisliga.

Kantersieg für U15, Niederlage für U17

Eine bittere Niederlage musste die U17 beim FC Wacker München II hinnehmen. Dilara Yilmaz (15.) und Helena Rudrich (67.) brachten die Löwinnen zwei Mal in Front, am Ende stand jedoch eine 2:4-Pleite zu Buche. In der Tabelle der Landesliga liegt der TSV 1860 punktgleich mit dem Zweiten FC Wacker auf Rang 5. Unangefochtener Tabellenführer ist der FC Augsburg.

Gleich ein Dutzend Tore schenkte die U15 der SG Aßling/Grafing ein und baute ihre Tabellenführung in der Bezirksliga aus. 5 Spiele, 15 Punkte, 47:0 – so die eindrucksvolle Bilanz. Beim 12:0-Sieg am Wochenende trugen sich Daniela Ramos (4), Lena Engl (2), Maria Azizi (2), Laura Elmer, Marta Pavic, Marisa Gerhards und Anisa Qarri in die Torschützenliste ein.

Einen Kantersieg gab es für die U15 Löwinnen

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – MSV Duisburg

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Einen rundum gelungenen Abend erlebten die Zuschauer am Sonntag im Grünwalder Stadion, sofern sie es mit den Löwen hielten. Eine sensationelle Choreo, eine beeindruckende Pyroshow und ein hart erkämpfter Heimsieg unter Flutlicht – was will man mehr? In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg im ausverkauften Grünwalder Stadion.

Choreographie & Pyroshow auf Giesings Höhen

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu TSV 1860 München – MSV Duisburg

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 schlägt den Tabellenführer

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Gelungenes Debüt für Markus Kaczinski: gegen den Tabellenführer MSV Duisburg setzte sich der TSV 1860 München durch und holte am Sonntagabend einen Heimsieg. Die U21 musste hingegen eine nicht-erwartete Niederlage hinnnehmen. Zum Start in eine neue Woche gibt es nun alles Wichtige rund um die Löwen auf einen Blick.

TSV 1860 siegt zuhause gegen den Tabellenführer

Mit Spannung war das erste Spiel unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski erwartet worden. Am gestrigen Sonntag war direkt zum Start der ungeschlagene Tabellenführer aus Duisburg in Giesing zu Gast – doch die Fans des TSV 1860 München sollten ihr Kommen nicht bereuen. Zum einen sahen sie zu Spielbeginn eine tolle Choreografie in der Westkurve, die für tolle Bilder sorgte. Zum anderen durfte einem auch das Geschehen auf dem Platz gefallen: zwar war im spielerischen Bereich phasenweise noch Luft nach oben, doch die Löwen hängten sich rein und belohnten sich schlussendlich mit einem Heimsieg. Drei wichtige Punkte wandern also auf das Konto des TSV 1860, der am kommenden Wochenende in Mannheim zu Gast ist.

U21 unterliegt beim Liga-Schlusslicht

Ganz anders war und ist dagegen die Gefühlslage beim TSV 1860 II in der Bayernliga Süd. Als Erster in der Tabelle gingen die Löwen gegen das Liga-Schlusslicht Hauzenberg natürlich als klarer Favorit in die Partie. Doch am Freitag sollte einfach kein Tor für die Mannschaft von Alper Kayabunar fallen, stattdessen schlugen die Gastgeber einmal eiskalt zu. Überraschenderweise steht damit eine Niederlage zu Buche, Kayabunar war im Interview nach Abpfiff entsprechend nicht zufrieden.

Dritte holt Auswärtssieg in der Kreisliga

Zurück zu einer Erfolgsmeldung vom Wochenende: der TSV 1860 III hat in der Kreisliga einen Auswärtssieg erzielt. Zunächst gingen die Löwen früh in Rückstand, konnten den Spielstand aber noch im ersten Durchgang ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel hatten sie den längeren Atem und waren zudem treffsicher, sodass aus Schwabing drei Punkte mit nach Giesing gingen.

Kartenverkauf für Spiel gegen Aubstadt beginnt

Am heutigen Montag startet der Online-Vorverkauf für das Toto-Pokal-Spiel gegen den TSV Aubstadt. Die Partie findet am Mittwoch, den 12.November statt. Alle Informationen zu Preisen und wo der Onlineshop zu finden ist, gibt es hier auf einen Blick.

News aus der 3.Liga

Der 11.Spieltag

Der Vorsprung des MSV Duisburg an der Tabellenspitze ist geschmolzen. Energie Cottbus holte in Ulm einen Auswärtssieg und liegt nur noch einen Punkt hinter den Zebras. Der Tabellendritte Saarbrücken unterlag zuhause mit 2:4 gegen Verl, auch für Osnabrück gab es nichts zu holen (0:4 gegen Hoffenheim II). Essen (1:0 gegen Köln) und Rostock (3:0 gegen Wiesbaden) feierten jeweils Heimsiege. Der nächste Löwen-Gegner Mannheim setzte sich am Freitagabend mit einem 2:0 in Aue durch.

Der TSV 1860 München liegt nach dem Sieg gegen Duisburg mit 15 Punkten auf Rang 12.

 

Heimsieg: TSV 1860 zwingt Spitzenreiter MSV Duisburg in die Knie

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Was! Für! Eine! Erlösung! In einer zwar nicht durchgehend hochklassigen, aber stets intensiven und spannenden Partie besiegte der TSV 1860 München den bisher ungeschlagenen Tabellenführer MSV Duisburg mit 3:1. Bei der Premiere von Trainer Markus Kauczinski traf Sigurd Haugen doppelt, Torwart Thomas Dähne zeigte kurz vor Schluss eine Weltklasse-Parade und sicherte den Dreier für Münchens große Liebe.

Schifferl startet in der Innenverteidigung

Bei den Löwen rückte Raphael Schifferl etwas überraschend in die Startelf, der junge Clemens Lippmann kam auf der ungewohnten linken Seite zum Einsatz. In den ersten zehn Minuten machte der TSV 1860 direkt Druck, ohne sich dabei nennenswerte Torchancen zu erarbeiten.

Nach zehn Minuten kamen auch die Meidericher besser ins Spiel, gewannen mehr und mehr die Kontrolle über die Partie, doch außer bei einem Distanzschuss von Sussek musste auch Thomas Dähne kaum eingreifen. Dennoch wirkten die Gäste insgesamt kreativer und kamen vor allem über die Außen immer wieder vor das Tor der Löwen.

Zwei Tore binnen 90 Sekunden

Bis kurz vor der Pause blieb das Spiel jedoch torlos, dann aber ging es Schlag auf Schlag. Zunächst fasste sich Deniz ein Herz, schoss aus gute 20 Metern volley aufs Tor, traf den Ball aber nicht richtig. Sigurd Haugen erfasste die Situation blitzschnell und hielt in der Mitte den Fuß rein, der Ball wurde unhaltbar abgefälscht und es stand 1:0 für die Löwen (41.).

Die Freude indes währte nicht lange, denn nur 90 Sekunden später glich der MSV im ausverkauften Grünwalder Stadion aus. Sechzig wirkte auf der linken Abwehrseite unsortiert, Symall setzte Bitter in Szene und der hämmerte den Ball aus kürzester Distanz zum Ausgleich unter die Latte (43.).

Haugen schnürt den Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Löwen zwar bemüht, aber ideenlos. Die Gäste hatten das Geschehen weitestgehend im Griff, spielten aber nicht konsequent genug, um aus der optischen Überlegenheit Kapital zu schlagen. Sechzig stand defensiv sehr ordentlich und konnte meist klären, bevor es richtig brenzlig wurde. In der 65. Minute jedoch musste Dähne zweimal gegen Bitter zugreifen, um den Rückstand zu verhindern.

Das Tor fiel dann auf der anderen Seite, als der eingewechselte Hobsch seinen Sturmkollegen Haugen auf die Reise schickte, dieser zwei Gegenspieler abschüttelte und auch den Keeper stehenließ und den Ball schließlich ins leere Tor schob (78.). Ekstase in Giesing!

TSV 1860 bezwingt Spitzenreiter MSV Duisburg

Aber noch war das Spiel ja nicht zu Ende und der MSV kämpfte um den Fortbestand seiner Serie, denn seit September 2024 (!) hatten die Zebras auswärts nicht mehr verloren. Versuchten es die Meidericher zunächst noch spielerisch, wurde mit zunehmender Spieldauer immer mehr die Brechstange ausgepackt – und Thomas Dähne zum Held! Mit einer absolut unfassbaren Parade hielt der Löwenkeeper in der Nachspielzeit die knappe Führung fest.

Nur wenige Augenblicke später steuerte Thore Jacobsen nach Pass von David Philipp alleine aufs Duisburger Tor, blieb cool und schob den Ball flach zur endgültigen Entscheidung in die Maschen (90.+5). Was für ein wahnsinnig wichtiger Sieg für die Löwen – nicht nur mit Blick aufs Punktekonto, sondern auch für die Moral.

