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Zweite Liga: Regensburg steigt ab, Bielefeld muss in die Relegation

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Stadion Regensburg, Heimspielstätte SSV Jahn

Heute Nachmittag stand der letzte Spieltag der zweiten Liga an. Für den TSV 1860 München durchaus interessant, denn der zweite Absteiger und der Relegationsteilnehmer wurden noch gesucht. Es trifft Jahn Regensburg und Arminia Bielefeld.

Regensburg muss direkt runter, Bielefeld in die Relegation

Am Ende brachte der 34. Spieltag der zweiten Liga am unteren Rand der Tabelle keine Überraschungen mehr. Somit muss der SSV Jahn Regensburg den direkten Weg in die dritte Liga antreten, Bielefeld wird gegen den SV Wehen um den Verbleib in der zweiten Liga kämpfen. Regensburg musste gegen den um den Aufstieg kämpfenden FC Heidenheim gewinnen, um Bielfeld noch vom Relegationsrang zu verdrängen. Der direkte Klassenerhalt war für die Oberpfälzer nicht mehr möglich. Regensburg schlug sich achtbar gegen die Heidenheimer. Ex-Löwe Owuso brachte den Jahn per Doppelschlag in Führung (51. und 56. Minute). In der 58. brachte Saller durch ein Eigentor Heidenheim wieder in Schlagdistanz. In der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Beste glich zunächst per Foulelfmeter in der 90+3. Minute aus. In der 90+9. Minute gelang Kleindienst dann der goldene Treffer zum 3:2 für Heidenheim. Damit steigt Heidenheim direkt in die Bundesliga auf.

Bielefeld geht in Magdeburg unter

Bielefeld hätte in Mageburg gewinnen müssen und Schützenhilfe von Paderborn (gegen Nürnberg) und Rostock (gegen Braunschweig) benötigt. Aber durch die 4:0 Niederlage in Magdeburg war alle Hoffnung für die Arminia vergebens.

HSV in die Relegation

Durch den last-minute Sieg der Heidenheimer war der 1:0-Auswärtssieg des HSV vor 12.000 mitgereisten Fans bei Absteiger Sandhausen wertlos. Der “Bundesliga-Dino” muss nun in die Relegation gegen den VfB Stuttgart.

Relegation Arminia Bielefeld – SV Wehen

Damit stehen der SV Sandhausen und Jahn Regensburg als Absteiger in die dritte Liga fest. Besonders an Jahn Regensburg hat man in Giesing ja ganz besondere Erinnerungen. In der Relegation zwischen zweiter und dritter Liga stehen sich Bielefeld und Wehen gegenüber. Das Hinspiel findet kommenden Freitag um 20:45h in Wehen statt. Am 06.06. steht dann auf der Alm das Rückspiel an. Letzte Saison konnte Drittligist Kaiserslautern gegen Dynamo Dresden die Relegation für sich entscheiden. Außerdem spielen noch Energie Cottbus und die Bobfahrer aus Unterhaching den letzten Aufsteiger aus den Regionalligen aus (07. und 11.06.). Dann ist das Teilnehmerfeld der dritten Liga 23/24 komplett.

 

 

 

Waldhof Mannheim und Christian Neidhart lösen Vertrag auf

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Weichenstellung für die kommende Saison am Neckar. Der SV Waldhof Mannheim und Trainer Christian Neidhart lösen den Vertrag auf.

Neidhart nur eine Saison bei Waldhof

Christian Neidhart stieß zu Beginn der gerade abgelaufenen Saison zum SV Waldhof. Er folgte auf Patrick Glöckner, der zwei Jahre lang die “Buwe” trainiert hatte. Neidhart legte eine Saison mit einer beeindruckenden Heimbilanz hin. Der SV Waldhof beendet die Saison 22/23 als Spitzenreiter der Heimtabelle. Die Kehrseite der Medaille war eine klägliche Auswärtsbilanz. Lediglich auf dem 17. Rang liegen die Waldhöfer in der Auswärtstabelle. Sage und schreibe 13 Auswärtsspiele gingen verloren, unter anderem auch das letzte Auswärtsspiel der Waldhöfer, bei dem sie unseren Löwen mit 1:3 unterlagen. Damit konnte Neidhart die hoch gesteckten Ziele des SV Waldhof nicht erreichen. Denn auch in Mannheim wurde der Aufstieg in die zweite Liga als Saisonziel ausgegeben.

Einvernehmliche Trennung zwischen Waldhof und Neidhart

Nach der Heimniederlage gegen Oldenburg am 36. Spieltag war der Aufstieg für die Waldhöfer nicht mehr zu schaffen. Das Carl-Benz-Stadion reagierte mit “Neidhart raus” Rufen. Nach dem Spiel startete die interne Analyse der sportlichen Führung. Gemeinsam mit Neidhart sei man zu dem Entschluss gekommen, “das gemeinsame Arbeitsverhältnis im Einvernehmen aufzulösen.

Nachfolge noch unklar

Damit ist Christian Neidhart auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Seine bisherigen Stationen lauten SV Meppen (2013-2020) und RW Essen (2020-2022), mit denen er den Aufstieg in dritte Liga realisieren konnte. Ein Nachfolger für Neidhart steht noch nicht bereit. Seit die Vertragsauflösung mit Neidhart beschlossen wurde, sondiert Waldhof den Markt. “Wir befinden uns in Gesprächen mit verschiedenen Kandidaten”, erklärt Sportdirektor Tim Schork. Nach unseren Informationen aus dem Umfeld des SV Waldhof scheint sich Thomas Oral unter den Kandidaten zu befinden.

Quelle Titelbild: liga3-news.de

 

 

Jacobacci in der Zwickau-PK: “Dieses Spiel hätte gewonnen werden müssen”

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Löwenrunde: Ein Sieg zum Abschluss als Ziel
Löwenrunde: Ein Sieg zum Abschluss als Ziel

Nach dem 2:2 Unentschieden des TSV 1860 München zum Saisonabschluss äußerte sich Löwentrainer Maurizio Jacobacci über den letzten Auftritt seiner Mannschaft in dieser Saison. Der Italo-Schweizer wirkte etwas angesäuert und stellte fest: “Dieses Spiel hätte gewonnen werden müssen.”

Jacobaccis Analyse

Die Löwen machten sich mit einem 2:2 im Gepäck auf dem Heimweg nach dem letzten Saisonspiel in Zwickau. Maurizio Jacobacci erklärte in der Pressekonferenz, das sein Team “gut ins Spiel gekommen” sei und das Spiel von Beginn an gegen passiv auftretende Zwickauer “unter Kontrolle” gehabt habe. Allerdings bemängelte er, dass der TSV 1860 es nicht vermochte, sich im letzten Drittel entscheidend durchzusetzen. Im Spielverlauf kamen dann “einfache Ballverluste” dazu, die den Gegner aufgebaut hätten. Am Ende konnten sich die Löwen glücklich schätzen, mit einem 0:0 in die Kabinen zu gehen. Zwickau ließ die gewaltige Doppelchance (samt Pfostenschuss) unmittelbar vor der Halbzeit aus.

Jacobaccis Halbzeitansprache zeigt Wirkung

In der Pause habe der Trainer “der Mannschaft mitgeteilt, dass es so nicht geht” und sie “eine Reaktion zeigen müsse”. Besonders störten ihn die einfachen Ballverluste. Offenbar fruchtete Jacobaccis Ansprache, denn direkt nach der Pause traf Bär zum 1:0 für Sechzig. Das Tor sei so gefallen, wie Jacobacci seine Mannschaft spielen sehen wollte. Mit einfachem Spiel über de Flügel und dann erst im letzten Drittel Risiko zu gehen. Besonders ärgerte den Coach der Konter in der 60. Minute als Boyamba einen Pass auf Holzhauser hätte anbringen müssen, der frei durch gewesen wäre. Aber Boyamba ging derart schlampig zu Werke, dass der letzte  Zwickauer Verteidiger weit und breit den Ball abfangen konnte.

Jacobacci unzufrieden: “Dieses Spiel hätte gewonnen werden müssen”

“Schade für den ganzen Aufwand” fand Jacobacci, dass die Löwen zunächst den Ausgleich und später noch das Führungstor der Schwäne kassierten. Der Coach konstatierte “man draf die zwei Tore nicht so erhalten.” Am Ende müsse man mit einem “Punkt noch zufrieden sein”, was Jacobacci aber enttäuschend fand. Denn “dieses Spiel hätte gewonnen werden müssen”, stellt der Löwentrainer unmissverständlich klar. Am Ende beglückwunschte der Coach die Zwickauer, zum Punktgewinn von denen er nicht mal den genauen Namen wusste. “Der Name des Gegners hätte gewusst werden müssen”, ergänzt die sechzger.de Redaktion.

 

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in Zwickau: Die letzte Reise der Saison

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Die letzte Reise der Saison 22/23

Die letzte Reise der Saison führte die Löwen gestern nach Zwickau. Der TSV 1860 München verabschiedete sich mit einem 2:2 Unentschieden in die Sommerpause.

Die letzte Reise – ein Sinnbild der Saison

Nach einer weitestgehend ereignislosen ersten Halbzeit nahm das Spiel in der zweiten Hälfte ordentlich Fahrt auf. Und so ging Sechzig, das gegenüber dem ersten Durchgang mindestens einen Gang hochgeschaltet hatte, in der 48. Minute durch Bär in Führung. Danach hatten die Löwen das Spiel eigentlich im Griff und hätten noch ein Tor nachlegen können. Stattdessen fing 1860 sich aus dem Nichts durch ein sehenswertes Tor von Gomez den Ausgleich. In der 88. Minute gelang dem Absteiger dann sogar das 2:1 Führungstor, nachdem sich Lannert amateurhaft von Assibey-Mensa auf der Grundlinie austanzen ließ. Immerhin konnte Cocic eine Minute später mit einem ersten Profitor noch den Ausgleich erzielen. Danach war dann Schluss und die letzte Reise der Saison erfolglos beendet. Irgendwie ein Sinnbild für diese Spielzeit. Gute Ansätze, aber am Ende hat man es sich selbst zuzuschreiben, dass es nicht gereicht hat.

Endlich ist diese Saison zu Ende

War ich am Ende der letzten Saison noch unschlüssig, wie ich sie bewerten sollte, gibt es für mich diese Saison keine zwei Meinungen. Diese Spielzeit war am Ende ein kompletter Schlag ins Wasser. Man hatte über sechs Millionen in den Kader gesteckt und angeblich unter Mithilfe von Anthony Power einen Kader zusammengestellt, von dem – zu Recht – nicht weniger als der Aufstieg erwartet werden konnte. Nach gutem Start, bei dem einige glückliche Punkte geholt wurden und so das wahre Leistungsvermögen des Teams vielleicht etwas zu positiv gesehen wurde, folgte ab Ende September der totale Zusammenbruch. Aus heiterem Himmel, so wie gestern der Treffer zum 1:1. Ich bin jetzt einfach froh, dass diese Saison endlich vorbei ist. Das Elend hat ein Ende! Gestern hatte diese Ansammlung von Spielern, die keine Mannschaft war, ihre letzte Reise für 1860.

Ob es besser wird?

Stand jetzt sieht es so aus, als ob nächste Saison mal wieder alles noch schlimmer wird. Der Etat um etwa 2 Mio. € geringer, zehn Abgänge, darunter Deichmann und Wörl. Wobei Wörl wenigstens noch ein Jahr als Leihspieler von Hannover 96 bei 1860 bleiben wird. Dennoch muss Günther Gorenzel es irgendwie schaffen, innerhalb kurzer Zeit eine schlagkräftige Truppe für die kommende Saison auf die Beine zu stellen. Maurizio Jacobacci befürchtet auf jeden Fall schon mal das Schlimmste und geht für nächste Saison von Abstiegskampf aus. Noch schlimmer dürfte es werden, falls Günther Gorenzel mitten in der Transferperiode auch noch nach Klagenfurt wechseln würde.

Bitte keine Diventruppe mehr

Aber war es nicht oft genug so, dass uns die Löwenmannschaften, denen man am wenigsten zugetraut hat, die meiste Freude gemacht haben? Wegen mir soll nächste Saison eine Kämpfertruppe auf dem Rasen spielen, die einfach jedes Spiel alles gibt. Das wäre mir lieber als eine Diventruppe wie in dieser Saison. Wenn wir uns nicht mehr leisten können, soll es so sein. Finanzielles Harakiri bringt uns eh nicht weiter. Eine Mannschaft, die sich voll reinhängt, werden wir auch bis zur letzten Reise der kommenden Saison bedingungslos unterstützen. Auch wenn die Dauerkarten 15% teurer werden und wir die Anreise extra zahlen müssen.

 

 

 

 

Nach Sieg gegen SC München: TSV 1860 III feiert Aufstieg in die Kreisliga

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TSV 1860 München III Aufstieg Gruppenbild nach Sieg gegen SC München

Es ist geschafft: durch einen souveränen Heimsieg gegen den SC München am letzten Spieltag hat der TSV 1860 München III den Aufstieg geschafft und spielt nächstes Jahr in der Kreisliga.

Frühe Führung spielt den Löwen in die Karten

Nach drei Punkten im direkten Duell mit dem FC Bosna i Herzegovina hatte der TSV 1860 III am heutigen Samstag alle Trümpfe in der eigenen Hand. Mit einem Punkt Vorsprung auf den Tabellenzweiten in der Kreisklasse 4 Heliosch war klar, dass ein Sieg gegen den SC München für den Aufstieg reichen würde. Das Ergebnis von Bosna i Herzegovina am morgigen Sonntag gegen den Tabellenletzten wäre damit ohne Bedeutung.

Es ging aus Löwensicht auch gleich hervorragend los: bereits nach drei Spielminuten stand es 1:0 für die Hausherren. Entenmann traf für den TSV 1860. In der Folge waren die Hausherren deutlich überlegen und belohnten sich kurz vor der Pause mit dem zweiten Treffer des Tages. Dieses Mal trug sich Krischel in die Torschützenliste ein (43.). Mit der Führung ging in die Kabinen. Zu diesem Zeitpunkt wäre der Aufstieg für den TSV 1860 III unter Dach und Fach gewesen.

TSV 1860 III schlägt SC München und feiert Aufstieg

Das Bild auf dem Platz änderte sich nach dem Seitenwechsel nicht. Unmittelbar nach der 60.Minute, die auch am Sportplatz an der St.Martin Straße standesgemäß mit Leib und Seele besungen wurde, traf zunächst Begaj mit einem schönen Heber, ehe Schleich auf 4:0 erhöhte. Zwischen den beiden Treffern hatten die Löwen auch noch den Pfosten getroffen. Mit einem weiteren Doppelschlag beseitigte der TSV 1860 III endgültig alle Zweifel, dass hier und heute ein weiß-blauer Aufstieg gefeiert werden darf. Kochiashvili und erneut Schleich hießen die Torschützen.

Für die Gäste, die gegen die Löwen ordentlich unter die Räder kamen, reichte es immerhin noch zu zwei Ehrentreffern binnen weniger Minuten. Der Schlusspunkt fiel aber auf der anderen Seite. Per Foulelfmeter stellten die Löwen den Endstand her – 7:2 hieß es nach 90 Minuten gegen den SC München.

Damit feiert der TSV 1860 III den Aufstieg und tritt in der kommenden Spielzeit in der Kreisliga an. Bei der vierten Mannschaft steht morgen um 15 Uhr der Saisonabschluss auf dem Programm. Gegner ist der FC Anadolu Bayern.

Cocic mit Debüt-Treffer: Zwickau und TSV 1860 teilen die Punkte

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Anzeigetafel FSV Zwickau GGZ Arena Gegen Den TSV 1860 München

Nach einem müden ersten Durchgang gab es zwischen dem FSV Zwickau und dem TSV 1860 München nach dem Seitenwechsel doch noch Tore zu bewundern. Am Ende trennten sich die Kontrahenten mit einem 2:2-Unentschieden. Milos Cocic traf dabei zum ersten Mal in der 3.Liga.

Choreographie Fans FSV Zwickau Gegen TSV 1860 München Verabschiedung Ronny König

Im Vergleich zum Heimsieg gegen Waldhof Mannheim änderte Trainer Maurizio Jacobacci die Löwen-Elf auf zwei Positionen. Wörl und Lang begannen für Moll und den gesperrten Verlaat, der mit dem verletzten Marco Hiller das Spiel im Gästeblock verfolgte. Mit Belkahia, Deichmann, Bär und Boyamba standen in Zwickau vier Spieler in der Startaufstellung, die den TSV 1860 verlassen werden.

Erst nach der Pause fallen Tore

Das Geschehen auf dem Rasen im ersten Durchgang ist schnell erzählt. Wie es die Tabellensituation der beiden Gegner erahnen ließ, war es ein wenig ansehnliches Spiel. Torraumszenen waren Mangelware, beide Torhüter mussten kaum eingreifen. Die beste Gelegenheit hatten die Gastgeber kurz vor der Pause. Möker traf dabei den Pfosten, Kretzschmar wäre chancenlos gewesen (45.+1).

Doch nach dem Wiederanpfiff nahm die Partie an Fahrt auf. Die Löwen kamen mit deutlich mehr Elan aus dem Kabinentrakt. Während Boyamba eine Deichmann-Hereingabe zunächst noch knapp verpasste (46.), war es wenig später Bär, der eine Vorlage des Neu-Ingolstädters aus dem Rückraum kompromisslos zur Führung in den Maschen unterbrachte (48.). Der TSV 1860 blieb in dieser Phase das spielbestimmende Team, Zwickau hatte den Gästen nichts entgegen zu setzen. Dennoch kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Gomez setzte sich gegen Lannert durch und traf traumhaft zum 1:1 (65.).

Im Anschluss verflachte die Begegnung wieder etwas, ehe es kurz vor Schluss noch einmal interessant wurde. Zunächst traf Greilinger unglücklich ins eigene Tor (88.). Doch den Schlusspunkt setzte der TSV 1860 auf der anderen Seite: der eingewechselte Cocic verwertete eine Kopfball-Vorlage von Marcel Bär zum späten Ausgleich (89.). Beim 2:2 zwischen dem FSV Zwickau und dem TSV 1860 blieb es schlussendlich. Der FSV verabschiedet sich in die Regionalliga, die Löwen beenden die Spielzeit 2022/23 mit 57 Punkten auf Rang 8.

FSV Zwickau – TSV 1860 München 2:2 (0:0)

Aufstellung TSV 1860:
40 Kretzschmar – 22 Lannert, 3 Lang (79. Morgalla), 27 Belkahia, 11 Greilinger – 38 Wörl, 20 Deichmann – 33 Boyamba (71. 30 Cocic), 15 Bär, 7 Lex (C) – 19 Lakenmacher (57. 26 Holzhauser)

Tore:
0:1 Bär (48′), 1:1 Gomez (65′), 2:1 Eichinger (88′), 2:2 Cocic (89′)

Liveticker: FSV Zwickau – TSV 1860 München (38.Spieltag)

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sechzger.deL´Liveticker FSV Zwickau - TSV 1860 München 38.Spieltag

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 38. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem FSV Zwickau und dem TSV 1860 München!

Zum Saisonabschluss reisen die Löwen nach Zwickau. Der FSV steht bereits seit längerem als Absteiger in die Regionalliga fest und bestreitet sein vorerst letztes Spiel in der 3.Liga nach sieben Jahren Ligazugehörigkeit. sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut bereits weit vor Anpfiff mit zahlreichen Bildern von der Anreise sowie aus dem Stadion.

 

Aufstellung:
40 Kretzschmar – 22 Lannert, 3 Lang (79. Morgalla), 27 Belkahia, 11 Greilinger – 38 Wörl, 20 Deichmann – 33 Boyamba (71. 30 Cocic), 15 Bär, 7 Lex (C) – 19 Lakenmacher (57. 26 Holzhauser)

Bank:
12 Schmid (Tor), 10 Kobylanski, 14 Skenderovic, 24 Wicht, 29 Dordan, 32 Ouro-Tagba

Tore:
0:1 Bär (48′), 1:1 Goemz (65′), 2:1 Eichinger (88′), 2:2 Cocic (89′)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 haben sich sowohl Tim Rieder als auch Erik Tallig schwer am Knie verletzt und fallen daher lange aus. Auch Albion Vrenezi, Marco Hiller, Daniel Wein, Marius Willsch und Quirin Moll werden den Löwen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Außerdem ist Jesper Verlaat gelbgesperrt.

Die Gastgeber aus Zwickau müssen auf die Langzeitverletzten König, Göbel, Könnecke und Krüger verzichten. Darüber hinaus waren laut Trainer Thielemann einige Spieler in der Woche angeschlagen, sollten gegen den TSV 1860 aber zur Verfügung stehen.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat setzt heute wegen seiner zehnten gelben Karte zum zweiten Mal aus. Da die gelben Karten nicht in die nächste Spielzeit übertragen werden, hat eine mögliche Verwarnung am heutigen Samstag in Zwickau ansonsten keine weiteren Konsequenzen.

Wo könnt ihr das Spiel FSV Zwickau – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Die Löwenfans arbeiten noch einmal daran, der Verein mit den meisten Auswärtsfahrern zu werden. Auch nach Zwickau folgen dem TSV 1860 trotz der sportlich unbedeutenden Partie rund 1.300 Fans. Für Kurzentschlossene wird es eine Tageskasse geben.

Nach zwei kostenlosen Übertragungen im April sowie dem Heimspiel gegen Freiburg wird dieser Service gegen Zwickau nicht angeboten. Die heutige Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

FSV Zwickau auf dem Weg in die Regionalliga – Saisonabschluss gegen den TSV 1860

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Anzeigetafel und Gästeblock in Zwickau gegen den TSV 1860 München

Zwei Mannschaften, die ihre gesteckten Ziele in der 3.Liga in der aktuellen Spielzeit nicht erreicht haben, treffen am heutigen Samstag aufeinander. Während der TSV 1860 “nur” im Mittelfeld landete und den Aufstieg in die 2.Bundesliga verpasste, sind die Folgen für den FSV Zwickau weit dramatischer. Die Schwäne müssen in der kommenden Saison in der Regionalliga antreten. Beide Teams wollen ihren Fans zum Abschluss einen Sieg schenken.

FSV Zwickau will sich gebührend verabschieden

Sieben Jahre lang war der FSV Zwickau in der 3.Liga vertreten. Folglich traf man in den letzten fünf Spielzeiten stets auf den TSV 1860 München. Doch damit ist nun Schluss. Neben dem VfB Oldenburg, der SpVgg Bayreuth und dem SV Meppen müssen auch die Schwäne den Gang in die Regionalliga antreten. Gerade im Nordosten ist der erste Platz stets sehr umkämpft. Ob die Zwickauer es also bewerkstelligen können den direkten Aufstieg zu schaffen, ist fraglich. Die Planungen für die nächste Saison sind aber bereits angelaufen und Trainer Ronny Thielemann scheint dem FSV erhalten zu bleiben. Wie der Spielerkader allerdings aussieht, wird sich in den nächsten Wochen erst noch zeigen müssen.

Dominic Baumann, der mit 14 Treffern die interne Torschützenliste mit weitem Abstand anführt, zieht es gerüchteweise zum Halleschen FC. Rund ein Drittel aller Zwickauer Treffer hat er erzielt. Aber auch andere Drittligisten dürften den 28-Jährigen auf der Liste haben. Baumann will allerdings wieder näher an seine Heimat ziehen – insofern dürfte der HFC keine schlechten Karten haben. Auch weitere Spieler werden versuchen bei einem anderen Drittligisten unterzukommen. Wie auch beim TSV 1860, bei dem bereits neun Abgänge feststehen und Marius Wörl demnächst wohl auch wechseln wird, steht also beim FSV Zwickau ein Umbruch in der Mannschaft an.

Fanmarsch und Saisonabschlussfest

Erhalten bleiben wird den Schwänen aber die treue Fanszene rund um die Ultragruppierung Red Kaos. Diese rufen zum Saisonabschluss schon vor Anpfiff zu einem gemeinsamen Fanmarsch auf. Bis zu 6.000 Zuschauer erwarten die Gastgeber gegen die Löwen – rund 1.300 davon aus München. Nach dem Fanmarsch und einem möglichst gelungenen Spiel gegen den TSV 1860 startet dann das Saisonabschlussfest. Auf einer Aufstellung werden die letzten sieben Jahre in der 3.Liga noch einmal Revue passiert.

Die Löwenfans werden bei dem Gedanken an Zwickau wohl vor allem an den 04.Mai 2019 zurückdenken. Nicht nur das denkwürdige Ergebnis – die Gastgeber gewannen mit 5:2 – spielt dabei eine Rolle, sondern vor allem das Wetter. In München fuhr man bei bestem Wetter und angenehmen Temperaturen los, was den ein oder anderen zur kurzen Hose ermutigte. Schon auf dem Hinweg fing es dann allerdings an zu schneien, was vor Ort zu chaotischen Szenen in den Toiletten des Gästeblocks führte (mehr dazu im sechzger.de Talk Folge 108). Bitterkalt und eine Klatsche – diese Auswärtsfahrt wird der ein oder andere sicher nicht so schnell vergessen.

Während in der GGZ Arena lediglich die Goldene Ananas ausgespielt wird und die Absteiger auch alle bereits feststehen, ist das Rennen um den verbliebenen Aufstiegs- sowie Relegationsplatz besonders eng. Mit Osnabrück, Wiesbaden, Saarbrücken und Dresden haben noch vier Teams die Chance auf einen Aufstieg in die 2.Liga. Daher dürften die meisten Augen am 38.Spieltag auf diese vier Partien gerichtet sein.

Der 38.Spieltag im Überblick

FC Ingolstadt – SV Elversberg
VfL Osnabrück – Borussia Dortmund II
Wehen Wiesbaden – Hallescher FC
FSV Zwickau – TSV 1860 München
SpVgg Bayreuth – Erzgebirge Aue
Dynamo Dresden – VfB Oldenburg
1.FC Saarbrücken – Viktoria Köln
SC Freiburg II – SV Meppen
Waldhof Mannheim – MSV Duisburg
Rot-Weiss Essen – SC Verl

Gerücht: Zinho Gano zu Vertragsverhandlungen bei 1860?

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Möglicher Neuzugang TSV 1860 München Gesicht Mit Fragezeichen Causa

Aktuell haben die Löwen zehn Abgänge im Kader für die kommende Saison zu kompensieren. Nun wurde Zinho Gano im Flugzeug nach München gesichtet, befand er sich auf dem Weg zu Vertragsverhandlungen mit dem TSV 1860 München?

Kader von 1860 mit vielen Baustellen für die kommende Saison

Maurizio Jacobacci gehen langsam die Spieler für die Saison 23/24 aus. Nach der Verabschiedung von acht Spielern vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den SV Waldhof, verließen auch noch Yannick Deichmann und Marius Wörl die Löwen. Wörl bleibt den Löwen immerhin durch eine Leihe seines neuen Vereins Hannover 96 noch eine Saison auf dem Spielfeld erhalten. Das macht neun zu ersetzende Spieler, wenn 1860 in der nächsten Saison mit der selben Kaderstärke an den Start gehen will. Offene Baustellen bestehen vor Allem im Mittelfeld und in der Offensive. Bernd Winninger analysierte schon Mal welche Spieler für das Mittelfeld und den Sturm seiner Meinung nach in Fragen kämen.

Zinho Gano zu Vertragsverhandlungen mit 1860 unterwegs?

Zinho Gano vom belgischen Erstliga-Absteiger Zulte Waregem hatte Bernd dabei nicht auf der Liste. Gano ist ein großgewachsener klassicher Mittelstürmer. Er war diese Saison für Zulte Waregem 20 Mal im Einsatz und brachte es dabei auf immerhin zwölf Tore und drei Assists. Laut transfermarkt.de läuft sein Vertrag in Waregem noch eine Saison, aber möglicherweise ist er durch den Abstieg seines Teams vertragslos. Sein Marktwert beträgt 1,2 Mio. Euro. Das macht eine Verpflichtung von Gano bei 1860 zugegebenermaßen eher unwahrscheinlich. Vom Münchner Flughafen kann man ja auch bequem zu Verhandlungen nach Ingolstadt, Regensburg oder gar Fürth und Augsburg weiter reisen.

Gano würde ins Anforderungsprofil von Jacobacci passen

Trainer Jacobacci forderte zuletzt vier Spieler, die leistungsmäßig über dem Liga-Durchschnitt zu verorten sind. Außerdem wünschte er sich einen robusten Mann für das Sturmzentrum. Beides dürfte auf Gano zutreffen. Er durchlief die Jugend des FC Brügge und stand in diversen Jugennationalmannschaften Belgiens. Im Erwachsenenalter wechselte er dann in die Nationalmannschaft von Guinea-Bissau, von wo sein Vater stammt. Für das Land seines Vaters bestritt er sogar drei Länderspiele, in denen er drei Mal traf. Wenn er diese Quote mit nach Giesing bringt, sollte er eine Verstärkung sein. Aber wie gesagt, Gano wurde im Flugzeug erspäht und es gibt keine Gewissheit, dass 1860 ihn auf dem Radar hat.

 

Marius Wörl wechselt zu Hannover 96 und wird an 1860 ausgeliehen

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Marius Wörl TSV 1860 DFB Dortmund
Marius Wörl - mein Spieler der Saison 2022/23

Nächster Abgang bei den Löwen. Supertalent Marius Wörl wechselt nach der Saison zu Hannover 96. Immerhin bleibt er über eine Leihe dem TSV 1860 München noch eine Saison erhalten.

Marius Wörl zu Hannover 96

Nach dem Wechsel von Yannick Deichmann zum FC Ingolstadt 04 muss der nächste schmerzhafte Abgang in Giesing verkraftet werden. Eigengewächs Marius Wörl  wechselt nach der Saison zu Hannover 96. Der U19-Nationalspieler befand sich seit Monaten in Verhandlungen mit Sportgeschäfstführer Günther Gorenzel. Offenbar konnte der TSV 1860 München Wörl aber keine ausreichende Perspektive geben, um seinen Vertrag an der Grünwalder Straße zu verlängern.

Wörl wird eine Saison von Hannover zu 1860 verliehen

Immerhin ist es dem Sportchef aber gelungen, das Talent aus dem NLZ wenigstens noch für die kommende Saison auszuleihen. Wörl soll bei Sechzig in der dritten Liga die nötige Spielpraxis sammeln, um dann in der Saison 24/25 in der zweiten Liga voll einschlagen zu können. So muss Gorenzel für das zentrale defensive Mittelfeld lediglich einen Ersatz für den scheidenden Yannick Deichmann suchen. Das dürfte schwierig genug werden.

Bitter: Keine Ablösesumme für den TSV 1860

Neben dem sportlichen Verlust schmerzt die notorisch klammen Löwen natürlich auch, dass für Wörl keine Ablösesumme kassiert werden. Wörl besitzt aktuell lediglich einen Ausbildungsvertrag beim TSV 1860 und kann nach der Saison ablösefrei wechseln. Somit blicken die Löwen finanziell in die Röhre und müssen sich mit einer kolportierten Ausbildungsentschädigung in Höhe von etwa 130.000 Euro zufrieden geben. Wörl ist der zehnte Abgang nach der laufenden Saison. Am Rande des letzten Heimspiels gegen Waldhof Mannheim wurden insgesamt acht Spieler verabschiedet. Darunter Kapitän Stefan Lex und Löwen-Urgestein Marius Willsch. Danach erklärte Yannick Deichmann seinen Wechsel nach Ingolstadt, wo er erneut auf den ehemaligen 1860-Trainer Michael Köllner trifft. Man darf gespannt sein, wie Günther Gorenzel, der selbst mit einem Wechsel nach Klagenfurt in Verbindung gebracht wird, die Abgänge ersetzen wird. Trainer Maurizio Jacobacci schwant schon Übles. Der Coach gibt sich nicht gerade optimistisch und geht kommende Saison von Abstiegskampf in Giesing aus.