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Sechzig um Sieben: Vier richtungsweisende Spiele

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Sechzig um Sieben: Spieltag gegen die Schwabenritter

Nicht nur auf das Regionalliga-Team des TSV 1860 München wartet am Samstag um 14:00 Uhr das wichtige Heimspiel gegen die SpVgg Ansbach. Auch die Amas, die Dritte und die Vierte haben in den nächsten Tagen richtungsweisende Begegnungen vor der Brust. In Sechzig um Sieben fassen wir wie gewohnt alles Wichtige vom Vortag für Euch zusammen.

Wunschaufstellungen für Ansbach

Hängt den Löwen die Niederlage in Burghausen noch in den Köpfen? Der Chancenwucher der Vorwoche führte bei den Löwenfans jedenfalls zu reichlich Diskussionen. Welche Spieler stehen Alper Kayabunar diesmal zur Verfügung? Kehren Lasse Faßmann, Michael Eberwein, Moritz Seiffert und Vitus Eicher zurück? Sind Felix Weber und Damjan Dordan nach ihren verletzungsbedingten Auswechslungen wieder fit? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen die SpVgg Ansbach aus?

Amas unter Druck im Sechzger-Duell

Die Löwen-Amas, die ihr letztes Heimspiel gegen Erlbach mit 0:1 verloren hatten, sind in der Bayernliga Süd durch die jüngste 2:5-Pleite beim FC Ismaning auf Tabellenplatz zwölf abgerutscht und damit auf Tuchfühlung mit der Abstiegszone. In Anbetracht von einem Direktabsteiger und vier Releganten ist die U21 des TSV 1860 München beim Heimspiel am heutigen Freitag um 18:60 Uhr gegen den TSV 1860 Rosenheim schon unter Zugzwang. Hier geht’s zum Vorbericht!

Richtungsweisende Spiele für Dritte und Vierte

Während die Dritte der Löwen vielversprechend in die neue Saison gestartet ist, verliefen die ersten paar Partien der 4. Mannschaft eher suboptimal. Am Wochenende stehen die Mannschaften des TSV 1860 III & IV vor richtungsweisenden Spielen für den weiteren Saisonverlauf. Alles Wissenswerte erfahrt ihr hier!

Eisenbahn-Groundhopping in Südeuropa

Unser Leser Dominik aus Koblenz, der auch bereits bei uns im sechzger.de-Talk zu Gast war (Ausgabe 248 am 2. Februar 2026), hat uns einen Erlebnisbericht zum Groundhopping mit der Eisenbahn in Südeuropa gesendet. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen! Hier geht’s zum Artikel!

Veranstaltungstipp für den 12. Oktober

Die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 ist in der übernächsten Woche als Kooperationspartner an einer Veranstaltung beteiligt, die wir besonders unseren historisch interessierten Leser*innen – aber auch allen anderen Löwenfans – ans Herz legen möchten. Am Montag, den 12. Oktober 2026, also am Abend vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth findet ab 19.30 Uhr im Stadion an der Schleißheimerstraße ein Themenabend unter dem Titel “Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Sportler in München bis 1933 und danach” statt. Alles Wichtige zur Veranstaltung lest ihr hier!

Top-informiert ins Wochenende

Damit geht ihr wieder top-informiert in den letzten Arbeitstag der Woche. Heute erwarten Euch unter anderem das Schiedsrichter-Portrait, der Bericht aus der sicherlich spannenden Löwenrunde und vieles mehr. Wir sehen uns heute bei den Amas oder spätestens morgen im Grünwalder Stadion!

Veranstaltungstipp für den 12. Oktober

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Die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 ist in der übernächsten Woche als Kooperationspartner an einer Veranstaltung beteiligt, die wir besonders unseren historisch interessierten Leser*innen – aber auch allen anderen Löwenfans – ans Herz legen möchten. Am Montag, den 12. Oktober 2026, also am Abend vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth findet ab 19.30 Uhr im Stadion an der Schleißheimerstraße ein Themenabend unter dem Titel “Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Sportler in München bis 1933 und danach” statt. Der Eintritt ist frei, es wird aber um eine Reservierung per Email gebeten.

Teil der Ausstellung auf dem Wittelsbacher Platz

Die Veranstaltung in der Schleißheimerstraße gehört zum Begleitprogramm der Freiluft-Ausstellung “Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdisch Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach”. Diese Ausstellung ist aktuell noch bis Sonntag, den 25. Oktober am Wittelsbacher Platz zu sehen. Alle Infos dazu findet Ihr auf der Website Jüdische Sportstars.

Teilnehmer beim Themenabend

Am Themenabend am 12.10. beteiligt sind Astrid Freyeisen, Redakteurin des Bayerischen Rundfunks und Autorin des
Podcasts “Mein Opa, die Nazis und Olympia”, Anton Löffelmeier von der Abteilung Vereinsgeschichte beim TSV 1860 München,
Andreas Wittner von der Kurt Landauer Stiftung und Dr. Maximilian Strnad vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Den Einführungsvortrag (“Prekäre Zugehörigkeit. Jüdisches Leben in München in den 1920er Jahren”) hält Dr. Andreas Heusler, das Schlusswort spricht Frank Schleicher von der evang. Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Die Musikalische Gestaltung übernimmt die Sängerin und Schauspielerin Vivian Kanner.

