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Stimmen zum Spiel: Hansa Rostock – TSV 1860 2:1

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute hören (oder besser: lesen) wir, was die von uns Befragten zum Spiel der Löwen bei Hansa Rostock, dem sie natürlich alle persönlich beiwohnen konnten, zu sagen haben, das am Mittwoch Abend völlig verdient mit 1:2 verloren ging.

Edge (Redakteur sechzger.de):

Als einer der Berufspessimisten in unserer Redaktion hatte ich natürlich schon geahnt, dass es sehr schwierig werden wird und auf ein Unentschieden gehofft. Dass die Mannschaft sich steigern hätte müssen im Vergleich zu den letzten Partien, war auch klar. Enttäuscht bin ich trotzdem. Auch, wenn man natürlich allgemein nicht so viel meckern sollte beim Blick auf die Tabelle der noch jungen Saison. Jetzt zamreissen am Samstag, Männer!

Tim (war schon ab Montag Vormittag in Rostock):

Alle Jahre wieder zeigt Rostock uns in Rostock wie eine Löwenmannschaft auftreten sollte. Hellwach, zweikampfstark und reaktionsschnell. Leider war unser Löwenrudel zu gesättigt nach einem glücklichen punktreichen Saisonstart. Das Mittelfeld verlor anfangs gefühlt jeden Zweikampf und spielte mehr Fehlpässe als Stefan Buck, Verlaat machte mehr Stellungsfehler als… Niemand war hellwach, wie Niederlechner vor dem 0:1 bewies. Zur Pause konnte man froh sein. Ein Deniz bewies in der 2. Halbzeit mehrfach dass er kein Schlitzohr ist. Es war wirklich alles unterirdisch. Hat sich leider die Spieltage zuvor schon angekündigt. Stimmungstechnisch war Rostock gewohnt laut, hat man aber auch schon besser gesehen. Gegenüber immer wieder gute Pyroeinlagen. Der Gästeblock war trotz der Terminierung gut aufgelegt. Ich hoffe, dass Glöckner so langsam mal was aus der Qualität formt, nächstes Heimspiel wird schwierig.

Patrick Glöckner (Trainer TSV 1860, bei MagentaSport):

…das war das Problem: Da war gar nichts los (in der ersten Halbzeit, d. Red.). Wir sind weder in den Zweikämpfen drin gewesen, noch haben wir die Bälle festgemacht. (…) Es hat absolut alles an Mentalität und Einstellung gefehlt, von dem, was wir uns vorgenommen haben. Deswegen die erste Halbzeit absolut zum vergessen. Deswegen gab’s auch ‘ne turbulente Halbzeitansprache und die Umstellung mit drei Positionen. Und dann – in der zweiten Halbzeit – haben wir endlich gezeigt was wir können, haben ein offenes Spiel gestaltet. (…) Wir waren vielleicht von der Kulisse ein bisschen beeindruckt. Keine Ahnung, was da passiert ist, aber wir waren heut’ in der ersten Halbzeit einfach nicht da und ich bin froh, dass wir in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt haben.

Dr. Christian Werner (Geschäftsführer TSV 1860 KGaA):

Das war ein sehr schlechter Auftritt unserer Mannschaft, insbesondere in der ersten Halbzeit. Wir werden das alles intern besprechen: klar und umfassend. (…) Am Samstag gegen Hoffenheim  wird die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen.

Mane (Allesfahrer):

Ich hab’ mich wahnsinnig auf das Spiel gefreut. Geile Fußballatmosphäre, geiles Stadion, starke Heimfans. Die erste Hälfte war dann sehr ernüchternd. Diese völlige Chancenlosigkeit und völlige Unterlegenheit in allen Bereichen war schon heftig. Das hätte ich so nicht erwartet. In der zweiten Halbzeit war es – durch die Einwechslungen – okay. So, wie man es sich von Anfang an erwünscht hätte. Wenn das 2:1 früher fällt, sind wir vielleicht wieder im Spiel, aber unter’m Strich natürlich eine völlig verdiente Niederlage. Rostock ist einfach kein gutes Pflaster für uns. Meinen letzten Sieg dort habe ich 1996 gesehen. Und dennoch wird mir das jetzt alles schon wieder viel zu kritisch gesehen. Mein Gott, jetzt haben wir mal ein Spiel verloren, auch verdient verloren, aber, wir sind Sechzig, wir werden noch mehr Spiele verlieren. (…) Was gestern wirklich geil war, war die Unterstützung aus dem Gästeblock.Trotz des schlechten Spiels in der ersten Halbzeit hat das Spaß gemacht. (…) Sehr bedauerlich finde ich die Verletzung dieses Kindes bei der – genehmigten – Pyroshow zum Abschied der alten Flutlichtmasten. Das ist sehr, sehr traurig!

Florian Niederlechner (Löwenstürmer bei MagentaSport):

Das hat sich ein bisschen so mitgezogen aus der zweiten Halbzeit vom Sonntag. Das war gar nix! Ich weß gar nicht, was wir in der ersten Halbzeit gemacht haben. Das war nicht das, was wir in den ersten Spielen gezeigt haben. Gegen den Ball ist das völlig Harakiri gewesen. Gefühlt hat man gemeint – obwohl wir’s eigentlich die ganze Zeit spielen und aus dem ff können – es wusste keiner, wie wir anlaufen. Also, da muss man wirklich Klartext reden. morgen und am fREITAG, weil so eine erste Halbzeit gegen so eine gute Mannschaft. Da schenkst es fast schon her in der ersten Halbzeit.

Video- & Fotogalerie zu FC Hansa Rostock – TSV 1860 München

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Am gestrigen Abend kassierten die Löwen ihre erste Saisonniederlage – und das hochverdient. Nach einer desolaten ersten Halbzeit lag die Elf von Patrick Glöckner bereits zur Pause 0:2 zurück, der Anschlusstreffer von Dulic kam zu spät. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 München beim FC Hansa Rostock.

