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Sechzig um Sieben: Marco Hiller vor weiterer Pause gegen Köln

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

David Richter steht bei den Löwen vor seinem dritten Startelf-Einsatz in Folge. Denn die Verletzung bei Marco Hiller ist wohl schwerer als angenommen, sodass er auch gegen Viktoria Köln aussetzen muss. Außerdem ist ein neuer sechzger.de Talk online und Eroll Zejnullahu hat eine weitere Auszeichnung erhalten.

Stellungnahme, Teil 2

Für viel Diskussionen sorgte am gestrigen Dienstag der zweite Teil der Stellungnahme von sechzger.de zum Transfersommer. Darin wurden die Aussagen des Artikels dem Dementi der KGaA gegenübergestellt und kommentiert. Die Reaktionen dazu fielen durchaus gemischt aus.

sechzger.de Talk Folge 128 online

Über den Heimsieg gegen Freiburg II sowie das kommende Auswärtsspiel bei Viktoria Köln spricht Jan in der aktuellen Ausgabe des sechzger.de Talks mit drei Gästen. Auch der erste Fantalk vom Freitagabend wird in der Runde besprochen.

Zejnullahu zum “Spieler des Spieltags” gewählt

Nach der Berufung in die Elf des Tages durch den kicker kommt Eroll Zejnullahu weitere Ehre zuteil. Bei liga3-online wählten die Leser den Mittelfeldspieler der Löwen zum “Spieler des Spieltags”. Insgesamt erhielt er 35% der Stimmen und setzte sich damit gegen Marvin Obuz (Rot-Weiss Essen) durch.

Hiller droht Ausfall gegen Viktoria Köln

Weiterhin setzt Marco Hiller bei den Löwen aus, eine Rückkehr in das Mannschaftstraining wird es diese Woche wohl nicht geben. Das gab Trainer Maurizio Jacobacci in einer kurzen Presserunde am Dienstag bekannt wie die Abendzeitung in ihrem Newsblog berichtet.

News aus der 3.Liga

Dresden meldet rote Zahlen

Die 3.Liga ist ein hartes Pflaster, das gilt vor allem in finanzieller Hinsicht. Viele Vereine haben zu kämpfen und müssen sich strecken, um die bestmöglichen Etats für die Profimannschaft bereitstellen zu können. Der aktuelle Tabellenführer Dynamo Dresden hat laut der Sächsischen Zeitung in der vergangenen Spielzeit rote Zahlen geschrieben. Etwa 850.000€ minus haben die Sachsen gemacht. In der aktuellen Saison werden erneut rote Zahlen erwartet. Mit einem Etat von etwa neun Millionen Euro will die SGD den Aufstieg in die 2.Bundesliga schafffen.

Fans von Erzgebirge Aue erhalten Stadionnamen

In das Erzgebirgsstadion reisen die Löwenfans Anfang Februar. Hätten sich die Anhänger von Erzgebirge Aue allerdings nicht ins Zeug gelegt und mit einer Crowdfanding-Kampagne 150.000€ (aktueller Stand) gesammelt, wäre das Reiseziel namentlich möglicherweise ein anderes gewesen. So aber ist durch das gesammelte Geld der Erhalt des Namens Erzgebirgsstadion bis zum Saisonende gesichert. Nun versuchen die Fans des FCE für die Spielzeit danach ein ähnliches Ziel zu erreichen.

TSV 1860-Pubquiz geht Ende November in die nächste Runde

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Löwenstüberl TSV 1860 München Grünwalder Straße 114

Die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 München veranstaltet Ende November das nächste Pubquiz. Gezwungenermaßen muss die Veranstaltung das erste Mal an einem anderen Ort stattfinden.

Sechstes Pubquiz des TSV 1860 am 29.November

Aus riffraff wird Bamboleo – bis dahin ist es allerdings noch ein weiter Weg. Die ersten Umbaumaßnahmen haben bereits begonnen. Für Anfang 2024 ist die Eröffnung des neuen Vereinsheims der Löwen geplant. Entsprechend kann aber auch das Pubquiz rund um den TSV 1860 München vorerst nicht mehr in den bisherigen Räumlichkeiten durchgeführt werden. Auf der Suche nach einem passenden Ersatzort sind die Organisatoren an der Grünwalder Straße fündig geworden. Die nächste Ausgabe findet im Löwenstüberl statt. Auch ein Termin wurde mit dem Mittwoch, 29.November, bereits genannt. Los geht es ab 20 Uhr.

Die sechste Runde steigt erneut unter dem Motto 18 mal 60. Die Teilnehmer bekommen 18 Fragen gestellt, für die sie jeweils 60 Sekunden Zeit bekommen, um sich auf eine gemeinsame Antwort festzulegen. Den Siegern winkt eine Urkunde, das letztplatzierte Team erhält einen Trostpreis. Im Falle einer Schätzfrage bekommen die besten Tipper einen Schnaps. Die Gruppen können im Vorfeld bereits festgelegt werden. Aber auch vor Ort bietet sich die Möglichkeit spontan ein Team zu bilden. Eintrittsgeld wird nicht fällig, die Abteilung Vereinsgeschichte nimmt aber gerne Spenden entgegen.

 

Zweite Stellungnahme zum Transfersommer beim TSV 1860

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Wie angekündigt äußert sich sechzger.de nach der Veröffentlichung einer weiteren Stellungnahme seitens der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu den geäußerten Inhalten. Hier der zweite Teil unserer Stellungnahme.

Zweite Stellungnahme von sechzger.de zum Transfersommer 2023 beim TSV 1860

Im zweiten Teil unserer Stellungnahme stellen wir die Passagen unseres Artikels dem Dementi der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gegenüber und beziehen selbst jeweils Stellung.

Die mögliche Beteiligung von Max Kothny

Artikel:

„Die BILD hat im Interview mit Robert Reisinger zudem spekuliert, dass in der abgelaufenen Transferperiode Max Kothny, ehemaliger Geschäftsführer von Türkgücü München, als Externer bei Spielerverpflichtungen des TSV 1860 aktiv wurde. sechzger.de-Informationen zufolge ist dies korrekt, Reisinger selber gab zu dieser Thematik in besagtem Interview keine Auskunft.“

Dementi KGaA:

“Herr Kothny war in der vergangenen Transferperiode vom 1. Juli 2023 bis zum 31. August 2023 nicht für den TSV 1860 München bei Spielerverpflichtungen aktiv.”

