Start Blog Seite 624

1860 am Wochenende: U14 in vier Spielen ungeschlagen

1
Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Während die Profis und die Dritte Enttäuschungen erlebten, gab es für die U21, die Vierte und die Löwinnen Erfolgserlebnisse. Auch im NLZ gab es Grund zur Freude: Die U9 feierte einen beeindruckenden Turniersieg und die U14 blieb bei ihren Besuchen in drei NLZs ungeschlagen.

U14 in drei Spielen ungeschlagen

Die U14 des TSV 1860 nutzte die Osterferien für eine Tour in drei höherklassige Nachwuchsleistungszentren. Nachdem sie noch in München den amerikanischen Club US Rush Soccer mit 2:1 besiegt hatte, brach sie auf eine Tour in den Nordosten der Republik auf, um sich mit Gleichaltrigen aus anderen NLZs zu messen.

Beim 1. FC Magdeburg siegten die Junglöwen mit 7:1, tags darauf setzten sich die Löwen mit 3:2 beim VfL Wolfsburg durch. Am letzten Tag der Reise kam die U14 des TSV 1860 bei Hannover 96 zu einem 2:2 und schloss das lange Wochenende ungeschlagen ab. Starke Leistung!

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 11.04.

14.00 Uhr: U16 – FC Augsburg 1:1

Mittwoch, 12.04.

10.00 Uhr: U14 – US Rush Soccer 2:1

Freitag, 14.04.

15.30 Uhr: 1. FC Magdeburg – U14 1:7
20.30 Uhr: 1. SC Gröbenzell – Senioren A 4:4

Samstag, 15.04.

11.00 Uhr: VfL Wolfsburg – U14 2:3
13.00 Uhr: U19 – 1. FC Nürnberg 1:3
13.00 Uhr: Viktoria Aschaffenburg – U15 0:2
14.00 Uhr: SV Wehen Wiesbaden – Profis 2:0
15.00 Uhr: Vierte – SV Planegg-Krailling II 5:4
15.30 Uhr: TSV 1861 Nördlingen – U21 0:1
17.00 Uhr: Dritte – TSV Turnerbund 2:2

Sonntag, 16.04.

10.00 Uhr: TSV Allach 09 – Löwinnen II 5:3
10.00 Uhr: Hannover 96 – U14 1:1
11.30 Uhr: U12 – SV Ried -:-
13.00 Uhr: FC Bayern München – U16 2:0
14.30 Uhr: FC Stern München III – Löwinnen I 2:6

U9 gewinnt internationales Top-Turnier in Hamm

Nachdem sich die jüngsten Löwen bereits während der Hallensaison hervorragend präsentierten, gewann die U9 am Wochenende auf dem Feld auch das internationale Top-Turnier in Hamm.

Gruppenrunde:

U9 – Viktoria Köln 10:0
U9 – SV Friedrichsgabe 7:1
U9 – FC Stoppenberg 14:0

Zwischenrunde:

U9 – Zaglebie Sosnowiec 5:1
U9 – VFL Bochum 5:1

Championsrunde I:

U9 – SV Falke Steinfeld 3:1
U9 – VV Truiden 3:1
U9 – Eintracht Frankfurt 2:0

Championsrunde II:

U9 – FC Schalke 04 3:0
U9 -Borussia Dortmund 2:0
U9 – Hamburger SV 1:1

Finale:

U9 – Stuttgarter Kickers 2:0 nach 7m-Schießen

Sechzig um Sieben: TSV 1860 unterliegt bei Wehen Wiesbaden

1
Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Das Spiel bei Wehen Wiesbaden lief am Samstag nicht wie gewünscht. Gegen einen guten Gegner mussten die Löwen den Kürzeren ziehen und unterlagen mit 0:2. Auch bei den weiteren Mannschaften des TSV 1860 München gab es am Wochenende durchmischte Ergebnisse. Neben zwei lesenswerten Interviews geht es bei Sechzig um Sieben abschließend um die Konkurrenz aus der 3.Liga und vor allem um den 32.Spieltag.

Die Niederlage in Wiesbaden

Nach einem frühen Gegentor konnte der SV Wehen Wiesbaden am Samstag kurz vor Schluss mit dem 2:0 gegen den TSV 1860 München die Entscheidung erzielen. Die Hessen holen damit drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf, während die Löwen auch das Minimalziel DFB-Pokal Qualifikation langsam aus den Augen verlieren. Entsprechend zeigte sich Maurizio Jacobacci auf der Pressekonferenz nach dem Spiel auch wenig zufrieden und kritisierte direkt einige Punkte. Lob hatte er hingegen für die Gastgeber über, dessen Trainer Kauczinski mit der Leistung seiner Mannschaft über weite Strecken einverstanden war.

