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Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Dresden: Keine Gegenwehr

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Der TSV 1860 München unterliegt Dynamo Dresden vollkommen verdient mit 1:2 und leistet keine Gegenwehr. Wie befürchtet war die Leistung gegen Zwickau kein Gradmesser und 1860 wirkt schwer angeschlagen.

Wieder furiose Anpfangsphase

Die Löwen begannen so wie gegen Zwickau. Sie kamen mit enormen Dampf aus der Kabine und wollte unbedingt in Führung gehen. Dieses Mal dauerte es allerdings fünf Minuten, bis 1860 in Führung ging. Vrenezi fing einen Pass von Kulke ab, trieb den Ball unwiderstehlich diagonal durchs Mittelfeld bis vor den Strafraum, von wo er trocken zum 1:0 für Sechzig abzog. Drei Minuten später hätte Steinhart auf 2:0 stellen können, doch Dynamo konnte blocken. Danach war es aber allmählich vorbei mit der weiß-blauen Herrlichkeit.

Sechzig schaltet drei Gänge zurück

Das Mittelfeld der Löwen stellte in der Folge mehr und mehr die Arbeit ein, so dass die Dresdner schalten und walten konnten, wie sie wollten. Das Aufbauspiel wurde von den Gästen effektiv unterbunden und im Zweikampfverhalten zeigten die Löwen keine Gegenwehr, so dass die Dresdner 1860 vor der Pause gehörig unter Druck setzten. Dynamo hatte mehrere gute Szenen im Strafraum, konnte vor der Pause den Ball aber nicht im Kasten von Hiller unterbringen.

Fünf starke Minuten nach der Halbzeit…

Sechzig kam wieder unter Dampf aus den Kabinen und erarbeitete sich direkt zwei Chancen. Keeper Drljaca konnte aber sowohl gegen Morgalla und Verlaat klären und das 2:0 verhindern. Dann kam es aber, wie es kommen musste. Rieder und Verlaat behinderten sich gegenseitig, Holzhauser verteidigte nicht konsequent genug und Kutschke köpfte unbedrängt zum 1:1 ein. Dass Sechzig danach noch irgendwelche Ambitionen hegte, die drei Punkte in Giesing zu behalten, war nicht zu erkennen. Es kam einfach überhaupt keine Gegenwehr von der verunsichert wirkenden Mannschaft. Niemand nahm das Heft in die Hand, niemand stellte sich den beileibe nicht brilliant spielenden Dresdner mit Nachdruck in den Weg.

… danach ins Schicksal ergeben

Irgendwie hatte man danach im Stadion das Gefühl, dass ein Unentschieden das höchste der Gefühle an diesem Abend sein würde. Aber Dynamo hatte mehr Spielanteile und Sechzig brachte kaum mehr geordnete Angriffe zu Stande. So war es wahrlich keine Überraschung, als Dresden in der 76. Minute durch Borkowski in Führung ging. Danach war zu spüren, wie das gesamte Sechzgerstadion in sich zusammensackte und niemand mehr an einen Ausgleichstreffer der Löwen glaubte. Die Hilflosigkeit der Mannschaft hatte sich vorher schon auf das Publikum übetragen, nun schwappte sich förmlich vom Spielfeld auf die Tribünen über. Und so ergaben sich Mannschaft und Publikum trotz starkem Beginn in beiden Halbzeiten in ihr Schicksal und ließen die Dresdner gewähren.

Zu wenig für die Ambitionen und den Kader

Der Ausgleich lag einfach außer Reichweite. Auch eine Chance des eingewechselten Bär änderte nichts daran. Es bleibt ein Rätsel, wie das Team nach dem Drittliga-Startrekord so in sich zusammenbrechen konnte. Gestern war jedenfalls augenfällig, dass die Mannschaft nach etwa 25 Minuten ohne Leader dahintaumelte und sich niemand gegen die drohende Niederlage stemmte. Und da stelle ich mir die Frage, ob das Ultimatum von Günter Gorenzel noch gilt. Oder in Kürze ein neues ausgerufen wird. In der Tabelle der letzten sieben Spiele liegt 1860 auf dem 18. Rang. So kann es auf jeden Fall nicht weiter gehen. Wahrscheinlich hätte man rückblickend vor der Winterpause handeln müssen.

 

Knöferl zu Carl-Zeiss Jena?

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18 Lorenz Knöferl TSV 1860

Der TSV 1860 München möchte sich noch von drei Spielern trennen. Nach dem Spiel gegen Dresden sickerte durch, dass Lorenz Knöferl möglicherweise zu Carl-Zeiss Jena ausgeliehen wird.

Quellen aus dem Umfeld von Knöferl: Leihgeschäft mit Carl-Zeiss Jena

Mit Marius Willsch, Lorenz Knöferl und Quirin Moll sortierte Trainer Michael Köllner insgesamt drei Spieler aus. Alle drei reisten nicht mit in das Trainingslager. Während Moll überraschend gegen die SGD wieder im Kader stand, stehen die Zeichen beim Junglöwen auf einen temporären Abschied. Sechzger.de erfuhr nach dem Spiel gegen Dresden, dass Lorenz Knöferl morgen über ein Leihgeschäft an Carl-Zeiss Jena abgegeben werden soll. Der jüngste Torschütze der Geschichte von 1860 könnte dann in der Regionalliga Nordost Spielpraxis sammeln und nach seiner Rückkehr den Kampf um einen Stammplatz bei den Löwen wieder in Angriff nehmen. Carl-Zeiss Jena liegt aktuell auf dem 8. Rang der Regionalliga Nordost.

Vor kurzem wurde mit Michael Glück schon einmal ein Nachwuchsprofi in die Regionalliga verliehen. Er spielt bis zum Ende der Saison bei Hessen Kassel.

Pressekonferenz nach Niederlage des TSV 1860 gegen Dresden

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Michael Köllner Bei Pressekonferenz Nach TSV 1860 München SG Dynamo Dresden

Nach der 1:2-Heimniederlage des TSV 1860 München gegen die SG Dynamo Dresden nahmen die beiden Trainer Markus Anfang und Michael Köllner auf der Pressekonferenz Stellung zu den zuvor absolvierten 90 Minuten im Grünwalder Stadion.

Pressekonferenz nach TSV 1860 München – SG Dynamo Dresden

Die frühe Führung von Albion Vrenezi reichte nicht aus. Kutschke und Borkowski drehten das Spiel zugunsten der Gäste zu einem 1:2-Auswärtssieg. Den Beginn der Partie sprach Gäste-Trainer Markus Anfang auf der Pressekonferenz nach dem Sieg von Dresden gegen den TSV 1860 auch klar den Löwen zu. Insgesamt sah er ein “sehr intensives” und teilweise auch “sehr hartes” Spiel. Stellvertretend dafür war das Foul von Belkahia an Arslan im ersten Durchgang, für das der Verteidiger des TSV 1860 eine gelbe Karte sah. Insgesamt habe sich seine Mannschaft den Sieg erkämpft und damit schlussendlich auch verdient. Neben dem Lob für sein Team hatte Anfang, für den es das erste Spiel im Grünwalder Stadion war, auch warme Worte für die Atmosphäre und die Spielstätte in Giesing an sich über.

Das macht richtig Spaß hier Fußball zu spielen.

Auch Michael Köllner sah eine “sehr, sehr gute Anfangsphase“, die mit dem frühen Tor durch Vrenezi (5.) belohnt wurde. Seine Mannschaft habe es allerdings im weiteren Verlauf der Partie verpasst einen zweiten Treffer nachzulegen. Unter anderem viele Umschaltsituationen wurden nicht gut ausgespielt. Dynamo Dresden zeigte sich im Stile einer Spitzenmannschaft deutlich effektiver und sorgte mit zwei Toren für einen Auswärtssieg. Dennoch ist Köllner zuversichtlich, dass die Löwen in den kommenden Wochen wieder punkten können. Als nächstes reist der TSV 1860 München zum Auswärtsspiel nach Oldenburg.

Bild: Screenshot Löwen TV

Nach früher Führung: TSV 1860 unterliegt Dynamo Dresden

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TSV 1860 München Dynamo Dresden 1 2 20.Spieltag 3.Liga

Der TSV 1860 München hat gegen Dynamo Dresden eine 1:2-Niederlage kassiert. Nach früher Führung durch Vrenezi drehten Kutschke und Borkowski im zweiten Durchgang das Spiel zugunsten der Gäste.

