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sechzger.de Talk 274: Datschis, Wendelstein und Memmingen

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Seit heute Nacht ist sie online, die 274. Folge des sechzger.de-Talks. Dabei sprechen Moderator Peter Gratz, Christian Jung und Thomas Spiesl in kleiner Runde über alles rund um die Löwen. Ganz ungewohnt stand dabei mal wieder der Sport im Vordergrund. Die drei Stadiongänger vom Freitag analysieren das Heimspiel gegen die Datschis vom FC Augsburg II und versuchen Erklärungen zu finden, warum es “nur” zu einem 2:2 reichte.
Nicht zu kurz kommen dabei natürlich die Berichte über alles rund um das Sechzger-Stadion. Freut Euch auf Berichte vom Candid-Platz, aus dem Giesinger Bräu und aus dem Kyso. Nach der Schnellraterunde ging es natürlich noch um die nächsten Aufgaben mit dem Toto-Pokal-Spiel beim FC Wendelstein und dem Regionalliga-Match beim FC Memmingen.

Hier geht’s zum YouTube-Video:

Rückblick auf das letzte Heimspiel

Es war das erste Heimspiel in Freiheit, entsprechend knisterte es schon Stunden vor dem Spiel rund um das Sechzger-Stadion und die Stimmung war bestens. Daran änderte auch das Unentschieden nichts. Peter, Christian und Thomas sahen in der starken ersten Halbzeit viel Potenzial, sprachen aber auch über Verbesserungsmöglichkeiten. Zur sportlichen Analyse ging es dann natürlich wie gewohnt zur BPR-Sitzung an der Tankstelle. Aber hört selbst rein und verfolgt, wie die drei Redakteure den geschichtsträchtigen Tag in Giesing verbracht haben.

Schnellraterunde

Thomas hatte wieder fünf Fragen zu den nächsten fünf Spielen vorbereitet. Der Wendelstein oder FC Wendelstein, 255 Kilometer trennen diese beiden möglichen Ziele. Zudem erfahrt ihr Wissenswertes zu den nächsten beiden Gegnern. So viel sei schon einmal verraten: Peter musste seinen Titel als Serien-Sieger dieses Mal abgeben und Christian verabschiedet sich mit einem triumphalen Erfolg in die kurze Urlaubspause.

Ausblick auf Pokal und Memmingen

Wie gewohnt lief dann ein wenig die Zeit davon. Über die Historie zu den nächsten Spielen wurde trotzdem gesprochen. Christian und Peter werden am Dienstag beim FC Wendelstein dabei sein, am Freitag sind dann Thomas und Peter in Memmingen im Stadion.

Der sechzger.de Talk 274 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibt’s für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

 

DFB-Pokal-Tickets ab Mittwoch im Verkauf

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Die zwei Wege in den DFB-Pokal

Vier Jahre lang mussten die Löwen-Fans warten, ehe die Sechzger wieder im DFB-Pokal vertreten sind. Am Samstag, 22. August 2026, um 18 Uhr empfängt der TSV 1860 in der ersten Runde Holstein Kiel im Grünwalder Stadion und möchte sich dabei den Einzug in die zweite Runde sichern. Am Mittwoch beginnt der Ticketvorverkauf. Alle Dauerkartenbesitzer können ab 10 Uhr von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen. Dann kommen Mitglieder zum Zug, ob es einen freien Verkauf geben wird, darf zumindest bezweifelt werden, dieser wurde aber vorsorglich schon einmal terminiert.

Erinnerungen an einen Pokalabend im Jahr 2022

Es war ein Abend, den viele Löwenfans sicherlich noch in guter Erinnerung haben. Am Freitag, 29. Juli 2022, empfingen die Löwen Borussia Dortmund in der ersten Runde des Pokals. Mit einem Fanmarsch ging es ins Stadion, dort war man beim 0:3 allerdings chancenlos. Die nächste Chance auf ein Pokalmärchen gibt es nun gegen Kiel. Der lang ersehnte Ticket-Verkauf beginnt am Mittwoch, 11. August, um 10 Uhr. Als erstes an der Reihe sind alle Dauerkarten-Besitzer, die von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen können.