Liveticker: TSV 1860 München – MSV Duisburg (11.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem MSV Duisburg! Die beiden Mannschaften treffen am 11. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Der Tabellenführer ist zu Gast in Giesing! Duisburg hat einen sensationellen Saisonstart hingelegt und liegt derzeit ungeschlagen auf Rang 1 der Tabelle. Noch ohne Niederlage sind die Meidericher also – das darf sich aus Sicht der Löwenfans heute gerne ändern. Beim ersten Auftritt des neuen Trainers Markus Kauczinski wären drei Punkte auf jeden Fall gleich ein guter Start in die neue Amtszeit. Ob Kevin Volland rechtzeitig fit wird, entscheidet sich erst kurzfristig, doch unabhängig davon sind die Löwen heiß darauf, den Zebras die erste Saisonniederlage zuzufügen.

3 1 Spielstand Heimspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Dähne – Lippmann, Dulic, Schifferl, Voet – Deniz (73. Christiansen), Jacobsen – Rittmüller, Volland (77. Philipp) – Niederlechner (73. Hobsch), Haugen (90.Reinthaler)

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Maier, Wolfram, Faßmann

Tore:
1:0 Haugen (41.), 1:1 Bitter (43.), 2:1 Haugen (79.), 3:1 Jacobsen (90.+5)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Kapitän Jesper Verlaat wird ebenso verletzungsbedingt fehlen wie Morris Schröter und Kilian Jakob. Kevin Volland könnte nach seiner Fleischwunde eine Punktlandung hinlegen und doch noch im Spieltagskader (und in der Startaufstellung?) stehen. René Vollath wird aufgrund der U23-Regel lediglich als Torwarttrainer auf der Bank sitzen. Emre Erdogan und Samuel Althaus waren am Freitag bei der U21 im Einsatz.

Ausfälle beim MSV Duisburg:
Bookjans, Borkowski (beide verletzt)

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – MSV Duisburg außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung 26/26: Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg

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Duisburg im Gästeblock des GWS 23/24

Der neue Trainer ist endlich da, die Länderspielpause vorbei und am Sonntag wartet ein richtiger Gradmesser auf die Löwen. Es kommt die einzige noch ungeschlagenen Mannschaft nach Giesing, deren aktuellen Höhenflug man nicht wirklich voraussehen konnte. Ich für meinen Teil hatte dieses Jahr mit keinem Aufstiegsüberflieger gerechnet, doch die Zebras aus Duisburg belehren mich aktuell eines Besseren. Aber irgendwann hat alles mal ein Ende und dieses Ende kann sich gerne beim Debüt unseres neuen Cheftrainers ereignen. Mal sehen, was der Sonntag bringt, wenn die Löwen den Meidericher Spielverein 02 e.V. Duisburg empfangen!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die Lage in Duisburg könnte nicht besser sein, zumindest wenn man auf den sportlichen Erfolg des örtlichen Profiverein blickt. Völlig überraschend steht der Aufsteiger nach zehn Spieltagen ungeschlagen an der Spitze der Tabelle. Die bisherige Bilanz liest sich eindrucksvoll: 24 Punkte, 7 Siege und 3 Remis und eine Tordifferenz von 22:9 stehen zu Buche. Im Schnitt schießt man also über zwei Tore, während man nur knapp eins kassiert.

Seit Anfang der neuen Spielzeit lesen sich die Ergebnisse der Zebras wie ein schöner Traum. Seit Juni musste man sich nur in Testspielen gegen Münster und Bochum geschlagen geben, in Pflichtspielen ist man noch ungeschlagen. Zuletzt besiegte man den KFC Uerdingen mit 3:1 in Länderpokal. In der Liga ist der Schwung aber etwas verloren gegangen. Aus den letzten fünf Partien holte man “nur” 9 Punkte, die beiden Partien vor der Pause gegen Rostock und Saarbrücken konnte man nur unentschieden gestalten. Auch gegen den TSV Havelse gab es nur ein Remis, gesiegt hat man gegen die schwächeren Gegner aus Ingolstadt und Schweinfurt.

Trotzdem hält der Höhenflug der Mannschaft von Dietmar Hirsch – Trainer, Fan und Ex-Spieler-Identifikationsfigur in Personalunion – weiterhin an und die Löwen sollten sich auf einen weiter wirbelnden, spielfreudigen Aufsteiger gefasst machen gegen, den man ganz schnell alt aussehen kann.

Kader & Transfers

Die Duisburger vertrauen auf ihre Aufstiegshelden, das hat das Transferfenster gezeigt. Ein Wechselperiode mit 9 Abgängen und 11 Neuzugängen von denen einer aus der eigenen U19 kommt ist insbesondere für einen Aufsteiger sehr zurückhaltend.

