Start Blog Seite 173

Beirat der Geschäftsführungs GmbH: Schaefer folgt auf Reisinger

2
Peter Schaefer Vize Präsident Und Beirat TSV München Von 1860 E.V. Mitgliederversammlung 2025

Bei der gestrigen Mitgliederversammlung ist das neue Präsidium um Gernot Mang kurzzeitig direkt tätig geworden und hat einen ersten Beschluss gefasst. Peter Schaefer folgt im Beirat der TSV 1860 Geschäftsführungs GmbH und wird anstelle von Robert Reisinger in diesem Gremium künftig den e.V. repräsentieren.

Peter Schaefer in Beirat der Geschäftsführungs GmbH berufen

Es waren und sind aufregende Tage rund um den TSV 1860 München. Dafür sorgt vor allem die Meldung, dass Hasan Ismaik seine Anteile an den Löwen verkauft hat. In den kommenden Tagen werden diesbezüglich mehr Informationen erwartet. Bislang ist nur bekannt, dass es sich bei dem Käufer um eine Schweizer Familienholding handelt. Diese Meldung hatte natürlich auch einen Einfluss auf die Mitgliederversammlung am gestrigen Sonntag.

Dort wurde unter anderem das neue Präsidium gewählt. Gernot Mang, Heinz Schmidt, Peter Schaefer und Christian Dierl erzielten allesamt große Mehrheiten und wurden von den Mitgliedern damit gewählt. Sie fungieren künftig als Vierer-Team im Präsidium, zudem steht Thomas Probst beratend zur Seite. Peter Schaefer vertritt den e.V. künftig im Beirat der TSV 1860 Geschäftsführungs GmbH. Das Präsidium fasste noch am Sonntag einen einstimmigen Beschluss. Zuvor wurde satzungsgemäß die Zustimmung des Verwaltungsrates eingeholt, die ebenfalls einstimmig erfolgte. Schaefer folgt im Beirat auf Robert Reisinger, der seit gestern nach einer achtjährigen Amtszeit nicht mehr der Präsident der Löwen ist.

Der Beirat setzt sich nach aktuellem Kenntnisstand aus Nicolai Walch und Peter Schaefer für den e.V. sowie Andrew Livingston und Saki Stimoniaris von der HAM-Seite zusammen. Durch den Anteilsverkauf werden sich in diesem Gremium allerdings zeitnah weitere Änderungen ergeben.

Sechzig um Sieben: Zeitenwende beim TSV 1860 München

11
Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Ein unglaubliches Wochenende liegt hinter dem TSV 1860 München. Angesichts des Verkaufs der Anteile von Hasan Ismaik an den Löwen kann man völlig zurecht von einer Zeitenwende an der Grünwalder Straße sprechen. Den Überblick aller aktuellen Meldungen rund um den TSV 1860 gibt es zum Start in eine neue Woche bei Sechzig um Sieben.

Profis beginnen Trainingslager in Österreich

Gestern erfolgte die Anreise der Profis in das Trainingslager in Ulrichsberg (Österreich). Dort wird sich die Mannschaft in den kommenden Tagen intensiv auf die Saison 2024/25 vorbereiten und insgesamt vier Testspiele absolvieren. Diese werden bei LöwenTV übertragen. Mit dabei ist auch Neuzugang Sigurd Haugen, dessen Verpflichtung am Samstag bekannt wurde.

Deutlicher Testspiel-Sieg in Bamberg

Bereits am Freitag stand Testspiel Nummer drei in der laufenden Vorbereitung auf dem Programm. Gegner war der FC Eintracht Bamberg, der in der kommenden Spielzeit in der Bayernliga Nord an den Start gehen wird. Der TSV 1860 präsentierte sich tor- und spielfreudig, am Ende gab es einen klaren Sieg zu feiern. Die besten Eindrücke sind in der Fotogalerie zu finden.

Vertrag von Christian Werner verlängert

Kurz vor dem Anpfiff in Bamberg wurde durch einen Bericht der Süddeutschen Zeitung bekannt, dass der Vertrag von Geschäftsführer Christian Werner möglicherweise erneut verlängert wurde. Möglich machte dies die 50+1-Regel, dessen Einsatz ausgerechnet von HAM-Vertretern gefordert wurde. Robert Reisinger bestätigte gestern auf der Mitgliederversammlung die Verlängerung.

