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Gegnervorstellung 25/26: 1. Fußball-Club Saarbrücken e.V.

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FCS Virage Est im GWS 24/25

Viel Unruhe gab es über die Länderspielpause, sodass die sportlichen Gegebenheiten teilweise in den Hintergrund geraten. Nun geht es morgen aber weiter und es kommt diesmal keine Überraschungsmannschaft, sondern ein “underachiever” nach München, bei dem ebenfalls der Baum brennt. Aber auf dem Papier haben die Saarländer eine sehr starke Mannschaft, die ihre Qualität in der laufenden Spielzeit schon öfter aufblitzen ließ als unsere Löwen. Es ist also Vorsicht geboten bei dem nächsten Gegner in der Giesinger Kälte, welcher da ist: Der 1. Fußball-Club Saarbrücken e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Noch schaut es recht gut aus in der Hauptstadt des Saarlandes. Aktuell liegt der FCS mit 20 Punkten auf Platz 10 des Tableaus.  Das bedeutet bei einer Bilanz von 5-5-4 und einem Torverhältnis von 23:21 sechs Punkte auf den Relegations- und vier auf einen Abstiegsplatz. Sorge macht bei Saarbrücken aber insbesondere die aktuelle Formkurve. Nach einer Serie von vier Siegen Ende August/September, spielte man danach dreimal Remis, ehe es drei Niederlagen am Stück setzte.

Das 1:1 gegen Havelse vor der Länderspielpause war auch nicht als Befreiungsschlag geeignet, es wurde wieder mal eine Führung hergeschenkt. Aus diesem Grund ist auch Trainer Alois Schwartz, der im letzten Jahr schon den Auftrag Aufstieg nicht erfüllen konnte, stark angezählt. Viele Beobachter rechneten schon vor der Unterbrechung mit seiner Ablöse, die bei einem negativen Ergebnis in München sehr wahrscheinlich erfolgen würde. Zumindest im Länderpokal konnte man überzeugen und gegen den SV Bliesmengen-Bolchen (Saarland-Liga, 6.) mit 9:0 gewinnen.

Kader & Transfers

Nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation hätte in Saarbrücken der große Ausverkauf starten können. Dies fand aber nicht statt, sondern man 10 Spieler ziehen und ersetzte diese mehr als adäquat. Auf dem Papier haben die Saarländer eine Bombenmannschaft beieinander, die locker um den Aufstieg mitspielen sollte. Kennen wir ja… Wie bei en Löwen kommen aber auch beim FCS ein paar Verletzungsprobleme zum Tragen.

Größter Verkauf des Sommers war der Wechsel von Jacopo Sardo (20, ZM) nach Monza in die Serie B. Die Italiener legten für das Talent ganze 350 000€ auf den Tisch. Mittelfeldmann Julian Günter-Schmidt (30) zog es nach vielen Jahren im Westen ins Erzgebirge in den Schacht. Weiters wurden drei Akteure in die Vereinslosigkeit entlassen und zwei Leihen liefen aus. Stefan Feiertag (23, MS) zog es über Blau-Weiß Linz zu Wieczysta (2. Liga Polen) und Florian Krüger (26, MS) kehrte erst nach Beerschot zurück, spielt aber nun in Duisburg.

Verstärkt hat man sich auf allen Positionen. Für die Defensive kamen Robin Bormuth (29, IV) vom KSC und Niko Bretschneider (25, LV) aus Cottbus. Im sehr starken Mittelfeld wirbeln nun Abdoulayse Kamera (20, Portsmouth) und Kaan Caliskaner (25) der etwas später vom Arbeitsmarkt geholt wurde. Im Sturm spielen auf den Außen nun Florian Pick (29, RA, Münster, hätte ich mir für 1860 gewünscht) und Rodney Elongo-Yombo (24, LA, BVB II) dem Gegner Knoten in die Beine und dürfen im Zentrum mit Dominic Baumann (30, Sandhausen) einen weiteren Sturmtank bedienen.

Sonst wurde der Großteil des starken Stamms gehalten. Im Tor hat man mit Philip Menzel einen starken Rückhalt, während vorne Kai Brüsker wieder verlässlich seine Leistung bringt. Im Mittelfeld fehlen seit Saisonbeginn Patrick Sontheimer und Sebastian Vasiliadis verletzt, mit Tim Civeja und Elijah Kran hat Trainer Schwartz aber Top Leute in der Hinterhand.

Löwenpower: Richard Neudecker, Kasim Rabihic spielte 1,5 Saisonen für die Sechzig Amateure

Vereinsgeschichte

Geschichte

Gegründet wurden die Blau-Schwarzen am 18. April 1903 als Fußballabteilung “SpVgg Malstatt” im TV 1876 Malstatt. Nach mehreren Umbenennungen hießen sie bis kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs FV 03 Saarbrücken. Schon als FC Saarbrücken spielten die Saarländer zwischen 1948 und 51 im französischen Ligensystem. Nach der Rückkehr ist der Verein durchaus erfolgreich, wird 1952 Vizemeister, nimmt am inoffiziellen Weltpokal in Brasilien teil und spielt im Europapokal. In diese Zeit, 1953, fällt auch der Umzug in das Ludwigsparkstadion, dessen Nachfolger bis heute Heimstätte des Clubs ist.