Video aus dem Ostseestadion

Nach der Partie verabschiedeten sich die Fans des FC Hansa von den alten Flutlichtmasten des Ostseestadions.

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu Hansa Rostock – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Morgen Abend: Amas im Spitzenspiel in Erlbach

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Obwohl die beiden tabellarischen Verfolger – und gleichzeitig nächsten Gegner – der Amateure des TSV 1860 in der Bayernliga Süd am vergangenen Spieltag Niederlagen hinnehmen mussten, kann man das morgen Abend auf dem Spielplan stehende Aufeinandertreffen zwischen dem SV Erlbach und der U21 der Löwen durchaus als erstes von zwei Spitzenspielen hintereinander bezeichnen, das die kleinen Löwen vor der Brust haben. Um 18.60 Uhr geht’s am Freitag Abend in der wunderschön am Waldrand gelegenen Holzbau Grübl Arena in Erlbach los. Ein Pflichttermin für die Freunde landschaftlich schöne  Stadien – und für die Fans der weißblauen Amas sowieso!

Kirchanschöring und Erlbach mit Niederlagen

Nachdem das Team von Alper Kayabunar am Freitag Abend auf dem Trainingsgelände Türkspor Augsburg souverän mit 3:1 in die Schranken gewiesen und sein Punktekonto auf 25 Zähler hochgeschraubt hatte, musste der Zweitplatzierte SV Kirchanschöring (am 3. Oktober übrigens dann Gastgeber für unsere Löwen) am Samstag Nachmittag beim bis dahin sieglosen Tabellenletzten Sturm Hauzenberg eine 1:0-Niederlage hinnehmen. Und damit nicht genug. Tags darauf unterlag dann auch noch der vor dieser Runde drittplatzierte SV Erlbach beim FC Ismaning 1:3 und fiel dadurch auf Platz sechs zurück. Zehn Punkte beträgt nach neun gespielten Partien der Rückstand der Erlbacher auf die kleinen Löwen.

Erlbach mit gutem Saisonstart

Trotz dieser tabellarischen Veränderungen sprechen wir hier weiter von einem Spitzenspiel. Und die Amas nehmen den morgigen Gegner trotz des Punktevorsprungs natürlich ernst. Dies betonte Coach Kayabunar auch im Interview mit sechzger.de am vergangenen Freitag nach dem Türkspor-Spiel. Der SVE ist eigentlich ganz gut in die Saison gestartet. Nach acht Punkten aus den ersten vier Spielen musste man die erste Niederlage erst im fünften Spiel in Kirchanschöring hinnehmen. Nach zwei weiteren Ligasiegen scheiterte man Anfang September dann im bayerischen Landespokal an der SpVgg Unterhaching und konnte danach auch die folgenden beiden Bayernligaspiele nicht mehr siegreich gestalten. Gegen die kleinen Löwen würde man im Landkreis Altötting sicher wieder gern zurück in die Spur finden.

Amas mit beeindruckender Bilanz

In genau die Spur, in der die Amas seit inzwischen über sieben Wochen konstant unterwegs sind. So lange liegt der letzte und bislang einzige Punktverlust dieser Saison (beim SV Heimstetten) zurück. Die Bilanz wird von Woche zu Woche beeindruckender. Sieben Siege in Folge, 18:2 Tore in diesen sieben Partien… Da muss das Trainerteam wahrscheinlich eher die Euphorie bremsen, als sie zuätzlich anzuheizen.

Morgen der erste Sieg in Erlbach?

Zum inzwischen vierten Mal in der Fußballgeschichte reist der Nachwuchs des TSV 1860 morgen Abend nach Erlbach, um dort ein Bayernligaspiel zu absolvieren. Ein Sieg gelang dort allerdings noch nie. Das direkt erste Heimspiel nach dem Erlbacher Aufstieg aus der Landesliga Südost endete im Juli 2022 mit 0:0. Im Mai 2024 unterlag das Team vom damaligen Coach Frank Schmöller im Saisonendspurt dort mit 2:1 und vergangene Saison trennte man sich vor knapp einem Jahr mit 1:1. Die Heimbilanz gegen Erlbach ist mit zwei Siegen und einem Remis übrigens deutlich besser. Aber um die geht es hier nicht.

Vielleicht ist das Ziel, den ersten Sieg in Erlbach zu erringen für die Amas ein zusätzlicher Motivator, die mitreisenden Löwenfans auch morgen wieder strahlend zurückzulassen?

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Titelbild (und Bilder im Beitrag):
Volle Hütte in Erlbach. Deutlich über 1.000 Zuschauer fanden sich am 20. Juli 2022 zum ersten Heimspiel des Aufsteigers gegen die Zweitvertretung der Münchner Löwen ein. 

Erste Saisonniederlage: 1860 verliert bei Hansa Rostock

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Der TSV 1860 München kassierte bei Hansa Rostock die erste Saisonniederlage und verlor Kapitän Jesper Verlaat obendrein verletzungsbedingt.

Wolfram ersetzt Volland

Löwentrainer Patrick Glöckner musste nach der gelb-roten Karte für Kevin Volland notgedrungen sein Team umstellen. Am Ende war es Maxi Wolfram, der den Antreiber positionsgetreu auf der 10 ersetzte. Ansonsten änderte Glöckner nichts in der Startaufstellung getreu seinem Motto, maximal auf eingespielte Mechanismen zu setzen. So ging 1860 also wenig überraschend in der 3-4-1-2 Grundordnung ins Spiel.

