Start Blog Seite 441

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Erzgebirge Aue – TSV 1860

0
Winningers Wirtshaus Weisheiten Erzgebirge Aue Tsv 1860

Hinter den Löwen liegen turbulente Tage: Vier neue Spieler wurden verpflichtet, dazu ein neuer Geschäftsführer Finanzen. Nun ist es aber wieder an der Zeit, sich auf das Sportliche zu konzentrieren. In seinen Wirtshaus Weisheiten analysiert Bernd Winninger die Stärken und Schwächen des FC Erzgebirge Aue und verrät, wie der TSV 1860 möglicherweise Zählbares aus dem Erzgebirgsstadion mitnehmen könnte.

Wirtshaus Weisheiten vor Erzgebirge Aue – TSV 1860

Welches Spielsystem favorisiert Trainerfuchs Pavel Dotchev? Wer sind die Schlüsselspieler der Sachsen? Auf welche taktischen Kniffe muss sich der TSV 1860 gefasst machen und welche Rolle spielt Ex-Löwe Marcel Bär bei den Schachtern? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL erläutert Euch Bernd Winninger hier, wie er die Chancen von Münchens großer Liebe beim FC Erzgebirge Aue einschätzt.

sechzger.de berichtet natürlich wie gewohnt live aus dem Stadion!

Von Wismut bis Nudeltopf: Der FC Erzgebirge Aue im Portrait

1
FC Erzgebirge Aue

Nach massenhaft Vereinspolitik und vier Transfers auf Seiten der Löwen rollt der Ball endlich wieder und lässt uns zumindest mal für 90 Minuten an etwas anderes denken. Wir bringen Euch den heutigen Gegner, den FC Erzgebirge Aue, näher.

Der FC Erzgebirge Aue im Portrait

Gegründet wurde der Club aus Aue-Bad Schlema im März 1946 als Betriebssportgemeinschaft Wismut Aue. Die Fußballsektion des Vereins war die einzige, die von 1951 bis 1990 in der höchsten DDR-Spielklasse vertreten war. Mit Trainer Klaus Toppmöller verpasste der nun FC Wismut Aue betitelte Club in der Saison 1990/91 am letzten Spieltag unter skandalösen Umständen die Relegationsrunde zur 2. Bundesliga.

Im Jahr 1993 wurde der Verein in FC Erzgebirge Aue umbenannt und sollte fortan als Aushängeschild für die komplette Region dienen. Nach der politischen Wende entstand ein also ein völlig neuer Sportverein, der durch einen umfangreichen Förderkreis unterstützt wird. Wirtschaftlich kehrte also Stabilität ein und auch sportlich orientierte sich der Club in der Regionalliga Nordost zunehmend nach oben.

Erfolgreiche Jahre unter Gerd Schädlich

In der Spielzeit 2002/03 errangen die Veilchen mit Trainer Gerd Schädlich die Regionalliga-Meisterschaft und stiegen erstmals in der 2. Bundesliga auf. Dort schnitt man auf Anhieb ordentlich ab und etablierte sich im Unterhaus. Nach mehr als acht Jahren trat Schädlich Ende 2007 von seinem Amt zurück; seine letzte Partie war eine 0:5-Klatsche beim TSV 1860.

In der selben Saison folgte der Abstieg des FC Erzgebirge Aue in die 3. Liga, die man nach zwei Jahren jedoch wieder Richtung 2. Bundesliga verließ. Im Sommer 2015 ging es dann jedoch wieder zurück in die Drittklassigkeit, doch bereits eine Saison später folgte der Wiederaufstieg.

Immer wieder Pavel Dotchev

Von 2016 bis 2022 waren die Veilchen also wieder in der 2. Bundesliga aktiv, stieg dann aber mit Trainer Pavel Dotchev einmal mehr in die Drittklassigkeit ab. Dort übernahm dann Timo Rost das Traineramt, konnte sich jedoch nur wenige Wochen halten und wurde nach einer Niederlage bei den Löwen entlassen. Im November 2022 kehrte Dotchev auf den Trainerposten zurück und leitet seitdem die sportlichen Geschicke der Sachsen.

Nachdem die Vorsaison auf Platz 14 abgeschlossen werden konnte, rangiert der FC Erzgebirge Aue nach dem 23. Spieltag auf dem 9. Rang und darf durchaus noch nach oben schielen.

Von Torschützenkönigen und Nudeltöpfen

Erfolgreichster Torschütze der Veilchen ist Marcel Bär, der bei den Löwen ja auch kein ganz Unbekannter ist. Der ehemalige Torschützenkönig der 3. Liga hat in dieser Saison bereits zehn Mal eingenetzt und ist neben Korbinian Burger (diesmal gesperrt) und Kilian Jakob einer von drei Akteuren, die auch schon das Trikot des TSV 1860 trugen.

