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TSV Aubstadt – TSV 1860: Auswärtsinformationen für Löwenfans

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TSV Aubstadt Tickets Toto-Pokal 1860

Am Samstag muss der TSV 1860 im Halbfinale des Toto-Pokals beim TSV Aubstadt ran. Aktuell gibt es noch ein Restkontingent an Tickets, eine zeitnahe Bestellung ist empfehlenswert. Die Löwen veröffentlichten nun Auswärtsinformationen für die mitreisenden Fans.

TSV Aubstadt – TSV 1860: Auswärtsinformationen

Auf der Homepage des TSV 1860 heißt es bezüglich der Partie bei TSV 1860 wie folgt.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet: Am Sportplatz, 97633 Aubstadt.

9-Sitzer / PKW / Busse

Für 9-Sitzern, PKWs und Busse gibt es nur eine begrenzte Kapazität am Gästeparkplatz. Wir bitten Euch daher um eine frühzeitige Anreise. 

Bahn

Vom Bahnhof, Bad Neustadt a.d. Saale fahrt ihr mit dem Bus 8253 (ZOB, Bad Königshofen i. Grabfeld) bis zur Haltestation Schulstraße. Von dort sind es noch ca. 2 Gehminuten bis zum Stadion.

Zum Stadion

Die NGN-Arena öffnet um 12:00 Uhr.

Corona-Vorschriften

Vor dem Eintritt ins Stadion müssen alle Zuschauer ihren 2G-Status (geimpft, genesen) nachweisen.

Geimpft: Ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung (z.B. für den Spieltag am 21.02.2022 muss die letzte Impfung spätestens am 06.02.2022 gewesen sein) mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff. Auch mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson werden zwei Impfungen benötigt, um als vollständig geimpft zu gelten.

Genesen: Nachgewiesene Infektion (durch positive PCR (NAT) bestätigt) ab 28 Tage nach dem positiven Testergebnis bis maximal 90 Tage nach der Infektionsdiagnose. Zum Erreichen einer längerfristigen Immunität (“geimpft”) ist nur eine einmalige Impfung erforderlich. Durch diese Impfung gilt die Person sofort als „geimpft”. 

TSV 1860 gegen Saarbrücken in ausverkauftem Grünwalder Stadion

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Westkurve GWS Giesing TSV 1860 Spieltage
Die Westkurve des Grünwalder Stadions in Giesing

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so blicken die Löwen nach der 0:3-Niederlage in Mannheim bereits auf die bevorstehenden Aufgaben. Im Toto-Pokal gehts am kommenden Wochenende beim TSV Aubstadt weiter. Danach gastiert der 1. FC Saarbrücken beim TSV 1860 und 15.000 Zuschauer können im Grünwalder Stadion dabei sein.

TSV 1860 – Saarbrücken vor 15.000 Zuschauern

Auf seiner Homepage schreibt der TSV 1860 zum Heimspiel gegen Saarbrücken Folgendes:

  • Die 11.572 Dauerkarten haben wieder vollständige Gültigkeit. Der Eintritt ins Stadion kann unter Vorlage dieser Dauerkarte erfolgen, eine gesonderte Buchung über das Ticketing-Portal ist nicht mehr notwendig.
  • Jeder Zuschauer muss vor Stadionzutritt bei unseren COVID-Stewards einen 2G-Nachweis (Geimpft, Genesen) vorlegen.
  • Der Tageskarten-Verkauf für Mitglieder startet am Mittwoch, 23. März 2022 um 12 Uhr. Tickets gibt es im Online-Shop unter www.tsv1860-ticketing.de oder direkt im Kartenvorverkauf an der Grünwalder Straße 114 (Öffnungszeiten: Mi – Fr. von 09:00 – 17:00 Uhr). Pro Mitglied können max. 2 Tickets gekauft werden. Sollten am Ende der ersten Verkaufsphase noch Tickets verfügbar sein, informieren wir gesondert über weitere Verkaufsphasen.

Bild: OR-Pressedienst

Waldhof Mannheim – TSV 1860 München in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels SV Waldhof Mannheim – TSV 1860 München. Den von Patrick Glöckner im 4-2-3-1 System ins Spiel geschickten Mannheimern stellte Michel Köllner das Flexible 4-1-4-1 System entgegen. Ohne vier Stammspieler konnte der TSV 1860 die Flexibilität, die dieses System eigentlich für das Spiel bietet, nicht so umsetzen, dass es ertragreich gewesen wäre.

Mannheim, in der Defensive sehr kompakt und auch mit der notwendigen Härte agierend, verschob gegen den TSV 1860 das 4-2-3-1 bei Ballbesitz so, dass Boyamba aus der Zentrale hinter Martinovic nach vorne schob und so meist als Halbstürmer agierte. Der ballferne Mittelfeldaußen ging dann auf die Halbposition. So hatte Mannheim die vorderste Linie bei Ballbesitz oft mit vier Spielern besetzt.

Über den rechten Flügel versuchten die Mannheimer den Sechzgern hauptsächlich über Tempo beizukommen. Mit Ekincier und Costly hatte man dafür eindeutig das richtige Personal auf dem Platz. Auch nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Ekincier noch in der ersten Halbzeit, wurde diese Herangehensweise auf dem rechten Mannheimer Flügel nicht geändert.

Über die linke Seite, wo Schnatterer regiert, war der Plan des SV Waldhof, dass der Außenspieler mit dem Ball von außen nach innen zieht oder man sich im Kurzpassspiel ins Zentrum durchkombiniert, um dann in die Box einzudringen.

Mit tiefen Läufen über die rechte Seite und Kombinationsspiel diagonal Richtung Box am Boden von der linken Seite – so versuchte Mannheim zum Erfolg zu kommen. Direkt durchs Zentrum gehende 10er-Position eher die Ausnahme.

Der in der Defensive ebenfalls recht solide stehende TSV 1860 München eröffnete bei Ballbesitz meist über das Zentrum, wo Tallig die Fäden ziehen sollte. Je nach Situation auf dem Spielfeld sollte er das Leder dann dorthin verteilen, wo ein Erfolg aufgrund der sich bietenden Räume am Vielversprechendsten erschien. Meist gelang das dann über Flügelspiel. Positionsangriffe durch die Zentrale konnten kaum bis zum Ende ausgespielt werden.

Interessant war, dass Greilinger als Linksfuß auf der rechten Seite und Goden als Rechtsfuß auf der linken zu finden war. Beide wurden damit als sogenannte Inverse Außenspieler eingesetzt. Der Plan hinter diesem taktischen Kniff ist, dass diagonale Läufe für den Verteidiger schwerer zu unterbinden sind und dass der Spieler, der mit dem falschen starken Fuß auf dem Flügel spielt, es bei Diagonalpässen von der Halbposition wieder nach außen leichter, hat den Ball an den Mann zu bringen.

So versuchten die Löwen auf der linken Seite mit Goden und Steinhart im Zusammenspiel über Tempo Raumgewinne zu machen. Gewisse Ungenauigkeiten im letzten Drittel bei Pässen und eine aktiv verteidigende Defensivabteilung der Gegner verhinderten jedoch den Erfolg von dieser Seite über tiefe Läufe. Bei diagonalen Läufen war bei Angriffen über links meist ein defensiver Mittelfeldspieler der Mannheimer die Endstation für den TSV 1860.

Besser liefen die Angriffe der Löwen auf der rechten Seite, die, wenn sie früh diagonal ins Zentrum getragen wurden, meist über den dann von Greilinger oder Deichmann eingesetzten Neudecker liefen. Aufgrund der starken Konzentration an Spielern dort war aber auch dann kaum die Chance, da zentral in der Box Anspielstationen zu finden, geschweige denn den Ball zum Abschluss dorthin zu bringen.

Auf der rechten Seite liefen auch die Bemühungen der Löwen bei tiefen Läufen über Greilinger und Deichmann eindeutig besser. Wenn die Spieler des TSV 1860 München die Mannheimer rechts attackierten, konnten sie oft nur durch Fouls gestoppt werden. Die Freistöße – teilweise aus aussichtsreichen Positionen – brachten aber leider nichts ein.

Angriffe, die durchs Zentrum liefen, waren für die defensivstarken Mannheimer mit ihrer Kompaktheit in diesem Bereich leichte Beute.

Die wichtigsten statistischen Werte des Spiels

  • Ballbesitz: TSV 1860 56% – Waldhof Mannheim 44%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 71% – Waldhof Mannheim 71%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 73% – Waldhof Mannheim 69%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 9/3 – Waldhof Mannheim 10/5
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 10 – Waldhof Mannheim 6,95

Analyse der statistischen Werte

3:0 verloren und trotzdem in fast allen statistischen Werten besser als der SV Waldhof – das war dann eine unverdiente Niederlage für den TSV 1860 München, oder? Nimmt man die beiden Elfmeter für den SV Waldhof aus der Rechnung, dann ja. Das muss hier man so deutlich sagen. Beide Teams waren absolut ebenbürtig. Warum, werde ich im folgenden erläutern.

Ballbesitz und Passspiel

Der TSV 1860 München hatte 12% mehr Spielanteile als der SV Waldhof Mannheim. Und ganz nach dem üblichen Credo der Löwen wurde das mit wenig Rückpässen im eigenen Defensivverbund erreicht. Bei den Querpässen der Defensivspieler untereinander sieht das Ganze zwar etwas anders aus, aber immer noch nicht in dem Maße, dass man sagen müsste, Sechzig hätte nicht gewusst, was man mit dem Ball anfangen kann. Nur 19% aller gespielten Pässe des TSV 1860 München waren defensiver Natur. Das ist eine sehr geringe Anzahl, vor allem wenn man so viele Spielanteile hat. Nach dem frühen Gegentor blieb den Löwen auch nichts anderes übrig, als das Heil in der Attacke zu suchen. Die stabile Mannheimer Defensive hatte da allerdings was dagegen.

Defensive Zweikämpfe

Womit wir bei den defensiven Zweikämpfen wären. Sechzig hat hier nicht nur absolut die Nase vorne. Die Löwen führten knapp 41% mehr defensive Zweikämpfe und gewannen 73%. Die Mannschaft des TSV 1860 München gewann im Spiel gegen den SV Waldhof mehr Defensivzweikämpfe als die Waldhöfer überhaupt geführt hatten. Das klingt seltsam, ist aber eine Tatsache.

Warum war des Spiel dennoch so ausgeglichen? Das liegt am etwas besseren Stellungsspiel der Waldhöfer. War der TSV 1860 bei den Zweikämpfen haushoch überlegen, so waren es die Gastgeber aus Mannheim bei den abgefangenen Pässen. Zwanzig abgefangene gegnerische Pässe mehr hat der SV Waldhof im Vergleich. Bevor sich einer fragt, ob das dann zur ausgeglichenen Passgenauigkeit der beiden Teams passt, hier schon die Antwort: Ja, tut es. Denn mit einer Mehrzahl an ins Aus (Seitenaus /Toraus) gespielten Bällen des SV Waldhof gleichen sich die abgefangenen Bälle wieder an. Diese Bälle führten dann zu Einwürfen, Ecken und Abstößen.

Schüsse

Auch die Mannheimer hielten sich nicht mit sinnlosem Geplänkel in der eigenen Spielfeldhälfte auf. Bei Ballbesitz ging es meist schnell und direkt nach vorn. Beide Mannschaften brachten es so auf nahezu gleich viele zu Ende gespielte Positionsangriffe. Bei den Schüssen nach Positionsangriffen haben allerdings die Mannheimer die Nase vorne. Rechnen wir – wie oben schon gesagt – die Elfmeter aus dem Spiel heraus kommt der SV Waldhof insgesamt auf sechs Schüsse. Ein Schuss entsprang einer Ecke. Zwei Elfmeter und den Nachschuss müssen wir hier ebenfalls von den zehn Schüssen der Hausherren abziehen.

Die Sechzger kommen in diesem Vergleich auf nur vier Schüsse aus dem Spiel heraus. Die anderen fünf Versuche, das Tor zu treffen, entsprangen Standardsituationen. Dass von den Versuchen unserer Löwen keiner hineinging, hängt stark mit den Positionen ab, aus denen gefeuert wurde. Nur ein Schuss, der durch die Abwehr hindurchging, wurde aus zentraler Position im Strafraum abgegeben. Dieser von Marcel Bär abgegebene Versuch verfehlte den Kasten aber in 76. Minute leider links oberhalb des Tores. Sein Schuss in der 54. Minute aus spitzem Winkel hatte da mehr Potential. Leider konnte dieser von Königsmann pariert werden.

PPDA

Bei der PPDA sehen wir, dass Mannheim in den pressingrelevanten Zonen im Schnitt drei Pässe weniger zuließ als der TSV 1860. Das bedeutet nicht, dass der TSV 1860 ein schlechteres Pressing gespielt hätte. Sechzig konnte die Zone zwischen Pressingzone und Verteidigungszone nur um einiges schneller – also mit weniger Pässen – überbrücken. Deshalb hat Mannheim dort im Schnitt weniger Aktionen gegen den Ball als der TSV.

Alles in allem wäre aufgrund der Statistiken ein Unentschieden, wie vor dem Spiel von Löwencoach Michael Köllner gewünscht, gerecht gewesen.

Das Spiel

Bereits nach drei Minute waren die Hausherren in Führung gegangen. Der Handelfmeter war zwar aufgrund seiner Entstehung nach einer Flut von Kopfbällen, bei der es die Abwehr des TSV 1860 München nicht schaffte, das Leder nachhaltig aus dem eigenen Strafraum zu bugsieren, unglücklich, aber sicherlich vertretbar. Danach gab es Phasen, in denen sich beide Teams zwischen den jeweiligen Strafräumen neutralisierten. Sowohl bei den Strafraumszenen, als auch bei den Ballkontakten im Strafraum und bei den dort abgegebenen Schüssen, liegen die Teams so nah beieinander, dass man die Partie absolut als auf Augenhöhe geführt benennen muss.

Abgesehen von den Schüssen, die zu den Toren führten, also den Elfmetern bzw. Costlys Nachschuss, sowie Sohms Schuss, bei dem er vor seinem Treffer Hiller anschoss, gab es genau einen Schuss für den SV Waldhof, der von der Abwehr des TSV 1860 München nicht geblockt werden konnte. Das war Verlaats Versuch in der 82. Minute – der ging allerdings über Hillers Kasten.

Auf der anderen Seite sah es ähnlich aus. Auch die Mannheimer hatten, abgesehen von den Schüssen von Marcel Bär in der 54., als Königsmann glänzend parierte, und 76. Minute, den Bär übers Gebälk setzte, keine Probleme.

Aufgrund des frühen Rückstands was das Spiel zumindest bis zur 66. Minute spannend. Unterm Strich muss man jedoch sagen, war zumindest einer der Elfmeter berechtigt. Und deshalb geht die Niederlage wohl auch in Ordnung.

Die jungen Einwechselspieler Knöferl, Mannhardt und Cocic haben so wenigstens gegen einen starken Gegner die Chance gehabt, Erfahrungspunkte zu sammeln. Speziell Knöferl hat nach seiner Einwechslung immer wieder für brenzlige Momente gesorgt und die Mannheimer Defensive vor Aufgaben gestellt, die nur mit einem Foulspiel zu lösen waren.

Noch ein kurzes Wort zum Schiedsrichter und der Härte im Spiel: Bis zur 86. Minute hatte man das Gefühl, der 31-jährige Student mit 21 Spielen Bundesligaerfahrung und 47 Zweitligapartien auf dem Buckel, hätte die gelbe Karte zuhause vergessen. Bei so einer laxen Spielleitung muss man den Gegner möglicherweise als Gastmannschaft auch mal härter Foulen. Spieler wie Verlaat, Seegert, Höger und Russo hatten keine Probleme damit, gegen unsere Spieler richtig hinzulangen und keiner der vier sah für die teilweise sehr harten Fouls den gelben Karton.

Die Tore

Die Tore könnt ihr Euch hier in der Magenta Sport Zusammenfassung noch einmal ansehen.

Ein unnachahmlicher Sololauf von Pascal Sohm, der vor dem Tor dann zwei Schüsse abgeben konnte, sorgte für das zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wichtige dritte Tor für den SV Waldhof. Dass Sohm bei seinem Sololauf nicht mehr richtig angegangen wird, hing sicherlich unter anderem damit zusammen, dass sich kein Abwehrspieler einerseits in der 95. Minute noch eine Karte einfangen will, und andererseits Pascal Sohm diesen Treffer unbedingt wollte. Das Tor war weder spielentscheidend noch wird es im weiteren Verlauf der Saison eine große Rolle spielen. Darum erspare ich mir hier die genaue Analyse.

Fazit

Man kann der Mannschaft des TSV 1860 München in dieser Formation ohne vier Stammspieler nicht vorwerfen, dass sie nicht alles versucht hätte, um das Ding gegen Waldhof Mannheim zu drehen.

Die Niederlage ist eine bittere Kröte, die wir da am Sonntag schlucken mussten. Mit zwei Wochen, die nun bis zum nächsten Drittligaspiel vor uns liegen, ist aber keine Panik angesagt. Kapitän Lex wird gegen Saarbrücken wieder auf dem Platz stehen und auch die drei anderen am Sonntag schmerzlich vermissten Akteure sollten gegen Saarbrücken wieder einsatzbereit sein.

Die Elfmeterentscheidung vor dem 2:0 für den SV Waldhof Mannheim muss man aber durchaus hinterfragen. Wenn das ein korrekter Pfiff war, gehört die Regel geändert. Und zwar dahingehend, dass eine Absicht erkennbar sein muss.

Das Glück, das der SV Waldhof Mannheim immer wieder mit Elfmeterentscheidungen hat, ist durchaus als seltsam zu bezeichnen. Vergangene Woche gegen Verl konnte der SV Waldhof sich durch langes Palaver mit dem Schiedsrichter aus einem Handelfmeter gegen sich heraus quatschen. Etwas Ähnliches geschah in der Saison 19/20 im Grünwalder Stadion, als sich Mannheim nach minutenlanger Diskussion ebenfalls aus einem bereits gepfiffenen Elfer heraus laberte. Was ist da los, DFB? Ich will hier keinen Betrug unterstellen, aber das hat schon alles ein leichtes Geschmäckle.

Naja, sei’s drum. Am Samstag, den 04.04., werden die Karten gegen den 1. FC Saarbrücken neu gemischt. Bis dahin gilt es die Konzentration hochzuhalten und das Totopokalhalbfinale gegen Aubstadt erfolgreich zu gestalten.

Daten: Wyscout

Übernimmt Thomas Hitzlsperger ein Amt beim TSV 1860?

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Dass Thomas Hitzlsperger trotz sportlich roter Vergangenheit aus einer tiefblauen Familie stammt, ist ein offenes Geheimnis. Nach knapp sechs Jahren in verschiedenen Rollen, zuletzt als Vorstandsvorsitzender und Sportvorstand, wird er sein Engagement beim VfB Stuttgart Ende des Monats beenden. VfB-Teammanager Günther Schäfer spekulierte nun, Hitzlsperger könne demnächst beim TSV 1860 anheuern.

Thomas Hitzlsperger zum TSV 1860?

In einem Interview mit SKY äußerte sich Schäfer über den weiteren Werdegang von Thomas Hitzlsperger und brachte Münchens große Liebe ins Spiel.

