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Spielbericht: SV Waldhof – TSV 1860 3:0 (1:0)

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Waldhof Mannheim TSV 1860 Choreographie

Nach zuletzt vier Siegen in Folge musste der TSV 1860 München beim SV Waldhof antreten. Es ging für beide Verfolger darum, in der Tabelle Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten.

Löwen stark ersatzgeschwächt

Offenbar gab es an der Grünwalder einen neuerlichen Corona-Ausbruch. Es fehlten Lex (gelbgesperrt), Moll, Belkahia und Dressel. Dafür standen Morgalla, Greilinger und Goden in der Startelf. Somit kam der junge Leandro Morgalla zu seinem ersten Einsatz von Beginn an. Die Löwen liefen in einem 4-1-4-1 System auf. Morgalla spielte neben Salger in der Innenverteidigung und erstezte somit Belkahia. Goden kam über links, Greilinger über rechts.

Unglücklicher Beginn

Schon in der zweiten Minute zeigte Schiri Badstübner zurecht auf den Punkt. Morgalla war der Ball unglücklich an die Hand gesprungen, was für ein Pech für den jungen Kerl! Martinovic drosch den Ball halbhoch genau in die Mitte. Hiller, der auf dem Weg ins rechte Eck war, konnte bravorös mit dem Fuß klären. Den Abpraller erlief sich Costly, der zum 1:0 einschieben könnte. Das war kein Auftakt nach Maß…

Waldhof dominiert intensives Spiel gegen 1860

Die Löwen wirkten zunächst geschockt und wurden von den Waldhöfern konsewquent in der eigenen Hälfte engeschnürt. Zhäbares sprang dabei nicht raus für de Waldhöfer. Nach etwa 15 Minuten fingen sich der TSV 1860 und setzte Waldhof etwas entgegen. Alerdings konnte Sechzig sich keine Torchancen erarbeiten. Nach kurzem Durchschnaufen übernahm der SVW wieder die Kontreolle und machte konstant Druck auf das weiß-blaue Tor. Außer einigen Ecken sprang aber auch für die Gastgeber nichts Zählbares mehr heraus. Das intensive Spiel bot beiden lautstarken Fangruppen beste Unterhaltung. Wobei die Wlfhöfer mehr Freude am Spiel ihrer Mannschaft gehabt haben dürften.

Ekincier vor der Pause ausgewechselt

Der starke Ekincier musste bei den Mannheimern in der 41. Minute verletzt auswechseln. Der hatte bis dahin ein starkes Spiel auf der rechten Seite gemacht und die Löwen in der Abwehr vor einige Probleme gestellt. Bei 1860 hing Marel Bär im Sturm zu sehr in der Luft, obwohl er sich als einziger Forechecker einen Wolf lief. So ging es mit 1:0 in die Kabinen. Waldhof war feldüberlegen, konnte aber aus dem Spiel heraus trotz einiger Druckphasen kaum Chancen erarbeiten.

Sechzig dreht auf nach der Pause

Die Löwen kamen giftiger aus der Kabine und setzten die Mannheimer zu Beginn des zweiten Durchgangs unter Druck. Morgalla und Bär (50. bzw. 54. Minute) hatten im Strafraum gute EInschussmöglichkeiten. Leider konnten diese nicht genutzt werden. so etwa ab der 60. Minute wachte Waldhof dann wieder auf und hielt besser dagegen. Nach einer kurzen Trinkpause ging das Spiel mit einer Ecke für Waldhof weiter. Die sprang Kevin Goden sehr unglücklich an die Hand und Schiri Badstübner zeigte erneut auf den Punkt. Das war eine sehr harte Entscheidung, da Goden den Ball nicht mal gesehen hatte.

Zweiter Elfmeter für Waldhof

Den zweiten Elfmeter für Waldhof übernahm Boyamba. Er setzte den Ball hoch links ins Eck. Hiller hatte die Ecke geahnt, aber kam nicht an den Ball. Damit führten die Gastgeber in der 66. Minute mit 2:0. Aber Sechzig steckte nicht auf. Mannhardt und Knöferl kamen für Greilinger und Goden, um die Offensivbemühungen zu verstärken.

Viele Spielunterbrechungen

In der Folge wollte Waldhof nichts mehr anbrennen lassen und setzte auf das Stilmittel der Behandlung auf dem Feld. Gefühlt alle drei Minuten eilten Betreuer auf’s Feld um vermeintliche verletzte Waldhof-Spieler zu versorgen. Die Löwen versuchten dennoch unverdrossen, den Anschlusstrffer zu erzielen. Besonders Neudecker und Deichmann kombinierten sich ein ums andere Mal über rechts durch, aber im Sturmzentrum waren die Löwen heute einfach zu harmlos. Besonders die Standards konnten einfach nicht genügend Gefahr kreieren. In der Nachspielzeit erzielte Pascal Sohm dann noch das 3:0 für die Mannheimer.

