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Also doch: “Bündnis Zukunft 1860” nominiert Kandidaten für den VR

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Wirklich überrascht ist im Löwenumfeld darüber wahrscheinlich keiner. Und doch ist es ein klarer Widerspruch zu den Aussagen, die auf der ersten Presse-Präsentation am 28. Januar diesen Jahres gemacht wurden. Das “Bündnis Zukunft 1860” tritt mit drei Kandidaten zur Wahl des Verwaltungsrats bei der Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. am 16. Juni an. Dies gab das Bündnis heute – dem letzten Tag der Antragsfrist für die MV – in einer Pressemeldung bekannt.

Hofmann, Lutz und Gräfer wollen in den Verwaltungsrat

Alexander Hofmann, Prof. Klaus Lutz und Martin Gräfer sind die drei Kandidaten, die für das  Bündnis Zukunft ins Rennen gehen. In der Meldung heißt es u.a.: “Mit dieser Kandidatur stellen sich drei Personen aus dem engeren Unterstützerkreis des Bündnis Zukunft 1860 zur Wahl, die maßgeblich an der Weiterentwicklung der vier bekannten Kernthemen des Bündnisses mitgewirkt haben. Alexander Hofmann, Geschäftsführer des Garmischer Familienunternehmens Hofmann Interieur, hatte seine Kandidatur bereits beim letzten Bündnis-Talk am 29. Februar angekündigt. Nun haben auch Prof. Klaus Lutz, Präsident der IHK für München und Oberbayern, und Martin Gräfer, Vorstandsmitglied der die Bayerische, ihre Unterlagen beim Wahlausschuss eingereicht.”

Klares Dementi vor weniger als zwei Monaten

Die Kandidatur der drei Personen als offizielle Bündnis-Kandidaten kommt zwar für gut informierte Löwenfans wenig überraschend. Dennoch steht sie in klarem Widerspruch zu den Ideen und Vorstellungen, mit denen das Bündnis einst – mit viel selbst produziertem Trommelwirbel – angetreten war. Bei der eingangs erwähnten Presserunde Ende Januar hatte Bündnis-Sprecher Anton Hiltmair sich auf die Frage von Oskar Dernitzky, ob man eine Kandidatur für den Verwaltungsrat auf der im Sommer anstehenden Mitgliedervesammlung in Erwägung ziehe, noch so geantwortet:

Das kann man ganz klar beantworten, dass das überhaupt kein Thema bei uns ist. Wir wollen keine Leute ins Boot holen, die dann einen Job suchen bei Sechzig. Wir sind in unseren Firmen gut ausgelastet. Sehr gut sogar. Wir wollen eine Plattform schaffen. Deswegen gibt es da überhaupt keine Überlegungen.

Keine zwei Monate liegt diese Aussage zurück. Inwiefern man den Worten von Vertretern des Bündnis Zukunft nach diesem Widerspruch überhaupt Glauben schenken darf, oder ob bei den Bündnisvertretern generell die Devise “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” gilt, darüber sollten die Mitglieder des TSV 1860 bis zum 16. Juni gründlich nachdenken, ehe sie ihre Stimmen vergeben.

 

Video- & Fotogalerie zum Showtraining EC Bad Tölz / TSV 1860

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Fotogalerie Ec Bad Tölz Tsv 1860 Eishockey Löwen Showtraining

Am gestrigen Dienstag absolvierten die Fußballer des TSV 1860 München im Rahmen der Kooperation mit dem EC Bad Tölz ein Eishockey-Showtraining mit den Kufencracks aus dem Oberland. In unserer Video- & Fotogalerie haben wir die schönsten Impressionen aus der Hacker-Pschorr-Arena für Euch zusammengefasst.

Ungewohntes Terrain für Lakenmacher & Co.

Nachfolgend zwei Videos vom Showtraining der Giannikis-Elf in Bad Tölz. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie EC Bad Tölz / TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Gesucht: Barleiter für das Bamboleo

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Bamboleo Vereinsheim TSV 1860

Derzeit öffnet das Bamboleo nur an Spieltagen der Profis oder zu besonderen Anlässen wie dem Pub Quiz seine Pforten. Dies wird sich im April ändern: Dann wird das neue Vereinsheim des TSV München von 1860 e.V. an drei Abenden pro Woche internen und externen Events, Ausstellungen, Lesungen weiteren Veranstaltungen Raum bieten. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht der Verein einen Barleiter (m/w/d), der sich mit Begeisterung und Herz dieser Aufgabe widmen möchte und mit Kreativität und Leidenschaft das Konzept Bamboleo aufbaut und weiterentwickelt.

Gesucht: Barleiter für das Bamboleo

Das Anforderungsprofil beschreibt der TSV 1860 wie folgt:

Das suchen wir:

  • Verantwortung für einen ordnungsgemäßen Zustand der Bar und einen
    reibungslosen Betriebsablauf
  • Ausschank von Getränken und Zubereitung von Mixgetränken
  • Entwicklung des gastronomischen Angebots und einer Barkarte
  • Selbstständige Gestaltung und Abwicklung der (kulturellen) Veranstaltungen

Das bringst du mit:

  • Berufserfahrung in der Gastronomie
  • Gute Getränke- und Spirituosenkenntnisse
  • Belastbarkeit und souveräner Umgang mit stressigen Situationen
  • Ein herzliches Auftreten und ein gepflegtes Erscheinungsbild
  • Gute Deutschkenntnisse sind erforderlich, Englischkenntnisse erwünscht
  • Eine gewisse Verbundenheit mit dem TSV 1860 München ist von Vorteil

Das bieten wir dir:

  • Freie Entfaltungsmöglichkeiten
  • Kurzfristige Aussicht auf Vollzeit
  • Angenehmes Betriebsklima
  • Faire Bezahlung
  • Ein Arbeitsplatz im schönsten Viertel der Stadt

Wie kannst Du Dich bewerben?

Bewerbungen sind per Email unter Angabe des nächstmöglichen Eintrittstermins an Julian Reich zu adressieren, selbst wenn nicht alle Anforderungen erfüllt werden.

Das Bamboleo in der Tegernseer Landstraße

Gelungene Auftaktveranstaltung in Tölz

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Vorneweg: Die 8,- EURO, die Besucher des gestrigen Showtrainings der Löwenprofis mit den Eishockeycracks des Oberligisten EC Bad Tölz am Eingang zur Hacker-Pschorr-Arena entrichten mussten, sind ein – vorsichtig formuliert – eher hoch angesetzter Tarif. Da man aber natürlich bei einer Einladung dem Gastgeber die Rahmengestaltung nicht vorschreibt, haben wir es am Rande Events nur unter vorgehaltener Hand erfahren: Wäre es nach 1860 gegangen, hätte man für die erste Aktion der kürzlich geschlossenen Kooperation der beiden Klubs weniger oder gar kein Eintrittsgeld verlangt. Allerdings bekamen die Zuschauer in der Tölzer Halle für ihr Geld einiges geboten. Neben dem unterhaltsamen Geschehen auf dem Eis bestand auch die Möglichkeit, den Löwenprofis einmal ganz nah zu sein. Die nicht aktiven Akteure, wie z.B. Jesper Verlaat, Joel Zwarts und Marco Hiller nahmen – volksnah – auf der Haupttribüne Platz und erfüllten den einen oder anderen Foto- oder Autogrammwunsch.

Fünf Spielformen auf dem Eis

Auf dem Eis duellierten sich derweil zwei gemischte Teams aus Münchner und Tölzer Löwen  in fünf verschiedenen Trainingsspielen. Gestartet wurde mit einer Art Staffellauf, es folge ein klassisches Penaltyschießen und dann ein Spiel “drei gegen Null”. Nach einer Runde Fußball-Eishockey – die Chance für die Löwenprofis, den Tölzern Paroli zu bieten? – stellte ein echtes Eishockeyspiel den Höhepunkt der Veranstaltung dar.

 

14 Fußball-Löwen auf Schlittschuhen

Für die weiß-blauen Löwen schlüpften Pressesprecher Rainer Kmeth, Athletiktrainer Jörg Mikolait, Fanbetreuer Felix Hiller, die beiden Physiotherapeuten Nick Wurian und Stefan Müller, Ex-Spieler Stefan Lex, sowie aus dem aktuellen Kader Moritz Bangerter, Tim Kloss, Julius Schmid (natürlich als Goalie), sowie Marlon Frey, Kilian Ludewig, Fabian Greilinger, Moris Schröter und Fynn Lakenmacher in die Montur. Nach dem Training verriet das Nordlicht, dass er für ein tägliches Anlegen der ganzen Ausrüstung niemals die Geduld aufbringen könnte und froh sei, kein Eishockeyspieler zu sein. Auch eine Erkenntnis.

 

Freundschatliche Gespräche am Rande

Angeleitet wurde das Training, bei dem die fachfremden Gäste durchaus eine gute Figur machten, vom Coach des ECT, Alex Kammerer. Speziell der dritte 1860-Torwart Julius Schmid hatte es dem 130fachen DEB-Nationalspieler angetan: “Du kannst gleich da bleiben, Dich können wir brauchen,” rief er ihm augenzwinkernd zu. Die lockere und freundschaftliche Atmosphäre war auch an der Bande zu spüren, wo sich Spieler, Funktionäre und Medienvertreter quasi interdisziplinär austauschen konnten. Aus München waren natürlich beide Geschäftsführer mit angereist und führten Gespräche mit den Kollegen aus dem bayerischen Oberland.

Worum geht’s eigentlich?

Die Motivation für diese Kooperation, die – wie kann es bei 1860 auch anders sein – im Umfeld direkt nach der Bekanntgabe bereits vereinzelt kritisiert bzw. zumindest in ihrer Sinnhaftigkeit in Frage gestellt wurde, diktierte Fabian Schlager, der Geschäftsführer der Tölzer Löwen den anwesenden Journalisten in die Mikrofone: „Unser Ziel ist, Eishockey und Fußball zu kombinieren. Beide Klubs haben Nachwuchsleistungszentren. Gerade in der Förderung von Talenten wollen wir uns unterstützen. Dabei überlegen wir, welche Bereiche wir verbinden können.“ Im Kern geht es also um die Förderung des für beide Vereine so wichtigen Löwennachwuchses. Kann daran etwas falsch sein?

 

Eine Bildergalerie mit weiteren Eindrücken von der Veranstaltung findet Ihr heute im Laufe des Tages hier bei sechzger.de Außerdem haben wir auf unserem Youtube-Kanal zwei Filme vom Geschehen auf dem Eis hochgeladen. Klickt Euch rein.

 

11Freunde berichtet über Gesellschafterstreit beim TSV 1860

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Tsv 1860 Dynamo Dresden Westkurve 4

In Sachen Vereinspolitik ist es beim TSV 1860 München zuletzt vergleichsweise ruhig geblieben. Das dürfte vor allem an den sportlichen Leistungen liegen, die Löwen haben sich in den vergangenen Wochen deutlich von der Abstiegszone distanziert. In den letzten Tagen mehrten sich nun die Berichte über vereinspolitische Themen wieder. Das überregionale Fußball-Magazin 11Freunde hat einen Artikel veröffentlicht, der sich ausführlich mit den Geschehnissen an der Grünwalder Straße abseits des Platzes beschäftigt.

11Freunde berichtet über Zwist zwischen Ismaik und e.V.

“Sechzig ist eine Mahnung an alle, die glauben, dass ihr Verein nach Abschaffung der 50+1-Regel in eine glorreiche Zukunft startet” schreibt 11Freunde-Autor Tim Jürgens gegen Ende seines Artikels “Die Hölle der Löwen”. Darin unterhält er sich neben Vereinsvertretern auch mit dem Vorsänger Domi Siegel, der für die aktive Fanszene spricht. Ein Statement der HAM-Statthalter oder Personen aus diesem Umkreis erhielt das Magazin hingegen nicht. Gründe dafür seien gewesen, dass Angst vor falsch wiedergegebenen Zitaten bestand oder die Anfragen wurden schlicht und ergreifend nicht beantwortet.

Thematisiert wird unter anderem die Initiative “Freiheit für Sechzig”, die für einen TSV 1860 München ohne den Jordanier kämpfen möchte. “Hasan Ismaik spielt mit 1860 wie mit einer xBox – mal hat er Lust, sich damit zu beschäftigen, dann schmeißt er den Schaltknüppel in die Ecke und kümmert sich monatelang gar nicht darum” sagt Domi Siegel gegenüber 11Freunde. Der Protest entstand dabei zwar aus der aktiven Fanszene heraus, soll jedoch nach und nach auf breitere Beine gestellt werden. So hoffen die Initiatoren auf eine breite Zustimmung unter den Löwenfans. Bislang fällt “Freiheit für Sechzig” vor allem bei Spielen der Löwen im Stadion auf – mit eigens angefertigten Zaun- und Schwenkfahnen. Häufig werden auch Spruchbänder zu der Thematik präsentiert.

Entlassung von Köllner als Knackpunkt

Darüber hinaus skizziert der Artikel, der bislang nur in der Printausgabe von 11Freunde erschienen ist, noch einmal den Streit zwischen den Ismaik-Vertretern und dem e.V. Als Startpunkt der neuerlichen Eskalation macht das Magazin die Entlassung von Michael Köllner aus. Später folgte Günther Gorenzel, er floh entnervt und ausgelaugt nach Klagenfurt in die österreichische Bundesliga. Auf Köllner folgte bekanntlich Maurizio Jacobacci – aufgrund fehlender Anfrage zur Zustimmung kassierten die Geschäftsführer Gorenzel und Pfeifer eine Abmahnung. Es ist mittlerweile nur ein kleines Detail in einem komplizierten Puzzle, das sich Sechzig München nennt.

Zu Wort kommen neben Präsident Robert Reisinger auch die Verwaltungsräte Sebastian Seeböck und Nicolai Walch. Es geht noch einmal um viele verschiedene Themen: der Rücktritt Reisingers aus dem Aufsichtsrat, die Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik vor allem bezüglich der Freigabe von Budgets oder den Transfersommer. So haben Saki Stimoniaris und Anthony Power laut dem Bericht aktiv am Kader für die 3.Liga mitgearbeitet. Das Lesen des Artikels lohnt sich also in jedem Fall noch einmal – allein schon, um einen Überblick über die vielen Ereignisse an der Grünwalder Straße zu gewinnen.

Das Fußball-Magazin 11Freunde gibt es in jedem gut sortierten Zeitschriftenladen oder online als Digital-Ausgabe.

Bild: CR-Fotos

Ex-Vizepräsident Sitzberger erhebt erneut schwere Vorwürfe

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Hans Sitzberger TSV 1860 Vizepräsident

Ob das Timing Zufall ist? Oder die Wahl des Mediums? Hans Sitzberger, der ehemalige Vizepräsident des TSV 1860, erhebt in der AZ pünktlich zum Ablauf der Bewerbungsfrist für den Verwaltungsrat schwere Vorwürfe gegen die aktuellen Mitglieder des Gremiums und Präsident Robert Reisinger.

Ex-Vizepräsident Sitzberger erhebt schwere Vorwürfe

Natürlich sei er den Löwen nach wie vor verbunden und verfolge das Geschehen beim TSV 1860, so der 71-Jährige. Deswegen sei es ihm wichtig, “auf manche Dinge ein wenig Licht zu werfen, damit die Mitglieder die Chance haben, sich vor der Versammlung im Juni eine informierte und faktenbasierte Meinung zu bilden.”

In der Folge holt Sitzberger zum Rundumschlag gegen den Verwaltungsrat und Präsident Robert Reisinger aus:

“Wir haben mehrfach versucht, über Aussprachen wieder zueinanderzufinden, doch leider erfolglos. Gleich beim ersten Termin endete die Aussprache damit, dass der Präsident nach wenigen Sekunden laut wurde und den Raum verließ. Ich wurde in dieser Zeit viel gedemütigt, ich wurde angeschrien, ich wurde beschimpft und beleidigt, sowohl persönlich als auch schriftlich in WhatsApp-Nachrichten oder per Email, ich wurde am Telefon gesperrt, der Präsident ist aus unseren für die Kommunikation genutzten Gruppen ausgetreten.”

Expliziter Mobbingvorwurf gegen Reisinger

Auch am Verwaltungsrat ließ der ehemalige Vizepräsident kein gutes Haar:

“Der Verwaltungsrat, der ja laut Satzung das Kontrollgremium des Präsidiums ist, hatte zu all diesen Ereignissen eine sehr vorgefertigte Meinung und die war, dass ich all das und das Verhalten des Präsidenten entweder so hinnehmen oder eben zurücktreten kann. Der Verwaltungsrat steht bedingungslos hinter dem Präsidenten, sogar wenn er seinen Vizepräsidenten mobbt, weil der eine eigene Meinung hat. Da ich mich nicht so leicht unterkriegen lasse, vor allem nicht, wenn es um meinen Verein geht, bin ich erst einmal nicht zurückgetreten. Erst dann kamen plötzlich die Vorwürfe des Verwaltungsrates gegen mich hoch.”

Keine Entlastung des Präsidenten

Dem Vorwurf des Verwaltungsrats, Sitzberger habe den Aufsichtsrat und Präsident Robert Reisinger in einer Gesellschafterversammlung Ende November 2023 nicht entlastet, entgegnet er:

“Es ist richtig, dass ich den Aufsichtsrat nicht entlastet habe. Ich hatte aufgrund der Situation keinerlei Informationen darüber, was im Aufsichtsrat besprochen und beschlossen worden war. In der Regel ist der Aufsichtsrat vor einer Entlastung dazu verpflichtet, einen sogenannten Rechenschaftsbericht abzulegen, basierend darauf findet dann die Entlastung statt.”

Fakt ist jedoch, dass Sitzberger den Aufsichtsrat, u.a. die Vertreter der HAM, sehr wohl größtenteils entlastet hat. Robert Reisinger wurde seitens Sitzberger hingegen nicht entlastet, wie dem Sitzungsprotokoll des Notars, das im Handelsregister veröffentlicht wurde, zu entnehmen ist.

Sechzig um Sieben: Nimmt der Wahlkampf Schwung auf?

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Die 11Freunde berichten über den TSV 1860 München, außerdem erscheint in der Abendzeitung ein Interview mit Hans Sitzberger. Saki Stimoniaris reagiert derweil nicht auf mehrere Anfragen von sechzger.de, nachdem zuvor bereits ein Interview vereinbart wurde. Der Wahlkampf bei den Löwen nimmt Schwung auf und dürfte die nächsten Monate die Berichte rund um die Grünwalder Straße immer wieder dominieren.

sechzger.de Talk Folge 149 online

Die nächste Podcast-Ausgabe ist online, darin wird vor allem die Heimniederlage gegen Preußen Münster in aller Ausführlichkeit besprochen. Christian empfängt dazu seine Gäste Jan, Thomas und Bernd. Thematisch behandeln die vier zudem noch die möglichen Absteiger aus der 3.Liga sowie einen Hörerbrief mit einer interessanten Beobachtung.

Wahlkampf, Teil 1: Kandidiert Stimoniaris für den Verwaltungsrat?

Heute endet die Frist, bis zu der Kandidaturen für die kommende Mitgliederversammlung möglich sind. Am spannendsten dürfte dabei das Gremium Verwaltungsrat sein, der in letzter Zeit immer mehr in den Fokus der Berichterstattung gerückt ist. Ein Kandidat, der seine Bewerbungsunterlagen möglicherweise bereits eingereicht hat, ist Saki Stimoniaris. Der Statthalter von Hasan Ismaik ist aktuell Mitglied im Beirat sowie Aufsichtsratsvorsitzender in der KGaA. Er hatte bereits letztes Jahr seine Kandidatur für den Verwaltungsrat angekündigt. Auf mehrfache Anfrage von sechzger.de hinsichtlich eines möglichen Interessenkonflikts reagierte Stimoniaris unterdessen nicht.

11Freunde berichtet ausführlich über die Löwen

Das Fußball-Magazin 11Freunde hat in seiner aktuellen Print-Ausgabe ausführlich über den TSV 1860 München berichtet. Im Fokus des Berichts sind dabei die Streitigkeiten zwischen Hasan Ismaik und dem e.V. Als Startschuss der neuerlichen Eskalation macht das Magazin die Entlassung von Michael Köllner verantwortlich. Im Laufe des Tages folgt bei sechzger.de noch ein ausführlicherer Bericht zu dem Artikel. Eine Kaufempfehlung für die aktuelle 11Freunde-Ausgabe kann natürlich auch ausgesprochen werden.

Wahlkampf, Teil 2? Hans Sitzberger mit schweren Vorwürfen im Interview

Wie bereits erwähnt endet die Frist für mögliche Kandidaturen mit dem heutigen Tage. Ist es da ein Zufall, dass sich Vize-Präsident Hans Sitzberger einen Tag vorher mit schweren Vorwürfen in einem Interview mit der Abendzeitung äußert? Im ersten von insgesamt zwei Teilen spricht er dabei von Mobbing durch Präsident Robert Reisinger und erhebt auch sonst viele weitere Vorwürfe vor allem in Richtung Reisinger. Seine Entscheidung zum Rücktritt sieht er dennoch als richtig an – allerdings weil eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen sei. Etwas kurios mutet die Erwähnung von Heinz Schmidt in diesem Zusammenhang an, der bekanntlich aus ganz anderen Gründen sein Amt niederlegen wird.

Eins steht fest: es dürfte spannend bleiben beim Wahlkampf rund um die Löwen. Heute möchte das BündnisZukunft 1860 gerüchteweise mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gehen.

TSV 1860 zu Gast bei den Tölzer Löwen

Unbeeindruckt davon waren die Profis gestern beim bereits angekündigten Besuch bei den Tölzer Löwen in der Eishalle zu Gast. sechzger.de war mit gleich zwei Vertretern vor Ort und wird im Laufe der Woche von der Veranstaltung berichten. Unter anderem konnte auch das ein oder andere Interview geführt werden – man darf also gespannt sein!

Stichtag naht: Kandidieren Stimoniaris & Co für Verwaltungsrat?

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Saki Stimoniaris Tsv 1860

Am morgigen Mittwoch (20.03.) ist der Stichtag für die Nominierung der Kandidaten für die bevorstehende Wahl des Verwaltungsrats. Vom Bündnis Zukunft 1860 hat Alexander Hofmann bereits angedeutet, antreten zu wollen, während Martin Hagen auf eine Kandidatur verzichtet. Der Aufsichtsratsvorsitzende der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, Saki Stimoniaris, hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, als Verwaltungsrat des e.V. zu kandidieren – birgt dies einen Interessenkonflikt?

Kandidieren Stimoniaris & Co für Verwaltungsrat?

Bei der bevorstehenden Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. stehen unter anderem wieder Verwaltungsratswahlen an. Das 9-köpfige Gremium wird erneut für eine Amtsdauer von drei Jahren aus dem Kreise der anwesenden Mitglieder gewählt. Mit dem neuen Vizepräsidenten Norbert Steppe ist ein Mitglied bereits aus dem bestehenden Verwaltungsrat ausgeschieden.

Über offizielle Kandidaturen ist abgesehen von Alexander Hofmann noch nicht viel bekannt, außer dass KGaA-Aufsichtsratsvorsitzender Saki Stimoniaris für das Gremium kandidieren will.

Stimoniaris war bereits fünf Monate im Verwaltungsrat

Ein Posten im Verwaltungsrat wäre kein Neuland für Stimoniaris. Bereits im Juli 2017 wurde er nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga in dieses Gremum gewählt, um im Dezember desselben Jahres nach ca. fünf Monaten wieder zurückzutreten.

In seiner Amtszeit soll Stimoniaris vor allem durch Abwesenheit in Gremiensitzungen aufgefallen sein. Die Gründe seines Rücktritts wurden von ihm nur nebulös angedeutet: „Diese Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, jedoch ist dieser Schritt für mich unumgänglich“, schrieb er in einer Mitteilung, ohne dabei konkret zu werden.

Seit 2019 Aufsichtsratsvorsitzender

Am 17.04.2019 berichtete die WELT, dass Stimoniaris zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gewählt worden sei. Als Vertreter Ismaiks war er seit Januar 2018 Teil dieses Gremiums.

Ismaik selbst hatte ihn bereits im November 2017, also noch während seiner Amtszeit im Verwaltungsrat, mutmaßlich angekündigt: „Dass es mir um 1860 sehr ernst ist, beweist allein die Tatsache, dass ich seit Monaten mit einer herausragenden Münchner Persönlichkeit in sehr guten Gesprächen bin. Ich hoffe, dass wir demnächst Vollzug melden und mit dieser Person einen Neuanfang zum Wohle des TSV 1860 starten können”

Stimoniaris war also innerhalb eines Monats vom Funktionär und Vertreter des Muttervereins zum Statthalter des Hauptgesellschafters der KGaA geworden. Aufgrund der teilweise grundverschiedenen Ansichten der Gesellschafter (insbesondere, jedoch nicht abschließend in der Frage 50+1) kann Stimoniaris’ Funktionswechsel durchaus als Kehrtwende bezeichnet werden.

Birgt Stimoniaris’ Kandidatur einen Interessenkonflikt?

Angenommen Stimoniaris würde dieses Jahr in den Verwaltungsrat gewählt werden, müsste er nun zwei – derzeit – nicht vereinbare Positionen ausfüllen. Einerseits wäre er als gewählter Vereinsfunktionär verpflichtet, die Interessen des Vereins zu vertreten, zu wahren und zu verteidigen. Dies würde insbesondere den Erhalt und die Unantastbarkeit der 50+1 Regel im Konstrukt 1860 bedeuten. Jedoch auch Nachdruck in der Turnhallenproblematik sowie der Situation der Plätze für die Nachwuchsmannschaften stünde ab sofort auf Stimoniaris’ To-do-Liste.

Andererseits wäre er als von Ismaik abgestellter Vertreter verpflichtet, dessen Interessen zu verfolgen. Diese beinhalten u.a. die Hinwegsetzung über die 50+1-Regel (Befangenheits-Einwürfe Ismaiks gegen den Beschluss der DFL sowie seine Interview-Aussagen in der WELT lassen dem objektiven Betrachter keinen anderen Schluss zu), die Blockade des (vertraglich geschuldeten!) Turnhallenbaus sowie die (ebenfalls vertraglich verpflichtende) Instandhaltung und Instandsetzung der Trainingsplätze sowie der sonstigen Infrastruktur des NLZ.

Zudem wäre da noch der Fanshop-Streit. Die TSV 1860 Merchandising GmbH, die ebenfalls Ismaik gehört, plagiierte in der Vergangenheit Designs vom Fanshop des e.V. und der aktiven Fanszene. Zudem hat die KGaA gegen die Eintragung der “Wir sind der Verein”-Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt Widerspruch eingelegt. Wie würde sich Stimoniaris hier positionieren?

Ob er bei der Ankündigung seiner Kandidatur außer Acht gelassen hat, dass die Bekleidung beider Ämter in Personalunion mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Interessenkonflikt darstellen dürfte?

Interview: Zusage und Rückzieher

sechzger.de hat Saki Stimoniaris bereits am 10.01. um ein Interview zu dieser Thematik gebeten und zunächst eine Zusage des ehemaligen MAN-Betriebsratsvorsitzenden erhalten. Selbst nach Zusendung des kompletten Fragebogens schien das Interview realisierbar, ehe am 15.01. der Rückzieher folgte:

“Nachdem wir unseren Fokus in den nächsten Wochen komplett auf den Sport richten, muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich aktuell nicht für ein Interview zur Verfügung stehe. Ich werde aber – sobald wir wieder auf Kurs sind – auf Sie zurückkommen.”

Angesichts der damals prekären sportlichen Situation durchaus verständlich und in gewisser Weise nachvollziehbar.

Unbeantwortete Fragen zur Kandidatur

Weniger nachvollziehbar ist unseres Erachtens nach jedoch, dass auf weitere Nachfragen durch sechzger.de am 29.01. und 13.02, also nach einigen erfolgreichen Wochen unter Argirios Giannikis, keinerlei Antwort mehr durch Saki Stimoniaris erfolgte. Ob dies an den doch recht spezifischen Fragen an den potentiellen Verwaltungsratskandidaten liegt?

Hier der komplette Fragebogen im Wortlaut:

  • Beabsichtigen Sie weiterhin, bei der Mitgliederversammlung 2024 für den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. zu kandidieren?
  • Worin liegt Ihre Motivation, für den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. zu kandideren?
  • Sie waren bereits einmal Mitglied im Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. und schieden auf eigenen Wunsch vorzeitig aus. Wieso möchten Sie erneut antreten?
  • Was würden Sie anpacken, wenn Sie in den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. gewählt würden?
  • Sollten Sie in den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. gewählt werden, was würden Sie im Vergleich zu Ihrer letzten Teilamtszeit anders machen?
  • Wie würden Sie im Fall einer Wahl in den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. in Ihren beiden Funktionen (Aufsichtsratsvorsitzender der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA und Verwaltungsratsmitglied) die jeweiligen Interessen der Organe, denen Sie gegenüber verpflichtet sind, vertreten und wie würden Sie im Falle eines Interessenskonflikts zwischen den beiden Gesellschaftern der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA agieren?
  • Der Verwaltungsrat kümmert sich in erster Linie um Vereinsbelange. Wie möchten Sie Ihre Erfahrung und Kompetenzen einbringen, um einen Mehrwert für die Abteilungen, den Gesamtverein, die Jugend des e.V. zu schaffen und bspw. das Turnhallenvorhaben voranzutreiben?
  • Als Vereinsmitglied sind und als Vereinsorgan wären Sie laut Vereinssatzung den Ligastatuten von DFB und DFL unterworfen, darunter fällt auch die 50+1-Regel. Ihr Entsender in den Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KgaA hat in der Vergangenheit Entscheidungen zur Manifestierung von 50+1 durch Rechtsbehelfe hinausgezögert und kündigte sogar einst eine Klage gegen die Regel an. Welche Position würden und müssten Sie Ihrer Ansicht nach als Vereinsfunktionär und gleichzeitig Aufsichtsratsorgan der Tochtergesellschaft hier einnehmen, insbesondere, wenn zwischen den Gesellschaftern der Profifußballgesellschaft Uneinigkeit herrscht?

Wahlausschuss prüft Interessenskonflikte

Ob Saki Stimoniaris nun tatsächlich als Kandidat für die Wahl zum Verwaltungsrat antritt, ist sechzger.de zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht bekannt. Auf entsprechende Nachfrage beim Wahlausschuss des TSV 1860 äußerte sich das Gremium wie folgt:

“Der Wahlausschuss des TSV München von 1860 e.V. gibt grundsätzlich keine Auskunft zu laufenden Bewerbungsverfahren für Kandidaturen im Verein, die in seine Zuständigkeit fallen. Hinsichtlich Ihrer konkreten Frage bezüglich Interessenkonflikten können wir mitteilen, dass die Identifizierung und Bewertung möglicher Interessenkonflikte bei Kandidaturen vom Prüfungsumfang des Wahlausschusses umfasst ist.”

Man darf gespannt sein, welche Kandidaten sich bei der Mitgliederversammlung tatsächlich zur Wahl stellen werden.

sechzger.de Talk 149: Münster, Hörerbrief, Abstiegskampf

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Nach der Niederlage des TSV 1860 München gegen Preußen Münster – es ist die dritte in Folge für die Löwen – spricht Christian mit seinen Gästen Thomas, Jan und Bernd in Ausgabe 149 vom sechzger.de Talk über das vergangene Heimspiel im Grünwalder Stadion. Außerdem blicken sie zusammen auf einen Hörerbrief, der uns erreicht hat. Und man spricht – nachdem es letzte Woche um den Aufstieg ging – die möglichen Absteiger aus der 3 .Liga. Der Hallesche FC, der MSV Duisburg, Waldhof Mannheim und Arminia Bielefeld werden (wohl ziemlich sicher) zwei der vier Absteiger-Plätze unter sich ausmachen – und Freiburg II und Lübeck in die Regionalligen begleiten.

Dritte Niederlage in Serie: TSV 1860 – Münster 1:2

Bernd will es nicht an den drei Ausfällen (Verlaat, Reinthaler, Starke), die Löwencoach Argirios Giannikis ersetzen musste, festmachen. Aber die dritte Niederlage der Löwen in Serie gegen die Preußen aus Münster war von den drei Pleiten gegen Spitzenteams der Liga die schwächste Leistung. Unsere vier Protagonisten waren – natürlich – am Samstag Nachmittag auf Giesings Höhen dabei und mussten – zumindest zwei von ihnen – dem starken Regen trotzen. Die unvermeidliche Kulinarik deckt diesmal Thomas ab. Rund um das U15-Derby am Samstag Vormittag genoss er einen Rollbraten im Löwenstüberl.

Haben die Löwen ein Mentaliätsproblem?

Wir freuen uns sehr über aktive Zuhörer und -seher, die sich an unserem sechzger.de Talk beteiligen. Löwenfan Simon aus Hessen hat dies getan und neben dem Lob für unsere Arbeit (Danke Dir!) die Frage aufgeworfen, ob wir “ein Mentalitätsproblem im Verein haben, welches sich trotz wechselnder Trainer und Spieler weiterträgt?” Hintergrund der Überlegungen: Über zwei Jahre ist es schon her, dass die Löwenprofis einen Rückstand in einen Sieg umdrehen konnten. Es war zwar nicht die Partie in Zwickau, sondern das nächste Spiel, wie Moderator Christian aufklärt, aber an der verdammt langen Zeit ohne ein gedrehtes Spiel änder das nichts. Die Talk-Teilnehmer diskutieren, woran das liegen mag.

Abstiegskandidaten in der 3. Liga

Letzte Woche haben wir in Folge einer Umfrage auf sechzger.de diskutiert, welche der aktuellen Spitzenteams im Mai die 3. Liga wohl in Richtung Zweitklassigkeit verlassen werden. Diesmal blicken wir in der Tabelle nach ganz unten. Die entsprechende Umfrage haben wir diesmal aber nicht vorgeschaltet. Bernd, Jan, Thomas und Christian geben ihre Einschätzung aber schon mal ab. Und das mit der Umfrage holen wir nach. Versprochen!

Der sechzger.de Talk 149 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Sechzig um sieben: Die Niederlage gegen Münster in der TAKTIKTAFEL

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Nach acht Spielen ohne Niederlage wartet der TSV 1860 München mittlerweile seit drei Begegnungen auf einen Sieg. Warum die Löwen eine Niederlage gegen Münster kassierten, hat Bernd Winninger wie immer in der TAKTIKTAFEL analysiert.

Die Niederlage gegen Münster in der Taktiktafel unter der Lupe

Es war der dritte Top-Gegner in Folge für 1860. Und auch im dritten Anlauf gab es für die Löwen nichts zu holen. Die Gründe für die verdiente Niederlage gegen Preußen Münster sieht Bernd Winninger in mehreren Faktoren. In der TAKTIKTAFEL führt Bernd aus, dass die Aggressivität gegen den Ball nicht ausreichend war, um mindestens einen Punkt gegen ein Top-Team wie Münster zu holen. Gepaart mit fehlender “Giftigkeit” und verbesserungswürdiger Effektivität in der Offensive musste man sich nicht über die Niederlage gegen die Gäste aus Münster wundern.

Die Löwen-Ergebnisse vom Wochenende

Alle vier Herrenmannschaften von 1860 verloren ihre Spiele, von den Profis über die U21 bis zur Dritten und Vierten gab es für die Löwenmannschaften nichts zu holen. Immerhin konnten die NLZ-Mannschaften das Derby-Wochenende gegen die Nachbarn aus der Seitenstraße ausgeglichen gestalten. Die U15 spielte unentschieden, die U13 verlor, aber die U14 konnte auswärts gewinnen. Verlass war mal wiedere auf die Löwinnen: die U17 gewann, die Zweite spielte unentschieden und die Erste gewann ihr Spiel am Wochenende. Aller Ergebnisse findet Ihr hier.

Sechzger.de Talk 149 geht online

Nicht ganz so viel zu diskutieren über unseren TSV 1860 München gibt es diese Woche. Grund ist die Länderspielpause. weswegen der Ausblick auf das nächste Löwenspiel entfällt. Aber Moderator Christian und seine Gäste Bernd, Jan und Thomas haben trotzdem genug zu diskutieren. Denn neben der Niederlage gegen Münster werden ein Hörerbrief und der Abstiegskampf in der dritten Liga thematisiert. Ob die Teilnehmer 1860 noch oder wieder als Teil des Absteigskampf sehen, könnt Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen nachhören, zum Beispiel bei:

News aus der dritten Liga

Hasenhüttl beendet Karriere

Patrick Hasenhüttl muss verletzungsbedingt seine Karriere bereits im Alter von 26 Jahren beenden. Wie der Hallesche FC gestern bekannt gab, wurde der Vertrag mit Hasenhüttl gestern aufgelöst.

Ehlers für zwei Spiele gesperrt

Nach seiner Notbremse im Spiel gegen den SSV Ulm muss Justin Ehlers zwei Mal zuschauen. Der Dresdner Verteidiger stoppte Ulms Stürmer Scienza mit einem Trikotzupfer bei einem Alleingang auf das Dresdener Tor.

Saarbrücken will Goalie Schreiber halten

Saarbrückens Torwart Tim Schreiber ist bis Saisonende von Red Bull Leipzig geliehen. Der FCS möchte den 21-jährigen Keeper gerne halten, was sich nicht so einfach darstellt, da Schreibers Vertrag in Leipzig im Juni 2025 endet und somit eine Verlängerung der Leihe aktuell nicht möglich ist.

Damit geht Ihr wieder bestens informiert in den Dienstag. Sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag.