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24.03.1957: TSV 1860 München siegt 3:0 beim VfB Helmbrechts

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Die Saison 1956/57 verbrachten die Löwen in der II. Division Süd, verließen die Zweitklassigkeit am Ende der Spielzeit jedoch in Richtung erstklassiger Oberliga Süd. Daran änderte auch der Umstand, dass Münchens großer Liebe aufgrund des Verstoßes gegen das Vertragsspielerstatut zwei Punkte abgezogen wurden, nichts. Heute vor 67 Jahren siegte der TSV 1860 beim VfB Helmbrechts souverän mit 3:0.

II. Division Süd in der Saison 56/57

Die II. Division Süd war in der Spielzeit 56/57 eine Ansammlung von Vereinen, die in der Folge völlig unterschiedliche Wege einschlugen. Während beispielsweise die Löwen, Waldhof Mannheim oder der SV Darmstadt 98 heutzutage immer noch sehr präsent sind, sind Vereine wie die SpVgg Neu-Isenburg, der ASV Cham oder der TSV Straubing mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden.

Für den VfB Helmbrechts war das Gastspiel des TSV 1860 am 24.03.1957 auf jeden Fall ein kleines Volksfest. 6000 Zuschauer drängten sich an diesem Sonntag Nachmittag auf den Frankenwaldsportplatz. Nachdem die Löwen in der Woche zuvor bereits 6:0 gegen den Karlsruher FV gesiegt hatten, stillten sie auch in Oberfranken ihren Torhunger – doch dazu gleich mehr. Erneut nur eine Woche später gastierte Sechzig beim ASV Cham und bot den Zuschauern ein Spektakel. 5:5 stand es am Ende, wobei das Endergebnis bereits nach 67 Minuten Bestand hatte. Da wäre doch noch mehr gegangen…

TSV 1860 siegt deutlich in Helmbrechts

Aber zurück nach Helmbrechts: Die Löwen waren selbstverständlich als Favorit ins Frankenland gereist und wurden dieser Rolle auch gerecht. Ferdinand Börstler, der bereits gegen Karlsruhe dreimal getroffen hatte und am Saisonende bei 31 Einsätzen 25 mal eingenetzt hatte, sorgte in der 24. Minuten für die Führung der Gäste. Bis zur Pause konnten die wacker kämpfenden Gastgeber den knappen Rückstand halten und erst in der 63. Minute war es erneut Börstler, der für die Vorentscheidung sorgte.

Martin Müller machte in der 83. Minute endgültig den Deckel drauf und tütete die zwei Punkte für die Löwen ein. Während des TSV 1860 am Saisonende trotz Punktabzug die Meisterschaft und den Aufstieg feierte, beendete der VfB Helmbrechts die Spielzeit auf Rang 15. Die Lektüre des (kurzen) Wikipedia-Eintrags zum oberfränkischen Vereins ist durchaus empfehlenswert.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Hipp setzte am 24.03.1957 in Helmbrechts auf folgende Elf des TSV 1860.

Pilz – Köbler, Pfanzelt – Zausinger, Sommer, Lesjak – Albert, Mondschein, Börstler, Müller, Auernhammer

Tore:
0:1 Börstler (24.), 0:2 Börstler (63.), 0:3 Müller (83.)

Die Daten entstammen dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys.

Bayernliga: TSV 1860 U21 mit erstem Sieg nach Winterpause

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Tsv 1860 U21 Tsv 1861 Nördl

Es klappt ja doch noch! Im vierten Anlauf nach der Winterpause gelang der U21 des TSV 1860 endlich der erste Sieg. Gegen den TSV 1861 Nördlingen siegte die Elf von Frank Schmöller deutlich mit 4:1.

TSV 1860 U21 mit erstem Sieg nach Winterpause

Nach drei Niederlagen sollte in der Kies Arena endlich mal wieder ein Sieg her – und der gelang gegen den bisherigen Tabellenvierten TSV 1861 Nördlingen deutlicher als erwartet. In der 26. Minute war es Samir Neziri, der nach einem Freistoß von Winterneuzugang Brahim Moumou per Kopf zum 1:0 einnetzte. Den zweiten Treffer erzielte Moumou, der für den slowakischen Club Dunajska Streda auch schon im Europoapokal gespielt hatte, in der 41. Minute selber.

Nach dem Seitenwechsel legte Jeremie Zehetbauer zum 3:0 nach (48.), ehe die Gäste per Foulelfmeter (62.) Ergebniskosmetik betrieben. Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte Marc Zimmermann, der vor 200 Zuschauern aus 22 Metern unter die Latte traf.

TSV 1860 e.V.: Sichtungstermine für neue Löwinnen U15

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Tsv 1860 U17 Löwinnen Titelbild

Nachdem die Löwinnen bereits mit zwei Erwachsenenteams und einer U17 am Spielbetrieb teilnehmen, soll zur neuen Saison auch ein U15 folgen. Zu diesem Zweck veranstaltet der TSV 1860 im April zwei Sichtungstermine, bei denen junge Spielerinnen der Jahrgänge 2010 und 2011 ihr Talent unter Beweis stellen können.

Erfolgreiche U17 des TSV 1860 München e.V.

Eine weibliche C-Jugend ist der nächste logische Schritt, um den Frauenfußball beim TSV 1860 zu etablieren. Das bestätigt auch Abteilungsleiterin Veronika Seemann:

“Wir haben ja schon lang gesagt, dass wir ein nachhaltiges Projekt haben möchten. Der Unterbau mit der Jugend ist für uns dafür enorm wichtig.”

Nach dem tollen Start mit der U17, die in ihrer Premierensaison derzeit auf Platz 2 liegt, durch einen Sieg im Nachholspiel jedoch an die Spitze springen kann, steht nun der Aufbau einer U15 auf dem Programm.

Sichtungstermine für neue Löwinnen U15

Zu diesem Zweck veranstaltet der TSV 1860 am Dienstag, den 09.04. und Mittwoch, den 17.04., jeweils von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr in der Sportschule Oberhaching zwei Sichtungstermine, bei denen interessierte junge Fußballerinnen vorspielen können.

Anmeldungen für die beiden Termine sind unter folgendem Link möglich: ANMELDUNG

Wir wünschen den Löwinnen viel Glück und hoffen, dass sich möglichst viele talentierte Mädels melden werden, die für Sechzig spielen wollen!

23.03.2012: Benjamin Lauth köpft 1860 zum Sieg in Dresden

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Dresden TSV 1860 München Free-TV

Wahnsinn, auch schon wieder zwölf Jahre her… Am 23.03.2012 siegte der TSV 1860 durch einen Treffer von Benny Lauth mit 1:0 in Dresden, der Aufstiegszug war jedoch schon vorher abgefahren.

Aufstiegszug bereits abgefahren

Nach dem äußerst enttäuschenden 1:4 gegen die SpVgg Greuther Fürth am Wochenende zuvor betrug der Abstand der Löwen auf den Relegationsplatz nach dem 26. Spieltag bereits neun Punkte. Eine weitere Saison in der 2. Bundesliga war also quasi gebucht und es galt nur noch darum, die Spielzeit ordentlich zu Ende zu bringen.

Als Tabellensechster musste der TSV 1860 heute vor zehn Jahren bei Aufsteiger Dynamo Dresden ran, der als Neunter die Erwartungen bis zu diesem Zeitpunkt bereits übererfüllt hatte. Freitag Abend, Flutlicht, knapp 30.000 Zuschauer – es war angerichtet!

Lauth köpft 1860 zum Sieg in Dresden

Löwen-Trainer Reiner Maurer hatte nach der Pleite gegen die Kleeblätter reagiert und brachte Schindler und Stahl in der Startelf für Buck und Aygün. Der TSV 1860 hatte mehr Ballbesitz und kontrollierte die Partie, während Dynamo Dresden mit dem Pressing der Löwen nicht zurecht kam. Sechzig erarbeitete sich einige erfolgsversprechende Chancen, doch Lauth, Volland, Aigner und Vallori vergaben die Führung.

Nach der Pause änderte sich das Bild und plötzlich waren die Sachsen das tonangebende Team. Kiraly hielt die Null für die Löwen fest und auf der Gegenseite schlug Benny Lauth eiskalt zu. Nicu flankte vom linken Flügel mit Schnitt zum Tor und dort köpfte der Fischbachauer zum zu diesem Zeitpunkt überraschenden 0:1 ein (61.).

Drei Punkte im Gepäck

Dresden warf nun alles nach vorne, 1860 war in der Defensive gefordert, hielt dem Druck aber stand. Natürlich kam den Löwen auch zugute, dass sich der Dynamo zehn Minuten vor Schluss selber dezimierte, als Koch mit Gelb-Rot vom Platz musste. So ging Sechzig am Ende als nicht unverdienter Sieger vom Platz und fuhr mit drei Punkten im Gepäck zurück in die Heimat.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Maurer schenkte am 23.03.2012 folgender Löwen-Elf sein Vertrauen.

Kiraly – Schindler, Vallori, Bülow, Rukavina – Stahl, Bierofka, Nicu (88. Feick), Aigner – Volland (90. Maier), Lauth (89. Buck)

Bank:
Ochs, Steinhart, Kotzke, Wood

Tor:
0:1 Lauth (61.)

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U21 – TSV 1861 Nördlingen

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm U21 U19 U17 Löwinnen NLZ Dritte Vierte

Drei ernüchternde Niederlagen hat die U21 des TSV 1860 nach der Winterpause einstecken müssen und möchte diesen Negativlauf am Samstag gegen den TSV 1861 Nördlingen endlich stoppen.

Auch die 3. und 4. Mannschaft der Löwen wussten zuletzt nicht zu überzeugen und brauchen im Aufstiegskampf dringend drei Punkte. Besondere Highlights warten auf die U11 des TSV 1860, die sich am Wochenende in Wien mit der Austria und Rapid messen wird.

TSV 1860 U21 empfängt den TSV 1861 Nördlingen

1:2 in Dachau, 1:4 gegen Landsberg und zuletzt 2:3 bei Türkspor Augsburg – den Re-Start hatten sich Frank Schmöller und seine Jungs sicher anders vorgestellt. Gegen den TSV 1861 Nördlingen sollen nun endlich wieder drei Punkte her, die Aufgabe ist indes keine einfache. Die Schwaben liegen derzeit auf Platz 4 der Bayernliga-Tabelle und haben bereits sechs Zähler mehr auf der Habenseite als die Löwen, verloren am vergangenen Wochenende zuhause mit 0:4 gegen den FC Deisenhofen.

Besonders aufpassen muss die Schmöller-Elf auf das Offensivtrio Simon Gruber, Sasa Maksimovic und Alexander Schröter, das zusammen in der laufenden Saison bereits 29 Treffer erzielen konnte. Im Hinspiel trennten sich beide Teams in Nördlingen 1:1, wobei Mansour Ouro-Tagba in der Nachspielzeit einen Foulelfmeter verschoss.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 20.03.

18.00 Uhr: TSV Grünwald U13 – U12 1:6
18.15 Uhr: SV Lohhof U14 – U13 1:3
18.30 Uhr: U9 – FC Unterföhring U10 3:0

Donnerstag, 21.03.

15.00 Uhr: LASK – Profis 1:0

Freitag, 22.03.

19.30 Uhr: SG Grafing/Ebersberg/Kirchseeon – Senioren C -:-
20.00 Uhr: Senioren A – FSV Harthof München -:-

Samstag, 23.03.

11.00 Uhr: Austria Wien – U11 -:-
12.00 Uhr: U19 – FC Ingolstadt 04 -:-
13.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U15 -:-
14.00 Uhr: U21 – TSV 1861 Nördlingen -:-
15.00 Uhr: Kirchheimer SC – Löwinnen U17 -:-
15.00 Uhr: Vierte – SV Planegg-Krailling II -:-
17.30 Uhr: Dritte – SV Planegg-Krailling -:-
18.00 Uhr: AFG Bergstraße – Futsal -:-

Die U10 nimmt am Samstag und Sonntag an einem Turnier des FV Löchgau teil.

Sonntag, 24.03.

09.30 Uhr: U9 – FC Biberg U10 -:-
10.30 Uhr: Rapid Wien – U11 -:-
11.00 Uhr: Löwinnen II – FC Ottobrunn -:-
11.30 Uhr: U14 – FC Ergolding U15 -:-
13.00 Uhr: Löwinnen I – SV DJK Taufkirchen -:-
14.00 Uhr: U17 – FC Ingolstadt 04 -:-
15.00 Uhr: Viktoria Aschaffenburg U17 – U16 -:-

Mueller: “Nicht verunsichern lassen”

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Mueller: "Nicht verunsichern lassen"
Mueller: "Nicht verunsichern lassen"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen.

Mueller: “Können neue Zielgruppen erschließen”

sechzger.de: Wie kam die Kooperation mit den Tölzer Löwen zustande und was erhoffen sich beide Seiten davon?

OM: Aus der Organisation kam der Impuls, ob wir eine Zusammenarbeit prüfen wollen. Wir haben uns mit den Mitarbeitern zusammengesetzt und das Konzept aufgestellt. Es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Aus unserer Sicht wollen wir zeigen, dass wir rausgehen wollen und die Löwen in die Region tragen. Wir können hier neue Zielgruppen erschließen. Die Zielgruppe Eishockey ist hier groß und es gibt viel Potenzial für uns.

Mueller: “Sitzen nicht im Elfenbeinturm”

sechzger.de: Geht es dabei eher um die Struktur in der Organisation oder mehr um die Außendarstellung?

OM: Wir wollen rausgehen zu den Leuten in die Region und zeigen, dass wir nicht nur im Elfenbeinturm sitzen. Das ist uns wichtig. Die Tölzer können sich bei uns ein wenig zum Aufbau der Organisation abschauen. Wir sind keine Konkurrenz und können uns gegenseitig helfen.

sechzger.de: Sie haben bereits in Köln im Eishockey gearbeitet, wie ist ihr Bezug zu der Sportart?

OM: Ich bin gebürtiger Schwarzwälder, das heißt früher war Schwenningen meine Eishockey-Anlaufstation. Wir haben früher immer auf dem Weiher Eishockey gespielt – ohne Ausrüstung. Stock, Puck und aufs Eis. Die Beziehung gibt es nach wie vor, aber ich war lange nicht mehr auf dem Eis. Es war schön wieder die Kabine und Eishockey zu riechen. Wie anno dazumal.

Mueller: “Nicht verunsichern lassen”

sechzger.de: In den letzten drei Spielen gab es keine Punkte, wie wichtig wird das Spiel in Freiburg?

OM: Freiburg wird natürlich wichtig. Wir haben die drei Top-Teams der Liga als Gegner gehabt. Da kann man schon mal so rausgehen, wie wir jetzt rausgegangen sind. Wir sollten uns nicht verunsichern lassen, konzentriert bleiben und unser Ding machen. Dann wird der Klassenerhalt gelingen.

Fotogalerie zu LASK – TSV 1860 München

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LASK TSV 1860 Fotogalerie

Donnerstag, 15 Uhr – nicht unbedingt die beste Anstoßzeit für die arbeitende Bevölkerung. Dennoch machten sich drei Redaktionsmitglieder von sechzger.de gestern auf den Weg nach Oberösterreich, um die Giannikis-Elf zu unterstützen. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Testspiel des TSV 1860 beim LASK.

Fotogalerie zu LASK – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

TSV 1860: 17 Anträge zur Mitgliederversammlung 2024 zugelassen

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TSV 1860 Mitgliederversammlung blanker hohn
Stimmkarte, TSV 1860 München

Der Wahlausschuss des TSV 1860 München e.V. hat bekannt gegeben, dass zur diesjährigen Mitgliederversammlung 17 Anträge zugelassen wurden. 16 davon beziehen sich auf eine Satzungsänderung, außerdem wurde ein sonstiger Antrag zugelassen.

Wahlausschuss lässt 17 Anträge für MV zu

Die Löwenfans müssen sich auf eine lange Mitgliederversammlung in diesem Jahr einstellen. Zum einen werden für gleich sechs Ämter Wahlen durchgeführt, gestern wurden dabei die vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Zum anderen gibt es zahlreiche Anträge, die vom Wahlausschuss zur Abstimmung genehmigt wurden wie aus einer Mitteilung am gestrigen Donnerstag hervorgeht. Der Großteil davon zielt auf eine Satzungsänderung ab. Neben Formalitäten wie zum Beispiel der Nachbesetzung eines Ehrenrats bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds oder der möglichen Einladung über die Vereinswebseite ist auch der mittlerweile ohne Zweifel als “Klassiker” einzustufende Antrag auf Brief- und Onlinewahl dabei. Spannend ist vor allem ein Antrag, der von vielen Mitgliedern (u.a. Großteile des aktuellen Verwaltungsrats) gestellt wurde.

Zusatz, dass auch Gremien- und Aufsichtsorgane in Tochtergesellschaften, an denen der Verein nicht 100% der Anteile hält, nicht wählbar sind (außer sie wurden auf Initiative des Vereins in dieses Amt berufen), zusätzlich entsprechende Übergangsregelung für bereits gewählte Gremienmitglieder

Das dürfte vor allem Saki Stimoniaris aufhorchen lassen, der sich selbst als Kandidat für den Verwaltungsrat vorgeschlagen hat. Sollte dem Antrag auf der Mitgliederversammlung zugestimmt werden, würde der ehemalige MAN-Betriebsrat womöglich aufgrund der dann neuen Regelung in der Satzung nicht als Kandidat für das Amt des Verwaltungsrats infrage kommen. Auch der unter “Sonstige Anträge” aufgeführte Vorschlag dürfte für Diskussionen unter den Mitgliedern sorgen.

Das Präsidium des TSV München von 1860 e. V. wird von der Mitgliederversammlung beauftragt, selbst oder mittels Veranlassung an die Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, beim Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) und/oder der DFL Deutsche Fußball Liga e. V. die schnellstmögliche Einrichtung einer Clearingstelle für Investoren/Kapitalanleger im Deutschen Fußball zu fordern.

Festzuhalten ist, dass es sich bei den aktuell veröffentlichten Anträgen um Zusammenfassungen handelt. Die vollständigen Anträge werden dann nach der offiziellen Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern zugänglich gemacht.

Sechzig um Sieben: Löwen in Linz

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Sechzger.de fasst für Euch die wichtigsten Löwen-Nachrichten des gestrigen Tages zusammen.

Testspielniederlage gegen den LASK

Erneut (wie Anfang Juli im Sommertrainingslager in Windischgarsten) blieben die Löwen in einem Test gegen LASK Linz ohne eigenen Torerfolg und unterlagen dem dritten der österreichischen Bundesliga mit 0:1. Dennoch war Trainer Giannikis mit der Leistung der überwiegend eingesetzten Reservisten nicht unzufrieden. In der Tat sahen die einigen hundert Zuschauer ein munteres Spiel, bei dem 1860 vor allem das Abschlussglück vor dem Tor fehlte. Nach der Partie gegen die Oberösterreicher ging es sofort zurück nach München, wo heute noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht. Dann haben die Profis zwei Tage frei – ehe am Montag die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim SC Freiburg II (Karsamstag, 16.30 Uhr im sechzger.de Liveticker) beginnt.

Interviewserie von Thomas Spiesl

Wir freuen uns! Am Rande des – an manchen Orten im www aus der Distanz als reine “Spaßveranstaltung” bezeichneten – Showtrainings der Löwenprofis mit den Eishockeycracks der Tölzer Löwen (wobei es tatsächlich für alle, die dabei waren ein durchaus spaßiges Event war), hatte unser Redaktionsleiter Thomas Spiesl die Gelegenheit Interviews mit drei nicht ganz unwichtigen Protagonisten beim TSV 1860 zu sprechen. Gestern veröffentlichten wir die Gespräche unseres Journalisten mit Coach Argirios Giannikis und mit Torwart Marco Hiller. Heut folgt dann noch der Dialog mit Geschäftsführer Peter Mueller (spricht man wie “Müller). Freut Euch drauf!

MV des e.V. wirft ihre Schatten voraus

Eigentlich sind es noch fast drei Monate bis zur Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. (am 16. Juni im Zenith).Aber nachdem am vorgestrigen Mittwoch die Meldefrist für die Kandidaten für den  Verwaltungsrat, den Ehrenrats, die Kassenprüfer und des Seniorenvertreters ablief, veröffentlichten wir direkt die Liste der Kandidat*innen.  Hier könnt Ihr sie nachlesen. Wir freuen uns über so viel Auswahl (insbesondere was den Verwaltungsrat angeht) und stellen fest: 1860 lebt!

Interview mit Hans Sitzberger in der AZ – Teil II

Durchaus interessante Aussagen machte Hans Sitzberger in einem Interview mit der Abendzeitung, dessen zweiter Teil gestern veröffentlicht wurde. Die wichtigsten Zitate hat Jan Schrader für Euch rausgesucht und das Gespräch zusammengefasst.

News aus der dritten Liga

Duisburgs Ginczek wieder im Training

Beim 2:0-Sieg der stark abstiegsbedrohten Zebras gegen den 1. FC Saarbrücken musste Winterneuzugang Daniel Ginczek wegen einer Hüftprellung seinen Arbeitstag frühzeitig beenden. Der nächste längere Ausfall in der langen Liste beim MSV? Geschäftsführer Michael Preetz gab gestern Entwarnung. Ginczek ist schon wieder zurück im Mannschaftstraining und steht dem Team auf dem Weg in Richtung Klassenerhalt zur Verfügung.

Wo spielt Ulm im Falle des Aufstiegs?

Aufsteiger SSV 1846 Ulm grüßt derzeit von der Tabellenspitze der 3. Liga und könnte es der SV Elversberg nachmachen, die im vergangenen Sommer nach nur einer Saison in der Drittklassigkeit den Durchmarsch ins Unterhaus realisierte. Aber wo spielen die Spatzen dann ihre Heimspiele? Das Donaustadion fasst zwar 17.000 Zuschauer, aber einige Anforderungen der DFL für Zweitligaarenen werden nicht erfüllt. Die geforderte, aktuell noch fehlende Rasenheizug (weshalb die Ulmer bekanntermaßen schon in diesem Winter mehrere Heimspiele in Aalen austragen mussten) wird zwar in der Sommerpause eingebaut, aber das Flutlicht ist zu schwach und die nötige Vollüberdachung lässt sich ebenfalls nicht im Handumdrehen realisieren. So hoffen die Schwaben auf eine Ausnahmegenehmigung der DFL – und hören sich an möglichen Alternativstandorten um: Stuttgart, Augsburg und Heidenheim sind wohl die heißesten Kandidaten für ein Ausweichen.

 

Damit geht Ihr bestens informiert in den letzten Arbeitstag einer Woche, die an ihrem Ende kein Spiel unserer geliebten Löwen verspricht, sondern die Möglichkeit zu alternativer Freizeitgestaltung bietet. Wir wünschen viel Spaß beim Verplanen der freien Zeit!

 

 

 

Hans Sitzberger über “Schweigende Mehrheit” und “Ideologie”

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Hans Sitzberger Vize-Präsident TSV 1860 München

Am heutigen Donnerstag erschien in der Abendzeitung der zweite Teil des Interviews mit Hans Sitzberger. Darin spricht er unter anderem erneut über sein Verhältnis zu Robert Reisinger, bezeichnet das aktuelle Präsidium als “gescheitert” und attestiert dem Bündnis Zukunft eine “professionelle Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik“. Aufhorchen lässt er zudem mit der Begrifflichkeit “Schweigende Mehrheit”.

Sitzberger: Verwaltungsrat stellt Gesinnung und Meinungen über Wohl des Vereins

Nach dem ersten Teil eines Interviews von Hans Sitzberger mit der Abendzeitung, in dem der ehemalige Vizepräsident des TSV 1860 München e.V. schwere Vorwürfe in Richtung Robert Reisinger und Verwaltungsrat erhoben hat, wurde heute in der Printausgabe sowie online der zweite Teil veröffentlicht. Direkt zu Beginn werden dabei weitere Vorwürfe geäußert. So hätten die Mitglieder des Verwaltungsrates ihre “persönliche Gesinnung und Meinung […] und die Einigkeit mit dem Präsidenten in dieser Gesinnung in den letzten Monaten über das Wohl des Vereins gestellt“. Eine produktive Arbeit im Präsididum sei unter diesen Umständen nicht möglich gewesen, auch die vielen Abteilungen sowie das Tagesgeschäft hätten darunter gelitten. Das Ergebnis davon seien zwei zurückgetretene Vize-Präsidenten und ein gescheitertes Präsidium. Auch in Teil 2 behauptet Sitzberger, dass Heinz Schmidt aufgrund interner Vorgänge einen Schlussstrich als Vize-Präsident ziehen möchte. Bereits bekannt ist allerdings, dass sich der Unternehmer aus beruflichen Gründen zu diesem Schritt entschieden hat.

Wichtig zu betonen ist Hans Sitzberger im Interview auch, dass es ohne einen vernünftigen Dialog der beiden Gesellschafter in seinen Augen keinen nachhaltigen Erfolg für die Profimannschaft der Löwen geben könne. Im Bündnis Zukunft 1860 sieht der ehemalige Vize-Präsident dabei eine geeignete Organisation – das Bündnis zeige sich offen für eine “professionelle Zusammenarbeit mit HAM zugunsten unseres Vereins“. Dem aktuellen Verwaltungsrat hingegen wirft er das Verfolgen einer eigenen Ideologie vor.

Ich glaube, dass ich einfach nicht mehr ins Bild oder vielmehr die Ideologie von Verwaltungsrat und Präsident gepasst habe. Nachdem ich es gewagt habe, dem Präsidenten in der Sache Heldt nicht zuzustimmen, kam erst die totale Eskalation innerhalb des Präsidiums. Als ich mich davon nicht habe unterkriegen lassen, schlussendlich der Vertrauensentzug des Verwaltungsrates.

“Schweigende Mehrheit muss kommen”

Infolgedessen seien Gründe gesucht worden, um ihn zum Rücktritt zu zwingen. Sitzberger überrascht im Interview außerdem mit der Verwendung der Begrifflichkeit “Schweigende Mehrheit” – ein Ausdruck, der ursprünglich aus einem Blog stammt, der täglich über den TSV 1860 München berichtet und dabei insbesondere Präsident Robert Reisinger äußerst kritisch sieht.

Die schweigende Mehrheit muss zur Mitgliederversammlung kommen und ihre Stimme abgeben und ja, es ist richtig: Ich glaube nicht, dass die aktuelle Besetzung des Verwaltungsrates eine Zukunft hat. Der Kurs der Konfrontation ist zum Scheitern verurteilt und kann nicht zum Erfolg führen.

Die Aussage zeigt auf: Sitzberger hat nicht nur mit dem Verwaltungsrat und dem Präsidium gebrochen, sondern auch den Mitgliedern, die zuletzt die Mehrheit auf den Mitgliederversammlungen repräsentierte. Diese waren es nämlich, die für den Verwaltungsrat stimten – vor allem aber auch für Hans Sitzberger als Vize-Präsidenten. Trotz allem, was passiert ist, will er den Löwen allerdings ein Leben lang treu bleiben. Wie sehr er dem TSV 1860 verbunden bleiben werde, müsse sich erst noch zeigen so Sitzberger in der Abendzeitung. Ein genauer Blick in die Liste der vorgeschlagenen Kandidaten für Ämter bei den Löwen zeigt aber: Sitzberger betreibt auch nach seinem Rücktritt Vereinspolitik. Mit Alexander Hofmann, Prof. Klaus Lutz und Klaus Ruhdorfer hat er gleich drei Kandidaten für die Wahl zum Verwaltungsrat vorgeschlagen.