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Sechzig um Sieben: 1860 im Trainingslager in Windischgarsten

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Gestern war es soweit, der TSV 1860 München ist im Trainingslager im österreichischen Windischgarsten angekommen. Zuvor fand in Sulzemoos das erste Testspiel der neuen Saison statt. Zum Start in die neue Woche gibt es wie gewohnt einen Überblick von allen wichtigen Meldungen rund um die Löwen.

Schubert und Deniz bekommen Nachwuchs

Doppeltes Vaterglück wurde zunächst von der Grünwalder Straße verkündet. Die beiden Neuzugänge Fabian Schubert und Tunay Deniz durften sich jeweils über die Geburt eines Kindes freuen. Die beiden neuen Mitglieder der Löwenfamilie kamen nahezu zeitgleich auf die Welt.

Verwaltungsrat trifft sich zur konstituierenden Sitzung

Zwei Wochen ist es mittlerweile her, als die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung stattfand. Wie hinlänglich bekannt ist, wurde dabei unter anderem der neue Verwaltungsrat gewählt. Mittlerweile hat sich das neunköpfige Gremium zu einer ersten Sitzung getroffen. In einer Mitteilung gibt es Aufschluss darüber, wer künftig den Vorsitz inne hat und welcher Vertreter in den Vereinsrat entsendet wird.

Löwen siegen beim SV Sulzemoos

Für die meisten Löwenfans war es am Samstag bei hitzigen Temperaturen die erste Gelegenheit die vielen Neuzugänge live zu beobachten. Der TSV 1860 München absolvierte sein erstes Testspiel in der Saison 2024/25 in Sulzemoos. In der ersten Halbzeit schlugen sich die Gastgeber wacker, am Ende gewannen die Löwen dann aber doch mit einigen Toren Vorsprung. Thomas Enn war neben weiteren Mitgliedern der Redaktion vor Ort und berichtete somit aus erster Hand.

Abfahrt nach Windischgarsten: Trainingslager 2024

Einen Tag später startete der gesamte Tross dann in Richtung Windischgarsten, wo auch in diesem Jahr wieder das Trainingslager stattfindet. Neben zwei Testspielen sind dort auch zahlreiche Trainingseinheiten geplant. Die Termine haben die Löwen für die mitreisenden Anhänger bereits veröffentlicht. In einem Artikel gibt es diese alle in der Übersicht und auch einen Ausblick auf die gesamte Woche.

Neuerung bei der U17 und U19

Bei den Bundesligen im A- und B-Jugendbereich gibt es zur neuen Saison eine Reform. Künftig spielen die heranwachsenden Profis in sogenannten Nachwuchsligen. Manfred Paula vom Nachwuchsleistungszentrum der Löwen war in den Prozess mit eingebunden und freut sich auf die neue Form. Wieso er das so sieht und was sich sonst noch geändert hat, gibt es hier zu lesen.

Freunde sammeln für verstorbenen Michael Brendel

Eine Nachricht mit ganz anderer Qualität hat die Redaktion am Wochenende leider auch erreicht. Löwenfan Michael Brendel ist viel zu früh verstorben, er war ein treuer Besucher der Westkurve im Grünwalder Stadion. Um die Hinterbliebenen etwas unterstützen zu können, haben Freunde eine Spendenaktion für die Beerdigung ins Leben gerufen. Der Bitte diese Aktion zu verbreiten, kommt sechzger.de natürlich gerne nach. Hier geht es zur Paypal-Spendensammlung. Ruhe in Frieden, Michael!

News aus der 3.Liga

Goden wechselt zu Aufsteiger Aachen

Ex-Löwe Kevin Goden hat einen neuen Verein, es ist die Alemannia aus Aachen. Der 25-Jährige, der erst vergangene Saison vom 1.FC Düren zu Waldhof Mannheim gewechselt ist, zieht damit vorzeitig weiter. Sein Arbeitspapier in Mannheim lief ursprünglich noch bis 2026. Verletzungsbedingt kam er nur zu wenigen Einsätzen für den SVW.

Daferner zurück zu Dynamo Dresden

Auch auf einen weiteren Ex-Löwen wird der TSV 1860 München in der kommenden Saison treffen. Namentlich ist das Christoph Daferner, der eigentlich beim 1.FC Nürnberg unter Vertrag steht. Er wechselt nun per Leihe bis zum kommenden Sommer zu Dynamo Dresden, wo er bereits zwischen 2020 und 2022 tätig war. In der zurückliegenden Rückrunde wurde Daferner bereits nach Düsseldorf verliehen, wo ihm allerdings nur eine Vorlage gelang. Bei Dynamo will er nun wieder richtig Fahrt aufnehmen.