Zeitenwende: Hasan Ismaik verkauft seine Anteile am TSV 1860

Einen riesigen Paukenschlag gab es dann am Samstagabend. Es wurde nämlich bekannt, dass Hasan Ismaik seine Anteile am TSV 1860 München verkauft hat. Abnehmer soll eine Schweizer Familienholding sein, weitere Details werden in den kommenden Tagen erwartet. Am Bamboleo fand aufgrund der Zeitenwende eine spontane Party mit mehreren hundert Löwenfans statt.

Die Mitgliederversammlung 2025

Äußerst ruhig, diszipliniert und in Sachen Ergebnisse extrem deutlich fand am gestrigen Sonntag die Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. statt. Dabei wurden Gernot Mang, Peter Schaefer, Heinz Schmidt und Christian Dierl in das Präsidium gewählt. Günther Kreuzhuber ist zudem ab sofort Mitglied im Verwaltungsrat, Michael Huber im Wahlausschuss. Im sechzger.de Talk, der seit gestern abend online ist, werden einige Themen der Mitgliederversammlung besprochen.

Giesinger Gedanken: Danke, Robert Reisinger!

24
TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Mit einer unaufgeregten, aber auch zum Nachdenken anregenden und insofern dem Anlass angemessenen Rede hat sich Robert Reisinger am Sonntag Mittag im Zenith aus dem Amt als Präsident des TSV München von 1860 e.V. verabschiedet. Seit dem 2. Juni 2017 hatte er diese Rolle – nach der “Flucht” seines Vorgängers – zunächst  übergangsweise, ab der Mitgliederversammlung der Löwen am 3. Juli des gleichen Jahres dann als von der Mitgliederversammlung bestätigter erster Vorsitzender inne. Zur Mitgliederversammlung in diesem Jahr schlug der Verwaltungsrat vier neue Präsidiumskandidaten vor, die von den Mitgliedern auch gewählt wurden. Wir möchten die heutigen Giesinger Gedanken aber Robert Reisinger widmen und ihm für genau 2.954 Tage im Amt danken!

Nicht immer leicht mit Robert Reisinger

Frei nach der Anfangszeile in Lustfingers Löwenmut möchte man zurückblickend anstimmen: “Es war mit dir nicht immer leicht…” Vor allem die beiden letzten Jahre der Präsidentschaft waren – vor allem aus persönlicher Sicht einiger Redaktionsmitglieder, die Robert schon seit vielen Jahren, teilweise sehr gut kennen und schätzen – leider häufig mehr von Spannungen und gegenseitigen Vorwürfen geprägt, als von kooperativem und positivem Austausch. So ehrlich müssen auch wir in diesem Moment des Abschieds sein!

Robert Reisinger – acht Jahre lang angefeindet und beleidigt

Der Verfasser dieser Zeilen erklärte sich das manchmal schwierige Kommunikationsverhalten nicht zuletzt mit all den Anfeindungen, denen Reisinger vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an ausgesetzt war. Anfangs wurde er “nur” im Kommentarbereich eines Blogs im Löwenumfeld regelmäßig in strafrechtlich relevanter Weise beleidigt, später dann vom Betreiber dieses Blogs – der eine ganz persönliche historische Fehde mit Robert Reisinger auszutragen hatte – in Artikeln offen attackiert… Sowas geht nicht spurlos an einem vorüber, sondern es macht etwas mit dir. Im Idealfall wird man dadurch nicht psychisch krank und geht kaputt, sondern legt sich ein dickes Fell an und wird vielleicht impulsiver als vorher. Letzteres war – zum Glück möchte man rückblickend sagen – bei Robert Reisinger wohl der Fall.

Wiederaufbau nach dem Doppelabstieg 2017

Für mich persönlich bleiben aus der Präsidentschaft Robert Reisingers drei besondere Ereignisse in Erinnerung, an die ich hier gerne erinnern möchte. Das erste datiert aus den frühen Tagen seiner Amtszeit. Er war im Frühsommer 2017, als nach dem Abstieg der Profis aus der 2. Bundesliga an der Grünwalder Straße 114 alles in Trümmern lag und wirklich keiner wusste, wie es weitergehen soll. Robert Reisinger übernahm große Verantwortung und half mit, diese Scherben aufzukehren, die andere verursacht, aber in jenem Moment schon das Weite gesucht hatten. Dafür, für die Rückkehr der Löwenprofis zu ihren Wurzeln auf Giesings Höhen, für die Rückbesinnung des Vereins auf das, was für so viele Fans in weiß und blau den TSV 1860 München und seine DNA ausmacht, gebührt ihm ewiger Dank!

