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Hohe Strafen: TSV 1860 kritisiert DFB!

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Dieses Statement dürfte zahlreiche Löwenfans erfreuen. Der TSV 1860 hat am späten Donnerstag Nachmittag mit einer durchaus bemerkenswerten Erklärung auf die vom DFB ausgesprochene Geldstrafe wegen des Einsatzes von Pyrotechnik bei den Auswärtsspielen in Ulm am 3. Oktober und in Saarbrücken am 11. November letzten Jahres reagiert. 55.340 EURO möchte der Verband von der KGaA überwiesen bekommen.

Sinnhaftigkeit von DFB-Strafen fraglich

In der auf der offiziellen Website veröffentlichte Stellungnahme heißt es zunächst:

Beim TSV 1860 München sorgt diese erneute Sanktionierung und die kategorische Ablehnung sämtlicher mit anwaltlicher Hilfe eingebrachten Argumente und Einsprüche seitens des DFB für Unmut. Die Löwen hinterfragen die Sinnhaftigkeit des Strafenkatalogs: Seitens der Verbände wird das Thema Pyrotechnik einseitig und mit Hilfe eines Strafzumessungsleitfadens bewertet. Es gibt keine ausreichende Kommunikation zwischen dem Verband und den Vereinen und keine gemeinsam weiterentwickelte Strategie. Zudem ist der TSV 1860 München von Faktoren betroffen, die nicht in unserer Hand liegen, beispielweise die Qualität der Zugangskontrollen bei den Auswärtsspielen. Man müsste das gesamte System stärker hinterfragen, denn der einzige Gewinner sind die Verbände, die von den Strafzahlungen profitieren. Außerdem nehmen die Verstöße immer mehr zu und die Vereine müssen immer höhere Strafen zahlen. Der Strafenkatalog zeigt bisher also nicht die angestrebte Wirkung.

Aufforderung zum Dialog

Auf die Feststellung, dass jenes Geld, das betroffene Vereine an den Verband als Strafen bezahlen müssen, nicht in die Mannschaften gesteckt werden könne, die auf die Spielfelder der 3. Liga geschickt werden und somit die Qualität des Sports ingesamt leide, folgt eine klare Auffiorderung zu einem Dialog zwischen Verband, Vereinen, Behörden – und dem DFB:

Das Thema Pyrotechnik lässt sich nicht durch einseitiges Sanktionieren lösen. Wir als TSV 1860 München sprechen uns ganz klar für einen Dialog zwischen Fans, Vereinen, Verband und Behörden aus, um einen für alle Seiten gangbaren Weg zu finden, der Sicherheit und Fankultur miteinander verbindet.

Wir als Fanportal sechzger.de, dessen Redakteure Pyrotechnik im Fußballstadion durchaus unterschiedlich und differenziert betrachten, aber in der Mehrheit als Stimmungselement in lebendigen Fankurven begrüßen, sagen: Respekt, TSV 1860, für dieses klare Statement!

PS: Eine knapp neunminütige Zusammenfassung der Stimmung (und der Pyrotechnik) aus beiden Fanblöcken im Ulmer Donaustadion am Tag der deutschen Einheit findet Ihr hier.

 

Eliot Muteba zu 1860 – ein Turbo aus Niederbayern

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Eliot Muteba TSV 1860

Eliot Muteba – Stürmer, gebürtig aus Dietersburg im Landkreis Rottal/Inn – kommt von der Zweitvertretung des 1. FC Nürnberg zum TSV 1860 München. Werfen wir einen Blick auf das überall im Sturm einsetzbare Talent.

Eliot Muteba – vierter Neuzugang beim TSV 1860 in den letzten 24 Stunden – ist nominell in den Statistikportalen als linker Außenstürmer gelistet. Der Rechtsfuß beweist seine Gefährlichkeit also vor allem als Inverser Außenstürmer. Mit seiner guten Technik, für seine Position überdurchschnittlicher Passgenauigkeit und dem eingebauten Turbo hat er in dieser Rolle alle Trümpfe in der Hand, die man braucht.

Zwölf Treffer und vier Vorlagen in 24 Spielen, die er in dieser Rolle bestritten hat, zeigen uns, was er kann. Der 1,69 große, antrittsschnelle Flügelflitzer wird, wenn er seinem Talent entsprechend eingesetzt wird und sich durchsetzt, sicher für die ein oder andere Überraschung sorgen.

Mit einer in seinem Alter noch nicht abgeschlossenen Entwicklung sehe ich ihn aufgrund seiner Vorzüge auch als mögliche hängende Spitze oder falsche Neun im Zentrum einer Angriffsformation. Sollte er gleich für den Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung stehen, geben Eliot Mutebas Vorzüge dem TSV 1860 München im Spiel auch weitere taktische Möglichkeiten in der Offensive. Wir werden sehen, ob der schnellste Spieler aller Regionalligen in der Dritten Liga jemand findet, der ihn einholen kann, sobald er auf Reisegeschwindigkeit über den Pitch rast.

Ich freue mich darauf, Eliot Muteba im Dress des TSV 1860 München zu sehen. Des Weiteren freue ich mich noch mehr darüber, dass man bei den Münchner Löwen nun offensichtlich wieder zur Philosophie des Talentaufbaus und der Entwicklung und Weiterentwicklung junger Spieler zurückkehrt. Anstatt nur noch auf “fertige” Spieler als Transferziele zu setzen, so wie es in der Transferperiode vor Michael Köllners Feierversprechen für den vergangenen Mai zu Beginn der Saison 22/23 begonnen wurde, liegt nun wieder der Fokus darauf, wofür die Löwen seit jeher bekannt sind – nämlich Talente zu schmieden.

Herzlich Willkommen und viel Erfolg in Giesing, Eliot Muteba!

Erzgebirge Aue – TSV 1860: Wunschaufstellungen sechzger.de

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TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

Gleich drei Neuzugänge präsentierten die Löwen am gestrigen Mittwoch, heute folgte gleich noch ein vierter. Tut sich bis 17.59 Uhr vielleicht sogar noch etwas? Wird Argirios Giannikis am Samstag direkt auf Eliot Muteba, Max Reinthaler, Abdenego Nankishi und Serhat-Semih Güler setzen? Auch die sechzger.de Redaktion hat sich Gedanken gemacht, wie die Startelf des TSV 1860 in der Partie bei Erzgebirge Aue aussehen könnte und präsentiert ihre Wunschaufstellungen.

Wunschaufstellungen Erzgebirge Aue – TSV 1860

Jan Schrader

Ganz ohne Neuzugang kommt Jan aus und setzt stattdessen auf bewährte Kräfte – nach zuletzt drei Pflichtspielen ohne Niederlage im Jahr 2024 ein durchaus nachvollziehbarer Ansatz. Mansour Ouro-Tagba dürfte von Beginn an ran und würde zusammen mit Fynn Lakenmacher die Doppelspitze bilden.

Die Wunschaufstellung von Jan

Christian Jung

Auch bei Christian rutscht Mansour Ouro-Tagba in die Startelf, er setzt jedoch auf das bewährte 4-2-3-1, wobei Neuzugang Nankishi einen sehr offensiven Part auf der linken Seite spielt. Manfred Starke ersetzt zudem Marlon Frey im defensiven Mittelfeld.

Die Wunschaufstellung von Christian

Bernd Winninger

Unsere personifizierte Taktiktafel würde es auch mit zwei Stürmern versuchen und Mansour Oura-Tagba neben Fynn Lakenmacher in den Angriff beordern. In seinem 4-3-1-2 müsste Morris Schröter auf die Bank, um das defensive Mittelfeld durch Manfred Starke stärken zu können.

Die Wunschaufstellung von Bernd

Thomas Enn

Im 4-4-2 möchte Thomas im Erzgebirge drei Punkte einfahren und lässt Neuzugang Nankishi neben Fynn Lakenmacher stürmen. Auch Max Reinthaler käme direkt zu seinem Debüt bei den Löwen und ersetzt den gesperrten Kapitän Jesper Verlaat.

Die Wunschaufstellung von Thomas

Stefan Kranzberg

Bei Stefan rückt Leroy Kwadwo auf die linke Abwehrseite, während Max Reinthaler zentral mit Michael Glück verteidigt. Rechts defensiv bekäme Kaan Kurt wieder eine Chance, auf dem linken Offensivflügel dürfte sich Nankishi direkt mal zeigen.

Die Wunschaufstellung von Stefan

Eure Meinung ist gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Hochedlinger als Nachfolger für Mauersberger: Bewegung in der Stadionfrage?

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Trainingsgelände TSV 1860 München Grünwalder Straße Winter

In Linz pfiffen es die Spatzen in den letzten Tagen schon von den Dächern, nun herrscht Klarheit: Georg Hochedlinger wird neuer Marketing- und Vertriebsleiter bei der TSV 1860 München KGaA.

Jan Mauersberger verlässt den TSV 1860

Seit 2016 war er beim TSV 1860 aktiv. Jan Mauersberger kam in der zweiten Liga zu den Löwen, stieg mit Sechzig in die Regionalliga ab und blieb, um direkt wieder in die Dritte Liga aufzusteigen. Nach seiner aktiven Karriere als Fußballer arbeitete er als Leiter von Marketing und Vertrieb an der Grünwalder Straße 114.

Kürzlich verabschiedete sich Mauersberger vom TSV 1860. Auf der Businessplattform LinkedIn verkündete er seinen Abschied wie folgt:

“Danke TSV 1860 München! 🦁 Nach nun acht Jahren voller leidenschaftlichem Einsatz als Spieler und zuletzt als Marketingleiter in der Löwen-Geschäftsstelle verabschiede ich mich Ende Januar von Münchens großer Liebe. 💙⚽️ (…)”

Nun kommt Georg Hochedlinger von LASK Linz

Ein Nachfolger für Mauersberger ist bereits gefunden: Georg Hochedlinger, 41 Jahre alt und gebürtiger Österreicher. Nachdem sich Hochedlinger gestern – ebenfalls auf Linked’In – vom LASK, wo er zuletzt nach eigener Angabe als “Creative Leader/Senior Sales Manager” beschäftigt war, verabschiedet hatte und bereits Gerüchte über seinen Wechsel nach München die Runde machten, herrscht heute nun Klarheit. Die Plattform linza.at vermeldet sein Anheuern bei Münchens Großer Liebe.

Screenshot: (c) linza.at

In Angriff nehmen – und das lässt die Löwenfans sicher aufhorchen – soll Hochedlinger also insbesondere die weiterhin ungeklärte Stadionproblematik. Die Pläne für einen Umbau des Sechzgerstadions sind – so zumindest der Anschein – inzwischen komplett zum Erliegen gekommen. Über die Frage, wer dafür die Verantwortung trägt, schieben sich Stadt München und der TSV 1860 den schwarzen Peter hin und her.

Erfahrung in Stadionfragen

Ob und wie Hochedlinger die ins Stocken geratene Stadionfrage anpackt? Erfahrung in diesem Thema dürfte vorhanden sein. In der oberösterreichischen Stadt wurden in der Vergangenheit gleich zwei größere Stadionprojekte realisiert: Hochedlingers letzter Brötchengeber, der LASK hat genau vor einem Jahr eine neue Arena eröffnet, die 19.080 Zuschauern Platz bietet. Inwieweit Hochedlinger dort in das Projekt involviert war, ist uns allerdings nicht bekannt.

Der Stadtrivale – und seit Sommer ebenfalls Erstligist – Blau-Weiß Linz hat ein halbes Jahr später, als der LASK auch ein neues Stadion eingeweiht, in dem knapp 6.000 Zuschauer Platz finden. Warum das relavant ist? Aus dem weiteren Umfeld von Hochedlinger hört man, dass er in früheren Zeiten – zumindest vor seiner siebenjährigen Tätigkeit beim LASK – eher dem blau- als dem schwarz-weißen Linzer Klub zugetan war. Ganz allgemein lässt sich also sagen: Mit Stadionfragen hatte der Mann so oder so schon zu tun. Keine schlechten Voraussetzungen für ein Anheuern bei Münchens Großer Liebe.

TSV 1860 verpflichtet Eliot Muteba

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Eliot Muteba TSV 1860

Der TSV 1860 hat mit Eliot Muteba Neuzugang Nummer vier im Winter vorgestellt.

Eliot Muteba wechselt zum TSV 1860

Der 20-Jährige Flügelstürmer kommt vom 1. FC Nürnberg. Er soll der “schnellste Spieler aller Regionalligen” sein. Über Vertragsdetails – ob Leihe oder Festverpflichtung – gab es keine Informationen.

Die Presseerklärung des TSV 1860 im Wortlaut

Pedro Eliot Narciso Muteba wird ein Löwe. Der Flügelstürmer kommt aus dem Nachwuchs des 1. FC Nürnberg und wird beim TSV 1860 München das Trikot mit der Nummer 39 tragen.

In der Jugend war der gebürtige Dietersburger beim TuS 1860 Pfarrkirchen am Ball, anschließend ging es über den FC Ingolstadt 04 zum 1. FC Nürnberg. In der Frankenmetropole durchlief Eliot die Jugendmannschaften bis zur U21. Der 20-jährige Außenstürmer erzielte in der laufenden Saison der Regionalliga Bayern in 21 Spielen 12 Treffer und bereitete 4 weitere Tore vor.

„Für mich war von Anfang an klar, dass ich zum TSV 1860 München wechseln möchte“, sagt Eliot Muteba. „Ich freue mich unglaublich darauf, meine Mannschaftskameraden kennenzulernen und bald das Löwen-Trikot tragen zu dürfen.“

„Mit Eliot holen wir den schnellsten Spieler aller Regionalligen zu den Löwen, der wie alle offensiven Neuzugänge des Winters eine Geschwindigkeit von über 34,5 km/h erreichen kann“, sagt Dr. Christian Werner, Geschäftsführer Sport des TSV 1860 München. „Er hat großes Potenzial und in der laufenden Saison in der Regionalliga Bayern bereits gezeigt, was in ihm steckt. Wir freuen uns sehr, dass er sich trotz verschiedener Angebote anderer Drittligisten für uns entschieden hat. Neben dem primären Ziel, eigene Talente wie Moritz Bangerter für die Profimannschaft zu entwickeln, ist es unser Ansinnen, junge und talentierte Spieler aus der Region zu finden und zu entwickeln. Der Transfer von Eliot Muteba stellt planerisch bereits einen Vorgriff auf die nächste Transferperiode dar, daher bedanken wir uns bei unseren beiden Gesellschaftern, die von diesem Vorhaben überzeugt waren und es entsprechend unterstützt haben.“

Titelbild: (c) TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U19 spielt in Heidenheim

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende U21 U19 NLZ Löwinnen Dritte Vierte

Während die Dritte und die Vierte jeweils ihre ersten Testspiele im Freien bestreiten, geht es am Samstag für die Profis und die A-Junioren wieder um Punkte. Die U19 des TSV 1860 muss dabei in Heidenheim antreten und möchte ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

TSV 1860 U19 spielt in Heidenheim

Mit 18 Punkten haben die Junglöwen bislang zehn Zähler mehr gesammelt als der kommende Gegner. Ein positiver Start ins Jahr 2024 wäre für die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm natürlich wünschenswert. Mit dabei ist auch Junioren-Nationalspieler Lukas Reich, der zuletzt bei den Profis reinschnuppern durfte und einen neuen Fördervertrag unterschrieb.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 30.01.

19.30 Uhr: SV Puchheim II – Senioren B 1:1

Samstag, 03.02.

13.00 Uhr: 4. Mannschaft – WSV Unterammergau -:-
14.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U19 -:-
14.00 Uhr: Erzgebirge Aue – Profis -:-
15.00 Uhr: U21 – FC Gute (Schweden) -:-
15.30 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Rohrbach -:-

Darüber hinaus bestreitet die U15 ein Turnier mit dem VfB Stuttgart und RB Leipzig.

Die U13 ist am Samstag beim Hallenturnier in Aalen am Start und trifft dort u.a. auf den SV Sandhausen, Waldhof Mannheim, den SSV Ulm 1846 und Gastgeber VfR Aalen.

Während die U11 den Budenzauber in Blaustein bereichert, tritt die U10 in Fischach an. Die U9 misst sich in Ulm mit der gleichaltrigen Konkurrenz.

Sonntag, 04.02.

14.00 Uhr: TSV Schwabmünchen U19 – U17 -:-
17.00 Uhr: U16 – DFI Bad Aibling U19 -:-

Zudem tritt die U14 zu einem Leistungsvergleich gegen die U15 des DFI Bad Aibling und die U15 von RW Frankfurt an.

Am Sonntag bestreitet die U12 ein Hallenturnier in Aalen, die U10 ist in Geretsried und die U9 in Blaustein im Einsatz.

Sechzig um sieben: Drei Neuzugänge für 1860 München

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Endlich mal Meldungen, die vom Dilemma um Hans Sitzberger ablenken: Gleich drei Neuzugänge und einen Profivertrag präsentierte der TSV 1860 München am vorletzten Tag des Wintertransferfensters.

Drei Neuzugänge für den TSV 1860

Gleich einen Dreierpack an Neuzugängen präsentierten die Löwen gestern im Laufe des Nachmittags. Dr. Christian Werner lockte zwei Verstärkungen für die Offensive und eine für die Defensive an die Grünwalder Straße. In der Offensive werden die Löwen durch Abdenego Nankishi und Serhat-Semih Güler verstärkt werden. Nankishi kommt von Heracles Almelo aus Holland, gehört aber Werder Bremen. Bernd Winninger konnte bereits einen Blick auf die Daten des Stürmers werfen. Er ist sowohl auf den Flügeln als auch im Zentrum einsetzbar und weist eine sehr hohe Pass- sowie Flankengenauigkeit auf. Mit einem Marktwert von 500.000 Euro ist Nankishi nach den Daten von transfermarkt.de der aktuell wertvollste Spieler im Löwenkader. Von Hansa Rostock stößt Serhat-Semih Güler zu 1860. Güler brachte es bei Hansa nicht über die Rolle des Reservisten hinaus, zuvor überzeugte er aber in der Regionalliga West. Sechzig ist seine erste Station in der dritten Liga. Bernd Winninger sieht ihn eher als Ergänzungsspieler mit Qualitäten im gegnerischen Strafraum.

Reinthaler verstärkt die Defensive

Für die Defensive zog Dr. Christian Werner Max Reinthaler an Land. Der Südtiroler kommt vom SV Wehen, wo er in der zweiten Liga zumeist auf der Ersatzbank Platz nehmen musste. Letzte Saison gehörte er aber zum Stammpersonal beim Aufsteiger. MIt 1,93 Meter Körpergröße liegt seine Stärke im Kopfballspiel. Außerdem verortet Bernd Winninger seine Stärken im Zweikampf und im Aufbauspiel.

Moritz Bangerter unterschreibt ersten Profivertrag

Drei Neuzugänge waren noch nicht das Ende der Fahnenstange bei 1860. Moritz Bangerter unterschrieb seinen ersten Profivertrag in Giesing. Der 19-jährige Mittelfeldspieler stammt aus dem NLZ von 1860, wo er seit neun Jahren aktiv ist. Damit rückt also das nächste Eigengewächs zu den Profis auf.

Offener Brief an Hans Sitzberger

Die drei Neuzugänge des TSV 1860 lenken wenigstens ein wenig von den wirklich unschönen Diskussionen um Hans Sitzberger ab. Stephan Tempel bringt das, was viele Löwen in der “Affäre Sitzberger” fühlen, mit feiner Feder auf den Punkt. Ein Dilemma, in dem nicht nur Stephan steckt, das ich persönlich sehr gut nachempfinden kann. Traurig, traurig, was da gerade passiert…

Senioren B mit 1:1 in Puchheim

Die Senioren B des TSV 1860 trafen in Testspiel auf den SV Puchheim II. Die nicht mehr ganz so jungen Löwen konnten ein 1:1 erreichen. Ozan Torunoglu konnte in der 81. Minute zum 1:1-Endstand ausgleichen.

News aus der dritten Liga

SV Waldhof: Antwerpen ersetzt Rehm

Eine Phase von zehn sieglosen Spielen im Herbst überstand Rüdiger Rehm als Trainer beim SV Waldhof. Nun wurde er nach einem 4:1-Auswärtssieg in Halle doch gefeuert. Erinnert einen Hauch an die Entlassung von Willi Entenmann in Nürnberg nach einem Sieg gegen die Seitenstraße. Da der SVW immer noch auf einem Abstiegsplatz steht,  sei “ein neuer Impuls” von Nöten (AR-Chef Beetz). Diesen soll der auch bei 1860 im Gespräch gewesene Marco Antwerpen geben.

Dynamo Dresden: Arslan kehrt zurück

Torschützenkönig Ahmet Arslan kehrt zu Dynamo Dresden zurück. Die Sachsen leihen Arslan bis Saisonende vom FC Magdeburg aus, wo er sich nicht durchsetzen konnte. Unterdessen wird spekuliert, ob der erst kürzlich vm SC Verl zurückbeorderte Oliver Batista-Meier zu Grashoppers Zürich ausgeliehen wird.

Hallescher FC: Yannick Stark im Probetraining

Der Ex-Löwe spielt seit gestern beim HFC vor. Stark könnte die wacklige Defensive der Hallenser verstärken, ist aber seit acht Monaten ohne Spielpraxis.

Damit seid Ihr wieder up-to-date in Sachen TSV 1860 und dritte Liga. Heute ist letzter Tag des Wintertransferfensters. Wenn Sechzig nochmal zuschlägt, erfahrt Ihr es umgehend bei uns! Oder natürlich, wenn noch jemand abgegeben wird…

 

Serhat-Semih Güler wechselt zum TSV 1860, was kann der Stürmer?

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Tsv 1860 Serhat-Semih Güler

Serhat-Semih Güler kommt aus Rostock nach Giesing, um für den TSV 1860 München eine weitere Option im Sturm darzustellen. Güler kam an der Ostsee in dieser Saison kaum zum Zug, so ist ein Wechsel in die 3. Liga ein logischer Schritt.

Serhat-Semih Güler wechselt zum TSV 1860 München. Bisher kam der gebürtige Kölner nicht über Kurzeinsätze bei den Hanseaten hinaus. Oberhalb der Regionalliga hat er – abgesehen von dieser Station – in seiner Karriere noch keine Erfahrungen gesammelt. Ob der in der Regionalliga für Fortuna Köln, Wuppertal und Bonn tätige Stürmer reif für Liga 3 ist, werden wir sehen. Seine statistischen Werte aus der Regionalliga West versprechen einiges. Ob er das auf Drittliganiveau auch auf den Rasen bringen kann, wird sich zeigen.

Der 1,81 m große Stürmer hatte in der Regionalliga eine gute Torquote von knapp mehr als einem Treffer alle zwei Spiele vorzuweisen. Er spielte dort obendrein sehr mannschaftsdienlich und hat ein gutes Verhältnis von 1:3 was seine Assists pro Tore betrifft.

Mit einer für einen Stürmer hohen Passgenauigkeit von über 75%, einer relativ guten Schussgenauigkeit, hohem Durchsetzungsvermögen in der Box und guten technischen Fähigkeiten, kann Güler ein Spieler sein, der, wenn er einschlägt und sich in der Liga durchsetzen kann, den Kader in der Breite qualitativ verstärkt. Auch gegen den Ball zeigt sich Güler durchaus giftig mit einer hohen Quote bei gewonnenen Defensivzweikämpfen. Seine größte Schwäche sind, glaubt man der Statistik, Kopfballduelle.

Sobald er die nötige Spielpraxis gesammelt hat, wird Güler, denke ich, ein Spieler sein, der im erweiterten Kreis der Stammspieler seinen Platz finden wird. Wünschen würde ich mir natürlich für jeden Neuzugang, sowie für die Arrivierten, dass immer alle spielen könnte, aber leider dürfen maximal elf Akteure einer Mannschaft gleichzeitig das Spielfeld bevölkern.

Herzlich willkommen in Giesing, Serhat-Semih Güler alles Gute und viel Erfolg beim TSV München von 1860!

Datenquelle: Wyscout

Moritz Bangerter unterschreibt ersten Profivertrag

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Moritz Bangerter Tsv 1860

Der 19-jährige Moritz Bangerter bleibt dem TSV 1860 München erhalten und hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Nach den drei Neuzugängen heute ist er also die vierte Personalerweiterung des Profikaders am heutigen Tag.

Die Meldung des TSV 1860 im Wortlaut: “Moritz Bangerter bleibt den Löwen treu”

Der TSV 1860 München und Moritz Bangerter haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Der 19-jährige Mittelfeldspieler hat bei den Löwen seinen ersten Profivertrag unterschrieben.

In der laufenden Saison kam Moritz in elf Spielen der zweiten Löwen-Mannschaft in der Bayernliga Süd zum Einsatz, erzielte dabei einen Treffer und bereitete einen weiteren vor. Argirios Giannikis berief Moritz Bangerter zu den vergangenen drei Pflichtspielen der ersten Mannschaft in den 20er-Kader.

„Moritz hat seine Qualitäten und sein großes Talent im Training der Profimannschaft und bei seinen Einsätzen in der Bayernliga bereits gezeigt“, sagt Dr. Christian Werner, Geschäftsführer Sport des TSV 1860 München. „Wir freuen uns, dass wir erneut einen Spieler aus unserem BayWa Nachwuchsleitungszentrum an uns binden und in eine gemeinsame Zukunft gehen können.“

„Ich bin seit neun Jahren bei den Löwen und unglaublich stolz, meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben“, sagt Moritz Bangerter. „Ich danke allen, die mich auf diesem Weg begleitet haben, ganz besonders meiner Familie und den Trainer- und Betreuerteams. Ich freue mich außerordentlich auf die Zukunft hier beim TSV 1860 München und werde alles geben.“

Titelbild: (c) TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Nächster Neuzugang: Serhat-Semih Güler kommt zum TSV 1860

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Tsv 1860 Serhat-Semih Güler

Aller guten Dinge sind drei – das gilt heute für unsere Löwen! Nach Abdenego Nankishi und Max Reinthaler stellte der TSV 1860 mit Stürmer Serhat-Semih Güler soeben seinen dritten Neuzugang des Tages vor.

Serhat-Semih Güler wechselt zum TSV 1860

Auf seiner Homepage stellt der TSV 1860 seinen Neuzugang Serhat-Semih Güler, der die Nummer 38 tragen wird, wie folgt vor:

Der gebürtige Kölner startete seine Fußballlaufbahn beim KSV Heimersdorf, ehe er zwischen 2004 und 2013 die Jugendmannschaften von Bayer 04 Leverkusen durchlief. Nach einer Station bei Fortuna Düsseldorf stieg Serhat-Semih Güler bei Fortuna Köln in den Herrenfußball ein. Seine bis dato erfolgreichste Saison spielte er beim Wuppertaler SV, wo er in der Saison 2022/23 mit 23 Treffern in 29 Spielen die Torjägerkanone holen konnte und zusätzlich neun weitere Scorerpunkte sammelte. Dies blieb dem FC Hansa Rostock nicht verborgen, der Güler zu Saisonstart 2023/24 in die 2. Bundesliga holte. Er kam an der Ostsee zu 10 Einsätzen in der 2. Liga sowie einem Einsatz im DFB-Pokal. Beim 4:1 n.E. erzielte Güler am Ende der regulären Spielzeit den 1:1-Ausgleich für Hansa.

“Aufgrund der Verletzung von Joël Zwarts, dessen Heilungsverlauf nicht exakt vorgezeichnet werden kann, haben wir im Sturmzentrum den größten Handlungsbedarf gesehen”, sagt Dr. Christian Werner, Geschäftsführer Sport des TSV 1860 München. “Wir haben bewusst keine schnelle, sondern eine gute Lösung gesucht und sind davon überzeugt, diese mit Semih gefunden zu haben. Er ist ein schneller, beidfüßiger Mittelstürmer, der nicht nur auf der 9, sondern auch auf den Außenpositionen einsetzbar ist. Er gibt uns somit weitere Variabilität in der Offensive.” Christian Werner bedankt sich auch beim FC Hansa Rostock: “Vielen Dank an die Verantwortlichen an der Ostsee für die professionelle und wertschätzende Zusammenarbeit, die eine gute Lösung für alle Beteiligten ergeben hat.”

“Der TSV 1860 München ist einer der klangvollsten Namen in der 3. Liga”, sagt Serhat-Semih Güler. “Ich freue mich darauf, meine neuen Teamkollegen, die Stadt, den Verein und die Fans kennenzulernen. Ich hatte bislang sportlich noch keine Berührungspunkte mit dem TSV 1860 München, habe aber viel Gutes gehört und kann es kaum erwarten, im ausverkauften Grünwalder Stadion einzulaufen.”