Hintergrund der Ausstellung des Themenabends

Die jüdischen Mitglieder in den Münchner Sport- und Turnvereinen aus der Zeit vor 1933 sind heute meist vergessen und aus der Vereinserinnerung verschwunden. Nach 1933 wurden sie aus den Vereinen hinausgedrängt und verfolgt. Viele von ihnen wurden in den Konzentrationslagern ermordet. Einige konnten emigrieren. Ihre Erfolge und Verdienste finden in kaum einer Vereinschronik Erwähnung. Damit ist auch das Wissen um die Bedeutung jüdischer Sportler und Sportlerinnen für die Entwicklung der Sportstadt München verloren gegangen. Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft spielten Fußball, Hockey, Tennis und Wasserball. Sie hatten Leitungsfunktionen in Vereinen und Verbänden inne und sie unterstützten ihre Vereine beim Ausbau der Sportstätten und Trainingsplätze. Im Gespräch werden beispielhaft Biografien jüdischer Sportler vorgestellt. Es werden Recherchemöglichkeiten und Quellen aufgezeigt und Projekte vorgestellt. Ein
Fokus liegt dabei darauf, wie in den Vereinen und in der Stadtgesellschaft Erinnern und Erinnerungsarbeit stattfinden kann.

Veranstaltet wird das Ganze von:

!Nie Wieder – Erinnerungstag im Deutschen Fußball

In Kooperation mit:

TSV München von 1860 e.V. Abteilung Vereinsgeschichte
Kurt Landauer Stiftung e.V.
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau
DFB-Kulturstiftung
Fanprojekt München
Stadion an der Schleißheimerstrasse.

Amas gegen Rosenheim unter Zugzwang

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Amas Rosenheim

Die Löwen-Amas, die ihr letztes Heimspiel gegen Erlbach mit 0:1 verloren hatten, sind in der Bayernliga Süd durch die jüngste 2:5-Pleite beim FC Ismaning auf Tabellenplatz zwölf abgerutscht und damit auf Tuchfühlung mit der Abstiegszone. In Anbetracht von einem Direktabsteiger und vier Releganten ist die U21 des TSV 1860 München beim Heimspiel am Freitag gegen den TSV 1860 Rosenheim schon unter Zugzwang. Mit einem Heimsieg könnten sich die kleinen Sechzger wieder ins Mittelfeld des Klassements absetzen, bei einer weiteren Niederlage ist der Kampf um den Klassenerhalt bereits vor der Winterpause eröffnet.

Fehler werden gnadenlos bestraft

Nach der bitteren 2:5-Niederlage in Ismaning, bei der sein Team bereits nach 15 Minuten mit 0:3 zurücklag, hatte Trainer Christoph Rech Folgendes gesagt:

“Es ist sehr bitter, dass unsere Fehler immer gnadenlos vom Gegner bestraft werden. Es hilft aber nichts. Wir werden weiterarbeiten und uns hoffentlich im nächsten Spiel gegen Rosenheim zu Hause mit einem Sieg belohnen.”

Entsprechend bedeutungsvoll ist die nächste Partie für die Löwen-Amas, die sich am Freitag ab 18:60 Uhr über die Unterstützung möglichst zahlreicher Löwenfans auf dem Fünferplatz an der Grünwalder Straße 114 freuen würden.

Richtungsweisendes Sechzger-Duell

Auch für die Sechzger aus Rosenheim verläuft die Saison 2026/27 bislang durchwachsen. Zuletzt gab es eine 1:3-Niederlage zu Hause gegen Kottern, ein 1:1 beim FC Schwaig und eine 2:4-Pleite in Ismaning. Der letzte Rosenheimer Sieg datiert noch von Anfang September. Aufzupassen gilt es bei den Gästen vor allem auf Top-Torjäger Edis Muhameti, der alleine zehn der 17 Rosenheimer Treffer erzielt hat. Wie der Kader der Löwen-Amas am Freitag genau aufgestellt ist, entscheidet sich erst am Spieltag und nach dem Abschlusstraining der ersten Mannschaft am späten Freitagvormittag. Das Potenzial der U21 ist aber auf jeden Fall groß genug, um mit einem Heimsieg die Weichen in Richtung einer entspannten weiteren Saison zu stellen. Dafür müssen sich die U21-Kicker aber vor allem vor dem gegnerischen Kasten wieder öfter für den Aufwand belohnen.

TSV 1860 III & IV vor richtungsweisenden Spielen

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1860 III IV

Während die Dritte der Löwen vielversprechend in die neue Saison gestartet ist, verliefen die ersten paar Partien der 4. Mannschaft eher suboptimal. Am Wochenende stehen die Mannschaften des TSV 1860 III & IV vor richtungsweisenden Spielen für den weiteren Saisonverlauf.