DFB-Pokal-Tickets für Dauerkartenbesitzer ab Mittwoch

Ab Mittwoch, 10 Uhr, bis Sonntag 23:59 Uhr kommen Dauerkarteninhaber zum Zug. Die Dauerkartenbesitzer werden per Mail informiert, können dann im Online-Ticketshop 1860tickets.de unter dem Reiter “Reservierte Karten” ihre gewohnten Plätze buchen. Am Sonntag um Mitternacht verfällt das Vorkaufsrecht. Am Montag, 17.8., ab 14 Uhr können dann Mitglieder bis zu vier Tickets buchen. Ein offener Verkauf würde am Mittwoch, 19.8., um 14 Uhr starten. Man kann aber getrost davon ausgehen, dass das Grünwalder Stadion bis dahin längst ausverkauft ist.

Wo gibt es die Tickets?

Die Tickets gibt es in allen Verkaufsphasen wie gewohnt unter www.1860tickets.de , am Ticketschalter in der Grünwalder Straße 114 (Mi. bis Fr., 9-17 Uhr) oder telefonisch über die Tickethotline unter 01806 601860 (0,14 € je Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 € je Minute).

sechzger.de Verlosung: 1 x Sitzplatz für FC Memmingen – TSV 1860

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13.7.2017 FC Memmingen - TSV 1860
13.7.2017 FC Memmingen-TSV 1860, Eckball für die Löwen

Das Auswärtsspiel der Löwen in der Memminger Arena ist seit Tagen restlos ausverkauft. Dennoch hat ein sechzger.de Leser noch die Gelegenheit, live dabei zu sein. Wir verlosen einen Sitzplatz für die Partie des TSV 1860 beim FC Memmingen am Freitag um 18 Uhr!

Verlosung: 1 x Sitzplatz für FC Memmingen – TSV 1860

Was Ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen? Ganz einfach! Beantwortet einfach folgende Frage im Kommentarbereich:

Wie endete das Gastspiel der Löwen in Memmingen am 1. Spieltag der Saison 2017/18, nachdem die Löwen erstmals in die Regionalliga Bayern abgestiegen waren?

Viel Erfolg!

Rechtliche Hinweise

1. Veranstalter: Sportbezogenes Lebensgefühl e.V., Konrad-Zuse-Bogen 4, 82152 Krailling
2. Teilnahmezeitraum: 11. August – 12 .August 2026 um 12:00 Uhr
3. Teilnahmeberechtigt ist jede natürliche Person.
4. Zur Teilnahme innerhalb des Teilnahmezeitraums genügt ein Kommentar unter diesem Beitrag.
5. Verlost wird eine Sitzplatz-Eintrittskarte für den Block D der Memminger Arena für die Partie FC Memmingen – TSV 1860.
6. Ausgelost wird nach dem Zufallsprinzip.
7. Der Versand des Tickets erfolgt per Email.
8. Ein Weiterverkauf ist ausgeschlossen.
9. Der Gewinner wird ausschließlich hier im Kommentarbereich genannt.
10. Der Gewinner ist somit öffentlich im Kommentarbereich sichtbar.

Sechzig um sieben: heute Abend Toto-Pokal in Wendelstein

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Englische Woche für den TSV 1860 München. Heute Abend treten die Löwen in der zweiten Runde des Toto-Pokals beim FC Wendelstein an. Wir sind natürlich vor Ort und berichten wie immer in unserem Liveticker von der Partie.