Spielplan erscheint Mitte Juli

Fanfreundlichkeit ist ein Nomen und wird daher groß geschrieben. Das war es dann aber auch schon mit der Bedeutung dieses Wortes für den DFB, zumindest für die Fans in der 3.Liga. Wieder einmal beweisen die Vertreter wenig Fingerspitzengefühl und veröffentlichen den Spielplan für die neue Saison zwischen dem 09. und 11.Juli. Als Begründung für die späte Veröffentlichung wird auf die Bundesliga-Spielpläne verwiesen, die zunächst abgewartet werden müssten. Um das Ganze noch zu krönen, werden die fixen Ansetzungen zudem eine weitere Woche später – und damit ganze zwei Wochen vor Ligastart – veröffentlicht. Die Deutsche Bahn & Co. reiben sich sicherlich bereits die Hände aufgrund der winkenden Mehreinnahmen…

Windischgarsten 2024

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Der TSV 1860 München ist heutemorgen zum Sommertrainingslager 2024 aufgebrochen. Man möchte sagen, schon fast traditionell ins oberösterreichische Windischgarsten.

Saisonvorbereitung in Windischgarsten

Wie schon die letzten Jahre beginnen die Löwen die heiße Phase der Saisonvorbereitung mit dem Trainingslager in Windischgarsten. Der weiß-blaue Tross brach am Sonntagmorgen vom Trainingsgelände an der Grünwalder Straße gen Österreich auf. Dort erwartet das Team die erste komplette Saisonvorbereitung unter Argirios Giannikis. Der Kader mit den zahlreichen Neuzugängen wird wohl auch intensiv mit dem neuen Athletik-Trainer Philipp Kunz arbeiten “dürfen”. Folgende Trainingseinheiten sind angesetzt:

  • Sonntag, 16 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Montag, 10.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Montag, 15.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Dienstag, 10.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Mittwoch, 10.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Donnerstag , 10.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Freitag, 10.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Samstag, 10.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Samstag, 15.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Sonntag, 9.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena

Wie üblich kann es zu Verschiebungen der Einheiten kommen, daher empfehlen wir Löwenfans, die einen Tagesauflug machen, sich vorher zu über den Zeitplan zu informieren.

Taktische Abstimmung dürfte im Vordergrund stehen

Nach dem besonders zu Beginn des recht zähen Testspiel in Sulzemoos dürfte für Argirios Giannikis neben dem Aufbau der körperlichen Fitness die Vermittlung seines taktischen Konzepts im Vordergrund stehen. Auch an der Chancenverwertung muss dringend gearbeitet werden, wie man gestern in der ersten Hälfte eindrucksvoll gesehen hat. In Sulzemoos setzte Gainnikis auf die bekannte 4-2-3-1 Formation. Aber mit den Verteidigern Verlaat, Reinthaler und Schifferl könnte auch das 3-5-2-System eine mögliche taktische Formation sein. Zumal auch der Sturm mit Hobsch, Schubert und Wolfram gut besetzt ist. Ebenso muss sich der Kader mit aktuell zwölf Neuzugängen sicher erst finden. Nach den Ansammlungen von Einzelspielern der letzten beiden Saisons sehnen sich die Löwenfans mal wieder nach einer Mannschaft, die ihren Namen auch verdient. Ein Großteil der Neuzugänge dürfte einen Platz in der ersten Elf zum Ziel haben und so wird hoffentlich ein Konkurrenzkampf um einzelne Positionen entstehen, der die Spieler pushen sollte. Wir gehen davon aus, dass das Gesicht der Mannschaft gegenüber der letzten Saison stark verändert aussehen wird.

Zwei Testspiele im Rahmen des Trainingslagers

Weitere Aufschlüsse über die taktische Formation sowie eine mögliche Startelf zum Ligastart dürften die beiden Testspiele in Windischgarsten geben. Am Dienstag, dem 02.07., trifft 1860 auf den österreichischen Bundesligisten Blau-Weiß Linz. Zwei Tage später am Donnerstag, dem 04.07., kommt dann mit Racing Strasbourg ein französisches Erstliga-Team nach Windischgarsten. Tickets für beide Spiele gibt es hier. Beide Testspiele werden auch im Löwen-TV übertragen, das neuerdings kostenpflichtig ist. Am 03.07. wird ab 17:00h der traditionelle Fanabend mit der Mannschaft und dem Staff stattfinden. Ob Motivations-Coach Giovanni Iemma dieses Jahr vorbeischaut, um der Mannschaft den richtigen Fokus für die kommende Saison zu vermitteln, ist bisher unbekannt.

