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Fotogalerie zu LASK – TSV 1860 München

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LASK TSV 1860 Fotogalerie

Donnerstag, 15 Uhr – nicht unbedingt die beste Anstoßzeit für die arbeitende Bevölkerung. Dennoch machten sich drei Redaktionsmitglieder von sechzger.de gestern auf den Weg nach Oberösterreich, um die Giannikis-Elf zu unterstützen. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Testspiel des TSV 1860 beim LASK.

Fotogalerie zu LASK – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

TSV 1860: 17 Anträge zur Mitgliederversammlung 2024 zugelassen

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TSV 1860 Mitgliederversammlung blanker hohn
Stimmkarte, TSV 1860 München

Der Wahlausschuss des TSV 1860 München e.V. hat bekannt gegeben, dass zur diesjährigen Mitgliederversammlung 17 Anträge zugelassen wurden. 16 davon beziehen sich auf eine Satzungsänderung, außerdem wurde ein sonstiger Antrag zugelassen.

Wahlausschuss lässt 17 Anträge für MV zu

Die Löwenfans müssen sich auf eine lange Mitgliederversammlung in diesem Jahr einstellen. Zum einen werden für gleich sechs Ämter Wahlen durchgeführt, gestern wurden dabei die vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Zum anderen gibt es zahlreiche Anträge, die vom Wahlausschuss zur Abstimmung genehmigt wurden wie aus einer Mitteilung am gestrigen Donnerstag hervorgeht. Der Großteil davon zielt auf eine Satzungsänderung ab. Neben Formalitäten wie zum Beispiel der Nachbesetzung eines Ehrenrats bei vorzeitigem Ausscheiden eines Mitglieds oder der möglichen Einladung über die Vereinswebseite ist auch der mittlerweile ohne Zweifel als “Klassiker” einzustufende Antrag auf Brief- und Onlinewahl dabei. Spannend ist vor allem ein Antrag, der von vielen Mitgliedern (u.a. Großteile des aktuellen Verwaltungsrats) gestellt wurde.

Zusatz, dass auch Gremien- und Aufsichtsorgane in Tochtergesellschaften, an denen der Verein nicht 100% der Anteile hält, nicht wählbar sind (außer sie wurden auf Initiative des Vereins in dieses Amt berufen), zusätzlich entsprechende Übergangsregelung für bereits gewählte Gremienmitglieder

Das dürfte vor allem Saki Stimoniaris aufhorchen lassen, der sich selbst als Kandidat für den Verwaltungsrat vorgeschlagen hat. Sollte dem Antrag auf der Mitgliederversammlung zugestimmt werden, würde der ehemalige MAN-Betriebsrat womöglich aufgrund der dann neuen Regelung in der Satzung nicht als Kandidat für das Amt des Verwaltungsrats infrage kommen. Auch der unter “Sonstige Anträge” aufgeführte Vorschlag dürfte für Diskussionen unter den Mitgliedern sorgen.

Das Präsidium des TSV München von 1860 e. V. wird von der Mitgliederversammlung beauftragt, selbst oder mittels Veranlassung an die Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA, beim Deutschen Fußball-Bund e. V. (DFB) und/oder der DFL Deutsche Fußball Liga e. V. die schnellstmögliche Einrichtung einer Clearingstelle für Investoren/Kapitalanleger im Deutschen Fußball zu fordern.

Festzuhalten ist, dass es sich bei den aktuell veröffentlichten Anträgen um Zusammenfassungen handelt. Die vollständigen Anträge werden dann nach der offiziellen Einladung zur Mitgliederversammlung allen Mitgliedern zugänglich gemacht.

Sechzig um Sieben: Löwen in Linz

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Sechzger.de fasst für Euch die wichtigsten Löwen-Nachrichten des gestrigen Tages zusammen.

Testspielniederlage gegen den LASK

Erneut (wie Anfang Juli im Sommertrainingslager in Windischgarsten) blieben die Löwen in einem Test gegen LASK Linz ohne eigenen Torerfolg und unterlagen dem dritten der österreichischen Bundesliga mit 0:1. Dennoch war Trainer Giannikis mit der Leistung der überwiegend eingesetzten Reservisten nicht unzufrieden. In der Tat sahen die einigen hundert Zuschauer ein munteres Spiel, bei dem 1860 vor allem das Abschlussglück vor dem Tor fehlte. Nach der Partie gegen die Oberösterreicher ging es sofort zurück nach München, wo heute noch eine Trainingseinheit auf dem Programm steht. Dann haben die Profis zwei Tage frei – ehe am Montag die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim SC Freiburg II (Karsamstag, 16.30 Uhr im sechzger.de Liveticker) beginnt.

Interviewserie von Thomas Spiesl

Wir freuen uns! Am Rande des – an manchen Orten im www aus der Distanz als reine “Spaßveranstaltung” bezeichneten – Showtrainings der Löwenprofis mit den Eishockeycracks der Tölzer Löwen (wobei es tatsächlich für alle, die dabei waren ein durchaus spaßiges Event war), hatte unser Redaktionsleiter Thomas Spiesl die Gelegenheit Interviews mit drei nicht ganz unwichtigen Protagonisten beim TSV 1860 zu sprechen. Gestern veröffentlichten wir die Gespräche unseres Journalisten mit Coach Argirios Giannikis und mit Torwart Marco Hiller. Heut folgt dann noch der Dialog mit Geschäftsführer Peter Mueller (spricht man wie “Müller). Freut Euch drauf!

MV des e.V. wirft ihre Schatten voraus

Eigentlich sind es noch fast drei Monate bis zur Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. (am 16. Juni im Zenith).Aber nachdem am vorgestrigen Mittwoch die Meldefrist für die Kandidaten für den  Verwaltungsrat, den Ehrenrats, die Kassenprüfer und des Seniorenvertreters ablief, veröffentlichten wir direkt die Liste der Kandidat*innen.  Hier könnt Ihr sie nachlesen. Wir freuen uns über so viel Auswahl (insbesondere was den Verwaltungsrat angeht) und stellen fest: 1860 lebt!

Interview mit Hans Sitzberger in der AZ – Teil II

Durchaus interessante Aussagen machte Hans Sitzberger in einem Interview mit der Abendzeitung, dessen zweiter Teil gestern veröffentlicht wurde. Die wichtigsten Zitate hat Jan Schrader für Euch rausgesucht und das Gespräch zusammengefasst.

News aus der dritten Liga

Duisburgs Ginczek wieder im Training

Beim 2:0-Sieg der stark abstiegsbedrohten Zebras gegen den 1. FC Saarbrücken musste Winterneuzugang Daniel Ginczek wegen einer Hüftprellung seinen Arbeitstag frühzeitig beenden. Der nächste längere Ausfall in der langen Liste beim MSV? Geschäftsführer Michael Preetz gab gestern Entwarnung. Ginczek ist schon wieder zurück im Mannschaftstraining und steht dem Team auf dem Weg in Richtung Klassenerhalt zur Verfügung.

Wo spielt Ulm im Falle des Aufstiegs?

Aufsteiger SSV 1846 Ulm grüßt derzeit von der Tabellenspitze der 3. Liga und könnte es der SV Elversberg nachmachen, die im vergangenen Sommer nach nur einer Saison in der Drittklassigkeit den Durchmarsch ins Unterhaus realisierte. Aber wo spielen die Spatzen dann ihre Heimspiele? Das Donaustadion fasst zwar 17.000 Zuschauer, aber einige Anforderungen der DFL für Zweitligaarenen werden nicht erfüllt. Die geforderte, aktuell noch fehlende Rasenheizug (weshalb die Ulmer bekanntermaßen schon in diesem Winter mehrere Heimspiele in Aalen austragen mussten) wird zwar in der Sommerpause eingebaut, aber das Flutlicht ist zu schwach und die nötige Vollüberdachung lässt sich ebenfalls nicht im Handumdrehen realisieren. So hoffen die Schwaben auf eine Ausnahmegenehmigung der DFL – und hören sich an möglichen Alternativstandorten um: Stuttgart, Augsburg und Heidenheim sind wohl die heißesten Kandidaten für ein Ausweichen.

 

Damit geht Ihr bestens informiert in den letzten Arbeitstag einer Woche, die an ihrem Ende kein Spiel unserer geliebten Löwen verspricht, sondern die Möglichkeit zu alternativer Freizeitgestaltung bietet. Wir wünschen viel Spaß beim Verplanen der freien Zeit!

 

 

 

Hans Sitzberger über “Schweigende Mehrheit” und “Ideologie”

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Hans Sitzberger Vize-Präsident TSV 1860 München

Am heutigen Donnerstag erschien in der Abendzeitung der zweite Teil des Interviews mit Hans Sitzberger. Darin spricht er unter anderem erneut über sein Verhältnis zu Robert Reisinger, bezeichnet das aktuelle Präsidium als “gescheitert” und attestiert dem Bündnis Zukunft eine “professionelle Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik“. Aufhorchen lässt er zudem mit der Begrifflichkeit “Schweigende Mehrheit”.

Sitzberger: Verwaltungsrat stellt Gesinnung und Meinungen über Wohl des Vereins

Nach dem ersten Teil eines Interviews von Hans Sitzberger mit der Abendzeitung, in dem der ehemalige Vizepräsident des TSV 1860 München e.V. schwere Vorwürfe in Richtung Robert Reisinger und Verwaltungsrat erhoben hat, wurde heute in der Printausgabe sowie online der zweite Teil veröffentlicht. Direkt zu Beginn werden dabei weitere Vorwürfe geäußert. So hätten die Mitglieder des Verwaltungsrates ihre “persönliche Gesinnung und Meinung […] und die Einigkeit mit dem Präsidenten in dieser Gesinnung in den letzten Monaten über das Wohl des Vereins gestellt“. Eine produktive Arbeit im Präsididum sei unter diesen Umständen nicht möglich gewesen, auch die vielen Abteilungen sowie das Tagesgeschäft hätten darunter gelitten. Das Ergebnis davon seien zwei zurückgetretene Vize-Präsidenten und ein gescheitertes Präsidium. Auch in Teil 2 behauptet Sitzberger, dass Heinz Schmidt aufgrund interner Vorgänge einen Schlussstrich als Vize-Präsident ziehen möchte. Bereits bekannt ist allerdings, dass sich der Unternehmer aus beruflichen Gründen zu diesem Schritt entschieden hat.

Wichtig zu betonen ist Hans Sitzberger im Interview auch, dass es ohne einen vernünftigen Dialog der beiden Gesellschafter in seinen Augen keinen nachhaltigen Erfolg für die Profimannschaft der Löwen geben könne. Im Bündnis Zukunft 1860 sieht der ehemalige Vize-Präsident dabei eine geeignete Organisation – das Bündnis zeige sich offen für eine “professionelle Zusammenarbeit mit HAM zugunsten unseres Vereins“. Dem aktuellen Verwaltungsrat hingegen wirft er das Verfolgen einer eigenen Ideologie vor.

Ich glaube, dass ich einfach nicht mehr ins Bild oder vielmehr die Ideologie von Verwaltungsrat und Präsident gepasst habe. Nachdem ich es gewagt habe, dem Präsidenten in der Sache Heldt nicht zuzustimmen, kam erst die totale Eskalation innerhalb des Präsidiums. Als ich mich davon nicht habe unterkriegen lassen, schlussendlich der Vertrauensentzug des Verwaltungsrates.

“Schweigende Mehrheit muss kommen”

Infolgedessen seien Gründe gesucht worden, um ihn zum Rücktritt zu zwingen. Sitzberger überrascht im Interview außerdem mit der Verwendung der Begrifflichkeit “Schweigende Mehrheit” – ein Ausdruck, der ursprünglich aus einem Blog stammt, der täglich über den TSV 1860 München berichtet und dabei insbesondere Präsident Robert Reisinger äußerst kritisch sieht.

Die schweigende Mehrheit muss zur Mitgliederversammlung kommen und ihre Stimme abgeben und ja, es ist richtig: Ich glaube nicht, dass die aktuelle Besetzung des Verwaltungsrates eine Zukunft hat. Der Kurs der Konfrontation ist zum Scheitern verurteilt und kann nicht zum Erfolg führen.

Die Aussage zeigt auf: Sitzberger hat nicht nur mit dem Verwaltungsrat und dem Präsidium gebrochen, sondern auch den Mitgliedern, die zuletzt die Mehrheit auf den Mitgliederversammlungen repräsentierte. Diese waren es nämlich, die für den Verwaltungsrat stimten – vor allem aber auch für Hans Sitzberger als Vize-Präsidenten. Trotz allem, was passiert ist, will er den Löwen allerdings ein Leben lang treu bleiben. Wie sehr er dem TSV 1860 verbunden bleiben werde, müsse sich erst noch zeigen so Sitzberger in der Abendzeitung. Ein genauer Blick in die Liste der vorgeschlagenen Kandidaten für Ämter bei den Löwen zeigt aber: Sitzberger betreibt auch nach seinem Rücktritt Vereinspolitik. Mit Alexander Hofmann, Prof. Klaus Lutz und Klaus Ruhdorfer hat er gleich drei Kandidaten für die Wahl zum Verwaltungsrat vorgeschlagen.

Vorgeschlagene Kandidaten für die Mitgliederversammlung 2024

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TSV 1860 Mitgliederversammlung Stimmkarte
Stimmkarte bei einer Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V.

Für vier verschiedene Ämter oder Gremien stehen bei der Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. in diesem Jahr Wahlen auf der Agenda. Der Wahlausschuss hat nun eine Liste der vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Daraus ist ersichtlich: Saki Stimoniaris hat sich tatsächlich zur Wahl in den Verwaltungsrat aufstellen lassen.

24 vorgeschlagene Kandidaten für den Verwaltungsrat

In ein paar Monaten ist es soweit, die nächste Mitgliederversammlung beim TSV 1860 München e.V. steht an. Schon jetzt wird sie mit Spannung erwartet, denn neben den Kassenprüfern, dem Seniorenvertreter und dem Ehrenrat werden auch die Mitglieder des Verwaltungsrates per Wahl durch die Mitglieder bestimmt. Vor allem letztgenanntes Gremium beherrscht dabei schon jetzt die Schlagzeilen abseits des Platzes. Bereits vorzeitig hatten mehrere Mitglieder des Bündnis Zukunft bekannt gegeben für den Verwaltungsrat zu kandidieren.

Heute nun hat der Wahlausschuss eine Liste der vorgeschlagenen Kandidaten veröffentlicht. Daraus gehen mehrere interessante Namen hervor. Zum einen ist das “Bündnis Zukunft 1860” wie angekündigt mit drei Vertretern auf der Liste zu finden. Zum anderen stehen mit Klaus Ruhdorfer und Thomas Hirschberger zwei ehemalige Vertreter des “Team Profifußball” zur Wahl. Außerdem hat sich Saki Stimoniaris selbst zur Wahl vorgeschlagen. Vom aktuellen Gremium stehen sieben Mitglieder auf der Liste. Norbert Steppe, der zum Vize-Präsidenten berufen wurde, ist bereits kein Mitglied des Gremiums mehr. Christian Groß tritt aus zeitlichen Gründen in diesem Jahr nicht mehr an wie er gegenüber sechzger.de aussagt.

Aus beruflichen Gründen ist es mir nicht möglich für das Amt erneut zu kandidieren. Ich unterstütze meine Kollegen/Kolleginnen bei dem eingeschlagenen Weg und werde mich für deren erneute Wahl einsetzen.

Wichtig zu betonen ist, dass noch kein Name auf der Liste der vorgeschlagenen Kandidaten vom Wahlausschuss genehmigt wurde. Dies kann erst nach Ablauf der Frist für die Abgabe der Steckbriefe (30.März 2024) erfolgen. Die Mitteilung, welche Kandidaten für die Mitgliederversammlung schlussendlich zugelassen werden, erfolgt frühestens nach dieser Frist und spätestens mit der offiziellen Einladung zur Mitgliederversammlung.

Alle Kandidaten in der Übersicht

Nachfolgend findet sich eine Übersicht über alle vorgeschlagenen Kandidaten als Kassenprüfer, Verwaltungsrat, Ehrenrat und Seniorenvertreter. In Klammern dahinter sind die Mitglieder vermerkt, die den Vorschlag beim Wahlausschuss eingereicht haben.

Verwaltungsrat

  • Thomas Baudisch (Anton Bauer)
  • Robert von Bennigsen (Roman Beer)
  • Christian Dierl (Marco Köchl, Veronika Seemann)
  • Anton Dilger (Renate und Christian Edbauer)
  • Dr. Markus Drees (Christian Poschet, Peter Schaefer)
  • Alexander Hofmann (Hans Sitzberger)
  • Robert Forster (Anton Bauer)
  • Maximilian Glogger (selbst)
  • Martin Gräfer (Thomas Heigl, Dr. Herbert Schneidemann)
  • Thomas Hirschberger (Prof. Klaus Lutz)
  • Sascha Königsberg (Christian Poschet, Peter Schaefer)
  • Peter Kreuter (selbst)
  • Prof. Klaus Lutz (Hans Sitzberger)
  • Gernot Mang (selbst)
  • Gerhard Mayer (Andree Heikes)
  • Franz-Josef Obermeier (selbst)
  • Martin Obermüller (Willi Fischl, Gerhard Neumann, Wolfgang Schellenberg)
  • Dieter Remmlinger (Reinhard König)
  • Klaus Ruhdorfer (Hans Sitzberger)
  • Sebastian Seeböck (Thomas Bohlender, Armin Christofori, Walter Lechner, Peter Schaefer)
  • Karl Sochurek (selbst)
  • Athanasios Stimoniaris (selbst)
  • Nicolai Walch (Christian Jung, Stefan Markt, Peter Schaefer)
  • Beatrix Zurek (Gerhard Mayer)

Ehrenrat

  • Stephanie Dilba (Roman Beer)
  • Janina Huber (selbst)
  • Rolf Keuchel (Peter Vogl)
  • Dr. Klaus Leipold (Roman Beer)
  • Dr. Nikolaus Schmitt-Walter (Roman Beer)
  • Oliver Zeitler (Roman Beer)

Kassenprüfer

  • Reinhard Friedl (Christian Poschet)
  • Peter Janka (Anton Bauer)

Seniorenvertreter

  • Oskar Dernitzky (Siegfried Gürster)

0:1 im Test der Löwen gegen Linz

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Test der Löwen gegen Linz
Test der Löwen gegen Linz

Am Donnerstagnachmittag testeten die Münchner Löwen beim LASK in Linz. Vor einigen hundert Zuschauern ließ Trainer Giannikis vor allem die zweite Garde zu Spielpraxis kommen. Diese war vor wichtig für die Kicker, die zuletzt ohne größere Einsatzzeiten geblieben waren, wie Stamm-Keeper Marco Hiller kürzlich im Interview mit sechzger.de gesagt hatte. Am Ende unterlagen die Münchner nach einem streckenweise durchaus sehenswerten Match knapp mit 0:1 (0:1).

LASK beginnt druckvoll

Die Hausherren dominierten die ersten 20 Minuten und gingen bereits bei der ersten Ecke in Führung. Die Zuordnung in der Hintermannschaft um Richter, Glück und Kloss stimmt ganz und gar nicht, sodass der Linzer Luckeneder unbedrängt einköpfen konnte. Doch die Löwen kamen mit fortlaufender Spieldauer immer besser in die Partie und hatten auch zwei gute Torchancen. Bangerter scheiterte aus kurzer Distanz an einer starken Parade des Linzer Keepers. Wenig später überlupfte Güler diesen bei einem Alleingang, sein Ball landete aber nur am linken Pfosten.

Zahlreiche Wechsel nach einer Stunde

Im zweiten Durchgang drückten erneut erst einmal die Hausherren und die Löwen-Defensive kam immer wieder unter Druck. Nach einer Stunde wechselte Giannikis mehrmals und brachte unter anderem Lakenmacher in die Partie. Die Löwen kamen fortan wieder zu Möglichkeiten, unter anderem scheiterte Muteba im Abschluss, wobei er aber das Leder nicht voll traf. Auch der eingewechselte Lakenmacher kam zu einem guten Abschluss und scheiterte dabei am Außenpfosten. Die Löwen pressten nun und zwangen die Linzer so auch immer wieder zu Ballverlusten.

Rotation in der Schlussviertelstunde

Eine Viertelstunde vor Ende wechselten die Löwen erneut, unter anderem kam Rieder aufs Feld. So kamen am Ende fast alle Spieler noch zu ihrer Einsatzzeit. Stammkeeper Hiller konnten hingegen seinen angeschlagenen Rücken schonen. Lakenmacher nagelte in der Schlussphase noch einmal drauf, traf aber erneut nur das Aluminium, sodass den Löwen der Ausgleich nicht mehr vergönnt war. Gerade Lakenmacher war es, der nach seiner Einwechselung viel Schwung ins Spiel der Münchner brachte, auch wenn ihm kein Tor gelang.

Guter Test gegen Linz

Insgesamt war es ein guter Test gegen Linz, bei dem das Ergebnis nur eine untergeordnete Rolle spielte. Giannikis konnte einiges ausprobieren und den Reservisten Spielzeit geben. Die Löwen konnten gegen die Hausherren durchaus mitspielen und hatten auch selbst gute Möglichkeiten. Auch wenn im Abschluss einige Male das nötige Quäntchen Glück fehlte. So siegten die Gastgeber insgesamt glücklich mit 1:0. Für die Löwen ging es anschließend zurück nach München, wo nach dem Freitagstraining ein freies Wochenende auf die Löwen-Kicker wartet.

Hiller: “Kopf freikriegen übers Wochenende”

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Hiller: "Kopf freikriegen übers Wochenende"
Hiller: "Kopf freikriegen übers Wochenende"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen. Die Interviews erscheinen in den nächsten Tagen in loser Folge.

Hiller: “Willkommene Abwechslung zum Fußball”

sechzger.de: Was hältst Du von der Kooperation mit den Tölzer Löwen und weshalb stehst Du nicht auf dem Eis?

MH: Das ist eine coole Sache und witzig anzuschauen. Eishockey können nicht alle ganz so gut und es ist eine willkommene Abwechslung zum Fußball. Ich bin selbst nicht auf dem Eis dabei, weil ich noch etwas Rückenschmerzen habe. Die Länderspielpause will ich nutzen, um zu regenerieren, da wäre es nicht das Beste, aufs Eis zu gehen.

sechzger.de: Hast Du einem Bezug zum Eishockey, hast Du schon Spiele in München gesehen?

MH: Ich war einmal beim EHC im Stadion, als wir gemeinsam als Mannschaft ein Spiel besucht haben. Als Kind bin ich, als die Seen noch zugefroren sind, auch auf dem Eis rumgehüpft. Aber ich bin auch nicht der große Eishockey-Spieler.

Hiller: “Kopf freikriegen übers Wochenende”

sechzger.de: Die letzten drei Spiele sind nicht optimal gelaufen, wie bereitet ihr Euch jetzt auf den Saison-Endspurt vor?

MH: Das Testspiel in Linz ist wichtig, damit alle Spielpraxis kriegen, die zuletzt nicht so viel gespielt haben. Dann heißt es den Kopf freikriegen übers Wochenende. Und ab Montag schauen wir Richtung Freiburg. Auch wenn die Punkte in den letzten drei Spielen nicht so viele waren, es waren keine schlechten Spiele von uns.

sechzger.de: In Freiburg wartet eine schwere Aufgabe, der SC hat zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen geholt. Was erwartet die Löwen in Freiburg?

MH: Zweite Mannschaften sind fußballerisch immer stark. Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz täuschen lassen und müssen voll rangehen und hart um die drei Punkte kämpfen.

“Etwas Besonderes, gegen Niki Lang zu spielen”

sechzger.de: Freust Du Dich schon besonders auf ein Wiedersehen mit Niki Lang?

MH: Sonst sehe ich ihn spätestens im Sommer wieder. (lacht) Nein, es ist schon etwas Besonderes, auch mal gegen ihn zu spielen. Aber ich denke, die drei Punkte gönnt er uns dann trotzdem.

Giannikis: “Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen”

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Giannikis: "Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen"
Giannikis: "Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen"

Beim Eishockey-Showtraining mit den Tölzer Löwen in der Hacker-Pschorr-Arena standen nicht nur etliche Löwen-Kicker auf dem Eis und lieferten den etwa 200 Zuschauer einige lustige Bilder und Wettkämpfe. Wir hatten dabei außerdem die Möglichkeit, kurze Interviews zu führen. In einer dreiteiligen Interview-Serie haben wir mit Trainer Argirios Giannikis, Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller und Keeper Marco Hiller gesprochen. Die Interviews erscheinen in den nächsten Tagen in loser Folge.

Giannikis: “Wichtig als Mannschaft zusammenzukommen”

Sechzger.de: Haben sich die Spieler auf die besondere Einheit auf dem Eis gefreut, wie war das Feedback?
AG: Wir haben mittags gemeinsam auf dem Platz trainiert. Das ist für uns eine Möglichkeit, als Team zusammen zu sein. Wir haben eine länderspielfreie Woche. Wir haben momentan sehr viele verletzte und angeschlagene Spieler, die ihr Programm abseits der Mannschaft absolvieren. Deshalb ist es für uns wichtig, auch als Team zusammenzukommen und hier regional andere Sportarten zu sehen. Die Spieler erzählen schon, dass es eine ganz andere Belastung ist, als sie es erwartet hätten. Es ist ein gelungener Tag.

Sechzger.de: Wie sehen Sie die Verletzungsgefahr?
AG: Die Verletzungsgefahr ist recht niedrig oder geht gegen Null. Wir haben gesprochen, dass es eine teilaktive Belastung ist, also hält sich das Risiko in Grenzen.

Sechzger.de: Wie geht es diese Woche weiter für die Mannschaft?
AG: Wir trainieren am Mittwoch, haben am Donnerstag ein Spiel, am Freitag wieder Training. Dann geht es zwei Tage zur Entspannung, um für die letzten acht Spiele optimal vorbereitet zu sein.

Im nächsten Teil: Oliver Mueller

Im nächsten Teil unserer kurzen Interview-Serie erfahrt ihr aus dem Gespräch mit Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller, welchen Bezug er zum Eishockey hat. Zum Abschluss folgt das Interview mit Stammkeeper Marco Hiller, der sich auch zur aktuellen sportlichen Situation der Löwen geäußert hat.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Interviewpartner.

Sechzig um sieben: Bündnis Zukunft lässt die Katze aus dem Sack

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Ein Tag voller spannender Nachrichten über den TSV 1860 München liegt hinter uns. Fü den größten Gesprächsstoff im Löwenkosmos sorgen sicher das Interview mit Hans Sitzberger und die Bekanntgabe von VR-Kandidaten des Bündnis Zukunft, das damit wohl die Katze über seine wahren Absichten aus dem Sack gelassen hat. Sechzger.de fasst die Nachrichten des gestrigen Tages nochmals kurz für Euch zusammen.

Sitzberger legt mit AZ-Interview nach

Das Verhältnis zwischen Ex-Vize Hans Sitzberger und Präsident Robert Reisinger scheint irreparabel zerstört. In einem AZ-Interview erhebt Sitzberger erneut schwere Vorwürfe gegen Reisinger und den VR.  Sitzberger sei von Kommunikation ausgeschlossen gewesen, von Reisinger gemobbt worden und dessen Verhalten durch den VR gedeckt worden. Auch bei der Entlastung des Aufsichtsrats der KGaA beharrt Sitzberger auf seiner Sichtweise entgegen einem notariell angefertigten Sitzungsprotokoll. Ob der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Interviews, der mit Bekanntgabe von Exponenten des Bündnis Zukunft als VR-Kandidaten zusammenfällt, Zufall ist, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Bündnis Zukunft lässt die Katze aus dem Sack

Nach zwei Internetveranstaltungen, die weitestgehend allgemeine bekannte Fakten rund um die Probleme der TSV 1860 München KGaA breit traten, wird nun so langsam klar, worum es dem Bündnis geht. Drei prominente Vertreter des Bündnisses werden sich im Rahmen der nächsten MV als Verwaltungsrat zur Wahl stellen. Die sind Martin Gräfer, Chef des Hauptsponsors “die Bayerische”, Klaus Lutz, Chef der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie Alexander Hoffmann, Unternehmer aus Garmisch. Das Bündnis Zukunft lässt also die Katze aus dem Sack, nachdem bis dato immer bestritten wurde, “politische” Ambitionen im e.V. zu verfolgen. Auf der Website des Bündnisses steht zu lesen:

Sind Sie die Opposition für die nächsten Wahlen? Werden Personen aus dem Bündnis bei den nächsten Wahlen kandidieren?

Das Bündnis Zukunft 1860 ist keine Opposition. Ganz im Gegenteil. Das Bündnis Zukunft 1860 will in den bestehenden Strukturen und Prozessen Verbesserungen erreichen. Am formulierten Ziel und den definierten Arbeitsbereichen ist erkennbar, dass es ausschließlich darum geht, Inhalte voranzutreiben.

Ebenso werden persönliche Ambitionen von Bündnis Zukunft Mitgliedern verneint:

Wollen Sie den Präsidenten stürzen oder sogar die bestehenden Gremien?

Nein, es geht dem Bündnis lediglich um Inhalte, sein Handeln ist keineswegs auf Personen ausgerichtet. Das Bündnis wurde gegründet, um wichtige Themen in der notwendigen Art und Weise zu bearbeiten

Damit hat das Bündnis Zukunft also seine eigenen Aussagen ab absurdum geführt und die Katze aus dem Sack gelassen. Es liegt nun an den Kandidaten des Bündnisses, ihre Absichten klar zu formulieren. Diesmal vielleicht ohne Rolle rückwärts.

Kritik an Marco Hiller berechtigt?

In letzter Zeit kommt verstärkt Kritik an Löwen-Keeper Marco Hiller auf. Bernd Winninger hat sich das mal angesehen und die statistischen Werte von Marco Hiller im Vergleich zu den anderen Drittliga-Torwarten sowie David Richter angesehen. Wer mitdiskutieren will, sollte sich auf jeden Fall Bernds Analyse zu Gemüte führen.

Löwenausflug aufs Eis

Am Dienstagabend gingen fußball- und eishockeyspielende Löwen gemeinsam aufs Eis. Es war der erste Event der noch jungen Kooperation zwischen dem TSV 1860 München und den Tölzer Löwen. Bei fünf Spaßwettkämpfen maßen sich gemischte Teams zur Belustigung des Publikum. Die besten Impressionen von den Löwen auf dem Eis findet Ihr in unserer Bildergalerie. Videos findet auf unserem youtube-Kanal und sogar in der ARD-Mediathek.

Bamboleo sucht Barleiter

Ab April soll das Bamboleo regelmäßig an drei Tagen pro Woche geöffnet sein. Da sich die Getränke nicht von selbst servieren und kassieren, sucht der TSV 1860 ab sofort einen Barleiter mit Löwenaffinität und Gastro-Erfahrung.

News aus der dritten Liga

Kammerknecht debütiert für Sri Lanka

Mitten in der entscheidenden Phase des Aufstiegskampf verabschiedet sich der Dresdner Stammspieler Claudio Kammerknecht (dessen Mutter aus Sri Lanka stammt) ins 8.000 km entfernte Sri Lanka. Dort wird er wohl im Rahmen eins Vierländerturniers zu seinem Debüt in  Sri Lankas Nationalelf kommen. Am Dienstag wird er in Dresden zurückerwartet.

Julian Stark gegen 1860 gesperrt

Nach einem etwas unglücklichen und wohl unbeabsichtigten Ellenbogencheck sah Freiburgs Julian Stark am Samstag in Halle die rote Karte. Für sein Vergehen wurde er nun für zwei Spiele gesperrt und fehlt Freiburg II im nächsten Heimspiel gegen die Löwen. Bis dato bestritt Stark alle Spiele für sein Team.

Heimticktes für RWE-MSV nach zwei Tagen ausverkauft

Am 7. April stehen sich Rot-Weiss Essen und der MSV Duisburg im Derby gegenüber. die 16.500 Tickets für den Heimbereich sind nun nach zwei Tagen bereits vergriffen. Die Gäste aus Duisburg beginnen am Donnerstag mit den Vorverkauf. Dass die ihnen 2.500 zugeteilten Tickets über den Ladentisch gehen, ist sicher. Somit wird das ausverkauft sein.

Nach so viel Politik nun noch ein kleiner Hinweis: 1860 tritt heute Nachmittag zum Testspiel beim LASK an. Anpfiff ist um 15:00h.Wir wünschen Euch einen schönen Tag!

 

 

Marco Hiller wird kritisiert – ist das berechtigt?

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Marco Hiller Tsv 1860

Wieder einmal gibt es unsachliche Kritik an einem Spieler der Mannschaft des TSV 1860 München in den Kommentarspalten der verschiedenen Medien. War es vor einigen Wochen Marlon Frey, danach Fynn Lakenmacher, ist es nun Torhüter Marco Hiller, der unberechtigterweise Kritik über sich ergehen lassen muss.

Marco Hiller, Torhüter unserer Löwen, wird von einigen Menschen in diversen Kommentarspalten mit als Grund für die Niederlagen der letzten Zeit angesehen. Einen Vergleich mit David Richter, den viele der Kritiker als den besseren Torhüter ansehen, werde ich nicht in aller Ausführlichkeit antreten. Lediglich am Ende dieses Artikels werde ich kurz auch David Richters Werte im Vergleich mit Hiller einbeziehen. Wichtig ist mir jedoch schon zu Beginn zu sagen, dass die Kritik an Marco Hiller absolut ins Leere läuft. Die Gründe dafür werde ich Euch nun darlegen.

Marco Hiller im Ligavergleich

Gegentorquote

In 20 absolvierten Spielen in der laufenden Saison hat Marco Hiller bislang 19 Gegentreffern kassiert – also 0,95 Gegentore pro Partie. Ein besserer Schnitt gelang lediglich drei anderen Keepern in der Liga. Tim Schreiber von Pokalhalbfinalist 1. FC Saarbrücken, Stefan Drljaca, der beim potentiellen Aufsteiger Dynamo Dresden im Kasten steht, und Felix Gebhart von Absteiger und möglichem Wiederaufsteiger Jahn Regensburg.

Save Percentage

Hiller hält 80 Prozent der Bälle, die auf seinen Kasten gehen. Das ist der absolute Topwert in Liga 3. Lediglich Saarbrückens Schreiber kommt mit 79 Prozent in die Nähe von Marco Hiller. Wer Hiller bezwingen will, muss statistisch gesehen mindestens fünf Schüsse auf den Kasten bringen.

Verhinderungsquote

Vergleichen wir Chancenqualität und Gegentrefferquote pro Spiel, ist Hiller beim Verhindern von Toren ebenfalls der beste Keeper der Liga. Gehen wir vom durchschnittlichen gegnerischen xG Wert pro Spiel und den tatsächlich kassierten Toren aus, hält Hiller hier auch mit dem Topwert der Liga seinen Kasten sauber.

Unsere Nummer 1 kassiert pro Spiel 32 Prozent weniger Treffer als er von der Chancenqualität der Gegner her kassieren sollte. Der nächste in dieser Rangliste, Aues Männel, liegt hier bei 18 Prozent, danach folgen Hachings Vollath und Münsters Schulze Niehues, die beide 14 Prozent in der Verhinderungsquote aufweisen.

Strafraumspiel

Viele werfen Hiller auch vor, er würde zu sehr auf seiner Linie kleben und sich bei gegnerischen Flanken nicht ausreichend nach vorne bewegen. Der Durchschnittswert aller Keeper der Liga was das Verlassen der Linie betrifft, um Bälle im Strafraumgetümmel abzufangen, liegt bei 1,5. Mit im Schnitt 2,2 solcher Aktionen führt Lotka von Borussia Dortmund II die Liga hier an. Mit einem Wert von 1,7 positioniert sich Marco Hiller auch in diesem Ranking mit einem überdurchschnittlichen Wert.

Bei einer Erfolgsquote von rund 92 Prozent beim Fangen oder Klären von Bällen in diesen Situationen hat Hiller hier zusammen mit Vollath, Männel und Müller vom MSV Duisburg den viertbesten Wert ligaweit aufzuweisen.

Vergleich Marco Hiller – David Richter

Kommen wir nun zum kurzen, aber im Endeffekt unfairen Vergleich unserer beiden Torhüter bei den einzelnen Werten. Unfair deshalb, weil Richter, auch wenn ich Durchschnittswerte zu Rate ziehe, einfach weniger Partien absolviert hat.

Beginnen wir mit der Fangquote: Hier liegt Richter auf Rang 13 mit 10 Prozent Punkten hinter Hiller.

Die Verhinderungsquote von Gegentoren bei Richter in Abhängigkeit der Chancenqualität liegt auf einem Wert von 6 Prozent. Das heißt im Gegensatz zu Hiller, der 32 Prozent mehr Schüsse hält als erwartet, hält Richter genau 6 Prozent mehr als er sollte. Das reicht aber immerhin noch zu Platz 8 für Richter in der Liga.

Lediglich beim Wert, was das Verlassen der eigenen Linie betrifft, und der Fangquote bei diesen Aktionen weist David Richter mit 1,9 und 100 Prozent bessere statistische Werte als Marco Hiller mit 1,7 und 92 Prozent auf.

Nun folgt etwas, das sogar für mich überraschend war, denn in der nun folgenden Kategorie hätte ich Richter tatsächlich besser eingeschätzt als Hiller. Ich lag allerdings, wie vermutlich viele andere, daneben. Die Passgenauigkeit in allen Kategorien, vor allem aber, bei langen Abschlägen oder Abstößen geht ebenfalls an Hiller. Bei der Genauigkeit langer Bälle ist Richter sogar abgeschlagen auf dem letzten Platz als einziger Torhüter mit einem Wert von unter 60%.

Fazit

Das Problem, das sich in puncto Gegentore für den TSV 1860 München auftut, ist also – wenn wir diese Zahlen vernünftig einordnen können – nachweisbar nicht zwischen den Pfosten zu suchen. Im Schnitt bekommt Marco Hiller pro Spiel mit 4,75 Schüssen, die auf seinen Kasten gehen, überdurchschnittlich viele Gelegenheiten, um ein Gegentor zu verhindern.

Wo also liegt das tatsächliche Problem bei den kassierten Gegentoren? Vergleichen wir alle für die Defensive wichtigen Werte der Teams in Liga 3, fällt vor allem eines auf. Der TSV 1860 München blockt zu wenige Schüsse ab. Bei durchschnittlich zwölf zugelassenen gegnerischen Schüssen blocken die Sechzger davon drei pro Spiel. Das ist grundsätzlich kein allzu schlechter Wert. Schaut man aber genauer hin, fällt auf, dass die meisten Schüsse der Gegner, die von Feldspielern unserer Löwen geblockt werden können, außerhalb des Sechzehners abgefeuert werden. Im Strafraum kommen die Gegner relativ häufig so zum Schuss, dass eben kein Blocken mehr möglich ist.

Die Herausforderungsquote – das ist der Wert, der alle Defensivaktionen (Zweikämpfe, abgefangene Bälle, geblockte Schüsse, Kopfballduelle etc.) auf dem ganzen Spielfeld pro Minute gegnerischem Ballbesitzes wertet – ist bei Sechzig der zweitniedrigste der Liga.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel für ein wenig mehr Sachlichkeit in der Diskussion um die Gründe von Niederlagen sorgen. Sucht die Schuld nicht beim Keeper, schaut aufs Feld zwischen den Strafräumen und sucht dort nach Gründen. Ihr werdet welche finden. Allerdings gilt es dann, wenn sie vermeintlich gefunden sind, die Kritik sachlich und im Rahmen zu halten. Denn im Moment gibt es keinen Spieler, der nicht alles versuchen würde, um mit den Löwen erfolgreich zu sein.

Datenquelle: Wyscout