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Klausel: Kann Joël Zwarts doch gegen Jahn Regensburg spielen?

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Tsv 1860 Joel Zwarts jan regensburg neuzugang

Gestern vermeldete die AZ, dass der TSV 1860 gegen Tabellenführer Jahn Regensburg neben den gesperrten Leroy Kwadwo, Morris Schröter, Albion Vrenezi und Niklas Lang auch auf Stürmer Joël Zwarts verzichten muss. Grund hierfür sei eine Klausel, wonach der Stürmer nicht gegen seinen Ex-Klub antreten dürfe. Doch dies stimmt nach sechzger.de-Informationen nicht ganz. So gebe es durchaus eine Möglichkeit, dass der Niederländer am Samstag mit von der Partie sein könnte, wie uns aus Kreisen der Oberpfälzer mitgeteilt wurde.

Spielt Joël Zwarts doch gegen Jahn Regensburg?

Wie uns aus gut unterrichteten Kreisen im Umfeld von Jahn Regensburg berichtet wurde, haben die beiden Clubs im Zuge des Wechsels von Joël Zwarts an die Grünwalder Straße vereinbart, dass bei einem Einsatz des 24-Jährigen gegen die Oberpfälzer seitens des TSV 1860 eine mittlere fünfstellige Summe zu berappen sei. Auf Nachfrage von sechzger.de bestätigten die Löwen diese Vertragsklausel.

Inzwischen korrigierte die AZ ihren Bericht und verwies auf eine mögliche Zahlung, die bei einem Einsatz gegen den Ex-Verein fällig werden soll.

Man darf also gespannt sein, ob der TSV 1860 am Samstag auf seinen bisher besten Torschützen zurückgreifen kann/darf/möchte…

Titelbild: CR Fotos

Magomed Schachidov im Finale des Cologne Boxing Cup

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Magomed Schachidov TSV 1860 Boxen (3)

Beim Cologne Boxing Cup steht Boxer Magomed Schachidov vom TSV 1860 im Finale. Im Halbfinale besiegte der 29-Jährige den Briten Harris Akbar mit 5:0 nach Punkten.

Schachidov im Finale des Cologne Boxing Cup

Bei den European Games im Juli hatte Schachidov die vorzeitige Qualifikation für die Olympischen Spiele 2024 in Paris zwar knapp verpasst, darf sich aber immer noch Hoffnungen auf die Teilnahme machen. Die letzten beiden Chancen bieten sich bei zwei zusätzlichen Qualifikationsturnieren im kommenden Frühjahr.

Der Cologne Boxing Cup ist das bedeutendste Turnier im olympischen Boxen in Deutschland. Nationalteams aus aller Welt kommen nach Köln, um sich dort zu messen. Insofern ist der Finaleinzug von Magomded Schachidov durchaus als großer Erfolg zu werten. Dort wird er heute Nachmittag ab 17 Uhr auf den Waliser Garan Croft treffen, der sich im Halbfinale nach Punkten gegen den Deutschen Deniel Krotter hatte durchsetzen können.

Sechzig um sieben: Zwarts gegen Regensburg nicht mit von der Partie

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Sechzig um Sieben: Becketts

Nach dem Kartenfestival von Köln muss der TSV 1860 München schon auf vier gesperrte Spieler verzichten. Gestern stellte sich heraus, dass Sechzig zusätzlich noch auf Joel Zwarts gegen Jahn Regensburg verzichten muss.

Zwarts wegen Vertragsklausel gegen Regensburg nicht mit von der Partie

Der Tross von 1860 kehrte aus Köln mit gesperrten Spielern zurück. Wegen Rot wird Leroy Kwadwo zwei Spiele gesperrt sein, Morris Schröter wird wegen seiner gelb-roten Karten natürlich auch fehlen. Wegen der 5. gelben Karte müssen Niki Lang und Albion Vrenezi ebenfalls von der Tribüne aus zuschauen. Das selbe Schicksal ereilt auch Stürmer Joel Zwarts. Wie die AZ berichtete ließ sich der Jahn eine Klausel in den Vertrag schreiben, dass Zwarts die Spiele gegen Regensburg nicht bestreiten darf. Damit werden am kommenden Samstag sage und schreibe fünf Spieler. Außerdem wird wohl Co-Trainer Stefan Reisinger an der Seitenlinie stehen müssen, da Jacobacci ja auch noch die rote Karte sah. Über eine mögliche Sperre gegen Jacobacci ist bisher noch nichts bekannt.

Die unglückliche Niederlage in der TAKTIKTAFEL-Analyse

Bernds Analyse in der TAKTIKTAFEL ist dieses Mal eine besondere. Auf Grund der Schiri-Leistung verzichtet er auf Bewertung der Spieler, zeigt aber dennoch auf, dass man die Niederlage trotz der dürftigen Leistung des Unparteiischen nicht allein diesem in die Schuhe schieben kann. Die besten Impressionen des insgesamt unschönen Ausflugs an den Rhein findet Ihr in unserer Bildergalerie.