Ein paar Eindrücke aus Wiesbaden gibt es vom Samstag noch in unserer Fotogalerie.

Giesinger Gedanken und die Frage nach den “Wasted Years”

12 verlorene Jahre – so knallhart könnte man es formulieren, wenn man auf die Zeit seit dem Einstieg von Hasan Ismaik zurückblickt. Neben einem musikalischen Aufhänger analysiert Thomas genau das in seinen Giesinger Gedanken und trifft damit wieder einmal die Gefühlswelt vieler Löwenfans auf den Kopf.

Gemischte Ergebnisse für die weiteren Löwen-Mannschaften

So richtig wünschenswert lief das Wochenende auch auf anderen Plätzen nicht. Die Dritte holte gegen den Turnerbund nur einen Punkt, die Vierte hingegen gewann ihr Spiel knapp. In der Sonderspielrunde zog die U19 gegen Nürnberg den Kürzeren, die Löwinnen hingegen zeigten sich zum Rückrundenauftakt in bester Form und sprangen an die Tabellenspitze. Außerdem gab es für die Elf von Frank Schmöller mit einem knappen Auswärtssieg in Nördlingen wieder einmal ein Erfolgserlebnis.

Steiner äußert sich ausführlich in der SZ

Er war einer der Beteiligten beim Einstieg von Hasan Ismaik im Jahr 2011. Nun hat sich Otto Steiner ausführlich in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über die damalige Entscheidung geäußert. Tatsächlich spricht er von einem Fehler und würde es rückwirkend anders machen. Kommunikation gab es mit dem Jordanier von Anfang an nicht so, wie man es für einen vernünftigen Austausch gebraucht hätte. Daher sieht Steiner auch die Zukunft kritisch, denn er glaubt nicht an eine Verbesserung der Situation.

Reisinger im Interview mit Schülerreporter

Ein Interview der etwas anderen Art führte zudem Präsident Robert Reisinger mit dem Sohn von merkur-Reporter Ulli Kellner. Darin äußert er sich unter anderem zum Grünwalder Stadion und zur bestehenden 50+1 Regel.

News aus der 3.Liga

Der 32.Spieltag

Bereits am Freitagabend eröffneten Saarbrücken und Dresden den Spieltag. Dabei konnten die Saarländer drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf erzielen, unter anderem traf Ex-Löwe Neudecker.
Parallel zu den Löwen waren dann am Samstag natürlich weitere Partien angesetzt. Osnabrück konnte zuhause den Tabellenführer schlagen und macht das Aufstiegsrennen damit ebenfalls spannend. Michael Köllner hingegen verlor zuhause gegen den VfB Oldenburg. Der nächste Löwengegner Bayreuth musste ebenfalls eine Niederlage hinnehmen und unterlag gegen Halle.
Am gestrigen Sonntag gab es dann zwei deutliche Siege zu sehen. Zunächst schlug Freiburg II den FSV Zwickau mit 4:0 im Dreisamstadion, danach gewann Mannheim mit 3:0 in Essen. Abgeschlossen wird der Spieltag heute abend von Viktoria Köln und dem MSV Duisburg. Anpfiff ist wie immer um 18:60 Uhr.

Blick in die Abstiegszone

Allmählich zeichnet sich auch im Tabellenkeller ab, welche Mannschaften den Gang in die Regionalliga antreten müssen. Ganz schlecht sieht es dabei für den SV Meppen aus, der nach einer erneuten Niederlage bereits elf Punkte Abstand zum rettenden Ufer hat. Die Spieler äußerten sich entsprechend frustriert und haben den Absteig bereits mehr oder weniger akzeptiert. Nicht viel besser sieht es für den FSV Zwickau aus, der sieben Punkte Rückstand auf Halle aufholen müsste. Bei den Schwänen schwindet der Optimismus ebenfalls.

Löwinnen gewinnen deutlich beim FC Stern München III

0
FC Stern III TSV 1860 Löwinnen

Mit einem 6:2-Auswärtssieg beim FC Stern München III untermalten die Löwinnen in der Kreisklasse ihre Aufstiegsambitionen. Die 2. Frauenmannschaft hingegen unterlag beim TSV Allach 09.

