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Vizepräsident Hans Sitzberger mit Statement zum Verwaltungsrat

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Hans Sitzberger Vize-Präsident TSV 1860 München

Nachdem der Verwaltungsrat gestern Vizepräsident Hans Sitzberger sein Vertrauen entzogen hatte, meldet sich dieser nun selbst zu Wort und kontert die Vorwürfe.

Hans Sitzberger meldet sich zu Wort

Auf Facebook schreibt der 70-Jährige:

Seit über acht Jahren bin ich Vizepräsident des TSV 1860 München, meinem Herzensverein.

Ich habe in diesen Jahren unzählige Stunden völlig selbstlos, ehrenamtlich und immer leidenschaftlich gerne für meinen Verein gearbeitet, habe so viele Menschen und Fans kennen und schätzen gelernt, habe unzählige Mitglieder und Lebenszeitmitglieder geworben und gewonnen, bin tausende von Kilometern gefahren, um unzählige Veranstaltungen zu besuchen und habe an ganz vielen Tagen auch finanziell alles gegeben, um für meinen Verein das Unmögliche möglich zu machen.

Mir ging es dabei vor allem um die Menschen, die Nähe zu den Mitgliedern, das Gefühl der Gemeinsamkeit, denn ich glaube, nur gemeinsam sind wir stark.

Völlig egal worum es ging, ich hab es von Herzen gern getan, nicht nur für den Fußball, sondern für alle Abteilungen.

Es war für mich die größte Ehre, die mir je widerfahren ist.

Ich wurde vom Verwaltungsrat aufgefordert mein Amt niederzulegen. Der Grund dafür hat mit den aktuellen Anschuldigungen nichts zu tun. Man bat mich zu gehen, aufgrund einer wie ich finde, völlig nachvollziehbaren Entscheidung meinerseits. Der Verwaltungsrat sah das anders.

Man bot mir zu diesem Zeitpunkt an, mein eben beschriebenes Engagement öffentlich anzuerkennen und mich in Ehren gehen zu lassen, wenn ich meinen sofortigen Rücktritt erkläre.

Man drohte mir gleichzeitig mit öffentlicher Diffamierung, falls ich das nicht tue.

Ich bin nicht zurückgetreten. Das Resultat dessen kennen wir jetzt.

Die gestrigen Zeitungsartikel und die öffentliche Bekanntmachung des Verwaltungsrates überraschen mich daher nur inhaltlich.

Ich habe zu keinem Zeitpunkt Interna aus vertraulicher Korrespondenz des Präsidiums an die Öffentlichkeit gegeben, weder an die Presse, noch an den Mitgesellschafter, an niemanden.

Den Verteiler, an welchen die Email die wir alle in der AZ lesen können vor gut einem Jahr verschickt wurde, hat unser Präsident ausgewählt und leider hat er ihn nachweislich nicht ausschließlich auf das Präsidium beschränkt.

Es gibt für die Anschuldigungen des Verwaltungsrates gegen mich keine Beweise und keine Grundlage. Sie wurden plötzlich aus der Luft gegriffen. Über die Hintergründe kann ich nur mutmaßen. Ich frage mich: Von welcher Agenda soll ich das Bauernopfer werden?

Wenn ich eines mit Sicherheit sagen kann, dann ist das, dass ich zu jeder Zeit in meinem Leben immer zu 100% aufrichtig und ehrlich war. Das gereichte mir nicht immer zum Vorteil, doch das hat mich nie daran gehindert, genau das zu sagen, was ich denke: Die Wahrheit.

Ich bin nicht dafür gemacht, Spielchen zu spielen. Mir fehlt die nötige Eloquenz zur Scheinheiligkeit.

Genau aus diesem Grund sehe ich der Zukunft gelassen entgegen, wie auch immer sie aussehen mag. Ich weiß, dass ich mir nichts vorzuwerfen habe, dass ich mir selbst abends im Spiegel ins Gesicht schauen kann und dass ich mir selbst immer treu geblieben bin.

Einmal Löwe. Immer Löwe.
Immer

💙

TSV 1860 – SV Sandhausen, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen den Zweitligaabsteiger SV Sandhausen. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit den ehemaligen Aufstiegshelden in die Bundesliga für den TSV 1860 München, Jens Keller und Matthias Imhof, die mittlerweile als Trainer und Sportdirektor für die Sandhäuser arbeiten.

TSV 1860 – SV Sandhausen, zum ersten Mal findet dieses Duell auf Giesings Höhen statt. Aber uns interessiert heute nicht die Austragungsstätte, sondern das, was man von Gegner im Spiel erwarten darf.

Jens Keller hat die ersten beiden Spiele nach der Winterpause in Dresden und gegen Aue gegen den Ball auf ein 4-4-2 gesetzt. Patrick Greil, der Winterneuzugang von Rapid Wien – nominell ein zentraler Mittelfeldspieler – lief als hängende Spitze neben Mittelstürmer Markus Pink, der ebenfalls im aktuellen Transferfenster zu den Kurpfälzern stieß, auf.

Momentan ist das Sandhäuser Lazarett mit sechs verletzten bzw. kranken Spielern gut belegt. Jens Keller hat aber einen derart breiten Kader zur Verfügung, dass er trotzdem eine sehr schlagkräftige Truppe nach Giesing mitnehmen kann.

In den beiden Spielen nach der Winterpause hat Sandhausen vor allem defensiv grandiose Leistungen gezeigt und offensiv eine brutale Effizienz bewiesen.

Systematik

Durch die guten und intelligenten Spieler, die Keller zur Verfügung stehen, ist ein anderes System für den Sonntag zwar durchaus denkbar, aber nach den Erfolgen gegen Dresden und Aue sollten wir davon ausgehen, dass die Formation 4-4-2 mit den beiden schnellen Spielern Greil und Pink im Sturm, die das auf Umschaltspiel ausgelegte Konzept der Gäste toll ergänzen, beibehalten wird.

Im Pressing sehr zurückhaltend, fast passiv agierend, aber die Räume und Passwege auf tiefer Linie gut zustellend, macht Jens Kellers Mannschaft gegen den Ball mit leicht nach vorn geschobener Defensivlinie das Mittelfeld für den Gegner sehr schwer bespielbar. Im Gegenpressing nach Ballverlusten hingegen geht Sandhausen sehr aktiv und aggressiv zu Werke.

Ziel der Sandhäuser ist es, hauptsächlich über Umschaltspiel und schnelle vertikale Angriffe zügig und durch die Schnelligkeit der Spieler begünstigt, in Überzahl ins gegnerische letzte Drittel zu lancieren.

Beim Aufbau im Positionsspiel kippt die hängende Spitze ins Mittelfeld ab. Dann wirkt das auf Umschaltspiel gepolte 4-4-2 wie ein 4-2-3-1; dazu später mehr.

Zunächst – wie immer – die bisherigen statistischen Werte des kommenden Gegners.

Statistische Werte des SV Sandhausen

  • Ballbesitz: 46%
  • Passgenauigkeit: 79%
  • Defensive Zweikampfquote: 60%
  • Flankengenauigkeit: 31%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,93 (zweitniedrigste Pressingintensität der Liga)

Wie spielt Sandhausen?

Offensiv

Im Positionsspiel beim Aufbau spielt Sandhausen meistens mit einem rechtsgependeltem Verteidiger, der, um mehr Aufbauvarianten zu erlauben, auf dem Flügel nach vorne schiebt. Zu diesem Zweck kippt auch die hängende Spitze ins offensive Mittelfeld ab. Es kann daher dann der Eindruck eines 4-2-3-1 entstehen.

Gelingt der Aufbau ins Mittelfeld hinein, schiebt auch der zweite Außenverteidiger mit ins Mittelfeld vor. Nicht unbedingt um offensiven Druck aufzubauen, sondern um in Gegenpressingsituationen nach möglichen Ballverlusten auf beiden Flügeln nah genug an einem möglichen Passempfänger im Mittelfeld zu stehen, um diesem dann die Ballannahme oder -verarbeitung zu erschweren.

Im weiteren Verlauf der Positionsangriffe wird so verschoben, dass im letzten Drittel des Gegners eine asymmetrische 2-4 Formation oder auch 2-1-3 Formation zu sehen ist. Die Asymmetrie ergibt sich in beiden Fällen durch den ballfern einrückenden Mittelfeldaußenspieler. Je nach Situation abhängig von der Position des Balles im letzten Drittel, finden wir den Spieler, der die Position der hängenden Spitze bekleidet, auf einer Linie mit seinem Sturmpartner oder versetzt dahinter.

Insgesamt sehen wir im Positionsspiel eine starke Rechtslastigkeit im Spiel der Kurpfälzer. Von dieser Seite kamen bisher fast doppelt so viele Hereingaben in die Box wie von links.

Durch die Art und Weise der Spielanlage, viel über Umschaltmomente zu kreieren und das Hauptaugenmerk auf vertikales, schnelles Spiel über die Halbräume und das Zentrum zu legen, sind generell Angriffe, die im letzten Drittel noch auf den Flügeln ablaufen, im Ligavergleich nur mäßig häufig bei Sandhausen zu sehen.

Defensiv

Gegen den Ball zieht Sandhausen, wenn der Gegner im Positionsspiel ist, die vordere Linie gern weit zurück und lässt den Gegner kommen. Durch die auf mittlerem Niveau agierende Defensivlinie wird der vom Gegner bespielbare Raum sehr eng. Dadurch kreieren die Sandhäuser dann die gewünschten Umschaltsituationen, indem sie dort, wo schnelle Kombinationen gefragt sind, aggressiv attackieren.

Dringt der Gegner ins letzte Drittel der Sandhäuser ein, verteidigen die Kurpfälzer mannorientiert und effektiv die Box. So zwingen sie ihre Gegner zu vielen Schüssen von außerhalb der Box oder aus ungünstigen Positionen nahe der Sechzehnmeterlinie im Strafraum.

Stärken und Schwächen des 4-4-2 flach

Stärken

Durch die doppelt besetzten Flügel sind die kurzen Laufwege für die Mittelfeldaußen kraftschonend, was gegen Ende einer Partie entscheidend sein kann. Aus der kompakten Defensivformation mit zwei Viererketten heraus zu verteidigen, bringt für den Gegner große Probleme, überhaupt in die Box zu kommen. Von daher ist es sehr gut zur Verteidigung gegen spielstarke Teams geeignet. Auch für Mittelfeldpressing eignet sich dieses System gegen den Ball gut.

Schwächen

Bei konsequentem und hohem Pressing gegen das Positionsspiel und Gegenpressing des Gegners in Umschaltsituationen kann es wegen der tiefen Staffelung vor der eigenen Box zu Schwierigkeiten kommen, sich aus dem letzten Drittel so zu befreien, dass die Positionsangriffe zielführend sind.

Wie kann man Sandhausen knacken?

Es hört sich vielleicht wie eine Binsenweisheit an, aber den SV Sandhausen schlägt der TSV 1860 München am besten mit dessen eigenen Waffen. Wenn Sandhausen selbst das Spiel machen muss und viel Ballbesitz hat, geht die Tendenz zu Punkteteilungen oder Niederlagen. Kann Sandhausen seine Umschaltphilosophie durchziehen, sind sie schwer zu besiegen.

Was bedeutet das für die Löwen? Es klingt utopisch, aber es wäre hier wirklich wichtig, früh in Führung zu gehen und dann den Gegner kommen zu lassen. Dadurch könnten dann ebenso Umschaltmomente generiert werden, die zu Chancen führen können, sofern es gelingt, hier präzise zu spielen und schnell ins gegnerische letzte Drittel vorzustoßen, ohne dass sich die Mannschaft des SV Sandhausen wieder positionieren kann.

Schlüsselspieler

So wie der SV Sandhausen qualitativ besetzt ist, findet man kaum einen Akteur, der in deren Mannschaftsgefüge nicht als Schlüsselspieler der 3. Liga gelten könnte – speziell nach den Winteradditionen. Die beiden offensiven Österreicher Greil und Pink setzen auf den Kader des SVS noch einmal das Sahnehäubchen.

Aber sehen wir uns an, wer herausragt:

Tor

Nikolai Rehnen (#1) ist in den Top 5 der 3. Liga was die Torhüter betrifft zu finden. Er hat unwahrscheinlich gute Reflexe, mit denen er unter anderem Dresden und Aue in den vergangenen beiden Spielen schier zur Verzweiflung brachte. Der Reporter verglich ihn am Mittwochabend mit einem Handballtorhüter, als es um seine Reflexe ging. Auch sonst ist er ohne große Schwächen und ein sicherer Rückhalt der Mannschaft.

Abwehr

Jens Keller kann es sich bei seiner Kaderqualität offenbar sogar leisten, den in der Hinrunde besten Innenverteidiger des SVS seit Ende der Winterpause auf der Bank zu lassen bzw. nur kurz einzusetzen. Sollte also Tim Knipping (#4) nicht spielen, ist in der Abwehr Max Geschwill (#14) als Schlüsselspieler zu finden. Gegen den Ball hat Geschwill keinerlei Schwächen. Zudem ist er für einen Innenverteidiger relativ schnell und im Stellungsspiel sehr stabil.

Mittelfeld

Dauerbrenner Alexander Mühling (#15), vor der Saison aus Kiel gekommen, hat alle Spiele der Sandhäuser von Beginn an bestritten. Er ist das verbindende Element zwischen Offensive und Defensive. Passsicher, lauf- und dribbelstark, ist der zentrale Mittelfeldspieler das Herzstück im Aufgebot der Kurpfälzer. Lediglich im Abschluss hat er leichte Schwächen.

Sturm

Neuzugang Markus Pink (#24) hat in den zwei Spielen bisher gezeigt, was für einen guten Griff Sandhausen damit gemacht hat, den Österreicher aus China nach Europa zurückzuholen. Gegen Dresden gelang ihm der Siegtreffer, gegen Aue holte er den entscheidenden Elfmeter heraus. Auf ihn müssen die Abwehrspieler der Sechzger ebenso wie auf den anderen Neuzugang, Patrick Greil (#24), der als hängende Spitze und nicht auf seiner eigentlichen Stammposition im Mittelfeld, aufläuft. Greil kippt zwar im Aufbau immer wieder ins Mittelfeld ab und wirkt daher oft eher wie ein Schattenstürmer oder ein klassischer Zehner, die Grenzen zwischen diesen Rollen in Systemen sind allerdings sehr fließend und von daher nicht wirklich relevant. Brandgefährlich sind beide und Sandhausen hat offensiv nun noch mehr Durchschlagskraft.

Fazit

Es gilt für den TSV 1860 München gegen den SV Sandhausen, so lange wie möglich dagegenzuhalten und wenn man früh ein Tor schießen sollte, die sich dann ergebenden Umschaltmomente effektiv auszunutzen.

Am Sonntag ist entscheidend, wie die Mannschaft auftritt und nicht, wie das Ergebnis am Ende aussieht.

Selbst bei einer Niederlage, die man nicht ausschließen darf, wird es wichtig sein, ob wir Lämmer auf der Schlachtbank oder Löwen, die bis zum bitteren Ende kämpfen, gesehen haben.

Wenn die Einstellung stimmt, ist alles gut, dann wird – auch bei einer Niederlage – kein echter Fan oder Journalist oder Experte die Mannschaft oder einzelne Spieler in die Pfanne hauen.

Wir können es nicht als gegeben ansehen, dass gegen diese Sandhäuser Mannschaft Punkte oder gar ein Sieg eingefahren werden kann, selbst wenn wir zuhause spielen. Was natürlich nicht heißt, dass ich nicht darauf hoffen würde, dass die Löwen hier ein kleines Wunder vollbringen. Lübeck hat vor der Winterpause gegen Sandhausen einen Sieg einfahren können, warum sollte es den Löwen nicht ebenfalls gelingen, wenn sie mit einer kämpferischen Einstellung und gesunder Härte den Gästen am Sonntag auf die Nerven gehen?

So könnte Sandhausen beginnen

Datenquelle: Wyscout

TSV 1860 – SV Sandhausen: Ergebnistipp Lorenz Knöferl

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Tsv 1860 Lorenz Knöferl

Seit 2014 spielte Lorenz Knöferl mit Ausnahme einer Leihe zu CZ Jena beim TSV 1860, nun wechselte er zum Mölders-Club TSV 1882 Landsberg. Für sechzger.de tippt der 20-Jährige die Partie seines ehemaligen Vereins gegen den SV Sandhausen.

Knöferl tippt auf Heimsieg des TSV 1860

Ganze 0 Einsatzminuten stehen für den ehemaligen Junioren-Nationalspieler Lorenz Knöferl für den TSV 1860 in der laufenden Spielzeit zu Buche. Den Grund dafür kann sich jeder ausmalen, wenn man bedenkt, dass die Löwen den Spieler bereits vor der Saison gerne von der Gehaltsliste gehabt hätten, dieser sich aber weigerte, den Vertrag aufzulösen. Dennoch wünscht der Offensivspieler seinen ehemaligen Kollegen für die Partie gegen den SV Sandhausen drei Punkte und tippt entsprechend optimistisch.

“2:1 für die Löwen.
Torschützen: Laki und Tim mit dem Kopf!”

Beim Blick auf die Tabelle wäre ein Heimsieg gegen die Elf vom Hardtwald natürlich extrem wertvoll.

Wechsel zum TSV 1882 Landsberg

Bereits 2014 wechselte Lorenz Knöferl von der JFG Glonntal zum TSV 1860 und durchlief sämtliche Jugendmannschaften, ehe er von Michael Köllner bei den Profis quasi ins kalte Wasser geworfen wurde. Mit seinem Tor gegen den SV Wehen Wiesbaden avancierte er mit 17 Jahren zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der Löwen. Leider sollte es sein einziger Treffer in der 3. Liga bleiben. Nachdem er in der laufenden Spielzeit gar nicht mehr berücksichtigt wurde, schloss er sich kürzlich Bayernliga-Spitzenreiter TSV 1882 Landsberg mit Spielertrainer Sascha Mölders an.

Bild: Oliver Rabuser

Sechzig um Sieben – Verwaltungsrat entzieht Sitzberger das Vertrauen

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Sechzig um Sieben, heute mit dem Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V., der Vizepräsident Sitzberger das Vertrauen entzogen hat und weiteren Themen.

Verwaltungsrat entzieht Vizepräsident Sitzberger das Vertrauen

Der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. hat Vizepräsident Sitzberger das Vertrauen entzogen und diesen Schritt per Pressemitteilung auf der Website des e.V. bekanntgeben. Begründet wurde die Entscheidung mit Indiskretionen.

Die Meldung des Verwaltungsrats im Wortlaut:

Verwaltungsrat entzieht Vizepräsident Hans Sitzberger das Vertrauen

Verehrte Vereinsmitglieder,

der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V. hat Vizepräsident Hans Sitzberger nach eingehender Untersuchung, persönlicher Anhörung sowie differenzierter Auseinandersetzung mit den Einzelheiten, darüber informiert, dass das Kontrollgremium des Vereins ihm das Vertrauen entzieht.

Der Beschluss zum Vertrauensentzug fiel einstimmig. Mit seiner Entscheidung reagiert der Verwaltungsrat unter anderem auf schwerwiegende Indiskretionen im Zusammenhang mit vertraulicher Korrespondenz innerhalb des Präsidiums.

Der Entzug des Vertrauens hat noch keine Abberufung zur Folge. Eine solche ist nur durch die Mitgliederversammlung möglich.

Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V.

“Abendzeitung” veröffentlicht unverschickte Mails aus dem Präsidiumskreis

Die Münchner Abendzeitung hat in ihrem Artikel “Interne TSV-1860-Mail enthüllt Reisingers Kündigungsplan für Gorenzel und Pfeifer” Email-Entwürfe aus dem Präsidiumskreis des TSV München von 1860 e.V. vom Januar 2023 veröffentlicht. Wie die Abendzeitung zu den Entwürfen kam, ist unklar. Die Entwürfe beinhalteten die Ankündigung von Präsident Robert Reisinger an die damaligen Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer und Günther Gorenzel, dass diese sich als zum 30.06.2024 gekündigt sehen sollten. Die E-Mail wurde nie versandt.

Gestern vor 21 Jahren: Schroth trifft drei Mal gegen Rostock

In der bislang vorletzten Saison des TSV 1860 in der 1. Bundesliga traft Markus Schroth am 25.01.2003 gleich dreifach, als die Löwen bei Hansa Rostock zu Gast waren. Am Ende siegte das Team von Peter Pacult mit 4:1. Die Saison wurde auf Platz 10 beendet.

Die Aufstellung der Löwen

Jentzsch – Costa, Votava, Hoffmann – Stranzl (60. Borimirov), Meyer, Kurz (83. Ehlers), Weissenberger, Cerny – Schroth, Lauth

Tore:
0:1 Schroth (6.), 0:2 Schroth (19.), 0:3 Costa (20.), 1:3 Jakobsson (58.), 1:4 Schroth (71.)

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Löwenteams sind am Wochenende wieder rege im Einsatz. Los geht es heute Abend mit der U19, die beim VfL Kaufering gastiert. Die jüngeren U-Mannschaften sind bei diversen Turnieren im Einsatz.

Alle Partien im Überblick:

Freitag, 26.01.

18.00 Uhr: VfL Kaufering Herren – U19 -:-

Samstag, 27.01.

10.30 Uhr: Wacker Burghausen U16 – U15 -:-
10.30 Uhr: U17 – VfR Heilbronn U19 -:-
13.30 Uhr: U19 – TSV 1865 Dachau Herren -:-
15.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U16 -:-
18.00 Uhr: Futsal Panther Ingolstadt – Futsal -:-

Sonntag, 28.01.

12.00 Uhr: U21 – TSV Buchbach -:-
15.00 Uhr: SV Darmstadt 98 – U16 -:-
16.30 Uhr: Profis – SV Sandhausen -:-

Verwaltungsrat entzieht Vizepräsident Sitzberger das Vertrauen

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. hat in einer Stellungnahme dem Vizepräsidenten Hans Sitzberger öffentlichkeitswirksam das Vertrauen entzogen.

Verwaltungsrat des TSV 1860 entzieht Vizepräsident Hans Sitzberger das Vertrauen

Begründet wird dies mit schwerwiegenden Indiskretionen im Zusammenhang mit vertraulicher Korrespondenz innerhalb des Präsidiums.

Eine Abberufung Sitzbergers stellt dies laut Verwaltungsrat nicht dar. Diese ist ausschließlich durch die Mitgliederversammlung möglich.

Die Pressemitteilung des Verwaltungsrats im Wortlaut

Verehrte Vereinsmitglieder,

der Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V. hat Vizepräsident Hans Sitzberger nach eingehender Untersuchung, persönlicher Anhörung sowie differenzierter Auseinandersetzung mit den Einzelheiten, darüber informiert, dass das Kontrollgremium des Vereins ihm das Vertrauen entzieht.

Der Beschluss zum Vertrauensentzug fiel einstimmig. Mit seiner Entscheidung reagiert der Verwaltungsrat unter anderem auf schwerwiegende Indiskretionen im Zusammenhang mit vertraulicher Korrespondenz innerhalb des Präsidiums.

Der Entzug des Vertrauens hat noch keine Abberufung zur Folge. Eine solche ist nur durch die Mitgliederversammlung möglich.

Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e. V.

Sechzig am Wochenende: Testspiel der U21 gegen Buchbach

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende U21 U19 U17 Testspiel III IV Dritte Vierte

Um Punkte geht es am Wochenende weiterhin nur für die Profis und die Futsaler des TSV 1860. Dennoch werden zahlreiche Teams von Münchens großer Liebe im Einsatz sein. So startet beispielsweise die U21 mit einem Testspiel gegen den TSV Buchbach in die Vorbereitung.

Testspiel der U21 gegen Buchbach

Frank Schmöller ist nach seiner Zeit als Interimscoach bei den Profis zurück bei der U21 und möchte nach der Winterpause an den starken Leistungen der Vorrunde anknüpfen. Mit Platz 4 in der Bayernliga-Tabelle kann man an der Grünwalder Straße mehr als zufrieden sein. Am Sonntag bestreitet die U21 gegen den TSV Buchbach ihr erstes Testspiel im Winter. Nicht dabei: Mansour Ouro-Tagba und Moritz Bangerter, die im Profikader stehen dürften, sowie Kapitän Mason Judge, der die Löwen in Richtung SV Horn (2. Liga Österreich) verließ

Die Spiele im Überblick

Freitag, 26.01.

18.00 Uhr: VfL Kaufering Herren – U19 -:-

Samstag, 27.01.

10.30 Uhr: Wacker Burghausen U16 – U15 -:-
10.30 Uhr: U17 – VfR Heilbronn U19 -:-
13.30 Uhr: U19 – TSV 1865 Dachau Herren -:-
15.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U16 -:-
18.00 Uhr: Futsal Panther Ingolstadt – Futsal -:-

Die 4. Mannschaft nimmt am Samstag an einem Hallenturnier in Sauerlach teil und trifft dabei u.a. auf die Reserve des Gastgebers, den SV Pulling und den TSV Gräfelfing.

Die U14 ist beim Hallenturnier des ASCK Simbach im Einsatz und misst sich dort u.a. mit dem Gastgeber, der AKA St. Pölten und der SpVgg Greuther Fürth.

Die U13 nimmt am Budenzauber in Coburg teil, die U12 beim Hallenturnier in Traunreut.

Während die U10 in Gauting im Einsatz sein wird, versucht die U9, ihren Titel beim Hallenturnier in Schlins zu verteidigen. Dabei treffen die jüngsten Löwen in der Vorrunde auf den FC Riedlsheim (Frankreich), den FC Zürich (Schweiz), Gastgeber FC Schlins (Österreich) und die deutschen Vereine Borussia Dortmund und TSV 1899 Blaustein.

Die Löwinnen U17 tritt beim FC Augsburg Women Masters an und trifft dabei u.a. auf die Gastgeberinnen, die SpVgg Greuther Fürth und den FSV Mainz 05.

Sonntag, 28.01.

12.00 Uhr: U21 – TSV Buchbach -:-
15.00 Uhr: SV Darmstadt 98 – U16 -:-
16.30 Uhr: Profis – SV Sandhausen -:-

Auch heute ist die U9 im Einsatz und startet auch in das U10-Turnier des FC Schlins als Titelverteidiger. In der Vorrunde treffen die Junglöwen auf die älteren Gegner vom FC Riedlsheim (Frankreich) und den österreichischen Clubs SCR Altach, SC Göfis und FC Nenzing.

Die U11 nimmt am U12-Hallenturnier des FC Gerolfing teil und trifft dabei u.a. auf den Gastgeber, die JSG Neuburg, den TV 1861 Ingolstadt, den VfB Eichstätt und den FC Hepberg.

Die U12 wird auch am Sonntag in Traunreut im Einsatz sein, die U13 kämpft beim Hallenturnier in Ditzingen um den Titel.

TSV 1860: Abendzeitung leakt Präsidiums-Mails

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Die Münchner Abendzeitung hat interne Mails des Präsidiums des TSV München von 1860 e.V., die teilweise nicht einmal versendet worden waren, veröffentlicht.

Reisinger erwartete Kündigung von Köllner durch die Geschäftsführung

1860-Präsident Robert Reisinger soll laut der AZ an Günther Gorenzel und Marc-Nicolai Pfeifer Mails mit u.a. folgendem Inhalt entworfen, jedoch nach dem Veto seiner Vizepräsidenten nicht verschickt haben:

“Es erweckt den Eindruck”, soll Reisinger in dem Mailentwurf geschrieben haben, “als würden Sie den Wunsch des Präsidiums, Herrn Köllner zu beurlauben, auf diesem Weg eine Absage erteilen. Nehmen Sie zu Kenntnis, dass wir es Anbetracht der Situation rund um den Trainer Köllner für besser erachten, die nächsten Spiele ohne Trainer oder mit einem Trainer aus dem NLZ an der Seitenlinie zu bestreiten, als den Status quo zu erhalten.”

Zu diesem Zeitpunkt – der TSV 1860 hatte den Auftakt des Kalenderjahres 2023 gerade nach einem intensiven Trainingslager in der Türkei mit 1:3 gegen Waldhof Mannheim verloren – hatten die Löwen in den 9 vorangegangenen Spielen insgesamt magere 8 Punkte geholt und drohten das anvisierte Saisonziel “Aufstieg” aus den Augen zu verlieren.

Im Mail-Entwurf soll Reisinger die Kündigung für Gorenzel und Pfeifer in Aussicht gestellt haben

In besagtem Email-Entwurf, der laut AZ an die angedachten Adressaten nie versandt wurde, soll Reisinger den beiden Geschäftsführern zudem deren Kündigung mit Wirksamkeit zum 30.06.2024 in Aussicht gestellt haben.

“Fühlen Sie sich gekündigt”

Sportgeschäftsführer Günther Gorenzel, inzwischen zin Kärnten, soll im Mailentwurf wie folgt die Kündigung seines Vertrags in Aussicht gestellt worden sein:

“Sehr geehrter Herr Gorenzel, nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich es mittlerweile bedauere, den Wunsch des Mitgesellschafters, Ihnen die Kündigung zum 30.6.2023 bis 31.12.2022 auszusprechen, nicht nachgekommen bin. Fühlen Sie sich also bereits heute zum 30.6.2024 gekündigt. Selbst wenn der Mitgesellschafter wider Erwarten ihre Tätigkeit nicht zu kündigen wünscht, werden wir diese Kündigung kraft unseres Amts und 50+1 aussprechen und durchsetzen.”

sechzger.de als Politikum?

Auch Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer sollte sich als zum 30.06.2024 gekündigt erachten. Grund hierfür soll laut AZ die Nicht-Beachtung einer zwischen Präsidium und Pfeifer getroffenen Vereinbarung gewesen sein.

“Sehr geehrter Herr Pfeifer, auch Ihnen gegenüber sprechen wir bereits heute die Kündigung zum 30.6.2024 aus. Hätten Sie uns bereits vor dem 31.1.2022 informiert, dass Sie sich an die getroffene Vereinbarung, die Redakteure des sechzger.de an Spieltags-Pressekonferenzen teilnehmen zu lassen, nicht gebunden fühlen, hätten wir die Kündigung bereits zum 31.12.2022 zum 30.6.2023 ausgesprochen.”

Inhalt der Vereinbarung soll gewesen sein, sechzger.de wieder an der LÖWENRUNDE, der KGaA-Pressekonferenz vor Spieltagen, teilnehmen zu lassen.

Ausschluss von sechzger.de erschien willkürlich und erging nicht aufgrund der Medienrichtlinien des DFB

Zuvor war sechzger.de nach ca. 2 Jahren infolge eines kritischen Artikels aus der LÖWENRUNDE ausgeschlossen worden. Als Grund hatte die KGaA seinerzeit das Fehlen eines Presseausweises und der hauptberuflichen jorunalistischen Tätigkeit und somit Inkonformität mit den DFB-Statuten vorgeschoben. Dass dies nicht der Wahrheit entsprach, argumentierte sechzger.de gemeinsam mit dem Löwenmagazin bereits im September 2022.

Da auch die Abendzeitung auf einen genauen Blick in die DFB-Statuten verzichtet zu haben scheint und den Ausschluss von sechzger.de als “formal korrekt” und in Einklang mit den “Drittliga-Statuten des DFB” bezeichnet, sieht sich sechzger.de zu einem kleinen Verbandsrechtsexkurs veranlasst:

Medienrichtlinien gelten nur für Spieltage

Die Medienrichtlinien der “DFB Statuten 3. Liga“, die Presseausweis und Hauptberuflichkeit einfordern, gelten nur für die Spieltagskonferenzen am Spieltag der Profis. Dies belegt die Einordnung des Abschnitts “Akkreditierungen”, welcher sich nahtlos in andere Voraussetzungen für einen Spieltag, wie Kameraanzahl und -Positionen, Mixed-Zone, Presseplätze auf der Tribüne etc. einreiht. Auch hier dürfen übrigens Ausnahmen bewilligt werden (beispielsweise für Fan-Fotografen).

Zudem könnte der DFB selbstveranlasste Pressekonferenzen der teilnehmenden Clubs vor den Spieltagen nur schwer regulieren und hat bzw. hatte dies nicht vor.

Der wahre Grund für den Ausschluss von sechzger.de dürfte der Druck auf die Geschäftsführung durch einen der Gesellschafter gewesen sein, welcher unliebsame Berichterstattung bereits in der Vergangenheit versucht hatte, zu ersticken (BILD: “Auf Befehl des Investors: 1860 sperrt Medien aus”).

Ist eine interne Gremienabstimmung ein Skandal?

Die Investigativabteilung Sport der Abendzeitung rund um die Redakteure Ruben Stark, Matthias Eicher, Krischan Kaufmann und Florian Weiß vermag in den präsidiums-internen Abstimmungen mit Mailentwürfen einen Skandal gewittert zu haben.

Einerseits wird die Art der Kommunikation durch Robert Reisinger absichtlich mit “ohne formellen Gruß” hervorgehoben. Über Art und Weise der Kommunikation rund um den TSV 1860 kann man sich sicherlich streiten, was eine solche Erwähnung bei der Berichterstattung über ein Gremieninternum jedoch erreichen soll, erschließt sich dem Leser nicht.

Andererseits werden nicht versandte Mails – also Mailentwürfe, die dem Gremium zur Abstimmung vorliegen – bereits als Sachverhalt mit Skandalpotential eingestuft.

Dass Reisinger bzw. das Präsidium die Mails schlussendlich aufgrund einer Mehrheitsentscheidung des Präsidiums in Ausübung dessen Geschäftsordnung nicht versandte, dürfte wohl weniger einen Skandal, sondern vielmehr sachliche Gremienarbeit darstellen, bei der es naturgemäß verschiedene Meinungen und somit auch mitunter nicht einstimmige Entscheidungen gibt.

Die eigentliche Frage: wer gab die Mailentwürfe weiter?

Die viel wichtigere Frage, mit welcher sich der e.V. nun beschäftigen dürfte, ist, wie Mailentwürfe aus einem dreiköpfigen Gremium an die Abendzeitung gelangen konnten.

 

25.01.2003: Markus Schroth trifft dreimal für 1860 bei Hansa Rostock

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TSV 1860 Hansa Rostock

Die Spielzeit 2002/03 fing sportlich genauso bescheiden an wie sie nach 34 Spieltagen endete. Nach dem blamablen Ausscheiden aus dem UI-Cup (0:1 und 0:4 gegen BATE Borisov) verlor der TSV 1860 zum Saisonauftakt in der Bundesliga mit 0:2 gegen Hansa Rostock. Am Saisonende stand trotz (oder wegen) eines Trainerwechsels “nur” Platz 10 zu Buche. Eins der wenigen Highlights setzte die Mannschaft heute vor 21 Jahren zum Rückrundenauftakt beim 4:1-Sieg im Ostseestadion.

Platz 3 nach elf Spieltagen

Zwischenzeitlich hatte es für das Team von Trainer Peter Pacult sogar richtig gut ausgesehen. Nach elf Spieltagen standen die Löwen auf Platz 3 der Tabelle – nur drei Punkte hinter Liga-Primus FC Bayern. Auch zur Winterpause schien die Löwen-Welt noch in Ordnung, mit Rang 6 war man in Giesing nicht unzufrieden.

Zum Rückrundenauftakt reiste der TSV 1860 zum FC Hansa Rostock und wollte sich für die Niederlage im Olympiastadion revanchieren. Dies gewann auf beeindruckende Art und Weise und besonders Stürmer Markus Schroth dürfte die Begegnung in bester Erinnerung behalten haben.

1860 schockt Hansa Rostock früh

Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, als der Angreifer zum ersten Mal jubelnd abdrehte. Remo Meyer hatte Schroth 16 Meter vor dem Tor angespielt und dieser schob die Kugel überlegt zum 0:1 ins lange Ecke. Nachdem Hansa den schnellen Ausgleich verpasst hatte, übernahmen die Löwen wieder die Kontrolle und diesmal war es der aufgerückte Stranzl, der Schroth fand und schon stand es 0:2 (19.). Doch es sollte noch besser kommen!

Nur wenige Sekunden später brachte Weissenberger einen Freistoß zur Mitte und Rodrigo Costa profitierte von einem haarsträubenden Fehler der Rostocker Abwehr. Der erste Brasilianer im Löwentrikot hatte keine Mühe, zum 0:3 zu vollstrecken (20.).

Schroth macht den Unterschied

Recht viel besser hätte es für 1860 kaum laufen können, doch Hansa hatte sich noch lange nicht aufgegeben und spielte mutig nach vorne. Jakobsson verkürzte für Rostock (58.) und leitete die vermeintliche Aufholjagd der Hausherren ein.

Auf der anderen Seite war jedoch auf Markus Schroth Verlass, der in der 71. Minute für die Entscheidung sorgte. Quasi aus dem Nichts kam der Stürmer nach einer Flanke von Weissenberger zum Kopfball und netzte zum 1:4 ein.

Pacult raus, Götz rein

Der weitere Verlauf der Rückrunde war dann jedoch eher unerfreulich und nach einem 0:5 im Derby und einem 0:6 bei Hertha BSC musste Trainer Peter Pacult trotz Platz 8 seinen Hut nehmen. Nachfolger wurde Falko Götz – sicher auch nicht die beste Entscheidung von Präsident Wildmoser. Am Saisonende belegten die Löwen Rang 10 und statt der angestrebten Teilnahme am UEFA-Pokal wurde sogar der UI-Cup verpasst.

Die Aufstellung der Löwen

Am 25.01.2003 schenkte Peter Pacult bei Hansa Rostock folgender Mannschaft des TSV 1860 sein Vertrauen.

Jentzsch – Costa, Votava, Hoffmann – Stranzl (60. Borimirov), Meyer, Kurz (83. Ehlers), Weissenberger, Cerny – Schroth, Lauth

Tore:
0:1 Schroth (6.), 0:2 Schroth (19.), 0:3 Costa (20.), 1:3 Jakobsson (58.), 1:4 Schroth (71.)

Sechzig um sieben: Straßer siegt auch auf der Planai

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Aktuell stellt er die Fußballer des TSV 1860 München in den Schatten. Linus Straßer feierte drei Tage nach seinem Sieg in Kitzbühel auf der Planai in Schladming den nächsten Sieg.

Straßer gewinnt auf der Planai

Unglaublicher Erfolg für unseren Skilöwen! Linus Straßer gewann gestern Abend auf der Planai und feiert damit das Klassiker-Double mit den Siegen in Kitzbühel und Schladming. Der Skilöwe lag bereits nach dem ersten Durchgang in Front. Im zweiten Durchgang fuhr er vor über 40.000 Zuschauern wie auf Schienen ins Ziel und konnte seinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Timon Haugan noch ausbauen.

Das 1:1 von Lübeck in der Analyse

Leider konnte 1860 nicht an die starke Leistung gegen den MSV Duisburg anknüfen. Andererseist machten es die Lübecker den Löwen auch ungleich schwerer als die Zebras. Bernd Winninger kommt in der TAKTIKTAFEL zu dem Schluss, dass 1860 in einem zerfahrenen Spiel einen glücklichen Punkt geholt hat. Trainer Giannikis sah das Spiel etwas positiver und bilanzierte, dass der Punkt für 1860 “in Ordnung geht”. Mehr als in Ordnung ging sicherlich der Support der 700-800 mitgereisten Löwenfans, die Sechzig an die Ostsee begleiteten. Die besten Photos aus Lübeck findet Ihr in unserer Photogalerie.

Versuchte Griss Verwaltungsrat Nicolai Walch per Instagram-Screenshot zu diskreditieren?

Über die Verbindungen zwischen den Vertretern der HAM Internation Ltd, Oliver Griss (Betreiber des reichweitenstärksten Blogs im Umfeld von 1860) und anderen Journalisten ist schon viel spekuliert worden. Nun werden die Verbindungen dieser Interessengemeinschaft sichtbar. Im Mittelpunkt steht das Instagram-Profil von Verwaltungsrats-Mitglied Nicolai Walch. Dort erregte ein “dokumentarisch geteilter Aufkleber” mit zwei Comicfiguren und einer Polizeikritischenparole die Aufmerksamkeit von Griss. Sicher ist, dass Griss davon einen Screenshot anfertigte und weitergab. Möglicherweise an HAM-Vertreter Andrew Livingston und den 50+1 kritischen Journalisten Berries Boßmann, der rund um die Jahreswende mehrere HAM-freundliche Artikel publizierte, die teilweise aus geleakten Dokumenten der Korrespondenz des Beirats der Geschäftsführungs-GmbH zitierten. Komischerweise wurde Walch von Livingston und Berries innerhalb kürzester Zeit mit dem Post von 29.07.2023 konfrontiert. Wer glaubt da noch an Zufälle?

News aus der dritten Liga

Ergebnisse der Mittwochsspiele der dritten Liga

Ingolstadt – Münster 1:1

Bielefeld – Ulm 0:2

BVB II – Regensburg 1:0

Sandhausen – Aue 1:0

Haching – Freiburg II 1:0 (Niki Lang verbrachte das komplette Spiel auf der Ersatzbank der Freiburger)

Damit liegt 1860 nach dem 22. Spieltag auf Rang 15 drei Punkte über dem Strich. Durch die vier Punkte der letzten beide Spiel ist der Anschluss an das untere Mittelfeld mit Viktoria Köln und Arminia Bielefeld gelungen, die zwei bzw. einen Punkt vor den Löwen liegen.

Benjamins an Meppen verliehen

Der 21-jährige Stürmer Marvin Benjamins wird von Preußen Münster zum SV Meppen verliehen. Dort soll er Spielpraxis sammeln.

Boland schon wieder im Training

Als Mirko Boland vorgestern Abend den späten 1:1-Ausgleich gegen 1860 erzielte, knallte er unmittelbar danach mit dem Kopf gegen den Pfosten. Den meisten Zuschauern blieb die Luft weg und betreten Stille statt Torjubel legte sich über die Lohmühle. Offenbar sah der Crash schlimmer aus, als er war. Denn bereits gestern nahm Boland schon wieder am Training des VfB Lübeck teil.

Vielleicht können sich ja unsere Fußballprofis ein Beispiel an Linus nehmen und am Sonntag gegen Sandhausen ebenfalls einen Sieg feiern.

Linus Straßer holt Klassiker-Double!

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Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Rennen Nummer eins nach Linus’ Triumph in Kitzbühel fand heute Abend auf der Planai statt. Straßer konnte im Jahr 2022 bereits einen Sieg in Schladming feiern. Bei Temperaturen von +6 Grad Celsius und strömenden Regen dominierte Straßer auch auf der Planai und holte das Klassiker-Double.

Straßer mit Bestzeit im ersten Lauf in Schladming

Dem frisch gebackenen Kitzbühel-Sieger gelang im ersten Durchgang von oben bis unten eine fehlerfreie Fahrt. Bei schwierigen äußeren Bedingungen, die dafür sorgten, dass die eigentlich brutsal eisige Piste zunehmend aufweichte, konnte kein anderer Fahrer dem Skilöwen seine Halbzeitführung entreißen. Am nächsten kam Straßer der Norweger Timon Haugan, der nur 0,10 Sekunden Rückstand aufwies. Auf Rang drei klassierte sich der Franzose Clement Noel mit 0,36 Sekunden Verspätung. Aus dem DSV konnte sich außer Straßer nur Sebastian Holzmann für den zweiten Durchgang in Schladming qualifizieren. Der Allgäuer lag mit 2,32 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen auf dem 20. Platz.

Straßer eiskalt zum Klassiker-Double

Im zweiten Durchgang setzte der Regen der Piste weiter zu. Sebastian Holzmann verbremste seine Fahrt ein wenig und belegte am Ende dennoch den 19. Platz, da er von zahlreichen Ausfällen profitierte. Als Straßer als letzter Fahrer an den Start ging, lag Haugan in Führung. Der Skilöwe ging also mit einem Mini-Vorsprung von 0,10 Sekunden auf die Piste. Straßer zeigte vor über 40.000 Zuschauern keinerlei Nervosität und fuhr wie auf Schienen nach unten. Nach der fehlerfreien Fahrt konnte er seinen Vorsprung noch auf 0,28 Sekunden ausbauen. Damit gelang Straßer das äußerst seltene Klassiker-Double aus Kitzbühel und Schladming.

Die Slalom-Fahrer haben jetzt erstmal eine kleine Pause bis zum Rennen in Chamonix am 04.02. Am kommenden Wochende finden in Garmisch zwei Super Gs statt. Wer Interesse hat, mal ein Weltcup-Rennen live an der Strecke zu verfolgen, kann das tun. Es sind noch Tickets verfügbar.