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Trainingsauftakt der Löwen mit Frank Schmöller

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1860 schmöller trainer

Am Dienstag stehen beim TSV 1860 Leistungstest auf dem Programm, am Dienstag kehren die Löwen auf den Platz zurück. Als Übungsleiter wird Frank Schmöller den Trainingsauftakt leiten und begleiten, denn bekanntermaßen ist die Trainersuche an der Grünwalder Straße (wieder einmal) ins Stocken geraten.

Keine neuen Spieler, kein neuer Trainer, kein neuer Geschäftsführer

Nachdem Bernhard Trares dem TSV 1860 offenbar abgesagt hat und nun Marco Antwerpen als Top-Kandidat für die Nachfolge von Maurizio Jacobacci gehandelt wird, durfte man durchaus hoffen, dass der Vertrag mit diesem bis zum Re-Start unter Dach und Fach gebracht werden könne. Tatsächlich aber wird U21-Coach Frank Schmöller, der die Profis bereits bei den Auswärtsspielen in Bielefeld und Mannheim betreut hatte, den Trainingsauftakt leiten.

Somit warten die sportlich kriselnden Löwen nicht nur auf Neuzugänge auf dem Platz, sondern auch auf einen neuen Mann an der Linie. Hinsichtlich der Neubesetzung des zweiten Geschäftsführerpostens blockiert bekanntlich die HAM-Seite die Installierung von Dr. Christian Werner, indem sie zunächst eine Beiratssitzung kurzfristig platzen ließ und anschließend einen Umlaufbeschluss ablehnte. Ob der ehemalige Scout von Waldhof Mannheim tatsächlich die Idealbesetzung wäre, sei dahingestellt, doch bereits bei der geplanten Besetzung des Postens durch Horst Heldt lehnte die HAM den e.V.-Kandidaten kategorisch ab, sodass dieser von einer Vertragsunterschrift Abstand nahm.

Trainingsauftakt mit Frank Schmöller

Somit wird nun also Frank Schmöller die Profis des TSV 1860 vorerst weiterhin interimistisch trainieren. Nach diversen Leistungstest am Dienstag geht es am Mittwoch auf dem Trainingsplatz so richtig los. Der Trainingsplan der kommenden Tage:

Mittwoch, 03.01.: 10.30 Uhr & 15.00 Uhr
Donnerstag, 04.01.: 10.30 Uhr & 15.00 Uhr
Freitag, 05.01.: 10.30 Uhr
Samstag, 06.01.: 10.30 Uhr & 15.00 Uhr

Auf den verletzten Joël Zwarts müssen die Löwen voraussichtlich weiterhin verzichten, die zuletzt aus der U21 zurückgekehrten Mansour Ouro-Tagba und Devin Sür sollten jedoch weiterhin zum Profikader gehören. Auch U18-Nationalspieler Lukas Reich, der kürzlich seinen Fördervertrag bei TSV 1860 verlängerte, wird nach sechzger.de Informationen beim Trainingsauftakt dabei sein und darf sich weiterhin bei den Profis präsentieren.

sechzger.de wünscht einen guten Rutsch ins Jahr 2024

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Tsv 1860 Silvester Neujahr Jahreswechsel 2023 2024

2023 war für uns Fans sicherlich nicht das erfreulichste Jahr in der Geschichte des TSV 1860. Sowohl sportlich als auch im Umfeld gab es reichlich Grund zum Ärger und man ist fast geneigt zu sagen, dass es nur besser werden könne. Die komplette sechzger.de Redaktion wünscht Euch, liebe Leserinnen und Leser, einen guten Rutsch ins Jahr 2024!

sechzger.de wünscht guten Rutsch ins Jahr 2024

Welche Vorsätze habt Ihr denn für das kommende Jahr? Was wünscht Ihr Euch für Euch selber und natürlich auch für den TSV 1860? Welche Erwartungen habt Ihr an das Jahr 2024?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten!

 

Der TSV 1860 im Jahr 2023: Rückblick von Jan Schrader

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FC Erzgebirge Aue TSV 1860 Fotogalerie (6)

Der letzte Tag des Jahres 2023 steht an, die Vorbereitungen auf den Silvester-Abend sind bereits am Laufen. Ein letztes Mal ist es Zeit für einen Rückblick. Abschließend blickt auch Jan Schrader zurück auf die Höhe- und Tiefpunkte des vergangenen Jahres.

Jahresrückblick von Jan Schrader

Was war dein Highlight des Jahres 2023 rund um den TSV 1860 München?

Puh, sportlich fällt mir zu der Frage auch nach Durchsicht der Spiele der Profi-Mannschaft in diesem Jahr wirklich wenig ein. Wobei: Erfreulich sind da schon eher die anderen Mannschaften (Klassenerhalt der U17 & U19) sowie die weiteren Abteilungen der Löwen (Darts, Fechten, Boxen,…).

Mein eigentliches Highlight ist aber wenn ich so recht überlege die Weiterentwicklung des sechzger.de Talks. Wenn man sich da alleine mal retrospektiv anschaut, wen wir alles zu Gast haben durften! Sei es ein Alexander Klich von MagentaSport direkt zum Jahresbeginn, Otto Steiner, Robert Schäfer oder Oliver Beer um nur einige Namen zu nennen: das macht schon wirklich großen Spaß! Klar, bei solchen Gästen wächst die Vorbereitungszeit noch einmal deutlich an. Ich persönlich bin aber mit den Podcasts mehr als zufrieden und fand sie inhaltlich sehr interessant. Sowas geht eben nur mit einer gewissen Zeit, die man dafür investiert.

Auch sonst sind die Rückmeldungen, die vor allem Christian und ich persönlich erhalten, nahezu durchweg positiv. Das freut und motiviert uns natürlich ungemein. Wenn mal etwas nicht passen sollte (sei es technisch oder inhaltlich) freuen wir uns selbstverständlich ebenfalls über ein persönliches Gespräch oder einen Kommentar, sowas wir dem Ganzen nachgehen können. Ich bin gespannt, wie es 2024 mit dem sechzger.de Talk weitergeht – die Gäste sind ja fast nicht mehr zu toppen…

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Da würde ich den Auswärtssieg im Erzgebirge Mitte März wählen. Acht Spiele ohne drei Punkte in Folge wurden beendet, außerdem war es der erste Sieg für Maurizio Jacobacci. Die Leistung hat an dem Tag auf dem Platz auf jeden Fall gepasst, vor allem aber im Gästeblock! Das sah wirklich richtig gut aus und ich erfreue mich noch immer an den Bildern, die an diesem Tag entstanden. Der “Wir sind der Verein”-Schal fand reißenden Absatz. Auch zum Jahresende sah man ihn immer wieder im Grünwalder Stadion oder auswärts bei diversen Begegnungen. Ich finde ihn selber auch sehr gelungen und nehme ihn immer wieder gerne mit.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Im Saisonrückblick habe ich in dieser Kategorie noch Yannick Deichmann gewählt. Das mache ich nun nicht mehr aufgrund einer Erfahrung aus dem Dezember. Ich war bei der Partie Ingolstadt-Erzgebirge Aue und was da für eine traurige Kulisse auf Seiten der Gastgeber herrschte, war nicht mehr feierlich. Einerseits ist das belustigend, andererseits macht es mich ganz schön wütend, dass Deichmann ausgerechnet dort hin gewechselt ist.

Ich möchte an dieser Stelle Jesper Verlaat nennen. Sicherlich hat er in seinem Spiel ab und zu auch mal einen eklatanten Bock drinnen, das weiß er selber ja auch und analysiert die Szenen entsprechend selbstkritisch. Wie er sich aber immer reinhängt und das Amt des Kapitäns ausübt, finde ich richtig stark. Er geht da wirklich voran. War ich im Sommer bei der Verkündung vielleicht noch etwas skeptisch, bin ich nun vollends überzeugt, dass Jesper genau der richtige für diese wichtige Rolle ist.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Hach, das 1:0 gegen Waldhof Mannheim von Manni Starke war schon ein starkes Teil! Da dachte ich mir nur aus der Westkurven-Perspektive “Wahnsinn, der macht bei uns genau da weiter, wo er in Oldenburg mit aufgehört hat”. Zu diesem Zeitpunkt war die Löwen-Welt noch ziemlich in Ordnung und der Auftaktsieg hat allen gut getan. Wie es mittlerweile aussieht, weiß wohl jeder und auch Starke hat damit zu tun. Beim Rückspiel gegen eben jenen Waldhof hätte er das ein oder andere Tor machen müssen…

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Die sportliche Leistung ist schon ganz bitter. Fernab der Liga tut das erneute Ausscheiden aus dem Toto-Pokal am meisten weh. Kein Titel, der in diesem Jahr nach Giesing geht und vor allem schon wieder keine Teilnahme am DFB-Pokal. Abgesehen von den Einnahmen gibt es ja doch auch immer wieder die Hoffnung auf magische Erlebnisse in Giesing. Viele werden sich da sicher an den Sieg gegen Schalke 04 erinnern. Tja, Chance erneut vertan.

Was hier natürlich nicht fehlen darf ist die gesamte Vereinspolitik mit all ihren Facetten. Da sei zum einen der angedrohte Rechtsstreit zwischen unserem Projekt und den Löwen genannt. Das hätte ich mir nun wirklich nicht erträumt, dass es jemals soweit kommen wird und es waren auch wirklich intensive Wochen, die wir gemeinsam in der Redaktion erlebt haben. Wir sind wirklich froh, dass das vorüber ist und wünschen uns diese Zeit sicherlich nicht zurück.

Dass ich jemals eine Leere oder fast noch schlimmer eine Gleichgültigkeit im Bezug auf den TSV 1860 München erleben würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Im Dezember war es dann aber auch bei mir soweit und ich brauchte einfach mal Abstand von den Löwen. Unglaublich, was sich da abspielt. Meinen höchsten Respekt für die Ehrenamtlichen, die sich das tagein, tagaus antuen. Dieser Zeitpunkt war aber in jedem Fall mein Tiefpunkt 2023 bezogen auf den TSV 1860 München.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2024 ändern?

Für mich ist der zentralste Punkt eine (langfristige) Lösung der aktuellen Situation. Ich behaupte ich bin nicht der Einzige, der keine Lust mehr hat auf ein Sechzig München, wie wir es in den vergangenen Monaten erlebt haben. Es muss irgendeine Perspektive aufgezeigt werden, wie man die aktuelle Gesellschafterstruktur überarbeiten / ändern kann, sodass so etwas nicht mehr vorkommt.

Dass es ein gemeinsam mit den aktuellen Beteiligten nicht gegeben hat und nicht geben wird, sieht doch mittlerweile wirklich jeder!

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2024: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Ein Platz im Mittelfeld ist das höchste der Gefühle. Ich denke mit einem neuen Trainer – sofern er dann irgendwann auch mal kommt – ist auf jeden Fall noch der ein oder andere Sieg drin. Platz 8 ist deshalb mein Tipp.

Bisherige Rückblicke

Christian Jung
Thomas Spiesl
Thomas Enn
Bernd Winninger
Stefan Kranzberg

Saki Stimoniaris reagiert auf Aussagen von Robert Reisinger

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Nach der Stellungnahme von Präsident Robert Reisinger auf der Homepage des TSV 1860 München e.V. hat der Aufsichtsratsvorsitzende Saki Stimoniaris gegenüber dem merkur auf die Aussagen reagiert. Es sei bedauerlich, dass längst widerlegte Behauptungen wiederholt werden.

Stimoniaris mit Statement zu FAQ von Reisinger

Auch zwischen den Feiertagen kommt der TSV 1860 München weiterhin nicht zur Ruhe. Die Vertragsverlängerung von Nachwuchstalent Lukas Reich dürfte die einzige positive Nachricht in der nächsten Zeit bleiben. Ein Nachfolger von Günther Gorenzel oder gar Maurizio Jacobacci auf dem Trainerposten ist noch immer in weiter Ferne. Von Einigkeit zwischen den beiden Gesellschaftern kann keine Rede sein. Nachdem sich Präsident Robert Reisinger zunächst gegenüber sechzger.de zu den Antwerpen-Gerüchten geäußert hatte, legte der 59-Jährige mit einer Art FAQ auf der Homepage des TSV 1860 München e.V. nach. Dort beantwortete er gleich mehrere Fragen, die das Präsidium zuletzt erreicht hatte.

Saki Stimoniaris wiederum hat sich einen Tag später gegenüber dem merkur in der Print-Ausgabe zu den Äußerungen des Präsidenten zu Wort gemeldet. Der Aufsichtsratsvorsitzende kritisiert Reisinger dabei für seine Ausführungen. Längst widerlegte Behauptungen seien erneut wiederholt worden. Außerdem nehme der 59-Jährige mit den Äußerungen möglicherweise erneut Einfluss auf das Abschneiden der Profis in der 3.Liga.

Jeder konnte sehen, wie sich die öffentlichen Anschuldigungen von Herrn Reisinger Anfang September negativ auf die Mannschaft ausgewirkt haben. Welches Kalkül steckt dahinter, diese Angriffe in der Winterpause erneut zu starten?

Wann die beiden Funktionäre sich wieder im Rahmen einer Sitzung treffen werden, bleibt abzuwarten. Aufgrund einzuhaltender Fristen kann der Beirat erst wieder im Januar tagen. Dort soll dann der nächste Schritt gemacht werden, um Christian Werner als Geschäftsführer Sport zu bestellen.

TSV 1860 München verlängert vorzeitig mit Lukas Reich

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Reich Lukas TSV 1860 U19

Nachwuchstalent Lukas Reich hat seinen Vertrag beim TSV 1860 München vorzeitig verlängert. Das gaben die Löwen zum Jahresende bekannt.

Lukas Reich bleibt dem TSV 1860 München treu

Es gibt sie noch, erfreuliche Nachrichten bei den Löwen. Nach den turbulenten Zeiten zuletzt, die vor allem von der Vereinspolitik geprägt waren, sorgt ein Talent aus dem Nachwuchsleistungszentrum für positive Schlagzeilen. Lukas Reich, der aktuell in der U19 spielt, hat seinen Fördervertrag beim TSV 1860 München vorzeitig verlängert. Der 17-Jährige wurde in diesem Jahr für die deutsche U18-Nationalmannschaft nominiert und kam dabei auch zum Einsatz. Bei der U19 der Löwen ist er ein wichtiger Bestandteil der Bundesliga-Mannschaft und zählt zu den Stammkräften. Entsprechend zeigt sich Manfred Paula, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums BayWa Junglöwen, auf der Homepage des TSV 1860 sehr zufrieden.

Wir freuen uns sehr, dass sich Lukas entschieden hat, seinen erfolgreichen Weg bei uns weiter zu gehen. Wir sind überzeugt davon, dass Lukas bei weitergehender Entwicklung die Möglichkeit hat, den zahlreichen jungen Spielern, die aus unserem Nachwuchsleistungszentrum hervorgegangen sind, nachzufolgen.

Seit 2016 ist Lukas Reich an der Grünwalder Straße für den TSV 1860 München aktiv und wird es auch weiterhin bleiben. Der Rechtsverteidiger ist nicht nur Spieler, sondern auch Fan wie er betont. “Mein Bauchgefühl hat mir von Anfang an gesagt, dass ich bleiben will. Schließlich bin ich ein Löwe” so der gebürtige Erdinger. Reich wird parallel zur fußballerischen Ausbildung seine schulische Laufbahn finalisieren. Der Sprung zu den Profis scheint zukünftig nicht unrealistisch zu sein. Schließlich durfte der 17-Jährige bereits ein erstes Mal in eine Trainingseinheit hineinschnuppern.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Reisinger mit Stellungnahme zu HAM und Pfeifer

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

1860-Präsident Robert Reisinger hat auf der Website des TSV München von 1860 e.V. detailliert Stellung zur sportlichen Situation, Personalpolitik, HAM und Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer bezogen.

Die wichtigsten Aussagen

Zunächst bestätigte Reisinger die Berichte von sechzger.de hinsichtlich der Blockadehaltung der HAM-Vertreter bezüglich der Beirats-Abstimmung zur neuen Sportgeschäftsführer-Personalie. Auch dass eine sportliche Kompetenz, die die e.V.-Vertreter bereits im Sommer gefordert hatten, durch die in der Transferperiode beteiligten Akteure nicht gewollt war, ist nun von oberster Seite bestätigt: so hatten laut Reisinger “der bereits mittlerweile wieder freigestellte Trainer (Jacobacci, d.Red.) zusammen mit dem Geschäftsführer (Pfeifer, d.Red.) und zwei Repräsentanten von HAM International” das Transfergeschehen beim TSV 1860 bestimmt. Ein sportliches Korrektiv sei ihnen unnötig erschienen.

Auch soll Pfeifer gegenüber dem e.V. bezüglich der Personalien Dr. Werner unwahre Angaben gemacht haben. Laut Pfeifer habe Dr. Werner nur als Sportdirektor (und nicht als Sportgeschäftsführer) zur Verfügung gestanden. Erst im direkten Gespräch mit Dr. Werner erfuhren die Vereinsfunktionäre, dass dieser sehr wohl auch für den Geschäftsführerposten bereit sei.

Die ganze Stellungnahme im Wortlaut

Fragen und Antworten zur sportlichen Leitung Profifußball

Verehrte Mitglieder, liebe Löwinnen und Löwen,

die Vereinsvertreter erreichen derzeit über verschiedene Kanäle immer wieder ähnlich lautende Fragen von Mitgliedern und Fans zur sportlichen Leitung in der Profifußball-Tochter. Wir wollen die Vereinsmitglieder an unseren Gedanken als Gesellschaftervertreter des TSV München von 1860 e. V. im Hinblick auf die Personalie des Sport-Geschäftsführers in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA teilhaben lassen und beantworten sieben am häufigsten gestellte Fragen deshalb öffentlich.

Warum hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA fast ein halbes Jahr nach dem Vertragsende des Vorgängers noch immer keinen Nachfolger als sportlichen Leiter im Amt?

Die Kaderplanung für die Saison 2023/2024 sowie die damit in Zusammenhang stehenden Personal- und Transferfragen übernahmen im Sommer der mittlerweile bereits wieder frei gestellte Trainer zusammen mit dem amtierenden Geschäftsführer und zwei Repräsentanten von HAM International. Ein sportfachliches Korrektiv erschien ihnen unnötig. Die eigenen Planungen waren den Handelnden bereits zu weit gediehen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt sollte ein Sachverständiger in der Rangordnung unterhalb des Geschäftsführers eingestellt werden. Als Vereinsvertreter haben wir diese Konstellation kritisch gesehen und deshalb auf einem mit Entscheidungskompetenz ausgestatteten Sport-Geschäftsführer beharrt.

Stimmt es, dass die Vereinsvertreter im Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA im Sommer gegen eine Etaterhöhung gestimmt haben?

Repräsentanten der HAM International haben diese Information gegenüber Medien öffentlich gemacht. Wir können deshalb dazu Stellung nehmen. Es ist zutreffend, die Vereinsvertreter haben im Sommer in zwei Fällen im Aufsichtsrat gegen eine Freigabe weiterer Mittel oberhalb des Basisetats gestimmt. Wir wollten vermeiden, dass der finanzielle Rahmen bis zur Neige ausgeschöpft wird, weil wir überzeugt davon waren, der Klub würde im Winter Handlungsbedarf haben. Im Aufsichtsrat der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA verfügen die Vertreter unseres Mitgesellschafters über die Stimmenmehrheit und konnten die gewünschte Erhöhung durchsetzen.

Welche Kriterien sind für den Gesellschafter TSV München von 1860 e. V. bei der Auswahl der sportlichen Leitung entscheidend?

Als Vereinsvertreter betrachten wir die Position der sportlichen Leitung als wichtige strategische Komponente der Unternehmensentwicklung. Um die sportlichen Ziele des TSV 1860 im Profifußball zu realisieren, erwarten wir eine konzeptionell durchdachte und perspektivisch angelegte Personalpolitik, die unsere erfolgreiche Nachwuchsarbeit als festen Bestandteil davon versteht. Bewerber benötigen dafür sport- und organisationsspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten, die deutlich über die fachliche Bewertung von Spielerbeinen hinausreichen. Im Regelfall wird dieses Wissen im Rahmen eines Studiums erworben, dem eine entsprechende Berufspraxis folgt.

In der Vergangenheit reichte der Blick beim TSV 1860 München kaum über eine Saison hinaus. Zwischen 2011 (dem Jahr des Einstiegs unseres Mitgesellschafters) und dem sportlichen und wirtschaftlichen Absturz 2017 war kein einziger Trainer auch nur ein Jahr lang im Amt. Geschäftsführer und Sportdirektoren wechselten dazu wie die Jahreszeiten. Diese Hire-and-Fire-Politik wurde mit der Amtsübernahme des Präsidiums Reisinger/Schmidt/Sitzberger beendet. Daniel Bierofka war danach fast zweieinhalb Jahre und Michael Köllner über drei Jahre an der Grünwalder Straße tätig. Beide gehören damit bereits zu den Langzeittrainern. Günther Gorenzel war als sportlicher Leiter fünfeinhalb Jahre hier. Bei Marc-Nicolai Pfeifer sind es Ende der aktuellen Spielzeit vier Jahre.

Die organisatorischen und fachlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung junger Talente sind im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des TSV 1860 München gegeben. Von der Geschäftsführung im Profifußball erwarten wir, die Vertragsverhältnisse mit unseren Talenten so zu gestalten, dass der Klub sportlich und wirtschaftlich von seiner Ausbildungsqualität profitiert. Diese Aufgabe ist in unseren Augen wettbewerbsentscheidend. Sie erfordert Kreativität, strategisches Geschick und einen scharfen Blick für Entwicklungspotential. Wir fordern von der sportlichen Leitung der Profifußball-Tochter eine kooperative Zusammenarbeit und Kommunikation auf Augenhöhe mit den leitenden Mitarbeitern des NLZ.

Es bedarf für die Position des Sport-Chefs eines funktionierenden Netzwerks im Profifußball – mindestens im deutschsprachigen Raum. Zudem sehr gute Kenntnisse der 3. Liga und der Regionalligen. Nach außen repräsentiert die sportliche Leitung den TSV 1860 München gegenüber Sponsoren, Partnern, Verbänden, Spielern und ihren Beratern, aber auch gegenüber Medien und Fans. Erfahrung in verbands- und transferrechtlichen Fragen, ein eloquentes Auftreten und sichere Korrespondenz sind dafür erforderlich.

Wir erwarten als Vereinsvertreter von einer Führungspersönlichkeit ein sehr gutes Selbstmanagement, die Organisation der Geschäftsstelle und das Ablehnen oder Befürworten von Dingen aus der Natur ihrer Sache heraus, unabhängig davon, ob X oder Y sie vorgeschlagen haben.

Wesentlich erscheint es uns auch, Problemstellungen und Beziehungen gegenwarts- und zukunftsbezogen zu behandeln – die Vergangenheit hilft uns dabei nicht weiter. Eine Verschiebung operativer Verantwortung in Aufsicht führende Organe sehen wir nicht als zielführend an.

Ein Geschäftsführer muss die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle hinter sich versammeln. Die Aufgabe der Personalführung erfordert es, gemeinsam realistische Perspektiven zu erarbeiten und Werte nicht nur vorzugeben, sondern sie auch vorzuleben. Die Werte sind durch Verhaltens-/Spielregeln zu präzisieren und zu veranschaulichen. Speziell im Fußball spielen dabei auch Emotionen und Leidenschaft eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Warum bestehen die Vereinsvertreter auf einer Berufung zum Geschäftsführer und lassen einen Kandidaten nicht erst probeweise als angestellten Sportdirektor arbeiten, ehe er – bei entsprechender Bewährung – befördert wird?

Wir sind aufgrund vielfältiger Erfahrungen der vergangenen Jahre und der speziellen Gesellschafterkonstellation in der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zur festen Überzeugung gelangt, dass nur ein sportlicher Leiter im Rang eines Geschäftsführers über die erforderliche Handlungsautonomie verfügt.

Haben die Vereinsvertreter einen bestimmten Kandidaten für den Posten als Sportdirektor mehrfach abgelehnt und wollen nun den gleichen Bewerber eine Stufe höher als Sport-Geschäftsführer einsetzen?

Wir haben als Vereinsvertreter im Sommer zunächst einen erfahrenen Kandidaten mit 1860-Vergangenheit und beruflicher Expertise aus der Bundesliga als verantwortlichen Manager priorisiert. Unter seiner Anleitung hätte eine Management-Nachwuchskraft, die nach ihrem Karriereende aus dem Lizenzspielerkader zu uns gestoßen ist, an künftige Aufgaben herangeführt werden können. So zumindest war unsere ursprüngliche Idee.

Dieser Wunsch ließ sich jedoch klubpolitisch nicht umsetzen. Unser Mitgesellschafter und der verbliebene Geschäftsführer, der aktuell in Personalunion die Bereiche Sport wie Finanzen verantwortet, verwehrten sich dagegen. Nach ihrer Vorstellung sollte zu einem späteren Zeitpunkt ein hierarchisch unterhalb der Geschäftsführung angesiedelter Sportdirektor als Zuarbeiter eingestellt werden.

Einer der Bewerber, der über den amtierenden Geschäftsführer kam, weckte durch eine klug gemachte Präsentation unser Interesse. Wir haben seine Einstellung dennoch zunächst formal abgelehnt. Was aber nicht an seiner Person lag, sondern an der Funktion, die er bekleiden sollte. Wir suchten als Vereinsvertreter ganz bewusst einen Geschäftsführer. Von der amtierenden Geschäftsführung wurde uns vermittelt, der Bewerber stünde ausschließlich für die Position des untergeordneten Sportdirektors zur Verfügung.

In späteren persönlichen Gesprächen mit dem Bewerber haben wir einen anderen Eindruck gewonnen. Die Ansicht im Präsidium über die fachliche Eignung hat sich verändert. Eine beeindruckend intensive und detaillierte Analyse der sportlichen Situation durch den Kandidaten ließ uns zur Auffassung kommen, dass die Qualifikation gegeben ist. Wir bewerten als Vereinsvertreter Vorschläge grundsätzlich unabhängig davon, wer sie gemacht hat.

Woran hakt es noch und wie ist die weitere Prozedur der Besetzung?

Wir waren davon ausgegangen, dass dieser Kandidat zwischen den Gesellschaftern konsensfähig sein würde. Einer raschen Einsetzung sollte daher nichts im Weg stehen. Zumal die Trainerfrage dringend nach einer tragfähigen Lösung verlangt und weitere sportliche Personalentscheidungen anstehen. Doch leider wurden wir enttäuscht. Mittlerweile drängt sich der Eindruck auf, der Klub soll aus politischem Kalkül bewusst in einem künstlichen Zustand der Agonie gehalten werden. Das können wir nicht hinnehmen.

Nachdem unser Mitgesellschafter eine zur Berufung des Sport-Geschäftsführers erforderliche Sitzung des Beirats platzen ließ, zudem einem alternativ möglichen Umlaufbeschluss nicht zugestimmt hat und erneut auf einer formalen Ladungsfrist besteht, müssen wir geduldig bleiben. Wir tun als Vereinsvertreter alles, um Schaden von der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA abzuwenden.

Wie soll es in der Rückrunde nach der Winterpause weitergehen?

Mit Mut, Energie und der nötigen Gelassenheit. Die Mannschaft hat in der Hinrunde einige Partien sehr unglücklich verloren. Charakter, Einstellung und Mentalität haben nach unserer Beobachtung fast immer gestimmt. Das darf man bei aller kritischen sportlichen Bewertung der Vorrunde nicht außer Acht lassen. Es muss aber auch nüchtern konstatiert werden, der TSV 1860 hinkt seinem sportlichen Ziel trotz eines gehobenen Budgets leider sehr weit hinterher. Wir müssen uns dem Abstiegskampf stellen. Es gilt durch einen neuen Sport-Geschäftsführer und neuen Trainer die nötigen Impulse zu setzen und verschüttetes Potenzial innerhalb der Mannschaft freizulegen.

Den Vereinsvertretern wurde aus dem Team zugetragen, dass ein Verantwortlicher der KGaA im Mannschaftskreis kolportiert hätte, es gäbe innerhalb des Vereins angeblich Menschen, die den Spielern ihren sportlichen Erfolg nicht gönnen würden. Wer diese falsche Behauptung aufstellt, hat den Bezug zur Realität verloren, schadet dem Klub und denkt nur noch in Feindbildern. Wir fordern dagegen alle Sechzger auf, sich lautstark hinter die Mannschaft zu stellen, die in der Rückrunde – und davon sind wir überzeugt – erfolgreicher spielen wird. Jede Löwin und jeder Löwe will Sechzig siegen sehen!

Robert Reisinger

Der TSV 1860 im Jahr 2023: Rückblick von Stefan Kranzberg

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SSV Ulm 1846 TSV 1860 Stefan Kranzberg

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch bei uns: Zeit für einen Rückblick. Bei sechzger.de machen das traditionell die Redaktionsmitglieder – mit ihren ganz individuellen Einschätzungen. Heute könnt Ihr lesen, was Stefan Kranzberg zum demnächst zu Ende gehenden Jahr anzumerken hat.

Jahresrückblick von Stefan Kranzberg

Was war dein Highlight des Jahres 2022 rund um den TSV 1860 München?

Gleich mal eine sehr schwierige Frage zum Auftakt. Sportlich war das ganze Jahr äußerst überschauber und auch das Drumherum war alles andere als feierlich. Schön fand ich jedoch, dass Frank Schmöller uns zu Beginn der Bayernliga-Saison regelmäßig Interviews direkt nach dem Spiel gab. Auch unser Miteinander in der Redaktion – sei es zu sportlichen Themen oder auch im Privaten – gehört sicherlich zu den erfreulichen Aspekten. Zudem habe ich mich sehr gefreut, den ehemaligen Löwenspieler Thomas Wörle, der jetzt den SSV Ulm 1846 trainiert, wieder getroffen zu haben und ihn interviewen zu können.

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Hm, ehrlich gesagt gar nicht mal so arg viele. Aufgrund der zeitlichen Nähe vielleicht das 0:3 in Dortmund, weil es eigentlich symbolisch für das Jahr 2023 steht. Teilweise gut Ansätze, am Ende aber doch eine herbe Enttäuschung.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Hat sich wirklich jemand diese Auszeichnung verdient? Klar, David Richter hat seine Chance in der laufenden Saison gut genutzt, ebenso Fabian Greilinger. Auch Morris Schröter zählt sicher zu den Lichtblicken in dieser durchwachsenen Spielzeit. Mein virtueller Award geht aber dennoch an einen Spieler, der schon seit dem Sommer gar nicht mehr beim TSV 1860 unter Vertrag steht: Marius Wörl. Bei ihm tut es mir – ähnlich wie bei Yannick Deichmann – schon sehr leid, dass er nicht mehr bei den Löwen ist.

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Auch das ist schwer zu beantworten, weil die sportlichen Themen bei 1860 irgendwie so arg in den Hintergrund treten. Hängengeblieben ist der technisch hochwertige Treffer von Morris Schröter zum 0:2.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Mit der Antwort zu dieser Frage könnte man ganze Seiten füllen. Von der sportlichen Warte aus über Wochen hinweg langweiliger Angsthasenfußball, dann zwar etwas mehr Risiko, aber erschreckende Harmlosigkeit.

Viel schlimmer fand ich jedoch die Art und Weise, wie ein Gesellschafter samt seiner Vertreter in München über Monate hinweg zur Schau gestellt hat, wie sehr ihm 1860 am Arsch vorbeigeht. Diese unfassbare soziale und sportliche Inkompetenz gepaart mit fehlendem Willen, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen, der die Löwen voranbringen könnte, macht mich ratlos und wütend. Ganz besonders schockiert hat mich der (sozial-)mediale Umgang mit Ex-Geschäftsführer Günther Gorenzel.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2024 ändern?

Für sechzger.de wünsche ich mir, dass wir weiterhin als Team aktiv bleiben und unseren Lesern spannende und lesenswerte Stories bieten können.

Dem TSV 1860 wünsche ich auf sportlicher Ebene, dass man einen Trainer verpflichtet, der den Schalter umlegt und dem es gelingt, die Chancenverwertung der Löwen deutlich zu verbessern.

Ansonsten wünsche ich mir, dass auf der kommenden Mitgliederversammlung der Verwaltungsrat und der eingeschlagene Weg bestätigt werden. Hinsichtlich des Mehrheitsgesellschafters wünsche ich mir, dass dieser seine Blockadehaltung aufgibt und den Verein endlich mal als Partner akzeptiert statt permanent gegen ihn zu arbeiten.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2024: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Platz 12. An eine einstellige Platzierung glaube ich nur, wenn man nach der Winterpause aus den ersten vier Spielen mindestens neun Punkte holt. Im Endeffekt gehts Stand jetzt aber nur darum, die Abstiegsplätze hinter sich zu lassen.

Bisherige Rückblicke

Christian Jung
Thomas Spiesl
Thomas Enn
Bernd Winninger

Hinrundenbilanz der Drittligisten: Die Teams der oberen Tabellenhälfte

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Gestern veröfentlichten wir unsere Hinrundenbilanz der zweiten Tabellenhälfte der dritten Liga. Heute nun haben wir die Hinrundenbilanz der Mannschaften der oberen Tabellenhälfte für Euch gezogen.

Unteres Mittelfeld

SpVgg Unterhaching

Obwohl die Hachinger auf Platz 9 stehen, zählen wir sie noch zum unteren Mittelfeld, da vor IHnen in der Tabelle eine Lücke von zwei Punkten klafft. Die Elf mit dem Bob Wappen hatte sicherlich niemand so weit vorne in der Tabelle erwartet. Nach dem Aufstieg kamen kaum Neuzugänge nach Haching. Auch das Konzept mit Spieler Markus Schwabl als Sportdirektor und dem nicht ausreichend lizensierten Trainer Unterberger mutete sehr eigenartig an. Aber offenbar funktioniert das Konzept und die Hachinger spielten eine starke Hinrunde, in der ihnen nach langen Jahren sogar ein Auswärtssieg bei 1860 gelang. Es bleibt abzuwarten, ob die Hachinger auf diesem Level weitermachen können. Aber dank aktuell 10 Punkten Vorsprung auf den Strich liegt Haching mehr als im Soll.

Kampf um den Aufstieg

SV Sandhausen

Obwohl der SVS nur drei Punkte hiter dem Relegationsrang liegt, wird man in Sandhausen unzufrieden auf die Hinrunde zurückblicken. Mit dem Kader der Sandhäuser müsste eigentlich mehr drin sein als Platz 8. Unter Trainer Danny Galm kam das Team nie wirklich ins Rollen und so wurde Galm Ende Oktober freigestellt. Es folgte Ex-Löwe Jens Keller, der mit sechs ungeschlagenen Spielen in der Liga starten konnte. Die beiden Partien vor der Winterpause gingen allerdings verloren und kosteten Sandhausen wichtige Punkte. Wenn es Keller gelingt, Konstanz in die Leistungen der Sandhäuser zu bringen, sollte mit dem Kader durchaus noch ein Angriff auf die Aufstiegsplätze möglich sein. Spielt die Mannschaft weiter so inkostant, wird es auch eine ungemütliche Rückrunde am Hardtwald geben.

1. FC Saarbrücken

Eine bemerkenswerte Hinrunde liegt hinter den Saarbrückern. Die Highlights waren sicherlich die Siege im DFB-Pokal gegen die Seitenstraße und Eintracht Frankfurt. In der Liga lief es lange nicht nach Wunsch und so wurde bereits über die Zukunft von Trainier und sportlichem Leiter in Personalunion Rüdiger Ziehl diskutiert. Allerdings verzerrten einige ausgefallen Spiele die Tabelle zu Ungunsten des FCS. Seit der Niederlage gegen 1860 hat Saarbrücken in der Liga nicht mehr verloren (7 Mal in Folge mittlerweile) und ist in der Tabelle heimlich still und leise auf Platz 7 geklettert. Wenn die Saarbrücker so weitermachen sind sie ein heißer Kandidat für einen Aufstiegsplatz.

SC Verl

Der SC Verl ist sicherlich einer der positiven Überraschungen bei der Hinrundenbilanz der oberen Tabellenhälfte. Schon fast traditionell startete der SCV, der seit dieser Saison seine Heimspiele wieder in Verl austragen darf, suboptimal in die Saison. Aber wie immer behielt man in Verl die Nerven und ließ Trainer Alexander Ende in Ruhe weiter arbeiten. Nach der Niederlage bei den Löwen blieb der SCV zehn mal in Folge ungeschlagen und stand zwischenzeitlich sogar auf dem Relegationsplatz. Kurz vor der Winterpause ging den Verlern etwas die Puste aus und es ging mit drei sieglosen Spielen auf Platz 6 zurück. Dennoch dürfte man in Verl sehr zufrieden mit der Hinrunde sein. Und ein Mal mehr fragt sich die Liga, wo der SC Verl immer wieder neue erfolgreiche Trainer wie Alexander Ende findet.

FC Ingolstadt 04

Unter Michael Köllner startete der Fusionsklub von der Donau schwach in die Liga. Nach fünf Spielen stand lediglich ein Sieg für den FCI zu Buche. Dann kamen die Löwen, schenkten den Ingolstädtern den Sieg und diese kamen langsam in die Spur. Bis zu Winterpause folgten nur noch drei weitere Niederlagen und Ingolstadt kletterte in der Tabelle weit nach oben. Vor der Winterpause blieb der FCI sieben Mal in Folge ungeschlagen. Einer der Erfolgsgaranten für den Ingolstädter Höhenflug ist Neuzugang Jannik Mause von Alemannia Aachen, der mit 13 Treffern sogar die Torschützenliste anführt. Wenn Ingolstadt so konstant weiter spielt, könnten sie ein Wort um den Aufstieg mitsprechen.

Rot-Weiss Essen

Der RWE gehört sicherlich zu den positiven Überraschungen der Hinrunde. Nachdem die Fanszene letzte Saison mehrmals lautstark gegen Trainer Christoph Dabrowski demonstrierte, hielt die Vereinsführung an ihm fest. Und der Erfolg gibt ihnen Recht: RWE liegt mit einem Spiel weniger (gegen 1860) auf Rang 4. Punktgleich mit dem Dritten SSV Ulm. Bis zum 10. Spieltag verlief die Saison an der Hafenstraße durchaus wechselhaft. Tiefpunkt waren die 0:4 Niederlage in Haching und ein 0:5 gegen den SC Verl auf eigenem Platz. Trotzdem durfte Dabrowski im Amt bleiben und zahlte das Vertrauen zurück. Sein Team legte eine Serie von fünf Siegen in Folge hin, vier davon mit einem Tor Vorsprung. Der Lauf wurde vor der Winterpause nur durch Niederlagen gegen Ingolstadt und Sandhausen unterbrochen. RWE spielte in der zweiten Hälfte der Vorrunde sicherlich über seinen Verhältnissen, aber das Team konnte mehrere knappe Spiele für sich entscheiden. Eine nicht zu unterschätzende Qualität in dieser engen Liga. Der Aufstieg könnte für die Mannschaft eine Nummer zu groß sein, aber wenn der RWE seinen Lauf nach der Winterpause fortsetzen kann, ist mit dem fanatischen Essener Anhgang vielleicht eine Überraschung möglich.

SSV Ulm

Ex-Löwe Thomas Wörle leistet hervorragende Arbeit bei den Spatzen. Was er aus der fast unveränderten Regionalliga-Mannschaft herausholt ist große Klasse. Dabei setzt Wörle nicht auf Defensive, sondern lässt den SSV durchaus bissig nach vorne spielen. 33 Tore untermauern das. Beim SSV stechen kaum einzelne Spieler heraus, die Erfolge wurden im Kollektiv erzielt. Und da sind wir wieder bei Wörle, dessen System das Team weit nach vorne gebracht hat. Wenn die Ulmer so weiter machen, könnten sie durchaus ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Auch wenn das selbstredend eine Riesenüberraschung wäre. Größte Gefahr für die Ulmer dürfte sein, dass Wörle über kurz oder lang in den Fokus höherklassiger Teams geraten wird.

Die Aufstiegsfavoriten in der Hinrundenbilanz der oberen Tabellenhäfte

Dynamo Dresden

Schon zehn Punkte Vorsprung hat Dynamo Dresden auf den Relegationsplatz. Es sollte also mit dem Teufel zugehen, wenn die Sachsen nicht die Rückkehr in die zweite Liga feiern dürfen. Nach einem Jahr Anlaufzeit hat sich das Team an die Marschroute von Markus Anfang gewöhnt und punktet zuverlässig, um die Liga nach oben zu verlassen und ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Sowohl die Offensive (viertmeiste Tore) als auch die Defensive (wenigste Gegentore) trugen gleichermaßen zur guten Hinrunde der Dynamos bei. Außerdem kann sich die Offensive auf Knipser Kutsche (neun Tore) und Vorbereiter Zimmerschied (9 Vorlagen) verlassen. Um den Aufstieg noch zu verpassen, müsste Dynamo einen ungeahnten Einbruch erleiden.

Jahn Regensburg

Als Löwenfan kann man nur neidisch von Giesing nach Regensburg blicken. Was mit Ruhe im Umfeld und konzentriertem Arbeiten Alles möglich ist, demonstriert der Jahn gerade eindrucksvoll. Die Arbeit von Achim Beierlorzer und Joe Enochs, verdient größten Respekt. Es gelang den beiden von Null auf eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen und als Tabellenführer mit elf Punkten Vorsprung auf dem Relegationsplatz in die Winterpause zu gehen. Lediglich eine Niederlage steht für den Jahn zu Buche, dessen Erfolgsgarant die Defensive ist. Nur 17 Gegentreffer musste der SSV hinnehmen. Außerdem entscheiden die Regensburger zahlreiche enge Spiele für sich und sicherten sich so einige Extrapunkte. Wenn die Mannschaft den plötzlichen tragischen Tod von Agyemang Diawusie mental verarbeiten kann, stehen an der Donau alle Zeichen auf Aufstieg.

Damit haben nun auch die Hinrundenbilanz der Drittligisten der oberen Tabellenhälfte gezogen. Wie sehr Ihr das Aufsteigsrennen? Können Regensburg unDresden noch von den ersten beiden Plätzen verdrängt werden? Wer gewinnt das Rennen um Platz drei?

 

 

Nächste Verzögerung: HAM blockiert Geschäftsführer-Entscheidung

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Trainingsgelände TSV 1860 München Grünwalder Straße Winter

Die Vertreter der HAM Ltd. sollen nach der geplatzten Beiratssitzung für die Besetzung des Geschäftsführer Sport kurz vor Heilig Abend nun einer Entscheidung per Umlaufbeschluss eine Absage erteilt haben.

Entscheidung über Sportchef beim TSV 1860 ist überfällig

Seit Juli 2023 ist der TSV 1860 ohne Sportchef. Seitdem sich Horst Heldt nach einem Gespräch mit HAM-Vertretern im Sommer aus dem Rennen zurückgezogen hatte, stehen die Löwen noch immer ohne Sportchef da.

Während die Vereinsseite dringlich auf Installation von Dr. Christian Werner als Sport-Geschäftsführer pocht und die Entscheidung so zeitnah wie möglich herbeiführen möchte, verzögert sich die Abstimmung durch Verzögerungen aus dem Lager der HAM-Seite.

HAM fehlte bei Beiratssitzung vor Weihnachten

Eigentlich hätte der Beirat der Geschäftsführung GmbH, der für die Berufung von Geschäftsführern zuständig ist, bereits am 22. Dezember tagen sollen. Es war ordnungsgemäß zu einer Online-Sitzung einberufen worden. Jedoch erschien keiner der beiden HAM-Vertreter auf den Bildschirmen (sechzger.de berichtete zuerst). Während sich ein Funktionär kurz vorher wegen “Unwohlseins” abgemeldet hatte, tauchte der andere Vertreter gleich – unentschuldigt – gar nicht auf. So war das Gremium beschlussunfähig und die Entscheidung über die Ernennung von Dr. Christian Werner als Geschäftsführer Sport musste vertagt werden.

Entscheidung per Umlaufbeschluss: HAM blockiert weiter

Auch eine von Vereinsseite initiierte Entscheidung zur dringlichen Sportchef-Installation per Umlaufbeschluss soll nun von HAM abgelehnt worden sein. Eine Entscheidung per Umlaufbeschluss ist vielgelebter Usus im Gesellschaftsrecht und bringt den Vorteil, insbesondere zeitkritische Entscheidungen ohne fristgebundene Versammlungen zu ermöglichen.

Die Vertreter von Hasan Ismaik sollen auf eine formell ordnungsgemäße und fristgerechte Einladung zu einer weiteren Sitzung bestehen. Nach sechzger.de-Informationen ist die Einberufung einer Beiratssitzung mit 14 Tagen Vorlaufzeit durchzuführen. Somit wäre nach der geplatzten Beiratssitzung am 22. Dezember mit nun erfolgender Ladung  die nächstmögliche Sitzung erst am 10. Januar. Der Trainingsauftakt beginnt am 2. Januar, das Transferfenster schließt am 1. Februar. Hat die HAM-Seite nach über 6 Monaten die Dringlichkeit der Personalien im sportlichen Entscheidungsbereich immer noch nicht verstanden?

Muss der e.V. jetzt 50+1 ziehen?

Nun stellt sich die Frage, ob es der e.V. als Mitgesellschafter verantworten kann, der Profifußballgesellschaft einen derartigen Schaden (kein Sportchef, kein Trainer) auch im neuen Jahr zuzumuten, wenn schon der Hauptgesellschafter die Dringlichkeit der Personalien(n) nicht zu erkennen scheint.

Ein mögliches Mittel wäre eine Entscheidung über die Sportgeschäftsführer-Position durch die Gesellschafterversammlung der Geschäftsführungs-GmbH GmbH. Hier wäre das Präsidium entscheidungsbefugt. Es bleibt spannend, welche Schritte der e.V. nach der jüngsten Blockadehaltung des Mitgesellschafters nun gehen wird.

 

Hinrundenbilanz der Drittligisten: Die Teams der unteren Tabellenhälfte

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nDie Hinrunde (und sogar ein Spieltag mehr ist) gespielt. Zeit für uns für jedes Team eine Bilanz zu ziehen. Heute beginnen wir mit der Hinrundenbilanz der Teams in der unteren Tabellenhälfte und arbeiten uns von Platz 20 nach oben.

Die Teams im Abstiegskampf

SC Freiburg II

Erinnern uns an die Abschlusstabelle der letzten Saison: der SC Freiburg stand auf PLatz 2 und wäre in die zweite Liga aufgestiegen. Nach der glänzenden Saison 22/23 stand für die Zweitvertretung des SC Freiburg ein großer Umbruch an mit zahlreichen Abgängen an. Wie so manch andere Zweitvertretung konnten auch die Freiburger die zahlreichen Abgänge (darunter der von Noah Darvich zum FC Barcelona) nicht kompensieren. Dass die Freiburger trotz einiger Zugänge aus der Vizemeister-U19 nur zwei Siege landen konnten, war so nicht  zu erwarten. Aufgrund des Abstands von schon elf Punkten auf das rettende Ufer gehen wir davon, dass sich die Freiburger Talente kommende Saison ihre Spielpraxis in der Regionalliga Südwest holen müssen.

MSV Duisburg

Die Zebras befinden sich in einem langfristigen Sinkflug. Jede Saison wird es ein Stückchen enger mit dem Klassenerhalt, obwohl die Mannschaft von den Namen her eigentlich traditionell weiter ober mitspielen müsste. Auch diese Saison begannen der MSV ganz schwach und musste bis zum 07. Oktober auf den ersten Saisonsieg warten. Da war Torsten Ziegner bereits seines Amtes enthoben. Sein Nachfolger ist Boris Schommers, der mit einer Bilanz von 2-3-5 auch nur zarte Hoffnungen auf Besserung an der Wedau weckt. Dank zweier Siege in den letzten vier Spielen vor der WInterpause haben sich die Zebras bis auf vier Punkte an die Löwen herangepirscht. Im ersten Spiel nach der Winterpause geht es in Giesing also schon um Big Points im Abstiegskampf.

VfB Lübeck

Der Aufsteiger aus dem Norden ging mit Lukas Pfeiffer, dem die nötige Lizenz für die dritte Liga fehlte in die Saison. Lübeck startete gut in die Saison und konnte einen Auswärtssieg an der Grünwalder Straße feiern. Allerdings ließen die Ergebnise im Saisonverlauf nach und nach sechs Sieglosen Spielen trennte man sich kur vor der Winterpause von Pfeiffer, für den (intermisitisch?) Bstian Reinhardt auf den Chef-Posten nachrückte und im letzten Spiel vor der WInterpause noch einen Sieg gegen Sandhausen einfahren konnte. Lübeck steht erwartbar im Abstiegskampf, man wird sehen, welche Impulse ein neuer Trainer bringen kann.

Hallescher FC

Mit 18 Punkten ist der HFC zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Da man sich in Sachsen-Anhalt schon vor der Saison auf Abstiegskampf einstellte, ist Sreto Ristic noch im Amt. Die Hallenser konnten bisher nie über einen längeren Zeitraum erfolgreich spielen, schafften es aber zwischendurch immer wieder Siege einzufahren. Halle wartet seit drei Spielen auf einen Sieg und wird sicherlich bis Saisonende in den unteren Tabellenregionen zu finden sein.

SV Waldhof Mannheim

Mit ihren glücklichen Sieg über 1860 schaffte es der Waldhof gerade noch über dem Strich zu überwintern. Der Waldhof gehört neben den Löwen sicher zu den Negativüberraschungen der laufenden Saison. Der Kader zeigt aber gerade im Sturm doch gewisse Lücken und so ist nach der abhandenen gekommen Heimstärke der letzten Saison aktuell nicht mehr als Abstiegskampf drin. Immer hat die Elf des umstrittenen Trainers Rüdiger Rehm diesen zuletzt angenommen und mit dem altebakannten Kampftugenden “Kratzen, Beißen, Spucken” zwei Siege einfahren können. Es bleibt abzuwarten, ob der Waldhof sich mit diesen Leistungen stabilsieren kann und durch mögliche Neuzugänge in der Offensive gar in höhere Tabellenregionen aufmachen kann.

Das untere Mittelfeld

Arminia Bielefeld

Nach dem Abstieg aus der zweiten Liga mussten die Arminen ein Team quasi von Null an aufbauen. Das Team von Mitch Kniat bisher eine Saison mit schwankenden Leistungen und kann nicht immer die durchaus hohen Erwartungen des Bielefelder Anhangs erfüllen. Insgesamt spielt das neu zusammengestellte Team noch zu inkonstant, wenn die Arminia das abstellen kann, sollte es in der Tabelle weiter nach oben gehen und die Arminia sollte mit dem Abstieg nichts zu tun haben.

Preußen Münster

Der Aufsteiger aus Westfalen hat eine respektable Hinrunde gelegt. Sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz dürften in Münster am oberen Ende der Erwartungen an das Team von Sascha Hildmann sein. Dass die Preußen schwer zu besiegen sind, beweisen die sieben Unentschieden die sie erkämpfen konnten. Es bleibt abzuwarten, ob der SCP auch die Rückrunde auf diesem Level spielen kann.

Viktoria Köln

Zwei durchaus unterschiedliche Hinrundenteile liegen hinter Viktoria Köln. Die Höhenberger starteten stark in die Saison und rangierten teilweise im Vorderfeld der Tabelle. Nach dem glücklichen Sieg gegen unsere Löwen wurde das Team in der engen Tabelle jedoch nach unten durchgereicht und fiel bis auf Platz 14 ab. Vor der Winterpause konnte sich die Viktoria aber wieder fangen und mit fünf Punkten aus drei Spielen, den Abwärtstrend stoppen. Wenn die Viktoria nicht in eine längere Krise gerät, sollte ein Mittelfeldplatz erreichbar sein.

Erzgebirge Aue

Das Team von Pavel Dotchev spielte lange oben mit. Zu Gute kam den Mannen aus dem Erzgebirge, dass sie das ein oder andere enge Spiel mit späten Toren für sich entscheiden konnten. Man hatte den Eindruck, dass Aue vor Allem wegen seiner großen Effektivität in der Schlussphase so weit oben stand und die Tabellensituation das wahre Leistungsniveau etwas zu positiv darstellte. Und tatsächlich brachen die Auer auf der Zielgerade der Hinrunde etwas ein und bestritten die letzten vier Spiele sieglos. Damit rutschten sie in der Tabelle auf Platz 11 ab. Das sollte auch in etwa ein realistisches Abbild ihrer Leistungsstärke sein.

Borussia Dortmund II

Die kleinen Borussen stehen im gesicherten Mittelfeld, was nach der Zittersaison 22/23 am Borsigplatz sicherlich mit Wohlwollen aufgenommen wird. Mit nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen kam der BVB II etwas schwer in die Saison, seitdem kassierten die Dotmunder aber nur noch drei Niederlagen und agieren auf einem gefestigten Leistungsniveau. Wenn der BVB so weiter macht, muss er sich diese Saison keine SOrgen vor dem Abstieg machen.

Damit haben wir die Hinrundenbilanz der Drittligisten der unteren Tabellenhälfte gezogen. Morgen lest Ihr unsere Einschätzung über die obere Tabellenhälfte. Teilt Ihr unsere Einschätzungen zur Hinrundenbilanz der Teams uas der unteren Tabellenhälfte? Können die Löwen am Ende vier Teams hinter sich lassen?