Löwinnen gewinnen beim FC Stern III

Top-Torjägerin Sofia Endrizzi war es, die den Torreigen auf der BSA Feldbergstraße eröffnete. Die Stürmerin traf in der 17. und 25. Minute und brachte den TSV 1860 mit 2:0 in Führung. Die Gastgeberinnen verkürzten in der 30. Minute durch Sibilla Böttger auf 1:2, doch mit dem Pausenpfiff erhöhten die Löwinnen durch ein Eigentor auf 1:3.

Nach dem Seitenwechsel dann das nächste Eigentor der Stern-Damen und die vermeintliche Vorentscheidung (61.). Stefanie Stepberger sorgte in der 72. Minute für den fünften Treffer der Löwinnen, ehe die Gastgeberinnen durch Marline Ballari Beckmann nochmal auf 2:5 herankamen (78.). Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff traf Michelle Le Nguyen zum 2:6-Endstand.

Mit 24 Punkten aus 9 Partien führt der TSV 1860 die Tabelle an, es folgen die SG Sentilo-Blumenau/Pullach (23 Pkt./10 Spiele) und die DJK Pasing (22 Pkt./9 Spiele).

Für Sammler gabs beim FC Stern III ein Ticket-Schmankerl

2. Mannschaft verliert in Allach

Weniger gut lief es für die Löwinnen II beim TSV Allach 09. Die 2. Mannschaft der Löwinnen unterlag beim TSV Allach 09 mit 3:5 (2:3). Für den TSV 1860 trafen Melanie Schleifer, Franziska Hermes und Manuela Paßreiter.

In der Tabelle der A-Klasse rangieren die Löwinnen II in ihrer Premierensaison mit 16 Punkten aus 13 Spielen derzeit auf Platz 7. Tabellenführer ist der SV Laim mit 28 Zählern aus 12 Partien.

Nichts zu holen gab es für die Löwinnen II in Allach

Fotogalerie zu SV Wehen Wiesbaden gegen TSV 1860 München

0
SV Wehen Wiesbaden TSV 1860 Fotogalerie Titelbild

Mit 0:2 verloren die Löwen am gestrigen Samstag in der Brita-Arena. Das Engagement war zu erkennen, am Ende waren die Löwen aber glück- und wenn man ehrlich ist auch chancenlos. Wir haben für Euch die schönsten Impressionen von der Partie des TSV 1860 beim SV Wehen Wiesbaden.

Fotogalerie zu SV Wehen Wiesbaden gegen TSV 1860

Zum Vergrößern der Bilder bitte auf das jeweilige Thumbnail klicken!

TSV 1860 III nur Remis gegen Turnerbund – Vierte gewinnt knapp

0
TSV 1860 III

Bis zur 80. Minute sah alles nach einem weiteren Sieg für den TSV 1860 III aus, am Ende stand jedoch nur ein enttäuschendes Remis gegen den TSV Turnerbund. Die Vierte hingegen siegte in einem torreichen Schlagabtausch gegen den SV Planegg-Krailling II.

TSV 1860 III mit Remis gegen TSV Turnerbund

Bereits nach vier Minuten brachte Julian Schleich die Löwen gegen den Tabellenelften in Führung. Besser hätte es kaum losgehen können und es schien genau so zu laufen, wie man sich das erwartet hatte. Spätestens als Schleich in der 67. Minute das 2:0 folgen ließ, wähnte sich der TSV 1860 III auf der Siegerstraße, doch die Messe war noch nicht gelesen.

Lennart Kübler brachte die Gäste auf dem Sechser-Platz in der 80. Minute zurück in die Partie und nur zwei Minuten später stand es plötzlich 2:2. Jonas Raub raubte (hihi…) den Löwen den sicher geglaubten Heimsieg und sorgte für eine große Überraschung. Durch dieses Ergebnis hat der FC Bosna i Hercegovina morgen beim SC München die Möglichkeit, die Tabellenführung zu übernehmen.

Vierte der Löwen siegt bei Torfestival

So richtig krachen ließ es die 4. Mannschaft und musste am Ende dennoch zittern. Alexander Petö (3.) und Patrick Agostini (4.) stellten früh auf 2:0, Georgios Filentas ließ in der 11. Minute gar den dritten Treffer folgen. Mihajlo Arbutina verkürzte für den SV Planegg-Krailling II (31.), doch nur vier Minuten später traf Gregor Römer zum 4:1-Pausenstand.