Vrenezi sorgt für frühen Jubel im Grünwadler Stadion

Trainer Michael Köllner vertraute der gleichen Elf wie beim Heimsieg gegen Zwickau und änderte seine Startaufstellung nicht. Die überraschendste Personalie des Abends nahm allerdings auf der Bank Platz: der eigentlich aussortierte Quirin Moll stand wieder im Kader. Gäste-Coach Markus Anfang hingegen reagierte im Vergleich zum Auswärtssieg in Oldenburg gleich vier Mal. Für Kapitän Will (Gelbsperre), Gogia, Meier und Kammerknecht (alle Bank) begannen Hauptmann, Conteh, Kutschke und Knipping.

Pyroshow SG Dynamo Dresden Gegen Den TSV 1860 München Im Grünwalder Stadion
Die Gäste sorgten mit ihrer Pyroshow für eine kurzzeitige Spielunterbrechung im ersten Durchgang

Der TSV 1860 München hatte sich gegen Dresden etwas vorgenommen und gab von Beginn an die Marschroute vor. Die Löwen waren sofort in der Partie und nutzen nach wenigen Minuten einen Fehlpass von Kulke sofort aus. Vrenezi fing den Ball in der Dynamo-Hälfte ab, zog mit hohem Tempo Richtung Tor und vollendete das Solo zum frühen 1:0 (5.). Die Gäste waren auch danach noch nicht richtig in der Partie, die Mannschaft von Michael Köllner konnte daraus jedoch keinen Profit mehr schlagen.

Ab Mitte des ersten Durchgangs wendete sich das Blatt langsam, da der TSV 1860 München weniger in die Partie investierte und Dresden so besser ins Spiel kam. Doch nur selten wurde es für das Tor von Marco Hiller wirklich gefährlich, sodass es mit der knappen Führung für die Löwen in die Kabinen ging.

Kutschke und Borkowski drehen das Spiel für Dynamo Dresden gegen den TSV 1860

Auch nach Wiederanpfiff waren es die Hausherren, die zunächst Oberwasser hatten. Weder Morgalla (47.) noch Verlaat (49.) konnten allerdings die erneute Führung erzielen. Mitten in diese Phase hinein fiel stattdessen der Ausgleich. Rieder blieb nach einem Zusammenprall mit Verlaat liegen, die Gäste allerdings spielten weiter. Arslan´s Flanke erreichte Kutschke, der zum 1:1 einköpfte (56.).

Nach dem zweiten Treffer des Tages sahen die 15.000 Zuschauer im Grünwalder Stadion ein zerfahrenes Spiel mit vielen Unterbrechungen – und den Siegtreffer für die SGD. Hauptmann setzte Borkowski toll in Szene, der in der 76.Minute das 1:2 erzielte. Der TSV 1860 kam gegen Dynamo Dresden nicht mehr zurück ins Spiel, auch weil Marcel Bär, der im Hinspiel gleich zwei Mal getroffen hatte, gegen Ende der Partie freistehend vor Dresdens Torhüter Drljaca vergab (85.).

Der TSV 1860 muss gegen Dresden die dritte Heimniederlage der Saison hinnehmen und verliert zeitgleich zunehmend den Anschluss an die Spitzengruppe. Tabellenführer Elversberg ist bereits 14 Punkte entfernt, auf den Tabellenzweiten Wiesbaden haben die Löwen nun sieben Punkte Rückstand. Kommenden Sonntag ist der Aufsteiger VfB Oldenburg der nächste Gegner. Anpfiff im Marschwegstadion ist um 13:00 Uhr.

Aufstellung TSV 1860: 1 Hiller – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 27 Belkahia (46. 4 Verlaat), 36 Steinhart (C) (90. 11 Greilinger) – 6 Rieder – 26 Holzhauser, 9 Vrenezi, 33 Boyamba (79. 14 Skenderovic), 10 Kobylanski (46. 7 Lex) – 19 Lakenmacher (65. 15 Bär)

Tore: 1:0 Vrenezi (5.), 1:1 Kutschke (56.), 1:2 Borkowski (76.)

Liveticker: TSV 1860 München – SG Dynamo Dresden (20.Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker TSV 1860 München Dynamo Dresden

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 20. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und der SG Dynamo Dresden!

Spiel Nummer 1 in der Rückrunde ist das Duell mit der SG Dynamo Dresden. Die Löwen gewannen das furiose Hinspiel bekanntlich mit 4:3 in Sachsen. So richtig stabilisieren konnten sich die heutigen Gäste seitdem nicht und liegen als einer der großen Aufstiegsfavoriten momentan nur auf Rang 9. Beide Seiten wollen also unbedingt drei Zähler erzielen. sechzger.de begleitet die heutige Partie natürlich erneut mit zahlreichen Bildern aus dem Viertel sowie dem schönsten Stadion der Welt.

