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TSV 1860 München U17 unterliegt dem VfB Stuttgart

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TSV 1860 München U17 VfB Stuttgart U17 Bundesliga Süd Südwest 01.09.2023 Torjubel

Auch im fünften Saisonspiel bleibt der Löwennachwuchs in der B-Junioren Bundesliga Süd-Südwest ohne eigenen Sieg. Gegen den VfB Stuttgart verlor der TSV 1860 München deutlich.

VfB Stuttgart fügt dem TSV 1860 vierte Saisonniederlage zu

Nach dem 0:3 gegen den 1.FC Nürnberg wollte die B-Jugend des TSV 1860 München gegen den VfB Stuttgart endlich den ersten Saisonsieg feiern. Die Schwaben reisten jedoch als Tabellenführer an die Grünwalder Straße – und traten auch entsprechend auf. Von Anfang an waren die Gäste spielbestimmend, die erste große Chance in der 6.Minute wurde allerdings noch verpasst. Wenig später stellte der VfB per Doppelschlag schnell auf 0:2 (12. und 14.Minute). Auch nach der Führung kam der TSV 1860 kaum ins Spiel und hatte gegen die körperlich überlegenen Stuttgarter große Schwierigkeiten. Fast schon folgerichtig fiel kurz vor der Pause das 0:3 (42.) mit einem sehenswerten Treffer. Um ein Haar hätten die Löwen kurz vor der Pause noch den ersten Treffer erzielt, der Pfosten verhinderte jedoch ein Eigentor des VfB.

Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft von Trainer Felix Hirschnagl deutlich besser im Spiel. Die U17 des TSV 1860 erspielte sich in der Folge gegen den VfB Stuttgart durchaus Chancen, verpasste es jedoch die sich bietenden Möglichkeiten auch in Tore umzumünzen. Besser machten es dann die Gäste nach 77 gespielten Minuten. Einen Konter spielten sie gut aus und erhöhten auf 0:4. Die Löwen gaben sich danach zu keiner Zeit auf und versuchten noch einmal alles. Ein Tor gelang ihnen dabei aber nicht mehr. Stattdessen trafen die Stuttgarter noch zum 0:5 (87.), was dann auch den Endstand bedeuten sollte.

Weiter geht es für die Löwen nach einer Pause am Samstag, den 16.September beim 1.FC Kaiserslautern.

Jacobacci: “Haben die Qualität um zu siegen”

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Jacobacci: "Wollen Leuten eine Freude machen"
Jacobacci: "Wollen Leuten eine Freude machen"

Am Samstag um 16:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München Erzgebirge Aue zum Heimspiel auf Giesings Höhen und möchte dabei mit einem Heim-Dreier die jüngsten beiden Niederlagen gegen Lübeck und Sandhausen vergessen machen. In der Löwenrunde vor dem nächsten Heimspiel erklärte Trainer Maurizio Jacobacci: “Wir haben die Qualität um zu siegen”.

“Gegner soll nicht alles über uns vor dem Spiel wissen”

Zu Beginn erklärte der Löwen-Coach, weshalb er diese Woche auf Geheimtraining setzte und die öffentliche Einheit strich: “Ich hoffe, dass niemand weiß, wie wir morgen spielen. Das ist der Grund, warum wir geheim trainiert haben, nicht um die Fans auszusperren. Der Gegner soll nicht schon vor dem Spiel alles über uns und unsere Taktik wissen”.

“Es war nicht alles schlecht in Sandhausen”

Auch in der ersten Halbzeit des Spiels in Sandhausens hatte der Löwen-Dompteur gute Ansätze gesehen: “Die erste Halbzeit war nicht so schlecht. Wir hatten gute Spielzüge, aber haben sie nicht zu Ende gespielt.”.
Gegen Aue wollen die Löwen wieder siegen. “Wir wollen mit einem positiven Resultat in die Pause gehen. Wir haben unsere Heimstärke nicht verloren. Lübeck haben wir in der zweiten Halbzeit in die eigene Hälfte gedrängt, aber wir haben kein Tor gemacht”, sagte Jacobacci weiter. Auf Marcel Bär, der bekanntlich noch letzte Saison bei den Löwen spielte, werde kein besonderes Augenmerk gelegt. “Wichtig ist es, dass wir die Spieler von Aue das Spiel nicht so gestalten lassen, wie sie das gerne möchten”, sagte der Schweizer.

Aue mit guten Verstärkungen

Ohne Angst aber mit Respekt vor einem starken und noch ungeschlagenen Gegner werden die Sechzger in die Partie gehen. “Aue hat sich gute Spieler mit viel Qualität geholt. Sie kommen über die Seite mit viel Tempo auf die Verteidigung zu. Aue ist gut gestartet, aber es ist unsere Aufgabe, diesen Gegner vor Schwierigkeiten zu stellen”, fügte Jacobacci an.

Rieder wieder im Mannschaftstraining

Tim Rieder hat diese Woche das Mannschaftstraining nach seiner Verletzung aufgenommen. Gegen Aue stellt er aber noch keine Alternative dar. “Es ist wichtig für den Kopf, dass er wieder mit der Mannschaft trainiert. Jetzt ist es wichtig, dass er wieder Spielpraxis bekommt bei der U21. Leider findet das Toto-Pokal-Spiel nächste Woche auf Kunstrasen statt, das wäre nicht gut nach seiner Verletzung. Jetzt gilt es, dass er so schnell wie möglich wieder in den Rhythmus kommt”, erläuterte Jacobacci auf Nachfrage von sechzger.de
Auch Steinhart hat immerhin wieder das Lauftraining aufgenommen. “Es wird noch ein paar Tage oder Wochen dauern, aber wir wünschen uns natürlich, dass er schnell zurückkommt”, sagte der Löwen-Trainer weiter.

