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NLZ: Turniersiege für einige Junioren-Mannschaften des TSV 1860

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Was für ein erfolgreiches Wochenende für den Löwen-Nachwuchs! Nicht nur, dass die U11 den prestigeträchtigen Merkur Cup gewann, auch anderen Junioren-Mannschaften des TSV 1860 feierten Turniersiege.

Turniersiege für NLZ-Team des TSV 1860

Wie berichtet, setzte sich die U11 der Löwen im Merkur-Cup gegen 356 andere Mannschaften aus ganz Bayern durch. Im Endspiel besiegte 1860 den SV Waldperlach mit 4:0 und konnte anschließend den Pokal in die Höhe recken.

Auch die U9 und die U10 waren am Wochenende siegreich. Die U9 setzte sich gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz beim Turnier in Gaißach durch. Die U10 schlug im Endspiel des Bansbach Cup Eintracht Frankfurt und sicherte sich den Titel.

Zwei Erfolge der Löwen in Stuttgart

Gleich zwei Erfolge konnten die Löwen am Wochenende in der Schwabenmetropole feiern. Die U14 setzte sich beim Turnier des MTV Stuttgart mit 2:1 gegen die Stuttgarter Kickers durch.

Auch die U15 setzte sich beim MTV Stuttgart gegen starke Konkurrenz durch. Im Viertelfinale gewannen die Junglösen mit 2:1 gegen den FSV Frankfurt, im Halbfinale mit 1:0 gegen den 1.FC Heidenheim und im Finale ebenfalls mit 1:0 gegen die Grasshoppers Zürich.

Wir gratulieren allen Mannschaften des TSV 1860 und freuen uns, dass das NLZ auch weiterhin für solch positive Nachrichten sorgt.

Testspiel: TSV 1860 U19 besiegt Jahn Regensburg mit 3:1

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Jonas Schittenhelm (Trainer U19 TSV 1860)
Jonas Schittenhelm, Trainer der U19 des TSV 1860

In der Vorsaison galt der SSV Jahn Regensburg als größter Konkurrent der U19 des TSV 1860 im Kampf um den Aufstieg. In der Aufstiegsrunde enttäuschten die Oberpfälzer dann jedoch und konnten den Löwen nicht das Wasser reichen. Am Wochenende trafen sich beide Teams zu einem Testspiel an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 U19 besiegt Jahn Regensburg

Nachdem sich der TSV 1860 im bayerischen Pokalfinale gegen den Jahn durchsetzen konnte, verließen die Junglöwen auch am Samstag als Sieger den Platz. Dabei ging die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm (siehe Titelbild) in der 20. Minute durch ein Eigentor von Federlein in Führung und ließ noch vor der Pause den zweiten Treffer folgen.

Vor rund 100 Zuschauern auf Platz 4 des Trainingsgeländes sorgte Mansour Ouro-Tagba in der 54. Minute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Die Oberpfälzer konnten fünf Minuten vor dem Ende nur noch Ergebniskosmetik betreiben und auch eine Gelb-Rote Karte für die Löwen in der Nachspielzeit änderte nichts mehr am Sieg des TSV 1860.

Titelbild: TSV 1860

Sechzig um sieben: Feinschliff vor dem Saisonstart

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Die letzte Woche vor dem Saisonauftakt in Dresden beginnt heute. Die Grundlagen zu körperlicher Fitness und Spielsystem sollten nun da sein. Jetzt geht es darum, mit dem Team den Feinschliff vor dem Saisonstart hinzukriegen. Gelingt das, werden die Löwen nicht mit leeren Händen aus Dresden zurück kehren.

Generalprobe 3:0 verloren

Am Freitag traten die Löwen zum finalen Testspiel der Saisonvorbereitung an. In Saalfelden traf der TSV 1860 München auf Newcastle United. Sechzig präsentierte sich etwas besser als gegen Mönchengladbach und konnte besonders im ersten Durchgang teilweise gut mithalten. In der zweiten Hälfte setzte sich die Klasse der Nordengländer dann durch und 1860 kassierte noch drei Tore. Auf Grund des großen Leistungsunterschieds ist es schwer, wirkliche Erkenntnisse aus dem Test zu ziehen.

Mannschaftsausflug zum Chiemsee

Am Samstag Abend machte die gesamte Mannschaft einschließlich Frauen und Freundinnen einen Ausflug zum Chiemsee. Der Wirt des Inselbräu auf Frauenchiemsee hatte eingeladen, wie die AZ berichtet. Damit kam auch die Geselligkeit nicht kurz, bevor es diese Woche auf dem Trainingsplatz nochmal ernst wird, um sich den Feinschliff vor dem Saisonstart in Dresden zu holen.

Amas starten mit 0:0 in die Saison

Die U21 startete am Samstag Nachmittag mit einem 0:0 gegen Kirchanschöring in die neue Saison. Offensivszenen waren leider Mangelware in der Kies-Arena in Gilching. Genauso wie ein Stadionsprecher, so sprang unser Redakteur Florian Buch kurzerhand ein und führte durch die Partie.

U11 gewinnt Merkur-Cup

Tore satt konnte dagegen die U11 liefern. Die Buam konnten den Merkur-Cup in Unterhaching gewinnen und brachten es insgesamt auf 17 Tore. Im Finale besiegten sie den SV Waldperlach mit 4:0. Herzliche Gratulation!

