Das Wochenende naht und so wendet sich auch unsere Berichterstattung wieder mehr der Vorbereitung der Profis um Trainer Michael Köllner auf die bevorstehenden Aufgaben zu. In der heutigen Löwenrunde ließ er die teilnehmenden Pressevertreter beispielsweise an seinen Gedanken teilhaben, wer den gesperrten Richard Neudecker ersetzen könnte. Eins ist klar: Trotz der gestrigen Niederlage des nächsten Gegners MSV Duisburg beim 1. FC Saarbrücken, wird das am Samstag gegen die abstiegsbedrohten Meidericher für den TSV 1860 alles andere als ein Spaziergang.

TSV 1860: Vorbereitung auf Spiel in Duisburg

Mit 27 Punkten stehen die Zebras derzeit auf Platz 14 der Tabelle der 3. Liga. Der erhoffte Befreiungsschlag gelang der Elf von Neu-Trainer Pavel Dotchev am gestrigen Mittwoch Nachmittag nicht. Trotz phasenweise ansprechender Leistung ging man am Ende mit 1:4 im Saarbrücker Ludwigsparkstadion unter. Der MSV Duisburg muss also dringend punkten, um sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen und entsprechend offensiv erwartet Löwen-Coach Michael Köllner die Meidericher auch am Samstag.

Doch auch die Löwen wollen an der Wedau dreifach punkten, um vielleicht doch nochmal ins Aufstiegsrennen eingreifen zu können. Leider muss der TSV 1860 am Samstag ohne den gelbgesperrten Richard Neudecker auskommen, doch Michael Köllner hat sich in der Vorbereitung auf das Match in Duisburg schon einen Plan B zurechtgelegt. Wie er in der heutigen Pressekonferenz ausführte, wird unsere Nummer 31 voraussichtlich durch Junglöwe Fabian Greilinger oder Neuzugang Keanu Staude ersetzt.

Geisterspiele im März

Überraschend kommt die Entscheidung wahrlich nicht, eine gewisse Enttäuschung ist aber dennoch zu verspüren. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis 28. März geeinigt, Zuschauer werden folglich auch weiterhin nicht zugelassen. Somit bleiben Geisterspiel an der Tagesordnung.

Finanzielle Hilfe beim Kombiticket?

Einen interessanten Antrag stellte die FDP-Fraktion im Stadtrat an Oberbürgermeister Dieter Reiter:

“Die Landeshauptstadt verpflichtet die Münchner Vereine, MVV-Kombiticketvereinbarungen für Großveranstaltungen im Sport abzuschließen. Dabei werden die Kosten über einen Euro pro Eintrittskarte von der Stadt übernommen”.

Durch diese Maßnahme könnte der TSV 1860 München bei der Finanzierung eines MVV-Kombitickets finanzielle Unterstützung von der Stadt erhalten. Neben den Löwen würden auch die anderen Nutzer des Grünwalder Stadions, sowie das Münchner DEL-Eishockey-Team und die Seitenstraßen-Basketballer davon profitieren. Explizit ausgenommen wären die Profis des FC Bayern, da diese ihre Heimspiele außerhalb der Landeshauptstadt austragen.

Marc-Nicolai Pfeifer, Geschäftsführer des TSV 1860, steht dem Vorschlag laut AZ positiv gegenüber.

Neues aus der Sportstadt Krefeld…

Einst überraschte Mikhail Ponomarev mit der Aussage, er wolle Krefeld “wieder zu einer national anerkannten Sportstadt” machen. Bereits sein Engagement bei den Krefeld Pinguinen (Eishockey) war eher suboptimal verlaufen. Nun setzte Ponomarev dies beim KFC Uerdingen gnadenlos fort. Inzwischen wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und ein Investor aus Armenien übernahm die Anteile des russischen Geschäftsmannes. Dennoch folgte bereits der nächste Rückschlag: Heute zeigte Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth “Masseunzulänglichkeit” an, also eine Insolvenz in der Insolvenz. Konkret heißt das, dass möglicherweise nicht mehr alle angefallenen Verbindlichkeiten seit Beginn der Insolvenz bedient werden können.

Noch ist der Spielbetrieb bis Saisonende beim KFC Uerdingen nicht gesichert. Schwere Zeiten für Trainer Stefan Krämer und sein Team.

Löwenfreund Tempel München

An Sponsoren mangelt es dem TSV 1860 München wahrlich nicht. Einer davon ist das Tattoo- und Piercingstudio Tempel München. Warum er sich trotz Corona und vereinspolitischer Differenzen für eine finanzielle Unterstützung der KGaA entschloss, erläutert Tempel- und sechzger.de-Gründer Stephan im heutigen Interview.

Sieg gegen Leverkusen vor 20 Jahren

In der Saison 2000/01 war der TSV 1860 noch auf der europäischen Bühne vertreten und maß sich in der 1. Bundesliga mit den besten Vereinen des Landes. Wie die Zeiten sich doch ändern… Heute vor 20 Jahren sorgte Markus Schroth mit seinem späten Treffer für einen 1:0 Sieg gegen Bayer Leverkusen.

Kranzniederlegung durch den TSV 1860 München

Nachdem gestern bereits die Münchner Löwen mit einem Kranz am Grünwalder Stadion dem verstorbenen Peter Grosser gedachten, folgte nun heute auch der TSV 1860 München. Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel gedachten gemeinsam mit Trainer Michael Köllner an derselben Stelle stellvertretend für den Verein mit einem weiteren Kranz dem Meisterlöwen. Neben den Stimmen der drei gibt es auch eine schöne Bildergalerie.

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