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TSV 1860 mit über 1800 Fans nach Dresden

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Dynamo Dresden TSV 1860

Wie Dynamo Dresden heute am mitteilte, ist der Heimbereich für das Match gegen die Löwen am Freitag mit knapp 29.000 Zuschauern restlos ausverkauft. Weil der TSV 1860 von über 1800 Fans nach Dresden begleitet wird, dürfen sich die Sachsen zum zweiten Mal in Folge und zum fünften Mal in der laufenden Serie auf über 30.000 Besucher freuen.

TSV 1860 mit über 1800 Fans nach Dresden

Freitag Abend, gut 450 Kilometer Distanz, vermutlich Bahnstreik – kein Grund, die Löwen im Stich zu lassen. Wieder einmal machen sich zahlreiche Löwenfans auf den Weg, um ihre Mannschaft tatkräftig und lautstark zu unterstützen. Über 1800 Fans werden sich im Rudolf-Harbig-Stadion einfinden, um Sechzig siegen zu sehen. In der Vorsaison siegten die Löwen am 1. Spieltag in einer denkwürdigen Partie mit 4:3 in Dresden.

sechzger.de wird natürlich ebenfalls vor Ort sein und live aus Dresden berichten!

TSV 1860 München – SSV Ulm (0:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse der unnötigen und unverdienten Niederlage unseres TSV 1860 München gegen den SSV Ulm 1846. Eine unnötige rote Karte, ein nicht gegebenes Tor und ein Last-Minute-Treffer der Gäste besiegeln die erste Niederlage im Jahr 2024.

TSV 1860 München gegen den SSV Ulm war die erwartet enge Partie und endete mit einer zum Schluss unglücklichen Niederlage für die Sechzger. Die erwartungsgemäß im 3-4-3 antretenden Spatzen kamen sehr aggressiv und mit klarem Anspruch zur Dominanz ins Sechzgerstadion. Die Löwen wurden von Argirios Giannikis hingegen im 4-4-2 ins Spiel geschickt und standen im Vergleich zu den Gästen tiefer gegen das Positionsspiel. Außerdem versuchten sie durch Ballgewinne im Mittelfeld Umschaltsituationen zu kreieren, mit denen man schnell hinter die Kette kommen wollte, um dann wiederum Eins gegen Eins-Situationen zu kreieren.

Standardsituationen dominierten die Begegnung seitens der Gäste, wenn es um Ballkontakte in der Box ging. Die Sechzger kamen meist über die Halbräume in den gegnerischen Strafraum und von dort nie wirklich gut in die Zentrale des Strafraums. So ergaben sich nur wenige gute Möglichkeiten. Und wenn, endeten diese Situationen mit falschen Entscheidungen seitens des ballführenden Spielers, sodass die Null bei den geschossenen Toren am Ende kein Resultat fehlender Qualität insgesamt, sondern falscher individueller Entscheidungen ist.

Bevor wir zur genaueren Analyse kommen, hier die statistischen Werte der Partie TSV 1860 München – SSV Ulm.

Statistische Werte des Spiels TSV 1860 – SSV Ulm

  • Ballbesitz: TSV 1860 40% – SSV 60%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 77% – SSV 83%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 58% – SSV 66%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 6/4 – SSV 14/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,94 – SSV 3,58

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (40%:60%)

Diesmal können wir nicht davon sprechen, dass die Gäste viel ineffektiven Ballbesitz in der eigenen Defensivabteilung gehabt hätten. Die Ulmer versuchten zügig nach vorne zu spielen, wenn sie sich im Positionsspiel befanden. Das gelang in den meisten Situationen auch so, wie die Gäste sich das vorstellten. Mit 40% mehr durchgebrachten Positionsangriffen war zwischen den Strafräumen ein klares Übergewicht des Tabellendritten auszumachen.

Allerdings gelang es den Sechzgern, die Gäste auf den Flügeln zu halten. So konnte Ulm nur selten die für sie typische Gefahr aus dem Zentrum mit progressiven Pässen in den Achter- und Zehnerräumen aufs Feld bringen. Daraus resultierende Flanken führten zwar einerseits zu wenig Schüssen, aber auf der anderen Seite am Ende zu vielen Eckbällen für die Gäste.

Die Mannschaft des TSV 1860 München spielte ihre Angriffe meist aus Umschaltsituationen heraus, in letzter Konsequenz aber im Mittelfeld bzw. beim Eindringen ins letzte Drittel zu unpräzise, um dauerhaft Druck aufs letzte Drittel und die Box des SSV Ulm zu entwickeln oder sogar über längere Zeit aufrechtzuerhalten.