1860 im Toto-Pokal in Wendelstein

Damit es Euch nicht geht wie einst den Club-Fans, die nach Aalen statt nach Ahlen fuhren, gleich ein wichtiger Hinweis: der FC Wendelstein ist nicht in der Nähe des gleichnamigen Bergs im Landkreis Miesbach beheimatet sondern im schönen Mittelfranken etwas südlich von Nürnberg. Alle Auswärtsfahrer also bitte die A9 Richtung Nürnberg nehmen und nicht die A8 Richtung Salzburg! Alle weiteren Infos für alle Auswärtsfahrer, die sich die Toto-Pokal Partie in Wendelstein anschauen wollen, haben wir wie immer für Euch in den Faninfos zusammen gestellt. Für Alper Kayabunar stellt sich vor dem Spiel die Frage, ob er seiner sich langsam herauskristallisierenden Stammelf eine weitere Gelegenheit zur Feinabstimmung geben will oder ob er bei den hohen Temperaturen eher auf Belastungssteuerung setzt und dem zweiten Anzug eine Chance gibt. Vielleicht bekommt ja Neuzugang Moritz Seiffert die Chance, sich erstmals im Löwentrikot zu präsentieren.

Dritte und Vierte verlieren Testspiele

Auch die Amateurmannschaften des TSV 1860 konnten am Wochenende keine Siege einfahren. Die Dritte unterlag in Fürstenfeldbruck mit 0:2. Die Vierte kam beim SV Forsting-Pfaffing gar mit 5:0 unter die Räder. Da gibt’s bis zum Punktspielstart noch Einiges zu optimieren.

Den Spieß mal umgedreht: sechzger.de wird interviewt

Zwangsabstieg, Insolvenz, neue Spielbetriebsgesellschaft… und die meisten Löwenfans nehmen das mit einem entspannten Lächeln zur Kenntnis. Das sorgt in der Fußballszene natürlich für ordentlich Fragezeichen. Schwatzgelb.de (ein großes Fanportal von BVB-Fans) wollte es deshalb genau wissen und fragte unsere Redakteure, wie das Alles zusammenpassen kann. Herausgekommen ist ein schönes Interview von Fan zu Fan, das nochmal die Geschichte eines 15-jährigen Missverständnisses nachzeichnet.

Update für sechzger.de App

Unser IT-Gott Alex hat mal wieder in die Kiste gegriffen und unsere Apps für Androis und iOS weiter optimiert. Welche neuerungen es gibt und wie Ihr Euch die Apps runterladen könnt – falls Ihr sie noch nicht haben solltet – findet Ihr hier.

News aus der Regionalliga

Stiefler unterschreibt neuen Vertrag in Haching

Der 38-jährige Defensivallrounder Manuel Stiefler unterschrieb bei der Elf mit dem Bob im Wappen nach langen Hin und Her einen Vertrag für die laufende Saison.

Dann bis heute Nachmittag im Liveticker! Habt einen nicht zu heißen Dienstag!

 

 

Giesinger Gedanken: Entering Free Giesing

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entering free giesing

Besondere Momente erfordern besondere Maßnahmen: Anlässlich des ersten Heimspiels der neugegründeten Spielbetriebs-GmbH stammen die heutigen Giesinger Gedanken vom ehemaligen Verwaltungs- und Aufsichtsrat Nicolai Walch. Warum YOU ARE NOW ENTERING FREE GIESING weit mehr als ein Stickermotiv ist…

Giesinger Gedanken von Nicolai Walch

2017: Nach Giesing zurück. 2026: Freiheit für Sechzig. 07.08.2026: Freiheit für Sechzig und nach Giesing zurück. TSV 1860 München gegen Augsburg II im ausverkauften Sechzgerstadion. Das erste Spiel seit dem Neuanfang in unserer geliebten Heimat. Es tritt nicht die KGaA, sondern die TSV München von 1860 Spielbetriebs- GmbH an. Nicht diejenige zerbrochene Gesellschaft, die international für ein maximal gescheitertes Investorenmodell steht. Seit ihrer Gründung 2002 hatte die KGaA keinerlei relevanten Erfolg. Täglich bereitete Sie uns Kummer. Nun aber tritt diejenige Gesellschaft an, die das freie Sechzig verkörpert. Sie ist schuldenfrei, hat kein strukturelles Defizit und 100% der Anteile liegen in den Händen der Mitglieder. Eine Profifußballgesellschaft der Löwen, in einer Umsetzung, von der man nicht mehr zu träumen gewagt hatte. Ein Weg, hinter dem jeder stehen muss, der sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg will.