Rostock macht von Beginn an Druck

Die unter den Erwartungen in die Saison gestarteten Rostocker wollten von Beginn an Wiedergutmachung an ihren Fans betreiben. So hielt Pfanne in der zweiten Minute bereits aus gut 20 Metern voll drauf. Dähne konnte den Ball über die Latte lenken und danach einen Kopfball von Pfanne problemlos entschärfen. In der sechsten Minute setzte Rostock Neuzugang Holten den Ball an die Latte. Voet hatte gefoult, doch Schiri Prigan ließ Vorteil laufen. Voet sah nachträglich gelb für sein Foul und da Verlaat nur eine Minute später wegen Haltens gelb sah, waren 2/3 der Dreierkette nach sieben Minuten bereits gelb vorbelastet. Weiter mit den Hansa-Chancen ging es in der 16. Minute, als Krauß nach feinem Pass von Holten den Ball frei vor Dähne rechts am Kasten vorbeisetzte. Sechzig – das muss man so klar sagen – fand in der Anfangsphase nicht statt.

Hansa geht per Doppelschlag verdient in Führung

In der 23. Minute gab es dann das erste Lebenszeichen in der Offensive von 1860. Rittmüllers etwas verunglückte Flanke von rechts kam dem Gehäuse der Rostocker ganz nah. Danach ging es wie gewohnt weiter. In der 27. Minute musste Dähne Kopf und Kragen (und einen Elfmeter) riskieren, um Holten den Ball in letzter Sekunde abzujagen. Das verdiente Führungstor für die Kogge fiel dann in der 31. Minute. 1860 verteidigte zu passiv. So konnte Dietze aus 17 Metern unbedrängt abziehen und den Ball platziert zum 1:0 rechts unten in die Maschen setzen. Rostock presste weiter und nahm Jacobsen im Spielaufbau in der 34. Minute den Ball ab. Dietze leitete ihn schnell an Krauß weiter, der problemlos gleich an Dulic, Verlaat und Voet vorbeizog und den Ball dann überlegt an Dähne vorbei zum 2:0 ins Tor schob. Dann kam es noch dicker für die Löwen: Kapitän Verlaat musste das Feld mit bandagiertem Oberschenkel verlassen. Schifferl ersetzte ihn (38. Minute). Danach ließ Hansa es bis zur Pause gut sein und Sechzig konnte froh sein, nur mit 2:0-Rückstand in die Kabinen gehen zu können.

Glöckner wechselt drei Mal in der Halbzeit

Zur Pause tauschte Glöckner drei Mal. Es kamen Steinkötter, Philipp und Deniz für Haugen, Jacobsen und Voet. Die Kogge ließ sich davon nicht beeindrucken und hätte in Person von Dietz in der 47. Minute das 3:0 erzielen müssen. Er kam nach einer einfachen Kopfballweiterleitung nach einem Einwurf aus zehn Metern vollkommen frei zum Schuss, setzte diesen aber Richtung Tribüne. In der 50. Minute leistete sich Hansa-Torwart Uphoff einen Black-Out und spielte Tunay Deniz den Ball direkt in den Fuß. Dieser versuchte den Ball aus 25 Metern ins Tor zu schlenzen, aber Upphoff konnte den Ball im Zurücklaufen gerade noch aus der Luft pflücken. Das wäre der Anschluss aus heiterem Himmel gewesen.

Dulic mit spätem Anschlusstreffer

Danach stand 1860 höher und attackierte die Gastgeber in der eigenen Hälfte. Etwas, das man im ersten Durchgang nicht ein Mal zu Gesicht bekam. Philipp machte auf dem rechten Flügel etwas Betrieb und kam in der 57. Minute nach einer Flanke von Wolfram am Fünfereck zum Abschluss setzte diesen aber neben den Kasten. Das war die erste Chance aus dem Spiel heraus für die Löwen. Diese konnten das Spiel danach ausgeglichener gestalten, die erdrückende Dominanz der Rostocker war dahin. Wirkliche Tormöglichkeiten konnte 1860 sich dennoch nicht erarbeiten und so gab es für die 24.303 Zuschauer im Ostseestadion bis zum Schlusspfiff kaum mehr Höhepunkte zu sehen. Ausnahme war ein Fehlgriff von Uphoff nach einer Ecke, den 1860 nicht nutzen konnte (77. Minute).

So trudelte das Spiel dem Ende und einem ungefährdeten Rostocker Sieg entgegen, bis Sean Dulic in der 89. Minute nach einer Ecke von Philipp im Fümfer an den Ball kam und ihn humorlos zum 2:1 über die Linie drückte. Danach gab es fünf Minuten Nachspielzeit. Beinahe hätten die Last-Minute-Löwen in letzter Sekunde wieder getroffen. Nach einer Ecke köpfte Dähne auf’s Tor Rostock konnte den Kopfball blocken, der Ball kam zu Christiansen der den Ball aus 18 Metern knapp neben das Tor setzte. Dann war Schluss.

Verdiente erste Saisonniederlage für 1860

Auf Grund der erdrückenden Rostocker Dominanz in der ersten Halbzeit geht die erste Saisonniederlage für Sechzig trotz des späten Aufbäumens der Löwen komplett in Ordnung. Im zweiten Durchgang konnte 1860 zwar besser mithalten, aber erst zu spät Druck entwickeln. In der Tabelle rutschen die Löwen damit auf Rang 4 ab. Hoffen wir mal, dass das ein Dämpfer zu rechten war und 1860 gegen Hoffenheim II am Samstag wieder zu alter Stärke zurück findet.

Liveticker: FC Hansa Rostock – TSV 1860 München (6. Spieltag)

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FC Hansa Rostock TSV 1860 München Liveticker

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem FC Hansa Rostock und dem TSV 1860 München! Die beiden ehemaligen Bundesligisten treffen am 6. Spieltag der 3. Liga im Ostseestadion aufeinander.

Während bei den Löwen in den vergangenen Wochen oft Spektakel angesagt war, waren die bisherigen Partien des FC Hansa Rostock überraschenderweise relativ torlos. Nach fünf Spieltagen steht bei den Nordostdeutschen das phänomenale Torverhältnis von 2:2 zu Buche. Unter dem Strich hat 1860 damit fünf Zähler mehr gesammelt, was die Kogge, die ja durchaus auch als einer der Aufstiegsfavoriten in die Saison gestartet war, bereits ein wenig unter Druck. Kann die Elf von Patrick Glöckner die Hanseaten weiter in die Krise schießen?