“Vielleicht geht er zu seinem Traumverein – zu 1860.”

Welche Position “Hitz the Hammer” beim TSV 1860 übernehmen könnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Der Vertrag von Günther Gorenzel (Geschäftsführer Sport) hatte sich ja bekanntlich zum 31.12. automatisch verlängert.  Laut kicker soll sich der gebürtige Münchner Hitzlsperger jedoch bereits in Austausch mit den Löwen befinden.

Die Löwen am Wochenende: U12 des TSV 1860 im Derby chancenlos

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TSV 1860 München Trainingsgelände Ismaik
Das Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Der Stachel der Niederlage der Profis in Mannheim sitzt schon noch tief, aber jetzt heißt es: Aufstehen, Krone richten und weiter! Enttäuschungen mussten auch die U19 und die Futsaler verkraften, während die U21 einen Kantersieg gegen den TSV 1865 Dachau feierten. Die U12 des TSV 1860 war im Derby gegen den FC Bayern chancenlos und unterlag mit 2:4.

TSV 1860 U12 im Derby chancenlos

Bereits nach drei Minuten geriet die U12 des TSV 1860 im Derby durch einen Elfmeter in Rückstand. Wie die Großen so die Kleinen… In der Folge dominierten die Seitenstraßler und zogen bis auf 0:4 davon, ehe die Junglöwen immerhin noch Ergebniskosmetik betreiben konnten.

Dritte und Vierte mit Siegen

Mehr Grund zur Freunde gab es für die 3. und 4. Mannschaft der Löwen. Beide konnte gegen den SC München Heimsiege feiern und drei wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen. Für die Dritte trafen beim 3:1 Ebert, Orbegozo Araujo und Diop. Durch die gleichzeitige Niederlage des bisherigen Tabellenführers FC Espanol beträgt der Rückstand auf die Spanier, die nun den Relegationsrang 2 innehaben, nur mehr zwei Zähler. An der Tabellenspitze steht der FC Ludwigsvorstadt, dem sich die Löwen zuletzt mit 2:3 hatten geschlagen geben müssen.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 19.03.

09.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U13 0:8
11.00 Uhr: FT Gern U10 – U9 2:5
12.00 Uhr: DFI Bad Aibling U17 – U16 0:2
12.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U18 – U17 1:8
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – SC München II 3:0
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – SC München 3:1
19.00 Uhr: Futsal – Futsal Panthers Ingolstadt 8:8 n.V.

Sonntag, 20.03.

09.30 Uhr: FC Deisenhofen U11 – U10 1:15
11.30 Uhr: U12 – FC Bayern München 2:4
13.00 Uhr: FC Schweinfurt 05 – U19 0:0
14.00 Uhr: U21 – TSV 1865 Dachau 5:1
14.00 Uhr: Waldhof Mannheim – Profis 3:0

Montag, 21.03.

17.30 Uhr: TSV Milbertshofen U15 – U14 -:-

Die PK nach Mannheim: drei Mal Corona beim TSV 1860 München

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MIchael Köllner Auf Pressekonferenz Nach Waldhof Mannheim TSV 1860 München 3 0

Nach der 0:3-Niederlage beim SV Waldhof Mannheim äußerten sich die beiden Trainer zu der Partie. Michael Köllner bestätigte dabei den Verdacht, dass es erneut Corona-Fälle beim TSV 1860 gibt.

Fragwürdige Schiedsrichterentscheidung

Gute Laune konnte man Michael Köllner nach Betrachtung der knapp acht Minuten wahrlich nicht attestieren. Der Trainer der Löwen wirkte obgleich der klaren Niederlage beim Waldhof bei der Pressekonferenz nach dem Spiel sichtlich angefressen. Dafür sorgten vor allem die beiden Elfmeterentscheidungen. Während der 52-Jährige den ersten Pfiff an sich zwar für vertretbar hielt, gingen der Situation zwei Fouls gegen Steinhart und Neudecker voraus. Kein Verständnis zeigte Köllner dann für die Entscheidung in der Partie. Erneut gab es Handelfmeter für Mannheim, nachdem Goden den Ball an den angelegten Arm bekam.

Auch Waldhof-Trainer Patrick Glöckner ging in seinem Eingangsstatement auf die Szene aus der 65.Minute ein. Durchaus als glücklich wertete er die Entstehung zum 2:0, für ihn war es durchaus eine natürliche Armhaltung von Goden, sodass kein strafwürdiges Verhalten vorlag. Insgesamt zeigte er sich sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Man habe nur eine Torchance der Gäste zugelassen und über 90 Minuten die nötige Gier gehabt, um das Spiel siegreich zu gestalten.