Robert Reisinger setzt sich auch für sechzger.de ein

Für uns als Vertreter eines Fanportals hatte Robert Reisinger die längste Zeit seiner Präsidentschaft ein offenes Ohr. Insbesondere, als wir im Sommer 2022 plötzlich – und für uns völlig überaschend – von der KGaA aus den LÖWENRUNDEN ausgeladen wurden, setzte er sich vehement für eine Rückkehr von Vertretern von sechzger.de in die Presserunden vor den Spielen ein. Dass der damalige Geschäftsführer Pfeifer mit taktischen Winkelzügen unsere Rückkehr in die LÖWENRUNDE immer wieder verhinderte und hinauszögerte, war für Robert Reisinger kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen und klein beizugeben. Inzwischen sind wir – in einer etwas anderen Konstellation, als noch vor drei Jahren – wieder regelmäßig vertreten, um für unsere Leser*innen zum Beispiel zu berichten, was der sich gerade im Amt befindliche Löwencoach zu berichten hat.

Großartige Rede zum Abschied

Abschließend hat mich die – passenderweise genau sechzig Minuten dauernde Rede – auf der heutigen Mitgliederversammlung, wirklich bewegt. Nach den Differenzen zwischen Verwaltungsrat und Präsidium im Herbst letzten Jahres war im Vorfeld der heutigen MV an einigen Stellen im Löwenumfeld spekuliert worden, ob Robert Reisinger seine letzte Rede vor den Mitgliedern für einen großen Rundumschlag nutzen würde. Ich schicke vorweg, dass ich damit kein bisschen rechnete. Dafür ist er zu sehr Löwe und ihm das Wohl des TSV 1860 zu wichtig. Seine Rede, in der er zunächst – gewohnt sachlich – die positive Mitgliederentwicklung des e.V. in den letzten Jahren, aber auch die schwierige finanzielle Situation quasi aller Drittligisten (und so auch die des TSV 1860) analysierte, um dann den gestern bekannt gewordenen Verkauf der KGaA-Anteile Hasan Ismaiks zu erläutern, hatte nichts von einer finalen Abrechnung. Im Gegenteil! In seinem Schlussstatement, aus dem ich hier gerne zitieren möchte, wurde er selbstkritisch und reflektiert.

Wir Menschen bestehen quasi aus Fehlern, dessen sollten wir uns immer verzeihend bewusst sein. Fehler sind ein Beweis für das Menschsein. Niemand ist perfekt. Jeder, der mich kennt, der weiß, ich bin aufbrausend und manchmal sicher auch ungerecht. Jene, die ich damit in den vergangenen acht Jahren vor den Kopf gestoßen habe, bitte ich um Verzeihung. Manchmal diente das auch meinem Selbstschutz. Als Person des öffentlichen Lebens muss man sich ein sehr dickes Fell aneignen. 
Ohne das ist das Amt des Präsidenten des TSV 1860 München schwer auszuhalten. Wer mich kennt, der weiß: In taktischer oder diplomatischer Gesprächsführung bin ich eher schwach. Dafür wussten die Menschen aber immer, woran sie mit mir waren. Ich sage, was ich tue und ich tue, was ich sage. (…) Sie werden sich vielleicht wundern, warum ich heute, nach acht Jahren als Präsident ohne eine persönliche Ehrung durch Vereinsgremien aus dem Amt scheiden werde. (…) Ich selbst habe das abgelehnt und darum gebeten, von meiner Ehrung auf der Bühne abzusehen. Warum? Es hätte sich für mich seltsam angefühlt, am heutigen Tag mit einem Blumenstrauß und einem Porzellanlöwen in der Hand hier zu stehen, überreicht von Funktionären, die in Wahrheit froh sind, mich nicht mehr sehen zu müssen. (…) Das Präsidentenamt habe ich als eine Reise betrachtet, für die ich keine Belohnung erwartet habe. Die Reise selbst und am Ende an ihr Ziel gekommen zu sein, stellt für mich die Auszeichung dar. Ich habe in acht Jahren für den Verein getan, was getan werden musste. Das war nicht immer schön. (…) Allen, die mich auf meiner Reise begleitet und unterstützt haben, gilt mein aufrichtiger und tief empfundener Dank. Es war mir eine Ehre, Euer Präsident gewesen zu sein!

