Start Blog Seite 442

Erzgebirge Aue – TSV 1860: Ergebnistipp Frank Peuker

0
Frank Peuker 1860

Vier Neuzugänge, aber der Kapitän gesperrt – man darf sehr gespannt sein, mit welcher Startelf die Löwen versuchen werden, drei Punkte aus dem Erzgebirge zu entführen. Mit Frank Peuker gibt diesmal ein ehemaliger Spieler des TSV 1860 seinen Ergebnistipp zum Match in Aue ab.

Peuker hofft auf Sieg des TSV 1860

Drei Mal blieben die Löwen zuletzt unter Neu-Trainer Argirios Giannikis ohne Niederlage. Geht es nach Frank Peuker, setzt der TSV 1860 diese Serie im Erzgebirgsstadion fort.

“Ich tippe auf einen 2:1-Auswärtssieg der Löwen.
Tore: Guttau und Kwadwo”

Ein Auswärtsdreier wäre im Abstiegskampf natürlich Gold wert!

Spieler und Fan der Löwen

Frank Peuker war ein hoffnungsvolles Eigengewächs, das es laut transfermarkt.de auf drei Einsätze in der Bayernliga beim TSV 1860 brachte. Das Löwenkompedium von Thorsten Ruinys weist dagegen 10 Einsätze und ein Tor aus. Peuker hat nicht nur für die Löwen gespielt, sondern ist auch selbst großer Löwenfan und wird immer wieder bei Heim- und Auswärtsspielen von Münchens großer Liebe gesichtet. Auch bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft trifft man ihn des Öfteren live im Stadion. In seiner Vita als Trainer stehen bei Peuker Stationen in Markt Indersdorf, Dachau, Jetzendorf und zuletzt ein Kurzengagement beim FC Pipinsried zu Buche.

1500 Fans folgen dem TSV 1860 München ins Erzgebirge

0
FC Erzgebirge Aue TSV 1860 Fotogalerie (9)

Auch im Duell mit dem FC Erzgebirge Aue am kommenden Samstag kann sich der TSV 1860 München auf seine Fans verlassen. Rund 1500 Anhänger werden im Gästeblock erwartet. Tickets sind noch über die Gastgeber erhältlich.

Große Unterstützung des TSV 1860 auch bei Erzgebirge Aue

Einer weiten Anreise unter der Woche sowie dem Bahnstreik zum Trotz reisten Ende Januar rund 700 Löwenfans nach Lübeck und sahen in der Hansestadt ein 1:1-Unentschieden. Mansour Ouro-Tagba erzielte in dem Duell mit dem VfB seinen ersten Treffer in der 3.Liga. Auch am kommenden Wochenende beim Gastspiel des TSV 1860 München im Erzgebirge gegen Aue kann sich die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung im Gästeblock freuen. Rund 1500 Löwenfans werden im Erzgebirgsstadion erwartet. Rund 380 Kilometer oder vier Stunden mit dem Auto müssen sie dafür zurücklegen. Tickets sind aktuell noch im Onlineshop der Gastgeber erhältlich.

Im bisherigen Schnitt folgen dem TSV 1860 knapp 2000 Fans zu den Auswärtsspielen. Der aktuelle Höchststand wurde beim Gastspiel in Ulm aufgestellt. 6000 weiß-blaue Anhänger reisten dabei nach Baden-Württemberg. Auch in Ingolstadt war diese Anzahl vertreten. Beim Duell gegen die SpVgg Unterhaching Ende April dürfte eine ähnliche Größenordnung machbar sein, schließlich trennen die beiden Stadien nur wenige Kilometer. Nicht viel weiter ist es nach Regensburg, dort dürfte die Ticketsituation allerdings deutlich angespannter sein. Die beiden bayerischen Duelle bestreiten die Löwen im April.

Noch ein Neuzugang: Brahim Moumou wechselt zum TSV 1860

0
TSV 1860 Trikot Nummer 10 Rückennummern II moumou Wunschaufstellung Wunschaufstellungen

Gestern hatte sechzger.de exklusiv über das Interesse des TSV 1860 an Offensivspieler Brahim Moumou berichtet, heute kann Vollzug vermeldet werden. Der 22-Jährige Offensivspieler soll in der U21 zum Einsatz kommen, kann sich dort jedoch für höhere Aufgaben empfehlen.

