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Ismaik sorgt für finanzielle Planungssicherheit beim TSV 1860

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Durchatmen war gestern bei den Löwen aus finanzieller Sicht angesagt. Dank weiterer Gelder von Hasan Ismaik konnte beim TSV 1860 München Planungssicherheit bis 2026 vermeldet werden. Über eine Insolvenz, die Hintergründe sowie Zugeständnisse für die HAM-Seite war in den letzten Tagen fleißig diskutiert worden.

Planungssicherheit bis 2026: Ismaik bezahlt rechtzeitig

Es war eine äußerst kurze Pressemitteilung, die die Löwen am gestrigen Donnerstag an die Medienvertreter verschickten und zudem auf der Homepage online stellten. Der Inhalt jedoch war umso wichtiger: die finanzielle Planungssicherheit des TSV 1860 München ist bis zum 30.06.2026 gesichert – vor allem, da Hasan Ismaik wieder einmal notwendige Gelder zur Verfügung stellte. Der Mitgesellschafter stimmte einem weiteren Finanzpaket zu. Um über drei Millionen Euro ging es, die bis zum Stichtag 31.Oktober nachgewiesen werden mussten. Hintergrund war die erneut fällige Fortführungsprognose, da sich die KGaA seit vielen Jahren in einer beträchtlichen, finanziellen Schieflage befindet.

Das Schreckensgespenst namens Insolvenz hatte an der Grünwalder Straße an Halloween nur einen kurzen Einsatz. Während einige Löwenfans diese Option seit längerem herbeisehen, um eine Trennung von dem Jordanier Ismaik zu erreichen, wollen andere Anhänger des TSV 1860 München dieses Szenario mit aller Macht verhindern. Klar ist hierbei vor allem, dass so gut wie nichts klar ist. Wie sich eine Insolvenz auswirken könnte, wird heiß diskutiert. Ob eine Trennung von Ismaik in diesem Falle überhaupt möglich wäre, was mit dem Gelände an der Grünwalder Straße passiert oder wer das Spielrecht in Anspruch nehmen darf – diese und weitere Fragen können nicht gesichert beantwortet werden.

Trennung von Mueller: kaum Verbindungen zur fälligen Zahlung

Ganz grundsätzlich fragt man sich im Umfeld des TSV 1860 auch, wieso überhaupt eine derart hohe Summe notwendig war, um die Löwen zu retten. Schließlich erwirtschaftet man mit hohen Ticket-Preisen oder zahlreichen Sponsoren durchaus den ein oder anderen Euro. Zwei Aspekte sind dabei als Hauptgründe zu nennen – der geschasste Geschäftsführer Finanzen Oliver Mueller hat damit allerdings nichts zu tun. Er spielt mit seinem Tun bei den über drei Millionen Euro nur eine untergeordnete Rolle. Viel mehr ist die zweistufige Etaterhöhung in der Saison 2023/24 zu nennen. Der Aufsichtsrat unter Führung von Ismaik-Vertreter Saki Stimoniaris hatte – gegen den Willen des e.V. – insgesamt eine weitere Million zur Verfügung gestellt. Außerdem fielen in dieser Spielzeit mit den Bayerischen Landeswerken und dem Ärmelsponsor bwin große Posten im Bereich Sponsoring aus – fehlende Gelder, mit denen man fest geplant hatte.

Dennoch bleibt einmal mehr die Wahrnehmung, dass der TSV 1860 München aus finanzieller Sicht ein Fass ohne Boden ist. Viele Fans fragen sich, wie lange diese Art der Finanzierung noch gut gehen kann. Ein unendliches Reservoir an wandelbaren Darlehen ist nicht vorhanden, sodass es früher oder später zum großen Knall kommen könnte.

Hiltmair soll Geschäftsführer werden

Die HAM-Seite hat derweil die zeitnah fälligen Zahlungen an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Dass es bei einer Summe von über drei Millionen Euro legitim ist Forderungen zu stellen, leuchtet ein. Doch auf der anderen Seite gilt: eine Insolvenz dürfte vor allem den Geldbeutel von Hasan Ismaik schwer treffen. Von einem Großteil seines bis dato rund 70 Millionen schweren Investments dürfte der Jordanier in diesem Fall nichts mehr sehen. Insofern war Ismaik allein aus diesem Aspekt stark daran interessiert, die Insolvenz auf jeden Fall zu verhindern. Dennoch scheint die HAM-Seite mindestens eine Forderung durchgesetzt zu haben. Der neue Geschäftsführer Finanzen dürfte demnach schon bald Anton Hiltmair heißen – ganz so, wie man es sich im Ismaik-Lager gewünscht hat. Allerdings muss der Verwaltungsrat der Personalie noch zustimmen. Ob der Jordanier weitere Forderungen durchsetzen konnte, ist bislang nicht bekannt.

 

Gegner PK: SV Sandhausen hat Appetit auf einen Erfolg

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SV Sandhausen empfängt TSV 1860
SV Sandhausen

Morgen steht das Spiel des TSV 1860 gegen den SV Sandhausen an. Cheftrainer Sreto Risic führte vorher zur Einstellung auf den Gegner noch ein Interview auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Vereins. Alle wichtigen Erkenntnisse hier zusammengefasst.

Sreto Risic vom SV Sandhausen über …

… die personelle Lage: „Wir sind durch die englische Woche ganz gut gekommen, es sind keine weiteren Spieler verletzt worden. Wir haben aber zwei gesperrte Spieler [Anm.: Jeremias Lorch und Besar Halimi sind beide gelb-gesperrt], die wir ersetzen müssen.“

… die Erwartungen an den TSV 1860: „Wir haben im Vorfeld schon viel über den Gegner gesprochen. Das ist eine Mannschaft, die von vielen Trainerkollegen und von mir auch als ein Aufstiegskandidat gehandelt wurde. Das kann sie immer noch werden, weil der Kader immer noch gut ist. Die Gegner haben Schwierigkeiten im Start gehabt, aber haben in einer Englischen Woche gezeigt, zu was sie in der Lage sind. In dieser Liga ist es eigentlich egal, gegen wen du spielst. Fakt ist, dass sie herausragende Qualität, auch individuelle Qualität auf allen Positionen haben und immer gefährlich sind. Wir müssen wirklich gut unterwegs sein und den Gegner beschäftigen, unter Druck setzen, aber nicht blind „Hurra-Fußball“ spielen. Wir spielen zu Hause und sind mit Sicherheit in der Lage in allen Facetten und Sequenzen gut zu sein. Worauf wir mehr Acht geben müssen, sind die Standard-Situationen, weil Sechzig auch einige große Jungs hat. Das haben ja viele, aber die haben auch einen herausragenden Schützen, den kenne ich noch von letzter Saison, den Deniz Tunay. Es ist mit Sicherheit Achtung geboten.“

Zusammengefasst ist Sreto Risic zurückhaltend. Nach drei Remis in Folge ist der Trainer des SV Sandhausen aber zuversichtlich. Die Mannschaft habe gut trainiert und man habe aus den Fehlern der letzten Spiele gelernt. „Die Jungs haben weiterhin Appetit und so gehen wir das Spiel am Samstag an“, heißt es von Risic. Die Löwen können sich somit auf einen kämpferischen Gegner einstellen.

Die Taktikanalyse von unserem Taktik-Fuchs Bernd ist bereits online. Genauso auch die Löwenrunde.

Gegnervorstellung: SV Sandhausen 1926 e.V.

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Hintertortribüne in Sandhausen.

Erst die Klatsche in Cottbus, dann der Aufruhr rund um die Fortführungsprognose für die kommenden Jahre und jetzt das nächste Spiel gegen ein Top-Team. All die schönen Ansätze und die gewisse Ruhe sind jetzt dahin, wir sind wieder im unteren Tabellendrittel und unter den Fans ist die Unruhe wieder so groß wie nach dem verkorksten Saisonstart. Und jetzt geht es auch noch in die Provinz. Die Euphorie ist selten so gering, wie wenn es in die Gemeinde geht, die von der Autokorrektur immer in “Sandhaufen” verschlimmbessert wird. Wir fahren zum SV Sandhausen 1916 e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Sandhausen wollte letzte Saison schon rauf, jetzt wollen sie es wieder und sind auf dem besten Weg dazu. Zweiter Platz, 23 Punkte, nur aufgrund der schlechteren Torbilanz hinter Cottbus. Die Kurpfälzer haben bisher nur einmal verloren und nicht mal halb so viele Tore kassiert wie die Löwen. Man könnte aber aktuell von einer gewissen Formkrise sprechen, die letzten drei Spiele gingen alle 1:1 unentschieden aus. Auch im Landespokal gegen Astoria Walldorf setzte man sich nur knapp mit 2:1 durch. Aber in Sandhausen hat man sicher mehr Ruhe als in Giesing und die erfahrenen Sandhäuser lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Ich denke nicht so gerne an das Ergebnis des letzten Auswärtsspiels dort zurück…

Kader & Transfers

Beim SVS gab es ein typisches Transferfenster für die 3. Liga, 15 Zugänge stehen 14 Abgängen gegenüber. Neuer Trainer in der Kurpfalz ist Sreto Ristic, letzte Saison noch beim Halleschen FC beschäftigt und nun in anderen Tabellenregionen unterwegs.

Die bekanntesten Abgänge sind sicher Rouwen Hennings (vereinslos) und Dennis Diekmeier, der nun als Co-Trainer fungiert. Mit den weitern Abgängen von Tim Knipping nach Haching und Markus Pink zum Wolfsberger AC (Ö) wurde der Kader verjüngt, sind doch alle Genannten schon jenseits der 30. Aber auch ein paar jüngere Spieler wurden abgegeben, sogar in höhere Ligen. Linksaußen Livan Burci war Union Berlin 300 000€ wert und Holstein Kiel bezahlte 200 000€ für Innenverteidiger Max Geschwill. Ins Ausland, genauer gesagt in die Niederlande, ging Franck Evina und zwar zum FC Emmen (2. Liga).

Als Top-Zugang kann mittlerweile Dominic Baumann gelten. Der Stürmer kam vom HFC und kommt schon auf 6 Scorerpunkte. Für die Innenverteidigung kamen neben Niki Lang (1860) noch Jakob Lewald (SGD) und Jeremias Lorch (Viktoria Köln), die bisher das Abwehrzentrum bilden.  Im Mittelfeld zieht jetzt Marco Schikora die Fäden, der aus dem Erzgebirge verpflichtet wurde.

Von den gebliebenen Akteuren hat sicher auch Lukas Mühling den Anspruch den Takt auf dem Feld vorzugeben. Auch Patrick Greil hat Erfahrung in höheren Ligen, spielte schon für Rapid und Klagenfurt in der österreichischen Bundesliga. Für Torgefahr auf dem Flügel sorgt weiterhin David Otto. Das Tor hütet Timo Königsmann, nachdem Stammkeeper Nikolai Rehnen aktuell am Knie verletzt ist.

Löwenpower: Niklas Lang, Alexander Fuchs (27, IV, von 2007-18 die gesamte Ausbildung bei den Löwen), Christoph Ehling (25, LV, Löwenjugend von 2005-2014),

Vereinsgeschichte

Die Gründung des SVS erfolgte im August 1916 während des ersten Weltkriegs, da die vorherigen Vereine aufgrund des Wehrdiensts keinen Spielbetrieb mehr aufrechterhalten konnten. Danach lief das Vereinsleben schleppend und man spielte in den unteren Ligen, bis man 1930/31 in die Bezirksliga aufsteigen konnte. Dort maß man sich schon damals mit Vereinen wie Waldhof Mannheim. Nach einer Saison musst man allerdings wieder absteigen.

Nachdem man den Spielbetrieb während des 2. Weltkriegs weiterführen konnte, spielte man danach in der Landesliga und qualifizierte sich schließlich 1978 für die Oberliga Baden-Württemberg. Dort konnte man sich direkt etablieren und gewann 1978 und 1993 die deutsche Amateurmeisterschaft. Nachdem man 1994 die Aufnahme in die neue Regionalliga Süd verpasst hatte, stieg man in der Folgesaison 94/95 als Meister aus der Oberliga auf, aber auch direkt wieder ab.

Insgesamt verbrachten die Kurpfälzer 28 Jahre in der Oberliga und führen mit 1630 Punkten komfortabel die ewige Tabelle dieser Spielklasse an. Zur Saison 2005/06 war der Klub Teil von Fusionsplänen. Dietmar Hopp wollte den SVS mit Hoffenheim und Astoria Walldorf zusammenlegen, um die Kräfte der Region zu bündeln. Dieses Vorhaben wurde ja bekanntlich nicht umgesetzt und Sandhausen stieg 2007 in die Regionalliga Süd. Dort konnte man direkt gute Ergebnisse erzielen und qualifizierte sich 2008 für die 3. Liga.

Nun war man im Profifußball angekommen und zeigte gute Leistungen. 2011/12 konnte man sogar die Meisterschaft der 3. Liga gewinnen und stieg in die 2. Bundesliga auf. Die Anpassung an dieses Level gestaltete sich etwas schwieriger. Da dem MSV Duisburg die Lizenz entzogen wurde, hielt man als Vorletzter die Klasse. Nach und nach konnte man sich im Unterhaus etablieren, siedelte sich aber eher im unteren Mittelfeld der Tabelle an. Beste Endplatzierung ist ein 10. Platz, höhere Ambitionen konnten nicht umgesetzt werden.

Statt eines Angriffs auf den Bundesligaaufstieg, rutschte man die Saisonen ab 2020 immer mehr in den Tabellenkeller ab und konnte den Klassenerhalt meist erst sehr spät fixieren. 2023 war es dann so weit, man musste wieder den Gang in die dritte Leistungsstufe antreten. Nun möchte man sich neu aufstellen und dann gestärkt den Wiederaufstieg in Angriff nehmen.

Verein

Der SV Sandhausen hat aktuell ca. 950 Mitglieder und bietet nur Herrenfußball an. Der Profifußball ist noch im Verein beheimatet und nicht ausgegliedert. Sportdirektor ist Matthias Imhof, der als Spieler von 1993-95 für 1860 die Schuhe schnürte und von 2010-15 als Nachwuchskoordinator bei den Löwen tätig war.

Fanszene

Viel gibt es hier nicht zu schreiben. Ich weiß wenig bis nichts Genaues über die Fanszene des SVS. Die einzige Ultragruppe ist die “SZENE 1916”, die mittlerweile für einen Ort mit ca. 15 000 Einwohnern eine ordentliche Größe hat. Vielleicht hilft die Nähe zu Heidelberg, wo es ja keinen Profifußball gibt. Durchschnittlich begleiten 186 Personen die Kurpfälzer in der Fremde, mehr als das doppelte von Haching. Der Fairness halber muss man aber erwähnen, dass die bisherigen Entfernungen doch sehr unterschiedlich waren.

Außerdem sind 22 Fanclubs beim Verein gemeldet. Bekannteste Namen sind die “Hardtwald Supporters” und “Carpe Diem Sandhausen”.

Stadion

Der SV Sandhausen trägt seine Spiele im “Hardtwaldstadion” aus, welches aktuell durch einen Sponsor den Namen “GP Stadion am Hardtwald” trägt. Aktuell fasst die Arena 15 414 Plätze, die auf mehrere sehr zusammengewürfelt wirkende Tribünen aufgeteilt sind. Untypisch ist auch die Anordnung von Heimszene und Gästeblock “direkt” nebeneinander.

Bei seiner Eröffnung 1951 war das Stadion noch ein Sandplatz, der erste Rasen wurde erst zehn Jahre später verlegt. Die erste Sitzplatztribüne wurde dann erst in der Saison 1987/88 gebaut und zwar die heutige Haupttribüne. Bis zu weiteren Ausbauten vergingen wieder zwei Jahrzehnte, bis für die 3. Liga die aktuell meist geschlossene Sparkassentribüne hinter dem Tor erbaut wurde. Die restlichen Ränge und der VIP-Bereich wurden dann im Zuge des Aufstiegs in die 2. Bundesliga ab 2012 errichtet.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Im Hardtwald-Stadion fand das längste Elfmeterschießen der DFB-Pokal-Geschichte statt, ein 13:12 gegen den VfB Stuttgart.
  • Früher wurden in Sandhausen im großen Stil Zigarren produziert.
  • Der Sportkegelclub Rot-Weiss Sandhausen ist viermaliger Weltpokalsieger und tritt aktuell in der 2. Bundesliga an.
  • Vereinspräsident Machmeier wurde letztes Jahr für 4 Spiele “gesperrt” und musste 10 000€ zahlen, weil er nach einer Niederlage den Schiedsrichter anrempelte.
  • Zur Eröffnung des Suezkanals 1869 wurde Wein des Sandhausener Hauptsponsors “Reichsrat von Buhl” serviert.

Der 13. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – VfB Stuttgart II
Samstag 14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – SG Dynamo Dresden
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – FC Energie Cottbus
14:00 Uhr SV Sandhausen 1916 – TSV 1860 München
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – VfL Osnabrück
16:30 Uhr Alemannia Aachen – Hannover 96 II
Sonntag 13:30 Uhr SpVgg Unterhaching – SV Waldhof Mannheim 
16:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – DSC Arminia Bielefeld
19:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – SC Verl

Sechzig am Wochenende: Viele Auswärtsspiele für Löwinnen und Löwen

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Profis U21 Dritte III Vierte IV NLZ U19 U17 Löwinnen

Aufgrund des Allerheiligen-Feiertags finden am heutigen Freitag in Bayern keine Fußballspiele statt. Erst morgen treten Mannschaften des TSV 1860 wieder gegen den Ball. Die Erwachsenen-Teams absolvieren dabei allesamt Auswärtsspiele

U19 im Derby am Campus

Den Auftakt macht die U19, die in der DFB-Nachwuchsrunde das Derby am Campus der Seitenstrasse absolviert. Nachdem die Roten am vergangenen Wochenende gegen den SSV Ulm erstmals in dieser Saison Punkte abgeben mussten, sind sie vielleicht verwundbar? Die Junglöwen jedenfalls fahren mit dem Schwung eines 4:1 über Jahn Regensburg in den Münchner Norden.

Löwinnen am Sonntag Nachmittag

Jene drei Löwinnen-Teams, die an diesem Wochenende im Einsatz sind (die U17 ist spielfrei), schließen das 1860-Wochenende mit ihren Partien beim FC Stern und der DJK Pasing, sowie gegen den SV Bad Tölz ab.

Amas in Heimstetten

Eine klare Besuchsempfehlung können wir – wieder einmal – für die U21 des TSV 1860 aussprechen. Der Herbstmeister und Tabellenführer der Bayernliga Süd tritt am Samstag Nachmittag – zeitgleich mit den Profis – beim SV Heimstetten an. Das Heim- und Hinspiel gegen “Hoaschdeng” Ende Juli wurde damals von unserem Berichterstatter als “wilder Ritt” bezeichnet. Kein Wunder: Am Rande des 2:2 gab es insgesamt vier Rote Karten.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 2.11.

10.30 Uhr: Seitenstraße – U19  -:-
11.00 Uhr: U17 – Jahn Regensburg  -:-
11.00 Uhr: FSV Mainz 05 U13 – U13 -:-
14.00 Uhr: SV Sandhausen – Profis  -:-
14.00 Uhr: SV Heimstetten – Amas  -:-
15.00 Uhr: SpVgg Landshut – U12  -:-
17.00 Uhr: SV Heimstetten U12 – U11 -:-

Sonntag, 03.11.

10.00 Uhr: SpVgg Höhenkirchen U10 – U9  -:-
11.00 Uhr: Darmstadt 98 U13 – U13 -:-
11.15 Uhr: TSV Turnerbund – Vierte  -:-
11.30 Uhr: U11 – TSV 1865 Murnau U13  -:-
14.00 Uhr: U16 – SSV Jahn Regensburg U16  -:-
14.30 Uhr: FC Stern München III – Löwinnen II  -:-
14.30 Uhr: FC Kosova – Dritte  -:-
16.00 Uhr: Löwinnen U15 – SV 1925 Bad Tölz  -:-
17.00 Uhr: DJK Pasing – Löwinnen  -:-

Die U9 und die U10 nehmen außerdem am Samstag an einem Turnier beim TSV Poing teil.

SV Sandhausen – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel unseres TSV 1860 München beim SV Sandhausen. Der Tabellenzweite wartet, an Gegentoren gemessen, als eine der beiden defensivstärksten Mannschaften der Liga auf die Löwen.

Die Spiele SV Sandhausen – TSV 1860 München standen selten unter einem guten Stern für die Sechzger. Diesmal wartet eine im Pressing abwartend und auch zuhause dabei gerne auf tieferem Niveau die Linien setzend zu Werke gehende Mannschaft auf die Löwen. In vier der letzten fünf Spiele setzte Sandhausen dabei auf eine Fünferkette gegen den Ball. Man mag es eine leichte Formkrise nennen – in vier dieser fünf Spiele konnten die Sandhäuser auch nicht gewinnen.

Bei eigenem Ballbesitz agieren die Sandhäuser sowohl vor als auch nach Überqueren der Mittellinie durchaus variabel im Aufbau und der Angriffsvorbereitung. Sie finden dabei meist die Schwachstellen des Gegners zur Penetration des letzten Drittels und des Sechzehners. Leichte Probleme bereitet im Offensivspiel das Ausnutzen der generierten Strafraumsituationen.

Bevor wir etwas kürzer als gewohnt (ohne Aufzählung der Schlüsselspieler, die Ferien fordern ihren Tribut) auf die Sandhäuser eingehen gibt es an dieser Stelle wie immer deren bisherige statistische Werte.

Statistische Werte SV Sandhausen

  • Ballbesitz 49%
  • Passgenauigkeit 82%
  • defensive Zweikampfquote 64%
  • Flankengenauigkeit 38%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 10,00

Wie spielt Sandhausen?

Offensiv

Im Positionsspiel verschiebt Sandhausen aus dem tiefen 5-4-1 über beide Außenverteidiger nach vorne auf ein 3-4-3 im gegnerischen letzten Drittel.

Die Spieleröffnung erfolgt variabel, bevorzugt jedoch mit kontrolliertem Aufbau, um die gegnerische Pressinglinie zu überspielen. Die Verschiebung aus dem 5-4-1 heraus ermöglicht Sandhausen viele Anspielstationen im Mittelfeld, wenn sie Räume bekommen. Bei dynamischem Spiel kann das für eine unkonzentrierte Defensive zu großen Problemen führen.

Ebenso variabel wie im Aufbau agieren die Kurpfälzer im Mittelfeld. Um den Angriff auf die Box vorzubereiten, befinden sich die Sandhäuser jedoch gerne in Zentrumsnähe.

Weicht Sandhausen auf den Flügel aus, kommen die Flanken relativ präzise ins Zentrum. Das Verhältnis der beiden Flügel ist dabei ausgeglichen.

Das offensive Umschaltspiel kann aufgrund der defensiven Disziplin der Sandhäuser hin und wieder eine Fehlzündung bekommen. Viel hängt dabei von der Zone der Balleroberung ab. Je tiefer der Umschaltmoment gestaltet werden kann, desto dynamischer wird er ausgeführt. Klingt nach einer Binsenweisheit – und das ist es auch. Hier trifft diese Binsenweisheit aber augenscheinlich zu.

Defensiv

Variable Muster beim Anlaufen nutzend pressen die Sandhäuser meist eher auf mittig bis tief angelegter Linie, wenn nötig allerdings mit durchaus hoher Mannstärke. Generell ist das Pressing vor allem in unentschiedenen Spielsituationen auf Pressingfallen im Raum ausgerichtet.

Situativ ist es für die Kurpfälzer kein Problem das Anlaufverhalten direkter und mit höherer Intensität zu gestalten. Speziell wenn sie in Rückstand geraten, aber auch wenn aus anderen Gründen mehr Druck gegen das Positionsspiel gefragt ist.

Im Gegenpressing agiert Sreto Ristics Team durchaus giftig und bissig in Ballnähe, zieht sich aber generell schnell und diszipliniert zurück. Das behindert je nach Situation und Zone ein wenig das offensive Umschaltspiel. Hier setzt Sandhausens Coach normalerweise eher auf Sicherheit als auf Risiko.

Wie kann man Sandhausen knacken?

In der momentanen Situation der Löwen und nach der verheerenden Niederlage vergangene Woche gibt es denke ich nur eine Möglichkeit gegen eine defensiv extrem starke Mannschaft wie Sandhausen ins Spiel zu gehen. Das bedeutet vor allem gegen den Ball die Konzentrationsfähigkeit in defensiven Momenten hoch zu halten. Die starke Defensive des kommenden Gegners lässt im Schnitt nicht viele Schüsse zu und schafft es den Gegner häufig zu Abschlüssen von außerhalb des Strafraums oder aus eher schlechter Schussposition zu zwingen. Mit Sascha Königsmann kommt ein guter Torhüter hinzu, der momentan mehr hält als als er statistisch gesehen sollte.

Ich würde hier versuchen das Risiko gegen einen Rückstand anlaufen zu müssen so stark wie möglich zu minimieren und auf eine kompakte Defensive setzen.

Im Positionsspiel gegen die defensivstarken Sandhäuser Überraschungsmomente zu kreieren dürfte schwer werden. Umschaltsituationen flink im Kopf und präzise auf dem Platz auszunutzen wird vermutlich den größten offensiven Mehrwert haben.

Bemerkenswert ist, dass Sandhausen zuhause anfälliger für Gegentore ist als in der Fremde. Nur einmal stand zuhause bei Sandhausen die Null am Ende.

Fazit

Defensiv volle Konzentration und vorne hilft der liebe Gott… so könnte man die nötige Herangehensweise für den TSV 1860 München im Spiel gegen den SV Sandhausen bezeichnen.

Nach dem Debakel vom Sonntag, vor dem ich sehr positiv gestimmt war, dass die Löwen dort einen Punkt entführen können, glaube ich auch diesmal wieder daran etwas Positives in Sandhausen mitzunehmen, wenn jeder Spieler willens ist sein Potential abzurufen.

Die Hoffnung auf einen Sinneswandel, die Arbeitseinstellung und Konzentration während des wichtigsten Teils der Berufsausübung an Spieltagen betreffend, stirbt zuletzt. Das wäre bei einigen Spielern wünschenswert.

So könnte Sandhausen beginnen

Datenquelle: Wyscout

 

Faninformationen Sandhausen – TSV 1860 München (13.Spieltag)

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Effiziente Sandhäuser schlagen die Löwen
Effiziente Sandhäuser schlagen die Löwen

Nach dem Auswärtsspiel bei Energie Cottbus geht es für die Löwenfans eine Woche später erneut auf Reisen. Dieses Mal tritt der TSV 1860 München die Fahrt zum SV Sandhausen an – auch dieser Drittligist ist in den oberen Tabellenregionen zu finden. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen vor der Partie SV Sandhausen – TSV 1860 München im Überblick.

Faninformationen SV Sandhausen – TSV 1860 München

Etwa 340 Kilometer gilt es am morgigen Samstag zu absolvieren, wenn der TSV 1860 beim SV Sandhausen zu Gast ist. Der Tabellenzweite spielte zuletzt drei Mal 1:1 in Folge und verlor dadurch die Tabellenführung an Energie Cottbus. Allerdings schaffte es erst eine Mannschaft dem SVS alle drei Punkte in einem Spiel abzunehmen. Das war Hannover 96 II wie auch im sechzger.de Talk Folge 182 angesprochen wird. Die Löwen hingegen sind nach den mageren Punkteausbeuten in der letzten Zeit auf Rang 14 zurückgefallen. Die Luft für Trainer Argirios Giannikis wird damit bedeutend dünner.

Nach dem 1:5 in Cottbus ist die Trainerdiskussion, die kurzzeitig eine Pause einlegte, wieder voll im Gange. Gegen Sandhausen wird der Coach des TSV 1860 aber noch auf der Bank Platz nehmen dürfen. Eine gute Leistung ist Grundvoraussetzung, dass dies auch im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim noch der Fall sein wird. Auch wenn die Leistung zuletzt zu Wünschen übrig ließ: aus dem Gästeblock werden die Löwen bei dieser Mission bestmöglich unterstützt. Über 1500 Anhänger sind morgen wieder mit dabei. Anpfiff der Partie ist um 14 Uhr. Für alle mitreisenden Anhänger des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen den SV Sandhausen. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Viele Löwen haben sich bereits im Vorverkauf ein Ticket gesichert. Spontane Anreisen sind aber kein Problem, die Gastgeber öffnen vor Ort eine Tageskasse. Bezahlt werden kann hier ausschließlich in bar.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt zum Gäste-Parkplatz lautet wie folgt: Sandhäuser Hof 2, 69207 Sandhausen. Der Parkplatz “Sandhäuser Höfe” ist für die Gästefans vorgesehen. PKW und 9-Sitzer zahlen 5€, für Busse werden 20€ fällig.

Bahnreisende reisen bis zum Bahnhof St. Ilgen/ Sandhausen. Dort stehen Shuttlebusse bereit, die die Löwenfans zum Stadion bringen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:30 Uhr, los geht es dann eineinhalb Stunden später. Vor Ort gibt es eine Möglichkeit Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Es wird aber empfohlen diese in den Autos oder Bussen zu verstauen. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen.

Getränke (u.a. Vollbier) und Essen kann bar oder mit Karte bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Für alle Löwenfans vor den heimischen Bildschirmen gibt es bezüglich Free-TV gute Nachrichten. Die Partie wird vom BR kostenlos übertragen (Fernsehen und Online-Stream). Zudem kann das Spiel bei Magenta im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Sandhausen natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

SV Sandhausen – TSV 1860: Ergebnistipp Josef Wieser

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Für das morgige Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SV Sandhausen konnten wir einen alten Bekannten nach seinem Tipp befragen. Der Ergebnistipp diese Woche kommt mal wieder von Josef Wieser, dem Vorstand der Unternehmer für 60.

Optimistischer Tipp von Josef Wieser

Nach der Klatsche von Cottbus geht Wieser von Besserung aus.

“Ich tippe auf Grund der aktuellen Probleme der Mannschaft auf ein 2:2.”

Der Vorstand der Unternehmer für 60 rechnet damit, dass die Löwen ihre zuletzt gezeigten Probleme eingermaßen in den Griff bekommen.

“Ich hoffe, dass Giannikis die ABwehr stabilisieren kann und die Fehler Hinten eingestellt werden. Wenn vorne dann noch die Chancen genutzt werden, ist ein Punkt Durchaus drin.”

Mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen

Im Gespräch mit sechzger.de führt Josef Wieser aus, dass er sich über mehr Einsätze der Eigengewächse aus dem NLZ freuen würde.

“Ich denke, dass wir einige hoffnungsvolle Talente aus dem NLZ im Kader haben. Diese Spielen zu sehen, macht mir besondere Freude.”

Die Unternehmer für 60 finanzieren den Fahrdienst für das NLZ, der täglich die Talente zu Hause abholt zum Trainingsgelände an der Grünwalder Straße und wieder nach Hause fährt. Der Fahrdienst kommt bei den jungen Löwenspielern und deren Eltern sehr gut an.

Insgesamt wünscht sich der Vorstand der Unternehmer für 60 mehr Spielzeit für die selbst entwickelten Talente:

“Das NLZ hat bewiesen, dass es mit unserer Unterstützung gute Spieler wie Wörl, Morgalla und Glück hervorbringen kann. Ich würde es sehr begrüßen, wenn auch Spieler wie Ott, Kloss und Bangerter ihre Chance bei den Profis bekämen. Mir macht es mehr Spaß, unsere Löwen mit einigen Eigenwächsen von der Grünwalder Straße zu sehen.”

 

Sechzig um Sieben: Torwartfrage noch nicht entschieden

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit der Torwartfrage, die laut Coach Giannikis noch nicht entschieden ist und weiteren Themen.

Giannikis in der Löwenrunde: Torwartfrage noch nicht entschieden

Löwencoach Agis Giannikis stellte sich gestern mittag wie gewohnt vor einem Pflichtspiel den anwesenden Journalisten und anderen Medienvertretern und beantwortete deren Fragen.

Wer am Samstag zwischen den Pfosten stehen wird, ließ Giannikis noch offen. „Als erstes erfährt es die Mannschaft, wer beginnt und wer im Kader steht. Wir haben am Freitagvormittag noch ein Training“.

Angesprochen auf die 5:1-Pleite in Cottbus:„Nach einem 1:5 kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es ist unsere Verantwortung, das zu analysieren. Wir haben die Fehler aus Cottbus intern extrem scharf angesprochen“. Die finanziellen Themen rund um die Löwen seien in der Mannschaft kein großes Thema gewesen. „Es war kurz Thema in der Mannschaft. Dann hat Dr. Christian Werner das mit dem Team besprochen und alle konnten sich auf das Sportliche fokussieren. Hier gibt’s alle Infos zur Löwenrunde.

Die Wunschaufstellungen gegen Sandhausen

Die Sechzger.de-Redaktion hat erneut ihre Wunschaufstellungen gegen den Tabellenzweiten Sandhausen veröffentlicht. Wer soll am Samstagnachmittag auf Giesings Höhen in der Startelf stehen?

Ausnahmslos bei allen Redaktionsmitgliedern steht Marco Hiller im Tor. Ebenso hat Patrick Hobsch überall einen Startplatz sicher. Während er sonst nur als einzige Sturmspitze gesetzt ist, lässt ihn Reporter Christian gemeinsam mit Ott stürmen. Thomas Enn gönnt als Einziger Kapitän Jesper Verlaat eine Pause und lässt Reinthaler und Schifferl in der Innenverteidigung starten.

Hier geht’s zu den Wunschaufstellungen.

 

Löwenrunde: „Die Balance ist entscheidend“

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Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"
Löwenrunde: "Wir erwarten ein besonderes Spiel"

Am Samstag reisen die Löwen nach Sandhausen (Spielbeginn 14:03 Uhr) und haben bei einem weiteren Top-Team der dritten Liga die Gelegenheit dazu, die 1:5-Niederlage in Cottbus vergessen zu machen. 1.600 Löwen-Fans werden die Mannschaft nach Sandhausen begleiten. Personell sieht es gut aus im Lager der Löwen. Julian Guttau ist wieder fit, einzig hinter Bangerter steht aufgrund einer Adduktorenverletzung noch ein Fragezeichen. Der endgültige Kader wird erst nach dem Abschlusstraining feststehen. Bei der Löwenrunde sagte Trainer Giannikis vor dem Spiel in Sandhausen: „Die Balance zwischen Offensive und Defensive ist entscheidend“.

Hiller oder Vollath?

Wer am Samstag zwischen den Pfosten stehen wird, ließ Giannikis noch offen. „Als erstes erfährt es die Mannschaft, wer beginnt und wer im Kader steht. Wir haben am Freitagvormittag noch ein Training“, sagte Giannikis. Man habe „zwei extrem gute“ Torhüter in den Reihen. Ob die Berichte der letzten Tage, wonach Hiller beginnen wird stimmen ließ der Löwen-Coach offen: „Es ist nicht immer alles richtig, was in der Zeitung steht“, erklärte Giannikis.

Umgedrehte Cottbuser Steine

Nach dem 1:5 in Cottbus hatte der Löwen-Trainer angekündigt, man werde alle Steine umdrehen. Nun kam bei der Presserunde die Frage nach den Erkenntnissen auf ihn zu. „Nach einem 1:5 kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Es ist unsere Verantwortung, das zu analysieren. Wir haben die Fehler aus Cottbus intern extrem scharf angesprochen“, erläuterte der Franke. Allerdings sah er die Hauptprobleme nicht im Umschaltspiel: „Aus so wenig Chancen dürfen wir keine vier Gegentore bekommen. Zwei Tore sind bei einem Abschlag des Torwarts gefallen. Wir haben zu viel zugelassen und Cottbus hat eine hohe offensive Qualität. Das Umschaltspiel hatten wir recht gut im Griff“, sagte Giannikis weiter.

Bähr und Reich vor Spiel nicht bei 100%

Auf die Frage von sechzger.de, was ihn dazu bewogen hatte, in Cottbus mit Kwadwo und Danhof statt Reich und Bähr zu starten antwortete der Löwen-Coach: „Bähr kam aus einer Verletzung, da hat man nach einem Training ein Restrisiko. Reich kam krank von der Nationalmannschaft zurück, ihm haben deshalb die Abläufe gefehlt. Wir dürfen die Schuld aber nicht nur bei den beiden [Kwadwo und Danhof] suchen, auch wenn sie keinen Top-Tag erwischt haben“.

Guttau fit – Bangerter angeschlagen

Guttau hatte in Cottbus wegen einer Reizung im Knie aussetzen müssen. Nun kann der „Verbindungsspieler“ (Giannikis) aber wieder voll belasten und steht in Sandhausen wieder zur Verfügung. Unklar ist noch, ob Bangerter aufgrund einer Adduktoren-Verletzung mit dabei sein kann. Auf Rückfrage von sechzger.de, weshalb die jungen Wilden wie Reich, Ott oder Kloss zuletzt nicht viel Spielzeit bekamen erklärte der Franke: „Es ist nicht entscheidend, ob jung oder alt, sondern die aktuelle Form ist wichtig. Wir haben sehr gute junge Spieler im Kader, die auch zu ihren Spielzeiten kommen werden.“.

Sandhausen als Aufstiegskandidaten
Über den nächsten Gegner erklärte Giannikis: „Sandhausen gehört zu den Aufstiegskandidaten. Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass wir auch gegen solche Spitzen-Mannschaften auswärts siegfähig sind. Wir müssen in der Defensive zwei oder drei Schritte, die weh tun, mehr machen. In Cottbus haben wir zu viel zugelassen und uns um den Lohn der Arbeit gebracht. Ich bin guter Dinge, dass die Mannschaft in Sandhausen anders auftritt.“. Auch die Chancenverwertung sprach er an. „Bei elf Chancen muss mehr rumkommen“.

Finanzen kein großes Thema

Die finanziellen Themen rund um die Löwen seien in der Mannschaft kein großes Thema gewesen. „Es war kurz Thema in der Mannschaft. Dann hat Dr. Christian Werner das mit dem Team besprochen und alle konnten sich auf das Sportliche fokussieren.

„Die Balance ist entscheidend“

Auf die allerseits sehr beliebte Taktikfrage von sechzger.de, ob man in Sandhausen das Hauptaugenmerk darauflegen werde, die Null zu halten, erklärte der TSV-Coach: „Die Balance zwischen Offensive und Defensive ist entscheidend. Wir müssen die Räume zustellen, die der Gegner bespielen will. Je länger die Null steht, desto größer ist auswärts die Chance, das Spiel zu gewinnen. Wenn man wie in Cottbus nach drei Minuten das Gegentor kassiert, ist die Taktik über den Haufen geworfen.“.

Spiel im TV und im Live-Ticker

Wer nicht zu den 1.600 Löwen-Fans gehört, die das Team am Samstag nach Sandhausen begleiten, kann das Spiel im Bayrischen Rundfunk oder natürlich auch wieder im Live-Ticker auf sechzger.de verfolgen

Wunschaufstellungen zu SV Sandhausen – TSV 1860 München

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Trikot altes Wappen TSV 1860 München löwe zurück Wunschaufstellungen

Ausgerechnet am 13. Spieltag und beim Tabellenzweiten SV Sandhausen soll das Team von Argirios Giannikis zum wiederholten Mal in dieser Saison “den Bock umzustoßen”. Wie würden die sechzger.de-Redakteure nach dem 1:5 bei Energie Cottbus am vergangenen Sonntag das Spiel am Hardtwald personell angehen? Auffällig: Alle fünf Kollegen bestätigen in ihrer Wunschaufstellungen die – von der AZ kommunizierte – Rückkehr von Marco Hiller ins Löwentor. Außerdem wünschen sie sich unisono, dass auf den Außenverteidigerpositionen Lukas Reich und Florian Bähr beginnen – wie z.B. bei den beiden Siegen in Bielefeld und Dortmund im September.

Wunschaufstellungen zu SV Sandhausen – TSV 1860

Christian Jung

Sieben Änderungen nimmt Christian für die Partie beim SV Sandhausen gegenüber dem Spiel in Cottbus vor. Neben Pattrick Hobsch soll der junge Raphael Ott in einem 4-1-3-2 als zweite Spitze agieren, Julian Guttau und Soichiro Kozuki stehen ebenso wieder in der Startelf, wie Lukas Reich, Max Reinthaler und Florian Bähr in der Abwehrkette.

Florian Buch

Auch FloBu lässt Raphael Ott mal wieder von der Leine. Allerdings stellt er den 18jährigen ins offensive Mittelfeld zwischen den wieder genesenen Julian Guttau und Soichiro Kozuki, der für Flo am Samstag wieder auf rechts wirbeln soll. Vor der Abwehrkette ersetzt Marlon Frey Tunay Deniz, während sich bei Flo ganz hinten alles so darstellt, wie beim Kollegen Christian.

Peter Gratz

Unser neuer Dauergast im sechzger.de-Talk schließt sich in vielen Positionen dem Kollegen FloBu an. So geben auch bei Peter Jacobsen und Frey die Doppelsechs, während Raphael Ott in der Zentrale spielt. Statt Julian Guttau erhält Maximilian Wolfram eine weitere Chance, sich auf dem linken Flügel zu zeigen.

Bernd Winninger

Unsere Taktiktafel lässt – als einziger in der Runde – wie in den beiden vorangegangenen Partien David Philipp auf dem Feld. Und auch der einzige Torschütze in Cottbus, Morris Schröter darf auf dem rechten Flügel sein Glück wieder versuchen. In der Abwehrkette vertraut Bernd auf Raphael Schifferl, den die drei zuvor hier besprochenen Wunschaufstellungen durch Max Reinthaler ersetzt hatten.

Thomas Enn

Für einen Paukenschlag sorgt Thomas Enn: Jesper Verlaat findet sich nach zwölf komplett absolvierten Drittligaspielen in dieser Saison in Sandhausen erstmal auf der Bank wieder. Der Niederländer stand zuletzt Mitte März nicht in der Startelf – wegen einer Verletzung. Weniger als 90 Minuten spielte er das letzte Mal im August 2023 in Duisburg, als er nach einer guten Stunde ausgewechselt wurde. In der Innenverteidigung dürfen bei Thomas Schifferl und Reinthaler ran. Die Kapitänsbinde wird wohl Rückkehrer Marco Hiller übernehmen.

 

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de