Für Fans besonders wichtig: Auch in diesem Jahr gibt es im Gästeblock wieder den berühmt-berüchtigten Nudeltopf. Dieser hat zwar in den vergangenen Jahren ordentlich nachgelassen, aber Traditionen sollen bekanntlich bewahrt werden. Also: Kaufen und rein damit!

Marc-Nicolai Pfeifer freigestellt! Oliver Mueller ist neuer Geschäftsführer

166
Pfeifer 1860

Paukenschlag beim TSV 1860 – Marc-Nicolai Pfeifer wurde heute mit sofortiger Wirkung vom Geschäftsführer-Posten freigestellt. Das gab der TSV 1860 in einer Pressemitteilung bekannt. Es übernimmt Oliver Mueller.

Der Nachfolger steht schon parat: Oliver Mueller kümmert sich ab sofort um die wirtschaftlichen Geschicke der Profifußballgesellschaft. Die Vita des Diplom-Vereinsmanagers liest sich vielversprechend: so kann er Erfahrungen als Berater im Sport-Marketing sowie Präsident & Torunament Director der “Cologne Open”, einem internationalen Tennisturnier, vorweisen.

Von 2015-2016 war der 45-Jährige Director Marketing & Vertrieb beim Fußballclub Real Mallorca und von 2017 bis 2018 Geschäftsführer des Eishockey-Clubs “Kölner Haie”.

Mueller soll am Montag den Medien in einer Pressekonferenz vorgestellt werden.

Nicht-Verlängerung von Pfeifer war bereits beschlossen – nun ist er freigestellt

Dass der Geschäftsführervertrag von Marc-Nicolai Pfeifer nicht verlängert würde, stand bereits letztes Jahr fest. Nun ist Pfeifer also frühzeitig von seinen Aufgaben beim TSV 1860 entbunden.

Die Pressemitteilung des TSV 1860 im Wortlaut

Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Oliver Mueller übernimmt ab sofort den Aufgabenbereich von Marc-Nicolai Pfeifer, der den Klub nach dreieinhalb Jahren vorzeitig verlässt.

Das Präsidium des Muttervereins bedankt sich bei Marc-Nicolai Pfeifer für seinen Einsatz in Weiß-Blau und wünscht ihm persönlich und beruflich alles Gute für die Zukunft. Pfeifer zeichnete vom Sommer 2020 bis zum Sommer 2023 als Geschäftsführer für den Bereich Finanzen und in der aktuellen Spielzeit in Doppelfunktion auch für den Bereich Sport verantwortlich.

Mueller konzentriert sich auf die kaufmännische Führung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Für den Bereich Sport ist Geschäftsführer Dr. Christian Werner zuständig. Der 45-jährige Mueller verfügt über vielfältige Führungserfahrung in der Sportbranche. Darunter etwa Engagements im Marketing beim Real Club Deportivo Mallorca sowie als Geschäftsführer im Eishockey bei den Kölner Haien.

Titelbild: (c) TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Ex-Löwe Yannick Stark zu Unterhaching!

0
Yannick Stark TSV 1860 München Autogrammkarten

Das Geschehen auf dem Transfermarkt in der vergangene Nacht zu Ende gegangenen Winter-Wechselperiode hält durchaus interessante Nachrichten bereit. Eine davon: Ex-Löwe Yannick Stark schließt sich der SpVgg Unterhaching an. Dies vermeldete zunächst transfermarkt.de heute Vormittag.

Aufregenden Zeiten bei den Löwen

Wir hatten Ende November (genau vier Tage vor dem Duell der Löwen mit der SpVgg) noch über ein Liebäugeln des gebürtigen Darmstädters mit einer Rückkehr zum TSV 1860 berichtet. Nun schließt sich der Lockenkopf also den Vorstädtern an und empfängt Ende April seinen Ex-Klub im Hachinger Sportpark. Yannik Stark spielte zwischen Juli 2013 und Februar 2015 für den TSV 1860 und gab erst im vergangenen Sommer in einem Fußballpodcast die eine oder andere interessante Anekdote über seine – durchaus aufregende – Zeit bei Münchens Großer Liebe zum Besten.