Im weiteren Verlauf ist der FC Saarbrücken sowohl Gründungsmitglied der Bundesliga, als auch der 2. Bundesliga. Nach vielen Jahren in den oberen drei Spielklassen stieg der Verein 2007 in die Oberliga ab und war an seinem Tiefpunkt angekommen. Erst 2009 kehrte man in den Profifußball zurück. Nach einem weiteren Absturz in die Regionalliga erfolgte 2020 die Rückkehr in die 3.Liga. An der längeren Phase im Amateurfußball sind unsere Löwen ja auch nicht gänzlich unbeteiligt. Seit der Rückkehr in Liga 3 zeigte man eigentlich durchwegs starke Leistungen und beendete die Spielzeiten immer in den Top 7. In der vergangenen Saison gelang dann fasst er Aufstieg, man musste sich in der Relegation aber Eintracht Braunschweig denkbar knapp geschlagen geben.

Eine besondere Beziehung haben die Saarländer in der jüngeren Vergangenheit zum DFB Pokal. 2020 standen sie als erster Viertligist im Halbfinale des Bewerbs und auch in der  Ausgabe 2023 sorgte die Mannschaft für Furore, als sie mehrere Bundesligisten ausschaltete und abermals die vorletzte Runde erreichte.

Verein

Alles in allem sind im Verein rund 12 000 Mitglieder organisiert. Neben dem Profifußball gibt es beim FC Saarbrücken auch eine Amateurabteilung, eine AH-Sparte, Frauenfußball und als einzigen anderen Sport eine Handballabteilung. Die Fußball-Frauenmannschaft gehörte 16 Jahre der Frauenbundesliga an und spielt mittlerweile in der Regionalliga Süd-West. Anders als beim TSV ist der Profifußball im FCS nicht in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert und wird von einem Präsidium geführt, das Teil des Vereinsvorstands ist. Es wird vom Aufsichtsrat eingesetzt und nicht von den Mitgliedern gewählt, die wiederum den Rest des Vorstandes und den Aufsichtsrat wählen.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 11.10.2025 war eine tiefgreifende Satzungsänderung beschlossen worden, welche die Führungsstruktur des Vereins ohne eine Ausgliederung professionalisiert, und das Präsidium entmachtet. Präsident ist seit gut 25 Jahren Hartmut Ostermann, dem auch der Hauptsponsor des FCS Victor’s Hotels gehört. Außerdem wird ein Leitbild inklusive zuständiger Kommission eingesetzt. Diese Änderung wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen (alle Infos gibt es in einem Videobeitrag des SR). Aufgrund prozeduraler Bedenken bezüglich der Vertretungsverantwortung im Übergangszeitraum hat das Amtsgericht die Eintragung der Änderung jedoch erstmal verweigert.

Angestoßen wurde die Satzungsänderung von der Kampagne ZUKUNFT BLAU-SCHWARZ des Förderkreis Virage Est. Alle Details zur Kampagne inklusive Begründungen zu den Anträgen findet ihr hier.

Bis 2011 gab es auch noch eine Tischtennisabteilung, die seit 2009 in der Bundesliga spielt, nun aber ein eigenständiger Verein ist. Der 1. FC Saarbrücken-Tischtennis hat ein sehr ähnliches Wappen und wurde 2020 zum ersten Mal deutscher Meister. Die bekanntesten Spieler sind der aktuelle Nationalspieler und Weltranglisten-19. Patrick Franziska, sowie seit der aktuellen Saison der chinesische Superstar Fan Zhendong.

Fanszene

Nach eigenen Angaben verfügt der FCS über 109 offizielle Fanclubs (TSV 1860: 266). Die aktive Fanszene steht bei Heimspielen im Osten, auf der Virage Est, wo sie besonders in der letztjährigen DFB-Pokal-Saison für Furore sorgte. Die Tribüne als sozialer Verband der supportwilligen FCS-Fans feierte am 06. September diesen Jahres sein 20-jähriges Jubiläum mit einem großen Fest für alle Anhänger der Blau-Schwarzen. Zur Unterstützung der Kurve gibt es einen Förderkreis Virage Est. Die bekanntesten Ultragruppen sind die Hauptgruppe Boys SB, die Clique Canaille, die Nordsaarjugend und die Droogs. In der gesamten Szene der Saarländer ist eine große Frankophilie vorherrschend, welche sich nicht zuletzt im selbstgewählten Tribünennamen ausdrückt.

In diesem Rahmen besteht seit über 25 Jahren eine Freundschaft zur AS Nancy und auch mit der Salzburger Austria, sowie dem Taranto FC aus Italien ist man freundschaftlich verbunden. Die größte Rivalität gibt es mit dem 1. FC Kaiserslautern, weiters ist auch die Abneigung in Richtung Homburg, Mannheim und Trier groß. Mangels einer ernstzunehmenden Anzahl an Fans, spielt die SV Elversberg hier keine Rolle.

Eine spannende Konstellation ergibt sich durch die Freundschaft der FCK-Fans mit der “Horda Frenetik 1997” des FC Metz, da Nancy und Metz sich ebenfalls in großer Antipathie gegenüberstehen. Zudem haben auch die Ultras von Eintracht Trier eine langjährige Freundschaft mit der “Gruppa” des FC Metz, dem anderen Teil der gespaltenen Metzer Fanszene.

Der Anhang der Saarländer darf durchaus als reisefreudig bezeichnet werden. Der FCS brachte in der laufenden Saison bisher durchschnittlich rund 1300 Fans in die Auswärtsblöcke der dritten Liga mit. Dies bedeutete Platz 7 in der Auswärtsfahrertabelle.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Der höchste Bundesliga-Sieg der Saarländer ist ein 6:1 gegen die Seitenstraßler am 16.04.1977.
  • Der FCS ist nicht nur elfmaliger Sieger des Saarlandpokals, sondern konnte 1950 sogar den internationalen Saarlandpokal für sich entscheiden.
  • In Saarbrücken gibt es einen eigenen Stadtdialekt, das Saarbrigga Platt.

Der 15. Spieltag im Überblick

Freitag 4:1 TSG 1899 Hoffenheim II – MSV 02 Duisburg
Samstag 14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – SSV Jahn Regensburg
14:00 Uhr TSV Havelse 1912 – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr VfL 1899 Osnabrück – FC Ingolstadt 04
Sonntag 13:30 Uhr TSV 1860 München – 1. FC Saarbrücken 
16:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – VfB Stuttgart 1893 II 
19:30 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Energie Cottbus

 

Slalom in Gurgl: Deja-vu für Straßer

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Zwischen den Rennen im finnischen Levi und den esten Rennen Nordmarika in der kommenden Woche kehrte der alpine Weltcup ins Ötztal zurück, wo die Saison bereits eröffnet wurde. Beim Slalom in Gurgl zeigte Linus Straßer Aufwärtstendenz und wurde am Ende Achter.

Hauchdünne Abstände im ersten Durchgang

Bei Postkartenwetter sahen die Zuschauer einen ersten Durchgang mit extrem geringen Zeitabständen zwischen den Läufern. Nicht weniger als 19 Fahrer lagen nach dem ersten Lauf innerhalb einer Sekunden und so war Hochspannung für den zweiten Durchgang garantiert. Linus Straßer mischte im ersten Durchgang wie bereits in Levi ganz vorne mit. Straßer lag im oberen, eher flachen Streckenasbchnitt sogar in Führung. Bei der Einfahrt in das Steilstück der Piste von Gurgl rutschte Straßer etwas ab und verlor wertvolle Hundertstelsekunden. Trotz des Fehlers lag er nach dem ersten Durchgang mit einem Rückstand von 0,41 Sekunden auf den Führenden Atle Lie McGrath (Norwegen) auf Platz 5. Damit hatte der Skilöwe ein sehr gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang. Weitere DSV-Fahrer konten sich erneut nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Straßer in Gurgl erneut mit schwächerem zweiten Lauf

Der zweite Durchgang stand lange im Zeichen der Aufholjagd des Österreichers Dominik Raschner, der sich von Rang 25 bis auf den 6. Platz nach vorne fahren konnte. Straßer verpatzte die Einfahrt in den Steilhang erneut und hatte im oberen Teil des Steilstücks einen weiteren Fehler. Dadurch fing er sich einigen Zeitverlust ein und lag am Ende auf dem 8. Platz mit 0,76 Sekunden Rückstand. Auf Grund der guten Platzierung im ersten Durchgang wäre für Straßer durchaus mehr drin gewesen. Ähnlich wie Levi gelang ihm ein sehr guter erster Lauf und weniger guter zweiter Lauf.

Rassat siegt im Hundertstelkrimi

Den Sieg sicherte sich Paco Rassat aus Frankreich, der von Platz 14 nach dem ersten Lauf ganz nach vorne fuhr und damit seinen ersten Weltcup-Sieg feiern konnte. Auf Platz 2 folgte Armand Marchand aus Belgien (+0.07 Sekunden). Der Halbzeitführende McGrath konnte sich Platz 3 mit 9 Hundertstel Rückstand sichern. Weiter geht’s für die Weltcup-Fahrer nächste Woche in den Rocky Mountains, wo in Copper Mountain (USA) die nächsten Rennen stattfinden.

 

 

 

Der Mann an der Pfeife (gegen Saarbrücken): Felix Weller

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Felix Weller aus Osnabrück, der das Heimspiel des TSV 1860 gegen den 1. FC Saarbrücken am Sonntag Mittag (13.30 Uhr, im sechzger.de Liveticker) pfeifen wird. Und obwohl Weller die Löwen in dieser Saison bereits einmal gepfiffen hat (erstmals in dieser Saison ist damit ein Referee als “Wiederholungstäter” bei unseren Spielen im Einsatz), wird er hier zum ersten Mal vorgestellt. Der 30jährige pfiff nämlich direkt das Saisonauftaktspiel in Essen. Und unsere neue Rubrik ging erst zum Heimspiel gegen den VfL Osnabrück an den Start.

Karten- und Elferstatistik von Weller in Liga 3 

Mit durchschnittlich 5,1 Gelben Karten pro Spiel in seinen aktuell 28 Drittligaeinsätzen befindet sich Felix Weller ganz leicht über dem Schnitt seiner Kollegen. Auch mit der Tatsache, dass er alle fünfeinhalb Spiele Gelb-Rot und alle sieben Spiele glatt Rot zeigt und alle dreieinhalb Spiele auf den Elfmeterpunkt deutet, liegt er im Vergleich zu den anderen Schiris, welchen die Löwen heuer schon begegnet sind, ein wenig über dem Durchschnitt. Tatsächlich hat er aber in den drei Spielen, in denen er den TSV 1860 in den letzten Jahren pfeifen durfte, keinen einzigen Platzverweis und auch keinen Strafstoß verhängt. Weder für uns, noch für unsere Gegner.

Begegung mit Weller in Essen

Apropos Löwenspiele: Wie eingangs erwähnt begegnen die Löwen Felix Weller in dieser Saison bereits zum zweiten Mal. Das Ligaauftaktspiel am Freitag Abend an der Essener Hafenstraße, das 1:1 endete, konnte er ohne die ganz großen Schwierigkeiten über die Bühne bringen. Auch Schiri-Experte Babak Rafati bescheinigte ihm in den strittigen Spielszenen an jenem Abend  korrekt entschieden zu haben. Es ging dabei um ein Foul an Kevin Volland und die anschließende “Rabattierung”  (der eine oder andere erinnert sich vielleicht) sowie um das Ausgleichstor für die Löwen, aus möglicherweise abseitsverdächtiger Position. Vom kicker erhielt Weller für die Spielleitung in Essen allerdings lediglich die Note vier.

