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Max Reinthaler zum TSV 1860, er verstärkt die Defensive

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Max Reinthaler Tsv 1860

In Wiesbaden letzte Saison mit 30 Einsätzen Stammspieler, nun dort auf dem Abstellgleis gelandet, wechselt Max Reinthaler zum TSV 1860 München. Was dürfen wir Fans vom 1,93 großen Südtiroler erwarten?

Max Reinthaler wechselt zum TSV 1860. Er verstärkt als zweiter Neuzugang am heutigen Tag die Abwehr der Löwen. Großartig vorstellen braucht man den Spieler, der bisher 94 Mal in der 3. Liga auflief, denke ich nicht.

Aber ein Paar technische Daten können sicher nicht schaden. Der robuste Innenverteidiger ist quasi der Prototyp eines Spielers auf dieser Position. Seine statistischen Werte für Liga 3 sind in den für seine Position wichtigen Kategorien exorbitant.

Er gewinnt knapp 70 Prozent seiner direkten Zweikämpfe. Reinthaler sucht überdurchschnittlich oft Kopfballduelle und entscheidet diese dann im Normalfall auch für sich. Eine saisonübergreifende Passgenauigkeit von nahezu 84 Prozent zeigt uns auch, dass er weiß, was er mit der Kugel anfangen soll.

Als Spieler, der sich auch gegen anpressende Stürmer häufiger durchsetzen kann als dass er da das Nachsehen hat, sollte er in solchen Situationen im Aufbau auch eine gewichtige Rolle spielen können.

Reinthaler wird mit seiner Kopfballstärke sicherlich nicht nur in der Defensive für Aufmerksamkeit sorgen. Bei strafraumnahen Standards wird der hünenhafte Südtiroler sicherlich auch eine tragende Rolle spielen.

Ich halte den gebürtigen Bozener für einen Top-Neuzugang für die im Ligavergleich eh schon recht stabile Defensive des TSV 1860, die nach Gegentoren gerechnet auf dem fünften Platz rangiert. Reinthaler wird mit seiner Präsenz im eigenen letzten Drittel die Qualität der Löwen dort noch einmal gehörig verbessern. Der 28-Jährige, dem natürlich die Spielpraxis fehlt, kommt hoffentlich schnell in Tritt und knüpft dann an seine bisherigen Leistungen in Liga 3 an.

Herzlich willkommen und viel Erfolg in Giesing, Max Reinthaler!

Datenquelle: Wyscout

Abdenego Nankishi zum TSV 1860, ein Blick auf den Stürmer

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Nankishi 1860

Abdenego Nankishi ergänzt ab sofort den Sturm des TSV 1860 München. Der gelernte Mittelstürmer ist 21 Jahre alt, gebürtig aus Bremerhaven und kommt von Heracles Almelo aus der Niederländischen Eredivisie leihweise nach Giesing. Was dürfen wir von dem im Profibereich hauptsächlich auf den Flügeln eingesetzten Offensivspieler erwarten?

Abdenego Nankishi, der neue Stürmer des TSV 1860 wurde in der Jugend des SV Werder Bremen ausgebildet. Er spielte die letzten eineinhalb Jahre für Almelo, wo er vergangene Saison in der Keuken Kampioen Divisie, der zweiten Liga der Niederlande, mit seiner Mannschaft den Aufstieg feiern durfte. Zudem hat er in der Saison 21/22 auch schon für Werder Bremen in der zweiten Bundesliga sechs Spiele bestritten.

In diesen Spielzeiten war Nankishi allerdings lediglich Ergänzungsspieler in seinen Vereinen. Vergangene Saison musste er sich hinter Spielern wie Emil Hansson, Nikolai Laursen (beide 16 Treffer) und Samuel Armenteros (17 Treffer) einreihen. Diese Saison wurden ihm in den Niederlanden der aus Stuttgart nach Almelo verliehene Mohammed Sakoh und Mario Engels, der aus Tokio kam, zusätzlich zu Hansson vor die Nase gesetzt.

Die Einsatzzeiten dürften seinem Stammverein Bremen, von wo er nach Almelo verliehen worden war, nicht ausreichend gewesen sein, sodass man sich nun von der Leihe zu unseren Sechzgern hinsichtlich Einsatzzeiten und seiner Entwicklung mehr erwartet.

Worauf können wir uns freuen?

Nankishi ist 1,78 m groß, schnell, technisch sehr gut veranlagt, wartet mit einer für einen Stürmer hohen Passgenauigkeit und exzellenten Werten bei Flanken auf. Er ist auf allen Positionen im Sturm sowie auf beiden Flügeln im Mittelfeld einsetzbar. Auch gegen den Ball zeigt er sich den Statistiken nach äußerst einsatzfreudig und zudem sehr erfolgreich. Bei seiner Größe hat er naturgemäß leichte Nachteile in Kopfballduellen. Statistisch gesehen schießt er, wenn wir den xG wert als Grundlage nehmen, doppelt so viele Tore wie er der Qualität der Chancen nach sollte.

Ich bin von der Personalie etwas überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass ein bereits verliehener Spieler direkt weiterverliehen wird. Aber aufgrund der geringen Einsatzzeiten des talentierten Stürmers in den Niederlanden, ist dieser Schritt des SV Werder durchaus nachzuvollziehen. Wenn alles passt und er gut in der Mannschaft aufgenommen wird, ist Abdenego Nakishi möglicherweise ein Glücksgriff für den TSV 1860.

Herzlich Willkommen beim TSV 1860 München, Abdenego Nankishi!

Datenquelle: Wyscout

Bild-Zeitung: Serhat Güler soll zum TSV 1860 wechseln

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Kommt Serhat Güler als dritter Neuzugang zum TSV 1860? Das spekuliert die BILD.

Bild: Serhat Güler soll zum TSV 1860 wechseln

Das Blatt schreibt in seinem Artikel “Drei auf einen Streich für die Drittliga-Löwen“: Von Zweitligist Hansa Rostock soll Serhat-Semih Güler (26) kommen. Der 1,81-Meter-Mann kommt diese Saison auf zehn Einsätze, kein Tor. Der Stürmer kommt aus der Jugend von Leverkusen, spielte unter anderem bei Viktoria Köln und SV Wuppertal.

Die beiden anderen Namen, die die Bild nannte, sind bereits verkündet: Reinthaler und Nankishi verstärken ab sofort den TSV 1860.

Sechzger.de bleibt dran.

Nächster Neuzugang beim TSV 1860: Max Reinthaler kommt für die Defensive

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Max Reinthaler Tsv 1860

Mit Max Reinthaler hat der TSV 1860 einen Neuzugang für die Defensive präsentiert. Ob der Südtiroler auf Leihbasis oder fest verpflichtet zu den Löwen kommt, verriet der Club nicht. Er ist nach Abdenego Nankishi gleich der zweite Neuzugang, den Dr. Christian Werner heute präsentierte.

Reinthaler kommt – Die Meldung des TSV 1860 im Wortlaut

Der TSV 1860 München verstärkt sich mit Max Reinthaler. Der 28-jährige Südtiroler kommt vom SV Wehen Wiesbaden und wird bei den Löwen künftig mit der Rückennummer 16 auflaufen. Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

Geboren in Meran, machte Max Reinthaler seine ersten fußballerischen Schritte in der Heimat. Über die Stationen Bozener FC und FC Südtirol wechselte er zu Udinese Calcio. Die erste Station in Deutschland war der TSV Gersthofen, anschließend ging es für den Innenverteidiger in Richtung Norden ins schwedische Rydaholms und nur wenig später zum FC Augsburg. Über Rostock und Zwickau führte sein Weg schließlich in die hessische Landeshauptstadt. Max bringt die Erfahrung von 94 Spielen in der 3. Liga mit an die Grünwalder Straße.

„Max wird unserer Defensive zusätzliche Stabilität verleihen“, sagt Dr. Christian Werner, Geschäftsführer Sport des TSV 1860 München. „Mit seiner Erfahrung wird er uns sofort weiterhelfen, sowohl auf als auch neben dem Platz. Zudem erhalten wir durch ihn taktisch weitere Möglichkeiten und sind somit auch in diesem Mannschaftsteil für unsere Konkurrenten noch schwerer auszurechnen. Mein herzlicher Dank geht an den SV Wehen Wiesbaden und die Verantwortlichen für die angenehmen Gespräche und die hochprofessionelle Zusammenarbeit.“

„Ich durfte sowohl mit Augsburg II, als auch mit Hansa Rostock und dem FSV Zwickau im Grünwalder Stadion auflaufen“, sagt Max Reinthaler. „Leider waren die Ränge coronabedingt zweimal nur halb gefüllt. Ich freue mich sehr darauf, nun die volle Wucht des Stadions im Löwen-Trikot erleben zu dürfen.“

Titelbild: (c) TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA

Abdenego Nankishi wechselt auf Leihbasis zum TSV 1860

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Nankishi 1860

Kurz vor Ende der Transferphase haben sich die Löwen doch noch verstärkt. Vom SV Werder Bremen wechselt Abdenego Nankishi auf Leihbasis zum TSV 1860 München. Er wird die Nummer 14 auf dem Rücken tragen.

Abdenego Nankishi auf Leihbasis zum TSV 1860

Auf der Homepage der Löwen wird der 21-jährige Außenstürmer wie folgt vorgestellt:

Der Deutsch-Angolaner begann beim TV Loxstedt und wechselte 2014 in den Nachwuchs des SV Werder Bremen. In den Jahren von 2019 bis 2021 kam der gebürtige Bremerhavener zu Einsätzen in den deutschen U17, U19 und U20-Nationalmannschaften. Nach seinem Wechsel in den Herrenbereich kam Abdenego in sechs Spielen der 2. Bundesliga für den SV Werder Bremen zum Einsatz, unter anderem auch im prestigeträchtigen Nordderby gegen den Hamburger SV.

Im August 2022 wechselte er auf Leihbasis zu Heracles Almelo in die niederländische Keuken Kampioen Divisie und stieg am Saisonende als Meister in die Eredivisie auf. In der ersten niederländischen Liga erzielte er in der laufenden Saison in 10 Spielen drei Treffer und bereitete einen weiteren vor.

“Wir freuen uns, dass wir mit Abdenego einen hochinteressanten jungen Spieler nach München holen können und danken dem SV Werder Bremen für eine sehr unterstützende und professionelle Zusammenarbeit”, sagt Dr. Christian Werner, Geschäftsführer Sport des TSV 1860 München. “Abdenego hat eine extreme Durchsetzungsfähigkeit, einen tollen Charakter und ist durch seine Polyvalenz, seine Schnelligkeit und seinen Zug zum Tor eine absolute Bereicherung für den TSV 1860 München.”

“Die Löwen haben sich sehr um mich bemüht, daher habe ich mich zusammen mit meinem Berater und in Absprache mit Werder Bremen für einen Wechsel entschieden”, sagt Abdenego Nankishi. “Der TSV 1860 München ist ein klangvoller Name im deutschen Fußball. Ich freue mich auf das neue Umfeld und die Erfahrung in München. Durch den Wechsel erwarte ich für mich persönlich mehr Spielzeit und damit einen weiteren Entwicklungsschritt in meiner Laufbahn.”

Titelbild: (c) TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA

Stephan Tempel: Offener Brief an Hans Sitzberger

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Hans Sitzberger TSV 1860 Vizepräsident

Zu Beginn der Woche nahm sechzger.de Gründer Stephan Tempel an unserem Talk teil und äußerte sich dort bereits ausführlich zu vereinspolitischen Themen rund um den TSV 1860. Heute legt er mit einem offenen Brief an Vizepräsident Hans Sitzberger nach und legt darin nicht nur das moralische Dilemma dar, in dem er sich befindet – und wahrscheinlich nicht nur er…

Stephan Tempel: Offener Brief an Hans Sitzberger

Lieber Hans Sitzberger,

was in den letzten Tagen und Wochen geschehen ist, ist dramatisch. Anders kann man es nicht beschreiben.

Der Löwenfan – wie ich – steckt in einem Dilemma. Er mag Dich. Er schätzt Dich. Dich und alles was Du für unseren TSV getan hast.

Der Verwaltungsrat empfiehlt Deine Abwahl. Warum? Darüber wird viel spekuliert. Der Buschfunk läuft auch Hochtouren.

Martin Gräfer von der Bayerischen hat Dir bereits im Vorfeld sein Vertrauen ausgesprochen. Um kurz darauf einen unabhängigen Untersuchungsausschuss zu fordern. Um kurz danach noch einmal zu betonen, dass er auf jeden Fall hinter Dir steht.

Wofür er dann überhaupt seinen Untersuchungsausschuss braucht, bleibt sein Geheimnis. Ebenso, warum er dem Verwaltungsrat nicht traut. Die Frage konnte oder wollte er auch auf mehrmaliges Nachfragen nicht beantworten. Aber das ist ein anderes Thema.

Bekannte Gesichter im Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat ist das Gremium, welches sich gegen Dich ausgesprochen hat. Zugleich das Gremium, welches Dich seinerzeit als Vizepräsident vorgeschlagen hat.

Es besteht aus neun Leuten, die Namen kennt jeder oder kann sie nachlesen. Unternehmer. Rechtsanwalt. Eine Referentin der Stadt. Ein Stadtrat. Doktoren. Auch in diesem Gremium kenne ich viele Leute zum Teil schon über 20 Jahre – und schätze sie ebenfalls sehr. Du merkst vielleicht, in welchem Dilemma ich stecke.

Ich werde mir in deinem Fall kein Urteil erlauben, bevor alle Fakten auf dem Tisch liegen.  Das stünde meiner Meinung nach auch unserem Hauptsponsor gut zu Gesicht, aber das ist ein anderes Thema.

Dass sich jedoch neun Leute – die sich sicherlich der Sprengkraft in diesem Fall bewusst waren – gegen Dich ausgesprochen haben, macht mich zumindest einmal nachdenklich.

Vom Saulus zum Paulus?

Ebenfalls nachdenklich macht mich, aus welcher Ecke Du und der bereits genannte Hauptsponsor jede Menge Beifall bekommen.

Nämlich genau aus der Ecke, die Euch jahrelang in ein schlechtes Licht gerückt hat.

Hier unterscheiden sich übrigens beide Seiten markant: Du positionierst Dich seit Monaten gegen den Präsidenten und seine Entscheidungen. Dennoch wirst Du niemanden von deinen alten Weggefährten in diesem Lager finden, der ein schlechtes Wort über Dich sagt oder schreibt.

Bei denen, die Dich jetzt feiern, sah das in der Vergangenheit anders aus. Ich zitiere jetzt mal eben aus dem (etwas älteren) Kommentarbereich eines großen Blogs, der dich jetzt feiert. In Klammern dahinter immer die Anzahl der Zusprüche/Widersprüche:

“Der Sitzberger stottert sich da was vor, dass ist unbeschreiblich. Solche Funktionäre kannst alle vergessen, das wird nie was” (60/4)

“Der ist der gleiche Traumtänzer wie Goldzahn und Grinser” (57/5)

“Hugh. Das Fahnderl im Wind hat gesprochen” (60/8)

“Sitzberger stellt sich mit dem Kommentar die schlechtesten Noten aus und beweist seine absolut unfähigkeit” (46/9)

“Kann der Mann weder lesen, noch schreiben, noch hören? Ist er taub?” (51/11)

“mei der Sitzberger, dreht sich wie eine Fahne im Wind” (45/9)

“Zsammkehrer. Es gibt niemanden in diesem Verein, der eine Führungspersönlichkeit ist. Man muss sich schämen” (31/5)

“So ein blödes Geschwätz – der soll lieber zamkehrn, ggf versteht er davon ein wenig” (19/6)

“Das Fähnchen im Wind” (43/21)

“Für mich hat er sich endgültig zum peinlich, peinlicher, am peinlichsten Sitzberger gemacht” (46/20)

“Sitzberger ist auch so ein Wendehals. Kann mich noch gut erinnern, wie er in der AA Ismaik zur Begrüßung um den Hals fiel. Was für eine Ansammlung charakterloser Typen” (73/11).

“Was will der Sitzberger da? Hat 0 Ahnung vom Fußball” (37/10)

Diese Liste könnte man noch ewig weiterführen. Ähnliche Kommentare finden sich im Übrigen auch massig zu unserem Sponsor. Mit ähnlicher Sympathieverteilung.

Erst abgrundtiefe Ablehnung, jetzt nahezu Heldenstatus

Genau aus der Ecke bekommt ihr beide jetzt jede Menge Applaus. Von Leuten, die Euer Handeln, aber auch Euch persönlich in den letzten Jahren verspottet und angegriffen haben.

Trotz Deines großen Engagements FÜR den Verein, der vielen Zeit und dem vielen Geld, welches Du in die Löwen gesteckt hast, bist Du von diesen Leuten immer nur beschimpft worden.

Jetzt, wo Du Dich das erste Mal im Leben GEGEN etwas stellst – und somit auch gegen viele Leute, die Dir jahrelang loyal zur Seite standen und es auch jetzt noch tun – jetzt wirst Du von genau diesen Leuten gefeiert.

Ganz ehrlich: Das würde mir zu denken geben. Vielleicht noch mehr als die Handlung des Verwaltungsrates.

Egal wie es ausgeht: ich mag Dich trotzdem. Der Mensch steht und stand für mich schon immer über seinen (vereins-)politischen Ansichten. Sonst wäre es um mich rum eh sehr einsam. Am Ende vom Tag ist es ohnehin nur Fußball.

Ob man den jetzt als Hobby, Freizeit oder Lebensentwurf sieht: am liebsten hab ich dabei nette Leute um mich rum. Leute mit Charakter.

Wer mich über Jahre hinweg persönlich beleidigt und beschimpft hat, wird niemals mein Freund sein. Auch wenn wir zufällig irgendwann einmal die gleiche Meinung über die Ausrichtung unseres Vereines haben.

Da würde ich einfach mal drüber nachdenken.

Dir wünsche ich das gleiche wie unserem Verein: Nur das Beste für die Zukunft. Das ist ehrlich gemeint und kommt vom Herzen.

Stephan

Senioren B des TSV 1860 mit Remis beim SV Puchheim II

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TSV 1860 Senioren B SV Puchheim II

Der Ball rollt wieder bei den Senioren B und zum Jahresauftakt erreichte der TSV 1860 beim SV Puchheim II ein 1:1.

SV Puchheim II – TSV 1860 Senioren B 1:1

Auf dem Kunstrasenplatz des Sportzentrums Puchheim trafen sich am Dienstagabend der SV Puchheim II und die Senioren B der Löwen zu einem Testspiel. Bei äußerst unangenehmen äußeren Bedingungen gingen die Gastgeber in der 15. Minute durch Maros Knapik in Führung.

In der Folge musste der TSV 1860 also einem Rückstand hinterherlaufen, erkämpfte sich in der Schlussphase jedoch noch ein Remis. Ozan Torunoglu traf in der 81. Minute zum 1:1-Endstand.

Sechzig um Sieben: Keine Pause in Sachen Vereinspolitik

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Mittlerweile vergeht wohl kein Tag mehr, an dem keine neue Nachricht mit Sprengkraft rund um den TSV 1860 München und seine Vereinspolitik erscheint. Gestern war es ein Interview von Yahya Ismaik, in der er unter anderem schwere Vorwürfe in Richtung Robert Reisinger erhebt. Auch der mögliche Rückzug von Heinz Schmidt sorgt für Diskussionen. Abgesehen davon ging eine neue Folge des sechzger.de Talks online.

Vereinspolitik Part 1: Heinz Schmidt vor Rückzug als Vize-Präsident

Exklusiv berichtete die Abendzeitung nach eigenen Angaben am Montag über den bevorstehenden Rückzug von Vize-Präsident Heinz Schmidt. Robert Reisinger wirkt durch die Meldung mehr und mehr isoliert. Doch dass Schmidt sein Amt niederlegen möchte, hat ganz andere Hintergründe und ist intern zudem bereits lange bekannt. Er benötigt aufgrund eines Schicksalsschlags deutlich mehr Zeit für seine berufliche Laufbahn. Das Löwenmagazin hat über die Gründe berichtet.

sechzger.de Talk Folge 142 online

Drei Spiele werden in der aktuellen Ausgabe des sechzger.de Talks behandelt. Die Unentschieden gegen Lübeck und Sandhausen spielen ebenso wie das bevorstehende Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue eine Rolle. Christian empfängt dazu Jan und Stefan, außerdem ist nach längerer Pause mal wieder Stephan dabei. Thematisiert wird natürlich auch die aktuelle, vereinspolitische Situation rund um Hans Sitzberger. Der Ausschluss aus der Löwenrunde für sechzger.de wird dabei ebenfalls noch einmal aufgearbeitet.

Vereinspolitik Part 2:Yahya Ismaik teilt im Interview kräftig aus

Das Onlinemedium t-online ist nich gerade für Berichterstattung über den TSV 1860 München bekannt. Vermutlich deswegen schreibt auch der Berichterstatter, der eigentlich für den roten Stadtrivalen zuständig ist, ein zweites Mal einen Artikel – der es allerdings wieder in sich hat. Im aktuellen Fall gab Yahya Ismaik, Aufsichtsratsmitglied und Bruder von Hasan Ismaik, dem Medium ein brisantes Interview. Dort holt er zum Rundumschlag aus, vor allem Robert Reisinger steht dabei im Fokus und wird stark angegriffen. Thematisiert wird darüber hinaus unter anderem auch die 50+1-Regel.

News aus der 3.Liga

Drittligisten fleißig auf dem Transfermarkt

Während die Löwen sich noch auf der Suche nach einer möglichen Verstärkung befinden, sind die Konkurrenten aus der 3.Liga zum Teil schon einen Schritt weiter. So sicherte sich der 1.FC Saarbrücken die Dienste des bislang vereinslosen Robin Becker. Er stand zuletzt für Dynamo Dresden auf dem Platz, erhielt dort allerdings zum Saisonende keinen neuen Vertrag mehr. Noch aktiver ist bereits angesprochene SGD. Ein Abgang per Leihe ist bereits fix, ein weiterer soll noch folgen – und im Gegenzug könnte Ahmet Arslan nach Dresden zurückkehren. Die Gehalstverhandlungen dürften allerdings schwierig werden wie liga3-online berichtet.

Unterhaching künftig ohne Strafzahlungen

Gute Nachrichten gibt es für die Spielvereinigung mit dem Bob im Wappen und ihren Präsidenten Manfred Schwabl. Trainer Marc Unterberger wurde für den erforderlichen Trainer-Lehrgang des DFB zugelassen. Damit entfallen ab sofort die bislang fälligen Strafzahlungen von 3.500€ pro Spiel. Insgesamt kostete der Vorgang den Hachingern – oder ihrem Präsidenten – 80.000€.

Burger gegen die Löwen gesperrt

Ex-Löwe Korbinian Burger wird am Samstag gegen seinen alten Verein nicht zum Einsatz kommen. Er kassierte am vergangegen Wochenende beim Heimsieg gegen den VfB Lübeck eine Rote Karte wegen einer Notbremse und wird die Partie gegen den TSV 1860 daher von der Tribüne aus verfolgen.

Auf Konfrontationskurs: Yahya Ismaik im Interview

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Trainingsgelände TSV 1860 München Gebäude Übersicht Geschäftsführer Ismaik

Der TSV 1860 kommt einfach nicht zur Ruhe. Das neueste Kapital: Aufsichtsrats-Mitglied Yahya Ismaik holt bei t-online zum Rundumschlag aus und teilt dabei vor allem gegen den Verein und den von den Mitgliedern gewählten Präsidenten Robert Reisinger aus.

Yahya Ismaik im Interview

Nicht erst mit dem heutigen Interview von Yahya Ismaik ist der Wahlkampf hinsichtlich des Verwaltungsrates, der im Sommer 2024 neu gewählt wird, eröffnet. Dennoch stellen die Aussagen des Bruders von Hasan Ismaik eine neue Eskalationsstufe dar. Man darf gespannt sein, ob der Verein die erhobenen Vorwürfe kommentarlos über sich ergehen lassen kann und will.

Keine Frage: Yahya Ismaik ist im Gespräch mit t-online auf Krawall gebürstet und geht eindeutig auf Konfrontationskurs. Er spricht hinsichtlich der Bestellung des neuen Geschäftsführers von einem “Debakel um Horst Heldt” und einer “Affäre um Scheinkandidaten”.

Zur Einordnung: Zu einem “Debakel” wurde die Causa Heldt in erster Linie dadurch, dass die HAM dem Kandidaten jegliche Unterstützung verwehrte, da er von Seiten des Vereins vorgeschlagen worden war. Bezüglich der angeblichen Scheinkandidaten erwirkte Robert Reisinger eine Gegendarstellung der Abendzeitung.

Die Causa Dr. Christian Werner

Des Weiteren fühlte sich die HAM bei der Bestellung von Dr. Christian Werner zum neuen Geschäftsführer Sport übergangen und bemängelte sowohl die Personalie an sich als auch die Art und Weise, wie Dr. Werner installiert wurde.

“Wenn es dem e.V. tatsächlich um Gemeinsamkeit gegangen wäre, hätte er ja wenigstens versucht, mit uns eine Presseerklärung abzustimmen. Dass die e.V.-Vertreter ernsthaft meinen, dieses autokratische Verhalten sei ein Zeichen von Gemeinsamkeit, zeigt, was aktuell das grundlegende Problem bei 1860 ist.”

Die Frage darf gestattet sein, ob seitens der HAM ein gemeinsames Vorgehen gewünscht ist, wenn Hasan Ismaik in den sozialen Medien kundtut, dass er bewusst “seit Jahren auf den persönlichen Dialog verzichte”.

Alleingänge bei Köllner und Pfeifer

In diesem Zusammenhang beklagt Yahya Ismaik auch, dass die Freistellung von Michael Köllner und die Nicht-Verlängerung des Vertrags von Marc-Nicolai Pfeifer ohne Abstimmung mit der HAM geschehen sei. Dabei teilt das Aufsichtsratsmitglied einmal mehr gegen Robert Reisinger aus:

“In beiden Fällen lag es nach meiner Vermutung daran, dass diese Personen sich geweigert haben, das politische Spiel des e.V. mitzuspielen und es gewagt haben, das Wohl von 1860 über die Wünsche des Präsidenten zu stellen. Wir haben einige Personen im e.V., die ihre eigene Agenda verfolgen, und ich kann Ihnen sagen, dass das nichts mit dem zu tun hat, was für 1860 auf oder neben dem Spielfeld das Beste ist.”

Harter Tobak, zumal Nachfragen hinsichtlich etwaiger Beweise für solche Behauptungen ausblieben.

Ablehnung von Tobias Schweinsteiger

Auch die Personalie Tobias Schweinsteiger holt Yahya Ismaik nochmal aus der Mottenkiste und erklärt:

“Ungefähr zum Zeitpunkt des Abgangs von Trainer Jacobacci erhielt die Geschäftsführung die Mitteilung, dass der Bruder eines hoch angesehenen Nationalspielers, der selbst über eine gute Trainerlaufbahn verfügt, an einem Gespräch mit 1860 interessiert sei. Noch bevor es zu einem Gespräch kommen konnte, hat Präsident Reisinger den Trainer wegen der Verbindung seines Bruders zu unseren “roten Nachbarn” öffentlich abgelehnt. Offenbar ist man in den Augen unseres geschätzten Präsidenten schon wegen einer geringfügigen Verbindung zu dieser Mannschaft ungeeignet.”

Eine interessante Sichtweise, zumal Bastian Schweinsteiger, der angesprochene Bruder, zu keiner Zeit Gegenstand der Diskussion um Tobias war. sechzger.de hatte damals erläutert, warum man die Personalie Tobias Schweinsteiger durchaus kritisch sehen kann, aber natürlich nicht muss.

Wird der Kooperationsvertrag gekündigt?

Während Yahya Ismaik einmal mehr klarstellt, dass sein Bruder seine Anteile am TSV 1860 weder verkaufen wolle noch werde, wird eine Kündigung des Kooperationsvertrages nicht ausgeschlossen.

“Der e.V. hatte sich damals unter anderem verpflichtet, Rücksicht auf die wirtschaftlichen, unternehmerischen und finanziellen Belange des Investors zu nehmen und sämtliche Entscheidungen in enger und partnerschaftlicher Abstimmung mit uns zu treffen. (…) Wenn diese Geschäftsgrundlage vom e.V. dauerhaft entzogen wird, werden wir über rechtliche Konsequenzen nachdenken müssen. Das kann die Kündigung des Kooperationsvertrages bedeuten, aber auch die Geltendmachung von Schadenersatz. (…) Vielleicht ist es auch an der Zeit, die vielen Beispiele für individuelle Inkompetenz und Fehlverhalten öffentlich anzuprangern. Wir werden sehen.”

Persönliche Attacken gegen Robert Reisinger

Seine persönlichen Attacken gegen Robert Reisinger setzt Ismaik auch auf die Frage fort, ob die HAM beim TSV 1860 gerne mehr Einfluss ausüben würde, als es die 50+1-Regel erlaubt.

“Der Präsident übt meiner Meinung nach einen ungebührlichen und geradezu böswilligen Einfluss aus. Außerdem scheint er geradezu nach Aufmerksamkeit zu gieren und ein fast ungebremstes Ego zu haben. Diese Art von Einfluss ist, wenn er unkontrolliert ausgeübt wird, extrem gefährlich.”

Des Weiteren wirft Ismaik Personen und Gremien innerhalb des TSV München von 1860 e.V., sportlichen Erfolg bewusst zu blockieren.

“Neben der Enttäuschung, dass Präsidenten sich nicht an Zusagen halten und von den Mitgliedern nicht zur Rechenschaft gezogen werden, ist natürlich vor allem der ausbleibende sportliche Erfolg unbefriedigend. Aber leider sehen das längst nicht alle im e.V. so. Auch der ehemalige Präsident Gerhard Mayrhofer, sicher kein Freund von Hasan, hatte sich darüber beklagt, dass maßgebliche Kräfte im e.V. gar nicht den sportlichen Erfolg wollen. Bedauerlicherweise beherrschen diese Kräfte aktuell den Verwaltungsrat und das Präsidium. Wir hoffen nach wie vor, dass irgendwann die Mitglieder, die sportlichen Erfolg wünschen, sich gegen diese Gruppe durchsetzen.”

Was ist Eure Meinung?

Wie bewertet Ihr das Interview von Yahya Ismaik? Hat er Recht? Oder schießt das Aufsichtsratsmitglied weit über das Ziel hinaus?

sechzger.de Talk 142: Lübeck, Sandhausen, Aue, Vereinspolitik

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sechzger.de Talk Folge 142 nach den Duellen gegen VfB Lübeck und SV Sandhausen, Vereinspolitik sowie vor FC Erzgebirge Aue - TSV 1860 München

Viel gibt’s mal wieder zu besprechen im sechzger.de Talk 142. Nicht nur auf zwei Drittligaspiele des TSV 1860 blicken wir – aufgrund der englischen Woche – zurück, sondern auch jenseits des Platzes, hinter den Kulissen war in der letzten Woche wieder mal einiges los. Am liebsten würde Moderator Christian mit seinen Gästen die Unruhen und Querelen rund um unseren Lieblingsverein ausklammern. Aber das ist wohl auch keine Lösung. Wenigstens hat Unterstützung in Form gern gesehener Gäste an seiner Seite: Neben “Dauerbrenner” Jan und Stefan, der für den erkrankten Bernd spontan eingesprungen ist, gibt sich Stephan die Ehre. Der Gründer von sechzger.de ist erstmals seit Juli 2023 mal wieder dabei. Damals durften wir im absolut hörenswerten sechzger.de Talk 116 den Bundestagslöwen-Gründer Michael Schrodi begrüßen. Wem die heutige Sendung nicht langt und damals nicht reingehört hat, kann das nun noch nachholen.

Am Dienstag: VfB Lübeck – TSV 1860 1:1

Gefühlt schon wieder eine Ewigkeit her, gehen wir natürlich dennoch kurz auf das erste Auswärtsspiel im neuen Jahr am Dienstag letzter Woche in Lübeck ein. Jan war vor Ort und kann von seinen Eindrücken berichten. Am TV war die Partie nur schwer zu ertragen. In unserer Sendung freuen wir uns dann doch ein bisschen: Über das erste Tor für Mansur Ouro-Tagba und wir diskutieren, ob man Marco Hiller beim späten Ausgleich einen Vorwurf machen kann. Apropos später Ausgleich: Zum siebten Mal (im 21. Ligaspiel der Saison) kassieren die Löwen ein spätes Tor, das ihnen Punkte kostet.

Am Sonntag: TSV 1860 – SV Sandhausen 1:1

Ein Schwerpunkt unserer aktuellen Ausgabe liegt im Heimspiel gegen den SV Sandhausen. Ob vorher am Grünspitz, während des Spiels an ganz unterschiedlichen Plätzen im Sechzger-Stadion. Unsere Protagonisten waren an vielen Orten präsent und haben nicht nur mit treuen Zuhörern und Zusehern gesprochen, sondern auch eine durchaus ansprechende kämpferische Leistung ihrer Löwen wahrgenommen. Jan hat in den Giesinger Gedanken den Sonntag Nachmittag – und die Tage davor – sehr treffend zusammengefasst. Und auch im sechzger.de Talk nimmt er kein Blatt vor den Mund.

Dazwischen: Weiter Zwist und Unruhe im Umfeld

Viel los war wieder unter der Woche. Interne Emails, die die Abendzeitung veröffentlichte, ein – wie wir wissen, nicht erst dadurch wohl notwendig gewordener – Vertrauensentzug für Vizepräsident Hans Sitzberger durch den Verwaltungsrat, der wiederum den einen oder anderen Protagonisten zu interessanten Stellungnahmen provoziert. Es ist viel Zunder drin bei Münchens Großer Liebe. Wir versuchen im sechzger.de Talk 142 das Thema ein wenig zu sortieren. Mit dem gebotenen Respekt, den alle verdient haben, die sich rund um den TSV 1860 engagieren. In welcher Form auch immer.

Vorschau auf Aue auswärts

Am Schluss der Sendung geht es dann nochmal zurück zum Sport. Unseren nächsten Gegner am Samstag (14.00 Uhr im sechzger.de-Liveticker), Erzgebirge Aue kann man getrost als echtes Tabellenmittelfeld bezeichnen. Eine interessante Begebenheit bezüglich der jüngsten Gegner der Sachsen und unserer Löwen hat Christian entdeckt und gibt diese zum Besten. Außerdem schauen wir uns natürlich die Statistik gegen Aue an – und haken mal nach, wer die Reise zum – sehr kontrovers zu beurteilenden – Nudeltopf im Erzgebirge antreten wird.

Der sechzger.de Talk 142 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.