Viel Erfahrung in der 2. Bundesliga

Seit Ende September letzten Jahres war Yannick Stark vereinslos, nachdem er sein Engagenemt beim türkischen Zweitligisten Manisa FK vorzeitig beendet hatte. Der inzwischen 33jährige verfügt über mehr als 200 Zweitligaspiele Erfahrung und spielte in seiner Karriere – neben dem TSV 1860 – für Dynamo Dresden, den FSV Frankfurt, den MSV Duisburg, für verschiedene Nachwuchsmannschaften von Eintracht Frankfurt und – in insgesamt drei Episoden – für seinen Herzensverein Darmstadt 98.

Hilfe für Haching im Abstiegskampf?

Die SpVgg Unterhaching hat sich mit dem Transfer des defensiven Mittelfeldspielers also eine große Portion Erfahrung geangelt. Nachdem der überaschend starke Aufsteiger zuletzt in der Drittligatabelle auf Rang 12 abgerutscht war, dürfte man in der Vorstadt froh sein, im möglicherweise anstehenden Abstiegskampf auf Starks reichhaltige Erfahrung zurückgreifen zu können. Der eine oder andere Löwenfan wird es bedauern, dass der sympathische Hesse nicht ein paar Kilometer weiter Richtung Stadtmitte gelandet ist. Allerdings ist der Kader von Löwentrainer Giannikis auf dieser Position durchaus gut besetzt.

Tickets für Auswärtsspiel des TSV 1860 beim SC Verl erhältlich

0
Anzeigetafel SC Verl TSV 1860 München

Ende Februar steht für die Löwen nach der Partie im Erzgebirge am kommenden Samstag das zweite und letzte Auswärtsspiel im Monat Februar auf dem Programm. Für das Duell mit dem SC Verl sind mittlerweile bereits Tickets erhältlich.

SC Verl verkauft Tickets für das Duell mit dem TSV 1860

Am Samstag, den 24.Februar trifft der TSV 1860 München auswärts auf den SC Verl. Die Partie wird als sogenanntes Topspiel um 16:30 Uhr angepfiffen. Für die Löwen und vor allem die mitreisenden Anhänger ist das Spiel etwas ganz Besonderes. Nach Jahren im Exil – unter anderem in Lotte und Paderborn – trägt der SC Verl seine Heimspiele mittlerweile wieder in der eigenen Sportclub Arena aus. Klein, aber fein ist dabei das Motto. 5.207 Zuschauer finden insgesamt im Stadion des SC Verl Platz, rund 1.500 Tickets stehen den Löwen dabei zu. Besondere Plätze gibt es im Gästeblock an einer Theke. Unter anderem darüber sprach Mario Lüke, Vorstand der Verler, im sechzger.de Talk Folge 124. Für das Gastspiel des TSV 1860 Ende Februar sind diese allerdings bereits ausverkauft.

In allen weiteren Kategorien sind über den Onlineshop des SC Verl noch Tickets erhältlich. Die Preise dürfen mit Fug und Recht als fair bezeichnet werden. Sitzplätze kosten 25€ (ermäßigt 20€), einen Stehplatz gibt es sogar schon für 12€ (ermäßigt 9€).

Pressekonferenz von Erzgebirge Aue: “1860 ist im Aufwind”

0

Trainer Pavel Dotchev und Torhüter Martin Männel standen den Journalisten in der Pressekonferenz vor dem Spiel zwischen Erzgebirge Aue und dem TSV 1860 München Rede und Antwort.

Dotchev auf Pressekonferenz in Aue: “1860 ist im Aufwind”

Aues Presseprecher begrüßte die anwesenden Journalisten zur Pressekonferenz vor dem Drittligaspiel Erzgebirge Aue – TSV 1860 München mit dem traditionellen “Glück auf!”. Danach begann Aue-Trainer Pavel Dotchev mit seiner Analyse der Löwen vor dem Spiel am Samstag. “Die Mannschaft von München 1860 ist im Aufwind”, waren die ersten Worte zum kommenden Gegner. Besonders beeindruckt Dotchev, dass Sechzig drei Spiele in Folge nicht verloren hat und “drei neue Spieler verpflichtet” hat. Offenbar war Dotchev also noch nicht über Neuzugang Nummer vier unterrichtet. Er geht davon aus, dass der TSV 1860 versuchen wird, “mit aller Macht die Tabelle zu korrigieren”. Der aktuelle Tabellenstand sei nicht der Anspruch von 1860. Dotchev schloss eine Ausführungen zu den Löwen mit den Worten: “Dass wir es am Samstag mit einer Mannschaft zu tun haben, die sehr viel Potenzial hat.” Der FC Erzgebirge müsse eine “Top-Leistung abrufen”, um das Spiel zu gewinnen.