Debüts von Ex-Löwen

Gestern feierten zwei Ex-Löwen ihre Debüts bei ihren neuen Clubs. Dennis Dressel stand beim 0:1 von Hansa Rostock gegen Heidenheim in der Startaufstellung und spielte durch. Er war sogar an der einzigen Großchance der Hanseaten beteiligt. Besser lief es für Nico Karger. “King Karges” führte sich beim FC Deisenhofen gleich mit drei Toren ein. Sein Team feierte einen 4:1-Auswärtssieg beim TSV 1865 Dachau.

Gemischte Gefühle vor dem Saisonstart

Trotz des grandios aufgerüsteten Kaders will auf Grund diverser Nebenschauplätze bei Thomas Enn keine so rechte Vorfreude auf die Saison aufkommen. Auch unserem Leser Andi geht es im Löwenkosmos aktuell zu wenig um Fußball. In seinem Gastbeitrag kritisiert er die Berichterstattung eine Fanblogs über Präsident Robert Reisinger.

News aus der dritten Liga

Jan Löhmannsröben wechselt zu Zwickau

Der vertragslose defensive Mittelfeldspieler, der zuletzt beim HFC unter Vertrag stand, unterschreibt für ein Jahr plus Option bei den Schwänen. Mit der Erfahrtung von 191 Drittligaspielen soll der robuste Abräumer das Team führen.

Mobile Flutlichtanlage für den VfL Oldenburg

Der Aufsteiger darf die ersten fünf Heimspiele im heimischen Marschweg Stadion austragen. Voraussetzung dafür ist der Einsatz einer mobilen Flutlichanlage, die für jedes Spiel mit zwei LKWs angeliefert werden muss. Jawoll, für jedes Spiel, denn das Vorhandensein einer Flutlichanlage ist Teil der DFB-Auflagen zur Nutzung des Oldenburger Stadions. Zunächst muss ein Gutachten allerdings noch bestätigen, dass die Anlage die Autofahrer auf der nahen A28 nicht stört. Möglicherweise löst das mobile Flutlicht in Oldenburg unserer LED-Werbebande als unpraktischste Infrastruktur der dritten Liga ab.

Testspiele der Drittligisten

MSV Duisburg  – Borussia Mönchengladbach 0:1

MSV Duisburg – Athletic Bilbao 1:1

FC Oberlausitz Neugersdorf – Dynamo Dresden 1:3

Rot-Weiß Erfurt – Hallescher FC 3:4

Wehen Wiesbaden – Grasshoppers Zürich 2:3

Jetzt seid Ihr wieder auf Ballhöhe und wisst alles Wichtige knapp eine Woche vor dem Saisonstart der dritten Liga!

Gastbeitrag: Wann geht’s eigentlich beim TSV 1860 um Fußball?

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Drei große Blogs gibt es im Löwenkosmos, wobei der bekannteste und einflussreichste aufgrund seiner Nähe zur Investorenseite nahezu Narrenfreiheit innerhalb der KGaA genießt. Nicht nur unserem Leser Andi stößt dies sauer auf. In einem Gastartikel lässt er seinem Ärger freien Lauf und spricht sicher vielen Löwenfans aus der Seele. Wann geht’s eigentlich beim TSV 1860 um Fußball?

Wann geht’s eigentlich um Fußball bei 1860 – dieblaue24 weiß es auch nicht!

Als sich die Mitarbeiterzahl des größten Löwen Blogs dieblaue24 vor ein paar Tagen verdoppelt hat, schrieb der nun zweite Redakteur des Portals, Marco Blanco Ucles, einen Artikel mit oben genannter Überschrift. Sein Chef machte diesen Wunsch in den letzten Tagen leider wieder zunichte…

Thema Nr. 1: Robert Reisinger

Unterschiedliche Meinungen über einen Präsidenten bei Sechzig sind ganz normal. Als Oberlöwe hat man von Haus aus eine exponierte Stellung im Club und somit sind Diskussionen rund um diese Person logisch. Welchen Stellenwert der aktuelle Präsident für den Blogbetreiber allerdings einnimmt, ist schon äußerst befremdlich. Es vergeht kein Tag, an dem Reisinger nicht mindestens einmal – in der Regel negativ – auf dieser Seite erwähnt wird. Hier mal ein kleiner Auszug aus den letzten Stunden:

“Wir haben vorhin Einsicht in die Liste der reservierten Karten bekommen – überraschend darauf zu finden ist Vizepräsident Hans Sitzberger. Hat er sich mit Robert Reisinger, der zuletzt die Vereinbarung dieses internationalen Testspiels kritisierte, nicht abgesprochen?”

“Im Vorfeld dieses Test-Krachers haben wir uns mit Ex-Löwen-Profi Jose Holebas unterhalten, der auch fünf Jahre lang für den FC Watford in der Premier League kickte. Der mittlerweile 38-Jährige schwärmt von seiner Zeit auf der Insel. “Die Premier League ist die beste Liga der Welt – da will auch jeder hin.” Wie Holebas die Entwicklung der Löwen sieht und was er vom Newcastle-Boykott Robert Reisingers hält, findet ihr HIER.”

Omnipräsenter Präsident im Journalisten-Blog

“1860-Verwaltungsrat Nicolai Walch ist auch nach Saalfelden gekommen – der Rechtsanwalt hält offenbar wenig von Reisingers Weg, das internationale Testspiel heute zu boykottieren. Der Stadionsprecher hat gerade das Präsidium des TSV begrüßt. Wer alles hier ist, wissen wir – Stand jetzt – allerdings noch nicht.”

