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Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Freiburg II: Hausaufgaben gemacht

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Mein Sohn geht seit diesem Schuljahr auf’s Gymnasium und der Aufwand für die Schule ist gegenüber der Grundschule beachtlich gestiegen. Gestern beendeten wir das Lernen gerade so, bevor der Aufbruch ins Stadion angesagt war. Nach dem Spiel hatten er und der TSV 1860 München etwas gemeinsam: Sie hatten ihre Hausaufgaben gemacht.

Das Löwenspiel: Der Fixpunkt des Wochenendes

Ein Samstag mit Heimspiel im Hause Enn stand bis Ende August vollkommen im Zeichen des Stadionbesuchs. Zeit für Frühstück, Hausaufgaben mit dem Sohn, dessen Spielzeit mit den Nachbarskindern und Aufbruch Richtung Grünwalder Stadion waren über Jahre eingespielt wie eine gute Viererkette. Durch das Gymnasium muss mein Sohn nun aber für Schulaufgaben lernen, Englisch-Vokabeln pauken (“What’s your favourite sport?” – “Football”) und Fortsetzungsgeschichten für Deutsch üben. Das hätte gestern fast den zeitlichen Ablauf des heiligen Heimspielsamstags vollkommen aus den Fugen gebracht. Der zeitliche Aufwand ist mit dem der Grundschule in keinster Weise zu vergleichen.

Die Fortsetzungsgeschichte will nicht enden…

Die Englisch-Vokabeln umdribbelt der Jung-Gymnasiast spielend wie einst Icke Häßler die Gegner. Die Quadratzahlen kann er auswendig wie die Rückennummern der Löwenspieler. Was zu lustigen Aufgaben wie “Schröter hoch 2 = 289” führt. Vater und Sohn Enn liegen gut im Zeitplan. Dann kommt die Fortsetzungsgeschichte für Deutsch, die nächste Woche als Schulaufgabe ansteht. Es zeigt sich, dass Enn-Junior ein detailverliebter Krimi-Freak ist, der aus harmlosesten Einleitungen (a la “als ich mit meinen Freund Ben zelten ging…”) komplex-verschachtelte Krimis entwickelt, die sich ganz schön in die Länge ziehen und jede mir bekannte Folge der ???-Kids in den Schatten stellen. Inhaltliches Einschreiten führt zu Fundalmentaldiskussionen, die das ganze Prozedere noch weiter in die Länge ziehen. Rudelbildung am Schreibtisch und der Schiedsrichter (ich) ist nicht mehr Herr des Geschehens. Es gelingt uns dennoch ein last-minute Sieg und wir erreichen die avisierte U-Bahn gerade noch so. Aber immerhin sind die Hausaufgaben gemacht.

Auch 1860 hat die Hausaufgaben gemacht

Im Stadion sahen wir dann einen größtenteils ungefährdeten 2:0 Sieg. Bis auf einen kleinen Durchhänger zwischen 30. und 40. Minute hatten die Löwen das Spiel vollkommen im Griff. Es ist schön zu sehen, wie das defensive Fundament von 1860 immer besser funktioniert. Sozusagen die Englisch-Vokabeln der Mannschaft. In der Offensive bleibt aber immer noch Raum für Verbesserungen. Allerdings fand ich auch dort Eroll Zejnullahu stark verbessert. Er agierte wesentlich beweglicher als in den letzten Spielen, versuchte die Freiräume im Zentrum besser abzudecken und belohnte seine couragierte Leistung mit einem Tor. So kann es weitergehen. Aber bis zur perfekten Offensive müssen die Löwen noch etwas üben. Genau wie mein Sohn zur perfekten Fortsetzungsgeschichte.

 

TSV 1860 III Remis gegen ESV München – Vierte gewinnt

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Tsv 1860 Iii Dritte Esv München

Mit einem Remis musste sich der TSV 1860 III gegen den ESV München zufrieden geben und verpasste damit den vorläufigen Sprung an die Tabellenspitze. Die Vierte hingegen siegte und bleibt Tabellenführer.