Stellungnahme sechzger.de: 

Das haben wir so auch nicht geschrieben. Dass Herr Kothny FÜR den TSV 1860 München aktiv wurde, also in Vertretung oder auf Geheiß der KGaA, sucht der Leser in unserem Artikel vergeblich.

Dies wurde von uns überhaupt nicht behauptet. Lediglich eine Beteiligung Kothnys, ohne dass dieser explizit für 1860 München tätig wurde, wurde thematisiert. Da bei der TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA eine Reihe externer Personen (zumindest aus dem direkten Umfeld der HAM Ltd. und/oder der TSV 1860 Merchandising GmbH) in welcher Form auch immer beteiligt waren, ist dies auch nicht zwingend darauf zurückzuführen, dass Kothny im Auftrag des TSV 1860 bzw. stellvertretend aktiv wurde. Dass Kothny in der Vergangenheit bereits beim TSV 1860 Personal vermittelte (ein aktuelles und das wohl prominenteste Beispiel ist der aktuelle Cheftrainer Maurizio Jacobacci) ist allgemein bekannt.

Der Artikel wollte hier darauf hinweisen, dass zu viele Externe bei Transferaktivitäten rund um den TSV 1860 ihre Finger im Spiel haben und hatten. Ein hauptamtlicher Sportchef hätte die Durchführung von Transferaktivitäten dem Geschäftsführer einer externen Fanshop-Firma zumindest nicht gestattet und entsprechend interveniert und ebenfalls ein Auge auf sonstige externe Personen gehabt, die bei Transfers rund um den TSV “mitmischen” wollten.

Beraterwechsel und geplatzte Transfers

Artikel:

„Unabhängig von der Personalie Kothny haben diverse Spielerberater unabhängig voneinander davon berichtet, dass ihre Mandanten bedrängt worden seien, ihre bisherigen Agenturen zu verlassen und zu anderen Beratern wechseln, damit ein Transfer zu den Löwen möglich wäre. Dass dieses Vorgehen für Irritationen sorgte, verwundert nicht. So sollen mindestens drei geplante Transfers nicht zustande gekommen sein, da die betroffenen Spieler sich weigerten, dieser Forderung nachzukommen.“

Dementi KGaA:

“Vom TSV 1860 München ist kein Spielerberater aufgefordert worden, die Spieler zum Verlassen ihrer bisherigen Agenturen zu oder einem Wechsel ihrer Berater zu drängen. Es sind keine drei geplanten Transfers nicht zustande gekommen, weil Spieler sich weigerten, dieser Forderung nachzukommen.”

Stellungnahme sechzger.de:

Das Dementi entspricht hier ebenfalls nicht den Schilderungen im Artikel. Eine Passage, die nahelegt, die entsprechenden unredlichen Methoden seien vom TSV 1860 München ausgegangen, existiert nicht. Zudem sprechen wir davon, dass Spieler selbst bedrängt wurden – nicht aber ihre Berater.

Der vermeintliche Berater von Maurizio Jacobacci

Artikel:

„In einem konkreten Fall soll Jacobacci nach der Erstkontaktaufnahme nicht persönlich aktiv, sondern durch einen Mann vertreten worden sein, der sich als Berater des Trainers ausgab. Dieser soll den Spieler unter Druck gesetzt haben und ihm einen sehr engen Zeitrahmen für seine Zusage gesetzt haben. Zudem soll auch hier verlangt worden sein, dass der Spieler seine bisherige Agentur zu verlassen habe. Das Perfide daran war, dass dem Spieler zudem die neue Agentur nahegelegt worden sein soll, um einen Deal möglich zu machen.“

Dementi KGaA:

“Es gab keine Erstkontaktaufnahme und Unterdrucksetzung gegenüber einem Spieler für den TSV 1860 München durch einen vermeintlichen Berater des Trainers Herr Jacobacci.
Ebenso wurde von dem TSV 1860 München auch in diesem Zusammenhang von keinem Spieler verlangt, seine bisherige Agentur zu verlassen.”

Stellungnahme sechzger.de:

Auch hier gilt: Das haben wir so nicht geschrieben. Dass die Erstkontaktaufnahme von einem vermeintlichen Vertreter des Trainers Maurizio Jacobacci stattgefunden habe, steht nicht im Artikel. Auch, dass der TSV 1860 München entsprechend Druck auf Spieler ausgeübt hätte, schrieben wir mit keiner Silbe.

Zudem ist es verwunderlich, dass die KGaA eine etwaige Erstkontaktaufnahme und Unterdrucksetzung durch diese Person abstreitet – um dies mit Sicherheit abstreiten zu können, müsste man ja von der Existenz und dem 1860-bezogenen Handeln dieser Person wissen.

Wir hatten vielmehr erwartet, dass der TSV 1860 sich mit unserem Artikel insofern auseinandersetzt, dass er versucht herauszufinden, wer sich da als Berater von Maurizio Jacobacci ausgegeben haben soll (der Name ist ja bekannt) und ggfs. entsprechende Schritte gegen diese Person einleitet, wenn der Trainer beteuert, nichts mit dieser zu tun zu haben.

Der Fall Leroy Kwadwo

Artikel:

„So ist beispielsweise bei Leroy Kwadwo auffällig, dass dieser zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift bei der Agentur Roy Sports – Agent Service geführt wurde. Das Besondere daran? Kwadwo war der einzige Spieler bei dieser Agentur, die erst zwei Wochen zuvor erstmals als solche gelistet wurde. Inzwischen wurde sie wieder aufgelöst, der Spieler Leroy Kwadwo steht mittlerweile bei der Agentur Coresport unter Vertrag. Was steckt dahinter? Ist das nur ein Zufall?“

Dementi KGaA:

“Hierzu stellen wir fest: Die coresport GmbH & Co. KG betreut den Spieler Leroy Kwadwo bereits seit mehreren Jahren. Ein Agenturwechsel lag somit nicht vor.”

Stellungnahme sechzger.de: 

Die Schlussfolgerung, dass allein aufgrund der Betreuung Kwadwos durch die Agentur “coresport GmbH & Co. KG” seit “mehreren Jahren” ein zwischenzeitlicher Agenturwechsel “somit” ausgeschlossen sein müsse, ist nicht logisch. Hier scheiden sich im Übrigen die Geister hinsichtlich unserer Informationen und der Stellungnahme der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Nachweislich und in mehreren Quellen (teilweise sogar öffentlich) einsehbar lässt sich erkennen, dass der Transfer von Kwadwo zum TSV 1860 München unter der Agentur ROY Sports – die inzwischen nicht mehr existiert und nur zwei Wochen vor dem Transfer gegründet worden war – erfolgte.

Der Fall Joel Zwarts

Artikel:

„Stand Zwarts bei seinem Wechsel nach Regensburg noch bei der Agentur LAFOR unter Vertrag und wurde vom ehemaligen niederländischen Nationalspieler Regi Blinker vertreten, so fungierte beim Transfer zum TSV 1860 die Agentur GSA als Berater. Eine Anfrage durch sechzger.de bei Regi Blinker zu den Umständen dieses Wechsels blieb bislang leider unbeantwortet. (…)

Und es wird noch mysteriöser: Eine kurze Recherche ergibt, dass die GSA (Goal-Sports Agency) zwei unterschiedliche Adressen ausweist, die allerdings ebenfalls mehr Fragen aufwerfen als Antworten liefern. Eine Adresse gehört zu einem normalen Wohnhaus in Gorinchem (Niederlande), die zweite genannte Adresse liegt in einem Industriegebiet in Leuven/Vuren (Niederlande), auf dem laut Google Maps eine Spedition beheimatet ist.“

Dementi KGaA:

“Hierzu stellen wir fest: Die GOAL Sports Agency (GSA) betreut den Spieler Joel Zwarts bereits seit dem Jahr 2022. Sie unterstützte ihn auch bereits im letzten Jahr bei seiner Ausleihe an ADO Den Haag.
Die Firmenadresse der Agentur lautet Gaanweg 33, 4214 KA Vuren in den Niederlanden. Hier befindet sich, ausweislich der Website, auch das Büro des Geschäftsführers.
Auch seitens der Spieler sowie der betreuenden Agenturen liegen uns Erklärungen vor, die bestätigen, dass die Zusammenarbeit mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA sowie der Geschäftsführung als auch dem Trainer in jeglicher Hinsicht reibungslos und vor allem seriös ablief. Die Kommunikation bezüglich der Spielertransfers erfolgte stets höflich und professionell. Alle Beteiligten waren mit der Umsetzung sehr zufrieden.”

Stellungnahme sechzger.de:

Diese Feststellung nehmen wir zur Kenntnis. Sie widerspricht in keinem Punkt den Darstellungen im Artikel.

Wunsch nach einer zügigen Personalentscheidung

Rückwirkend betrachtet müssen wir eingestehen, dass eine vorherige Kontaktaufnahme der genannten Personen für eine Stellungnahme durch die Redaktion nicht erfolgte. Diese Möglichkeit wurde Marc-Nicolai Pfeifer, wie er auf dem Fantalk auch noch einmal ansprach, nicht gegeben. Wir bitten dies zu entschuldigen und werden dieses Prozedere in Zukunft selbstverständlich berücksichtigen.

Abschließend hofft die Redaktion, dass der Artikel dazu beiträgt, dass die beschriebenen Sachverhalte in der Zukunft in Verbindung mit dem TSV 1860 München oder seinem Umfeld nicht mehr auftreten. Wie von der Süddeutschen Zeitung unabhängig bestätigt wurde, schädigt dieses Vorgehen das Ansehen unserer Löwen. Das möchten wir verhindern – und plädieren deshalb für die zeitnahe Einstellung eines Sportdirektors, Sportlichen Leiters oder einem Geschäftsführer Sport.

Des Weiteren begrüßen wir ausdrücklich, dass von der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA interne Untersuchungen durchgeführt wurden, um sicherzustellen, dass innerhalb des Unternehmens sauber gearbeitet wurde und wird.
Uns liegt eine saubere Zusammenarbeit und das Wohl des TSV 1860 München genauso am Herzen wie der KGaA. Dies wurde in dem bereits erwähnten, offenen Gespräch mit Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer deutlich, wofür wir uns noch einmal bedanken.

Die Redaktion von sechzger.de im Oktober 2023

sechzger.de Talk 128 nach Freiburg & vor Viktoria Köln – TSV 1860

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sechzger.de Talk Folge 128 nach dem Sieg gegen Freiburg und vor Viktoria Köln - TSV 1860 München

Heimsieg gegen die Zweitvertretung vom SC Freiburg, keine Gegentreffer und auch noch gutes Wetter beim Stadionbesuch: die Stimmung im sechzger.de Talk Folge 128 könnte definitiv schlechter sein. Vor dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln, das neben dem ersten Fantalk in der aktuellen Ausgabe besprochen wird, empfängt Jan drei Gäste und spricht mit ihnen über die Löwen.

Der Heimsieg gegen den SC Freiburg II

Zum bereits sechsten Mal blieb der TSV 1860 München in dieser Saison ohne Gegentreffer. Auf der Gegenseite sorgten ein Eigentor sowie Zejnullahu für drei Punkte auf dem Konto der Löwen. Wie die drei Gäste das Spiel vom vergangenen Samstag wahrgenommen haben uns was auf den Rängen los war, wird zu Beginn der Sendung besprochen.

Der erste Fantalk des TSV 1860 München

Im Mittelteil dreht sich dann alles um den Fantalk, den die Löwen zum ersten Mal durchführten. Seit der vergangenen Saison schreibt der DFB einen sogenannten Klub-Fan-Dialog zwingend vor. Freitagabend empfing Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer dann circa 200 Löwenfans in der Alm am Trainingsgelände und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Auch Martin Gräfer und Saki Stimoniaris ergriffen zeitweilig das Wort. Flo war anwesend, berichtet von seinen Erfahrungen – und was man beim nächsten Mal unbedingt anders machen sollte.