TSV 1860 muss vorerst auf Dressel, Belkahia und Moll wegen Corona verzichten

In der anschließenden Fragerunde verriet Köllner dann, warum so viele Spieler der Löwen die Reise nach Mannheim nicht hatten antreten können. Was im Spielbericht von sechzger.de bereits vermutet wurde, bewahrheitete sich leider. Mit Quirin Moll, Dennis Dressel und Semi Belkahia gibt es drei weitere Corona-Fälle beim TSV 1860. Auch Niki Lang konnte nicht zum Einsatz kommen, er sei aber “lediglich krank”. Für einen Einsatz legten die Ärzte ihr Veto ein.

Die folgenden Fragen gaben dann einen Einblick in das Innenleben von Köllner. Angesprochen auf die möglichen Schlüsse, die man aus der Niederlage ziehen könne, reagierte er bereits deutlich ungehalten. Der Frust saß tief, den erhofften Punkt vor toller Kulisse im Carl-Benz-Stadion nicht erzielt zu haben. Als dann mit der letzten Frage erneut die beiden Elfmetersituationen angesprochen wurden, wies der Trainer des TSV 1860 diese nicht nur zurück, sondern leitete sie direkt in die Schiedsrichterkabine weiter. Beantworten wollte der sonst so redselige Oberpfälzer nach diesem Spiel offensichtlich am liebsten nichts mehr.

1860 Futsaler Vizemeister der Bayernliga – Ingolstadt steigt auf

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1860 Futsaler Finale

Es hat nicht ganz gereicht zum Meisterschafts-Triumph und zum Aufstieg in die Regionalliga für die Futsaler des TSV 1860 München. In einem hochdramatischen Final-Rückspiel vor 150 Zuschauern waren am Ende die Ingolstadt Panthers zwar nicht das bessere, aber das glücklichere Team. Nach dem 5:3-Erfolg im Hinspiel genügte ihnen eine 8:8-Unentschieden nach Verlängerung in München zur Bayernliga-Meisterschaft.

1860 Futsaler erzwingen Verlängerung

Wer dachte, dramatischer als im Hinspiel gehts im Futsal nicht mehr, der wurde in der Halle an der Knorrstraße in München-Milbertshofen eines Besseren belehrt. Zur Pause stand es 3:2 für die Löwen, Vendim Sinani, Ballkünstler Orlando Herzberger und Spielgestalter Linus Radau markierten die Treffer für die Münchner.

In der zweiten Hälfte erkämpften sich die Sechzger durch Tore von Igor Ilinkovic und Anto Bonic (2) bis zum Ende der regulären Spielzeit ein 6:4 und erzwangen somit eine Verlängerung, in der sich die Löwen – nach Anschlusstreffern der Ingolstädter – dank der  Tore von Anto Bonic und Linus Radau erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen konnten.

Umstrittene gelb-rote Karte für die Löwen

Ingolstadt wankte, Löwenkeeper Michi Vukovic hielt überragend, und hätten die Löwen beim Stande von 8:6 sechs Minuten vor dem Ende der Verlängerung nicht eine umstrittene gelb-rote Karten kassiert, die sie dazu zwang, zwei Minuten in Unterzahl zu dritt gegen vier Donaustädter zu spielen, wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre.

Am Ende fehlten die Kräfte, die Panthers mit mehr als 2 Toren Unterschied zu besiegen oder mit einem Zwei-Tore-Vorsprung zumindest ein Sechsmeter-Schießen zu erzwingen. Ingolstadt kam infolgedessen in den letzten beiden Spielminuten zum Anschlusstreffer und zum Ausgleich.

“Alles gegeben und gut gespielt”

Während die Futsal Panthers aus Ingolstadt jubelnd die Meisterschaft feierten, gingen die Münchner Löwen zwar sehr enttäuscht, aber keineswegs mit mit gesenkten Häuptern aus der Halle. Die 1860 Futsaler hatten, wie ihr Trainer Franjo Ereiz resümierte, “alles gegeben und gut gespielt. Leider war das Glück heute nicht auf unserer Seite.” Auch Löwen-Futsal-Leiter Thomas Bohlender war voll des Lobes für seine Mannschaft und merkte an:

“Natürlich hätten wir uns alle von Herzen die Meisterschaft gewünscht, aber wenn man bedenkt, wie wir die Saison begonnen haben, dann ist die Vizemeisterschaft ein schöner und höchst beachtlicher Erfolg.”

Nach Abschluss der Liga-Saison gibts für die Futsaler erstmal eine verdiente Pause bis zum Bayern-Cup, der ab Mai auf dem Programm steht.

Kurvenvideos aus Mannheim

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Leider verloren unsere Löwen gestern etwas unglücklich, aber letzlich verdient mit 3:0 in Mannheim. Dennoch war es ein Spiel, das in Erinnerung bleiben wird. Denn der Gästeblock war zum ersten Mal wieder komplett gefüllt und die Löwenfans unterstützten ihre Mannschaft  bundesligareif. Mindestens. Wir haben Kurvenvideos aus Mannheim zugeschickt bekommen und wollen Euch diese nicht vorenthalten.