Aufstellung:
1 Hiller – 20 Deichmann, 39 Morgalla, 27 Belkahia (46. 4 Verlaat), 36 Steinhart (C) (90. 11 Greilinger) – 6 Rieder – 26 Holzhauser, 9 Vrenezi, 33 Boyamba (79. 14 Skenderovic), 10 Kobylanski (46. 7 Lex) – 19 Lakenmacher (65. 15 Bär)

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 5 Moll, 22 Lannert, 38 Wörl

Tore:
1:0 Vrenezi (5.), 1:1 Kutschke (56.), 1:2 Borkowski (76.)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 sind alle Spieler einsatzbereit. Quirin Moll, Marius Willsch und Lorenz Knöferl werden jedoch nicht mehr berücksichtigt.

Dynamo Dresden muss hingegen auf Herrmann (verletzt) und Kapitän Will (Gelbsperre) verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Köllner ist weiterhin mit drei gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung und der Trainer der Löwen darf einmal von der Tribüne aus zuschauen.

Das gleiche gilt für Yannick Deichmann, der seit dem Zwickau-Spiel vier gelbe Karten auf dem Konto hat. Im Spielerkader stehen darüber hinaus Joseph Boyamba, Quirin Moll, Jesper Verlaat und Daniel Wein bei drei gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SG Dynamo Dresden außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion wird mit 15.000 Zuschauern wieder ausverkauft sein. Im Gästeblock werden zahlreiche Gäste aus Dresden die SGD unterstützen.

Nach dem Free-TV Beginn gegen Mannheim gibt es auch zum heutigen Heimspiel wieder keine guten Nachrichten. Die Partie wird nicht im Free-TV zu sehen sein. Allerdings ist natürlich wie gewohnt MagentaSport vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten. Kommentator ist Alexander Klich, der vor kurzem im sechzger.de Talk zu Gast war.

Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 3,49€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Faninfos gegen Dresden: Leichtbier im Grünwalder

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Beim heutigen Aufeinandertreffen der Löwen gegen Dynamo Dresden hat der TSV Faninfos veröffentlicht, die die Anreise zum Stadion, den Ausschank von Leichtbier etc. beinhalten.

1860 gegen Dynamo Dresden

Heute Abend um 18:60 Uhr (sechzger.de-Liveticker) empfangen die Löwen den Neuntplatzierten der Dritten Liga, Dynamo Dresden, im Grünwalder Stadion. Nach dem fulminanten Saisonauftakt, den die Löwen mit 4:3 bei den Sachsen gewannen, steht heute mit Sicherheit ein aufregendes Spiel bevor – Dresden muss siegen, um oben wieder heranzukommen und die Löwen wollen und müssen an das 3:1 gegen Zwickau anknüpfen.

Infos gegen Dresden: Risikospiel mit Leichtbier

Der TSV 1860 hat die Informationen für alle Besucher rund um das heutige Spiel veröffentlicht. Aufgrund der hohen Risikolage, die wohl an den anreisenden Gästefans festgemacht wird, wird es im Sechzgerstadion nur Leichtbier geben.

Hier die Mitteilung des TSV 1860 im Überblick:

REIST RECHTZEITIG AN

Stadionöffnung ist um 17:30.

Am Spieltag ist mit einem großen Fan- und auch Polizeiaufkommens zu rechnen. Zusätzlich muss aufgrund des Berufsverkehrs in München mit Verzögerungen bei der Anreise gerechnet werden. Wir wissen zudem, die Lage des Grünwalder Stadions lädt dazu ein, erst kurz vor Spielbeginn ins Stadion zu kommen. Dies führt aber immer wieder zu langen Schlangen kurz vor Anpfiff an den Eingängen. Uns ist allen an der Sicherheit jedes einzelnen Stadionbesuchers gelegen. Daher führen unsere Ordnungsdienstmitarbeiter ihre Arbeit gewissenhaft durch, benötigen hierzu aber auch das Verständnis und die Mithilfe aller Löwenfans.

Wir bitten Euch daher – kommt’s rechtzeitig zum Stadion.