Aue möchte “kleine Serie starten”

Dotchev möchte mit seinem Team eine kleine Serie starten, “was in dieser Saison bisher nicht gelungen ist”. Zu schwankend waren die Leistungen der Schachter bis dato. Ins Team zurückkehren werden Niko Vukancic und Marvin Stefaniak, die ihre Gelbsperren abgesessen haben. Fehlen werden dagegen Steffen Nkansah (verletzungsbedingt) und Ex-Löwe Korbinian Burger wegen Rotsperre. Obwohl der FC Erzgebirge ein “schweres Spiel vor der Brust” habe, sieht der Bulgare sein Team in der Lage, das Spiel gewinnen zu können. Dazu müsste man einfach an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen.

Für Dotchev ist die Siegermentalität entscheidend

Auf Grund der Tabellensituation mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge wurde Dotchev gefragt, ob er die Befürchtung habe, dass seine Mannschaft zu lasch ins Spiel gehe. Falls dies der Fall sein sollte, sieht Dotchev “die Riesengefahr, die Linie zu verlieren”. Daher ist für ihn am Wichtigsten, “dass seine Mannschaft in jedem Spiel Siegermentalität zeige.” Außerdem beantwortete Martin Männel Fragen zu seiner Vertragsverlängerung. Der Auer Torwart ist bereits seit 2008 Torhüter in Aue, was im heutigen Profigeschäft durchaus bemerkenswert ist.

Die Pressekonferenz vor dem Spiel Erzgebirge Aue – TSV 1860 München könnt Ihr hier komplett sehen.

 

 

Erzgebirge Aue – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

2
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München beim FC Erzgebirge Aue. Mit sechs Punkten Rückstand auf Platz 3 ist Aue immer noch in Schlagdistanz. Was erwartet die Löwen im Erzgebirgsstadion?

Erzgebirge Aue – TSV 1860, dieses Duell findet nun zum vierten Mal in der 3. Liga statt, zwei Löwensiegen steht eine Niederlage gegenüber. Die Scharte aus dem Hinspiel werden die Sechzger versuchen auszuwetzen.

Pavel Dotchev schickt die Auer in dieser Saison immer in der allseits beliebten Grundformation 4-2-3-1 auf den Platz, wobei sich die Auer bei den offensiven Verschiebungen durchaus variabel zeigen und diese gut, dem was der Gegner auf den Platz bringt, anpassen können. Was bedeutet das für das Spiel am Samstag?

Gegen den Ball hat Dotchev seine Strategie im Vergleich zum Beginn der Saison etwas verändert. Aue attackiert den Positionsaufbau der Gegner mittlerweile oft hoch mit drei Spielern. Die Defensivlinie steht dabei ebenfalls auf höherem Niveau.

Bei eigenem Ballbesitz zeigt sich Aue variabel in den Verschiebungen, aber sehr rechtslastig beim Aufbau.

Bevor wir uns die Spielweise genauer ansehen, hier die wichtigsten statistischen Werte des FC Erzgebirge bisher.

Statistische Werte des FC Erzgebirge Aue

  • Ballbesitz: 55%
  • Passgenauigkeit: 82%
  • Defensive Zweikampfquote: 61%
  • Flankengenauigkeit: 31%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,59

Wie spielt Aue?

Offensiv

Der Aufbau im Positionsspiel soll grundsätzlich dem Schema aus der Abwehr heraus folgen, die in den meisten Fällen rechtsgependelt nach vorne verschiebt, über einen Sechser auf die Halbpositionen im zentralen Mittelfeld zu kommen. Wie im Angriff von dort weiter verfahren wird, ist denn sehr variantenreich. Man sieht bei Aue in diesen Varianten eine leichte Rechtslastigkeit im Verhältnis 7:5, insgesamt aber im Speziellen doch eher davon abhängig, wo der Gegner Räume offen lässt oder eben die Pressingfallen setzt.

Dringen die Auer ins letzte Drittel des Gegners ein, können wir aber mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass über die Flügel oder die äußeren Halbpositionen gespielt wird. Lediglich Duisburg verzeichnet mehr Angriffe über Flügelpositionen im letzten Drittel als die Schachter.

Ein interessantes Angriffsschema dabei ist das dosiert eingesetzte doppelte Hinterlaufen auf den Flügeln. Beim Eindringen ins letzte Drittel des Gegners hinterläuft der Außenverteidiger den Mittelfeldaußen, bekommt den Ball, zieht diagonal nach innen und wird seinerseits wieder von diesem Spieler auf der Außenbahn überholt. Gegen Mannschaften, deren taktische defensive Ausrichtung es ist, in dieser Zone von Raum auf Manndeckung überzugehen, hat diese Variante schon sichtlich zu Verwirrung dabei geführt, wer nun defensiv für wen zuständig wäre.