Bereits am Donnerstag hatte ich nur Gedanken an den Spieltag im Kopf. Gegen Abend dominierte dann eine Aufregung, die mich nicht mehr losließ. Ich werde gefragt, ob ich bei einer Feier in der Ambar vorbeikommen wolle und entscheide mich dagegen, um am Spieltag komplett fit zu sein. Es wird ein ein langer und auch anstrengender Tag werden, da ich zugesagt hatte, bei der Organisation und dem Aufbau der Merch-Stände zu helfen und dort T-Shirts zu verkaufen. Zur Überbrückung der Zeit schreibe ich meinem Freund, dem berühmten Allesfahrer mit der Hadern-Fahne, ob wir telefonieren wollen. Ungewöhnlicherweise bekomme ich keine Antwort. Zwei Stunden später schreibt er mir dann zurück, dass er schon geschlafen habe, um am nächsten Tag fit zu sein. Ich freue mich, dass es ihm wohl genauso geht wie mir und lege mich ins Bett.

Ärger über ein bodenloses Interview

Freitag. Freigenommen wegen dem besonderen Tag. Vormittags begehe ich den Fehler in einem kommerziellen Lobbyblog das Interview mit Ismaiks ehemaligem Statthalter Biel Ballester Relat zu lesen. Es steigt Wut in mir auf. Wie kann er nur den Sohn des Vorgängerpräsidenten und die Tochter des aktuellen Präsidenten mit an den Haaren herbeigezogener Kritik an die Öffentlichkeit zerren? Beide kenne ich und beide mag ich sehr. Ich weiß genau, was beide aufgrund der Ehrenämter ihrer Väter schon einstecken mussten. Sollen ihnen zur Strafe nun auch noch rechtlich und moralisch völlig einwandfreie Praktika im Umfeld des TSV 1860 verboten werden? Auch weitere Passagen des Interviews sind unterirdisch.

Unweigerlich gehen mir Geschichten durch den Kopf. Äußert hier derjenige Kritik, der nach der Rückkehr der Mannschaft von einem Spiel mit seinen Freunden „erfolgreich“ die Sauna blockiert hat? Derjenige, der seine private Wäsche beim TSV 1860 von einer Mitarbeiterin mitwaschen lassen wollte? Meint derjenige, der noch im März ernsthaft und ausdrücklich Tickets für das DFB-Pokalfinale 2026 in Berlin kaufen wollte, soweit der TSV 1860 dort spiele oder die Chance darauf habe, er hätte den Löwen jemals eine Hilfe sein können?

Entering Free Giesing

Am frühen Nachmittag begebe ich mich Richtung Giesing. Bereits beim Zustieg am Scheidplatz sind Löwenfans in der U-Bahn. Alle mit Fanartikeln des e.V. Wow! Ich setze mich bewusst nicht in deren Nähe, um noch Ruhe zu haben. An der Silberhornstraße steige ich aus und hebe in der alten Post noch Bargeld ab. Auf dem Weg ein Aufkleber, der besagt: „YOU ARE NOW ENTERING FREE GIESING“. Gänsehaut. Am Löwenstüberl treffe ich meine ehemaligen Kollegen aus dem Verwaltungsrat Beatrix, Sebastian, Günther und Gerhard sowie die neuen Verwaltungsräte Uwe, Jan und Dominik. Gemeinsam werden wir im Stadion T-Shirts verkaufen. Die Frage um meine Mithilfe ist nicht aus der Not heraus erfolgt, sondern war eine Einladung. Ein Zeichen des Respekts. Das Wiedersehen mit dem Gremium rührt mich.

Im Stadion bauen wir dort unsere beiden Stände auf, wo früher die Wägen von Hasans Merch GmbH standen. Nicht Genugtuung, sondern Erleichterung und Stolz. Wir verkaufen 1000 Shirts im Design der provisorischen weißen Trikots vom Totopokalspiel in Berglern, hergestellt von den famosen Leuten von SOCIETAS. Besonders spitzfindige Löwenfans kommen bereits beim Aufbau an den Zaun, um das begehrte Shirt abzugreifen. Wir müssen es leider sehr schnell stoppen. Öffnung der Tore um 17:30 Uhr. Die Fans stürmen an unseren Stand. Ich sehe strahlende Gesichter. Ich höre ständig „Danke“ und werde sogar um Fotos und Unterschriften gebeten. Der Dank überfordert mich und ich gebe ihn zurück. In kürzester Zeit sind alle Shirts ausverkauft.