 

 

 

TSV 1860 U19 und U17 jetzt in der DFB Nachwuchsliga

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NLZ Paula Manfred TSV 1860 DFB Nachwuchsliga

Öfter mal was Neues bei Deutschen Fußballbund: In der neuen Saison treten die U19 und U17 des TSV 1860 in der neu geschaffenen DFB Nachwuchsliga an und kämpfen in mehreren Phasen um die Deutsche Meisterschaft. Als Nachwuchsleistungszentrum ist zudem der Abstieg aus der höchsten Spielklasse ausgeschlossen.

TSV 1860 U19 und U17 jetzt in der DFB Nachwuchsliga

Bisher war die U19- und U17-Junioren-Bundesliga in jeweils drei Staffeln (Süd/Südwest, West und Nord/Nordost) eingeteilt. Dieses Staffelsystem wird mit Beginn der Saison 2024/2025 jeweils von der DFB Nachwuchsliga abgelöst. Diese umfasst zwei Phasen: Zunächst findet eine regionale Vorrunde statt, in der zweiten Saisonhälfte folgt dann eine Hauptrunde, die in eine Liga A und B aufgeteilt wird. Unter den für Liga A qualifizierten Mannschaften wird der Deutsche Meister ermittelt.

Alle Vereine mit einem Leistungszentrum sind sportlich dauerhaft für die DFB Nachwuchsliga qualifiziert. Konkret heißt das für den TSV 1860: Solange die Löwen ein NLZ unterhalten, können sie sportlich nicht absteigen.

Qualität der Ausbildung soll gesteigert werden

Warum der DFB diese Modifizierung auch im Sinne der Clubs vornahm, erläutert Manfred Paula, NLZ-Leiter des TSV 1860 und Mitglied der Kommission Leistungszentren des DFB:

“Es gibt ein Für und Wider, aber ich bin ein klarer Verfechter der neuen Struktur, weil es unsere Ausbildungsziele, die Qualität unserer Ausbildung deutlich steigern wird. Wenn ich ein Spiel mit aller Gewalt gewinnen muss, richte ich als Trainer die taktischen und strategischen Verhaltensweisen genau darauf aus, gebe dem akzelerieten körperlich robusteren Spieler den Vorzug vor dem perspektivisch talentierteren, der noch physischen Rückstand hat. Von diesem Schema sind wir jetzt weg! In der Vergangenheit sind diese Talente, die in Ihrer Entwicklung noch etwas hinten dran waren, teilweise hinten runter gefallen oder erhielten zu wenig Spielpraxis und konnten sich nicht entsprechend weiterentwickeln. Das wird jetzt anders sein!”

Bereits in der Vorsaison war ein sportlicher Abstieg aufgrund der bevorstehenden Ligareform unmöglich, was der TSV 1860 dazu nutzte, beispielsweise in der U17 verstärkt Spieler des jüngeren Jahrgangs einzusetzen, um sie gezielt für höhere Aufgaben auszubilden.

Sieben Wechsel für mehr Einsatzzeiten

Hinsichtlich der Kosten erwartet Manfred Paula eine leichte Steigerung, da in der zweiten Saisonphase weitere Reisen als bislang anstehen und die Mannschaft des Öfteren auswärts übernachten muss. Trotz des komplex anmutenden Systems verteidigt Paula die Änderungen:

“Im Endeffekt ist es aber ein relativ einfaches Schema. Alle müssen sich jetzt erst mal an die neue Wettbewerbsstruktur gewöhnen. Es wird sicher einer gewissen Entwicklungszeit bedürfen. (…) Ich bin überzeugt, dass dies zu einer signifikanten Verbesserung der Nachwuchsausbildung führen wird!”

Eine für die Spieler durchaus hilfreiche Modifizierung ist zudem die Erhöhung der möglichen Wechsel pro Partie. Zukünftig dürfen anstatt vier bis zu sieben Einwechslungen (sechs Feldspieler, ein Torwart) pro Partie vorgenommen werden. Je Halbzeit sind drei Wechselfenster erlaubt, plus die Wechsel nach der Halbzeitpause. Durch die Neuerung können nun alle Spieler des 18-köpfigen Kaders zum Einsatz kommen. Dies soll den jungen Spielern mehr Einsatzzeiten ermöglichen sowie die individuelle Entwicklung fördern.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Erstes Testspiel: 1860 gewinnt in Sulzemoos

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Das erste Testspiel der neuen Saison des TSV 1860 München beim SV Sulzemoos wurde mit Spannung erwartet. Schließlich wollten die Löwenfans die mit zahlreichen Neuzugängen gespickte Mannschaft zum ersten Mal in Action sehen. Dank später Tore konnte 1860 das erste Testspiel mit 4:1 gewinnen.