TSV 1860 III & IV vor richtungsweisenden Spielen

Vier Siege, zwei Remis, Platz drei in der Tabelle – so die bisherige Bilanz der 3. Mannschaft des TSV 1860 in der laufenden Spielzeit. Am Samstag (15.30 Uhr, Sechserplatz) kommt es nun zum Duell mit dem ebenfalls noch ungeschlagenen SV Lohhof (2-4-0). Sollten sich die Löwen durchsetzen, darf man weiterhin in Richtung Tabellenspitze schielen.

Für den SV Lohhof, der einst noch mit der 1. Mannschaft der Löwen in der Bayernliga seine Kräfte maß, geht es darum, den Anschluss ans obere Drittel der Kreisliga-Tabelle zu halten.

Kann sich die Vierte von den Abstiegsrängen distanzieren?

Weniger gut lief es bisher für die Vierte des TSV 1860, die zuletzt eine Niederlage bei der U23 des MSV Bajuwaren einstecken musste und auf den Relegationsplatz abrutschte. Am Samstag (17.30 Uhr, Sechserplatz) empfängt der TSV 1860 IV den BSC Sendling, der aktuell mit vier Punkten zwei Zähler hinter den Löwen liegt. Um das Abrutschen in die Abstiegszone zu vermeiden, muss also unbedingt gepunktet werden.

Groundhopping mit der Eisenbahn in Südeuropa

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Groundhopping Eisenbahn Südeuropa

Unser Leser Dominik aus Koblenz, der auch bereits bei uns im sechzger.de-Talk zu Gast war (Ausgabe 248 am 2. Februar 2026), hat uns einen Erlebnisbericht zum Groundhopping mit der Eisenbahn in Südeuropa gesendet. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

OS Belenenses und die Parallelen zu 1860

36°C, ein wunderschönes, aber viel zu großes Stadion, Pokale und eine Menge Tradition. Ein Verein, dessen Fans die Höhen und Tiefen durchmachten und trotzdem zu Tausend auf den Rängen versammelt sind. Sie sind wieder da, nach Jahren des Rechtstreits zwischen Verein und sportlicher Gesellschaft ging vor einigen Jahren ebenjene Bankrott, lockte zuvor trotz Profifußballs nur wenige Hundert ins Stadion, während in Liga sechs vierstellig die Massen ins sportliche Rund strömten. Diese Geschichte ist – bei aller Ähnlichkeit – nicht uns, sondern Os Belenenses widerfahren und spielt sich zwischen Hochglanzfußball zweier Vereine in Lissabon ab. Am Startpunkt der großen Reise auf Stahl und Schwellen, wäre dieses Spiel – allein deswegen – ganz oben auf der Liste gestanden, selbst wenn Sporting oder Benfica gespielt hätten.

Hopping-Stationen vor dem Abflug

TP 553, Flughafen BER, Piste 24L – Zwei Spiele unserer großen Hopperreise liegen bereits hinter uns. Es begann mit dem Landespokalspiel zwischen dem VfB Krieschow und dem Gastgeber aus der 7. Liga, SG Einheit Zepernick an der nördlichen Grenze zu Berlin. Während das Ordneraufgebot im Stadion der Jugend einem Regionalligaspiel glich, konnte der DFB Pokal Teilnehmer in einem wenig beschaulichen, ruppigen Spiel mit einem 0:4 das Weiterkommen für sich sichern. Nett anzuschauen, die winzige Holztribüne neben der – mutmaßlichen – Sektion Stadionverbot des BFC Dynamo Berlin. Trotz des Alters bot die Konstruktion guten Schutz vor dem kräftigen Schauer, den das Schiedsrichtergespann zum Anlass nahm, vorzeitig zum Pausentee zu pfeifen.

Zu Gast im denkmalgeschützten Mommsenstadion

Ein paar Tage später ging es von Ost nach West in das denkmalgeschützte Mommsenstadion. Zwei Vereine nennen die Spielstätte aus den 30er Jahren ihr Daheim. Zum einen ex Bundesligist Tennis Borussia Berlin und der SC Charlottenburg, der an jenem Abend sein Heimatspiel gegen Berlin Türkspor 1965 bestritt. Ein umkämpftes Match, dass zugunsten von Charlottenburg mit 3:2 ausging.
Für die Härte des Spiels sprach eine Gelb-Rote Karte für den SCC, der zu dem Zeitpunkt mit 2:0 in Führung lag. Innerhalb der zweiten Hälfte nutzte die Mannschaft in schwarz einen Elfmeter nicht, um vorzeitig alles klarzumachen. Trotz Überzahl konnte Türkspor aus dem Chancenwucher nicht viel Ertrag ernten. Der Anschlusstreffer zum 3:2 in der Nachspielzeit kam zu spät, um einen Punkt mitzunehmen.

