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Sechzig um sieben: Heute Auswärtsspiel in Ulm

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen. Der heutige Tag der deutschen Einheit steht im Zeichen des Auswärtsspiels unseres TSV 1860 München in Ulm. Dennoch fassen wir wie gewohnt die wichtigsten Ereignisse rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga für Euch zusammen.

Rückblick auf den Sieg gegen Verl

Bevor wir aus das heutige Spiel in Ulm zu sprechen kommen, blicken wir noch einmal zurück auf den Sieg der Löwen gegen den SC Verl. Bernd Winninger sah gegen Verl einen “ganz klar verdienten Sieg für den TSV 1860 München”. Die Gründe dafür, könnt Ihr in der TAKTIKTAFEL nachlesen. Auch im sechzger.de Talk 125 zeigten sich die sechzger.de Redakteure zufrieden mit dem Arbeitssieg der Löwen und hoffen, dass die englische Woche so weiter geht.

Löwenergebnisse vom Wochenende

Auch die anderen Löwenmannschaften konnten das Wochenende erfolgreich gestalten. Besonders erwähnenswert ist sicherlich der 4:1-Sieg der U19 gegen den FC Augsburg. Auch die U21 konnte drei Punkte gegen Schwaben Augsburg einfahren. Die beiden Herrenmannschaften des e.V. konnten ebenfalls Auswärtssiege feiern. Alle Ergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier.

Nicht nur die Profis spielen heute

Auch für die U21 steht eine englische Woche an. Die Elf von Frank Schmöller muss um 14:00h beim TSV Rain am Lech ran. Rein theoretisch ist also eine Doppelveranstaltung 1860 heute Nachmittag möglich. Auch die U17 muss gegen einen Gegner aus Schwaben ran. Der FC Augsburg gastiert ab 12h am Trainingsgelände. Alle weiteren Termine findet Ihr hier.

Infos zum Auswärtsspiel in Ulm

Das Highlight heute ist dennoch trotzdem das Auswärtsspiel der Profis beim SSV Ulm. Zum ersten Mal seit 2000 ist der TSV 1860 in Ulm zu Gast. Die Reise an die Donau wird der zuletzt verletzt fehlende Julian Guttau mit antreten, wie Maurizio Jacobacci auf der Pressekonferenz der Löwen verkündete. Guttaus Präsenz ist sicher eine positive Nachricht für die Löwenfans. Auch alle vier sechzger.de-Redakteure haben Guttau in ihren Wunschaufstellungen berücksichtigt. Die Gastgeber wollen nach Aussagen von Thomas Wörle nach der empfindlichen Niederlage in Ingolstadt regenerieren. Sie erwarten mit 1860 einen “stabilen und zweikampfstarken” Gegner, der wahrscheinlich von über 8.500 Fans ins Schwabenland begleitet werden wird. Heute Vormittag kommt noch die TAKTIKTAFEL, die Euch darlegen wird, was die Löwen von den Ulmer Spatzen zu erwarten haben. Außerdem läuft unser Liveticker ab Nachmittag.

News aus der dritten Liga

Heskamp beim MSV entlassen

Sportchef Ralf Heskamp wurde am Sonntag beim Tabellenschlusslicht MSV Duisburg entlassen. “Unterschiedliche Bewertungen” der aktuellen Lage bei den Zebras führten zur Trennung.

Finanzprobleme in Aue

In der ersten Saison nach dem Abstieg machte der FC Erzgebirge 1,5 Mio. € Verlust. Um gegenzusteuern erhöhte Aue die Ticketpreise und reduzierte den Profietat um zwei Millionen Euro. Außerdem läuft eine Crowd-Funding Kampagne, um den Stadionnamen nicht an einen Sponsoren geben zu müssen, um weitere Einnahmen zu generieren.

Kniat das erste Mal in Verl an der Seitenlinie

Zu einen Kuriosum kommt es heute Abend in Verl. Beim Gastspiel von Arminia Bielefeld steht der ehemalige Verler Coach Mitch Kniat zum ersten Mal in Verl an der Seitenlinie. Während seiner Amtszeit mussten die Verler ihre Heimspiele in Paderborn austragen.

Bis heute Nachmittag in Ulm, gute Fahrt Euch Allen! AUS-, AUS-, AUSWÄRTSSIEG!

 

Faninformationen SSV Ulm – TSV 1860 München (9.Spieltag)

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SSV Ulm 1846 1860 tickets

Besonders viele Kilometer trennen Ulm und München nicht gerade. Entsprechend werden viele weiß-blaue Anhänger ihren Verein beim nächsten Auswärtsspiel unterstützen. sechzger.de hat vor dem Duell zwischen dem SSV Ulm und dem TSV 1860 München die wichtigsten Faninformationen zusammengefasst.

Faninformationen SSV Ulm – TSV 1860 München

Dem zweiten Aufsteiger steht der TSV 1860 München am morgigen Dienstag gegenüber. Den Beginn machte der VfB Lübeck, der in Giesing siegen konnte. Es sollten drei weitere Spiele ohne Punkte für die Löwen folgen. Mittlerweile aber blickt die Mannschaft von Trainer Maurizio Jacobacci auf zwei siegreiche Spiele gegen Halle und Verl zurück. Da kommt gerade recht, dass der SSV Ulm in Ingolstadt die bislang höchste Saisonniederlage kassiert hat. Doch der Ulmer Trainer Thomas Wörle zeigt sich davon auf der Pressekonferenz unbeeindruckt.

Der Andrang zur Partie ist groß, viele Zuschauer werden im Donaustadion erwartet. Für alle mitreisenden Fans des TSV 1860 München gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen für das Duell gegen den SSV Ulm. Auch auf der Homepage der Löwen sind die Hinweise zu finden.

Tickets

Wie im sechzger.de Talk 125 besprochen werden sich bis zu 8.000 Anhänger in weiß und blau  im Gästeblock und im Donaustadion einfinden. Alle sind bereits mit einer Eintrittskarte ausgestattet. Eine Tageskasse wird es ohnehin nicht geben, da die Partie seit längerem ausverkauft ist.

Anreise

Nur 150 Kilometer müssen die Löwen am morgigen Dienstag absolvieren. Ohne Verkehr ist diese Distanz in etwa eineinhalb Stunden zu bewältigen. Die Adresse des Stadions lautet wie folgt: Stadionstraße 5, 89073 Ulm. Für die Löwenfans steht ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung, der mit der folgenden Adresse angefahren werden kann: Friedrichsaustraße 33, 89073 Ulm. Er ist mit “P1” beschriftet. Alternativ kann auf den kostenpflichtigen P&R Friedrichsau ausgewichen werden (Autos 5€, 9-Sitzer 10€, Busse 15€).

