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Interview: Markus Drees und Roman Beer zum Schwarzen Freitag

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Der 2.Juni 2017 ging beim TSV 1860 München als sogenannter “Schwarzer Freitag” in die Geschichte ein. Das Geschehen beschäftigt die Löwen noch heute – vor allem, weil Hasan Ismaik in einem Facebook-Post zuletzt ausführlich seine Sicht der Dinge zu den Vorgängen schilderte. Im Interview mit sechzger.de geben Markus Drees und Roman Beer Einblicke in die Geschehnisse rund um den Doppelabstieg des TSV 1860 München.

Interview mit Markus Drees und Roman Beer zum Vorabend des “Schwarzen Freitags”

sechzger.de: Servus Markus! Endspurt in Sachen Mitgliederversammlung – freust du dich schon auf Sonntag?

Markus Drees: Ich habe gemischte Gefühle. Einerseits freue ich mich auf eine gut besuchte Mitgliederversammlung, andererseits ist die Stimmung sehr aufgeladen..

Roman, du hast mittlerweile kein offizielles Amt mehr inne und kannst den Wahlkampf daher entspannt von außen betrachten. Wie ruhig bist du innerlich – oder wäre aufgewühlt doch eher das richtige Wort?

Roman Beer: Entspannt bin ich nicht. Es wurde in den letzten Wochen ein Lagerwahlkampf vom Bündnis Zukunft und Hasan Ismaik angezettelt. Diese beiden habe sich nach meinem Eindruck unter dem Motto „der Feind meines Feindes ist mein Freund“ verbündet. Und ihren populistischen Tönen laufen leider erstaunlich viele Leute hinterher, die scheinbar aus den Erfahrungen von 13 Jahren mit Hasan Ismaik und den Ereignissen in der Saison 2016/17, als Ismaik das alleinige Sagen hatte und die bekanntlich mit Abstieg und Lizenzverweigerung endete, nichts gelernt haben.

“Geld von Ismaik gibt es nur bei Erfüllung seiner Forderungen”

Damit in Zusammenhang steht unser eigentliches Thema: Hasan Ismaik hat am vergangenen Mittwoch, 5. Juni 2024 via Facebook umfangreich auf eine Stellungnahme des e.V. reagiert, die wiederum eine Reaktion auf vorangegangene Aussagen des Mitgesellschafters in einem Videointerview mit BR24 waren. Thematisiert wurden dabei auch die Vorgänge rund um den als “Schwarzer Freitag” bekannt gewordenen Doppelabstieg. Am Tag zuvor (Donnerstag, der 1. Juni 2017) war klar, dass Geld benötigt wird. Von 11 Millionen Euro ist die Rede. Wie kam es dazu und seit wann stand dieser Umstand fest?

Markus Drees: Gehen wir dazu zurück in den März 2017. Es musste von Anthony Power als Geschäftsführer die Lizenz beantragt werden – und zwar für Liga 2 wie für Liga 3. Schon zu diesem Zeitpunkt stellte Hasan Ismaik Forderungen an den Verein, die dieser aufgrund von Regularien in DFL und DFB schlicht nicht erfüllen konnte. Man signalisierte Gesprächsbereitschaft, aber es kam keine Antwort mehr. Für Liga 2 hat er dabei mit einem auszugleichenden Fehlbetrag von 22 Mio. Euro geplant. Ian Ayre sollte im April als Powers Nachfolger seinen Dienst antreten und nach dem Klassenerhalt wollte man angeblich erheblich investieren. Von der 3. Liga durfte man unter Power aber gar nicht reden und auch nicht mit ihr planen. Aufgrund der tabellarischen Situation musste aber ein Lizenzantrag für die 3. Liga gestellt werden.

Power machte es sich leicht und ließ dafür alle Zahlen aus dem Antrag für die 2. Liga einfach kurzerhand halbieren. Somit stand ein erwarteter Fehlbetrag von 11 Millionen Euro im Falle eines Abstiegs seit März 2017 fest. Die Lizenzbeantragung ist seitens der KGaA nur mit den Gesellschaftern abzusprechen; der Verwaltungsrat des e.V. ist nicht zustimmungspflichtig. Daher erfuhren wir Verwaltungsräte von den Summen erst nach der Beantragung der Lizenz.

Zur selben Zeit tauchten erneut die oben genannten Forderungen von Ismaik auf, die er vom e.V. erfüllt sehen wollte, damit er das Geld zum Ausgleich der von Power angesetzten Fehlbeträge lockermachen würde. Dazu gehörte die Rückübertragung von ihm angeblich „gestohlenen“  e.V.- Marken, die Übertragung aller Jugendmannschaften an die KGaA sowie eine Beschränkung des Weisungsrecht des eingetragenen Vereins an die Geschäftsführer der KGaA. Es wurde in den Sitzungen des Verwaltungsrats immer darauf hingewiesen, dass ein Großteil der Forderungen gar nicht realisierbar ist im Lichte von 50+1. Die Forderungen wurden vor den Relegationsspielen von der Ismaik-Seite nochmal bekräftigt und erklärt, dass er nicht verhandeln, sondern alles erfüllt sehen möchte. Bis zum Donnerstag, 1.6.2017 war also klar: Geld von Ismaik gibt es nur bei Erfüllung seiner Forderungen.

Markus Drees erscheint nicht an der Grünwalder Straße 114

Ismaik schreibt, du wurdest als “Verwaltungsratsboss” eingeladen, nachdem Peter Cassalette das Weite gesucht hatte. Warst du in diesem Zusammenhang für dieses Thema überhaupt der richtige Ansprechpartner?

Markus Drees: Nach dem Rücktritt Cassalettes vertraten die Vizepräsidenten Heinz Schmidt und Hans Sitzberger gemäß Satzung den Verein weiterhin in allen Rechtsgeschäften – und nicht der Verwaltungsrat.

Weiter schreibt der Jordanier in seinem Facebook-Statement, du seist nicht an der Geschäftsstelle erschienen – obwohl Vertreter Ismaiks dort gewartet hätten. Ist das soweit korrekt?

Markus Drees:  Es passierte am Donnerstag, 1.6.2017 erstmal lange nichts, außer dass von HAM-Vertretern in der Früh nochmal in einer Mail an Ian Ayre und den Aufsichtsrat der KGaA das Festhalten an Ismaiks Forderungskatalog bekräftigt wurde. Erst abends kam Bewegung in die Sache. Zunächst wurde mein Verwaltungsratskollege Robert von Bennigsen angerufen. Er sollte zum Rücktritt genötigt werden. Dann rief man bei mir an. Ich sollte ebenfalls auf von Bennigsen einwirken und ihn zum Rücktritt bewegen. Es war absolut bizarr. Zunächst sprach ein bekannter “Allesfahrer“ mit mir, später schaltete sich Ismaiks Übersetzer Mutaz Sabbagh ein. Ich sollte sofort zur Geschäftsstelle kommen. Ich war zu diesem Zeitpunkt beim Monatstreffen der Freunde des Sechz‘ger Stadions und hatte nach all den aufreibenden Telefonaten wohl einen nervlich angeschlagenen Eindruck auf die Besucher gemacht, so dass man mich zum Heimgehen überredete.

Auch zuhause wurde ich wieder und wieder angerufen, warum ich nicht erscheinen würde und dass ich feige sei. In Absprache mit Verwaltungsratskollegen bestand ich auf einem Schriftstück, das festhalten sollte: tritt von Bennigsen zurück, würden sie die 11 Millionen EUR bereitstellen – in welcher Form war übrigens völlig unklar; von einem Sponsoring war an diesem Abend noch keine Rede . Die HAM-Vertreter ließen sich scheinbar darauf ein, verlangten aber immer noch, dass ich sofort persönlich erscheinen sollte. Was für mich aufgrund der feindseligen Atmosphäre bei den Telefonaten aber ohne eigene Zeugen ausgeschlossen war.

Roman Beer spricht von einer “untragbaren Situation”

Statt dir ist dann Roman Beer am Trainingsgelände erschienen. Roman, du warst damals Fußball-Abteilungsleiter und damit auch nicht gerade “irgendwer dahergelaufenes”. Ismaik schildert, dass du lediglich erschienen bist, um ein mögliches Treffen abzusagen. Stimmt das und wenn ja, wie kam es zu der Situation?

Roman Beer: Auch ich war beim FdS-Monatstreffen und hatte wie alle Anwesenden registriert, dass Markus nervlich am Ende war. Wir waren alle der Meinung: wenn Markus alleine auf die Geschäftsstelle geht, machen die ihn fertig. Daher haben wir ihn nach Hause geschickt. Markus hat uns dann von zuhause angerufen und berichtet, dass Ismaiks Leute nicht locker lassen würden. Ich habe schließlich angeboten, als Bote das von Markus genannte Schreiben entgegenzunehmen und an den Verwaltungsrat zu überbringen. Markus hat das Ismaiks Leuten mitgeteilt.

Ich bin dann zusammen mit drei anderen FdS-Mitgliedern zur Geschäftsstelle gegangen, um auch nicht allein ohne eigene Zeugen dort aufzukreuzen. Im 3. Stock, aus dem Power im Übrigen Monate zuvor alle dort sitzenden Mitarbeiter rausgeschmissen hatte, um für Ismaiks Leute Platz zu schaffen, empfing uns Übersetzer Mutaz Sabbagh, der damals in Personalunion als Fanbetreuer fungierte. Er meinte, es gäbe kein Schriftstück und man werde mir auch keines übergeben. Dann hat er uns, also auch mich als gewählten Fußballabteilungsleiter mit sehr deutlichen Worten des Hauses verwiesen. Wir hatten zuvor aber noch einen Blick in den Raum erhaschen können, in dem Ismaiks Leute saßen. Erkennen konnten wir nur Power und Yahya Ismaik; vermutlich war auch der von Markus genannte “Allesfahrer“ dabei. Die Situation war wie in einem schlechten Film: der Raum abgedunkelt und komplett verraucht. Gott sei Dank hatten wir Markus davon abbringen können, dort alleine hinzugehen. Eine untragbare Situation.

Klare Vorgaben des DFB

Noch einmal zurück zu dir Markus: es ist unstrittig, dass es Versuche gab, den TSV 1860 München doch noch in der 3.Liga zu halten. Doch wie konkret waren diese Ideen, welche Lösungsansätze gab es und hätte das Ganze zeitlich überhaupt klappen können? Hat der DFB als Verband Gesprächsbereitschaft signalisiert?

Markus Drees: Am Morgen des “Schwarzen Freitag“ erschien ein neuer Player auf der HAM-Seite, ein Anwalt namens Frank Koch aus Hamburg. Seine erste Tat bestand darin, die Forderungen abzuschwächen auf ein „wir verhandeln danach“. Er schrieb auch, dass das Weisungsrecht des e.V. in Liga 3 und tiefer ohnehin keine Rolle spielen würde, da 50+1 in den DFB-Ligen seiner Ansicht nach nicht gelte. Hier wurde er von Heinz Schmidt vehement korrigiert, aber scheinbar hatte sich diese Sichtweise bei HAM schon festgesetzt. Wir waren dann alle ab 11 Uhr in der Geschäftsstelle versammelt, aber aus Abu Dhabi kam bis um circa 12.30 Uhr nichts. Die Regeln vom DFB waren klar: 11 Millionen Euro auf dem Konto oder alternativ ein Sponsoringvertrag zusammen mit einer Bürgschaft in niedrigerer Höhe.

Berühmte SMS “4” deutlich vor Vertragsversand

Wie wir auf unserer Seite berichtet haben, war die letzte Möglichkeit ein Ärmelsponsoring. Wieso scheiterte dieser Versuch schlussendlich und die Löwen mussten den Gang in die Regionalliga antreten?

Markus Drees:  Um 12.30 Uhr kam zum ersten Mal von den HAM-Vertretern der Vorschlag mit dem Trikotsponsoring durch die Marya Group auf, also einem Unternehmen aus Ismaiks Firmenkonsortium. Dies hätte den Vorteil gehabt, dass man die 11 Millionen Euro nicht sofort auf den Tisch hätte legen müssen, sondern “nur“ eine Bürgschaft über 1 Million Euro. Von Seiten des DFB wurde Zustimmung zu dieser Lösung signalisiert. Bei einem DAX-Unternehmen wäre laut DFB keine Bürgschaft nötig gewesen. Somit war klar, dass bis zur Deadline um 15.30 Uhr der Sponsoringvertrag an den DFB gefaxt werden und eine Bürgschaft vorliegen musste.

Doch der Vertrag kam erst um 15.28 Uhr aus Abu Dhabi und war zudem mit handschriftlichen Änderungsvorschlägen versehen und er war auch nicht unterschrieben. Von einer Bürgschaft oder Geld auf einem Treuhandkonto ebenfalls keine Spur. Es wurde trotzdem alles noch an den DFB gefaxt, aber nichts ging mehr. Kurze Zeit später erfuhren wir von den SZ-Reportern die Geschichte mit der „4“, die Ismaik bereits 45 Minuten vor Ablauf der Deadline verschickt hatte, so dass man die Sache mit dem Ärmelsponsoring erst recht nicht mehr ernst nehmen konnte. Auf alle Fälle hat sich niemand vom e.V. gegen das Angebot eines Ärmelsponsorings verwehrt. Diese Behauptung ist kompletter Unsinn.

Noch eine Story am Rande: Der DFB hatte den TSV 1860 gebeten, keine Pressemitteilung zu versenden, bevor das Statement des DFB über eine Lizenzerteilung oder -verweigerung rausgehen würde. Wer verstieß dagegen? Die HAM-Seite, die um 15.32 Uhr eine Pressemitteilung versendete und dem e.V. die Schuld in die Schuhe schob. Auch ein Fingerzeig, was von dem nur 4 Minuten vorher versendeten Sponsoringvertrag zu halten war.

sechzger.de Talk Folge 161 vor der MV: Kandidatenvorstellung

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sechzger.de Talk Folge 161 vor der Mitgliederversammlung 2024 des TSV 1860 München mit Kandidatenvorstellung Verwaltungsrat

Nur noch wenige Tage, dann steigt endlich die Mitgliederversammlung des TSV 1860 München im Jahr 2024. Christian und Jan blicken im sechzger.de Talk Folge 161 auf die Veranstaltung voraus und werfen vor allem einen Blick auf die Kandidaten für den Verwaltungsrat.

Alles rund um die Mitgliederversammlung

Am Sonntag, den 16.Juni findet in diesem Jahr die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung statt. Christian und Jan treffen sich ein paar Tage vor der MV noch einmal digital und schauen auf den Termin voraus. Nach einer Schnellfragerunde zu Beginn geht es mit allgemeinem Informationen los. Einlass, Beginn oder Größe der Halle werden besprochen – und natürlich auch geklärt, ob der eigene Hund mit zur Mitgliederversammlung darf. Der TSV 1860 e.V. hat alle wichtigen Informationen auch noch einmal auf der vereinseigenen Homepage zusammengefasst.

Vorstellung der Kandidaten für den Verwaltungsrat

Hauptsächlich geht es in der aktuellen Ausgabe des sechzger.de Talks allerdings um die Vorstellung der Kandidaten für den Verwaltungsrat. Dazu hat die Redaktion neben den Fragebögen (unten verlinkt) auch eine Anfrage für einen möglichen Beitrag am aktuellen sechzger.de Talk an die Kandidaten gestellt. Für die vergleichsweise geringe Rückmeldung müssen sich die Redakteure auch an die eigene Nase fassen wie sie selbstkritisch zugeben. Dennoch: immerhin drei Beiträge wurden eingesendet und werden im Talk Nummer 161 eingespielt. Alle 23 Kandidaten werden zudem kurz mittels der Steckbriefe des Vereins vorgestellt. Und wer noch nicht genug von Podcasts in der aktuellen Woche hat, kann sich am Freitag direkt auf eine weitere Ausgabe freuen…

Der sechzger.de Talk 161 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Die Kandidaten aller Gremien in der Übersicht

Verwaltungsrat

Wahlausschuss

Ehrenrat

Kassenprüfer

Seniorenvertreter

Dernitzky, Oskar

weiterführende Links

Spendensammlung für die Hochwasser-Opfer

Informationen des TSV 1860 e.V. zur Mitgliederversammlung

TSV 1860 Senioren & Traditionsmannschaft mit 4:4 gegen Schotten

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Rodnei Tsv 1860 Senioren Traditionsmannschaft Schottland Alba Sonas

Giesing international an der Grünwalder Straße! Kurz vor dem EM-Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland vor den Toren der Stadt empfing ein gemischtes Team aus den Senioren und der Traditionsmannschaft des TSV 1860 eine schottische Auswahl auf dem Trainingsgelände.

TSV 1860 Senioren & Traditionsmannschaft mit Remis

Leider war die Partie im Vorfeld erst sehr kurzfristig und auch nur halbherzig angekündigt worden, weswegen sich nur wenige Zuschauer (darunter zehn 10 Schotten) an der Grünwalder Straße eingefunden hatten. Die aus Spielern des FC Sonas und des Alba FA zusammengesetzte schottische Auswahl war den Löwen über weite Strecken läuferisch überlegen, was beim Blick aufs Alter der Akteure jedoch keine große Überraschung war. Während die Schotten 19 bis 32 Jahre alt waren, standen bei 1860 u.a. Ludwig “Bubi” Bründl (77 Jahre) und Karsten Wettberg (82 Jahre) und auf dem Platz. Letzterer war fast die komplette zweite Hälfte im Einsatz und zeigte sich erstaunlich fit. Chapeau!

Zwischendurch sah es zwar so aus, als würden sich die Schotten ergebnistechnisch ein wenig absetzen können, am Ende stand es jedoch schiedlich-friedlich 4:4. Ein tolles Event, das definitiv mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

Bild: https://www.instagram.com/alba_fa/

Ein Wort zum TSV 1860 München: Max Deisenhofer

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Von wegen “Stagnation” – Max Deisenhofer, MdL, teilt in unserer Kurzserie “Ein Wort zum TSV 1860 München” seine Gedanken zum neuen Kurs des e.V..

Wo andere Stagnation und gar Rückschritte sehen, sehen wir wirtschaftliche Vernunft, zukunftsfähige, nachhaltige Konzepte und messbaren Fortschritt. Und wir sind nicht allein. Wir haben ehemalige Spieler, die selbst ihre fußballerische Heimat in Giesing haben, aber auch mehr oder weniger prominente Anhänger und Freunde des TSV 1860 München nach ihren Gedanken gefragt.

“Ein Wort zum TSV 1860 München”: Max Deisenhofer teilt sechzger.de seine Gedanken mit

„Ich halte den aktuellen Kurs, wieder mehr auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, aus gleich mehreren Gründen für richtig: Es macht ökonomisch total Sinn, Talente in den Profibereich zu integrieren. Der Verein gibt weniger für „fertige“ Spieler aus, die er bei der Konkurrenz sonst loseisen muss. Und bei entsprechender sportlicher Entwicklung sind auch respektable Transfererlöse möglich. Man denke nur an Julian Weigl, Benny Lauth oder auch Timo Gebhart. Vor allem aber wird durch den Einsatz von Eigengewächsen die Bindung zwischen Mannschaft und Fans noch enger. Weil sich Spieler, die schon von Kleinauf mit dem Löwenvirus infiziert sind, dann auch auf dem Platz für den Verein zerreißen. Gleichzeitig zahlen es die Anhänger dem Spieler hundertfach zurück, wenn er die Nachwuchsteams des eigenen Vereins durchlaufen hat und dann sogar den Sprung in die Erste Mannschaft packt. Ich freue mich, in den nächsten Jahren wieder viele Löwentalente im Grünwalder Stadion auflaufen zu sehen.“

– Max Deisenhofer, Mitglied im Bayerischen Landtag

sechzger.de blickt zurück: Scherbenhaufen nach Totalabsturz

Seit dem Sommer 2017, in dem die erste Mannschaft des TSV 1860 München in Folge eines wirtschaftlichen und sportlichen Desasters der aus dem Mutterverein ausgegliederten Profi-Fußballgesellschaft, bis in die Regionalliga Bayern fiel, sind die Vertreter des Muttervereins beharrlich um einen bodenständigeren Kurs bemüht.

Die ökonomischen und strukturellen Problemlagen in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA waren im Nachwuchsbereich schon zwei Spielzeiten vor dem großen Crash wahrnehmbar gewesen. Zwei Jahre lang blieb die KGaA damals dem gemeinnützigen Verein die vertraglich vereinbarten Ausbildungszuschüsse schuldig. In der Folge mussten Ausbildungsmaßnahmen zurückgefahren werden und zeitgleich mit den Profis stiegen in der Saison 2016/2017 auch die A- und B-Junioren aus der Bundesliga ab.

TSV München von 1860 e.V. trägt die Ausbildung der jungen Talente seit 2017 allein

Seit dem Sommer 2017 trägt der Mutterverein die Ausbildung der Talente finanziell allein. Die ausstehenden Beihilfen wurden nach dem Neubeginn im Rahmen eines Sanierungskonzepts für die überschuldete KGaA gestundet. Der Eintritt zahlreicher Neumitglieder in den Verein versetzte die Verantwortlichen in die Lage, umfangreiche organisatorische, konzeptionelle und ausbildungsspezifische Erneuerungen bei den Junglöwen voranzutreiben.

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 München ist heute wieder eine renommierte Ausbildungsstätte. Sowohl die A-Junioren wie die B-Junioren kehrten sportlich in die Bundesliga  zurück. Zahlreiche Nachwuchstalente konnten für den Einsatz im Profibereich des TSV 1860 München qualifiziert werden. Die Profimannschaft des Klubs verfügt seit vielen Jahren über eine der höchsten Quoten an sogenannten Eigengewächsen im Deutschen Fußball.

Neue Geschäftsführer des TSV 1860 setzen auf die Jugend

Das vom Mutterverein zu Jahresbeginn neu eingesetzte Management der Profi-Fußballgesellschaft (Dr. Christian Werner, Sport/Oliver Mueller, Finanzen) verfolgt einen sportlichen Kurs, der diese Bemühungen für die Zukunft zu einem identitätsstiftenden Merkmal für den TSV 1860 München institutionalisieren will.

Die Presse berichtet darüber: Für Präsident Robert Reisinger war die Verpflichtung von Giannikis, Werner und Mueller diesbezüglich ein Meilenstein. „Wir müssen von unserer Ausbildungsqualität mehr profitieren“, lautet seine alte, in einem Podcast erneuerte Forderung: „Diese Aufgabe ist in meinen Augen absolut wettbewerbsentscheidend. Dafür braucht es Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotenzial. Das scheint jetzt endlich angekommen zu sein.”

 

UF60 Cup: Teilnehmerfeld steht

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Am 22.06.2024 wird am Trainingsgelände der erste UF60 Cup stattfinden. Dabei handelt es sich um ein Turnier für Freizeitkicker, dessen Erlöse vollumfänglich dem NLZ des TSV 1860 München zu Gute kommen werden. Die Organisatoren gaben nun bekannt, dass das Teilnehmerfeld für den UF60 Cup feststeht.

12 Mannschaften im Teilnehmerfeld des UF60 Cup

Wie der Organisator Martin Obermüller von den Unternehmern für Sechzig, der auch für den VR kandidiert, bekannt gab, haben sich 12 Mannschaften für den UF60 Cup angemeldet. Diese werden am 22.06. ab 10:00h am Trainingsgelände von 1860 an der Grünwalder Straße den Sieger ausspielen. Aus den beiden Sechser-Gruppen qualifizieren sich jeweils die besten vier Mannschaften jeder Vorrundengruppe für das Viertelfinale, das im bekannten Überkreuzmodus gespielt werden wird. Natürlich stehen Gaudi und fairer Wettbewerb im Vordergrund. Trotzdem gibt es beim Turnier auch attraktive Preise zu gewinnen:

  • eine Floßfahrt auf der Isar
  • einen Tisch auf der Wiesn 2024
  • Eintrittskarten für ein Spiel des TSV 1860 München in der Stehhalle samt zwei Halben Hack-Pschorr pro Person in Verbindung mit einer stärkenden Brotzeit vor dem Spiel in Benes Löwenstüberl
  • Großes Frühstücksbüffet im Cafe Wuid
  • Zehn Flaschen Schnaps vom Schwarzbrenner am Ammersee

TSV 1860 III und IV am Start

Wie die Unternehmer für Sechzig mitteilten, erwartet die Zuschauer ein durchaus gemischtes Teilnehmerfeld. Es sind Firmenmannschaften gemeldet, ein Team der aktiven Fanszene der Löwen wird antreten und die 3. und 4. Mannschaft des TSV 1860 München werden ebenfalls mit von der Partie sein. Gespielt wird übrigens auf dem Kleinfeld mit fünf Feldspielern und einem Torwart.

Tombola für die Zuschauer

Zuschauer sind selbstverständlich herzlich willkommen. Der Eintritt ist natürlich frei. Zusätzlich gibt es für die Zuschauer eine Tombola mit attraktiven Preisen. Auch die Erlöse der Tombola werden selbstverständlich zu 100% dem NLZ zu Gute kommen. Zum Abschluss des UF60 Cups findet eine gemeinsame Grillfeier für die Mannschaften in der VIP-Alm statt. Auch Zuschauer können sich per Mail an verwaltung@unternhemerfuersechzig.de bis zum 19.06.2024 für den Grillabend anmelden.

Fragebogen zur VR-Wahl: Beatrix Zurek

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Im Hinblick auf die bevorstehende Wahl des neuen Verwaltungsrats im TSV München von 1860 e.V. auf der Mitgliederversammlung am 16. Juni im Zenith) haben wir alle 24 Kandidierenden gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Um den wahlberechtigten Mitgliedern (und natürlich auch allen anderen interessierten Löwenfans) die Positionen der zur Wahl stendenen Personen vorzustellen. Erfreulicherweise sind 20 Fragebögen ausgefüllt zurück gesendet worden.
Wir veröffentlichen diese unkommentiert in alphabetischer Reihenfolge. Hier kommt der Fragebogen von Beatrix Zurek.

Ich bewerbe mich als Verwaltungsrat, weil…

Zurek: …ich weiter daran mitarbeiten möchte, dass im Verein Personen wirken, die es ermöglichen, dass der Verein mit seinen Abteilungen lebendig und erfolgreich, pluralistisch und geschichtsbewusst ist und sich gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung stellt.

Welche Dinge hat der Verwaltungsrat in den letzten drei Jahren gut gemacht?

Zurek: Die Aufgaben des Verwaltungsrats nach der Satzung sind unter anderem die Überwachung des Präsidiums in seiner Geschäftsführung und in der Wahrnehmung seiner Vereinsaufgabe, bei der Mitarbeit im Vereinsrat, bei der Beratung, bei der Veränderung von Abteilung u.a. Dies erfordert den Blick auf das Wohl des Vereins, die Einhaltung von Pflichten, die vertrauensvolle Mitarbeit. Nicht der Verwaltungsrat, sondern der Verein steht im Mittelpunkt. Der Verwaltungsrat hat Zurückhaltung und Verschwiegenheit zu üben. Das vertrauensvolle Miteinander zum Wohle des Vereins hat aus meiner Sicht funktioniert.

Welche Dinge hätte der Verwaltungsrat besser machen können?

Zurek: Wenn man auf Entwicklungen zurückblickt, erkennt man in der Regel immer Verbesserungspotenzial. Dies ist auch gut. Wir hätten vielleicht manchmal noch entschiedener sein müssen.

Mit welchen Aktivitäten/Projekten haben Sie sich in der Vergangenheit beim TSV 1860 München e.V. bereits eingebracht?

Zurek: Ich habe dem Verein Zeit, Beratung und Unterstützung geschenkt.

Der Profifußball ist das Aushängeschild von 1860 und traditionell das meistdiskutierte Thema in der Öffentlichkeit. Was sind aus Ihrer Sicht die größten Herausforderungen für die KGaA in der nahen Zukunft?

Zurek:  Mir ist wichtig festzuhalten, dass der Verwaltungsrat des e.V. keine operativen Aufgaben in der Profifußballgesellschaft hat.
Die Herausforderungen für die KGaA: Sie muss aus eigener Kraft ein gutes wirtschaftliches Ergebnis erzielen.

Hasan Ismaik ist mit seiner Firma HAM zu 60% an der KGaA beteiligt. Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich seit seinem Einstieg schwierig. Was ist Ihr Konzept für eine verbesserte Kommunikation/Zusammenarbeit mit Ismaik bzw. HAM?

Zurek: Die Satzung hat für den Verwaltungsrat hier keine Aufgabe oder Tätigkeit. Wie ich weiß, handelt der e.V. stets zum Wohle der Gesellschaft.

Die KGaA ist nach wie vor bilanziell überschuldet. Mit welchen Maßnahmen würden Sie die Entschuldung unter Einhaltung der Regularien von DFB/DFL vorantreiben?

Zurek: Wichtig ist, dass die KGaA wie oben gesagt, aus eigener Kraft, ein gutes, wirtschaftliches Ergebnis erzielt und der e.V. dies nicht durch falsche Wege gefährdet.

Die Situation um einen Ausbau des Grünwalder Stadions bzw. einen Neubau stockt seit einiger Zeit. Welche Stadionlösung schwebt Ihnen vor?

Zurek: Auch wenn ich mich wiederhole: der Verwaltungsrat hat hier keine satzungsmäßige Aufgabe.
Aber selbstverständlich habe ich eine Meinung: das Grünwalder Stadion ist ein großer Schatz, voll Emotion, Fußballerlebnis, ist nicht nur Vergangenheit, sondern hat auch Zukunft. Daher muss aus meiner Sicht das, was möglich ist, realisiert werden.

Welche Abteilungen liegen Ihnen außer dem Fußball noch besonders am Herzen und warum?

Zurek: Ich bin Mitglied der Skiabteilung seit 2006, und daher dieser Abteilung besonders verbunden. Aber wenn man sich anschaut, welche Vielfalt und Möglichkeiten es in den Abteilungen gibt, dann weiß man nicht, wo man anfangen oder aufhören sollte: sei’s die rhythmische Sportgymnastik, in der mit großer Hingabe und Ehrgeiz junge Talente entwickelt werden, sei’s bei den Walkern, den Leichtathleten, den Boxern, den Wassersportlern, den Basketballer und so weiter. Der TSV München von 1860 e.V. ist so ein lebendiger Verein, dass man sich nicht entscheiden kann.

Was wollen Sie unseren Lesern noch mitteilen?

Zurek: Auch wenn es sich gerade nicht aufdrängt: Ehrenamtliche Tätigkeit im Verein ist das Salz in der Suppe, man kann dabei unterstützen, dass der Verein sich weiter gut, solide, selbstbewußt und dynamisch entwickeln kann und weitere engagierte und zupackende Mitglieder gewinnt.

Bisher veröffentlichte Fragebögen der Verwaltungsrats-Kandidaten:

Thomas Baudisch
Robert von Bennigsen
Christian Dierl
Markus Drees
Robert Forster
Maximilian Glogger
Martin Gräfer
Thomas Hirschberger
Alexander Hofmann
Sascha Königsberg
Klaus Lutz
Gernot Mang
Gerhard Mayer
Martin Obermüller
Dieter Remmlinger
Klaus Ruhdorfer
Sebastian Seeböck
Nicolai Walch

Nach nun erfolgter Veröffentlichung aller uns zugesendeter Fragebögen danken wir den 19 hier aufgeführten Kandidierenden für den Verwaltungsrat auf diesem Weg nochmal für ihr Engagement!

Peter Kreuter hat ebenfalls einen Fragebogen ausgefüllt (auch an ihn ein Dankeschön!), seine Kandidatur aber aufgrund persönlicher Betroffenheit von der Hochwasserkatastrophe am 4. Juni zurückgezogen. In Absprache mit ihm haben wir auf eine Veröffentlichung seines Fragebogens verzichtet.

Sechzig um Sieben: Pro1860 veröffentlicht Wahlempfehlung

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Sechzig um Sieben, heute mit der Wahlempfehlung von “Pro1860” und weiteren Themen rund um den TSV 1860.

“Pro1860” veröffentlicht Wahlempfehlung für die Verwaltungsratswahl

Noch vier Tage bis zur Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. Im Endspurt des Wahlkampfes um die neun Sitze im Verwaltungsrat des Vereins hat die Faninitiative PRO 1860 nun ihre Wahlempfehlung veröffentlicht.

PRO 1860 empfiehlt folgende Kandidaten aus dem aktuellen Verwaltungsrat zur Wiederwahl:

Robert von Bennigsen
Markus Drees
Sascha Königsberg
Gerhard Mayer
Sebastian Seeböck
Nicolai Walch
Beatrix Zurek

Zudem wurden Christian Dierl und Martin Obermüller zur Wahl empfohlen.

Die Hintergründe zu dieser Wahlempfehlung lest ihr hier.

Fragebögen von Sebastian Seeböck und Nicolai Walch

In unserer Vorstellungsreihe waren gestern die amtierenden Verwaltungsräte Sebastian Seeböck und Nicolai Walch mit ihren Fragebögen an der Reihe.

Auszug aus Seeböcks Fragebogen: Der gesamte Klub hat zudem in den letzten Jahren eine emotionale Gesundung hingelegt, die so mancher nicht für möglich gehalten hätte. Sechzig ist wieder emotional greifbar und blüht kulturell auf. Ich habe mir das Ziel gesetzt, weiterhin mitzuhelfen, diese Entwicklungen nachhaltig zu festigen.

Auszug aus Walchs Fragebogen:

Die vollständigen Fragebögen lest ihr hier und hier.

Will Ismaik Angestelle bei 1860 rauswerfen?

Will Hasan Ismaik Angestellte bei 1860 rauswerfen? Derartige Aussagen soll er dem “Löwenmagazin” zufolge in Karlshuld getroffen haben: “es bräuchte neben einem neuen Verwaltungsrat aber auch neue Manager, neue Verwaltungsmitarbeiter, neue Strukturen und neue Führungskräfte”. Ismaiks Hire-and-Fire Einstellung ist bekannt, auch seine nicht vorhandenen Kenntnisse des Deutschen Arbeitsrechts.

Die Mitglieder entscheiden am Sonntag, ob sie sich schützend vor die Angestellten der KGaA und des e.V. stellen wollen. Mehr dazu lest ihr hier.

Schwere Kritik an Klaus Lutz bei der BayWa-Hauptversammlung

Bei der BayWa Hauptversammlung hat es von den Anlegern des schwer kriselnden Unternehmens schwere Anschuldigeungen in den langjährigen Vorstand und späteren Auftsichtsrat Klaus Lutz gegeben. Es soll sogar gefordert worden sein, die Abfindung in Höhe von 6,7 Millionen Euro von Lutz zurückzufordern. Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) sprach von einem “Finanzschuldenberg” und von einem “Führungsdesaster”, welches Klaus Lutz hinterlassen habe. Mehr zu den heftigen Vorwürfen lest ihr hier.

Ein Wort zum TSV 1860 München – Frank Schmöller

In der Serien von sechzger.de “Ein Wort zum TSV 1860 München” war gestern Ex-Löwen-Interims-Coach Frank Schmöller an der Reihe. “Es war für mich eine unglaubliche Reise und ich bin sehr dankbar, dass mir der Verein die Chance dazu gegeben hat. Mir bleibt das für immer – einmal Löwe, immer Löwe, das ist sehr treffend!“ Was er noch geschrieben hat, lest ihr hier.

Präsidium dementiert Kritik aus Essen

Aus Essen heißt es. Marc-Nicolai Pfeifer könne seinen neuen Posten dort nicht antreten, da die Löwen die Freigabe verweigert hätten. Das Präsidium des TSV 1860 München widerspricht dieser Darstellung nun auf Anfrage von sechzger.de.

“In einer Meldung des Online-Mediums “RevierSport“ heißt es mit Blick auf den seit Anfang Februar freigestellten Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Marc-Nicolai Pfeifer, dieser könne sein neues Arbeitsverhältnis bei Rot-Weiss Essen erst zum 1. Juli 2024 antreten, weil ihn “1860 nicht aus dem Vertrag gelassen“ habe.

Dazu stellen wir fest: Marc-Nicolai Pfeifer hat den TSV 1860 München nie um vorzeitige Vertragsauflösung ersucht. Der Klub wäre dazu selbstredend sofort bereit gewesen. Über die Motive, den laufenden Vertrag lieber aussitzen zu wollen, haben wir keine Kenntnis.”

Mehr dazu hier.

 

 

Nach Kritik aus Essen: Präsidium des TSV 1860 dementiert

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Günther Gorenzel Marc Nicolai Pfeifer Geschäftsführer

Beim TSV 1860 München dreht sich derzeit nahezu alles rund um die kommende Mitgliederversammlung. Doch eine Meldung von Rot-Weiss Essen ließ vor kurzem aufhorchen. Demnach könne Marc-Nicolai Pfeifer seinen neuen Posten dort nicht antreten, da die Löwen die Freigabe verweigert hätten. Das Präsidium des TSV 1860 München widerspricht dieser Darstellung nun auf Anfrage von sechzger.de.

Präsidium äußert sich zu möglicher Freigabe von Pfeifer für Rot-Weiss Essen

Es war ein Abschied, der nicht jedem bei den Löwen gefiel. Marc-Nicolai Pfeifer´s Vertrag beim TSV 1860 München als kaufmännischer Geschäftsführer wurde nicht verlängert, später wurde er sogar von seinen Aufgaben entbunden und vorzeitig freigestellt. Oliver Mueller wurde im gleichen Atemzuge als sein Nachfolger präsentiert. Seit Anfang Februar ist Pfeifer daher ohne offizielle Funktion, bereits Ende Februar wurden allerdings erste Gerüchte für einen neuen Posten laut. Mittlerweile ist bestätigt, dass der 43-Jährige der neue Vorstandsorsitzende bei Rot-Weiss Essen wird.

Gerne hätte der Konkurrent aus der 3.Liga Marc-Nicolai Pfeifer bereits frühzeitig in das neue Amt eingelernt, doch einem Bericht im “RevierSport” zufolge hätten die Löwen den ehemaligen Geschäftsführer nicht vorzeitig ziehen lassen. Diese Darstellung hatte auch bei den Löwenfans für Aufsehen gesorgt. sechzger.de platzierte daraufhin eine Anfrage beim Präsidium der Löwen – und bekam eine überraschende Antwort. Demnach hat Pfeifer nie bei den Verantwortlichen eine Anfrage auf vorzeitige Vertragsauflösung gestellt. Das Präsidium äußert sich wie folgt:

In einer Meldung des Online-Mediums “RevierSport“ heißt es mit Blick auf den seit Anfang Februar freigestellten Geschäftsführer der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Marc-Nicolai Pfeifer, dieser könne sein neues Arbeitsverhältnis bei Rot-Weiss Essen erst zum 1. Juli 2024 antreten, weil ihn “1860 nicht aus dem Vertrag gelassen“ habe.

Dazu stellen wir fest: Marc-Nicolai Pfeifer hat den TSV 1860 München nie um vorzeitige Vertragsauflösung ersucht. Der Klub wäre dazu selbstredend sofort bereit gewesen. Über die Motive, den laufenden Vertrag lieber aussitzen zu wollen, haben wir keine Kenntnis.

Dieser Umstand scheint RWE-Aufsichtsratschef André Helf, der in dem erwähnten Artikel zu Wort kommt, noch nicht bekannt zu sein. Er äußert im “RevierSport“, dass “1860 […] ihn nicht aus dem Vertrag gelassen” habe.

TSV 1860 zählt 27000 Vereinsmitglieder – Vereinsrekord!

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Der TSV München von 1860 e.V. hat einen neuen Rekord – der Verein zählt erstmals in seiner langjährigen Geschichte 27.000 Vereinsmitglieder.

Über 1.000 Vereinsmitglieder in weniger als einem Jahr

Es hat weniger als ein Jahr gedauert: am 20. Juni 2023 verkündete der TSV München von 1860 e.V. stolz das Durchbrechen der 26.000 Mitglieder-Schwelle. Nun, am 12. Juni 2024 der nächste Rekord: 27.000 Vereinsmitglieder sind Teil der Löwenfamilie!

Laut Wikipedia sind seit dem 19. März ganze 500 Löwinnen und Löwen dazugekommen.

Der Verein wächst und gedeiht. Eine Reihe neuer Sparten und Sportarten, eine Verjüngung der Mitgliedschaft – all dies sind messbare Erfolge der letzten Jahre, die unter den Grundsätzen wirtschaftlicher Vernunft und Weitblick erreicht wurden.

27.000 Vereinsmitglieder – die Mitteilung des TSV 1860 im Wortlaut

27.000 MITGLIEDER

Mit dem heutigen Tag hat der TSV München von 1860 e.V. erstmals in seiner 164jährigen Geschichte 27.000 Mitglieder. Vereinsrekord!
Wir freuen uns, dass eine deutliche Verjüngung der Mitgliederstruktur den Verein bereit macht für die Zukunft.
Steigende Mitgliederzahlen, ein breites und stetig wachsendes Sportangebot mit neuen Abteilungen und Sparten, aktive Löwinnen und Löwen in mehr als 50 Betätigungsfeldern, ein neues Vereinsheim im Herzen von Giesing sowie Topleistungen im Nachwuchsleistungsfußball und eine hohe Durchlässigkeit zu den Profis.
Das ist unser Weg!

#wirsindderverein

Will Ismaik Angestellte von 1860 rauswerfen?

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Ein Artikel des “Löwenmagazin” berichtet über Ismaiks Besuch in Karlshuld und dessen Aussagen, Angestellte bei 1860 austauschen zu wollen.

Ismaik besucht Fanclub In Karlshuld

Hasan Ismaik hat am Montagabend in Karlshuld, wo auch die Klosterlöwen ansässig sind, eine Gaststätte besucht. Ein offizielles Treffen mit dem Fanclub war dies derweil nicht: auch wenn Ismaik es so erscheinen ließ, hatte er sich Berichten zufolge über Gerhard Schnell selbst in den Klosterwirt eingeladen und den Fanclub im Nachgang über seine geplante Anwesenheit informiert.

Ismaik, der nicht müde wird, mangelnden Respekt gegenüber seiner Person anzuprangern, kam ca. eine Stunde zu spät.

Bei einer anderen Veranstaltung ließ er sich mit Personen ablichten, die ein T-Shirt mit dem durchgestrichenen Konterfei von 1860-Präsident Robert Reisinger trugen und signierte diese T-Shirts. Die Aufnahmen teilte er auf seinen Social Media Accounts.

Will Ismaik Angestellte bei 1860 austauschen?

Im Zuge seines Vortrags im Klosterwirt begab sich Ismaik laut “Löwenmagazin” – (lesenswerter Artikel: “90 Minuten Hasan Ismaik in Karlshuld”) inzwischen gewohnt und gekonnt – in die Opferrolle und wich unangenehmen Fragen aus.

Mit einer Aussage ließ er jedoch aufhorchen. So soll er gesagt haben (Zitat “Löwenmagazin”): Es gäbe “heimliche Pläne und den Willen, Hasan Ismaik zu beseitigen”. Ismaik sprach analog zum Bündnis Zukunft von einer Ideologie, ohne näher zu benennen, was damit gemeint ist und es bräuchte neben einem neuen Verwaltungsrat aber auch neue Manager, neue Verwaltungsmitarbeiter, neue Strukturen und neue Führungskräfte: “Die sind gescheitert! Schlimmer als jetzt kann es nicht sein”.

Hoppla. Neue Manager, neue Verwaltungsmitarbeiter? Sowohl im e.V. als auch in der KGaA gibt es eine Vielzahl an treuen und unglaublich fleißigen Mitarbeitenden, sei es in der Geschäftsstelle des Vereins, der KGaA, im Vereinsmanagement, im NLZ, im Ticketing, etc.

Auch eine Freistellung der Geschäftsführer der KGaA würde nicht nur teuer werden, sondern die komplette sportliche Ausrichtung für die kommende Saison(s) zertrümmern.

Will Ismaik all diese Leute vor die Tür setzen?

Im e.V. dürfte Ismaik nur mittelbar einwirken können

Die Mitarbeitenden des e.V. dürften zunächst aufatmen. Ismaik hat im e.V. nichts zu melden und kann dort keine Personalentscheidungen treffen. Jedoch könnte ein ihm wohlgesonnenes Präsidium, eingesetzt durch einem ihm wohlgesonnenen Verwaltungsrat, seine Hire-and-fire-Wünsche erfüllen. Der heftige Widerstand der Löwenfamilie wäre vorprogrammiert und die daraus resultierenden Kündigungsschutzklagen dürften sehr kostenintensiv werden, gleiches gälte natürlich für die ohnehin hoffnungslos verschuldete KGaA.

Ob Ismaik sich dessen bewusst ist? Daran darf gezweifelt werden – wir erinnern uns an die “Causa Thomas Eichin”: In der Saison 2016/2017 verlor die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA unter der Geschäftsführung seines Statthalters Anthony Power (er hatte Eichin nach dessen Freistellung trotz laufenden Vertrags einfach kein Gehalt mehr überwiesen) krachend gegen Ex-Geschäftsführer Thomas Eichin vor dem Arbeitsgericht. 1860 musste Eichin einen sechstselligen Betrag zahlen.

Es zeigt sich immer wieder: hat Ismaik das Sagen, rollen ohne Kompromisse Köpfe.

Oder: “Alles Lügen, Übersetzungsfehler, Ideologien,…”

Es ist an den Mitgliedern, zu verhindern, dass sich dieses Gebahren auf die treuen, langjährigen und fleißigen Mitarbeitenden im e.V. und in der KGaA auswirkt.