Nach dem souveränen 5:0-Auftaktsieg gegen Bosnien-Hercegovina meisterte die bayerische Auswahl beim UEFA Regions’ Cup auch die zweite Hürde ohne Gegentor und besiegte die Amateurelf aus Irland mit 2:0.
Bayerische Auswahl besiegt auch Irland
In der Startelf der bayerischen Mannschaft, die bei diesem Turnier die deutschen Farben vertritt, standen mit Valentin Sponer, Daniel Winkler und Julian Bell drei Spieler des TSV 1860 München II. Samir Neziri, der in der ersten Partie noch von Beginn an dabei war, nahm diesmal auf der Bank Platz.
Bereits in der 7. Minute ging das Team aus dem Freistaat durch ein Eigentor des Iren Jack McMullan in Führung. Anschließend boten sich beide Mannschaften einen Fight auf Augenhöhe, bei dem die Deutschen das bessere Ende auf ihrer Seite hatten. Julian Kania, der bereits im Auftaktmatch dreimal getroffen hatte, sorgte in der 72. Minute für den 2:0-Endstand.
In der letzten Vorrundenpartie trifft das Team von Trainer Engin Yanova auf die durch Galicien vertretenen Gastgeber aus Spanien (14.06., 19 Uhr, Villagarcia de Arousa). Die Sieger der beiden Vorrundengruppen treffen am 17.06. im Finale aufeinander. Beim Regions’ Cup 2019 erreichte der BFV das Finale, unterlag dort jedoch Polen unglücklich mit 2:3.
Nach dem 2:1 im Hinspiel konnte die SpVgg Unterhaching auch das Rückspiel gegen Energie Cottbus mit 2:0 für sich entscheiden und kehrt nach zwei Jahren wieder in die 3. Liga zurück.
Nach zwei Jahren: SpVgg Unterhaching steigt auf
Vor 12.500 Zuschauern im ausverkauften Hachinger Sportpark waren es Ex-Löwe Mathias Fetsch und Simon Skarlatidis, die für die Tore der Vorstädter sorgten. Die von Pele Wollitz trainierten Lausitzer, die von ca. 4.000 Fans nach Oberbayern begleitet worden waren, enttäuschten über weite Strecken und konnten Haching nur selten in Verlegenheit bringen. Selbst eine durch die Energie-Fans provozierte Spielunterbrechung konnten die Cottbusser nicht nutzen, um ins Spiel zu finden.
Mit dem Aufstieg der Rot-Blauen steht das Teilnehmerfeld der 3. Liga für die Saison 2023/24 fest. An attraktiven Gegnern mangelt es nicht, mit Unterhaching, Regensburg, Ulm und Sandhausen kamen gleich vier relativ nahe Auswärtsgegner dazu.
Nach dem 17:0 im Hinspiel machten es die Löwinnen auch im Rückspiel gegen den Tabellenletzten FC Perlach 1925 zweistellig. Mit 15:0 besiegten die Frauen des TSV 1860 den überforderten Tabellenletzten und sorgten für gute Stimmung unter den 120 Zuschauern auf dem Sechser-Platz.
Löwinnen deklassieren FC Perlach 1925
174 Gegentreffer haben die Perlacherinnen in den bisherigen 15 Saisonpartien hinnehmen müssen, alleine 32 davon von den Löwinnen. Des gestrige Torreigen begann in der 10. Minute, als Sofia Endrizzi mit dem 1:0 den Bann brach. Bis zur Pause stand es bereits 7:0, in der 54. Minute wurde es zweistellig und am Ende hieß es gar 15:0 für Münchens große Liebe.
Die Torschützinnen der Löwinnen gegen den FC Perlach 1925: Sofia Endrizzi (6), Stefanie Stepberger (4), Gloria Houndoh (2), Lena Gruber, Corinna Zellner und Michelle Le Nguyen
2. Mannschaft besiegt Centro Argentino
Auch die Löwinnen II konnten ihr letztes Saisonheimspiel erfolgreich bestreiten und besiegten Centro Argentino de Munich mit 3:1. Mit dem Dreier katapultierte sich die 2. Mannschaft in ihrer Premierensaison zumindest bis heute auf den 3. Tabellenplatz der A-Klasse.