2 1 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Verlaat (38. Schifferl), Voet (46. Philipp) – Rittmüller, Christiansen, Jacobsen (46. Deniz), Pfeifer – Wolfram (77. Hobsch) – Haugen (46. Steinkötter), Niederlechner

Bank:
Bachmann (TW), Althaus, Maier, Lippmann

Tore:
1:0 Dietze (31.), 2:0 Krauß (35.), 2:1 Dulic (89.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Kevin Volland fehlt dem TSV 1860 diesmal aufgrund seiner Gelb-Roten Karte gegen den TSV Havelse. Morris Schröter wird den Löwen voraussichtlich über Monate hinweg wegen eines Sehnenrisses am Hüftbeuger nicht zur Verfügung stehen. Des Weiteren fallen Tim Danhof, Max Reinthaler und Kilian Jakob verletzungsbedingt aus.

Ausfälle bei Hansa Rostock:
Lukas Wallner, Dominik Lanius, Felix Ruschke, Milosz Brzozowski, Adrien Lebeau, Andreas Voglsammer, David Hummel (alle verletzt)

Wo könnt ihr das Spiel FC Hansa Rostock – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Natürlich läuft die Partie jedoch wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Diskussion über Zaun vor der Stehhalle im BA

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Er ist schon lange ein Ärgernis für alle Besucher des Sechzgerstadions: Der Zaun vor der Stehhalle. Zum einen ist seine Existenz völlig unzeitgemäß, nachdem schon seit Jahren und insbesondere in den neueren Stadien der Republik keine hässlichen Zäune mehr vor Sitzplatzrängen an den Seitenlinien zu finden sind. Zum anderen, weil für die unteren Reihen der Sitzplätze auf der Gegentribüne im Stadion an der Grünwalder Straße und auch für die dort untergebrachten Rollstuhlfahrer die Sicht auf’s Spielfeld durch den Zaun einfach sehr eingeschränkt ist. Nun kommt endlich Bewegung in die Diskussion zu diesem Thema.

Öffentliche Sitzung des BA 18 am 23.09. um 19.30 Uhr

In der Sitzung im Bezirksausschuss des Stadbezirks 18 (Untergiesing/Harlaching) am kommenden Dienstag, den 23. September um 19.30 Uhr steht das Thema auf der Tagesordnung. Die SPD-Fraktion hat den Antrag ins Stadtteilparlament eingebracht. Die Sitzung ist (wie jede BA-Sitzung) öffentlich und kann von interessierten Bürgern besucht werden. Nähere Informationen zur Tagesordnung und zum Sitzungsort sind hier zu finden.

Diskussion um Zaun bereits im Sommer 2024

Im Juli 2024 wurde der Rückbau des Zauns schon einmal beantragt, allerdings von den Behörden “aus Sicherheitsgründen” abgelehnt. Perfiderweise begründet mit einem Vorfall, der sich im Stehplatzbereich im Unterhachinger Sportpark ein paar Monate zuvor zugetragen hatte. Damals musste die Drittligapartie zwischen den Vorstädtern und den Löwen wegen eines Konflikts um ein Banner an einem Fluchttor deutlich verspätet angepfiffen werden. Was dies mit der  Situation vor der Stehhalle auf Giesings Höhen zu tun hatte, wissen – bis heute – allein die Entscheider in dieser Frage, die uns als Fanportal freundlicherweise Anfang September dann sogar ein paar Fragen direkt beantworteten.

Der Antrag der SPD-Fraktion im BA 18 im Wortlaut

Die Landeshauptstadt München und das zuständige Referat für Bildung und Sport und die Sicherheitsbehörden werden aufgefordert nochmal zu prüfen ob der Zaun an der Stehhalle zurück gebaut oder reduziert werden kann, um die Sichtbehinderung für die unteren Reihen zu beseitigen und für die Rollstuhlfahrer bessere Bedingungen zu schaffen.

Begründung:

Zusammen mit der Stadt München versucht der TSV 1860 München die Situation rund um das städtische Stadion an der Grünwalder Straße stetig zu verbessern.

Hierbei wäre ein Rückbau des gesamten Zauns an der sogenannten Stehhalle (Sitzplätze) eine weitere Lösung um die aktuelle Situation in den unteren Reihen, wo hauptsächlich auch Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind sitzen zu verbessern.

Die Rollstuhlplätze im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße werden ohnehin den Ansprüchen eines modernen Stadions nicht gerecht. Neben der Lage auf Spielfeldhöhe und dem fehlenden Wind-, Sonnen und Regenschutz kann man das Spielgeschehen nur mit direktem Blick durch den Zaun verfolgen.

Schon 2024 wurde der Rückbau des gesamten Zauns an der sogenannten Stehhalle beantragt, aber von den Sicherheitsbehörden wurde sowohl eine Entfernung, als auch eine Reduzierung der Höhe (110cm) abgelehnt.

Seit vielen Jahren gibt es keinerlei Vorfälle bei Heimspielen im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße, bei denen die Fans auf den Sitzplätzen nur durch den Einsatz eines massiven Zauns, davon zurückgehalten werden konnten, das Spielfeld zu stürmen.

In den 20 Stadien der aktuellen Drittligisten gibt es nur vier mit einem sichteinschränkenden Zaun zwischen Spielfeld und Gegengerade. Bei zweien davon befinden sich dort zudem Stehplätze, was im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße nicht der Fall ist.

Es würde uns sehr freuen, wenn die Landeshauptstadt München und das zuständige Referat für Bildung und Sport und die Sicherheitsbehörden, nochmals die aktuelle Situation prüfen, ob der Zaun an der Stehhalle nicht zurück gebaut oder wenigstens reduziert werden kann.

Um die Sichtbehinderung für die unteren Reihen zu beseitigen und für die Rollstuhlfahrer bessere Bedingungen zu schaffen.