Schwarzes Wochenende für die 1860-Fußballmannschaften

War rot die dominierende Farbe beim Spiel der Profis in Köln, muss man das Wochenende der Fußballmannschaften des TSV 1860 als schwarz bezeichnen. Die Profis, die U21, die U19, die U17, die Vierte und die Frauenmannschaft kassierten allesamt Niederlagen. Lediglich die Dritte konnte in Fürstenried das Feld als Sieger verlassen. Alle Ergebnisse findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Preußen Münster: Mrowca fällt mehrere Wochen aus

Der Oberbayer Sebastion Mrowca zog sich am Samstag im Spiel gegen Jahr Regensburg eine Wadenverletzung zu, wie gestern eine MRT-Untersuchung ergab. Die genaue Verletzung wurde nicht bekannt gegeben, dennoch wird Mrowca mehrere Wochen ausfallen.

Platzprobleme in Saarbrücken

Nach dem Abbruch des Spiels zwischen Saarbrücken und Dresden am Sonntag wegen Überflutung des Platzes, ist nun auch die Austragung des DFB-Pokalspiels des FCS gegen die Elf aus der Säbener Straße fraglich. Das Spiel ist für Mittwochabend angesetzt, ob es ausgetragen werden kann, wird wohl heute entschieden. Um die Wassermassen besser abfließen zu lassen, wurde nun sogar ein “Aerifizierer” beschafft, der das Abfließen des Wassers beschleunigen soll.

SV Waldhof: Mannschaft nicht fit?

Mittelfeldspieler Julian Riekmann äußerte sich selbstkritisch nach der 3:0-Niederlage des SVW in Unterhaching. Da “einige Spieler nicht fit sind und die Mannschaft keine 90 Minuten lang Gas geben kann”, komme man ab der 60. Minute stets unter Druck. Sportcehf Schork wollte die Kritik nicht gelten lassen und sah die Mannschaft wegen einer Laufleistung von 128 km im Soll. Dennoch macht sich in Mannheim nach drei Niederlagen in Folge Unzufriedenheit breit.

Damit geht Ihr bestens informiert in diesen Dienstag, der diese Woche ja auch ein kleiner Freitag ist.

Nach Rot in Köln: Leroy Kwadwo für zwei Spiele gesperrt

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Tsv 1860 leroy Kwadwo 1

Nach seiner Roten Karte in Köln wurde Verteidiger Leroy Kwadwo vom DFB mit einer Sperre von zwei Spielen belegt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Leroy Kwadwo für zwei Spiele gesperrt

In der 80. Minute war Leroy Kwadwo nach seinem Einsteigen gegen Andre Becker des Feldes verwiesen worden – zurecht, wie Ex-Schiedsrichter Babak Rafati auf liga3-online.de begründet. Nun wurde der Verteidiger des TSV 1860 vom DFB für die nächsten beiden Spiele gesperrt.

Die Meldung des DFB im Wortlaut:

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Leroy Kwadwo vom Drittligisten TSV 1860 München im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen der 3. Liga belegt. Darüber hinaus ist der Spieler bis zum Ablauf der Sperre auch für alle anderen Meisterschaftsspiele seines Vereins gesperrt.

Kwadwo war in der 79. Minute des Drittligaspiels beim FC Viktoria Köln am 28. Oktober 2023 von Schiedsrichter Timon Schulz des Feldes verwiesen worden.

Der Spieler beziehungsweise sein Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist somit rechtskräftig.

Da neben Kwadwo auch Niklas Lang wegen seiner 5. Gelben Karte gesperrt sein wird, darf man gespannt sein, mit welcher Defensivformation die Löwen gegen Tabellenführer Jahn Regensburg antreten werden.

Titelbild: Oliver Rabuser

Sechzig am Wochenende: Löwinnen I mit erster Niederlage

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Tsv 1860 Löwinnen Fc Stern Iii

Ein äußerst durchwachsenes Wochenende liegt hinter den Löwinnen. Während die Dritte einen tollen Sieg einfuhren, mussten die Profis, die U21, die U19, die U17, die Vierte und auch die Löwinnen eine Niederlage einstecken.

Löwinnen I mit erster Niederlage

Besonders die Niederlage der Löwinnen kam überraschend, zumal der Gegner SG Haar/Grasbrunn II im bisherigen Saisonverlauf nicht unbedingt geglänzt hatte. Ob am Samstag Spielerinnen aus der 1. Mannschaft der Spielgemeinschaft mitgewirkt haben, ist uns leider nicht bekannt. Zu Pause hatten die Löwinnen durch zwei Tore von Sofia Endrizzi noch 2:1 geführt, am Ende hieß es 2:3. Der TSV 1860 bleibt trotz der Niederlage Tabellenführer der Kreisklasse.

Die Löwinnen II gaben sich hingegen keine Blöße und schickten Centro Argentino de Munich II mit einem Dutzend Gegentore auf den Heimweg. Beim 12:0 für die Tabellenführerinnen der A-Klasse trafen Melanie Schleifer (2), Cheyenne Krieger (2), Verena Modlinger (2), Saadet Tombul (2), Laura Kreuzer (2), Manuela Paßreiter und Laura Berger.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 25.10.

17.30 Uhr: SpVgg Markt Schwabener Au U10 – U9 2:5
18.30 Uhr: FC Augsburg – U14 0:3

Donnerstag, 26.10.

FC Schwabing U11 – U10 2:9

Freitag, 27.10.

18.30 Uhr: FC Augsburg – U13 1:3

Samstag, 28.10.

11.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U17 5:2
12.15 Uhr: Schwaben Augsburg U12 – U11 0:5
13.30 Uhr: Löwinnen U17 – ESV München-Freimann abgesagt
14.00 Uhr: U15 – 1. FC Nürnberg 0:0
14.00 Uhr: Viktoria Köln – Profis 2:1
15.00 Uhr: Löwinnen II – Centro Argentino de Munich II 12:0
15.00 Uhr: SpVgg Bayreuth U17 – U16 2:0
16.30 Uhr: U12 – Wacker München U13 7:0
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Haar/Grasbrunn II 2:3

Sonntag, 29.10.

11.00 Uhr: U19 – SV Sandhausen 2:4
11.00 Uhr: FC Fürstenried – 3. Mannschaft 2:5
13.00 Uhr: VfR Garching – U21 1:0
15.00 Uhr: FC Anadolu Bayern – 4. Mannschaft 3:1
15.00 Uhr: U10 – FC Schweinfurt 05 U11 14:2

Viktoria Köln – TSV 1860 München (2:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Kartenfestivals zwischen dem FC Viktoria Köln und unserem TSV 1860 München. Am Ende feiert Köln einen 2:1-Heimsieg, der zwar sicherlich verdient, aber auch durch einige fragwürdige Entscheidungen begünstigt war. Einige Schiedsrichterentscheidungen sind schwer nachvollziehbar gewesen. Dieses Detail überschattet die am Ende durchwachsene Leistung und ist auch für die Analyse zu berücksichtigen.

Viktoria Köln – TSV 1860 hieß das Duell am Samstag im Sportpark Höhenberg. Die Gastgeber gewannen zwar verdient, allerdings auch stark begünstigt dadurch, dass in der Schlussphase die Sechzger doppelt dezimiert waren. Abgesehen davon waren weitere Spieler des TSV 1860 München durch vorbelastende gelbe Karten in der Schlussphase gefährdet ebenfalls den Ampelkarton zu sehen.

Bis zur 80. Minute hatte die Kartenspielerei des Herren in Schwarz schon gravierende Auswirkungen auf das bis dahin nie überharte oder unfaire Match zwischen den Höhenbergern und den Sechzgern. Von daher kann ich in dieser Rubrik die Partie nicht komplett neutral bewerten.

Die Sechzger wurden wie üblich von Trainer Jacobacci, der kurzfristig auf Joël Zwarts verzichten musste, im 4-2-3-1 ins Rennen geschickt. Köln kam erwartungsgemäß im 3-4-2-1 auf den Platz. Die Gastgeber agierten im Pressing hoch stehend zentral mit zwei Spielern im Raum und auf dem Flügel wie erwartet direkt gegen den ballführenden Spieler. Die Defensivlinie stand mittig bis hoch.

Der TSV 1860 agierte hingegen mit nur einem Spieler in vorderster Linie gegen den Ball und dahinter drei den Raum abdeckenden Akteuren. Situationsabhängig schob aus dieser Dreierkette dann und wann ein Spieler mit nach vorne. Der Plan hinten kompakt zu verteidigen und tief zu stehen ging zwar grundsätzlich auf, wurde allerdings durch fragwürdige Entscheidungen des sogenannten Unparteiischen am Ende der Partie zunichte gemacht.

Bevor wir zur Analyse der Partie kommen wie immer die statistischen Werte des Spiels.

Statistische Werte Viktoria Köln – TSV 1860

  • Ballbesitz Viktoria Köln 59% – TSV 1860 41%
  • Passgenauigkeit Viktoria Köln 85% – TSV 1860 79%
  • defensive Zweikampfquote Viktoria Köln 66% – TSV 1860 55%
  • Schüsse/aufs Tor Viktoria Köln 20/6 – TSV 1860 7/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) Viktoria Köln 8,96 – TSV 1860 16,65

Analyse der statistischen Werte

Die statistischen Werte und die Analyse sind diesmal auch in Abhängigkeit dessen zu sehen was der Mann in Schwarz sich in Puncto gelben Karten geleistet hatte. Speziell die Performance gegen den Ball ist hier fast ein Muster ohne Wert.