An den starken Auftakt des Lübeck-Spiels anknüpfen

Von seinem Team fordert Jacobacci, der sich wie immer nicht zu möglichen personellen Umstellungen äußern wollte, so aufzutreten wie zu Beginn des Heimspiels gegen Lübeck: “Wir müssen versuchen die Dynamik der ersten 15 Minuten gegen Lübeck wieder umzusetzen. Das liegt aber natürlich auch am Gegner. Ich glaube, dass sich Aue anders präsentiert als Lübeck. Wir müssen aber mit Kopf spielen und den schnellen Flügelspielern keine Räume bieten. Es kommt auf das Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive an. Bei Balleroberung müssen wir schnell nach vorne spielen. Wir haben Qualität im Umschaltspiel”.

Kein Testspiel am spielfreien Wochenende

Am kommenden Wochenende macht die dritte Liga eine Länderspielpause. Anders als viele Teams planen die Löwen in diesen Tagen aber kein Testspiel. Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte Jacobacci: “Wir haben viele Spieler, die uns zur Verfügung stehen. Das gibt uns die Möglichkeit, vor dem freien Wochenende ein internes Spiel zu machen.”.

Neuzugänge müssen sich noch eingewöhnen

“Wir haben 13 neue Spieler, diese müssen sich in München auch erst zurechtfinden, das Umfeld und den Verein kennenlernen. Nicht jeder kann es sich vorstellen, was es heißt, in einen neuen Verein zu kommen. Wir versuchen alle Spieler auf den gleichen Formstand zu bringen und Harmonie ins Team zu bringen. Die Mannschaft wird noch wachsen”, versprach der Löwen-Coach.

Kein Kommentar zu Unruhen im Verein

Zu den jüngsten Gerüchten über Unstimmigkeiten im Präsidium wollte sich Jacobacci wie gewohnt nicht äußern: “Ich schaue nur auf das Team. Auf dem Platz können wir durch die Resultate viel steuern. Gute Resultate geben uns die nötige Ruhe. Ich kümmere mich nur um das Sportliche, alles andere hat mich nicht zu interessierten. Ich konzentriere mich voll auf meine Aufgabe als Trainer.”, sagte der Italo-Schweizer.

Vize Sitzberger schaltet sich in die Löwenrunde ein

Vize-Präsident Sitzberger, der als Gast der Löwenrunde beiwohnte, schaltete sich daraufhin dazwischen und sagte: “Es rumort nicht, weil wir zwei Spiele verloren haben. Der Trainer hat damit überhaupt nichts zu tun”. Nach der Pressekonferenz standen beide noch einige Minuten ins Gespräch vertieft vor der Geschäftsstelle.

Jacobacci baut auf die Fans

Damit am Samstag gegen Aue ein Sieg herausspringen kann, baut Jacobacci wieder auf die Fans: “Wir haben die Qualität, um das Spiel für uns zu entscheiden. Wir können auf ein volles Stadion und unsere Fans zählen, die uns von der ersten bis zur letzten Minuten unterstützen werden.”, sagte der Löwen-Trainer.
Dies gilt es nun auf den Platz zu bringen. Drei Punkte würden erfahrungsgemäß auch wieder Ruhe in den Verein und das Geschehen abseits des Fußballplatzes bringen.

TSV 1860 – Erzgebirge Aue, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel unserer Löwen gegen die Veilchen aus Aue. Die noch ungeschlagenen Gäste kommen als Tabellendritter nach Giesing. Was erwartet die Löwen?

TSV 1860 gegen den FC Erzgebirge Aue heißt das Duell am Samstag um 16:30 Uhr im Sechzgerstadion. Trainer Pavel Dotchev wird sein Team vermutlich im 4-2-3-1 ins Rennen schicken. Aus der Grundordnung verschiebt Aue bei eigenem Ballbesitz über die Außen und den Box-to-Box Spieler in ein ballfern asymmetrisches 4-3-3. Im letzten Drittel des Gegners stehen dann durch den aufrückenden zentralen offensiven Mittelfeldspieler und den Box-to-Box Spieler, der sich hinter der Sturmreihe einordnet, bis zu vier Spieler in der vordersten Reihe.

Gegen den Ball verteidigen die Auer das Positionsspiel des Gegners zunächst systemgetreu. Im eigenen letzten Drittel kippen die beiden Mittelfeldaußen auf die Höhe der defensiven Mittelfeldspieler ab. Es ergibt sich also vor der Auer Box ein 4-4-1-1.

Wenn die Linie hoch gesetzt wird, läuft im Pressing also zunächst nur die Sturmspitze den Aufbau des Gegners an. Dahinter steht die Dreierreihe, wobei die Außenspieler die äußeren Grenzen der Halbräume zustellen und der zentrale offensive Mittelfeldspieler sich versetzt zur Sturmspitze bewegt.