Torlose erste Halbzeit

Argirios Giannikis schickte seine Löwen zum ersten Testpiel in folgender Formation auf’s Feld:

1 Hiller

20 Reich, 25 Dulic, 16 Reinthaler, 28 Bähr

18 Kloss, 37 Frey

17 Schröter, 7 Guttau, 27 Ott

34 Hobsch

Giannikis hielt also an der bekannten 4-2-3-1 Formation aus der vergangenen Saison fest. Sechzig begann das Spiel offensiv und wollte gleich zeigen, wer das höherklassige Team ist. Die erste Chance konnte sich Nachwuchsspieler Raphael Ott gutschreiben lassen, der den Ball aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei setzte. Danach fiel besonders Morris Schröter auf, der immer wieder Abschlüsse aus erfolgversprechenden Positionen hatte. Diese aber leider allesamt nicht verwerten konnte. Weitere Chancen vergaben Guttau (35. und 45 + 1. Minute) und Hobsch (40. Minute). Der Kreisligist hatte zwei gute Kontermöglichkeiten, die er seinerseits nicht nutzen konnte. So fiel das Fazit der Löwenfans zu Halbzeit durchwachsen aus. Zum Einen kombinierten sich die Löwen ansehnlich an und in den Strafraum der Gastgeber, zum Anderen gelang es ihnen einfach nicht, den Ball trotz bester Möglichkeiten im Kasten unterzubringen. So mancher Löwenfan fühlte sich an das 0:0 in Wasserburg zum Start Vorbereitung 23/24 erinnert.

Giannikis wechselt zur Halbzeit komplett

Giannikis tauschte dann zur Halbzeit komplett. In der zweite Hälfte brachte der Coach folgende Elf:

23 Avdija

2 Danhof, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo

5 Jacobsen, 32 Bangerter

8 Philipp , 40 Gevorgyan, 42 Leone

30 Wolfram

Der Kreisligist musste nun der starken Hitze zunehmend Tribut zollen und 1860 wurde in seinen Offensivbemühungen zielstrebiger. David Philipp zeigte nach seiner Einwechslung direkt auf, als er in der 49. Minute einen Schuss ans Außennetz setzte. In der 63. Minute verletzte sich der kurz zuvor eingewechselte Torwart des SV Sulzemoos, als er eine Doppelchance von Philipp und Wolfram zu nichte machte. Er konnte aber weitermachen. In der 67. Minute war es dann soweit: Nach einer Flanke von Tim Danhof netzte David Philipp am langen Pfosten wartend den Ball zum 1:0 für 1860 per Kopf ein.

1860 schenkt Sulzemoos drei Treffer in der Schlussphase ein

In der 75. Minute stellte 1860 durch einen abgefälschten Fernschuss von Moritz Bangerter auf 2:0. Wagenpfeil im Sulzemooser Tor war machtlos. Leroy Kwadwo verwertete nach einer Ecke einen Abpraller zum 3:0 für die Löwen (81. Minute). Den Gastgebern ging nun merklich die Puste aus und so konnte Cristian Leone durch einen kraftvollen Schuss aus halbrechter Position ins kurze Ecke das 4:0 für die Giesinger erzielen. Den Schlusspunkt setzte dann Keller für die Sulzemooser. Er verwandelte einen klaren Handelfmeter, den Schifferl verursacht hatte, zum Ehrentreffer für die Gastgeber. Damit fand das perfekt organisierte Spiel für die Sulzemooser einen versöhnlichen Abschluss. Weiter gehts’s für 1860 am Dienstag in Windischgarsten gegen Blau-Weiß Linz.

Königsberg und Seeböck bleiben Vorsitzende im Verwaltungsrat

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Verwaltungsrat nach Wahlen auf Mitgliederversammlung 2024 des TSV 1860 München e.V.

Der neu gewählte Verwaltungsrat hat sich knapp zwei Wochen nach der Mitgliederversammlung zu einer konstituierenden Sitzung zusammengefunden. Dabei wurden Sascha Königsberg als Vorsitzender sowie Sebastian Seeböck als sein Stellvertreter erneut gewählt. Zudem prüft das Gremium aufgrund eines aktuellen Anlassses die Möglichkeit, externe Berater künftig hinzuzuziehen.

