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Löwenrunde: “Den Leuten eine Freude machen”

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Jacobacci: "Wollen Leuten eine Freude machen"
Jacobacci: "Wollen Leuten eine Freude machen"

Vor dem Toto-Pokal-Viertelfinale beim FC Pipinsried zur ungewohnten Anstoßzeit am Samstag um 13:42 Uhr sprach Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci über den nächsten Gegner und die Wichtigkeit des Pokals für seine Mannschaft. Er wird am Samstag auf einige Stammkräfte verzichten. Unter anderem fehlen Zwarts, Guttau, Schröter und Verlaat.

Blick nach vorne statt zurück

Über die Aufstiegsfeierlichkeiten nach der Regionalliga-Meisterschaft anno 2018 wollte sich Jacobacci nicht groß äußern. “Mein Augenmerk gilt dem Spiel morgen, nicht dem was gewesen ist. Ich weiß aber schon, was damals vor sich gegangen ist”, sagte der Sechzger-Coach.

“Den Leuten eine Freude machen”

“Wir werden vor 2.500 Zuschauern spielen und wollen den Leuten eine Freude machen. Und natürlich das Spiel gewinnen”, erklärte der Schweizer. Nicht mit dabei sein werden bei den Münchnern Zwarts und Lang (beide verletzt), Guttau und Schröter (beide angeschlagen) sowie Kapitän Verlaat, der geschont wird. Dafür steht beispielsweise Sür im Aufgebot.

Jeden Gegner ernst nehmen

“Der Toto-Pokal ist sehr wichtig, wir wollen diesen Pokal gewinnen. Der Platz ist etwas kleiner, wir werden mehr Spielwitz an den Tag legen müssen und wollen den Gegner von Beginn an unter Druck setzen. Wir wollen nicht das Gleiche erleben, das Bayern in Saarbrücken erlebt hat”, sagte Jacobacci weiter. Über den Gegner aus der Bayernliga habe er sich informiert, man werde “jeden Gegner ernst nehmen”, erklärte der TSV-Trainer. “Es hat viel geregnet, der Platz wird tiefer sein als sonst”, hat Jacobacci seinen Spielern eingebläut.

“Wir sollten überlegen sein”

Er fordert eine dominante Spielweise seines Teams. “Wir sollten taktisch, spielerisch und konditionell stärker sein. Aber wir werden jeden Gegner respektieren. Wir wollen ein dominantes Sechzig München sehen, denn die Qualifikation für den DFB-Pokal ist sehr wichtig für den Verein”, fügte Jacobacci an.

Pflichtsieg in Pipinsried

Die Mission Pflichtsieg können die Löwen-Fans morgen im Bayrischen Fernsehen verfolgen, natürlich berichten wir auch im Live-Ticker für Euch. Zur Vorbereitung auf das Spiel haben wir für Euch genauer auf den morgigen Gegner geblickt.

FC Pipinsried – TSV 1860: Ergebnistipp Herbert Paul

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Herbert Paul TSV 1860

Am vergangenen Wochenende feierte er beim FC Ingolstadt 04 sein überraschendes Comeback in der 3. Liga, heute gibt Herbert Paul seinen Ergebnistipp für das Duell seiner Ex-Vereine TSV 1860 und FC Pipinsried ab.

Herbert Paul tippt auf Sieg der Löwen

Zwei Spielzeiten lang hielt der Abwehrspieler für die Löwen die Knochen hin, in der Vorsaison konnte er als Spielertrainer mit dem FC Pipinsried den Abstieg aus der Regionalliga Bayern nicht vermeiden. Im Pokalduell am Samstag sieht der 29-Jährige den TSV 1860 als Sieger:

“Ich erwarte einen engen Pokalfight mit einem 4:2-Sieg für die Löwen!”

Gegen ein bisschen weniger Spannung hätten wir natürlich nichts einzuwenden…

Der Kreis schließt sich

Ingolstadt, Fürth, Bayern, Schweinfurt, Sechzig, Klagenfurt, Pipinsried, Ingolstadt – so die Karrierestationen des Herbert Paul. Der Kreis hat sich für den gebürtigen Ingolstädter also geschlossen und hielt für den Rechtsverteidiger am vergangenen Wochenende eine ganz besondere Überraschung parat.

Michael Köllner berief den Routinier, der eigentlich in der 2. Mannschaft in der Bayernliga Nord zum Einsatz kommt, in den Drittliga-Kader und wechselte Paul 20 Minuten vor dem Ende gar für Yannick Deichmann ein, um die Führung über die Runden zu bringen.

Verena Dietl: Stadt München und TSV 1860 “in stetem Austausch”

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TSV 1860 grünwalder stadion faninformationen

Ein eigenes Gutachten für das Grünwalder Stadion werden die Löwen laut eigenen Aussagen nicht mehr in Auftrag geben. Stattdessen verfolgt der TSV 1860 München nun einen anderen Ansatz, was auch Oberbürgermeisterin Verena Dietl mittlerweile bestätigte. Die beiden Parteien befinden sich demnach “in stetem Austausch“.

Dietl: Stadt und TSV 1860 sprechen über langfristige Nutzungsmodelle

Etwas hat es gedauert, schlussendlich kam sie dann aber doch: eine Rückmeldung der Stadt München auf eine Anfrage von sechzger.de zur weiterhin ungeklärten Stadionfrage. Zunächst hatten die Löwen selbst Stellung bezogen und bekannt gegeben, dass sie ein eigenes Gutachten entgegen der ursprünglichen Planungen nicht in Auftrag geben werden. Zudem seien noch immer nicht die Konditionen bekannt, die auf den TSV 1860 München nach einem möglichem Umbau des Grünwalder Stadions zukommen würden.

Verena Dietl betont in ihrer Antwort, dass die Stadt München sich mit dem TSV 1860 “in stetem Austausch” befinde. Dass die Löwen kein eigenes Gutachten mehr in Betracht ziehen, wurde der Stadt demnach bereits mitgeteilt. Stattdessen wäre auch ein anderer Weg möglich. Gemeint ist wohl der vom TSV 1860 erwähnte Vorhaben – und Erschließungsplan nach § 12 BauGB. “Seitens der Stadt unterstützen wir natürlich alles, was rechtlich möglich ist.” so Dietl weiter.

In Sachen Neubau – der zweiten Option zur Lösung der Stadionfrage – scheint es bislang keine weiteren Erkenntnisse zu geben. Demnach brauche es zunächst ein “belastbares Finanzierungskonzepts des TSV 1860” und darüber hinaus “eine fachliche Ersteinschätzung zum Standort“, um diese Möglichkeit weiter zu prüfen. Gerade der erste Punkt scheint dabei in der aktuellen Lage schlicht unmöglich. Auf der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung wurde bekannt, dass die finanzielle Situation der KGaA derzeit eine ordnungsgemäße Instandhaltung der Plätze an der Grünwalder Straße nicht ermögliche.

Vielmehr würden sich die Stadt München und der TSV 1860 derzeit zu “langfristigen Nutzungsmodelle des Städt. Stadions an der Grünwalder Straße” austauschen so Verena Dietl abschließend. Ein Stadionneubau für die Löwen dürfte damit in weite Ferne rücken – eine zeitnahe Lösung der Stadionfrage allerdings auch.

TSV 1860: KGaA verstößt gegenüber NLZ gegen Vertragspflichten

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Die TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA verstößt gegenüber dem Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 gegen Vertragspflichten zur Instandhaltung und Pflege der Fußballplätze.

Jährliche Versammlung der Fußballabteilung in der Alm

Am Dienstag fand in der Alm auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 die jährliche Versammlung der Fußballabteilung der Löwen statt. Es erschienen rund 90 Personen und hörten den Berichten von Abteilungsleiter Dr. Thomas Bohlender mit seinen Amtskolleg*innen Veronika Seemann und Kurt Renner interessiert zu.

Mitglieder-Höchststand und finanzieller Überschuss

Thomas Bohlender verkündete voller Freude, dass die Fußballabteilung mit ca. 22.000 Mitgliedern einen neuen Höchststand erreicht habe. Auch finanziell könne sich das Ergebnis sehen lassen: obwohl das Jahr 2021/2022 noch als Pandemiejahr zu kategorisieren war, habe unter dem Strich ein Überschuss im höheren 5-stelligen Bereich erzielt werden können.

Mannschaften liefern nach wie vor Top-Ergebnisse

Die stellvertretende Abteilungsleiterin, Veronika Seemann, verkündete, dass die zweite Frauenfußballmannschaft des TSV 1860 bereits die Herbstmeisterschaft sicher habe. Die Löwinnen I rangierten ebenfalls auf Platz 1. Die neu gegründete U17 habe ihre Saison gestartet und die Vorbereitungen für den Wettkampfbetrieb der neuen U15-Frauenmannschaft seien im Gange.

Die Seniorenmannschaften waren dem Bericht zufolge ebenfalls erfolgreich. Die Senioren A (Ü32) stiegen ungeschlagen als Kreisligameister auf und spielen ebenso wie die Senioren C (Ü45) in der höchstmöglichen Spielklasse. Auch die Senioren B (Ü40) stiegen als Kreisklassenmeister in die Kreisliga auf.

Auch die Jugendmannschaften können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Zu verdanken sei der Erfolg der professionellen, kontinuierlichen Arbeit, dem hervorragenden Personal beim TSV 1860 sowie den großzügigen Sponsoren, ohne die – wie Bohlender bekräftigte – all dies nicht möglich wäre.

Renovierung der NLZ-Räumlichkeiten wurde vom e.V. mit Hilfe von Sponsoren gestemmt

Zudem wurden laut den Berichten die Räumlichkeiten der Jugendmannschaften renoviert. Das ca. 23 Jahre alte Gebäude des NLZ war in die Jahre gekommen, sodass sich neben Wasserschäden, damit verbundenen Gerüchen und optischen Mängeln auch der übliche Verschleiß breitgemacht hatte. Manfred Paula, Chef des NLZ, betonte, dass er aufgrund der Zustände wechselwillige Spieler und deren Eltern nicht mehr durch die Räumlichkeiten habe führen können.

Die Schäden wurden mit großer Unterstützung der Unternehmer für Sechzig, dem Maler Dierl und weiteren Sponsoren auf Vordermann gebracht. Nun erstrahlen die Räumlichkeiten in modernem Glanz, es gibt u.a. einen neuen Besprechungsraum und ein Großraumbüro für die Trainer.

NLZ kann DFB-Anforderungen nicht erfüllen, da die KGaA ihren vertraglichen Pflichten nicht nachkommt

Problematisch sehen Bohlender und Paula die Zusammenarbeit mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA.

Trainingsplätze verkommen

Das Profifußballunternehmen, welches gegenüber der Fußballabteilung mit ca. 800.000 Euro in der Kreide steht (dieser Betrag wird jährlich zum 30.06. gestundet), ist vertraglich verpflichtet, die Trainingsplätze zu pflegen und instand zu halten. Die Fotos vom März und Oktober diesen Jahres, die Bohlender den Anwesenden präsentierte, zeigten mangelhafte Zustände auf den Geläufen: Wasserlachen, reihenweise Löcher im Boden und karge Stellen in den Torbereichen der Rasenplätze, auch der Granulat-Ausgleich für den Kunstrasenplatz soll über mehrere Jahre nicht stattgefunden haben, was letztlich zu diversen Bruchstellen im Kunstrasen geführt haben soll. Die Trainingsplätze an der Grünwalder Straße 114 seien eines Nachwuchsleistungszentrums wie dem des TSV 1860 nicht würdig.

Bohlender betonte, dass diese Zustände die Verletzungsgefahr für die jungen Spieler stark erhöhe.

Trotz des dringlichen Aufrufs zur Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten zur Platzpflege sei durch die KGaA so gut wie nichts passiert.

Es sind zu wenig bespielbare Plätze verfügbar

Laut DFB Statuten sind für ein Nachwuchsleistungszentrum mindestens drei ganzjährig bespielbare Fußballplätze erforderlich. Der TSV 1860 kann diese Vorgaben jedoch nicht erfüllen. Insbesondere in den Monaten Anfang November bis Mitte April sei nur ein Platz (der Kunstrasenplatz) bespielbar und müsse zwischen allen trainierenden Mannschaften aufgeteilt werden. Dies führe unter Anderem dazu, dass die Junioren, die in der Bundesliga aktiv sind, zeitweise nur auf einem Viertel des Platzes trainieren könnten.