Die Defensivlinie setzt Aue gerne in direkte Relation zur Pressinglinie, wenn hoch gepresst wird. Bei mittlerer bis tiefer Pressinglinie zieht sich die Defensivlinie bis maximal zur vorderen Grenze des eigenen letzten Drittels zurück. Das Mittelfeld hält man für den Gegner so möglichst eng.

Bevor wir das Auer Spiel nun genauer betrachten und darauf schauen wie der TSV 1860 den FC Erzgebirge Aue möglicherweise schlagen kann, gibt es an dieser Stelle wie immer die wichtigsten statistischen Werte des Gegners.

Wichtigste statistische Werte von Aue

  • Ballbesitz 57%
  • Passgenauigkeit 82%
  • defensive Zweikampfquote 60%
  • Flankengenauigkeit 29%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 11,48

Wie spielt Aue?

Bei Ballbesitz

Bei eigenem Ballbesitz spielt Aue geduldig im Positionsspiel über den Box-to-Box Spieler, der als kreativer Ballverteiler die Richtung der jeweiligen Attacke vorgibt. Aue sucht oft lange den Weg dorthin, wo der Gegner bespielbare Räume offen lässt. Um den Weg in diese Räume zu finden, hat Aue keine Scheu mit Hilfe längerer Passstafetten in der eigenen Defensivabteilung zu warten, bis sich solche Räume öffnen. Bevorzugt spielt Aue dann über die Halbräume diagonal oder vertikal den langen Ball auf einen der drei offensiv aufgestellten Spieler im Mittelfeld.

Aus den Halbräumen geht es dann im Abwehrdrittel des Gegners häufig auf die Außenpositionen. Aue versucht diese über einen vorpreschenden Außenverteidiger doppelt zu besetzen. Den Weg von dort in die Box der Kontrahenten bestreitet Aue zu 75% über Flanken, die hoch ins Zentrum des gegnerischen Strafraums kommen. Wie man aber an der bisherigen Flankengenauigkeit der Schachter sehen kann fehlt es hier – bisher – noch ein wenig an der Genauigkeit.

Im Umschalt- und Konterspiel drückt Aue gern durch das Zentrum. Bisher lösen die Veilchen diese Situationen allerdings eher unpräzise. Im statistischen Schnitt kommt alle zwei Spiele ein Konter bis ins letzte Drittel des Gegners.

Der Box-to-Box Spieler hat beim Aufbau im Positionsspiel der Auer die Aufgabe den Ball zu verteilen und die Angriffsrichtung vorzugeben. Allerdings kommt es bei den oben erwähnten Passstafetten häufig dazu, dass sich die gesuchten Räume just in dem Moment öffnen, in dem ein Verteidiger den Ball hat und somit dieser den langen Ball auf die Offensivspieler schlagen muss. Darunter leidet hin und wieder die Präzision.

Gegen den Ball

Wie weiter oben schon beschrieben presst Aue auf den besagten Linien deutlich im Raum und nicht auf den Ball. Daraus folgt, dass die Verschiebung der Ketten durch Abkippen der Außenspieler ins defensive Mittelfeld schnell vollzogen werden kann und alle Zonen in der Defensive der Auer oft gut zugestellt sind. Die Ketten vor der eigenen Box arbeiten diszipliniert.

Im Gegenpressing nach Ballverlust im Mittelfeld oder der Offensivzone verhält sich Aue in Ballnähe oft aggressiv. Wenn die Raumaufteilung es möglich macht, wird der ballerobernde Spieler doppelt angegangen. Befreit sich dieser aus der Situation durch Passspiel oder eine Einzelaktion, verdichtet Aue auf der ballnahen Seite schnell und geht kontrolliert in den Rückzug.

Wie kann der TSV 1860 Aue knacken?

Für den TSV 1860 München wird es im Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue auf die folgenden Punkte ankommen: Schnelles Spiel in die Schnittstellen der Ketten ist das Patentrezept mit dem man die Schachter knacken kann. Dabei ist Geduld für das Eintreten der richtigen Situation gefragt. Das bedeutet nicht, dass man sich mit langen vorbereitenden Ballstafetten aufhalten soll, sondern nach Eindringen ins letzte Drittel der Auer durch aktives Verschieben auf den Offensivpositionen (Aufrücken, Abkippen, Kreuzen, Läufe ohne Ball des Sechsers aus der Tiefe) in der Defensivzone der Auer Räume schaffen muss, in die dann hineingestochen werden kann.

Diese Herangehensweise birgt bei Ballverlust allerdings ein gewisses Risiko für die defensive Kompaktheit gegen den Ball. Ein taktisches Foul von Zeit zu Zeit wird also nötig sein, um bei Ballverlust das Umschaltspiel der Veilchen in Zaum zu halten.

Weiterhin wird es essentiell sein selbst gegen den Ball in jeder Phase konzentriert zu sein. Fisimatenten wie sie sich Vrenezi gegen Sandhausen leistete wird auch Aue bestrafen. Im eigenen letzten Drittel muss die Übergabe der Spieler in den Zonen sicher erfolgen. Das bedeutet man braucht zwingend einen freien Mann in oder knapp vor der eigenen letzten Reihe, der im Zentrum bei horizontalen oder diagonalen Verschiebungen den dann von einem Defensivraum in den anderen wechselnden Gegner kurzzeitig übernehmen kann, bis die restliche Zuordnung wieder korrigiert wurde.

