Start Blog Seite 489

Viktoria Köln – TSV 1860: Ergebnistipp Felix Weber

0
Felix Weber FC Homburg TSV 1860
Der ehemalige Löwen-Kapitän Felix Weber kam aus Bayreuth zum FC Homburg

Derzeit muss Felix Weber, ehemaliger Kapitän der Löwen, wegen eines Syndesmosebandrisses aussetzen und fehlt seinem neuen Verein FC Homburg somit einige Wochen. Für sechzger.de tippt der Verteidiger das Ergebnis der Partie des TSV 1860 bei Viktoria Köln.

Vorsichtiger Ergebnistipp von Felix Weber

Dass der Abwehrspieler ein eingefleischter Löwe ist, ist kein großes Geheimnis. Über 160 Mal hielt er für die 1. und 2. Mannschaft des TSV 1860 die Knochen hin und hat auch im Umfeld der Löwen zahlreiche Freundschaften geschlossen, die selbst nach seinem Abschied Bestand haben. Natürlich wünscht der den Löwen grundsätzlich nur das Beste, für morgen ist er aber vorsichtig:

“Ich glaub ehrlich gesagt, dass es eng wird mit einem Sieg. Ich tippe auf ein 1:1.”

Zur Erinnerung: Mit diesem Ergebnis trennten sich beide Teams auch schon in der Vorsaison im Sportpark Höhenberg.

Regionalliga Südwest mit dem FC Homburg

16 Jahre lang schnürte Felix Weber für den TSV 1860 die Stiefel, wechselte dann zu Rot-Weiss Essen und landete über die Zwischenstation SpVgg Bayreuth nun beim FC Homburg. Auch dort nimmt der Ohlstädter eine Führungsrolle innerhalb der Mannschaft ein und hatte einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Saarländer in der Regionalliga Südwest nach einem Horrorstart in der Tabelle sukzessive nach oben arbeiteten. Eine Sternstunde erlebte der FC Homburg jedoch im DFB-Pokal beim 3:0 gegen Bundesligist SV Darmstadt 98. Nächster Gegner: die SpVgg Greuther Fürth.

Vize-Präsident Heinz Schmidt mit deutlichen Aussagen im Interview

23
Heinz Schmidt Vize Präsident TSV 1860 München

Die Suche nach einem Sportlichen Leiter, die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gesellschaftern beim TSV 1860 München oder die sportliche Situation: es gibt wie eigentlich immer viele Themen, die unter den Löwenfans diskutiert werden. Zur aktuellen Situation hat sich nun Vize-Präsident Heinz Schmidt geäußert, der öffentlich nur selten in Erscheinung tritt. Dabei überrascht er mit deutlichen Aussagen.

Interview von Heinz Schmidt im Wochenanzeiger

Die Suche nach einem Sportlichen Leiter beim TSV 1860 München schien kurz vor dem Ende zu stehen. Der finale Kandidat Christian Werner stand fest, es fehlte Medienberichten zufolge nicht mehr viel. So titelte beispielsweise die Abendzeitung am Dienstag: “TSV 1860: Sportchef-Suche vor dem Ende? Präsident Reisinger muss noch zustimmen“. Doch diese Darstellung entsprach nicht der Wahrheit. Zum einen erhielt der Vorschlag wie berichtet schon weit vor dem Fantalk am vergangenen Freitag intern keine Zustimmung, zum anderen hätte eine Zustimmung von Sitzberger und Schmidt für die Einstellung von Christian Werner ausgereicht – unabhängig von der Stimme Reisingers.

Ganz offensichtlich störten Vize-Präsident Heinz Schmidt die Darstellungen in der Öffentlichkeit so sehr, dass er zu einem Mittel griff, das man von dem 63-Jährigen nicht gewohnt ist. Er gab dem Münchner Wochenanzeiger ein Interview und traf darin viele interessante Aussagen. Direkt zu Beginn stellt er klar, dass die Suche nach einem Sportlichen Leiter bei den Löwen nicht beendet sei. Der Name Christian Werner sei öffentlich bekannt geworden, da “der Kandidat sehr offensiv positioniert wurde“. Die Existenz einer sogenannten Findungskomission mit den Beteiligten Hans Sitzberger, Heinz Schmidt, Saki Stimoniaris sowie Marc-Nicolai Pfeifer bestritt er.