Ich analysiere die Werte natürlich so als gäbe es diese Beeinflussung durch gelbe Karten nicht. Aber jeder, der selbst einmal auf dem Platz stand weiß, dass wenn bei jedem Foul – ob absichtlich oder nicht – nicht nur die Gefahr einer Verwarnung sondern an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit diesbezüglich besteht, die Herangehensweise an einen Defensivzweikampf zurückhaltender wird.

Ballbesitz(59%:41%)

Erste Halbzeit

In der ersten Halbzeit sahen wir – rein statistisch – ein auf nahezu allen Ebenen fast ausgeglichenes Spiel. Der Unterschied beim Ballbesitz in Halbzeit eins lag bei lediglich vier Prozent.

Allerdings gibt es auch deutliche Kritikpunkte an der ersten Hälfte des Spiels. Trotz des fast ausgeglichenen Ballbesitzes schaffte es der TSV 1860 München im Positionsspiel lediglich acht Mal bis ins letzte Drittel des Gegners durchzukommen. Köln drang während des ersten Durchgangs im Positionsspiel neunzehn Mal ins letzte Drittel der Löwen ein.

Diese Diskrepanz zeigt wieder einmal, woran es bei den Löwen hapert. Es gelingt dem TSV 1860 München nach wie vor zu selten, gegen Mannschaften aus der vorderen Tabellenhälfte mit Kreativität die nötigen Aktionen nach vorne so zu entwickeln, dass der Gegner in der eigenen Spielfeldhälfte und speziell im eigenen letzten Drittel durch offensive Verschiebungen der Sechzger länger bzw. öfter unter Druck gerät.

Zweite Halbzeit

In der zweiten Hälfte des Spiels gelang es den Löwen zwar, in Puncto durchgebrachter Positionsangriffe die Leistung der ersten Halbzeit zu kopieren. Nichtsdestotrotz sind die Zahlen in den Statistiken nach dem Pausentee desolat. Köln toppte seine Leistung diesbezüglich in der zweiten Hälfte unter anderem natürlich auch wegen der Schlussphase, die unsere Löwen in doppelter Unterzahl bestreiten mussten. Insgesamt war es aber schon davor klar, dass aus dem Spiel heraus, wenn nicht eine Umschaltaktion, ein Standard oder ein Konterangriff zum Torerfolg führen, vermutlich nicht viel für die Löwen zu holen sein wird.

Lediglich sechzehn Minuten hatte der TSV 1860 München in den 50 Minuten, die der zweite Durchgang inklusive Nachspielzeit dauerte, im Spiel gegen Viktoria Köln selbst den Ball. In der letzte Viertelstunde musste man in doppelter Unterzahl versuchen zu retten, was zu retten war.

Am Ende blieb es wie wir alle wissen aber nur beim Versuch. Die Diskrepanz, die beim Ballbesitz vor und nach den Platzverweisen herrscht, ist nicht so deutlich, dass man das für den statistischen Wert Ballbesitz in Halbzeit zwei als kriegsentscheidend ansehen müsste. Köln hatte auch vor den Platzverweisen fast doppelt so lange die Kugel wie unsere Sechzger.

Passgenauigkeit (85%:79%)

Abgesehen von den Rückpässen und den Einwürfen waren die Sechzger den Kölnern in allen gemessenen Passkategorien teilweise deutlich unterlegen.

Das hat natürlich ein wenig damit zu tun, dass Köln gegen die tief stehenden Löwen viele einen Angriff vorbereitende Pässe spielen mussten. Das Spiel mit den Querpässen in der eigenen Defensivabteilung ist natürlich immer präziser als wenn es nach vorne geht.

Nichtsdestotrotz waren die Sechzger in allen Belangen, die das Offensivspiel betreffen zu wenig präzise. Während das alles in der ersten Halbzeit noch nicht so deutlich ins Gewicht fiel, und die Verteilung der Pässe pro Ballbesitzphase zwischen beiden Mannschaften im Schnitt lediglich um drei Hundertstel zu Gunsten der Gastgeber auseinandergeht, schaffte es Viktoria Köln in der zweiten Halbzeit pro Ballbesitzphase im Schnitt fast doppelt so viele Pässe zu spielen wie die Mannschaft des TSV 1860 München.

Bei den Sechzgern war am Samstag spätestens an der Grenze zum letzten Drittel des Gegners der ballführende Spieler einfach nur zu bemitleiden. Wer keine Anspielstationen findet, die wirklich frei sind, entscheidet sich oft für eins gegen eins Duelle, verzettelt sich dabei und verliert am Ende das Spielgerät an den gegnerischen Abwehrspieler. Die zweite Option einen riskanten Pass auf einen gedeckten Mitspieler, der keine Anstalten macht sich freizulaufen, endet meist mit demselben Ergebnis. Kommt der Ball tatsächlich an, verliert dieser Mannschaftskamerad in den meisten Fällen das anschließende Duell. Die Chance, dass der Ball allerdings vom Gegenspieler abgefangen wird, bevor er den Mitspieler erreicht, ist auch nicht gerade klein. Dies alles mitansehen zu müssen war am Samstag leider äußerst frustrierend.

Defensive Zweikampfquote (66%:55%)

Die defensive Zweikampfquote ist im Normalfall ab 60 Prozent als akzeptabel anzusehen. Oft ist es jedoch so, dass viel davon abhängt wieviele Defensivzweikämpfe in Abhängigkeit vom gegnerischen Ballbesitz geführt werden und davon, ob direkt nach dem Zweikampf vielleicht ein Mitspieler den Ball dann möglicherweise wegen gutem Stellungsspiel abfangen kann.

Die Sechzger führten über die gesamten 90 Minuten in Abhängigkeit vom gegnerischen Ballbesitz rund 1,1 defensive Zweikämpfe pro Minute gegnerischen Ballbesitzes. Die Kölner kommen auf knapp 1,5 geführte Defensivzweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitz. Das gilt für das gesamte Spiel.

In der ersten Halbzeit lag sowohl die Quote gewonnener Zweikämpfe als auch die Anzahl der geführten Zweikämpfe noch auf gutem Niveau. 1,6 geführte Zweikämpfe bei 61% Erfolgsquote ist im Rahmen dessen, was man als brauchbar ansehen kann.

Blicken wir dann auf die zweite Halbzeit stehen für die Sechzger mit nur noch 0,8 Defensivzweikämpfen pro Minute gegnerischem Ballbesitzes um 50% weniger zu Buche. Die Erfolgsbilanz dieser Zweikämpfe ließ in Halbzeit zwei ebenfalls nach. Man gewann davon lediglich 46%. Das passende Adjektiv dafür darf jeder selbst wählen. Ich würde hier in einen sehr negativen Superlativ verfallen und den möchte ich in Bezug auf meine Löwen nicht öffentlich zum Besten geben.

Köln hingegen hielt die Quote der Zweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitzes über das gesamte Spiel auf dem selben Niveau. Lediglich die Erfolgsquote sank bei den Kölnern nach dem Pausentee im Vergleich etwas ab. Allerdings nicht in dem Maße wie bei den Sechzgern.

Schüsse/aufs Tor (20:6:7/2)

Mit 4:7 Schüssen aus Sicht der Sechzger in der ersten Halbzeit war auch bei dieser Statistik noch alles im grünen Bereich für ein Auswärtsspiel bei einem heimstarken Gegner.

3:13 in der zweiten Halbzeit ist allerdings nicht akzeptabel. Vor allem wenn man bedenkt, dass zehn dieser dreizehn Schüsse vor den beiden Platzverweisen gegen die Sechzger abgefeuert wurden.

Dass die Sechzger noch dazu lediglich einen der zwanzig Schüsse blocken konnten ist ein weiteres Problem, dass man klar ansprechen muss.

Positiv ist allerdings der Fakt, dass die Sechzger es vor dem Pausentee schafften abgesehen vom Elfer und einem weiteren Schuss knapp innerhalb der Strafraumgrenze, der über Richters Gehäuse ging, Köln bei den Schüssen aus dem Strafraum fern zu halten.

Dieses Positivum kehrt sich nach Wiederanpfiff allerdings um. Sieben Schüsse ließen die Löwen in der eigenen Box zu. Keinen davon –  egal ob innerhalb oder außerhalb des Strafraums – konnten sie blocken. Mit ein Grund dafür ist allerdings sicherlich die Kartenflut.

Sechzig selbst kam noch dreimal zum Schuss. Einer davon wurde geblockt. Wenn Kwadwo bei seinem Versuch innerhalb des Fünfmeterraums in der 57. Minute das Leder nicht über Volls Kasten setzt verläuft die Partie möglicherweise ein wenig anders. Aber wir sind hier nicht bei hätte, wäre, wenn, sondern bleiben bei der Realität.

Von daher ist das in dieser Form im Vergleich der beiden Mannschaften einfach zu wenig. Grundsätzlich liegt allerdings die Schussanzahl in Abhängigkeit vom eigenen Ballbesitz in Halbzeit zwei in einem normalen Bereich.

PPDA (8,96:16,65)

Hier geben die Zahlen die Pressingintensität beider Teams über die gesamte Spielzeit für beide Halbzeiten gut wieder. Daran ist nichts verwunderlich und auch keine weitere Analyse notwendig. Der Plan beim Anlaufen gegen den Ball beider Teams ist deutlich erkennbar. Sechzig tief abwartend eher im Raum agierend und Köln dosiert entweder hoch oder auf mittlerem Niveau pressend mit direkten Aktionen gegen den Ballführenden, sobald der Pass auf den Flügel kam. Das war so auch vor dem Spiel schon erwartet worden.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen.

Das entscheidende 2:1 für die Gäste entstand durch einen Angriff der Viktoria auf der linken Seite. Eine lange diagonale Flanke von Mai auf Fritz spielt dieser, seinen Größenvorteil ausnutzend, per Kopf, von der halbrechten Seite knapp hinter der Fünferlinie im Strafraum vors Tor auf Schulz. Dieser springt zum Kopfball und netzt ein. Ich denke der Schiedsrichter übersieht hier, dass Schulz seinem Bewacher Lang einen Schlag mit dem Ellenbogen gegen den Kopf versetzt. Meiner Meinung nach dürfte dieser Treffer nicht zählen.

Das fiel auf

Unabhängig von der nicht gerade guten Leistung der Löwen vor allem in der zweiten Halbzeit kann man auch die Spielleitung des sogenannten Unparteiischen kritisieren. Ich will hier nicht ins Detail gehen sonst schreibe ich mir noch nach der Deadline für diesen Artikel die Finger wund.

Nur so viel: Die rote Karte für Kwadwo halte ich für vertretbar. Trotzdem hätte es denke ich hier gelb auch getan. Der zweite Platzverweis gegen Schröter war, gelinde gesagt, ein Unding. Hier muss es Elfmeter für den TSV 1860 München geben.

Ich werde heute keine weiteren Auffälligkeiten kommentieren und auch keine Einzelkritik an Spielern üben.

Ich denke, dass die Linie des Schiedsrichters in der ersten Halbzeit gegen beide Mannschaften mitentscheidend für die Performance der Löwen in der zweiten Hälfte war. Wenn viele der am Platz befindlichen Spieler einer Mannschaft mit einer Karte vorbelastet sind und ein defensiver Einwechselspieler kurz nach seiner Einwechslung ebenfalls den gelben Karton sieht, sind diese Akteure in Zweikämpfen logischerweise etwas zimperlich und versuchen aufgrund eines drohenden Platzverweises eine zurückhaltendere Herangehensweise bei ihren Defensivaktionen.

Fazit

Mein Kollege Thomas Spiesl schrieb in seinem Spielbericht: Löwen um einen Punkt betrogen. Das kann man, wenn man alle Widrigkeiten, die den Löwen am Samstagnachmittag die Performance verhagelten, durchaus so sehen. Denn vor allem die defensive Performance wurde von der Kartenflut gegen defensive Schlüsselspieler stark beeinträchtigt.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man, speziell dann wenn man weiß, dass kleinlich gepfiffen wird, der Ball nach vorne besser laufen muss und dass man dafür sorgen muss, dass man weit vor der eigenen Defensivzone mit der Abwehrarbeit beginnen sollte. Köln war in dem Fall die cleverere Mannschaft. Mit gleichvielen Karten wie die Sechzger nach dem ersten Durchgang, schafften sie es indem sie gegen den Ball hoch standen kaum Gefahr für das eigene Gehäuse aufkommen zu lassen.

Auffällig ist allerdings, dass obwohl die Gastgeber im ersten Durchgang häufiger wegen Foulspiel zurückgepfiffen wurden, die Anzahl der gelben Kartons für beide Teams nicht die Gleiche war.

Nach so einem Spiel pauschal die Mannschaftsleistung, die klar durch die Leistung des sogenannten Unparteiischen beeinflusst war, zu kritisieren wäre denke ich falsch. Man muss es in so einem Fall aber spielerisch schaffen a) den Ball besser in den eigenen Reihen zu halten und b) höher anzulaufen um gar nicht in die Bredouille zu kommen zu viel vor der eigenen Box verteidigen zu müssen. Da besteht Lernbedarf. Ob dieser allerdings bei der Mannschaft oder doch eher bei der sportlichen Leitung und deren taktischen Vorgaben an die Mannschaft zu suchen ist, darf wieder jeder für sich selbst entscheiden. Ich denke es sollte dem Leser nicht allzu schwer fallen hier ein Urteil zu fällen.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zu Viktoria Köln – TSV 1860 München

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Viktoria Köln TSV 1860 20231028 Fotogalerie

Noch immer ist der Ärger über die Niederlage am Samstag und vor allem darüber, wie sie zustande kam, nicht ganz verraucht. Mit 1:2 verloren die Löwen im Sportpark Höhenberg und trotz der überschaubaren Leistung der Jacobacci-Elf war es in erster Linie der Schiedsrichter, dem man die Schuld dafür geben muss, dass die Heimreise nach Giesing ohne Punkte im Gepäck angetreten werden musste. Wir haben die schönsten Impressionen der Partie Viktoria Köln – TSV 1860 in unserer Fotogalerie zusammengefasst. Ganz ohne Rote Karte!

Fotogalerie zu Viktoria Köln – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken!

Nach Kartenfestival: TSV 1860 ohne Lang, Kwadwo, Vrenezi und Schröter

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Mannschaft Des TSV 1860 München Bedankt Sich Bei Fans Nach Niederlage Gegen Viktoria Köln

Der TSV 1860 München muss im Duell mit dem Tabellenführer aus Regensburg ohne vier Spiele wegen einer Sperre auskommen. Mit Leroy Kwadwo und Niklas Lang fehlen dabei gleich zwei Abwehrspieler. Auch Trainer Maurizio Jacobacci darf das Spiel nicht wie gewohnt verfolgen.

Lang, Kwadwo und Jacobacci gegen Regensburg gesperrt

Es war im Nachhinein wohl die entscheidene Situation im Duell zwischen dem TSV 1860 München und Viktoria Köln. Es lief die 82.Minute, kurz zuvor war bereits Leroy Kwadwo mit glatt rot vom Platz gestellt worden. Morris Schröter war im Strafraum der Gastgeber zuerst am Ball und wurde dann am Bein getroffen. Der Mittelfeldspieler fiel – doch ein Pfiff blieb aus. Der 28-Jährige ärgerte sich und musste wenig später ebenfalls den Platz verlassen. Timon Schulz zeigte dem Torschützen gelb-rot. In doppelter Unterzahl gelang der Viktoria in der Nachspielzeit dann noch der vielumjubelte Siegtreffer.

13 Karten zeigte Timon Schulz am Samstagnachmittag im Sportpark Höhenberg. Drei Verwarnungen gab es für die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen. Die Löwen hingegen sahen acht Mal gelb, einmal gelb-rot und einmal rot. Berücksichtigt man die Roten Karten für Maurizio Jacobacci und Marc-Nicolai Pfeifer, sind es sogar drei Platzverweise für den TSV 1860 München.

Die zahlreichen Verwarnungen hatten dabei nicht nur einen Einfluss auf die Partie gegen Viktoria Köln. Auch das Spiel gegen Jahn Regensburg am Samstag (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) ist davon betroffen. Niklas Lang und Albion Vrenezi fehlen wegen ihrer 5.gelben Karte, Leroy Kwadwo muss hingegen voraussichtlich sogar länger aussetzen. Das Strafmaß wird der DFB voraussichtlich Anfang der Woche bekannt geben. Zusätzlich wird Morris Schröter einmal zuschauen müssen.

Doch nicht nur Spieler sind von den Ausmaßen am Samstag betroffen. Innenraumverbot haben mindestens gegen Regensburg Maurizio Jacobacci und Marc-Nicolai Pfeifer. Auch in diesen beiden Fällen wird das Strafmaß noch bekannt gegeben.
Ob Joel Zwarts nach seiner Verletzung gegen den Jahn wieder einsatzbereit ist, wird sich im Laufe der Woche zeigen. Aber auch unabhängig von dieser Personalie wird die Mannschaft des TSV 1860 gegen Regensburg gehörig umgebaut.

Bundesliga: TSV 1860 U19 unterliegt dem SV Sandhausen

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TSV 1860 München SV Sandhausen U19 Bundesliga Torjubel Gäste 2 4

Nix zu holen gab es am Wochenende für die beiden Bundesliga-Teams der Löwen im Nachwuchsbereich. Die U19 des TSV 1860 unterlag an der Grünwalder Straße dem SV Sandhausen, die U17 verlor bei Eintracht Frankfurt.

SV Sandhausen schlägt U19 des TSV 1860 in der Schlussphase

Wie auch bei der U21, die in Garching den Kürzeren ziehen musste, endete für die A-Jugend eine lange Serie ohne Niederlagen. Ganze sieben Spiele in Folge hatte das Team von Jonas Schittenhelm jeweils mindestens einen Punkt erzielt. Gegen den SV Sandhausen war damit allerdings Schluss, der TSV 1860 München unterlag schlussendlich mit 2:4. Dabei hatten die Löwen einen denkbar ungünstigen Start (Eigentor Klose in der 1.Minute) nur wenig später durch Raphael Ott egalisiert (7.). Im zweiten Durchgang brachte Mike Gegorgyan den TSV 1860 gegen Sandhausen in Führung. Ein Foulelfmeter und zwei Treffer in der Schlussphase sorgten allerdings für einen Auswärtssieg des SVS.

Kommendes Wochenende ist die U19 beim Tabellenschlusslicht 1.FC Kaiserslautern zu Gast. Der TSV 1860 belegt in der Bundesliga momentan den 6.Platz.