Schwerer Rückschlag im Aufstiegsrennen

Durch die Niederlage haben die Löwen nun sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Durch die starke personelle Schwächung (mutmaßlich durch einen nerneuten Corona-Ausbruch) war heute für Sechzig nicht mehr drin. Dennoch zeigten sich die mitgereisten Fans zufrieden und unterstützten die wacker kämpfende Mannschaft eindrucksvoll über 90 Minuten.

 

Liveticker: Waldhof Mannheim – TSV 1860 München (31.Spieltag)

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Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 31.Spieltag der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen Waldhof Mannheim und dem TSV 1860 München!

Die Löwen treten heute zum zweiten Mal in Folge auswärts an und treffen auf den Waldhof. sechzger.de begleitet das Duell natürlich wieder live aus dem Carl-Benz-Stadion mit Bildern sowie Eindrücken rund um das Stadion.

mögliche Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 39 Morgalla, 20 Deichmann-  8 Tallig, 19 Biankadi, 11 Greilinger (72. Minute Knöferl), 16 Goden (72. Minute Mannhardt), 31 Neudecker (84. Minute Cocic) – 15 Bär

Bank: 12 Szekely, 40, Kretzschmar, 18 Knöferl, 24 Wicht, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 34 Freitag

Tore: 1:0 Costly (3.Minute), 2:0 Boyamba (Handelfmeter, 66. Minute), 3:0 Sohm (95. Minute)

Die Personalsituation

Daniel Wein fehlt weiterhin verletzungsbedingt, kehrt aber wohlmöglich bald in das Mannschaftstraining zurück. Keanu Staude muss wegen einer Herzmuskelentzündung noch länger pausieren. Marius Willsch hat im Aufbautraining einen Rückfall erlitten, ihm droht mittlerweile das Saisonaus.

Auf Kapitän Stefan Lex müssen die Löwen diesmal gelbgesperrt verzichten. Der Einsatz von Marcel Bär steht auf der Kippe, da der Geburtstermin seines Kindes just für den Spieltag errechnet wurde und er da natürlich gerne dabei wäre.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Aktuell steht kein Spieler des TSV 1860 bei vier gelben Karten und muss eine Sperre befürchten. Stattdessen muss Trainer Michael Köllner aufpassen. Er hat bereits drei Gelbe gesehen und müsste bei einer vierten ein Spiel von der Tribüne aus verfolgen.

Wo könnt ihr das Spiel Waldhof Mannheim – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Bis zu 19.000 Zuschauer dürfen heute in Mannheim dabei sein und das Spiel live verfolgen. Dementsprechend machen sich auch zahlreiche Löwenfans auf den Weg in die Quadratestadt und werden den TSV 1860 vor Ort unterstützen. Restkarten gibt es an der Tageskasse. Für alle anderen gibt es leider keine guten Nachrichten, denn das Spiel wird nicht im Free-TV übertragen. Somit wird das Spiel heute nicht kostenlos im deutschen Fernsehen zu sehen sein.

Für Abonnenten von MagentaSport besteht allerdings wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen (Fernsehen und Online-Stream).

Seit dieser Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Den Gegner im Fokus: Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Technische Daten

Sportverein Waldhof Mannheim
von 1907 e.V.
Gründung:
11. April 1907
Mitglieder:
2.463
Vereinsfarben: blau-schwarz
Weitere Sportarten: keine
Website der Fußballgesellschaft

Bis hierher…

Saisonverlauf 2021/22: Waldhof Mannheim & 1860

Gesamtbilanz gegen Mannheim

33 Spiele
17 Siege
7 Unentschieden
9 Niederlagen

Auswärtsbilanz gegen Mannheim

16 Spiele
4 Siege
5 Unentschieden
7 Niederlagen

Spielort

Carl-Benz-Stadion
auf Google Maps
Kapazität: 24.302
Eröffnung: 25. Februar 1994

Tabellennachbarn

Erst zum zweiten Mal in dieser Saison treffen die Löwen heute auf einen direkten Tabellennachbarn. Wer weiß, wann dies das letzte Mal der Fall war? – Richtig. Am 30. Oktober, am 14. Spieltag, als 1860 als Tabellensechzehnter den SC Freiburg II empfing. Diesmal passiert das ganze zum Glück zehn Tabellenplätze weiter oben.


Willkommen zurück!

Am Samstag, den 7. März 2020, also vor genau zwei Jahren und 13 Tagen gab es zuletzt einen durch die Münchner Löwen organisierten Support in einem Auswärtsblock des TSV 1860 München. Wir freuen uns sehr über die heutige Rückkehr und sind sehr gespannt, ob der Verlauf des Nachmittags ähnlich kurios wird, wie damals 2020 in Jena, als das Spiel nach wenigen Minuten wegen der Fan-Aktionen gegen TSG Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp unterbrochen wurde. Das Ergebnis von damals würden wir heute natürlich sofort nehmen: 3:0 für Sechzig!