Das Auswärtsspiel bei Viktoria Köln

Zum Abschluss geht es dann wieder um den Sport. Das Nachbarschaftsduell mit Viktoria Köln steht an – zumindest wenn man einen Blick auf die aktuelle Tabelle wirft. Der Achte empfängt die auf Rang 9 positionierten Löwen. Zuletzt verloren die Kölner in Lübeck, zuvor gelangen ihnen fünf Spiele ohne Niederlage in Folge. Trainer Maurizio Jacobacci, der sich über die Entwicklung seiner Mannschaft freute, wird wieder alles daran setzen, um auch im Sportpark Höhenberg etwas Zählbares mitzunehmen. Die Teilnehmer im sechzger.de Talk Folge 128 sind ebenfalls zuversichtlich, dass dies gelingen könnte.

Der sechzger.de Talk 128 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Neuer Sportdirektor gefunden?

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Seit 30.06.2023 steht der TSV 1860 München ohne sportliche Leitung da. Nun scheint es so, als ob die Löwen einen neuen Sportdirektor gefunden haben.

Abenzeitung: Neuer Sportdirektor gefunden

Wie die Abendzeitung gestern berichtete hat die Suche nach einem Nachfolger von Günther Gorenzel bald ein Ende. Angeblich soll sich das Findungsgremium, das aus Geschäftsführer Pfeifer, den Vize-Präsidenten Sitzberger und Schmidt sowie HAM-Vertreter Stimoniaris besteht auf Dr. Christian Werner geeinigt haben. Der designierte Sportchef war am Freitag schon beim Fantalk anwesend und Pfeifer verkündete, dass man sich bereits auf einen Kandidaten geeinigt habe. Dann hoffen wir mal, dass Pfeifer nicht zu viel versprochen hat und wir in Kürze einen Sportchef bei 1860 sehen.

Rückblick auf den Sieg gegen Freiburg II

Bernd Winninger feiert einen “rundum gelungenen Nachmittag”, an dem 1860 den SC Freiburg II mit 2:0 nach Hause schickte. Was aus Bernds Sicht zum rundum gelungenen Nachmittag beitrug, könnt Ihr in der TAKTIKTAFEL lesen. Um zu sehen, dass Eroll Zejnullahu einen Sahmetag erwischt hatte, musste man am Samstag aber kein Winninger sein. Folgerichtig brachte der Mittelfeldmotor der Löwen es zu einer Nominierung in die kicker “Elf des Tages”. Außerdem steht er bei liga3-online als Spieler des 12. Spieltags zur Wahl.

Löwen-Teams weitgehend siegreich

Nicht nur die Profis schenkten den Löwenfans am vergangenen Wochenende einen Sieg. Auch die Amateure feierten mit dem 4:1 gegen Sonthofen einen ungefährdeten Sieg. Die Herrenschaften des e.V. bleiben ebenfalls ungeschlagen. Die Dritte spielte 1:1 gegen den ESV München, die Vierte besiegte den SV Waldeck-Obermenzing 3:2. Die U19 konnte einen Auswärtssieg in Fürth feiern und die U17 erkämpfte einen Punkt bei Jahn Regenburg. Alle weiteren Ergebnisse findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Imhof und Keller in Sandhausen wiedervereint

Imhof und Keller, das lässt Löwenherzen höher schlagen. Das linke Mittelfeld der Aufsteiger von 1994. Nun sind treffen sich beide wieder und zwar beim SV Sandhausen, wo Jens Keller nur einen Tag nach dem Rauswurf von Danny Galm als neuer Trainer vorgestellt wurde.

Saarbrücken: Ziehls Doppelfunktion bald am Ende?

Der FC Saarbrücken liegt aktuell weit hinter den Erwartungen zurück. Das könnte zur Kosequenz haben, dass sich die Saarländer doch wieder einen hauptamtlichen Trainer suchen und Rüdiger Ziehl seine Doppelfunktion als Trainer und Manager aufgibt. Ziehl war nach der Trennung von Uwe Koschinat eingesprungen und agiert seither in der Doppelrolle.

Der Ruhrpott im Derby-Modus

Am Samstag gastiert Rot-Weiss Essen beim MSv Duisburg zum Drittliga-Ruhrpottderby. Einige Essener gastierten wohl schon etwas mehr als eine Woche vor dem Spiel um das Wedaustadion und hinterließen eindeutige Graffitis und Ähnliches. Die Zebra-Fans versuchten die Schäden notdürftig zu kaschieren. Da dürfte auf und neben dem Platz Einiges geboten sein…

Damit wünschen wir Euch einen schönen Löwentag!

TSV 1860 – SC Freiburg II (2:0), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – SC Freiburg II. Freiburg wie erwartet zunächst im 4-1-4-1 gegen die Löwen im 4-2-3-1. Am Ende stehen durch die Überlegenheit der Löwen klar verdiente drei Punkte für die Heimmannschaft zu Buche.

TSV 1860 – SC Freiburg II ist nach wie vor “a gmahde Wiesn” für die Sechzger. Am Samstag Nachmittag erspielten sich unsere Löwen einen verdienten Sieg gegen Freiburger, die gegen die kompakte Defensive des TSV 1860 München selten Lösungen fanden.

Unsere Sechzger kamen wie gewohnt im 4-2-3-1 mit Manfred Starke als zweitem Sechser in der Rolle des Box to Box Spielers auf den Platz. Wie von mir erwartet, begann Freiburg im 4-1-4-1, stellte dies jedoch aufgrund des Rückstands in der zweiten Halbzeit auf ein 3-5-2 um.

Gegen den Ball kippten bei Freiburg beide halbzentralen Mittelfeldspieler (Rüdlin, Lienhart) situationsabhängig frühzeitig ab, um die Doppelsechs herzustellen. Einen klar definierten, aus der offensiven Viererkette abkippenden Box to Box Spieler konnte ich bei Freiburg nicht ausmachen.

Aufgrund der Verschiebung über links bei den Löwen war es jedoch hauptsächlich Lienhart, der diese Rolle einnahm. Grundsätzlich war es jedoch so, dass beide halbzentralen Mittelfeldspieler viel mit nach hinten tun mussten, da die Sechzger diesmal nach vorne kaum große Abstände zwischen den einzelnen Ketten reißen ließen. So war Freiburg gegen den TSV 1860 häufiger als die vorherigen Gegner gezwungen, massiv nach hinten zu verschieben.