Mit dem Silberling durch Portugal

Am nächsten Tag in Portugal angekommen durchlebten wir erstmal das übliche Prozedere, wenn auch die Beschilderung zum Gepäck-Pick-Up viel Aufmerksamkeit erforderte. Nach einem Tag Stadt anschauen und Bootsfahrt war es dann am Sonntag soweit: Um 11:00 sollte der nächste Länderpunkt im Estádio Nacional eingetütet werden. Mein Freund und ich stiegen an jenem Morgen in silberne Wellblechbüchsen, wie man sie stilähnlich auf dem deutschen Schienennetz zuletzt in den 90ern herrumfahren sah. Einen hämischen Vergleich zur BRITA Arena in Wiesbaden bleibt an der Stelle erspart.

Der heruntergerockte Zug, der uns in gemächlichen Tempo die Küste entlang zum Ziel brachte, hatte jedoch seinen eigenen Charme. Ein Piktogramm, dass den “Surfbrettbereich” des Zuges markierte, fiel einem beim Einstieg besonders ins Auge.
Knapper angekommen als geplant, konnten wir kostenfrei das ehemalige Nationalstadion über die offene Ostseite betreten. Von dort aus konnte man auf die sonnengebadete Haupttribüne schauen, die mittels Zelten unterhalb des schlichten Gebäudes aus den 40er Jahren am oberen Rand, minimalst beschattet worden war. Besonders ansprechend und auffällig sind die gebeugten Betonflutlichtmasten unter denen hübsche Toilettenhäuschen stehen, welche sich ebenfalls im Ursprungszustand befinden.

Einst internationaler Glanz – heute dritte Liga

Aus dem Spielertunnel, der – ebenfalls auffällig – rechts neben dem Nordtor unter dem Grün verschwindet, traten einst vor 60 Jahren 22 Mann aus Glasgow und Mailand zum Europapokalfinale 1966/1967 an. Mit 45.000 verkauften Tickets war die Partie am 25. Mai 1967 ausverkauft. Am Ende triumphierte die Mannschaft in grün-weiß mit 1:2.

Nicht ganz ausverkauft war das Spiel um die Tabellenspitze in der portugiesischen, dritten Liga. Verteilt auf die im Schatten liegenden Ränder und die Haupttribüne besuchten in etwa geschätzt 2.000 Besucher:innen das sportlich wenig ansprechende Match. Eine Flanke aus dem Halbraum gegen Ende der Spielzeit, markierte den Siegtreffer für die Gastgeber:innen. Neben eines Lattenkrachers mitte der zweiten Hälfte sollte as kostenlos angebotenene Wasser und der durchgehende, ordentliche Support, sogar mit Wechselgesängen aus den Heimbereichen, nicht unerwähnt bleiben. Die Supporter:innen haben trotz knallender Mittagssonne gut abgeliefert und auch die Gastmannschaft wurde von ihren Fans mit Sprechchören hörbar angefeuert.
Grüße möchte ich an die Herren ausrichten, die mich auf der Rückfahrt an der Bahnstation auf mein Löwentrikot ansprachen. Auf die Löwen!

Ein Deja-vu mit Vitor Pereira

Abends ab “Lisboa Oriente” fuhr der InterCity für keine 30€ p.P. in der 2. Wagenklasse, gut klimatisiert, mit integriertem Sitzplatz uns nach Porto. Wegen der Königsklassenspiele stand die Planung sowieso auf wackligen Beinen, da der Spielplan für Portugal und Spanien erst neun Tage vor Abflug endgültig terminiert wurde. Da waren die Hotels und Zugfahrten aus Angst vor exorbitant ansteigenden Preisen schon gebucht.

Nicht unerwähnt soll aber der Besuch einer netten Lokalität in Porto sein. Als wir die Bestellung unseres Abendessens aufgaben, trug ich weiterhin das Sechzgertrikot aus der Saison 2016/2017, dass ich noch am Vormittag zum Spiel anhatte. Auch der Kellner sprach mich darauf an und zeigte mir prompt ein Foto von sich und Vitor Pereira, der dem FC Porto zur zweimaligen Meisterschaft verhalf. Das aufkommende Trauma spülte ich sogleich mit einer leckeren Sangria herunter. Der Gaston betonte dabei seine Sympathie zu den Löwen und wünschte uns weiterhin viel Erfolg! Obrigado!

Und weiter geht’s nach Spanien

Am frühen Morgen ging es ohne Spiel in Porto oder Braga, aber natürlich wieder mit dem Zug, nach Vigo in Spanien. Auch jene Fahrt im lokbespannten zwei Wagen EuroCity in die spanische Grenzstadt verlief pünktlich, bei wieder günstigen Preisen. Einziges Manko war ein nicht ausgerufener Schienenersatzverkehr, der aber schon vor dem letzten Bahnhof in Valenca auf uns wartete. To be continued…

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Jahren erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand I
Groundhopping Thailand II
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien I
Groundhopping Albanien II (Teil 1 / Teil 2)
Groundhopping Schweden (Teil I / Teil II)
Groundhopping Finnland
Groundhopping Norwegen
Groundhopping Litauen
Groundhopping Lettland
Groundhopping Kanada
Groundhopping Sri Lanka
Groundhopping Moldawien
Groundhopping Belgien & Luxemburg
Groundhopping Mexiko (Teil I / Teil II)

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – SpVgg Ansbach

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wunschaufstellungen trikot tsv 1860