Passgenauigkeit (77%:83%)

Die leichte Diskrepanz dieses statistischen Wertes ist der schlechten Performance der Sechzger bei langen Bällen geschuldet. Dass man danach leider auch selten den zweiten Ball erobern konnte, führte am Ende des Tages dann zu einem Spiel, in dem die Gäste zwar die Feldüberlegenheit hatten, aber in der Effektivität und von der Qualität der Chancen her nicht wirklich besser waren als die Hausherren.

Dass die Ulmer bei den zweiten Bällen im eigenen letzten Drittel dominanter agieren konnten als die Löwen, ist meiner Meinung nach ein wenig deren 3-4-3 System geschuldet. In der Rückwärtsbewegung im Mittelfeld ist dieses etwas breiter als das, was vom Gegner offensiv nachrückt. Darum sind die Wege zum abgewehrten Ball aus den meisten Positionen kürzer.

Sehen wir uns insgesamt bei beiden Teams die Quote bei allen progressiven Pässen an (also den Pässen für effektiven Raumgewinn), liegen die Mannschaften hier lediglich einen vernachlässigbaren Prozentpunkt auseinander. Die Sechzger haben hier in der absoluten Rechnung drei Pässe mehr an den Mann gebracht als die Gäste.

Ein weiterer Punkt, wo beide Teams ineffektiv im Passspiel waren, sahen wir bei den Versuchen vor der Box vom Flügel ins gegnerische Zentrum zu kommen. Das Stellungsspiel der beiden Mannschaften in diesen Bereichen war gut organisiert und schlecht zu durchdringen.

Defensive Zweikampfquote (58%:66%)

Auf den ersten Blick könnte der ein oder andere nun meinen, dass Ulm die Sechzger defensiv im Sack hatte. Allerdings ist das klar zu kurz gedacht. Bei Balleroberungen durch Zweikämpfe ist zwar grundsätzlich eine höhere Quote wünschenswert. Schauen wir uns aber an, wie die Balleroberungen insgesamt zustande kommen, sehen wir wieder einmal ein deutliches Übergewicht bei den abgefangenen Pässen zugunsten der Sechzger.

Wie kann das sein, wenn doch die Passgenauigkeit des SSV Ulm um 5% besser war als die des TSV 1860 München? Das hat mit der insgesamt höheren Anzahl an gespielten Pässen seitens Ulm zu tun.

Sehen wir uns lediglich die Zweikampfquote der Sechzger im eigenen letzten Drittel an, verbessert sich dieser Wert wieder deutlich. Im eigenen letzten Drittel gewann Sechzig zwei Drittel der Zweikämpfe gegen den Ball bei nur einem einzigen verlorenen in der eigenen Box am Boden. Luftduelle verloren die Sechzger lediglich drei in der eigenen Spielfeldhälfte. Leider Gottes führte trotzdem ein Kopfball zum Gegentreffer.

Im letzten Drittel der Ulmer sehen wir ein ähnliches Bild mit einer leicht positiven Verschiebung für Ulm am Boden, aber deutlichen Vorteilen für die Sechzger in der Luft. Dass aus dieser Lufthoheit kein Kapital geschlagen werden konnte, lag auch an der fragwürdigen Entscheidung vor dem nicht gegebenen Tor der Löwen.

Schüsse aufs Tor (6/4:14/2)

Mehr Schüsse,  weniger Schussgenauigkeit und insgesamt eine deutlich schlechtere Chancenqualität pro Schuss für die Gäste stehen weniger Schüsse mit im Schnitt guter Chancenqualität – nur leider auch deutlichem Versagen im Abschluss – für die Hausherren gegenüber.

Die Chancenqualität pro Schuss der Gäste lag bei 0,08, die Hälfte der Schüsse der Ulmer wurde von der Sechzger Defensive geblockt. Bei nur zwei Schüssen, die aufs Tor gingen, ging allerdings auch leider der per Kopf abgegebene Versuch Rösers in der Nachspielzeit hinein.

Sechs der Schussversuche Ulms resultierten aus strafraumnahen Standardsituationen. Von den restlichen acht Schüssen der Spatzen erfolgten sechs von außerhalb des Strafraums der Sechzger.

Aus dem Spiel heraus waren die Sechzger, was Schüsse in der gegnerischen Box angeht, sogar mit 4:2 im Vorteil. Das wirkt sich natürlich dann auf die Chancenqualität aus.

Die durchschnittliche Chancenqualität der Sechzger lag mit 0,16 doppelt so hoch wie bei Ulm. Vier Schüsse der Sechzger gingen aufs Tor der Gäste. Die beste Chance mannschaftsübergreifend im Spiel versemmelte Kwadwo beim Stand von 0:1 leider aus vier Metern. Blocken konnten die Ulmer keinen der Schüsse der Löwen.

Am Ende können wir uns diesmal von der besseren durchschnittlichen Chancenqualität nichts kaufen. Aber für die weiteren Spiele ist dies ein guter Fingerzeig, dass die Sechzger sich nach wie vor vor keinem Gegner verstecken müssen. Wenn die Leistung weiterhin in dem Maß auf den Platz gebracht wird, werden wir Fans am Ende häufiger jubeln als die der kommenden Gegner.

