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Vorgeschlagene Kandidaten für die Mitgliederversammlung 2024

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TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

Für vier verschiedene Ämter oder Gremien stehen bei der Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. in diesem Jahr Wahlen auf der Agenda. Der Wahlausschuss hat nun eine Liste der vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Daraus ist ersichtlich: Saki Stimoniaris hat sich tatsächlich zur Wahl in den Verwaltungsrat aufstellen lassen.

24 vorgeschlagene Kandidaten für den Verwaltungsrat

In ein paar Monaten ist es soweit, die nächste Mitgliederversammlung beim TSV 1860 München e.V. steht an. Schon jetzt wird sie mit Spannung erwartet, denn neben den Kassenprüfern, dem Seniorenvertreter und dem Ehrenrat werden auch die Mitglieder des Verwaltungsrates per Wahl durch die Mitglieder bestimmt. Vor allem letztgenanntes Gremium beherrscht dabei schon jetzt die Schlagzeilen abseits des Platzes. Bereits vorzeitig hatten mehrere Mitglieder des Bündnis Zukunft bekannt gegeben für den Verwaltungsrat zu kandidieren.

Heute nun hat der Wahlausschuss eine Liste der vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Daraus gehen mehrere interessante Namen hervor. Zum einen ist das “Bündnis Zukunft 1860” wie angekündigt mit drei Vertretern auf der Liste zu finden. Zum anderen stehen mit Klaus Ruhdorfer und Thomas Hirschberger zwei ehemalige Vertreter des “Team Profifußball” zur Wahl. Außerdem hat sich Saki Stimoniaris selbst zur Wahl vorgeschlagen. Vom aktuellen Gremium stehen sieben Mitglieder auf der Liste. Norbert Steppe, der zum Vize-Präsidenten berufen wurde, ist bereits kein Mitglied des Gremiums mehr. Christian Groß tritt aus zeitlichen Gründen in diesem Jahr nicht mehr an wie er gegenüber sechzger.de aussagt.

Aus beruflichen Gründen ist es mir nicht möglich für das Amt erneut zu kandidieren. Ich unterstütze meine Kollegen/Kolleginnen bei dem eingeschlagenen Weg und werde mich für deren erneute Wahl einsetzen.

Wichtig zu betonen ist, dass noch kein Name auf der Liste der vorgeschlagenen Kandidaten vom Wahlausschuss genehmigt wurde. Dies kann erst nach Ablauf der Frist für die Abgabe der Steckbriefe (30.März 2024) erfolgen. Die Mitteilung, welche Kandidaten für die Mitgliederversammlung schlussendlich zugelassen werden, erfolgt frühestens nach dieser Frist und spätestens mit der offiziellen Einladung zur Mitgliederversammlung.

Alle Kandidaten in der Übersicht

Nachfolgend findet sich eine Übersicht über alle vorgeschlagenen Kandidaten als Kassenprüfer, Verwaltungsrat, Ehrenrat und Seniorenvertreter. In Klammern dahinter sind die Mitglieder vermerkt, die den Vorschlag beim Wahlausschuss eingereicht haben.

Verwaltungsrat

  • Thomas Baudisch (Anton Bauer)
  • Robert von Bennigsen (Roman Beer)
  • Christian Dierl (Marco Köchl, Veronika Seemann)
  • Anton Dilger (Renate und Christian Edbauer)
  • Dr. Markus Drees (Christian Poschet, Peter Schaefer)
  • Alexander Hofmann (Hans Sitzberger)
  • Robert Forster (Anton Bauer)
  • Maximilian Glogger (selbst)
  • Martin Gräfer (Thomas Heigl, Dr. Herbert Schneidemann)
  • Thomas Hirschberger (Prof. Klaus Lutz)
  • Sascha Königsberg (Christian Poschet, Peter Schaefer)
  • Peter Kreuter (selbst)
  • Prof. Klaus Lutz (Hans Sitzberger)
  • Gernot Mang (selbst)
  • Gerhard Mayer (Andree Heikes)
  • Franz-Josef Obermeier (selbst)
  • Martin Obermüller (Willi Fischl, Gerhard Neumann, Wolfgang Schellenberg)
  • Dieter Remmlinger (Reinhard König)
  • Klaus Ruhdorfer (Hans Sitzberger)
  • Sebastian Seeböck (Thomas Bohlender, Armin Christofori, Walter Lechner, Peter Schaefer)
  • Karl Sochurek (selbst)
  • Athanasios Stimoniaris (selbst)
  • Nicolai Walch (Christian Jung, Stefan Markt, Peter Schaefer)
  • Beatrix Zurek (Gerhard Mayer)

Ehrenrat

  • Stephanie Dilba (Roman Beer)
  • Janina Huber (selbst)
  • Rolf Keuchel (Peter Vogl)
  • Dr. Klaus Leipold (Roman Beer)
  • Dr. Nikolaus Schmitt-Walter (Roman Beer)
  • Oliver Zeitler (Roman Beer)

Kassenprüfer

  • Reinhard Friedl (Christian Poschet)
  • Peter Janka (Anton Bauer)

Seniorenvertreter

  • Oskar Dernitzky (Siegfried Gürster)

0:1 im Test der Löwen gegen Linz

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Test der Löwen gegen Linz
Test der Löwen gegen Linz

Am Donnerstagnachmittag testeten die Münchner Löwen beim LASK in Linz. Vor einigen hundert Zuschauern ließ Trainer Giannikis vor allem die zweite Garde zu Spielpraxis kommen. Diese war vor wichtig für die Kicker, die zuletzt ohne größere Einsatzzeiten geblieben waren, wie Stamm-Keeper Marco Hiller kürzlich im Interview mit sechzger.de gesagt hatte. Am Ende unterlagen die Münchner nach einem streckenweise durchaus sehenswerten Match knapp mit 0:1 (0:1).

LASK beginnt druckvoll

Die Hausherren dominierten die ersten 20 Minuten und gingen bereits bei der ersten Ecke in Führung. Die Zuordnung in der Hintermannschaft um Richter, Glück und Kloss stimmt ganz und gar nicht, sodass der Linzer Luckeneder unbedrängt einköpfen konnte. Doch die Löwen kamen mit fortlaufender Spieldauer immer besser in die Partie und hatten auch zwei gute Torchancen. Bangerter scheiterte aus kurzer Distanz an einer starken Parade des Linzer Keepers. Wenig später überlupfte Güler diesen bei einem Alleingang, sein Ball landete aber nur am linken Pfosten.

Zahlreiche Wechsel nach einer Stunde

Im zweiten Durchgang drückten erneut erst einmal die Hausherren und die Löwen-Defensive kam immer wieder unter Druck. Nach einer Stunde wechselte Giannikis mehrmals und brachte unter anderem Lakenmacher in die Partie. Die Löwen kamen fortan wieder zu Möglichkeiten, unter anderem scheiterte Muteba im Abschluss, wobei er aber das Leder nicht voll traf. Auch der eingewechselte Lakenmacher kam zu einem guten Abschluss und scheiterte dabei am Außenpfosten. Die Löwen pressten nun und zwangen die Linzer so auch immer wieder zu Ballverlusten.

Rotation in der Schlussviertelstunde

Eine Viertelstunde vor Ende wechselten die Löwen erneut, unter anderem kam Rieder aufs Feld. So kamen am Ende fast alle Spieler noch zu ihrer Einsatzzeit. Stammkeeper Hiller konnten hingegen seinen angeschlagenen Rücken schonen. Lakenmacher nagelte in der Schlussphase noch einmal drauf, traf aber erneut nur das Aluminium, sodass den Löwen der Ausgleich nicht mehr vergönnt war. Gerade Lakenmacher war es, der nach seiner Einwechselung viel Schwung ins Spiel der Münchner brachte, auch wenn ihm kein Tor gelang.

Guter Test gegen Linz

Insgesamt war es ein guter Test gegen Linz, bei dem das Ergebnis nur eine untergeordnete Rolle spielte. Giannikis konnte einiges ausprobieren und den Reservisten Spielzeit geben. Die Löwen konnten gegen die Hausherren durchaus mitspielen und hatten auch selbst gute Möglichkeiten. Auch wenn im Abschluss einige Male das nötige Quäntchen Glück fehlte. So siegten die Gastgeber insgesamt glücklich mit 1:0. Für die Löwen ging es anschließend zurück nach München, wo nach dem Freitagstraining ein freies Wochenende auf die Löwen-Kicker wartet.

Hiller: “Kopf freikriegen übers Wochenende”

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Hiller: "Kopf freikriegen übers Wochenende"
Hiller: "Kopf freikriegen übers Wochenende"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen. Die Interviews erscheinen in den nächsten Tagen in loser Folge.

Hiller: “Willkommene Abwechslung zum Fußball”

sechzger.de: Was hältst Du von der Kooperation mit den Tölzer Löwen und weshalb stehst Du nicht auf dem Eis?

MH: Das ist eine coole Sache und witzig anzuschauen. Eishockey können nicht alle ganz so gut und es ist eine willkommene Abwechslung zum Fußball. Ich bin selbst nicht auf dem Eis dabei, weil ich noch etwas Rückenschmerzen habe. Die Länderspielpause will ich nutzen, um zu regenerieren, da wäre es nicht das Beste, aufs Eis zu gehen.

sechzger.de: Hast Du einem Bezug zum Eishockey, hast Du schon Spiele in München gesehen?

MH: Ich war einmal beim EHC im Stadion, als wir gemeinsam als Mannschaft ein Spiel besucht haben. Als Kind bin ich, als die Seen noch zugefroren sind, auch auf dem Eis rumgehüpft. Aber ich bin auch nicht der große Eishockey-Spieler.

Hiller: “Kopf freikriegen übers Wochenende”

sechzger.de: Die letzten drei Spiele sind nicht optimal gelaufen, wie bereitet ihr Euch jetzt auf den Saison-Endspurt vor?

MH: Das Testspiel in Linz ist wichtig, damit alle Spielpraxis kriegen, die zuletzt nicht so viel gespielt haben. Dann heißt es den Kopf freikriegen übers Wochenende. Und ab Montag schauen wir Richtung Freiburg. Auch wenn die Punkte in den letzten drei Spielen nicht so viele waren, es waren keine schlechten Spiele von uns.

sechzger.de: In Freiburg wartet eine schwere Aufgabe, der SC hat zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt. Was erwartet die Löwen in Freiburg?

MH: Zweite Mannschaften sind fußballerisch immer stark. Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz täuschen lassen und müssen voll rangehen und hart um die drei Punkte kämpfen.

“Etwas Besonderes, gegen Niki Lang zu spielen”

sechzger.de: Freust Du Dich schon besonders auf ein Wiedersehen mit Niki Lang?

MH: Sonst sehe ich ihn spätestens im Sommer wieder. (lacht) Nein, es ist schon etwas Besonderes, auch mal gegen ihn zu spielen. Aber ich denke, die drei Punkte gönnt er uns dann trotzdem.

Giannikis: “Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen”

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Giannikis: "Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen"
Giannikis: "Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit, kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen. Die Interviews erscheinen in den nächsten Tagen in loser Folge.

Giannikis: “Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen”

Sechzger.de: Haben sich die Spieler auf die besondere Einheit auf dem Eis gefreut, wie war das Feedback?
AG: Wir haben mittags gemeinsam auf dem Platz trainiert. Das ist für uns eine Möglichkeit, als Team zusammen zu sein. Wir haben eine länderspielfreie Woche. Wir haben momentan sehr viele verletzte und angeschlagene Spieler, die ihr Programm abseits der Mannschaft absolvieren. Deshalb ist es für uns wichtig, auch als Team zusammenzukommen und hier regional andere Sportarten zu sehen. Die Spieler erzählen schon, dass es eine ganz andere Belastung ist, als sie es erwartet hätten. Es ist ein gelungener Tag.

Sechzger.de: Wie sehen Sie die Verletzungsgefahr?
AG: Die Verletzungsgefahr ist recht niedrig oder geht gegen Null. Wir haben gesprochen, dass es eine teilaktive Belastung ist, also hält sich das Risiko in Grenzen.

Sechzger.de: Wie geht es diese Woche weiter für die Mannschaft?
AG: Wir trainieren am Mittwoch, haben am Donnerstag ein Spiel, am Freitag wieder Training. Dann geht es zwei Tage zur Entspannung, um für die letzten acht Spiele optimal vorbereitet zu sein.

Im nächsten Teil: Oliver Mueller

Im nächsten Teil unserer kurzen Interview-Serie erfahrt ihr aus dem Gespräch mit Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller, welchen Bezug er zum Eishockey hat. Zum Abschluss folgt das Interview mit Stammkeeper Marco Hiller, der sich auch zur aktuellen sportlichen Situation der Löwen geäußert hat.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Interviewpartner.

Sechzig um sieben: Bündnis Zukunft lässt die Katze aus dem Sack

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Ein Tag voller spannender Nachrichten über den TSV 1860 München liegt hinter uns. Fü den größten Gesprächsstoff im Löwenkosmos sorgen sicher das Interview mit Hans Sitzberger und die Bekanntgabe von VR-Kandidaten des Bündnis Zukunft, das damit wohl die Katze über seine wahren Absichten aus dem Sack gelassen hat. Sechzger.de fasst die Nachrichten des gestrigen Tages nochmals kurz für Euch zusammen.

Sitzberger legt mit AZ-Interview nach

Das Verhältnis zwischen Ex-Vize Hans Sitzberger und Präsident Robert Reisinger scheint irreparabel zerstört. In einem AZ-Interview erhebt Sitzberger erneut schwere Vorwürfe gegen Reisinger und den VR.  Sitzberger sei von Kommunikation ausgeschlossen gewesen, von Reisinger gemobbt worden und dessen Verhalten durch den VR gedeckt worden. Auch bei der Entlastung des Aufsichtsrats der KGaA beharrt Sitzberger auf seiner Sichtweise entgegen einem notariell angefertigten Sitzungsprotokoll. Ob der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Interviews, der mit Bekanntgabe von Exponenten des Bündnis Zukunft als VR-Kandidaten zusammenfällt, Zufall ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Bündnis Zukunft lässt die Katze aus dem Sack

Nach zwei Internetveranstaltungen, die weitestgehend allgemeine bekannte Fakten rund um die Probleme der TSV 1860 München KGaA breit traten, wird nun so langsam klar, worum es dem Bündnis geht. Drei prominente Vertreter des Bündnisses werden sich im Rahmen der nächsten MV als Verwaltungsrat zur Wahl stellen. Die sind Martin Gräfer, Chef des Hauptsponsors “die Bayerische”, Klaus Lutz, Chef der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie Alexander Hoffmann, Unternehmer aus Garmisch. Das Bündnis Zukunft lässt also die Katze aus dem Sack, nachdem bis dato immer bestritten wurde, “politische” Ambitionen im e.V. zu verfolgen. Auf der Website des Bündnisses steht zu lesen:

Sind Sie die Opposition für die nächsten Wahlen? Werden Personen aus dem Bündnis bei den nächsten Wahlen kandidieren?

Das Bündnis Zukunft 1860 ist keine Opposition. Ganz im Gegenteil. Das Bündnis Zukunft 1860 will in den bestehenden Strukturen und Prozessen Verbesserungen erreichen. Am formulierten Ziel und den definierten Arbeitsbereichen ist erkennbar, dass es ausschließlich darum geht, Inhalte voranzutreiben.

Ebenso werden persönliche Ambitionen von Bündnis Zukunft Mitgliedern verneint:

Wollen Sie den Präsidenten stürzen oder sogar die bestehenden Gremien?

Nein, es geht dem Bündnis lediglich um Inhalte, sein Handeln ist keineswegs auf Personen ausgerichtet. Das Bündnis wurde gegründet, um wichtige Themen in der notwendigen Art und Weise zu bearbeiten

Damit hat das Bündnis Zukunft also seine eigenen Aussagen ab absurdum geführt und die Katze aus dem Sack gelassen. Es liegt nun an den Kandidaten des Bündnisses, ihre Absichten klar zu formulieren. Diesmal vielleicht ohne Rolle rückwärts.

Kritik an Marco Hiller berechtigt?

In letzter Zeit kommt verstärkt Kritik an Löwen-Keeper Marco Hiller auf. Bernd Winninger hat sich das mal angesehen und die statistischen Werte von Marco Hiller im Vergleich zu den anderen Drittliga-Torwarten sowie David Richter angesehen. Wer mitdiskutieren will, sollte sich auf jeden Fall Bernds Analyse zu Gemüte führen.

Löwenausflug aufs Eis

Am Dienstagabend gingen fußball- und eishockeyspielende Löwen gemeinsam aufs Eis. Es war der erste Event der noch jungen Kooperation zwischen dem TSV 1860 München und den Tölzer Löwen. Bei fünf Spaßwettkämpfen maßen sich gemischte Teams zur Belustigung des Publikum. Die besten Impressionen von den Löwen auf dem Eis findet Ihr in unserer Bildergalerie. Videos findet auf unserem youtube-Kanal und sogar in der ARD-Mediathek.

Bamboleo sucht Barleiter

Ab April soll das Bamboleo regelmäßig an drei Tagen pro Woche geöffnet sein. Da sich die Getränke nicht von selbst servieren und kassieren, sucht der TSV 1860 ab sofort einen Barleiter mit Löwenaffinität und Gastro-Erfahrung.

News aus der dritten Liga

Kammerknecht debütiert für Sri Lanka

Mitten in der entscheidenden Phase des Aufstiegskampf verabschiedet sich der Dresdner Stammspieler Claudio Kammerknecht (dessen Mutter aus Sri Lanka stammt) ins 8.000 km entfernte Sri Lanka. Dort wird er wohl im Rahmen eins Vierländerturniers zu seinem Debüt in  Sri Lankas Nationalelf kommen. Am Dienstag wird er in Dresden zurückerwartet.

Julian Stark gegen 1860 gesperrt

Nach einem etwas unglücklichen und wohl unbeabsichtigten Ellenbogencheck sah Freiburgs Julian Stark am Samstag in Halle die rote Karte. Für sein Vergehen wurde er nun für zwei Spiele gesperrt und fehlt Freiburg II im nächsten Heimspiel gegen die Löwen. Bis dato bestritt Stark alle Spiele für sein Team.

Heimticktes für RWE-MSV nach zwei Tagen ausverkauft

Am 7. April stehen sich Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg im Derby gegenüber. die 16.500 Tickets für den Heimbereich sind nun nach zwei Tagen bereits vergriffen. Die Gäste aus Duisburg beginnen am Donnerstag mit den Vorverkauf. Dass die ihnen 2.500 zugeteilten Tickets über den Ladentisch gehen, ist sicher. Somit wird das ausverkauft sein.

Nach so viel Politik nun noch ein kleiner Hinweis: 1860 tritt heute Nachmittag zum Testspiel beim LASK an. Anpfiff ist um 15:00h.Wir wünschen Euch einen schönen Tag!

 

 

Marco Hiller wird kritisiert – ist das berechtigt?

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Marco Hiller Tsv 1860

Wieder einmal gibt es unsachliche Kritik an einem Spieler der Mannschaft des TSV 1860 München in den Kommentarspalten der verschiedenen Medien. War es vor einigen Wochen Marlon Frey, danach Fynn Lakenmacher, ist es nun Torhüter Marco Hiller, der unberechtigterweise Kritik über sich ergehen lassen muss.

Marco Hiller, Torhüter unserer Löwen, wird von einigen Menschen in diversen Kommentarspalten mit als Grund für die Niederlagen der letzten Zeit angesehen. Einen Vergleich mit David Richter, den viele der Kritiker als den besseren Torhüter ansehen, werde ich nicht in aller Ausführlichkeit antreten. Lediglich am Ende dieses Artikels werde ich kurz auch David Richters Werte im Vergleich mit Hiller einbeziehen. Wichtig ist mir jedoch schon zu Beginn zu sagen, dass die Kritik an Marco Hiller absolut ins Leere läuft. Die Gründe dafür werde ich Euch nun darlegen.

Marco Hiller im Ligavergleich

Gegentorquote

In 20 absolvierten Spielen in der laufenden Saison hat Marco Hiller bislang 19 Gegentreffern kassiert – also 0,95 Gegentore pro Partie. Ein besserer Schnitt gelang lediglich drei anderen Keepern in der Liga. Tim Schreiber von Pokalhalbfinalist 1. FC Saarbrücken, Stefan Drljaca, der beim potentiellen Aufsteiger Dynamo Dresden im Kasten steht, und Felix Gebhart von Absteiger und möglichem Wiederaufsteiger Jahn Regensburg.

Save Percentage

Hiller hält 80 Prozent der Bälle, die auf seinen Kasten gehen. Das ist der absolute Topwert in Liga 3. Lediglich Saarbrückens Schreiber kommt mit 79 Prozent in die Nähe von Marco Hiller. Wer Hiller bezwingen will, muss statistisch gesehen mindestens fünf Schüsse auf den Kasten bringen.

Verhinderungsquote

Vergleichen wir Chancenqualität und Gegentrefferquote pro Spiel, ist Hiller beim Verhindern von Toren ebenfalls der beste Keeper der Liga. Gehen wir vom durchschnittlichen gegnerischen xG Wert pro Spiel und den tatsächlich kassierten Toren aus, hält Hiller hier auch mit dem Topwert der Liga seinen Kasten sauber.

Unsere Nummer 1 kassiert pro Spiel 32 Prozent weniger Treffer als er von der Chancenqualität der Gegner her kassieren sollte. Der nächste in dieser Rangliste, Aues Männel, liegt hier bei 18 Prozent, danach folgen Hachings Vollath und Münsters Schulze Niehues, die beide 14 Prozent in der Verhinderungsquote aufweisen.

Strafraumspiel

Viele werfen Hiller auch vor, er würde zu sehr auf seiner Linie kleben und sich bei gegnerischen Flanken nicht ausreichend nach vorne bewegen. Der Durchschnittswert aller Keeper der Liga was das Verlassen der Linie betrifft, um Bälle im Strafraumgetümmel abzufangen, liegt bei 1,5. Mit im Schnitt 2,2 solcher Aktionen führt Lotka von Borussia Dortmund II die Liga hier an. Mit einem Wert von 1,7 positioniert sich Marco Hiller auch in diesem Ranking mit einem überdurchschnittlichen Wert.

Bei einer Erfolgsquote von rund 92 Prozent beim Fangen oder Klären von Bällen in diesen Situationen hat Hiller hier zusammen mit Vollath, Männel und Müller vom MSV Duisburg den viertbesten Wert ligaweit aufzuweisen.

Vergleich Marco Hiller – David Richter

Kommen wir nun zum kurzen, aber im Endeffekt unfairen Vergleich unserer beiden Torhüter bei den einzelnen Werten. Unfair deshalb, weil Richter, auch wenn ich Durchschnittswerte zu Rate ziehe, einfach weniger Partien absolviert hat.

Beginnen wir mit der Fangquote: Hier liegt Richter auf Rang 13 mit 10 Prozent Punkten hinter Hiller.

Die Verhinderungsquote von Gegentoren bei Richter in Abhängigkeit der Chancenqualität liegt auf einem Wert von 6 Prozent. Das heißt im Gegensatz zu Hiller, der 32 Prozent mehr Schüsse hält als erwartet, hält Richter genau 6 Prozent mehr als er sollte. Das reicht aber immerhin noch zu Platz 8 für Richter in der Liga.

Lediglich beim Wert, was das Verlassen der eigenen Linie betrifft, und der Fangquote bei diesen Aktionen weist David Richter mit 1,9 und 100 Prozent bessere statistische Werte als Marco Hiller mit 1,7 und 92 Prozent auf.

Nun folgt etwas, das sogar für mich überraschend war, denn in der nun folgenden Kategorie hätte ich Richter tatsächlich besser eingeschätzt als Hiller. Ich lag allerdings, wie vermutlich viele andere, daneben. Die Passgenauigkeit in allen Kategorien, vor allem aber, bei langen Abschlägen oder Abstößen geht ebenfalls an Hiller. Bei der Genauigkeit langer Bälle ist Richter sogar abgeschlagen auf dem letzten Platz als einziger Torhüter mit einem Wert von unter 60%.

Fazit

Das Problem, das sich in puncto Gegentore für den TSV 1860 München auftut, ist also – wenn wir diese Zahlen vernünftig einordnen können – nachweisbar nicht zwischen den Pfosten zu suchen. Im Schnitt bekommt Marco Hiller pro Spiel mit 4,75 Schüssen, die auf seinen Kasten gehen, überdurchschnittlich viele Gelegenheiten, um ein Gegentor zu verhindern.

Wo also liegt das tatsächliche Problem bei den kassierten Gegentoren? Vergleichen wir alle für die Defensive wichtigen Werte der Teams in Liga 3, fällt vor allem eines auf. Der TSV 1860 München blockt zu wenige Schüsse ab. Bei durchschnittlich zwölf zugelassenen gegnerischen Schüssen blocken die Sechzger davon drei pro Spiel. Das ist grundsätzlich kein allzu schlechter Wert. Schaut man aber genauer hin, fällt auf, dass die meisten Schüsse der Gegner, die von Feldspielern unserer Löwen geblockt werden können, außerhalb des Sechzehners abgefeuert werden. Im Strafraum kommen die Gegner relativ häufig so zum Schuss, dass eben kein Blocken mehr möglich ist.

Die Herausforderungsquote – das ist der Wert, der alle Defensivaktionen (Zweikämpfe, abgefangene Bälle, geblockte Schüsse, Kopfballduelle etc.) auf dem ganzen Spielfeld pro Minute gegnerischem Ballbesitzes wertet – ist bei Sechzig der zweitniedrigste der Liga.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel für ein wenig mehr Sachlichkeit in der Diskussion um die Gründe von Niederlagen sorgen. Sucht die Schuld nicht beim Keeper, schaut aufs Feld zwischen den Strafräumen und sucht dort nach Gründen. Ihr werdet welche finden. Allerdings gilt es dann, wenn sie vermeintlich gefunden sind, die Kritik sachlich und im Rahmen zu halten. Denn im Moment gibt es keinen Spieler, der nicht alles versuchen würde, um mit den Löwen erfolgreich zu sein.

Datenquelle: Wyscout

Also doch: “Bündnis Zukunft 1860” nominiert Kandidaten für den VR

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Wirklich überrascht ist im Löwenumfeld darüber wahrscheinlich keiner. Und doch ist es ein klarer Widerspruch zu den Aussagen, die auf der ersten Presse-Präsentation am 28. Januar diesen Jahres gemacht wurden. Das “Bündnis Zukunft 1860” tritt mit drei Kandidaten zur Wahl des Verwaltungsrats bei der Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. am 16. Juni an. Dies gab das Bündnis heute – dem letzten Tag der Antragsfrist für die MV – in einer Pressemeldung bekannt.

Hofmann, Lutz und Gräfer wollen in den Verwaltungsrat

Alexander Hofmann, Prof. Klaus Lutz und Martin Gräfer sind die drei Kandidaten, die für das  Bündnis Zukunft ins Rennen gehen. In der Meldung heißt es u.a.: “Mit dieser Kandidatur stellen sich drei Personen aus dem engeren Unterstützerkreis des Bündnis Zukunft 1860 zur Wahl, die maßgeblich an der Weiterentwicklung der vier bekannten Kernthemen des Bündnisses mitgewirkt haben. Alexander Hofmann, Geschäftsführer des Garmischer Familienunternehmens Hofmann Interieur, hatte seine Kandidatur bereits beim letzten Bündnis-Talk am 29. Februar angekündigt. Nun haben auch Prof. Klaus Lutz, Präsident der IHK für München und Oberbayern, und Martin Gräfer, Vorstandsmitglied der die Bayerische, ihre Unterlagen beim Wahlausschuss eingereicht.”

Klares Dementi vor weniger als zwei Monaten

Die Kandidatur der drei Personen als offizielle Bündnis-Kandidaten kommt zwar für gut informierte Löwenfans wenig überraschend. Dennoch steht sie in klarem Widerspruch zu den Ideen und Vorstellungen, mit denen das Bündnis einst – mit viel selbst produziertem Trommelwirbel – angetreten war. Bei der eingangs erwähnten Presserunde Ende Januar hatte Bündnis-Sprecher Anton Hiltmair sich auf die Frage von Oskar Dernitzky, ob man eine Kandidatur für den Verwaltungsrat auf der im Sommer anstehenden Mitgliedervesammlung in Erwägung ziehe, noch so geantwortet:

Das kann man ganz klar beantworten, dass das überhaupt kein Thema bei uns ist. Wir wollen keine Leute ins Boot holen, die dann einen Job suchen bei Sechzig. Wir sind in unseren Firmen gut ausgelastet. Sehr gut sogar. Wir wollen eine Plattform schaffen. Deswegen gibt es da überhaupt keine Überlegungen.

Keine zwei Monate liegt diese Aussage zurück. Inwiefern man den Worten von Vertretern des Bündnis Zukunft nach diesem Widerspruch überhaupt Glauben schenken darf, oder ob bei den Bündnisvertretern generell die Devise “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” gilt, darüber sollten die Mitglieder des TSV 1860 bis zum 16. Juni gründlich nachdenken, ehe sie ihre Stimmen vergeben.

 

Video- & Fotogalerie zum Showtraining EC Bad Tölz / TSV 1860

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Fotogalerie Ec Bad Tölz Tsv 1860 Eishockey Löwen Showtraining

Am gestrigen Dienstag absolvierten die Fußballer des TSV 1860 München im Rahmen der Kooperation mit dem EC Bad Tölz ein Eishockey-Showtraining mit den Kufencracks aus dem Oberland. In unserer Video- & Fotogalerie haben wir die schönsten Impressionen aus der Hacker-Pschorr-Arena für Euch zusammengefasst.

Ungewohntes Terrain für Lakenmacher & Co.

Nachfolgend zwei Videos vom Showtraining der Giannikis-Elf in Bad Tölz. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie EC Bad Tölz / TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Gesucht: Barleiter für das Bamboleo

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Bamboleo Vereinsheim TSV 1860

Derzeit öffnet das Bamboleo nur an Spieltagen der Profis oder zu besonderen Anlässen wie dem Pub Quiz seine Pforten. Dies wird sich im April ändern: Dann wird das neue Vereinsheim des TSV München von 1860 e.V. an drei Abenden pro Woche internen und externen Events, Ausstellungen, Lesungen weiteren Veranstaltungen Raum bieten. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht der Verein einen Barleiter (m/w/d), der sich mit Begeisterung und Herz dieser Aufgabe widmen möchte und mit Kreativität und Leidenschaft das Konzept Bamboleo aufbaut und weiterentwickelt.

Gesucht: Barleiter für das Bamboleo

Das Anforderungsprofil beschreibt der TSV 1860 wie folgt:

Das suchen wir:

  • Verantwortung für einen ordnungsgemäßen Zustand der Bar und einen
    reibungslosen Betriebsablauf
  • Ausschank von Getränken und Zubereitung von Mixgetränken
  • Entwicklung des gastronomischen Angebots und einer Barkarte
  • Selbstständige Gestaltung und Abwicklung der (kulturellen) Veranstaltungen

Das bringst du mit:

  • Berufserfahrung in der Gastronomie
  • Gute Getränke- und Spirituosenkenntnisse
  • Belastbarkeit und souveräner Umgang mit stressigen Situationen
  • Ein herzliches Auftreten und ein gepflegtes Erscheinungsbild
  • Gute Deutschkenntnisse sind erforderlich, Englischkenntnisse erwünscht
  • Eine gewisse Verbundenheit mit dem TSV 1860 München ist von Vorteil

Das bieten wir dir:

  • Freie Entfaltungsmöglichkeiten
  • Kurzfristige Aussicht auf Vollzeit
  • Angenehmes Betriebsklima
  • Faire Bezahlung
  • Ein Arbeitsplatz im schönsten Viertel der Stadt

Wie kannst Du Dich bewerben?

Bewerbungen sind per Email unter Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins an Julian Reich zu adressieren, selbst wenn nicht alle Anforderungen erfüllt werden.

Das Bamboleo in der Tegernseer Landstraße

Gelungene Auftaktveranstaltung in Tölz

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Vorneweg: Die 8,- EURO, die Besucher des gestrigen Showtrainings der Löwenprofis mit den Eishockeycracks des Oberligisten EC Bad Tölz am Eingang zur Hacker-Pschorr-Arena entrichten mussten, sind ein – vorsichtig formuliert – eher hoch angesetzter Tarif. Da man aber natürlich bei einer Einladung dem Gastgeber die Rahmengestaltung nicht vorschreibt, haben wir es am Rande Events nur unter vorgehaltener Hand erfahren: Wäre es nach 1860 gegangen, hätte man für die erste Aktion der kürzlich geschlossenen Kooperation der beiden Klubs weniger oder gar kein Eintrittsgeld verlangt. Allerdings bekamen die Zuschauer in der Tölzer Halle für ihr Geld einiges geboten. Neben dem unterhaltsamen Geschehen auf dem Eis bestand auch die Möglichkeit, den Löwenprofis einmal ganz nah zu sein. Die nicht aktiven Akteure, wie z.B. Jesper Verlaat, Joel Zwarts und Marco Hiller nahmen – volksnah – auf der Haupttribüne Platz und erfüllten den einen oder anderen Foto- oder Autogrammwunsch.

Fünf Spielformen auf dem Eis

Auf dem Eis duellierten sich derweil zwei gemischte Teams aus Münchner und Tölzer Löwen  in fünf verschiedenen Trainingsspielen. Gestartet wurde mit einer Art Staffellauf, es folge ein klassisches Penaltyschießen und dann ein Spiel “drei gegen Null”. Nach einer Runde Fußball-Eishockey – die Chance für die Löwenprofis, den Tölzern Paroli zu bieten? – stellte ein echtes Eishockeyspiel den Höhepunkt der Veranstaltung dar.

 

14 Fußball-Löwen auf Schlittschuhen

Für die weiß-blauen Löwen schlüpften Pressesprecher Rainer Kmeth, Athletiktrainer Jörg Mikolait, Fanbetreuer Felix Hiller, die beiden Physiotherapeuten Nick Wurian und Stefan Müller, Ex-Spieler Stefan Lex, sowie aus dem aktuellen Kader Moritz Bangerter, Tim Kloss, Julius Schmid (natürlich als Goalie), sowie Marlon Frey, Kilian Ludewig, Fabian Greilinger, Moris Schröter und Fynn Lakenmacher in die Montur. Nach dem Training verriet das Nordlicht, dass er für ein tägliches Anlegen der ganzen Ausrüstung niemals die Geduld aufbringen könnte und froh sei, kein Eishockeyspieler zu sein. Auch eine Erkenntnis.

 

Freundschatliche Gespräche am Rande

Angeleitet wurde das Training, bei dem die fachfremden Gäste durchaus eine gute Figur machten, vom Coach des ECT, Alex Kammerer. Speziell der dritte 1860-Torwart Julius Schmid hatte es dem 130fachen DEB-Nationalspieler angetan: “Du kannst gleich da bleiben, Dich können wir brauchen,” rief er ihm augenzwinkernd zu. Die lockere und freundschaftliche Atmosphäre war auch an der Bande zu spüren, wo sich Spieler, Funktionäre und Medienvertreter quasi interdisziplinär austauschen konnten. Aus München waren natürlich beide Geschäftsführer mit angereist und führten Gespräche mit den Kollegen aus dem bayerischen Oberland.

Worum geht’s eigentlich?

Die Motivation für diese Kooperation, die – wie kann es bei 1860 auch anders sein – im Umfeld direkt nach der Bekanntgabe bereits vereinzelt kritisiert bzw. zumindest in ihrer Sinnhaftigkeit in Frage gestellt wurde, diktierte Fabian Schlager, der Geschäftsführer der Tölzer Löwen den anwesenden Journalisten in die Mikrofone: „Unser Ziel ist, Eishockey und Fußball zu kombinieren. Beide Klubs haben Nachwuchsleistungszentren. Gerade in der Förderung von Talenten wollen wir uns unterstützen. Dabei überlegen wir, welche Bereiche wir verbinden können.“ Im Kern geht es also um die Förderung des für beide Vereine so wichtigen Löwennachwuchses. Kann daran etwas falsch sein?

 

Eine Bildergalerie mit weiteren Eindrücken von der Veranstaltung findet Ihr heute im Laufe des Tages hier bei sechzger.de Außerdem haben wir auf unserem Youtube-Kanal zwei Filme vom Geschehen auf dem Eis hochgeladen. Klickt Euch rein.