Kleiner taktischer Exkurs

Dieses doppelte Hinterlaufen hat bei Ballverlust auch einen kleinen taktischen defensiven Vorteil. Der hinterlaufende Defensivspieler ist dann weniger Gefahr ausgesetzt, auf seiner Position plötzlich zu weit vorn zu sein und dem Gegner dadurch doppelte Überzahl auf diesem Flügel zu ermöglichen. Sofern er in diesem Fall Boden auf seinen direkten Gegenspieler gutzumachen hätte, müsste er diesem dann eher diagonal nach außen einholen und lediglich in den selteneren Fällen hinterherlaufen. Da der Ball aber, ähnlich wie ein Springer im Schach, außen nur begrenzten Mehrwert hat, wenn es um die schnelle Penetration des gegnerischen Zentrums geht, ist das parallele Mitlaufen hier meist ausreichend, um auf den ballführenden Angreifer dort so einzuwirken, dass eventuelle präzise Anspiele auf Spieler im Zentrum deutlich gestört würden. So wird die Restverteidigung beim Umschaltspiel des Gegners entlastet.

Im letzten Drittel

Dringt Aue stabil ins letzte Drittel des Gegners ein, sehen wir, so wie mittlerweile bei vielen Teams, eine Verschiebung auf eine 2-4 bzw. 2-1-3 Formation in den vordersten Linien, die ballfern asymmetrisch und zentral doppelt besetzt ist.

Des Weiteren hat Aue das Angriffstempo in Pressingsituationen, die sie nicht lösen können, erhöht. Anstatt – wie noch zu Saisonbeginn – oft geduldig zu warten und lange im eigenen Defensivverbund den Ball zu halten, treffen die Spieler mittlerweile früher die Entscheidung, sich aus gut positioniertem Pressing des Gegners über den langen Ball zu befreien. Die Präzision hier liegt im Ligavergleich klar im vorderen Drittel und somit deutlich über dem Durchschnitt.

Defensiv

Gegen den Ball verteidigen die Auer das Positionsspiel des Gegners mittlerweile mit einer Dreierkette in der Pressinglinie und nicht mehr in der 1-3 Formation wie noch zu Saisonbeginn. Die Intensität dabei ist, solange es unentschieden steht oder wenn Aue zurückliegt, immens hoch. Hier wurde ganz klar während der Winterpause an der Stellschraube gedreht. Die indirekt proportional zu lesende Pressingintensität liegt, wenn Aue nicht in Führung ist, bei einem Wert von 6,85.

Überwindet der Gegner die Pressinglinie und spielt sich bis ins letzte Drittel der Schachter hinein, verteidigen die Auer mit zwei Linien vor der eigenen Box im 4-5-1, wobei der ballnahe Spieler in der Doppelsechs oft zwischen die Linien abkippt, um Diagonal- oder Querpässe beim Flügelspiel zu unterbinden.

Stärken und Schwächen des Systems 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln, relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Wie kann der TSV 1860 den FC Erzgebirge Aue knacken?

Aufgrund der variantenreichen Offensive der Auer ist das A und O für jeden Gegner eine kompakte Defensive mit klaren Zuordnungen im letzten Drittel. Dabei darf man allerdings den Pressingdruck auf das Auer Positionsspiel nicht vernachlässigen, denn man hat in den bisherigen Spielen nach der Winterpause gesehen, dass Aue hier durchaus oft die Ideen beim Aufbau ausgehen. Dann gilt es, beim langen Ball gegen die guten Auer Offensivspieler die Oberhand zu behalten und über schnelles Umschaltspiel sofort präzise nach vorne zu kommen. Stellungsspiel in den Pressingsituationen und gute Antizipation, wohin der lange Ball kommt, werden in diesen Situationen eine entscheidende Rolle spielen.

Im Positionsspiel müssen die Löwen schnell agieren. Lässt der TSV 1860 da Erzgebirge Aue genug Zeit, die Defensivpositionen einzunehmen, wird das Durchkommen bis ins gegnerische letzte Drittel sehr schwer. Generell gilt es vor allem für die Spieler in der Mittelfeldzentrale, möglichst viel zu rochieren, um so das Stellungsspiel der Auer im Raum auseinanderzuziehen und so Räume zu schaffen, in die dann der ein oder andere Spieler hineinstoßen kann. Ein gewisses Risiko, in dem man Spieler “out of position” in diese Räume schickt, einzugehen, kann hier der Knackpunkt sein, um Aue zu überraschen. Im Umschaltspiel nach Ballverlust kann das für Räume sorgen, die Aue dann nutzen könnte. Hier gilt es dann, die Verhältnismäßigkeit in diesen Aktionen abzuwägen.

Schlüsselspieler

Tor

Torwart und Kapitän Martin Männel (#1) ist momentan statistisch gesehen der zweitbeste Keeper der Liga hinter dem Dortmunder Lotka. Erfahrung und Routine gepaart mit katzenartigen Reflexen und nahezu perfekter Strafraumbeherrschung, machen Männel zu einem der am schwersten zu überwindenden Torhüter in Liga 3. Wenn es hinter ihm einschlägt, müssen sich im Normalfall die Abwehrspieler den Schuh anziehen, Mist gebaut zu haben.

Abwehr

Wie im Hinspiel ist auch diesmal Eisenfuß Niko Vucancic (#4), der gegen Lübeck mit Gelbsperre pausieren musste, der Schlüsselspieler, den es bei Penetration der Box zu meiden gilt. Der schnelle Innenverteidiger hat eine defensive Zweikampfquote von 71% vorzuweisen und gewinnt überdurchschnittlich viele Kopfballduelle. Im Stellungsspiel hat der aus Düsseldorf nach Aue gewechselte Abwehrrecke seit Saisonstart allerdings etwas nachgelassen. Im Aufbau teilt er sich die Aufgabe mit seinem Nebenmann Anthony Barylla (#23).

Mittelfeld

Der Box to Box Spieler Mirnes Pepic (#10) ist nach wie vor die Schaltzentrale im Mittelfeld beim Aufbau im Positionsspiel. Übersicht und Routine sind bei ihm die ausschlaggebenden Faktoren für sein gutes Spiel nach vorne. Gegen den Ball verhält er sich mannschaftsdienlich und schließt vorhandene Lücken nach hinten zügig. Passsicher, schnell, dribbelstark und mit einem hohen Durchsetzungsvermögen ausgestattet, ist er das Herz und die Triebfeder bei Angriffen der Schachter.

Sturm

Bisher zehn Tore stehen für Marcel Bär (#15), der einst bei uns zum Torschützenkönig der 3. Liga wurde, zu Buche. Damit ist über seine Gefährlichkeit in dieser Saison alles gesagt. Auch im Hinspiel gelang dem Stürmer, den ich hier wohl nicht weiter vorstellen muss, ein Treffer. Hoffen wir, dass er diesmal torlos bleibt – sorry, Cello! Kommende Woche darfst wieder treffen.

Fazit

Dem TSV 1860 München steht beim FC Erzgebirge Aue eine schwere Aufgabe bevor. Zwei verdienten Siegen steht eine sehr unglückliche Niederlage gegen unseren Gegner vom vergangenen Wochenende gegenüber.

Wenn nicht alle Rädchen ineinander greifen, die Konzentration bei jedem Spielen nicht über die komplette Spielzeit auf 100% ist und auch nur ein µ Einsatzwille, vor allem im eigenen letzten Drittel, fehlt, wird es in Sachsen nicht viel für die Löwen zu erbeuten geben.

Nach der Erfahrung der letzten drei Spiele bin ich mir aber sicher, dass Matchplan und taktische Vorgaben dem entsprechen werden, was den Gegner in Bedrängnis bringen kann. Das umzusetzen liegt dann an der Mannschaft und deren Zusammenspiel.

Ein Punkt wäre schön, drei Punkte ein Traum. Also: Auf geht’s Löwen, lasst uns träumen!

So könnte Aue beginnen

Datenquelle: Wyscout

Giannikis: “Wir sind siegfähig”

0
Giannikis Wir sind siegfährig
Giannikis Löwenrunde TSV 1860 München bei Erzgebirge Aue

Die ungeschlagenen Löwen reisen am Samstag zum zweiten Auswärtsspiel des Jahres: Am Samstag um 14:03 Uhr sind die Münchner beim FC Erzgebirge Aue zu Gast. Bei der Löwenrunde vor der Partie zeigte sich TSV-Trainer Giannikis optimistisch: “Wir sind siegfähig”. Bis auf Zwarts (Aufbautraining), Verlaat (gesperrt) und Bangerter (Adduktorenprobleme) sind die Löwen komplett und wollen in Aue erneut punkten.