Brahim Moumou wechselt zum TSV 1860

Ein Unbekannter ist der Deutsch-Marokkaner an der Grünwalder Straße nicht, denn bereits von 2016 bis 2021 war er im NLZ der Löwen aktiv. Seine ersten fußballerischen Schritte machte Brahim Moumou jedoch bei der FT Gern, ehe er zum TSV 1860 wechselte und dort bis zur U19 kickte.

Es folgte der Wechsel zum slowakischen Zweitligisten ŠTK 1914 Šamorín, dem Farmteam des Erstligisten DAC Dunajská Streda. In der Slowakei kam er zu 18 Einsatzen in der zweithöchsten Spielklasse und absolvierte in der 1. Liga der Slowakei insgesamt 30 Partien, in denen ihm drei Treffer gelangen.

Zudem stand Moumou in der Qualifikation zur Conference League bei sechs Spielen für Dunajská Streda auf dem Platz und konnte dabei u.a. Erfahrungen gegen Partizan Belgrad und Steaua Bukarest sammeln.

Über die U21 zu den Profis?

Unter Frank Schmöller darf sich der Linksaußen nun zunächst in der Bayernliga präsentieren, der Trainer traut ihm den Sprung in die 3. Liga durchaus zu. Am vergangenen Wochenende traf Moumou gegen den TSV Buchbach doppelt, morgen spielt die U21 um 15 Uhr gegen den schwedischen Club FC Gute. Der Vertrag des Offensivspieler läuft vorerst bis Saisonende.

Screenshot: https://spielplus.bfv.de/

Sechzig um Sieben: Personalentscheidung für die Stadionfrage?

0
Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Sechzig um Sieben, heute mit einem potentiellen Neuzugang im Marketingbereich der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA, der die Stadionfrage in die Hand nehmen soll und weiteren Themen.

Kommt ein Marketingchef für die Stadionfrage?

Jan Mauersberger hat sich als Marketingchef beim TSV 1860 verabschiedet. Nun soll ein neuer in den Startlöchern stehen: Georg Hochedlinger hat sich gerade von LASK Linz verabschiedet. Heuert er bei den Löwen an? Angeblich sol er sich intensiviert um die Stadionfrage bei Sechzig kümmern. Hier geht’s zum Artikel.

TSV 1860 verpflichtet Eliot Muteba

Der 20-Jährige Flügelstürmer kommt vom 1. FC Nürnberg. Er soll der “schnellste Spieler aller Regionalligen” sein. Über Vertragsdetails – ob Leihe oder Festverpflichtung – gab es keine Informationen. TAKTIKTAFEL-Bernd Winninger hat den Neuzugang – den “Turbo aus Niederbayern” – unter die Lupe genommen. Hier geht’s zum Artikel.

Peter Cassalette kritisiert Reisinger scharf und stellt sich hinter Hans Sitzberger

Ex-Präsident Peter Cassalette hat sich in einem Interview mit der “Abendzeitung” demonstrativ hinter Hans Sitzberger gestellt und scharf gegen den Verwaltungsrat und Präsident Reisinger (“falscher Sechger”) ausgeteilt. Sechzger.de-Reporter Jan hat ihm einen Kommentar gewidmet.

Neuzugänge: kommt jetzt noch Brahim Moumou zu Sechzig?

Noch ein Neuzugang bei den Löwen? Nach seinen zwei Treffern im Testspiel gegen den TSV Buchbach soll der TSV 1860 großes Interesse am zuletzt vertragslosen Brahim Moumou zeigen und ihr für die U21 verpflichten wollen. Amateure-Trainer Frank Schmöller hält große Stücke auf den 22-jährigen Linksaußen und traut ihm durchaus den baldigen Sprung zu den Profis zu. Hier geht’s zum Artikel.

TSV 1860 kritisiert den DFB für hohe Pyrostrafen

Der TSV 1860 hat aufgrund der jüngsten Strafzahlungs-Verdonnerung durch den DFB (55.340 Euro) dessen Strafenkatalog kritisiert und zum Dialog aufgerufen.