Auch die Löwinnen II feierten am Samstag einen Heimsieg
Michael Köllner hatte zu Beginn der Saison ein große Party versprochen. Etwas verklausuliert war das natürlich die Ansage, dass der Ex-Trainer mit den Löwen aufsteigen wollte. Ob Köllner anlässlich des Nicht-Abstiegs seines neuen Vereins eine große Party geschmissen hat, ist uns nicht bekannt. Unzweifelhaft ist dagegen, dass eine vollkommen verkorkste Saison hinter dem TSV 1860 München liegt.
Ärger schon während der Saisonvorbereitung
Eigentlich sollte während der Saisonvorbereitung Friede, Freude, Eierkuchen im Löwenkosmos herrschen. Bevor es überhaupt los ging, kokettierte Michael Köllner mit seinem Abgang, wenn man ihm nicht eine konkurrenzfähige Mannschaft zur Verfügung stelle. Seine Erpressung wirkte und so wurde angeblich unter tatkräftiger Mithilfe von Anthony Power ein auf dem Papier traumhafter Drittliga-Kader zusammengestellt. Nicht weniger als neun teilweise sehr namhafte Neuzugänge stießen vor der Saison zu 1860. Dazu wurden drei hoffnungsvolle Talente aus der frisch in die Bundesliga aufgestiegenen U19 in den Profikader befördert. Aber bereits vor dem ersten Anpfiff warf die verkorkste Saison von 1860 ihre Schatten voraus.
Zuerst plagiierte Merchandising-Boss und Instagram Küchenwandsprüche-Weltmeister Anthony Power das “Wir sind der Verein” T-Shirt des e.V. und entzog so dem e.V. eine wichtige Finanzquelle zur Finanzierung des NLZ. Ausgerechnet jener Mann, der schnell mit Klagen wegen angeblicher Markenrechtsverletzungen bei der Hand ist. Michael Köllner stellte sich dann auch noch auf die Seite von Power und ließ zur Aussage hinreißen, dass unser Redaktionsmitglied Jan Schrader ihn “hundert Mal am Arsch lecken” könne, weil dieser aufzeigte, dass das “gemeinsam” bei 1860 keine Einbahnstraße ist.
Dann wurde von einem großen 1860-Blog ein “Pyro-Skandal” am Rande des Testspiels gegen die SV Ried herbeifantasiert. Ich war selbst vor Ort und da wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht, der 1860 über eine Woche beschäftigte. Vollkommen überdimensioniert wegen dreier Heranwachsender, die einen über den Durst getrunken hatten und sich danach auch noch förmlich entschuldigten. Eins der vielen Beispiele dieser Saison, wie dieser Blog 1860 durch tendenziöse Berichterstattung immer wieder in vollkommen unnötige Unruhe versetzt und so letztendlich auch den sportlichen Erfolg schwieriger ereichbar macht.
Bester Saisonstart der Drittiga-Geschichte
Als es dann in der Liga endlich los ging, waren Gedanken an eine verkorkste Saison bei 1860 Lichtjahre entfernt. Die Mannschaft legte den besten Saisonstart der Drittliga-Geschichte hin. Teilweise überzeugte sie sportlich, teilweise durch Willen und späte Siegtore. Nach fünf Spielen lag 1860 mit 15 Punkten verlustpunktfrei an der Tabellenspitze und stellte einen neuen Startrekord in der dritten Liga auf. Bis zum 7. Spieltag hing in Giesing der Himmel voller Geigen, der TSV lag sechs Punkte vor einem Nicht-Aufstiegsrang und hatte sechs Siege und ein Unentschieden in der Bilanz stehen. Was sollte da noch schief gehen?