Es bleibt sogar noch Zeit für einen Besuch bei Michi Achhammers Löwenbräu am Grünwalder. Dort sehe ich den besagten Top Lad mit der Hadern-Fahne. Wir sehen uns in die Augen und denken das Selbe. Ihm geht es wir mir. Mindestens.

Ganz große Emotionen im Grünwalder Stadion

Mit meinem Freund Consti betrete ich das Stadion an der Gegengerade. Mit unseren Akkreditierungen vom Verkaufsstand laufen wir über das Innere der Gegengerade zur Westkurve. Abklatschen mit Bekannten und Unbekannten. Vorfreude pur. Rede von Gernot Mang. Wir halten am Zaun vor den Fahnenschwenkern und hören zu. Tränen.

Erste Halbzeit Westkurve. Block H unten. Blue Vikings. Emotionale Begrüßungen, Umarmungen. Spielbeginn. „Wir sind der Verein“ in einer noch nie gekannten Lautstärke. Tor für die Löwen! Jubelexplosion wie noch nie.

Zweite Halbzeit Block F1. Pascal & Co. Party on! Ich entdecke Kraiburger und Family. Tiefgründige Gespräche: „Ja, wir haben es wirklich geschafft“. Auswechslung Niederlechner. Er schreitet am applaudierenden Block vorbei. Vertrauen und tiefe Verbundenheit auf beiden Seiten.

Zur letzten Viertelstunde zurück in die Westkurve. Auf dem Weg: Gegentor 2-2. Am Ende des Aufgangs zur Westkurve bleibe ich stehen und drehe mich um. An der Brüstung die Jungs von BBF. Diejenigen, die mich durch all die Jahre seit 2017 getragen haben. Sie singen sich die Seelen aus dem Leib. Ich bleibe am Durchgang stehen und singe mir ebenfalls die Seele aus dem Leib.

Abpfiff. 2-2. Ein Sieg trotz Unentschieden auf dem Platz. Schnell noch zur Haupttribüne, um das Präsidium zu sehen. Umarmungen und emotionale Wortwechsel mit Peter und Gernot. Als alle gegangen waren, treffe ich noch Adi vom genialen Vereinsmanagement. Danke, Danke, Danke. Im Gespräch fallen wir uns spontan um den Hals. Das alles wird und kann uns keiner mehr nehmen.

Party in Giesing

Nach dem Spiel entschwinde ich schnell in eine leere Gasse. Telefonat mit Robert von Bennigsen zum Geburtstag. Er ist im Urlaub und sehr glücklich über meinen Bericht. Kurze Stärkung mit einer Cola im Außenbereich einer fast leeren Spielo-Bar an der Tegernseer Landstraße. Gedanken an alte Zeiten. Leeds vor 26 Jahren. Derbysiege. 36 Stunden im Zug nach Borisov. Aufstiege.

War es jemals schöner als heute? Nein.

Grünspitz, Bamboleo, Bumsvoll. Party!

 


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Faninformationen FC Wendelstein – TSV 1860 München

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toto pokal 1860 landespokal

Bevor es bald endlich wieder DFB-Pokal Feeling auf Giesings Höhen gibt, müssen die Löwen erst noch im Bayerischen Landespokal antreten. Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Wendelstein live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Faninformationen FC Wendelstein – TSV 1860 München

Tickets

Ein Großteil der 1.860 Karten ist bereits weg, vor Ort wird es an der Tageskasse etwa noch 300 Stehplatztickets (18,60€) geben. An der Tageskasse kann nur mit Bargeld gezahlt werden.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Mozartstr. 72, 90530 Wendelstein

Fußläufig zur Sportanlage stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Löwenfans, welche per Zug anreißen, nehmen ab Nürnberg HBF am besten die U1 bis Langwasser Mitte oder die S3 nach Feucht. Von dort aus fahren Linienbusse nach Wendelstein.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände verboten. Taschen bis zur Größe DIN A4 sind erlaubt, empfohlen ist größeres Gepäck im Auto zu verstauen.