Georgios Filentas netzte in der 51. Minute zum 5:1 ein – a gmahde Wiesn? Mitnichten! Bis zur 73. Minute verkürzten die Gäste auf 5:4 und bei den Löwen begann das große Zittern. Am Ende durfte die Vierte dann aber doch drei Punkte feiern und steht aktuell auf Platz 3 der Kreisklasse.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Wehen: Wasted Years

205

Wenn ich zur Zeit über den TSV 1860 München nachdenke, kommt mir oft ein Lied namens “Wasted Years” von Iron Maiden in den Sinn.

Verkauf an einen unbekannten Geschäftsmann

Seit sage und schreibe zwölf Jahren ist Hasan Ismaik nun Mehrheitsaktionär bei der TSV 1860 München KGaA. Durch seinen Einstieg konnte anno 2011 die Insolvenz abgewendet werden. Die damalige Vereinsführung befürchtete nach einem wahrscheinlichen Neustart in der 5. Liga den Fall in die Bedeutungslosigkeit. Daher entschieden sie sich, Anteile an der KGaA an den mysteriösen Geschäftsmann Hasan Ismaik aus Abu Dhabi zu verkaufen. Wie der ehemalige Aufsichtsrat Otto Steiner nun in einem Interview mit der SZ erklärt, erschien es der damaligen Führung als das kleinere Übel, sich mit Haut und Haaren einem “Investor” auszuliefern, über den so gut wie nichts bekannt war.

Verkauf an Ismaik rückblickend eine Fehlentscheidung

Mittlerweile ordnet Steiner seine damalige Entscheidung als Fehler ein. Besonders die Kommunikation mit Hasan Ismaik und seinen Statthaltern stellte sich als mehr als problematisch dar. Steiner beschreibt sie mit einem schönen Bonmot: “Der Dialog [mit Ismaik] ist daran gescheitert, dass es nie einen gab.” Desaströser kann man eine Geschäftsbeziehung wohl nicht auf den Punkt bringen. Möglicherweise liegt eine Ursache für das von Anfang zerrüttete Verhältnis zwischen den Gesellschaftern (an dem durchaus andere Präsidien als das aktuelle im Zeitverlauf beteiligt waren) im Nicht-Verstehen (oder Nicht-Akzeptieren?) der 50+1 Regel. Ismaiks Statthalter Power postete Entsprechendes im Verlauf der letzten Woche.

Zwölf verlorene Jahre für 1860

Zwölf Jahre dümpelt 1860 seit dem Anteilsverkauf nun schon ohne nennenswerte Fortschritte vor sich hin. Einzige Konstante sind mehr oder wenige große Finanznöte und mehr oder weniger scharf ausgetragene Streitigkeiten zwischen den Gesellschaftern auf offener Bühne. Die Hoffnung der Rockaholixs Buam und anderer Löwenfans auf ausgiebige Finanzspritzen des “Scheichs” erwiesen sich von Beginn an als Fata Morgana. Einzige Zäsur war der Doppelabstieg 2017, bei der Ismaik per SMS der Süddeutschen Zeitung (nicht etwa Vereinsvertetern als zweitem Gesellschafter oder dem DFB) mitteilte, dass er die geforderten Bürgschaften für einen Start in der dritten Liga nicht übernehmen wollte. Das führte uns zwar zurück ins Grünwalder Stadion und auch ein wenig zu uns selbst. Aber auch seit 2017 sind keinerlei langfristigen strategischen Entwicklungen zu erkennen, die den TSV 1860 irgendwie in eine gesunde Zukunft führen könnten. Es geht Jahr für Jahr drum, den Kopf finanziell über Wasser zu halten.

Finanziell steht der KGaA konstant das Wasser bis zum Hals

Die KGaA ist ein bilanziell überschuldetes Unternehmen, das ohne positive Fortführungsprognose Insolvenz anmelden muss. Die guten Ansätze wie “schwäbische Hausfrau” (nur noch ausgeben, was man einnimmt) und der bei vielen verhasste Konsolidierungskurs unter dem aktuellen Präsidium verliefen nach meiner Wahrnehmung im Sande und so haben wir eine KGaA, die bei weitem nicht kostendeckend arbeitet. Was man so hört, fehlen der KGaA pro Jahr etwa 2 Mio. €, um den Etat für ein konkurrenzfähiges Drittliga-Team beieinander zu haben. Diese 2 Mio. € muss Ismaik vereinfacht gesagt jedes Jahr in Form von Genussscheinen bereit stellen. Dass sich sein Spaß, das zu tun in Grenzen hält, kann ich sogar verstehen. Würde er das Kapital nicht bereit stellen, hätte 1860 wohl einen Kader, der schwer um den Klassenerhalt kämpfen müsste und ein Abstieg läge durchaus im Bereich des Möglichen.