Leistungsträger wurde keiner abgegeben: vier Spieler wechselten in die Regionalliga, Thomas Pledl (31, ZM) und Kilian Pagliuca (28, OM) wurden in die Vereinslosigkeit entlassen und drei weitere in die vierte Leistungsstufe verliehen.

Auf der anderen Seite wurde sich intelligent und ablösefrei verstärkt. Interessanterweise ist keiner der Neuzugänge für das Feld älter als 26 Jahre. Aus Regensburg, also mit Erfahrung aus Liga 2, kamen Christian Viet (26, OM) und Rasim Bulic (24, DM). Von Blau-Weiß Linz wechselte Conor Noß (24, LA) and die Wedau während Dennis Borkowski (23, RA) und Tim Heike (25, MS) von der Donau (Ingolstadt) ins Ruhrgebiet wechselten. Im Sturmzentrum wurde man im westlichen Ausland fündig. Von Vitesse Anheim aus der zweiten niederländischen Liga holte man Andy Visier (20) und von Beerschot VA aus dem belgischen Unterhaus wechselte Florian Krüger (26) nach Duisburg. Der neue Ersatztorwart ist Omer Hanni, der von Hapoel Haifa aus dem israelischen Oberhaus kam.

Vom Bestandskader sind insbesondere Kapitän Alexander Hahn (32, IV), der hinten den Laden zusammenhält, und Patrick Sussek (25) zu nennen. Letzterer ist gebürtiger Ingolstädter und hat sich über die Regionalliga Nordost den Weg in den Profifußball gebahnt. Nun steht er, oft auch als Einwechselspieler eingesetzt, bei 10 Scorerpunkten in 7 Spielen und einem fantastischen Kicker-Notenschnitt von 2,29!

Löwenpower: –

Vereinsgeschichte

Die Zebras wurden am 2. Juni 1902 als “Meidericher Spiel=Verein” in der Stadt Meiderich gegründet die nur drei Jahre später mit Duisburg vereinigt wurde. 1905 fusionierte man mit dem “Sportklub Viktoria Meiderich” und trat kurzzeitig unter dem Namen “Meidericher Sportverein” an. Von 1919 bis 1923 war man mit dem “Turnverein von 1880” zum Großverein “Meiderichter TuS 1880” zusammengeschlossen. Den endgültigen Namen, den der Verein bis heute trägt, gab er sich dann im Jahre 1967.

Die Anfangsjahre

Zwischen 1902 und 1925 entwickelte sich der Meidericher SV von einem einfachen Fußballverein der untersten Spielklasse (C-Klasse) zu einem etablierten Club mit Erfolgen in höheren Ligen. Nach dem Krieg strebte der MSV den Aufstieg in die Gauliga an, blieb jedoch zunächst erfolglos. Durch eine Liga-Neueinteilung spielte der MSV dann aber ab 1922/23 in der Gauliga Niederrhein.

Zwischen 1925 und 1933 spielte der Meidericher SV erfolgreich in der Bezirksklasse Niederrhein und gewann mehrfach die Niederrheinmeisterschaft. Höhepunkt war die Teilnahme an der westdeutschen und sogar an der deutschen Meisterschaft, auch wenn man dort jeweils früh ausschied. Ab 1933, nach einer Ligareform, wurde der MSV nicht in die neue Gauliga aufgenommen, obwohl er zuvor fast durchgehend erstklassig war. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Spielbetrieb zunehmend unregelmäßig. Bis 1944 trat der MSV noch an, teilweise in einer Kriegsspielgemeinschaft. Mit der Aussetzung der Meisterschaft im November 1944 endete der Fußballbetrieb vorerst vollständig.

Ab 1949 stieg der Verein in die neu eingeführte 2. Liga West auf und träumte vom Aufstieg in die Oberliga. 1950 gelang der Aufstieg in die Oberliga West. Der Verein erlebte sportliche Höhen und Tiefen, stieg zwischenzeitlich ab, schaffte aber den schnellen Wiederaufstieg. In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren setzte der MSV verstärkt auf Nachwuchsspieler, was zu wechselhaften Ergebnissen führte. Unter Trainer Willi Multhaup stabilisierte sich das Team und erreichte 1963 mit dem dritten Platz in der Oberliga die Qualifikation für die neugegründete Bundesliga. Der Aufstieg in die Bundesliga wurde groß gefeiert und markierte einen bedeutenden Meilenstein in der Vereinsgeschichte.

Ab der Gründung der Bundesliga

In der ersten Bundesliga-Saison wurde Duisburg überraschend Vizemeister hinter dem 1. FC Köln. In den folgenden Jahren schwankten die Leistungen, 1966/67 stand der MSV zur Winterpause auf dem letzten Platz, konnte sich aber nach der Umbenennung in „MSV Duisburg“ durch eine starke Rückrunde retten.