An den Kiosken kann nur mit Bargeld gezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem FC Wendelstein und dem TSV 1860 München wird weder im TV noch im Livestream übertragen.

sechzger.de ist in Wendelstein natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

Android & iOS: Update für sechzger.de App verfügbar

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sechzger.de App Update

Nicht nur sechzger.de wächst und wächst, sondern auch unsere App, die sowohl für Android als auch für iOS verfügbar ist. Ende Juli wurde das neue Update 1.1.0 veröffentlicht, das die Nutzung der Anwendung weiter optimiert.

Update für sechzger.de App verfügbar

Die Release Notes verraten, mit was sich unser IT-Entwickler in den vergangenen Wochen und Monaten beschäftigt hat:

Neu:

  • Tabellen der Löwen-Teams (Profis, Amateure, Dritte, Vierte)
  • Shop mit Fanartikeln direkt in der App
  • YouTube-Videos vom sechzger-Kanal
  • Umfragen mit Ergebnisanzeige
  • Breaking-News-Push (optional abonnierbar)
  • Filter nach Kategorien und Tags
  • Social-Media-Links
  • Neuer Bereich “Mehr” in der Navigation

Verbessert:

  • Liveticker und Push-Benachrichtigungen
  • Unterstützung für neuere Android-Versionen
  • Bugfixes und Stabilität

Bitte gebt gerne Feedback zum Update und teilt uns mit, welche Features Ihr Euch noch in der App vorstellen könnt.

sechzger.de-Redakteure im Interview bei schwatzgelb.de

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sechzger.de-Redakteure im Interview bei schwatzgelb.de

Die letzten Wochen waren aufregend für die Fans des TSV 1860 München. Mit Aktionen wie dem Crowdfunding der Fans, das mit dem Trikotaufdruck “Football for the people” gekrönt wurde, sorgten die Löwen deutschland- und europaweit für Aufsehen. Beim Heimspielauftakt (2:2 gegen den FC Augsburg II) bedankten sich die Verantwortlichen an der LED-Bande unter anderem für die Unterstützung aus Nürnberg, Wien und Perugia. Auch in Dortmund wurde man auf den Neustart bei Münchens großer Liebe aufmerksam. So kontaktierte uns das Fanzine schwatzgelb.de, ob wir als sechzger.de-Redaktion die Stimmungslage bei den Löwen in einem Interview kurz und bündig für die BvB-Fans zusammenfassen würden. Dem kamen wir natürlich gerne nach. Hier geht’s zum kompletten Interview. 

Wer ist schwatzgelb.de?

Das Fanzine schwatzgelb.de verzeichnet pro Monat etwa 1,5 Millionen Zugriffe. Das Portal gehört damit zu den größten Fanportalen im deutschen Fußball. schwatzgelb.de berichtet mit einer etwa zehnköpfigen Redaktion über alles, was mit Borussia Dortmund zu tun hat. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich jede Menge Statistiken zum BvB und ein großer Kommentarbereich. An dieser Stelle vielen Dank für das Interesse an den Löwen und an sechzger.de!

“Die Euphorie unter den Fans ist riesig”

Im Gespräch mit schwatzgelb.de blicken die beiden Redaktionsmitglieder Florian Buch und Thomas Spiesl auf die spannenden letzten Wochen zurück. Außerdem geben sie die Stimmungslage unter den Fans wieder:

“Die Euphorie unter den Löwen-Fans ist groß, denn vor ihnen liegt die erste Spielzeit seit 15 Jahren ohne Ismaik. Das Motto lautet deshalb „Freiheit für Sechzig”

Für Außenstehende, die nicht so tief in der Materie 1860 sind, bietet das ausführliche Interview einen gelungenen Einblick in die Hintergründe. Auch wenn es mit kurz und bündig leider nicht ganz so gut geklappt hat…

Poppular Demand: „Freedom? There ain’t no fucking freedom!“

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Ein neuer Text der – unregelmäßig – auf sechzger.de erscheinenden Artikelserie Poppular Demand von Sabine. Sie hebt – bei aller Euphorie, die insbesondere nach dem vergangenen Freitagabend in Giesing herrscht – den Zeigefinger. Am Montag danach.