Bahnreisende können die Straßenbahnlinie 1 ab dem Hauptbahnhof bis zur Haltestelle Wohnpark Friedrichsau nehmen. Der Fahrpreis ist bereits in der Eintrittskarte inkludiert.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 17:00 Uhr, los geht es dann zwei Stunden später. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen- oder Rücksäcke abzugeben. Erlaubt sind Taschen oder Rücksäcke bis maximal DIN A4.

Die Bezahlung der Verpflegung (u.a. Vollbier) ist nur mit Bargeld möglich.

Treffpunkt in Ulm

Die Fanszene des TSV 1860 München hat im Vorfeld der Partie zu einem gemeinsamen Treffpunkt aufgerufen. Ab 16 Uhr stimmen sich die Löwenfans gemeinsam auf das Spiel am Ulmer Münster ein. Aufgerufen wurde zudem dazu ein Trikot zu tragen.

Livestream und Liveticker

Das Spiel in Ulm wird nicht im Free-TV übertragen. Mit Magenta kann das Spiel im Fernsehen und Online-Livestream verfolgt werden.

sechzger.de ist in Ulm natürlich live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker sowie vom Treffpunkt am Münster. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Donaustadion.

Sechzig am Feiertag: U17 in der Bundesliga gegen FC Augsburg

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TSV 1860 U17 Heidenheim Bundesliga

Der Tag der Deutschen Einheit liegt vor uns, das bedeutet: Zeit, um Fußball zu schauen! Nicht nur die Profis (im Ulm) und die U21 (in Rain/Lech) sind im Einsatz, sondern u.a. auch die B-Junioren. Nach ihrem ersten Saisonsieg will die U17 des TSV 1860 am Dienstag gegen den FC Augsburg direkt nachlegen.

U17 in der Bundesliga gegen FC Augsburg

In letzter Sekunde sicherten sich die Junglöwen von Trainer Felix Hirschnagl am Samstag in Freiburg ihren ersten Saisonsieg. Gegen den bayerischen Konkurrenten FC Augsburg darf es für die U17 des TSV 1860 gerne so weitergehen, auch wenn die Fuggerstädter in der laufenden Spielzeit bereits zehn Punkte gesammelt haben. Noch sind die B-Junioren der Löwen Tabellenletzter, mit einem Sieg winkt jedoch ein Sprung auf Tabellenplatz 12.

Anpfiff am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114 (Platz 5) ist am Dienstag um 12 Uhr. Wer das Spiel der U21 in Rain nicht besuchen kann/will, hat also dennoch die Möglichkeit, einen Löwen-Doppler am Feiertag hinzulegen.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 03.10.

09.30 Uhr: U13 – FC Bayern München -:-
10.30 Uhr: FC Deisenhofen U17 – U16 -:-
10.30 Uhr: U14 – Hannover 96 -:- (in Gilching)
11.00 Uhr: FC Bayern München – U15 -:-
12.00 Uhr: U17 – FC Augsburg -:-
14.00 Uhr: TSV Rain – U21 -:-
15.00 Uhr: U19 – SpVgg Ansbach -:-
16.00 Uhr: U9 – TSV 1860 Rosenheim U10 -:-
19.00 Uhr: SSV Ulm 1846 – Profis -:-

Zudem nimmt die U11 ab 13.30 Uhr an einem Turnier in Wertingen teil.

Mittwoch, 04.10.

20.00 Uhr: Senioren C – FC Bayern München -:-

Freitag, 06.10.

19.00 Uhr: 1. FC Heidenheim – U19 -:-

Samstag, 07.10.

09.00 Uhr: U9 – TSV Poing U10 -:-
10.00 Uhr: SV-DJK Kolbermoor U13 – U11 -:-
11.00 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching -:-
14.00 Uhr: Profis – Dynamo Dresden -:-
14.00 Uhr: U21 – SV Erlbach -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – TSV Großhadern II -:-
15.30 Uhr: U15 – SpVgg Greuther Fürth -:-
17.30 Uhr: 3. Mannschaft – TSV Großhadern -:-

Sonntag, 08.10.

09.15 Uhr: U10 – SV Waldperlach U11 -:-
10.00 Uhr: FC Augsburg – U9 -:-
11.00 Uhr: U17 – FSV Mainz 05 -:-
12.00 Uhr: U13 – SSV Ulm 1846 -:- (in Schwabmünchen)
12.30 Uhr: SG Röhrmoos/Schwabhausen – Löwinnen I -:-
13.00 Uhr: TSV 1880 Wasserburg U13 – U11 -:-
14.00 Uhr: U16 – 1. FC Nürnberg -:-
14.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 -:-
15.30 Uhr: FC Perlach 1925 – Löwinnen II -:-
16.30 Uhr: U12 – TSV 1860 Rosenheim U13 -:-

TSV 1860 U21 gastiert am Dienstag beim TSV Rain

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TSV 1860 U21 Mannschaft Saison 2023 24 (2)

Zuletzt feierte die U21 des TSV 1860 in der Bayernliga zwei Heimsiege gegen den TSV Kottern und Schwaben Augsburg, morgen soll beim TSV Rain der Dreier-Hattrick komplettiert werden. Anpfiff im Georg-Weber-Stadion ist um 14 Uhr, ein Doppler mit dem Profi-Match in Ulm ist also durchaus machbar.

TSV 1860 U21 am Feiertag beim TSV Rain

Auswärts drückt bei der Schmöller-Elf in der bisherigen Saison bislang der Schuh, doch das soll sich morgen ändern. Erst einen Zähler holte die U21 der Löwen bislang in der Ferne, in Rain sollen möglichst drei Punkte dazukommen, wie der Trainer zu Protokoll gibt.

“Unsere Auswärtsbilanz ist mit einem Punkt sehr stark verbesserungsfähig. Hier wollen wir ansetzen, das ist unser nächstes Ziel. Wir wollen jetzt einfach mal den Bock umstoßen!”

Der TSV Rain rangiert derzeit auf dem 12. Tabellenplatz und somit hinter den Löwen. Zuletzt gewannen die Schwaben beim FC Deisenhofen, am Wochenende zuvor bescherten sie jedoch dem Kirchheimer SC dessen bislang einzigen Saisonsieg – Konstanz sieht anders aus.

Die Löwen hingegen wollen ihren Schwung aus den beiden letzten Heimsiegen nutzen, um auch auswärts endlich mal als Sieger vom Platz zu gehen.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

PK beim SSV Ulm: Heimsieg vor ausverkauftem Haus?

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SSV Ulm 1846 Donaustadion (2)

Vor dem Heimspiel gegen 1860 München am Dienstag den 3. Oktober 2023 um 18:60 Uhr stellte sich der Cheftrainer des SSV Ulm, Thomas Wörle, bei einer Pressekonferenz den Fragen der Jornalisten.

Schmerzhafte Niederlage gegen Ingolstadt

Vor gerade einmal 48 Stunden kassierte der Aufsteiger aus der Donaustadt beim 0:4 in Ingolstadt die erste hohe Niederlage in dieser Saison. Davon zeigte sich Trainer Thomas Wörle jedoch ziemlich unbeeindruckt. Für ihn sei es normal als Aufsteiger auch mal deutlicher zu verlieren. Laut Wörle habe man trotz einer guten ersten Halbzeit am Ende gegen einen sehr starken Gegner verdient verloren. Nun sei es wichtig zu regenerieren und die Niederlage abzuhaken. Gegen 1860 müsse seine Mannschaft nun wieder effektiver und zielstrebiger spielen.

Pressekonferenz vor Traditionsduell im Donaustadion

Das Duell der beiden süddeutschen Traditionsvereine findet unter ganz besonderen Rahmenbedingungen statt. Denn seit über 23 Jahren geht im Donaustadion wieder ein Ligaspiel vor ausverkauften Rängen über die Bühne. Wörle machte deutlich, dass dies ein Highlight für den ganzen Verein sei. Dennoch gehe man als klarer Außenseiter in die Partie. Dafür ist die Qualität der Münchener Löwen gerade in der Abwehr laut dem 41-Jährigen zu hoch. Er betonte vor allem die Stabilität und Zweikampfstärke der Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt. Deshalb müsse seine Mannschaft am Dienstagabend eine Willensleistung abrufen.

Stadion zur Hälfte voll mit Löwen Fans?

Wie bereits angesprochen wird das Donaustadion am Tag der Deutschen Einheit mit 17.000 Zuschauern restlos ausverkauft sein. Dennoch sollen Gerüchten zur Folge etwa die Hälfte davon Anhänger von 1860 sein. Darauf angesprochen antwortete Thomas Wörle schlicht: Egal! Er betonte, dass das Donaustadion ihr Wohnzimmer sei. Außerdem waren die Spatzen in dieser Saison bis jetzt zu Hause immer siegreich. Beim Abschlusstraining am Montagnachmittag werden wohl übrigens alle Akteure des Kaders teilnehmen können. Jedoch dürften wohl einzelne Spieler auf Grund des engen Terminkalenders müde sein.

Löwenrunde: Mit Guttau nach Ulm

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Löwenrunde: Mit Guttau nach Ulm
Löwenrunde: Mit Guttau nach Ulm

Unterschiedlicher könnten die Ausgangslagen vor dem Dienstagsspiel des TSV 1860 München beim SSV Ulm fast nicht sein. Die Löwen reisen mit zwei Siegen im Gepäck zum Aufsteiger, die Ulmer kassierten zuletzt eine herbe 0:4-Niederlage in Ingolstadt. Die Partie beginnt am Dienstag um 19:00 Uhr in Ulm und ist bereits ausverkauft. Etwa 8.000 Löwen-Fans werden dort im Stadion erwartet.

“Ulm hat eine abgezockte Mannschaft”

Für den Gegner hatte Löwen-Coach Maurizio Jacobacci bei der Löwenrunde, die aufgrund von Parallel-Terminen dieses Mal ohne Vertreter von sechzger.de stattfinden musste, lobende Worte für den Gegner parat: “Das Resultat des letzten Spiels täuscht über die Leistung von Ulm hinweg, denn Ingolstadt war sehr effizient. Ich habe auch andere Spiele von Ulm gesehen. Sie sind vor allem sehr heimstark und haben dort zehn Punkte aus vier Spielen geholt. Es ist eine abgezockte Mannschaft, die noch den Flow des Aufstiegs im Rücken hat.”

Löwen mit Guttau und ohne Schröter, Starke und Glück

Gegen Ulm wird Guttau wieder im Kader stehen, der beim 1:0 gegen Verl noch krankheitsbedingt fehlte. Er konnte das Montagstraining bereits wieder voll absolvieren. Fehlen werden hingegen Starke (gesperrt), Schröter (angeschlagen) und Glück (private Gründe). Eine Prognose bei Schröter sei schwer. Man hoffe, dass der Mittelfeldmann am Mittwoch wieder ins Training einsteigen könne, sagte der Schweizer. In Ulm wird auch Steinhart noch nicht im Kader stehen, am Samstag gegen Dresden könnte er aber bereits wieder eine Option sein. “Die beiden Siege haben uns sehr gut getan. Wir wollen wieder so auftreten wie wir zuletzt gespielt haben”, fordert Jacobacci. Wichtig sei es “nicht wieder Gegentore aus eigenen Fehlern heraus zu bekommen”. Die individuellen Fehler konnten jedenfalls in den letzten beiden Spielen minimiert werden.

Positive Zwischenbilanz nach acht Spielen

“Wir haben spielerisch sehr viele Fortschritte gemacht”, sagte Jacobacci bei seiner Zwischenbilanz nach acht Spielen. Mit zwölf Punkten liegen die Giesinger in Schlagdistanz zur Spitzengruppe und profitierten davon, dass sich bislang keine Mannschaft absetzen konnte. So kassierten erst am vergangenen Wochenende Dresden und Aue unerwartete Niederlage. “Durch die unglücklichen Niederlagen von uns, die durch Eigenverschulden zustande gekommen sind, gab es einen kleinen Knacks. Wir haben gegen Halle und Verl mit dem Ball nicht den besten Fußball fabriziert. Aber das ist verständlich. Entscheidend war es für mich, die defensive Stabilität an den Tag zu legen und zu Null zu spielen“, erklärte Jacobacci. Das spielerische Element komme dann mit wachsendem Selbstvertrauen hinzu.

Wieder mutig agieren und auf das Wesentliche konzentrieren

“Wir wollen wieder mutig agieren, uns auf das Wesentliche konzentrieren und die Punkte einfahren. Wir haben eigentlich vier Punkte zu wenig, um den Schnitt zu haben, den wir gerne haben möchten. Aber wir können das in Ulm mit einem Sieg verbessern. Ein Sieg würde uns weiterbringen in der Entwicklung. Das ist ganz klar unser Ziel”, erklärte Jacobacci. Dennoch warnte er vor den Ulmern, die mit 14 Punkten bislang sehr gut dastehen. Mit einem Dreier könnten die Löwen sogar vorbeiziehen. “Es ist aber nicht so, dass wir als Favorit hinfahren”, sagte der Schweizer weiter.

Vierkette wird in der Offensive zur Dreierkette

“Wir haben immer mit Viererkette gespielt”, erklärte Jacobacci seine Taktik der letzten Spiele. In der Offensive sei Greilinger nach vorne geschoben und die defensive Kette habe dahinter verschoben. Aufgrund der späten Anstoßzeit reisen die Löwen dieses Mal erst am Spieltag nach Ulm und verzichten auf eine Hotel-Übernachtung. “Wir haben einen ganzen Tag und können morgens anreisen. Mittags können wir uns Tageszimmer nehmen und haben noch den ganzen Tag Zeit, um uns auf das Spiel vorzubereiten”, erklärte Jacobacci. So kommen keine Langweile auf und man könne gut vorbereitet ins Spiel gehen.

Gelingt den Löwen der Sprung ins vordere Tabellendrittel?

Am Dienstag wird sich zeigen, ob es den Löwen gelingt, zum dritten Mal in Folge zu Null zu spielen und wieder als Sieger vom Rasen zu gehen. Wir drücken die Daumen und berichten natürlich wieder im Live-Ticker.

Spatzen – Löwen: Wunschaufstellung der sechzger.de Redaktion

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Englische Woche für den TSV 1860 und angesichts der zwei Siege zuletzt gibt es keine Gründe, die Mannschaft für das Spiel der Löwen bei den Spatzen zu verändern. Oder doch? Tatsächlich würden alle vier befragten sechzger.de-Redakteure ein anderes Team als zuletzt gegen den SC Verl auf den Platz schicken.

Spatzen – Löwen: Wunschaufstellung der Redaktion

Thomas Enn

Thomas Enn würde das erfolgreiche 3-4-2-1 beibehalten, wobei Fabian Greilinger dem wieder genesenen Julian Guttau weichen müsste. Ansonsten gäbe es keine Änderungen, zumal Morris Schröter wohl weiterhin ausfallen wird.

Die Wunschaufstellung von Thomas Enn

Bernd Winninger

Bernd Winninger kehrt zum bewährten 4-2-3-1 zurück und beordert Julian Guttau wieder auf die linke Offensivposition. Obwohl er Albion Vrenezi in seiner Taktiktafel-Analyse gegen den SC Verl eine ansprechende Leistung attestierte, muss dieser diesmal zunächst mit einem Platz auf der Ersatzbank Vorlieb nehmen.

Die Wunschaufstellung von Bernd Winninger

Stefan Kranzberg

Auch Stefan Kranzberg setzt auf das 4-2-3-1, opfert aber Kilian Ludewig, um die Rückkehr Julian Guttaus zu ermöglichen. Während der Ex-Freiburger auf links wirbeln soll, könnten sich Vrenezi und Zejnullahu in der Mitte bzw. rechts je nach Spielsituation abwechseln.

Die Wunschaufstellung von Stefan Kranzberg

Marko Weiß

Einen anderen Ansatz wählt Marko Weiß und würde es bei den Löwen im Duell mit den Spatzen mit einem 4-1-4-1 probieren. Niklas Tarnat wäre demnach als einziger Sechser auf dem Platz, Tim Rieder müsste für den offensiveren Julian Guttau weichen.

Die Wunschaufstellung von Marko Weiß

Eure Meinung ist gefragt

Welche der vier Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

TSV 1860 – SC Verl (1:0): Die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – SC Verl. Mit 1:0 entschieden die Löwen das Spiel am Ende absolut verdient für sich. Die Freude und Erleichterung darüber war bei allen zu spüren und zu sehen.

TSV 1860 – SC Verl: Bereits im Vorfeld war klar, dass es für die Löwen schwer werden würde, gegen Verl zu bestehen. Und einfach war es – wie jeder sehen konnte – sicherlich nicht. Die Löwen schafften es größtenteils, die Verler im Zentrum unter Kontrolle zu halten. Ein glücklicher (aber verdienter) Treffer kam hinzu und so jubelte am Ende der weiß-blaue Anhang und die in den Wiesn-Trikots spielenden Profis gemeinsam.

System

Maurizio Jacobacci musste aufgrund des kurzfristigen Ausfalls der Offensivkräfte Guttau und Schröter die Mannschaft gehörig umbauen. Die Löwen kamen mit einer echten Dreierkette im System 3-4-2-1 aufs Feld. Gegen den Ball wurde dieses asymmetrisch auf der ballnahen Seite über abkippende Mittelfeldaußen zum 4-3-2-1 und im eigenen letzten Drittel zum 4-5-1.

Wie erwartet spielte Verl im 4-3-1-2. Der Unterschied zu der von mir in der Taktiktafel vor dem Spiel erwähnten möglichen Spielweise und dem, was der SC Verl am Samstag gegen den TSV 1860 München zeigte, war vor allem der etwas kürzere Bewegungsradius der Schienenspieler bei Verl auf der Außenbahn.

Taktisches

Die sehr flexibel agierende echte Dreierkette der Löwen war heute der Trumpf in der Schlacht gegen die Verler. Wenn sich ein Spieler aus defensivtaktischen Gründen aus der Abwehrkette lösen musste, um nach vorne zu verteidigen, kippten entweder einer der Sechser oder einer der Mittelfeldaußen oder auch ein Sechser und ein Außenspieler gleichzeitig in die letzte Reihe ab. Diese Verschiebungen im Einzelnen zu beschreiben, lasse ich heute bleiben – ich hoffe, Ihr verzeiht mir das. Grundsätzlich war es eine defensivtaktische Glanzleistung, was die Löwen hier gezeigt haben.

Beim Spiel nach vorne versuchten die Löwen, das Mittelfeld schnell zu überbrücken, um die durch den Verler Hurrafußball oft spärliche Restverteidigung zu düpieren.

Verl war aber in diesem Spiel in der Hintermannschaft – zumindest bis nach dem Führungstreffer der Sechzger – nicht so dermaßen offen gestanden wie in einigen Partien zuvor.

Pressing

Im Pressing setzten die Sechzger größtenteils darauf, einen Spieler nach vorne zu senden und dahinter mit einer Dreierkette Passwege bzw. Passempfänger zuzustellen. Durch diesen Ansatz im Anlaufverhalten war der Aufbau für den SCV nicht so einfach zu gestalten, da sich selten Anspielstationen fanden, die ohne Bewachung herumliefen.

Verl setzte auf das bekannt hohe Angriffspressing und ließ den Löwen wenig Raum, das Positionsspiel aus dem eigenen letzten Drittel aufzuziehen.

Defensivlinien

Durch den gewählten Ansatz bei den Sechzgern mit nur einem Spieler in vorderster Reihe und der Dreierkette dahinter, konnten die Löwen auch die Defensivlinie tiefer stellen. Dadurch verlängerte sich der Zeitraum, den die Abwehr hatte, um auf Aktionen des Gegners zu reagieren, was bei einer Formation mit einer echten Dreierkette durchaus wichtig sein kann.

Der SC Verl hatte seine Defensivlinie im Verhältnis dazu, wo die eigene Pressinglinie gesetzt war, immer auf höchst möglichem Niveau postiert. Das Mittelfeld so eng zu machen, schaffte Verl allerdings nicht immer, denn die Sechzger zeigten erstaunlich oft, dass der Torwart auch in der Lage ist, den Ball selbst lang zu schlagen und nahmen Verl so ein wenig die Möglichkeit, die Löwen mit ihrem Pressingdruck im eigenen letzten Drittel festzunageln. Ob diese Idee aus der Mannschaft heraus kam oder ein geplantes taktisches Mittel war, weiß ich natürlich nicht. Der gelungene Einsatz dieser Variante in gewissen Momenten ist aber deutlich positiv zu werten.

Attraktivität liegt im Auge des Betrachters

So wurde das Spiel durch die Ansätze beider Teams im Anlaufverhalten und beim Setzen der Defensivlinien hauptsächlich über den Gewinn zweiter Bälle im Mittelfeld geführt. Das mag für den ein oder anderen Zuschauer das sein, was man gemeinhin einen “Grottenkick” nennt. Ich möchte dieser Betrachtungsweise energisch entgegentreten. Es war ein von guter Defensivtaktik auf beiden Seiten geprägtes Spiel, in dem sich beide Teams oft neutralisierten und dadurch die Spannung bis zum Schluss auf höchstem Niveau blieb.

Attraktiv ist ein solches Fußballspiel, wenn man Passstafetten und klar herausgespielte Torchancen als Maßstab für schönen Fußball nimmt, nicht unbedingt. Mir z.B. gefällt es, wenn klare positiv verlaufende Defensivaktionen in einem Spiel aufzeigen, dass die Mannschaft dazugelernt hat. Auch die defensiven Verschiebungen und das dadurch notwendige Abkippen auf andere Positionen von Mittelfeldspielern nach hinten zeigt, dass Sechzig gegen den Ball intelligenter gespielt hat als noch vor wenigen Wochen.

Wenn die Konzentration auf die Aufgaben und die Rollen der einzelnen Spieler weiterhin so bleibt, kann gerade ein aus der Sicht vieler unattraktives und von taktischen Feinheiten geprägtes Spiel eine positive Wende sein.

Bevor wir zur genaueren Analyse kommen, wie immer die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte des Spiels TSV 1860 – SC Verl

  • Ballbesitz: TSV 1860 38% – SC Verl 62%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 75% – SC Verl 86%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 57% – SC Verl 73%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 10/4 – SC Verl 11/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,3 – SC Verl 5,72

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (38% : 62%)

Der deutlich höhere Ballbesitz der Gäste war erwartet und ist absolut nicht als Indikator für eine schlechte Leistung des TSV 1860 München gegen den SC Verl zu bewerten.

Um das zu belegen, brauchen wir uns lediglich die Anzahl der Querpässe in der Verler Defensivabteilung zu Gemüte zu führen. Die Hintermannschaft des SC Verl hat alleine gleich viele Querpässe auf dem Konto wie die komplette Mannschaft des TSV 1860 München auf dem gesamten Spielfeld. Damit ist zum Ballbesitz eigentlich schon alles gesagt.

Unterbindung des Aufbaus der Gäste

Die Verhinderung des Verler Aufbaus ins Mittelfeld durch die 1-3 Staffelung im Pressingverhalten bei den Sechzgern verzögerte die Angriffe der Verler oft lange. Kam dann der Ball nach vorne, war er meistens gut verteidigt. Erfolgreiche Angriffe des SV Verl ins letzte Drittel des TSV 1860 gab es weniger als andersherum. Kurz gesagt: Trotz weniger Ballbesitz hatten die Löwen mehr durchgebrachte Positionsangriffe zu verzeichnen als die Gäste. Das stimmt einen doch positiv, was die kommenden Aufgaben anbelangt, oder?

Der Plan gegen das Pressing

Die Mannschaft des TSV 1860 München hatte bei eigenem Ballbesitz am Samstag mehrere Varianten auf Lager, wie man sich aus der Pressingzange des SC Verl befreit. Je nachdem, wie Verl anlief, konnte man sich entweder durchs Zentrum über die beiden Sechser freispielen oder es kam der lange Abschlag aus der Box durch den Keeper oder einen der Innenverteidiger.

Spielt ein Team direktes vertikales Spiel und die andere Mannschaft mit eher kontrolliertem Aufbau, führt das zu anderen Ballbesitzverhältnissen, als wenn beide Teams mit einem ähnlichen Ansatz an die Partie herangehen. Somit ist das Ballbesitzverhältnis in dieser Partie absolut kein Indikator dafür, wie gut oder schlecht die eine oder andere Mannschaft war. Aufgrund der im Verhältnis zum Ballbesitz deutlich mehr durchgebrachten Positionsangriffe, liegt allerdings der TSV 1860 München in der Gesamtbetrachtung vor dem SC Verl. Die Sechzger hatten pro Minute eigenem Ballbesitz 0,84 durchgebrachte Positionsangriffe zu verzeichnen. Verl kommt auf 0,48 durchgebrachte Positionsangriffe pro Minute eigenem Ballbesitzes.

Ballbesitz ist eben nicht alles.

Passgenauigkeit (75% : 86%)

Aus dem beim Ballbesitz beschriebenen Verhalten der Teams leitet sich eh schon ab, warum die Werte in der Passgenauigkeit sind, wie sie sind. Vorbereitende Sicherheitspässe im Defensivverbund kommen einfach mit hoher Wahrscheinlichkeit an. Da das die bei Verl klar am häufigsten gespielten Pässe waren, liegt es auf der Hand, warum Verl hier deutlich vor den Sechzgern liegt.

Sehen wir uns die produktiven Passkategorien beider Teams im Vergleich an, haben wir zwar immer noch eine leichte Diskrepanz in der Genauigkeit zugunsten Verls, aber dafür auch eine klare Verschiebung bei der Passhäufigkeit, die Sechzig wieder besser aussehen lässt. Mit nur zehn Vorwärtspässen weniger als die Verler,  steht Sechzig in der Kategorie, was die Anzahl der gespielten Pässe nach vorn betrifft, gar nicht so übel, da wie es auf den ersten Blick scheint. Dass auch bei den Vorwärtspässen Verl etwas genauer agiert hat als die Löwen, liegt logischerweise in der Art der Pässe. Lange Bälle, die dann oft erst im Zweikampf um den sogenannten zweiten Ball erobert werden, sind schwerer zum Adressaten zu bringen als kürzere Pässe.

Nehmen wir alle Pässe aus der Statistik, die im Nachgang keinen direkten Raumgewinn zur Folge hatten, liegen beide Teams bei der Anzahl nahezu gleichauf. Bei der Genauigkeit liegt Verl in dieser Rechnung insgesamt nur noch drei Prozentpunkte vor den Sechzgern.

Defensive Zweikampfquote (57% : 73%)

Ohne Kontext betrachtet sieht es hier im Vergleich der beiden Teams zappenduster für den TSV 1860 aus, oder? Allerdings ist es so, dass, wenn man sieht, wie oft die Sechzger im Nachgang an einen verlorenen Defensivzweikampf den Ball durch eine andere Aktion trotzdem erobern konnten, sich sich dieses Bild in Positive dreht. Verl spielte den Ball 25% häufiger ins Aus und konnte um 34% weniger Bälle abfangen als der TSV 1860 München. Rechnet man all das gegen die gewonnenen Zweikämpfe beider Mannschaften auf, ergeben sich um 13% mehr Ballverluste auf Seiten des SC Verl im Vergleich zum TSV 1860.

Damit dürfte klar sein, dass dieser Wert in diesem Fall sehr deutlich nicht das aussagt, was er eigentlich aussagen sollte. Eine statistische Kategorie – Ballgewinne in Abhängigkeit von Ballbesitz des Gegners – einzuführen, wäre für die Statistikportale sicherlich kein Fehler. Das wäre ein Index, der auf einen Blick klarstellt, wer sich gegen den Ball besser verhalten hat.

Schüsse/aufs Tor (10/4 : 11/3)

Da Rieders Schuss nicht in diese Kategorie mit hineingerechnet wird (das Portal zählt diesen als Fehlpass auf Ludewig) ist diese Kategorie eigentlich unvollständig. Aber was solls: Analysieren wir das doch trotzdem.

Die zehn vom TSV 1860 München abgefeuerten Schüsse kamen bis auf zwei Stück alle aus der Box. Sechs davon wurden aus zentraler oder halbzentraler Position abgegeben. Dass vier dieser Schüsse geblockt wurden, ist dem hohen kämpferischen Einsatz der Verler Defensive im eigenen Strafraum geschuldet. Dennoch ist diese Statistik sehr positiv zu bewerten. Bei vier dieser Schüsse bekam der Keeper Arbeit, weitere vier wären auf den Kasten gegangen, hätte sie nicht ein Abwehrspieler abblocken können. Das ist Top, meine Herren!

Verl konnte genau einen Schuss, den Kopfball von Kammerbauer, bei dem Hiller in der 29. Minute bravourös seinen Kasten sauber hielt, aus der Box abfeuern. Ein weiterer Schuss kam vom Strafraumrand durch Corboz in der direkt darauf folgenden Szene. Auch hier griff Hiller entscheidend ein und verhinderte einen Einschlag.

Alle anderen Versuche der Verler kamen von außerhalb des Strafraums und waren nicht gefährlich für den Kasten der Sechzger.

PPDA (8,3 : 5,72)

Zu Beginn mit nur einem Spieler anlaufend und Verl weitestgehend im Aufbau im eigenen letzten Drittel gewähren lassend, ist es logisch, dass die Pressingintensität bei den Löwen nicht den Wert erreichen kann wie bei den in der gleichen Zone hart und aggressiv auf den Aufbau gehenden Verlern. Wichtig ist immer das Ergebnis der jeweiligen Taktik. Und das war trotz des geringeren Aufwands, den die Löwen im Pressing betrieben, gleichwertig.

Damit ist zur wie immer indirekt proportional zu sehenden PPDA in diesem Spiel alles gesagt.

Das Tor

Hier könnt ihr den Treffer zum 1:0 und weitere Highlights sehen.

Dem Treffer ins eigene Netz durch den Verler Paetow ging ein sehenswerter Spielzug mit längerem Ballbesitz der Löwen voran. Insgesamt dauert die Szene 40 Sekunden. Verl kommt in dieser Zeit zwar immer mal wieder an den Ball, allerdings nur, um ungenau abzuwehren. Eine echte Befreiung aus der Umklammerung des Angriffs der Sechzger gelingt Verl über diese Zeitspanne nicht.

Speziell Vrenezi und Zwarts müssen hier neben Tim Rieder lobend erwähnt werden. Beide Male, in denen Vrenezi am Ball ist, macht er genau das, was man von ihm erwartet – er bringt die Kugel schnell ins Zentrum. Einmal wird ungenau auf einen anderen Spieler des TSV 1860 geklärt, beim zweiten Mal kann Adressat Zwarts den Ball behaupten und Rieders Schuss in die kleine Box vorbereiten.

Hätte Paetow hier nicht ins eigene Netz getroffen, hätte auch für den aus dem Hintergrund auf der anderen Seite der kleinen Box einlaufenden Ludewig eine Chance bestanden, den Treffer zu markieren.

Das fiel auf

Vrenezi

Ich habe in den letzten Wochen oft auf Vrenezi geschimpft, das muss ich heute Gott sei Dank nicht tun. Endlich möchte man sagen! Der technisch beschlagene Spieler verlor zwar das ein oder anderen Dribbling zu viel, aber das lass ich ihm diesmal durchgehen, denn wer lediglich zwei Fehlpässe über 97 Minuten Einsatzzeit spielt, hat Argumente, die als positiv zu bewerten sind. Vor allem dann, wenn fast alle Pässe einen offensiven Mehrwert haben.

Zejnullahu

Ähnlich stark wie Vrenezi war wieder Erol Zejnullahu. Mit nur drei Fehlpässen in der Partie und der Einsicht, nach dem ersten verlorenen Dribbling kein weiteres zu versuchen, war auch Zejnullahu offensiv wieder ein wichtiges Rädchen für die Mannschaft des TSV 1860 München im Spiel gegen den SC Verl.

Ludewig

Kilian Ludewig lieferte in seinem Startelfdebüt eine solide Leistung, hatte, als er frei vorm Tor knapp am Torwart scheiterte, das 2:0 auf dem Fuß und auch weitere Schussmöglichkeiten, von denen eine der Verler Keeper zunichte machen konnte und eine dritte, die aus großer Entfernung knapp übers Gebälk flog. Ludewig auf der rechten Seite im Mittelfeld einzusetzen war eine gute Lösung. Er bringt andere Voraussetzungen mit als Schröter, der seinen Gegenspielern Knoten in die Beine dribbelt. Ludewig hat seine Spielintelligenz vor allem dadurch bewiesen, wie gut er ohne Ball Räume sieht und so antizipieren konnte, wo er hinlaufen muss, um gefährlich zu werden. Auf dieser Leistung kann man aufbauen. Gegen den Ball hat er nicht so viele Akzente setzen müssen, da die Verschiebungen gegen den Ball anders geplant worden waren als im Normalfall, wenn mit Dreierkette gespielt wird.

Tarnat

Niklas Tarnat fiel wieder vor allem durch sein gutes Stellungsspiel und seine defensive Disziplin auf. Auch er leistete sich nur drei Fehlpässe im Spiel. Weiter so.

Zwarts

Joël Zwarts verausgabte sich als einzige echte Spitze vor allem deshalb, weil er derjenige war, der den Aufbau des SC Verl als einziger direkt anlaufen musste. Mit zwei Schüssen und vielen guten Aktionen, um seinen Mitspielern Räume freizumachen, zeigte er aber ein weiteres Mal, was für ein Potential in ihm steckt. Auch den Schuss von Rieder, der zum Eigentor führte, bereitete er gut und mit viel Körpereinsatz vor.

Taktisch

Die Verschiebungen gegen den Ball im eigenen letzten Drittel waren für den aufmerksamen Beobachter sicherlich ein taktischer Leckerbissen. Die Dreierkette wurde nicht über beide Mittelfeldaußenspieler verstärkt, wenn der Gegner ins letzte Drittel eindrang. Greilinger kippte aus seiner Mittelfeldposition nach hinten ab, so entstand in den meisten Fällen eine konservative Viererkette. Interessant zu sehen war, dass, wenn einer der drei Verteidiger in der Kette nach vorne ging, um schon im defensiven Mittelfeld zu attackieren, Tarnat auf dessen Position abkippte und dort für Stabilität sorgte.

Frey

Leider muss ich hier wieder einmal Marlon Frey nennen. Mit nur drei gelungenen Aktionen über 26 Minuten Einsatzzeit war das wieder nicht das Gelbe vom Ei. Ein angekommener Pass, eine angekommene Flanke und ein gewonnenes Kopfballduell stehen für ihn auf der Habenseite. Dass er sich als zweiter Stürmer einreihen musste, machte aufgrund der ungewohnten Position die Sache für ihn allerdings vermutlich noch schwieriger.

Abseits?

Der Linienrichter, der die Fahne vor Vrenezis “Abseitstor” hob, lag falsch.

Liebe Herren in Schwarz, soweit ich weiß gilt bei knappen Entscheidungen, wenn es um Abseits geht, im Zweifel für den Stürmer, oder? Haltet euch bitte daran. So haben wir ein Tor zu wenig auf der Anzeigetafel, eine gelbe Karte zu viel auf Vrenezis Kartenkonto und eine weitere Fehlentscheidung zu Ungunsten des TSV 1860 München von Seiten der Schiedsrichter auf dem Konto stehen. Wenn es schon knappe Entscheidungen sind und die dann auch noch vom anderen Rand des Spielfelds mit klarem Parallaxenfehler durch falschen Winkel zum “Tatort” entschieden werden müssen, sollte man die im Zweifel für den Stürmer geltende Regel durchaus auch einmal anwenden, oder?

Fazit

Am Ende steht ein ganz klar verdienter Sieg für den TSV 1860 München. Die einzige hochwertige Chance der Gäste parierte Hiller mit einer sehenswerten Reflexparade.

Dass die Löwen noch zwei Tore mehr hätten schießen können (oder vielleicht sogar hätten schießen müssen), ist einerseits ein positiv zu bewertender Nebeneffekt, andererseits leider ein kleines Manko. Die Sechzger müssen vor dem gegnerischen Kasten noch ein kleines bisschen kaltblütiger werden.

Alles in allem sehe ich die Mannschaft auf einem guten Weg. Die englische Woche wird schwer werden. Hoffentlich gelingt es, die Konzentration trotz Belastung hoch zu halten. Mit guten Leistungen in den kommenden Spielen ist ein großer Sprung nach vorne möglich. Es sind nur zwei Punkte Abstand auf Platz 2.

Also weiter so! Ein goldener Oktober könnte auf die Löwen warten, wenn sie so konzentriert und diszipliniert weitermachen.

Datenquelle: Wyscout

sechzger.de Talk 125 nach SC Verl und vor SSV Ulm – TSV 1860

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sechzger.de Talk Folge 125 nach dem Sieg des TSV 1860 gegen den SC Verl und vor den Duellen mit dem SSV Ulm und Dynamo Dresden

Auch gegen den SC Verl gab es ein weiteres Mal drei Punkte für den TSV 1860 München, was logischerweise für gute Laune im sechzger.de Talk Folge 125 sorgt. Neben dem Wiesn-Heimspiel spricht Jan dabei mit seinen drei Gästen zudem über die anstehenden Duelle mit dem SSV Ulm sowie der SG Dynamo Dresden.

Zweiter Sieg in Folge: TSV 1860 schlägt SC Verl

Durch ein Eigentor waren es am Ende die Löwen, die sich über einen Heimsieg freuen durften. Bei bestem Wetter waren erneut 15.000 Zuschauer in das Grünwalder Stadion gekommen und sahen dabei eine auf drei Positionen veränderte Mannschaft des TSV 1860 im Vergleich zum Auswärtssieg in Halle. Vrenezi, Rieder und Ludewig durften von Anfang an beginnen – letzterer überraschte viele mit einer starken Leistung. Der 23-Jährige verpasste es nur, diese mit einem eigenen Treffer zu krönen. Alle Einzelheiten zum Heimspiel gegen den SC Verl – auf und neben dem Spielfeld – werden zu Beginn von Talk 125 besprochen.

Am Feiertag: Auswärtsspiel in Ulm

Im Anschluss werden zwei weitere Partien besprochen, die noch in der Zukunft liegen. Den Anfang macht das Duell mit dem SSV Ulm am Tag der Deutschen Einheit. Nur drei Tage liegen zwischen Spieltag 8 und 9, entsprechend bleibt wenig Zeit zur Regeneration. Mit dem SSV Ulm treffen die Löwen auf den momentan bestplatziertesten Aufsteiger. Die Spatzen sind auf Rang 4 zu finden, der TSV 1860 hingegen auf Platz 10. Die ein oder andere Partie haben die Teilnehmer in der Runde bereits live verfolgt, sodass schon vor der Taktiktafel am Dienstag eine kleine sportliche Analyse gewagt wird. Bis zu 8.000 Löwenfans könnten in Ulm für Heimspiel-Atmosphäre sorgen und natürlich sind auch die Teilnehmer in der aktuellen Runde mit dabei.

Der Tabellenführer zu Gast in Giesing: die SG Dynamo Dresden

Wiederum nur wenige Tage danach ist erneut Anstoß im Grünwalder Stadion. Mit der SG Dynmo Dresden ist dann der Tabellenführer in Giesing zu Gast. Sechs Siege und zwei Niederlagen stehen nach acht absolvierten Partien zu Buche. Zu einem Topspiel wurde das Spiel nicht erkoren, sodass die Löwenfans sich zur gewohnten Zeit (14:00 Uhr) auf ihren Plätzen einfinden können. Abschließend geht es in Talk 125 noch um diese Partie, die dann kommende Woche in aller Ausführlichkeit aus sportlicher Sicht besprochen werden kann.

Der sechzger.de Talk 125 als Video und Podcast

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1860 am Wochenende: U19 schlägt Augsburg, erster Sieg für U17

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Tsv 1860 Fc Augsburg U19 Sieg

Alle vier Herrenmannschaften feierten am Wochenende Siege, die Löwinnen waren ebenfalls erfolgreich und auch im NLZ gab es Grund zur Freude. Die U19 des TSV 1860 besiegte den FC Augsburg und die U17 feierte in Freiburg ihren ersten Sieg in der laufenden Spielzeit.

U19 besiegt FC Augsburg souverän

Noch nicht mal eine halbe Minute war gespielt, als Raphael Ott die Junglöwen gegen den FCA in Führung brachte. Anschließend wogte das Match hin und her, doch erneut Ott brachte den TSV 1860 mit seinem zweiten Treffer auf die Siegerstraße (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel sorgte Noah Klose mit dem 3:0 für die Vorentscheidung (75.), doch die Fuggerstädter verkürzten in der 85. Minute durch Romeo. Luan Klose besorgte in der 89. Minute den 4:1-Endstand für die U19 der Löwen, die in der Tabelle am FC Bayern vorbeizog und nun den starken 6. Platz in der Bundesliga belegt.

Erster Sieg für die U17

Nicht ganz so rund läuft es bisher für die B-Junioren des TSV 1860. Nach sechs Spielen ohne Dreier feierte die U17 am Samstag endlich den ersten Sieg in der laufenden Saison. Dabei machte es die Mannschaft von Felix Hirschnagl unnötig spannend: Bis zur 85. Minute führten die Junglöwen durch Tore von Plöttner (45.+1, Elfmeter) und zwei Mal Erdogan (58./82.) mit 3:1, ehe die Breisgauer mit einem Doppelschlag ausglichen. Das bessere Ende behielt aber der TSV 1860, denn Job Musuasua traf in der dritten Minute der Nachspielzeit zum Auswärtssieg.

Wie schon bei der abgebrochenen Partie in Kaiserslautern hatten die Löwen auch diesmal wieder zwei Verletzte zu beklagen. Mustafa Tekin trug eine Bänderverletzung davon, Ardan Efe brach sich das Nasenbein. Gute Besserung, Jungs!

In der Bundesliga-Tabelle belegt die U17 zwar nachwievor den letzten Platz, kann aber in der Partie morgen gegen den FC Augsburg (12 Uhr, Trainingsgelände) an Ingolstadt und Heidenheim vorbeiziehen.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 26.09.

20.00 Uhr: TSV Neuried II – 4. Mannschaft 0:2

Mittwoch, 27.09.

18.00 Uhr: Kirchheimer SC – U15 2:4
19.30 Uhr: SpVgg Markt Schwabener Au II – Löwinnen I 0:4

Samstag, 30.09.

09.00 Uhr: SV Heimstetten U10 – U9 3:5
10.30 Uhr: RB Salzburg – U11 4:2
11.00 Uhr: SC Freiburg – U17 3:4
14.00 Uhr: Profis – SC Verl 1:0
14.00 Uhr: U21 – Schwaben Augsburg 2:1
15.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U13 2:2
15.00 Uhr: Löwinnen II – TSV Egmating 12:0
15.00 Uhr: U16 – Viktoria Aschaffenburg U17 3:3
17.30 Uhr: Löwinnen I – FC Stern München III 3:1
18.00 Uhr: Futsal – Beton Boys München 3:6

Sonntag, 01.10.

09.00 Uhr: U10 – SpVgg Unterhaching U11 2:0
11.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U14 1:2
11.00 Uhr: U19 – FC Augsburg 4:1
11.30 Uhr: SV Waldperlach U13 – U12 2:0
12.30 Uhr: SV Untermenzing II – 4. Mannschaft 1:7
13.30 Uhr: U11 – Fußball-Talente München U12 9:1
14.00 Uhr: TSV Solln – 3. Mannschaft 0:1