“Das Präsidium glänzte im österreichischen Saalfelden mit Abwesenheit. Auch Pfeifer tauchte – anders als Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel – nicht auf. Er hatte laut Pressesprecher Rainer Kmeth “andere Termine”. Immerhin war von e.V.-Seite Beiratsmitglied Nicolai Walch auf der Tribüne zu sehen; von der Ismaik-Seite Anthony Power. Ober-Löwe Robert Reisinger hatte die Generalprobe gegen den Verein, der zu 80 Prozent Saudi-Arabiens Staatsfonds gehört, bereits im Vorfeld boykottiert.”

“Während auf die Löwen sportlich ein toller Gegner mit hoher Qualität wartet, wird die Partie von Teilen der Fans als kritisch angesehen. In ihrer Meinung bestärkt wurde diese Gruppe von den Aussagen des frisch bestätigten Präsidenten der Sechzger, Robert Reisinger. Der 58-Jährige hatte jüngst in einem Interview mit der “Bild”-Zeitung erklärt, dass er der Partie fernbleiben werde.
Außerdem fügte er hinzu, dass “niemand freiwillig gegen Newcastle” spielen würde. Im Übrigen: Keiner bei den Löwen wurde gezwungen, gegen Newcastle anzutreten. Insofern spielt der TSV 1860 eben doch freiwillig gegen den Premier-League-Klub.”

Ein Kommentarbereich außer Rand und Band

Dieser Berichterstattung folgt nun die üblichen Hasskommentare unter der üppigen Werbewand der Seite:

Tante Rosavor einer Stunde
Diese schäbige Außendarstellung von unserer Führung ist ja nichts Neues. So was gehört in die Kategorie blamabel.Aber was anderes ist von diesem bornierten 00 Präsidenten und Anhang ja nicht zu erwarten. Nur hohl diese Aktion

Tante Rosavor 7 Stunden
Bornierte Meinungen wie die von 00 Reisi sind einfach dämlich und wer immer diese unterstützt. Ohne Moos nichts los

trainingsfanvor einer Stunde
RR kauft auch viele Produkte der Wirtschaft , da weis er garnicht das die Scheichs an den Betrieben beteiligt sind z.B. Mercedes oder Stahlindustrie .
Man muss sich fragen ist der Mann Überhaut geeignet so einen großen Verein zu führen!!!!
er kann den EV.als Vorstand dienen und Anti Scheichlieder singen, aber das ist schon alles!

“Diese Führung ist ein peinlicher Haufen”

Lucadinhovor einer Stunde
Tante genau so ist es. Diese Führung ist ein peinlicher Haufen

Karl Briglvor 3 Stunden
Prinzipiell hat jeder Mensch in der BRD das Recht seine Meinung auszudrücken. Es hat nur ein starkes Gschmäckle, wenn diese Aussage über die Menschenrechte von jemanden kommt, der als Präsident mit einer höheren Prozentzahl gewählt wurde als der russische.

Beckenschlauervor 3 Stundenvor 3 Stunden bearbeitet
Was macht der korrekte Präse gg seine besoffenen Randalierer und Zündler ?
Da kann er was tun, sein Fernbleiben interessiert keinen..

Baltarsa Beckenschlauer vor 2 Stunden
Und nach dem RR gesagt hat das er nicht kommt fur er zur nächsten Tankstelle um zu tanken, Heuchler

“Geht mir am Arsch vorbei”

Main-Löwevor 3 Stunden
Was RR macht oder nicht macht geht mir am Arsch vorbei
Ist nicht mein Präsident

Frankenlöwevor 3 Stunden
Könnte ja sein das es den Herren von RR Verboten wurde . Diesen Präse traue ich alles zu.

Astablauhvor 4 Stunden
Kann ja heut in München mitmarschieren, der politisch korrekte Präsident, wenn’s ihm so wichtig ist. Hat zwar auch nix mit Fußball zu tun, passt vielleicht grad deshalb umso besser.

Einfluss auf Außendarstellung des TSV 1860

Der e.V. besitzt immerhin noch 40% der Profifußballabteilung und ist aufgrund seiner örtlichen Nähe in München als Vereinsvertreter nicht zu unterschätzen. Ob dieses ständige negative Thematisieren um die Person von Robert Reisinger für die Außendarstellung von 1860 gut ist, überlassen wir den Geschäftsführern der KGaA. Fakt ist: Der Blogbetreiber hat anscheinend persönlich einen Narren am Präsidenten gefressen und trägt dieses Problem auf seinem Blog öffentlich zur Schau.

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

Giesinger Gedanken vor dem Saisonstart: Vorfreude?

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Heute in einer Woche wissen wir, wie unsere Löwen in die neue Saison gestartet sein werden. Die durchaus ansehnlich verstärkte Mannschaft des TSV 1860 München trifft am ersten Spieltag gleich auf Dynamo Dresden. Nach einer ereignisreichen Sommerpause schießen mir so einige Giesinger Gedanken vor dem Saisonstart durch den Kopf.