In den Sommermonaten stehe das Minimum von drei Plätzen zwar zur Verfügung, diese befänden sich jedoch – wie oben berichtet – in einem nicht hinnehmbaren Zustand.

DFB “mahnte” das NLZ bereits ab

Der DFB ist auf die Zustände bei den Löwen bereits aufmerksam geworden. Es habe laut Bohlender bereits ein Schreiben gegeben, in welchem der DFB die Situation an der Grünwalder Straße monierte. In Zukunft sei wohl mit ausbleibenden Förderzahlungen zu rechnen und eine Herabstufung des NLZ gilt als nicht unwahrscheinlich.

Die Fußballabteilung darf die Plätze nicht selbst sanieren

Um einen Trainings- und Spielbetrieb, der dem eines Nachwuchsleistungszentrums wie beim TSV 1860 würdig ist, zu ermöglichen, müssten drei Plätze (3, 4 und 5) komplett erneuert werden. Die kostspieligste, jedoch auch beste Option wäre hierbei ein Hybrid-Geläuf aus Rasen mit Kunstfasern. Dieser ist nicht nur pflegeleicht, sondern würde auch die Gelenke der jungen Spielerinnen und Spieler besonders schonen. Dies würde somit zur Gesundheit der Fußballer*innen beitragen.

Inklusive Rasenheizung beliefe sich die Erneuerung jedoch auf ca. 800.000 Euro pro Platz.

Die Fußballabteilung wäre in der Lage, diese Erneuerungen mittelfristig zu übernehmen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass die KGaA Erbpachtnehmerin des gesamten Geländes ist. Die Finanzierung der Renovierung des “KGaA-Geländes” würde die Gemeinnützigkeit des e.V. gefährden. Als einzige Lösung erscheint eine Splittung der Erbpacht – und hier grüßt täglich das Murmeltier. Eine solche Teilung blockiert die KGaA bereits in der Turnhallen-Thematik. Auch hier ist sie vertraglich zum Bau einer solchen gegenüber dem e.V. verpflichtet.

KGaA lehnt Budgeterhöhung für U21 ab

Nach sechzger.de-Informationen soll die KGaA die Zusammenarbeit mit der Nachwuchsleistungszentrum, von dessen ausgebildeten Spielern sie in ihren Mannschaften profitiert, auch auf weiteren Ebenen blockieren.

So soll sich die KGaA vehement gegen den Neuabschluss eines Servicevertrags wehren. Auch das Budget für die U21 sei – trotz gestiegener Kosten aufgrund des höheren gesetzlichen Mindestlohns – von der KGaA trotz entsprechender Beantragung nicht erhöht worden. Dies soll dazu geführt haben, dass die Leitung des Nachwuchsleistungszentrum ca. einem Drittel der Spieler keine Verträge habe anbieten können.

DFB terminiert Spieltage 18-21 in der 3.Liga

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Terminierungen des TSV 1860 München für die Saison 2023-24 Symbolbild DFB terminiert Spieltage

Der DFB hat die nächsten Terminierungen bekannt gegeben. Betroffen davon sind die Spieltage 18-21 in der 3.Liga. Die Löwen treffen dabei unter anderem auf Arminia Bielefeld und den MSV Duisburg.

Löwen reisen vor Weihnachten nach Bielefeld und Mannheim

Knapp einen Monat vor der Auswärtsfahrt nach München können die Fans von Rot-Weiss Essen endlich ihre Fahrkarten buchen. Der DFB hat die Spieltage 18-21 fix terminiert, wovon auch das Heimspiel des TSV 1860 gegen RWE betroffen ist. Außerdem reist die Mannschaft von Trainer Maurizio Jacobacci vor dem Weihnachtsfest noch nach Bielefeld (Sonntag, 17.12.) und Mannheim (Mittwoch, 20.12.). Nach dem 20.Spieltag geht es dann in die Winterpause.

Die Löwen werden die Vorbereitung auf den Saisonstart im neuen Jahr bekanntlich in München absolvieren. Erster Gegner in der 3.Liga ist dann im Januar der MSV Duisburg. Kurz danach geht es in einer Englischen Woche zum VfB Lübeck – die Anstoßzeit fällt alles andere als fanfreundlich aus für die weiteste Auswärtsfahrt der Saison. 850 Kilometer müssen die Löwenfans pro Strecke zurücklegen, um live im Gästeblock dabei zu sein. Auch die Fans des VfB mussten für das Auswärtsspiel im Grünwalder Stadion in einer Englischen Woche anreisen.

Die Spieltage 18-21 mit dem TSV 1860 im Überblick

Dezember

Samstag, 09.12.2023, 14:00 Uhr: TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen
Sonntag, 17.12.2023, 16:30 Uhr: Arminia Bielefeld – TSV 1860 München
Mittwoch, 20.12.2023, 18:60 Uhr: Waldhof Mannheim – TSV 1860 München

Januar

Samstag, 20.01.2024, 16:30 Uhr: TSV 1860 München – MSV Duisburg

Grünwalder Stadion: Weiteres Gutachten “nicht zielführend”

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Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021
Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021

Sie ist und bleibt eines der aktuellen Themen rund um den TSV 1860 München: die Stadionfrage. Abgesehen vom Grünwalder Stadion könnte ein Neubau die Lösung in dieser Angelegenheit sein. Geprüft wird aktuell aber vor allem ein langfristiger Verbleib in Giesing. Ein weiteres Gutachten beauftragt durch den TSV 1860 München wird es derweil nicht geben – die Gründe hierfür sind laut den Löwen nicht finanzieller Natur.

Löwen warten weiterhin auf Konditionen der Stadt München

Der Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Stadion, im Volksmund auch Sechzgerstadion genannt, ist weiterhin alles andere als beschlossen. Wollte die Stadt München ursprünglich bis spätestens Ende März eine Entscheidung bezüglich des Umbaus treffen, ist man davon Mitte November weit entfernt. Noch immer ist unklar, wie es mit der Spielstätte weitergeht, in dem die Löwen seit 2017 wieder ihre Pflichtspiele austragen. Einer der großen Knackpunkte ist die Miete, die nach einem (mindestens) zweitligatauglichen Umbau mit VIP-Logen und einer erneuerten Gästetribüne für die Mieter – und damit auch für den TSV 1860 München – fällig werden würde.

Bis zum heutigen Tag warten die Löwen auf eine Aussage der Stadt, mit welchen Kosten sie in diesem Falle rechnen müssten. Den Verantwortlichen ist unklar, wieso weiterhin keine konkrete Miete benannt wurde. “Trotz mehrfacher Erinnerungsschreiben an die Landeshauptstadt München” lägen “bis heute keine Konditionen für ein ertüchtigtes Stadion mit 18.000 Zuschauern” vor. Eben jene genannte Kapazität ist der nächste wichtige Punkt, den es final zu klären gilt. Ursprünglich hatte man sich mehr Zuschauer erhofft, als eine Machbarkeitsstudie schlussendlich in ihrem Bericht angab.

TSV 1860 rückt beim Grünwalder Stadion von Plänen für eigenes Gutachten ab

Der TSV 1860 wollte mit einem weiteren, eigenen Gutachten in Sachen Grünwalder Stadion prüfen, ob eine höhere Anzahl an Zuschauern am Standort Giesing nach einem Umbau möglich ist. Doch mittlerweile ist man von diesen Plänen abgerückt. Entgegen der Berichterstattung zuletzt seien dafür allerdings nicht finanzielle Aspekte relevant gewesen.

Der durch eine dritte Partei angedachte und uns empfohlene Weg eines Gutachtens wurde vom Bewertungsamt als nicht zielführend eingeschätzt. Folglich hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA unter Einbezug von Experten den Klärungsansatz über einen Vorhaben – und Erschließungsplan nach § 12 BauGB vorgeschlagen. Diese Idee liegt der Landeshauptstadt München vor.

Der Ball liegt damit laut den Löwen im doppelten Sinne bei der Stadt München, auf deren Antwort man nun wartet, um über das weitere Vorgehen entscheiden zu können. Abschließend betont die Presseabteilung, dass das Vorgehen stets “mit den beiden Gesellschaftervertretern abgestimmt” worden sei.

Wie reagiert darauf nun die Stadt München? Eine parallel gestartete Anfrage an Bürgermeisterin Verena Dietl zu möglichen nächsten Schritten blieb trotz erneuter Nachfrage bis dato unbeantwortet. Die Löwenfans müssen sich also wohl weiterhin gedulden, bis eine endgültige Lösung in der Stadionfrage gefunden ist.

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 IV im Spitzenspiel

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Löwen U21 U19 U17 NLZ Dritte Vierte III IV

Während die Profis zu außergewöhnlicher Zeit im Toto Pokal ranmüssen und die 2. und 3. Mannschaft spielfrei haben, empfängt der TSV 1860 München IV im Spitzenspiel der Kreisklasse die SpVgg Thalkirchen.

TSV 1860 IV im Spitzenspiel gegen Thalkirchen

Zweiter gegen Erster – am letzten Spieltag vor der Winterpause kommt es in der Kreisklasse zum Gipfeltreffen. Mit einem Sieg gegen die SpVgg Thalkirchen könnte der TSV 1860 IV aufgrund des dann gewonnenen direkten Vergleichs gar die Tabellenführung übernehmen, wobei der Gegner am kommenden Donnerstag noch ein Nachholspiel absolvieren wird und wieder vorbeiziehen kann.

Anpfiff des Spitzenspiels ist am Samstag um 15 Uhr auf dem Sechser-Platz an der St. Martin-Straße.

Die Spiele im Überblick

Montag, 13.11.

19.00 Uhr: SC Unterpfaffenhofen U17 – U15 2:1

Freitag, 17.11.

19.00 Uhr: U19 – AKA Ried U18 -:-

Samstag, 18.11.

09.30 Uhr: U10 – FT Freiham U11 -:-
11.00 Uhr: TSV Gilching/Argelsried U14 – U13 -:-
13.00 Uhr: FT Starnberg 09 U10 – U9 -:-
13.42 Uhr: FC Pipinsried – Profis -:-
14.00 Uhr: U15 – FC Memmingen -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – SpVgg Thalkirchen -:-
16.30 Uhr: U14 – AKA Ried -:-
18.00 Uhr: Futsal Nürnberg – Futsal -:-

Sonntag, 19.11.

09.00 Uhr: U9 – Spoje Bratislava -:-
10.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U11 – U10 -:-
11.00 Uhr: U13 – SpVgg Bayreuth -:-
15.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U17 – U16 -:-
17.00 Uhr: TSV 1865 Dachau – Löwinnen U17 -:-

Zudem bestreitet die U12 am Sonntag einen Förderliga-Leistungsvergleich und auch die U11 ist an beiden Wochenendtagen in Gilching bei einem Turnier im Einsatz

EM-Qualifikation: Miran Qela holt Remis mit U19 des Kosovo

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Qela Miran TSV 1860 U19

Am gestrigen Mittwoch bestritt Löwen-Torwart Miran Qela mit der U19 des Kosovo ein EM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei. Die Kosovaren erkämpften sich dabei einen Punkt.

Miran Qela holt Remis mit U19 des Kosovo

In seinem zweiten U19-Länderspiel musste der Torwart des TSV 1860 in der 22. Minute das 0:1 durch Tadeás Hájkovský hinnehmen. Kurz nach der Pause glich Eliot Bujupi vom VfB Stuttgart per Elfmeter für den Kosovo aus und sicherte seinen Farben einen Punkt. Im anderen Spiel der Gruppe G besiegte die Ukraine das Team aus Malta mit 3:1.

Der Kosovo trifft am Samstag auf die Ukraine, am 21.11. folgt das Duell mit Turnier-Gastgeber Malta.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Sechzig um sieben: Reich debütiert in U18-Nationalelf

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Sechzig um Sieben: Regionalliga-Match in Vilzing

Das NLZ des TSV 1860 München hat den nächsten Nationalspieler hervorgebracht. Lukas Reich wurde gestern erstmals in der U18-Nationalelf eingesetzt.

Reich debütiert gegen Tschechien in U18-Nationalelf

Großer Erfolg für Lukas Reich und das NLZ des TSV 1860 München! Lukas Reich wurde gestern in der ersten Hälfte des Spiels gegen Tschechien eingesetzt und feierte somit sein Debüt in der U18-Nationalelf. Trainer Balitsch tauschte zur Pause komplett aus. Das deutsche Team verlor nach einer 1:0 Halbzeitführung das Spiel am Ende noch mit 2:1. Trotzdem eine tolle Bestätigung für die hochwertige Arbeit im NLZ an der Grünwalder Straße.

Zwarts am Schambein verletzt?

Die Verletzungspause von Joel Zwarts zieht sich unerfreulich in die Länge. Nachdem man zunächst von einer Bauchmuskelverletzung ausging, wird nun von einer Schambeinentzündung ausgegangen. Um eine sichere Diagnose zu erhalten, unterzog sich Zwarts einem MRT, dessen Ergebnisse in den nächsten Tagen vorliegen sollten. Da er nach wie vor Schmerzen verspürt, muss er zwei weitere Tage pausieren und wird auch das Spiel in Pipinsried sicher verpassen.

18 auslaufende Verträge am Saisonende

Mammutaufgabe für den nach wie vor nicht vorhandenen Sportdirektor: Die Verträge von nicht weniger als 18 Spielern aus dem Profikader laufen zum Saisonende aus. Wobei manche Spielerverträge Optionen zur automatischen Vertragsverlängerung enthalten. Schon allein wegen der bald beginnenden Winterpause sollten die Gesellschafter nun bald eine Einigung herbeiführen, um den vakanten Posten des Sportdirektors zu besetzen.

Drittligisten im Landespokal

Nicht nur der TSV 1860 München steht während der Länderspielpause im Landespokal im Einsatz (Samstag 13:42, live im sechzger.de Ticker). Auch diverse andere Drittligisten kämpfen um die Qualifikation für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal 24/25 und die damit verbundenen Einnahmen. Christian Jung hat Euch einen Überblick erstellt, wer wo im Einsatz ist.

Adventssingen am 15.12.

Das allseits beliebte von den Freunden des Sechzgerstadions organisierte Weihnachtssingen im Grünwalder Stadion findet dieses Jahr am 15.12. statt. Nach dem kurzfristig ausgefallen Auftritt der Sechzgermusikanten im letzten Jahr werden die musizierenden Löwen dieses Jahr ihre Premiere beim Weihnachtssingen geben. Los geht’s um 18:00h. Das Stadion öffnet um 17:15h seine Tore.

Neues von Ex-Löwensponsor Ernst Prost

Insgesamt vier Saisons zierte das Logo des Unternehmens Liqui Moly die Brust des Löwentrikots. Dessen ehemaliger Chef Ernst Prost verkaufte sein Unternehmen 2018 nach über 30 Jahren und stieg aus. Heute lebt er auf einer Alm in der Nähe von Reit im Winkl und genießt seinen Ruhestand in vollen Zügen. Sein Vermögen wird auf 400 Mio. € geschätzt, falls er Mal wieder ein wenig ins Business einsteigen möchte, hätten wir da eine Investment-Idee…

News aus der dritten Liga

MSV Duisburg: Preetz neuer Sportchef?

Nach der Freistellung von Rolf Heskamp sucht der MSV Duisburg einen neuen Sportdirektor. Nun soll sich mit Michael Preetz ein Schwergewicht auf der Kandidatenliste befinden. Der ehemalige Hertha-Manager spielt sogar von 1992-94 an der Wedau und steigt mit den Zebras in die Bundesliga auf. Weitere Kandidaten sollen Stephan Küsters (aktuell bei Viktoria Köln unter Vertrag) und Ewald Lienen sein.

RWE unterliegt Twente Enschede

In einem internationalen Testspiel unterlag Rot-Weiss Essen dem holländischen Erstligisten Twente Enschede mit 1:2. Für die Essener B-Elf traf Doumbouya in der zweiten Halbzeit.

Hallescher FC: Arbeit an den Basics

Gearde noch über Strich steht der Hallesche FC vor der Ländespielpause. Diese möchte man an der Saale nutzen, um “an den Basics zu arbeiten”. Damit dürfte besonders die Defensive gemeint sein, denn der HFC hat die meisten Gegentore der Liga kassiert und noch kein Spiel ohne Gegentor bestritten.

Damit seid Ihr wieder bestens informiert über den TSV 1860 München und seine Konkurrenten in der dritten Liga.

 

Das 9.Giesinger Adventssingen im Grünwalder Stadion

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8 Giesinger Adventssingen

Auch heuer wieder veranstalten die Freunde des Sechz’ger Stadions gemeinsam mit der Fußballabteilung des TSV 1860 München e.V. das Giesinger Adventssingen. Es ist bereits die neunte Auflage der Veranstaltung, die letztes Jahr einen Besucherrekord feierte.

9.Giesinger Adventssingen am Freitag, 15.Dezember

Langsam fallen die Temperaturen, doch es dürfte noch eine Weile dauern bis winterliche Stimmung aufkommt. Die Profimannschaft hat bis zum Weihnachtsfest beispielsweise noch sechs Pflichtspiele vor der Brust. Für den TSV 1860 III, Aufsteiger in die Kreisliga, hat die Winterpause hingegen schon begonnen. Fernab der sportlichen Ereignisse wurde heute ein Termin bekannt gegeben, der mittlerweile fest in den Terminkalender der Löwenfans in der Vorweihnachtszeit gehört. Gemeint ist das Giesinger Adventssingen, das dieses Jahr am Freitag, den 15.Dezember stattfindet. Eingeladen sind hierzu nicht nur die Fans des TSV 1860, sondern auch die Anwohner aus dem Viertel und Münchner Bürger im Allgemeinen. Im letzten Jahr konnte die Veranstaltung einen Besucherrekord verzeichnen.

Ihr Debüt feiern beim Adventssingen in diesem Jahr die Sechzger Musikanten. 2022 war der Auftritt kurzfristig ausgefallen, da zu viele Musiker krank waren. Nun soll es im neuen Anlauf endlich klappen. Gestartet wird dann traditionell mit dem Sechzgermarsch. Los geht es im Grünwalder Stadion um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V. und die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. veranstalten am Freitag, 15. Dezember 2023 ab 18 Uhr (Einlass ab 17.15 Uhr) das 9. Giesinger Adventssingen in der Stehhalle des Stadions an der Grünwalder Straße.

Eingeladen sind wie immer nicht nur Löwenfans, sondern generell alle Münchner Bürger und ganz besonders die Nachbarn aus dem Viertel“, so Martin Scherbel, der Vorsitzende der Freunde des Sechz’ger Stadions.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber gerne gesehen, da Kerzen, Nikolausmützen und Liederbücher an die Besucher verteilt werden. Ein etwaiger Überschuss geht an die Jugend des TSV 1860 und soziale Einrichtungen im Viertel.

Wie schon bei den letzten Adventssingen tritt auch heuer der Giesinger Bud Spenzer Heart Chor wieder auf. „Erstmals dabei sein werden die Sechzger-Musikanten“, berichtet Thomas Bohlender, Fußball-Abteilungsleiter des TSV 1860. Die Blasmusiker der 2021 gegründeten Musik-Sparte der Löwen werden – wie schon bei ihren Auftritten bei mehreren 1860-Spielen und Vereinsversammlungen – natürlich auch den Sechzger-Marsch, das traditionelle Auftaktlied des Adventssingens, erklingen lassen.
Abgerundet wird die Musikerschar durch die sogenannten Adventssingen-All-Stars, die der Veranstaltung seit Anbeginn die Treue halten, darunter die Punk-Band Rauschangriff.

Auch Pastoralreferent Gerhard Wastl vom katholischen Pfarrverband Obergiesing wird wieder mit von der Partie sein und gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Rolf Wohlfahrt einen christlichen Segen erteilen.

Glühwein, Tee, Softdrinks, Bier und die üblichen Stadionsnacks sind am Kiosk unter der Stehhalle erhältlich. Auch wird es wieder verschiedene Fanartikel- und Infostände geben. Die Besucher können dort auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erwerben.

Einige Bitten haben die Freunde des Sechz’ger Stadions an die Besucher: „Wer aus den Vorjahren noch eine Nikolausmütze zuhause hat, sollte diese im Sinne der Nachhaltigkeit wieder mitbringen. Pyrotechnik ist aus feuerpolizeilichen Gründen auch heuer verboten und sollte am besten bis Silvester unter Verschluss gehalten werden. Wir verteilen aber wie in den letzten Jahren Kerzen und Wunderkerzen. Deren Abbrennen ist erlaubt“, so Martin Scherbel.