Pressing- und Defensivlinien

Pressinglinien und Defensivlinien variierten bei beiden Teams. Beide Mannschaften standen zu Beginn der Partie hoch, wenn der Gegner versuchte im Positionsspiel aufzubauen. Klare Dominanz auch beim nach vorne Verteidigen zeigten allerdings die Sechzger. Freiburg zog sich, nach einer druckvollen Anfangsphase beim Anlaufen im Pressing, im Verlauf der ersten Hälfte schneller zurück, wenn die Sechzger den Ball im eigenen letzten Drittel eroberten und sich spielerisch von hinten versuchten herauszukombinieren. Ein paar Situationen, in denen sie Freiburgs Pressing am Anfang düpierten, wurden gar mit Szenenapplaus von der Tribüne bedacht. Der Versuch, den Ball direkt zu erobern, ging für den SCF II häufig vor allem deshalb schief, weil die Sechzger schnell und präzise auf engem Raum über kluge Staffelung in tiefen Passdreiecken nach dem Reißverschlussprinzip von hinten heraus aufbauten und keine Lücken zwischen Offensive und Defensive reißen ließen.

Erst in der zweiten Spielhälfte waren die Freiburger beim Anlaufen tatsächlich in der Lage, Aktionen gegen den Ball so zu setzen, dass sie die Löwen in einigen seltenen Fällen so beeindruckten, dass diese im Aufbau ungenau wurden.

Die Defensivlinien beider Teams waren jeweils der Höhe der Pressinglinien angepasst. Wobei man den Mut der Sechzger, in einigen Situationen mit der Defensivlinie gegen die schnelle, talentierte, junge Truppe der Reserve des Bundesligisten auf höchstes Niveau nach vorne zu schieben, absolut lobend erwähnen muss.

Vor der genaueren Analyse, wie üblich, die wichtigsten statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte des Spiels TSV 1860 – SC Freiburg II

  • Ballbesitz: TSV 1860 49% – SCF II 51%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 78% – SCF II 81%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 62% – SCF II 67%
  • Schüsse / aufs Tor: TSV 1860 16/6 – SCF II 11/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,89 – SCF II 15,11

Ballbesitz (49%:51%)

Nach leichten Ballbesitzvorteilen in der ersten Viertelstunde für die Gäste dominierten die Löwen im Mittelteil der ersten Halbzeit deutlich. Freiburg blieb in diesem Spielabschnitt nur wenig Ballbesitz. Stoppt man mit, haben die Freiburger nur knapp über fünf Minuten selbst den Ball in der zweiten Viertelstunde des Spiels. Das besserte sich aus Sicht der Gäste in der Schlussviertelstunde des ersten Durchgangs wieder ein wenig, auf über 50% kamen sie jedoch in keiner Phase der ersten Halbzeit.

Mit der 2:0-Führung im Rücken dosierte der TSV 1860 München in der zweiten Hälfte des Spiels die eigenen Aktionen gegen den Ball auf eine kraftsparendere Herangehensweise. Man stand tiefer und überließ den Gästen vom SC Freiburg II häufiger die Kugel und setzte mehr auf Umschaltmomente und Konterangriffe bzw. auch auf lange Abschläge und Eroberung zweiter Bälle.

So hatte Freiburg nach dem 2:0 für die Sechzger rund neun Prozent mehr Ballbesitz. Allerdings erspielten sich die Breisgauer trotz des höheren Ballbesitzes in Halbzeit zwei weniger sogenannte “last third possessions” als unsere Sechzger.

Zusammenfassend kann man zum Ballbesitz sagen, dass Sechzig bei diesem statistischen Wert sehr ökonomisch vorging. Bis zum Zwei-Tore-Vorsprung war man darauf bedacht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und viel Druck aufs gegnerische letzte Drittel auszuüben. Nachdem Zejnullahu den Endstand erzielte, nahm man den Fuß vom Gas und dosierte die Anstrengungen. Wirklich gefährlich wurden die Gäste deshalb allerdings nie.

Man hatte den Eindruck, dass die Löwen, falls es nötig gewesen wäre, immer auch wieder eine Schippe hätten drauflegen können.

Passgenauigkeit (78%:81%)

Beide Mannschaften fielen nicht sonderlich häufig durch vorbereitende Pässe für Angriffe in der eigenen Defensive auf. Beide Teams sind bei fast allen Passarten, die statistisch erfasst werden, nahezu auf dem gleichen Niveau. Über langwierige, den Spielfluss zerstörende Aufbauphasen muss sich kein Beobachter der Partie im Nachhinein aufregen.

Während Freiburg vor allem bei Querpässen leichte Genauigkeitsvorteile hatte, waren es die Löwen, die bei den entscheidenden Kategorien – Progressive Pässe und Pässe ins letzte Drittel – die höhere Genauigkeit vorwiesen konnten.

Das führt dann logischerweise zu einer höheren Anzahl an Ballbesitzphasen im gegnerischen letzten Drittel und so auch am Ende zu mehr Chancen für die Hausherren in weiß-blau.

Defensive Zweikampfquote (62%:67%)

Die Zweikampfquote ist auf dem Weg dorthin, wo man sie zahlenmäßig sehen möchte. Und nicht nur die Quote, sondern auch die Anzahl geführter Zweikämpfe geht im Verhältnis zum Ballbesitz nach oben. Das ist ein gutes Zeichen dafür, dass sich die eh schon gute Defensive weiterhin verbessert.

Dass die Sechzger zusätzlich zur sich verbessernden Quote bei den Zweikämpfen auch im Stellungsspiel gegen den Ball weiter verbessern, sehen wir an der Anzahl der abgefangenen Bälle.

Neben Verlaat, der gegen den Ball auf ganzer Linie überzeugte, haben sich vor allem die Spieler des TSV 1860 München, die im Mittelfeld dafür zuständig sind, Bälle abzufangen oder über Zweikämpfe zu erobern, gegen den SC Freiburg II am Samstag ein großes Lob verdient.

Schüsse / aufs Tor (16/6:11/2)

Sowohl Schussanzahl als auch Schussgenauigkeit des TSV 1860 München waren am Samstag nicht zu kritisieren. Lediglich die Wucht hätte bei dem ein oder anderen Schuss etwas größer sein dürfen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Gute Raumaufteilung im Mittelfeld führte zu vielen Aktionen im letzten Drittel, da keine Lücken zwischen den einzelnen Ketten aufrissen. Daraus folgte, dass die Löwen am Samstag mit der zweithöchsten Schussausbeute diese Saison und der dritthöchsten Schussgenauigkeit in dieser Spielzeit glänzen konnten.