Hängt den Löwen die Niederlage in Burghausen noch in den Köpfen? Der Chancenwucher der Vorwoche führte bei den Löwenfans jedenfalls zu reichlich Diskussionen. Welche Spieler stehen Alper Kayabunar diesmal zur Verfügung? Kehren Lasse Faßmann, Michael Eberwein, Moritz Seiffert und Vitus Eicher zurück? Sind Felix Weber und Damjan Dordan nach ihren verletzungsbedingten Auswechslungen wieder fit? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen die SpVgg Ansbach aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – SpVgg Ansbach

Thomas Spiesl

Bei Thomas kehrt Routinier Vitus Eicher ebenso ins Team zurück wie Lasse Faßmann, Michael Eberwein und Fabio Wagner. Emre Erdogan wird nach seiner Schulterverletzung aus dem Training zunächst geschont, zudem müssen Bachmann, Dordan, Ott und Dressel zunächst auf die Bank. Auf rechts bekommt Cristian Leone eine Bewährungschance.

Christian Jung

Vitus Eicher steht auch bei Christian im Löwentor, die Innenverteidigung bilden Felix Weber und Eric Uhlmann. Auf der Doppelsechs agieren Dordan und Dressel, Tunay Deniz gibt den Zehner. Im Angriff ersetzt Michael Eberwein den zuletzt glücklosen Florian Niederlechner.

Peter Gratz

Paul Bachmann steht bei Peter weiter zwischen den Pfosten, in der Innenverteidigung kehrt Lasse Faßmann in die Startelf zurück. Kapitän Dennis Dressel darf ebenso eine Pause einlegen wie Raphael Ott und Florian Niederlechner. Der wieder genesene Michael Eberwein soll im Sturm für Gefahr sorgen.

Thomas Enn

Auch Thomas setzt auf Paul Bachmann im Löwentor und beordert Lasse Faßmann zurück in die Innenverteidigung. Damjan Dordan und Flo Niederlechner müssen auf die Bank, Michael Eberwein darf sein Glück im Angriffszentrum versuchen.

Florian Buch

Bei Flo bleibt diesmal für Felix Weber nur ein Bankplatz übrig und auch Damjan Dordan und Florian Niederlechner stehen diesmal nicht in der Startelf. Dressel und Deniz bilden die Doppelsechs, Wagner und Erdogan kommen über die Flügel und Ott soll hinter der einzigen Spitze Michael Eberwein das Spiel machen.

Stefan Kranzberg

Mit zwei Stürmern versucht Stefan zu drei Punkten zu kommen. Im 4-4-2 mit Raute gibt Dennis Dressel den Sechser, während Tunay Deniz seine Kreativität hinter der Doppelspitze Eberwein (Routine) und Wagner (Schnelligkeit) einbringen soll.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: quicklineup.com
Titelbild: Societas

Sechzig um Sieben: Mang und Krause im Dialog

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Löwen Sechzig um Sieben

Den Wiesnbesuch der Löwen nutzten Präsident Gernot Mang und Oberbürgermeister Dominik Krause, um in Dialog bezüglich der Zukunft des Grünwalder Stadions zu treten. Eins ist klar: Das Momentum hinsichtlich des Ausbaus war noch nie so gut wie aktuell.

Dialog zum Stadion im Hacker-Zelt mit Krause und Mang

Beim traditionellen Mannschaftstermin des TSV 1860 München auf dem Oktoberfest stand nicht nur die sportliche Form im Fokus. Die Presserunde auf der Wiesn wurde schon fast zum Stadion-Gipfel im Hacker-Zelt. Beim Pressegespräch, bei dem auch sechzger.de zugegen war, tauschten sich Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause und Löwen-Präsident Gernot Mang intensiv über die Zukunft des Sechzger-Stadions und die Münchner Olympia-Bewerbung aus. Die Zeichen stehen auf Zusammenarbeit – und Aufbruchstimmung.

Zuschüsse fürs Grünwalder Stadion als Olympia-Startschuss?

Der Zuschlag für München, sich als deutsche Bewerberstadt um die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder gar 2044 zu bemühen, hat viel Bewegung in die politische Landschaft der Landeshauptstadt gebracht. Es wird viel geredet, gefordert und gemutmaßt. Ein Name fällt aber immer und immer wieder: das Grünwalder Stadion. Während OB Krause und MP Söder den Etappensieg im Fünfer-Looping gefeiert haben und die Löwenmannschaft mit Präsidium und weiteren Verantwortlichen im Hacker-Zelt auf die Münchner Polit-Prominenz traf, hat die Abendzeitung mit Münchner Abgeordneten aus Bundes- und Landtag gesprochen. Dabei kamen einige für Löwenfans ermutigende Aussagen heraus.

1860 – Ansbach: Schiedsrichter Grund im Portrait

Drittligaerfahrung bringt der Schiedsrichter mit, der am Samstag (14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) das nächste Heimspiel der Löwen in der Regionalliga Bayern gegen die SpVgg Ansbach pfeifen wird. Felix Grund ist der Mann an der Pfeife, den wir Euch nachfolgend ein wenig näher vorstellen wollen.

Senioren E siegen auswärts

Die Ü60 der Löwen, die diese Saison als Spielgemeinschaft mit dem FC Unterföhring und dem SC Bogenhausen bestreitet, gewann am gestrigen Abend ihr Auswärtsspiel beim SV Waldperlach nach zwischenzeitlichem 1:2-Rückstand noch mit 3:2.

Stadion-Gipfel im Hacker-Zelt mit Krause und Mang

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Beim traditionellen Mannschaftstermin des TSV 1860 München auf dem Oktoberfest stand nicht nur die sportliche Form im Fokus. Die Presserunde auf der Wiesn wurde schon fast zum Stadion-Gipfel im Hacker-Zelt. Beim Pressegespräch, bei dem auch wir zugegen waren, tauschten sich Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause und Löwen-Präsident Gernot Mang intensiv über die Zukunft des Sechzger-Stadions und die Münchner Olympia-Bewerbung aus. Die Zeichen stehen auf Zusammenarbeit – und Aufbruchstimmung.
Es war eine Runde, die den Fans des TSV 1860 München durchaus Hoffnung machen dürfte. Zwischen Maßkrug und Hendl demonstrierten Münchens Stadtoberhaupt und der e.V.-Präsident eine bemerkenswerte Einigkeit. Im Zentrum der Gespräche: Das Grünwalder Stadion, der Breitensport und die Chance, die eine deutsche Olympia-Bewerbung für Giesing mit sich bringen könnte.

Stadion-Gipfel im Hacker-Zeit: Olympia als Turbo für die Infrastruktur

Für den TSV 1860 könnte die olympische Bewerbung der Stadt zum entscheidenden Hebel in der Stadionfrage werden. Oberbürgermeister Krause betonte die übergeordnete Bedeutung des Großevents: „Olympia bringt einen gewaltigen Schub für die Infrastruktur, und das bringt auch den Breitensport voran.“

Auch wenn der Freistaat bei der Finanzierung des Sechzger-Stadions laut Krause „bisher noch nicht im Boot“ sei, rechnet sich die Stadt durch die Bewerbung umfassende finanzielle Unterstützung von Bund und Land aus. Dies betreffe viele Investitionsmaßnahmen, etwa den Ausbau der U-Bahn und des Olympischen Dorfes. Die bisherigen Rückmeldungen vom Bund seien „sehr positiv“.

Zeitdruck könnte in diesem Fall zum Vorteil für die Löwen werden. Im Frühjahr startet der Vorprozess des IOC. Krause gibt sich pragmatisch: „Wenn es hier das Go gibt, müssen wir loslegen. Mit den Planungen muss man gleich anfangen. Für die Stadt ist das gut, da Großprojekte dann schnell umgesetzt werden können, wenn es Zeitdruck gibt.“

Mang: „Die olympische Bewerbung ist für Sechzig Gold wert“

Präsident Gernot Mang sieht in dieser Entwicklung eine riesige Chance für den gesamten Verein. „Für Sechzig ist die olympische Bewerbung Gold wert“, so Mang. Er verwies dabei nachdrücklich auf die vielfältigen Abteilungen des Vereins abseits des Profifußballs: „Wir stehen für Breitensport, wie Boxen, Rhythmische Sportgymnastik, Leichtathletik und vieles mehr. Es geht auch darum, Olympioniken zu fördern.“

Der nächste konkrete Schritt für den Verein ist nun der Bauvorentscheid, um einen verlässlichen Zeitplan für das Stadionprojekt festzulegen. Dabei setzt Mang auf die Fortführung der guten Beziehungen ins Rathaus: „Mit Dieter Reiter war das Verhältnis schon gut, es wurde zusammen die Machbarkeitsstudie gemacht. Diese gute Zusammenarbeit setzt sich jetzt mit seinem Nachfolger fort.“

„Gänsehaut“ und Vorfreude auf die 30er Jahre

Dass die Chemie zwischen den neuen Amtsinhabern stimmt, wurde im Hacker-Zelt deutlich. Krause gab das Lob direkt zurück: „Der Amtswechsel auf dich hat dem Austausch sehr gut getan“, richtete er das Wort an Mang. Bereits vor Krauses Wahl habe man in engem Kontakt gestanden.

Als direkter Anwohner des Grünwalder Stadions hat der Oberbürgermeister zudem eine ganz persönliche Perspektive auf Giesing:

„Ich freue mich als Nachbar des Stadions, wenn es ausgebaut wird und die Stimmung im Viertel noch besser wird. Die Stimmung an den Spieltagen ist fantastisch. Wenn wir dann noch Olympia in dem Stadtteil haben – das werden gute 30er Jahre.“

Eine Vision, die bei Gernot Mang sichtlich Eindruck hinterließ: „Jetzt habe ich Gänsehaut.“

Stadionkommission und ein begehrtes Geschenk

Zur konkreten künftigen Zuschauer-Kapazität auf Giesings Höhen wollte sich Krause auf der Wiesn noch nichts entlocken lassen. Er habe die Pläne noch nicht im Detail gesehen und treffe sich demnächst mit der Stadionkommission sowie dem Referat für Bildung und Sport, um sich auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Die Kommunikation in dieser Sache laufe zudem stark über die Kommission und Bürgermeisterin Verena Dietl.

Ganz ohne greifbares Ergebnis ging der Oberbürgermeister an diesem Nachmittag aber nicht nach Hause. Von den Löwen erhielt er eines der begehrten Sondertrikots aus dem DFB-Pokal. Krauses Versprechen zum Abschluss der Presserunde: „Das Trikot bekommt einen Ehrenplatz.“

 

Zuschüsse fürs Grünwalder Stadion als Olympia-Startschuss?

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powerhouse machbarkeitsstudie tsv 1860 grünwalder stadion

Der Zuschlag für München, sich als deutsche Bewerberstadt um die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder gar 2044 zu bemühen, hat viel Bewegung in die politische Landschaft der Landeshauptstadt gebracht. Es wird viel geredet, gefordert und gemutmaßt. Ein Name fällt aber immer und immer wieder: das Grünwalder Stadion.

Während OB und MP den Etappensieg im Fünfer-Looping gefeiert haben und die Löwenmannschaft mit Präsidium und weiteren Verantwortlichen im Hacker-Zelt auf die Münchner Polit-Prominenz traf, hat die Abendzeitung mit Münchner Abgeordneten aus Bundes- und Landtag gesprochen. Dabei kamen einige für Löwenfans ermutigende Aussagen heraus.

CSU-Mandatare fordern Geld fürs GWS

Stephan Pilsinger (CSU) – Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis München-West/Mitte – fordert Rückendeckung von Bund und Land für die Münchner Bewerbung. Er fordert ein Zeichen zu setzen und hat auch schon ein geeignetes Ziel im Auge: “Zeitnah angehen könne man zum Beispiel das Grünwalder Stadion, sagt Pilsinger: ‘Da sind die Planungen schon weit. Hier könnten Bund und Freistaat ein Signal senden, dass sie wirklich bereit sind, zu investieren.’ Für das Nürnberger Max-Morlock-Stadion hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angekündigt, die Hälfte der Kosten zu übernehmen. Eine ähnliche Zusage müsse es nun auch für das Grünwalder Stadion geben, fordert Pilsinger.”

In die gleiche Kerbe schlägt sein Kollege Hans Theiss (CSU), Abgeordneter im Bundestag für den Wahlkreis München-Nord: “Ich fordere, dass auch der Bund beim Grünwalder Stadion jetzt massiv mitfinanziert”.

Grüne sehen Zugzwang, SPD tritt auf die Bremse

Auch die Grünen haben das Thema GWS auf dem Schirm. Im Landtag soll es am Mittwoch um die Sanierung von Stadien und Sportstätten gehen. “Die Grünen fordern per Dringlichkeitsantrag, dass Stadt, Freistaat und Bund dazu Gespräche führen. Finanzierungszusagen müsse es auf jeden Fall vor 2029 geben, also bevor das IOC seine Entscheidung trifft, sagt der Grünen-Abgeordnete [und Löwen-Fan] Maximilian Deisenhofer.” Besonderes Tempo sei beim Giesinger Stadion und der Ruderregatta in Oberschleißheim geboten.

Auf die Euphoriebremse tritt hingegen der Giesinger SPD-Abgeordnete Sebastian Roloff (SPD), der über die Landesliste in den Bundestag eingezogen ist. “Doch wie viel mehr Geld fließt tatsächlich, bevor München den Zuschlag bekommt? ‘Einen Olympia-Sondertopf wird es vor der Vergabe nicht geben’, ist sich Roloff sicher. Er sagt außerdem: ‘Den brauchen wir hier in München auch nicht. Das Olympische Dorf und der Ausbau des Nahverkehrs sind Projekte, die die Stadt ohnehin braucht, und dafür gibt es die Bundesprogramme. Dafür, dass München dafür Priorität bekommt, setze ich mich ein.'” Laut AZ ist er mit dieser Einschätzung nicht allein.

Vorsichtiger Optimismus als Mittel der Wahl

Es kommt jedenfalls Bewegung in die Sache und damit auch in die Finanzierungsfrage rund um den Stadionsausbau am Giesinger Berg. Vorsichtiger Optimismus ist wahrscheinlich angebracht. Mit nuancierten Gefühlsausdrücken kennt sich der Löwenkosmos aber bekannterweise weniger gut aus. Wir werden sehen…

Der Mann an der Pfeife (gegen Ansbach): Felix Grund

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Drittligaerfahrung bringt der Schiedsrichter mit, der am kommenden Samstag (14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker) das nächste Heimspiel der Löwen in der Regionalliga Bayern gegen die SpVgg Ansbach pfeifen wird. Felix Grund ist der Mann an der Pfeife, den wir Euch nachfolgend ein wenig näher vorstellen wollen.