Wasted Years werden weiter gehen

Was würde dann passieren? Auch im Falle eines Abstiegs würde Hasan Ismaik nicht enteignet und die Gesellschafter-Querelen würden eine Liga tiefer sicher verstärkt weiter gehen. Und auch die Finanzlöcher würden in der Regionalliga genauso wie in der dritten Liga weiter bestehen. Was heißt das? So lange Hasan Ismaik Gesellschafter bleibt und mit seinem Mitgesellschafter jede ernsthafte strategische Diskussion zum Wohle seines eigenen Investments verweigert und ausschließlich über Facebook kommunizieren will, werden wir am Status Quo keine Veränderung erwarten können. Die von Iron Maiden besungenen “Wasted Years” gehen also auf unbestimmte Zeit erstmal weiter. Es wird keine Perspektive geben und auch die hervorragende Jugendarbeit im NLZ ist letzen Endes für die Katz, weil wir unsere Talente nicht halten werden können.

Es muss eine Lösung gefunden werden

Ich denke, dass Hasan Ismaik ohne Aussicht auf jede Verbesserung daran kein Interesse hat, jedes Jahr etwa 2 Mio. € in die KGaA zu stecken. Tut er das nicht, wird der Wert seiner Investition aber weiter sinken. Eventuell könnte die KGaA sogar tatsächlich eine Insolvenz ereilen, wenn sie ihre Rechnungen ein Mal nicht bezahlen könnte. Was in diesem Falle passiert, ist schwer vorherzusagen. Angeblich enthält der Kooperationsvertrag für diesen Fall unvorteilhafte Klauseln aus Sicht des e.V. Am Ende verlieren in diesem Falle alle Beteiligten. Man kann als Löwenfan nur hoffen, dass sich die Gesellschafter einigen, diese perspektivlose Konstellation zu ändern. Tun sie das nicht, werden wir immer weiter in diese hoffnungslose Sackgasse ohne Wendemöglichkeit hineinfahren. Außerdem werden wir uns durch Gesellschafterstreitigkeiten sowie unsägliche Facebook-Postings weiterhin der Lächerlichkeit preisgeben. Um das zu beenden, liegt es an Hasan Ismaik sein Investment endlich wie ein seriöser Geschäftsmann zu behandeln und mit seinem Mitgesellschafter Lösungsoptionen zu diskutieren! Und zwar nicht via Facebook. Tut er das nicht, muss das Präsidium eine Strategie entwickeln, wie dieser Albtraum beendet werden kann. Vielleicht kommen ja dann die von Iron Maiden im Lied angesprochenen “Golden Years”.

 

Sonderspielrunde: TSV 1860 U19 unterliegt Nürnberg unglücklich

0
TSV 1860 U19 Nürnberg Club Titelbild

Einen Traumstart erwischten die A-Junioren am Samstag gegen den Club, standen am Ende aber mit leeren Händen da. Die U19 des TSV 1860 unterlag Nürnberg in der Sonderspielrunde mit 1:3.

TSV 1860 U19 unterliegt Nürnberg

Keine drei Minuten waren auf dem Kunstrasen des Trainingsgeländes gespielt, als Mike Gevorgyan für die Junglöwen zum 1:0 einnetzte. Leider währte die Freude nicht lange, denn bereits in der 7. Minute glich Dustin Forkel für den Club aus. In der 16. Minute dann der nächste Nackenschlag für die Schittenhelm-Elf, als Deniz Koc zum 1:2 für die Gäste traf.

In der Folge zeigten die Junglöwen zwar eine engagierte und phasenweise richtig starke Leistung, doch Koc sorgte in der 48. Minute mit dem 1:3 für die Entscheidung. Schade, da war mehr drin!