Der Begriff Findungskomission stammt nicht von mir. Nach meiner Erinnerung hat sich auch nie eine solche konstituiert. Ich habe in meiner Funktion als Präsidiumsmitglied auf Einladung der Geschäftsführung an persönlichen Vorstellungsrunden einzelner Kandidaten teilgenommen. Das ist richtig.

HAM lehnt pauschal Geschäftsführer-Kandidaten des e.V. ab

Die Suche nach einem Nachfolger für Günther Gorenzel geht beim TSV 1860 München also weiter. Dabei strebt der e.V. die Bestellung eines Geschäftsführers für den sportlichen Bereich an. Ein erster Versuch scheiterte dabei bereits, da der mögliche Kandidat nach einem Gespräch mit Stimoniaris und Pfeifer absagte.

Von einem Vertreter unseres Mitgesellschafters wurde mir persönlich unverblümt erklärt, es wäre völlig unerheblich, welchen Namen der Verein in den Ring wirft. Sobald öffentlich klar sei, es handelt sich um einen Kandidaten des Vereins, würde ihn HAM, unabhängig von dessen Qualifikation, kategorisch ablehnen. Das hat der von uns vorgeschlagene Kandidat dann auch im Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Geschäftsführer zu spüren bekommen. Daraufhin hat er sich zurückgezogen.

Heinz Schmidt bestätigt damit einen Bericht von sechzger.de, in dem Horst Heldt als entsprechender Kandidat genannt wurde. Im Übrigen bekräftigt der Vize-Präsident auch die Artikel zu Beteiligungen Dritter an den Transfers in der Sommerperiode. Diesen Umstand bezeichnet der 63-Jährige im Interview als “irritierend“.

Abschließend freut sich Schmidt über die Initiative von Hauptsponsor dieBayerische und stellt der Profimannschaft ein gutes Zwischenzeugnis aus: “Ich traue ihr etwas zu

Bild: Anne Wild

Verwirrung um die Personalie Christian Werner beim TSV 1860

39
Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Schon seit Ende Juni steht der TSV 1860 München ohne Nachfolger von Günther Gorenzel, ehemaliger Geschäftsführer Sport, da. Nun könnte neue Bewegung in die Angelegenheit kommen. Laut einem Interview mit Marc-Nicolai Pfeifer im kicker habe man sich in einem Gremium auf Christian Werner geeinigt. Doch die Aussage irritiert – der 42-Jährige gilt als alles andere als der Topfavorit.

“Ein bisschen mehr sportliche Kompetenz wäre gut”

Günther Gorenzel hat seine Zeit beim TSV 1860 München hinter sich gelassen. Auf Anfrage von sechzger.de im September verwies der 52-Jährige darauf, dass er sich in seiner Karriere bislang nie zu alten Stationen geäußert habe und dies weiterhin so handhaben werde. “Ich wünsche dem TSV 1860 wie allen ehemaligen Vereinen, für welche ich tätig sein durfte, das Allerbeste für die Zukunft” schloss der Österreicher ab.

Nicht abgeschlossen ist derweil die Suche nach einem geeigneten Nachfolger. Horst Heldt galt zwischenzeitlich als Wunschlösung, erteilte den Löwen dann allerdings nach einem Gespräch mit Marc-Nicolai Pfeifer und Saki Stimoniaris eine Absage. Dies bestätigte heute auch Heinz Schmidt, Vize-Präsident des TSV 1860, in einem Interview mit dem Wochenanzeiger.

Von einem Vertreter unseres Mitgesellschafters wurde mir persönlich unverblümt erklärt, es wäre völlig unerheblich, welchen Namen der Verein in den Ring wirft. Sobald öffentlich klar sei, es handelt sich um einen Kandidaten des Vereins, würde ihn HAM, unabhängig von dessen Qualifikation, kategorisch ablehnen. Das hat der von uns vorgeschlagene Kandidat dann auch im Gespräch mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Geschäftsführer zu spüren bekommen. Daraufhin hat er sich zurückgezogen. (…) Der Name ist egal und beliebig austauschbar. Mir geht es um das dahinter stehende Prinzip. Mich hat die Haltung unseres Mitgesellschafters schockiert. Das entspricht nicht meiner Vorstellung von Kooperation.

Seitdem sind fast drei Monate vergangen. Noch immer konnte der TSV 1860 München keinen neuen Sportdirektor, Sportlichen Leiter oder gar einen Geschäftsführer Sport – diese Variante wird vom e.V. bevorzugt – präsentieren.

Gräfer wünscht sich sportliche Kompetenz

Dass das Thema nach wie vor aktuell ist, bewies zuletzt der Fantalk am Freitagabend an der Grünwalder Straße. Dort zeigte sich Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer zuversichtlich. Man habe den Bewerberprozess in einem Gremium abgeschlossen, seine Arbeit sei in diesem Punkt damit erledigt. Besonders deutlich wurde im weiteren Verlauf der Veranstaltung Martin Gräfer, Vorstandsvorsitzender beim Versicherer und Hauptsponsor die Bayerische.

Wir können uns nicht in personelle Entscheidungen einmischen, aber ein bisschen mehr sportliche Kompetenz wäre gut. Das sieht sogar ein Blinder! Das sollte lieber schnell als langsam laufen. Warum dauert das so lange? Weil man sich nicht einig ist!

Christian Werner als Kandidat für den Sportlichen Leiter beim TSV 1860?

In der Montagsausgabe des kicker überraschte Marc-Nicolai Pfeifer mit der klaren Nennung von Christian Werner als finalen Kandidaten für das Amt des Sportlichen Leiters. Er habe “von allen Kandidaten am meisten überzeugt” und die Entscheidung liege nun final im Präsidium.

Dabei überrascht nicht der Name selbst – in den vergangenen Wochen war der vermeintliche Favorit immer wieder im operativen Umfeld des TSV 1860 München gesichtet worden. Doch nach sechzger.de Informationen erhielt Marc-Nicolai Pfeifer bereits zweimal nicht die erbetene Zustimmung zur Einstellung von Christian Werner als Sportdirektor, erstmals bereits im August. Von einer Zustimmung des Präsidiums kann daher keine Rede sein. Dies zeigt auch die Antwort von Vize-Präsident Heinz Schmidt im Interview mit dem Wochenanzeiger auf die Frage, ob die Suche nach einem Sportlichen Leiter bald beendet sei.

Das kann ich nicht bestätigen.

Dass die Personalie des durch die KGaA favorisierten Christian Werner publik wurde, war eine logische Folge des Vorgehens, wie Schmidt betont:

Weil der Kandidat sehr offensiv positioniert wurde. Das ließ sich dann kaum mehr vermeiden.

Die kolportierte Lösung bei der Suche nach einem Sportlichen Leiter dürfte der 42-Jährige damit also nicht sein. So müssen sich die Löwenfans – und dazu zählt sich seit einigen Jahren auch Martin Gräfer – weiterhin gedulden, bis ein Nachfolger für Günther Gorenzel gefunden wird.

Löwenrunde: “Können gegen jeden gewinnen”

1
Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen
Löwenrunde: Können gegen jeden gewinnen

Am Samstag um 14:00 Uhr ist der TSV 1860 München bei Viktoria Köln zu Gast. Nach dem Heimsieg gegen den SC Freiburg II reisen die Löwen mit breiter Brust ins Rheinland. Bei der Löwenrunde erklärte Trainer Maurizio Jacobacci: “An einem guten Tag können wir gegen jeden Gegner gewinnen. Aber wir können auch gegen jeden Gegner verlieren”. Für den Löwen-Coach ist Viktoria Köln einer der Aufstiegsfavoriten. “Viktoria Köln ist ein Team, das im Sommer wenig Wechsel hatte und das homogen spielt”, lobte der Schweizer den nächsten Gegner. “Sie haben physische Präsenz hinten und vorne Spieler, die wissen wo das Tor steht. Das ist ein sehr guter Gegner. Es wird ein interessantes Spiel werden”, sagte Jacobacci über Viktoria Köln.