KOMMT’S ÖFFENTLICH

Bekanntermaßen stehen rund um das Grünwalder Stadion keine Parkplätze zur Verfügung. Nutzt daher bitte die öffentlichen Verkehrsmittel des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV). Alle Tickets enthalten die kostenlose Nutzung im Gesamtnetz des MVV und berechtigen zur Hin- und Rückfahrt zum Grünwalder Stadion.

Wichtig für alle Löwen-Fans: Aufgrund von Fantrennungsmaßnahmen rund um das Grünwalder Stadion bitten wir alle Löwen-Fans, die U2 zu nutzen und über die Haltestelle Silberhornstraße zum Grünwalder Stadion anzureisen. Insbesondere bitten wir Euch, die Haltestelle Wettersteinplatz (U1) zu meiden, da diese den Gästefans vorbehalten ist. Dies gilt ebenso für die Tramhaltestation.

NEU: Seit dieser Saison bieten wir all denjenigen, die mit dem Fahrrad anreisen, die Möglichkeit dieses direkt am Stadion abzustellen. Zwischen Candidstraße und Stehhalle bietet Euch unsere Fahrradgarderobe einen sicheren Parkplatz für euer Fahrrad. Hier könnt Ihr ab 17:00 Uhr Euer Fahrrad abgegeben und nach dem Spiel wieder abholen. Die Fahrradgarderobe ist durchgehend besetzt.

HINWEISE FÜR PKWs UND BUSSE

Besucher, die mit dem Auto oder 9-Sitzern anreisen, können die zahlreichen Park & Ride Möglichkeiten in München nutzen. In Zusammenarbeit mit der MVG und der Park & Ride GmbH wurde eine München-Karte erstellt, die für den Fußballverkehr priorisierte Park & Ride Parkplätze im Stadtgebiet sowie die dazugehörigen ÖPNV-Möglichkeiten auf dem Weg zum Grünwalder Stadion aufzeigt.

Für all diejenigen, die mit dem Bus anreisen, stehen Parkplätze am Candidberg zur Verfügung. Für 9-Sitzer besteht diese Möglichkeit nicht.

ZWICKT’S ZAM | HALTET GIESING SAUBER

Haltet die (Grün-)Flächen rund um das Grünwalder Stadion und den Grünspitz sauber und entsorgt Euren Müll und Eure Flaschen in die dafür vorgesehenen Mülleimer. Zudem weisen wir darauf hin, dass Bäume, Vorgärten, o.ä. keine Toiletten sind. Zwickt’s zam und nutzt die Toiletten im Grünwalder Stadion. ­­Alles nach dem Motto: „Wir halten unser Viertel sauber“.

CATERING

Aufgrund der Risikoeinstufung des Spiels wir im Stadion nur Leichtbier ausgeschenkt. An allen Kiosken kann nur in bar gezahlt werden.

WETTER

Am Montag ist mit Frost und zum Spiel auch mit Schneefall zu rechnen. Auf dem Weg ins Stadion, auf den Treppenaufgängen und der Tribüne besteht daher eine erhöhte Rutschgefahr. Wir bitten daher alle Stadionbesucher – passt auf und geht’s langsam.

WEITERE WICHTIGE HINWEISE UND REGELN

  • Offensichtlich alkoholisierte Personen erhalten keinen Einlass ins Stadion.
  • Alle Arten von Flaschen sind verboten. Das gilt auch für PET-Flaschen.
  • Rucksäcke und Taschen, die größer als DIN A4 (ca. 30x20cm) sind, sind im Stadion nicht erlaubt. Wir bitten daher alle Fans, Rucksäcke und Taschen möglichst erst gar nicht ins Grünwalder Stadion mitzubringen, da es vor Ort keine Aufbewahrungsstellen gibt.
  • Jegliche Art von Feuerwerkskörpern, insbesondere Pyrotechnik.
  • Abschließend weisen wir noch auf die aktuell gültige Stadionverordnung für das Grünwalder Stadion hin.

 

TSV 1860 – Dynamo Dresden: Ergebnistipp Uwe Wolf

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Uwe Wolf TSV 1860 Trainer

Spieler, U23-Trainer, Co- und Chef-Trainer bei den Profis – Uwe Wolf hat bei den Löwen einiges erlebt. Doch nicht nur mit dem TSV 1860 verbindet Wolf eine gemeinsame Vergangenheit, sondern auch mit dem morgigen Gegner Dynamo Dresden. Grund genug, “El Lobo” um seinen Tipp für das Match am Montag zu bitten.