Kadervergleich

Zehn Spieler in Michael Köllners Kader können in ihrer fußballerischen Vita mit Erfahrungen aus Erst- oder Zweitklassigkeit aufwarten. Insgesamt kommen die Löwen auf 50 Spiele in der ersten Liga (Dank Richy Neudecker 16 davon in der niederländischen Ehrendivision) und 400 in der 2. Bundesliga Deutschlands.
Beim Waldhof ist die Erfahrung von 13 Profis, die schon höherklassig gespielt haben, etwas größer: 173 Erstligapartien (zwei davon in Fankreichs League 1 absolviert) und 452 Zweitligaspiele. Hinzu kommt noch die fast dreißigfache internationale Erfahrung aus 15 Championsleague- und 14 Europaleague-Partien, die in der Hauptsache der Ex-Schalker Marco Höger in den Kader einbringt.

Serien-Löwen

Vorletzten Freitag in Berlin konnten die Löwen den vierten Sieg in Folge einfahren. Bezogen auf Ligaspiele wurde damit die bestehende Rekordserie rund um den Jahreswechsel egalisiert. Nun geht es um den nächsten Rekord für Michael Köllner und 1860 in der 3. Liga: Fünf Erfolge am Stück. Sollte am Ende in Mannheim jedoch “nur” ein Punkt ergattert werden (was für Michael Köllner völlig in Ordnung wäre), dann nähern wir uns damit immerhin ebenfalls einer bestehenden Serie aus dem Winter: Zwischen 11. Dezember und 16. Februar blieben die Löwen sechsmal ungeschlagen. Alles übrigens nichts im Vergleich zu den Ungeschlagen-Serien aus den zurückliegenden Spielzeiten: Im Saisonfinale 2021 blieben die Löwen elf Partien ohne Niederlage. Bis zum letzten Spieltag in Ingolstadt. Und in der Saison davor dauerte es von November bis Juni, als man in 16 Partien ungeschlagen blieb. Dazwischen lag allerdings eine längere Corona-Zwangspause.

Bilanz-Parallelen

13 Siege, 10 Unentschieden, 7 Niederlagen – so die identische Bilanz der Teams, die heute Nachmittag aufeinandertreffen. Bei der kicker-Durchschnittsnote über alle bisherigen Saisonspiele hinweg, kommen beide auf eine 3,26. Einen Unterschied gibt es aber auch in der Tabelle: Die Löwen haben fünf Tore mehr geschossen, als Mannheim – und drei mehr kassiert.

Das Hinspiel

Dienstag, 30. November 2021 (Nachholspiel)
TSV 1860 – Waldhof Mannheim 1:3
3. Liga
12. Spieltag
Sechzgerstadion
3.200 Zuschauer
0:1 Schnatterer (13.)
0:2 Martinovic (20.)
1:2 Neudecker (66.)
1:3 Martinovic (90.+4)
Ursprünglich angesetzt für Samstag, den 16. Oktober, vor erstmals wieder vollem Haus auf Giesings Höhen, musste das Spiel gegen den SV Waldhof wegen eines Coronaausbruchs bei den Gästen verschoben werden. Und als die Partie dann – am letzten Tag im November – endlich stattfand, herrschte wieder Corona-Tristesse. Nur 3.200 zugelassene Besucher, ein stürmischer Wind pfiff durch’s Sechzgerstadion. Und die Gäste ließen sich nicht lange bitten: Obwohl die erste Torchance des Spiels Stephan Salger nach zwölf Minuten für 1860 vergab, stand es wenig später 0:2. Bis zur Pause hätte der Waldhof den Spielstand noch deutlich höher schrauben können, ja müssen (wie es der 1. FC Magdeburg dann vier Tage später tat). So kamen die Löwen mit einer anderen Einstellung aus der Kabine und in der 66. Minute zum Anschlusstreffer. Neun Minuten später winkte gar die große Ausgleichschance: Handelfmeter! Diesen vergab Keano Staude allerdings kläglich. Den Schlußpunkt unter einen schwierig einzuordnenden Fußballabend setze Martinovic mit dem 3:1 für die Gäste.

Richy Neudecker verrät persönliche Traumelf: gespickt mit ehemaligen Löwen

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Edeltechniker Richy Neudecker durfte im Laufe seiner noch jungen Karriere schon einige namhafte Mitspieler kennen lernen. Das waschechte Eigengewächs der Löwen – er durchlief ab 2010 sämtliche Jugendstationen beim TSV 1860 – spielte als Profi auch beim FC St. Pauli und in Holland – bis er 2020 wieder den Weg in die Heimat an die Grünwalder Straße fand.

In der ersten Episode der BLUE BOX Vol. 2 präsentiert von Sponsor „die Bayerische“, verrät Richy Neudecker der Moderatorin Claudia Pichler seine persönliche Traumelf. Diese ist gespickt mit ehemaligen Weggefährten aus der Zeit im Nachwuchs der Löwen und seinen weiteren Stationen beim FC St. Pauli und der VVV-Venlo. Auch ein Spieler aus dem aktuellen Kader hat es in die erlesene Auswahl geschafft.