Ab der Saison 1970/71 setzte der MSV verstärkt auf Nachwuchsspieler, darunter Bernard „Ennatz“ Dietz, der zum prägenden Spieler der Mannschaft wurde. Trotz eines holprigen Starts erreichte der Verein regelmäßig Plätze im Mittelfeld, konnte aber nicht an frühere Spitzenzeiten anknüpfen. Höhepunkte waren Siege gegen Top-Teams wie den FC Bayern München. Mitte der 1970er Jahre erreichte der MSV mehrere Male das DFB-Pokalfinale und qualifizierte sich für den UEFA-Cup, wo man in der Saison 1978/79 sogar bis ins Halbfinale kam. Das legendärste Spiel dieser Zeit war der 6:3-Sieg gegen Bayern München 1977, bei dem Bernard Dietz als Verteidiger vier Tore erzielte. Trotz dieser Erfolge war der Ligaalltag oft von finanziellen Sorgen und Abstiegskampf geprägt. Nach anhaltenden finanziellen Schwierigkeiten kam es schließlich dazu, dass der MSV nach 19 Jahren Erstklassigkeit in der Saison 1981/82 mit nur 19 Punkten und als Tabellenletzter in die 2. Bundesliga abstieg.

Danach hatte der MSV Duisburg weiter mit finanziellen Problemen zu kämpfen. 1986 stiegen die Zebras in die Oberliga ab und spielte mehrere Jahre gegen Amateurteams, bevor man 1988/89 in den Profifußball zurückkehrte. In den frühen 1990er Jahren schaffte der MSV mehrfach den Aufstieg in die Bundesliga, konnte sich aber meist nicht lange halten und stieg wieder ab. Zwischen 1997 und 1999 waren die Jahre sportlich am erfolgreichsten mit mehreren einstelligen Tabellenplätzen und einem Pokalfinale 1998.

Nach der Jahrtausendwende

Die 2000er Jahre waren von weiteren Auf- und Abstiegen geprägt. Der MSV hielt sich in der 2. Bundesliga meist im Mittelfeld, verfehlte aber den Aufstieg. Ab 2010 begann ein Neuanfang mit Fokus auf langfristige Stabilität und Nachwuchsförderung. Als Höhepunkt  erreichte man 2011 das DFB-Pokalfinale gegen Schalke 04. Trotz Bemühungen spitzte sich 2012 die finanzielle Krise zu, eine Insolvenz konnte jedoch durch Unterstützung abgewendet werden.

2013 verweigerte der Lizenzierungsausschuss dem MSV Duisburg aber wegen fehlender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit die Lizenz für die 2. Bundesliga. Nach der Lizenzierung für die 3. Liga verfehlte man jedoch den direkten Wiederaufstieg. Im März 2014 stimmten Gläubiger einem Schuldenschnitt von rund 12 Millionen Euro zu. 2015 stieg der MSV in die 2. Bundesliga auf, trotz starker Rückrunde folgte 2016 wieder der Abstieg in die 3. Liga nach einer Relegation gegen Würzburger Kickers. Mit einem starken Saisonendspurt stieg der MSV sofort wieder in die 2. Bundesliga auf und beendete die Saison 2016/17 als Tabellenführer. Zwei Jahre später fand man sich abermals in Liga 3 wieder, wo man sich diesmal im hinteren Mittelfeld eingruppieren musste.

Nach dem Abstieg im letzten Jahr trat der MSV das erste Mal seit Gründung der Bundesliga in der vierten Leistungsstufe an. Nun ist man also zurück in Liga 3 zu deren Stammbesetzung man aber auch erst seit Anfang der 2010er Jahre gehört.

Der Verein

Der MSV Duisburg vereint rund 11 250 Mitglieder unter den blau-weißen Farben. Neben Fußball wird im Dachverein auch noch Handball, Hockey, Judo, Leichtathletik und Turnen angeboten. Die Zebras unterhalten auch ein NLZ nach DFB-3-Sterne-Standards, welches am Traditionsstandort in Duisburg-Meiderich liegt. An der Westenderstraße liegt auch das Vereinsheim, das in den letzten Jahren vor dem Verfall gerettet wurde und nun wieder einen Ort des Zusammentreffens am Trainingsgelände darstellt.

