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125 Jahre Fußball bei 1860 – Resttickets für Jubiläumsveranstaltung

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TSV 1860 FA Fußballabteilung 125 Jahre

Kommende Woche, am Donnerstag, den 25. April 2024 wird die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. 125 Jahre jung.
Ein Grund zum feiern!
Wir haben es bereits vor knapp zwei Wochen hier angekündigt: Am Jubiläumstag findet um 18.60 Uhr (Einlass bereits eine Stunde früher) in der Sechzger-Alm am Trainingsgelände (Grünwalder Straße 114) die Geburtstagsparty statt.
Im Mittelpunkt wird dabei die Präsentation der Jahrhundertelf des TSV 1860 München stehen. Die Wahl fand bekanntermaßen im Herbst letzten Jahres statt.
Unter anderem rund um das letzte Heimspiel der Profis gegen Viktoria Köln wurden bereits zahlreiche Eintrittskarten für diese Jubiläumsveranstaltung zum Preis von 6,- EURO pro Stück an die Löwenfans gebracht.

Resttickets ab sofort erhältlich

Nun gibt es die Chance für all jene, die sich noch keine Tickets gesichert haben, noch zuzugreifen.
In Bene’s Kuchl, dem Restaurant hinter der 1860-Geschäftsstelle stehen zu den Öffnungszeiten ab sofort Karten für den 25.4. zur Verfügung. Aber auch im Rahmen des nächsten Heimspiels der Profis gegen den 1. FC Saarbrücken, am Samstag, den 20. April gibt es die Chance auf Restkarten für die Jubiläumsveranstaltung. Und zwar ab 11 Uhr im Bamboleo (Tegernseer Landstraße 96).
Es gibt also keine wirklich guten Ausreden, dieser Veranstaltung fern zu bleiben. Außer vielleicht, man hadert irgendwie mit der aktuellen sportlichen Situation von Münchens Großer Liebe und bejammert lieber den derzeitigen Zustand, als den TSV 1860 – und damit uns alle – einfach mal ausgiebig zu feiern.

125 Jahre 1860 – Namhafte Gästeliste

Für den 25. April haben sich durchaus illustre Gäste auf die Alm angekündigt. Neben den Meisterlöwen Hansi Reich, Bernd Patzke, Bubi Bründl und Alfred Kohlhäufl darf man sich auf die Löwenlegenden Daniel Bierofka und Benny Lauth freuen.
Vom aktuellen Drittligateam, das an diesem Tag hoffentlich auf ein erfolgreiches Spiel gegen Saarbrücken zurück- und erwartungsvoll auf das Gastspiel in der Vorstadt vorausschaut werden Jesper Verlaat, Marco Hiller und Fabian Greilinger dabei sein. Fußballabteilungsleiter Thomas Bohlender verspricht – auf sechzger.de-Nachfrage – außerdem “einige Überraschungsgäste”. Wir sind gespannt und werden selbstverständlich – ausgerüstet mit Bleistift und Fotoapparat – auch dabei sein!

 

Update: Anders als in der ersten Version dieses Artikels kommuniziert, wird es am Samstag am Rande des Heimspiels gegen Saarbrücken wegen des zu erwartenden schlechten Wetters am Grünspitz und Candidplatz keinen Kartenverkauf für die Jubiläumsfeier geben. Nur in Bene’s Kuchl (durchgehend) und im Bamboleo (Sa. ab 11 Uhr) könnt Ihr die Tickets erwerben.

 

 

Nach Verlaat: Welche Spieler verlängern noch beim TSV 1860?

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Dr. Christian Werner Argirios Giannikis TSV 1860

Kapitän Jesper Verlaat ging mit seiner Vertragsverlängerung mit gutem Beispiel voran, seitdem warten die Fans auf weitere Vollzugsmeldungen. Die Frage ist: Welche Spieler verlängern noch beim TSV 1860?

Welche Spieler verlängern noch beim TSV 1860?

Bekanntermaßen soll der Etat der Löwen zur neuen Saison reduziert werden, entsprechend sparsam muss das Geschäftsführer-Duo Oliver Mueller (spricht man “Müller”) und Dr. Christian Werner kalkulieren.

Zur Erinnerung – folgende 15 Verträge laufen zum 30.06. bei den Löwen aus:

Milos Cocic (Option), Fabian Greilinger, Kaan Kurt (Option), Fynn Lakenmacher, Kilian Ludewig (Leihe von RB Salzburg), Abdenego Nankishi (Leihe von Werder Bremen), Mansour Ouro-Tagba (Option), Tim Rieder, Julius Schmid, Manfred Starke (Option), Phillipp Steinhart, Devin Sür, Niklas Tarnat, Albion Vrenezi, Eroll Zejnullahu (Option)

Dr. Christian Werner gibt diesbezüglich zu Protokoll:

Laut BFV-App wurde bei Tim Kloss und Daniel Winkler bereits die Option zur Vertragsverlängerung gezogen, die Kontrakte laufen demnach bis 30.06.2025.

Mit wem würdet Ihr verlängern?

Während bei einigen Spielern (Schmid, Tarnat) die Zeichen deutlich auf Abschied stehen, deutet sich bei anderen (Rieder, Ouro-Tagba) eher eine weitere Zusammenarbeit an.

Mit wem würdet Ihr verlängern? Welche Spieler haben keine Zukunft mehr beim TSV 1860?

“Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt” – als Pin erhältlich

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"Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt" - als Pin erhältlich
"Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt" - als Pin erhältlich

Vor einigen Wochen fanden im Shop des TSV 1860 München die Shirts mit dem legendären Spruch “Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt” reißenden Absatz. Sogar das BR berichtete damals in einem Beitrag in der Abendschau. Erich Beer hatte die Aussage bei einem Telefon-Interview des Münchner Merkurs Anfang der 80er-Jahre getroffen. Nach einer – wohl eher nicht so geplanten – Werbe-Kampagne durch einen kommerziellen Blog war das Shirt online und im Bamboleo binnen weniger Stunden ausverkauft. Wir berichteten damals ausführlich über den Verkaufserfolg. Am kommenden Samstag, beim Heimspiel gegen Saarbrücken, geht ab 11 Uhr der zum Shirt passende Pin mit Beers-Aussage in den Verkauf, den man sich dann quasi direkt an den Hut stecken kann.

Humor ist wenn man trotzdem lacht

Der kommerzielle Blog hatte den Artikel verurteilt, weil er den Konsum alkoholischer Getränke verherrlichen würde. Statt Empörung löste dieser aber weitreichende Berichterstattungen der Münchner Presse und eine enorme Nachfrage nach den Shirts aus. Diese sind inzwischen im Online-Shop und vor Ort im Bamboleo wieder erhältlich. Nun also erfüllt der e.V. die Nachfrage nach Pin mit dem Aufdruck “Biertrinken habe ich bei 1860 gelernt”. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Die Verkaufszahlen dürften am Samstag jedenfalls die Kassen des neuen Vereinsheims des TSV 1860 zum klingen bringen.

“Diskussionswürdiger Pin im e.V.-Fanshop”

Mit diesem Slogan bewirbt der e.V. den neuen Fanartikel in einem Post auf Facebook. Im Online-Shop des Vereins ist der Pin aktuell (noch) nicht erhältlich. Und auch am Samstag heißt es wohl schnell sein, wenn man noch einen der sicherlich begehrten Anstecker ergattern möchte. Natürlich gibt es im neuen Vereinsheim aber nicht nur Pins, sondern auch weitere Fan-Artikel zu kaufen. Auch für das leibliche Wohl ist mit verschiedenen alkoholischen und selbstverständlich auch alkoholfreien Getränken gesorgt. In Anbetracht der Wettervorhersage könnte dem einen oder anderen Löwen-Fan ein wärmendes Getränk durchaus schmecken.

Quelle Bild: Facebook – Seite des TSV 1860 München e.V.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 U10 siegt in Milbertshofen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Wir haben schon wieder die Mitte der Woche erreicht, die Aufarbeitung der Partie in Regensburg ist abgeschlossen und wir bereiten uns gedanklich schön langsam auf das Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken vor. Indes besiegte die U10 des TSV 1860 am Dienstag die U11 des TSV Milbertshofen.

TAKTIKTAFEL-Analyse

“Am Ende kann ich mit dem Punkt gut leben. Hätte mir vor dem Spiel Jahn Regensburg – TSV 1860 München diesen jemand garantiert, hätte ich unterschrieben. Dass man dieses Spiel allerdings eigentlich gewinnen hätte können (oder gar müssen), steht auf einem anderen Blatt Papier. Es hat aber nicht sollen sein.”
Die TAKTIKTAFEL-Analyse von Bernd Winninger!

sechzger.de Talk – Folge 153

Im sechzger.de Talk 153 begrüßt Moderator Christian seine Gäste Bernd, Thomas Enn und Thomas Spiesl. Alle vier haben eins gemeinsam: Sie haben sich am Sonntagvormittag – mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln – auf den Weg nach Regensburg gemacht und dort einen extrem guten Auftritt des Gästeblocks miterlebt – und teilweise mitgestaltet. Darüber, über den neuen Deutschen Meister und über das nächste Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken wird heute gesprochen.

U10 gewinnt in Milbertshofen

Wie gewohnt traf die U10 am gestrigen Dienstag auf einen älteren Gegner und besiegte die U11 des TSV Milbertshofen auswärts mit 4:2. Nachdem die Gastgeber bis zur Pause gut mithalten konnte (1:1), setzten sich die Junglöwen vor 50 Zuschauern dann aber doch noch durch. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen ist der TSV 1860 souveräner Tabellenführer.

VIP-Tombola bringt dem NLZ 2.100 Euro

Bei der Tombola im VIP-Bereich des TSV 1860 beim letzten Heimspiel der Löwen gegen Viktoria Köln wurde in der SechzgerAlm 2.100 Euro zugunsten des NLZ erlöst. Ganz stark!

News aus der 3. Liga

Saarbrücken mit Interesse an Baumann? Kommt Iwe?

Laut BILD zeigt der 1. FC Saarbrücken, nächster Gegner der Löwen, Interesse an Stürmer Dominic Baumann vom Halleschen FC. 15 Mal netzte der 28-Jährige bislang für die Saalestädter ein und gehört damit zu den Top-Torjägern der 3. Liga.

Aktuell stellt sich zudem der vertragslose US-Amerikaner Emmanuel Iwe bei den Saarländern vor. Der Offensivspieler stand zuletzt bei Minnesota United in der MLS unter Vertrag.

RWE: Rios Alonso bleibt, geht Kourouma?

Aufgrund des bereits feststehenden Klassenerhalts hat sich der Vertrag von José-Enrique Ríos Alonso automatisch bis 2025 verlängert. Bei Mustafa Kourouma hingegen könnten die Zeichen auf Abschied stehen. An ihm sollen laut RevierSport der SC Verl, Erzgebirge Aue und der VfB Stuttgart II Interesse zeigen.

