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Marius Wörl wechselt zu Hannover 96 und wird an 1860 ausgeliehen

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Marius Wörl TSV 1860 DFB Dortmund
Marius Wörl - mein Spieler der Saison 2022/23

Nächster Abgang bei den Löwen. Supertalent Marius Wörl wechselt nach der Saison zu Hannover 96. Immerhin bleibt er über eine Leihe dem TSV 1860 München noch eine Saison erhalten.

Marius Wörl zu Hannover 96

Nach dem Wechsel von Yannick Deichmann zum FC Ingolstadt 04 muss der nächste schmerzhafte Abgang in Giesing verkraftet werden. Eigengewächs Marius Wörl  wechselt nach der Saison zu Hannover 96. Der U19-Nationalspieler befand sich seit Monaten in Verhandlungen mit Sportgeschäfstführer Günther Gorenzel. Offenbar konnte der TSV 1860 München Wörl aber keine ausreichende Perspektive geben, um seinen Vertrag an der Grünwalder Straße zu verlängern.

Wörl wird eine Saison von Hannover zu 1860 verliehen

Immerhin ist es dem Sportchef aber gelungen, das Talent aus dem NLZ wenigstens noch für die kommende Saison auszuleihen. Wörl soll bei Sechzig in der dritten Liga die nötige Spielpraxis sammeln, um dann in der Saison 24/25 in der zweiten Liga voll einschlagen zu können. So muss Gorenzel für das zentrale defensive Mittelfeld lediglich einen Ersatz für den scheidenden Yannick Deichmann suchen. Das dürfte schwierig genug werden.

Bitter: Keine Ablösesumme für den TSV 1860

Neben dem sportlichen Verlust schmerzt die notorisch klammen Löwen natürlich auch, dass für Wörl keine Ablösesumme kassiert werden. Wörl besitzt aktuell lediglich einen Ausbildungsvertrag beim TSV 1860 und kann nach der Saison ablösefrei wechseln. Somit blicken die Löwen finanziell in die Röhre und müssen sich mit einer kolportierten Ausbildungsentschädigung in Höhe von etwa 130.000 Euro zufrieden geben. Wörl ist der zehnte Abgang nach der laufenden Saison. Am Rande des letzten Heimspiels gegen Waldhof Mannheim wurden insgesamt acht Spieler verabschiedet. Darunter Kapitän Stefan Lex und Löwen-Urgestein Marius Willsch. Danach erklärte Yannick Deichmann seinen Wechsel nach Ingolstadt, wo er erneut auf den ehemaligen 1860-Trainer Michael Köllner trifft. Man darf gespannt sein, wie Günther Gorenzel, der selbst mit einem Wechsel nach Klagenfurt in Verbindung gebracht wird, die Abgänge ersetzen wird. Trainer Maurizio Jacobacci schwant schon Übles. Der Coach gibt sich nicht gerade optimistisch und geht kommende Saison von Abstiegskampf in Giesing aus.

 

FSV Zwickau – TSV 1860 München, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur kürzesten Taktiktafel dieser Saison. Der TSV 1860 München trifft im letzten Saisonspiel auf die bereits abgestiegenen Schwäne vom FSV Zwickau. Natürlich will man auch dieses Spiel gewinnen.

Am 38. und letzten Spieltag kommt es zur Partie FSV Zwickau – TSV 1860 München – dieses Duell findet morgen zum vorerst letzten Mal in Liga 3 statt. Der von Ronny Thielemann trainierte FSV läuft, seit dieser im Februar übernommen hat, vorwiegend im 3-5-2 auf. In etwa einem Drittel der Spiele seither war auch das 4-4-2 mit Doppelsechs angesagt. Was auffällt ist, dass sich die Zwickauer vor allem beim Herausspielen von Torchancen deutlich verbessert haben.

Bevor wir nun genauer auf die Spielweise der Schwäne und darauf, wie man sie knacken kann, eingehen gibt es hier zunächst die wichtigsten statistischen Werte des kommenden Gegners.

Die wichtigsten statistischen Werte des FSV Zwickau

  • Ballbesitz 43%
  • Passgenauigkeit 74%
  • Defensive Zweikampfquote 60%
  • Flankengenauigkeit 38% (Platz drei)
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 10,31

Wie spielt der FSV Zwickau?

Bei Ballbesitz

Wenn die Schwäne sich selbst in Ballbesitz befinden setzen sie auf schnelles, direktes und vertikales Spiel. Der lange Ball als Mittel, um ins letzte Drittel des Gegners zu kommen, ist allerdings nach wie vor nicht das hauptsächliche Mittel der Wahl. Ihrer Möglichkeiten entsprechend versuchen die Zwickauer durchaus Fußball zu spielen. Das funktioniert bis ins gegnerische letzte Drittel auch durchaus gut.

Das Problem des Mangels an Torchancen konnte von Thielemann behoben werden. Auch die Probleme beim Abschluss sind nicht mehr so gravierend. Die Schussgenauigkeit der Schwäne ist mittlerweile bei annehmbaren 30% angelangt. Vor dem Hinspiel war dieser Wert um einiges niedriger.

Beim Weg über die Flügel erzielen die Gastgeber eine hohe Flankengenauigkeit – Zwickau liegt hier auf Platz drei in dieser statistischen Kategorie. Auch die Anzahl der Torschüsse und Qualität der Chancen seither zeigt, dass Zwickau mittlerweile so nach vorne spielen kann, dass auch starke Gegner unter Bedrängnis kommen können. Die Spiele gegen Wiesbaden und Osnabrück, wo Zwickau jeweils drei Tore erzielte, sind gute Beispiele hierfür.

Gegen den Ball

Das Rückzugsverhalten der Schwäne nach Ballverlust ist schnell und diszipliniert. Geschwind finden die Schwäne in ihre jeweilige Defensivformation (4-4-2/5-3-2) zurück. Sie stellen die Pressinglinie meist kurz vor der Mittellinie in der gegnerischen Hälfte und die Defensivlinie situations- sowie gegnerabhängig tief bis mittel.

Fakt ist aber auch, dass Zwickau im Vergleich zum Spielsystem unter Vorgänger Enochs etwas länger braucht, bis alle Spieler ihre Position in der Formation gegen den Ball finden. Thielemann überlädt die Offensive im Zentrum ein wenig. Darum dauert der Rückzug der Spieler in der Zentrale nach Ballverlust ein wenig länger.

Stärken und Schwächen des 3-5-2

Stärken

Das System ermöglicht bei Ballbesitz eine gute Staffelung in der Breite und Tiefe. Dadurch kann eine für Passkombinationen gute Raumaufteilung entstehen. Zwei Stürmer in der Spitze bringen starke Präsenz im Zentrum des gegnerischen Abwehrdrittels. Durch ein kompaktes Mittelfeldzentrum lässt man dem Gegner gegen den Ball wenig Raum.

Schwächen

Es ergeben sich bei Ballverlust teilweise weite Abstände, die der Gegner bei schnellem Spiel gut ausnutzen kann. Die für die Flügelspieler langen Laufwege können in einem dynamischen Spiel mit viel Ballbesitzwechsel zu verfrühtem Kraftverlust der Außenspieler führen und damit zum Erlahmen des Drucks, der über die Flügel aufgebaut werden soll. Die Flügel sind nur einfach besetzt. Deshalb können entweder Defensive oder Offensive dort schwächeln. Gegen Systeme, in denen mit zwei oder mehr Stürmern agiert wird, kann es bei Kontern des Gegners oder bei zügigen Positionsangriffen leicht zu einer Unterzahl in der Hintermannschaft kommen.

Wie kann man Zwickau knacken?

Hier sind die gleichen Tugenden gefragt, die auch im Hinspiel den Sieg gebracht haben. Dominanz und Spielwitz auf dem Feld, Präzision bei Pässen und Schüssen bei Ballbesitz, Konzentration und defensive Disziplin gegen den Ball sind die Schlüssel für die Löwen, um bei den Schwänen zu bestehen.

Schlüsselspieler

Torhüter und Kapitän Johannes Brinkies (#1), seit Jahren die klare Nummer eins der Schwäne, ist eine absolute Bank bei hohen Bällen in den Strafraum. Leichte Schwächen hat er auf der Linie und im eins gegen eins. Diese sind aber vernachlässigbar. Im Großen und Ganzen ist Brinkies einer der besten Keeper der Liga.

Abwehrchef Davy Frick (#19) ist mit 68% gewonnener Zweikämpfe der Stabilitätsfaktor in Zwickaus Hintermannschaft. In der Spieleröffnung ist der erfahrene Innenverteidiger sicher und mit einem guten Auge für den freien Mitspieler ausgestattet. Eine kleine Schwäche kann man bei Kopfballduellen erkennen, wo er nur knapp mehr als die Hälfte für sich entscheiden kann.

Mit Maximilian Jansen (#6) und Yannick Möker (#27) finden sich auf der Doppelsechs sowohl im 4-4-2 als auch im 3-5-2 die Schlüsselspieler im defensiven Mittelfeld. Sowohl defensiv als auch offensiv sind beide Stützen der Mannschaft. Sie sind sowohl auf der Sechser- als auch auf der Achter-Position einsetzbar. Von daher teilen sie sich sowohl die Rolle des tiefen Sechsers als auch die des Box-to-Box Spielers auf.

Ronny König (#15), der “alte” Mann im Sturmzentrum, hat den Status Schlüsselspieler nun schon länger an Dominic Baumann (#28) verloren. Neben Baumann steht meistens Johann Gomez (#18). Dass der Zwickauer Sturm Angst und Schrecken verbreiten würde ist allerdings in das Reich der Fabel zu verweisen.

In Spielen, in denen König neben Baumann aufläuft, sitzt Gomez übrigens nicht zwingend auf der Bank. Der junge Mittelstürmer findet seine Rolle in diesen Fällen hinter den Spitzen als Schattenstürmer der aus dem Mittelfeld heraus agiert. Da aber König verletzt passen muss, ist diese Variante als eher unwahrscheinlich einzustufen.

Fazit

Wir sprechen in letzter Zeit viel über die goldene Ananas. Die wird auch am Samstag in der GGZ Arena wieder ausgespielt.

Unabhängig davon möchte ich aber natürlich, dass unser TSV 1860 gegen den FSV Zwickau die Saison mit einem Erfolg abschließt. Wenn die Mannschaft an die guten Leistungen der letzten Spiele anschließen kann, wird das gelingen.

So könnte der FSV Zwickau gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Verlässt Günther Gorenzel München in Richtung Klagenfurt?

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Günther Gorenzel fordert gegen Verl "müssen raus aus dem Schneckenhaus"
Günther Gorenzel fordert gegen Verl "müssen raus aus dem Schneckenhaus"

Matthias Imhof in Sandhausen im Gespräch

Beim österreichischen Erstligisten Austria Klagenfurt dreht sich (wohl) das Personalkarussel auf dem Geschäftsführerposten. Mit viel Sechzger-Beteiligung. Nachdem Ex-Löwe Matthias Imhof, der seit gut vier Jahren in Kärnten tätig ist (seit 1. September 2020 als Geschäftsführer Sport) Anfang des Monats als Kandidat für diesen Posten beim Zweitligaabsteiger SV Sandhausen ins Gespräch gekommen ist, berichten nun verschiedene Medien in der Alpenrepublik sein Nachfolger am Wörthersee könnte Günther Gorenzel heißen.

Gorenzel schon weg aus München…?

Fun Fact am Rande: In der KLEINEN ZEITUNG findet sich eine Formulierung, die die Leser darauf schließen lässt, dass Gorenzel seine Tätigkeit beim TSV 1860 bereits aufgegeben habe.

Der 51-jährige Krumpendorfer mit steirischen Wurzeln war zuletzt beim deutschen Drittligisten TSV 1860 München gemeinsam mit Marc-Nicolai Pfeifer in der Geschäftsführung tätig.

Was natürlich bekanntermaßen keineswegs der Fall ist.

Gorenzel in der Kritik

In Klagenfurt wäre Gorenzel der Vorgesetzte eines weiteren Ex-Löwen: Kein Geringerer, als der – wie Imhof – 1994er-Aufstiegsheld des TSV 1860, Peter Pacult steht bei den Kärntnern an der Seitenlinie. Eine sehr interessante Konstellation. Äußert sich der Wiener doch immer wieder einmal gerne über die Geschehnisse bei Münchens Großer Liebe. Erst im April war in einem Interview Pacults mit der Abendzeitung durchaus offene Kritik an der Arbeit der Verantwortlichen bei den Löwen zu lesen. Wir berichteten darüber. Die Kritik ging natürlich auch gegen Gorenzel, Pacults möglichen zukünftigen Vorgesetzten.
Verlässt Günther Gorenzel, der schon seit einiger Zeit vor allem aus einer Richtung – teilweise weit unter der Gürtellinie – kritisiert und angegriffen  wird, auf der anderen Seite in dieser Saison aber auch den anvisierten und im Sommer 2022 offensiv kommunizierten Aufstieg der Löwen in die 2. Bundesliga weit verfehlt hat, München also demnächst?

Aussagen von Saki Stimoniaris im Filmtheater am Sendlinger Tor

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Saki Stimoniaris Aufsichtsratsvorsitzender TSV 1860 Filmtheater Am Sendlinger Tor

Neben einigen ehemaligen Spielern des TSV 1860 München und Politiker Martin Hagen war auch der Aufsichtsratsvorsitzende Saki Stimoniaris auf der Bühne im Filmtheater am Sendlinger Tor zu Gast. Im Folgenden gibt es eine Zusammenfassung seiner Aussagen.

Saki Stimoniaris über die aktuellen Themen beim TSV 1860

Stimoniaris über die Strukturen: “Es gibt das Unternehmen TSV 1860. Das beinhaltet die Profimannschaft, die U21 und die U19. Dort bin ich der Aufsichtsratsvorsitzende. Dann gibt es eben den e.V., wo ich ja jetzt Mitglied bin oder viele andere auch. Dort gibt es einen Verwaltungsrat, es gibt ein Präsidium und letztendlich die ganzen Abteilungen und die ganzen Gremien.”

Nach einer zweiteiligen Frage über seine Rolle als Statthalter und den Einfluss der HAM auf 1860 antwortet er, dass seine Rolle im AR der KGaA sei. Der Vorsitzende verliert aber kein Wort über den zweiten Teil der Frage. Eine Nachfrage an dieser Stelle vergisst der Moderator, der kurz zuvor gegenüber Martin Hagen keine Gelegenheit ausließ den FDP Politiker mit Nachfragen zu bedrängen und ihm mehrfach ins Wort zu fallen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende wird außerdem zum Austausch mit Präsident Robert Reisinger befragt. Er gibt dabei zu Protokoll, dass der Aufsichtsrat aus sechs Leuten bestehe. Saki Stimoniaris betont, dass er nicht alleine dieses Gremium bilde. Er zählt im Anschluss die Mitglieder des AR auf (Stimoniaris, Bay, Y. Ismaik, Livingston, Reisinger und Seeböck). Eine wirkliche Antwort gibt es nicht. Wieder gibt es keine Nachfrage von Moderator Fischbeck.

Stimoniaris wirbt für Zusammenhalt – Treffen zwischen Ismaik und e.V. steht bevor

Weiter geht es um Präsident Reisinger. Moderator Fischbeck möchte wissen, ob dieser sich hinsichtlich der Zukunft und der Finanzen schon gemeldet hätte. Stimoniaris äußert er sei der Aufsichtsratsvorsitzende und jeder der in einem Unternehmen gearbeitet hätte wisse, was ein AR-Vorsitzender zu tun und welche Interessen er zu vertreten hätte. Er sei entsandt von Hasan Ismaik und möchte sich bedanken. Nach fünf Jahren müsse ihm keiner erzählen wie es bei Sechzig läuft. Der 52-Jährige betont er sei nur Fan und habe vom Sportlichen keine Ahnung. Im Aufsichtsrat würde das Finanzielle geregelt. Ohne die Unterstützung von Hasan Ismaik würden die Lichter ausgehen.
Er sei auch angetreten für Gemeinsamkeit. Die Sechzger seien nur stark, wenn sie zusammenhielten. Sie seien in der Vorbereitung eines Termines für ein Treffen des e.V. mit Hasan Ismaik. Er würde sich freuen, wenn sich alle an einen Tisch setzen. Er wisse, dass beide Seiten eine Liste von Wünschen haben. Für ihn sei die Wirtschaftlichkeit das A und O.

Wieder war ihm keine Antwort auf die eigentlich gestellte Frage zu entlocken. Fischbeck hakte erneut nicht nach. Stattdessen folgte die Frage, wie die Wirtschaftlichkeit des TSV 1860 München zu verbessern sei.

Darauf antwortete Saki Stimoniaris, dass die Stadionfrage gelöst werden muss – und nicht diskutiert. Man müsse diesbezüglich Entscheidungen treffen. Nicht irgendwann, sondern heute. Jeder kenne die Rahmenbedingungen so der Vertreter von Hasan Ismaik weiter. Man müsse eine Entscheidung treffen und nicht immer wieder verschieben. Sechzig bräuchte eine Lösung führt der AR-Vorsitzende weiter aus. Das Problem laut dem 52-Jährigen: man hätte mit dem einen Stadion kein Geld verdient (gemeint ist die Allianz Arena), man verdiene aber auch mit der heutigen Spielstätte kein Geld, sondern zahle drauf. Die Löwen würden derzeit jeden Euro zusammenkratzen müssen, um die Miete zahlen zu können.

Einigkeit beim Stadiongipfel mit der Stadt

Dabei funktioniere der Fußball so, dass eine Mannschaft ein Stadion hat, für das – wenn es nicht der Mannschaft gehöre – Miete bezahlt werden muss. Dies sei so auch in Ordnung – nur solle dann auch das Catering sowie die Namensrechte der Mannschaft gehören, damit diese Geld generieren könne, fügt er an. Man fülle das Stadion mit 15.000 Leuten und Sechzig verdiene keinen Cent (diese falsche Aussage relativiert er später). Deshalb müsse das Thema Stadion gelöst werden. Der TSV 1860 habe bereits mit der Stadt geredet.

Er fährt fort, dass Hasan Ismaik ihm einst gesagt habe, er solle den Weg gehen, der für Sechzig gut sei und das täte der Aufsichtsrat aus Sicht von Saki Stimoniaris. Darum seien sie auch bei der Stadt gewesen (zu dritt, wer diese Personen waren ließ er offen). Alle vertraten dabei dieselbe Meinung und Position. Sechzig brauche eine Lösung: entweder das Stadion an der Grünwalder Straße oder einen Neubau. Sechzig müsse in einem Stadion Geld verdienen. Ansonsten würde die Firma Leute brauchen wie Hasan Ismaik. Ein weiteres Mal bedankte er sich bei denen, die bereit seien Geld zu geben, aber nichts zu entscheiden hätten.

Fischbeck stellte als nächstes eine Frage zum Konsolidierungskurs und ob er den Präsidenten gefragt hätte, wie er sich den Konsolidierungskurs vorstelle. Saki Stimoniaris führte daraufhin zunächst aus, dass wenn er sage Sechzig verdiene keinen Cent meine er das im Vergleich mit anderen Drittligisten unter gleichen Wettbewerbsbedingungen. Jeder Club in Deutschland hätte ein Stadion und damit Einnahmen bei Tickets, Catering, Vermarktung oder den Namensrechten des Stadions. Sechzig habe hingegen nur Einnahmen aus dem ersten Punkt. Das meine er mit der Aussage “Sechzig verdient keinen Cent”. Das seien aus seiner Sicht unfaire Bedingungen. (Bei seiner Aufzählung der Verdienstmöglichkeiten für die Vereine vergisst Saki Stimoniaris das Merchandising, an dem alle Vereine in der 3.Liga mehr Geld verdienen)

Saki Stimoniaris dankt Hasan Ismaik

Man sei der Stadt zwar dankbar, dass sie der KGaA die MVV-Gebühren erlassen habe. Man dürfe aber auch nicht vergessen wer sie bezahlt. Trotzdem hat der TSV 1860 in der kommenden Saison eine höhere Miete als in der laufenden Spielzeit. Man solle aber Verständnis haben, dass er keine Zahlen nennen dürfe. Es sei ein Betriebsgeheimnis und man sei ja in Deutschland. Man dürfe auch nicht vergessen, dass man sich nicht für den DFB-Pokal qualifiziert habe und auch das seien Gelder, die am Ende des Tages fehlen. Man könne hier nun verschiedenen Personen die Schuld geben. Die Situation selbst sei allerdings der wahre Schuldige.
Er suche keine Schuldigen, denn das bringe nichts. Saki Stimoniaris ist dankbar, dass es Hasan Ismaik gibt fügt er an. Falls Fischbeck oder einer der Anwesenden jemanden kenne, der bereit sei Millionen für die Herzenssache auf den Tisch zu legen und den Weg mitzugehen, dann solle man ihm Bescheid sagen. Denn er kenne nur diesen einen.

Die nächste Frage des Moderators war dann, wie der Aufsichtsratsvorsitzende als Fan reagiere wenn er höre, dass Hasan Ismaik nun auch an den höheren Ticketpreisen Schuld sein soll. Es sei laut Stimoniaris so, dass die Preise stiegen – er hätte es zuvor erklärt, man zahle ohne MVV am Ende mehr. Schuldige gäbe es weder bei Ismaik noch beim e.V.. Auch in der Allianz Arena habe man kein Geld verdient, das müsse man offen und ehrlich so sagen. Bei den Verhandlungen mit der Stadt München sei es demnach so, dass man keine Auswahlmöglichkeiten habe. Daher müsse man das nehmen, was man bekommen kann. Das sei das Problem an der Sache.

Ismaik sieht Grünwalder Stadion und Neubau als Optionen

Man müsse aufhören bei Sechzig Schuldige zu suchen. Das sei ihm sehr wichtig. Wenn alles gut sei wären es die anderen gewesen. Wenn etwas schlecht ist, dann habe Hasan Ismaik Schuld daran oder umgekehrt – je nach Sichtweise. So würde es aber nicht funktionieren. Sechzig hätte nur dieses eine Stadion, es gäbe nichts anderes. Es gäbe das Thema Olympiastadion oder das Thema Neubau. Man müsse als Verein bereit sein über die Spielstätte zu sprechen. Auch mit Kreditgeber Ismaik hat Saki Stimoniaris etliche Male über dieses Thema gesprochen. Der Jordanier sieht demnach das Grünwalder Stadion oder einen Neubau als Möglichkeiten an. Jeder Weg, der für Sechzig gut sei, sei ihm recht. Das Problem jedoch, man braucht für eine Lösung einen Partner. Das Grünwalder Stadion sei nur gemietet, es gehöre nicht dem TSV 1860. Hier muss man laut dem 52-Jährigen Wege finden.

Fischbecks nächste Frage dreht sich um den Termin auf dem Oktoberfest vergangenes Jahr, bei dem Oberbürgermeister Dieter Reiter gesagt hatte, es gäbe Grundstücksoptionen für die Löwen. Der Moderator fragt nach konkreten Ortsangaben. Saki antwortet jedoch, dass diese Frage dem Oberbürgermeister gestellt werden müsse. Laut ihm gibt es kein Grundstück für TSV 1860 München. Auf Nachfrage aus dem Publikum wiederholt er diese Aussage noch einmal.

In der Folge ging es dann um die Saison 2023/24. Erneut lag der Fokus zunächst auf der Stadiondiskussion. Fischbeck fragte, ob es denkbar sei, dass man ein Stadion in einem umliegenden Landkreis bauen würde. Als Beispiel führte der Moderator Ebersberg, den Landkreis München und Erding an. Saki Stimoniaris antwortet allerdings, dass man alles tun werde, um im Grünwalder Stadion oder in München eine Lösung zu finden. Sechzig sei ein Münchner Verein. Nur wenn das nicht möglich sei, müsse man sich andere Gedanken machen.

Saki Stimoniaris plädiert für Lösung in Giesing

Stimoniaris kommt danach noch einmal auf das Grünwalder Stadion zurück. Er sieht es als “unser Stadion” an. Man sei der TSV 1860 München und es müsse möglich sein, dass das Grünwalder Stadion eine Heimat werde. Die Löwen sollten hier nicht mehr Mieter sein und Geld verdienen können.

Was sagt ein Aufsichtsratsvorsitzender dazu, dass durch den Weggang von Marius Wörl dem TSV 1860 Geld abhanden kommt? Hier antwortet Stimoniaris, dass der Aufsichtsrat durch die 50+1 Regel zwar für die Kontrolle der Finanzen zuständig ist und außerdem Budgets genehmigt und somit die rechtliche Verantwortung trägt. Man sei aber nicht weisungsbefugt.

Anm. d. Red.: Dies hat im Fall einer GmbH und Co. KGaA allerdings nichts mit der 50+1 Regel zu tun, sondern mit der Form der Kapitalgesellschaft und deutschem Wirtschaftsrecht. Hier eine kurze Erläuterung der Aufgaben eines AR in einer KGaA:

Der Aufsichtsrat einer KGaA überwacht die Tätigkeit der Komplementäre, das ist beim TSV 1860 die GF GmbH (§§ 278 Abs. 3, 111 Abs. 1 AktG). Er hat ein Prüfungs- und Einsichtsrecht (§§ 278 Abs. 3, 111 Abs. 2 AktG). Er kann die Berichtspflichten der Komplementäre einfordern (§§ 278 Abs. 3, 90 AktG). Er vertritt die Gesellschaft insoweit gegenüber den Komplementären.Anders als der Aufsichtsrat der AG, der den Vorstand bestellt, ist der Aufsichtsrat der KGaA nicht zur Bestellung der Komplementäre berufen. Auch ein Recht zu Abberufung oder Ausschluss hat er nicht. Wie gesehen, wirkt er nicht bei der Feststellung des Jahresabschlusses mit. Einen Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte wie bei der AG (§ 111 Abs. 4 AktG) kann er nicht schaffen.

Zurück in den Saal

Dazu habe er intern alles gesagt. Man habe jedem Spieler ein vernünftiges Angebot vorgelegt. Wenn ein Spieler woanders mehr bekomme, dann sei das so und auf der anderen Seite solle sich jeder Spieler überlegen was er täte, denn lieber Spiele würder der AR-Vorsitzende vor einer tollen Kulisse in einem tollen Traditionsverein spielen als irgendwo.

Er will auch an dieser Stelle wieder keine Schuldigen benennen. Man solle das alles hinter sich lassen. Man müsse Wege finden. Sechzig gehöre für ihn mindestens in die zweite Liga, man müsse einen Schritt nach dem anderen gehen. Es sei normal, dass junge Spieler den Verein verlassen. Der TSV 1860 leistet sich zwei Geschäftsführer. (Dass die Position des GF-Sport nur aus einer Idee von Ismaik entstand verschwieg er.). Fischbeck wirft polemisch ein, Sechzig hätte es ja (das Geld, Anm. d. Red.). Saki Stimoniaris fährt fort, dass man auch anständiges Geld bei Sechzig zahle. Die beiden Geschäftsführer seien ja nicht umsonst bei Sechzig. Er kenne keinen im Profibereich beim TSV 1860, der kein Geld wolle. Er erwarte nur anständige Arbeit.

Mitgliederversammlung: 1860 sucht Wahlhelfer

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Der TSV München von 1860 e.V. sucht für die Mitgliederversammlung 2023 Wahlhelfer.

Mitgliederversammlung des TSV 1860 am 9. Juli

Wie bereits berichtet, findet am 9. Juli 2023 die Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. im Zenith statt. Neben Entlastungen und Wahlen zweier Ersatzmitglieder für den Wahlausschuss werden die Mitglieder auch über 5 Anträge auf Satzungsänderung abstimmen.

TSV 1860 sucht Wahlhelfer

Jetzt hat der TSV München von 1860 e.V. dazu aufgerufen, sich als ehrenamtlicher Wahlhelfer zu bewerben. Grund dafür ist, dass das Kreisverwaltungsreferat, welches in den vergangenen Jahren Wahlen und Abstimmungen geleitet und beaufsichtigt hatte, ab diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung steht. Um die “Integrität der Wahlen und Abstimmungen mit einer angemessenen Zahl an Wahlhelfer*innen zu gewährleisten”, baut der TSV München von 1860 e.V. dieses Jahr auf seine Mitglieder.

Der Aufruf des TSV München von 1860 e.V. im Wortlaut

Mitgliederversammlung 2023

Wahlhelfer*innen gesucht!

Liebe Löwenmitglieder,

Die Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. findet am 9. Juli 2023 im Zenith in München statt.

Wie in den vergangenen Jahren finden auch dieses Jahr Abstimmungen (Entlastungen & Anträge) sowie Wahlen (Ersatzwahl von 2 Mitgliedern des Wahlausschusses) statt.

In den vergangenen Jahren unterstützte das Kreisverwaltungsreferat dankenswerterweise den Verein bei der Durchführung der Versammlung und stellte damit die Integrität der Wahlen und Abstimmungen sicher.

Leider ist dem Kreisverwaltungsreferat ab diesem Jahr eine derartige Unterstützung nicht mehr möglich.

Dennoch konnte der Verein Herrn Eisenbock vom Kreisverwaltungsreferat, welcher bereits bei den vergangenen Veranstaltungen als Wahlhelfer unterstützend vor Ort war und sein Team vom KVR leitete, dafür gewinnen, auch dieses Jahr die Wahlen und Abstimmungen zu beaufsichtigen. Hierfür gilt ihm bereits jetzt ein herzliches Dankeschön!

Um die Integrität der Wahlen und Abstimmungen mit einer angemessenen Zahl an Wahlhelfer*innen zu gewährleisten, bauen wir ab diesem Jahr auf unsere Mitglieder.

Wer Lust hat, sich bei der Mitgliederversammlung 2023 ehrenamtlich als Wahlhelfer*in unter der Leitung von Herrn Eisenbock zur Verfügung zu stellen, möge sich bitte unter wahlausschuss@tsv1860.org bewerben. Gebt hierfür bitte euren Namen, euer Geburtsdatum, eure Anschrift sowie eure Mitgliedsnummer und einen kurzen Text an, weshalb ihr euch als Wahlhelfer*in zur Verfügung stellt.

Im Anhang haben wir für euch die wichtigsten Informationen in Stichpunkten zusammengefasst.

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen bis spätestens 11.06.2023!

Für den Wahlausschuss des TSV München von 1860 e.V.

 

Peter Schaefer

Vorsitzender

 

Was sind u.a. die Aufgaben der Wahlhelfer*innen?

  • Zählung der abgegebenen Stimmen bei offenen Abstimmungen und Wahlen mit „Klickzählern“ und Dokumentierung der Ergebnisse
  • Aufstellung und Beaufsichtigung der aufgestellten Wahlurnen bei den geheimen Abstimmungen und Wahlen
  • Auszählung der abgegebenen Stimmzettel und Dokumentierung der Ergebnisse
  • Prüfung der Gültigkeit abgegebener Stimmzettel
  • Grundsätzliche Betreuung, Überwachung und Sicherstellung von ordnungsgemäßen, integren und sicheren Abstimmungen und Wahlen

 

Was dürfen Wahlhelfer*innen u.a. nicht tun?

  • Einsicht in Stimmzettel vor deren Abgabe verlangen
  • Fotos und/oder Videos von der Veranstaltung anfertigen
  • Die Ausübung des Stimm- bzw. Wahlrechts von Mitgliedern verhindern, behindern und/oder – in welcher Form auch immer – beeinflussen
  • Mitgliedern vor Abstimmungen bzw. Wahlen gegenüber äußern, wie sie abstimmen bzw. wem sie ihre Stimme geben würden
  • Ergebnisse von Wahlen bzw. Abstimmungen vor deren offiziellen Bekanntgabe preisgeben

 

Bitte bewerbt euch als Wahlhelfer*in bis spätestens 11.06.2023, wenn ihr:

  • Bei der Mitgliederversammlung am 9. Juli 2023 uneingeschränkt zur Verfügung steht
  • Zum Zeitpunkt der Versammlung wahlberechtigtes Mitglied seid
  • Zum Zeitpunkt der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet habt
  • Am Versammlungstag bereits ab 8 Uhr morgens im Zenith für eine kleine Einweisung zum Ablauf zur Verfügung steht
  • Lust habt, euren Beitrag für sichere und integre Wahlen eures Herzensvereins zu leisten

 

Von ihrem eigenen Wahlrecht dürfen auch Wahlhelfer*innen selbstverständlich weiterhin Gebrauch machen. Für die (alkoholfreie) Verpflegung der freiwilligen Wahlhelfer*innen wird in Form von Verzehrgutscheinen gesorgt.

FSV Zwickau – TSV 1860: Ergebnistipp Nico Karger

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Nico Karger Tsv 1860

Ganz entspannt am Spielfeldrand verfolgte Nico Karger am vergangenen Wochenende das Spiel seines Vereins FC Deisenhofen gegen die U21 des TSV 1860. Der Grund: Der Offensivspieler war verletzt. sechzger.de nutzte die Gelegenheit, um Karger nach seinem Tipp für das Spiel der Löwen in Zwickau zu befragen.

Nico Karger tippt auf Sieg des TSV 1860

Mit der eigenen großen Karriere hat Nico Karger zwar nach seinem Wechsel in die Bayernliga abgeschlossen, den TSV 1860 verfolgt er aber natürlich weiterhin.

“Das ist der letzte Spieltag, oder? Da gewinnen die Löwen 3:1 in Zwickau!”

Nachdem bereits die beiden letzten Partien gegen die Westsachsen mit diesem Ergebnis endeten, kann da ja fast nichts schiefgehen…

Zwölfmal 2. Bundesliga für die Löwen

51 Pflichtspieltore erzielte Nico Karger für das NLZ, die Amateure und die Profis des TSV 1860 und galt über Jahre hinweg als Publikumsliebling an der Grünwalder Straße. Sogar in 2. Bundesliga war der gebürtige Kronacher zwölf Mal für die Löwen am Ball, ehe er den bitteren Gang in die Viertklassigkeit mitmachte und mit 14 Toren in der Regionalliga einer der Garanten für den Aufstieg war.

Dennoch trennten sich im Sommer 2019 die Wege, denn nicht zuletzt aufgrund diverser Verletzungen hatte Karger beim TSV 1860 etwas den Anschluss verloren. Bei der SV Elversberg wagte er einen Neuanfang in der Regionalliga und schaffte in der Vorsaison den Aufstieg in die 3. Liga. Karger selber wechselte jedoch in die Bayernliga Süd zum FC Deisenhofen und erzielte dort bislang 21 Tore in 27 Spielen. Ob Karger in der kommenden Saison noch für den FCD seine Fußballstiefel schnürt oder vielleicht doch zum TSV 1882 Landsberg mit Spielertrainer Sascha Mölders wechselt, entscheidet sich in den kommenden Wochen.

Die vorerst letzte Pressekonferenz des FSV Zwickau in der 3.Liga

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Der Abstieg ist besiegelt, doch das Heimspiel gegen den TSV 1860 München am 38.Spieltag steht natürlich noch aus. Vorab hat der FSV Zwickau die Medienvertreter zur Pressekonferenz empfangen.

Pressekonferenz des FSV Zwickau vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860

Sonderschal, Fanmarsch, Saisonabschlussfest – rund um das Duell mit den Löwen planen der FSV Zwickau und insbesondere dessen Fanszene diverse Aktionen. Der Tag für die Anhänger der Schwäne beginnt bereits um 10:00 Uhr mit einem Treffpunkt am Neumarkt. Im Anschluss geht es gemeinsam in Richtung Stadion, wo um 13:30 Uhr (sechzger.de Liveticker) das Spiel gegen den TSV 1860 München angepfiffen wird. Nach der Partie findet ein Vereinsfest statt, bei dem es unter anderem eine Ausstellung zu den letzten sieben Jahren des FSV in der 3.Liga geben wird. Die Ultragruppe Red Kaos kündigt die geplanten Aktionen mit einem Flyer an.

Fanmarsch Sieg Vereinsfest Flyer FSV Zwickau Fanszene Vor Spiel Gegen TSV 1860 München

Auch auf der Pressekonferenz des FSV Zwickau, die wie die Löwenrunde am Donnerstag stattfand, wurden die vielen Veranstaltungen zu Beginn thematisiert. Bis zu 6.000 Zuschauer erwarten die Gastgeber am Samstag im Stadion, davon rund 1.300 Löwenfans aus München. Einige Spieler hatten in der aktuellen Woche mit leichten Blessuren zu kämpfen. Insgesamt geht Trainer Ronny Thielemann allerdings davon aus, dass er “noch einmal die Qual der Wahl” haben wird. Ronny König wird zu seinem Karriereende verletzungsbedingt allerdings nicht noch einmal auflaufen können. Der 49-Jährige hofft insgesamt auf einen würdigen Abschluss im letzten Heimspiel.

Wir wollen das letzte Spiel auf jeden Fall gewinnen; wollen uns gebührend dann eben auch aus dieser Liga verabschieden. Wir wollen einfach auch noch einmal eine tolle Leistung zeigen und die Fans mit der Leistung in den Sommer verabschieden.

Stellung bezog Thielemann auch zu den Gerüchten, dass er zur Saison 2023/24 zusammen mit Jens Härtel Konkurrent Erzgebirge Aue trainieren wird. Gegenüber Dotchev empfindet der Zwickauer Trainer die Gerüchte als respektlos – und dementierte einen Kontakt zum FCE. Stand jetzt wird er also auch in der Regionalliga Nordost Trainer des FSV Zwickau sein. Gespräche mit potentiellen Neuzugängen wurden bereits geführt, zudem planen die Schwäne derzeit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Viertklassigkeit.

Sechzig um Sieben: Klima der Angst bei 1860?

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Sechzig um Sieben, heute mit der Frage, ob beim TSV 1860 ein Klima der Angst herrscht, was Martin Hagen über die Allianz Arena zu sagen hat und mehr.

Klima der Angst beim TSV 1860?

Podcaster Tobias Fischbeck beschrieb den Status quo beim TSV 1860 als ein “Klima der Angst”, als er beim Kino-Abend vor ausgewählten Zuschauern 1860-Aufsichtsratsvorsitzenden Sakis Stimoniaris interviewte. Hintergrund war, dass sich dieser derzeit nur noch mit Personenschutz auf Veranstaltungen des TSV 1860 traut. Die Frage ist: Stimmt das so? Herrscht das besagte “Klima der Angst” tatsächlich oder wird hier ein Szenario aufgebaut, um bestimmte Fangruppen in eine Ecke zu drängen? Herrscht für e.V.-Fußballfunktionäre ebenfalls ein “Klima der Angst”, wenn sie zu laut in Nähe des 1860-Merchandising-Geschäftsführers den Kreditgeber Hasan Ismaik kritisieren (Anthony Power soll Augenzeugen sowie der Zeitung tz zufolge auf der Ehrentribüne Kassenwart Thomas Probst (im Mai 2016, d.Red.) tätlich angegriffen haben. “Er wollte wie ein Wilder auf Probst losgehen und musste von drei Männern zurückgehalten werden”, erklärte ein Zeuge der tz.)? Wir haben uns damit auseinandergesetzt, ob man beim TSV wirklich Personenschutz benötigt.

Martin Hagen: klare Linie zum Thema Stadion beim TSV 1860

“Wir haben in der Allianz Arena nie Einnahmen generiert.” So brachte es Bayern-FDP-Chef Martin Hagen beim Kino-Abend gegenüber Tobias Fischbeck auf den Punkt. Trotz mehrfacher Unterbrechungen durch den Moderator des Abends überzeugte er mit faktenbasierten Aussagen. Er stellte klar: das Grünwalder Stadion ist derzeit alternativlos. Zudem sei das Stadion auf Giesings Höhen rentabel. Gewinne würden zwar zu wenig erzielt, jedoch habe man in der Allianz Arena – in der zweiten Liga wohlgemerkt – jährlich viel Geld verbrannt. “Wenn einer kommt, der sagt: ich bau ein Stadion und dann könnt ihr des wirtschaftlich betreiben, super, gern, aber momentan ist es ja nicht da.” betonte Hagen und stellte damit auch klar, kein “Stadiondogmatiker” des Standorts Giesing zu sein.

Mögliche Neuzugänge für den TSV 1860 – Teil 2

Nachdem wir Euch bereits im ersten Teil mögliche Neuzugänge des TSV 1860 zur Saison 23/24 im zentralen Mittelfeld vorgestellt hatten, wurde es gestern noch einen Tick offensiver. Wer könnte die Löwen auf den Flügelpositionen oder im Sturm verstärken? Zimmerschied, Nollenberger, Wagner, Maier, Blum, usw. die Liste ist lang. Unser TAKTIKTAFEL-Experte Bernd hat sich für euch detailliert mit möglichen Verstärkungen für die kommende Spielzeit auseinandergesetzt – quasi Bernd’s Longlist. Hier erfahrt ihr mehr.

Löwenrunde: Jacobacci wünscht sich Sieg zum Abschluss

1860-Coach Maurizio Jacobacci will am letzten Spieltag der Dritten Liga gegen Absteiger FSV Zwickau (Samstag, 13:30 Uhr, Sechzger.de-Liveticker) drei Punkte einfahren. Einen versöhnlichen Saisonabschluss gefährdeten aber “einige personelle Probleme”. Es werde “schwer, einen 20 Mann Kader zu stellen”, wie der Schweizer ergänzte. Über mögliche Ziele für die Saison 2024/25 wollte der Coach aber noch nicht sprechen. Einen Appell richtete er an die Fans: “Bitte bleibt uns treu und unterstützt die Mannschaft weiterhin so wie bisher”.

Der Fahrplan für’s Wochenende

Die Mannschaften des TSV 1860 sind auch am Wochenende wieder rege im Einsatz. Am Samstag um 17 Uhr könnte der Dritten des TSV München von 1860 der Aufstieg gelingen. 22 Siege, 2 Unentschieden und 1 Niederlage bei einem Torverhältnis von 116:34. Der TSV 1860 III weist vor dem letzten Spieltag der Kreisklasse Gruppe 4 eine beeindruckende Bilanz auf. Dennoch ist das Team von Trainer Lulzim Kuqi noch nicht durch und benötigt am 26. Spieltag noch einmal drei Punkte, um direkt aufzusteigen.

Alle Partien im Überblick:

Freitag, 26.05.

18.30 Uhr: U10 – FC Wacker München U11 -:-
19.45 Uhr: TSV Waldtrudering – Senioren B -:-
20.00 Uhr: Senioren A – SC München -:-

Samstag, 27.05.

13.00 Uhr: U21 – VfR Garching -:- (Trainingsgelände Grünwalder Straße)
13.30 Uhr: FSV Zwickau – Profis -:-
15.00 Uhr: U16 – SpVgg Greuther Fürth -:-
17.00 Uhr: Dritte – SC München -:-

Die U15 startet als Titelverteidiger in den Pfingstcup (SA bis MO) im niedersächsischen Hollage.

Die älteren Jahrgänge der D- und E-Junioren treten beim Cordial Cup in den Kitzbüheler Alpen / Wilder Kaiser an.

Die U11 trifft in ihrer Vorrundengruppe auf den 1.FC Erlensee, den FC Wacker Innsbruck, den SV Brixen und Borussia Dortmund.

Auf die U13 warten in der Vorrunde der SV Weingarten, der VfB Fallersleben, der FC Augsburg, die Old Boys Basel und eine Auswahl des Tiroler Fußball-Verbandes.

Die U12 trifft beim Turnier in Karlsfeld u.a. auf den FC Eintracht Bamberg (U13) und die JFG Straubinger Land (U13).

Auch die U9 ist schon wieder im Einsatz und tritt beim Leistungsvergleich des SV Olympiadorf Concordia an.

Sonntag, 28.05.

09.30 Uhr: U9 – Stuttgarter Kickers -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Anadolu Bayern -:-

 

Gelingt dem TSV 1860 III gegen den SC München der Aufstieg?

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Tsv 1860 Iii Dritte Sc München Aufstieg

Das Ziel ist so nah: Ein Sieg trennt die Dritte der Löwen noch vom großen Ziel! Mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen den SC München kann der TSV 1860 III den direkten Aufstieg in die Kreisliga perfekt machen. Anpfiff ist am Samstag um 17 Uhr auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße.

Gelingt 1860 III gegen den SC München der Aufstieg?

22 Siege, 2 Unentschieden und 1 Niederlage bei einem Torverhältnis von 116:34. Der TSV 1860 III weist vor dem letzten Spieltag der Kreisklasse Gruppe 4 eine beeindruckende Bilanz auf. Dennoch ist das Team von Trainer Lulzim Kuqi noch nicht durch und benötigt am 26. Spieltag noch einmal drei Punkte, um direkt aufzusteigen.

Während Verfolger FC Bosna i Hercegovia zum Abschluss beim Tabellenletzten TSV Trudering II antritt empfängt die Dritte der Löwen den Tabellendritten SC München. Alles andere als eine einfache Aufgabe und auch im Hinspiel musste sich der TSV 1860 III strecken, um auf der Bezirkssportanlage Agilolfingerstraße mit 3:1 als Sieger vom Platz zu gehen. Torschützen damals: Julian Schleich, Peter Lettenbauer und Diego Hones.

Löwen-Trio mit bisher 64 Toren

Apropos: Peter Lettenbauer führt die Torschützenliste der Kreisklasse Gruppe 4 mit 32 Treffern souverän an. Julian Schleich und Diego Hones netzten bislang jeweils 16 Mal für Münchens große Liebe ein. Wenn jeder der drei am Wochenende nochmal nachlegt, sollte das doch bitte reichen…

Beim SC München müssen die Löwen besonders auf Moritz Geiger und Stefan Reiß (jeweils 13 Tore) und Haval Alhamo (9 Tore) aufpassen.

Anpfiff auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße ist am Samstag um 17 Uhr. Zahlreiche und lautstarke Unterstützung ist dringend erwünscht. Vielleicht gibt es im Mai ja doch noch was Großes zu feiern…

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 IV gegen FC Anadolu Bayern

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TSV 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan Profis U21 U19 U17 Löwinnen Dritte Vierte III IV

Während es für die Profis und die U21 am Wochenende um nicht mehr arg viel geht, könnte die 3. Mannschaft der Löwen im Falle eines Sieges den Aufstieg feiern. Auch die Vierte des TSV 1860 blickt auf eine starke Saison zurück und empfängt am letzten Spieltag den FC Anadolu Bayern.

TSV 1860 IV gegen FC Anadolu Bayern

Acht Siege hintereinander gelangen der Mannschaft von Trainer Christian Ranhart zuletzt, rein theoretisch wäre sogar noch Platz 2 in der Kreisklasse möglich. Das Problem daran: Der aktuelle Tabellenzweite NK Dinamo tritt am letzten Spieltag bei Schlusslicht Herakles SV (5 Punkte, Tordifferenz -97) an, ein Ausrutscher ist sehr unwahrscheinlich.

Aber selbst im Fall der Fälle würde ein Aufrücken auf Platz 2 dem TSV 1860 IV wohl in der Aufstiegsfrage nichts nützen. Der Grund: Sollte die Dritte ihr Spiel gegen den SC München gewinnen, somit die Meisterschaft feiern und aufsteigen, wäre die Vierte nicht aufstiegsberechtigt und dürfte nicht an der Relegation teilnehmen.

Das Spiel des TSV 1860 IV gegen den FC Anadolu Bayern findet am Sonntag um 15.00 Uhr auf dem Sechser-Platz an der St.-Martin-Straße statt. An selber Stelle empfängt der TSV 1860 III bereits am Samstag um 17 Uhr den SC München zum Aufstiegsendspiel. Alle hin da!

Die Spiele im Überblick

Montag, 22.05.

19.30 Uhr: FC Unterföhring – Senioren C 4:1

Mittwoch, 24.05.

17.30 Uhr: TSV Milbertshofen U13 – U12 2:3

Donnerstag, 25.05.

Die U9 tritt ab 17.00 Uhr zu einem Leistungsvergleich auf dem Gelände des FT Starnberg 09 an.

Freitag, 26.05.

18.30 Uhr: U10 – FC Wacker München U11 -:-
19.45 Uhr: TSV Waldtrudering – Senioren B -:-
20.00 Uhr: Senioren A – SC München -:-

Samstag, 27.05.

13.00 Uhr: U21 – VfR Garching -:- (Trainingsgelände Grünwalder Straße)
13.30 Uhr: FSV Zwickau – Profis -:-
15.00 Uhr: U16 – SpVgg Greuther Fürth -:-
17.00 Uhr: Dritte – SC München -:-

Die U15 startet als Titelverteidiger in den Pfingstcup (SA bis MO) im niedersächsischen Hollage.

Die älteren Jahrgänge der D- und E-Junioren treten beim Cordial Cup in den Kitzbüheler Alpen / Wilder Kaiser an.

Die U11 trifft in ihrer Vorrundengruppe auf den 1.FC Erlensee, den FC Wacker Innsbruck, den SV Brixen und Borussia Dortmund.

Auf die U13 warten in der Vorrunde der SV Weingarten, der VfB Fallersleben, der FC Augsburg, die Old Boys Basel und eine Auswahl des Tiroler Fußball-Verbandes.

Die U12 trifft beim Turnier in Karlsfeld u.a. auf den FC Eintracht Bamberg (U13) und die JFG Straubinger Land (U13).

Auch die U9 ist schon wieder im Einsatz und tritt beim Leistungsvergleich des SV Olympiadorf Concordia an.

Sonntag, 28.05.

09.30 Uhr: U9 – Stuttgarter Kickers -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Anadolu Bayern -:-

Aufstiegsendspiel für die Dritte gegen den SC München