Die Löwen äußerten sich wie folgt: Beim TSV 1860 München sorgt diese erneute Sanktionierung und die kategorische Ablehnung sämtlicher mit anwaltlicher Hilfe eingebrachten Argumente und Einsprüche seitens des DFB für Unmut. Die Löwen hinterfragen die Sinnhaftigkeit des Strafenkatalogs: Seitens der Verbände wird das Thema Pyrotechnik einseitig und mit Hilfe eines Strafzumessungsleitfadens bewertet. Es gibt keine ausreichende Kommunikation zwischen dem Verband und den Vereinen und keine gemeinsam weiterentwickelte Strategie. Zudem ist der TSV 1860 München von Faktoren betroffen, die nicht in unserer Hand liegen, beispielweise die Qualität der Zugangskontrollen bei den Auswärtsspielen. Man müsste das gesamte System stärker hinterfragen, denn der einzige Gewinner sind die Verbände, die von den Strafzahlungen profitieren. Außerdem nehmen die Verstöße immer mehr zu und die Vereine müssen immer höhere Strafen zahlen. Der Strafenkatalog zeigt bisher also nicht die angestrebte Wirkung. Hier geht’s zum Artikel.

1860 gegen Aue: die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion

Morgen trifft der TSV 1860 auf Erzgebirge Aue (14 Uhr, sechzger.de-Liveticker). Gespannt darf erwartet werden, ob und wieviele Neuzugänge in der Startelf stehen werden. Die sechzger.de-Redakteure haben wieder ihre Wunschaufstellungen veröffentlicht. Nicht bei jedem tauchen Neuzugänge in der Startformation auf. Die Nase bei den Neuen vorn hat Nankishi. Hier geht es zu den Wunschaufstellungen.

Sechzig am Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder zahlreich im Einsatz. Während für die Erwachsenenmannschaften Punktspiele anstehen, sind viele Junioren-Teams der U9 bis U15 auf Turnieren vertreten.

Die Spiele im Überblick:

Samstag, 03.02.

13.00 Uhr: 4. Mannschaft – WSV Unterammergau -:-
14.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U19 -:-
14.00 Uhr: Erzgebirge Aue – Profis -:-
15.00 Uhr: U21 – FC Gute (Schweden) -:-
15.30 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Rohrbach -:-

Sonntag, 04.02.

14.00 Uhr: TSV Schwabmünchen U19 – U17 -:-
17.00 Uhr: U16 – DFI Bad Aibling U19 -:-

Kommentar zu den Aussagen von Peter Cassalette in der AZ

38
Trainingsgelände TSV 1860 München Stein Winter 2

Peter Cassalette hat sich gegenüber der Abendzeitung zu Wort gemeldet und unterstützt dabei Vize-Präsident Hans Sitzberger. Gleichzeitig kritisiert er den aktuellen Präsidenten Robert Reisinger scharf. Ein Unding findet sechzger.de-Redakteur Jan Schrader.

Ein Kommentar von Jan Schrader

Peter Cassalette meldet sich eigenständig zu Wort

Hallo Peter Cassalette,

beim TSV 1860 München geht es derzeit turbulent zu. Neuester Höhepunkt ist die vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Abwahl von Vize-Präsident Hans Sitzberger. Keinem fällt dieser Schritt leicht – weder dem neunköpfigen Vereinsgremium noch jahrelangen Weggefährten oder den Löwenfans. Die Argumente für die Entscheidung liegen noch nicht öffentlich vor und doch positionieren sich schon viele Anhänger klar. Sie wollen eine Abwahl von Sitzberger nicht unterstützen. Sogar bekannte Persönlichkeiten wie beispielsweise Martin Gräfer haben dies bereits angekündigt. Sie folgen diesem Beispiel nun in ihrem heutigen Statement ebenfalls.

So zitiert Sie die Abendzeitung, dass sie dem Vize-Präsidenten des TSV 1860 München ihre Unterstützung zugesagt haben. Welche Grundlage dient für Ihre Meinungsbildung in diesem Fall? Ich gehe nicht davon aus, dass Sie die zugrundeliegenden Dokumente der Entscheidung kennen – sie sind ja schließlich seit Jahren in keinem offiziellen Amt mehr. Dementsprechend sollten Sie sich eher an der Aussage von Stephan Tempel in seinem gestern erschienenen Kommentar orientieren: “Ich werde mir in deinem Fall kein Urteil erlauben, bevor alle Fakten auf dem Tisch liegen.” Das klingt sinnvoll, finden Sie nicht?