Stärken und Schwächen des 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden. Sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege um einen Spieler zu doppeln relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorn ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich hierdurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Schlüsselspieler der Gäste

Abwehr

Torwart und Kapitän Martin Männel (#1) ist zwar bereits 35 Jahre alt, aber gute Torhüter sind wie ein guter Wein – sie reifen auch im Alter nach. 16 Jahre spielt Männel nun bei Aue und ist somit das Urgestein im Kader. Der immer noch sehr reflexstarke Keeper ist eine Wand im Tor. Er kassiert statistisch gesehen in etwa halb so viele Tore als er sollte. Seinen Strafraum beherrscht er mit seiner Erfahrung bestens und auch im eins gegen eins ist er nahezu unüberwindlich. Abwehrfehler müssen helfen, um Tore für die Löwen zu generieren.

Innenverteidiger Niko Vucancic (#4) ist das, was man landläufig als Eisenfuß bezeichnet. Der schnelle Innenverteidiger verlor in der bisherigen Spielzeit erst vier Defensivduelle. Etwas zu wünschen übrig lässt sein Timing bei Kopfballduellen. Im Stellungsspiel macht der aus Düsseldorf nach Aue gewechselte Abwehrrecke hingegen selten einen Fehler. Im Aufbau teilt er sich die Aufgabe brüderlich mit seinem Nebenmann Anthony Barylla (#23).

Mittelfeld

Der Box-to-Box Spieler Mirnes Pepic (#10) ist die Schaltzentrale im Mittelfeld. Er ist der wichtigste Spieler beim Aufbau im Positionsspiel. Der 27-Jährige bestimmt mit Übersicht und Routine die Richtung der Attacke. Gegen den Ball verhält er sich mannschaftsdienlich und schließt die Lücke nach hinten zügig nach Ballverlusten. Der passsichere, schnelle und dribbelstarke Spieler ist das Gehirn und der Motor in der Offensive der Schachter.

Sturm

Nach drei Startelfeinsätzen für Marcel Bär (#15), der von unserem TSV 1860 nach Aue gewechselt ist, spielte dort vergangenes Wochenende gegen Lübeck zunächst Maximilian Thiel (#30). Das Tor für Aue fiel jedoch erst nach der Einwechslung von Marcel Bär durch einen von ihm clever herausgeschundenen und für mein Dafürhalten unberechtigten Elfmeter für Aue.

Beide Spieler haben sicherlich die Berechtigung zu spielen. Ob sich einer der beiden in Zukunft noch als Schlüsselspieler herauskristallisieren wird, werden wir sehen. Den Leistungen der vergangenen Jahre nach hat Bär in meinen Augen momentan die Nase leicht vorn. Seine Qualitäten und Schwächen dürften allen Lesern bekannt sein. Hohe Schussgenauigkeit, mannschaftsdienliches Spiel in der Spitze und eine gewisse Schlitzohrigkeit in der Box in kniffligen Momenten machen Bär zu einer nicht zu unterschätzenden Gefahr in jedem Spiel. Bisher konnte er sich jedoch noch nicht in die Torschützenliste eintragen.

Fazit: was ist gegen Aue für den TSV 1860 drin?

Es wird ein schweres Stück Arbeit für den TSV 1860 gegen den FC Erzgebirge Aue werden. Gegen die kompakt stehenden und geduldig spielenden Sachsen muss man selbst auch geduldig sein. Das A und O ist, dass man sich vor allem gegen den Ball keine Blöße gibt. Offene Räume, die keine Pressingfallen sind, darf man nicht entstehen lassen.

Ich erwarte ein hart umkämpftes Spiel mit viel Arbeit für die Spieler, die ins Gegenpressing gehen müssen. Es wird vermutlich häufige Ballbesitzwechsel im Mittelfeld geben. Somit werden auf beiden Seiten Umschaltsituationen, die mit Gegenpressing bekämpft werden müssen, entstehen. Wer hier konsequenter und spielt und wacher im Kopf ist, sollte am Ende die Nase vorn haben.

Ich erwarte, dass die Sechzger gegen die Schachter mindestens einen Punkt holen. Die Löwen sollten allerdings nicht wieder die wichtigen Tugenden für den Sport vernachlässigen. Träumen irgendwelche Spieler wieder im falschen Moment von Pfiffen des Unparteiischen, geht es mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit nach hinten los.

So könnte Aue gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

PK bei Erzgebirge Aue: Als Tabellenführer in die Länderspielpause?

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Vor dem Auswärtsspiel von Erzgebirge Aue gegen den TSV 1860 München am Samstag  standen Cheftrainer Pavel Dochev und Kapitän Martin Männel  bei einer Pressekonferenz Rede und Antwort.

Aue will mit Erfolgserlebnis in die Pause

Zur Beginn der Pressekonferenz machte Dochev direkt deutlich, dass es wichtig wäre mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause zu gehen. Es sei außerdem gefährlich, dass die Münchener Löwen nach zwei Niederlagen in Serie nun gereizt in die Partie gehen werden. Dochevs bisher noch ungeschlagene Mannschaft zeigte hingegen gute Leistungen. Diese müsse müsse man auch am Samstag erneut abrufen. Das Ziel sei es am Ende mindestens einen Punkt aus Giesing mitzunehmen. Um dies zu erreichen stehen außer Korbinian Burger und Linus Rosenlöcher alle Spieler zur Verfügung.

Kevin Holzweiler als Neuzugang?

Des weiteren stand mit Kevin Holzweiler unter der Woche ein neues Gesicht auf dem Trainingsplatz. Der 28 jährige ist derzeit vereinslos und hält sich nun bei den Sachsen fit. Vergangene Saison stand er bei Rot-Weiss Essen unter Vertrag. Trainer Dochev kennt er aus der gemeinsamen Zeit bei Viktoria Köln. Ein Transfer sei aber zunächst noch kein konkretes Thema, da der Spieler nach einer langen Verletzung noch viele Defizite habe. Dennoch weiß der 57 Jahre alte Deutsch-Bulgare  Qualitäten des Flügelspielers zu schätzen und wird sich mit ihm zusammensetzen. Es sei außerdem wichtig in einer langen und intensiven Saison auf jeder Position genug Alternativen im Kader zu haben.

Starke Mannschaftsleistung erforderlich

Neben dem Cheftrainer äußerte auch Torhüter und Kapitän Martin Männel im Rahmen seiner Auszeichnung zum Spieler der Saison zum kommenden Auswärtsspiel an der Grünwalder Straße. Auch er erwartet, dass der Negativtrend der Löwen ihr Spiel beeinflussen wird. Er pocht aber vor allem darauf als Mannschaft eine gute Leistung abzurufen. Laut Männel könne man in der umkämpften Liga sowohl gegen jedes Team gewinnen als auch verlieren. Zum Ende der Pressekonferenz lobte noch einmal sein Team. Die Spieler haben trotz englischer Woche und weiter Anreise nach Lübeck dem Moral bewiesen und einen Rückstand aufgeholt. Dieser Kampfgeist kann den Veilchen auch am Samstag im ausverkauften Grünwalder Stadion helfen.

TSV 1860 – Erzgebirge Aue: Ergebnistipp Stefan Schneider

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Stefan Schneider Stadionsprecher TSV 1860

Fast 30 Jahre lang war Stefan Schneider die Stimme der Löwen. Als Stadionsprecher hat er den TSV 1860 geprägt und weit über die Grenzen Giesings hinweg Trends gesetzt. Heute tippt Schneider für sechzger.de das Ergebnis des Heimspiels des TSV 1860 gegen Erzgebirge Aue

Stefan Schneider tippt auf Heimsieg der Löwen

Obwohl das letzte Heimspiel gegen Aufsteiger VfB Lübeck verloren wurde, glaubt der ehemalige Stadionsprecher und Erfinder des Slogans “Münchens große Liebe” an die Heimstärke der Löwen.

“Ich tippe auf einen knappen 2:1-Sieg!”

Dann wollen wir doch mal hoffen, dass Schneiders Nachfolger Sebastian Schäch möglichst viele Löwentore verkünden darf.

28 Jahre Stadionsprecher bei den Löwen

Nach knapp 30 Jahren beim TSV 1860 verkündete Stefan Schneider im März 2021 – also während Corona – seinen sofortigen Rücktritt als Stadionsprecher der Löwen. Zum Abschied schrieb er unter anderem:

Seit nunmehr über 600 Pflichspielen oder in halbes Leben lang durfte ich die Stimme des TSV München von 1860 sein.

Seit mehr als einem Jahr vermisse ich nun schon die Fans “zuhause im Grünwalder Stadion”. Als leidenschaftlich emotionaler Stadionsprecher meines Traditionsvereins aus Giesing der richtige Zeitpunkt, nach 28 Jahren voller Geschichte das Mikrofon niederzulegen.

Ich war 28 Jahre bei jedem Spiel, ob Sieg oder Niederlage, stolz und dankbar, diesen Job machen zu dürfen. Vor dieser einmaligen Kulisse, diesen einmaligen Fans in dieser einmaligen Stadt. Es war mir immer eine Ehre und deshalb sage ich heute ein letztes Mal allen Löwenfans vielen Dank für alles und Vergelt’s Gott.

Seinem Herzensverein bleibt er jedoch weiterhin verbunden und genießt es, nun als einfacher Fan ins Grünwalder Stadion zu gehen.

Sechzig um Sieben: SZ berichtet über Streit im Präsidium

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Sechzig um Sieben: Spielbetriebs-GmbH macht Nägel mit Köpfen

Sechzig um Sieben, heute mit einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, welcher einen Streit im Präsidium des TSV 1860 thematisiert und weiteren Themen.

SZ-Artikel: Streit im Präsidium?

Abseits des Platzes stimmt es beim TSV 1860 wieder einmal nicht – nun herrscht sogar innerhalb des Präsidiums Uneinigkeit. Die aktuelle Situation hat die Süddeutsche Zeitung in einem Bericht aufgegriffen.

Auslöser soll die Personalie Horst Heldt gewesen sein. Diese stand sogar seitens des e.V. auf wackligen Beinen, denn im Präsidium herrschte Uneinigkeit bezüglich der Besetzung Heldts. Während Reisinger wie bereits angesprochen die Details mit Heldt ausgehandelt hatte, waren seine Präsidiumskollegen Sitzberger und Schmidt offenbar nicht in diesen Prozess eingebunden. Obendrein war Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer – der zurzeit ganz offensichtlich einen besonders guten Draht zu Sitzberger hat – die mögliche Einstellung von Heldt ein Dorn im Auge. Hier lest ihr mehr.

Sechzger.de-Talk: Folge 121 online!

In Folge 121 des sechzger.de-Talks sprechen Gastgeber Christian, TAKTIKTAFEL Bernd und sechzger.de-Mitglied FloBu mit dem externen Gast Thomas über die beiden Niederlagen gegen Lübeck und Sandhausen und werfen einen Blick nach vorne Richtung Aue.

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

1860 gegen Aue – die Aufstellung der sechzger.de-Redaktion

Die Redakteure von sechzger.de haben wieder ihre Aufstellungen für das nächste Heimspiel gegen Aue mit euch geteilt. Für Christian und Stefan rutscht Greilinger aus dem Kader und wird links hinten durch Guttau ersetzt. Die beiden Thomasse, Bernd und Jan sehen Guttau auch in der Startelf, jedoch links außen. Wie die verschiedenen Aufstellungen aussehen, seht ihr hier.

Der Löwenfahrplan für’s Wochenende

Die Teams des TSV 1860 sind am Wochenende wieder rege im Einsatz.

Das Pokalspiel der Frauen wurde verschoben, die Löwinnen haben daher erneut ein Testspiel vereinbart.

Bereits am morgigen Freitag sind die beiden Bundesliga-Jugendmannschaften des TSV 1860 München im Einsatz. Die U17 empfängt zur Mittagszeit den VfB Stuttgart. Abends absolviert die U19 ein Freundschaftsspiel gegen Türkgücü. Mehr zu den Partien hier.

Freitag, 01.09.

13:00 Uhr: U17 – VfB Stuttgart
18:60 Uhr: U19 – Türkgücü

Samstag, 02.09.

11:00 Uhr: U12 – SpVgg GW Deggendorf
12:00 Uhr: U16 – FC Augsburg II
12:15 Uhr: ASV Cham U13 – U12
14:30 Uhr: Frauen – FC 1927 Oberau
15:00 Uhr: ASV Cham U11 – U10
16:30 Uhr: TSV Gräfelfing – Vierte
16:30 Uhr: Profis – Erzgebirge Aue
17:00 Uhr: TSV Nördlingen – U21

Sonntag, 03.09.

09:30 Uhr: TSV 1860 Rosenheim II – U11
10:30 Uhr: U15 – TSG 1899 Hoffenheim
14:30 Uhr: TSG Pasing – Dritte
16:00 Uhr: SC Huglfing U23 – Frauen II
16:00 Uhr: TSV Oberalteich – U10

Dienstag, 05.09.

18:00 Uhr: DJK Hain – Profis (Toto-Pokal Achtelfinale)
18:30 Uhr: SV Heimstetten U14 – U13

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 III in Pasing gefordert

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Löwen U21 U19 U17 NLZ Dritte Vierte III IV

Zahlreiche Duelle erwarten die Fans des TSV 1860 München auch am kommenden Wochenende, die Dritte ist dabei in Pasing zu Gast. Die U21 ist in der Bayernliga Süd ebenfalls auswärts gefordert und muss nach Nördlingen fahren.

TSV 1860 III in Pasing, Vierte reist nach Gräfelfing

In wirklich allerletzter Minute siegte die dritte Mannschaft der Löwen zuletzt bei der FT Gern und ist damit in der Kreisliga weiterhin Tabellenführer. Am Wochenende trifft der TSV 1860 III nun auf die TSG Pasing, die weiß-blauen Aufsteiger wollen auch dort ihre bisherige Erfolgsgeschichte natürlich weiterschreiben. Außerdem ist die Vierte (in Gräfelfing) und die U21 mit Trainer Frank Schmöller (in Nördlingen) parallel zu den Profis im Einsatz. Das Pokalspiel der Frauen wurde verschoben, die Löwinnen haben daher erneut ein Testspiel vereinbart.

Bereits am morgigen Freitag sind die beiden Bundesliga-Jugendmannschaften des TSV 1860 München im Einsatz. Die U17 empfängt zur Mittagszeit den VfB Stuttgart. Abends absolviert die U19 ein Freundschaftsspiel gegen Türkgücü.

Alle Spiele in der Übersicht

Freitag, 01.09.

13:00 Uhr: U17 – VfB Stuttgart
18:60 Uhr: U19 – Türkgücü

Samstag, 02.09.

11:00 Uhr: U12 – SpVgg GW Deggendorf
12:00 Uhr: U16 – FC Augsburg II
12:15 Uhr: ASV Cham U13 – U12
14:30 Uhr: Frauen – FC 1927 Oberau
15:00 Uhr: ASV Cham U11 – U10
16:30 Uhr: TSV Gräfelfing – Vierte
16:30 Uhr: Profis – Erzgebirge Aue
17:00 Uhr: TSV Nördlingen – U21

Sonntag, 03.09.

09:30 Uhr: TSV 1860 Rosenheim II – U11
10:30 Uhr: U15 – TSG 1899 Hoffenheim
14:30 Uhr: TSG Pasing – Dritte
16:00 Uhr: SC Huglfing U23 – Frauen II
16:00 Uhr: TSV Oberalteich – U10

Dienstag, 05.09.

18:00 Uhr: DJK Hain – Profis (Toto-Pokal Achtelfinale)
18:30 Uhr: SV Heimstetten U14 – U13

1860 – Erzgebirge Aue: Aufstellung der sechzger.de Redaktion

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TSV 1860 Wunschaufstellungen sechzger.de Redaktion

Weitgehende Einigkeit im Defensivbereich, nach vorne durchaus ein paar Varianten, in der Spitze keine Abweichungen. So kann man die Wunschaufstellungen der sechzger.de-Redaktion für das Spiel gegen Erzegebirge Aue am Samstag zusammenfassen, die heute von sechs bei uns aktiven Schreiberlingen vorgestellt werden. Auffällig dabei: Die Startaufstellung vom Spiel in Sandhausen am vergangenen Samstag wiederholt keiner. Marlon Frey konnte offensichtlich niemanden mit seinem Einsatz in der Kurpfalz überzeugen.

Aufstellungen der Redaktion gegen Aue

Thomas Enn & Jan Schrader

Erneut nominiert Thomas Enn für die übermorgige Partie gegen die Sachsen die Startaufstellung Jacobaccis von der Heimniederlage gegen den VfB Lübeck, mit der er auch schon in Sandhausen angetreten wäre. Jan Schrader folgt ihm diesmal.

Die Wunschaufstellung von Thomas Enn und Jan Schrader

Thomas Spiesl

Im Defensivverbund identisch, ändert Thomas Spiesl, seit Anfang diesen Jahres der sechzger.de-Vertreter in der LÖWENRUNDE die Mannschaft gegenüber Enn und Schrader auf einer Position. Er sieht für Albion Vrenezi eine Pause vor und ersetzt ihn durch Valmir Sulejmani. Es wäre dessen erster Startelfeinsatz seit dem 2:0 über Waldhof Mannheim am 2. Spieltag. “Vrenezi braucht dringend eine Pause, die letzten zwei Spiele war er eher Risikofaktor als ein Antreiber,” begründet Thomas seine Entscheidung

Die Wunschaufstellung von Thomas Spiesl

 

Bernd Winninger

Unsere Taktiktafel zeigt sich diesmal weniger radikal als vor der Partie in Sandhausen. Während hinten auch bei ihm die gewohnten sieben Akteure auflaufen sollen, schließt er sich Thomas Spiesl an und sieht für Vrenezi eine Pause vor. Wer schon in den sechzger.de Talk 121 reingehört und/oder die TAKTIKTAFEL Analyse vom Auftritt in Sandhausen gelesen hat, ist darüber auch nicht verwundert. Für Bernd darf gegen Aue allerdings Errol Zejnullahu im offensiven Zentrum sein Glück versuchen. Für den Ex-Bayreuther wäre dies der erste Startelf-Einsatz nach bislang vier Einwechslungen in der 2. Halbzeit.

Die Wunschaufstellung von Bernd Winninger

Stefan Kranzberg & Christian Jung

Auch Stefan Kranzberg und Christian Jung wünschen sich unisono im fünften Anlauf eine (zentrale) Startelf-Nominierung für Errol Zejnullahu. Sie “opfern” allerdings nicht Albion Vrenezi, sondern verschieben ihn nach links. Der dort bei allen anderen Mitgliedern der Redaktion platzierte Julian Guttau soll nach Stefan und Christians Wunsch nach hinten rutschen, auf der linken Außenbahn wirbeln und seinen Torerfolg gegen Lübeck wiederholen. Aus der Mannschaft rutscht in diesem Fall dann Fabian Greilinger, der gegen die Norddeutschen mit seinem sehr unglücklichen Eigentor die Niederlage einleitete und auch in Sandhausen keinen “Sahnetag” erwischte. In der Abwehrreihe sind damit Christian und Stefan die einzigen Kollegen, die eine Änderung wünschen.

Die Wunschaufstellung von Stefan Kranzberg & Christian Jung

Auch Eure Meinung ist gefragt

Welche dieser Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

sechzger.de Talk 121: Nach Lübeck & Sandhausen, vor Aue

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Mit ein wenig Verzögerung, für die wir uns bei unseren treuen Zuhörerinnen und Zuhörern entschuldigen wollen, erscheint der sechzger.de Talk 121. Gut gelaunte Gäste begrüßt – trotz zweier Niederlagen, über die wir natürlich reden müssen – Moderator Christian. Zur Taktiktafel Bernd und sechzger.de-Redakteur FloBu gesellt sich Thomas als externer Gast.

1:2 gegen Lübeck

Nachdem die drei “älteren Herrschaften” in der Sendung die Geschichten rund um Thomas’ erstes Sechzgerspiel im Jahre 1995 beendet haben, geht es um das Heimspiel gegen den VfB Lübeck am vergangenen Dienstag. Nach den beiden Startsiegen gegen den SV Waldhof und beim MSV Duisburg war die Euphorie rund um den Giesinger Berg schon wieder mal ziemlich groß – und prompt setzte es die erste Niederlage. Wie die zustande kam diskutiert die Runde – und findet dabei auch durchaus lobende Worte für den Gästeanhang, der sich in der Ostkurve lautstark bemerkbar machte. 500 Leute, die an einem Dienstag Abend aus dem hohen Norden anreisen finden Anerkennung aller Protagonisten im sechzger.de Talk 121.

0:3 in Sandhausen

Die nächste Niederlage folgte vier Tage später. Aber auch durch diese ließen sich die vier heutigen Talk-Teilnehmer, die auch bei dieser Partie vollständig vertreten waren, die gute Laune und das angenehme Ambiente am frühen Abend in der Kurpfalz nicht verderben. Hoch erfreulich war ja auch die Atmosphäre, die die riesige Zahl an Löwenfans, die den Weg nach Sandhausen gefunden hatten, ins Stadion am (oder im?) Hardtwald zauberten. Die sportliche Bewertung der zweiten Pleite in dieser Saison fällt differenziert aus.

Das Spiel gegen Aue

Wie das mit den Löwen am kommenden Samstag dann weitergeht, weiß natürlich keiner. Auch nicht die Teilnehmer am sechzger.de Talk 121. Aber es lässt sich trefflich darüber spekulieren, ob das Team von Maurizio Jacobacci den aktuell noch ungeschlagenen Tabellendritten besiegen kann – und damit dann wieder in die Spitzengruppe der 3. Liga zurückkehren wird.

Der sechzger.de Talk 121 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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SZ: Streit im Präsidium – Hitzlsperger als Sportdirektor gehandelt

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Sportlich sind die Löwen nach Niederlagen gegen Lübeck und Sandhausen aus der Spur geraten. Auch abseits des Platzes stimmt es wieder einmal nicht – nun herrscht sogar innerhalb des Präsidiums Uneinigkeit. Die aktuelle Situation greift die Süddeutsche Zeitung in einem Bericht auf – und bringt als Lösung Thomas Hitzlsperger ins Spiel.

Streit wegen fehlendem Sportdirektor

Es herrscht wieder einmal Streit an der Grünwalder Straße. Für die Fans des TSV 1860 München ist das nichts Neues und gehört eigentlich schon zum Alltag. So weit, so gut – oder eher so schlecht. Neu dabei ist allerdings, dass dieser Streit im aktuellen Präsidium ausgebrochen ist. Grund dafür ist die mögliche Einstellung von Horst Heldt als Sportdirektor bzw. Geschäftsführer Sport. Präsident Robert Reisinger war sich mit dem ehemaligen Spieler des TSV 1860 einig und kündigte bei der Mitgliederversammlung im Juli entsprechend eine baldige Lösung an. Passiert ist seitdem: nichts – denn Horst Heldt sagte den Löwen nach einem Gespräch mit Saki Stimoniaris und Marc-Nicolai Pfeifer ab. Die von Heldt gewünschte Zustimmung beider Gesellschafter war nicht gegeben.

Sie stand sogar seitens des e.V. auf wackligen Beinen, denn im Präsidium herrschte Uneinigkeit bezüglich der Personalie. Während Reisinger wie bereits angesprochen die Details mit Heldt ausgehandelt hatte, waren seine Präsidiumskollegen Sitzberger und Schmidt offenbar nicht in diesen Prozess eingebunden. Obendrein war Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer – der zurzeit ganz offensichtlich einen besonders guten Draht zu Sitzberger hat – die mögliche Einstellung von Heldt ein Dorn im Auge. Dass der eloquente Pfeifer zusätzlich Einfluss auf Vize-Präsident Sitzberger genommen haben könnte, ist ein offenes Geheimnis an der Grünwalder Straße.

Thomas Hitzlsperger als Kompromiss?

Jedenfalls wurde es nichts mit der Personalie Horst Heldt beim TSV 1860 München. Die aktuelle Lage bei den Löwen greift auch die Süddeutsche Zeitung in einem Artikel auf. Darin geht es nicht nur um den Disput zwischen Reisinger und Sitzberger, sondern auch bereits um eine mögliche Verlängerung des Vertrages von Marc-Nicolai Pfeifer. Bis zum Jahresende muss das Präsidium entscheiden, ob es den Vertrag mit dem 42-Jährigen verlängern möchte. Andernfalls würde das Arbeitsverhältnis im Juni 2024 auslaufen.

Eine mögliche Lösung in der aktuellen Misere lautet Thomas Hitzlsperger. Bereits im März 2022 wurde der ehemalige Nationalspieler beim TSV 1860 gehandelt. Nun bringt die SZ den Namen erneut ins Spiel. Hitzlsperger könnte die Wogen glätten. Er wäre zum einen die versprochene, große Lösung (wenn auch nicht zeitnah) und wäre darüber hinaus nicht vorbelastet im Bezug auf die Löwen. So könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden – der Streit zwischen Reisinger und Sitzberger könnte ad acta gelegt werden, außerdem könnte Geschäftsführer Pfeifer so möglicherweise das Vertrauen vom Präsidenten zurückgewinnen.

Die aktuelle Situation beschäftigt mittlerweile auch den Verwaltungsrat. Im September findet eine Sitzung des Gremiums mit Beteiligung des Präsidiums statt. Es geht dabei unter anderem um mögliche Rücktritte – vor allem um Robert Reisinger ranken sich seit längerem entsprechende Gerüchte. Gegenüber der SZ dementiert der 59-Jährige allerdings erneut und macht klar, dass er weiterhin Präsident des TSV 1860 München bleiben möchte. Eine Klärung des aktuellen Sachverhalts wünscht er sich trotzdem.

Und dann ist da ja auch noch der Sport. Für den aktuellen Kader wurde der Etat in zwei Schritten erhöht. Wie die SZ nun in Erfahrung gebracht haben will, haben die e.V.-Vertreter – in diesem Fall Sebastian Seeböck und Robert Reisinger – dieser Erhöhung nicht zugestimmt. Neues Konfliktpotential also an der Grünwalder Straße, aber das sind die Löwenfans ja gewohnt.