Erste Sitzung des neuen Verwaltungsrats: Königsberg und Seeböck erneut gewählt

Rund zwei Wochen sind seit der richtungsweisenden Mitgliederversammlung mittlerweile vorüber. Die Wogen rund um die Löwen haben sich wieder geglättet, nachdem der Wahlkampf wochenlang die Berichterstattung dominiert hatte. Mit dem Trainingsstart sowie den anstehenden Testspielen (u.a. heute beim SV Sulzemoos, Anpfiff um 14:00 Uhr) verlagern sich die Themen zunehmend wieder zurück in den sportlichen Bereich.

Eine aktuelle Meldung rund um das Thema Vereinspolitik gab es dann allerdings am gestrigen Tag. Der neue Verwaltungsrat hat sich zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengefunden. Dabei wurde Sascha Königsberg erneut als Vorsitzender und Sebastian Seeböck als sein Stellvertreter gewählt wie der Homepage zu entnehmen ist. Im Vereinsrat repräsentiert künftig Christian Dierl, der neu in das Gremium gewählt wurde, den Verwaltungsrat.

Aus aktuellem Anlass soll zudem zusammen mit dem Präsidium geprüft werden, ob künftig externe Berater bei entsprechenden Themen herangezogen werden können. Gemeint ist damit unter anderem Gernot Mang, der zwar nicht in den Verwaltungsrat gewählt wurde, seine Unterstützung für den e.V. aber dennoch zugesagt hatte.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

In dieser Woche ist der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V. zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Satzungsgemäß überwacht der Verwaltungsrat das Präsidium in der Wahrnehmung seiner Vereinsaufgaben und in der Haushaltsführung.

Auf der vergangenen Mitgliederversammlung war das Gremium für die kommenden drei Jahre neu gewählt worden. Sieben Verwaltungsrätinnen und -räte gehörten bereits in der vergangenen Wahlperiode dem neunköpfigen Gremium an.

Der Verwaltungsrat bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für das mit breiter Mehrheit ausgesprochene Vertrauen in seine Arbeit und begrüßt herzlich die von den Mitgliedern ebenfalls neu gewählten bzw. bestätigten Vizepräsidenten Karl-Christian Bay und Norbert Steppe im Amt.

Auf seiner ersten Sitzung entschied der Verwaltungsrat, Christian Dierl als Vertreter in den Vereinsrat zu entsenden. Christian Dierl wird dort unter anderem die Zusammenarbeit mit dem im Besonderen für die Belange der Abteilungen zuständigen Vizepräsidenten, Norbert Steppe, koordinieren und dessen Aktivitäten zur Vereinsentwicklung tatkräftig unterstützen.

Zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats hat das Gremium Sascha Königsberg (wieder-)gewählt. Sein Stellvertreter bleibt Sebastian Seeböck. Alle Personalbeschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Ausdrücklichen Dank für die Bereitschaft zum Ehrenamt beim TSV München von 1860 spricht der Verwaltungsrat auch allen Kandidierenden aus, die nicht ins Amt gewählt wurden. Eine Person aus diesem Kreis hat sich bereits im persönlichen Gespräch an die Gremien gewandt und seine Unterstützung angeboten. Dies verdient Anerkennung und Respekt.

In diesem Zusammenhang ist es der Wunsch und das Bestreben des Verwaltungsrats, gemeinsam mit dem Präsidium zu prüfen, ob in solchen Fällen künftig einzelne Personen und deren Expertise bei der Behandlung entsprechender Sachthemen beratend eingebunden werden können.

Sascha Mölders spielt ab jetzt in der Kreisliga mit seinem Sohn

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Sascha Mölders in neuer Rolle als Libero

Seine Zeit beim TSV 1860 ist für Sascha Mölders schon länger vorbei. Der Abschied von den Löwen war nicht gerade harmonisch, trotzdem bleibt “die Wampe Giesings” immer noch in aller Munde. Nach seiner Zeit in Giesing zog es den gebürtigen Essener erst nach Großaspach, dann blieb er zwei Jahre beim Bayernligisten TSV Landsberg. Jetzt wird der 39-Jährige als Spielertrainer in der zweiten Mannschaft des SV Mering aktiv, gemeinsam mit seinem Sohn. Für Mölders selbst, so meint er es kürzlich im Interview mit FuPa, war dieser Schritt klar. Der Ex-Löwe war bereits seit drei Jahren Trainer der zweiten Mannschaft, jetzt darf er zusätzlich auch noch etwas mit kicken.

Zeit beim TSV Landsberg geht zu Ende

Nach seiner Zeit bei den Löwen verbrachte Sascha Mölders zwei Jahre beim TSV Landsberg. Er fungierte auch dort zwei Jahre als Spielertrainer. Bei 57 Partien konnte der Stürmer nochmal selbst mitmachen und schaffte es insgesamt 37 Tore für die Lechstädter zu schießen. Für den TSV war der frühere Löwe ein Schlüsselspieler, der Klub war zwei Spielzeiten im oberen Drittel dabei. Im Mai 2024 gab Verein dann bekannt, dass sein Vertrag nicht verlängert werde.