Drei Möglichkeiten als Verlaat-Ersatz

Kwadwo, Glück und Neuzugang Reinthaler sind die drei Kandidaten für die Innenverteidigung, nachdem Kapitän Verlaat gesperrt fehlt. “Zwei davon werden spielen”, verriet Giannikis. Ob es einer oder mehrere Neuzugänge in die Startelf schaffe werden, ließ der Löwen-Dompteur erst einmal offen. “Wir vertrauen unserem Kader, der ja auch fünf Punkte aus drei Spielen geholt hat. Wir haben jetzt eine gute Mischung aus U-Spielern und erfahrenen Spielern. Es ging darum, den Kader zu optimieren”, erklärte Giannikis die Transferaktivitäten. Alle Neuzugänge seien fit und körperlich in einem guten Zustand. “Es wird sich zeigen, wer in der Kürze am schnellesten adaptiert. Wir werden schauen, ob schon einer der Spieler in der Lage ist, in Aue zu starten”, sagte er weiter.

Aktuell keine Abgänge geplant

Abgänge wird es laut den Worten des Löwen-Trainers wohl vorerst nicht mehr geben, sodass die Münchner für den Rest der Spielzeit mit 31 Spielern einen großen Kader zur Verfügung haben. “Bei den jungen Spielern müssen wir individuell entscheiden, ob es Sinn macht, dass sie in der U23 mehr Einsatzzeit bekommen”, sagte Giannikis weiter. Zudem stand laut Löwen-Trainer die Leihe von Lang nach Freiburg in keinem Zusammenhang mit der Verpflichtung von Reinthaler, wie er auf Nachfrage von sechzger.de erklärte. “Das war unabhängig von einander. Wir haben einen kopfballstarken Spieler gesucht”, sagte Giannikis.

Zwarts auf gutem Weg

Auch Joel Zwarts sei auf einem guten Weg. “Wir hoffen, dass er bald Teile des Mannschaftstrainings mitmachen kann. Wir testen aktuell wie er bei Belastung reagiert”, erklärte der Löwen-Coach. Die Stimmung im Team sei gut. “Es ist eine Last von der Mannschaft abgefallen, sie haben gesehen, dass es klappt und dass sie auch einen Rückstand aufholen kann”, sagte Giannikis weiter.

Giannikis: “Wir sind siegfähig”

In Aue sieht er “eines der spielstärksten Teams der Liga”. “Sie nehmen viele Positionswechsel vor, sind sehr ballsicher. Aber wir sind siegfähig.”, sagte Giannikis weiter. Jeder Gegner stelle sein Team vor neue Herausforderungen. Quervergleiche zum letzten Auswärtsspiel in Lübeck (1:1) wollte er nicht vornehmen. “Das waren andere Voraussetzungen mit dem Flug, dem Wind und dem Platz. Es wird ein anderes Spiel. Ich hoffe, dass wir ein Gesicht zeigen, das uns berechtigte Hoffnung auf einen Sieg macht”, erklärte Giannikis.

“Saison ist ein Marathon und kein Sprint”

Darauf angesprochen, wie es die Mannschaft aufgenommen habe, dass sie trotz fünf Punkten noch immer im Abstiegskampf stecke, erklärte der Sechzger-Trainer: “Ich habe nicht erwartet, dass wir nach drei Spielen die Klasse gehalten haben. Eine Saison ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wir müssen kühlen Kopf bewahren und die nötige Geduld aufbringen”. Giannikis hat jedenfalls ein Umdenken im Team bemerkt: “Es ist etwas mit der Mannschaft passiert, aber auf uns warten auch neue Herausforderungen, die zeigen werden welches Potenzial in der Mannschaft steckt”, erklärte Giannikis. Vor allem gegen Sandhausen habe das Team gezeigt, “dass es die Systemumstellung auf dem Platz schnell angenommen hat, dass es den Glauben an sich hat”.

Taktisch viele Möglichkeiten

In Bezug auf die taktische Ausrichtungen ließ sich Giannikis auch auf die Rückfragen von sechzger.de-Taktik-Guru Bernd Winninger nicht in die Karten schauen. “Die Raumaufteilung hat mit den Gegentoren wenig zu tun. Je näher es zum Tor geht, desto mannorientierter muss man verteidigen. Bei den Gegentoren haben wir die Spielverlagerung zugelassen und waren nicht in den Positionen, in denen man sein muss. Es wird defensiv taktisch eine anspruchsvolle Aufgabe Aue vom Tor wegzuhalten. Daran haben wir gearbeitet und ich bin guter Dinge, dass wir das auf den Platz bringen”, erläuterte Giannikis. Auf Rückfrage von sechzger.de sagte der Löwen-Trainer zur Taktik weiter: “Ob zentrumslastiger oder mehr über den Flügel – beides ist möglich. Das müssen die Spieler situationsbedingt sehen. Entweder geht man komplett aus dem Zentrum raus und nur auf den Flügel, oder mehr auf das Zentrum”.

Mit 1.500 Löwen-Fans nach Aue

Ein geheimes Abschlusstraining absolvierten die Löwen am Freitagvormittag noch, ehe man sich auf den Weg ins Erzgebirge macht. Dorthin werden die Münchner von 1.500 Löwen-Fans begleitet, die sicherlich für gute Stimmung sorgen werden. Die Partie wird live im BR übertragen, natürlich könnt ihr das Match aber auch wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen.

TSV 1860: Personelle Veränderung im Wahlausschuss

0
TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

Evert Koenes hat seine langjährige Amtszeit im Wahlausschuss des TSV München von 1860 e.V. mit sofortiger Wirkung beendet. Koenes kann dem Gremium aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Mitteilung des TSV 1860 im Wortlaut

Evert Koenes hat sein Ehrenamt im Wahlausschuss des TSV München von 1860 e.V. mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Koenes sieht sich aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter in der Lage, dem Gremium und somit dem Verein im Ehrenamt zur Verfügung zu stehen.

Evert Koenes war für den TSV München von 1860 e.V. seit 2015 als Mitglied des Wahlausschusses ehrenamtlich aktiv, viele Jahre davon als Vorsitzender. Dafür gebührt ihm großer Dank aller Mitglieder und Funktionäre.

Wahlausschuss dankt Koenes für dessen Verdienste für den TSV 1860

Auch der Wahlausschuss selbst möchte Koenes mit dieser Mitteilung seinen Dank aussprechen. Wahlausschuss-Vorsitzender Peter Schaefer: „Wir haben Evert viel zu verdanken. Besonders in den vereinspolitisch herausfordernden Jahren hat er stets gewissenhaft, professionell und besonnen sein Amt ausgeführt und stand den Mitgliedern des Wahlausschusses bis zuletzt mit Rat und Tat zur Seite. Stellvertretend für den gesamten Wahlausschuss wünsche ich dir, lieber Evert, alles Gute für die Zukunft und danke dir herzlich für dein Engagement für den Wahlausschuss des TSV 1860.“

Poschet übernimmt stellvertretenden Vorsitz im Wahlausschuss

Den stellvertretenden Vorsitz des Wahlausschusses hat Christian Poschet übernommen. Der Wahlausschuss bleibt mit Peter Schaefer, Christian Poschet, Silke Dehling und Tamara Hof gem. Ziffer 15.1 der Vereinssatzung handlungsfähig und kann seine satzungsgemäßen Aufgaben weiterhin uneingeschränkt erfüllen.

Der TSV München von 1860 e.V. bedankt sich bei Evert Koenes für seine langjährigen Dienste für den Verein und wünscht ihm insbesondere gesundheitlich nur das Beste für die Zukunft.

Erzgebirge Aue – TSV 1860: Ergebnistipp Frank Peuker

0
Frank Peuker 1860

Vier Neuzugänge, aber der Kapitän gesperrt – man darf sehr gespannt sein, mit welcher Startelf die Löwen versuchen werden, drei Punkte aus dem Erzgebirge zu entführen. Mit Frank Peuker gibt diesmal ein ehemaliger Spieler des TSV 1860 seinen Ergebnistipp zum Match in Aue ab.

Peuker hofft auf Sieg des TSV 1860

Drei Mal blieben die Löwen zuletzt unter Neu-Trainer Argirios Giannikis ohne Niederlage. Geht es nach Frank Peuker, setzt der TSV 1860 diese Serie im Erzgebirgsstadion fort.

“Ich tippe auf einen 2:1-Auswärtssieg der Löwen.
Tore: Guttau und Kwadwo”

Ein Auswärtsdreier wäre im Abstiegskampf natürlich Gold wert!

Spieler und Fan der Löwen

Frank Peuker war ein hoffnungsvolles Eigengewächs, das es laut transfermarkt.de auf drei Einsätze in der Bayernliga beim TSV 1860 brachte. Das Löwenkompedium von Thorsten Ruinys weist dagegen 10 Einsätze und ein Tor aus. Peuker hat nicht nur für die Löwen gespielt, sondern ist auch selbst großer Löwenfan und wird immer wieder bei Heim- und Auswärtsspielen von Münchens großer Liebe gesichtet. Auch bei Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft trifft man ihn des Öfteren live im Stadion. In seiner Vita als Trainer stehen bei Peuker Stationen in Markt Indersdorf, Dachau, Jetzendorf und zuletzt ein Kurzengagement beim FC Pipinsried zu Buche.