Bewertung der Saison 21/22

“Um zu wissen, wo Du hingehen willst, musst Du erstmal schauen, wo Du hergekommen bist,” sagte mir mal eine russische Frau, als ich in Astrakhan nach dem Weg zum Bahnhof fragte. Dieser Satz ist mir sehr in Erinnerung geblieben und so möchte ich in den Giesinger Gedanken vor dem Saisonstart erstmal auf das Ende der letzten Saison zurückschauen. Nach dem Abpfiff gegen Dortmund II konnte ich meine Gefühlswelt mal wieder nicht recht einordnen. War Platz 4 nun ein Erfolg oder nicht? Ich weiß es bis heute nicht… Minimalziel (DFB-Pokalqualifikation) erreicht, umschreibt es wohl am Besten. Insgesamt fand ich die letzte Saison unheimlich zäh und weit weniger emotional als die vorletzte mit der mitreissenden Aufholjagd im Frühjahr.

Köllner pokert

Besonders störend am Saisonschluss stieß mir das Gebaren von Michael Köllner auf. Nach seinem Flirt mit Austria Wien in der entscheidenden Saisonphase 2021 legte Köllner diesen Sommer noch einen drauf. Er kokettierte öffentlich trotz laufendem Vertrag mit seinem Abgang und forderte unverhohlen hochkarätige Neuzugänge. Nachdem die KGaA nun neun externe – teilweise hochkarätige – Neuzugänge verpflichtet hat, sieht man welche Machtposition Köllner mittlerweile innehat. Gebetsmühlenartig wird zwar wiederholt, dass der Kader nicht teurer ist als der der letzten Saison. Wenn man sich mal die Abgänge anschaut, wird man feststellen, dass diese größtenteils wohl eher am unteren Ende der Gehaltliste standen (Ausnahme Richy Neudecker und Stephan Salger). Blickt man andererseits auf die Neuzugänge kann man sich nicht vorstellen, dass Spieler wie zum Bespiel Verlaat, Kobylanski oder Boyamba allein wegen der Schönheit der Stadt München zu 1860 gewechselt sind. Ich hoffe, dass man kein finanzielles Vabanque-Spiel eingegangen ist, nur um Trainer Köllner zufriedenzustellen. Festzuhalten bleibt, dass Köllner sein Poker-Spiel gewonnen hat und nun mit einem deutlich stärkeren Kader in die neue Saison geht. Fraglich ist aber, wie zukünftig unter Köllner mit Spielern umgegangen werden soll, die ihre Verträge ebenfalls nicht erfüllen wollen. Hier hat der Coach sicher keine Vorbildfunktion abgegeben.

Die Mannschaft: Ziemlich aufgemotzt

Große Erwartungshaltung – immer gefährlich beim TSV 1860! – weckt sicherlich der Kader. Günther Gorenzel hat in dieser Transferperiode wirklich hervorragende Arbeit abgeliefert! Die Mannschaft ist auf einigen Positionen fundamental verstärkt worden. Und zwar großteils mit Schwergewichten aus der dritten Liga, die allesamt Leistungsträger in ihren Verein waren. Hierunter fallen Rieder, Vrenezi, Verlaat, Lannert, Boyamba und Kobylanski. Dazu junge, hungrige, entwicklungsfähige Spieler wie Lakenmacher, Skenderovic und Schmid. Außerdem sind noch die drei U19-Talente Sür (der in der Vorbereitung durchaus zu gefallen wusste), Glück und Wörl zum Kader gestoßen. Darüber hinaus scheinen Marius Willsch und Daniel Wein endlich wieder einsatzfähig zu sein, die quasi die komplette Saison ausgefallen waren. Abgänge aus der Stammelf gab es mit Neudecker, Dressel und Salger nur drei. Dadurch wird sich sicher der Konkurrenzkampf um die Stammplätze intensivieren und womöglich das Niveau des Kaders heben. Einer der zentralen Erfolgsfaktoren in der kommenden Saison wird sein, den harten Kampf um die Stammplätze zu moderieren. Vom Papier her sollte dieser Kader auf jeden Fall in der Lage sein, ein ganz gewichtiges Wort um den Aufstieg mitzureden.

T-Shirt Gate und andere Themen abseits des Rasens

Wie immer ist bei 1860 abseits des Rasens so Einiges an Diskussionsstoff geboten. Los ging es mit einer ziemlich exakten Kopie eines für den e.V. designten T-Shirts durch die Merchandising GmbH. Der wiedergewählte Präsident Reisinger brachte seine Meinung dazu auf der Mitgliederversammlung deutlich zum Ausdruck. Seinen Worten ist nichts hinzuzufügen. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Merchandising GmbH den Ansatz #gemeinsam mitträgt. Denn Fanartikel des e.V. dienen dazu, Erlöse in die Kassen des e.V zu bringen, die dann ins NLZ und die Ausbildung der Junglöwen gesteckt werden können. Und daher kommen in diesem Sommer die drei vielsprechenden kostenlosen Zugänge Sür, Glück und Wörl. Außerdem halfen die Erlöse, Spieler wie Supertalent Morgalla oder Wicht zu formen, die schon länger im Kader der Profis stehen und deren mögliche Transfererlöse dann ausschließlich Geld in die Kassen der KGaA spülen. Das Thema fand Fortsetzung in einer ziemlich kryptischen Meldung der KGaA, welche Markenrechte ihr gehören. Was genau damit bezweckt werden sollte, ist bis heute unklar geblieben. Dennoch hat die Mitteilung viel Staub aufgewirbelt und mal wieder für hausgemachte Unruhe gesorgt. Das gilt auch für die umstrittene Auswahl von Newcastle United als Testspielgegner. Die Statements Trainer und Geschäftführer dazu ließen einen doch etwas verwundert zurück. Außerdem sorgte und das erneute Absingen des Scheichlieds und ein vermeintlicher Pyro-Skandal im Rahmen des Trainingslagers durch (sage und schreibe) drei alkholisierte Jugendliche für Unruhe, die den Verein eine Woche beschäftigte. Wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht, lernt am Besten von den Löwen. Immerhin entschuldigten sich die drei aufrichtig für ihr etwas ungestümes Verhalten.