Sehr gutes Spiel gegen Freiburg

“Die Mannschaft hat gegen Freiburg ein sehr gutes Spiel gemacht. […] Man sollte dieser Mannschaft die Möglichkeit geben, zu wachsen und auch mal mit etwas Positiven zufrieden sein”, forderte Jacobacci. Seine Mannschaft müsse nun Schritt für Schritt machen und man solle erst in der Winterpause auf die Tabelle schauen. “Wenn man dieser Mannschaft helfen will, sollte man auch im Umfeld positiver sein”, sagte der Löwen-Dompteur weiter. “Wollt ihr mehr von dieser Mannschaft? Dann helft ihr zu wachsen”, forderte Jacobacci.

Offensiv noch mehr Qualität ins Spiel bringen

Defensiv habe seine Mannschaft zuletzt große Entwicklungsschritte gemacht, nun gelte es noch in der Offensive mehr Qualität ins Spiel zu bringen. Gegen Freiburg habe man bereits gute Aktionen gesehen, so der Schweizer. Zejnullahu hob er dabei hervor. “Wir wollen im Spiel [Anm. d. Red.: in der Offensive] noch präsenter sein. Wir trainieren das noch intensiver. Da kann in nächster Zeit noch einiges mehr umgesetzt werden”, erklärte Jacobacci.

Zwarts kann in Köln spielen

Bis auf den verletzten Hiller fliegen die Löwen am Freitag komplett nach Köln. So wird erneut Richter zwischen den Pfosten stehen. Auch Zwarts kann auflaufen, dies ergab eine MRT-Untersuchung am Mittwoch. “Ich bin ein Befürworter von Trainingslagern”, sagte Jacobacci auf die Frage, wie er zur Absage des Trips in die Türkei stehe. “Wir haben uns die Pros und Contras überlegt. Die Zeitspanne bis zum Saisonstart ist so kurz, daher war ich auch der Meinung, dass wir zu Hause bleiben können. Mit der Hoffnung, dass das Wetter mitspielt”, ergänzte der Schweizer. Auch Teambuildings-Maßnahmen sollen in den ersten beiden Januar-Wochen in der Münchner Region durchgeführt werden. Ideen gibt es laut Jacobacci dafür bereits genug. Zudem seien mindestens zwei Freundschaftsspiele in der Region geplant.

Keine großen Änderungen geplant

Jacobacci will der Formation des Heimspiels gegen Freiburg weiter das Vertrauen schenken und plant keine großen Umstellung. “Ich habe die Qual der Wahl – das ist schön. Es wird sicher nicht viele Veränderungen gegenüber dem Freiburg-Spiel geben”, sagte Jacobacci weiter. Ob Tarnat nach seiner abgesessenen Sperre in die Startelf zurückkehrt, ließ er erst einmal offen. Er fordert auch von seinen Ersatzspielern, stets für einen Einsatz bereits zu sein und sich darauf zu freuen ins Spiel zu kommen. “Schlimmer ist es zu Hause bleiben, denn ich kann dem Team dann nicht helfen. Deshalb muss man das auch schätzen, wenn man auf der Bank ist. Es ist gut, dass wir alle zur Verfügung haben”, sagte Jacobacci weiter. “Wenn ich auf dem Platz stehe, erwarte ich, alles zu geben, um ein positives Resultat zu erzielen”, forderte der Löwen-Trainer.

Mit breiter Brust nach Köln

Die Löwen reisen also fast komplett nach Köln und könnten sich dort mit einem selbstbewussten und konzentrierten Auftritt in der Drittliga-Tabelle im vorderen Drittel etablieren. 1.400 Löwen-Fans werden die Mannschaft ins Rheinland begleitet und alles tun, um die Sechzger zum zweiten Sieg in Folge zu schreien.

 

Sechzig aus der Ferne – Was hat das mit Fußball zu tun?

2
Sechzig aus der Ferne
Seitenansicht im Stadion IFK Munkfors

In unregelmäßig regelmäßigen Abständen melde ich mich aus der schwedischen Provinz zu Themen rund um den TSV 1860 und das Fan-Dasein an sich. Im jüngsten Sechzig aus der Ferne ging es um das aktuelle Leiden rund um die Löwen. Heute treibt mich etwas anderes um. Der Nahost-Konflikt ist am 7. Oktober in eine neue Eskalationsstufe eingetreten, nach dem die Hamas Israel gezielt mit Terror und Angriffen gegen die Bevölkerung überschüttet hatte. Dass Israel mit voller Härte antwortet und selbst den Gaza-Streifen sowie Gebiete im südlichen Libanon oder Westjordland angreift und damit auch dort für Tod und Zerstörung sorgt, ist täglich in den Nachrichten zu lesen oder zu sehen. Was das alles mit Fußball zu tun hat? Bei Sechzig wieder einmal jede Menge – leider.