PPDA (8,94:3,58)

Keine Überraschung gibt es bei der Analyse der Pressingintensität. Der SSV Ulm 1846 spielte mit permanent hohem Druck aufs Aufbauspiel des TSV 1860 München, während die Löwen mit im Raum gespielter Angriffssteuerung gegen die Spatzen einen anderen Ansatz wählten.

Beide Teams konnten ihren Defensivplan gut umsetzen und vergleicht man die Zonen, wo jeweils die meisten Balleroberungen erfolgten, ist das mit dem Pressingverhalten beider Teams kongruent. Die Sechzger holten sich die meisten Bälle im eigenen letzten Drittel zurück, während Ulm die Balleroberungen schon meist im Mittelfeld durchführen konnte.

Das Gegenpressing nach diesen Ballverlusten im Mittelfeld war leider seitens der Löwen zwar vorhanden, aber nicht so effektiv wie noch in so manchem Spiel zuvor.

Am Ende spiegeln die Zahlen der PPDA genau das wider, was man im Spiel gesehen hat.

Das Tor

Hier gibt es das Tor und weitere Highlights noch einmal zur Begutachtung.

Nach einer Ecke von der rechten Seite aus Sicht der Ulmer kommt Röser frei zum Kopfball und versenkt die Kugel in die Maschen des Löwentores.

Ob zuvor ein Foul an Michael Glück vorlag, kann ich nicht zweifelsfrei beurteilen; dafür fehlen mir leider richtigen Bilder.

Was allerdings aus meiner Sicht klar ist – und das hat mit dem zuvor nicht gegebenen Treffer durch Verlaat zu tun – ist, dass, wenn der Block gegen Gaal von Ouro-Tagba ein Foul gewesen war, ist das Umrennen von Glück ebenfalls eins.

Die Linie hat hier bei den Entscheidungen nicht gestimmt.

Seis drum. Zu ändern ist es jetzt nicht mehr.

Das fiel auf

Rot

Eine unnötige rote Karte für Frey, die im ersten Moment für mich aus der Entfernung nach klar rotwürdigem Foul aussah, aber nach erneuter Betrachtung im Fernsehen möglicherweise auch mit Gelb hätte bestraft können (warten wir ab, was Babak Rafati dazu sagt) lässt das Spiel, was den Ballbesitz und Feldüberlegenheit anbelangt, nachdem in der zweiten Halbzeit bis dahin zunächst die Sechzger tonangebend waren, zu Gunsten der Ulmer kippen. Aber selbst nach dem Platzverweis verteidigten die Sechzger weiterhin gut und ließen danach lediglich drei Schussversuche der Ulmer zu.

Mannschaftsleistung

Vor allem gegen den Ball konnte man bis auf eine Situation wieder voll und ganz zufrieden sein. Dass der Gegner generell zu Abschlusschancen kommt, ist in einem Fußballspiel – und vor allem bei der Leistungsdichte in Liga 3 – normal.

Dass es der Mannschaft allerdings in jedem Spiel gelingt, selbst die qualitativ besseren Chancen herauszuspielen als der jeweilige Gegner, ist sehr erfreulich und sollte jeden Löwenfan mit Optimismus in die Zukunft schauen lassen.

Die Schiedsrichterleistung

Immer wieder ist dieses ein leidiges Thema. Ich bin im Normalfall kein Freund von Schiedsrichterkritik, vor allem nicht in der Art und Weise, wie sie in den sozialen Medien geführt wird. Aber zu einigen Entscheidungen in dieser Partie möchte ich doch gerne die Analyse von Babak Rafati wissen. Ich bin gespannt, was er zum Spiel der Löwen sagen wird.

Fazit zur Niederlage des TSV 1860 gegen den SSV Ulm

Zum Spiel TSV 1860 München – SSV Ulm 1846 war von vielen in den Netzwerken kommentierenden Fans zu lesen, Mund abwischen, weitermachen. Ich denke, das kann man diesmal so unterschreiben. Der Trend wurde grundsätzlich weiter fortgesetzt.

Wir sehen qualitativ hochwertige Chancen, diesmal nur leider ohne Erfolg dabei. Des Weiteren erkennen wir eine klare Handschrift, wie die Mannschaft spielen soll. Obendrein sind bei Angriffen gute Muster, denen in manchen Momenten ein wenig die Präzision oder die Feinabstimmung fehlt, zu erkennen und wir sehen gegen den Ball gute Staffelungen, die es den Gegnern in ihren Bemühungen immer wieder schwer macht, das, was sie gefährlich macht, aufs Feld zu bringen.

Alle Fans sollten positiv und optimistisch in die Zukunft blicken. Es sind noch zehn Spiele und somit 30 Punkte zu vergeben, viele davon sollten nicht mehr auf der Strecke bleiben, wenn sich die Mannschaft weiter so entwickelt.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SSV Ulm 1846

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Tsv 1860 Ssv Ulm 1846 Fotogalerie Titel

Trotz ansprechender Leistung mussten die Löwen am Samstag gegen die Spatzen ihre erste Niederlage im Kalenderjahr 2024 einstecken. Nun heißt es, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und am Freitag in Dresden eine neue Positivserie zu starten. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen von der Partie des TSV 1860 München gegen den SSV Ulm 1846.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – SSV Ulm 1846

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig am Wochenende: Löwinnen und Dritte im Trainingslager

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Löwinnen Innsbruck Sk Wilten 1860 Trainingslager

Während es für einige Teams des TSV 1860 schon wieder um Punkte geht, bereiten sich andere noch auf die Rückrunde vor. Zu diesem Zweck waren sowohl die Löwinnen als auch die Dritte im Trainingslager und dort in Testspielen im Einsatz.

Löwinnen und Dritte im Trainingslager

Sowohl die Löwinnen als auch die Dritte des TSV 1860 schlugen ihre Zelte am Gardasee auf. Wettertechnisch waren die Verhältnisse alles andere als optimal, der Stimmung und dem Einsatz der Spielerinnen Spieler tat dies jedoch keinen Abbruch. Testspiele wurden natürlich auch absolviert: Die 3. Mannschaft der Löwen besiegte in Manerba den oberpfälzischen Club FC OVI-Teunz mit 5:0. Torschützen: Krischel (3), Schleich (2)

Die Löwinnen II setzten sich in Rivoli gegen den TSV Peterskirchen mit 2:0 durch. Kuriosum am Rande: Da sich die Torhüterin der Gegnerinnen vormittags verletzt hatte, stand die Ersatzkeeperin des TSV 1860 bei der Mannschaft aus dem Landkreis Traunstein im Kasten.

Auf der Rückreise am Sonntag absolvierten die Löwinnen I (siehe Titelbild) ebenfalls noch eine Partie und setzten sich in Innsbruck gegen den SK Wilten mit 8:3 durch.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 27.02.

19.30 Uhr: RB Petrolspor München – Senioren A 2:2

Mittwoch, 28.02.

19.00 Uhr: U17 – FC Bayern München 0:2

Donnerstag, 29.02.

19.30 Uhr: SV Am Hart Herren – Senioren A 3:0
20.00 Uhr: Vierte – SpVgg Röhrmoos-Großinzemoos 3:1

Freitag, 01.03.

20.30 Uhr: 1. SC Gröbenzell KF – Senioren B 0:2

Samstag, 02.03.

09.00 Uhr: SV Olympiadorf München U11 – U10 2:5
09.30 Uhr: U9 – SSV Eggenfelden U10 12:1
10.30 Uhr: U12 – SSV Eggenfelden U13 6:0
13.00 Uhr: FC Augsburg – U17 4:1
14.00 Uhr: TSV Dachau 1865 – U21 2:1
14.00 Uhr: Profis – SSV Ulm 1846 0:1
14.00 Uhr: U15 – Eintracht Frankfurt 0:2 (in Gebsattel)
15.00 Uhr: FC OVI-Teunz – Dritte 0:5 (in Manerba/Italien)
15.00 Uhr: FSV Mainz 05 – U11 -:-
16.00 Uhr: U16 – FC Deisenhofen 2:0
16.00 Uhr: TSV Peterskirchen – Löwinnen II 0:2 (in Rivoli/Italien)
19.00 Uhr: Karlsruher SC – Futsal 5:6

Sonntag, 03.03.

11.00 Uhr: U19 – FC Bayern München 3:2
11.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U11 6:1 (in Erlensee)
11.00 Uhr: SC München – Vierte 2:2
11.30 Uhr: SpVgg Ansbach U15 – U14 2:5
14.00 Uhr: U10 – FC Augsburg 18:0 (!)
15.00 Uhr: SK Wilten – Löwinnen I 3:8 (in Innsbruck)
15.30 Uhr: U13 – ASV Cham U14 4:0

Montag, 04.03.

20.00 Uhr: SG Putzbrunn/Grasbrunn/Haar/Oberpframmern – Senioren C -:-

Dienstag, 05.03.

17.30 Uhr: FC Ismaning U10 – U9 -:-

Mittwoch, 06.03.

19.30 Uhr: SV 1880 München – Löwinnen I -:-
20.00 Uhr: FC Deisenhofen – Senioren A -:-

Sechzig um Sieben: Serie ohne Niederlagen endet gegen Ulm

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Es ist soweit: die Serie des TSV 1860 München hat ein Ende, der SSV Ulm gewann am Samstag durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:0 in Giesing. Außerdem nahm die U21 den Spielbetrieb wieder auf und die U19 gewann das Derby. Zum Start in eine neue Woche gibt es außerdem einen Blick auf die Konkurrenz in der 3.Liga.

Ulm beendet die Serie des TSV 1860 München

Ohne Max Reinthaler und Julian Guttau mussten es die Löwen mit dem aktuell besten Aufsteiger der 3.Liga aufnehmen. Am Ende behielten die Gäste durch einen Treffer in der Nachspielzeit die Oberhand. Der TSV 1860 agierte nach einer Roten Karte gegen Marlon Frey längere Zeit in Unterzahl. Die 90 Minuten ordneten die beiden Trainer im Nachhinein auf der Pressekonferenz als “intensives Spiel” ein.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen die Spatzen

Dass es irgendwann so weit sein würde, war wohl jedem Fan in weiß und blau klar. Nach acht Spielen ohne Niederlage beendete der SSV Ulm die famose Serie der Löwen. Für Thomas Enn ist das allerdings kein Grund zur Trauer oder gar Wut wie er in seinen Giesinger Gedanken betont. Die Einsatzbereitschaft habe erneut gestimmt, was ihn durchaus positiv für die nächsten Wochen stimmt. Er mutmaßt bereits, dass die Löwen nur eine Partie nach der Niederlage gegen Ulm die nächste Serie starten könnten. Gegner am kommenden Freitag ist die SG Dynamo Dresden.

TSV 1860 U21 verliert ebenfalls in der Nachspielzeit

Die zweite Mannschaft der Löwen ist seit dem Wochenende ebenfalls wieder im Ligabetrieb unterwegs. Der Auftakt gelang den Mannen von Frank Schmöller dabei allerdings nicht. Gegen den TSV Dachau 1865 setzte es eine knappe Niederlage. Der entscheidende Treffer fiel dabei – wie auch bei den Profis – erst in der Nachspielzeit.

U17 verliert erneut – U19 triumphiert im Derby

Zwei Niederlagen innerhalb einer Woche hat die U17 des TSV 1860 München zu verdauen. Nach der Derby-Niederlage verloren die Löwen am Wochenende gegen den FC Augsburg.
Besser machte es hingegen die U19 und darf sich nun Derbysieger nennen. Nach Rückstand drehte die Elf von Jonas Schittenhelm das Duell mit den roten Nachbarn noch und gewann in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest.

News aus der 3.Liga

Der 28.Spieltag

Der große Gewinner des aktuellen Spieltags ist der SSV Ulm. Für die Spatzen gab es am Samstag nicht nur spät drei Punkte auf das eigene Konte, die Konkurrenten Regensburg (1:3 in Mannheim) und Dresden (0:1 in Halle) verloren beide  ihre Spiele. Für den Waldhof trafen übrigens unter anderem die Ex-Löwen Martin Kobylanski und Kevin Goden. Ulm überholt damit Dynamo und ist neuer Tabellenzweiter. Möglicherweise ein Wörtchen mitreden in Sachen Aufstieg kann auch Preußen Münster, die am Wochenende erneut gewannen. Michael Köllner und der FC Ingolstadt befinden sich hingegen in einem Abwärtstrend. Viktoria Köln gewann bei dem Fusionsverein am Sonntag mit 3:1.

Der TSV 1860 München liegt weiterhin auf Rang 12 der Tabelle mit komfortablen 11 Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone.

Deutliche Worte in Richtung Florian Schnorrenberg

Einen Protest der ungewöhnlichen Art konnte man am Samstag in Lübeck beobachten. “Schnorrenberg, verpiss dich!” stand in großen Buchstaben die kompletten 90 Minuten über auf einem Banner vor der Heimkurve. Grund dafür sind nicht die sportlich enttäuschenden Leistungen, sondern viel mehr Aussagen des Trainers gegenüber MagentaSport eine Partie zuvor. Die Fans hätten nicht immer überzeugt äußerte Schnorrenberg – und meinte damit beispielsweise den Schneeballwurf in Mannheim sowie die demolierten Toiletten in Aue. Der Großteil der Fans, der nichts mit den Aktionen zu tun hatte, fühlte sich dadurch vor den Kopf gestoßen. Die Konsequenz war das Banner, was bei Verantwortlichen und Spielern gleichermaßen für Unverständnis sorgte.

Slalom in Aspen: 2. Platz für Straßer

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Die zweite Nordamerika-Tour des Ski-Weltcup-Trosses begann gut für Linus Straßer vom TSV 1860 München. In Palisades Tahoe fuhr der Skilöwe nach Halbzeitführung den dritten Platz heraus. Beim Slalom in Aspen konnte Straßer erneut überzeugen und Rang 2 belegen.

Straßer nach erstem Durchgang in Lauerstellung

Beim Rennwochende in Aspen ging Straßer sogar mal wieder im Riesenslalom an den Start. Mit Platz 25 fuhr Linus sogar ein mehr akzeptables Ergebnis ein und war sogar bestplatzierter DSV-Fahrer. In seiner Parade-Disziplin ging Straßer in Colorado mit Startnummer 5 ins Rennen. Straßer ging gut ins Rennen, allerdings unterlief ihm im Mittelteil ein großer Fehler, als er wegrutschte und kurz quer stand. Trotz des Fehlers lag er nach dem ersten Durchgang auf Rang 6. Viele Fahrer hatte Probleme mit dem Grip auf der Piste und schieden aus oder bauten noch größere Fehler als Straßer ein. Mit 0,30 Sekunden auf Henrik Kristoffersen (NOR) lag das Stockerl durchaus noch in Reichweite. Nach dem ersten Durchgang führte Clement Noel (FRA) vor dem Schweizer Loic Meillard (+ 0,27 Sekunden). Aus dem DSV-Team konnte sich noch Sebastian Holzmann als 26. (+3,25 Sekunden) für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Nur Meillard besser als Straßer

Im Schneefall von Aspen griff Straßer im zweiten Durchgang voll an. Der Skilöwe zeigte bis in den unteren Teil eine einwandfreie Fahrt und konnte einen Vorsprung herausfahren. Im letzten Teil der Strecke baute er noch einen kleinen Verbremser ein. Dennoch kam Straßer mit Bestzeit ins Ziel. Durch die beherzte Fahrt konnte Linus noch an Dave Ryding (GBR), Alexander Steen-Olsen (NOR) und Henrik Kristoffersen vorbeiziehen. Noel Clement fädelte ein, so dass sich Straßer am Ende nur Loic Meillard geschlagen geben musste und Zweiter wurde. Das Endergebnis lautete:

1. Loic Meillard
2. Linus Straßer + 0,89
3. Henrik Kristoffersen +1,17

Sebastian Holzmann belegte am Ende den 24. Rang

Zurück nach Europa

Der Weltcup-Tross macht sich nach dem Abstecher in die Rocky Mountains wieder auf den Weg zurück nach Europa. Dort stehen für die Herren noch die Rennen in Kranjska Gora (Slowenien) und das Weltcup-Finale in Saalbach auf dem Programm. Nach dem Rennen in Aspen liegt Straßer im Slalom-Weltcup 169 Punkte hinter Manuel Feller auf Rang 2. Bei noch zwei ausstehenden Rennen dürfte Feller die kleine Kristallkugel kaum noch zu nehmen sein.

 

Derbysieger: Gevorgyan trifft doppelt für TSV 1860 U19

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Ein Wechselbad der Gefühle durchliefen die Zuschauer am Sonntagmittag an der Grünwalder Straße 114. Nach 90 hartumkämpften Minuten setzte sich die U19 des TSV 1860 im Derby durch, wobei Mike Gevorgyan zwei Treffer für die Löwen erzielte.

Gevorgyan schießt TSV 1860 U19 zum Derbysieg

Vor 521 Zuschauern auf Platz 5 des Trainingsgeländes an der Grünwalder Straße 114 brachte Raphael Ott das Team von Jonas Schittenhelm in der 30. Minute in Führung. Bis zur Pause drehten die Gäste aus der Seitenstraße die Partie jedoch. Zunächst glich Jonah Kusi-Asare, den der FC Bayern für 4,5 Millionen Euro (!) aus Schweden verpflichtet hatte, für die Roten aus (40.), anschließend unterlieg Lasse Faßmann ein Eigentor zum 1:2 (43.).

Nach dem Seitenwechsel schlug die U19 der Löwen jedoch zurück und Mike Gevorgyan avancierte zum Derbyheld. Erst glich der Offensivspieler in der 52. Minute aus und in der 79. Minute erzielte der 18-Jährige den vielumjubelten Siegtreffer für Münchens große Liebe.

Herzlichen Glückwunsch, Jungs!

Gevorgyan Mike TSV 1860 U19
Doppeltorschütze Mike Gevorgyan (Bild: Sampics Stefan Matzke)

Pressekonferenz nach 1860-Ulm: Beide Trainer sahen ein “intensives Spiel”

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Nach dem hartumkämpften Gastspiel des SSV Ulm beim TSV 1860 München waren sich beide Trainer in der Analyse des Spiels weitgehend einig: Sie sahen ein intensives Spiel, das mit einem glücklichen Sieg für die Ulmer Spatzen zu Ende ging.

Thomas Wörle: “Überglücklich, dass wir den Lucky Punch setzen konnten”

Wie üblich durfte Gästetrainer Thomas Wörle auf der Pressekonferenz mit seiner Sichtweise zum Spiel beginnen. Der ehemalige Spieler des Sechzig Amateure zeigte sich “überglücklich, dass wir den Lucky Punch setzen konnten und mit drei Punkten aus München nach Hause fahren können.” Wörle sah ein sehr intensives Spiel, “in dem jede Situation umkämpft war”. Beide Defensivreihe agierten sehr dominant und ließen dem jeweiligen kaum Raum zur Entfaltung in der Offensive. Wörle bezeichnete die erste Halbzeit als “ausgeglichen”, nach dem Seitenwechsel machte 1860 mehr Druck und hätte “mehr vom Ball gehabt”. Nach der roten Karte gegen Frey in der 64. Minute konnte sein Team dann wieder das Fehft des Handelns übernehmen. Wörle war aber nicht entgangen, dass “Sechzig bärenstark verteigte” und sein Team eigentlich keine Torchance herausspielen konnte.

Giannikis: “Gegentor bitter und ärgerlich”

Den Ausführungen von des Ulmer Coaches schloss sich Löwen-Trainer Argirios Giannikis mit den Worten “sehr gute Analyse” weitgehend an. Er ergänzte lediglich, dass Kaan Kurt Kilian Ludewig nach dem Aufwärmen ersetzen musste, da dieser kurzfristig von einem Magen-Darm Virus befallen wurde und sich nach dem Aufwärmen in der Kabine übergeben musste. Giannikis musste Kurt dann früh wegen akuter gelb-rot Gefahr wechseln. Giannikis sah die Löwen bis zur roten Karte ebenfalls stärker, bemängelte aber, dass sein Team den letzten finalen Pass am gestrigen Tage nicht spielen konnte. Die rote Karte gegen Frey sah er “vertretbar”. Er kritisierte allerdings, dass Freys Einsteigen gar nicht notwendig gewesen wäre, da man “hinten in Überzahl” gewesen wäre. Mit zehn Spielern sah Giannikis sein Team in 5-3-1 Formation sehr gut verteidigen, obwohl numerische Unterlagenheit in seiner kurzen Zeit in Giesing noch gar kein Gegenstand von Trainingsformen war. Der späte Ulmer Siegtrefer in der Nachspielzeit war “bitter und ärgerlich”. Der Löwentrainer ärgerte sich, dass “Wir da nicht in den Position waren, wo wir hätten sein müssen”. So verlor 1860 das Spiel aus seiner Sicht unglücklich.

Ausfälle und Schiri-Leistung nicht der Grund für die Niederlage

Giannnikis wurde gefragt, ob die Ausfälle von Guttau und Reinthaler ein Grund für die Niederlage gewesen seien. Das verneinte der Löwen-Trainer. Auch ohne die beiden und den kurzfristig ausgefallenen Ludewig habe 1860 “das Chancenplus auf seiner Seite” gehabt und den Gegner “weg vom Tor gehalten”. Auch den Schiedsrichter sah Giannikis nicht als ursächlich für die Niederlage an. Wobei er sich die Szene vor dem nicht gegeben 1:0 durch Verlaats Kopfball noch nicht angesehen hatte. Respekt für Giannikis, der die Gründe für die Niederlage in seinem Team sucht und nicht auf externe Sündenböcke wie zum Beispiel den Schiedsrichter schieben will.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Ulm: Weitermachen – nächste Serie starten!

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Dass alle Serien mal ein Ende haben, mussten die Fans des TSV 1860 München gestern erfahren. Ihre Löwen unterlagen dem SSV Ulm mit 0:1, damit geht eine beeindruckende Serie von acht Spielen ohne Niederlage zu Ende. Schade, aber kein Drama. Ich traue Argirios Giannikis und seinem Team zu, bereits in Dresden die nächste Serie zu starten.

1860 verliert unglücklich

Die Ulmer waren mit Abstand der stärkste Gegner seit Jahresbeginn für die Löwen. Die Spatzen agierten deutlich zielstrebiger und koordinierter als die letzten Mannschaften, gegen die Sechzig spielte. Dennoch konnten die Löwen mit dem Aufstiegsaspiranten von der Donau mithalten. Verlaat brachte 1860 in der 18. Minute gar mit wuchtigem Kopfball vermeintlich in Führung. Jedoch sah Schiri Tom Bauer ein Foul von Ouro-Tagba, das nicht jeder im Stadion gesehen hatte. Spätestens in der 24. Minute hätte Nankishi Sechzig dann in Führung bringen müssen. Aber der Winterneuzugang vergaß nach seinem Sololauf auf das Ulmer Tor irgendwie den Abschluss.

Die Löwen kamen dann etwas besser in den zweiten Durchgang als die Ulmer. Jedoch kippte das Spiel in der 64. Minute, als Frey die rote Karte sah. Schiri Bauer blieb wohl nichts anderes übrig, als Frey Chessa ohne jede Chance auf den Ball umgrätschte, um einen Ulmer Konter zu unterbinden. Doppelt bitter, dass Rieder nach einem nicht gegebenen Foul zeitgleich verletzt am Boden lag. Danach fighteten die Löwen mitreißend, um das 0:0 zu halten. Leider konnte Ulm in der Nachspielzeit noch eine Ecke verwerten und so 1:0 gewinnen. Auch deswegen, weil Kwadwo kurz vor Schluss zwei Meter vor dem Ulmer Tor draufhauen musste wie der Schmied von Kochel und den Ball mit größter Wucht in den Fangzaun vor der Ostkurve hämmerte, anstatt ihn überlegt zum Ausgleich über die Linie zu drücken.

Die Serie geht zu Ende

Schade, aber 1860 hatte die letzten zwei Spiele schon ziemlich glücklich gewonnen und gestern war uns das Matchglück nicht hold. Dennoch bin ich zufrieden nach Hause gegangen, denn Sechzig zeigte eine absolut engagierte Leistung und kämpfte bis zum Schluss. Das will man als Löwenfan doch sehen! Das merkte man auch an der endlich mal wieder richtig guten Stimmung im Stadion und dem Applaus für das Team nach dem Abpfiff. Und wer hätte Anfang Januar gedacht, dass Sechzig mit acht Spielen ohne Niederlage in die Restsaison starten würde?! Erinnern wir uns zurück: Giannikis übernahm kurz vor Punktspielstart, nachdem Frank Schmöller große Teile der Vorbereitung mit der Mannschaft absolviert hatte. Mit dem MSV Duisburg kam gleich ein direkter Konkurrent des nach der damaligen Tabellenkonstellation vermuteten 4 aus 5Abstiegskampfes. Sechzig gewann eindrucksvoll und blieb bis gestern ungeschlagen. Giannikis gebührt höchste Anerkennung dafür, dass er unter diesen Vorzeichen so eine tolle Serie starten konnte. Ich persönlich denke, dass auch Frank Schmöller einen gewissen Anteil an diesem Umschwung hat. Einen Umschwung – ich gebe es zu –  von dem ich während der Winterpause nicht zu träumen gewagt hatte.

Die nächste Serie starten!

Ich bin gespannt, wie Giannikis und das Team auf die Niederlage reagieren. Aber es besteht kein Grund für schlechte Vibes. Aktuell liegt 1860 elf Punkte über dem Strich, nach vorne wird auch nicht mehr viel gehen und die Mannschaft soll genau so weitermachen. Im Endeffekt gilt es jetzt schon, sich auf die nächste Saison vorzubereiten und dann mit Leistungen wie in den letzten Wochen in oberen Tabellenregionen wieder ein Wörtchen mitzureden. Am besten wäre 1860 startet am Freitag in Dresden die nächste Serie, die dann bis ans Ende des Jahres 2024 hält. Oder noch länger wegen mir. Macht auf dem Feld weiter so, liebe Löwen! Dann tritt der ganze Ärger außenrum wenigstens etwas in den Hintergrund!

 

 

Zwei späte Tore: TSV 1860 Futsal mit Erfolgserlebnis in Karlsruhe

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Tsv 1860 Futsal Saison 2023 2024

Profis verloren, U21 verloren, U17 verloren – aber immerhin der TSV 1860 Futsal konnte in Karlsruhe ein Erfolgserlebnis feiern und setzte sich nach 40 intensiven Minuten mit 6:5 durch.

TSV 1860 Futsal gewinnt knapp in Karlsruhe

Eine Woche nach der Heimniederlage gegen den TSV Neuried konnten die Futsaler der Löwen ihre Reise nach Baden mit einem Auswärtssieg krönen. Bis zur Halbzeit sah es jedoch nicht unbedingt nach einem Erfolg beim Tabellenachte aus. Obwohl der TSV 1860 früh durch Andrej Vidak (5.) und Marcel Jukic (7.) mit 0:2 in Führung gegangen war, stand es nach 20 Minuten 3:2 für die Gastgeber.

Auch nach dem Seitenwechsel erzielte 1860 die ersten beiden Treffer und so stand es nach den Toren von Marco Jukic (22.) und Andelko Pavlovic plötzlich 3:4. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn bis zur 34. Minuten hatte der KSC die Partie erneut gedreht und war mit 5:4 in Führung gegangen. Was folgte, war der absolute Wahnsinn, denn in den letzten 60 Sekunden schlug der TSV 1860 noch zweimal zu und durfte durch zwei Tore von Marko Jukic und Lukas Milicevic in der Schlussminute doch noch einen nicht mehr für möglich gehaltenen 6:5-Auswärtssieg feiern!

In der völlig verrückten Regionalliga unterlag bis vor kurzem so souveräne Tabellenführer Beton Boys München bei Futsal Allgäu und liegt bei einem mehr absolvierten Spiel vier Zähler vor den Löwen. Wenn nur diese unnötigen Niederlagen des TSV 1860 gegen Ingolstadt und Neuried nicht gewesen wären…