22 Millionen Schulden und der Absturz in die Regionalliga

Stephan schreibt darin auch, dass es ihn nachdenklich macht, von wem Sitzberger alles Unterstützung erfährt. Wie die AZ korrekt darstellt, verwundert das bei Ihnen, Herr Cassalette, ganz genauso. Als “Wendehals” hatten sie ihren Kollegen damals bezeichnet – heute ist er für Sie wiederum “immer ein wahrer Löwe” sowie “ein aufrichtiger Mensch“. Ich verstehe Stephan immer mehr, wenn er sagt: “Das würde mir zu denken geben.” Denn genau das ist bei mir der Fall: ihr klares Statement gibt mir zu denken – und dabei hatte noch nicht einmal jemand nach Ihrer Meinung gefragt (“[…] hat die AZ nach dem Eklat um Sitzberger selbst kontaktiert“).

Das ist aber gar nicht einmal der größte Kritikpunkt an Ihren heutigen Aussagen. Vor allem in meinem Kopf geblieben sind mir die folgenden Sätze.

Der Verwaltungsrat und Robert Reisinger, dieser falsche Sechzger, sie haben nur ihre Agenda im Sinn. Ihnen geht es offensichtlich nicht darum, 1860 vorwärts zu bringen.

Da komme ich ehrlich gesagt aus dem Lachen nicht mehr heraus – wenn es doch nur nicht so traurig wäre… Lassen Sie mich eine Geschichte erzählen.
Es war einmal ein Präsident, der dachte er hat eine gute Idee und führt die Löwen zu neuem Glanz in neue, sportliche Gefilden. Darum vertraute er einem Partner alles an, legte sämtliche Machtansprüche ad acta und beobachtete das Geschehen in stiller Vorfreude. Doch die Wahrheit holte ihn schnell ein, dunkle und finstere Wolken zogen auf. Sie wollten nicht aufhören zu regnen. Noch nie da gewesene 22 Millionen Regentropfen sollten sie regnen, das hatte selbst beim TSV 1860 München noch niemand erlebt. Der Regen war so stark, dass die Löwen gleich zwei Etagen nach unten gespült wurden. Der Präsident aber verließ die Löwen vor dem tiefen Fall, still und heimlich.

Ich gebe zu, das ist keine schöne Geschichte. Kennen Sie jemanden, der so etwas machen würde? Nein? Ich helfe Ihnen auf die Sprünge: das waren Sie, Peter Cassalette. Sie haben für die schlimmste Saison gesorgt, an die sich die meisten Löwenfans heute erinnern können. Ein riesiger Schuldenberg und der Sturz in die Regionalliga. Felsbrocken haben Sie damit dem heutigen Präsidium, uns allen Fans und dem TSV 1860 München als Gesamtes gesehen in den Weg gelegt. Diese Felsbrocken müssen wir erst einmal auf die Seite räumen – es ist schwer, aber wir geben dabei unser Bestes. An Ihrer Stelle hingegen würde ich mich schämen für das, was ich meinem Herzensverein angetan habe. Ich würde mich schämen und vor allem schweigen.

Wenn jemand die Bezeichnung “falscher Sechzger” verdient hätte, dann sind es einzig und allein Sie – und das vollkommen zurecht.

 

Verpflichtet der TSV 1860 Brahim Moumou?

0
Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Noch ein Neuzugang bei den Löwen? Nach seinen zwei Treffern im Testspiel gegen den TSV Buchbach soll der TSV 1860 großes Interesse am zuletzt vertragslosen Brahim Moumou zeigen und ihr für die U21 verpflichten wollen. Amateure-Trainer Frank Schmöller hält große Stücke auf den 22-jährigen Linksaußen und traut ihm durchaus den baldigen Sprung zu den Profis zu.

Verpflichtet der TSV 1860 Brahim Moumou?

Ein Unbekannter ist der Deutsch-Marokkaner dabei keineswegs, denn bereits von 2016 bis 2021 war er an der Grünwalder Straße aktiv. Seine ersten fußballerischen Schritte machte Brahim Moumou jedoch bei der FT Gern, ehe er zum TSV 1860 wechselte und dort bis zur U19 kickte.