Privat oder offiziell – es bleibt unpassend

Wenn man mit Hasan Ismaik einen Kreditgeber hat, der selbst aus Jordanien kommt und mit Antony Power einen Merchandising-Chef mit palästinensischen Wurzeln hat, ist es irgendwie klar, dass es schwierig wird, den Nahost-Konflikt bei Sechzig auszuklammern. Jeder hat da seine private Meinung und sicherlich auch seine persönlichen Verbindungen. Gut und schön – doch genau hier sollte man vielleicht auch mal sein socialmediales Fingerspitzengefühl walten lassen und die Finger in der Hosentasche lassen. Das Statement von Ismaik, das von der Abendzeitung übersetzt wurde, in dem er mehr als indirekt den Sieg Palästinas ausruft, ist gelinde gesagt unpassend. Es gibt keinerlei Mitleid oder Bedauern für die Opfer aus israelischer Seite. Ganz richtig hat es meiner Meinung nach Tim Jürgens in seinem Kommentar in 11Freunde festgehalten. Jüngst hat der Geschäftsmann mit Lebensmittelpunkt in Abu Dhabi nachgelegt. Ismaik fordert die Gläubigen in Israel auf, den Krieg gegen Gaza zu beenden. Er begründet das mit einer Stelle in der jüdischen Tora, die er für sich interpretiert. Auch hier kommt es wieder zu einer einseitigen Betrachtung.

Vor der Haustür

Man kann natürlich jetzt meinen, das ist die ganz private Meinung eines Geschäftsmannes. Ist es sicherlich. Allerdings steht Ismaik auch immer im Zusammenhang mit dem TSV 1860 und der KGaA. Und von dieser Seite hört man zum Nahost-Konflikt gar nichts. Das muss man vielleicht nicht, aber der Konflikt hat nun mal auch Auswirkungen hierzulande, wie der Fall von Maccabi München zeigt. Der Verein versucht trotz Drohungen und Anfeindungen den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Trotzdem mussten Spiele aufgrund Sicherheitsbedenken verschoben werden. Der e.V. hat sich da meiner Meinung in einer Stellungnahme richtig positioniert. Von der KGaA hat man auch hier nichts gehört – vielleicht will man niemanden verärgern? Das wäre angesichts der Tragweite ein weiterer Armutsbeweis.

Was hat das mit Fußball zu tun?

Der Nahost-Konflikt und die Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinenser kann man als Europäer meiner Meinung nach nicht bewerten. Natürlich wünsche ich mir ein friedliches Zusammenleben mit einem Staat Israel und einem Staat Palästina. Natürlich mussten beide Seiten leiden – vielleicht sogar eine Seite mehr. Was aber nicht geht, ist, dass man Terrorangriffe an Unschuldige wie durch die Hamas feiert und mit “Free Palestine”-Posts, wie von einigen aktiven wie auch ehemaligen Fußballspielern getan, in der ganzen Welt teilt. Das hat hier in Schweden auch Greta Thunberg getan und sich damit Kritik eingefangen. Schweden hat nach den Angriffen schnell die finanziellen Unterstützungen an die Palästinenser gestoppt. Mittlerweile weicht diese Front hierzulande langsam wieder auf. Man will ja nicht Erdoğan und die Türkei verärgern, damit im letzten Moment doch noch das Veto zum NATO-Beitritt kommt. Der türkische Machthaber hat sich klar auf die Seite der Hamas gestellt. Das hat natürlich mit Sechzig nichts zu tun…

Fußball wird auch noch gespielt

Konzentrieren wir uns am Ende doch aufs Sportliche. Bei den Löwen läuft es gerade ja nicht schlecht. Die letzten drei Spiele wurden zumindest nicht verloren – auch wenn es dabei nur einen Sieg gegen Freiburg II gab. Euphorisch macht mich das allerdings nicht. Münster und Freiburg waren eigentlich Gegner, gegen die man punkten muss. Gegen Dresden stand man defensiv gut, allerdings war das offensiv mehr als mau. Alles in allen reißt mich das nicht vom Hocker. Eine Entwicklung sehe ich nicht, aber Trainer Jacobacci meint ja auch, dass das nicht jeder sieht, wie er. Mein Alternativprogramm heißt hier weiter norwegischer Fußball. In der Eliteserien drücke ich weiter Vålerenga Oslo die Daumen. Leider hat sich der Hauptstadtclub durch zwei Niederlagen gegen Brann Bergen und im Derby in Lillestrom wieder in akute Abstiegsgefahr gebracht. Nur unweit der schwedisch-norwegischen Grenze kickt der Zweitligist Kongsvinger IL, den ich ab und an besuche. Hier scheint das kleine Wunder mit dem Aufstieg in Liga 1 vielleicht Realität zu werden.

Kongvinger IL
Norwegischer Zweitliga-Alltag bei Kongsvinger IL.

 

Wunschaufstellungen sechzger.de: Viktoria Köln – TSV 1860

6
Trikot altes Wappen TSV 1860 München Wunschaufstellungen

Neuer Rekord bei sechzger.de: Gleich sechs Redakteure haben sich gemeldet, um ihre Wunschaufstellungen des TSV 1860 gegen Viktoria Köln zu präsentieren. Setzen sie auf die Elf, die gegen den SC Freiburg II überzeugte? Oder wird trotzdem gewechselt?

Wunschaufstellungen: Viktoria Köln – TSV 1860

Bernd Winninger, Christian Jung & Thomas Enn

“Never change a winning team” gilt für Bernd, Christian und Thomas Enn. Sie vertrauen der Mannschaft, die letzten Samstag einen 2:0-Heimsieg gegen Freiburg II einfuhr. Leidtragender ist Niklas Tarnat, der gesperrt gefehlt hatte.

Die Wunschaufstellung von Bernd, Christian und Thomas Enn

Thomas Spiesl & Stefan Kranzberg

Stefan und Thomas Spiesl hingegen würden Niklas Tarnat wieder in die Startelf einbauen. Dafür müsste Manfred Starke auf die Ersatzbank zurückkehren, um der defensiveren Variante den Vortritt zu lassen.

Die Wunschaufstellung von Stefan und Thomas Spiesl

Marko Weiss

Während alle anderen Redaktionsmitglieder auf 4-2-3-1 setzen, würde Marko auf das offensivere 4-1-4-1 setzen. Manfred Starke würde hier offensiver agieren, Niklas Tarnat würde als Stabilisator auf die Sechser-Position zurückkehren und Tim Rieder bliebe nur ein Platz auf der Bank.

Die Wunschaufstellung von Marko

Eure Meinung ist gefragt

Wie sieht Denn Eure Wunschelf des TSV 1860 für das Spiel gegen Viktoria Köln aus? Never change a winning team? Oder doch? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Ab 14 Uhr: Tickets für TSV 1860 – SpVgg Unterhaching erhältlich

2
Westkurve Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets Martin

Am 25.11. empfängt der TSV 1860 die SpVgg Unterhaching zum sogenannten S-Bahn-Derby, Tickets sind ab heute Nachmittag verfügbar.

Tickets für TSV 1860 – SpVgg Unterhaching

Dass die Partie gegen die Vorstädter im Grünwalder Stadion ausverkauft sein wird, steht außerhalb jeglicher Diskussion. Abzüglich des Kontingents für die Gästefans werden jedoch noch ca. 2500 Tickets in den Mitgliederverkauf gehen, der heute um 14 Uhr startet.

Die Tickets sind auf den bekannten Wegen erhältlich:

  • Online unter www.tsv1860-ticketing.de.
  • Telefonisch unter 01805 – 60 1860.
  • Persönlich im Ticketing an der Grünwalder Straße (Mi. – Fr. 9-17 Uhr).

Ticketing am 27.10. geschlossen

Aber Achtung:
Aufgrund umfangreicher Arbeiten an der Netzwerktechnik der Geschäftsstelle in der Grünwalder Straße 114 sind die Verwaltung der KGaA sowie das Ticketing am Freitag, 27. Oktober geschlossen.