SV Mering als Abschluss seiner Spielerkarriere

Der SV Mering ist keine neue Station für ihn. Als Trainer konnte Sascha Mölders bereits Erfolge mit der Zweiten feiern: Die Mannschaft schaffte in den letzten beiden Saisons den Aufstieg von der A-Klasse bis in die Kreisliga. Jetzt kickt neben Noah Mölders, der Kapitän beim SV Mering II ist, auch noch ein Ex-Profi mit. Beide scheinen damit zufrieden, so meint Sascha Mölders zum Wechsel:

Ich trainiere die Jungs seitseit drei Jahren. Jetzt freue ich mich, dass ich nicht mehr nur der Trainer der Jungs bin, sondern auch mit ihnen zusammenspiele. Das wird mit Sicherheit eine schöne Konstellation.

Was kommt als Nächstes für Sascha Mölders?

Lange angekündigt war auch ein Umzug weg aus Bayern, um in einer anderen Region als Trainer in der Regionalliga tätig zu werden. Doch bis jetzt gäbe es noch keine Neuigkeiten über eine Stelle, meint der Stürmer. Doch es sei weiterhin der Plan, sich als Coach zu etablieren.

Auftaktspiel der Löwen in Sulzemoos

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Am morgigen Samstag Nachmittag starten die Löwenprofis um 14.00 Uhr mit ihrem ersten Testspiel in die Saison 2024/25. Die Partie beim SV Sulzemoos markiert das Ende der ersten Trainingswoche, ehe es dann am Sonntag ins einwöchige Trainingslager nach Windischgarsten geht.

Vorfreude auf die neue Saison

Wohl auch aufgrund der durchaus vielversprechenden Aktivitäten auf dem Transfermarkt, die der neue Sport-Geschäftsführer Dr. Christian Werner in den letzen Wochen gezeigt hat, ist die Vorfreude der Löwenfans auf die siebte Drittligasaison des TSV 1860 durchaus groß. Was ist das Team von Argirios Giannikis zu Leisten im Stande? Kann das – wieder einmal – massiv erneuerte Team eine relevante Rolle in der dritten Liga spielen? Vielleicht sogar ein Wort bei der Aufstiegsfrage mitreden? Eine Verbesserung der sportlichen Bilanz der Vorsaison ist auf jeden Fall gefordert!

Achte Liga vs. Dritte Liga

Eine Antwort auf die oben aufgeworfenen Fragen bietet die morgige Partie natürlich noch nicht. Sportlich herausfordernd sollte die Partie in der Freistaat-Arena in Sulzemoos auch nicht werden. Nachdem vor einem Jahr im ersten Test ein Landesligist offensichtlich eine zu hohe Hürde darstellte (dazu unten noch ein paar Sätze), duelliert man sich morgen mit einem Absteiger aus der Bezirksliga Oberbayern Nord, der kommende Saison in der Kreisliga kickt (achthöchste Leistungsstufe).

Organisatorische Informationen zum Spiel in Sulzemoos

Der Vorverkauf für das morgige Spiel lief gut, wie der SV Sulzemoos sechzger.de auf Nachfrage mitteilte. Über 1.300 reguläre Karten zuzüglich einiger VIP-Tickets konnten für das Spiel bereits abgesetzt werden. Aber auch alle Löwenfans, die noch nicht im Besitz einer Eintritskarte sind, können und sollen sich gerne auf den Weg Richtung Dachauer Landkreis machen. Es gibt noch ausreichend Tickets für alle Interessierten. Rund 2.500 Zuschauer stellen für die Anlage in Sulzemoos kein Problem dar.
Und bei diesem Ausflug kann das eigene Auto getrost stehen gelassen werden. Eine Anreise mit dem MVV ist entspannt möglich: Der Expressbus X732 (Richtung Egenhofen) fährt immer zur vollen und halben Stunde am Pasinger Bahnhof ab und benötigt von dort genau 21 Minuten bis zur Haltestelle Sulzemoos Steindlbachstraße. Auch nach dem Spiel ist eine Rückkehr in die Stadt auf diesem Weg kein Problem.
Wer dennoch mit dem eigenen PKW anreisen möchte, findet auf extra dafür vorbereiteten Wiesen Parkmöglichkeiten, in die die Freiwillige Feuerwehr einweisen wird.

Bitte kein “Wasserburg 2.0”!