Das ganze Team von sechzger.de sagt an dieser Stelle laut und deutlich:
Danke für alles, Robert und alles Gute!
Einmal Löwe – immer Löwe.

Mitglieder wählen Präsidium um Gernot Mang mit großer Mehrheit

5
Gernot Mang Präsident 1860 Abrüsten

Die Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. hat am heutigen Sonntag das neue Präsidium um Gernot Mang mit großer Mehrheit gewählt. Das neue Team übernimmt die Posten ab sofort und startet mit großen Plänen in die neue Amtszeit.

Präsidium um Gernot Mang mit deutlicher Mehrheit gewählt

Am heutigen Sonntag war es soweit, die mit Spannung erwartete Wahl des neuen Präsidiums fand bei der Mitgliederversammlung im Zenith statt. Zuvor hatte sich Robert Reisinger in einer einstündigen Rede von den Mitgliedern verabschiedet. Darin bestätigte er die Verlängerung des Vertrages von Geschäftsführer Christian Werner bis zum Sommer 2027. Er schloss seine Ausführungen mit versöhnlichen Worten und freut sich bereits auf die kommende Saison, die er als Zuschauer verfolgen wird.

Reibungslose Neu-Wahlen – Mang als Erster gewählt

Unter TOP 11 widmete sich die Versammlung dann den Neuwahlen des Präsidiums. Gernot Mang, Peter Schaefer, Christian Dierl und Heinz Schmidt standen dabei als Kandidaten zur Wahl. Sie stellten sich eine Woche vor der Veranstaltung ausführlich in einem sechzger.de Talk vor. Darin sprachen sie über ihre Beweggründe und ihre Ziele für die mögliche Amtszeit. Auch zuvor waren sie in den Sozialen Medien aktiv, stellten sich zudem unter anderem bei Fanclub-Besuchen den Fragen der interessierten Löwenfans.

Klare Sache: 512 Stimmen für Mang

Die Mitgliederversammlung wählte alle Kandidaten mit großer Mehrheit in das Präsidium. Die Ja- und Nein-Stimmen der Kandidaten verteilen sich wie folgt: Gernot Mang 512/18, Peter Schaefer 517/2, Christian Dierl 573/2 und Heinz Schmidt 483/20. Die Kandidaten freuten sich sichtlich über die große Unterstützung aus den Reihen der Mitglieder.

Präsidium richtet Blick nach vorne

Die drängendsten Themengebiete für das neue Präsidium um Gernot Mang haben es gleich in sich. Es gilt nicht nur sich mit einem neuen Gesellschafter zu arrangieren, sondern auch eine zeitnahe Entscheidung bei der dringend benötigten Turnhalle herbeizuführen sowie die Zukunft des Grünwalder Stadions zu klären. Der neue Gesellschafter, eine Schweizer Familien-Holding, hat sich in aller Deutlichkeit zu dem Standort an der Grünwalder Straße bekannt. Geplant ist das Stadion in Erbbaurecht zu übernehmen.

Mitgliederversammlung 2025: Informationen aus dem Zenith

34
Mitgliederversammlung 2025 TSV München Von 1860 E.V. Zenith

Am heutigen Sonntag findet im Zenith die Mitgliederversammlung 2025 des TSV München von 1860 e.V. statt. Bislang war die Wahl eines neuen Präsidiums der spannendste Tagesordnungspunkt. Nach der gestrigen Ankündigung, dass Hasan Ismaik seine Anteile an den Löwen verkaufen wird, ist allerdings zusätzliche Brisanz aufgekommen.

Informationen zur Mitgliederversammlung 2025 aus dem Zenith

Großen Jubel gab es gestern unter den Löwenfans. Nach 14 Jahren hat sich Hasan Ismaik tatsächlich dazu entschieden, seine Anteile an der TSV 1860 München KGaA zu verkaufen. Die möglichen Auswirkungen auf die heutige Mitgliederversammlung, die im Jahr 2025 wieder im Zenith stattfindet, sind noch nich klar. Mit Spannung wird in jedem Falle die Wahl des Präsidiums erwartet. Es kandidieren Gernot Mang, Peter Schaefer, Christian Dierl und Heinz Schmidt.

sechzger.de informiert über die wichtigsten Entscheidungen am heutigen Tag.

Die Tagesordnung in der Übersicht

Top 1 Eröffnung und Begrüßung durch den Präsidenten, Bestätigung des Versammlungsleiters (Daniel Bauer)

Top 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit

Top 3 Genehmigung der Tagesordnung

Top 4 Bestellung einer Protokollführerin / eines Protokollführers

Top 5 Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 16. Juni 2024

Top 6 Totenehrungen

Top 7 Ehrungen
a) Ernennung der Ehrenmitglieder
b) Beschlussfassung über die Befreiung der Ehrenmitglieder von der Beitragspflicht
c) Ehrung der aktiven Sportler*innen

Top 8 Berichte
a) des Präsidenten
b) des Schatzmeisters über den Jahresabschluss Geschäftsjahr 2023 / 2024
c) Bericht des Vizepräsidenten Norbert Steppe
d) aus den Abteilungen (Zusammenfassung der Berichte durch das Vereinsmanagement)
e) des Verwaltungsrates
f) der Kassenprüfer

Top 9 Aussprache zu den Berichten

Top 10 Entlastungen des Präsidiums und des Verwaltungsrates für das Geschäftsjahr 2023 / 2024
a) des Präsidiums: Robert Reisinger, Heinz Schmidt, Hans Sitzberger bis 14.02.2024
aa) Vorabentlastung des Schatzmeisters Heinz Schmidt
ab) Entlastung der übrigen Präsidiumsmitglieder
b) des Präsidiums: Robert Reisinger, Norbert Steppe, Heinz Schmidt bis 30.06.2024
c) des Verwaltungsrates:
Sebastian Seeböck, Sascha Königsberg, Robert von Bennigsen, Dr. Markus Drees,
Christian Groß, Gerhard Mayer, Norbert Steppe, Nicolai Walch, Beatrix Zurek

Top 11 Neuwahlen des Präsidiums
a) Einführung zum Thema „Wahlen nach der aktuell gültigen Vereinssatzung“ durch den
Wahlausschuss
b) Vorstellung des Kandidaten Gernot Mang für das Amt des Präsidenten und Wahl
des Kandidaten
c) Vorstellung des Kandidaten Heinz Schmidt für das Amt des Vizepräsidenten und
Schatzmeisters sowie Wahl
d) Vorstellung des Kandidaten Christian Dierl für das Amt des Vizepräsidenten sowie
Wahl
e) Vorstellung des Kandidaten Peter Schaefer für das Amt des Vizepräsidenten sowie
Wahl

Top 12 Ersatzwahl Verwaltungsrat
a) Einführung zur Ersatzwahl für den Verwaltungsrat durch den Wahlausschuss
b) Vorstellung der Kandidaten für den Verwaltungsrat und Wahl von einem
Ersatz-Mitglied des Verwaltungsrates

Top 13 Anträge:
a) Anträge auf Satzungsänderung
b) Sonstige Anträge

Top 14 Ersatzwahl Wahlausschuss
a) Einführung zur Ersatzwahl für den Wahlausschuss durch das Präsidium
b) Vorstellung der Kandidaten für den Wahlausschuss und Wahl von einem Ersatz-Mitglied
des Wahlausschusses

Top 15 Verschiedenes

Top 16 Schlusswort des Präsidenten

06.07.1996: Olaf Bodden trifft viermal für den TSV 1860 gegen LKS Lodz

2
1860 lks lodz ui-cup 1996 ticket

Es war eine der Sternstunden von Olaf Bodden im Trikot des TSV 1860 München. Heute vor 29 Jahren traf der Stürmer, der von Hansa Rostock nach Giesing gewechselt war, im UI-Cup gegen den polnischen Vertreter LKS Lodz gleich viermal.

Niederlage in Bulgarien

Die Löwen waren denkbar schlecht in den UEFA-Intertoto-Cup gestartet. Beim ersten internationalen Pflichtspiel seit 1969 hatte der TSV 1860 bei Spartak Varna mit 1:2 verloren. Nichtsdestotrotz stellt der Trip an die bulgarische Goldküste für viele, die damals dabei waren, ein Highlight der Fankarriere dar. Durch die Niederlage am ersten Spieltag standen die Löwen nun jedoch bereits unter Zugzwang. Gegen den polnischen Vertreter LKS Lodz mussten unbedingt drei Punkte her.

Glücksgriff Ronny Ernst

10.000 Zuschauer hatten sich am 06.07.1996 im Grünwalder Stadion eingefunden und sollten ihr Kommen an diesem Samstag Nachmittag nicht bereuen. Eine Stunde lang taten sich die Löwen sehr schwer gegen die Gäste aus Lodz. Nichts deutete darauf hin, dass am Ende des Tages ein Kantersieg stehen würde. Den entscheidenden Glücksgriff tätigte Trainer Werner Lorant in der 58. Minute. Für den glücklosen Jörg Böhme brachte er den jungen Ronny Ernst ins Spiel und der Rechtsaußen überzeugte auf ganzer Linie und lieferte einen nach Assist nach dem anderen. Leider konnte Ernst in der Folge nur ganz selten die Erwartungen erfüllen, die er an diesem Tag geschürt hatte. Der gebürtige Dresdner konnte sich bei den Löwen nicht durchsetzen und absolvierte lediglich acht Bundesligaspiele für Münchens große Liebe.

Olaf Bodden schießt 1860 zum Sieg

Der größte Profiteur von Ronny Ernsts Sahnetag war Stürmer Olaf Bodden, der den TSV 1860 mit vier Treffern quasi im Alleingang zum Sieg gegen den LKS Lodz ballerte. Nachdem Bodden in der 61. Minute mit dem 1:0 den Bann gebrochen hatte, lief es wie am Schnürchen. Harald Cerny erhöhte nur zwei Zeigerumdrehungen später und in der Schlussviertelstunde stellte Bodden mit einem Hat-Trick den 5:0-Endstand her.

Frühes Aus im UEFA-Intertoto-Cup

Eine Woche später besiegte der TSV 1860 auch den tschechischen Verein FC Kaucuk Opava, sodass gegen den FC KAMAZ Tschelny ein Endspiel um den Gruppensieg anstand. Vor 11.500 Zuschauern unterlagen die Löwen den Russen jedoch knapp mit 0:1 und mussten den Traum von großen Europacupnächten (vorläufig) begraben.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schenkte am 06.07.1996 folgender Mannschaft sein Vertrauen:

Berg – Trares, Stevic, Greilich, Walker (71. Kutschera) – Dowe, Schwabl, Nowak (74. Heldt), Böhme (58. Ernst), Cerny – Bodden

Tore:
1:0 Bodden (61.), 2:0 Cerny (63.), 3:0 Bodden (78.), 4:0 Bodden (88.), 5:0 Bodden (89.)

Ismaik verkauft Anteile an 1860

123
Ismaik Millionen-Exit

Riesenüberraschung! Einen Tag vor der Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. hat Hasan Ismaik seine Anteile an der KGaA verkauft.

BILD berichtet zuerst: Ismaik hat verkauft

Wie BILD München zuerst berichtete, hat Hasan Ismaik seine 60% Anteile an der TSV 1860 München KGaA verkauft. Ismaik war 2011 eingestiegen und hatte dadurch eine Insolvenz des Vereins verhindert. In den letzten 14 Jahren gab es permanent Reibereien zwischen seiner Firma HAM, die seine Anteile hielt und dem e.V. Konstante Streitpunkte waren die Einhaltung der 50+1 Regel und die jährliche Budgetierung über Darlehen bei Ismaik. Im April hatte Ismaik bekannt gegeben, dass er seine Anteile verkaufen will.

Schweizer Familienholding ist der Käufer

Auf der offiziellen Seite des TSV 1860 wurde der Verkauf bereits bestätigt. Ismaik veräußert seine Anteile an eine nicht näher bezeichnete Familienholding aus der Schweiz. Wie die Bild berichtet, soll der Kaufpreis über den kolportierten 25 Millionen Euro liegen, die immer wieder als Marktwert der HAM Anteile im Raum standen. Die Transaktion soll im Laufe der nächsten Woche komplett vollzogen werden.

KGaA schuldenfrei

Durch den Verkauf, der von 1860-Vizepräsident Karl-Christian Bay eingefädelt worden sein soll, ist die KGaA mit einem Schlag quasi schuldenfrei. Lediglich Ismaiks Finanzierungszusagen für die laufende Saison sind davon ausgenommen.

Pläne der neuen Gesellschafter: Bau der Sporthalle und Ausbau der Grünwalder Stadions

Die neuen Anteilseigner bekennen sich zum Breitensport des TSV 1860. In einer Vereinbarung mit dem e.V.  wurde festgelegt, dass die lange diskutierte Sporthalle “nach den vorliegenden Plänen in der Nähe des Leistungszentrums der Löwen” vorangetrieben werden soll. Außerdem liegt dem neuen Hauptaktionär offenbar das Grünwalder Stadion am Herzen. Dieses soll laut der Mitteilung der KGaA nach den Vorgaben der DFL saniert werden. Erste Gespräche dazu mit der Stadt München sollen schnell geführt werden. „Das Präsidium freut sich sehr, einen hochangesehenen und erfolgreichen Partner für 1860 München gewonnen zu haben, der langfristig denkt und sich langfristig an unseren Verein bindet,“ kommentiert das Präsidium des TSV 1860. Es ist davon überzeugt, dass das Engagement „nicht nur ein Bekenntnis zum Verein, sondern auch zur Stadt München und ihren Einwohnern ist. Gemeinsam werden wir jetzt unser großes Ziel 2. Liga angehen.“

 

Noch ein Stürmer: Sigurd Haugen wechselt zum TSV 1860

8
TSV 1860 Sigurd Haugen

Das ist mal eine Ansage: Mit Sigurd Haugen wechselt ein weiterer Stürmer zum TSV 1860 und verstärkt die nominell ohnehin stark aufgestellte Offensive der Löwen. Zuletzt war der Norweger vom dänischen Club Aarhus GF an Hansa Rostock verliehen, nun wechselt er laut Sky an die Grünwalder Straße.

Stürmer Sigurd Haugen wechselt zum TSV 1860

In der Vorsaison ging der 27-Jährige noch für Ligakonkurrent Hansa Rostock auf Torejagd, nun soll er helfen, die Löwen in Richtung Aufstieg zu schießen. Mit Sigurd Haugen verpflichtet der TSV 1860 einen wuchtigen, robusten und sehr schnellen Stürmer, der jederzeit in der Lage ist, Gefahr vor des Gegners Tor zu generieren. Über 100 Profitore in der bisherigen Karriere sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache.

Seine spielstarke Anlage spiegelt einen Stürmertyp wider, wie sie im Kader des TSV 1860 bislang in der Form nicht vorhanden war. Wenn man davon ausgeht, dass Kevin Volland eher hinter den Spitzen agiert, könnte Sigurd Haugen im Sturmzentrum die ideale Ergänzung zu Routinier Florian Niederlechner darstellen.

Was wird aus Hobsch und Schubert?

Dass Fabian Schubert die Löwen noch in dieser Sommerpause verlassen soll bzw. wird, ist kein großes Geheimnis. Der Österreicher nahm bislang nicht an der Vorbereitung teil, ihm wurde Sonderurlaub gewährt.

Was aber wird nun aus Patrick Hobsch? Durch den Haugen-Transfer sind die Einsatzchancen des besten Löwen-Torschützen der Vorsaison nicht unbedingt gestiegen, ein Abgang scheint durchaus im Bereich des Möglichen. Gerüchten zufolge soll ausgerechnet Haugens Ex-Club FC Hansa Rostock Interesse an Hobsch zeigen.

TSV 1860 U21 belegt Platz 3 bei Kraftanlagen-Cup in Wittibreut

1
Tsv 1860 U21 Turnier Wittibreut

Den dritten Platz erreichte die U21 des TSV 1860 beim Kraftanlagen-Cup in Wittibreut im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Nach einer Niederlage gegen Regionalligist TSV Buchbach setzte sich die Elf von Alper Kayabunar gegen die Gastgeber durch.

TSV 1860 U21 belegt Platz 3 in Wittibreut

Im Halbfinale trafen die Löwen auf den TSV Buchbach und mussten sich dem Team aus der Regionalliga Bayern mit 0:2 geschlagen geben. Offensichtlich hatten nicht nur die Spieler mit der Hitze zu kämpfen, sondern auch der Schiedsrichter. Zunächst bedachte er einen Buchbacher Spieler nach klarer Tätlichkeit nur mit Gelb, dann pfiff der die Partie (2 x 30 Minuten) fünf Minuten zu früh ab. Nach Hinweis wurden diese dann jedoch noch nachgeholt und Buchbach machte den Sack nach einem schweren Abwehrfehler der Löwen mit dem zweiten Treffer zu.

Im Spiel um Platz 3 hatte der TSV 1860 dann jedoch wenig Probleme und setzte sich deutlich mit 5:1 gegen Gastgeber SV-DJK Wittibreut durch. Im Finale standen sich der TSV Buchbach und der SV Wacker Burghausen gegenüber, der sein Halbfinale mit 7:1 gewonnen hatte.

TSV 1860 Senioren B holen Dreier beim FSV Harthof

0
Fotogalerie Tsv 1860 Senioren B Fsv Harthof

Einen weiteren Dreier fuhren die Senioren B des TSV 1860 am Freitagabend beim FSV Harthof ein. Beim Tabellenvorletzten mussten die Löwen lange auf den erlösenden ersten Treffer warten, setzten sich dann aber doch mit 2:0 durch.

TSV 1860 Senioren B gewinnen beim FSV Harthof

Es war wie erwartet ein sehr schweres und umkämpftes Spiel für die Löwen. Harthof war zum Siegen gezwungen, wenn sie ihre Chancen zum Klassenerhalt noch bewahren wollten. Dementsprechend waren sie auch auf- und eingestellt. Doch die Ü40 des TSV 1860 war taktisch und kämpferisch sehr gut vorbereitet und gab dem Gegner kaum Räume und Zeit zum Spielen. Spielkontrolle und Ballbesitz war klar bei den Blauen. Ihrerseits erarbeiteten sich die Löwen auch gute Chancen, konnten diese jedoch nicht verwerten. Zweimal Latte und einmal Pfosten verhinderten die Führung des Teams von Trainer Fedai Karavas, sodass es torlos in die Pause ging.

In der zweiten Halbzeit machten die Löwen da weiter, wo sie aufgehört hatten, zwangen die Harthofer mit hohem Pressing zu frühen Ballverlusten, konnten aber leider nichts Zählbares rausholen. Nun entwickelte sich ein rassiges, umkämpftes und teilweise hartes Spiel. In der 75. Minute kam es dann nach einem rüden Foul an einem Harthof Spieler zu Rangeleien und Wortgefechten. Nur durch das beherzte Eingreifen der beiden Trainer und einiger vernünftiger Spieler konnte die Situation entschärft werden – und das Spiel ging weiter.

Delice erlöst die Löwen

In der 80. Minute dann das erlösende Tor durch Gökhan Delice, der von Savas Christakakis mit einem schönen Pass wunderbar in Szene gesetzt wurde. Allerdings gab es davor eine strittige Szene, wo die Harthofler ein Foul gesehen hatten. Der Schiedsrichter ließ es aber weiterlaufen und die Löwen nutzten die Verwirrung der Abwehr eiskalt aus.

Angestachelt vom Gegentor warf Harthof nun alles in die Waagschale und lief natürlich in einige Konter rein. Bei einem dieser Konter wurde Koray Cetinkaya freigespielt, der dann alleine auf dem Torwart zulief. Uneigennützig legte er auf den mitgelaufenen Marco Melillo auf, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste (90.).

Zufriedener Trainer Fedai Karavas

Auch wenn ihn sein Team lange auf die Folter spannte, so zeigte sich Trainer Fedai Karavas nach den umkämpften 90 Minuten zufrieden:

“Ein verdienter Sieg, da wir in allen Phasen des Spiels immer die Kontrolle hatten. Wir haben sehr wenig zugelassen und alles wegverteidigt, was auf unser Tor zukam. Ich muss die gesamte Mannschaft loben für ihre taktische Disziplin, die guten Zweikämpfe und die Geduld, die man bei solchen Spielen braucht. Wir haben uns nun ein bisschen Luft verschaffen können im Abstiegskampf. Nun haben wir 2-3 kleinere Ziele, die wir uns gesetzt haben und schauen nach vorne und freuen uns auf die nächsten Aufgaben. Zum Beispiel das Pokalspiel am Mittwoch bei Türkgücü München.”

Dem angesprochene Abstiegskampf sind die Löwen eigentlich längst entkommen. Tatsächlich liegt die Ü40 derzeit hinter dem FC Bayern auf dem 2. Tabellenplatz, könnte aber aufgrund diverser Nachholspiele noch auf Rang 6 durchgereicht werden.

Fotogalerie zu FSV Harthof – TSV 1860 Senioren B

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!