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Peter Pacult: “Vereinsobere machen Hasan Ismaik schlecht”

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Peter Pacult
Ex-Löwe Peter Pacult

Die Verdienste von Peter Pacult um den TSV 1860 sind unbestritten. Ohne den Wiener wären die Löwen 1994 vermutlich nicht in die Bundesliga zurückgekehrt und auch als Trainer hat der inzwischen 63-Jährige seine Spuren in Giesing hinterlassen. In der AZ äußert sich der Coach von Austria Klagenfurt nun zur aktuellen Situation an der Grünwalder Straße.

Peter Pacult im AZ-Interview

Die Gründe für das erneute Scheitern des TSV 1860 im Aufstiegskampf sind auch für Peter Pacult schwer zu ergründen. Das Hickhack um Ex-Trainer Michael Köllner hat die Voraussetzungen aber sicher nicht begünstigt.

„Für die einen hätte der Michael Köllner schon vor der Winterpause entlassen werden sollen, für die anderen sollte er noch Trainer sein. Ich finde: Entweder vor der Winter-Vorbereitung einen klaren Cut machen oder du kannst es bleibenlassen. Aber da soll sich am besten jeder selbst Gedanken machen.“

Nun gehe nur noch darum, „die Saison anständig zu Ende zu spielen“, so der Wiener.

“Jeder weiß, wo wir stehen würden ohne sein Geld.”

In der Folge bricht Pacult eine Lanze für Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik, dessen Wirken an der Grünwalder Straße er wohlgemerkt nur vom Hörensagen kennt, weil er selber ja bereits seit 2003 kein Amt mehr bei den Löwen innehatte.

„Was mich daran aber stört, ganz unabhängig davon, dass beide Seiten gewiss viele Fehler gemacht haben: die ganzen blöden Kommentare gegen Hasan Ismaik. Jeder weiß, wo wir stehen würden ohne sein Geld. Und trotzdem wollen immer alle da oben im Konzert der Großen dabei sein. Diese Rechnung geht aber nicht auf.“

Die Frage darf gestattet sein: Wo würden wir denn ohne Hasan Ismaik stehen? So einfach, wie Peter Pacult das einordnet, dürfte die Beantwortung der Frage realistisch betrachtet wohl nicht fallen.

“Vereinsobere machen Hasan Ismaik schlecht”

In der Folge wettert Pacult gegen die von den Mitgliedern gewählten Vereinsvertreter und unterstellt ihnen, bewusst gegen Ismaik zu arbeiten. Auch hier blendet der ehemalige Stürmer galant die Historie der (gescheiterten?) Kooperation zwischen Ismaik und dem TSV 1860 aus.

„Ich habe oft den Eindruck, dass die Vereinsoberen gegen alles sind, was von Ismaik kommt. Sollen sich doch alle, die gegen ihn sind, hinstellen, ihre Geldbeutel aufmachen und dafür sorgen, dass Sechzig wieder dorthin kommt, wo man hingehört! Aber nein, sie machen alle den Ismaik schlecht, aber einen Plan B haben sie nicht. Dieses Theater ist typisch für Sechzig. Die Gräben sind schon extrem, die kann nur der Erfolg zuschütten.“

Leider bleibt Pacult den Nachweis schuldig, wann und womit die angesprochenen Vereinsoberen Hasan Ismaik schlechtgemacht haben sollen. Zudem geht er in seinen Ausführungen mit keiner Silbe auf die gewöhnungsbedürftige Kommunikationsstrategie des Mehrheitseigentümers ein.

Trotz der grauen Gegenwart hofft Pacult, dass die Löwen und ihre treuen Fans zukünftig wieder mehr Grund zur Freude haben werden.

U21 am Samstag in der Bayernliga gegen TSV 1860 Rosenheim

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Schmöller Frank U21 TSV 1860

Nach dem 4:0 am vergangenen Wochenende gegen Türkspor Augsburg möchte die Amateure am Samstag direkt den nächsten Dreier folgen lassen. Die Voraussetzungen sind gut, denn mit dem TSV 1860 Rosenheim ist der Tabellenvorletzte bei der U21 zu Gast in der Kies-Arena in Gilching. Das Hinspiel in Rosenheim hatten die Löwen mit 5:2 für sich entschieden.

U21 empfängt TSV 1860 Rosenheim in Gilching

Während es für das Team von Frank Schmöller im Endeffekt nur darum geht, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen, steht den Gästen das Wasser bis zum Hals. Nur drei Punkte liegt der TSV 1860 Rosenheim als 17. vor dem VfB Hallbergmoos und damit dem direkten Abstiegsrang. Das worst case-Szenario soll in Rosenheim natürlich vermieden wären, am letzten Freitag setzte es jedoch eine böse 0:5-Heimklatsche gegen den FC Ingolstadt 04 II. Bekanntester Akteur der Rosenheimer ist wohl Christoph Wallner, der in der Jugend einst in Giesing aktiv war und später auch für die 2. Mannschaft des 1. FC Nürnberg spielte.

Zuerst drei Niederlagen, dann zwei Siege – bei der U21 des TSV 1860 München zeigt der Trend indes in die richtige Richtung und soll am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) natürlich fortgesetzt werden. Aus dem Profikader wird voraussichtlich wieder Milos Cocic auflaufen, der sich gegen Türkspor Augsburg in die Torschützenliste eintragen konnte. Des Weiteren dürfen wieder einige U19-Akteure auf einen Einsatz hoffen, um sich in der Bayernliga auf die Härte im Herrenbereich einzustimmen. Nachdem die Amateure kürzlich lediglich 55 Zuschauer zu ihrem Heimspiel begrüßen durften, sollte es diesmal zumindest wieder dreistellig werden. Trainer Frank Schmöller (siehe Titelbild) und seine junge Truppe hätten auf jeden Fall ein größeres Publikum in der Kies-Arena in Gilching verdient.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)

Sechzig um Sieben: Talk Folge 103 online, Freibier am Vatertag

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Allzu viel passiert bei den Löwen nicht, doch nach turbulenten Wochen dürfte sich der ein oder andere darüber auch gar nicht beschweren. Genug zu besprechen gibt es dennoch wie man in Folge 103 des sechzger.de Talks sieht. Außerdem gibt es am Vatertag gleich zwei weiß-blaue Optionen und der Tabellenführer war am gestrigen Dienstag im Nachholspiel im Einsatz.

sechzger.de Talk Folge 103 vor 1.FC Saarbrücken – TSV 1860 München

Dominiert wird die neueste Ausgabe des sechzger.de Talks, die am gestrigen Dienstag erschien, von dem Duell mit der SpVgg Bayreuth. Das liegt nicht unbedingt am spektakulären Geschehen auf dem Platz oder den Rängen, sondern viel mehr an dem Gast in Folge 103. Zum zweiten Mal nimmt Andi teil, der es mit den Bayreuthern hält und im Saisonendspurt zittern muss. Schließlich droht noch der Abstieg in die Regionalliga. Nur kurz angeschnitten wird dann sowohl der Spielabbruch in Zwickau als auch das kommende Spiel der Löwen in Saarbrücken. Dennoch lohnt es sich natürlich wieder auch die neueste Ausgabe in voller Länge anzuhören…

…und Freunde des Podcast-Formats von sechzger.de dürfen sich bereits auf heute abend freuen. Mehr Details dazu gibt es dann am frühen Abend zu lesen – und natürlich auch zu hören.

Vatertag beim TSV 1860 München

Gleich zwei Veranstaltungen locken die Löwenfans am Vatertag (18.Mai) aus den Häusern. Zum einen lädt Löwenwirt Bene Lankes ans Trainingsgelände ein und sorgt mit Kulinarik wie Weißwürschten und Schweinshaxe für das leibliche Wohl. Ein Trikot des TSV 1860 anzuziehen ist nie verkehrt, wird im Löwenstüberl aber unter Umständen sogar noch extra belohnt. Sportlich geht es dagegen in Trudering zu. Die Boxer des TSV 1860 sind im Festzelt im Einsatz und treffen auf eine Berliner Auswahl.

Erstes Turnier der Inklusionssportabteilung

Unter dem passenden Motto “Erlebnis vor Ergebnis” hat die Inklusionssportabteilung des TSV 1860 München mehrere Teams zu einem Turnier in Grasbrunn eingeladen. Für die Löwen ist es das erste selbst ausgerichtete seiner Art. Unter anderem ist mit Hannover 96 ein prominenter Name zu Gast. Los geht es am kommenden Samstag ab 09:30 Uhr.

Rafati: erstes Tor hätte nicht zählen dürfen

Bekanntlich gewann der TSV 1860 München mit 2:0 gegen die SpVgg Bayreuth. Den ersten Treffer erzielten die Gäste dabei selber. Vorausgegangen war der Situation allerdings ein Handspiel von Marcel Bär, das auch in Folge 103 des sechzger.de Talks besprochen wird. Der ehemalige Schiedsrichter Babak Rafati hat die Szene bei liga3-online analysiert und kommt zum Schluss, dass das Tor nicht hätte zählen dürfen.

News aus der 3.Liga

Nachholspiel MSV Duisburg – SV Elversberg

Aufgrund starker Regenfälle war die Partie, die ursprünglich am 30.Spieltag ausgetragen werden sollte, verlegt worden. Für Tabellenführer Elversberg reichte es trotz zweifacher Führung am Ende nur für einen Punkt. Die Saarländer haben damit seit drei Spielen nicht gewonnen, liegen aber weiter relativ komfortabel an der Spitze. Nick Woltemade brachte die Gäste nach 13 Minuten in Führung. Kölle (32.) konnte für den MSV noch im ersten Durchgang ausgleichen, doch erneut Woltemade (39.) sorgte für den nächsten Treffer der SVE. Im zweiten Durchgang belohnten sich die Zebras für ihren Einsatz und glichen in Person von Girth (61.) wieder aus. Beim 2:2 blieb es auch bis zum Schluss.

 

Erstes eigenes Turnier der Inklusionssportabteilung des TSV 1860

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Inklusionssportabteilung Tsv 1860 Turnier

Die Inklusionssportabteilung des TSV 1860 München e.V. richtet am 29.4. das erste eigene Inklusionsturnier unter dem Titel “Erlebnis vor Ergebnis” in Grasbrunn aus und hofft auf zahlreiche Zuschauer.

Turnier der Inklusionssportabteilung des TSV 1860

Die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernimmt Vizepräsident Hans Sitzberger, der die Abteilung seit ihrer Gründung stark unterstützt. Nähere Infos zur Abteilung findet Ihr HIER.

Neben den Löwen werden ab 9.30 Uhr die Teams des SC Freising, des SV Niederroth 1956, des 1. FC Sonthofen, von Hannover 96, der SJK Rheinkraft/Neuss e.V. und das Team Inklusion Nürnberg Land bei einer Spielzeit von 1 x 8 Minuten gegeneinander antreten.

Spielort ist die Sporthalle Grasbrunn, Leonhard-Stadler-Str. 16, 85630 Grasbrunn. Alle teilnehmenden Mannschaften würden sich über zahlreiche Unterstützung sehr freuen.

Titelbild: TSV München von 1860 e.V.

sechzger.de Talk 103: 1860 gegen Bayreuth, vor Saarbrücken auswärts

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Im sechzger.de Talk 103 treffen Bernd, die Taktiktafel, Thomas, der Mann der Giesinger Gedanken und Andi Bär aus Bayreuth am Montag Abend zusammen. Der externe Gast war zuletzt in Folge 78 mit dabei – kurz vor dem ersten Aufeinandertreffen dieser Saison zwischen Oldschdood und Löwen im Herbst letzten Jahres. Noch völlig offen ist, ob er auch kommende Saison rund um ein Drittligaspiel zwischen Löwen und Bayreuthern unser Gast sein kann. Moderator Christian führt durch die Sendung.

2:0 gegen die SpVgg Bayreuth

Wenn wir schon einen Gast haben, der sich dem Gegner der Löwen zurechnet – gleichwohl Andi in der Sendung betont, dass er versucht, das Geschehen “neutral” zu interpretieren – dann fällt die Besprechung des Spiels naturgemäß etwas länger aus, als sonst. Und das obwohl alle Beteiligten die Partie vom Samstag Nachmittag als eher zäh wahrgenommen haben. Von den Gründen über die Schwefälligkeit im Spiel über eine Bewertung, ob dem 1:0 ein Handspiel von Marcel Bär vorausging, bis zur Frage, wie die Stimmung auf Giesings Höhen wahrgenommen wurde. Hier kommt alles auf den Tisch.

Spielabbruch in Zwickau

Die Bier-Attacke eines Fans bzw. Sponsors (!) gegen den Schiedsrichter der Partie zwischen dem FSV Zwickau und Rot-Weiß Essen möchte Moderator Christian auch kurz ansprechen. War der Spielabbruch eine zu harte Konsequenz? Nein – darin sind sich die Protagonisten im sechzger.de Talk 103 einig. Allerdings kennt der Gast Andi den betroffenen Schiri Nicolas Winter etwas genauer und hat dazu eine interessante Anmerkung zu machen.

Am kommenden Sonntag beim 1. FC Saarbrücken

Aufgrund der vorgerückten Zeit wird auf die kommende Partie der Löwen beim 1. FC Saarbrücken nur kurz eingegangen. Leider wird auch keiner der im Talk vertretenen Teilnehmer die Reise ins Saarland antreten. Geklärt wird in der Sendung allerdings die spannende Frage, die bereits am Samstag Nachmittag am Grünspitz aufgetaucht war: Was passiert eigentlich, wenn sich der FCS und Elversberg beide für das saarländische Pokalfinale qualifizieren sollten (aktuell stehen beide im Halbfinale), beide aber gleichzeitig die DFB-Pokal-Qualifikation über die 3. Liga (Plätze 1 bis 4 bzw. 5) realisieren sollten? Dann ist ja quasi ein Platz im DFB-Pokal frei… Andi hat die sichere Antwort. Bei uns verrät er sie.

Der sechzger.de Talk 103 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Vatertag für Löwenfans

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Das Vatertagsprogramm im Löwenstüberl

Auch dieses Jahr wieder hält der Vatertag einige vielversprechende Aktionen für (männliche) Löwenfans bereit. Das Löwenstüberl belohnt generationsübergreifende Treue in Löwenfamilien und wer es etwas handfester mag, kann sich einen schönen Tag im Bierzelt mit den Boxern des TSV 1860 München machen.

Vatertag im Löwenstüberl

Bene Lankes lädt – man kann schon fast sagen – zum traditionellen Vatertag im Löwenstüberl ein. Am Trainingsgelände geht es am 18. Mai 2023 um 10:00 Uhr los.  Wie gewohnt tischen Bene und sein Team zu Beginn Weißwürste auf. Später gibt es dann resche Schweinshaxen für die Gäste. Natürlich ist auch für kühles Bier aus dem Holzfass gesorgt.

Das Vatertagsprogramm im Löwenstüberl

Das Highlight ist natürlich, dass Väter, die ihre Söhne mitbringen ein Bier von Bene spendiert kriegen, während die Söhne ein Steckerleis genießen können. Bene versicherte uns, dass auch an diesem Vatertag wieder gilt, dass Löwenfans, die über drei Generationen anrücken doppelt belohnt werden. Der Opa kriegt ein Bier, der Papa ein Bier und ein Steckerleis und das oder die Kinder ein Steckerleis. Vorraussetzung ist natürlich das Erscheinen im Löwentrikot.

Vatertagsboxen im Truderinger Bierzelt

Nach dem Rückzug aus der Bundesliga ist es etwas ruhiger geworden um die Boxer des TSV 1860 München. Dennoch wird in der Boxabteilung nach wir hervorragende Arbeit geleistet. Bei den oberbayerischen Meisterschaften konnten die Boxlöwen gleich sieben Mal den Titel abräumen. Ende März bereits konnte Armin Saray in Würzburg bayerischer Meister in der Gewichtsklasse bis 60 kg werden. Hiwad Lodin wurde Vizemeister in der Klasse bis 70 kg.

Wer sich die erfolgreiche Riege der Boxlöwen mal wieder live anschauen will, sollte sich am Vatertag nach Trudering aufmachen. Dort findet ab 10:30h das traditionelle Vatertagsboxen statt. Die Löwen empfangen eine Berliner Auswahl und auf beiden Seiten wird es olympische Boxer zu bewundern geben. Das Bierzelt an der Wasserburger Landstraße 32 öffnet bereits um 9:30 Uhr seine Pforten. Ganz geschickte Löwenfans können sicher beide Anlässe am Vatertag kombinieren.

 

Sechzig um sieben: Lex geht campen

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Letzte Woche gab Stefan Lex sein Karriereende beim TSV 1860 München bekannt. Nun ist auch klar, was er unmittelbar nach Saisonende mach wird. Lex möchte mit seiner Familie nach Kroatien und Italien fahren und dort campen.

Stefan Lex: Campen nach Karrierende

Der Noch-Kapitän wird nach dem Spiel in Zwickau seine Fußballschuhe an den Nagel hängen und erstmal eine Auszeit genießen. Diese möchte Lex nutzen, um mit seiner Familie im sonnigen Süden Campen zu gehen. Dabei möchte er mit seiner jungen Familie Kroatien und Italien ansteuern. Im Hernst plant Familie Lex dann wieder zu Hause zu sein. Dann möchte das Familienoberhaupt bei 1860 in neuer Funktion anheuern. Wir sind gespannt, ob er sich eher als Trainer im Jugendbereich sieht oder auf Grund seines Sportmarketing-Studiums eher im kaufmännischen Bereich anzutreffen sein wird. Außerdem verriet Stefan Lex noch ein weiteres kurioses Detail: Wenn die Mannschaft spät von einem Auswärtsspiel nach Hause kommt, parkt er seinen Camper am Trainingsgelände und verbringt dort die Nacht.

Der Sieg gegen Bayreuth in der TAKTIKTAFEL

Möglicherweise hätte Stefan Lex auch als Rentner noch mithalten können bei dem ruhigen Kick am Samstag Nachmittag gegen die SpVgg Bayreuth. Noch voll im Saft stehend traf er in der 82. Minute zum entscheidenden 2:0. Bernd Winninger hat das Spiel wie immer für Euch analysiert und kommt zu dem wenig überracshenden Schluss, dass im Spiel auf beiden Seiten vor allem Tempo im Spielaufbau fehlte. Dennoch sah er in seiner TAKTIKTAFEL einen glücklichen, aber vedienten Sieg für den TSV 1860 München.

Überblick 1860-Ergebnisse vom Wochenende

Zahlreiche Mannschaften des TSV 1860 standen am Wochenende wieder im EInsatz. Leider konnten es nicht alle den Profis gleich tun und ihr Spiel gewinnen. Immerhin fanden die Amas zurück in die Erfolgsspur durch einen 4:0-Sieg gegen Türkspor Augsburg. Die Löwinnen I musste sich leider geschlagen geben und über das Ergebnis der U17 hüllen wir den Mantel des Schweigen. Wer es trotzdem sehen mag, findet hier alle Ergebnisse in der Übersicht.

News aus der dritten Liga

Montagsspiel der dritten Liga

Beim westfälischen Derby in Paderborn zwischen Verl und dem BVB II konnte der SC Verl einen 2:1 Sieg feiern. Verl führte zur Pause bereits mit 2:0 durch Otto und Wolfram. Guille Bueno konnte für die kleinen Borussen lediglich den Anschlusstreffer erzielen. Damit machte der SC Verl den Klassenerhalt auch rechnerisch klar.

Zwickau nach der Bierdusche für Schiri Winter

Es war zweifellos der Aufreger des Drittligaspieltags: die Bierdusche für Schiri Winter auf dem Weg in die Halbzeitpause beim Spiel Zwickau-Essen. Wie sich nach dem Abbruch herausstellte, ist der Verantwortliche ein Sponsor des FSV, gegen aktuell wegen Körperverletzung ermittelt wird. Die Partie wird wohl am grünen Tisch mit 2:0 für RW Essen gewertet werden, da lässt die DFB-Spielordnung wenig Spielraum zu. Die Schwäne hätten gerne eine Spielwiederholung, allerdings ist es kaum vorstellbar, dass der DFB solch unsportliches Verhalten auch noch mit einer Neu-Ansetzung des Spiels belohnt.

SV Wehen: Innenbandriss bei Lyska

Verletzungspech für den SV Wehen im Schlussspurt um den Aufstieg. Torhüter Artur Lyska verletzte sich im Training am Innenband und wird mehrere Monate ausfallen. Zum Glück für die Wiesbadener ist der ehemalige Stammkeeper Florian Stritzel gerade von einer langwierigen Verletzung genesen ist.

 

Kreative für Sechzig: Zweite Ausstellung in der Ambar

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Kreative Für Sechzig 1860 Ambar Ausstellung

Im November 2022 beheimatete die Ambar die erste Ausstellung des Vereins “Kreative für Sechzig”. Am 20. Mai geht die Veranstaltung in die zweite Runde. Neben Bier und fantastischem Essen gibt es erneut eine breite Auswahl an kreativen Objekten rund um den TSV 1860 München.

Kreative für Sechzig – Ausstellung am 20.05.2023

Nachdem die erste Ausstellung in der Ambar ein großer Erfolg war, wurden schnell Stimmen nach einer Wiederholung laut. Am 20.05.2023 ab 17 Uhr (also am Tag nach dem letzten Heimspiel gegen Waldhof Mannheim) präsentiert der Kreative für Sechzig e.V. von Illustrationen über Fotografie bis hin zu Shirts und Gemälden wieder etliche Ausstellungsstücke mit Bezug zu den Löwen.

Auch diesmal wird es wieder eine Tombola mit großartigen Preisen geben. Für die musikalische Untermalung des Events werden auch diesmal Special Guests sorgen. Natürlich wird man auch im Mai wieder das ein oder andere Ausstellungsstück käuflich erwerben können. Laut TSV 1860 München e.V. hat die erste Ausstellung mehrere tausend Euro für den Hauptverein erlöst.

Für weitere Informationen und Updates folgt doch einfach den Kreativen für Sechzig auf Instagram!

Am 20.05. laden die Kreativen für Sechzg in die Ambar ein

Sechzig am Wochenende: Nächster Rückschlag für Dritte

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TSV 1860 Dritte SpVgg 1906 Haidhausen

Bis zum letzten Wochenende verlief die Saison für die 3. Mannschaft des TSV 1860 nahezu optimal. Durch das zweite Remis in Folge musste die Dritte nun jedoch erneut einen Rückschlag einstecken. Mit vier Punkten Rückstand auf den Tabellenführer FC Bosna i Hercegovina ist ein direkter Aufstieg nur noch mit fremder Schützenhilfe möglich.

Nur 3:3 – nächster Rückschlag für Dritte

Keine Frage: Die 3. Mannschaft der Löwen spielt eine herausragende Saison und musste sich bislang nur einmal geschlagen geben. Da der FC Bosna i Hercegovina jedoch noch konstanter agiert und 20 seiner 21 Spiele gewann, schaut es mit dem direkten Aufstieg der Löwen momentan schlecht aus. Die einzige Niederlage kassierten die Bosnier übrigens gegen die Löwen…

Am Sonntag musste die 3. Mannschaft im Platzderby bei der SpVgg 1906 Haidhausen II ran und lag nach torloser erster Hälfte nach 47 Minuten plötzlich mit 0:2 in Rückstand. Bastian Korbmacher (62.), Julian Schleich (68.) und Florian Hagner (73.) drehten die Partie zugunsten der Löwen, doch Raphael Schamper entriss der Dritten mit dem 3:3 (78.) die wichtigen Punkte im Aufstiegskampf.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 19.04.

17.30 Uhr: Kirchheimer SC U14 – U13 3:2

Donnerstag, 20.04.

20.00 Uhr: FC Kosova München – Senioren B 4:1

Freitag, 21.04.

20.00 Uhr: Senioren A – TSV München-Ost 6:1

Samstag, 22.04.

09.15 Uhr: U9 – SV Waldperlach U10 9:2
11.00 Uhr: U10 – SC Gründe Heide U11 9:1
13.00 Uhr: U12 – TSV 1860 Rosenheim U13 1:0
14.00 Uhr: Würzburger Kickers – U13 2:2
14.00 Uhr: Würzburger Kickers – U14 3:5
14.00 Uhr: U21 – Türkspor Augsburg 4:0
14.00 Uhr: Profis – SpVgg Bayreuth 2:0
15.00 Uhr: Löwinnen II – SV Laim 2:1
15.30 Uhr: U15 – Würzburger Kickers 5:1
17.00 Uhr: Löwinnen I – SG Sentilo-Blumenau/Pullach 2:3

Sonntag, 23.04.

09.00 Uhr: U9 – TSV Röthenbach U10 16:2
11.00 Uhr: U17 – FC Bayern München 1:5
12.00 Uhr: SpVgg 1906 Haidhausen II – Dritte 3:3
14.00 Uhr: U16 – SpVgg Ansbach U17 2:1
16.00 Uhr: U11 – JFG Wendelstein U12 3:0

TSV 1860 – SpVgg Bayreuth (2:0) die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth (2:0). Ein glücklicher, mühsamer Sieg für die Sechzger gegen zu harmlose Bayreuther.

TSV 1860 – SpVgg Bayreuth – ein Hauch von Bayernliganostalgie aus den 80ern im Sechzgerstadion. Bayreuths Trainer Kleine schickte seine Elf im 4-3-3 aufs Spielfeld. Plan der Bayreuther war es, die Löwen in deren Positionsspiel hoch anzulaufen und so früh in deren Spielzügen Umschaltmomente zu kreieren.

Wenn die Sechzger es geschafft hatten, die Pressinglinie der Bayreuther zu überspielen, verschob sich das 4-3-3 der Bayreuther, indem die Außenstürmer abkippten auf ein 4-2-3-1.

Die Löwen waren – wie immer unter Maurizio Jacobacci – im 4-2-3-1 unterwegs. Wörl schaltete sich als Box to Box Spieler immer wieder mit in die Offensive ein.

Die Sechzger spielten eher abwartend mit tiefer Pressinglinie und wenigen Aktionen in den pressingrelevanten Bereichen.

Unter diesen Voraussetzungen entwickelte sich ein behäbiges Spiel, in dem sowohl die Sechzger als auch die Bayreuther zwar ihre Angriffe im Positionsspiel meist bis ins letzte Drittel des Gegners durchbringen konnten, aber durch die Trägheit beider Mannschaften im Spiel nach vorne nie wirklich Dynamik aufkam.

Vor der genaueren Analyse wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Partie.

Die statistischen Werte des Spiels TSV 1860 – SpVgg Bayreuth

  • Ballbesitz: TSV 1860 52% – SpVgg Bayreuth 48%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 85% – SpVgg Bayreuth 83%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 70% – SpVgg Bayreuth 61%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 12/4 – SpVgg Bayreuth 12/6
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 17,4 – SpVgg Bayreuth 10,54

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Nahezu ausgeglichener Ballbesitz für beide Mannschaften spiegelt den Eindruck wider, den man am Samstag beim Betrachten des Spiels bekommen hatte. Beide Mannschaften trafen sich auf Augenhöhe – mit dem besseren Ende für den TSV 1860.

Es mussten beide Teams in vielen Phasen während laufender Angriffe diese unterbrechen und den Angriff neu aufbauen. Das führte für beide Mannschaften zu überdurchschnittlich vielen Rück- und Querpässen. Das Spiel verlor auf beiden Seiten immer wieder an Dynamik, weil entweder im Passspiel falsche Entscheidungen getroffen wurden, Spieler ins Abseits liefen oder nicht genug Bewegung in der Offensive herrschte, damit Anspielstationen frei geworden wären.

Der ausgeglichene Ballbesitz entspricht der Leistung der beiden Teams. Dass es allerdings munter hin- und hergegangen wäre, kann man nicht behaupten. Das Spieltempo war schleppend und die Kreativität im Spielaufbau bei beiden Mannschaften durchaus limitiert.

Passgenauigkeit

Die hohe Passgenauigkeit erklärt sich für beide Mannschaften mit den überdurchschnittlich vielen Rück- und Querpässen, die dem oben schon beschriebenen behäbigen Spiel der beiden Teams entsprangen.

Nehmen wir die Sicherheitspässe aus der Rechnung, haben beide Teams allerdings immer noch eine Passgenauigkeit von knapp 80% aufzuweisen. Bei höherem Spieltempo könnte man am Ende mit einer solchen Passgenauigkeit das ein oder andere Tor mehr auf dem Konto haben. Es war jedoch – auch aufgrund dessen, wie der Gegner jeweils gestaffelt war – für beide Mannschaften am Samstag in Puncto schnellem Spiel nichts zu holen. Wenn überhaupt, hatten die Gäste noch die überraschenderen Momente im Spiel. Unter anderem natürlich auch deshalb, weil die Spieler des TSV 1860 München viel zu oft (sieben mal) ins Abseits liefen. Ob da jeder Pfiff richtig war, möchte ich nicht entscheiden müssen.

Defensive Zweikampfquote

Einsatzwille und Giftigkeit kann man keinem der beiden Teams absprechen. Trotzdem wurden die Löwen das ein oder andere mal öfter als Bayreuth im eigenen letzten Drittel vor schwierige Aufgaben gestellt. Die Zweikämpfe, die man geführt hat, hat man größtenteils gewonnen. Problematisch waren die Zweikämpfe, in die man nicht hineingekommen ist, weil man im Kopf zu langsam war und deshalb dem Gegner Chancen eröffnet hat.

Mit der Zweikampfbilanz können wir also an sich zufrieden sein. Die Anzahl der zugelassenen gegnerischen Chancen muss man aber kritisieren. Dass die Hälfte aller Schüsse des Gegners so auf den Kasten geht, dass der Torhüter Arbeit bekommt, ist ein Zeichen von a) nicht ganz korrektem Stellungsspiel, also leichten Unkonzentriertheiten und b) nicht vernünftig angenommener defensiver Zweikämpfe.

Schüsse/aufs Tor

Diese Statistik zeigt wieder ein Problem auf, das man schon fast vergessen hatte. Die Spieler des TSV 1860 München schafften es nur einmal, einen Schuss der SpVgg Bayreuth zu blocken. Das ist zu wenig. Die aufopferungsvoll kämpfenden Kicker aus der Oldschdod warfen sich in fünf Schüsse der Sechzger, um einen Einschlag im Kasten zu verhindern.

Da fehlt mir dann doch ein wenig der Wille, die Offensive des Gegners mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in Zaum halten zu wollen. Die Feldspieler der Löwen dürfen sich bei ihrem Keeper Marco Hiller bedanken, dass er seinen Kasten sauber halten konnte. Einfach haben es ihm seine Kollegen nicht gemacht.

Dass bis auf einen alle geblockten Schüsse der Sechzger innerhalb des gegnerischen Strafraums abgegeben wurden und auch die anderen Schüsse bis auf drei aus der Box der Bayreuther erfolgten, ist wiederum positiv zu werten.

PPDA

Wie schon gegen Osnabrück spielten die Sechzger auch gegen Bayreuth eher abwartend und nicht mit aggressivem Pressing auf vorderster Linie. Der Plan, Bälle tiefer abzufangen und dann über Tempo und Kombinationsfußball das eigene Spiel auf den Platz zu bringen, war zu erkennen, aber die Ausführung war in vielen Phasen nicht gut genug, um so dominant auftreten zu können,wie man es sich gewünscht hätte.

Die Bayreuther hingegen versuchten ihrerseits durchaus, die Löwen hoch anzulaufen. Allerdings waren die Spieler der TSV 1860 München für die SpVgg Bayreuth zu routiniert beim Aufbau der eigenen Positionsangriffe, sodass die Wirkung der Anlaufbemühungen der Oldschdod immer wieder verpuffte.

Die Tore

Die Tore könnt ihr Euch hier noch einmal ansehen.

Eine genauere Analyse betreiben wir heute beim 2:0 der Löwen durch den eingewechselten Kapitän Stefan Lex.

Als ein Angriff der Bayreuther zentral in der Mitte der Spielfeldhälfte des TSV 1860 durch Verlaat unterbunden wird, spielt dieser das Leder steil zu Vrenezi in der gegnerischen Hälfte, der vor sich wenig Raum findet und deshalb nach einem kurzen Moment des Zögerns den Ball über die Kette zu Lex lupft. Der Kapitän der Löwen verliert das Leder zunächst gegen zwei Gegenspieler, erkämpft es jedoch zentral auf Höhe der Sechzehnmeterlinie wieder und spielt die Kugel zurück zu Vrenezi. Der versucht einen Schuss, wird aber von einem Bayreuther geblockt. So springt der Ball nach halbrechts zu Wörl. Dieser kann unbedrängt in die Box ziehen, nimmt den Kopf hoch, sieht in der Mitte ca. 14 Meter vor dem Kasten Lex und spielt diesem den Ball zu.

Stefan Lex fackelt nicht lange und zieht ab. Durch drei Gegner hindurch am Torwart vorbei landet der Ball im linken Eck des Tores.

Dies war bis dahin abgesehen vom Eigentor und einem weiteren Versuch von Skenderovic in der 54. Minute die einzige wirklich klare Chance, die sich die Sechzger herausgespielt hatten.

Das fiel auf

Mit Trägheit gewinnt man keinen Schönheitspreis.

Torchancen waren Magelware.

Ob wirklich jeder der insgesamt sieben Abseitspfiffe gegen den TSV 1860 München berechtigt war, möchte ich bezweifeln. Das darf jedoch keinesfalls eine Entschuldigung für das nicht standesgemäße Offensivspiel der Sechzger sein.

Mehr diagonale und horizontale Bewegung der Spieler in der Offensivabteilung wäre nötig gewesen, um das Stellungsspiel der Bayreuther auseinander zu ziehen. Damit hätte man mehr Räume schaffen können.

Fazit

Eine Mannschaft im Mittelfeld der 3. Liga zeigt eine mittelmäßige Leistung und bezwingt ebenfalls mittelmäßige, aber sehr glücklose Bayreuther am Ende dann zwar verdient, aber mit einer gehörigen Prise Glück.

Glück gehört jedoch dem Tüchtigen. Der Tüchtige war am Samstag allen voran Löwentorwart Marco Hiller.

Für den Rest der Saison bleibt nur zu hoffen, dass sich das Phlegma, das wir am Samstag bewundern durften, nicht wie ein Faden durch die weiteren Spiele ziehen wird.

Datenquelle: Wyscout