Formation: 4 – 4 – 2

Das System der Wahl ist das rautenförmige 4 – 4 – 2. Wenig überraschend, existiert in dieser Formation doch Neudeckers Paradeposition: der Zehner!

Nicht unerwähnt sollte bei der Auswahl seiner Mitstreiter allerdings eines bleiben: für seine Traumelf stellt er persönliche Sympathie über fußballerische Qualität.

1. Tor: Marco Hiller

Eigentlich wollte Richy Neudecker aus Compliance-Gründen auf derzeitige Mitspieler verzichten, mit Marco Hiller hat es dennoch ein Akteur aus dem aktuellen Kader in Neudeckers erlesene Auswahl geschafft hat. Warum gerade Hiller? Ganz einfach: “Der würde mich jetzt killen, wenn ich ihn nicht mit reinnehme.” Goalie Hiller, der gerade erst seinen Vertrag mit den Löwen verlängert hat, wird in Fankreisen dank seiner Reflexe liebevoll ‘Hiller-Killer’ genannt – in diesem Kontext erscheint dieser Spitzname in ganz neuer Bedeutung.

2. Linker Verteidiger: Maxi Wittek

Mit Ex-Löwe Maxi Wittek hat Neudecker eine gemeinsame Zeit im Löwen-Nachwuchs, die beiden spielten gemeinsam in der A-Jugend. Wie auch Neudecker selbst, verschlug es Wittek nach einer Zwischenstation in Fürth in die erstklassige Eredivisie nach Holland. Dort sorgte der Linksverteidiger erst kürzlich für Furore: für seinen Klub Vitesse Arnheim erzielte Wittek in der Euro League Conference ein absolutes Traumtor zum 1 : 1 bei der AS Roma, dem Klub von Starcoach Jose Mourinho. Das Tor reichte schlussendlich leider dennoch nicht zum Weiterkommen.

Den Hammervolley gibt es ab 1:20 Min in der Zusammenfassung zu bewundern:

3. Innenverteidigung: Felix Weber

1860-Urgestein und Aufstiegskapitän Felix Weber darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen, haben die beiden doch auch viele Jahre zusammen an der Grünwalder Straße verbracht. Nachdem sein Vertrag bei den Löwen 2020 nicht verlängert wurde wechselte der Weilheimer in die Regionalliga zu Rot-Weiss Essen, was sich als eine eher glücklose Liaison entpuppte – in einer Saison brachte er es auf gerade einmal drei Startelf-Einsätze. Bei seinem aktuellen Verein, der SpVgg Bayreuth, läuft es deutlich besser: die ‘Oldschdod’ steht an der Spitze der Regionalliga Bayern mit zehn Punkte Vorsprung auf den FC Bayern II, die noch ein Spiel in der Hinterhand haben. Felix Weber gelangen dabei in 23 Einsätzen beachtliche vier Treffer.

4. Innenverteidigung: Clemens Schoppenhauer

Auch wenn es der Nachname vermuten lässt, so ist es ist doch kein weltberühmter Philosoph, den Richy Neudecker als zweiten Innenverteidiger in seine Traumelf beruft. Mit dem gebürtigen Bremerhavener hat Neudecker zusammen auf St. Pauli gespielt. Der 30 – Jährige spielt mittlerweile in der Oberliga Niedersachsen beim FC Hagen/ Uthlede.

5. Rechter Verteidiger: Tobias Pachonik

Pachonik (27) ist ein ehemaliger Mitspieler Neudeckers bei der VVV-Venlo, wo der ehemalige Jugendnationalspieler auch heute noch spielt. Mit dem Marktoberdorfer verbindet Richy Neudecker eine enge Freundschaft.

6. Sechser: Bernd Nehrig

Mit Bernd Nehrig, mittlerweile bei 3. Liga Konkurrent Viktoria Berlin unter Vertrag, stellt Richy nicht nur einen echten Haudegen auf die Sechs – Neudecker verbrachte einige Urlaube in Österreich zusammen mit seinem ehemaligen St. Pauli Mitspieler, der sich dabei auch als “richtiger Suffkopf” einen Namen machen konnte.

7. Zentrales Mittelfeld rechts: Julian Weigl

Für Ex-Kapitän Julian Weigl läuft es derzeit richtig rund. Er ist nicht nur bei seinem Verein Benfica Lissabon unumstrittener Stammspieler und darf im Champions League Viertelfinale gegen den FC Liverpool antreten, für die Spiele gegen Israel und die Niederlande wurde er von Bundestrainer Hansi Flick nun auch für die Nationalmannschaft nominiert.