Anschließend folgte der Wechsel zum slowakischen Zweitligisten ŠTK 1914 Šamorín, dem Farmteam des Erstligisten DAC Dunajská Streda. In der Slowakei kam er zu 18 Einsatzen in der zweithöchsten Spielklasse und absolvierte in der 1. Liga der Slowakei insgesamt 30 Partien, in denen ihm drei Treffer gelangen.

Zudem stand Moumou in der Qualifikation zur Conference League bei sechs Spielen für Dunajská Streda auf dem Platz und konnte dabei u.a. Erfahrungen gegen Partizan Belgrad und Steaua Bukarest sammeln.

Kehrt er nun zu seinen fußballerischen Wurzeln in München zurück?

Hohe Strafen: TSV 1860 kritisiert DFB!

22

Dieses Statement dürfte zahlreiche Löwenfans erfreuen. Der TSV 1860 hat am späten Donnerstag Nachmittag mit einer durchaus bemerkenswerten Erklärung auf die vom DFB ausgesprochene Geldstrafe wegen des Einsatzes von Pyrotechnik bei den Auswärtsspielen in Ulm am 3. Oktober und in Saarbrücken am 11. November letzten Jahres reagiert. 55.340 EURO möchte der Verband von der KGaA überwiesen bekommen.

Sinnhaftigkeit von DFB-Strafen fraglich

In der auf der offiziellen Website veröffentlichte Stellungnahme heißt es zunächst:

Beim TSV 1860 München sorgt diese erneute Sanktionierung und die kategorische Ablehnung sämtlicher mit anwaltlicher Hilfe eingebrachten Argumente und Einsprüche seitens des DFB für Unmut. Die Löwen hinterfragen die Sinnhaftigkeit des Strafenkatalogs: Seitens der Verbände wird das Thema Pyrotechnik einseitig und mit Hilfe eines Strafzumessungsleitfadens bewertet. Es gibt keine ausreichende Kommunikation zwischen dem Verband und den Vereinen und keine gemeinsam weiterentwickelte Strategie. Zudem ist der TSV 1860 München von Faktoren betroffen, die nicht in unserer Hand liegen, beispielweise die Qualität der Zugangskontrollen bei den Auswärtsspielen. Man müsste das gesamte System stärker hinterfragen, denn der einzige Gewinner sind die Verbände, die von den Strafzahlungen profitieren. Außerdem nehmen die Verstöße immer mehr zu und die Vereine müssen immer höhere Strafen zahlen. Der Strafenkatalog zeigt bisher also nicht die angestrebte Wirkung.

Aufforderung zum Dialog

Auf die Feststellung, dass jenes Geld, das betroffene Vereine an den Verband als Strafen bezahlen müssen, nicht in die Mannschaften gesteckt werden könne, die auf die Spielfelder der 3. Liga geschickt werden und somit die Qualität des Sports ingesamt leide, folgt eine klare Auffiorderung zu einem Dialog zwischen Verband, Vereinen, Behörden – und dem DFB:

Das Thema Pyrotechnik lässt sich nicht durch einseitiges Sanktionieren lösen. Wir als TSV 1860 München sprechen uns ganz klar für einen Dialog zwischen Fans, Vereinen, Verband und Behörden aus, um einen für alle Seiten gangbaren Weg zu finden, der Sicherheit und Fankultur miteinander verbindet.

Wir als Fanportal sechzger.de, dessen Redakteure Pyrotechnik im Fußballstadion durchaus unterschiedlich und differenziert betrachten, aber in der Mehrheit als Stimmungselement in lebendigen Fankurven begrüßen, sagen: Respekt, TSV 1860, für dieses klare Statement!

PS: Eine knapp neunminütige Zusammenfassung der Stimmung (und der Pyrotechnik) aus beiden Fanblöcken im Ulmer Donaustadion am Tag der deutschen Einheit findet Ihr hier.

 

Eliot Muteba zu 1860 – ein Turbo aus Niederbayern

0
Eliot Muteba TSV 1860

Eliot Muteba – Stürmer, gebürtig aus Dietersburg im Landkreis Rottal/Inn – kommt von der Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg zum TSV 1860 München. Werfen wir einen Blick auf das überall im Sturm einsetzbare Talent.