Zwei weitere Spiele mit diesem Schiedsrichter

In der letzten Saison pfiff Weller den Sieg der Löwen bei Hannover 96 II, das nach leichten Startschwierigkeiten unserer Mannschaft am Ende noch zu einem 3:1-Sieg im Stadion an der Eilenriede gedreht werden konnte. Und im Mai 2024 war er der Spielleiter bei der 1:2-Niederlage gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund im vorletzten Heimspiel der Saison. Eine Woche später sicherten sich die Löwen unter Trainer Giannikis den Klassenerhalt in Liga drei durch einen Sieg bei Rot-Weiss Essen.

Begegnung in Hannover. Ein Löwen sitzt nach einem Foulspiel am Boden. Felix Weller ist im Gespräch mit Anderson Lucoqui.
Auch beim Bildnachweis von Wellers Giesing-Premiere im Mai 2024 liegt ein Löwe am Boden, was der Schiri hier genau beobachtet.

Ein Erstligaspiel für Weller

Felix Weller hat in seiner Vita auch schon ein Erstligaspiel stehen. Vor über sieben Jahren war es, als er die Partie zwischen Racing FC Union Luxemburg und dem FC RM Hamm Benfica in Luxemburg leitete, das vor 210 Zuschauern mit 1:0 für die Gastgeber endete. Der erst 23jährige Mann in Schwarz kam in diesem Spiel mit nur zwei Verwarnungen aus. Die meisten Spiele seiner Karriere pfiff Weller bislang in der Oberliga Westfalen (64) und der Regionalliga West (52). Als Linienrichter war er auch schon in der 2. Bundesliga im Einsatz.

Das Unparteiischen-Team am Sonntag

Wie vom DFB gewünscht und geplant begleiten den Schiedsrichter am Sonntag als Assistenten zwei Aktive nach München, die auch in vorangegangenen Spielen dieser Saison schon mit Felix Weller gemeinsam im Einsatz waren. Diese sind Henry Schröder (20) aus Hiddesen und Florian Lukawski (26) aus Oranienburg. Abgesehen von den hier schon angesprochenen Spielen in Essen und Hannover, haben beide aber keine weiteren Berühungspunkte mit den Löwen vorzuweisen. Der vierte Offizielle wird gegen Saarbrücken der 27jährige Kenny Abieba sein, der aus Nürnberg kommt und als Schiedsrichter den Amas des TSV 1860 in der Bayernliga Süd schon das eine oder andere mal begegnet ist.

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Titelbild: Strafraumszene am 1. August im Stadion an der Hafenstraße in Essen. Schiedsrichter Weller beobachtet die Situation vor einem Eckball für die Löwen aus etwas Entfernung.

 

Alois Schwartz: “Grünwalder Stadion – da geht die Post ab!”

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Die gut elfminütige Pressekonferenz des 1. FC Saarbrücken vor dem Gastspiel beim TSV 1860 am Sonntag Mittag (13.30 Uhr, im sechzger.de Liveticker) drehte sich in der Hauptsache um spezifische Personalfragen rund um die Aufstellung von Trainer Alois Schwartz. Allerdings fand der angezählte Trainer der Saarländer auch lobende Worte für den Spielort auf Giesings Höhen und nahm zu einem aktuellen Gerücht Stellung, die Stimmung in der Mannschaft sei schlecht. Wir haben für Euch mal reingehört.

Verletztenliste – diese Woche noch länger geworden

Eine ziemlich lange Liste von Verletzten plagt den 1.FCS vor seinem schweren Auswärtsspiel an der Isar. Neben den vier Langzeitverletzten  Patrick Sontheimer, Sebastian Vasiliadis, Amine Naïfi und Maurice Multhaup musste auch der eigentlich wieder genesene Kaan Caliskaner das Training in dieser Woche wieder abbrechen. Seven Sonnenberg, der die Blau-Schwarzen in dieser Saison bislang in allen 14 Drittligaspielen als Kapitän aufs Feld geführt hatte, zog sich in dieser Woche im Training im Zweikampf mit einem Mitspieler einen Augenhöhlenbruch zu und steht insofern in München ebenfalls nicht zur Verfügung. “Da war die Mannschaft vielleicht ein bisschen zu engagiert, aber sowas passiert im Fußball”, beschrieb der Saarbrücker Trainer das Verletzungsgeschehen rund um den 26jährigen Innenverteidiger.

Stimmt es zwischen Team und Trainer Schwartz?

Neben den Personalsorgen dürfte die – in Saarbrücken, wie in Giesing traditionell große – Unruhe im Umfeld weiterhin eine besondere Herausforderung für Alois Schwartz darstellen. An der Saar wird über eine Ablösung des Trainers spekuliert, sollte am Sonntag in München zum achten Mal in Folge kein Sieg in der Liga gelingen. In der PK auf die Aussage eines kicker-Reporters vom Donnerstag Abend beim Saarländischen Rundfunk (SR) angesprochen, der durchblicken ließ, dass er wisse, dass es zwischen Mannschaft und Trainer Schwartz nicht “so richtig stimmt”, entgegenete der Coach:

Also, ich weiß nicht, wo er das herhaben sollte. Ich hab es nicht gehört, was er da gesagt hat. Außen habe ich nichts gelesen. Ich habe nichts gehört. Es wird immer viel interpretiert, wenn man nicht dementsprechend die Leistungen abruft und deswegen: Hier ist auch schon viel gesprochen worden über die ganze Geschichte. Ich spüre es nicht. Ich denke, wir haben… wir sind eine Einheit und das haben wir auch immer wieder gezeigt. Und ich habe ja gesagt: Wir müssen da nur gemeinsam rauskommen und was anderes zählt für mich nicht.

Trauma 2018 – nicht für Schwartz

Mit der Formulierung “ein ziemliches Trauma für uns alle die wir hier sitzen, auch wenn es schon sieben Jahre her ist” umschrieb der Journalist des SR den Relegationskrimi zwischen dem FCS und den Löwen um den Aufstieg in die 3. Liga aus dem Jahr 2018, mit dem er den Trainer um ein paar Worte zur allgemeinen Bedeutung der Partie gegen Sechzig bat. Seit dieser besagten Partie vom 27. Mai 2018 trat Saarbrücken übrigens schon fünfmal in Giesing an, blieb dabei ungeschlagen und konnte gar dreimal alle drei Punkte entführen. Und dennoch sitzt bei Fans und berichtender Zunft der Stachel von damals immer noch sehr tief. Der damals natürlich gänzlich unbeteiligte Alois Schwartz sieht die Sache etwas positiver:

Es ist ein schönes Spiel. Muss man sagen. Es ist ausverkauft. Grünwalder Stadion – da geht die Post ab. Das müssen wir annehmen. Wir haben jetzt auch viel gesprochen. Es sind zwei Traditionsmannschaften, die ein bißchen hinterherhinken. Dem Anspruch, den jeder selber hat, den der Verein hat. Und deswegen wird es ein spannendes Spiel für uns.

Neudecker kein Thema in der PK

Der Name von Ex- und Herzenslöwe Richy Neudecker, der in der Vergangenheit rund um dieses Spiel – sofern er zur Verfügung stand – eigentlich immer ein Thema war (so saß er z.B. vor dem Gastspiel der Saarbrücker bei den Löwen vor ziemlich genau drei Jahren sogar selbst mit in der Pressekonferenz vor der Partie), fiel in der Presserunde heute gar nicht. Nach zehn Monaten Verletzungspause stand er Mitte Oktober erstmals und dann auch in den folgenden drei Spielen wieder – zumindest kurzzeitig – für Saarbrücken auf dem Platz, konnte aber die drei Niederlagen (gegen Verl, Ingostadt und Aachen) sowie das enttäuschende Unentschieden gegen Havelse nicht verhindern. Ob er am Sonntag eine Option für die Startelf darstellt, wurde – trotz zahlreicher Fragen zum geplanten Personal – in der Pressekonferenz nicht angesprochen und somit auch nicht final geklärt.

Kommentare gegen Schwartz auf Youtube

Bemerkenswert sind die Kommentare unter dem Video der PK auf Youtube. Respektlosen und teilweise grenzwertigen Umgang mit den in der Verwantwortung stehenden Protagonisten haben wir beim TSV 1860 offensichtlich nicht exklusiv. Was der eine oder andere Anhänger des 1. FC Saarbrücken da über Alois Schwartz von sich gibt, lässt einen – auch aus der gesunden Distanz – ein wenig ratlos zurück.

Löwenrunde: Wiedergutmachung gegen Saarbrücken

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Löwenrunde Wiedergutmachung Saarbrücken

Am Sonntag um 13:30 Uhr empfangen die Löwen den 1. FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion. Für die Sechzger ist nach der 0:4-Pleite in Regensburg Wiedergutmachung angesagt, wie Trainer Markus Kauczinski in der Löwenrunde bestätigte: “Wir freuen uns auf das Spiel und werden alles dafür tun, um zu gewinnen. Wir haben noch etwas gutzumachen aus dem Spiel in Regensburg und wollen es uns selbst beweisen, dass wir es draufhaben.”.

Die personelle Lage bei 1860

Die Langzeitverletzten Verlaat, Schifferl, Schröter und Deniz fallen auch gegen die Saarländer aus. Jakob hat zwar die gesamte Woche am Mannschaftstraining teilgenommen, ist nach Worten von Kauczinski noch kein Thema für den Kader. Dies gilt auch für Dordan und Fuchs, die in Passau zum Einsatz gekommen waren. “Sie machen es ordentlich, auch wenn das gegen einen unterklassigen Gegner schwer einzuordnen ist. Insgesamt bin ich zufrieden und ich werde immer mal wieder Spieler hochziehen, um ein Bild zu haben”, erläuterte der Löwen-Coach. Pfeifer war Ende der Woche etwas angeschlagen, wird aber aller Voraussicht nach auflaufen können.

Wiedergutmachung gegen Saarbrücken

Auf der Suche nach Gründen für die blutleere Vorstellung in Regensburg ist man bei den Löwen punktuell fünfig geworden. Auch Nachfrage von sechzger.de sagte Kauczinski dazu: “Es gibt auf solche Sachen nicht die eine Antwort und die eine Lösung. Es sind viele Dinge zusammengekommen. Wir haben auch durch die Wechsel keine Sicherheit gefunden. Wichtig ist, dass wir daraus lernen. Wir haben das Spiel im Team und auch einzeln besprochen.”. Mit den Leistungen in Aubstadt und Passau war der Trainer hingegen weitgehend zufrieden. “In Passau haben beide Mannschaften aufs Gas-Pedal getreten”, sagte Kauczinski weiter.

Auf sich schauen statt auf den Gegner

Auf die jüngste Negativ-Serie der Gäste aus dem Saarland wollte Kauczinski nicht näher eingehen. “Dafür bin ich zu weit weg, wir haben nur unsere Leistung im Kopf, wollen uns auf die eigenen Stärken fokussieren. Wir rechnen auf jeden Fall mit einem starken Gegner, der alles reinwerfen wird”, sagte der Löwen-Dompteur.  Auch ob man auf dem möglicherweise schneebedeckten Geläuft im natürlich ausverkauften Grünwalder Stadion über flachen Aufbau oder über Flanken zum Erfolg kommen will, ließ er offen uns erklärte: “Wir brauchen beides, müssen schauen wie viel Platz uns der Gegner gibt. Und es geht auch nicht über Kampf. Die Mischung machts…”.

Erste Bilanz nach sechs Wochen

“Aktuell ist der Blick nach unten näher, als der nach oben. In meiner Zeit haben wir zwei Siege und zwei Niederlagen geholt, das ist Durchschnitt. Und einen Pflichtsieg im Pokal. Wir müssen noch konstanzer werden”, forderte der 1860-Trainer. In den ersten Wochen habe eher Löcher gestopft. “Aber seitdem hat sich einiges getan. Das Team setzt Dinge um, die wir besprochen haben. Aber noch nicht konstant”, analysierte Kauczinski.

Alle Infos bei uns im Live-Ticker

Die Partie am Sonntag wird nicht im FreeTV, sondern nur auf MangetaSport übertragen. Natürlich könnt ihr ab den Morgenstunden alles rund um die Partie gerne wieder bei uns im Live-Ticker verfolgen.

Radsport-Sparte wird offizielle Abteilung im TSV 1860

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Radsport-Sparte wird offizielle Abteilung im TSV 1860

Der TSV 1860 München ist um eine Abteilung reicher. Die Radsportler werden zur 18. offiziellen Abteilung. Nach nur sieben Monaten als Sparte wurde bei der Mitgliederversammlung der Radsportler klar, dass schon alleine aufgrund des rasanten Mitgliederzuwachses die Gründung einer eigenen Abteilung der sinnvollste Weg ist.

Rasantes Wachstum bei den Radsportlern

Den Anfang machte eine kleine Gruppe von Radsport-Begeisterten. In wenigen Monaten wuchs die neue Abteilung nun bereits auf knapp 100 Mitglieder an. Mit 40 offiziellen Group-Rides, an denen über den Sommer hinweg über 400 Sportler teilnahmen, und zahlreichen weiteren gemeinsamen Aktivitäten demonstrierten die Radsportler deutlich, wie lebendig die neue Abteilung ist.

Mitgliederversammlung im Bamboleo

Kürzlich fand nun die Mitgliederversammlung im Bamboleo statt. Die bisherigen Spartenleiter Max Berger und Anton Ehret blickten auf die sportlichen Highlights zurück. Die Vorträge der Radsportler verfolgen sehr interessiert auch Vize-Präsident Christian Dierl und Verwaltungsrat Günther Kreuzhuber. Der Wahlausschuss bestehend aus Dr. Bea Wichmann, Michael Huber und Tamara Hof begleitete im Anschluss die Wahlen. Ein weiterer Höhepunkt war die Siegerehrung der Giesinger Rennsemmelwochen, bei denen es darum ging, auf verschiedenen Strecken Bestzeiten zu erzielen.

Berger und Ehret im Amt bestätigt

Bei den Wahlen wurde Max Berger einstimmig zum Abteilungsleiter gewählt, Anton Ehret ist der Vize-Abteilungsleiter der neuen Radsport-Löwen. Zum Kassenwart wurde von den anwesenden Mitgliedern Anton Petersen bestellt. Mit einem Ausblick auf die nächsten Projekte und einem Ideen-Austausch endete die Versammlung. Weitere Informationen zur Radsport-Abteilung sind hier zu finden. Interessierte sind natürlich jederzeit herzlich willkommen.

Foto: TSV München von 1860 e.V.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken

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Tsv 1860 Trikot Wunschaufstellungen

Zwei Wochen ist das Debakel in Regensburg nun her und dank Länderspielpause, Toto Pokal, Regiotour und Vereinspolitik etwas in Vergessenheit geraten. Dennoch sitzt der Stachel nocht tief und bei lediglich zwei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze müssen dringend Punkte her. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den 1. FC Saarbrücken aus?

Wunschaufstellungen zu 1860 – 1. FC Saarbrücken

Christian Jung

Im 3-4-1-2 möchte Christian drei Punkte gegen die Saarländer holen und setzt dabei auf das Sturmduo Niederlechner/Philipp. Ansonsten bietet die Aufstellung wenige Überraschungen und auch Max Christiansen darf sich im defensiven Mittelfeld erneut beweisen.

Thomas Enn

Auch bei Thomas muss Sigurd Haugen diesmal zunächst auf der Bank Platz nehmen. Für ihn darf Florian Niederlechner von Beginn an stürmen, auch wenn Thomas durchaus mit dem Gedanken gespielt hat, Patrick Hobsch mal wieder eine Chance in der Startelf zu geben. Im defensiven Mittelfeld darf Philipp Maier diesmal beginnen, während David Philipp neben Kevin Volland für Kreativität sorgen soll.

Stefan Kranzberg

Stefan rückt von der Dreierkette ab und schickt die Löwen im 4-2-3-1 ins Rennen. Siemen Voet bleibt somit nur ein Platz auf der Ersatzbank, auf den Außen dürfen sich Manuel Pfeifer und Tim Danhof gerne auch ins Offensivspiel einschalten. Auf der Doppelsechs agieren Jacobsen und Philipp, wobei Letzterer aus der Tiefe Offensivakzente setzen soll. Maximilian Wolfram, Marvin Rittmüller und Stürmer Sigurd Haugen sollen der Saarbrücker Defensive mit ihrer Geschwindigkeit Probleme bereiten.

Bernd Winninger

Tief in die Trickkiste greift die Taktiktafel Bernd Winninger. Um sein asymmetrisches 4-1-2-1-2 verständlich darzustellen, bemühen wir mal die Pfeile mit den geplanten Laufwegen mit bzw. gegen den Ball. Personell lässt Bernd mit einigen interessanten Änderungen aufhorchen und gibt der Jugend (Dulic, Lippmann, Erdogan, Althaus) eine Chance. Ein besonderes Augenmerk muss auch auf Philipp Maier im defensiven sowie Maximilian Wolfram im offensiven Mittelfeld gelegt werden.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken: Ergebnistipp Alexander Zeilhofer

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In der ARD-Doku “Rise & Fall 1860 München”, die auch in unserem sechzger.de Talk 237 in dieser Woche das zentrale Thema war (hier geht’s direkt zum Youtube-Video der Sendung), begegnet er den Zuseher*innen an zahlreichen Stellen, als einer der Protagonisten: Alexander Zeilhofer, seit Herbst letzten Jahres Vorstand im deutlich verjüngten Führungsgremium der Fan-Vereinigung Pro1860. “Zeili”, wie ihn die meisten im Löwenumfeld kennen und nennen, tippt heute für uns das Spiel der Löwen gegen den 1. FC Saarbrücken (Sonntag, 13.30 Uhr, im sechzger.de-Liveticker)

Ergebnistipp Alexander Zeilhofer 

Ein rauschendes Fußballfest ist unserem Experten zufolge am Sonntag nicht zu erwarten. Aber zumindest ein Erfolg:

Nach der Enttäuschung in Regensburg findet die Mannschaft zurück in die Spur – zumindest was das Defensivverhalten angeht. Wir erleben einen zähe Partie, die am Ende 1:0 für uns ausgeht.

Und wer ist für das goldene Tor gegen die Saarländer verantwortlich? Da ist sich Zeili sicher:

Der Haugen macht’s!

Würden wir – und sicher alle Löwenfans – so nehmen. Man ist ja Bescheiden geworden.

Aus Landshut nach Giesing

Wie eingangs erwähnt, ist Alexander Zeilhofer seit September 2024 erster Vorstand der Fan-Vereinigung Pro1860. Seit Ende der 1990er-Jahre ist der heute 36jährige Löwenfan. In München geboren, in Landshut aufgewachsen und seit über 15 Jahren in Giesing daheim, engagierte er sich schon früh in und für die Fanszene des TSV 1860. In der im Frühjahr 2019 gegründeten Faninitiative Sechzig im Sechzger ist der zweifache Familienvater im Impressum als einer von vier Sprecher*innen aufgeführt (Wie übrigens auch ein sechzger.de-Redakteur. Das muss dieser sagenumwobene “Giesinger Staat” sein, von dem man manchmal hört). Zeilis Einsatz für einen dauerhaften Verbleib der Löwenprofis im Stadion an der Grünwalder Straße dokumentierte im gleichen Jahr die Abendzeitung in einem sehr lesenswerten Artikel.

Alexander Zeilhofer und der Vorstand von Pro1860 nach der Wahl im September 2024.

 

Sechzig um Sieben: Rise & Fall-Talk ist online

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Wichtige Spiele haben die Löwen-Teams am kommenden Wochenende vor der Brust. Die Profis empfangen am Sonntag um 13:30 Uhr den 1. FC Saarbrücken. Auf die Amateure wartet bereits am Samstag um 18:00 Uhr das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen Heimstetten. In Sechzig um Sieben blicken wir auf die beiden Partien voraus. Zudem geben wir Euch einen kleinen Vorgeschmack auf unseren neuen Podcast, der seit gestern online ist.

Amas empfangen am Samstag Heimstetten

Zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit, am Samstag Abend um 18.00 Uhr empfangen die Amas zum letzten Heimspiel des Jahres 2025 den SV Heimstetten an der Grünwalder Straße 114, hier geht es zum Vorbericht. Nach der späten Niederlage beim TuS Geretsried will sich die U21 mit einem Heimdreier aus Giesing verabschieden, ehe am kommenden Samstag – zeitgleich mit dem Spiel der Profis in Ulm – beim FC Gundelfingen der letzte Pflichtspielauftritt wartet.

Talk mit zwei Rise & Fall-Autoren ist online

Die treuen Hörer mussten sich diese Woche leider etwas länger gedulden, doch wir haben die Länderspielpause genutzt, um mit zwei der Autoren der ARD-Serie Rise & Fall über deren Entstehen und die Hintergründe zu sprechen. Gute zwei Stunden Podcast warten auf Euch, weitere Infos dazu findet ihr hier. Leider gab es zu Beginn leichte Tonprobleme, die aber durch die spannenden Gespräche mehr als wettgemacht werden. Schonmal vielen Dank für Euer Verständnis.

Ein Blick in den Landespokal

14 von 20 Drittligisten überwintern im Landespokal und dürfen sich abseits von der Liga damit noch Hoffnungen auf den Einzug in den DFB-Pokal machen. In unserem Update zum Landespokal haben wir hier alle Informationen für Euch zusammengeschrieben. Mit wen es der TSV 1860 nach dem 4:0-Sieg in Aubstadt im Halbfinale des Toto-Pokals zu tun bekommt, erfahren wir alle bei der Auslosung am 15. Dezember.

Profis bereiten sich auf Saarbrücken vor

Am Sonntag wartet auf die Profis das nächste Heimspiel gegen Saarbrücken. In einem Gespräch mit dem Münchner Merkur erklärte Trainer Markus Kauczinski seinen aktuellen Trainingsansatz und sagte dabei: „Wir haben mit dem Athletiktrainer analysiert, was jetzt Sinn macht. Große Umfänge machen dich müde, das bringt nichts zwischen den Spielen. Das macht keinen Sinn – Punkt. Ich habe es schon anders gemacht in meiner Karriere und damit Bruchlandungen hingelegt.“

Das erwartet Euch heute auf sechzger.de

Natürlich steht das nächste Heimspiel auch im Blickpunkt unserer heutigen Berichterstattung. Freut Euch schon einmal unter anderem auf die Infos aus der Löwenrunde und über die Gründung einer neuen Abteilung im TSV 1860 München. Wir wünschen Euch einen gelungenen Wochenendspurt, blau bleiben liebe Löwen!

Faninformationen TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken

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Nach dem schwachen Auftritt in Regensburg, dem Einzug in das Toto-Pokal Halbfinale sowie der Länderspielpause in der 3.Liga empfangen die Löwen am kommenden Samstag den 1.FC Saarbrücken im Grünwalder Stadion. Die Gäste sind seit sieben Spielen sieglos und wollen in Giesing daher unbedingt einen Auswärtssieg feiern. Die Mannschaft und die Fans im Sechzgerstadion werden alles dafür tun, damit es nicht dazu kommt. Für alle Stadiongänger gibt es an dieser Stelle die Faninformationen zum Duell TSV 1860 – 1.FC Saarbrücken.

Faninformationen TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken

In der 3.Liga hat der TSV 1860 München nach der deutlichen Niederlage in Regensburg etwas gut zu machen. Auch ein Blick auf die Tabelle – derzeit belegt man Rang 14 und läuft den eigenen Erwartungen hinterher – macht aktuell aus weiß-blauer Sicht nicht wirklich Spaß. Relativ ähnlich ist die Lage in Saarbrücken. Kein Sieg aus den letzten sieben Spielen ließ den FCS auf Platz 10 zurückfallen. Die Trainerdiskussion wurde von den Verantwortlichen aber zunächst beendet, Schwartz steht auch gegen den TSV 1860 an der Seitenlinie.

So kommt es am Sonntag zu einem Aufeinandertreffen, was gemessen an den Erwartungen bei beiden Vereinen zum aktuellen Zeitpunkt eher ein Spitzenspiel hätte sein sollen. Verloren ist zum aktuellen Zeitpunkt in der 3.Liga natürlich noch nichts, gepunktet werden sollte aber dennoch dringend. Mit einem Heimsieg könnten die Löwen am FCS vorbeiziehen. Die Fans im Stadion werden die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski wie gewohnt unterstützen. Für alle, die live mit dabei sind, gibt es nun in den Faninformationen zur Partie TSV 1860 München – 1.FC Saarbrücken die wichtigsten Angaben auf einen Blick.

Tickets

Die Partie ist ausverkauft, die Tageskassen öffnen daher nicht. Allerdings lohnt sich stets ein Blick in den Zweitmarkt auf der offiziellen Homepage des TSV 1860. Hier können bis kurz vor Anpfiff noch Eintrittskarten erworben werden.

Bei Problemen oder Fragen rund um bereits erworbene Tickets sind ab 11:30 Uhr die Clearing-Stellen Nord, Süd und West am Stadion besetzt.

Anreise

Das Kombiticket gibt es nicht mehr, sodass eine Anreise mit den ÖPNV nicht kostenlos möglich ist. Dennoch sollte dies weiterhin die bevorzugte Anreisemöglichkeit bleiben, da die Parkplatzsituation rund um das Grünwalder Stadion bekanntermaßen schwierig ist.

Am Stadion selbst besteht zwischen Candidstraße und Stehhalle ab 11:30 Uhr die Möglichkeit, Fahrräder sicher und bewacht abzustellen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadion-Tore öffnen ab 12:00 Uhr, Anpfiff ist dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten, Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind lediglich Taschen, die kleiner als DIN A4 sind.

Zum Duell gegen Saarbrücken führen die Löwen testweise eine sogenannte Sensitivity Lane am Eingang Nord ein. Dabei führt die Körperkontrolle vor dem Stadionbesuch für beispielsweise körperlich eingeschränkte Menschen oder Personen der FLINTA*-Community speziell geschultes Personal durch. Das Ziel: Gewährleistung von Sicherheit ohne Überförderung oder Benachteiligung.

Vor dem Anpfiff gibt es das Early-Bird-Bier für 3,50€, allerdings nur eines pro Person und Bezahlvorgang. Ab 45 Minuten vor Beginn der Partie kostet das Bier dann 5,-€. An allen Kassen kann mittlerweile bargeldlos bezahlt werden.

Alle Arten von Flaschen (auch PET) und die Mitnahme eigener Lebensmittel sind verboten.

Fantreffpunkte

Der Löwentreff am Candidplatz startet am Sonntag bereits um 10 Uhr. Zum Essen gibt es Currywurst mit Semmel, außerdem stehen die üblichen Getränke sowie Glühwein zum Kauf bereit. Erhältlich im Shop ist ein neuer Pulli mit Stick, Adventskalender sowie Restposten. Zudem findet gemeinsam mit der KGaA ein großer Flohmarkt statt, bei dem viele neue Artikel und Raritäten verkauft bzw. versteigert werden. Der gesamte Erlös kommt dem Junge Löwen Rudel zugute. Für Autogramme wird Morris Schröter anwesend sein, die Sechzger Musikanten begleiten die Veranstaltung musikalisch.

Der umgebaute Grünspitz steht vor und nach der Partie als Treffpunkt zur Verfügung.

Das Bamboleo öffnet zum Spieltag natürlich seine Pforten. Neben Fanartikeln gibt es auch Getränke zu erwerben.

Livestream und Liveticker

Die Partie gegen Saarbrücken wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings zeigt MagentaSport das Duell wie gewohnt.

sechzger.de ist wie immer live dabei und berichtet bereits vor Anpfiff im Liveticker.

Bild: CR-Fotos