Viel Erfahrung trotz jungen Alters

Aus Haidlfing im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau kommt der erst 26jährige Schiri, der auf 26 Einsätze in der 3. Liga, 48 in der Regionalliga Bayern und weitere 27 Spiele im ambitionierten Amateur- und Jugendfußball als Spielleiter zurückblicken kann. Mit durchschnittlich 4,3 gezeigten Gelben Karten pro Spiel, ist er eher unterdurchschnittlich streng. In mehr als jeder siebten Partie zeigt er Gelb-Rot, relatv oft. Einen glatten Platzverweis verhängt er bislang hingegen nur alle 15 Spiele. Und mit 39 Strafstößen, die er in den genannten 146 Spielen gepfiffen hat, bewegt er sich im Mittel der Zunft in schwarz.

Dritte Liga – aber nie die Löwen gepfiffen

In der 3. Liga kam er erstmals am 1. September 2024 bei einem Spiel zwischen Hannover 96 II und dem SC Verl zum Einsatz, das in der großen HDI-Arena vor 2.000 Zuschauern von den Gästen mit 2:1 gewonnen wurde. Warum er – aufgrund seiner bayerischen Herkunft – zwar noch nie die erste Mannschaft des TSV 1860, hingegen in der vergangenen Saison dreimal den FC Schweinfurt in der Drittklassigkeit gepfiffen hat, ist uns nicht vollständig klar. Den “Schnüdeln” hat er jedenfalls wenig Glück gebracht: Niederlagen in Aachen und Havelse (bzw. Hannover) sowie ein 0:3 im Sachs-Stadion gegen den MSV Duisburg waren die Ausbeute der Mainfranken unter der Leitung von Felix Grund. Den Amas ist er in seiner Karriere als Schiedsrichter schon begegnet: Vor gut vier bzw. fünf Jahren bei Spielen gegen die Zweitvertretungen vom FC Ingolstadt und Jahn Regensburg, die 1860 allerdings beide nicht gewinnen konnte.

Als Vierter Offizieller in Giesing

Ganz grundsätzlich kennt Felix Grund die Atmosphäre, die auf Giesings Höhen herrscht, wenn 1860 spielt und ihn also auch am Samstag erwartet, schon recht gut. Achtmal war er dort in den letzten drei Jahren in der 3. Liga als Vierter Offizieller zwischen den Trainerbänken im Einsatz. Nur beim ersten Mal (im September 2023 gegen Aue) kassierten die Löwen dabei eine Niederlage. Dreimal gingen die Löwen als Sieger vom Platz (gegen Freiburg II, Haching und Cottbus) und viermal endete das Spiel unter der Beobachtung von Grund Remis. Zuletzt am 12. April diesen Jahres bei einem 2:2 gegen Jahn Regensburg.

Wer Interesse hat, den Mann an der Pfeife für den kommenden Samstag ein wenig näher kennenzulernen, dem legen wir einen Beitrag von vor zwei Jahren auf niederbayernTV ans Herz, der hier abgerufen werden kann.

Die Linienrichter gegen Anspach

Als Assitenten fungieren beim Spiel der Löwen gegen den Aufsteiger aus der Hauptstadt Mittelfrankens Raphael Salzberger (22) aus Mühldorf am Inn und Patrick Meixner (wahrscheinlich 27 Jahre alt) aus Friedberg bei Augsburg.

Raphael Salzberger

Der noch sehr junge Salzberger hat in dieser und der vergangenen Saison schon zehn Spiele in der Regionaliga Bayern als Schiri verantwortet. Als Linienrichter sogar noch drei mehr und auch schon drei Partien im Sechzgerstadion. Allerdings spielten da jeweils die kleinen Roten vor einer handvoll Verwirrter – was man definitiv nicht mit einem Löwenheimspiel vergleichen kann. Für ihn wird das also eine ganz neue Erfahrung.

Patrick Meixner

Der Kollege auf der anderen Seite des Spielfeld ist auf jeden Fall schon etwas älter, wenn sich sein exaktes Alter auch – trotz eingehender Recherche – nicht exakt ermitteln ließ. Als Hauptschiedsrichter ist die höchte von ihm gepfiffene Liga die Landesliga, wo er aber schon auf 48 Einsätze zurückblickt. Als Assistent fungierte er in der Regionalliga Bayern seit 2021 43 Mal. Die Löwen waren daran noch nicht beteiligt. Allerdings war er am 27. März 2026 beim 5:0 der Amas gegen Deisenhofen als Linienrichter dabei.

Der Vierte Offizielle

Der Vierte Offizielle wird am Samstag Nachmittag Steffen Stegmann (wahrscheinlich 42 Jahre alt) sein. Er fungiert als BFV-Ehrenamtsreferent im Kreis Aschaffenburg. Mit seinem Namensvetter, dem Zeugwart des TSV 1860, Norbert Stegmann ist er weder verwandt, noch verschwägert.

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Titelbild: Wo ist Felix Grund? Irgendwo im Hintergrund dürfte er sich auf dem Bild aufhalten. Es enstand am 12. April dieses Jahres, als Grund beim 2:2 des TSV 1860 gegen Jahn Regensburg als Vierter Offizieller dabei war.