Sehr erfreulich ist, dass die Spieler des SC Freiburg II lediglich zweimal in der Lage waren, Schüsse des TSV 1860 München zu blocken. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass auch in der Vorbereitung zu Schüssen am Samstag besser und präziser gearbeitet wurde als in den Spielen zuvor. Bitte weiter so.

PPDA (8,89:15,11)

Die Zahlen der indirekt proportional zu sehenden Pressingintensität zeigen deutlich auf, wer über die gesamte Spielzeit die aktivere Mannschaft im Pressing gewesen ist. Dazu ist wenig weitere Erläuterung nötig. Allerdings muss man auch sagen, dass die Löwen vor allem in der zweiten Halbzeit den Freiburgern durch die Entscheidung, dann und wann lange Abschläge von hinten heraus dem kurzen Aufbau vorzuziehen, in diesen Situationen, als die Freiburger schon zum Pressing formiert hoch ihren Gegenspielern gegenüberstanden, die Möglichkeit hoch zu Pressen wegnahmen.

Bei den Versuchen, danach zweite Bälle zu erobern, waren die Löwen der jungen gegnerischen Mannschaft sehr häufig überlegen.

Die Tore

Hier sind die Tore und weitere Highlights noch einmal zu bewundern.

1:0

Ein Eigentor nach einer durch Zejnullahu getretenen und von Manfred Starke verlängerten Ecke von rechts erzielte der Freiburger Johannsson. Der Außenstürmer, der eigentlich Tore auf der anderen Seite schießen sollte, raubte Kwadwo somit dessen ersten Saisontreffer. Ich bin mir sicher, der Innenverteidiger des TSV 1860 hätte nach Starkes punktgenauer Verlängerung ebenso eingenetzt.

2:0

Nach einer tollen Gegenpressingaktion, in der Verlaat den Ball erobert, passt dieser aus halblinker Position an der Grenze zum letzten Drittel der Freiburger quer zu Guttau, der den Ball sofort auf den außen durchstartenden Greilinger nach vorne weitergibt. Greilinger spielt den Ball mit dem ersten Kontakt sofort diagonal in die Box, wo Zejnullahu “Danke” sagt und aus zentraler Position von der Fünferlinie trifft.

Wichtig bei diesem aus einem Umschaltmoment nach gelungener Gegenpressingaktion entstandenen Angriff war, dass Zwarts die Aufmerksamkeit von Innenverteidiger Bichsel auf sich zieht und Zejnullahu somit völlig frei zum Abschluss kommt. An der Reaktion Zejnullahus in der Jubeltraube, als auch Zwarts hinzukommt, sieht man, dass sich auch der Torschütze dessen eindeutig bewusst war.

Das fiel auf

Offensive

Wenn keine Lücken zwischen den Mannschaftsteilen aufreißen, haben die Sechzger ein gefährliches Offensivspiel. Noch etwas mehr Druck hinter den Ball bei dem ein oder anderen Schussversuch und Freiburg fährt mit einer richtigen Packung nach Hause.

Eroll Zejnullahu

Von den Reporten der Fernsehübertragung zum Spieler des Spiels erkoren, mit 100%iger Schussgenauigkeit, für einen Spieler auf seiner Position sehr hoher Passgenauigkeit, drei Schussvorlagen gebend und über die Hälfte seiner Dribblings positiv gestaltend, war Zejnullahu einer der großen Lichtblicke in der Offensive des TSV 1860 gegen den SC Freiburg II.

Joël Zwarts

Auch wenn er nicht treffen konnte, war Zwarts einer der wichtigsten Offensivspieler des TSV 1860. Kein verlorenes Kopfballduell, lediglich ein Fehlpass, die wichtige Präsenz in der Box, um gegnerische Verteidiger von anderen Schützen abzuziehen, und unermüdlich im Anlaufen, zeigte der Mittelstürmer seine Mannschaftsdienlichkeit am Samstag Nachmittag wieder einmal eindrücklich.

Defensive

Wenn es ein Synonym für defensive Stabilität in dieser Liga braucht, kann man im Moment auch die Hintermannschaft des TSV 1860 München als Beispiel dafür nennen. Zum sechsten Mal in zwölf Spielen und vier Mal in den letzten sechs Partien zu Null gespielt ist absolut erwähnenswert.

Wer nun anführen will, dass auch der Gegner Chancen hatte, dem sei gesagt: Fußball ist ein Fehlerspiel und speziell in einer ausgeglichenen Liga wie es die Dritte Liga des DFB nun einmal ist, sind solche Aussagen disqualifizierend. Es gibt in jedem Spiel Chancen auf beiden Seiten und in Liga 3 zu Null zu spielen, zeugt von guter taktischer Leistung gegen den Ball.

Jesper Verlaat

Ohne verlorenen Defensivzweikampf, mit elf abgefangenen gegnerischen Pässen, einer Fehlpassquote von unter zehn Prozent, dem entscheidenden gewonnenen Zweikampf vor dem zweiten Tor und auch nur einem einzigen Foulspiel, ist er für mich einer der zwei Spieler des Spiels. Seine Entwicklung geht steil nach oben. Seinen im Sommer auslaufenden Vertrag sollte man baldmöglichst verlängern, sofern sein Verbleib nicht durch eine Option gesichert sein sollte.

Manfred Starke

Durch seine Präsenz im Spiel nach vorne gelang es endlich wieder permanent, die zuletzt oft große Lücke zwischen Defensive und Offensive zu schließen.

Tim Rieder

Sein Stellungsspiel als tiefer Sechser, das ihm zu einer hohen Anzahl von abgefangenen Bällen verhalf, und auch die leicht zurückgezogene, aber immer vorhandene Präsenz im Mittelfeld bei eigenen Angriffen des TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II, war sehr wichtig für das Spiel nach vorne und die Stabilität in der Defensive.