Lübeck plant für Regionalliga

Theoretisch hat der VfB Lübeck zwar noch eine Restchance auf den Klassenerhalt, in der Praxis dürfte das angesichts von zehn Punkten Rückstand auf das rettende Ufer wohl schwierig werden. Aus diesem Grund beginnen die Norddeutschen nun die Kaderplanung für die Regionalliga. Das wird eine Herkulesaufgabe, denn kaum ein Spieler besitzt ein Arbeitspapier für die 4. Liga.

sechzger.de Talk 153: Punkt in Regensburg, vor Saarbrücken

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sechzger.de Talk 153

Im sechzger.de Talk 153 begrüßt Moderator Christian seine Gäste Bernd, Thomas Enn und Thomas Spiesl. Alle vier haben eins gemeinsam: Sie haben sich am Sonntagvormittag – mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln – auf den Weg nach Regensburg gemacht und dort einen extrem guten Auftritt des Gästeblocks miterlebt – und teilweise mitgestaltet. Darüber, über den neuen Deutschen Meister und über das nächste Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken wird heute gesprochen.

Punkt in Regensburg

Zufrieden mit dem Auftritt oder enttäuscht über zwei verlorene Punkte? Bei der sportlichen Einschätzung des vor Ort erlebten ist man sich im sechzger.de Talk 153 ziemlich einig. Auch dem “Mr. Chancentod” vom Sonntag Nachmittag ist keiner mehr böse – im Gegenteil: Bernd hat eine andere Begründung, warum die Löwen den Sack nicht schon frühzeitig zumachen konnten.
Und auch über die Atmosphäre im Gästeblock herrscht Einigkeit: Ein grandioser Auftritt der Fans in weiß und blau in der Hauptstadt der Oberpfalz! Laut, abwechslungsreich mit sehr hoher Mitmachquote – das schreit nach einer Wiederholung in knapp zwei Wochen in der Vorstadt.

Glückwunsch nach Leverkusen

Ob man nun eher Sympathie oder Antipathie für Bayer Leverkusen empfindet – seit Sonntag Abend steht fest, dass der Deutsche Fußballmeister 2024 am Rhein zu Hause ist. Und das finden wir im sechzger.de Talk 153 natürlich alle gut! Daher gratulieren wir ganz herzlich zum hoch verdienten Titel. Und eine launige Annekdote aus Leverkusen hat Thomas Enn dann auch noch zu bieten. Die hat – so viel sei hier verraten – mit Kulinarik zu tun.

Der nächste Aufstiegsaspirant: Saarbrücken

Eine absolut bescheidene Bilanz weisen die Löwen in den fünf bisherigen Drittligaspielen gegen den 1. FC Saarbrücken auf. Ob sich das ausgerechnet am Samstag (14 Uhr im sechzger.de-Liveticker) ändern wird? Für die Saarländer, die immer noch ein Spiel weniger absolviert haben, geht es noch um den großen Wurf – den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Warum es dennoch mit dem nächsten Heimsieg auf Giesings Höhen klappen könnte, verrät Thomas Spiesl. Das Tolle daran: Er hat es tatsächlich selbst in der Hand.

Der sechzger.de Talk 153 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Jahn Regensburg – TSV 1860 München (1:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse der Partie SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München. Nach einem intensiven Spiel stand am Ende mit dem 1:1 eine Punkteteilung zu Buche, die vor dem Spiel vermutlich jeder Sechzger so unterschrieben hätte. Im Nachhinein sprechen viele von verschenkten zwei Zählern. Sehen wir uns das mal an.

In der Partie Jahn Regensburg – TSV 1860 München stand es am Ende 1:1. Nicht Fisch, nicht Fleisch für manchen Fan. Tatsächlich hätten die Löwen in der Domstadt einen Sieg verdient gehabt. Warum blieb dieser verwehrt?

Systeme

Unsere Löwen wurden von Argirios Giannikis in einer variablen Formation aufs Feld geschickt. Gegen den Ball war es ein klares 4-4-2 mit Guttau und Lakenmacher als pressende Spieler in der Spitze, bei eigenem Ballbesitz kippte Guttau ins offensive Mittelfeld ab und agierte aus der Tiefe als Schattenstürmer. Bei eigenem Ballbesitz war es mit dem abkippenden Guttau also eher ein 4-2-3-1.

Im gegnerischen letzten Drittel formierten sich die Löwen zu einer 4-3 Formation, bei der Außenverteidiger und Box to Box Spieler weit mit nach vorne rückten.

Regensburg spielte aus dem 4-2-3-1 heraus mit sehr offensiv agierenden Außenverteidigern und formierte sich im letzten Drittel der Sechzger ballfern asymmetrisch meist in einer 3-4 Formation, die jedoch über weite Strecken der Partie nicht so effektiv agierte wie es vermutlich der Plan war.

Pressing

Im Pressing gegen das Positionsspiel der Regensburger versuchten Guttau und Lakenmacher auf mittlerer bis tiefer Linie hauptsächlich Passwege auf die Zentrale zuzustellen, um Regensburg für den Aufbau auf die Flügel zu zwingen. Lange Bälle der Regensburger ins letzte Drittel waren oft die Folge. Dort kontrollierten die Löwen das Geschehen sehr gut und Regensburg kam im ersten Spielabschnitt bis zur Pause kaum zu nennenswerten Strafraumszenen.

Der Spielaufbau des TSV 1860 München wurde von einem hoch anlaufenden Jahn Regensburg, der nominell im 4-2-3-1 unterwegs war, früh gestört. Gegen den Ball im 4-3-3 anlaufend, verschob sich das System des Jahn über ein 4-1-3-2 auf 4-5-1 im letzten Drittel. Vor allem in der ersten Halbzeit wurde dabei eher im Raum zugestellt. Der Zweck, dabei Fehlpässe der Löwen zu erzwingen, ging nicht 100%ig auf. Nach der Führung der Sechzger veränderte sich das und es wurde verstärkt auch direkt angelaufen.

Extrem cool agierende Sechzger ließen sich aber von dem hohen Pressing der Regensburger nicht ins Bockhorn jagen und schafften es ein ums andere mal, mit verschiedenen Varianten des Aufbaus die Pressinglinie der Gastgeber zu überspielen und selbst deutlich gefährlicher als die Gastgeber zu agieren.

Bevor wir in die genaue Analyse eintauchen, wie immer die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte Jahn Regensburg – TSV 1860

  • Ballbesitz: SSV 60% – TSV 40%
  • Passgenauigkeit: SSV 81% – TSV 78%
  • Defensive Zweikampfquote: SSV 73% – TSV 54%
  • Schüsse/aufs Tor: SSV 12/2 – TSV 11/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): SSV 5,67 – TSV 14,05

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (60%:40%)

Beim Ballbesitz müssen wir beide Spielhälften getrennt voneinander betrachten. In der ersten Halbzeit waren die Ballbesitzverhältnisse nahezu ausgeglichen. Regensburg brachte den Ball zwar häufiger ins letzte Drittel unserer Löwen, wurde dort aber von der gut gestaffelten kompakten Defensive fast komplett aus dem Strafraum herausgehalten.

In der zweiten Halbzeit übernahm der Jahn dann stärker die Kontrolle über den Ball, konnte aber die Spielkontrolle trotz höheren Ballbesitzwerten zunächst nicht an sich reißen. Erst nach dem Führungstreffer des TSV 1860 München, als Jahn Regensburg dann unter Zugzwang war, kamen die Hausherren besser ins Spiel und erarbeiteten sich mehrere Abschlüsse im Strafraum der Löwen.

Dennoch war das Offensivspiel der Regensburger eher träge und von niedrigerem Tempo bestimmt. Das begünstigte allerdings die Präzision und Ballkontrolle beim SSV Jahn. Mit Durchsetzungsvermögen und dem Selbstvertrauen einer Spitzenmannschaft wurden die Hausherren so in ihren Aktionen nicht nervös und hatten vor allem gegen Ende der Partie einige hochkarätige Chancen.

Die Sechzger agierten nach dem Führungstreffer durch Schröter (53.) weiterhin hauptsächlich über Umschaltaktionen und Konter. Vier der mit Schüssen abgeschlossenen Angriffe in Halbzeit zwei entsprangen solchen Situationen.

Passgenauigkeit (81%:78%)

Die kleine Diskrepanz hier hat – wie so oft – sehr viel mit dem zähen Aufbau der Gastgeber zu tun. Es ergibt sich ein Gesamtbild, das viel Ballbesitz der Regensburger in deren eigener Hälfte aufzeigt. Untersuchen wir lediglich produktive Pässe, also Vorwärtspässe, Pässe innerhalb des letzten Drittels und Flanken bzw. Zuspiele in die Box beider Mannschaften, befinden sich die Löwen klar im Vorteil.

Mit einem Plus von 113% bei Rückpässen innerhalb der eigenen Defensivabteilung und 143% Querpässen, der der SSV innerhalb dieses Mannschaftsteils spielte, liegt es auf der Hand, wie die Diskrepanz bei der Gesamtbetrachtung zustande kommt.

Sehen wir uns die produktiven Pässe an, Vorwärtspässe im Allgemeinen und lange Bälle, so haben wir hier ein prozentuales Plus auf Seiten der Löwen stehen.

Speziell die Zuspiele in den Strafraum des Gegners waren bei Regensburg von Ungenauigkeit geprägt. Die Passgenauigkeit der Sechzger bei der Penetration der gegnerischen Box lag um 20% über der des Jahn. Bei Pässen in die Tiefe hinter die gegnerische Defensivlinie waren die Sechzger um 15% besser. Schlüsselpässe, also Pässe die in direkter Konsequenz zu einem Schuss führten, hatten die Löwen zwei mehr als die Gastgeber auf dem Konto.

Regensburg hatte insgesamt 37 Mal versucht, in die Box der Löwen hineinzukommen, daraus resultierten dort 19 Ballkontakte. Die Löwen starteten ihrerseits zwar lediglich 18 Versuche der Strafraumpenetration, mit 15 Ballkontakten im gegnerischen Strafraum war man allerdings in der Summe des dabei Erreichten und in der Rechnung zwischen Aufwand und Ergebnis besser als die Gastgeber. Das schlägt sich auch in der Chancenqualität nieder. Dazu aber weiter unten mehr.

Defensive Zweikampfquote (73%:54%)

Ein deutliches Plus verzeichnet hier der Gastgeber. Aber sehen wir uns die Gesamtheit der Defensivaktionen an, zeigt uns die Zweikampfquote nur eine unbedeutenden Ausschnitt der Defensivarbeit. Vor allem im Stellungsspiel waren die Sechzger den Hausherren überlegen. So konnte unser TSV 1860 24% häufiger den Ball durch abgefangene Pässe gewinnen als Jahn Regensburg. Auch Bälle, die vom Gegner ins Seiten- oder Toraus gespielt wurden, kommen hier sehr stark zum Tragen. Ein Plus von 48% haben die Löwen bei Balleroberungen durch solche Situationen.

Es zeigt sich, dass die defensive Zweikampfquote oft nicht allein als Gradmesser dafür ausreicht, um die Defensivleitung komplett zu beurteilen.

Letztes Drittel

Aber um zu den direkten Duellen gegen den Ball zurückzukommen, schauen wir uns die Aktionen der Sechzger im eigenen letzten Drittel einmal genauer an. Da hatten die Sechzger eine Quote von 69% und lediglich zwei verlorene Defensivduelle am Boden in der eigenen Box. Bei Duellen in der Luft hingegen taten sich die Löwen dort schwer. Von zwanzig Kopfballduellen im letzten Drittel konnten die Sechzger lediglich acht für sich entscheiden. Eklatant war die Kopfballschwäche in der eigenen Box, wo nur drei von zwölf zugunsten unserer Mannschaft entschieden werden konnten.

Gehen wir auf die andere Seite des Spielfelds, ins letzte Drittel des Jahn, sieht es allerdings ähnlich aus. Regensburg gewann dort insgesamt vier von zwölf Duellen in der Luft und auch in der Box hatten die Sechzger mit 3:2 die Nase ein wenig vorn. Am Boden gewann Regensburg im eigenen letzten Drittel lediglich sieben direkte Duelle um den Ball.

Die Gastgeber konnten aber durch das Angriffspressing, das sie spielten, schon häufig in der Zone zwischen der Grenze zum letzten Drittel der Sechzger und der Mittellinie den Ball zurück in die eigenen Reihen bringen. Die daraus resultierenden Angriffe waren aber dann selten Umschaltaktionen, so wie Regensburg das gerne macht, sondern hintenherum aufgebaute Positionsangriffe, da die Hausherren – wie weiter oben schon erwähnt – dank des guten Stellungsspiels der Löwen kaum schnelle Gegenstöße setzen konnten.

Schüsse/aufs Tor (12/2:11/3)

Die bessere Schussgenauigkeit der Löwen und, trotz Unterlegenheit beim Ballbesitz, fast genau so viele Schüsse wie die Gastgeber (und diese auch noch aus deutlich besseren Positionen heraus) sorgte am Ende der Partie allerdings für etwas Frust bei dem ein oder anderen mitgereisten Fan. Die höhere Chancenqualität, aber auch die größere Portion Pech, lag auf Seiten der Löwen.

Geht jede sogenannte 100%-ige Chance beider Vereine auch in den Kasten, endet diese Partie mit 2:5 aus Sicht der Gastgeber. Eine Doppelchance muss man hier beim TSV 1860 München abziehen, als Lakenmacher in der 72. Minute zunächst am hervorragenden Gebhardt scheiterte und sein Nachschuss noch von einem herbeieilenden Verteidiger per Grätsche geblockt werden konnte.

Auffällig war, dass lediglich ein Schuss der Sechzger nicht aus der Box der Regensburger heraus erfolgte. Die Regensburger schossen bei sechs ihrer zwölf Schüsse von außerhalb.

Das Glück ist mit den Tüchtigen heißt es in einem alten Spruch. Der tüchtigste Akteur bei Schüssen der jeweiligen Mannschaften war klar Gebhardt im Kasten der Gastgeber. Durch seine Paraden gegen Lakenmacher (4./72.) hielt er sein Team im Spiel und war so am Ende der Garant für Regensburgs Punktgewinn.

PPDA (5,67:14,05)

Zu diesen Zahlen gibt es wenig zu sagen, die Regensburger agierten mit einer breiten Linie im Angriffspressing und sorgten so häufig für Ballgewinne durch gute Aktionen in in den Pressingfallen im vorderen Mittelfeld zwischen letztem Drittel der Löwen und der Mittellinie. Mit 59 Balleroberungen in oder nahe an den pressingrelevanten Zonen ging der Plan beim Pressing für Regensburg auf. Dass die Gastgeber das nicht in effektives Umschaltspiel ummünzen konnten (und auch woran das lag), habe ich weiter oben schon erwähnt.

Bei den Löwen, deren Pressingverhalten eher auf Mittelfeldpressing mit tiefer stehender und aus zwei Spielern bestehender Pressinglinie beruhte, sehen wir ebenfalls genau das, was man in dem Fall aus diesen Zahlen ablesen kann. Wenige Aktionen in den pressingrelevanten Zonen des Spielfelds, eine abwartende Herangehensweise, um den Gegner ins Positionsspiel zu zwingen, und daraus dann die eigenen Vorteile ziehen. Das hat gut funktioniert. Die oben erwähnten Defensivwerte im eigenen letzten Drittel der Löwen sprechen hier für sich und dafür, dass man den Jahn, obwohl er mehr Ballkontrolle hatte, nicht so spielen ließ, wie er es gerne gehabt hätte.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Treffer und weitere Highlights dieses Spiels noch einmal ansehen.

Der Treffer für unsere Sechzger durch Morris Schröter war ein sehenswertes, schön herausgespieltes Tor nach einer Umschaltaktion in der gegnerischen Hälfte. Muteba erobert den Ball auf der linken Seite in der eigenen Hälfte und schaltet sofort in den Turbomodus. Er rennt mit der Kugel am Fuß von der Außenposition leicht diagonal nach vorne auf die Halbposition, wo er nach einem über 50 m langen Sprint ohne von einem Gegner gestört zu werden das Tempo herausnimmt und Guttau im Zentrum mit einem Querpass anspielt.

Guttau verarbeitet das Leder schnell und schickt Morris Schröter, der aus halbrechter Position steil in die Box einläuft, mit einem Steilpass auf die Reise. An der Strafraumgrenze erreicht Schröter den Ball, legt ihn an seinem Gegenspieler vorbei und schießt ohne zu zögern neben den Pfosten ins kurze Eck des Tores der Hausherren.

Es war ein toll herausgespieltes Tor, bei dem man sehen konnte, was Präzision und gute Entscheidungen im Umschaltspiel bewirken können. In anderen Umschaltmomenten der Löwen hat immer einer der beiden Faktoren nicht gestimmt. Darum stand es am Ende auch 1:1.

Der Treffer des Jahn durch Huth nach einer vom Tor weggezogenen Ecke war schwer zu verteidigen. Die Präzision der gut getretenen Ecke und der zu große Abstand einiger Spieler vom Torschützen waren dabei die entscheidenden Faktoren.

Das fiel auf

Das Team

Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit hat die Sechzger in einem tollen Fußballspiel, aus dem der Gegner unverdient einen Punkt mitnahm, zu einer guten Leistung geführt. Es gab kaum Lücken im eigenen letzten Drittel. Lediglich beim defensiven Kopfballspiel wäre mehr Durchsetzungsvermögen und höhere Konzentration wünschenswert gewesen. Am Ende hat aber nicht dieses Manko zum Punktverlust geführt, sondern fehlende Präzision oder falsche Entscheidungen beim Torschuss vor dem gegnerischen Kasten. Man braucht nach so einem Spiel keinen Spieler einzeln herausheben oder kritisieren. Es war eine gute Teamleistung und wer auswärts gegen eine Mannschaft, die vor dem Spieltag noch Tabellenführer war, einen Punkt holt, braucht nicht unzufrieden sein.

Geschwindigkeit

Die teilweise hohe Geschwindigkeit bei Attacken aus Umschaltsituationen heraus hat den Gegner streckenweise gehörig aus dem Konzept gebracht. Auch die Präzision im Spiel nach vorne war abgesehen von den Schüssen auf einem guten Level.

Der Hexer im Tor des Gegners

Gebhardt hat sich nach diesem Spiel von Platz 3 im Torhüterranking auf Platz 1 vorgeschoben. In der Statistik der gehaltenen Schüsse rangiert er knapp hinter Hiller, der dieses Ranking mit 79% anführt, bei guten 76% auf Rang 3. In Eins gegen Eins-Situationen wie eben die gegen Lakenmacher zweimal am Sonntag, hat er diese Saison eine Erfolgsquote von 100%. Im direkten Duell konnte ihn also in dieser Saison noch kein einziger Spieler überwinden.

Nun kann man sagen, ein Stürmer muss in dieses Situationen einfach treffen. Man kann aber auch sagen, dass Gebhardt ein Eisblock ist, der sich vom Stürmer nicht zu verfrühten Reaktionen hinreißen lässt und deshalb in direkten Duellen mit Stürmern vorm Tor einfach nichts zulässt. Das kann jeder für sich selbst interpretieren. Ich neige dazu, diese Leistung mit Respekt anzuerkennen.

Fazit

Am Ende kann ich mit dem Punkt gut leben. Hätte mir vor dem Spiel Jahn Regensburg – TSV 1860 München diesen jemand garantiert, hätte ich unterschrieben. Dass man dieses Spiel allerdings eigentlich gewinnen hätte können (oder gar müssen), steht auf einem anderen Blatt Papier. Es hat aber nicht sollen sein.

Schuldzuweisungen sind für Außenstehende immer einfach. Schnell findet man in dem Stürmer, der nicht trifft, dann den Schuldigen. Den gegnerischen Torhüter für seine Glanztaten zu loben, fällt dem Fan selten ein. Aber wenn wir uns ansehen, wer da bei Regensburg im Kasten steht, und wie viele solcher gegnerischer Chancen dieser Keeper in der bisherigen Saison schon zunichte gemacht hat, bleibt einem vielleicht auch mal nicht viel anderes übrig, als vor der Leistung eines Torhüters den Hut zu ziehen.

Regensburg hatte diesmal das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Ich blicke nun voraus aufs nächste Spiel und freue mich über den Punkt, den ich vor der Partie ohne zu zögern genommen hätte.

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um sieben: Rückblick auf’s Wochenende

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Jetzt ist es schon Dienstag, aber das Wochenende dürfte den Fans des TSV 1860 München durchaus noch präsent sein. Die Löwen entführten mit einer starken Leistung einen Punkt aus Regensburg. Mit etwas mehr Coolness vor dem gegnerischen Tor hätte 1860 das Jahnstadion wohl sogar als Sieger verlassen.

1860 holt Punkt in Regensburg

Die Löwen hätten früh in Führung gehen müssen, doch Fynn Lakenmacher brachte es nicht fertig, den Ball an Gebhardt vorbei im Regensburger Tor unterzubringen. Danach war Sechzig durchaus spielbestimmend in einer zunächst ereignisarmen Partie. In der zweiten Hälfte nahm das Spiel dann aber an Fahrt auf und 1860 ging durch Schröter (53. Minute) verdient in Führung. Glück (Lattenkopfball) und Lakenmacher (erneut allein vor Gebhardt) hätten den Sack zumachen können bzw. müssen. Dann fingen sich die Löwen zehn Minuten vor Schluss noch den Ausgleich nach einer Standardsituation. Immerhin kassierte man nicht noch den Regensburger Siegtreffer in der Schlussphase und konnte mit einem 1:1 die Heimreise antreten. Wir sind gespannt, wie Bernd Winninger das Spiel beurteilt. Die TAKTIKTAFEL wird heute am späten Vormittag erscheinen und analysieren, ob Sechzig mit dem einen Punkt unter Wert geschlagen wurde. Die schönsten Impressionen vom ebenfalls starken Auftritt der Löwenfans findet Ihr in unserer Bildergalerie.

Die Löwenergebnisse vom Wochenende

Hinter den Herrenmannschaften liegt mal wieder ein erfolgreiches Wochenende. Wie die Profis holte auch die U21 einen Punkt auf des Gegners Platz (0:0 in Kottern). Die U19 konnte in Sandhausen nach 2:0-Rückstand das Spiel noch drehen und einen 3:2 Auswärtssieg feiern. Die Dritte konnte 4:0 beim TSV Großhadern gewinnen, während die Vierte sich der zweiten der Haderner mit 3:2 geschlagen geben musste. Die Löwinnen I hatten unverhofft spielfrei, weil die Gegnerinnen von der SG Röhrmoos/Schwabhausen nicht antraten. Die zweite fegte den FC Perlach mit 8:0 vom Feld und die U17-Löwinnen beeigten den TSV Ost mit 3:0. Alle weiten Ergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier.

sechzger.de Talk 153 geht online

Natürlich gibt es über das 1:1 der Löwen wieder viel zu diskutieren. Dies tun diese Woche Bernd, Thomas Spiesl und Thomas Enn, die allesamt beim Spiel in Regensburg vor Ort waren. Außerdem debattieren die vier, ob Sechzig gegen die im absoluten Formhoch anreisenden Saarbrücker am kommenden Samstag eine Chance haben werden. Der Talk geht im Laufe des Vormittags online und Ihr könnte ihn wie immer auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen anschauen, zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Rot-Weiss Essen: Obuz fällt aus

Der Essener Topscorer Marvin Orbuz erlitt beim 1:1 in Bielefeld einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel. Damit ist es fraglich, ob der Flügelstürmer diese Saison noch ein Mal ins Geschehen eingreifen kann.

Viktoria Köln: Umbau im Trainerteam

Nach der laufenden Saison wird sich Viktoria Köln von Co-Trainer Markus Brzenska, Torwart-Trainer Michael Kraft, Übergangstrainer Dean Woodburn, Videoanalyst Niko Janssen und Chefscout Timo Röttger trennen. Als erster Nachfolger ist bereits Kevin Rauhut bekannt, der neuer Torwarttrainer werden wird.

Verächtiger im Fall Speckner ermittelt

Morddrohungen im Umfeld der dritten Liga sind aktuell leider kein Einzelfall. Nicht nur Stefan Kutschke hat derzeit darunter zu leiden, auch Schiri Martin Speckner ist betroffen. Nach dem 1:1 zwischen Ingolstadt und Bielefeld erhielt der Unparteiische Morddrohungen im Internet. Die zuständige Staatsanwaltschaft konnte den Urheber ermitteln, dieser muss eine Haftstrafe von bis zu einem Jahr fürchten. O tempora, o mores!

Damit wünschen wir Euch einen schönen Dienstag!

 

 

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in Regensburg: 1994

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1994 ist jetzt 30 Jahre her. Es war das beste Jahr meines Lebens und die Erinnerung daran ist wegen dem TSV 1860 München und meinem 30-jährigen Abitreffen aktuell sehr präsent.

30-jähriges Abitreffen

Am Ludwigsgymnasium war zu unserer Zeit das Verhältnis zwischen Mädchen und Jungs 2:1. Als aktiver Fußball- und Eishockeyfan war man an dieser – überspitzt formuliert – vornehmlich von Anwaltstöchtern besuchten Schule von vornherein Außenseiter. Wenn man es dann noch mit 1860 hielt, war man prinzipiell ein Alien. Trotzdem stammen einiger meiner intensivsten Freundschaften noch aus meiner Schulzeit und halten bis heute. Am Samstagabend hatte der Abiturjahrgang 1994 des Ludwigsgymnasium sein 30-jähriges Abitreffen. Wir trafen uns in einer dieser Pop-Up Locations in München und verbrachten einen wirklich schönen Abend. Unsere Abitreffen sind immer immer “hemdsärmlig” ohne großes Brimborium. Es war ein wunderschöner Arbeit mit den Mitschülerinnen und Mitschülern von damals. Man trifft sich, trinkt etwas, redet mit diesem und jenem, schwelgt in alten Zeiten und tauscht sich aus, was in den letzten 30 Jahren so alles passiert ist. Das machte meine Erinnerung an das magische Jahr 1994 wieder total lebendig.

Einer von fünf Löwenfans

Es waren die frühen Neunziger-Jahre und der Fußball spielte eine ganz andere Rolle als heute. Die Bayernliga, in der Löwen bis auf zwei Jahre meiner Zeit am Gymnasium komplett spielten, fand medial einfach nicht statt. Und so war Sechzig etwas, das an unserer Schule einfach nicht existierte. Dementsprechend kann ich mich nur an fünf Löwenfans an unserer Schule erinnern. Jörn, Falko, Philipp, Uli (der zwei Klassen über mir war) und ich. Mit Philipp und Uli gehe ich heute noch ins Stadion. Falko verließ die Schule nach der zehnten Klasse, Philipp und Uli nach der elften und Jörn irgendwann während eines Schuljahres. So war ich der einzige Löwenfan des Abiturjahrgangs 1994.

1994 – mein Jahr

Ich denke so gerne an das Jahr 1994 zurück, weil in diesem Jahr Alles – einfach Alles – für mich gelaufen ist. Der von mir frenetisch unterstützte EC Hedos wurde Deutscher Meister. Als erste Mannschaft der Geschichte ohne Niederlage in den Play-Offs. Wie ein Messer durch die warme Butter marschierte Hedos zur Meisterschaft. Ganz so einfach tat ich mir bei den Abiturprüfungen nicht. Aber mir gelang gegen das Abitur ein solider Arbeitssieg, der bei etwas mehr Einsatz durchaus höher hätte ausfallen können. Aber gute Löwen springen immer halt nur so hoch wie es unbedingt sein muss… Noch dazu wurde die Abiturprüfung massiv vom Aufstiegskampf der 2. Bundesliga gestört, der am 11.06.1994 in Meppen erfolgreich zu Ende ging. Als damals 19-jährigem Löwenfan war mir die historische Tragweite dieses Tages nicht mal annähernd bewusst. Danach begann diese traumhafte Saison 1994/95, an der man die ganzen Bundesligastadien mit dem TSV 1860 München besuchen konnte, die man nur aus dem Fernsehen kannte. Ich wurde am Samstag oft gefragt, ob ich denn immer noch ins Stadion gehen würde. Die Antwort kennt Ihr…

Mit Philipp nach Regensburg

Und wie es der Teufel will, waren Philipp und ich gestern gemeinsam nach Regensburg unterwegs. Dabei sprachen wir drüber, dass sich in diesen letzten 30 Jahren eigentlich gar nicht so viel geändert hat. Natürlich ist man jetzt 50 und nicht mehr 20. Aber in den letzten 30 Jahren gab es mit dem TSV 1860 München einfach immer eine Konstante in unserem Leben. Wir haben traumhafte Zeiten wie den Aufstieg 1994, die rauschhafte Saison 94/95, die Champions League-Quali 2000 zusammen erlebt. Weniger gute Zeiten wie die zähen Jahre im Olympiastadion, den Abstieg 2004, das Exil in Fröttmaning und den Doppelabstieg 2017 haben wir ebenso durchgemacht. Aber wir wären nie auf die Idee gekommen, uns von 1860 abzuwenden. So wie gestern gesungen wurde “und ist es mit Dir auch manchmal schwer, wir fahren Dir immer hinterher”. Auch noch die nächsten 30 Jahre! Vielleicht kommt ja irgendwann nochmal so ein geiles Jahr wie 1994, über das ich dann beim Abitreffen 2044 berichten kann.

Video- & Fotogalerie zu Jahn Regensburg – TSV 1860 München

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Titelbild SSV Jahn Regensburg TSV 1860 Fotogalerie

Punkt bei einem designierten Aufsteiger gewonnen oder aufgrund der hochkarätigen Chancen doch eher zwei Zähler verloren? Nach dem 1:1 der Löwen im Jahnstadion scheiden sich ein wenig die Geister. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Spiel des TSV 1860 München bei Jahn Regensburg.

Videos aus dem Jahnstadion

Nachfolgend zwei Videos vom 1:1 der Giannikis-Elf beim SSV Jahn Regensburg. Noch mehr Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu Jahn Regensburg – TSV 1860 München

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Sechzig am Wochenende: U19 mit Comeback-Sieg in Sandhausen

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Gevorgyan Mike TSV 1860 U19
Doppeltorschütze Mike Gevorgyan (Bild: Sampics Stefan Matzke)

0:2 lag die U19 des TSV 1860 am Sonntag zur Pause in Sandhausen zurück, am Ende hatten die Löwen aber dennoch drei Punkte im Gepäck. Die U17 musste sich hingegen dem SSV Jahn Regensburg mit 2:3 geschlagen geben. Die Dritte der Löwen gewann beim TSV Großhadern, die Vierte verlor gegen deren Reserve.

U19 mit Comeback-Sieg in Sandhausen

45 Minuten lang sah es so aus, als würde die U19 der Löwen auch den zweiten Vergleich mit dem SV Sandhausen in dieser Situation verlieren. Yanis Outman (3.) und Armin Sivic (43.) hatten die Kurpfälzer in Führung gebracht, doch nach dem Seitenwechsel drehte die Elf von Jonas Schittenhelm die Partie noch und feierte einen Auswärtsdreier. Der eingewechselte Luis Pereira de Azambuja sorgte für den Anschlusstreffer (63.), ehe Mike Gevorgyan (siehe Titelbild) dem TSV 1860 mit zwei verwandelten Foulelfmetern (83./88.) doch noch drei Punkte bescherte.

Entsprechend positiv äußerte sich der Trainer nach dem Match: “In der 1. Halbzeit haben wir zu viel zugelassen. Umso geiler, dass wir hintenraus so gepowert haben und das Spiel drehen konnten. Deswegen ein Riesenkompliment an die Mannschaft, die auch nach dem 0:2-Rückstand dringeblieben ist, extrem gefightet hat und bis zum Schluss nicht nachgelassen hat.”

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 09.04.

17.45 Uhr: FC Pipinsried – U21 0:2

Mittwoch, 10.04.

18.30 Uhr: FC Bayern Global Academy – U17 1:4
19.30 Uhr: SG Aschheim/Daglfing/Oberföhring – Senioren B 5:3

Freitag, 12.04.

18.00 Uhr: TSV Solln – Senioren C 0:2
20.00 Uhr: Senioren A – FC Olympia Moosach 9:0

Samstag, 13.04.

09.30 Uhr: U10 – FC Wacker München U11 7:3
13.00 Uhr: Kirchheimer SC U13 – U12 1:4
13.00 Uhr: Viktoria Aschaffenburg – U15 0:0
13.30 Uhr: U13 – SpVgg Greuther Fürth 2:1
14.00 Uhr: TSV München-Ost – Löwinnen U17 0:3
14.00 Uhr: TSV 1874 Kottern – U21 0:0
14.00 Uhr: SC Gaissach U13 – U11 1:4
15.00 Uhr: Löwinnen II – FC Perlach 1925 8:0
16.00 Uhr: U14 – FC Ingolstadt 04 8:3
17.30 Uhr: Löwinnen I – SG Röhrmoos/Schwabhausen NICHTANTRITT GAST

Sonntag, 14.04.

11.00 Uhr: TSV Großhadern II – Vierte 3:2
11.00 Uhr: SV Sandhausen – U19 2:3
11.00 Uhr: U17 – Jahn Regensburg 2:3
13.30 Uhr: Jahn Regensburg – Profis 1:1
14.00 Uhr: TSV Großhadern – Dritte 0:4
14.00 Uhr: U16 – SpVgg Greuther Fürth U17 1:2

Zudem nahm die U12 am Sonntag an einem Förderliga-Leistungsvergleich mit der SpVgg Unterhaching und dem 1. FC Nürnberg teil.

Dienstag, 16.04.

17.30 Uhr: TSV Milbertshofen U11 – U10 -:-

Bild: Sampics (Stefan Matzke)