Wolf tippt auf Sieg des TSV 1860 gegen Dynamo

Während Wolf sich auch heute noch sehr gerne an seine Zeit in Giesing zurück erinnert, war die Zeit in Sachsen für ihn nur so semi-prickelnd. Zwar wurde er von Dynamo mit einem “guten Vertrag” ausgestattet, wie er betont, doch interne Querelen und eine Mannschaft, die sich gegen den Trainer positionierte, bewegten Wolf schon nach kurzer Zeit, Dynamo wieder zu verlassen. So kennt man ihn: ehrlich und geradeaus!

Beim Spiel am Montag sieht er die Vorteile auf Seiten der Löwen und tippt auf einen Heimdreier für die Elf von Michael Köllner:

“Ich tippe auf ein 2:0.
Tore: Lakenmacher und Bär”

Trainer der Traditionsmannschaft der Löwen

Mit Dynamo Dresden verbindet Wolf heute nur noch, dass er einst zwei Spieler der aktuellen Dynamo-Mannschaft trainiert hat. Zum Einen ist das Kapitän Tim Knipping, den er bei Hessen Kassel unter seinen Fittichen hatte. Der zweite ist natürlich Manuel Schäffler, den Uwe Wolf beim TSV 1860 zum Profi formte.

“Manu ist aber noch verletzt. Von daher besteht auch da keine Torgefahr von Dynamo.”

Die Bande zu den Löwen sind da doch deutlich enger. Erst kürzlich trainierte Uwe Wolf die Traditionsmannschaft des TSV 1860 und feierte mit dem Team um Timo Gebhart und Harald Cerny den Sieg beim Hallenturnier in Regensburg.

TSV 1860 – Dynamo Dresden, die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel zum Rückrundenauftakt des TSV 1860 gegen die SG Dynamo Dresden im heimischen Sechzgerstadion. Markus Anfang seit Beginn dieser Saison Trainer der SGD bevorzugt grundsätzlich das 4-1-4-1 System, ließ seine Dresdener allerdings in dieser Saison meistens im 3-5-2 (3-4-1-2) antreten. Was kommt am Montag auf die Löwen zu, was dürfen wir von Dynamo Dresden in Giesing erwarten?

TSV 1860 – Dynamo Dresden lautet das traditionsgeladene Duell zum Auftakt in die Rückrunde. Durch die Gelbsperre von Paul Will und aufgrund dessen, das Dynamo nach der Winterpause zweimal mit Viererkette in der Abwehr auflief, darf man annehmen, dass das 4-1-4-1 oder das 4-2-3-1 diesmal das System der Wahl sein wird.

Ich erwarte die Dynamos tatsächlich im flexiblen 4-1-4-1 System. Gegen den Ball verschiebt sich das über den Box to Box Spieler zum 4-2-3-1. Bei Ballbesitz im letzten Drittel des Gegners wird entweder asymmetrisch über den Ballfernen Mittelfeldaußenspieler auf 4-1-3-2 oder über beide Flügel auf 4-3-3 verschoben werden. Wie die Verschiebungen genau aussehen werden, wird u.a. vom Spielstand abhängig sein. Bei Führung oder unentschiedenem Spielstand darf man eher das konservativere System mit zwei Spitzen im letzten Drittel der Löwen erwarten, während, wenn Dresden hinten liegt, die Variante 4-3-3 im letzten Drittel zum tragen kommen wird.

Sehen wir uns zunächst die wichtigsten statistischen Werte der SGD an.

Die wichtigsten statistischen Werte der Dynamos

  • Ballbesitz 53%
  • Passgenauigkeit 80%
  • Defensive Zweikampfquote 66% (bester Wert der Liga)
  • Flankengenauigkeit 39% (zweitbester Wert der Liga)
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 8,67

Wie spielt die SGD?

Aggressives raumorientiertes Pressing auf hoher bzw. sehr hoher Linie mit einer durchschnittlichen Anzahl an Aktionen gegen den Ball um in den Pressingfallen Umschaltmomente zu erzeugen ist die Spielphilosophie die Dynamo Dresden unter Markus Anfang. Gegner die es schaffen die Pressingreihe zu überspielen und den Pressingfallen im Mittelfeld zu entkommen treffen dann auf eine kompakte Abwehr, die mit zwei gut gestaffelten Ketten versucht die Räume für den Gegner sehr eng und im Zentrum schwer bespielbar zu machen.

Im eigenen Positionsspiel besetzt Dresden das Zentrum sehr stark. Angriffe laufen meistens über die Mittelfeldzentrale. Auf die Flügel weicht Dresden im Ligavergleich sehr selten aus. Die Landeshauptstädter aus Sachsen sind das Team mit den viertwenigsten Angriffen über die Flügel in der gesamten Liga. Wenn es allerdings über die Außenspieler geht, dann spielt Dresden das höchst präzise. Mit Stefan Kutschke hat man im Sturmzentrum zwar einen Spieler der mit solchen Zuspielen wirklich etwas anfangen kann, allerdings macht das Dresdens Flügelspiel ein wenig ausrechenbar.

Beim Spiel durchs Zentrum ist Dresden aufgrund der hohen Qualität ihrer Offensivspieler eine Mannschaft die sich schnell und mit hoher Präzision ins letzte Drittel des Gegners durchkombinieren kann. Auch aus Pressingsituationen befreit sich Dresden deshalb sehr schnell. Vertikales Spiel wird hier grundsätzlich seltener als im Ligadurchschnitt genutzt, allerdings mit im Vergleich zu den anderen Teams höherer Präzision. Das Verhältnis von Anzahl der langen Pässe zur Anzahl sogenannter “deep completions” ist bei keinem Team der Liga besser als bei den Sachsen.

Stärken und Schwächen des Systems 4-1-4-1

Nachdem das 4-1-4-1 vermutlich auch das System sein wird, mit dem unsere Sechzger antreten werden ist der Teil Stärken und Schwächen diesmal etwas ausführlicher als gewohnt.

Stärken

Die Stärken des 4-1-4-1-Systems sind sowohl gegen den Ball als auch in der Offensive Mannigfaltig.

Gegen den Ball

Mit zwei Viererketten gegen den Ball zu spielen, macht die Räume für den Gegner meist sehr eng. Dadurch entsteht ein eng gestricktes Netzwerk in dem sich die Spieler gegen den Ball gegenseitig Breit absichern können. Die zwei Viererketten ermöglichen gute Orientierung für Spieler, vor allem während Spielsituationen in denen gemeinschaftliches Handeln vonnöten ist. Beim Verschieben zum Beispiel machen sich diese guten Orientierungsmöglichkeiten positiv bemerkbar.

Eine weitere Stärke ist die fast perfekte Raumaufteilung, welche gegen den Ball die meisten Spielfeldbereiche abgedeckt. Speziell die kompakte Verbindung zwischen Abwehr und Mittelfeld führt oft zu Vorteilen gegen den Ball und somit zur häufigen Eroberung zweiter Bälle, um danach mit gleich mehreren Anspielmöglichkeiten einen schlecht ausrechenbaren Gegenangriff zu Starten.

Weil das System auch in der Breite kompakt gegen den Ball ist, hat man überall auf dem Feld rasch Zugriff auf den ballführenden Gegenspieler. Im 4-1-4-1 wird andauernd die moderne Maxime verfolgt, dass der ballnächste Spieler permanent Druck gegen den Ball ausübt. Hohes Pressing regiert diese Formation im Normalfall.

Eine spezielle Rolle im 4-1-4-1 nimmt der defensive Mittelfeldspieler ein. Er muss durch sein Stellungsspiel a) Pässe des Gegners zwischen den Ketten ins letzte Drittel verhindern, oder abfangen und b) dafür sorgen, dass die Viererkette möglichst lange auf einer Linie verteidigen kann. Falls es nötig wird, dass ein Innenverteidiger herausrückt muss er in die Abwehrkette abkippen.    Wenn der Gegner über außen kommt kann der Sechser obendrein, indem er in die Kette abkippt, den Außenverteidiger absichern.

Bei Ballbesitz

In der Offensive beruht die Stärke des Systems 4-1-4-1 wie weiter oben schon beschrieben in der Flexibilität durch Verschiebungen in der zweiten Kette. Dass man “on the fly” auf verschiedene Offensivsysteme verschieben kann ist ein großer Vorteil dieser Grundaufstellung. Wenn man technisch versierte, schnelle, torgefährliche, intelligente Mittelfeldspieler, oder Stürmer die als falsche Neun, hängende Spitze, Schattenstürmer oder Raumdeuter ins Mittelfeld abkippen können, hat gibt es vermutlich kein System, das sich so schwer ausrechenbar zeigt wie dieses.