Eliot Muteba – vierter Neuzugang beim TSV 1860 in den letzten 24 Stunden – ist nominell in den Statistikportalen als linker Außenstürmer gelistet. Der Rechtsfuß beweist seine Gefährlichkeit also vor allem als Inverser Außenstürmer. Mit seiner guten Technik, für seine Position überdurchschnittlicher Passgenauigkeit und dem eingebauten Turbo hat er in dieser Rolle alle Trümpfe in der Hand, die man braucht.

Zwölf Treffer und vier Vorlagen in 24 Spielen, die er in dieser Rolle bestritten hat, zeigen uns, was er kann. Der 1,69 große, antrittsschnelle Flügelflitzer wird, wenn er seinem Talent entsprechend eingesetzt wird und sich durchsetzt, sicher für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Mit einer in seinem Alter noch nicht abgeschlossenen Entwicklung sehe ich ihn aufgrund seiner Vorzüge auch als mögliche hängende Spitze oder falsche Neun im Zentrum einer Angriffsformation. Sollte er gleich für den Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen, geben Eliot Mutebas Vorzüge dem TSV 1860 München im Spiel auch weitere taktische Möglichkeiten in der Offensive. Wir werden sehen, ob der schnellste Spieler aller Regionalligen in der Dritten Liga jemand findet, der ihn einholen kann, sobald er auf Reisegeschwindigkeit über den Pitch rast.

Ich freue mich darauf, Eliot Muteba im Dress des TSV 1860 München zu sehen. Des Weiteren freue ich mich noch mehr darüber, dass man bei den Münchner Löwen nun offensichtlich wieder zur Philosophie des Talentaufbaus und der Entwicklung und Weiterentwicklung junger Spieler zurückkehrt. Anstatt nur noch auf “fertige” Spieler als Transferziele zu setzen, so wie es in der Transferperiode vor Michael Köllners Feierversprechen für den vergangenen Mai zu Beginn der Saison 22/23 begonnen wurde, liegt nun wieder der Fokus darauf, wofür die Löwen seit jeher bekannt sind – nämlich Talente zu schmieden.

Herzlich Willkommen und viel Erfolg in Giesing, Eliot Muteba!

Erzgebirge Aue – TSV 1860: Wunschaufstellungen sechzger.de

1
TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

Gleich drei Neuzugänge präsentierten die Löwen am gestrigen Mittwoch, heute folgte gleich noch ein vierter. Tut sich bis 17.59 Uhr vielleicht sogar noch etwas? Wird Argirios Giannikis am Samstag direkt auf Eliot Muteba, Max Reinthaler, Abdenego Nankishi und Serhat-Semih Güler setzen? Auch die sechzger.de Redaktion hat sich Gedanken gemacht, wie die Startelf des TSV 1860 in der Partie bei Erzgebirge Aue aussehen könnte und präsentiert ihre Wunschaufstellungen.

Wunschaufstellungen Erzgebirge Aue – TSV 1860

Jan Schrader

Ganz ohne Neuzugang kommt Jan aus und setzt stattdessen auf bewährte Kräfte – nach zuletzt drei Pflichtspielen ohne Niederlage im Jahr 2024 ein durchaus nachvollziehbarer Ansatz. Mansour Ouro-Tagba dürfte von Beginn an ran und würde zusammen mit Fynn Lakenmacher die Doppelspitze bilden.

Die Wunschaufstellung von Jan

Christian Jung

Auch bei Christian rutscht Mansour Ouro-Tagba in die Startelf, er setzt jedoch auf das bewährte 4-2-3-1, wobei Neuzugang Nankishi einen sehr offensiven Part auf der linken Seite spielt. Manfred Starke ersetzt zudem Marlon Frey im defensiven Mittelfeld.

Die Wunschaufstellung von Christian

Bernd Winninger

Unsere personifizierte Taktiktafel würde es auch mit zwei Stürmern versuchen und Mansour Oura-Tagba neben Fynn Lakenmacher in den Angriff beordern. In seinem 4-3-1-2 müsste Morris Schröter auf die Bank, um das defensive Mittelfeld durch Manfred Starke stärken zu können.

Die Wunschaufstellung von Bernd

Thomas Enn

Im 4-4-2 möchte Thomas im Erzgebirge drei Punkte einfahren und lässt Neuzugang Nankishi neben Fynn Lakenmacher stürmen. Auch Max Reinthaler käme direkt zu seinem Debüt bei den Löwen und ersetzt den gesperrten Kapitän Jesper Verlaat.