Köllner wirkt dünnhäutig in der Vorbereitung

Weiter ging es mit einer Danksagung von Coach Köllner an Anthony Power für dessen Mitwirkung an den Transfers.  Zunächst war etwas unklar geblieben, wofür sich Köllner genau bedankte. Später stellte sich heraus, dass Köllner die gute Kommunikation mit Hasan Ismaik meinte, die wohl in früherer Zeit nicht so gut ausgeprägt war und so einige verheißungsvolle Transfers verhinderte. Jan Schraders Sichtweise dazu kommentierte Köllner im Trainingslager mit den Worten: “Da kann mich der Schrader, oder wie er heißt, hundert Mal am Arsch lecken, wenn er sagt, der Zeitpunkt war falsch!”. Das lassen wir einfach mal so stehen. Auch der tz fiel auf, dass sich Köllners Ton stark verändert hat. Eine Folge des Drucks, den sich Köllner durch sein Poker-Spiel selbst aufgebaut hat?

Wo steht die Mannschaft eigentlich?

Wo die Mannschaft aktuell leistungsmäßig steht, lässt sich schwer sagen. Nach drei Vorbereitungsspielen gegen unterklassige Gegner und einen schwachen KSC, traf man im Trainingslager in den Spielen gegen die SV Ried und den LASK am ehesten auf vergleichbare Gegner. Beide Spiele endeten 1:1. Dennoch sind sie schwer zu bewerten, da die Mannschaft unter voller Trainigsbelastung stand. Aus den letzten beiden Testspielen steht eine Bilanz von 0:9 Toren zu Buche. Gegen Gladbach sahen die Löwen kein Land, gegen Newcastle konnten sie wenigstens phasenweise mithalten. Allerdings kann das bei diesen deutlich überlegenen Gegnern ja nicht die Erwartungshaltung für ein Drittligateam sein. Ich stehe ein wenig im Nebel, wenn ich beurteilen soll, wo die Mannschaft aktuell steht. Rechts hinten scheint durch die Corona-Infektion von Lannert nach wie vor eine Baustelle zu sein. Auch Marcel Bär scheint durch Corona und eine Kniereizung noch nicht in topform zu sein. Fynn Lakenmacher ersetzte ihn teilweise sehr ansprechend, muss aber noch an seiner Effektivität vor dem Tor arbeiten. Und Verlaat hätte ich mir hintendrin etwas souveräner vorgestellt. Aber wie gesagt, man kann das aktuell schwer einschätzen, finde ich.

Lange Giesinger Gedanken vor dem Saisonstart

Ich hoffe ich langweilige Euch nicht mit den heute etwas längeren Giesinger Gedanken. Aber vor dem Saisonstart hat sich so einiges in meinem Hirn angesammelt. So richtige Vorfreude ist bei mir trotz des wirklich starken Kaders aktuell nicht vorhanden. Ich hoffe einfach, dass die Mannschaft gut in die Saison startet und uns von den ganzen Nebenkriegsschauplätzen mit tollem, erfolgreichem Fußball ablenkt. Geschieht das nicht, ist meine Prognose, dass es relativ schnell unruhig in Giesing werden wird. Besonders für Michael Köllner, der nicht nur bei mir einige Sympathiepunkte eingebüßt hat.

 

 

 

U11 des TSV 1860 gewinnt den Merkur Cup 2022

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TSV 1860 U11 Merkur Cup

357 Mannschaften aus ganz Bayern traten zum Merkur Cup 2022 an und am Ende setzte sich die U11 des TSV 1860 gegen die starke Konkurrenz durch. Herzlichen Glückwunsch!

U11 des TSV 1860 gewinnt den Merkur Cup 2022

Die Vorrunde verlief noch etwas holprig für die Junglöwen. Beim heutigen Finalturnier in Unterhaching besiegte Sechzig zu Beginn zwar den ASV Dachau mit 3:0, musste anschließend jedoch eine überraschende 1:2-Niederlage gegen den SV Waldperlach einstecken. Mit einem souveränen 7:0 gegen den TSV 1865 Murnau gelang aber doch noch der Einzug ins Halbfinale.

Dort setzten sich die Löwen mit 2:0 gegen Gastgeber SpVgg Unterhaching durch, während im anderen Semifinale der SV Waldperlach gegen den SV Heimstetten mit 3:0 die Oberhand behielt.

Deutlicher Sieg im Finale

Im Endspiel kam es also zur Revanche gegen Waldperlach und die kleinen Löwen hatten noch eine Rechnung offen. Diesmal ließ sich die U11 des TSV 1860 nicht noch einmal überraschen, überrollte den Gegner mit 4:0 und sicherte sich den Sieg beim Merkur Cup 2022.

Bei der Siegerherung ließen es sich aus Präsident Robert Reisinger und Vizepräsident Hans Sitzberger nicht nehmen, den Junglöwen zum Titel zu gratulieren.

Sechzig Amateure starten gegen Kirchanschöring torlos in die Saison

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Auftakt für die kleinen Löwen in Gilching

Zum Auftakt in die Saison 2022/23 empfingen die Sechzig Amateure am Samstag Nachmittag in Gilching, wo sie in dieser Bayernliga-Spielzeit alle Heimspiele absolvieren werden, den Tabellenfünften der Vorsaison, den SV Kirchanschöring.

Kein Stadionsprecher? sechzger.de hilft gerne

Rund 130 Fußballfreunde, davon etwa ein Viertel in schwarz-gelben Farben aus dem Landkreis Traunstein angereist, fanden sich in der Kies-Arena ein. Erste personelle Probleme traten bereits vor dem Anpfiff auf: Da der Stadionsprecher des Heimatvereins TSV Gilching-Argelsried, der beim letzjährigen Gastspiel der Sechzig Amateure die Ansagen übernommen hatte, krank im Bett lag, war diese wichtige Funktion vakant. Florian Buch, jüngstes Mitglied der sechzger.de-Redaktion, regelmäßiger und beliebter Teilnehmer in unserem sechzger.de-Talk, dort stets einen lockeren Spruch auf den Lippen, war spontan bereit, das verantwortungsvolle Amt zu übernehmen und machte – das schicken wir voraus – seine Sache ganz hervorragend! Den Spruch, dass sechzger.de – wenn wir schon nicht mehr an den Pressekonferenzen rund um die Löwenprofis teilnehmen sollen – immerhin noch für derlei Aufgaben gut genug ist, machte in Gilching die Runde.

Erster Anstoß der Amas in der Saison 2022/23

 

Im Fokus: Kevin Goden

Amateure-Coach Frank Schmöller schickte sein Team in einem 4-1-4-1-System in die Partie. Der bei den Profis ausgemusterte Kevin Goden war die einzige Spitze und genoß naturgemäß besonderes Augenmerk der Zuschauer. Sichtlich bemüht, bis an den Strafraum der Gäste auch recht ansehnlich, aber ohne wirklich zwingende Abschlussmöglichkeiten gingen die kleinen Löwen zu Werke. Goden, der sich aktuell für einen neuen Verein in einer höheren Liga empfehlen möchte hatte nach 21 Minuten eine der wenigen größeren Tormöglichkeiten. Die Gäste fielen insgesamt vor allem durch ihre robuste Spielweise auf. Insgesamt sechs Gelbe Karten (je drei in beiden Abschnitten) waren die Konsequenz. Auf Seite des TSV 1860 gab es keine einzige Verwarnung. Ansonsten trugen die Kirchanschöringer leider wenig dazu bei, die Partie zu einem Leckerbissen werden zu lassen.

Leider keine Tore in Gilching

In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer dann insgesamt noch weniger Torraumszenen – die beste Gelegenheit der Partie bot sich allerdings den Gästen, als nach einer schönen Kombination das Gebälk des Löwentors erzitterte. Wenige Minuten vor dem Abpfiff brachte Frank Schmöller, der sich mit dem Spiel seiner Mannschaft alles andere als zufrieden zeigte, Jeremie Zehetbauer als zweite Spitze – zu spät allerdings, um am Ende noch das goldene Tor zu markieren. So startete 1860 II torlos in die neue Spielzeit. Am Mittwoch geht es schon weiter, wenn der Aufstieger SV Erlbach um 19.30 Uhr die Sechzig Amateure begrüßt.

Trinkpause und Anweisungen des Trainers Mitte der 2. Halbzeit
Gäste bedanken sich beim mitgereisten Anhang für die Unterstützung

Erfolgreiche Bewerbung für höhere Aufgaben

Eines der Highlights an diesem Fußballnachmittag war sicherlich der souveräne Auftritt unseres Kollegen FloBu als Moderator. Schade, dass ihm die Durchsage eines Treffers für die Löwen allerdings verwehrt blieb. Sollte aber der aktuelle Stadionsprecher der Profis, Sebastian Schäch sein Mikro nach kürzerer Dauer, als Vorgänger Stefan Schneider dereinst wieder an den Nagel hängen – wir hätten da schon einen Vorschlag für einen Nachfolger…

TSV 1860 muss im Toto Pokal zum Auftakt zum SV Rödelmaier

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Sv Rödelmaier Tsv 1860 Toto Pokal

Gestern wurde die 1. Runde des bayerischen Landespokals ausgelost und wie nicht anders zu erwarten, hatten sich wieder zahlreiche teilnehmende Teams die Löwen als Gegner gewünscht. Das große Los zog letztendlich der unterfränkische Bezirksligist SV Rödelmaier, der den TSV 1860 im Toto Pokal empfangen darf.

TSV 1860 muss im Toto Pokal zum SV Rödelmaier

Ob das Spiel am 26.07. tatsächlich in der 1000-Seelen-Gemeinde stattfinden wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Groundhopper-Fraktion innerhalb der sechzger.de-Redaktion hat der Gemeinde bereits vor einigen Jahren einen Besuch abgestattet – siehe Fotos. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs ist nicht auszuschließen, dass der SV Rödelmaier gegen den TSV 1860 nach Aubstadt, Großbardorf, Schweinfurt oder ein anderes größeres Stadion ausweicht.

Das heimische Sportgelände bietet lediglich Platz für 1.500 Zuschauer, gegen die Löwen dürfte die Anfrage jedoch trotz des ungünstigen Termins deutlich höher liegen. Aufgrund der Partie gegen Borussia Dortmund in der 1. Runde des DFB Pokals nur drei Tage später ist davon auszugehen, dass der TSV 1860 nicht mit voller Kapelle anreist.

Sv Rödelmaier Tsv 1860 Toto Pokal
Am Grill wirds in Rödelmaier nicht scheitern. Es soll sogar Stecksemmeln geben. 🙂

Die Losfee als Ehrenbürger?

Trotzdem ist man beim SV Rödelmaier aus dem Häuschen und freut sich auf den namhaften Gegner. Thomas Bauer, der 2. Vorsitzende des Vereins, konnte das Glück für seinen Verein nicht fassen:

“Ich freue mich tierisch, dass wir zuerst gezogen wurden und werde dafür sorgen, dass Xaver Faul demnächst Ehrenbürger in Rödelmaier wird. Wir feiern dieses Wochenende 75 Jahre SV Rödelmaier und ich komme jetzt mit dem besten Geschenk nach Hause, das sich der Verein nur hätte wünschen können.”

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, wer dieser Xaver Faul ist, können wir behilflich sein. Das ist der Herr, der den Unterfranken das Traumlos beschert hat.

Sv Rödelmaier Tsv 1860 Toto Pokal
Das Sportgelände in Rödelmaier bietet Platz für 1500 Zuschauer

Generalprobe gegen Newcastle United: 0:3-Niederlage für die Löwen

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Die Generalprobe gegen Newcastle United stand am Freitagnachmittag für die Münchner Löwen an, ehe es kommenden Samstag bei Dynamo Dresden erstmals in der dritten Liga ernst wird. Ausgetragen wurde die umstrittene Partie gegen das Team aus der englischen Premiere League im österreichischen Saalfelden. Mehrere hundert Zuschauer beider Clubs sorgten für gute Stimmung auf den Rängen. Am Ende setzten sich die Engländer nach einer sehenswerten Partie verdient mit 0:3 durch.

Kobylanski rückt für Boyamba in die Startelf

Einlauf 1860 vs NewcastleIm Vergleich zum 0:6 beim letzten Test gegen Borussia Mönchengladbach stand dieses Mal Martin Kobylanski anstelle von Joseph Boyamba von Beginn an auf dem Feld. Die Löwen starteten defensiv ins Spiel und Philipp Steinhart musste bereits nach zwei Minuten in ärgster Not zur Ecke klären. Dann wagten sich auch die Löwen immer mehr in die Offensive. In der zehnten Minute wäre um ein Haar der Führungstreffer für die Münchner gefallen. Nach einer Ecke von Erik Tallig köpfte Fynn Lakenmacher um Zentimeter am langen Pfosten vorbei.

Gute Freistoßposition Mitte der ersten Halbzeit

Nach 21 Minuten wurde der starke Erik Tallig 17 Meter zentral vor dem Tor gezogen. Kobylanski brachte den fälligen Freistoß mit Zug aufs Mauer-Eck doch der Newcastle-Keeper konnte mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Abgesehen von den ersten Minuten konnte Münchens große Liebe die Partie ausgeglichen gestalten, die Sechzger hatten sogar die besseren Möglichkeiten. Von Newcastle war in der ersten halben Stunde offensiv wenig zu sehen: Die Löwen-Defensive stand sicher. Ab der 30. Minute plätscherte die Begegnung vorwiegend in den Mittelfeldreihen vor sich hin. So ging es nach einer sehr ordentlichen Vorstellung der Löwen torlos zum Pausentee. Insgesamt war es nach 45 Minuten und einer Partie auf Augenhöhe ein leistungsgerechter Halbzeitstand.

Cello Bär kommt zur Pause für Lakenmacher

Zur Pause kam Marcel Bär für Fynn Lakenmacher aufs Feld, der wiederum ein gutes Spiel machte. Cello Bär soll aufgrund seines Trainingsrückstands erst einmal wieder Spielpraxis sammeln. Ansonsten wechselte Chef-Coach Michael Köllner noch nicht aus.

Direkt nach Wiederanpfiff hatten die Engländer eine Riesenchance zur Führung, doch das Leder segelte knapp über die Querlatte, wobei aber wohl auch Marco Hiller zur Stelle gewesen wäre. Steinhart gab wenig später den ersten Warnschuss ab, sein Schuss aus spitzem Winkel flog aber ebenfalls über das Tor. Dann konnte sich wieder Hiller auszeichnen.

Newcastle trifft nach 55 Minuten zur Führung

Nach 55 Minuten war dann aber auch der Löwen-Keeper chancenlos. Der Ball kam über die rechte Seite in den Strafraum und wurde zurückgelegt auf Joe Willock, der den Ball zum 0:1 unter die Querlatte hämmerte. Dann kamen für Philipp Steinhart und Stefan Lex Albion Vrenezi und Joseph Boyamba in die Partie.