8. Zentrales Mittelfeld links: Emanuel Taffertshofer

Auch wenn Emanuel Taffertshofer mittlerweile beim Drittliga-Konkurrenten SV Wehen Wiesbaden unter Vertrag steht, ist der ehemalige Löwe auch heute noch ein enger Freund Neudeckers, die ebenfalls gemeinsam in der A-Jugend von 1860 spielten.

9. Zehner: Richy Neudecker

Nach kurzem Grübeln fällt die Wahl dann doch nicht schwer:

“Da kenn ich doch einen guten…ach ja, das war ich selber”

10. Sturm: Mats Möller Daehli

Ein weiterer Weggefährte, mit dem Richy Neudecker am Millerntor auf St. Pauli zaubern durfte. Der Norweger bekleidet eigentlich auch eher Neudeckers Lieblingsposition des Spielmachers, kann aber auch im Sturm spielen. Der Nationalspieler hat einige nahmhafte Vereine in seiner Vita: unter Anderem Cardiff City, SC Freiburg und KRC Genk. Aktuell kämpft er mit dem 1. FC Nürnberg um den Aufstieg in die Bundesliga.

11. Sturm: Henk Veerman

Auch mit dem dem 2,01 Meter Hünen Veerman spielte Richy gemeinsam auf St. Pauli. Der 31-Jährige spielt mittlerweile in der Heimat beim Tabellensiebten der Eredivisie, dem FC Utrecht.

31. Spieltag der 3. Liga: Die Samstagsspiele

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Am 31. Spieltag der dritten Liga mussten die Spitzenteams aus Magdeburg, Kaiserslautern und Saarbrücken vorlegen. Morgen steigt im Mannheimer Carl-Benz-Stadion bekanntlich das Verfolgerduell zwischen dem Waldhof und 1860 (14 Uhr im sechzger.de-Liveticker). Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig, vor dem Spieltag auf Platz vier der Tabelle, tritt am Montag Abend bei Borussia Dortmund II an.

Freiburg II – Kaiserlautern 0:0

Die Pfälzer hatten sich von der Niederlage bei den Löwen Anfang März nicht aus dem Konzept bringen lassen und kehrten danach direkt wieder in die Erfolsspur zurück. Im altehrwürdigen Dreisamstadion tat sich die Mannschaft von Marco Antwerpen am Samstag Nachmittag allerdings schwer und kam über ein torloses Unentschieden nicht hinaus. Auch ein eindeutiges Eckenverhältnis von 6:1 änderte nichts am doppelten Punktverlust für den FCK. Unsere Löwen reisen übrigens am Sonntag in drei Wochen zum Spiel ins Breisgau. Unterschätzen sollte man die Rasselbande von Thomas Stamm auf keinen Fall!

Magdeburg – Meppen 0:0

Der Aufstiegsexpress aus Sachsen-Anhalt kam zuletzt – nach vier Monaten ohne Niederlage – ein wenig ins Stocken. Einem 1:1 im Derby gegen den HFC folgte letzten Samstag eine 1:2-Pleite bei Türkgücü. Unruhig wurde man aber – angesichts weiterhin neun Punkte Vorsprung auf Verfolger Lautern – in Magedburg noch nicht. Das könnte sich allerdings langsam ändern. Denn auch das Spiel des Tabellenführers sah keine Tore. Die Corona-dezimierten Meppener hatten am Ende – nach vier Wechseln – nur noch den Ersatztorhüter auf der Bank und retteten mit einem Bezirksligaakteur aus der zweiten Mannschaft der Emsländer doch einen (glücklichen) Punkt. Der sich wie ein Sieg angefühlt haben dürfte. Magdeburgs Stürmerstar Baris Atik bleibt bei 17 erzielten Toren stehen. Für unseren werdenden Papa, Marcel Bär vielleicht die Chance schon morgen weiter Boden in der Torjägertabelle gut zu machen?

Saarbrücken – Halle 2:1 (2:0)

Nach einer Corona-Zwangspause kehrte der Hallesche FC am Samstag Nachmittag in den Spielbetrieb zurück – allerdings mit sieben Änderungen in der Startformation gegenüber dem starken 1:1 im Sachen-Anhalt-Derby in Magdeburg am 5. März. Mit einem Doppelschlag in den Spielminuten 22 und 26 konnte der Favorit aus dem Saarland die Weichen auf einen Dreier stellen. Ex-Löwe Adriano Grimaldi äußerte sich in der Pause bei MAGENTA zu dem den Saarländern drohenden Sechs-Punkte-Abzug wegen des drohenden Rückzugs von Türkgücü sehr sportlich: “Dann müssen wir halt sechs Punkte mehr holen.” In diesem Spiel ging es im zweiten Abschnitt aber eher in die andere Richtung. Der erst Ende Januar aus Kaiserslautern nach Halle gewechselte Elias Huth erzielte in der 64. Minute den Anschlusstreffer. Am Ende konnten die Saarländer allerdings den Sieg über die Ziellinie bringen und verteidigten den dritten Tabellenplatz.

Osnabrück – Viktoria Berlin 3:1 (1:0)

Für die Gastgeber eine extrem wichtige Partie, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren und für die Gäste wiederum die Chance, sich nach Würzburgs Heimniederlage am Freitag Abend gegen die andere Viktoria (aus Köln) Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Lukas Kunze brachte die Bremer Brücke nach einer guten halben Stunde erstmals zum Brodeln. So ging es auch in die Pause. Und auch in dieser Partie schlug zunächst der Gast zurück: Soufian Benyamina, ein gebürtiger Berliner erzielte 19 Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich. Allerdings schlugen die Lila-Weißen nur zehn Minuten später in Form des uns wohlbekannten Aaron Opoku zurück und stellte auf 2:1. Beim 3:1  war kurzzeitig strittig, ob der Ball wirklich hinter der Linie war – letztlich fand der Kopfballtreffer durch Sven Köhler aber seine Anerkennung.

Wiesbaden – Türkgücü 1:0 (1:0)

Das womöglich letzte Drittligaspiel für lange Zeit führte das Perlacher Fußballprojekt nach Wiesbaden. Nach zuletzt zwei Siegen (in Dortmund und gegen Spitzenreiter Magdeburg) durfte man sehr gespannt sein, was in Hessens Hauptstadt für Türkgücü drin sein sollte. Das war allerdings eher wenig. In der 40. Minute traf Johannes Wurtz zum 1:0. Dabei blieb es bis zum Ende. Türkgücü lieferte großen Kampf, hatte vor dem Tor aber kein Glück. Ob Wiesbaden damit nochmal in den Spitzenkampf eingreifen kann, bleibt die Frage dieses Spiels.

Havelse – Verl 1:3 (0:2)

Beim Abstiegskrimi in Hannover fiel  nach 12 Minuten das erste Tor des Nachmittags. Der Friedberger Lukas Petkov – derzeit vom FCA nach Westfalen ausgeliehen – erzielte den Führungstreffer für die Gäste, die 22 Minuten später per Foulelfmeter auf 2:0 erhöhen konnten. In der 66. Minute machte Nico Ochojoski den Deckel drauf. Das 1:3 für Havelse kurz vor dem Ende änderte nichts mehr an der Tatsache, dass es das für den sympathischen TSV Havelse mit dem Klassenerhalt – bei acht Punkten Rückstand auf den rettenden Platz 16 – wohl gewesen sein dürfte.

Was bedeutet das für die Löwen?

Durch diese Ergebnisse rutschen die Kontrahenten des morgigen Verfolgerduells in Mannheim jeweils um einen Platz in der Tabelle zurück. Ein möglicher Sieger springt dann morgen Nachmittag aber vorübergehend auf Rang vier, dem – nicht ganz unwichtigen – Startplatz für den DFB-Pokal in der kommenden Saison.

Signalgeber Hiller?

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Günther Gorenzel verriet in der gestrigen LÖWENRUNDE, dass er sich von der Vertragsverlängerung mit Torwart Marco Hiller durchaus eine gewisse Signalwirkung verspricht. Der sechzger.de-Vertreter in der Pressekonferenz vor dem Verfolgerduell bei Waldhof Mannheim (morgen 14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) wollte von Gorenzel wissen, ob er verraten könne, gegen wieviele andere – möglicherweise höherklassige – Vereine sich 1860 letztlich durchsetzen konnte. Eine direkte Antwort auf diese Frage hatte der Geschäftsführer Sport nicht parat, sondern verwies diesbezüglich an Hillers Berater. Allerdings betonte der Österreicher die Bedeutung, die der Abschluss mit Hiller für andere Spieler haben könnte:

Marco hat sich von Anfang an für uns deklariert und deswegen bin ich froh, dass wir in allen Details Lösungen gefunden haben und ich glaub’ das ist schon eine klare Signal an die anderen Kandidaten, mit denen wir jetzt permanent in Gesprächen sind.

Dass bei den Löwen jedes Angebot auf wirtschaftlicher Vernunft basiert hob Gorenzel in seinem Statement ebenfalls nochmal deutlich hervor.

Wir haben hier im Klub gemeinschaftlich eine ganz klare Haltung zum Umgang mit unseren finanziellen Mitteln, ich habe eine sehr sehr klare Linie in der Umsetzung dieser Haltung und von dem her haben jetzt auch viele Spieler Angebote vorliegen und es liegt jetzt an diesen Spielern, diese Angebote auch anzunehmen, es Marco gleichzutun. Sich mit dem Verein klar zu identifizieren, wie Marco. Wir lassen uns da von außen überhaupt nicht unter Druck setzen, was jetzt die anderen Verträge anbelangt. Wir haben einen ganz klaren Plan – mit Michael – wie wir in der Kaderplanung vorgehen. … Die Signalwirkung vom Marco ist, glaube ich, schon eine sehr sehr klare.

Am Mittwoch dieser Woche hatte 1860 zur Freude der Fans vermelden können, dass man den Vertrag mit dem Eigengewächs im Tor nun langfristig verlängert habe.

Zweieinhalb Jahre Haft für zwei Mannheimer nach Angriff auf Löwenfans

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Michael Köllner kennt die Rivalität

Die traditionelle Rivalität zwischen den Fans des TSV 1860 und von Waldhof Mannheim thematisierte in der LÖWENRUNDE am Freitag Mittag sogar Trainer Michael Köllner. Von der “nicht so ausgeprägten Fanliebe zwischen Mannheim und Sechzig” war da die Rede. Er selbst hat in der Quadratestadt auch schon seine ganz persönlichen Erfahrungen gesammelt:

Ich habe noch keinen Spaziergang erlebt – außer in Mannheim – wo ich eine eigene persönliche Polizei dabei gehabt hab.

Handfeste Auseinandersetzung im Februar 2020

Weit über das rund um den professionellen Fußball durchaus akzeptierte Maß an verbalen Auseinandersetzungen und auch mal richtig derben Schlachtgesängen schossen zwei Waldhof-Fans im Februar 2020 hinaus. Und sie müssen nun deswegen wohl für jeweils zweieinhalb Jahre hinter Gitter. Wie das Portal Mannheim24 unter Berufung auf die “Aichacher Zeitung” berichtet, kam es am Samstag, den 8. Februar 2020 im Rahmen der Anreise der Fans zum Spiel der Löwen gegen den Waldhof (1:1) am Autobahnrastplatz Adelzhauser Berg zu einer Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Vereine. Im Zuge des Konflikts wurden den Löwenfans Fan-Utensilien entwendet. Außerdem griffen die beiden identifizierten Täter aus Mannheim ihre Gegner mit einer Bierflasche sowie Tritten körperlich an. Sie sind 44 und 51 Jahre alt.

Hartes Urteil ohne Bewährung

Das Schöffengericht Aichach sprach die beiden Angeklagten nach Auswertung von Fotos und Zeugenaussagen nun der gemeinschaftlich begangenen schweren Körperverletzung und des Raubs schuldig. Eine Bewährungsstrafe ist nicht vorgesehen, allerdings können die Verurteilten in Revision gehen.

Leidenschaft & Stimmung – aber keine Gewalt!

Wir hoffen, dass das morgige Spiel – bei aller Rivalität – stimmungsvoll, leidenschaftlich und von lautstarkem Support aus den Fanblöcken begleitet wird und dennoch friedlich über die Bühne geht. Dass der Gästeblock seinen Beitrag dazu leisten wird, dürfte schon vorab feststehen: Nach über zweieinhalb Jahren kehrt die organisierte Fanszene von 1860 zurück in eine Auswärtskurve der 3. Liga.

Waldhof Mannheim – TSV 1860 (31.Spieltag): Ergebnistipp Harald Cerny

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Harald Cerny TSV 1860

Elfeinhalb Jahre lang stand Harald Cerny beim TSV 1860 München unter Vertrag und ist mit 238 Einsätzen in der Bundesliga Rekordlöwe. Aktuell arbeitet der Österreicher als Scout für den 1. FC Köln, hat jedoch noch zahlreiche Kontakte zu seinem Ex-Verein. Heute tippt er bei sechzger.de die Partie der Löwen bei Waldhof Mannheim.

Harald Cerny tippt auf Auswärtssieg des TSV 1860

Nachdem Harald Cerny seine ersten Erfahrungen im Profibereich ausgerechnet in der Seitenstraße gemacht hatte, wurde er bei den Fans des TSV 1860 zunächst argwöhnisch empfangen. Schon bald änderte sich dies jedoch, zumal der Österreicher sportlich und menschlich überzeugte. Auch wenn sich die Wege schon bald nach dem Ende von Cernys aktiver Karriere trennten, verfolgt er den Werdegang der Löwen weiterhin und hofft auf einen Dreier in Mannheim.

“1:2
Löwen-Auswärtssieg!”

Es wäre sososo wichtig…

WM-Teilnehmer 1998

Der gebürtige Wiener startete seine Karriere in der Jugend beim ASV Hinterbrühl. Über den FC Admira/Wacker landete Cerny beim FC Bayern, wo er zunächst in der 2. Mannschaft und später bei den Profis zum Einsatz kam. Nachdem er zunächst zur Admira zurückgekehrt war, wechselte der Mittelfeldspieler zum FC Tirol Innsbruck und in der Winterpause 1995/96 zum TSV 1860, wo er die Rückennummer 13 von Guido Erhard übernahm.

Insgesamt bestritt Harald Cerny bis zu seinem Karriereende im Juni 2007 satte 263 Ligaspiele für den TSV 1860. Zudem lief er 47 Mal für die österreichische Nationalmannschaft auf und nahm an der WM 1998 teil.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor Waldhof Mannheim – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Vor Waldhof Mannheim TSV 1860 München

Neben der TAKTIKTAFEL hat sich Bernd Winninger vor dem Gastspiel des TSV 1860 München bei Waldhof Mannheim auch in seinen Wirtshaus Weisheiten mit dem kommenden Gegner der Löwen beschäftigt.

Der nächste Gegner des TSV 1860: Waldhof Mannheim

Mit einem Unentschieden wäre Michael Köllner bereits zufrieden. So äußerte sich der Trainer des TSV 1860 München auf der gestrigen Pressekonferenz vor dem Duell am morgigen Sonntag gegen den Waldhof. Es unterstreicht, auf welch ein Team die Löwen am Sonntag treffen werden. Sicherlich erinnert sich noch der ein oder andere zurück an den nasskalten Novembertag. Der TSV 1860 zog sang- und klanglos mit 1:3 gegen Mannheim den Kürzeren auf Giesings Höhen.

Damit das Rückspiel erfolgreicher gestaltet werden kann, gilt es einige Dinge zu berücksichtigen. Trainer Michael Köllner wird die Mannschaft entsprechend vorbereiten und für interessierte Löwenfans gibt es wie gewohnt die TAKTIKTAFEL bei sechzger.de. Mit Winningers Wirtshaus Weisheiten hat sich darüber hinaus seit längerem eine Möglichkeit etabliert, sich im Audioformat bei Youtube auf das kommende Spiel vorzubereiten. Auch der sechzger.de Talk ist hier als feste Größe zu nennen, von dem vor dem Spiel des TSV 1860 bei Waldhof Mannheim bereits die 50.Ausgabe erschien.

Anpfiff in Mannheim ist am Sonntag, 20.03.2022 um 14:00 Uhr. Viele Auswärtsfans werden die Löwen in die Quadratestadt begleiten, darunter auch nach langer Zeit wieder die Münchner Löwen.

31. Spieltag der dritten Liga: Das Freitagsspiel Würzburg – Viktoria Köln

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Der 31. Spieltag der dritten Liga wurde heute Abend am Würzburger Dallenberg eröffnet. Es standen sich Würzburg und Viktoria Köln gegenüber.

Anfangsphase gehört den Gästen

Während die Würzburger Kickers dringend Punkte gegen den Abstieg erkämpfen mussten, konnte die Viktoria auf einem gesicherten Mittelfeldplatz liegen entspannt ins Spiel gehen. Die entspannte Herangehensweise zahlte sich auch früh aus für die Höhenberger. Bereits in der 6. Minute konnten sie mit 0:1 in Führung gehen. Fritz konnte nach einer Freistoß-Flanke von Risse zunächst nach einem abgrelenkten Ball die Latte treffen und schob den Abpraller dann gleich selbst zur Führung der Gäste ins Netz. Viktorias Marseiler behinderte im Abeits stehend Schneider, so dass die Viktoria froh sein konnte, dass der Treffer anerkannt wurde.

In der Folge musste sich Ex-Löwe Hendrik Bonmann mehrmals auszeichnen, um die Kickers gegen die überlegene Vktoria im Spiel zu halten. Es dauert bis zur Mitte des ersten Durchgangs, ehe Würzburg sich erstmlas in der Hälfte von Viktoria Köln zeigte. In der 34. Minute musste Hong auf der Linie klären, Nicolas im Kölner Tor war schon geschlagen. So ging es mit 0:1 zum Pausentee.

Würzburg vergibt reihenweise Chancen

Die erste Chance der zweiten Hälfte gehört noch den Höhenbergern, aber Philipp konnte Bonmann im Alleingang nicht überwinden. Danach drängten die Kickers vehement auf den Ausgleich. Doch sie vergaben Ausgleichschancen en gros. In der 52. Minute traf Perdedaj aus Abseitsposition, das Tor wurde zu Recht nicht anerkannt. Danach vergaben Sane und Pourie gute Ausgleichsmöglichkeiten. In der 77. Minute parierte Nicolas einen Freistoß von Stefaniak sehenswert. Nur drei Minuten später war es erneut Pourie, der eine Freistoßflanke von Stefaniak knapp über die Latte köpfte.

In der Nachspielzeit setzte Kopacz einen Schuss neben das Tor, sonst passierte nicht mehr viel. Die Würzburger müssen sich über ihre Chancenverwertung ärgern. Die Kölner konnten einen glücklichen Auswärtssieg einfahren.

Was bedeutet das für den TSV 1860 München?

Relativ wenig… In der Tabelle bleiben beide Teams weit hinter den Löwen. Würzburg bleibt auf einem Abstiegsplatz, während die Kölner mit nun 40 Punkten den Klassenerhalt gesichert haben sollten. Für Sechzig geht es am Sonntag um 14:00h beim SV Waldhof um Big Points. Michi Köllner ließ im Rahmen der PK verlauten, dass er mit einem Punkt in Mannheim zufrieden wäre. Sechzger.de berichtet natürlich live für Euch aus dem Carl-Benz-Stadion.