Trotz starker Leistung verließ die U19 den Platz mit hängenden Köpfen

TSV 1860 U21 gewinnt knapp bei TSV 1861 Nördlingen

0
Brönauer Anian U21 TSV 1860

In den vergangenen Wochen musste die U21 des TSV 1860 einige unglückliche Niederlagen einstecken, in Nördlingen kehrte die Schmöller-Elf auf die Erfolgsspur zurück. Anian Brönauer erzielte im Gerd-Müller-Stadion das goldene Tor.

TSV 1860 U21 siegt in Nördlingen

Nach zuletzt drei Niederlagen (0:4 gegen Kottern, 2:3 in Landsberg, 0:1 gegen Schwaben Augsburg) wollten die Löwen in Nördlingen endlich wieder einen Dreier einfahren. Julius Schmid kehrte nach abgesessener Sperre ins Tor der U21 zurück, mit Milos Cocic stand ein weiterer Spieler aus dem Profikader in der Startelf.

Für das Tor des Tages sorgte jedoch Anian Brönauer (siehe Titelbild), der in der 29. Minute zum 0:1 einnetzte und für den Auswärtssieg der Löwen sorgte. Die Amateure stehen in der Tabelle der Bayernliga Süd auf Platz 7, Aufsteiger TSV 1861 Nördlingen belegt den 13. Rang.

TSV 1860 U21 Nördlingen

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Jacobacci in der Pressekonferenz: “Wehen hat das Optimale herausgeholt”

0

Der Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci äußerte sich in der Pressekonferenz nach der 2:0 Niederlage des TSV 1860 München beim SV Wehen. Er sah ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Wehen das “Optimale herausgeholt” habe.

Jacobacci: “Wollten frühes Gegentor vermeiden”

In der Pressekonferenz nach dem Spiel erläuterte Maurizio Jacobacci, dass 1860 unbediungt ein frühes Gegentor vermeiden wollte. Leider ging dieser Plan nicht auf und Sechzig lag bereits nach zehn Minuten mit 1:0 im Rückstand. Besonders ärgerte Jacobacci, dass seine Mannschaft wusste, dass die Ecke auf den zweiten Pfosten kommt. Leider gelang es seinem Team nicht, die Ecke zu verteidigen und so gerieten die Löwen durch einen ärgerlichen Gegentreffer in Rückstand. “Die frühe Führung spielte Wehen natürlich in die Karten”, führte der Coach weiter aus. Gegen die tief stehenden Wehener hatte 1860 kein Rezept. Der Coach ärgerte sich, dass die wenigen Chancen “zu wenig sauber gespielt wurden” und bis zur Halbzeit nur eine nennenswerte Torchance durch Marcel Bär heraussprang. Außerdem kritisierte er die wenig präzisen Flanken seiner Spieler.

“Bekommen ein Tor, das wir so nicht bekommen dürfen”

In der zweiten Hälfte wollte 1860 den Gegner weiter vorne attackieren und so zu langen Bällen zwingen. Das gelang auch ganz gut, so dass 1860 viel Ballbesitz hatte. Allerdings konnte sein Team daraus wenig Kapital schlagen, da Wehen “sehr, sehr tief stand und und wenig Räume gelassen” habe wie der Coach feststellte. Den Coach wurmte, dass Sechzig trotz des vielen Ballesitzes keine Chancen erarbeiten konnte. Besonders ärgerte ihn die Entstehungsgeschichte des spielentscheidenden 2:0. “Wir bekommen ein Tor, das wir so nicht bekommen dürfen”. Der Italiener kritisierte, dass der Ball, den Vrenezi schlussendlich verlor, “nie so gespielt werden darf”. Jacobacci schloss seine Ausführungen mit einem Kompliment an den SV Wehen, der aus diesem Spiel das Optimale herausgeholt habe. An der Effizienz könne man ablesen, was aktuell der Unterschied zwischen Wehen und 1860 ist.

Kauczinski: “Hoch konzentrierte Mannschaftsleistung”

Der Wehener Trainer Marcus Kauczinski sah eine “hochkonzentrierte Mannschaftsleistung” seiner Elf. Besonders in der ersten Halbzeit fand er seine Mannschaft “richtig stark”. Im zweiten Durchgang war er mit 20 bis 25 Minuten unzufrieden, als seine Mannschaft durch das hohe Anlaufen von 1860 für wenig Entlastung sorgen konnte. Unter dem Strich sprach Kauczinski von einem “verdienten, hart erkämpften Sieg.”