Kurvenvideos aus Mannheim bei sechzger.de

Wir haben die Videos in unserem youtube-Kanal für Euch bereit gestellt. Hier könnt Ihr die Highlights ebenfalls durchklicken.

Es begann mit einem Copuntdown und einem Konfettiregen, der selbst in argentinischen Stadien für Aufsehen gesorgt hätte.

Hier der Konfetti-Regen aus der Persepktive im Block:

Von den Sitzplätzen aus gesehen:

Und auch von der Gegengerade haben wir noch eine Perspektive für Euch:

So hat man wenigstens noch ein paar schöne Erinnerungen an einen eher unguten Tag…

Giesinger Gedanken nach der Niederlage bei Waldhof: Wenn man schon kein Glück hat…

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Im coolen Sportreporter-Deutsch nennt man das, was im Carl-Benz-Stadion gestern Nachmittag passierte, einen “gebrauchten Tag”. Unsere Löwen traten durch einen Corona-Ausbruch am Freitag (den Michael Köllner in der PK nach dem Spiel bestätigte) stark ersatzgeschwächt an. Getreu dem Motto “wenn man schon kein Glück hat…”, kam mit zwei sehr unglücklichen Handelfmetern für die Löwen auch noch das sprichwörtliche Pech dazu.

Rückkehr der Münchner Löwen

Die größe Gruppierung der Löwen-Kurve war gestern zum ersten Mal wieder am Start und sorgte für einen gut gefüllten Auswärtsblock in Mannheim. Zu Spielbeginn regnete es Konfetti und der Gästebereich wurde in weiß-blauen Rauch eingehüllt. Sah am TV sehr schön aus, aber natürlich gehen jetzt die Diskussionen a la “Robert, schaff die Pyro ab” wieder los. Dennoch war gleich ein anderer Zug im Support und die Löwenfans gaben über 90 Minuten alles, um die glücklose Mannschaft zu unterstützen.

Zu Beginn war der Auswärtsblock in weiß-blauen Rauch gehüllt.

Vertretbarer Handelfmeter direkt zu Beginn

Die Löwen hatten also kein Glück mit den Corona-Infektionen, was so manchen weiß-blauen Supporter ziemlich nervte. Fehlten doch einige Eckpfeiler der zuletzt vier Mal in Serie siegreichen Mannschaft, plus der gelbgesperrte Kapitän Stefan Lex. Noch nerviger aber begann das Spiel nach einer eigenartigen Kopfballstafette im eigenen Strafraum. Startelf-Debütant Leandro Morgalla sprang der Ball beim Kopfball-Ping-Pong klar erkennbar an den Unterarm und Schiri Badstübner blieb nicht anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Martinovic wollte den Ball humorlos halbhoch in die Mitte knallen, aber Marco Hiller der schon ins rechte Eck unterwegs war, konnte mit einer mirakulösen Fußabwehr das Tor noch verhindern. Aber wenn man kein Glück hat, springt der Ball halt auf die andere Seite zu Costly, der ins quasi verlassene Tor zum 1:0 für die Waldhöfer einschieben konnte.

Dezimerte Löwen lassen wenig zu

In der Folge war Waldhof drückend überlegen, konnte aber aus dem Spiel heraus keine Torchancen erarbeiten. Ausnahme blieb ein abgefälschter Schuss von Russo. So solide die Löwen auch verteidigten,  nach vorne ging eigentlich nichts, wenn man ehrlich ist. Marcel Bär rannte sich zwar die Seele aus dem Leib, aber er war komplett auf sich alleine gestellt und bekam einfach keine Bälle aus dem Mittelfeld. Kurzer Ausflug ins “Hätte-Hätte-Fahrradkette”: Ohne den Strafstoß wäre es wohl wäre es wohl mit einem hart erkämpften 0:0 in die Pause gegangen.

Zaghaftes Aufbäumen der Giesinger

In der zweiten Hälfte machten die Löwen mehr Druck und hatten durch Bär, dessen Schuss Königsmann gerade noch so mit einer Hand ablenken konnte, und Morgalla gute Gelegenheiten. Dennoch muss man festhalten, dass die Kreativabteilung gestern nicht ihren besten Tag hatte. Lex fehlte merklich, Tallig hatte keinen guten Tag. Lediglich Neudecker und Deichmann zeigten hin und wieder gute Kombinationen, aber gefährlich ins Zentrum kamen die Löwen eigentlich nie. Dennoch lag Sechzig nur 1:0 zurück und hätte durch einen Treffer ausgleichen können.

Kein Glück für Goden

Die Hoffnung auf einen vielleicht möglichen glücklichen Punktgewinn zerplatze in der 66. Minute wie eine Seifenblase. Eine Ecke senkte sich hinter einer Spielertraube am Fünfer plötzlich nach unten. Dort stand Kevin Goden, der den Ball wahrscheinlich sehr spät erst erkennen konnte (wenn überhaupt). Der Ball landete an seinem am Körper angelgeten Arm und änderte deutlich die Richtung. Schiri Badstübner pfiff erneut Handelfmeter. Wahrscheinlich nach aktueller Regelauslegung sogar korrekt (wer blickt da eigentlich noch durch?). Dennoch fragt man sich schon, ob Kevin Goden in einer Zehntelsekunde eine Motorsäge herbeizaubern hätte sollen, um sich kurzerhand den Arm abzutrennen. Anders wäre ein Handspiel in dieser Situation nämlich nicht vermeidbar gewesen. Boyamba platzierte den fälligen Elfer gut und traf, obwohl Hiller die Ecke ahnte.

Boyamba beim fragwürdigen Handelfmeter zum 2:0

Damit war der Kaas bissen

Danach war klar, das Sechzig nichts mehr mitnehmen würde. Schade, die tolle Serie mit vier Siegen in Folge hat auch durch sehr unglückliche äußere Umstände ein jähes Ende gefunden. Vielleicht wäre nochmal was nach oben gegangen. Nun liegen die Löwen sieben Spiele vor Schluss auf Rang 7 mit sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz. Dazwischen liegen unter Anderem Braunschweig mit zwei Spielen weniger und Osnabrück mit einem Spiel weniger. Das wird schwer bis unlösbar… Nächste Woche gibt’s Ablenkung im Toto-Pokal. Halbfinale in Aubstadt. Wahrscheinlich der einzige Weg, sich erneut für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

 

Amas mit Kantersieg. U19 des TSV 1860 München mit Rückschlag.

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VfR Garching - TSV 1860 II im Jahr 2016
VfR Garching - TSV 1860 II im Jahr 2016

Amas mit Kantersieg gegen den TSV Dachau 1865.

Im Gegensatz zu den Profis gewann die zweite Mannschaft des TSV 1860 München am heutigen Sonntag und das sogar deutlich. Nachdem man bisher in drei Spielen 2022 vier Punkte holte, kamen heute drei weitere Zähler auf das Konto der Amas. Gegen die Gäste aus Dachau konnte man somit das dritte Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. Die Truppe von Frank Schmöller ging früh in der 10. Spielminute durch Timo Spennesberger in Führung. Zwar glich das Team rund um Ex-Löwe Fabian Lamotte in der 29. Minute aus, jedoch stellte Mason Judge kurz vor der Pause die Führung wieder her.
In den zweiten 45 Minuten ließen die Löwen dann nix mehr anbrennen. Die U21 erhöhte nachdem Wiederanpfiff durch zwei weiter Treffer von Timo Spennesberger zum 3:1 und 5:1. Zwischenzeitlich erzielte Mussa Fofanah das 4:1. Damit hat die Mannschaft jetzt einen soliden Vorsprung von elf Punkten auf die direkten Abstiegsplätze und sechs auf die Relegationsplätze. Die Gegner aus Dachau stecken damit weiter tief im Abstiegsplatz und sind punktgleich mit dem ersten direkten Abstiegsplatz.

U19 des TSV 1860 München mit Rückschlag.

Nachdem man im Grunddurchgang der Bayernliga Süd noch alle Spiele gewinnen konnte, war der Start in der Meisterrunde eher enttäuschend. Denn die Löwen kamen leider nicht über ein torloses Remis in Schweinfurt hinaus. Gegen den Dritten der Bayernliga Nord leider nicht das gewünschte Ergebnis. Jedoch ist noch nichts verloren, da die A-Jugend unserer Löwen noch in sechs weiteren Spielen den Sprung in die Bundesliga Süd/Südwest schaffen kann.
Angeführt wird die Tabelle nun vom FV Illertissen, welcher genauso wie der Würzburger FV sein Auftaktmatch gewinnen konnte. Ebenfalls 0:0 trennten sich die SG Quelle Fürth und der SSV Jahn Regensburg. Der Jahn wird wohl auch der größte Konkurrent der Löwen im Aufstiegsrennen sein. Die U19 der Oberpfälzer gewannen mit Ausnahme von einer Niederlage auch fast alle ihrer Spiele im Grunddurchgang.

Englische Woche für unsere Zwoate. Samstag Löwen im Doppelpack

Schon am Mittwoch um 18:30 Uhr steht die nächste Partie auf dem Programm. Das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten TSV Schwabmünchen sollte zwar gewonnen werden, ist aber garantiert kein Selbstläufer.
Am Samstag steht dann das Heimspiel gegen die Tabellenführer der SpVgg Hankhofen-Hailing an. Anpfiff ist wie bei den Profis um 14:30 Uhr. Eine persönliche Empfehlung für alle die es nicht nach Aubstadt schaffen: Am Samstag empfängt die U19 direkt nach den Amas die SG Quelle Fürth am Trainingsgelände.

Also wenn´s eh scho bei der Zwoaten seid´s, kennt´s ja au glei bleim. Bier gibt’s ja bekanntlich auch im Löwenstüberl. Die Jungs freuen sich bestimmt über jeden Fan, der Sie anfeuert.