Obwohl die enttäuschende Saison 2023/24 inzwischen ja wirklich der Vergangenheit angehört, die alle Löwenfans abgehakt haben sollten, müssen wir an dieser Stelle nochmal an das Auftaktspiel vor einem Jahr erinnern. Verbunden mit dem Wunsch, dass das dieses Jahr wirklich alles anders läuft, als in der letzten Spielzeit.
Im Prinzip noch vor der Phase des bereits vielfach thematisierten Transfergebarens von Ex-Geschäftsführer Pfeifer, Anthony Power & Co. reiste der mit zahlreichen Nachwuchskräften aus U21 und U19 ergänzte Löwentross am Sonntag, den 25 Juni nach Wasserburg am Inn, um sich mit dem Team aus der Landesliga Südost, dem örtlichen TSV 1880 zu messen. Dritte gegen sechste Liga – eine klare Angelegenheit, so möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Das Löwenteam zeigte vor 2.300 Zuschauern eine absolut enttäuschende Leistung und konnte im Badria-Stadion kein Tor erzielen. Bei brütender Hitze hätten zahlreiche angereiste Löwenfans sicher viel lieber im benachbarten Freibad geplantscht, anstatt sich die zweifelhaften Darbietungen der Löwenprofis anzutun.



Wollen wir hoffen, dass das dieses Jahr anders läuft.
Also, die ganze Saison!

Jonas Krumrey – ein Torwart für den TSV 1860?

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Torwart Trikot Tsv 1860 Löwen redaktion wunschaufstellung wunschaufstellungen

20 Jahre jung, vom Chiemsee stammend, bestens ausgebildet und mit Profierfahrung ausgestattet – an sich passt Torwart Jonas Krumrey perfekt ins Anforderungsprofil des TSV 1860. Wechselt der Keeper des österreichischen Zweitligisten FC Liefering demnächst an die Grünwalder Straße?

Jonas Krumrey – ein Torwart für den TSV 1860?

Da die Verpflichtungen von Rene Vollath (SpVgg Unterhaching) und Jan Olschowsky (Borussia Mönchengladbach) immer unwahrscheinlicher werden, sind die Löwen noch immer auf der Suche auf der Suche nach einem Keeper, der das Torhüter-Trio mit Marco Hiller und Erion Advija komplettiert. Wird Münchens große Liebe in Österreich fündig?

Wie sechzger.de weiß, wurde Jonas Krumrey vom FC Liefering bzw. von RB Salzburg diversen Clubs in der Alpenrepublik trotz bis 2027 laufenden Vertrages angeboten. Eine Chance für die Löwen? Kann Krumrey das Torhütervakuum des TSV 1860 füllen? Aufgrund der langen Restlaufzeit des Kontrakts wäre nicht nur ein Wechsel, sondern auch eine Leihe des 1,93 m großen Torhüters möglich.

Der gebürtige Priener startete seine Karriere beim TSV 1860 Rosenheim und wechselte nach einem Jahr beim FC Bayern in die Akademie von RB Salzburg. Seitdem kam er in der UEFA Youth League für die Mozartstädter zum Einsatz und absolvierte 57 Spiele in der 2. österreichischen Liga für den FC Liefering.

Neuer Hauptsponsor für die Herren des TSV 1860 München e.V.

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Christian Poschet Christian Kagermaier Wirt Drei Mühlen Alter Wirt Ramersdorf Trikotsponsor TSV 1860 München E.V. Herren Hauptsponsor

Nach nur einem Jahr ist die Firma AHD Sitzberger als Hauptsponsor der Herren des TSV 1860 München e.V. schon wieder Geschichte. Für das Reinigungsunternehmen wurde bereits ein Nachfolger gefunden. Es ist das Wirtshaus “Drei Mühlen” mit Wirt Christian Kagermaier, der sich bereits in den letzten Jahren bei den Löwen engagiert hat.

“Drei Mühlen” neuer Hauptsponsor der TSV 1860 e.V. Herren

Bei den Profis hat die ehemalige Firma von Ex-Vizepräsident Hans Sitzberger das Sponsoring in den letzten Jahren deutlich zurückgefahren. Auf der Homepage werden sie mittlerweile als LöwenPartner geführt. Zur neuen Saison soll das Unternehmen den Sponsoring-Vertrag sogar komplett gekündigt haben. Betroffen von den Einsparungen sind auch die Herren des TSV 1860 München e.V., die kurzzeitig keinen Hauptsponsor vorweisen konnten. Hier hatte die AHD Sitzberger erst zur vergangenen Spielzeit ihr Engagement ausgeweitet.