Freedom? There ain’t no fucking freedom!

Diese Textzeile von Cockney Rejects hat sich in meinen Kopf gespült, seit ich über unser erstes Heimspiel in Freiheit nachdenke.

Freiheit.
Ein großes und mächtiges Wort. Ein Wort, das bei Sechzig gerade ziemlich oft fällt und sogar auf der Brust unseres Trikots prangt.
Das erste Heimspiel in Freiheit liegt also hinter uns: Alle zusammen. Alle ziehen an einem Strang. Miteinander. Gemeinsam. In Einigkeit.
Superlative geben sich die Hand und das Farbenspiel des Himmels hatte sich beim Heimspielauftakt die größte Mühe gegeben, dem Ganzen einen wahrlich “epischen” Anstrich zu geben. Und doch schwanke ich zwischen Euphorie und Skepsis. Denn ich kenne Sechzig.
Sechzig war lange der Verein, über den alle gelacht haben. Der Chaosverein. Immer eine neue skandalöse Geschichte, immer irgendein Streit, irgendein Drama, irgendeine Katastrophe. Und der Größenwahn reichte sich dabei zuverlässig den Staffelstab.

Das “Farbenspiel des Himmels” am Freitag Abend

Und jetzt beginnt also ein neues Zeitalter?
Freiheit. Gemeinsam. Einigkeit. Everybody’s Darling.

Und genau da werde ich misstrauisch. Denn mal ehrlich: Seit wann ist Sechzig everybody’s Darling?
Und will ich das überhaupt?

Es gab einmal diesen schönen Slogan: “Mehr Hass!”
Nicht selten hatte ich ihn beim letzten Spiel auf den Lippen.
Denn Fußball darf dreckig sein. Laut. Wütend. Unvernünftig. Hässlich.
Fußball muss nicht pädagogisch wertvoll sein. Er muss nicht immer klug sein. Und er muss schon gar nicht immer harmonisch sein.

Am Freitag stand ich in der Kurve und vor mir unterhielten sich zwei Menschen gefühlt eine halbe Ewigkeit über ihre Facharbeiten.
Während unten Fußball gespielt wurde. Ich dachte irgendwann: Leute, wir sind hier beim Fußball! Diskutiert eure scheiß Facharbeit woanders!

Und vielleicht ist genau das mein Problem mit der neuen, schönen Fußballwelt.
Denn auch Freiheit kostet ihren Preis. Mag ich es, dass auf unserer altehrwürdigen Anzeigetafel irgendein Sponsor steht?
Nein. Das mag ich nicht.
Ich will dabei gar nicht alles schlechtreden.
Im Gegenteil.
Es ist unglaublich viel Gutes passiert. Die aktive Fanszene hat sich enorm engagiert und etwas einzigartiges und hoffentlich nachhaltiges auf die Beine gestellt. Menschen haben Geld gegeben. Football for the People – ich mag diesen Slogan sehr, ähnlich wie ich immer “Reclaim the Game” sehr mochte.

Menschen haben Verantwortung übernommen. Sich solidarisch gezeigt.
Und man spürt diese Energie.
Ich finde das großartig.
Aber genau deshalb darf man sich darauf jetzt nicht ausruhen.
Freiheit ist kein Zustand, den man einmal ausruft und dann ist er da.
Freiheit muss ausgehalten werden.