Fanszene

Die aktive Fanszene der Meidericher steht in der Nordkurve des Wedaustadions. Zwei Ultragruppen geben den Ton an, allen voran die “Kohorte Ultras” und dazu die “Proud Generation Duisburg”. Zu ersteren gehört noch die Jugendgruppe “Jungspunde”, welche bei der Gründung 2007 von den vorher aufgelösten “Ultras Duisburg 98” übernommen wurde. Diese Gruppe waren die Pioniere in Sachen Ultra in Duisburg und haben von 1998 bis 2007, mit einer zweijährigen Unterbrechung Anfang der 2000er die Stimmung in der Nordkurve verantwortet. Die “Proud Generation” besteht ebenfalls seit 2007, näherte sich in ihrer Ausrichtung immer mehr der Ultrabewegung an und ist spätestens seit 2012 richtig in dieser Welt angekommen.

Die Kohorte unterhält einen Infostand direkt am Fanprojekt Container vor dem Wedaustadion und pflegt eine Freundschaft zu den “Ultras Mainz”, welche auch gesellschaftspolitisch progressiver einzustufen wären. Die Proud Generation unterhält als Umfeldorganisation den Freundeskreis PG, durch welchen man die Gruppe unterstützen und durch mehrere Stufen Teil der Hauptgruppe werden kann. Eine Freundschaft gibt/gab es zur (früheren) “Brigata Tifosi” aus De Graafschap, welche sich aber erst kürzlich nach über 20 Jahren ihre Auflösung bekannt gaben.

Natürlich stehen auch andere Fangruppierungen in der Duisburger Nordkurve, deren Zaunfahnenbild von vielen kleineren Fetzen geprägt ist. Die Zuordnung dieser zu gewissen Gruppen ist mir leider (noch) nicht möglich. Der MSV listet auf seiner Website übrigens 108 offizielle Fanclubs, von denen 75 Duisburg als Hauptsitz angegeben haben.

Vor gut 10 Jahren kam es innerhalb der Fanszene zu gewalttätigen Übergriffen von rechts stehenden Personen auf die eher progressiv ausgerichteten Ultras der Kohorte. Hier sollen neben Personen der PG und der mittlerweile aufgelösten Hooligangruppe “Division Duisburg” auch Mitglieder rechtsextremer Gruppen aus Duisburg und Umgebung beteiligt gewesen sein. “Proud Generation” und “Kohorte” existieren aber bis heute nebeneinander und seitdem sind keine weiteren gröberen Vorfälle bekannt geworden.

Soziales Engagement

Auch das Verhältnis zum Verein ist anscheinend sehr gut, sodass man dieses Jahr gemeinsam eine T-Shirt-Aktion mit dem Titel “Wahnsinn von der Wedau” startete mit deren Erlös benachteiligte Kinder aus der Stadt ins Stadion eingeladen werden. Außerdem werden immer wieder Bechersammlungen zu zu karitativen Zwecken durchgeführt. Aktuell unterstützt die Kurve, die an Knochenkrebs erkrankte, 12-jährige Lea:

“Gerne möchten wir euch an dieser Stelle darüber informieren, dass die Bechertonnen der aktiven Fanszene ab dem Heimspiel gegen Rostock nicht mehr für die Ruhrorter Hafenkids, sondern für Lea befüllt werden. […] Bei Lea handelt es sich um ein zwölfjähriges Mädchen, das ein leidenschaftlicher MSV-Fan ist und Anfang dieses Jahres aus einer unbeschwerten Kindheit herausgerissen wurde – Diagnose: Knochenkrebs. Seitdem kämpft Lea mit zahlreichen Behandlungen gegen die Krankheit. Neben mehreren Chemotherapien wurde ihr vor Kurzem operativ ein Stück des Oberschenkelknochens entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Weitere Chemotherapien sind geplant bzw. unumgänglich, um den Krebs endgültig in seine Schranken zu weisen.

Trotz dieser schweren Situation zeigt Lea eine beeindruckende Energie und Lebensfreude. Wann immer es möglich war, hat sie trotz der Krankheit die Spiele des MSV besucht und dort auch in anderen Kurven – wie zuletzt am Dienstag in Saarbrücken – aufmunternde Spruchbänder sehen dürfen. Leas Familie konnte im Rahmen einer GoFundMe-Kampagne bereits einige Spenden sammeln, um ausfallende Gehälter sowie anfallende Kosten zu decken und besondere Momente oder Erlebnisse für Lea zu ermöglichen. […] Solltet ihr darüber hinaus ebenfalls etwas für Lea spenden wollen und können, findet ihr den Link zur GoFundMe-Seite über den eingefügten QR-Code oder direkt unter: https://www.gofundme.com/f/lea-kampft-gegen-ewing-sarkom-knochenkrebs

Lea, unsere Gedanken sind bei dir und deiner Familie! Kämpf(t) weiter!”

Trivia – Unnützes Wissen

  • Die Rolle des Kult-Tatortkommissars Horst Schimanski ist Fan des MSV Duisburg.
  • Der “Zebratwist” wird seit 1964 im Duisburger Stadion gespielt und gilt deshalb als eine der ältesten offiziellen Vereinshymnen Deutschlands. Heute wird er als Torhymne verwendet.
  • Ein großer Teil der ausgelagerten Fußballfirma gehört in Duisburg dem US-Trikot-Ausstatter “Capelli”. Mehr dazu gibts in der Rückrunde.

Der 11. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – SV Waldhof Mannheim
Samstag 14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – SC Verl 1924
14:00 Uhr VfB Stuttgart II – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – TSG 1899 Hoffenheim II
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – FC Ingolstadt 04 
16:30 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Viktoria Köln 1904
Sonntag 13:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr TSV 1860 München – MSV 02 Duisburg
19:00 Uhr TSV Havelse 1912 – SSV Jahn Regensburg

 

TSV 1860 feiert Auswärtssieg bei FC Alte Haide-DSC München

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Trotz frühem Rückstand setzte sich der TSV 1860 München III am Samstagnachmittag beim FC Alte Haide-DSC München durch. Die Löwen bleiben damit auf Platz 5 der Kreisliga-Tabelle.

TSV 1860 gewinnt bei FC Alte Haide-DSC München

Alles andere als nach Plan begann die Partie der Dritten auf der Sportanlage an der Guerickestraße. Bereits in der 9. Minute gingen die Gastgeber in Führung und schickten sich an, in der Tabelle an den Löwen vorbeizuziehen. Dann aber kam die Elf von Trainer Beppo Gutsmiedl besser ins Spiel und Timo Ludwig glich für den TSV 1860 aus (26.). Dabei blieb es bis zur Pause und nach dem Seitenwechsel drehten die Löwen die Partie gänzlich.

In der 57. Minute ging Sechzig durch Kapitän Kenyan Price per Elfmeter in Führung und durfte sich in der 73. Minute bei Torwart Franciszek Jania bedanken, der einen Strafstoß der Gastgeber entschärfte. Statt des Ausgleiches machten die Löwen in der Folge den Sack zu. Peter Lettenbauer traf zunächst zum 1:3 (77.) und in der Nachspielzeit nach Top-Vorarbeit vonm Price gar noch zum 1:4-Endstand.

Einen Grund zum Feiern hatte die Dritte nach dem Auswärtssieg

TSV 1860 München U17 verliert bei TSG Hoffenheim

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tsg hoffenheim tsv 1860 u17

Manchmal ist Fußball echt komisch: In den ersten 45 Minuten war die U17 des TSV 1860 bei der TSG Hoffenheim die aktivere Mannschaft – und lag doch zur Pause mit 0:3 zurück. Am Ende stand im Kraichgau gar eine 0:4-Niederlage für die Junglöwen zu Buche.

TSV 1860 München U17 verliert bei TSG Hoffenheim

Eine gute halbe Stunde lang waren die Löwen in der TSG-Akademie in Zuzenhausen das bessere Team und erspielten sich einige gute Torchancen. Leider konnten weder Hohenester, noch Muran, Curic oder Rossa ihre Gelegenheiten zur Führung nutzen. Und so kam es, wie es kommen musste: Mit der ersten nennenswerten Möglichkeit gingen die Gastgeber in der 34. Minute durch Zumpano in Führung. Doch damit nicht genug, denn in der Schlussphse der ersten Halbzeit legte die TSG gleich doppelt nach. Zuerst traf Brügmann zum 2:0 (44.), dann ließ Kurpejovic gar den dritten Treffer folgen (45.).

Nach dem Seitenwechsel waren die Junglöwen in erster Linie auf Schadenbegrenzung bedacht, spielten aber auch weiter nach vorne. Ein Treffer wollte dem Team von Peter Ulbricht jedoch nicht gelingen. Im Gegenteil: In der Nachspielzeit netzte Sahid noch zum 4:0 für die Kraichgauer ein.

Die Niederlage bei der TSG Hoffenheim bedeutet für die U17 des TSV 1860 einen Rückschritt im Kampf um Platz 3, der für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft berechtigt.

Toto Pokal in Aubstadt: Online-VVK startet am 20.10.

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TSV Aubstadt Toto Pokal

Am Mittwoch, den 12.11., um 18.30 Uhr treten die Löwen in der NGN-Arena zum Toto-Pokal-Viertelfinale beim TSV Aubstadt an. Der Online-VVK startet am 20.10., doch bereits vorher kann man sich vor Ort Tickets sichern.

Pokalspiel in Aubstadt: Online-VVK startet am 20.10.

Wer am 12.11. live in Unterfranken dabei sein möchte, der sollte sich den kommenden Montag dick im Kalender markieren. Dann beginnt nämlich der Online-Vorverkauf der begehrten Eintrittskarten für das Pokalspiel der Löwen beim TSV Aubstadt.

Pro Ticket werden 15 € (ermäßigt: 13 €) fällig, der Preis beinhaltet den Sozialeuro des Bayerischen Fußballverbandes. Bereits am 18.10. (also heute!) haben ortsansässige Fans die Möglichkeit, sich die eine oder andere Eintrittskarte zu sichern. Nach dem Heimspiel des TSV Aubstadt gegen den FC Bayern II kann man in der Sporthalle in Aubstadt von 16.30 Uhr bis 17.30 Tickets erwerben.

 

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U21 verliert mit 1:0 in Hauzenberg

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Am 15. Spieltag der Bayernliga Süd mussten die Amas des TSV 1860 München tief nach Niederbayern reisen. Die U21 trat beim FC Sturm Hauzenberg im Staffelbergsation an, wo es für 1860 nichts zu holen gab.

Erdogan und Althaus bei den Amas im Einsatz

Wie der neue Profi-Trainer Markus Kauczinski in der Löwenrunde am frühen Nachmittag bekannt gegeben hatte, standen Emre Erdogan und Samuel Althaus in der Startaufstellung der Junglöwen. Die Giesinger U21 ging als Tabellenführer ins Spiel, der Aufsteiger aus Hauzenberg als Tabellensechzehnter. Die Favoriten- und Außenseiterrolle waren also klar verteilt. In der Anfangsphase sahen die 1.050 Zuschauer dennoch ein einigermaßen ausgeglichenes Spiel, in dem Sechzig leichte Vorteile hatte. Doch bis auf eine Chance von Brahim Moumou nach einem Ballgewinn im Pressing (11. Minute) konnte sich 1860 keine nennenswerten Chancen herausspielen.

Das Staffelbergstadion in Hauzenberg aus der Luft

Torlos in die Kabinen

Die erste herausgespielte Großchance für den TSV 1860 bot sich Noah Klose in der 36. Minute. Nach sehenswertem Zusammenspiel mit Porta setzte Moumou in der 38. Minute Klose in aussichtsreicher Position ein. Doch Kloses Abschluss konnte in letzter Sekunde von einem Hauzenberger Verteidiger geblockt werden. Die Gastgeber konnten in der Offensive bis auf zwei Halbchancen im ersten Durchgang nicht auf sich aufmerksam machen. So ging es nach 45 Minuten mit wenigen Höhepunkten mit 0:0 in die Kabinen.

Hauzenberg stellt auf 1:0

Die zweite Halbzeit begann mit der ersten richtigen Chance für den FC Sturm. Die U21 konnte eine Hereingabe nicht aus der Gefahrenzone befördern und schließlich fasste sich Schmid ein Herz, setzte den Ball aber über die Latte des Löwentores. Die U21 setzte Hauzenberg mit hohem Pressing immer wieder früh unter Druck und konnte auch häufig den Ball gewinnen. Allerdings gelang es den Junglöwen nicht, daraus Chancen zu generieren. In der 67. Minute wechslte Kayabunar dann doppelt und brachte Grancay und Leone für Erdogan und Porta. In der 69. Minute nutzte Sturm Hauzenberg dann eine Standardsituation zum 1:0 Wiesmaier brachte eine Freistoßflanke ans lange Eck, wo Canales Uhrmann am höchsten stieg und sein Team per Kopf mit 1:0 in Führung brachte.

Amas können nicht mehr ausgleichen

Danach konzentrierte sich Hauzenberg auf das Verteidigen der Führung und Sechzig fehlten die Ideen, um ernsthafte Gefahr vor dem Tor der Niederbayern zu kreieren. Kayabunar brachte noch Rothmayr für Thönig (75. Minute) sowie Pereira de Azambuja für Moumou (83. Minute), um die Offensive weiter zu beleben. Allerdings blieben die Wechsel weitgehend wirkungslos. Stattdessen hätten die Gastgeber in der 80. Minute alles klar machen können, als Wiesmaier über rechts einen Konter fahren konnte. Am Ende agierte er aber zu eigensinnig und setzte den Ball weit über das Tor, anstatt den im Zentrum frei stehenden Schmid anzuspielen. Von Sechzig kam offensiv nichts mehr, so dass die U21 die Heimreise aus Niederbayern ohne Punkte im Gepäck antreten musste.

Kayabunar im Interview unzufrieden

U21-Trainer Alper Kayabunar zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden mit der Leistung seines Teams und forderte, dass seine Spieler in Zukunft wieder ein anderes Gesicht zeigen müssen: