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TSV 1860 U17 kassiert späten Ausgleich gegen FC Augsburg

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Felix Hirschnagl TSV 1860 Trainer U17 U21
Felix Hirschnagl hofft auf wichtige drei Punkte für seine U17

2:0 hatte die U17 des TSV 1860 am Dienstag gegen den FC Augsburg bereits geführt, musste sich am Ende jedoch mit einem Unentschieden gegen die Fuggerstädter zufrieden geben.

TSV 1860 U17 mit Remis gegen FC Augsburg

Nachdem sich zuletzt in Freiburg wieder zwei Spieler verletzt hatte, konnte Trainer Felix Hirschnagl (siehe Titelbild) diesmal nur noch auf insgesamt 14 Spieler für seinen Spieltagskader zurückgreifen. Die Junglöwen ließen sich dadurch jedoch nicht bremsen und kam durch eine feine Einzelaktion von Emre Erdogan (25.) zur 1:0-Führung. Job Musuasua, der am Wochenende den Siegtreffer im Breisgau erzielt hatte, erhöhte in der 50. Minute auf 2:0 und der zweite Dreier der laufenden Saison schien in greifbarer Nähe.

Der FC Augsburg gab sich jedoch nicht geschlagen und verkürzte durch Quentin Lalsing (58.) auf 2:1. Die Junglöwen gerieten nun mächtig unter Druck, stemmten sich aber vehement gegen den drohenden Ausgleich. Pech hatte 1860, als Erdogan die Kugel bei einem Entlastungsangriff nur an die Latte des FCA-Gehäuses hämmerte.

Nackenschlag in der Nachspielzeit

So kam es, wie es kommen musste: In der Nachspielzeit traf Jordan Spitzlberger per Sonntagsschuss zum 2:2. Löwen-Trainer Felix Hirschnagl zeigte sich dennoch nicht unzufrieden:

“Wir haben jetzt zwei Spiele hintereinander nicht verloren. Das hatten wir in dieser Saison noch nicht, deswegen habe ich den Jungs auch ein Kompliment gemacht. Die, die auf dem Feld waren, haben alles rausgehauen. Die Einstellung ist da, das bleibt hoffentlich auch so. Das ist die Basis, darauf können wir aufbauen. Ich sehe eine Entwicklung, wenngleich wir heute personell an unsere Grenzen gekommen sind.”

Bereits am Sonntag treffen die Junglöwen auf den FSV Mainz 05 und hoffen, dass bis dahin der ein oder andere verletzte Spieler zurückkehrt. Anpfiff auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 ist um 14 Uhr.

Bayernliga: TSV 1860 U21 feiert Auswärtssieg beim TSV Rain

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Nach den beiden Heimsiegen gegen Kottern und Schwaben Augsburg feierte die U21 des TSV 1860 gestern in Rain auch endlich ihren ersten Auswärtsdreier der Saison. Philip Kuhn, Samir Neziri und Moritz Bangerter sorgten für einen 3:1-Sieg der Löwen im Georg-Weber-Stadion.

TSV 1860 U21 siegt beim TSV Rain

Der Start verlief dabei alles andere als erfreulich, denn bereits in der 9. Minute ging der TSV Rain durch Gabriel Hasenbichler in Führung. Anders als die Profis gestern Abend in Ulm hatte die Elf von Frank Schmöller jedoch eine passende Antwort parat. Zunächst glich Philip Kuhn für 1860 aus (19.) und erneut nur zwei Zeigerumdrehungen später köpfte Samir Neziri zum 1:2 ein. Das Spiel war gedreht und die Löwen waren auch weiterhin am Drücker.

Neziri, Milican, Judge, Kuhn und Tutic hatten wiederholt die Chance, für die Vorentscheidung zu sorgen, letztendlich war es dann jedoch der eingewechselte Moritz Bangerter (siehe Titelbild), der auf Zuspiel von Devin Sür den Schlusspunkt zum 1:3-Endstand setzte (77.). Kurz vor Schluss flog vor 400 Zuschauen noch der Rainer Spieler Triebel mit Gelb-Rot vom Platz, dann war Schluss. Frank Schmöller zeigte sich erleichtert:

“Wir haben drei Punkte geholt, das war unser Ziel. Der Start war relativ ungünstig mit dem frühen Gegentor, aber wir haben schnell eine Reaktion gezeigt und das Spiel gedreht. Nach dem 3:1 hatten wir keine großen Probleme, das Ergebnis nach Hause zu bringen.”

Bereits am Samstag wartet die nächste Aufgabe auf die U21 des TSV 1860. In der Kies-Arena Gilching empfangen sie um 14 Uhr den SV Erlbach.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Giesinger Gedanken nach der Niederlage in Ulm: Der Wind mal wieder…

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Gestern mussten die Löwenfans eine sang- und klanglose Niederlage ihres TSV 1860 München in Ulm mit ansehen. Der Schuldige für den bodenlosen Auftritt war schnell gefunden: Der Wind!

Frühes 1:0 für Ulm entscheidet das Spiel

Hatte ich den Arbeitssieg gegen Verl noch positiv gesehen und gehofft, dass ein knapper Sieg der Mannschaft Rückenwind gibt (haha!), musste ich gestern gemeinsam mit etwa 8.000 mitgereisten Löwenfans im gesteckten vollen Auswärtsblock feststellen, dass diese Hoffnung wie eine Seifenblase zerplatzte. Die Löwen fingen sich in der 9. Minute ein zugegeben vom Wind begünstigtes Tor, bei dem Hiller trotzdem nicht gut aussah. Danach waren noch über 80 Minuten zu spielen, in denen man wenigstens den Versuch hätte unternehmen können, das Spiel zu drehen.

Bodenloser Auftritt von 1860

Dieser Versuch wurde allerdings nicht ernsthaft unternommen. Auch taugt der Wind nur bedingt als Ausrede, denn der wehte nur in der Anfangsphase gehörig durch’s Donaustadion. Bis auf eine halbwegs gute Phase in den etwa 20 Minuten vor der Halbzeit, kam von 1860 nichts. Selbst in dieser Phase konnte Sechzig keine einzige Torchance herausspielen. Lediglich ein Fernschuss von Zejnullahu erzeugte so etwas wie Torgefahr. Übrigens zum einzigen Mal während des ganzen Spiels. Zwarts mühte sich zwar in der Spitze und rackerte viel, aber er war vorne vollkommen auf sich alleine gestellt. Warum Jacobacci nicht einen zweiten Stürmer brachte, um in der Offensive mehr Anspielstationen zu schaffen, ist mir unklar. Auch weil Frey mal wieder eine recht indisponierte Leistung zeigte und meines Erachtens eh ein Überangebot an zentralen Mittelfelspielern auf dem Platz stand. Am Ende bleibt eine bodenlose Leistung ohne jegiches Aufbäumen, obwohl man über 80 Minuten Zeit hatte, den Ausgleich oder mehr zu erzielen.

Der Wind war mal wieder schuld

In der Analyse machte es sich Trainer Jacobacci bei Magenta Sport sehr leicht. “Ulm hat es sehr gut gespielt. Wir haben nicht mit dem Wind gespielt und Ulm hat nicht gegen Wind gespielt”. Der Wind also mal wieder… Das hatten wir ja schon Mal unter Jacobaccis Vorgänger. Woher er die Einschätzung nahm, dass “die Mannschaft nach diesem Tor das Spiel in die Hand genommen hat und sehr gut agiert hat” bleibt sein Geheimnis.

Verlaat: “Ulm hat aus dem Spiel raus nichts kreiert”

Auch Kapitän Jesper Verlaat scheint auf dem Feld ein anderes Spiel wahrgenommen zu haben. In den Stimmen zum Spiel bei Löwen-TV äußert er, dass “Ulm aus dem Spiel raus auch nichts kreiert” habe. Dem kann man die allesamt aus dem Spiel heraus kreierten Chancen von Higl (22. Minnute), Chessa (52. Minute) und Röser (84. Minute) entgegen halten. Realistischer sah Niki Lang den Auftritt der Löwen. Er stellte fest, dass die 20-25 Minuten vor der Pause “eigentlich ganz OK” waren, aber Sechzig auch nicht “große Chancen oder sowas hatte”. In der zweiten Halbzeit habe 1860 “zu ungestüm und viel zu viele lange Bälle gespielt”. 1860 würde es gut tun, sich der realistischen Sichtweise von Niki Lang anzuschließen und die eigenen Leistungen kritisch zu hinterfragen. Dass „die Mannschaft große Fortschritte“ mache, wie Jacobacci bei Magenta sagte, konnte man aus dem Gästeblock so gar nicht erkennen.

 

 

Tickets für TSV 1860 – SC Freiburg II ab heute erhältlich

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Westkurve Schals Grünwalder Stadion Sechzgerstadion TSV 1860 Tickets

Zwei Heimspiele stehen für den TSV 1860 München im Oktober noch auf dem Programm. Das Duell mit Dynamo Dresden ist bereits ausverkauft. Tickets für das Spiel TSV 1860 – SC Freiburg II gibt es dagegen noch – sie gehen ab heute in den Mitgliederverkauf.

Verkauf von Tickets für TSV 1860 – SC Freiburg II startet

Wie der TSV 1860 München bekannt gab, ist das Spiel gegen Dynamo Dresden mittlerweile ausverkauft. Erneut werden also 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion dabei sein. Bislang war dies in allen Heimspielen der laufenden Saison der Fall. Nur über den offiziellen Ticket-Zweitmarkt bieten sich – wenn überhaupt – noch Möglichkeiten, um am Samstag live vor Ort zu sein. Für alle ohne Eintrittskarte gibt es immerhin die gute Nachricht, dass der BR die Partie im Free-TV überträgt.

Auch gegen den SC Freiburg II streben die Löwen die 15.000er Marke an. Die Breisgauer sind – konträr zur letzten Spielzeit – aktuell in der Abstiegszone zu finden und kommen bislang noch nicht recht in Tritt. Schlecht für die kommenden Gäste – gut für die Löwen. Für diese Begegnung gibt es noch die Möglichkeit als Mitglied Karten zu kaufen. Der Verkauf von Tickets für das Duell mit dem SC Freiburg II (Samstag, 21.Oktober 14:00 Uhr, sechzger.de Liveticker) startet beim TSV 1860 München am heutigen Mittwoch. Sowohl im Onlineshop als auch im Ticketing an der Grünwalder Straße (ab 9 Uhr geöffnet) können pro Mitglied maximal vier Karten erworben werden. Ein möglicher freier Verkauf beginnt dann am Mittwoch, den 11.Oktober ab 14 Uhr. Der TSV 1860 teilt bereits jetzt mit, dass Block P hinter dem Tor von den Löwenfans genutzt werden kann. Die Gästefans werden somit einmal mehr in Block Q zu finden sein.

Bild: CR Fotos

TSV 1860 enttäuscht beim SSV Ulm 1846 maßlos

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Ssv Ulm 1846 Tsv 1860

Das Donaustadion in Ulm war im Ligabetrieb zum ersten Mal seit 23 Jahren wieder ausverkauft. Von den 17000 Zuschauern drückten ungefähr die Hälfte den Löwen die Daumen. Am Ende aber setzte sich der SSV Ulm 1846 verdient mit 1:0 gegen den enttäuschenden TSV 1860 durch.

Allgeier und der Wind zum 1:0

Mit dem Wind im Rücken legten die Spatzen los wie die Feuerwehr und wollten den Vorteil direkt in einen Treffer ummünzen. Erstes Opfer der Ulmer Angriffsbemühungen war Niki Lang, der früh Gelb sah. Zweites Opfer war in der 9. Minute Marco Hiller, der einer langen windunterstützen Flanke von Allgeier nur nachsehen konnte, wie sie ins lange Eck einschlug. Das hatten sich die Löwen im Donaustadion natürlich ganz anders vorgestellt und kamen auch in den Folgeminuten kaum aus der eigenen Spielhälfte raus.

Außer zwei (ungefährlichen) Eckbällen fand der TSV 1860 in den ersten 20 Minuten quasi nicht statt, Ulm dominierte das Geschehen fast nach Belieben. Zwarts stand im Angriff komplett auf verlorenem Posten und erhielt aus dem Mittelfeld viel zu wenig Unterstützung, um sich gewinnbringend in Szene setzen zu können.

Niki Lang muss früh verletzt raus

Auf der anderen Seite kombinierten sich die Spatzen in der 21. Minute traumhaft zu einer Großchance, doch Higl zielte zum Glück für Sechzig aus kurzer Distanz am kurzen Eck vorbei. Wenig später war die Partie für Niki Lang vorbei, für den verletzten Defensivspieler kam Kilian Ludewig ins Spiel.

In Minute 27 dann endlich mal die Löwen, doch Verlaats Kopfball wurde zur Ecke abgewehrt. Auch die anschließende Offensivaktion der Jacobacci-Elf verpuffte wirkungslos. In Sachen Kreativität war ordentlich der Wurm drin… Ganz anders die Spatzen, die die Defensive des TSV immer wieder in Verlegenheit brachten. In der 32. Minute fasste sich dann jedoch Eroll Zejnullahu endlich mal ein Herz, versuchte es aus der Distanz, scheiterte jedoch an SSV-Keeper Ortag.

In den letzten Minuten vor der Pause fanden die Löwen zwar etwas besser ins Spiel und waren dem Gegner ebenbürtig, der letzte Zug zum Tor fehlte jedoch, sodass wirkliche Chancen Mangelware blieben. So blieb es beim 0:1-Rückstand zur Pause – und das auch zurecht.

Ausverkauftes Haus im Ulmer Donaustadion

Löwen offensiv harmlos

Nach dem Seitenwechsel brannten die Löwen ein Feuerwerk ab – allerdings nur auf den Rängen. Auf dem Platz hatte der SSV Ulm die erste gute Gelegenheit, die flache Hereingabe war jedoch einen Tick zu scharf für den einschussbereiten Chessa (52.). Auch danach zeigten sich die Spatzen giftiger und Marco Hiller war gegen Higl gefordert. Zejnullahu versuchte es noch einmal aus der Distanz, wurde aber abgeblockt (54.).

Danach passierte lange nichts Erwähnenswertes – die einen konnten nicht und die anderen mussten nicht. Eine Flanke von Ludewig rutschte an Freund und Feind vorbei in Richtung langes Eck, stellte Ortag aber nicht vor Probleme. Selbst nach 75 Minuten warteten die mitgereisten Löwenfans noch vergeblich auf eine Großchance ihres Teams.

TSV 1860 unterliegt SSV Ulm 1846

Wer dachte, es würde in der letzten Viertelstunde ein Aufbäumen der Löwen stattfinden, der wurde bitter enttäuscht. Auch von der Bank kam kein Impuls: Die Offensivkräfte Sulejmani, Lakenmacher und Bonga liefen sich im Ulmer Regen zwar warm, mehr aber aber vorerst nicht.

Gefährlicher blieben die Gastgeber, die auch weiterhin zielstrebiger den Abschluss suchten, doch Hiller bewahrte Sechzig vor einem höheren Rückstand. Nach 87 Minuten kamen Bonga und Sulejmani dann doch noch, konnten sich jedoch nicht mehr positiv einbringen. Alles in allem war der TSV 1860 mit der 0:1-Niederlage in Ulm noch gut bedient.

Statistik

Aufstellung:
Hiller – Lang (25. Ludewig), Verlaat (C), Kwadwo – Tarnat (87. Bonga), Rieder, Frey (59. Greilinger) – Vrenezi, Zejnullahu, Guttau (87. Sulejmani) – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Kurt, Lakenmacher, Cocic, Glück

Tore:
1:0 Allgeier (9.)

Liveticker: SSV Ulm – TSV 1860 München (9.Spieltag)

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Sechzger.de.liveticker.3.liga.7.spieltag.ulm.tsv.1860.münchen

Herzlich willkommen zum Liveticker am 9.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem SSV Ulm und dem TSV 1860 München!

Nach den Siegen gegen Halle und Verl reist der TSV 1860 München zum Aufsteiger SSV Ulm. Ihm folgen mehrere tausend Fans in das Donaustadion. Die Mannschaft von Maurizio Jacobacci wird auch in Ulm wieder alles daran setzen, möglichst mit drei Punkten nach Hause fahren zu können. Begleitet wird die Partie natürlich wieder im sechzger.de Liveticker!

Aufstellung:
Hiller – Lang (25. Ludewig), Verlaat (C), Kwadwo – Tarnat (87. Bonga), Rieder, Frey (59. Greilinger) – Vrenezi, Zejnullahu, Guttau (87. Sulejmani) – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Kurt, Lakenmacher, Cocic, Glück

Tore:
1:0 Allgeier (9.)

Die Personalsituation

Es fehlen: Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Phillipp Steinhart (Aufbautraining), Morris Schröter (angeschlagen), Manfred Starke (Rotsperre)

Ausfälle beim SSV Ulm: Fehlanzeige.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Leroy Kwadwo, Niklas Lang, Niklas Tarnat und Albion Vrenezi haben bereits drei gelbe Karten gesehen. Noch droht aber entsprechend keine Gefahr einmal aussetzen zu müssen.

Wo könnt ihr das Spiel SSV Ulm – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Donaustadion ist mit 17.000 Zuschauern restlos ausverkauft. Entsprechend ist auch der Gästebereich bestens gefüllt, es wird keine Tageskasse vor Ort geben. Bis zu 8.000 Löwenfans werden zu der Partie erwartet.

Das heutige Auswärtsspiel des TSV 1860 wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor SSV Ulm 1846 – TSV 1860

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winningers wirtshaus weisheiten ssv ulm 1846 tsv 1860 münchen

Vor dem Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim SSV Ulm 1846 wirft Bernd Winninger einen ausführlichen Blick auf den nächsten Gegner der Löwen. Taktik, System und Spielweise: Wie agiert die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle? Auf was und wen müssen die Löwen achten? Antworten auf diese und mehr Fragen gibt es in Winningers Wirtshaus Weisheiten vor dem Auftritt der Löwen in Ulm!

Wirtshaus Weisheiten vor SSV Ulm 1846 – TSV 1860

Du willst lieber lesen, auf was sich die Löwen bei den Spatzen einstellen müssen? Kein Problem! In seiner TAKTIKTAFEL erklärt Bernd Winninger ausführlich, welche Stärken und Schwächen der SSV Ulm 1846 in der bisherigen Spielzeit offenbart hat.

SSV Ulm – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unseres TSV 1860 München beim SSV Ulm 1846. Was erwartet die Löwen im Donaustadion?

SSV Ulm 1846 – TSV 1860 München, dem ein oder anderen mag es angesichts dieser Paarung etwas nostalgisch zumute werden. Aber lassen wir das hier mal außen vor. Wir erinnern uns zwar alle gern an den 2:0-Sieg in der Aufstiegsrunde vor der Durchmarschsaison 93/94, aber dieser Sieg ist 30 Jahre her.

Thomas Wörle, Trainer des SSV Ulm, wird seine Spatzen gegen die Löwen des TSV 1860 vermutlich wie bisher fast immer im 3-4-3 aufs Feld schicken. Bei Umstellung auf 3-4-1-2 setzte es jeweils Niederlagen für die Donaustädter.

Im Pressing spielt Ulm variabel. Es fällt auf, dass bei unentschiedenem Spielstand oder wenn der Gegner einen Torevorsprung hat, eher hoher Druck auf den gegnerischen Spielaufbau ausgeübt wird und bei eigener Führung dieser Druck nachlässt. Die Pressinglinie, die meistens aus drei Spielern besteht, ist dann auf mittlerem Niveau angesiedelt.

In der Defensivlinie steht Ulm bei hohem Druck auf den Gegner selbst eher hoch bis sehr hoch und bei auf mittlerer Linie agierender Pressingline hoch bis mittel. Immer etwas abhängig davon, wie das Mittelfeld und die Angriffslinie des Gegners organisiert sind.

Sollten die Löwen wieder im 4-2-3-1 ins Rennen gehen, dürfen wir damit rechnen, dass jeweils die höhere Positionierung gewählt wird, um speziell im Mittelfeld wenig bespielbare Räume zuzulassen.

Bevor ich gleich die Spielweise der Ulmer erkläre, wie immer die statistischen Werte des kommenden Gegners.

Statistische Werte des SSV Ulm 1846

  • Ballbesitz: 52%
  • Passgenauigkeit: 80%
  • Defensive Zweikampfquote: 59%
  • Flankengenauigkeit: 38%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 9,02

Spielweise der Spatzen

Bei Ballbesitz

Ulm liebt das Spiel über die Flügel oder Halbpositionen ins letzte Drittel, der Aufbau dorthin kann allerdings sehr variabel daherkommen. Die ganze Palette dessen, was man tun kann, um den Ball dorthin zu bringen, von wo aus die Penetration der Box eingeleitet werden soll, ist bei Ulm im Repertoire und wird intelligent und situativ eingesetzt.

Arbeitet der Gegner mit tiefen Pressingfallen, geschieht der Aufbau eher über kurze Wege, auch wenn in diesen Situationen oft gegen die Pressinglinie und die dahinter befindlichen Mittelfeldspieler, die kurze Passwege versuchen zuzustellen, viel Laufarbeit verrichtet werden muss. Spielt der Gegner auf direkten Ballgewinn mit hohem Druck gegen die aufbauenden Spieler und stellt gleichzeitig die kurzen Passwege zu, sehen wir oft öffnende Diagonalbälle auf einen der Flügel. Dort herrscht in diesen Situationen häufig zunächst ein Geplänkel um den zweiten Ball. Durch laufintensives Spiel und Verdichtung, die dann Überzahl schafft, gehen die Ulmer aus diesen Situationen allerdings häufig als Sieger hervor und können den Angriff fortsetzen.

Varianten

Je nachdem, wie der Gegner verschoben hat, um der Verdichtung am Flügel zu entgegnen, spielt Ulm dann bei eigener Überzahl entweder dort weiter oder, wenn der Gegner gleichviele Spieler in diese Zone geschickt haben sollte wie die Ulmer, befreit man sich aus der engmaschigen Situation, indem man das Zentrum oder die andere Flanke bedient. Dies geschieht im Optimalfall wieder durch einen progressiven Diagonalpass.

Bleibt das Geschehen auf dem Flügel, sieht man von Ulm in der Vorwärtsbewegung auf der Außenbahn Kurzpassspiel und nach dem Eindringen ins letzte Drittel variabel gespielte Flanken ins Zentrum der Box oder für aus dem Hintergrund einlaufende Mannschaftskameraden zum Schuss gedachte Pässe an die Strafraumkante.

Wird das Spiel ins Zentrum oder auf den anderen Flügel geöffnet, gibt es für beide Varianten wiederum zwei verschiedene Lösungen, derer sich die Ulmer bedienen. All das ist jeweils logischerweise wieder situationsabhängig.

Ist im Zentrum schnell wieder Gegenverkehr vorhanden, kommt die Kugel oft gegenläufig zurück auf den Ausgangsflügel. Herrscht mehr Platz vor, können die Ulmer auch im Zentrum steil gehen und mit gefährlichen Pässen die Schnittstelle in der Kette penetrieren.

Folgt aus der Verdichtungssituation der Seitenwechsel auf den gegenüberliegenden Flügel, kommt der Außenspieler von dort gern invers über die Halbräume ins letzte Drittel. Ist das nicht möglich, ist der tiefe Lauf mit anschließender Flanke ins Zentrum meist das Mittel der Wahl bei den Spatzen.

Gegen den Ball

Wie oben beschrieben, hängt das Pressingverhalten der Ulmer stark davon ab, wie der Spielstand ist. Sowohl offensiv als auch defensiv ist das Spiel der Ulmer sehr laufintensiv. Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass Ulm, wenn es die Situation erlaubt, gegen den Ball im Pressing auch mal einen Gang runterschaltet.

Im 3-4-3, so wie Ulm es gegen den Ball spielt, kippt der ballnahe Mittelfeldaußenspieler weiter ab als der ballferne. Es entsteht ein leicht asymmetrisches 5-3-2, das im eigenen letzten Drittel situationsabhängig aussehen kann wie ein 4-4-1-1 oder ein 5-4-1.

Das Umschalten zwischen verschiedenen Herangehensweisen in der vorderen Linie beim Pressing bringt auch Änderungen in der defensiven Taktik der letzten Reihe mit sich. Als Faustregel kann man sagen: Je enger das Mittelfeld für den Gegner gemacht wir,d desto mehr versucht Ulm auf direkten Ballgewinn und nicht auf tiefe Pressingfallen zu setzen.

Stärken und Schwächen des Systems 3-4-3

Stärken

Das 3-4-3 bietet mit seiner exzellenten Tiefenstaffelung im Zusammenspiel mit taktischer Disziplin im Positionsspiel sehr variantenreiche Spielzüge im Aufbau. Gerade für spielstarke Teams ist dieses System daher eine wahnsinnig effektive Waffe. Angriffspressing und Gegenpressing können mit der Überzahl an Offensivspielern gut umgesetzt werden. Diese Überzahl verhilft der Mannschaft im 3-4-3 auch im letzten Drittel zu hoher Variabilität.

Schwächen

Die Dreierabwehrkette muss situativ immer wieder aus dem Mittelfeld heraus verstärkt werden, wenn der Gegner sich aus dem Pressing befreien kann. Das 3-4-3 stellt hohe Anforderungen an die individuelle Stärke der Spieler sowohl mit als auch gegen den Ball. Wenn die Spieler ihre Rollen im taktischen Konzept nicht einhalten, kann das Spiel im 3-4-3 leicht zum Debakel werden. Außerdem ist es sehr konteranfällig.

Wie kann man Ulm knacken?

Bei Ballbesitz

Variables, schnelles, präzises Spiel. Das klingt wie eine Binsenweisheit, ist aber hier absolut zutreffend. Ulm spielt gegen den Ball äußerst intelligent, das bedeutet hohe Laufbereitschaft im Mittelfeld, Zweikampfstärke und Einsatzbereitschaft in Gegenpressingmomenten, kluges Antizipieren der Laufwege und keine statischen Manöver im Spielaufbau sind der Schlüssel, um offensiv gegen Ulm erfolgreich zu sein und gut ins letzte Drittel zu kommen.

Gegen den Ball

Auf gut Deutsch gesagt: Man muss den Ulmern auf den Sack gehen, dann machen sie Fehler. Auch wenn Ulm momentan grundsätzlich als gefährlicher Gegner einstuft werden muss, sieht man, dass die Spatzen, wenn sie mit gesunder Härte angegangen und penetrantem Anlaufen beschäftigt werden, zu groben Fehlern im Aufbau neigen können.

Im eigenen letzten Drittel gilt es vor allem, die tiefen Zuspiele aus dem Zentrum zu antizipieren bevor sie stattfinden. Bei Läufen über die Flügel muss man auf die überaus genau gespielten Flanken der Spatzen aufpassen. Ziehen die Außenspieler über die Halbpositionen nach innen, ist gutes Stellungsspiel und Zweikampfverhalten wichtig, um Gefahr von der Box fernzuhalten.

Die Ulmer Offensive zieht viele Register in ihren Angriffsbemühungen. Immer hellwach und konzentriert zu sein, ist deshalb für jeden Spieler in Reihen des TSV 1860 gegen den SSV Ulm 1846 unabdingbar.

Ulm ist, was die Schussgenauigkeit anbelangt, das drittbeste Team der Liga. Deshalb ist es essentiell, erst gar keine Schusssituationen entstehen zu lassen. Das dürfte allerdings angesichts dessen, dass Ulm eine der Mannschaften mit den meisten Ballkontakten in der gegnerischen Box ist, durchaus schwer werden.

Schlüsselspieler

Tor

Im Kasten der Spatzen steht mit Christian Ortag (#39) ein Keeper, der mit einer Größe von 1,97 m klar den Luftraum seiner Box beherrscht. Trotz seiner Größe ist er ein beweglicher, reflexstarker Schlussmann. Auch im eins gegen eins scheint er keine allzu schlechte Figur zu machen, nimmt man hier seine Werte aus den vergangenen Regionalligasaisons zum Maßstab. In dieser Saison ergab sich bisher noch keine solche Situation für den Hünen im Ulmer Kasten. Der statistische Wert kassierter Tore und erwarteter Gegentore ist nahezu gleich. Nur 0,03 Punkte trennen hier den Soll- vom Istwert über 90 Minuten zu seinen Gunsten.

Abwehr

Kapitän und Abwehrchef ist Johannes Reichert (#5). Der meist als zentraler Innenverteidiger agierende Spieler ist vor allem Dirigent der Kette in der Defensive. Seine Fähigkeit, Situationen zu antizipieren, sorgt für viele Ballgewinne. Er ist durchschnittlich Zweikampfstark im Vergleich mit Kollegen auf der gleichen Position. Auch was gewonnene Kopfballduelle anbelangt, ist er nicht ganz oben anzusiedeln. Das Gesamtpaket allerdings spült ihn auf Platz 16 der Ligarangliste auf seiner Position.

Mittelfeld

Max Brandt (#23) in der rechten Halbzentrale ist der Mittelfeldspieler, von dem offensiv die meisten Ideen kommen. Er ist ein sehr passsicherer Spieler, extrem dribbelstark, wenn er in den direkten Zweikampf geht, und mit starkem Drang nach vorne ausgestattet. Aber auch gegen den Ball macht er eine starke Figur, wenn er sich mit seinem Nebenmann Ahrendt im Zentrum des defensiven Mittelfelds befindet.

Sturm

Die bisher größte Gefahr geht von Dennis Chessa (#11) aus. Der Rechtsaußen ist nicht auf seiner Position festgenagelt. Oft weicht er ins Zentrum aus und spielt im Halbraum hinter dem Mittelstürmer. Er vereint filigrane Technik, gutes Passspiel und hohe Schussgenauigkeit. Kann man Chessa kaltstellen, fehlt Ulm ein wichtiges Puzzleteil seiner Angriffsbemühungen.

Fazit

Drei Punkte sind gegen die nach der 0:4 Niederlage vom Samstag sicherlich angeschlagene Mannschaft des SSV Ulm 1846 für den TSV 1860 sicherlich möglich. Grundvoraussetzung ist in diesem Spiel – wie schon am Samstag gegen Verl – absolute defensive Disziplin. Klappt das und können die Sechzger Ulm auch in der eigenen Hintermannschaft überraschen, sehe ich keinen Grund, warum Ulm nicht schlagbar sein sollte. Die Spielweise der Ulmer ist grundsätzlich sehr kräfteraubend. Man muss es also schaffen, so zu spielen, dass die Spieler des SSV sich so früh wie möglich verausgaben. Dann hat man einen guten Hebel.

Lassen die Löwen irgendwann den Schlendrian Einzug halten, wird es schwer. Ulm ist keine Übermannschaft, wenn man die Einzelspieler betrachtet, aber das Kollektiv der Spatzen weiß, wie man auch stärkere Gegner bezwingen kann.

So könnte Ulm beginnen

Datenquelle: Wyscout

SSV Ulm 1846 – TSV 1860: Ergebnistipp Richy Neudecker

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Richard Richy Neudecker TSV 1860

In der Vorsaison verpasste Richy Neudecker mit dem 1. FC Saarbrücken nur hauchdünn den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Dieses Jahr nehmen die Saarländer einen neuen Anlauf, müssen sich dabei jedoch unter anderem gegen den TSV 1860 und den SSV Ulm 1846 durchsetzen. Heute tippt der Ex-Löwe das Duell der beiden Ligakonkurrenten.

Richy Neudecker tippt auf Sieg der Löwen

Gegen die Spatzen kamen Neudeckers Saarbrücker am 1. Spieltag nicht über 1:1 hinaus, das Duell mit den Löwen steht Mitte November auf dem Programm. Am Dienstag traut Richy Neudecker dem TSV 1860 einen Auswärtssieg im Donaustadion zu.

“Ich tippe auf ein 2:1 für die Löwen.
Torschützen: Greilinger und Lang!”

Eine Ulmer Niederlage wäre sicher auch im Sinne von Neudeckers Verein 1. FC Saarbrücken, der aktuell in der Tabelle vier Punkte hinter den Spatzen liegt.

Starke Premierensaison in Saarbrücken

Nach seiner Rückkehr zu den Löwen im Sommer 2020 bestritt Neudecker insgesamt 67 Ligaspiele (13 Tore) für den TSV 1860 und galt als absoluter Sympathieträger bei Münchens großer Liebe. Zuvor hatte der gebürtige Altöttinger auch bei Zweitligist FC St. Pauli und in der niederländischen Eredivisie bei VVV-Venlo Profierfahrung gesammelt.

Insgesamt absolvierte Richy Neucker bislang über 100 Partien in der 3. Liga und wusste in seiner Premierensaison beim 1. FC Saarbrücken mit sechs Toren und zwölf Assists zu gefallen. Am Wochenende gelang ihm bei 6:2 der Saarländer bei Arminia Bielefeld sein erstes Tor in der laufenden Spielzeit.

Wiesn-Triple für den TSV 1860 oder Spatzen-Party: wer siegt am Feiertag?

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SSV Ulm 1846 Donaustadion (2)

Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge reist der TSV 1860 München am heutigen Dienstag nach Baden-Württemberg. Der dort beheimatete SSV Ulm musste am Wochenende eine derbe Niederlage einstecken. “Egal” sagt Trainer Thomas Wörle – und freut sich auf das Duell mit seinem ehemaligen Verein.

Furioser Saisonstart des SSV Ulm

Vier Siege, zwei Unentschieden sowie zwei Niederlagen – das ist der aktuelle Stand beim SSV Ulm in die 3.Liga 2023/24. Als aktuell bestplatziertester Aufsteiger liegen die sogenannten Spatzen auf Rang 4 – sechs Plätze und zwei Punkte vor den Löwen. Das zeigt zum einen, wie eng die 3.Liga einmal mehr ist; zum anderen aber auch, wie gut die Ulmer in die neue Spielzeit nach dem Aufstieg gestartet sind. Am Wochenende kassierte der SSV eine 0:4-Niederlage gegen Ingolstadt. Die Niederlage sei verdient gewesen sagte Thomas Wörle auf der Pressekonferenz am Montag, man müsse die Partie aber schnell abhaken. Gegen die Löwen fordert der Trainer der Spatzen eine verbesserte Effektivität und wünscht sich mehr Zielstrebigkeit seiner Mannschaft.

Dass es sich dabei für den 41-Jährigen um ein besonderes Spiel handelt, gab er bereits Anfang August im Interview mit sechzger.de zu.

Ich freue mich sehr auf das Spiel gegen die Löwen. Ich habe dort bei den Amateuren zwei tolle und für mich wichtige Jahre erlebt. Der Verein hat insgesamt nicht nur in München eine besondere Strahlkraft.

Als Spieler war er von 2003 bis 2005 in der zweiten Mannschaft des TSV 1860 aktiv und absolvierte insgesamt 65 Spiele. Weitere Stationen seiner aktiven Karriere waren unter anderem die Kickers aus Offenbach und Greuter Fürth. Nach dem Karriereende war Wörle mehrere Jahre im Frauenfußball tätig, ehe es ihn im Juli 2021 nach Ulm zog. Dort erhielt er einen Vertrag und trainierte fortan den Viertligisten. Im ersten Jahr wurde der mögliche Aufstieg mit Platz 2 noch knapp verpasst. Im zweiten Anlauf sollte es dann aber klappen, der 41-Jährige führte die Spatzen nach langjähriger Abstinenz zurück in den Profifußball.

TSV 1860 hat dritten Sieg zur Wiesn-Zeit im Blick

22 Jahre ist es genau genommen her, als der SSV Ulm aus der 2.Bundesliga abstieg und direkt in die Viertklassigkeit versetzt wurde. Aus dieser Zeit stammt auch das letzte Duell mit den Löwen. Am 08.Februar 2000 gewann der SSV mit 3:0 gegen den TSV 1860 München. Seitdem ist viel passiert, nicht weniger als drei Insolvenzen erlebten die heutigen Gastgeber seitdem. Nun sind sie zurück im Profifußball – und stellen die Löwen vor eine große Herausforderung.

Diese wiederum kommen mit sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen im Gepäck nach Ulm. Die Anreise erfolgt am heutigen Vormittag, da die Partie erst um 18:60 Uhr angepfiffen wird. Trainer Maurizio Jacobacci hofft, dass sein Team an die Leistungen aus den Spielen mit Halle und Verl anknüpfen kann und möglichst auch heute drei weitere Punkte erzielt. Es wäre – abgesehen von der Niederlage in Ingolstadt – die perfekte Ausbeute zur Wiesn-Zeit. Darüber hinaus würden die Löwen den SSV Ulm damit auch in der Tabelle überholen und weiter Boden gut machen auf die Spitzengruppe. Die Spatzen hingegen dürften angesichts der erwarteten Kulisse – das Donaustadion ist mit 17.000 Zuschauern restlos ausverkauft – noch einmal etwas mehr motiviert sein als sonst. Die Löwen müssen sich allerdings keine Sorgen machen – bis zu 8.000 Fans davon sollen es mit dem TSV 1860 München halten. Es ist also alles angerichtet für ein Fußball-Fest. Die Frage ist nur noch, wer am Ende wirklich feiern darf.

Der 9.Spieltag im Überblick

Mittwoch, 27.09.2023 (vorgezogen)

Borussia Dortmund II – MSV Duisburg 1:0

Dienstag

1.FC Saarbrücken – VfB Lübeck
SC Freiburg II – SV Sandhausen
SSV Ulm – TSV 1860 München
Viktoria Köln – FC Ingolstadt
SC Verl – Arminia Bielefeld

Mittwoch

SpVgg Unterhaching – Rot-Weiss Essen
Preußen Münster – Erzgebirge Aue
Jahn Regensburg – Waldhof Mannheim
Dynamo Dresden – Hallescher FC