Newcastle präsentierte sich in der zweiten Halbzeit erst einmal spielbestimmend, Entlastungsangriffe der Löwen hatten erst einmal Seltenheitswert. Nach einer knappen Stunde erkämpften sich die Münchner aber wieder zwei Eckstöße und fanden besser in die Partie. Durch einen strammen Schuss im Strafraum erhöhte Newcastle nach 64 Minuten per Volleyschuss auf 2:0. Sean Longstaff ließ Hiller zwischen den Pfosten keine Abwehrchance.

Zahlreiche Wechsel auf beiden Seiten

Gute 20 Minuten vor Schluss wechselte Michael Köllner noch einmal kräftig durch und brachte unter anderem Willsch, Morgalla und Skenderovic. Marius Willsch wurde sogleich übel von den Beinen geholt, blieb aber glücklicherweise unverletzt – hier wäre eine Rote Karte gegen Joelinton, der aber nur Gelb sah, durchaus angebracht gewesen.

Im Anschlus schwanden bei den Löwen etwas die Kräfte und Newcastle legte in Person von Chris Wood nach einem sehenswerten Spielzug das 0:3 nach. Zehn Minuten vor Ende gab Bär einen Schuss auf das Tor der Engländer ab, der aber zur sicheren Beute des Keepers wurde. Bei den Löwen kam noch Daniel Wein nach seiner Verletzung zu einigen Einsatzminuten, ansonsten passierte nicht mehr viel. Es blieb bis zum Schlusspfiff beim letztlich auch leistungsgerechten 0:3-Erfolg für Newcastle.

Am Ende war es dann doch eine klare Niederlage, man darf aber nicht vergessen, dass Newcastle in der Rückrundentabelle der letzten Saison den dritten (!!!) Tabellenplatz hinter Liverpool und Manchester City belegt hatte. Die Löwen zeigten vor allem in der ersten Halbzeit, was in ihnen steckt. Nun gilt die volle Konzentration dem Saisonstart nächsten Samstag in Dresden.

Magazin ball-orientiert.de über Aufstiegschancen des TSV 1860

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TSV 1860 Mannschaft

“Wir werden nächstes Jahr im Mai wieder hier stehen und etwas ganz Großes feiern!” Auf dem Fanfest lief Michael Köllner zu Höchstform auf und ließ sich zu dieser sehr angriffslustigen Aussage hinreißen. Das Fußballmagazin ball-orientiert.de nahm des Trainers Ankündigung zu Anlass, die Aufstiegschancen des TSV 1860 zu analysieren.

ball-orientiert.de über Aufstiegschancen des TSV 1860

Klar, wer zweimal Vierter wird, der muss schon fast den Aufstieg als Saisonziel ausgeben, zumal die Mannschaft sowohl in der Breite als auch in der Spitze verstärkt wurde. Besonders der schwache Saisonstart in der Spielzeit 2021/22 sorgte dafür, dass die Löwen die Tabellenspitze lange nur durchs Fernrohr zu sehen bekamen. Dennoch hielt man am Trainer fest. Autor Christian Pöhlmann hält fest:

“Somit befindet sich Köllner nun in der Bringschuld und kann sich einen ähnlichen Saisonstart wie vergangene Saison wohl nicht mehr leisten. Doch der 52-Jährige ist selbstbewusst und hat einen klaren Plan mit seinem Wunschkader.”

Köllner als Spieler-Entwickler

Pöhlmann verweist in dem Zusammenhang auf Köllners Ruf als Spieler-Entwickler und macht dies u.a. am Werdegang von Marcel Bär fest. Zudem sei es kein Zufall, dass der Torschützenkönig der 3. Liga zum zweiten Mal in Folge aus Giesing kam. Dies sei nicht zuletzt der taktischen Ausrichtung geschuldet, die der Trainer seinem Team mit auf den Weg gebe, so das Fußballmagazin.

“Dass zum zweiten Mal in Folge der Toptorjäger der 3. Liga aus Giesing kommt, ist kein Zufall. Vielmehr ist es Köllners schnelles Vertikalspiel in die Spitze, was die Sturmspitze der Löwen häufig in Abschlusspositionen bringen lässt.”

Spieleröffnende Lücken für den Gegner

In der Folge durchleuchtet ball-orientiert.de sowohl die offensive, als auch die defensive Marschroute des TSV 1860 unter Köllner und stellt die neu gewonnene Flexibilität des Kaders in den Fokus. Nichtsdestotrotz berge die Spielweise auch einige Risiken, die “spieleröffnende Lücken für den Gegner” ermöglichten. Prinzipiell sei es dringend notwendig, defensiv deutlich stabiler zu agieren als noch in der Vorsaison.

Zudem liefert der Artikel eine interessante Einschätzung der Neuzugänge des TSV 1860 und eine mögliche Startelf, die die ein oder andere Überraschung aufweist.

Positives Fazit

Das Fußball-Magazin kommt jedenfalls zu folgendem Schluss:

“Die Weichen sind jedenfalls gestellt: im Umfeld des Vereins herrscht einigermaßen (wenn auch nicht ganz) Ruhe. Der Trainer hat einen klaren Plan sowie einen Kader nach seinen Vorstellungen. Und die euphorischen Löwenfans sind bereit, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen. Zwar sehen die Trainer der 3. Liga Ingolstadt, Aue und Auftaktgegner Dresden vorne. Doch sollte der TSV sein volles Potential in dieser Saison abrufen, dürfte der von Köllner angekündigten großen Feier im Mai nichts im Wege stehen.”

Da hätten wir nichts dagegen…