1860 taumelt der XXL-Winterpause entgegen
So Einiges… Los ging’s mit einer sang- und klanglosen 4:1 Niederlage in Elversberg, die damals noch als Ausrutscher abgehakt wurde. Es folgten ein Heimsieg gegen Aue und eine Länderspielpause, in der man im Toto-Pokal in Illertissen ausschied. Auch das wurde als Betriebsunfall abgetan und eifrig betont, dass man diese Saison den “Umweg” über den Toto-Pokal ja eh nicht brauche, um kommende Saison im DFB-Pokal zu spielen. Tja, da lag so mancher ganz gewaltig daneben. Die acht Spiele zwischen Länderspielpause und WM-bedingter XXL-Winterpause sollten sich dann als sehr zähe Angelegenheit heraus stellen, in der 1860 bereits entscheidenden Boden im Aufstiegskampf verlor. Sechzig konnte in dieser Saisonphase nur acht Punkte holen (2 Siege, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen) und stürzte in der Tabelle auf den sechsten Rang ab. In der Tabelle der acht Spiele vor der Winterpause lag 1860 auf Rang 15. Der Abstand zum Aufstiegsplatz zum Ende des Spieljahres 2022 betrug zwar nur einen Punkt, aber die Tendenz zeigte stark nach unten und die Saison von 1860 begann langsam verkorkst zu werden.
Die Querelen mit und um Köllner nehmen zu
Hatten die Löwen auf Saarbrücken nach den 7. Spieltag noch sechs Punkte Vorsprung, waren es nach dem 17. zwei Rückstand. Ähnlich verhielt es sich mit Wehen (7 Vorsprung / 1 Rückstand) und Ingolstadt ( 8 Vorsprung / 1 Rückstand). Der TSV 1860 München ging mit drei Niederlagen und einem Unentschieden in Folge in die Winterpause. Die Diskussionen um Michael Köllner nahmen an Fahrt auf. Zum Einen logischerweise wegen der sportlichen Erfolglosigkeit. Zum Anderen setzte Köllner ein sündhaft teures Quartier beim Trainingslager in Belek durch und bezichtigte vor dem Spiel gegen Essen Präsident Reisinger absurderweise Interna nach Außen gegeben zu haben und den sportlichen Erfolg torpedieren zu wollen. In der Winterpause forderte Köllner unverholen weitere Verstärkungen, weil sonst der Aufstieg in Gefahr sei. Dabei ging er auf frontalen Konfrontationskurs mit Günther Gorenzel. Am Ende kam Raphael Holzhauser, der auf Grund der vollkommen überzogenen Erwartungen an ihn nur verlieren konnte.
Trennung von Köllner
1860 setzte auf Kontinuität und ging mit Köllner in die elend lange Winterpause und musste das am Ende teuer bezahlen. Natürlich ist man hinterher immer schlauer, aber die zweimonatige Winterpause wäre der ideale Zeitpunkt gewesen, um den Trainer zu wechseln. Ein neuer Mann hätte in Ruhe ausgewählt werden können, er hätte sich über Wochen mit der Mannschaft vertraut machen können und die Mannschaft hätte mit dem einen Punkt Rückstand und frischem Wind in die Restrunde gehen können. Womöglich hätte man sich sogar schon vor dem Spiel gegen Essen wegen seiner Aussagen von ihm trennen können (oder müssen) oder in der Sommerpause als er mit seinem Weggang drohte, wenn man ihm nicht eine Drittliga-Allstar-Truppe zur Verfügung stellen würde. 1860 machte es mal wieder maximal unklug und feuerte Köllner nach einer 1:2 Heimniederlage im dritten Spiel nach der Winterpause. Es musste als über Nacht ein neuer Trainer her, der im laufenden Spielbetrieb die Mannschaft übernehmen musste. Aber damit waren die Tiefpunkte der verkorksten Saison des TSV 1860 München leider noch nicht erreicht. Wie das Konstrukt 1860 nach dem Abgang von Köllner auseinander flog und die Mannschaft die Saison zu Ende brachte, könnt Ihr nächsten Sonntag im zweiten Teil des Saisonrücklicks lesen.