Mittlerweile konnte allerdings ein adäquater Nachfolger präsentiert werden. Künftig werden die Dritte und Vierte mit dem Logo des Wirtshauses “Drei Mühlen” auf der Brust auflaufen. Wirt Christian Kagermaier, der mit weiteren Partnern auch den “Alten Wirt” in Ramersdorf betreibt, engagiert sich bereits seit zwei Jahren für die Amateurfußballer der Löwen wie der Homepage der Fußballer zu entnehmen ist. Ab der Saison 2024/25 erweitert er seine Sponsoring-Tätigkeiten beim TSV 1860 München e.V. und wird neuer Hauptsponsor der beiden Herrenmannschaften.

Derzeit befinden sich beide Teams noch in der Sommerpause. Die Dritte startet in der neuen Spielzeit in der Kreisliga, der TSV 1860 IV geht in der Kreisklasse auf Punktejagd.

Titelbild: Christian Poschet mit seinem Namensvetter Kagermaier (Foto: Christian Poschet)

Oliver Griss zeigt Fans des TSV 1860 beim DFB an

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TSV 1860 RWE Rot Weiss Essen 20240206 Fotogalerie Oliver Griss db24

Oliver Griss, Gründer und Betreiber des allseits anerkannten Blogs dieblaue24.de, erfreut sich in der Fanszene des TSV 1860 einer breiten Beliebtheit und baut weiter an seinem Denkmal. Aufgrund eines Gesangs, der eine Unwahrheit bezüglich der beruflichen Vergangenheit seiner Mutter beinhaltete, zeigte er nun die Löwenfans beim DFB an. Die Folge: Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA muss eine Strafe in Höhe von 2.000 Euro zahlen.

Oliver Griss zeigt Fans des TSV 1860 beim DFB an

Das Verfahren des DFB betrifft Vorfälle anlässlich des Meisterschaftsspiels der 3. Liga zwischen dem TSV 1860 München und Rot-Weiss Essen vom 06.02.2024. Im Rahmen dieser Partie wurde der Blogger mittels eines Fangesangs als “Hurensohn” bezeichnet, was zweifellos den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt.

Der Kontrollausschuss hat wegen beleidigender, skandierter Rufe gegenüber Oliver Griss eine Geldstrafe von 2.000,- Euro beantragt. Diesem Strafantrag vom 07.06.2024 hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA nicht zugestimmt und zur Begründung die Zuständigkeit des DFB-Sportgerichts gerügt.

In der Urteilsbegründung des DFB heißt es weiterhin:

Die Strafgewalt bei derartigen Straftaten gem. § 185 StGB (Beleidigung) liege ausschließlich bei den staatlichen Strafgerichten. Es sei allerdings weder bei Polizei noch Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet worden. Diese Auffassung teilt das Sportgericht allerdings nicht. Es ist nämlich in § 13 Ziffer 1., letzter Absatz, der DFB-Rechts- und Verfahrensordnung klar und eindeutig geregelt, dass Verfahren wegen unsportlichen Verhaltens von Zuschauern und Anhängern einerseits vom Kontrollausschuss, aber auch auf schriftlichen Antrag der beleidigten Person eröffnet werden können. Ein solcher Antrag liegt vor. Danach kann kein vernünftiger Zweifel an der sachlichen Zuständigkeit des angerufenen DFB-Sportgerichts bestehen, welches das Verfahren dann auch satzungsgemäß durchzuführen hat, entgegen der ‘Bitte’ der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Das schließt allerdings grundsätzlich nicht aus, dass daneben auch die staatliche Gerichtsbarkeit (auf Antrag) mit einem derartigen Sachverhalt befasst sein kann.

“Hässliche Aktion” war geplant

Des Weiteren spricht der DFB von einer geplanten Aktion:

In der Sache selbst erachtet das Sportgericht die vom DFB-Kontrollausschuss beantragte Geldstrafe – allein im schriftlichen summarischen Verfahren – als gerade noch ausreichend und vertretbar. Dabei ist zu Ungunsten der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu berücksichtigen, dass die hässliche Aktion geplant und gar durch ein entspr. Plakat optisch verstärkt wurde. Auch distanziert man sich nicht einmal vom Verhalten der eigenen Anhänger, ganz zu schweigen von einer möglichen Entschuldigung bei der beleidigten Person. Die verhängte Geldstrafe ist jedenfalls angemessen und gerechtfertigt.

Natürlich hoffen wir, dass Oliver Griss die im Februar erlittene seelische Grausamkeit mittlerweile überwunden hat und dass sich der ehemalige Boulevard-Journalist nun wieder seiner Kernkompetenz, der qualitativ hochwertigen, vollkommen neutralen und stets fundiert recherchierten Berichterstattung, widmen kann.