Gez. Michael Sporrer, SPD-Fraktionssprecher BA 18 Untergiesing-Harlaching

Löwenrunde vor dem Auswärtsspiel in Rostock: Volland-Vertreter offen

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Löwenrunde: Ohne Verlaat gegen Hoffenheim

Löwentrainer Patrick Glöckner stand der Presse in der Löwenrunde vor dem Spiel bei Hansa Rostock Rede und Antwort. Im Mittelpunkt stand natürlich die Frage, wie der gelb-rot gesperrte Kevin Volland ersetzt werden kann.

Volland ist auf verschiedene Arten zu ersetzen

1860-Trainer Patrick Glöckner wurde natürlich gleich zu Beginn der Löwenrunde gefragt, wie er Kevin Volland nach seiner gelb-roten Karte aus dem Spiel gegen Havelse ersetzen will. Glöckner ließ sich dabei nicht wirklich in die Karten schauen. “Es kommen einige Konstellationen in Frage”, antwortete er recht wolkig auf die entsprechende Frage. David Philipp sei natürlich eine naheliegende Option auf der Zehn und Tunay Deniz “ist wieder bereit und trainiert gut”. Außerdem sei eine “Veränderung der Grundordnung” auch eine Möglichkeit. Eine weitere Alternative könnte ein Startelfeinsatz von Patrick Hobsch sein. Größere Rotationen in der Startelf schloss Glöckner aber aus. Wer Volland dann wirklich ersetzt, wird man wohl erst nach Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung wissen. Die Ihr selsbtevrständlich in unserem Liveticker so schnell wie möglich vermeldet bekommt.

“Rostock und Essen die schwersten Auswärtsspiele”

Natürlich wurde Glöckner in der Löwenrunde auch auf die aktuelle Form von Hansa Rostock angesprochen. Rostock konnte bisher erst zwei Tore erzielen und liegt mit sechs Punkten vor dem Spiel auf Tabellenplatz 12 etwas hinter den Erwartungen. Der Löwencoach glaubt dass die Kogge “generell einen sehr guten Kader” hat. Hansa wird nach Glöckners Ansicht derzeit vom Verletzungspech zurückgeworfen und “es muss sich erst Alles finden”. Auch die Einbindung des neuen Stürmers Emil Holten aus Dänemark brauche ihre Zeit. Glöckner geht aber davon aus, dass die Rostocker am Saisonende oben mitspielen werden. Außerdem seien “Essen und Rostock” die schwersten Auswärtsspiele der Saison. “Rostock muss gewinnen” und 1860 werde seine Spielwise entsprechend anpassen. Könnte bedeuten, dass die Löwen den Gastgeber erstmal kommen lassen und auf Umschaltsituationen warten.

“Noch Verbesserungspotential in der Mannschaft”

In der Rückschau auf den Last-Minute-Sieg gegen Havelse analysierte Glöckner, dass sein Team durch individuelle Fehler dem Gegner zu viele Chancen ermöglicht habe. Er kritisierte, dass man das Timing in defensiven 1:1-Situationen verbessern müssse und die Gegner auch nach einer 2:0-Führung weiterhin ernst nehmen müsse. Für das Spiel in Rostock rechnet Glöckner vor 600 mitreisenden Löwenfans mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Hoffen wir also, dass die Löwen eine der raren Torchancen nutzen und hinten endlich mal die Null halten.

Gegnervorstellung 25/26: Fußballclub Hansa Rostock e. V.

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Schild mit der Aufschrift Rostock HBF

Die Serie will einfach nicht reißen. Zum dritten Mal in Folge drehten die Löwen in den letzten Augenblicken der Partie auf und versetzten die Fans in kollektive Eksatse. Die vorher erbrachten Leistungen vermochten dies nicht unbedingt zu erreichen, weshalb man vor dem Auswärtsspiel beim Gegner mit dem wertvollsten Kader doch gemischte Gefühle verspürt. Diese sind aber auch im Nord-Osten des Landes vorherrschend, denn auch hier läuft es nicht nach Wunsch. Die Löwen reisen an die Ostseeküste zur Partie beim Fußballclub Hansa Rostock e. V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Wie schon angemerkt ist der Saisonstart der Kogge mehr schlecht als recht verlaufen. Neben den Löwen als einer der Topfavoriten gehandelt rangiert Hansa aktuell nur auf dem zwölften Tabellenplatz. Eine bisherige Bilanz von 1-3-1 bei einem Torverhältnis von 2:2 reicht zu gerade einmal sechs Punkten. Die Abwehr steht zwar sicher, aber in der Offensive hakt es noch gewaltig und so wartet man mittlerweile seit 211 Minuten auf einen eigenen Treffer.

Im letzten Ligaspiel gegen Osnabrück gab es ein magere 0:0 nachdem man sich davor im Landespokal bei Traktor Dargun mit einem 17:0 warm geschossen hatte. Der bisher einzige Sieg konnte gegen den Waldhof errungen werden, während Aufsteiger Hoffenheim die Punkte aus dem Ostseestadion entführen konnte. Rechnet man aber noch einige Verletzungen ein, insbesondere die von Sturmtank Andreas Vogelsammer (33) und Adrien Lebeau (OM, 26), ist die schwache Offensive nachvollziehbar und die bisherige Situation noch nicht so aussichtslos, dass über ernsthafte Konsequenzen für z.B. Trainer Daniel Brinkmann nachgedacht werden müsste.

Kader & Transfers

Eine für Drittligaverhältnisse normale Transferphase liegt hinter Hansa, bei der sich 10 Abgänge und 12 Zugänge gegenüberstehen.