Zum Abschluss der Saison stehen drei Turnierhighlights für die Junglöwen um Cheftrainer Vincent Saller auf dem Programm. Los ging es für die U13 des TSV 1860 mit einem der besten Turniere europaweit, dem Cordial Cup in Tirol.
Vom 26. bis 28.05. stand das Kräftemessen mit Nachwuchsteams wie der Knappenschmiede, dem FSV Mainz 05, der Eintracht aus Frankfurt und 44 weiteren Juniorenteams aus mehreren Ländern auf dem Programm.
Souveräne Junglöwen in der Vorrunde
In der Gruppenphase ließen die Löwen den SV Weingarten, den FC Augsburg, den BSC Old Boys Basel, den VfB Fallersleben sowie die Tiroler Auswahl hinter sich. Durch spielerische Lösungen und eine hohe Effektivität vor dem Tor sammelten die Junglöwen in fünf Gruppenspielen à 20 Minuten Spielzeit 12 Punkte und zogen souverän in das Achtelfinale ein.
Auch am zweiten Turniertag stachen die Giesinger mit einer bemerkenswerten Effektivität heraus. Bei einer Spielzeit von zweimal 15 Minuten legten die Nachwuchskicker im Spiel gegen den 1.FC Nürnberg fulminant los und nutzten die erste Hälfte, in der sie mit 4:0 in Führung gingen, um den Grundstein fürs Weiterkommen (Endergebnis 4:2) ins Viertelfinale zu legen. Als nächstes bekamen es die Junglöwen mit dem VfB Stuttgart zu tun. In diesem Spiel wurde eine kämpferische Mannschaftsleistung mit einem 2:0 Sieg belohnt.
Elfmeterschießen im Halbfinale
Im Halbfinale gegen Austria Wien lagen die Löwen lange mit 1:0 in Führung, ehe kurz vor Schluss durch eine Standardsituation der Ausgleichstreffer fiel, welcher ein Elfmeterschießen als Konsequenz nach sich zog. Von beiden Mannschaften traten jeweils drei Schützen an.
Die Junglöwen verwandelten die ersten beiden Elfer überzeugend und dann war da noch der Torhüter des TSV 1860, der beim ersten Elfmeter bereits die Finger an die Kugel bekommen hatte, und den zweiten Elfmeter dann tatsächlich von der Linie kratzte. So hatte einer seiner Mitspieler die Entscheidung auf dem Fuß und ließ durch einen platzierten Schuss seine Mitspieler, Trainer sowie die Löwenfans auf der Tribüne explodieren.
TSV 1860 U13 wird Zweiter beim Cordial Cup
Das Finale des Cordial Cup fand im Stadion von St. Johann vor einer beeindruckenden Zuschaueranzahl statt. Nur noch ein Gegner, die Eintracht aus Frankfurt, trennte die Löwen vom großen Siegerpokal. Im Endspiel, welches auch Live auf dem Streamingdienst DAZN zu sehen war, ließen die Kräfte der Münchner zunehmend nach. Löwenkeeper Simon Urban stach mit einer Vielzahl an Paraden heraus und ließ nach einem frühen Gegentor die Hoffnungen für seine Mannschaft am Leben. Die Mannschaft versuchte trotz des Kräfteverlustes, des starken Gegners und der beeindruckenden Kulisse weiterhin ihre spielerischen Ideen umzusetzen, die sie bis ins Finale gebracht hatten.
Doch kurz vor Schluss machte die Eintracht den Sack zu und erhöhte auf 2:0, was zeitgleich das verdiente Endergebnis war. Bei der Siegerehrung war den Junglöwen die Enttäuschung nicht mehr anzumerken. Die Mannschaft und ihre Trainer waren stolz auf das gemeinsam Erreichte und holten sich ihre Silbermedaillen und den Respekt zollenden Applaus der gegnerischen Mannschaften ab.
Alle Platzierungen des Cordial Cups der U13 findet Ihr HIER!