TSV 1860 III Remis gegen ESV München

Vor rund 200 Zuschauern auf dem Sechser-Platz mussten die Löwen lange einem Rückstand hinterher laufen und holten nach 90 umkämpften Minuten immerhin einen Punkt. Der ESV war nach 12 Minuten durch Julian Scherrer in Führung gegangen, Peter Lettenbauer glich in der 68. Minute für Sechzig aus. Mehr war nicht drin, die Dritte belegt nach dem 1:1 vor den morgigen Partien Platz 3 der Kreisliga-Tabelle.

Vierte macht es spannend – und siegt

Bis zur 73. Minute sah es nach einer gmahden Wiesn für die Löwen aus, die durch Tore von Markus Wagner (16.) und Alexander Petö (50./53.) scheinbar mühelos dem nächsten Dreier entgegensteuerten. Dann aber gelang Paul Hofmann das 3:1 und spätestens nach dem Anschlusstreffer durch Anton Pfundstein (84.) witterte der SV Waldeck Obermenzig II Morgenluft. Am Ende aber feierte die Vierte einen Heimsieg und bleibt somit Spitzenreiter der Kreisklasse.

4:1 – Kloss und Cocic treffen doppelt für die U21

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Milos Cocic TSV 1860

Zum sechsten Mal in Folge blieb die U21 des TSV 1860 ungeschlagen und besiegte den Aufsteiger aus Sonthofen in der Kies-Arena in Gilching souverän mit 4:1. Tim Kloss und Milos Cocic trafen jeweils doppelt für das Team von Frank Schmöller.

Kloss und Cocic treffen doppelt für die U21

Sowohl Kloss als auch Cocic wurden von Maurizio Jacobacci nicht für den Profikader gegen den SC Freiburg II nominiert und gaben die passende Antwort. Zunächst traf Kloss nach einer Viertelstunde aus 15 Metern zum 1:0, kurz vor der Pause erhöhte Cocic auf 2:0 (43.). Die Vorarbeit kam jeweils von Devin Sür, der die Abwehr der Allgäuer mächtig durcheinander wirbelte.

Kurz nach dem Seitenwechsel bediente Samir Neziri den Kollegen Milos Cocic (siehe Titelbild), der ließ sich nicht zweimal bitten und schon stand es 3:0 (47.). Nach einer Stunde durften sich dann auch die Gäste auf der Anzeigetafel verewigen und fast schon selbstverständlich war es Routinier Andreas Hindelang, der den Ehrentreffer des 1. FC Sonthofen erzielte (61.).

Den Schlusspunkt aber setzten die Löwen: Diesmal sorgte Cocic per Freistoß für den Assist und Kloss vollendete per Kopf aus kürzester Distanz zum 4:1-Endstand. Durch den Heimsieg schloss die U21 des TSV 1860 die Vorrunde der Bayernliga Süd als Tabellenvierter ab. Spitzenreiter ist der TSV 1882 Landsberg mit Sascha Mölders und Nico Karger.

U19 Bundesliga: TSV 1860 siegt bei SpVgg Greuther Fürth

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Klose Noah TSV 1860 U19

Noah Klose war aufgrund seines Tores der Mann des Tages beim 1:0-Auswärtssieg der U19 des TSV 1860 bei der SpVgg Greuther Fürth. Der Sohn des erfolgreichsten Torschützen der deutschen Nationalmannschaft traf kurz vor der Pause und bescherte den Löwen drei Auswärtspunkte in der U19 Bundesliga.

TSV 1860 klettert in U19 Bundesliga

Gegen die Kleeblättler taten sich die Löwen 90 Minuten lang schwer, hatten aber das bessere Ende doch auf ihrer Seite. Hinten stand die Null, vorne traf Noah Klose (siehe Titelbild) in der 45. Minute per Elfmeter-Nachschuss zum 0:1-Endstand. Dass die Elf von Jonas Schittenhelm bis dahin schon ein halbes Dutzend hochkarätiger Chance hat liegen lassen, steht auf einem anderen Blatt Papier…

In der Tabelle kletterte der TSV 1860 durch den Auswärtsdreier auf Platz 5 und überholte mit 15 Punkten somit die SpVgg Greuther Fürth (14 Pkt.). Spitzenreiter ist Eintracht Frankfurt mit bereits 19 Zählern.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

U17 Bundesliga: TSV 1860 punktet bei Jahn Regensburg

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Jahn Regensburg U17 TSV 1860

Zweimal zurückgelegen, zweimal ausgeglichen – die U17 des TSV 1860 holte am Samstag bei Jahn Regensburg einen Punkt und liegt nach dem 2:2 auf Platz 11 der Bundesliga-Tabelle.

TSV 1860 U17 punktet in Regensburg

Nach einer torlosen ersten Halbzeit bekamen die 75 Zuschauer im Sportpark am Kaulbachweg nach dem Seitenwechsel doch noch vier Treffer zu sehen. Zunächst durften die Gastgeber jubeln, als Mubin Limkowski zum 1:0 für den Jahn traf (53.). Die Junglöwen aber schlugen zurück und in der 58. Minute war es Bienvenue Kawele, der zum Ausgleich für die Hirschnagl-Elf einnetzte.

Die Freude währte jedoch nur kurz, denn nur zwei Zeigerumdrehungen später führte Regensburg nach dem Treffer von Joel Lehmeier erneut. Sechzig aber kämpfte und belohnte sich für das Engagement mit dem Tor zum 2:2-Endstand durch Emre Erdogan (75.).

Foto: A. Loibl

Heimsieg gegen Freiburg: Löwen feiern wichtigen Dreier

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Heimsieg gegen Freiburg: Löwen feiern wichtigen Dreier
Heimsieg gegen Freiburg: Löwen feiern wichtigen Dreier

Bestes Spätsommerwetter herrschte Ende Oktober zum Heimspiel der Löwen gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg. Schon in den Stunden vor dem Spiel genossen die Fans in und rund um Giesing noch einmal den weiß-blauen Himmel und die Sonne in den zahlreichen Biergärten. Punkt 14:00 Uhr stand dann das Heimspiel gegen den SC Freiburg II im Terminkalender. Bereits vor dem Anpfiff herrschte beste Stimmung im natürlich ausverkauften schönsten Stadion der Welt. Und auch nach dem Spiel wurde kräftig gefeiert, nämlich der wichtige 2:0-Heimsieg der Löwen gegen Freiburg.

Kwadwo zurück in der Startelf

Bei den Hausherren stand erneut Richter für den verletzten Hiller im Tor. In der Verteidigung nahm der wiedergenesene Kwadwo seinen angestammten Platz in der Startelf ein. Starke agierte mit Rieder auf der Sechs. Zudem begannen Zejnullahu und Guttau, Vrenezi musste also erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Bereits nach fünf Minuten sah Kurt die erste gelbe Karte der Partie, gezückt von der Hauptschiedsrichterin Fabienne Michl. Die Löwen bekamen das Spiel immer besser in den Griff und nach 16 Minuten hieß es erstmals: Toooooor für Sechzig München. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel hatte Trainer Maurizio Jacobacci noch angekündigt, dass man bei den Ecken immer näher an einen Torerfolg komme und prompt klappte es: Ecke von rechts, Kopfballverlängerung von Zwarts und Kwadwo versenkte das Leder über den Rücken eines Freiburgers per Kopf zum 1:0 in den Maschen.

Prächtige Stimmung nach Kwadwos Führungstreffer

Nach dem 1:0 sorgten die Löwen-Fans weiterhin für prächtige Stimmung im Grünwalder Stadion und die Hausherren hatten auch auf dem Rasen alles im Griff. Die Freiburger mussten sich nach dem frühen Rückstand erst einmal sammeln. In der 29. Minute kamen die Gäste zu ihrer ersten Chance, die knapp am kurzen Pfosten vorbei ins Toraus ging. Nach 35 Minuten hatten die Löwen dann Glück, dass der Ball nach einer Freiburger Ecke von Starkes Kopf an der Querlatte des eigenen Kastens landete. Schröter hatte kurz vor der Pause noch das 2:0 auf dem Fuß, doch der Ball landete über dem Kasten, sodass es mit dem leistungsgerechten 1:0 für den TSV 1860 in die Katakomben ging.

Keine Wechsel zur Pause

Nach einer ordentlichen Halbzeit hatte Jacobacci, abgesehen von der frühen Gelben Karte gegen Kurt, im Grunde keinen Anlass zu wechseln und so kamen die Löwen erwartungsgemäß auch unverändert aus der Kabine. Die Hausherren begannen offensiv schwungvoll und Schröter grätschte nur knapp am zweiten Treffer vorbei. Ganz vier Minuten dauerte es im zweiten Durchgang bis das 2:0 fiel. Dieses mal durch eine sehenswerte Kombination über links, einen Flachpass in die Box und einen sicheren Abschluss von Zejnullahu.

Heimsieg gegen Freiburg: Löwen legen früh nach

Der Treffer zum 2:0 gab den Heimsichen natürlich Sicherheit und Räume, da Freiburg nun mehr Risko gehen musste. Die Gäste kamen auch immer wieder zu offensiven Aktionen, doch die Defensive um den bärenstarken Verlaat ließ nichts Zwingendes zu und wenn der Ball aufs Tor kam, dann war Richter stets zur Stelle. Nach 66 Minuten kam bei den Löwen Lakenmacher für Zwarts in die Partie, der sich wieder engagiert gezeigt hatte, dieses Mal aber ohne Torerfolg blieb. Dafür prüfte Rieder SC-Keeper Uphoff mit einem platzierten Fernschuss. Bereits 20 Minuten vor Ende waren die Zeichen deutlich auf Heimsieg gestellt.

Löwen feiern wichtigen Dreier

Die Gäste waren in der Schlussphase zwar bemüht. Wirklich in Gefahr geriet der Löwensieg aber nicht mehr. Die Löwen attackierten die Breisgauer früh und zwangen diese so immer wieder zu langen Bällen, die zumeist abgefangen wurden. “Oh Sechzig München” schallte es schon eine Viertelstunde vor dem Ende durchs schönste Stadion der Welt, dann kam Vrenezi für Schröter aufs Feld. So lief die Uhr nach und nach herunter, die Fans feierten auf den Rängen. Die Freiburger bissen sich an der Löwen-Defensive die Zähne aus und die Sechzger konterten. Frey, Lang und Sulejmani durften noch ein paar Minuten ran für Starke, Kurt und Zejnullahu. Dann konnten die Löwen feiern: den hochverdienten und sehr wichtigen 2:0-Heimsieg gegen den SC Freiburg II.

Liveticker: TSV 1860 München – SC Freiburg II (12.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 münchen sc freiburg II

Herzlich willkommen zum Liveticker am 12.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Freiburg II!

In den vergangenen drei Spielen gelang den Löwen ein mickriger Treffer – das zwischenzeitliche 1:0 beim Remis in Münster. Heute empfängt der TSV 1860 mit dem SC Freiburg II ein Team, das man in den letzten beiden Spielzeiten im Grünwalder Stadion bezwingen konnte. Gelingt der Elf von Maurizio Jacobacci heute wieder ein Heimsieg?

 

Aufstellung:
Richter – Kurt, Verlaat (C), Kwadwo, Greilinger – Starke, Rieder – Schröter (77. Vrenezi), Zejnullahu, Guttau – Zwarts (66. Lakenmacher)

Bank:
Schmid (TW), Lang, Vrenezi, Lakenmacher, Sulejmani, Ludewig, Glück, Steinhart, Frey

Tore:
1:0 Johansson (16., Eigentor), 2:0 Zejnullahu (49.)

Gelbe Karten:
Kurt – Rüdlin

Die Personalsituation

Es fehlen:
Marco Hiller (Knieverletzung), Niklas Tarnat (Gelbsperre), Daniel Winkler (Kreuzbandriss)

Ausfälle beim SC Freiburg II:
Niklas Sauter (Knieverletzung), Drew Murray (nicht spielberechtigt), Oskar Wiklöf (Oberschenkelverletzung), Ji-han Lee (Muskelverletzung), Alessio Besio (Knie-OP)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Niklas Lang und Albion Vrenezi haben bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie einmal zuschauen. Darüber hinaus stehen Leroy Kwadwo, Julian Guttau und Jesper Verlaat bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SC Freiburg II außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie fast schon gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SC Freiburg II

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Tsv 1860 München Sc Freiburg II

Endlich wieder Fußball auf Giesings Höhen – die Löwen empfangen die Zweitvertretung aus dem Breisgau und möchten nach zwei sieglosen Partien endlich mal wieder drei Punkte auf der Habenseite verbuchen. In seinen Wirtshaus Weisheiten erklärt Euch Bernd Winninger, was den TSV 1860 gegen den SC Freiburg II erwartet und wie man die Elf von Trainer Thomas Stamm womöglich knacken kann.

Wirtshaus Weisheiten vor TSV 1860 – SC Freiburg II

Wer sind die Schlüsselspieler der Gäste, auf wen müssen die Löwen besonders aufpassen und wo sind Schwachpunkte bei den Freiburgern? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL analysiert Bernd Winninger, mit welchem System der SC Freiburg II bevorzugt agiert und welche taktischen Kniffe sich Thomas Stamm zurechtlegt.

Löwenrunde: Gegen Freiburg offensiver agieren

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Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund
Löwenrunde: Richter fängt in Dortmund

Am Samstag empfängt der TSV 1860 München um 14:00 Uhr den SC Freiburg II an der Grünwalder Straße. Bei der Löwenrunde kündigte Trainer Maurizio Jacobacci an, man werde “offensiver agieren”. Personell wird es im Vergleich zum Spiel in Münster die eine oder andere Umstellung geben. Kwadwo nimmt nach seiner Verletzung wieder seinen angestammlten Platz in der Innenverteidigung ein. Zwischen den Pfosten wird nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Hiller erneut Richter stehen. Als Backup ist Schmid mit auf der Bank. Auch Lakenmacher schaffte dieses Mal wieder den Sprung in den Kader. Nicht mit dabei ist hingegen der gelb-gesperrte Tarnat.

Chancen besser verwerten als zuletzt

Jacobacci fordert von seinem Team: “Wir müssen die Chancen besser nutzen, die wir kriegen. Wir haben genug Möglichkeiten, um die Tore zu machen”. Der Coach erwartet von seinen Kicker, dass sie “besser und zielstrebiger nach vorne” spielen. “Wir müssen dem Spieler mit dem Ball mehr Möglichkeiten bieten. Es ist viel Laufbereitschaft nötig, auch wenn wir den Ball haben”, sagte Jacobacci weiter.

Einige Umstellungen beim Gegner erwartet

Auf Rückfrage von sechzger.de, wie er gegen auf dem Flügel sehr starke Gäste zum Erfolg kommen wolle sagte Jacobacci mit einem Schmuzeln auf den Lippen: “Dann müssen wir über die Mitte kommen”. Freiburg sei eine junge und laufstarke Mannschaft. “Sie pressen hoch an und verschieben auf die Ballseite, das gibt uns die Möglichkeit, über die andere Seite zu kommen”, erklärte Jacobacci. Der eine oder andere Flügelwechsel darf also durchaus erwartet werden. Er erwartet bei den Breisgauern im Vergleich zu deren letzten Spiel in Lübeck (1:0-Sieg für Freiburg) vier bis fünf Umstellungen in der Startelf. “Bei U-Mannschaften ist es schwierig sich einzustellen, sie haben keine klare Stammelf. Freiburg hat sich im Vergleich zum Saisonstart stabilisiert”, sagte der Schweizer.

Uphoff im Tor der Gäste?

Jacobacci vermutet, dass bei den Gästen Uphoff im Tor stehen könnte, der aus der Region komme. “Vielleicht ist sogar seine Familie im Stadion, das ist eine hohe Motivation für jeden Spieler”, erklärte Jacobacci. Im Rückblick auf das Münster-Spiel sprach er von einem “ärgerlichen Gegentor, denn wir haben in der zweiten Halbzeit aus dem Spiel heraus nichts zugelassen”. Man müsse bei langen Bällen cleverer agieren und die zweiten Bälle erobern. Auch bei eigener Führung sieht er eine Entwicklung bei seinem Team: “Wir haben es oft nicht geschafft zu ernten, was wir gesäht haben. Aber wir sind auf einem guten Weg”, erklärte der Schweizer.

Gegen Freiburg offensiver agieren

Man wolle gegen Freiburg “offensiver agieren” (Jacobacci). “Wir müssen flexibel agieren und denken. Das System verändert sich im Spiel immer wieder und ist nicht schematisch. Wir werden flexibel verteidigen und wollen uns offensiv mehr bewegen, um zu Toren zu kommen”, sagte der Schweizer weiter. Bei Ecken sei man ebenfalls bereits näher an einem Torerfolg und arbeite noch am “Fine-Tuning”.

Entwicklung bei Vrenezi und Zejnullahu

Auf Nachfrage von sechzger.de sagte Jacobacci, er sehe bei Zejnullahu und Vrenezi eine Entwicklung. “Eroll kann das Spiel in die Hand nehmen. Es sollte noch mehr Abschlüsse nehmen. Er hat einen guten Schuss, das habe ich ihm mitgeteilt.”, erläuterte der Schweizer. Auch bei Vrenezi sehe er Fortschritte, wie Jacobacci bestätigte: “Ich bin sehr positiv, dass er auf einem guten Weg ist, wieder der alte Vrenezi zu werden”. Beim Torwartspiel seien die Vorgaben für Richter, die selben wie für Hiller: “Wir wollen wenn möglich hinten rausspielen, er hat die selben Aufgaben wie Marco.”, sagte Jacobacci.

Offensiver zum Heimdreier?

Wie genau das System der Löwen morgen aussehen wird, zeigt sich um 14:00 Uhr im Grünwalder Stadion, das Ziel der Löwen sind natürlich drei Punkte. Das Spiel ist, bis auf einige Tickets im Zweitmarkt, ausverkauft. Wer nicht im Stadion sein kann, der kann das Match natürlich wie gewohnt bei uns im Live-Ticker verfolgen.

Stellungnahme zum Transfersommer beim TSV 1860 München

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sechzger.de Logo Löwe mit weiß-blauer Fahne 1860
sechzger.de Logo 1860

Wie angekündigt äußert sich sechzger.de nach der Veröffentlichung einer weiteren Stellungnahme seitens der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA zu den Inhalten.
Wir tun das in zwei Teilen.

Stellungnahme von sechzger.de zum Transfersommer 2023 beim TSV 1860  –  TEIL 1

Liebe Leserinnen und Leser von sechzger.de, liebe Löwenfans,

die zweite Stellungnahme der KGaA am gestrigen Donnerstag hat die Thematik rund um den Transfersommer 2023 und unseren Artikel vom 20. September wieder in die Öffentlichkeit rücken lassen. Natürlich haben auch wir in der Redaktion diese Stellungnahme gelesen und möchten uns im Folgenden dazu äußern.

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die KGaA des TSV 1860 München – wie öffentlich angekündigt und in diversen Medien zu lesen – Ende September rechtliche Schritte gegen sechzger.de in die Wege geleitet hat. Nach wechselseitigem, teilweise anwaltlichem Schriftverkehr gab es vor dem Heimspiel gegen den SC Verl am 30. September ein Treffen zwischen Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer, Pressesprecher Rainer Kmeth und zwei Vertretern von sechzger.de an der Grünwalder Straße 114.

Ziel beider Parteien war es, eine außergerichtliche Lösung zu erzielen. Dem guten Gespräch folgte in den Wochen danach ein Schriftwechsel per Email. Den Forderungen, die die KGaA in diesem Schriftwechsel an uns stellte, konnten und wollten wir nicht entsprechen. Wir betonten dabei stets, dass unser Artikel auf schriftlichen Beweisen beruht und diesbezüglich im Falle einer Weiterführung des Rechtsstreits auch Beweis angetreten bzw. der Inhalt an Eides Statt versichert werden könne.

Am gestrigen Donnerstag stellte Marc-Nicolai Pfeifer aus seiner Sicht fest, dass eine Einigung nicht möglich sei und man in den Positionen zur Beilegung des Konflikts zu weit auseinander liege.

Kurz nach dieser Mitteilung erschien die Stellungnahme der KGaA auf der Homepage des TSV 1860 München. Eine Gegendarstellung zu unserem Artikel erkennen wir darin allerdings nicht.

Vielmehr stellt die Stellungnahme eine Ergänzung unseres Artikels dar und es freut uns, dass nach Angaben der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA offensichtlich keine direkten Angestellten des TSV 1860 in die von uns beschriebenen Vorgänge involviert gewesen sein sollen. Dies hatten wir jedoch auch nie behauptet, geschweige denn geschrieben.

Daher lösen die in der Stellungnahme geäußerten Vorwürfe gegen unser Portal bei uns Unverständnis aus. Die Stellungnahme ist gefüllt mit einer Reihe von Annahmen und Interpretationen, welche in unserer Berichterstattung so nicht wiedergegeben wurden.

Unsere grundsätzliche Kritik an der TSV 1860 München GmbH & Co. KGaA zielte darauf ab, dass nach dem Ausscheiden von Günther Gorenzel kein sportlicher Leiter eingestellt wurde – ein Vakuum im sportlichen Bereich, welches im Übrigen bis zum heutigen Tage Bestand hat. Zudem thematisierten wir – wie es auch die Süddeutsche Zeitung unabhängig bestätigte (was für die KGaA beim Verfassen der Stellungnahme wohl kein berücksichtigungsrelevanter Belang gewesen zu sein scheint)  – dass im Transfersommer eine Reihe von Personen, die nicht direkt der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA unterstellt sind bzw. waren, an den Transferaktivitäten beteiligt waren und auf diese (teils in unredlicher Art und Weise) eingewirkt haben.

Wir sind der Überzeugung, dass die Präsenz einer offiziell bestellten Persönlichkeit in der Sportverantwortung beim TSV 1860 etwaigen Hintergrundaktivitäten vorgebeugt oder diese eingestellt hätte – zum Wohle und Vorteil der Löwen.

Es ging uns nicht darum, dass ein Angestellter der KGaA an den beschriebenen fragwürdigen Umständen direkt beteiligt war.

Da sechzger.de in der Stellungnahme der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA indirekt der Lüge bezichtigt wird, sehen wir uns veranlasst, in einem zweiten Teil die Stellungnahme der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA unserem Artikel ausführlich gegenüberzustellen und anhand der Widersprüche zwischen Artikel und KGaA-Interpretation die im Raum stehenden Vorwürfe gegen sechzger.de zu entkräften. Dies wird in den kommenden Tagen in einem zweiten Artikel zum Thema erfolgen.