Und Freiheit bedeutet auch, dass man den Menschen widerspricht, die gerade etwas Gutes auf die Beine gestellt haben.
Vielleicht sogar gerade dann. Denn Macht bleibt Macht. Und es ist selten gut, wenn eine Macht einfach durch eine andere ersetzt wird.
Auch dann nicht, wenn die Menschen, die sie haben, es gut meinen.
Auch dann nicht, wenn sie Sechzig lieben.
Macht muss kritisch betrachtet werden.
Immer.
Und mächtige Menschen müssen dazu angehalten werden, sich selbst kritisch zu betrachten.
Das ist keine Undankbarkeit.
Das ist Demokratie.
Und vielleicht ist es auch Fußball.
Denn ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Sechzig plötzlich der Verein wird, den alle liebhaben.

Vielleicht würde mir sogar etwas fehlen.
Der Streit.
Der Widerspruch.
Der Wahnsinn.
Der Dreck.
Vielleicht sogar der Hass.
Nicht der Hass auf Menschen.
Sondern diese alte, widerspenstige, punkige Energie, die sagt: Wir lassen uns nicht alles gefallen. Auch nicht von denen, die es gut mit uns meinen. Wir bleiben unangepasst.
Denn vielleicht ist das die eigentliche Prüfung unserer neuen Freiheit. Nicht, ob jetzt alle miteinander klarkommen. Sondern ob wir uns trauen, auch in einem neuen, harmonischen, sauberen Sechzig unbequem zu bleiben. Ich hoffe, dass diese neue Zeit funktioniert.
Wirklich.

Vielleicht funktioniert sie sogar besser, als ich denke. Aber ich kenne Sechzig. Bei uns bleibt es nicht lange harmonisch.
Vielleicht ja diesmal doch?
Das wäre schön.
Aber Freiheit bedeutet eben auch, unbequem zu bleiben.
Und Fußball darf dreckig sein.
Also diskutiert eure Facharbeit in der Mensa – und schreit euch beim nächsten Spiel die Seele für unser freies Sechzig aus dem Leib!

 

Pokal in Wendelstein: Einspielen oder Rotieren?

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toto pokal 1860 landespokal

Am morgigen Dienstag gastieren die Löwen in der 2. Runde des Toto Pokals beim Landesligisten FC Wendelstein. Die Favoritenrolle liegt dabei eindeutig bei der Elf von Alper Kayabunar, der sich im Vorfeld die Frage stellen dürfte: Einspielen oder Rotieren?

Toto Pokal: Einspielen oder Rotieren?

Während einige Spieler seit Beginn der Vorbereitung gefühlt im Dauereinsatz sind (z.B. Faßmann, Bell, Wach und Erdogan), stießen andere erst recht spät zum Team. Gerade Mark Gevorgyan, Moritz Seiffert und Felix Weber fehlt noch etwas die Bindung zur Mannschaft, auch Torwart Vitus Eicher stieg deutlich später in den Trainingsbetrieb ein.

Angesichts des strammen Programms in den kommenden Wochen (Wendelstein, Memmingen, Aubstadt, Kiel, Vilzing) wäre es wünschenswert, dem einen oder anderen Akteur im Toto Pokal gegen den vermeintlich leichtesten Gegner der näheren Zukunft eine Pause zu gönnen. Dies böte beispielsweise Gevorgyan, Seiffert oder dem lange verletzten Tunay Deniz die Möglichkeit, in die Mannschaft reinzuschnuppern und sich zu empfehlen.

Spielpraxis verschaffen oder Routinen entwickeln?

Auf der anderen Seite könnte man in Wendelstein unter Wettkampfbedingungen Abläufe optimieren, Spielzüge automatisieren und Routinen entwickeln. Man darf dabei nicht vergessen, dass auch Schlüsselspieler wie Dennis Dressel und Michael Eberwein erst sehr kurz bei 1860 sind und die Vorbereitung über weite Strecken ohne sie verlief.

Es liegt nun an Alper Kayabunar und Vincent Saller, die richtige Balance zu finden, eine schlagkräftige Mannschaft zu formen und schon früh in der Saison dafür zu sorgen, dass jeder einzelne Spieler sich gebraucht fühlt.

Wie würdet Ihr entscheiden? Stammelf aufstellen oder großzügig rotieren?