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Liveticker: MSV Duisburg – TSV 1860 München (2.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 2.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem MSV Duisburg und dem TSV 1860 München!

Das erste Auswärtsspiel führt den TSV 1860 München nach dem Auftaktsieg gegen Mannheim zum MSV Duisburg. Nach dem Unentschieden in Freiburg haben die Zebras mit Alexander Esswein noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der Neuzugang könnte heute direkt in der Startaufstellung zu finden sein. Die Löwen hingegen wollen ihren bislang guten Start mit drei weiteren Punkten veredeln.

0 3 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

mögliche Aufstellung:
Hiller – Kurt, Verlaat (C) (66. Lang), Kwadwo, Greilinger – Tarnat, Starke (90. Sulejmani) – Schröter (78. Minute), Vrenezi (90. Kloss), Guttau (66. Zejnullahu) – Zwarts

Bank:
Richter (TW), Lang, Zejnullahu, Bonga, Ludewig, Sulejmani, Lakenmacher, Kloss, Cocic

Tore:
0:1 Starke (32′), 0:2 Zwarts (54′), 0:3 Zwarts (87′)

Die Personalsituation

Es fehlen: Daniel Winkler (Kreuzbandriss), Michael Glück (OP an der Hand), Phillipp Steinhart (Bänderverletzung), Tim Rieder (Aufbautraining), Marlon Frey (Rot-Sperre)

Ausfälle beim MSV Duisburg: Niklas Kölle (Schulterverletzung)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Fehlanzeige.

Wo könnt ihr das Spiel MSV Duisburg – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Der MSV Duisburg erwartet am heutigen Samstag bis zu 15.000 Zuschauer im Wedaustadion. Im Vorverkauf wurden rund 1.000 Karten nach München verkauft. Am Gästeblock öffnet zudem eine Tageskasse für Kurzentschlossene.

Für alle Daheimgebliebenen gibt es gute Nachrichten, denn der BR überträgt auch das zweite Spiel mit Löwen-Beteiligung live im Free-TV (Fernsehen und Online-Stream). Außerdem ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Löwen zu Gast bei den Zebras: trifft Zwarts beim Liga-Debüt?

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MSV Duisburg TSV 1860 20230311 (103)

Das erste Auswärtsspiel bestreitet der TSV 1860 München heute beim MSV Duisburg. Anpfiff zur Partie im Wedaustadion ist um 14 Uhr. Während die Gastgeber vor heimischem Publikum den ersten Sieg einfahren wollen, könnten die Löwen mit sechs Punkten aus zwei Spielen den perfekten Start hinlegen.

MSV Duisburg mit Esswein in der Startaufstellung?

Deutlich weniger Transferaktivitäten als beim TSV 1860 München waren bei den Zebras in diesem Sommer zu beobachten. Insgesamt sechs Spieler verpflichtete der MSV Duisburg. Neben Pascal Köpke dürfte der namhafteste Neuzugang Alexander Esswein sein, der vor wenigen Tagen zu seiner neuen Mannschaft dazu stoß. Für das Duell mit den Löwen könnte der ehemalige Bundesliga-Spieler direkt eine Alternative für die Startaufstellung sein. Trainer Torsten Ziegner beurteilte seinen Fitnesszustand in der Pressekonferenz vor der Partie als “sehr gut“. Auch sonst kann der 45-Jährige nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Niklas Kölle (Schulterverletzung) wird vorerst nicht für die Duisburger auflaufen können.

Eine Einschätzung zum MSV abzugeben ist schwierig. sechzger.de-Redakteur Xaver tippte in seiner Saisonvorschau darauf, dass sich die Duisburger schlussendlich zwischen Rang 9 und 14 einfinden werden. Beim Saisonauftakt in Freiburg erreichte die Mannschaft von Torsten Ziegner nach eigener Führung ein 1:1-Unentschieden. Gegen den TSV 1860 soll es nun mit den ersten drei Punkten klappen. Der Trainer gibt dabei die Marschroute vor: “Wenn wir unsere Dinge in beide Richtungen, im Spiel mit Ball und ohne den Ball, am Samstag sehr gut machen, dann werden wir das Spiel gewinnen.

Kwadwo trifft auf ehemalige Kollegen

Etwas dagegen dürfte die Mannschaft von Maurizio Jacobacci haben, die bislang alle drei Pflichtspiele gewinnen konnte. Neuzugang Joel Zwarts steht vor seinem Debüt in der 3.Liga und dürfte für Sulejmani in der ersten Elf stehen. Ansonsten werden nach dem Auftaktsieg gegen Mannheim keine weiteren Veränderungen erwartet. Dass Leroy Kwadwo in der Startaufstellung stehen wird, bestätigte der 60-Jährige bereits in der gestrigen Löwenrunde. Damit trifft der 27-Jährige auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden aus der vergangenen Saison. Marlon Frey hingegen muss aufgrund seiner Rotsperre noch einmal auf der Tribüne Platz nehmen. Er könnte dann in der Englischen Woche gegen den VfB Lübeck erstmals das weiß-blaue Trikot in der 3.Liga tragen.

Rund 1.000 Löwenfans werden im Gästeblock für Stimmung sorgen und die Löwen bestmöglich unterstützen. Im Idealfall reicht es gemeinsam im ersten Auswärtsspiel der Saison direkt zu drei Punkten. Joel Zwarts könnte mit seinem ersten Treffer für den TSV 1860 seinen Teil dazu beitragen.

Der 2.Spieltag im Überblick

Freitag

SV Sandhausen – Dynamo Dresden 1:0 (1:0)

Samstag

SpVgg Unterhaching – SSV Ulm
Arminia Bielefeld – Preußen Münster
FC Ingolstadt – Hallescher FC
MSV Duisburg – TSV 1860 München
1.FC Saarbrücken – Viktoria Köln
Waldhof Mannheim – VfB Lübeck

Sonntag

Borussia Dortmund II – SC Freiburg II
SC Verl – Jahn Regensburg
Rot-Weiss Essen – Erzgebirge Aue

“Mein Verein für alle Zeit” – Neues aus dem Fanshop des TSV 1860

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Mein Verein Für Alle Zeit T Shirt TSV 1860 München Fanszene Kopie

Zuletzt sind im offiziellen Fanshop des TSV 1860 München einige neue Artikel erschienen. Viele erinnern dabei erneut an Designs der Fanszene. Ein Pullover aber sticht deutlich aus der Masse heraus: das berühmte “Mein Verein für alle Zeit”-Shirt wurde quasi 1:1 kopiert.

Fanshop des TSV 1860 kopiert Design der Fanszene

Im April 2019 begann bei den Löwen ein Disput, der bis heute nicht abschließend zur Ruhe kommt. Damals verklagte der Fanshop respektive die Merchandising GmbH des TSV 1860 München Fans und die Löwenfans gegen Rechts wegen der Verwendung des Vereinslogos. Der Prozess ging verloren, die Kosten trug der Kläger. So richtig in den Fokus der Medien rückte der Streit erneut ziemlich genau vor einem Jahr beim Heimspiel gegen den VfB Oldenburg. Mit einem großen Spruchband in Richtung Anthony Power machten die Fans deutlich, was sie von einer Stellungnahme auf der Homepage der Löwen hielten. Zuvor wurde das “Wir sind der Verein“-Motiv aus dem Fanshop des TSV 1860 e.V. kopiert.

Nun hat der umstrittene Geschäftsführer der Merchandising GmbH und Vertreter von Hasan Ismaik eine erneute Provokation gestartet. Das sehr beliebte “Mein Verein für alle Zeit“-T-Shirt, das vor dem Rückspiel in der Relegation gegen den 1.FC Saarbrücken erhältlich war, wurde quasi komplett kopiert und als Pullover im Fanshop des TSV 1860 veröffentlicht. Lediglich das Logo, ein Strich sowie die Schriftart unterscheiden die beiden Versionen voneinander. Auch zahlreiche weitere Designs, vor allem auf T-Shirts, erinnern in der neuen Serie wieder einmal stark an Designs der Fanszene. Gerade im Hinblick auf den neu erschienenen Pullover, der mit der bekannten Abkürzung “MVFAZ” beworben wird, darf ein Zufall stark bezweifelt werden.

Wie reagieren die Fans?

Die erneute Unruhe kommt dabei zur Unzeit. Zuletzt war es im Umfeld der Grünwalder Straße verhältnismäßig ruhig geworden. Aus sportlicher Sicht lief es und die großen Fahnen mit den Konterfeis wurden bislang in der Fankurve nicht gesichtet. Nun jedoch scheint Anthony Power den nächsten Affront herbeiführen zu wollen. Ob die Fans auf den neuen Artikel im Fanshop des TSV 1860 reagieren, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Am morgigen Samstag spielen die Löwen in Duisburg. Das nächste Heimspiel ist dann aufgrund einer Englischen Woche bereits am kommenden Dienstag gegen den VfB Lübeck.

3.Liga am Freitag: SV Sandhausen schlägt Dynamo Dresden

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Sandhausen 1860 10

Zum Auftakt des 2.Spieltags empfing der SV Sandhausen zum vorgezogenen Spitzenspiel die SG Dynamo Dresden im Hardtwaldstadion. Im Duell der beiden Aufstiegsfavoriten hatten die Gastgeber die Nase schlussendlich knapp vorne.

Ein Tor von Sandhausen reicht gegen Dresden zum Sieg

Sowohl der SV Sandhausen als auch Dynamo Dresden gelten in der Spielzeit 2023/24 als Top-Favoriten für einen möglichen Aufstieg in die 2.Bundesliga. Bereits am 2.Spieltag trafen die beiden Kontrahenten das erste Mal aufeinander. Dresden konnte seine Auftaktbegegnung gegen Bielefeld (mit den Ex-Löwen Belkahia und Biankadi) gewinnen. Sandhausen hingegen kam gegen Aufsteiger VfB Lübeck nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus.

Am heutigen Freitagabend konnte Sandhausen gegen Dresden jedoch den ersten Saisonsieg feiern. Dazu reichte ihnen ein Treffer von Abu-Bekir El-Zein in der 18.Spielminute. Die Gäste der SGD fanden im gesamten Spielverlauf nicht die richtigen Mittel, um die Defensive des SVS wirklich in Gefahr zu bringen. Vielmehr waren es die Hausherren, die dem zweiten Treffer in der Schlussphase näher waren. Rouwen Hennings, der in der Sommerpause aus Düsseldorf nach Sandhausen gewechselt war, verfolgte die 90 Minuten angeschlagen auf der Ersatzbank.

Mit dem Sieg sind die Gastgeber zumindest über Nacht auf dem ersten Platz der 3.Liga. In der Englischen Woche treffen sie auswärts auf Erzgebirge Aue. Dynamo Dresden empfängt Waldhof Mannheim.

TSV 1860 U19 & U17 wollen in der Bundesliga endlich punkten

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TSV 1860 U19 Bundesliga

0:4, 2:4, 1:4 – der Saisonauftakt der U17 ließ doch einige Wünsche offen. Auch die U19 des TSV 1860 verlor ihr erstes Spiel in der Bundesliga und möchte am Wochenende zuhause punkten.

U17: Unzufriedener Trainer Felix Hirschnagl

Man kann nicht gerade behaupten, dass Felix Hirschnagl am Dienstag nach der 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern zufrieden war mit dem Auftritt seiner U17.

“Ich weiß nicht, was ich erzählen soll. Wir haben einfach kein Derby gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass ich außen an der Linie der Einzige war, der Feuer reingebracht hat. Besonders ärgerlich ist, dass heute ein Sieg machbar gewesen wäre. Wir waren einfach nicht mutig, nicht entschlossen, nicht geil genug, 90 Minuten zu arbeiten. Das ist eigentlich das, was uns als Löwen ausmachen sollte. Ich habe momentan das Gefühl, dass wir einen Schritt vorwärts gehen und zwei zurück. Eigentlich sollte es genau andersherum sein!”

Am Sonntag um 13 Uhr empfangen die Junglöwen den 1. FC Heidenheim auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße. Die Gäste haben nach drei Spieltagen zwei Punkte gesammelt und rangieren derzeit auf Platz 9 der Tabelle.

TSV 1860 U19 will in Bundesliga punkten

Bereits am Samstag (13 Uhr) wird die U19 des TSV 1860 (siehe Titelbild) in der Bundesliga im Einsatz sein. Gegner auch hier: der 1. FC Heidenheim. Die Löwen mussten sich am 1. Spieltag dem Karlsruher SC mit 0:2 geschlagen geben, die Jungs von der Brenz unterlagen der TSG Hoffenheim zuhause mit 2:5.

U19-Trainer Jonas Schittenhelm sah bei seiner Mannschaft trotz der Niederlage gute Ansätze:

“Mir hat gut gefallen, dass die Jungs bis zum Ende Gas gegeben haben. Wir müssen uns heute an die eigene Nase fassen, dass wir unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt haben.”

Bleibt zu hoffen, dass sein Team dieses Manko morgen beheben kann, um drei Punkte einzufahren.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

TSV 1860 U21 gastiert bei Mölders-Club TSV 1882 Landsberg

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Tsv 1882 Landsberg Tsv 1860 U21

Während die Profis morgen in Duisburg ihr Punktekonto aufstocken wollen, muss die U21 des TSV 1860 zeitgleich bei Bayernliga-Favorit TSV 1882 Landsberg ran. Das mit Ex-Löwen gespickte Team von Spielertrainer Sascha Mölders steht nach dem 6. Spieltag an der Tabellenspitze.

TSV 1860 U21 gastiert beim TSV 1882 Landsberg

Mit Sascha Mölders, Nico Karger, Nicholas Helmbrecht, Daniel Leugner und Timo Spennesberger stehen fünf Spieler in der Lechstadt unter Vertrag, die einst das Trikot des TSV 1860 trugen. Nicht zuletzt wegen dieser namhaften Besetzung verwundert es nicht, dass der TSV 1882 Landsberg den Aufstieg in die Regionalliga Bayern anstrebt. Bislang verläuft die Saison nahezu optimal für den Tabellenführer: Fünf Siegen steht lediglich eine Niederlage (0:3 in Nördlingen) gegenüber. Offensiv konnten sich bislang vor allem Mölders, Karger und Steffen Krautschneider (jeweils 4 Tore) in Szene setzen.

Frank Schmöller kann am Samstag (Anpfiff: 14 Uhr) auf die Jungprofis Julius Schmid, Devin Sür und Mansour Ouro-Tagba zurückgreifen, die von Maurizio Jacobacci nicht für den Profikader berücksichtigt wurden. Mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen rangiert die U21 aktuell auf Platz 7 der Bayernliga-Tabelle.

Winningers Wirtshaus Weisheiten vor MSV Duisburg – TSV 1860

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Winningers Wirtshaus Weisheiten Msv Duisburg Tsv 1860 München

Nachdem Winningers Wirtshaus Weisheiten letzte Woche noch pausiert haben, kehrt die beliebte Rubrik pünktlich zum Auftritt des TSV 1860 beim MSV Duisburg zurück.

Wirtshaus Weisheiten vor MSV Duisburg – TSV 1860

Welches Spielsystem wählen die Zebras? Was sind deren Stärken und Schwächen? Wer sind die Schlüsselspieler des MSV Duisburg? Mit welcher Startelf der Meidericher müssen die Löwen rechnen? Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL präsentiert Euch Bernd Winninger in seinen Wirtshaus Weisheiten die wichtigsten Fakten im Vorfeld der Partie des TSV 1860 beim MSV Duisburg am morgigen Samstag.

Jacobacci: Müssen Top-Leistung liefern

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Löwenrunde: Mit Guttau nach Ulm
Löwenrunde: Mit Guttau nach Ulm

“Wir müssen eine Top-Leistung abliefern, wenn wir in Duisburg punkten wollen”, sagte Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci vor dem ersten Auswärtsspiel der Löwen in der Saison 2023/24 beim MSV Duisburg am Samstag um 14:00 Uhr. Mit dem Heimsieg gegen Waldhof Mannheim im Rücken reisen die Löwen selbstbewusst an die Wedau und wollen Zählbares mit nach Hause nehmen, erklärte der Schweizer bei der Löwenrunde vor dem zweiten Saisonspiel.

Erklärungen zum Posten den Sport-Chefs

Zu Beginn ging Jacobacci auf einen Artikel in der TZ ein und stellte richtig, dass er nichts gegen einen sportlichen Leiter habe. “Ich habe nichts Grundsätzliches gegen einen Sportdirektor. Wir wünschen uns schnellstmöglich einen. Ich habe nur gesagt, dass es in der Vorbereitungsphase keinen Sinn gemacht hätte, einen zu holen, weil alles bereits so gut wie erledigt war”, erklärte der Löwen-Coach.

Zwarts oder Lakenmacher oder Sulejmani?

Die Stürmerfrage wollte Jacobacci nicht frühzeitig lüften. Vieles deutet aber auf ein Zwarts-Debüt in Duisburg hin. “Wir wissen was wir an ihm haben, er wird schnellstmöglich die Gelegenheit bekommen, sich zu zeigen. Seine Familie war letzte Woche hier und er hat sich bereits integriert. Jetzt sind seine Kinder in Holland in der Schule und er kann sich voll fokussieren”, erklärte der Löwen-Dompteur.

Schmid, Ouro-Tagba und Sür bei der U21

Den Flug in den Westen nicht mit antreten werden Schmid, Sür und Ouro-Tagba, die in der U21-Mannschaft Spielzeit sammeln sollen. “Es ist wichtig ihnen Spielpraxis zu geben”, sagte Jacobacci. In der Startelf stehen wird hingegen Kwadwo, der auf seinen Ex-Klub trifft. “Wir werden nichts verändern, was zuletzt gut geklappt hat. Lang hat im Toto-Pokal ein super Spiel gemacht und es ist wichtig für uns, dass wir starke Spieler auf der Bank haben”, erläuterte der Schweizer.

Lakenmacher-Leihe kein Thema mehr

Eine Leihe von Lakenmacher sei aktuell kein Thema, erklärte Jacobacci auf Frage von sechzger.de. “Er ist Teil des Puzzles und wir fokussieren uns auf das Hier und jetzt. Es geht darum jeden einzelnen Spieler stark zu machen”, sagte Jacobacci. Auch Zejnullahu werden demnächst die Gelegenheit bekommen, sich zu beweisen. Auf Nachfrage des sechzger.de-Vertreters erklärte der Löwen-Coach: “Starke hat gegen Mannheim sehr gut gespielt. Es gibt jetzt keinen Grund etwas zu ändern, aber Zejnullahu hat im Pokal gezeigt, dass er sehr gut gegen den Ball arbeiten kann und alle Voraussetzungen für einen Stammplatz mitbringt, auch wenn er jetzt aktuell von der Bank kommt.”

Besser abschneiden als beim letzten Duell

In der letzten Saison mussten sich die Löwen in Duisburg nach 2:0-Führung noch mit einem 2:2-Remis begnügen. “Duisburg hat mit den Neuzugängen wie Köpke und Esswein viel Qualität bekommen. Aber sie haben auch wichtige Spieler wie Stoppelkamp oder Kwadwo verloren. Wir schauen nicht auf das letzte Spiel, sondern auf das Hier und Jetzt und wissen was uns in Duisburg erwartet”, erklärte der Sechzger-Trainer. Das Pokalspiel in Aindling habe viel gebracht für das Selbstbewusstsein seines Teams: “Wir hatten sehr gute Offensiv-Aktionen und hätten mehr Tore machen müssen. Die Ernsthaftigkeit war da und wir haben nicht nur gekämpft sondern vor allem auch gespielt. Das ist wichtig für das Selbstvertrauen. Das Team muss sich seiner Qualität bewusst sein und darf die Arbeit gegen den Ball nicht vergessen.”

Löwen reisen per Flugzeug an

Nach dem Abschlusstraining machten sich die Löwen per Flugzeug auf den Weg in den Ruhrpott, wo morgen wohl eine kaum veränderte Löwen-Elf im Vergleich zum Mannheim-Spiel den zweiten Dreier der Saison einfahren möchte.

MSV Duisburg – TSV 1860 München: die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Auswärtsspiel unserer Löwen bei den Zebras in der Wedau. Aus dem ersten Spiel in Freiburg nahmen starke Duisburger nur einen Punkt mit. Was erwartet Sechzig am Samstag?

MSV Duisburg gegen den TSV 1860: Das Duell der zwei Gründungsmitglieder der Bundesliga findet nun zum neunten Mal in der 3. Liga statt. Torsten Ziegner, Trainer der Zebras, setzte im ersten Spiel auf das allseits beliebte 4-2-3-1. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das auch das System sein, mit dem der MSV am Samstag aufläuft.

Die Duisburger agierten im Spiel gegen Freiburg trotz deutlich weniger Ballbesitz sehr gefällig in der Offensive, mit viel Pech vor dem Kasten und nahmen so nur einen Punkt von der Dreisam mit. Das gute Aufbauspiel, die Fähigkeit in der Offensive kreative Lösungen zu finden, Mut zum Risiko beim Passspiel und die hohe Schussgenauigkeit der Mannschaft von der Ruhr sind klare Gefahrenpunkte.

Der Plan des TSV 1860 gegen den MSV Duisburg muss also abgesehen davon, dass man versucht, den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen sein, in den Momenten wo Duisburg ins letzte Drittel eindringt, konsequent und mit klaren Zuordnungen in den Räumen ballorientiert zu verteidigen.

Bevor wir dazu kommen, was Duisburg vermutlich vorhat, werfen wir einen Blick auf die Statistiken, auch wenn es erst ein Spiel der Zebras gab.

Statistische Werte des MSV Duisburg

  • Ballbesitz: 44%
  • Passgenauigkeit: 78%
  • defensive Zweikampfquote: 68%
  • Flankengenauigkeit: 31%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 13,33

Wie spielt Duisburg?

Mit Ball

Nach nur einem Spiel kann man sicherlich keine genaue Prognose über das abgeben, was uns erwartet. Weder im DFB Pokal noch im Landespokal war Duisburg in der vergangenen Woche im Einsatz; somit gibt es auch keine weitere Erkenntnis über den MSV und wie er spielt.

Allerdings kann man vom Personal, das Duisburg hat, durchaus darauf schließen, dass es bei Ballbesitz generell schnell nach vorne gehen soll, um den Gegner mit mutigen, überfallartigen und präzisen Angriffen über wenige Stationen oder mit vertikalem Spiel den Schneid abzukaufen.

Im Spiel gegen Freiburg konnte man deutlich sehen, dass die Aufbauspieler der Duisburger Lücken in der Defensivformation schnell ausmachen und diese versuchen auszunutzen bis der Torerfolg eintritt.

Dass Duisburg am vorvergangenen Wochenende im Breisgau nur zu einem eigenen Treffer kam, ist auch ein Verdienst des Freiburger Torhüters Uphoff, der mit guten Paraden fünf sogenannte hundertprozentige Chancen (die ja nie wirklich diesen Prozentwert besitzen) der Duisburger zunichte machte.

Den Weg in die Box und vors Tor fand Duisburg in diesem Spiel – auch wenn die Anlage generell rechtslastig war – ebenfalls sehr häufig durchs Zentrum. Von der linken Seite strahlte Duisburg tatsächlich wenig Gefahr aus.

Gegen den Ball

Es mag daran gelegen haben, dass es ein Auswärtsspiel bei einem Gegner war, der wie die meisten Zweitvertretungen zum Beginn einer Saison eher eine Unbekannte ist, dass Duisburg gegen den Ball eher abwartend gespielt hat und Pressing auf hoher Linie erst nach dem Freiburger Ausgleich stattfand.

Der MSV hatte im ersten Saisonspiel in den meisten Situationen gegen den Ball nur einen Spieler mit Anlaufaufgaben betraut. Bis kurz nach der Mittellinie wurde also fast immer systemgetreu verteidigt. Das machte dem Gegner die Wege ins offensive Mittelfeld und vor den Kasten sehr schwer, dennoch nicht unmöglich. Abgesehen vom Ausgleichstreffer hatte der SCF II allerdings nur zwei weitere wirklich hochkarätige Chancen.

Beim Eindringen ins letzte Drittel stand der MSV kompakt. Freiburg versäumte es, obwohl sie in einigen den Weg zentral vors Tor fanden, in einigen Situationen die Chancen cleverer auszuspielen.

Man darf erwarten, dass der MSV Duisburg gegen den TSV 1860 im heimischen Wedaustadion, auch Schauinsland-Reisen-Arena genannt, offensiver verteidigt und eine hohe Pressinglinie setzt, die mit mehr Spielern bestückt wird.

Vor- und Nachteile des Systems 4-2-3-1

Die Stärken

Gegen den Ball ist das 4-2-3-1 in der Zentrale und Richtung eigener Box sehr kompakt. Es gibt den Gegnern kaum Raum, um dort vernünftiges Passkombinationsspiel aufzuziehen. Auch gegen zwei oder drei Stürmer ist man durch die beiden defensiven Mittelfeldspieler gut abgesichert.

Nach Balleroberung kann das Spiel über die beiden Sechser relativ variabel gestaltet werden, sowohl über die Flügel als auch über das Zentrum sind schnelle Angriffe möglich, wenn man die Lücken im Raum schnell erfasst und alle Offensivspieler ihre Laufwege situationsbedingt richtig anlegen. Oft schaltet sich einer der beiden Sechser auch aktiv und nicht nur als Ballverteiler in das Offensivspiel mit ein. Dadurch wird die Offensive als Ganzes schwerer auszurechnen.

Die Schwächen

Gegen den Ball ist ein Gegner, der gern über die Flügel angreift, schwer zu kontrollieren, da die Wege, um einen Spieler zu doppeln relativ weit sind und die Doppelung vom Angreifer oft schon erkannt wird, wenn sich der doppelnde Gegner aus seiner taktischen Grundposition löst. Das führt bei guter Spielübersicht und genauem Passspiel zu viel Raum für die angreifende Mannschaft.

Die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen müssen außerdem ein extrem hohes Laufpensum bewältigen, wenn sie die gegnerischen Flügel unter Kontrolle halten wollen. Im Spiel nach vorne ist vor allem das Fehlen eines zweiten Stürmers ein großes Manko, da sich dadurch für den Spieler in der Sturmzentrale nur wenig Raum zur Entfaltung seiner Fähigkeiten bietet. Deshalb sind torgefährliche Mittelfeldspieler, die mit aufrücken, zwingend erforderlich, um im 4-2-3-1 erfolgreich zu sein.

Schlüsselspieler

Abwehr

Vincent Müller (#1) im Tor der Meidericher ist mit 22 Jahren ein sehr junger Keeper, dennoch hat er bereits 57 Drittligaspiele auf Konto. Unerfahren kann man ihn also nicht nennen, dennoch befindet er sich immer noch in der Entwicklung und spielt somit selten fehlerfrei. Sein größtes Plus sind seine guten Reflexe. Ausbaufähig ist sein Verhalten in Eins gegen Eins-Situationen. Die Strafraumbeherrschung des 1.90 m großen, gebürtigen Kölners ist solide.

Sebastian Mai (#26), Kapitän und Abwehrchef, ist einer der besten Innenverteidiger der 3. Liga. Kompromisslos, zweikampfstark und mit grandiosem Stellungsspiel ausgestattet, hält er den Laden hinten dicht. Hohe Flanken auf seinen direkten Gegenspieler kann man sich sparen, denn der 1,95 m große Hüne lässt auch in der Luft nichts anbrennen. Auch im Aufbau ist Mai ein sicher Spieler, der weiß, was er zu tun hat.

Mittelfeld

Zentrales Element im Mittelfeld ist Regisseur Kolja Pusch (#7), der hinter den Spitzen mit Technik und Spielwitz versucht, die Bälle zu verteilen. Pusch ist extrem dribbelstark, setzt sich allerdings in Laufduellen, bei denen es auch auf die Robustheit des Spielers ankommt, nicht ganz so häufig durch. Pusch ist ein Offensivspieler, der nicht häufig den Abschluss selbst sucht. Er spielt lieber mit Übersicht den letzten oder vorletzten Pass vor einem Abschluss und glänzt mit seinem Ideenreichtum.

Sturm

Pascal Köpke (#14), Neuzugang vom 1. FC Nürnberg ist der Königstransfer der Duisburger. Auf diesen Spieler muss man über 90 Minuten hinweg aufpassen. Mehr als jeder zweite seiner Schüsse geht auf den Kasten des Gegners. Er schießt mehr Tore als es die Statistik seines xG-Wertes vermuten lässt und für mich persönlich ist es ein kleines Rätsel, warum er a) letztes Jahr beim Club nicht mehr Spielzeit bekam, und b) kein anderer Zweiligist ihn geholt hat. Gegen Freiburg musste er noch mit einer Muskelverletzung pausieren, am Samstag wird er wohl auflaufen können. Ob von Beginn an oder als Einwechselspieler werden wir sehen. Mit Benjamin Girth und Alexander Esswein (kam vom SV Sandhausen) stehen in dem Fall zwei weitere gute Stürmer parat.

Fazit

Es wird am Samstag ein heißer Tanz für den TSV 1860 beim MSV Duisburg. Die Meidericher wollen endlich einmal gut in die Saison starten. Sie werden den Löwen mit einer Mannschaft, die dank der geringen Fluktuation im Sommer gut eingespielt ist, das Leben so schwer wie möglich machen. Es ist die erste wirkliche Standortbestimmung für die Sechzger.

Ausschlaggebend für eine mögliche Punktausbeute bei den Zebras wird eine solide Defensivleistung der Löwen sein. Spielt die Mannschaft gegen den Ball kompakt und konsequent, habe ich ein gutes Gefühl, dass man dort etwas reißen kann. Dass unser Innenverteidiger Kwadwo bis auf Köpke und Esswein die komplette Offensive der Duisburger kennt, ist dabei sicherlich kein Nachteil.

Der Wechsel des Ex-Löwen Moritz Stoppelkamp zu RW Oberhausen ist sicherlich etwas, was die Duisburger Offensive einerseits etwas schwächt, andererseits allerdings auch schwerer ausrechenbar macht als noch vergangenen Saison.

Ich erwarte Kampf, Leidenschaft und Einsatzwillen von unseren Sechzgern. Wenn sie das aufs Feld bringen, ist was drin in Duisburg.

So könnte Duisburg beginnen

Datenquelle: Wyscout

PK beim MSV Duisburg: Vorfreude auf das erste Heimspiel

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Nach dem Remis gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg zum Saisonauftakt, stand Trainer Torsten Ziegner bei einer virtuellen Medienrunde vor dem Heimspiel des MSV Duisburg gegen den TSV 1860 (Samstag, 14.00 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) Rede und Antwort.

Zebras streben nach Heimsieg vor 15.000 Zuschauern

Gleich zu Anfang erläuterte Ziegner, dass seine Mannschaft sich nach der spielfreien Woche nun ungemein darauf freue, endlich wieder im eigenen Stadion spielen zu dürfen. Nach dem schleppenden Saisonstart sei es nun das Ziel, sich vor allem in der heimischen Schauinsland-Reisen-Arena besser zu präsentieren als in der letzten Saison. Denn in der abgelaufenen Spielzeit zählte der MSV mit nur vier Siegen zu den heimschwächsten Teams der Liga. Dies wollen die Zebras nun anders machen und können dabei endlich auf ihren Neuzugang Pascal Köpke setzen. Der 27-Jährige hatte sich in der Vorbereitung eine Verletzung zugezogen und ist nun wieder einsatzbereit.

Alexander Esswein: Ein weiterer Zugang beim MSV

Ebenfalls sein Debüt dürfte Neuzugang Alexander Esswein am Wochenende geben. Der 33 Jahre alte Offensivmann schloss sich dem Traditionsverein erst im Laufe dieser Woche an. Nach dem Abstieg mit dem SV Sandhausen aus Liga 2 war er zuletzt vereinslos. Laut Ziegner sei sein körperlicher Zustand sehr gut und Esswein sogar eine mögliche Option für die Startelf. Nicht zurückgreifen kann Ziegner hingegen auf Niklas Kölle. Der 23-jährige zog sich vergangene Woche eine schwere Verletzung zu und musste an der Schulter operiert werden. Nach Aussage des Chefcoachs hat er die Klinik bereits verlassen und die OP gut überstanden. Seine Rolle als Linksverteidiger soll nun auf Grund mangelnder Alternativen ein nomineller Rechtsverteidiger bekleiden. Die weitere Kaderzusammenstellung ist für Ziegner zufriedenstellend. Vor allem in der Offensive ist seine Mannschaft nun breiter und besser aufgestellt als in der Vorsaison. Und das trotz dem Abgangs von Moritz Stoppelkamp.

Einschätzung des Gegners

Gegen Ende der Medienrunde wurde der 45-Jährige dann noch nach einer Einschätzung zum TSV 1860 München gefragt. Da die Löwen ja ihren Trainer behalten haben, vermutet er, dass die Spielidee dieselbe sein wird. Jedoch hätte sich auch in München unter anderem mit den Abgängen von Stefan Lex und Marcel Bär einiges getan. Für Ziegner könne man in dieser frühen Phase der Saison allerdings bei keiner Mannschaft irgendwelche Tendenzen feststellen. Viel mehr solle man den Fokus auf seine eigenen Stärken legen. Zum Schluss zeigte Ziegner sich noch einmal kämpferisch: “Wenn wir unsere Dinge in beide Richtungen, im Spiel mit Ball und ohne den Ball, am Samstag sehr gut machen, dann werden wir das Spiel gewinnen.”