TSV 1860 U13 Cordial Cup (5)
TSV 1860 U13 Cordial Cup (3)
TSV 1860 U13 Cordial Cup (1)
TSV 1860 U13 Cordial Cup (4)
TSV 1860 U13 Cordial Cup (2)
Adria Soccer Cup in Slowenien
Eine Woche später reisten die U13 Löwen nach Slowenien um am Adria Soccer Cup in Koper teilzunehmen. Um den internen Austausch zu fördern, wurde das U13-Trainerteam (Vincent Saller, Fabio Straßhofer, Oliver Schnös) durch den hauseignen Pädagogen Henrik Winterfeld und U17-Trainer Felix Hirschnagl erweitert.
An drei Tagen spielten 16 Mannschaften aus Deutschland, Österreich, Slowenien, Serbien sowie Italien im Stadion und am Trainingsgelände des slowenischen Erstligisten FC Koper. Am ersten Tag fanden am frühen Abend bei sommerlichen Temperaturen die Eröffnungsfeier sowie das Eröffnungsspiel im Bonifika Stadion statt. Dort konnten sich die Junglöwen schon mal einen Vorgeschmack von dem holen, was am zweiten Turniertag auf sie zukommen sollte.
Viertelfinaleinzug nach Auftaktniederlage
Dieser sollte mit maximal Spannung gefüllt sein. Im ersten Gruppenspiel gegen Blau-Weiß Linz nutzen die Jungs aus München ihre Torchancen nicht und kassierten so durch zwei Standardsituationen gegen einen körperlich starken Gegner die erste Niederlage. Diese setzte die Löwen im zweiten Gruppenspiel gegen den NK Brinjie Grosuplje schon unter Druck, ein Sieg musste her. Gegen einen erneut körperlich starken Gegner blieben die Löwen mutig und frech, nutzen ihre Chancen und gewannen mit 3:1.
Im finalen Gruppenspiel gegen Donatello Calcio zeigten alle Spieler, welches Talent in ihnen steckt. Defensiv verteidigten die kleine Löwen gegen große Italiener alles weg, fanden kreative Spielideen und bewiesen durch viele Torchancen ihre Gier, das Spiel gewinnen zu wollen. Drei Traumtore später war die Partie vorbei und die Junglöwen im Viertelfinale. Turniertag zwei war geschafft, wohlverdient ging es für die Mannschaft zurück ins Hotel, wo entweder im Meer und Pool getobt oder im Zimmer das Cup-Finale verfolgt wurde.
Starker 5. Platz für die U13 der Löwen
Der dritte Turniertag startete mit einem bitteren Rückschlag für die Junglöwen. Im Viertelfinale gegen Roter Stern Belgrad, in dem der viele Ballbesitz in zu wenige Abschlüsse und keine Tore umgewandelt wurde, musste nach 40 Minuten Spielzeit der Sieger im Elfmeterschießen gefunden werden. Für die Löwen traten dieselben Spieler wie beim Cordial Cup an. Jedoch scheiterten die Löwen einmal am Pfosten, die Belgrad Spieler blieben eiskalt und auch der Torwart der Junglöwen konnte diesmal keinen der Elfmeter parieren. Viele Tränen und große Enttäuschung folgten, doch den Junglöwen blieb nichts anderes übrig als sich den Mund abzuputzen und sich nun den fünften Platz zu sichern.
Im Halbfinale um die Plätze 5-8 sorgten die Löwen durch Spielwitz und mit schönen Toren für reichlich Begeisterung bei den zahlreich mitgereisten Eltern und Verwandten. Das entscheidende Spiel um Platz 5 absolvierten die Löwen Gegen den Gastgeber vom FC Koper. Nach einer frühen 2:0-Führung kassierte man noch zwei Gegentore nach eigenem Ballbesitz. Erst mit der letzten Aktion traf der Kapitän der Junglöwen nach einem Freistoß aus dem Halbfeld zum verdienten 3:2 Siegtreffer.