Eintracht Frankfurt besiegt U17 deutlich

Keine Punkte konnte dagegen die U17 der Löwen aus der Fremde entführen. Nachdem das Team zuletzt vier Mal in Folge mindestens einen Punkt erzielte (zuletzt 2:2 gegen Regensburg), musste sie sich Eintracht Frankfurt geschlagen geben. 5:2 schlugen die Gastgeber, die sich in der Spitzengruppe befinden, schlussendlich die Löwen. Die nächste Möglichkeit zu punkten bietet sich allerdings am Samstag. Um 15:00 Uhr ist der Tabellenletzte Ingolstadt zu Gast in Giesing. Die Schanzer haben erst einen Sieg und zwei Unentschieden auf der Habenseite.

Sechzig um Sieben: Diskussionen um Niederlage in Köln

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Die Stimmung unter den Löwenfans ist auch zwei Tage nach der Niederlage in Köln weiterhin angespannt. Zu groß war der Einfluss von Schiedsrichter Timon Schulz – und auch die Folgen haben es in sich. Bei den meisten anderen Teams des TSV 1860 lief es ebenfalls bescheiden. Neben diesen Aspekten gibt es zum Start in eine neue Woche zudem alle News von der Konkurrenz aus der 3.Liga.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Köln

Zu vielen Diskussionen haben die Giesinger Gedanken von Thomas Enn am gestrigen Sonntag geführt. Entgegen der meisten Löwenfans sah er einige Situationen und Ereignisse am Samstag anders. Entsprechend hoch her ging es im Kommentarbereich unter dem Artikel, in dem auch die vereinspolitischen Themen der vergangenen Woche behandelt wurden.

Hans Sitzberger überrascht von Artikel in der AZ

Eines dieser Themen war die Kündigung des langjährigen Sponsors AHD Sitzberger. Die entsprechende E-Mail wurde an die Abendzeitung weitergeleitet, die den Inhalt sogleich veröffentlichte. Überrascht wurden davon nicht nur die Löwenfans, sondern auch Hans Sitzberger selbst. Er ist nicht an dem Vorgang beteiligt wie sich am Samstag herausstellte. Auch die genannten Forderungen sucht man in der E-Mail vergebens.

Serie der U21 endet in Garching

Ohne Punkte steht der TSV 1860 II nach dem Wochenende da. Ausgerechnet gegen Kellerkind Garching endete eine Serie von sechs Spielen ohne Niederlage. Die Gastgeber erzielten in der zweiten Halbzeit den einzigen Treffer des Tages. Bereits die letzten beiden Duelle in Garching endeten mit diesem Resultat. Die Rückrunde beginnt für die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller also mit einem Misserfolg.

U19 und U17 mit Niederlagen

Weiter gehen die schlechten Nachrichten aus sportlicher Sicht. Die U19 verlor am gestrigen Sonntag spät gegen den SV Sandhausen. Zunächst kämpften sich die Löwen zurück in die Partie nach einem Rückstand, mussten schlussendlich aber eine Niederlage hinnehmen. Bereits am Samstag gab es für die B-Jugend bei Eintracht Frankfurt nichts zu holen. 2:5 hieß es am Ende aus weiß-blauer Sicht.

Dritte schlägt den FC Fürstenried

Aber es gibt zumindest doch noch ein Team, dass am Wochenende jubeln durfte. Die Dritte fuhr beim FC Fürstenried mit einer starken Leistung drei Punkte ein. Das Endergebnis lautete hier ebenfalls 5:2, nur in diesem Fall eben für den TSV 1860 München. Die Vierte hingegen reiht sich in die Mannschaften mit null Punkten ein. Beim FC Anadolu Bayern verloren die Löwen mit 3:1.

News aus der 3.Liga

Der 13.Spieltag

Essen jubelt nach dem Last Minute-Sieg im Derby gegen den MSV Duisburg, Ingolstadt hingegen verliert deutlich in Bielefeld. Da die Partie zwischen Saarbrücken und Dynamo Dresden am 13.Spieltag aufgrund starker Regenfälle in der Halbzeit abgebrochen wurde, hat die 3.Liga aktuell einen neuen Tabellenführer. Es ist der SSV Jahn aus Regensburg, der sich gegen Münster mit 2:1 durchsetzte. Bereits am Freitagabend gewann Haching deutlich gegen Mannheim.

Der TSV 1860 München liegt nach den Resultaten vom Wochenende auf Rang 13.

Röser erleidet Verstauchung der Halswirbelsäule

Einen Schreckmoment gab es bei der Partie Ulm gegen Halle, die die Gäste dank Torjäger Dominic Baumann für sich entscheiden konnten. In der Schlussphase prallten Ulms Lucas Röser und Halles Jannes Vollert zusammen. Während der Spieler des HFC mit Turban weiterspielen konnte, musste Röser ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Diagnose: Gehirnerschütterung sowie eine Verstauchung der Halswirbelsäule. Wie lange der 29-Jährige aussetzen muss, ist noch nicht bekannt.