Die Mannschaft

Alles in allem wirkt das Team immer selbstbewusster und agiert nun auch mutiger im Spiel nach vorne. Dieses allgemein verbesserte Selbstvertrauen hilft nun auch fast allen Spielern, die von der Bank kommen, zu besseren Leistungen. Lediglich ein eingewechselter, als ballverliebt bekannter Spieler blieb von den erfolgreichen Aktionen her leider unter der für seine Position als Durchschnitt angesehenen Erfolgsquote bei eigenen Aktionen.

Fazit

Ein rundum gelungener Nachmittag, in dem die Mannschaft des TSV 1860 München kaum etwas für den SC Freiburg II zuließ.

Genauso weitermachen, bitte! Das war offensiv im Vergleich zu anderen Partien in der jüngeren Vergangenheit wirklich mutig und defensiv so stabil, dass man sich nach wie vor um diesen Mannschaftsteil keinerlei Gedanken machen muss.

Wenn die Sechzger in Zukunft weiterhin offensiv den gleichen Mut an den Tag legen und gegen den Ball ähnlich wenig anbrennt, kann man – unabhängig vom Tabellenplatz – sehr stolz auf das Team sein.

Die Tabelle, Siege oder Niederlagen an sich – und das habe ich in der Vergangenheit an dieser Stelle schon öfter geschrieben – sind für mich nie wichtig. Wichtig ist, wie sich das Team als Kollektiv auf dem Platz präsentiert. Und das war am Samstag eindeutig dem Löwen auf der Brust würdig. In jedem Moment, bei jedem Ball offensiv wie defensiv, alles geben und schon ist meine Löwenseele unabhängig vom Ergebnis zufrieden. Kommen dann auch noch drei Punkte dazu, ist es umso schöner.

Stabilisieren sich auch noch die bisherigen Wackelkandidaten in der Mannschaft, kann die Saison am Ende vielleicht mehr bringen als von vielen, die z.B. behaupteten, man spiele eh gegen den Abstieg, erwartet.

Jetzt gilt es allerdings für alle – Fans, Mannschaft und Adabeis – vor allem, weiterhin auf dem Teppich zu bleiben und den Fokus nicht zu verlieren.

Datenquelle: Wyscout

Eroll Zejnullahu in kicker “Elf des Tages” berufen

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Tsv 1860 Eroll Zejnullahu

Keine Frage: Eroll Zejnullahu war der Mann des Tages beim 2:0-Heimsieg des TSV 1860 gegen den SC Freiburg II. Der Mittelfeldspieler zog nicht nur gekonnt im Mittelfeld die Fäden, sondern glänzte auch als Torschütze. Dem kicker blieb diese Leistung nicht verborgen und so berief das Sportmagazin Eroll Zejnullahu in die “Elf des Tages”.

Eroll Zejnullahu in kicker “Elf des Tages” berufen

Mit der Note 1,5 bewertete der kicker die Leistung des 29-jährigen Neuzugangs, der immer mehr in die Rolle hineinwächst, die man sich von ihm erhofft hatte. Seine Mitspieler suchten ihn am Samstag immer wieder und Zejnullahu verteilte die Bälle meist präzise weiter an seine Kollegen. Wahrlich ein Sahnetag des Kosovaren!

Mit Jesper Verlaat (2,0) und Fabian Greilinger (2,5) wurden zwei weitere Löwen in die Spieltagself berufen. Manfred Starke wurde zwar mit der Note 2,0 bedacht, fehlt jedoch in der “Elf des Tages”.

Die Spieltagself im Überblick

Schenk (Münster) – Greilinger (1860), Lorenz (Ingolstadt), Verlaat (1860), Lannert (Blelefeld) – Benger (Verl), Viet (Regensburg), Pohlmann (BVB II), Zejnullahu (1860) – Michel, Hettwer (beide BVB II)

Titelbild: Oliver Rabuser

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 Futsal gewinnt in Darmstadt

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Tsv 1860 München Futsal Löwen

Siege gab es am vergangenen Wochenende u.a. für die Profis, die U21, die Vierte, die U19 und die Löwinnen – eine tolle Bilanz! Auch der TSV 1860 Futsal fuhr beim SV Darmstadt 98 einen Auswärtsdreier ein und überholte die Hessen in der Tabelle.

TSV 1860 Futsal gewinnt in Darmstadt

Futsal ist an sich ja ein Sport, in dem tendenziell deutlich mehr Tore fallen als auf dem Feld. Am aktuellen Spieltag der Regionalliga Süd gab es beispielsweise ein 14:2, ein 5:8 und ein 8:4. Deutlich geiziger präsentierten sich am Samstag der TSV 1860 Futsal und der SV Darmstadt 98. Nach 40 Minuten feierten die Löwen in Hessen einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg und verbesserten sich in der Tabelle auf Rang 3. Torschützen für Sechzig: Adi Vrebac (11.) und Andelko Pavlovic (26.)

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 18.10.

18.00 Uhr: FC Bayern München – U16 7:0
20.00 Uhr: SG Aschheim/Kirchheim – Löwinnen I 0:5

Freitag, 20.10.

19.30 Uhr: SG Hohenlinden/Forstern – Löwinnen II 0:1

Samstag, 21.10.

09.00 Uhr: SV Heimstetten U12 – U11 5:5
11.00 Uhr: U13 – FC Ingolstadt 04 5:0
11.00 Uhr: DFI Bad Aibling U13 – U12 2:5
12.00 Uhr: Jahn Regensburg – U17 2:2
13.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U15 1:4
13.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U19 0:1
13.30 Uhr: U14 – SpVgg Greuther Fürth 4:1
14.00 Uhr: Profis – SC Freiburg II 2:0
14.00 Uhr: U21 – 1. FC Sonthofen 4:1
15.00 Uhr: SV Darmstadt 98 – Futsal 1:2
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – SV Waldeck-Obermenzing II 3:2
17.30 Uhr: 3. Mannschaft – ESV München 1:1

Sonntag, 22.10.

10.00 Uhr: U16 – SpVgg Unterhaching U17 1:5
11.00 Uhr: SG Sentilo-Blumenau/Pullach – Löwinnen I 2:3
12.30 Uhr: U13 – FC Memmingen U14 1:4
15.00 Uhr: U12 – JFG Unterer Donauwald U13 2:3
15.30 Uhr: SV Heimstetten U11 – U10 2:7

Die U9 gewann den 6. U9 KIDS CUP in Oberrad, einem Stadtteil von Frankfurt. Das Team der Trainer Christian Hufnagel & Daniel Kujawa setzte sich am Wochenende gegen hochkarätige internationale Konkurrenten durch. Im Finale der Championsrunde bezwangen die Junglöwen Eintracht Frankfurt mit 3:2. Herzlichen Glückwunsch!

Sechzig um Sieben: U17 & U19 punkten in der Bundesliga

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Ob U19 in der Bundesliga, Vierte oder die Löwinnen – alle machten es den Profis nach und gewannen ihre Spiele. Auch von den weiteren Mannschaften gibt es keine Niederlage zu berichten. Zum Start in eine neue Woche blicken wir auf alle Ereignisse rund um den TSV 1860 München vom Wochenende und das Geschehen in der 3.Liga.

Giesinger Gedanken nach dem Heimsieg gegen Freiburg II

Erneut ohne Gegentor absolvierte der TSV 1860 sein Heimspiel am Wochenende gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg. Das 2:0 aus weiß-blauer Sicht sorgte für berechtigten Jubel. Thomas wählte danach eine Parallele aus seinem Leben, um die Giesinger Gedanken zu formulieren. In beiden Fällen kann ein Erfolg vermeldet werden.

Abschließend erscheint heute die Analyse der Taktiktafel. Außerdem sei an dieser Stelle auf die Video- und Fotogalerie verwiesen.

TSV 1860 II weiter in der Spur

Richtig gut läuft es derzeit für das Team von Frank Schmöller in der Bayernliga Süd. Am Wochenende sorgten zwei Doppelpacker für den nächsten Heimsieg. Der TSV 1860 II setzt sich damit so langsam im oberen Bereich der Tabelle fest. Nächsten Sonntag sind die Löwen beim VfR Garching zu Gast.

Punkte für die Herrenteams des e.V.

Ohne Niederlage überstanden auch die Dritte und das Vierte das Wochenende. In der Kreisliga konnte der TSV 1860 III gegen den ESV München nach Rückstand noch einen Punkt holen. Noch besser machte es die Vierte, die sich gegen die zweite Mannschaft des SV Waldeck-Obermenzing durchsetzte.

Löwinnen gewinnen Spitzenspiel

Über drei weitere Zähler auf dem Konto freuen sich die Löwinnen. Zum Spitzenspiel traten sie am Wochenende gegen einen ihrer ärgsten Verfolger an: die (SG) SV Sentilo-Blumenau / SV Pullach. Nach 90 Minuten waren es die Frauen des TSV 1860 München, die mehr Grund zum Jubeln hatten.

U17 & U19 in der Bundesliga mit guten Ergebnissen

Es geht nahtlos weiter mit guten Resultaten vom Wochenende. In der Bundesliga verloren die beiden Jugendmannschaften ihre Spiele nicht. Die U17 gastierte bei Jahn Regensburg, die A-Jugend bekam es mit Greuther Fürth zu tun. Beide Teams freuen sich über wichtige Punkte in den Bundesligen.

News aus der 3.Liga

Der 12.Spieltag

Der Sonntag am 12.Spieltag sollte einer mit Folgen in der 3.Liga sein. Sandhausen kam nicht über ein 2:2 gegen den SC Verl hinaus, danach feierte Essen einen Heimsieg gegen Saarbrücken. Im Abendspiel drehte Ulm in Aue die Partie und nahm drei Punkte mit nach Hause. Siege gab es außerdem für Jahn Regensburg und Dynamo Dresden. Auch Ingolstadt schlug die SpVgg Unterhaching deutlich. Bielefeld nahm wichtige drei Punkte aus Duisburg mit, die Zebras sind weiterhin Tabellenletzter.

Sandhausen entlässt Galm

Die angesprochenen Folgen der Sonntagsspiele war die Entlassung von Danny Galm beim SV Sandhausen. Seit dem Heimsieg gegen die Löwen konnte der SVS nur zwei weitere Male Siege feiern. Aktuell liegt der Absteiger auf Rang 11 mit zwölf Punkten Rückstand auf den Ligaprimus aus Dresden. Das Ziel, den direkten Wiederaufstieg, sahen die Verantwortlichen so in Gefahr.

In Saarbrücken bot Rüdiger Ziehl seinen Trainerposten unter Umständen ebenfalls als verfügbar an. Der FCS liegt derzeit auf Rang 15.

Nach 2:2 gegen Verl: Sandhausen entlässt Galm

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Der SV Sandhausen startete als einer der großen Aufstiegsfavoriten in die Drittliga-Saison. Allerdings wurde die Mannschaft ihrer Favoritenrolle bisher nicht gerecht. Nach dem heutigen Unentschieden gegen den SC Verl zog Sandhausen nun die Notbremse und stellt Danny Galm frei.

Nach 2:2 gegen Verl: Sandhäuser Ziele in Gefahr

Am heutigen 12. Spieltag der dritten Liga kam der SV Sandhausen auf eigenem Platz nicht über ein 2:2 Unentschieden gegen den SC Verl hinaus. Damit liegen die Sandhäuser aktuell mit 16 Punkten nur auf dem 11. Rang der Tabelle. Außerdem wartet der SVS seit drei Spielen nun auf einen Sieg. Dadurch sieht die sporliche Leitung der Sandhäuser die Saisonziele “stark gefährdet” und zieht die Reißleine.

Sandhausen trennt sich von Galm

Sportdirektor und Ex-Löwe Matthias Imhof führte aus, dass man sich auf Grund des ausbleibenden sportlichen Erfolgs “zu diesem Schritt gezwungen” sah. Damit ist Danny Galm der zweite Trainer der dritten Liga, der in der laufenden Saison ausgebootet wird. Zuvor erwischte es bereits Torsten Ziegner beim MSV Duisburg. Sandhausen war die erste Profi-Station von Galm. Der 37-Jährige war von 2016 bis 2021 in der Jugend der TSG Hoffenheim tätig. Danach wechselte er in die Seitenstraße, wo er die U19 trainierte, eher im Sommer seine erste Stelle Stell im Profibereich in Sandhausen antrat. Wer in Sandhausen auf Galm folgt, ist vollkommen offen. Der SVS will nächste Woche informieren, wie es weiter geht.