Zufriedene Trainer des NLZ
U13- Trainer Vincent Saller fasst zusammen:
“Im Elfmeterschießen gegen Roter Stern auszuscheiden war mehr als unglücklich, letzte Woche hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite, heute nicht. Doch wie die Mannschaft damit umgegangen ist, den Rückschlag zu akzeptieren, frech und zielstrebig weiterzuspielen, das war schon beeindruckend und macht uns allesamt stolz. Mal sehen, was nächste Woche beim SETG Cup (16.06-17.06 in Seekirchen) drin ist. In der Gruppenphase bekommen wir es unter anderem mit RB Leipzig, Juventus Turin und dem Sieger aus Koper, Rapid Wien, zu tun. Die U13 Saison mit solchen Spielen zu beenden wird eine löwenstarke Sache sein.”
“Ich schau mir auch am Gelände immer wieder unsere jüngeren Teams an. Deshalb hab ich mich umso mehr gefreut, bei der U13 in Koper dabei sein zu dürfen. Vielen Dank an das Trainerteam Vincent Saller, Fabio Strasshofer und Oliver Schnös für die Offenheit und das Vertrauen. Und wenn ich dann sehe, wie toll die Jungs Fußball spielen können, dann geht mir einfach nur das Herz auf. Riesiges Kompliment an das komplette Team – tolle Arbeit, da wächst was heran.”
Beim UEFA Regions’ Cup gelang der bayerischen Mannschaft gegen Zenica-Doboj ein Auftakt nach Maß. Die für Deutschland startende BFV-Auswahl schlug die Bosnier in Ribadumia (Galicien) mit 5:0.
BFV besiegt Zenica-Doboj im UEFA Regions’ Cup
Bis zur Pause bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Partie, in der die bayerische Elf in erster Linie durch Effizienz bestach. Julian Kania sorgte mit einem Doppelpack (27./33.) für die 2:0-Halbzeitführung, nach dem Seitenwechsel legte der Stürmer des TSV Schwaben Augsburg den dritten Treffer nach (72.).
Nach dem dritten Gegentreffer gab sich das Team aus Zenica-Dobroj auf und kassierte in der Nachspielzeit zwei weitere Tore. Jannis Sauer vom TSV Kornburg netzte doppelt ein und sorgte für den 5:0-Endstand.
Vom TSV 1860 II standen Samir Neziri, Daniel Winkler und Valentin Sponer (Foto) in der Startelf, Julian Bell wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.
In der zweiten Partie des Tages besiegte Gastgeber Galicien (Spanien) die Amateur-Auswahl Irlands mit 2:0.
Nächster Gegner: Irland
Die weiteren Vorrundengegner des bayerischen Teams sind Irland (11.06., 17 Uhr, Pontevedra) und die durch Galicien vertretenen Gastgeber aus Spanien (14.06., 19 Uhr, Villagarcia de Arousa).
Die Sieger der beiden Vorrundengruppen treffen am 17.06. im Finale aufeinander. Beim Regions’ Cup 2019 erreichte der BFV das Finale, unterlag dort jedoch Polen unglücklich mit 2:3.
Nachdem uns Illustrator Hans Kasparek kürzlich bereits seine Ideen für das neue Löwentrikot zur Verfügung gestellt hat, legen wir heute nach. Wir präsentieren Euch Teil II der Concept Kits für den TSV 1860 für die Saison 2023/24 und bedanken uns an dieser Stelle auch bei unserem Leser Niklas für seine Einsendungen.
Concept Kits für den TSV 1860 – Saison 2023/24
Wie jedes Jahr, so stellen sich auch im Sommer 2023 viele Löwenfans die Frage, wie die neuen Trikots des TSV 1860 aussehen werden. Die Leiberl der abgelaufenen Saison waren sicher nicht jedermanns Sache und vor allem das Auswärtstrikot sorgte für lebhafte Diskussionen.
