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Sechzig um Sieben: Sieg gegen Bayreuth, Münster steigt auf

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Drei weitere Punkte auf dem Konto des TSV 1860 München, doch so richtig etwas bringen tun diese nicht mehr. Auch nach dem Sieg gegen die SpVgg Bayreuth sind die Löwen im Mittelfeld der 3.Liga gefangen. Sie bleiben weiterhin auf Platz 9. Aber auch andere Teams des TSV 1860 waren am Wochenende im Einsatz und die News von der Konkurrenz aus der 3.Liga gibt es zum Start in die Woche ebenfalls.

Der Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth

Eigentlich hätten die Gäste die Punkte deutlich dringender als der TSV 1860 gebraucht, doch die gezeigte Leistung der Bayreuther reichte am Samstag zu keinem einzigen Treffer – außer in das eigene Netz. Folglich blieben die Punkte in München. Stefan Lex, der zum Saisonende seine Karriere beenden wird, machte kurz vor Schluss mit dem Treffer zum 2:0 alles klar. Maurizio Jacobacci bemängelte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel dennoch, dass die gezeigte Leistung nicht wirklich zufriedenstellend war.

Einige Eindrücke vom Samstag gibt es in der Video- und Fotogalerie von der Partie.

Giesinger Gedanken: die angezogenen Handbremse

Mitreißend war das Geschehen auf dem Platz nicht wirklich, aber bei den Löwen geht es schließlich auch um nichts mehr in sportlicher Hinsicht. Das merkte man nicht nur den Akteuren auf dem Platz an, sondern auch den Zuschauern auf den Rängen. Dennoch war es für Thomas ein schöner Nachmittag, was er in seinen Giesinger Gedanken entsprechend beschreibt.

Aktionsspieltag von Sechzig im Sechzger

Um ihre Sicht der Dinge noch einmal zu unterstreichen und zudem Fans die Möglichkeit zu geben, der Stadt München die eigene Meinung ebenfalls mitzuteilen, gab es rund um das Spiel gegen Bayreuth eine Aktion von Sechzig im Sechzger. Bereits unter der Woche hatte sich die Initiative gemeinsam mit den Freunden des Sechz’ger Stadions in einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Am Samstag wurden dann überall in Giesing Postkarten verkauft, auf denen die Löwenfans eine Nachricht an Oberbürgermeister Dieter Reiter oder die Stadt selbst richten konnten. Bei bestem Wetter gingen die Karten weg wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Amas gewinnen, Frauen verlieren

Das Team von Frank Schmöller erwischte am Wochenende einen guten Tag und konnte einen klaren Sieg gegen Türkspor Augsburg in der Bayernliga Süd erzielen. Die Frauen des TSV 1860 mussten im Spitzenspiel gegen Blumenau / Pullach hingegen eine Niederlage hinnehmen. Nach Rückstand kämpften sie sich zunächst ins Spiel zurück, ehe die Gäste doch noch den Siegtreffer erzielten.

News aus der 3.Liga

Der 33.Spieltag

Bereits am Freitagabend konnter der VfL Osnabrück drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf in Halle erzielen. Am Samstag verlor dann parallel zu den Löwen unter anderem der FC Ingolstadt. Aue überraschte in Elversberg und Dresden setzte sich im Spitzenspiel gegen Mannheim durch. Am Sonntag schöpfte Meppen mit einem Heimsieg gegen Saarbrücken noch etwas Hoffnung im Kampf um den Abstieg. Die Partie in Zwickau wurde nach einer Bierdusche für den Schiedsrichter nach der ersten Hälfte abgebrochen.

Heute abend beschließen der SC Verl und Borussia Dortmund II den 33.Spieltag. Anpfiff ist wie gewohnt um 18:60 Uhr.

Münster steigt auf

Der erste Aufsteiger zur Saison 2023/24 steht fest. Preußen Münster ist der Vertreter aus der Regionalliga West, der in der kommenden Spielzeit in der 3.Liga antreten wird. Nach dem Heimsieg gegen die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf ist der Deutsche Vizemeister von 1951 nicht mehr einzuholen und kehrt in die Drittklassigkeit zurück.

Sonntagspiele der dritten Liga: Spielabbruch in Zwickau

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FSV Zwickau

Für den TSV 1860 München geht es in der Saison um nichts mehr. Für die Teams im Auf- und Abstiegskampf sind die Punkte im Saisonendspurt dagegen teilweise Gold wert. Im Aufsteigskampf ließ Saarbrücken heute wichtige Punkte liegen, während es in Zwickau zu einem Spielabbruch kam.

Saarbrücken büßt wichtige Punkte in Meppen ein

Saarbrückens Manager Rüdiger Ziehl hatte noch vor den Meppenern gewarnt. Seine Warnung kam wohl bei der Saarbrücker Mannschaft nicht an. Denn der 1. FC Saarbrücken büßte heute ganz wichtige Punkte im Rennen um den Aufstiegsplatz ein. Das Team von der Saar unterlag bei designierten Absteiger SV Meppen mit 0:1 (0:0). Ernst Middendorp leitete mit sechs neuen in der Startaufstellung bereits die Operation Wiederaufbau im Emsland ein. Und die neu formierte Elf kam gut ins Spiel und konnte durch Ametov die erste Chance des Spiels für sich verbuchen (20. Minute). Die erste Chance für die Gäste hatte Kerber in der 33. Minute, als er einen Ball neben das Gehäuse der Emsländer setzte. Vor der Pause kam Pourie dem Tor mit einem Weitschuss von der Strafraumlinie noch gefährlich nahe. Danach ging es torlos in die Kabinen.

Zahlreiche Fans unterstützten den FC Saarbrücken in Meppen

Pourie schießt das goldene Tor

Saarbrücken musste im Aufsteigskampf unbedingt drei Punkte aus dem Emsland mitnehmen und erhöhte daher die Schlagzahl im zweiten Durchgang deutlich. Gefährlich wurde es durch einen Freistoß von Rabihic, den Harsmann auf der Linie entschärfen konnte. In der 51. Minute musste Soares dann in höchster Not gegen Kerber retten. Danach konnte Meppen das Spiel offener gestalten. In der Schlussphase ging es hoch her: Cuni verpasste die Führung für den FCS (79. Minute), Faßbender konnte den Ball in der 85. Minute füe Meppen nicht im Tor unterbringen. In der 88. Minute hätte es Elfmeter für die Gäste geben müssen, Schiri Ballweg verlegte den Tatort aber fälschlicherweise vor den Strafraum. Neudecker ließ den Freistoß aus guter Position ungenutzt. In der ersten Minute der Nachspielzeit tauchte Pourie dann alleine vor Batz auf und netzte eiskalt ein. Meppen wird der späte 1:0 Sieg wahrscheinlich nichts mehr helfen. Saarbrücken lässt ganz wichtige Punkte im Aufstiegskampf liegen.

Spielabbruch in Zwickau

Zu unschönen Szenen kam es in Zwickau. Zwickau musste unbedingt gewinnen, um dem rettenden Ufer noch ein Mal nahe zu kommen. Und die Gäste aus Essen mussten auch etwas mitnehmen, um nicht wieder komplett im Abstiegssumpf zu stehen. Der FSV ging in der 36. Minute durch Baumann mit 1:0 in Führung. Unmittelbar vor der Pause wurde es dann ganz hitzig. Zunächst brachte Baumann Young als letzter Mann zu Fall und sah folgerichtig Rot. Den folgenden Freistoß bekam Gomez in der Mauer an den Arm und Schiri Winter zeigte auf den Punkt. Zwickauer Zuschauer und Spieler protestierten energisch und das Stadion kochte. Engelmann ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:1. Die Zwickauer Zuschauer reagierten mit dem Wurf zahlreicher Gegenstände auf das Spielfeld. Beim Gang in die Kabinen schüttete dann ein Zwickauer Fan Schiri Winter ein frisches Bier ins Gesicht. Nach diesem Eklat pfiff Winter das Spiel nicht mehr an. Somit markierte ein Spielabbruch das unrühmliche Ende der Partie Zwickau-Essen. Die endgültige Wertung des Spiels wird sicher ein Fall für das DFB-Sportgericht.

 

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 – SpVgg Bayreuth

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TSV 1860 SpVgg Bayreuth Fotogalerie

Ein fußballerischer Leckebissen war das 2:0 der Löwen gegen die Oldschdod am gestrigen Samstag nun wahrlich nicht. Das Drumherum hat aber gepasst: Wetter, Stimmung und am Ende natürlich auch das Ergebnis. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Szenen der Partie des TSV 1860 München gegen die SpVgg Bayreuth.

Die Mannschaftsaufstellung der Löwen

Stadionsprecher Basti Schäch verliest die Mannschaftsaufstellung der Löwen im ausverkauften Grünwalder Stadion. Für weitere Videos rund um die Löwen folgt doch einfach unserem YouTube-Kanal!

Fotogalerie zu TSV 1860 gegen SpVgg Bayreuth

Zum Vergrößern der Bilder bitte einfach auf das jeweilige Thumbnail klicken!

Jacobacci auf PK: “Gedanklich nicht zu 100 % bei der Sache”

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Tsv 1860 Spvgg Bayreuth Pressekonferenz Maurizio Jacobacci gedanklich 100 %

Trotz des 2:0-Heimsieges gegen die SpVgg Bayreuth zeigte sich Löwentrainer Maurizio Jacobacci auf der Pressekonferenz unzufrieden. Einige seiner Spieler seien gedanklich nicht zu 100 % bei der Sache gewesen, so der Italiener.

Unzufriedener Jacobacci

Auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth wies Maurizio Jacobacci darauf hin, dass der Löwen die frühe Führung in die Karten gespielt habe, dass er danach aber unzufrieden war.

“Schade find ich natürlich schon, dass wir dann durch Unzulänglichkeiten den Gegner immer mehr aufgebaut haben. (…) Da sollte man schon konzentrierter sein. (…) Wir haben es einfach in der ersten Halbzeit nicht verstanden, den Ball zirkulieren zu lassen, den Gegner laufen zu lassen.”

In der Pause habe er diverse Punkte angesprochen, die es zu verbessern galt, so Jacobacci. Dennoch seien gerade zu Beginn der zweiten Hälfte wieder einige Fehler passiert, die zu Chancen der Gästen führten.

“Gedanklich nicht zu 100 % bei der Sache”

So zeigte sich der Trainer verärgert über die Einstellung des ein oder anderen Spielers:

“Gedanklich waren nicht alle vielleicht zu 100 % bei der Sache. Beim Stand von 1:0 gegen diesen Gegner muss man Geduld haben, den Ball laufen zu lassen und den Gegner rauszulocken, dann bekommt man automatisch auch Räume. In der zweiten Halbzeit haben wir es gesehen: Wenn wir dann den Ball zirkulieren ließen, dann sind wir eigentlich auch gut vor das gegnerische Tor gekommen.”

Zudem bemängelte Jacobacci, dass seine Mannschaft gerade gegen Ende der Partie viele falsche Entscheidungen getroffen habe und deswegen nicht in der Lage war, bei einigen Konterchancen das Ergebnis noch zu erhöhen.

Ein zufriedener Coach klingt trotz 2:0-Sieg definitiv anders…

Titelbild: Screenshot YouTube

Giesinger Gedanken nach dem Sieg gegen Bayreuth: Ein Nachmittag mit angezogener Handbremse

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Am ersten richtigen Frühlingstag des Jahres 2023 besiegte der TSV 1860 München die SpVgg Bayreuth mit 2:0. An diesem Nachmittag verlief alles so komisch langsam, als ob alle Akteure mit angezogener Handbremse unterwegs gewesen wären.

Sehr merkwürdiges Spiel

Nachdem der Hallesche FC am Freitagabend gegen den VfL Osnabrück verloren hatte, hätten die Bayreuther mit einem Sieg bei den Löwen gestern bis auf einen Punkt ans rettende Ufer kommen können. Dementsprechend erwartete ich eine Spielvereinigung mit Schaum vorm Mund, die bei den Löwen mit aktuell stark schwankender Form auf Sieg spielt. Den TSV 1860 erwartete ich eher in der Wurschtigkeit der ausklingenden Saison. Bei den Löwen lag ich richtig, aber auch die Bayreuther erweckten eher den Eindruck von Wurschtigkeit anstatt von Existenzkampf. Über weite Strecken des Spiels drängte sich einem der Eindruck auf, dass beide Teams mit angezogener Handbremse unterwegs waren.

Glückliche Führung für Sechzig

Das Spiel startete gemächlich und nach einer aus Bayreuther Sicht sehr unglücklichen Aktion gingen die Löwen 1:0 in Führung. In der 8. Minute schoss Heinrich seinen Mannschaftskollegen Eder an, von dem der Ball zur Löwenführung ins Netz prallte. In der Folge agierte Sechzig stark mit angezogener Handbremse und Bayreuth hätte vor der Pause durchaus den Ausgleich oder mehr erzielen können. Zejnullahu setzte die Kugel an die Latte, Ziereis scheiterte an Marco Hiller. Kurz nach Wiederbeginn hämmerte Kirsch die Kugel überhastet Richtung Anzeigetafel anstatt sie alleine vor Hiller im Tor zu versenken.

Konter mit angezogener Handbremse

Wer jetzt dachte, dass die Bayreuther Sechzig mit flüssigem Kombinationsfußball unter Druck setzten, lag falsch. Das Spiel wurde von beiden Seiten sehr behäbig geführt und mit der Bezeichnung “Not gegen Elend” lag man sicher nicht falsch. Besonders bei den durchaus zahlreich vorhandenen Kontermöglichkeiten agierten die Löwen sehr fahrig. Anstatt die Mitspieler schnell steil zu schicken, wurden kontinuierlich spielverzögernde Querpässe gespielt. Die Handbremse lässt grüßen! Außerdem schalteten sich meist nur drei oder vier Spieler in die Angriffe ein, die noch dazu Laufwege an den Tag legten, die wohl darauf ausgelegt waren, die maximal mögliche Entfernung zwischen den Spielern zu erreichen anstatt Übergewicht in Ballnähe zu erzeugen und durch Kurzpässe das Spiel aufzubauen. Sehr merkwürdig… Immerhin gelang Lex in der 82. Minute das siegbringende 2:0 und dann war Schluss. Bayreuth wird sich ärgern, dass sie nicht mindestens einen Punkt mitgenommen haben. Der wär mit etwas mehr Giftigkeit sicher drin gewesen.

Support ebenfalls mit angezogener Handbremse

Es ist ja immer die Frage, ob der Funke vom Platz auf das Publikum überspringen soll oder umgekehrt. Gestern hatte man den Eindruck, dass weder auf noch neben dem Platz irgendjemand überhaupt einen Funken geschlagen hätte. Die Mannschaft spielte wenig mitreißend, das Publikum unterließ lautstarken Support weitgehend. Die Luft ist irgendwie raus in dieser Saison und 1860 lässt sie gesamthaft locker auslaufen. So hielt man sich in den Diskussionen am endlich wieder gut gefüllten Grünspitz auch gar nicht lange mit dem gestrigen Spiel auf.

Wie geht es weiter bei 1860?

Die meisten Löwenfans sind mit den Gedanken schon bei der Planung der neuen Saison. Immerhin ist jetzt ein Trainer verpflichtet, was uns die Peinlichkeit einer erneuten Trainersuche erspart. Ob Jacobacci wirklich der Richtige ist, wird sich zeigen. Nach der gestrigen Leistung ist doch eine gewisse Skepsis angebracht. Da war man sich in Diskussionen relativ einig. Immerhin hat er jetzt die Chance, eine Mannschaft nach seinen Vorstellungen aufzubauen. Zwölf Verträge laufen aus und 1860 täte gut daran, schnell mit den Spielern zu verlängern, die gehalten werden sollen. Angeblich ist ja auch ein Budget für die kommende Saison verabschiedet und die positive Fortführungsprognose eingetroffen, obwohl Hasan Ismaik diese nicht über seine Social Media Kanäle verkundete. Dabei hatte er doch versprochen, alles Wichtige für sein Herzensinvestment dort zu verkünden. Hoffentlich stimmt es also und Günther Gorenzel kann endlich beginnen, in Zusammenarbeit mit Maurizio Jacobacci ein schlagkräftige Team für die neue Saison zusammenzustellen.

Ein sehr schöner Löwennachmittag

Das klingt jetzt für Euch wahrscheinlich alles ziemlich negativ. Stimmt aber gar nicht! Ich hatte wirklich einen sehr schönen Löwennachmittag. Ein Sieg, ein paar Bierchen mit Löwenfans in der Frühligssonne und angeregte Diskussionen über 1860. Was will man eigentlich mehr?

TSV 1860 Frauen unterliegen Blumenau/Pullach im Spitzenspiel

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TSV 1860 München Frauen (SG) SV Sentilo Blumenau SV Pullach Kreisklasse Spitzenspiel

Nach den Profis waren die Frauen des TSV 1860 München im Spitzenspiel gegen die (SG) SV Sentilo-Blumenau / SV Pullach gefordert. Zahlreiche Zuschauer sahen einen knappen Sieg der Gäste, der durch einen umstrittenen Elfmeter zustande kam.

TSV 1860 Frauen unterliegen (SG) SV Sentilo-Blumenau / SV Pullach

Drei Stunden nach dem Abpfiff im Grünwalder Stadion, bei dem der TSV 1860 einen Heimsieg gegen Bayreuth feiern konnte, waren die Frauen gegen eine Spielgemeinschaft des SV Sentilo-Blumenau und des SV Pullach gefordert. Es handelte sich um das Spitzenspiel in der Kreisklasse, den der Tabellenerste empfing den Zweiten. Die Gäste hatten – ebenso wie die Löwinnen – erst ein Saisonspiel verloren. Zahlreiche Löwenfans nutzten die Gelegenheit und machten sich zu Fuß auf den Weg zur unweit entfernten Sportanlage an der St. Martin Straße.

Die Partie begann aus weiß-blauer Sicht allerdings denkbar schlecht. Nach nur zwei Minuten erzielte Manuela Mehner die Führung für die Gäste. Wenig später erhöhte Ebru Yegin gar auf 0:2 (15′). Doch die Frauen des TSV 1860 München gaben gegen Blumenau / Pullach natürlich noch lange nicht auf und kamen noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Michelle Le Nguyen zog aus der Distanz einfach ab, die Torhüterin der Spielgemeinschaft ließ den Ball durch die Finger rutschen und es stand 1:2 (42′). Zuvor hatten die Löwinnen Glück, dass die Gäste einen Foulelfmeter über das Tor schossen.

Gäste erobern die Tabellenspitze

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeberinnen das spielbestimmende Team und belohnten sich mit dem vielumjubelten Ausgleich. Stefanie Stepberger traf per direktem Freistoß (63′). Doch das letzte Wort an diesem Samstag sollten nicht die Frauen des TSV 1860 haben, sondern die der Spielgemeinschaft Blumenau / Pullach. Schiedsrichter Florian Semrau entschied kurz nach dem 2:2 nach einer eigentlich starken Grätsche im Löwinnen-Strafraum zur Überraschung der Zuschauer erneut auf Foulelfmeter. Die folgenden Proteste halfen nichts, die Entscheidung hatte Bestand. Die Gäste wechselten die Schützin und Sabrina Strennberger machte es besser. Unten rechts ließ sie der Torhüterin des TSV 1860 keine Chance.

Damit zieht die (SG) SV Sentilo-Blumenau / SV Pullach am TSV 1860 München vorbei und belegt nun den Spitzenplatz in der Kreisklasse. Die DJK Pasing kann mit einem Sieg am morgigen Sonntag ebenfalls noch an den Löwinnen vorbeiziehen.

Gegen eben jene DJK Pasing müssen die Frauen des TSV 1860 München dann am kommenden Sonntag ran. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.

TSV 1860 U21 mit deutlichem Sieg gegen Türkspor Augsburg

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30 Milos Cocic TSV 1860

Nur 55 Zuschauer wurden heute Nachmittag Zeuge des 4:0-Heimsieges des U21 des TSV 1860 gegen Türkspor Augsburg. Die Löwen-Amateure bleiben damit auf Platz 7 der Bayernliga Süd.

TSV 1860 U21 besiegt Türkspor Augsburg

Parallel zur Partie der Profis gegen die SpVgg Bayreuth musste auch die U21 des TSV 1860 ran. Gegner in der Kies-Arena in Gilching war dabei Türkspor Augsburg, das sich in akuter Abstiegsnot befindet. Auch diesmal gab es für die Gäste nichts zu holen und bereits nach fünf Minuten klingelte es im Kasten der Fuggerstädter. Anian Brönauer sorgte mit dem 1:0 für den ersten Höhepunkt des Spiels.

Noch vor der Pause erhöhte Maxim Gresler auf 2:0 (41.) und nach dem Seitenwechsel spielte es den Löwen in die Karten, dass die Gäste ab der 64. Minute nach der Gelb-Roten Karte für Katanic in Unterzahl agieren mussten.

Profi Cocic trifft für die Amateure

Mit einem Mann mehr legte die Schmöller-Elf in der Schlussphase nochmal nach. Zuerst sorgte Milos Cocic (siehe Titelbild) für den dritten Treffer (85.), ehe Colin Beutel in der 88. Minute das Tor zum 4:0-Endstand folgen ließ.

Aufstellung

Schmid (Tor) – Sponer (81., Mila-Baier), Winkler Judge, Gresler – Feil, Dordan (55., Wach), Brönauer – Zehetbauer (70., Beutel), Neziri (85., Ouro-Tagba), Cocic (85., Marosevic)

Sensationelles Eigentor: TSV 1860 besiegt SpVgg Bayreuth

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TSV 1860 SpVgg Bayreuth

Nicht geglänzt, aber dennoch gewonnen: Der TSV 1860 besiegte am Samstag Nachmittag die SpVgg Bayreuth im ausverkauften Grünwalder Stadion mit 2:0. Ein sensationelles Eigentor der Gäste ebnete dabei den Weg zum Heimsieg der Löwen.

“Kacktor des Monats” zur Löwenführung

Trainer Maurizio Jacobacci, der kürzlich seinen Vertrag über die laufende Saison hinaus verlängert hatte, nahm zwei Wechsel in der Startelf vor. Yannick Deichmann fiel verletzt aus, zudem saß Kapitän Stefan Lex nur auf der Bank. Für die beiden rückten Quirin Moll und Meris Skenderovic in die erste Elf.

Knapp acht Minuten waren gespielt, als sich die Szene des Spiels ereignete. Einen langen Ball in die Spitze konnte Marcel Bär unter Kontrolle bringen, wobei er eventuell den Oberarm zu Hilfe nahm. Zwar wurde er nach rechts abgedrängt, konnte die Kugel jedoch noch zur Mitte bringen. Dort wollte Heinrich klären, traf mit seinem Befreiungsschlag jedoch den Kollegen Eder und von dessen Körper prallte der Ball zum 1:0 der Löwen ins Netz. Sensationell! Der Titel “Kacktor des Monats” ist den Bayreuthern damit sicher.

Pech für die Gäste bei Lattentreffer

In der Folge kontrollierte der TSV 1860 zwar das Geschehen, wenn es aber gute Chancen gab, dann hatte sie überraschenderweise die SpVgg Bayreuth. Zuerste hämmerte Zejnullahu die Kugel nach einer kurz ausgeführten Ecke an die Latte und nur wenige Minuten später scheiterte Ziereis am prächtig parierenden Marco Hiller.

Die Löwen hingegen taten sich in der Offensivbewegung schwer, die einzige weitere nennenswerte Gelegenheit vergab Skenderovic, dessen Distanzschuss Oldschdod-Keeper Petzold aus dem Eck kratzte. So ging es mit einer knappen Führung in die Kabinen, wobei auf Seiten des TSV noch ordentlich Luft nach oben war.

TSV 1860 besiegt SpVgg Bayreuth mit 2:0

Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste zunehmend das Geschehen und Kirsch ließ eine dicke Chance zum Ausgleich aus (53.). Frei vor Hiller setzte der Kapitän der Gäste den Ball über das Tor. Dies schien ein Weckruf für Sechzig zu sein, denn binnen weniger Minuten vergab Skenderovic zwei gute Gelegenheiten für die Löwen.

Das wars dann aber auch wieder mit der Herrlichkeit. Der TSV 1860 agierte viel zu passiv, Bayreuth setzte sich mehr und mehr in der Hälfte der Löwen fest. Das half den Gästen aber auch nichts, dennder eingewechselte Stefan Lex, der gestern sein Karriereende zum Saisonende verkündet hatte, traf in der 82. Minute zum 2:0-Endstand. Schön war das über weite Strecken nicht anzuschauen, aber da fragt morgen keiner mehr danach…

Statistik

Aufstellung:
1 Hiller – 39 Morgalla, Lang, 4 Verlaat (c), 36 Steinhart (85. 11 Greilinger) – 5 Moll (77. 26 Holzhauser), 38 Wörl – 14 Skenderovic (85. 10 Kobylanski), 9 Vrenezi, 33 Boyamba – 15 Bär (67. 7 Lex)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 17 Wein, 19 Lakenmacher, 22 Lannert, 27 Belkahia

Tore:
1:0 Eder (8., Eigentor), 2:0 Lex (82.)

Zum 20. Todestag von Rudi Brunnenmeier und zu Ehren des kürzlich verstorbenen Herbert Scheller

Aufstieg fix: Preußen Münster ist zurück in der 3. Liga!

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Preußen Münster TSV 1860
Der TSV 1860 zu Gast bei Preußen Münster

Ein Gründungsmitglied der Bundesliga ist zurück in der 3. Liga: Mit dem heutigen 2:0-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf II hat sich Preußen Münster zum Meister der Regionalliga West gekürt und kehrt nach drei Jahren in die Drittklassigkeit zurück.

Preußen Münster steigt in die 3. Liga auf

Bereits in der Vorsaison war man nah dran, scheiterte jedoch denkbar knapp an Rot-Weiss Essen. Lediglich eine um drei Treffer schlechtere Tordifferenz verhinderte eine frühere Rückkehr von Preußen Münster in die 3. Liga.

In der laufenden Saison gab sich das Team von Trainer Sascha Hildmann jedoch selten eine Blöße. Bis jetzt stehen lediglich drei Niederlagen in dieser Spielzeit zu Buche, unter der Woche gab es ein 3:3 beim 1. FC Kaan-Marienborn.

Heimspiele im Preußenstadion

Namhafteste Akteure der Preußen in der Saison 2022/23 sind wohl die Mittelfeld-Routiniers Dennis Grote und Dennis Daube sowie die Stürmer Andrew Wooten und Gerrit Wegkamp.

Die Schwarz-Weiß-Grünen tragen ihre Heimspiele im Preußenstadion aus, das 12.754 Plätze umfasst. Bei Risikospielen ist die Kapazität auf 10.154 beschränkt.

Positive Bilanz der Löwen gegen Preußen Münster

Bisher traf der TSV 1860 in sechs Ligaspielen auf Preußen Münster. Dabei gingen die Löwen zweimal als Sieger vom Platz, dreimal trennte man sich unentschieden. Das letzte Aufeinandertreffen beider Clubs fand am 21.12.2019 in Münster statt. Damals setzte sich Münchens große Liebe durch ein Tor von Sascha Mölders mit 1:0 durch.

Apropos Liebe: Mit den Sympathien aus Giesing haben es sich die Anhänger von Preußen Münster im November 2018 ordentlich verscherzt, als rund ums Spiel im Preußenstadion einigen “Normalo-Fans” der Löwen unter Androhung von Gewalt Schals abgenommen wurden.

Tsv 1860 Preussen Münster Plakat

Liveticker: TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth (33.Spieltag)

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Sechzger De Liveticker 1860 Bayreuth

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 33. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SpVgg Bayreuth!

sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut mit zahlreichen Bildern aus dem Viertel sowie dem schönsten Stadion der Welt.

Aufstellung:
1 Hiller – 39 Morgalla, Lang, 4 Verlaat (c), 36 Steinhart (85. 11 Greilinger) – 5 Moll (77. 26 Holzhauser), 38 Wörl – 14 Skenderovic (85. 10 Kobylanski), 9 Vrenezi, 33 Boyamba – 15 Bär (67. 7 Lex)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 17 Wein, 19 Lakenmacher, 22 Lannert, 27 Belkahia

Tore:
1:0 Eder (8., Eigentor), 2:0 Lex (82.)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 haben sich sowohl Tim Rieder als auch Erik Tallig schwer am Knie verletzt und fallen daher lange aus.

Die Gäste aus Bayreuth müssen auf die gelbgesperrten Nico Moos und Tim Latteier verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Tim Rieder, Joseph Boyamba und Daniel Wein haben vier gelbe Karten vorzuweisen. Bei der nächsten Verwarnung müssen sie ein Spiel aussetzen. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Meris Skenderovic, Albion Vrenezi, Martin Kobylanski und Christopher Lannert bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SpVgg Bayreuth außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist heute mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Daher wird es keine Tageskassen geben. Bis zwei Stunden vor Anpfiff können noch Karten über den Zweitmarkt erworben werden.

Nach den Free-TV Spielen gegen Osnabrück und Wiesbaden ist Pause bei den frei verfügbaren Übertragungen. Die heutige Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de