Geld eingenommen hat man nur für einen “Schein-Abgang”. Louis Köster (22, LA) war in der vergangenen Spielzeit an Holstein Kiel II ausgeliehen und wurde vom KSV nun für 80 000 € für die Kampfmannschaft verpflichtet. Die schwerwiegendsten Wechsel erfolgten beide zu Rivale Dynamo Dresden. So versuchen sich Offensivregisseur Nils Fröling (25) und Verteidiger Alexander Rossipal (29) in dieser Saison in der zweiten Liga. Top-Stürmer Sigurd Haugen (27) kickt nach seinem Leih-Ende bekanntlich nun in München und Innenverteidiger Damian Roßbach (32) lässt die Karriere bei Altglienicke in der Regionalliga Nordost ausklingen.

Auf dem Papier wurden diese Verluste aber gut ersetzt. Für den Sturm kam neben Vogelsammer von Hannover 96 noch David Hummel (23, MS) mit der Empfehlung von 15 Toren aus Homburg an die Ostsee (Auch er laboriert aber aktuell an einer Wadenverletzung.) und Emil Holten (29, MS) wurde von Elfsborg aus dem schwedischen Oberhaus geliehen. Aus dem deutschen Unterhaus kam als Ersatz für das offensive Mittelfeld Paul Stock (28) vom SV Elversberg, sowie für den gleichen Bereich Maximilian Krauß (28) aus Cottbus. In der Innenverteidigung wurden die offenen Stellen mit Leon Reichhardt (21, Stuttgart II) und Florian Carstens (26, Wiesbaden) besetzt.

Löwenpower: –

Vereinsgeschichte

Die Geschichte von Hans Rostock beginnt eigentlich schon vor der Vereinsgründung 1965. Vor der Ausgliederung der Fußballabteilung in den FC Hansa war man Teil des SC Empor Rostock. Dieser Club wurde 1954 gegründet, Trägerbetrieb war das Fischkombinat Rostock und nachdem die Oberligamannschaft von Empor Lauter aus dem Erzgebirge nach Rostock delegiert wurde, spielte man auch in der Oberliga. In den kommenden Jahren konnte man einige Erfolge einfahren, so wurde man mehrmals Vizemeister und stand im Finale des FDBG-Pokals.

Ausgliederung

Um bessere Leistungsförderung für den Fußballsport zu gewährleisten wurde am 28. Dezember 1965 die Ausgliederung der Fußballabteilung vorgenommen und der Fußballclub Hansa Rostock gegründet. Trägerbetrieb dieses neuen Leistungszentrums war das Kombinat Seeverkehr und Hafenwirtschaft. In der ersten Saison gelang gleich wieder der Einzug ins Pokalfinale. Zwei Jahre später wurde man wieder Vizemeister und durfte in der Folge im Messepokal antreten. Auch in der folgenden Saison 68/69 war Hansa wieder international vertreten, musste aber gegen Inter Mailand ausscheiden. Danach schwankten die Leistungen und man rutschte in den nächsten Jahren ins Tabellenmittelfeld ab.

Dies gipfelte im Abstieg im Jahre 1975, dem zweiten in der erweiterten Vereinsgeschichte. In der Folge wurde Rostock zur Fahrstuhlmannschaft. Die DDR-Liga erwies sich als zu schwach, die Oberliga als hartes Pflaster. In der Saison 1980/81 schaffte man endlich wieder den Klassenerhalt im Oberhaus und konnte sich in der Folge im unteren Tabellenfeld halten. 1986 folgte aber der erneute Abstieg, gefolgt vom Wiederaufstieg und dem fünften Einzug ins Pokalfinale. Gestärkt von diesen Erfolgen errang Hansa 1988/89 den vierten Platz und qualifizierte sich für den UEFA-Pokal. Unter Mithilfe von Werder Bremen und einer Ablösezahlung für Axel Schulz von Hertha Berlin musste Rostock im Zuge der Vermarktwirtschaftlichung des Vereins weniger Federn lassen als andere Ostvereine.

Nach 1989

In der letzten Saison der DDR-Oberliga 90/91 konnte der FC Hansa seinen ersten (und den letzten) DDR Meistertitel und auch den FDGB-Pokal gewinnen. Damit qualifizierte man sich für die gesamtdeutsche Bundesliga und den Europapokal der Landesmeister. Nach einem guten Start in die erste Bundesliga-Saison wurde der FCH aber durchgereicht und stieg direkt ab. Zumindest die Roten konnten am 2. Spieltag aber geschlagen werden! In der ersten Europacuprunde scheiterte man am FC Barcelona, konnte das Heimspiel aber mit 1:0 gewinnen. Der direkte Wiederaufstieg gelang 92/93 nicht und man musste einige Jahre im Unterhaus bleiben. Unter Trainer Frank Pagelsdorf konnte zwei Jahre später der Aufstieg realisiert werden und Rostock tauschte mit Dresden den Platz in Liga 1.

Damit brach eine neue Erfolgsära an. Im ersten Jahr konnte man sofort den 6. Platz erringen, verzichtete aber auf den UI-Cup. Der erste gesamtdeutsche Titel wurde dann der DFB-Hallen-Pokal in der Saison 1997/98. Die Leistungen in der Liga pendelten sich in den nächsten Jahren auf eher niedrigem Niveau ein, man erreichte aber 98/99 das Halbfinale des DFB-Pokals. Nach einem kurzen Aufbäumen und Platz 9 in 2003/04 musste der FCH schließlich 2005 nach einer Dekade im Oberhaus die Segel streichen.

Erstes Mal in Liga 3

Nach zwei Jahren gelang der Wiederaufstieg, abermals unter Frank Pagelsdorf. Der Klassenerhalt konnte nicht realisiert werden und man spielte forthin mäßig erfolgreich in Liga 2. In der Spielzeit 09/10 musste die Kogge in die Relegation gegen Ingolstadt und stieg zum ersten Mal in die dritte Leistungsstufe ab. Es gelang postwendend die Rückkehr ins Unterhaus, man musste aber sofort wieder runter. Dies war auch der sehr angespannten Finanzsituation zuzuschreiben, es drohte 2012 die Insolvenz.

Hansa musste sich als in der dritten Liga konsolidieren, verpasste aber stattdessen zum ersten Mal in der Geschichte die Teilnahme am nationalen Pokalwettbewerb. Unter vielen Trainern wurde der Aufstieg in Angriff genommen, wirklich gelingen wollte aber nichts. Der Tiefpunkt war 2015 mit Platz 17 (damals kein Abstiegsrang) die schlechteste Platzierung des Vereinsgeschichte. Die Rückkehr in die 2. Bundesliga erreichte man dann in der Pandemie-Saison 20/21. Getragen von großer Euphorie hielt man sich zwei Spielzeiten im Unterhaus, musste aber in der vorvergangenen Saison als Vorletzter absteigen.

Hansa Rostock vereint 28 240 Mitglieder auf die Sparten Fußball, Frauenfußball und Inklusionsmannschaft. Außerdem gibt es wie bei den Löwen auch eine Traditionself. Der Profifußball ist ausgegliedert und ein Minderheitenanteil an Immobilienmillionär Rolf Elgeti verkauft worden. Trotz der Kontroverse um dessen Kandidatur zum Aufsichtsrat scheint das Verhältnis recht harmonisch.

Fanszene

Die aktiven Fans der Kogge stehen zuhause auf der Südtribüne und sind für ihre verrückten Aktionen und Gewaltexzesse bekannt. Diese reichen von Tapezieraktionen in Gästeblöcken, über das Klauen eines Vorsängerpodests bis zu Attacken auf Gästeblöcke und den in der letzten Saison erfolgten Angriff auf den Sonderzug aus Essen. Die “Hansakrieger” sind bekannt für ihre Schlagkräftigkeit, das Faible für fremde Vereinsklamotten und die umgedrehten Bomberjacken. Auch die Provokationen gegen v.a. St. Pauli (Stichwort Lichtenhagen) sorgten schon für einige Skandale. Gefühlt ist in Rostock alles ein bisschen drüber, im Positiven wie im Negativen.

Verantwortlich für das Alles sind vornehmlich die Gruppen der aktiven Szene. Hauptgruppe sind die 2001 gegründete “Suptras Rostock”. Daneben gibt es noch die “Hansafans Schwerin”, “BALTIC BOYZ”, “Revolte Rostock 2005”, “Action Connection”, “Plattenbau”, “WOLGASTÄ” (Gruppe aus Wolgast”) und die 2000 gegründeten “Vier Tore Power Neubrandenburg” (VTPNB).

Aktionen

Zu unserem heutigen Spiel endet die Spenden Aktion zur Finanzierung der Nachbauten der Flutlichtmasten. Das Ziel von 250 000€ ist in Reichweite, aktuell sind schon ca. 236 500€ auf der Plattform gofundme zusammengekommen. Diese Nachbauten sind mittlerweile alle errichtet und so zieren aktuell 8 Masten das Ostseestadion. Nach der Partie gegen die Löwen, welches die letzte mit den maroden Lichtern ist, wird der Übergang zur neuen Anlage mit einer Zeremonie begangen.

Eine Art Umfeldorganisation stellt der Verein “Fanszene Rostock e.V.” dar in dem jedermann gegen Zahlung eines Jahresbeitrags Mitglied werden kann und so die Kurvenarbeit unterstützt. Desweitern ergeben sich daraus Vorteile beim Einkauf von Fanartikeln und Sonderzugfahrten. Auch bei der Aktion zur Erhaltung der Flutlichtmasten war der Verein eingebunden.

Frei nach dem Motto: “Hansa hasst alle, alle hassen Hansa”, sind mir keine Freundschaften der Hanseaten bekannt. Feindschaften gibt es natürlich mit alles und jedem der die Hansazone entern möchte. Besonders aber mit St. Pauli, Hertha Berlin und eigentlich allen Ostvereinen wie z.B. Dresden oder Cottbus.

Auf der Website sind 113 registrierte Fanclubs eingetragen, einer davon sogar in Tansania!

Das Stadion

Der FC Hansa Rostock trägt seit Beginn seiner Geschichte im “Ostseestadion” aus, welches im Rostocker Hansaviertel gelegen ist. Das Stadion ist über eine Betreiberfirma, welche auch das Erbbaurecht auf dem Grundstück hält, im Besitz von Hansa Rostock. Auf dem Papier verfügt die Arena über 29.000 Plätze, davon 20.000 Sitzplätze. Aufgrund der eigenwilligen Positionierung der Heimkurve direkt neben dem Gästesektor sind aber durch Sicherheitsmaßnahmen nur 27.500 Plätze nutzbar.

Ursprünglich in den 1950er Jahren als Mehrzweckstadion mit großem Engagement der Bevölkerung errichtet, diente es dem SC Empor Rostock und später dem F.C. Hansa Rostock als Heimspielstätte. In den Jahrzehnten danach wurde es mehrfach modernisiert – unter anderem mit Flutlicht, Anzeigetafel und Rasenheizung. Ab dem Jahr 2000 erfolgte der vollständige Umbau zu einer reinen Fußballarena, bei dem auch das historische Marathontor restauriert und integriert wurde. Die markanten Flutlichtmasten blieben erhalten. 2001 wurde das neue Stadion eröffnet und fasst seither rund 29.000 Zuschauer. Zwischen 2007 und 2015 trug es den Namen „DKB-Arena“, kehrte jedoch auf Wunsch der Fans zum Traditionsnamen „Ostseestadion“ zurück. In den letzten Jahren wurde es weiter technisch aufgerüstet – mit Solaranlage, LED-Werbebanden, Video-Wall, neuer Rasenheizung und einem Fan-Shop unter der Nordtribüne.

Das Ostseestadion feierte im letzten Jahr seinen 70. Geburtstag und dementsprechend wurde auf der Website der Hansa auch eine riesige Sammlung an Informationen inklusive Video zusammengestellt, welche ihr HIER erreicht.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Hansas Zuschauerrekord von 58 492 stammt aus einem “Heimspiel” im Berliner Olympiastadion, nach einer Platzsperre in Folge von Ausschreitungen.
  • Das Hansamaskottchen “Rollo” existiert für kurze Zeit, wurde nach dem vorzeitigen Ableben der beiden Kostümträger aber wieder abgeschafft.
  • Eine “Kogge” war einer der wichtigsten Schiffstypen der Hanse. Die Einmaster konnten für ihre Größe bzw. Mannschaftsstärke sehr viel Fracht transportieren.
  • Der Klebstoffhersteller “UHU” war der erste Sponsor des Vereins.
  • Die Südtribüne Rostock wird auf Google als psychoneurologische Klinik geführt.

Der 6. Spieltag im Überblick

Dienstag 3:1 1. FC SaarbrückenSSV Ulm 1846 Fußball
2:1 FC Viktoria Köln 1904 – TSG 1899 Hoffenheim II
2:0 SV Wehen Wiesbaden – SSV Jahn Regensburg
2:1 SC Verl 1914 – Aachener TSV Alemannia
0:3 1. FC Schweinfurt 05 – MSV 02 Duisburg
Mittwoch 19:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – VfB Stuttgart II
19:00 Uhr FC Energie Cottbus – FC Erzgebirge Aue
19:00 Uhr TSV Havelse 1912  – FC Ingolstadt 04
19:00 Uhr FC Hansa Rostock – TSV 1860 München
19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – VfL Osnabrück

17.09.1978: TSV 1860 gewinnt bei Borussia Neunkirchen

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Borussia Neunkirchen Ellenfeldstadion

Wenn man als Fan des TSV 1860 an Borussia Neunkirchen denkt, kommt einem vermutlich als Erstes der Mai 1991 in den Sinn. Damals erreichten die Löwen zum Auftakt der Aufstiegsrunde ein 1:1 im Ellenfeldstadion und stiegen schließlich in die 2. Bundesliga auf. Doch bereits im September 1978 waren die Löwen im Saarland und feierten einen Auswärtssieg.

TSV 1860 gewinnt bei Borussia Neunkirchen

Was am 8. Spieltag natürlich noch nicht absehbar war, war das Tabellenbild zum Saisonende. Der TSV 1860 beendete die Spielzeit als Meister der 2. Bundesliga Süd, während Borussia Neunkirchen als Letzter abstieg. So groß erschien der Unterschied am 17.09.1978, also heute vor 46 Jahren, jedoch nicht.

Bis zur 74. Minute mussten die Löwen warten, ehe Alfred Herberth sie vor 8.000 Zuschauer mit dem 0:1 erlöste. Auch wenn sich die Saarländer nach Leibeskräften wehrten, blieb ihnen ein Punktgewinn versagt. Im Gegenteil: Franz Gerber sorgte in der 83. Minute für die Entscheidung zugunsten des TSV 1860.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Heinz Lucas schickte folgende Elf des TSV 1860 auf den Rasen des Schmuckkästchens Ellenfeldstadion:

Hartmann – Agatha, Glavovic, Scheller, Sturz – Herberth, Metzger, Nachreiner (80. Hofeditz), Gerber – Vöhringer (46. Haunstein), Stering

Tore:
0:1 Herberth (74.), 0:2 Gerber (83.)

Borussia Neunkirchen
Damals wie heute einen Besuch wert: das Ellenfeldstadion in Neunkirchen

Sechzig um Sieben: TSV 1860 in Rostock zu Gast

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Der TSV 1860 München ist heute abend bei Hansa Rostock gefordert. Nach dem Heimsieg gegen Havelse wartet im Rahmen einer Englischen Woche nur drei Tage später bereits der nächste Gegner auf die Löwen. Alle News gibt es zum Start in den Tag nun aber erst einmal auf einen Blick.

sechzger.de Talk Folge 228 online

Seit gestern ist die nächste Ausgabe vom sechzger.de Talk online an den gewohnten Stellen zu finden. Dabei spricht Christian mit Thomas, Peter und Edge vorrangig über das zurückliegende Heimspiel gegen den TSV Havelse. Neben einer Schnellraterunde gibt es abschließend noch Vorschauen auf die Duelle mit Rostock und Hoffenheim II.

Vorberichterstattung für das Spiel gegen Hansa Rostock

Ab 18:60 Uhr sind die Löwen heute abend das nächste Mal in der 3.Liga im Einsatz. Gegner ist der FC Hansa Rostock. sechzger.de berichtet natürlich wie gewohnt im Liveticker von der Partie. Abgesehen davon sind bereits mehrere Artikel im Rahmen der Vorberichterstattung online gegangen. Ex-Löwe Dennis Dressel tippt passenderweise das Ergebnis, denn er stand auch beim FCH eine Zeit lang unter Vertrag.

Außerdem sind die Wunschaufstellungen bereits als Artikel verfügbar. Durch die Sperre von Kevin Volland sind diese besonders interessant. Nicht fehlen darf außerdem die neue Rubrik “Der Mann an der Pfeife“.

News aus der 3.Liga

Der 7.Spieltag

Am gestrigen Dienstagsabend standen bereits die ersten fünf Begegnungen des 7.Spieltags auf dem Programm. Duisburg konnte dabei den nächsten Sieg feiern und bezwang Schweinfurt auswärts mit 3:0. Verl besiegte Aachen mit 2:1, das gleiche Ergebnis gab es zwischen Viktoria Köln und Hoffenheim II, die am Wochenende auf die Löwen treffen. Auch Saarbrücken (3:1 gegen Ulm) und Wiesbaden (gegen Regensburg) feierten Heimsiege.

Kreuzbandriss bei Martinovic?

Dem SSV Ulm droht ein schwerer Schlag. Möglicherweise hat sich Neuzugang Dominik Martinovic, der immer wieder auch mit den Löwen in Verbindung gebracht wurde, das Kreuzband am vergangenen Wochenende gerissen. Eine finale Diagnose steht aktuell noch aus.