Natürlich haben auch wir uns wieder Gedanken gemacht, wie die Jerseys der Löwen für die kommende Spielzeit aussehen könnten und mit Hilfe unserer Leser einige Concept Kits für den TSV 1860 für die Saison 2023/24 erstellt. Schon jetzt liegen uns so viele Vorschläge vor, dass Teil III dieser Serie demnächst veröffentlicht werden kann.
Vorschläge Heimtrikot
Das Heimtrikot wird traditionell in den Farben weiß und/oder blau gehalten, das Design variiert zum Teil stark. Einer der Vorschläge orientiert sich bewusst an der Saison 2013/14, also den Zweitliga-Trikots von vor zehn Jahren.
Zum Vergrößern bitte einfach auf das jeweilige Vorschaubild klicken!
Concept Kit Home Niklas Hohenegger 012023/24 Home 01
Concept Kit Home Niklas Hohenegger 022023/24 Home 02
Concept Kit Home Stefan Kranzberg 032023/24 Home 03
Concept Kit Home Stefan Kranzberg 042023/24 Home 04
Vorschläge Auswärtstrikot
Beim Auswärtstrikot ist der Phantasie hinsichtlich Farbgebung und Gestaltung hingegen kaum eine Grenze gesetzt. Welches der Designs gefällt Euch am besten?
Zum Vergrößern bitte einfach auf das jeweilige Vorschaubild klicken!
Concept Kit Away Stefan Kranzberg 012023/24 Away 01
Concept Kit Away Stefan Kranzberg 022023/24 Away 02
Concept Kit Away Stefan Kranzberg 032023/24 Away 03
Concept Kit Away Stefan Kranzberg 042023/24 Away 04
Noch nichts Passendes dabei?
Wenn Ihr Euch mal selber an einem Design versuchen wollt, dann geht das natürlich wunderbar in Photoshop oder Gimp. Ist das zu kompliziert, dann versucht Euch doch an einem der zahlreichen kostenlosen Online-Trikotkonfiguratoren. Nachfolgend ein paar Beispiele:
Gleich vier Spieler des TSV 1860 München II hat der Bayerische Fußball-Verband in den Kader für den UEFA Regions Cup 2023 berufen. Heute startet die Elf von Trainer Engin Yanova gegen Bosnien-Herzegovina ins Turnier.
UEFA Regions’ Cup mit vier Spielern des TSV 1860
Mit Valentin Sponer, Daniel Winkler, Samir Neziri und Julian Bell (siehe Titelbild) gehören vier Löwen zum Aufgebot des Freistaats, der die deutschen Farben in Spanien vertritt. Zum Auftakt trifft die BFV-Elf heute Abend in Ribadumia (Galicien) auf Bosnien-Herzegowina. Der Bayerische Fußball-Verband überträgt das Spiel live und kostenfrei auf seinem YouTube-Kanal.
Die weiteren Vorrundengegner des bayerischen Teams sind Irland (11.06., 17 Uhr, Pontevedra) und die durch Galicien vertretenen Gastgeber aus Spanien (14.06., 19 Uhr, Villagarcia de Arousa).
Die Sieger der beiden Vorrundengruppen treffen am 17.06. im Finale aufeinander. Beim Regions’ Cup 2019 erreichte der BFV das Finale, unterlag dort jedoch Polen unglücklich mit 2:3.
Mit sage und schreibe 17:0 gewannen die Löwinnen das Hinspiel beim FC Perlach 1925. Am vorletzten Spieltag der Kreisklasse empfängt die Elf von Trainer Mariano Frate den Tabellenletzten und hofft auf ein neuerliches Schützenfest.
Löwinnen empfangen den FC Perlach 1925
Der Aufstiegszug ist für die Löwinnen zwar abgefahren, am Samstag soll aber natürlich nochmal ein Dreier her. Die Voraussetzungen dafür sind bestens: Zum Einen gastiert mit dem FC Perlach 1925 ein Team auf dem Sechser-Platz (Anpfiff: 17 Uhr), das bisher noch keinen einzigen Punkt sammeln konnte und ein Torverhältnis von 3:159 (!) aufweist.
Zum Anderen hat sich mit Sofia Endrizzi die Top-Torschützin der Löwinnen zurückgemeldet, die in der entscheidenden Saisonphase verletzungsbedingt ausgefallen war. Am vergangenen Wochenende feierte die 19-jährige Stürmerin ihr Comeback bei der 2. Mannschaft und netzte dort (natürlich) direkt wieder ein.
2. Mannschaft gegen Centro Argentino
Auch die Löwinnen II sind morgen im Einsatz. Sie empfangen um 15 Uhr das Team von Centro Argentino de Munich und könnten mit einem Sieg punktemäßig zu den Argentinierinnen aufschließen.
Mit Julian Guttau, Marlon Frey und David Richter hat der TSV 1860 bislang drei Spieler verpflichtet. Neben einem neuen Stürmer haben viele unserer Leser den Wunsch geäußert, ein linker Verteidiger sei noch nach Giesing zu holen. Sie sehen diese Position als Schwachstelle, die neu besetzt werden müsse. Ich persönlich sehe zwar keine finanzielle Möglichkeit, einen weiteren linken Verteidiger zu verpflichten, aber warum soll man nicht trotzdem den Markt sondieren?
Was gäbe es in Liga 3?
In der 3. Liga wären folgende in Frage kommende Kandidaten ab Ersten Juli ablösefrei zu haben. Alexander Rossipal (SV Waldhof Mannheim), Dominik Franke (FC Ingolstadt) und Max Kulke (SG Dynamo Dresden). Deren Marktwert liegt lediglich 25.000 Euro über dem von Phillipp Steinhart. Ob es wirklich eine Verbesserung wäre, wenn Spieler, die vor allem wegen ihres jungen Alters einen höheren Marktwert haben? Blickt man auf die Statistiken, ist Steinhart im Vergleich zwar hinter Rossipal, aber noch vor den anderen beiden. Man müsste also möglicherweise entweder im Ausland oder in anderen inländischen Ligen fündig werden, sollte man hier eine deutliche Verbesserung der Qualität haben wollen.
Die linke Abwehrseite erscheint übrigens bei fast allen Vereinen in fast jeder Liga der Welt als kleine oder große Schwachstelle. Warum ist das so? Die meisten Angriffe in Fußballspielen laufen über den rechten Flügel oder die rechte Halbposition.
Blick nach oben, unten und über die Grenzen
Schauen wir also eine Liga nach oben und ins Ausland und suchen den Linksverteidiger dort. Aus der letztjährigen 2. Bundesliga gäbe es mit Arne Sicker einen einzigen Spieler, der ab 1. Juli vertragslos und und möglicherweise gehaltsmäßig finanzierbar wäre. Durch den Abstieg seines Vereins SV Sandhausen wäre Sicker aber so oder so nun in der 3. Liga. Ob der 26-Jährige, dessen Marktwert um 50.000 Euro über dem Steinharts liegt, besser wäre als der erfahrenere Dauerbrenner auf der linken Löwenseite ist fraglich. Die 50.000 € Unterschied im Marktwert resultieren auch hier alters- und nicht qualitätsbedingt. Eine Liga tiefer, beim FC Energie Cottbus, könnte der 28-jährige Axel Borgmann eine Option sein. Seine statistischen Werte sind phänomenal. Mit einem Marktwert von 200.000 € könnte er auch ins Gehaltsgefüge passen, falls nach der Aufrüstung der momentan vakanten Positionen noch etwas übrig bleiben sollte. Im Ausland finden wir beim Florisdorfer AC Alexander Mankowski und beim FC Aarau Bastien Conus als Spieler, die ab Juli ablösefrei wären und somit in Frage kommen könnten.
Nichtsdestotrotz haben wir momentan für kommende Saison mit Steinhart, Lannert und Greilinger drei Spieler, die die Position Linker Verteidiger im Portfolio haben. Ich sehe an anderen Stellen dringenderen Handlungsbedarf.