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Sechzig um Sieben: Wer wird neuer Trainer bei 1860?

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Nach der Fristellung von Maurizio Jacobacci ist der TSV 1860 auf der Suche nach einem neuen Trainer. Nicht nur die Medien, sondern auch die Fans bringen immer mehr Ideen vor, wer die Löwen wieder auf den richtigen Kurs bringen könnte.

Wer wird neuer Trainer bei 1860?

Tobias Schweinsteiger, Dirk Schuster, Marco Antwerpen und einige andere mehr hat Bernd Winninger genauer unter die Lupe genommen und seine Einschätzung abgegeben, ob das etwas werden könnte. Oder wird es doch ein ganz anderer? Bernhard Trares zum Beispiel? Oder Miroslav Klose? Marco Kurz oder gar Manuel Baum?

Zwarts weiterhin verletzt

Die Verletzung von Joël Zwarts dauert weiter an, nun befindet sich der Stürmer laut dem TSV 1860 außerhalb Münchens in Behandlung. Das heizt die langsam brodelnde Gerüchteküche weiter an. Läuft der Angreifer überhaupt noch einmal für die Löwen auf?

Weihnachtsmarkt der Fanszene des TSV 1860 fällt aus

Kein Spiel und auch kein Weihnachtsmarkt: Die Fanszene des TSV 1860 München hat die nächste Absage bekannt gegeben. Das Wetter sowie die abgesagte Partie der Löwen gegen Rot-Weiss Essen wurden als Gründe angegeben.

Kreative für Sechzig beim Wintertreiben am Grünspitz

Seit dem 30. November 2023 veranstaltet der Green City e.V. gemeinsam mit dem „Kiosk am Grünspitz“ und dem Stadtteilverein „Wir in Giesing“ das „Giesinger Wintertreiben am Grünspitz“. Immer von Donnerstag bis Sonntag gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik, verschiedenen Foodtrucks, Glühwein und Punsch, Feuertonnen, Kinderprogramm, handgemachten Produkten aus Giesing sowie einem Ausstellungseck für Künstler*innen. Sonntags ist außerdem Familienzeit – mit Leihspielzeug für Kinder, Stockbrotgrillen und unterschiedlichsten künstlerischen Darbietungen. Am 16. Dezember 2023 wird es zudem einen Flohmarkt geben. Dort wird auch der Verein Kreative für Sechzig vertreten sein – nicht entgehen lassen!

Futsal am Samstag

Auch wenn die Partie der Profis gegen RWE abgesagt wurde, so kann man am Samstag dennoch eine Mannschaft des TSV 1860 anfeuern. Die Futsaler empfangen um 18 Uhr Futsal Allgäu aus Kaufbeuren im Sportpark Freiham in der Hans-Dietrich-Genscher-Straße 11 und würden sich über zahlreichen Besuch sehr freuen.

Neues aus der 3. Liga

Nationalspieler für den SV Sandhausen

Der litauische Nationalspieler Edvinas Girdvainis wechselt zum neuen Jahr von FK Kauno Zalgiris an den Hardtwald. Der 32-jährige Verteidiger hatte bereits beim KFC Uerdingen Drittliga-Luft geschnuppert und in 32 Partien ein Tor erzielt.

Preußen Münster bis Jahresende ohne Jano ter Horst

Letzte Woche hatte Youngster Jano ter Horst seinen Vertrag bei Preußen Münster verlängert, nun fällt der 21-Jährige aufgrund eines Faserrisses für die letzten drei Partien des Jahres aus.

Auch Weihnachtsmarkt der Fanszene des TSV 1860 fällt aus

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Münchens Jugend TSV 1860 München Fanszene Graffiti

Kein Spiel und auch kein Weihnachtsmarkt: die Fanszene des TSV 1860 München hat die nächste Absage bekannt gegeben. Das Wetter sowie die abgesagte Partie in der 3.Liga sind die Gründe.

Kein Weihnachtsmarkt der Fanszene des TSV 1860

Am Mittwoch gaben die Löwen bekannt, dass das Duell mit Rot-Weiss Essen nicht wie geplant stattfinden kann. Schnee im Stadion sowie auf den Anfahrtswegen verhindern eine Austragung im Jahresendspurt. Vor allem für die 1500 Gästefans ist dies ärgerlich. Zumindest kam die Absage einige Tage vor dem eigentlich geplanten Anpfiff. Die Züge oder Busse beim RWE dürften aber schon längst gebucht sein. Die Neuansetzung wird derweil erst 2024 möglich sein.

Ebenfalls betroffen von der Mitteilung sind die Löwenfans. Die Fanszene des TSV 1860 hat heute bekannt gegeben, dass der geplante Weihnachtsmarkt auch entfällt. Zum einen sei daran die Absage bei den Profis Schuld, zum anderen ist auch am Candidplatz die Lage mit Schnee und Eis noch zu angespannt. Eigentlich waren diverse Stände sowie weitere Aktionen geplant. Angemeldet hatten sich neben dem TSV 1860 e.V. auch Echte Münchner, Sechzig im Sechzger oder die Blaue Hilfe. Als Alternative bietet sich das Adventssingen im Grünwalder Stadion am 15.Dezember an.

Das Heimspiel gegen Unterhaching bleibt somit das letzte Duell im Grünwalder Stadion mit Beteiligung des TSV 1860 München im Jahr 2023. Erster Gegner nach der Winterpause ist am 20.Januar der MSV Duisburg. Anstoß gegen die Zebras ist um 16:30 Uhr.

 

Trainer für den TSV 1860: Wer sind mögliche Kandidaten?

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U23-Regal 1860 Ersatzbank Spieltagskader

Die Akte Jacobacci bei 1860 ist geschlossen. Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer muss sich nun auf die Suche nach einem neuen Übungsleiter machen. Bis zur Winterpause übernimmt erstmal U21-Coach Frank Schmöller, doch welcher Trainer folgt beim TSV 1860 München danach?

Wer könnte Trainer beim TSV 1860 München werden?

Wer folgt auf Jacobacci als Trainer beim TSV 1860 München? Die Zeit drängt nicht wirklich, denn die Vorbereitung wird erst am 04.01.2024 starten. Bis dahin sollte die Personalie allerdings unter Dach und Fach sein. Wer käme in Frage, wäre bezahlbar und den Anforderungen, die ein Verein wie der TSV 1860 München an einen Trainer hat, gewachsen?

Es kursieren bereits etliche Namen Tobias Schweinsteiger, ehemals Kapitän der Amateure des Vereins aus der Säbener Straße, aber Mitglied eines Löwen-Fanclubs z.B. wird in der Presse und bei Fans hoch gehandelt. Andere Namen, die kursieren, sind Dirk Schuster, Marco Antwerpen sowie Reiner Maurer und Friedhelm Funkel, die dieses Amt schon inne hatten. Ich möchte mit Michael Schiele und Enrico Maaßen noch zwei weitere Namen in den Ring werfen. Wer kann was und bei wem macht es Sinn, darüber nachzudenken?

Tobias Schweinsteiger

Tobias Schweinsteiger hat mit Osnabrück in seiner ersten Station als Cheftrainer bewiesen, dass er in der dritten Liga erfolgreich sein kann. Der Punkteschnitt in seiner ersten Saison als Coach, nachdem er den zur Arminia nach Bielefeld gewechselten Daniel Scherning spät im August vergangenen Jahres beerbte, lag bei 1,97 Punkte pro Spiel. Fachlich und vom Motivationsfaktor wäre Schweinsteiger sicher ein guter Kandidat. Bei seinen bisherigen Startaufstellungen bevorzugte er das 4-3-3.

Allerdings habe ich Zweifel, ob Schweinsteiger zum momentanen Zeitpunkt der Richtige wäre. Ich persönlich vertrete die Meinung, dass es zu Beginn eines Engagements bei einem Verein wie dem TSV 1860 München eher hinderlich für einen Trainer ist, wenn er emotional zu stark an den Verein gebunden ist. Vor allem, wenn es sich um einen eher jungen Trainer handelt. Hätte Schweinsteiger als Cheftrainer mehr Erfahrung, wäre ich da nicht so skeptisch. Da Schweinsteiger, der fachlich als guter Kandidat nicht von der Hand zu weisen ist, von sich selbst nicht nur sagt, er sei Fan des TSV 1860 München, sondern auch Mitglied in einem Sechzger Fan Club ist, wird er womöglich durch die emotionale Bindung in manchen seiner Entscheidungen beeinflusst werden. Daher sehe ich diese Möglichkeit nicht als die absolute Toplösung in einer Situation an, in der man alles, was man tut, mit absolut kühlem Kopf und Bedacht machen muss.

Dirk Schuster

Dirk Schuster wurde erst vor wenigen Tagen beim 1. FC Kaiserslautern entlassen. Auch bei ihm bin ich mir nicht sicher, ob er nicht erst einmal ein wenig Abstand zum Fußball genießen sollte. Seitdem er fast vier Jahre lang von Dezember 2012 bis Juni 2016 den SV Darmstadt 98 sehr erfolgreich trainierte und dort mit einem Punkteschnitt pro Spiel von 1,6 aufwarten konnte, hat er bei seinen folgenden Arbeitgebern eher mäßige Leistungen zu Buche stehen. Über einen Punkteschnitt von 1,38, der mit seinem letzten Verein erzielt wurde, kam er nicht mehr hinaus. Allerdings geht die Tendenz nach oben. Von 1,06 mit dem FCA arbeitete er sich bei einem weiteren Engagement in Darmstadt, bei Aue und eben Kaiserslautern von Station zu Station im Punkteschnitt nach oben.

Ein weiterer Nachteil: Seit dem Aufstieg mit Darmstadt aus der dritten Liga hatte er in dieser Spielklasse kein Engagement mehr. Er lässt seine Teams bevorzugt im 4-2-3-1 auflaufen. Terrence Boyd sagte unlängst nach der Demission Schusters beim 1.FCK, man hätte als Spieler ein schlechtes Gewissen, wenn so etwas passiert. Er scheint also zumindest bei Spielern gut anzukommen. Einen Versuch wäre es wert, sofern er bezahlbar ist und sowohl Lust auf den TSV 1860 hat als auch darauf so kurzfristig bei einem anderen Verein anzufangen.

Marco Antwerpen

Zuletzt bis zum 36. Spieltag der Saison 21/22 in Pfalz beschäftigt, wo er auf Platz 3 liegend von Kaiserslautern gefeuert und durch den oben genannten Dirk Schuster ersetzt wurde. Antwerpen hat in der 3. Liga in insgesamt fünf Saisons mit Münster, Braunschweig und Kaiserslautern einen Punkteschnitt von 1,59 Punkten pro Spiel vorzuweisen. Dadurch, dass er seit Mai 2022 kein Engagement mehr hatte, besitzt er sicherlich genug Motivation, um einen harten Job wie den beim TSV 1860 anzupacken.

Antwerpen ist eher als harter Hund bekannt, zumindest gibt er sich nach außen so. Das scheint aber eher den Umgang mit offiziellen und Presse zu betreffen und weniger mit seiner Mannschaft. Sein bevorzugtes System ist das 3-5-2 (oft in der gegen den Ball asymmetrischen Variante, bei der dann nur der ballnahe Außenspieler in die Abwehrreihe abkippt).

Reiner Maurer

Reiner Maurer ist ein alter Bekannter an der Grünwalder Straße. Als Spieler in der Abwehr der Durchmarschmannschaft von Werner Lorant war der 1989 aus Basel zu den Löwen gewechselte gebürtige Mindelheimer in der Verteidigung das ruhige souverän spielende Gegenstück zu Terrier und Fußballgott Thomas Miller. Im Jahr 2001 begann er, nachdem er zuvor Garmisch und Mindelheim betreute, seine Trainerlaufbahn bei den Löwen zunächst als Co-Trainer, wurde dann Chefcoach bei der zweiten Mannschaft. In der Saison 04/05, die er wiederum als Co-Trainer begann, beförderte man ihn schließlich zum Cheftrainer. Nach Stationen bei Kreta, Kavala und Rhodos (alle Griechenland) wurde er im Jahr 2010 erneut bei den Löwen angestellt. Mit einem Punkteschnitt von 1,83 ist er, die 73 Tage dauernde Amtszeit von Markus von Ahlen ausgenommen, der erfolgreichste Löwencoach seit Willi Bierofka. Sein bevorzugtes System ist das 4-4-2 mit Doppelsechs.

Bei ihm stellt sich allerdings die Frage ob er sich das Irrenhaus TSV 1860 tatsächlich ein weiteres Mal antun würde. Ich sage: warum nicht? Er hat die Erfahrung, Querelen von der Mannschaft weg zu moderieren, er kennt den Verein wie keinen anderen und weiß genau, womit er es zu tun bekommt. Ein Vertrag bis Saisonende und möglicher Option auf Verlängerung wäre für mich eine gute Lösung.

Friedhelm Funkel

Kaum war die Meldung von Maurizio Jacobaccis Entlassung erschienen, erschien auch die Meldung, Funkel hat nochmal Lust. Allerdings ist Funkel wohl keine Option, denn er sucht ein Engagement nahe seiner Heimat. Es kommt also außerhalb Nordrhein-Westfalens kein Verein in Betracht. Thema erledigt.

Michael Schiele

Der 45-jährige war zuletzt bis Juni diesen Jahres bei Eintracht Braunschweig, wo er ligaübergreifend (2. und 3. Liga) einen Punkteschnitt von 1,43 einfahren konnte, unter Vertrag. Nicht nur Braunschweig sondern auch Würzburg führte der gebürtige Heidenheimer schon aus der dritten in die zweite Liga. Sein bevorzugtes System ist wie bei Maurer das 4-4-2 mit Doppelsechs.

Schiele hat bei seinen Engagements bisher bewiesen, dass er das kann, wonach es den Löwenfans am meisten dürstet, nämlich in die 2. Liga aufzusteigen. Aber das ist Zukunftsmusik. Momentan geht es darum, einen Coach zu finden, der ein Team aus dem Sturm in ruhiges Fahrwasser führen kann. Als Schiele Würzburg übernahm, lagen die Kickers in Liga drei auf Platz 16. Am Ende der Saison, nach drei weiteren Niederlagen zu Beginn seiner Amtszeit, lag Würzburg auf Platz fünf. Diese Platzierung zu wiederholen gelang in der Folgesaison. Ein Jahr später stiegen die Kickers in Liga zwei auf.

Schiele kann also sowohl den Feuerwehrmann geben, als auch eine Mannschaft nach oben führen. Ich denke, dieser Trainer wäre eine gute Option, sofern er bezahlbar ist und Bock auf den TSV 1860 hat.

Enrico Maaßen

Der zuletzt im Sommer bei Augsburg entlassene 39-jährige Maaßen hat sich mit der Bundesliga in der Phase seiner Karriere wohl etwas zu viel zugetraut. Aber in den unteren Klassen, unter anderem mit Rödinghausen (RL West) und Dortmund II, von wo er nach dem Aufstieg in die 3. Liga und dem Klassenerhalt nach Erfüllung seines Vertrages nach Augsburg wechselte, hat er durchaus bewiesen, dass er kein schlechter Coach ist. Auch mit Augsburg musste er sich gegen den Abstieg wehren, von daher weiß er um den Druck in einer solchen Situation.

Auch Maaßen stellt seine Mannschaften bisher am liebsten im 4-4-2 mit der Doppelsechs aufs Feld. Das junge Alter Maaßens sehe ich in diesem Fall nicht als hinderlich, da er im Gegensatz zu Schweinsteiger keine emotionale Bindung an den Verein hat. Außerdem wäre, denke ich, ein junger Trainer eine erfreuliche Abwechslung nach dem Prediger Köllner und dem zuletzt immer schlechter gelaunten und – zumindest am Spielfeldrand – cholerisch wirkenden Maurizio Jacobacci.

Sein Punkteschnitt von 1,36 in der dritten Liga mit Dortmund ist für einen Aufsteiger nicht schlecht.

Trainer aus dem Ausland?

Abgesehen von Andi Heraf, der die Dritte Liga durch sein Engagement bei Türkgücü München kennt, aber momentan bei Schwarz-Weiß Bregenz unter Vertrag steht, würde ich das Experiment Trainer aus dem Ausland erst einmal auf Eis legen. Die letzten Versuche gingen mit Ricardo Moniz, Vitor Pereira und jüngst Maurizio Jacobacci ziemlich in die Hose.

Wer wirds am Ende?

Wer am Ende der Trainerfindungsperiode dann das Amt des Übungsleiter beim TSV 1860 München bekleidet und sich Trainer der Löwen nennen darf werden wir sehen. Es ist nun eine der spannendsten Phasen der letzten Jahre was diese Position betrifft. Ich bin gespannt, wen uns Marc-Nicolai Pfeifer nach der Findungsphase präsentieren wird.

Außer den oben genannten Möglichkeiten hatte ich noch über andere Namen nachgedacht, habe diese dann aber aufgrund unterschiedlicher Kriterien verwerfen müssen. Das hatte entweder damit zu tun, dass ich sie nicht für kompatibel mit dem TSV 1860 halte, oder damit, dass sie bisher nur mit fertigen Teams Erfolge feierten oder im Abstiegskampf Probleme hatten und diese am Ende nicht bewältigen konnten.

Fällt Euch, liebe Leserinnen und Leser noch ein anderer Kandidat als Trainer für den TSV 1860 ein, den ich möglicherweise vergessen habe und der fähig wäre, sowohl Abstiegskampf zu überstehen als auch Aufstiegspotential besitzt?

Schreibt es in die Kommentare!

Zwarts weiter verletzt – spielt der Stürmer noch einmal für 1860?

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Tsv 1860 Joel Zwarts jan regensburg neuzugang

Die Verletzung von Joël Zwarts dauert weiter an, nun befindet sich der Stürmer laut dem TSV 1860 außerhalb Münchens in Behandlung. Das heizt die langsam brodelnde Gerüchteküche weiter an. Läuft der Angreifer überhaupt noch einmal für die Löwen auf?

Zwarts laut TSV 1860 außerhalb Münchens in Behandlung

Seit dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln muss der TSV 1860 München auf Joël Zwarts verzichten. Der 24-Jährige lief zuvor in elf Ligaspielen für die Löwen auf und erzielte dabei vier Treffer. Die letzten fünf Partien in der 3.Liga verpasste er allerdings. Zunächst war von einer Bauchmuskelzerrung die Rede. Vermutet wurde teilweise, dass mit einer kurzzeitigen Verletzung eine Auflaufprämie umgangen werden sollte. Diese wäre bei einem Einsatz gegen seinen ehemaligen Verein Jahn Regensburg fällig geworden. Zwarts verfolgte die Niederlage gegen den aktuellen Tabellenführer auf der Tribüne.

Gestern gab der TSV 1860 nun ein Update zum Stürmer – und es klingt nicht gerade so, als würde Joël Zwarts 2023 noch einmal in weiß und blau auflaufen.

Joël Zwarts, der in den vergangenen Tagen nicht am Mannschaftstraining teilnehmen konnte, hat sich in Absprache mit dem TSV 1860 München für eine Behandlung außerhalb Münchens entschieden. Die Löwen freuen sich darauf, ihre Nummer 9 bald wieder auf dem Platz sehen zu können. Gute Besserung, Joël.

Nach der Absage gegen Rot-Weiss Essen stehen noch zwei Auswärtsspiele im Terminkalender der Löwen. Sie gastieren in Bielefeld und wenig später zum Jahresabschluss in Mannheim. Ob Zwarts dabei im Kader stehen wird? Nach dem aktuellen Statement erscheint dies unwahrscheinlich. Viel mehr diskutieren die Löwenfans bereits, ob der Niederländer überhaupt noch einmal für den TSV 1860 auflaufen wird. Die Kommentare, die an keinen weiteren Auftritt von Zwarts im Löwen-Trikot glauben, häufen sich. Möglich machen könnte dies ein Wechsel in der Winterpause zu einem anderen Verein. Auch diese Theorie ist bereits in den Kommentarbereichen zu finden. Zieht Joël Zwarts nach nur knapp einem halben Jahr schon wieder weiter und verlässt die Löwen?

Bild: cr-fotos.de

Sechzig um sieben: Spiel gegen Essen verlegt

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Der Winter hat München weiter fest im Griff. Das bekommen auch der TSV 1860 München und seine Fans zu spüren: Das für Samstag geplante Spiel gegen Rot-Weiss Essen muss verlegt werden.

1860-Essen wird verlegt

Obwohl der Rasen mittlerweile unter den Schneemassen wieder aufgetaucht sein soll, gibt die Stadt München kein grünes Licht für die Durchführung des Spiels am Samstag Nachmittag. Somit muss die Partie der Löwen gegen Rot-Weiß Essen ins nächste Jahr verlegt werden. Die Zuwege rund ums Stadion und die West- sowie die Ostkurve sind zu stark vereist, um die Sicherheit aller Zuschauer gewährleisten zu können. Man entschied sich zur relativ frühzeitigen Absage, um Fans beider Mannschaften und den Medienpartnern Planungssicherheit zu geben. Damit wird Interimscoach Frank Schmöller nur noch zwei statt drei Spiele auf der Bank haben und (vorerst) kein Heimspiel als Löwentrainer im Sechzgerstadion erleben.

Einstands-PK von Frank Schmöller

Eigentlich sollte gestern Frank Schmöller im Mittelpunkt einer kurzfristig anberaumten PK an der Grünwalder Straße stehen. Doch der Interimstrainer wurde von den anwesenden Journalisten kaum gefragt, da auch Noch-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer anwesend war und einen Großteil des Medieninteresses auf sich zog. Schmöller verkündete, dass er “mit viel Spaß, Freude und Überzeugung an die Arbeit herangehen” werde. Er möchte allen Spielern im Kader plus Devin Sür und Mansour Ouro-Tagba sowie Lukas Reich und Sean Dulic aus der U19 die Chance geben, sich zu zeigen. Als die PK stattfand, war noch nicht klar, dass das Spiel gegen Essen verlegt werden muss.  Daher hat Schmöller nun eine Woche mehr Zeit, die Mannschaft kennenzulernen und besser vorzubereiten, als das Maurizio Jacobacci tat. Die Beiden standen ohnehin “in exzellentem Austausch”, wie Schmöller in einem Interview mit sechzger.de im August ausführte.

Bild-Interview mit Hasan Ismaik

Passend zum gestrigen Nikolaustag gab KGaA-Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik ein Interview. Allerdings agierte Ismaik nicht milde oder gar mit Geschenken, sondern schlug als Krampus aus dem Morgenland mit der Rute wild um sich. Hauptsächliches Ziel seiner verbalen Rundumschläge sind (wenig überraschend) Robert Reisinger und der gesamte e.V.. Kostenproben gefällig?

  • Den Vertrag mit Marc-Nicolai Pfeifer nicht zu verlängern, sei “die selbstherrliche Entscheidung eines Mannes, die auf persönlichen Animositäten beruht, weil er ertappt wurde.” Dass dieser Entscheidung eine 2/3-Mehrheit des Präsidiums zu Grunde liegt ignoriert er. Genauso wie er sich darüber ausschweigt, wobei Reisinger denn ertappt wurde.
  • Weiter bezichtigt Ismaik den e.V. “hinterhältigen Verhaltens”, um ihn “weiter zu diffamieren”. Dass der e.V. eine sehr kritische Stellunganhme zu dem Spruchbändern gegen Ismaik abgegeben hat, erwähnt der Jordanier mit keiner Silbe.
  • Ismaik schließt mit den Worten: “Die Verantwortlichen des e.V. scheinen mir im Moment blind zu sein vor Hass und auf alles, was nicht nach der Pfeife ihres Präsidenten tanzt. Diese wenigen Leute im e.V. sind wie Geisterfahrer, die sich als Retter der Seele von 1860 feiern, aber dabei den Verein zerstören.” Dass der Verein mit mittlerweile über 26.000 Mitgliedern gerade prosperiert wie selten und Reisinger mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, scheint dem “Investor” auch nicht bekannt zu sein.

Man fragt sich, wo, wie und vor Allem wann dieser Alptraum für die Löwenfans endlich ein Ende hat.

Festtagsmenue in Benes Kuchl

Ihr habt keinen Bock die bucklige Verwandtschaft an den Feiertagen zu bekochen? Dann lasst das Benes Kuchl für Euch machen! An Heiligabend sowie beiden Weihnachtsfeiertagen bieten Bene und sein Team Festtagsmenues zum Abholen im Benes Kuchl am Trainingsgelände an:

News aus der dritten Liga

Saabrücken wirft Frankfurt aus dem Pokal

Der FC Saarbrücken ist die letzte Mannschaft, die gegen 1860 verloren hat. Nichtsdestotrotz konnten die Saarländer gestern Eintracht Frankfurt mit 2:0 aus dem DFB-Pokal werfen. Brünker und Kerber trafen für die Saarländer, die nun im Viertelfinale stehen.

Nachholspiel Haching-Halle terminiert

Das letzten Freitag abgesagt Drittligaspiel zwischen Unterhaching und dem HFC ist neu angesetzt worden. Die Partie soll nun am 07.02.24 stattfinden.

Viktoria Köln muss lange auf Fritz verzichten

Viktoria-Kapitän Moritz Fritz zog sich bei der Niederlage gegen sen SSV Ulm einen Meniskusschaden zu. Fritz soll noch diese Woche operiert werden und fällt dann etwa vier Wochen aus.

Damit gehen wir also in eine unvorhergesehene eineinhalbwöchige Spielpause des TSV 1860 München. Hoffen wir, dass Frank Schmöller die Zeit nutzt, um uns einen erfolgreichen Jahresausklang zu bescheren.

Schnee und Eis: TSV 1860 – Rot-Weiss Essen abgesagt!

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Schnee Grünwalder Stadion Spielstätte TSV 1860 München

Das Wetter hat die Landeshauptstadt München weiter im Griff – nun auch mit Auswirkungen auf den Spielbetrieb der Löwen. Das Heimspiel des TSV 1860 gegen Rot-Weiss Essen am Wochenende wurde aufgrund von Schnee und Eis abgesagt.

Absage für TSV 1860 – Rot-Weiss Essen wegen Schneemassen

Die Partie in Dortmund konnten die Löwen schlussendlich doch noch absolvieren. Per Privatjet ging es von Augsburg nach Nordrhein-Westfalen, wo der TSV 1860 eine 0:3-Niederlage kassierte. Zuvor hatte der DFB eine Anfrage auf Verlegung des Spiels abgelehnt. Nun aber sind die Löwen doch von einer Absage betroffen. Das Heimspiel des TSV 1860 München am kommenden Samstag findet nicht wie geplant statt. Im Grünwalder Stadion liegt zu viel Schnee, der bis Samstag nicht ausreichend entfernt werden kann. Daher entschieden sich die Verantwortlichen für diesen Schritt.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte der Wintereinbruch am 17.Spieltag für eine Absage gesorgt. Das Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem Halleschen FC konnte nicht wie geplant am Freitagabend stattfinden. Ein neuer Termin steht für diese Begegnung – ebenso wie für das Spiel des TSV 1860 gegen Essen – bislang noch nicht fest. Die Partien dürften im kommenden Jahr 2024 nachgeholt werden.

Bis zur Winterpause absolvieren die Löwen noch zwei Auswärtsspiele. Am 17.Dezember heißt der Gegner Arminia Bielefeld. Drei Tage später muss der TSV 1860 dann in Mannheim antreten. In beiden Städten ist die Wetterlage deutlich entspannter als in München, sodass einer Austragung nichts im Wege stehen dürfte.

Die Pressemitteilung des TSV 1860

Der Rasenplatz im Grünwalder Stadion ist mittlerweile aufgrund der Rasenheizung im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße zwar wieder grün, doch aufgrund der verschneiten und unter dem Schnee vereisten Ränge in West- und Ostkurve sowie der verschneiten Zuwegung rund um das Stadion entschied sich die Stadt München, das Stadion über das kommende Wochenende hinaus zu sperren, da die Sicherheit der Besucher nicht ausreichend gewährleistet werden kann.

Davon überzeugte sich am Mittwochmittag auch die Platzkommission des DFB, die nach einer Besichtigung vor Ort einer rechtzeitigen Absetzung der Partie zustimmte – auch im Sinne der Planungssicherheit für alle Beteiligten, vor allem der auswärtigen Löwen-Fans, den Auswärtsfans aus Essen sowie der TV-Produktion.

Wann das Spiel nachgeholt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die bereits gekauften Tickets behalten für das Nachholspiel ihre Gültigkeit.

Heimspiel des TSV 1860 gegen Essen wegen Schnee auf der Kippe

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Das kommende Heimspiel des TSV 1860 gegen RW Essen (Samstag 14 Uhr, evtl. sechzger.de-Liveticker) steht aufgrund der Situation mit dem Schnee auf der Kippe.

Stadt wird dem Schnee nicht Herrin

Der starke Wintereinbruch am vergangenen Wochenende könnte Auswirkungen auf das kommende Heimspiel gegen Rot Weiß Essen haben. Ob Spielfeld und Tribünen rechtzeitig von Schnee und Eis befreit werden können, steht derzeit noch in den Sternen.

Problematisch dürfte hier sein, dass es sich um große Massen von Altschnee handelt, der – zwischenzeitlich im Wechselspiel regelmäßig getaut und gefroren ist – nicht so leicht platzschonend vom Rasen entfernt werden kann. Auch der zwischenzeitliche Eisregen vom Montag dürfte das Freischaufeln der Tribünen zu einer Mammutaufgabe machen.

Aber auch das Stadionumfeld muss in einen für die an- und abreisenden Fans sicher genug sein. Hierzu zählen Zufahrtswege für Rettung, Polizei und Feuerwehr sowie Gehwege, Brücken und Plätze vor dem Stadion.

Die Stadt München – Vermieterin des Sechzgerstadions – dürfte dieser Tage genug damit zu tun haben, die Schneelage in der Stadt unter Kontrolle zu bringen, um insbesondere den öffentlichen Nahverkehr wieder zum Laufen zu bringen und andere, wichtige öffentliche Plätze und Zufahrten von den Schneemassen zu befreien, auch wenn kein weiterer Schneefall angekündigt ist.

1860 über Schnee: “Zeichen aktuell alarmierend”

Die Anzeichen, dass man der Problematik mit dem Schnee an der Grünwalder Straße nicht Herr werde, seien aktuell “alarmierend”, wie Geschäftsführer Pfeifer auf der Pressekonferenz der Löwen mitteilte.

Das “anspruchsvolle und amibionierte Ansinnen”, einen Spieltag im Grünwalder Stadion zu ermöglichen, sieht Pfeifer skeptisch. Noch sei aber keine Entscheidung getroffen, die Löwen befänden sich im “allerengsten Austausch mit den Behörden und dem DFB.”

Verschiebt sich die Schmöller-Premiere bei 1860?

Somit könnte es sein, dass nach dem Aus von Maurizio Jacobacci die Premiere von Intermiscoach Frank Schmöller an der Seitenlinie der Profis verschoben wird. An Motivation mangelt es dem Ex U21-Coach indes nicht: “Wir hatten ein gutes und intensives Training. Ich liebe den Fußball und habe Bock drauf”.

Kommentar: Ismaik meldet sich doppelseitig zu Wort

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TSV 1860 Hasan Ismaik

Am Nikolaustag bekommen die lieben Kinder eine süße Überraschung in den Schuh. Auf die bösen Kinder wartet Knecht Ruprecht mit der Rute. Andere bärtige Gesellen dagegen melden sich doppelseitig zu Wort und teilen ebenfalls kräftig aus. Kreditgeber Hasan Ismaik bekam diese Möglichkeit von Berries Boßmann. Der als 50+1-Kritiker bekannte Chefreporter der Sport-Bild hatte dem geneigten Leser jüngst schon in der Welt seine Sicht der Dinge über das Leben und Sterben an der Grünwalder Straße beim TSV 1860 nahegebracht. Jetzt legt der Journalist in der aktuellen Ausgabe der Sport-Bild in Form eines doppelseitigen Interviews mit Ismaik nach. Dort teilt der Jordanier – wie mit der Rute – eifrig gegen den e.V., Reisinger und die Kurve aus.

Ein Kommentar von Thomas Meiler

Ismaik meldet sich doppelseitig zu Wort – lesenswert?

Zunächst fragt sich der geneigte Leser sicherlich: Muss ich mir das antun? Soll ich gleich zum Kiosk laufen, mir das Blättchen kaufen und das Interview lesen? Ganz klar – eigentlich nicht. Denn Selbstreflexion, Realitätssinn und Positives sucht man auf den beiden Seiten vergeblich. War aber auch nicht erwarten. Ismaik lobt Marc-Nicolai Pfeifer, der bei den Sponsoren bestens ankam und beide Gesellschafter gleich behandelte. Dann äußert sich der Kreditgeber auch zur Personalie Horst Heldt und unterstellt Robert Reisinger, dass er Heldt nur deshalb holen wollte, weil dieser den Sponsoren den ein oder anderen Schwank aus dessen früherer Nationalmannschaftszeit erzählen könnte. Echt jetzt?

Insgesamt endet eigentlich jeder Teil des inszenierten Frage-und-Antwort-Spiels damit, dass er und seine HAM-Vertreter die Guten sind und der e.V. böse und hinterhältig.

“Wenn die Wahrheit ans Licht kommt,
wird es für einige Leute sehr peinlich.”


Was der selbsternannte Philosoph damit meint, lässt er offen. Er legt allerdings gegen Reisinger nach und wird da – wie so oft – peinlich persönlich:

“Die Nicht-Verlängerung mit Pfeifer ist die selbstherrliche Entscheidung eines Mannes, die auf persönlichen Animositäten beruht, weil er ertappt wurde.”

Der e.V. als Aufstiegsverhinderer?

Ismaik ledert im Interview weiter nach. Das Präsidium und der Aufsichtsrat wollen nur Sponsoren, die zahlen und keine eigene Meinung haben. Er selbst tue alles, damit Sechzig in der 3. Liga überleben könne. Und was macht seiner Meinung nach das Präsidium?

“Mein Partner sucht immer neue und raffinierte Wege, dies zu verhindern.”

Im weiteren Verlauf des Interviews kündigt Ismaik an, dass er alle notwendigen Schritte unternehmen werde, um sein Investment zu schützen. Dem Präsidium wirft er dagegen vor, dass es den Kooperationsvertrag aufkündigen wolle. Ismaik geht sogar noch weiter: Er beschuldigt den e.V., den Hass gegen ihn weiter zu schüren. Er nimmt hier Bezug auf das Banner in der Westkurve beim Spiel gegen Unterhaching. Gegen das Statement “Ismaik, du Schwein” hat sich allerdings auch der e.V. in einer Stellungnahme ausgesprochen. Dies erwähnt der Jordanier allerdings mit keinem Wort – ganz im Gegenteil:

“Hier kommt wieder das hinterhältige Verhalten der e.V.-Vertreter ins Spiel. Dass das Präsidium diese Erklärung nutzt, mich weiter zu diffamieren, den Hass gegen mich zu schüren und zu versuchen, das Verhalten einiger Hardliner zu rechtfertigen, ist ungeheuerlich.”

Vielleicht sollte sich Ismaik die Berichte und Stellungnahmen rund um den TSV 1860 besser übersetzen lassen oder neutrale Quellen abseits Investoren-naher Blogs lesen. Last but not least tut der Geschäftsmann am Ende des Interviews seine Meinung zum Bündnis Zukunft kund. Auch hier geht es nur darum, auf den e.V. und die Kurve einzuhauen:

“Die Reaktion […] macht aber schon deutlich, dass treue Sponsoren offensichtlich als “Feinde” wahrgenommen werden.”

Die Zerstörer des TSV 1860

Ganz absurd wird es dann aber in den letzten Sätzen Ismaiks, in denen der Jordanier einmal mehr zeigt, dass er den TSV 1860 nie verstanden hat und vermutlich auch nie verstehen wird:

“Die Verantwortlichen des e.V. scheinen mir im Moment blind zu sein vor Hass und auf alles, was nicht nach der Pfeife ihres Präsidenten tanzt. Diese wenigen Leute im e.V. sind wie Geisterfahrer, die sich als Retter der Seele von 1860 feiern, aber dabei den Verein zerstören.”

Die Investoren-Seite nutzte nun wiederholt die Springer-Presse, um sich in Stellung zu bringen. Die gesamte Berichterstattung ist dabei tendenziös, beleidigend und zerstörerisch. Was Ismaik damit bewirken will, ist mehr als fragwürdig und undurchsichtig.

Bild: CR Fotos

Schmöller: Mit viel Spaß, Freude und Überzeugung

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Tsv 1860 U21 Frank Schmöller

Maurizio Jacobacci ist seit Dienstagmittag beim TSV 1860 München Geschichte. Die Verantwortlichen gaben die Trennung vom Italo-Schweizer und Co-Trainer Stefan Reisinger bekannt. Neu an der Seitenlinie ist in den nächsten zwei Wochen Frank Schmöller, der von der U21-Mannschaft aufrückt zum Drittliga-Team. Bei der Presserunde am Mittwochvormittag erklärte Finanz-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeiffer die Vorgänge am Dienstag und gab einen Ausblick auf die nächsten Wochen. Interims-Coach Schmöller sagte er “habe Bock” auf die Aufgabe und werde mit dem Team “mit viel Spaß, Freude und Überzeugung” arbeiten.

Überzeugung der Spieler auf dem Platz hat gefehlt

“Wir tun alles dafür, damit die Mannschaft und das Trainer-Team optimal arbeiten können”, versprach Pfeifer. Zuletzt hätten “die Ergebnisse und die Art und Weise wie sie zu Stande kamen” die Verantwortlichen dazu veranlasst, sich auszutauschen. Dabei sei man übereingekommen, die Zusammenarbeit mit Jacobacci und Reisinger zu beenden. “Die Überzeugung der Spieler auf dem Platz hat gefehlt”, sagte Pfeifer weiter. Man wolle mit dem Trainerwechsel einen “neuen Impuls” setzen. Einen Austausch mit dem Mannschaftsrat habe es hingegen zur Trennung von Jacobacci nicht gegeben. Der Trainerposten sei nun “kommisarisch besetzt”. “Die Aufgabe als Chef-Trainer ist wahnsinnig komplex. Wir werden jetzt intern definieren, wie ein Sport-Geschäftsführer oder Sport-Direktor eingebunden werden kann”, erklärte der Finanz-Geschäftsführer. Von den Fans wünscht sich Pfeifer für das letzte Heimspiel des Jahres einen “positiven Umgang miteinander”.

“Aufregender Tag” für Schmöller

Einen “aufregenden Tag” habe der neue Coach Frank Schmöller nach eigenen Worten am Dienstag erlebt. “Es war alles sehr kurzfristig und ich bin meinem Arbeitgeber sehr dankbar, dass er mich so kurzfristig freigestellt hat”, sagte Schmöller. Der Job in der dritten Liga sei “eine spannende Herausforderung”. “Es gab keine Zweifel, dass ich das machen möchte. Wir hatten ein gutes und intensives Training. Ich liebe den Fußball und habe Bock drauf”, sagte Schmöller. Er werde nach eigenen Worten “positiv an die Aufgabe rangehen und die Mannschaft bestmöglich vorbereiten”. Schmöller sagte weiter: “Wir werden mit viel Spaß, Freude und Überzeugung an die Arbeit herangehen”.

Nachwuchs-Kräfte im Training

Unter Schmöller trainierten bereits Ouro-Tagba und Sür aus der U21, sowie zwei Nachwuchs-Kräfte aus der U19 mit der ersten Mannschaft. “Sie können sich, wie alle anderen Spieler, zeigen. Wenn sie mich überzeugen, sind sie am Samstag dabei”, erklärte Schmöller. Ob das Heimspiel gegen Essen am Samstag stattfinden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. “Es ist ambitioniert, den Spielbetrieb am Samstag zu gewährleisten. Die Anzeichen sind aktuell alarmierend. Die Schneemassen sind extrem groß”, erklärte Pfeiffer. “Es ist noch ergebnisoffen”, sagte er weiter. Noch sei unklar, ob die Begegnung angepfiffen werden kann. Man stehe im Austausch mit der Stadt, allen Dienstleistern und den zuständigen Personen. Bis dahin wird die Mannschaft unter Schmöller intensiv vorbereitet. Direkt im Anschluss an die Pressekonferenz leitete der Interims-Coach bereits die zweite Einheit mit dem Team.

 

U19-Spieler Reich und Dulic trainieren bei Profis mit

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Dulic Sean TSV 1860 U19

Als Interimscoach Frank Schmöller am Dienstag zu seiner ersten Trainingseinheit bei den Profis lud, standen auch vier Spieler auf dem Platz, die man dort nicht zwingend erwartet hatte. Neben den Rückkehrern Mansour Ouro-Tagba und Devin Sür durften sich auch Lukas Reich und Sean Dulic aus der U19 präsentieren.

Reich und Dulic trainieren bei Profis mit

Während Ouro-Tagba und Sür bereits Erfahrung bei den Profis gesammelt hatten und erst während der Vorrunde von Maurizio Jacobacci in die U21 versetzt wurden, waren U19-Nationalspieler Lukas Reich und Sean Dulic erstmals bei den Profis dabei.

Von einem “Schmöller-Effekt” darf jedoch hinsichtlich der beiden Youngster keine Rede sein, da die Trainingsteilnahme von Reich und Dulic bereits vor dem Abschied Jacobaccis vereinbart worden war. Dennoch: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger gilt Frank Schmöller als Förderer der Jugend, was in seiner Funktion als U21-Trainer auch in der Natur der Sache liegt.

Verträge laufen 2024 aus

Wer aber sind die beiden U19-Spieler? Stellen sie bereits in naher Zukunft eine Option für den Profikader dar? Lukas Reich, der auch heute am Training teilnehmen wird, feierte im Oktober zwar erst seinen 17. Geburtstag, könnte auf der rechten Außenverteidigerposition jedoch schon bald zur ernsthaften Alternative werden. Nicht umsonst wurde er bereits in die deutsche U16- und zuletzt auch in die U18-Nationalmannschaft berufen und kann in beiden Auswahlteams Einsätze vorweisen.

Auch Sean Dulic (18, siehe Titelbild) ist im Defensivbereich anzusiedeln und kommt in der laufenden U19-Bundesligasaison auf 12 Einsätze (1 Tor) als Innenverteidiger. Der gebürtige Münchner fing beim FC Wacker mit dem Fußballspielen an, ehe er 2014 an die Grünwalder Straße wechselte. Der Kapitän der U19 kam in dieser Spielzeit auch bereits auf zwei Kurzeinsätze in der U21.

Bei beiden Talenten läuft der Vertrag zum Saisonende aus. Bleibt zu hoffen, dass sie dem TSV 1860 auch über die laufende Spielzeit hinweg erhalten bleiben.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)