Titelbild: CR Fotos

Sechzig um sieben: Kein Trainingslager in der kommenden Winterpause

0
Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Der TSV 1860 München gab gestern bekannt, dass es in der kommenden Winterpause kein Trainingslager im sonnigen Süden geben wird. Stattdessen wird sich die Mannschaft in Giesing auf die Restrunde vorbereiten.

Kein Trainingslager im Süden

Die KGaA teilte gestern mit, dass es in der kommenden Winterpause kein Trainingslager in sonnigeren Gefilden geben wird. Als Grund dafür wird unumwunden klar gestellt, dass das Geld “in relevante Projekte wie die Ertüchtigung der Rasenplätze sowie die Infrastruktur im Profitrakt investiert” wird. Nach dem sündhaften teuren Aufenthalt im Regnum Carya Hotel in der letzten Winterpause, der einen überschaubaren Effekt beim Restrundenauftakt hatte, hat man sich also diese Saison anders entschieden. Wahrscheinlich wird es hier im Winter eh nicht kälter als an der türkischen Riviera und im Grünwalder Stadion scheint ja die Sonne sowieso bei Tag und Nacht…

Sechzig am Wochenende

Natürlich werden die Augen der meisten Löwenfans am Wochenende auf den Sportpark Höhenberg gerichtet sein, denn sort treten am Samstag um 14:00h die Profis an. Ihr könnt das SPiel wie gewohnt bei uns im Liveticker verfolgen. Man muss aber nicht die gut 500km nach Köln fahren, um eine Mannschaft des TSV 1860 München spielen zu sehen. Die U19, die sich aktuell sehr gut in der Bundesliga schlägt, empfängt zum Beispiel am SOnnatg um 1:00h am Trainingsgelönde den SV Sandhausen. Eine gute Gelegenheit für die Dahemgebliebenen das Spiel in Köln zu diskutieren bietet sich am Samstag um 17:30h am 06er-PLatz, wo die Löwinnen die SG Haar/Grasbrunn empfangen. Alle weiteren Termine findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Viktoria Köln im Landespokal eine Runde weiter

Der nächste Löwengegner überstand gestern Abend die erste Rund eim Mittelrheinpokal problemlos. Die Viktoria siegte beim TuS Mondorf mit 4:0. Außerdem gab sie bekannt, dass das DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt in der kommende Woche restlos ausverkauft ist. Vielleicht fehlt der Viktoria ja vor dem großen Pokalauftritt etwas der “Fokus, Fokus, Fokus” im Spiel gegen die Löwen…

Streit um Rasenheizung in Ulm

Nachdem zuletzt über einen Stadionneubau in Ulm diskutiert wurde, gibt es aktuell fundamentale Meinungsunterschiede über die Sinnhaftigkeit einer Rasenheizung im Donaustadion. Als “größte Sinnlosigkeit auf Gottes Erdboden” bezeichnete Gerhard Semler, Leiter der städtischen Abteilung Bildung und Sport, die Anforderung einer Rasenheizung in den Stadionvorgaben des DFB. Hilft aber Alles nichts, die Stadt muss 1,3 Mio. € investieren, um den Spatzen auch nächste Saison Heimspiele zu ermöglichen. Die Stadt will sich diese über eine erhöhte Stadionmmiete zurückholen. Wir fragen uns nebenbei wie Herr Semler erst die Stadionvorgaben der DFL bewertet, falls die Ulmer einen Durchmarsch hinlegen.

Schulterverletzung: Cvjetinovic fehlt dem FCI lange

Mladen Cvjetinovic bestritt bestritt bisher all zwölf Ligaspiele des FCI von der ersten bis zur letzten Minute. Nun muss Trainer Köllner seine Innenverteidigung umbauen, denn Cvjetinovic verletzte sich schwer an der Schulter und muss operiert werden. Daher fällt er auf unbestimmte Zeit aus.

Damit wisst Ihr wieder was Sache an der Grünwalder Straße und dem Rest der dritten Liga ist!

 

 

TSV 1860 verzichtet auf Trainingslager im Winter

29
1860 wochenende schnee nlz giesing trainingsgelände trainingslager

In der Winterpause der letzten Spielzeit verbrachten die Löwen eine Woche im Regnum Carya Hotel in Belek, was aufgrund der hohen Kosten nicht nur bei Präsident Robert Reisinger auf Kritik stieß. In der laufenden Saison wird der TSV 1860 hingegen auf ein Trainingslager im Winter verzichten und sich in München auf die Rückrunde vorbereiten.

TSV 1860 verzichtet auf Trainingslager im Winter

Diese Entscheidung teilten die Löwen heute auf ihrer Homepage mit und lieferten auch gleich die Erklärung mit:

Diese Entscheidung wurde in Abstimmung zwischen der Geschäftsführung, Teilen des Trainer-/Funktionsteams und dem Teammanagement der Löwen getroffen. Dabei wurden die Vor- und Nachteile der Vorbereitung an den jeweiligen Standorten abgewogen. Schlussendlich fiel nach intensiver Abwägung die Entscheidung für eine Vorbereitung in der Heimat.

Die Mannschaft wird sich in München vorbereiten und an der Grünwalder Straße sowie punktuell in der Region wichtige Punkte absolvieren, die normalerweise im Trainingslager stattfinden. Dazu gehören neben dem Training auch Teambuilding-Maßnahmen, gemeinsame Tage und Abende sowie Vorbereitungsspiele. Zudem soll es ein Treffen von Mannschaft und Fans geben.

Die für die Reise geplanten Mittel, die ursprünglich im Etat verankert waren, werden in relevante Projekte wie die Ertüchtigung der Rasenplätze sowie die Infrastruktur im Profitrakt investiert.

Die Mannschaft wird direkt nach dem Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim in den Weihnachtsurlaub gehen und sich am 2. Januar 2024 zum Vorbereitungsstart an der Grünwalder Straße treffen.

Weitere Termine wird der TSV 1860 bekannt geben, sobald sie fixiert sind.

Sechzig am Wochenende: Bleiben die Löwinnen ungeschlagen?

13
Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan 4 löwen löwinnen u19 u17 u21

Während es für die Profis bei Viktoria Köln darum geht, ihren Aufwärtstrend zu bestätigen, wollen die Löwinnen weiterhin ungeschlagen bleiben und ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

Bleiben die Löwinnen ungeschlagen?

Die 1. Mannschaft der Frauen empfängt am Samstag die SG Haar/Grasbrunn und geht als hoher Favorit in die Partie. 7 Spiele, 21 Punkte in der Kreisklasse – mehr geht nicht! Auch die 2. Mannschaft ist ideal in die A-Klasse gestartet und liegt mit der Maximalpunktzahl von 18 Zählern aus sechs Spielen derzeit auf Platz 2. Mit einem Sieg gegen Centro Argentino de Munich II könnte der TSV 1860 weiter Druck auf Spitzenreiter FC Dreistern Neutrudering (7 Spiele, 21 Pkt.) ausüben.

Auch die U17 der Löwinnen ist bislang ungeschlagen und konnte all ihre drei Partien in der Bezirksliga gewinnen. Das geplante Spiel gegen den ESV München-Freimann am Wochenende musste leider vom Gegner abgesagt werden.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 25.10.

17.30 Uhr: SpVgg Markt Schwabener Au U10 – U9 2:5
18.30 Uhr: FC Augsburg – U14 0:3

Donnerstag, 26.10.

FC Schwabing U11 – U10 2:9

Freitag, 27.10.

18.30 Uhr: FC Augsburg – U13 -:-

Samstag, 28.10.

11.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U17 -:-
12.15 Uhr: Schwaben Augsburg U12 – U11 -:-
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – ESV München-Freimann abgesagt
14.00 Uhr: U15 – 1. FC Nürnberg -:-
14.00 Uhr: Viktoria Köln – Profis -:-
15.00 Uhr: Löwinnen II – Centro Argentino de Munich II -:-
15.00 Uhr: SpVgg Bayreuth U17 – U16 -:-
16.30 Uhr: U12 – Wacker München U13 -:-
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Haar/Grasbrunn II -:-

Sonntag, 29.10.

11.00 Uhr: U19 – SV Sandhausen –:-
11.00 Uhr: FC Fürstenried – 3. Mannschaft -:-
13.00 Uhr: VfR Garching – U21 -:-
15.00 Uhr: FC Anadolu Bayern – 4. Mannschaft -:-
15.00 Uhr: U10 – FC Schweinfurt 05 U11 -:-