Die Wunschaufstellung von Thomas

Stefan Kranzberg

Bei Stefan rückt Leroy Kwadwo auf die linke Abwehrseite, während Max Reinthaler zentral mit Michael Glück verteidigt. Rechts defensiv bekäme Kaan Kurt wieder eine Chance, auf dem linken Offensivflügel dürfte sich Nankishi direkt mal zeigen.

Die Wunschaufstellung von Stefan

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Hochedlinger als Nachfolger für Mauersberger: Bewegung in der Stadionfrage?

5
Trainingsgelände TSV 1860 München Grünwalder Straße Winter

In Linz pfiffen es die Spatzen in den letzten Tagen schon von den Dächern, nun herrscht Klarheit: Georg Hochedlinger wird neuer Marketing- und Vertriebsleiter bei der TSV 1860 München KGaA.

Jan Mauersberger verlässt den TSV 1860

Seit 2016 war er beim TSV 1860 aktiv. Jan Mauersberger kam in der zweiten Liga zu den Löwen, stieg mit Sechzig in die Regionalliga ab und blieb, um direkt wieder in die Dritte Liga aufzusteigen. Nach seiner aktiven Karriere als Fußballer arbeitete er als Leiter von Marketing und Vertrieb an der Grünwalder Straße 114.

Kürzlich verabschiedete sich Mauersberger vom TSV 1860. Auf der Businessplattform LinkedIn verkündete er seinen Abschied wie folgt:

“Danke TSV 1860 München! 🦁 Nach nun acht Jahren voller leidenschaftlichem Einsatz als Spieler und zuletzt als Marketingleiter in der Löwen-Geschäftsstelle verabschiede ich mich Ende Januar von Münchens großer Liebe. 💙⚽️ (…)”

Nun kommt Georg Hochedlinger von LASK Linz

Ein Nachfolger für Mauersberger ist bereits gefunden: Georg Hochedlinger, 41 Jahre alt und gebürtiger Österreicher. Nachdem sich Hochedlinger gestern – ebenfalls auf Linked’In – vom LASK, wo er zuletzt nach eigener Angabe als “Creative Leader/Senior Sales Manager” beschäftigt war, verabschiedet hatte und bereits Gerüchte über seinen Wechsel nach München die Runde machten, herrscht heute nun Klarheit. Die Plattform linza.at vermeldet sein Anheuern bei Münchens Großer Liebe.

Screenshot: (c) linza.at

In Angriff nehmen – und das lässt die Löwenfans sicher aufhorchen – soll Hochedlinger also insbesondere die weiterhin ungeklärte Stadionproblematik. Die Pläne für einen Umbau des Sechzgerstadions sind – so zumindest der Anschein – inzwischen komplett zum Erliegen gekommen. Über die Frage, wer dafür die Verantwortung trägt, schieben sich Stadt München und der TSV 1860 den schwarzen Peter hin und her.

Erfahrung in Stadionfragen

Ob und wie Hochedlinger die ins Stocken geratene Stadionfrage anpackt? Erfahrung in diesem Thema dürfte vorhanden sein. In der oberösterreichischen Stadt wurden in der Vergangenheit gleich zwei größere Stadionprojekte realisiert: Hochedlingers letzter Brötchengeber, der LASK hat genau vor einem Jahr eine neue Arena eröffnet, die 19.080 Zuschauern Platz bietet. Inwieweit Hochedlinger dort in das Projekt involviert war, ist uns allerdings nicht bekannt.

Der Stadtrivale – und seit Sommer ebenfalls Erstligist – Blau-Weiß Linz hat ein halbes Jahr später, als der LASK auch ein neues Stadion eingeweiht, in dem knapp 6.000 Zuschauer Platz finden. Warum das relavant ist? Aus dem weiteren Umfeld von Hochedlinger hört man, dass er in früheren Zeiten – zumindest vor seiner siebenjährigen Tätigkeit beim LASK – eher dem blau- als dem schwarz-weißen Linzer Klub zugetan war. Ganz allgemein lässt sich also sagen: Mit Stadionfragen hatte der Mann so oder so schon zu tun. Keine schlechten Voraussetzungen für ein Anheuern bei Münchens Großer Liebe.