 

Offensive zu harmlos: 1860 verliert 2:0 beim SV Wehen

4

Nach zwei Siegen in Folge kehren die Löwen aus Hessen mit leeren Händen heim. Der TSV 1860 München verliert beim SV Wehen mit 2:0.

Unveränderte Startelf

Trainer Maurizio Jacobacci vertraute wie in den letzten Spielen der selben Startelf und verzichtete auf Experimente. Beim SV Wehen ersetzte Reintaler den gesperrten Gürleyen und Ezeh begann statt Rieble. Die ersten zehn Minuten gestalteten sich vor 6.519 Zuschauern ausgeglichen und 1860 wollte bei den zuletzt vier Mal in Folge siegreichen Wehenern durchaus mitspielen. In der zehnten Minute änderte eine Standardsituation das Geschehen aber grundlegend. Wurtz brachte eine Ecke auf Jacobsen, der sie per Kopf auf Fechner weiterleitete.Fechner seinerseits hatte keine Mühe den Ball zum 1:0 ins Tor zu köpfen. Auch weil die Zurodnung bei Sechzig suboptimal war, denn Lex war ins Kopfballduiell mit Fechner gegangen.

Bruch im Spiel von 1860

Nach dem Tor verloren die Löwen zusehends den Faden und Wiesbaden hatte das Spiel unter Kontrolle. 1860 hatte es Torwart Marco Hiller zu verdanken, dass sie im Spiel blieben. In der 26. Minute lenkte Hiller einen Kopfball von Wurtz aus kürzester Distanz noch über die Latte. Sechs Minuten später verhinderte er gegen Taffertshofer erneut das 2:0 der Gastgeber. Wehen stand hinten sehr kompakt und ließ Sechzig im Angriff überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Durch schnelle zielstrebige Angriffe gelang es den Wiesbadenern konstant für Gefahr im Angriff zu sorgen. Lediglich in den fünf Minnuten vor der Pause konnte der TSV ernsthaft dagegen halten. In dieser Phase vergab Bär den Ausgleich, als Mockenhaupt ihm den Ball nach gutem Zuspiel von Lex in letzter Sekunde vom Fuß spitzelte. So ging es mit 1:0 für die Gastgeber in die Kabinen.

Sechzig im Angriff zu harmlos

Beide Teams begannen den zweiten Durchgang unverändert. Wehen stand nun etwas tiefer und ließ den Giesingern etwas mehr Möglichkeit zur Entfaltung im Offensivspiel. Sechzig konnte den Freiraum allerdings nicht nutzen, denn sie verstanden es heute Nachmittag nicht, gefährlich in den Strafraum des SV Wehen einzudringen. So konnte 1860 trotz leichter optischer Überlegenheit keine Chancen erarbeiten. Große Ausnahme blieb die 62. Minute, als eine vermeintliche Flanke von Vrenezi immer länger wurde und an die Latte des Wehener Tors klatschte. Ansonsten bleiben die Offesivbemühungen des TSV 1860 einfach zu harmlos.

1860 verliert verdient 2:0 gegen Wehen

Als Jacobacci in der Schlussphase auf mehr Offensive setzte (er brachte Skenderovic und Lakenmacher für Morgalla und Bär), kam es wie es kommen musste. Wehen nutzte den sich bietenden Freiraum in der Offensive. Zunächst konnte die Löwenabwehr Prtajin in höchster Not noch abblocken und so das 2:0 verhindern. Wenige Sekunden später verlor Vrenezi den Ball im Spielaufbau, dieser landete schnell bei Prtajin, der den Ball aus 16 Metern unhaltbar ins Tor nagelte. Damit war die Entscheidung gefallen und der TSV 1860 München verlor verdient 2:0 beim SV Wehen. Die Gastgeber sichern damit in der Tabelle den zweiten Rang, 1860 bleibt auf Rang 8 im Niemandsland der Tabelle.

Aufstellung:
1 Hiller – 39 Morgalla (81. 14 Skenderovic), 3 Lang 4 Verlaat, 36 Steinhart – 20 Deichmann, 38 Wörl – 7 Lex (C) (56. 26 Holzhauser), 9 Vrenezi, 33 Boyamba – 15 Bär (81. 19 Lakenmacher)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 5 Moll, 11 Greilinger, 17 Wein, 22 Lannert, 27 Belkahia

Tore:
1:0 Fechner (10.), 2:0 Prtajin (84.)