Schwächen

Bei Ballbesitz

Vor allem der Solostürmer kann eine Schwäche sein, wenn die Mittelfeldspieler sowohl außen als auch im Zentrum, ihre offensiven Aufgaben nicht gut genug ausführen. Daher kann es vorkommen, dass der solitäre Stürmer zu sehr isoliert wird und ohne Bindung zum Spiel agiert. Wer sich mit Taktik nicht auskennt (was keine Schande ist) wird dann beim Stürmer die Schuld suchen. Dass es aber an einer Fehlinterpretation der Position seiner Mitspieler liegt wird oft nicht erkannt.

Wenn jedoch ein bis zwei Mittelfeldspieler, situativ immer wieder nach vorne schieben und selbst Torgefahr ausstrahlen, hat man auch mit nur einem Stürmer im System ausreichend Manpower im der vordersten Linie.

Gegen den Ball

Wenn der Sechser gegen den Ball nicht immer voll konzentriert zu Werke geht, oder auch bei Kontergegenstößen nach Standards, oder wenn das Pressing schlampig ausgeführt wird, sind auch in der defensive Schwachstellen vorhanden die ein Gegner aufdecken und ausnutzen kann.

Da das Spiel im 4-1-4-1 sehr von den Offensivqualitäten und der Ballsicherheit der Flügelverteidiger abhängt, besteht logischerweise, falls einer dieser Spieler im Vorwärtsgang den Ball verliert, immer die Gefahr, dass sich, wenn der Sechser dann verschieben muss, im Zentrum vor der Viererkette Lücken im Raum ergeben, die vom Gegner erfolgreich ausgenutzt werden könnten.

Wie kann der TSV 1860 Dynamo Dresden knacken?

Offensive

Die Dynamos mit ihren eigenen Waffen Schlagen könnte der Weg sein um am Montag Abend alle drei Punkte in Giesing zu behalten. Das bedeutet, dass unser TSV 1860 München gegen Dynamo Dresden auf aggressives Pressing mit hohem Ballgewinn und präzise ausgespielte Umschaltmomente setzen sollte.

Generell darf man in einem Spiel in dem die, abgesehen von den Zweitvertretungen der Bundesligamannschaften, teuersten Kader der Liga aufeinander Treffen nicht auf allzuviel Spektakel hoffen, es sei denn es fällt für eine der Mannschaften früh ein Tor, sodass der Spielplan des anderen Teams über den Haufen geworfen – und mit offenerem Visier als bei einem Unentschieden – gespielt werden muss.

Wie im Hinspiel wird es auch am Montag wichtig sein die Torchancen in der letzten Reihe zu kreieren und so wenig wie möglich gegnerische Beine zwischen dem Schützen und dem gegnerischen Kasten zu haben.

Defensive

Gegen den Ball müssen die Sechzger vor allem im Stellungsspiel aufs höchste Maß konzentriert zu Werke gehen. Das genaue Passspiel der Dynamos kann nur so unterbunden werden. Duelle gegen den Ball sollten die Sechzger mit höchstmöglicher erlaubter härte führen. Die technisch begabten Sachsen kommen mit solchen Gegnern weitaus schlechter zu Rande als gegen Mannschaften die Härte in Zweikämpfen vermissen lassen.

In Puncto defensiver Härte sind die Dresdener selbst zwar keine Mannschaft die überhart agiert, aber nichts desto trotz ein Team das den Gegenspieler deutlich häufiger hart bespielt als unsere Löwen, die in dieser statistischen Kategorie auf dem verbesserungswürdigen, viertletzten Platz stehen.

Schlüsselspieler

Abwehr

Stefan Drljaca (#23) im Tor ist in meinen Augen ein Schlüsselspieler negativer Art. Das Verhältnis erwarteter Gegentore zu kassierten Gegentoren ist bei keiner Mannschaft schlechter als bei Dynamo Dresden. In den letzten drei Spielen, die Drljaca gegen den TSV 1860 München absolviert hat kassierte er zwölf Gegentore. Das spricht nicht gerade für ihn. Alternative hat Trainer Anfang aufgrund einer Verletzung von Sven Müller (#1) keine.

Tim Knipping (#4) Abwehrchef und Kapitän, Zweikampfstark, mit gutem Stellungsspiel hoher Passsicherheit und gutem Auge in der Spieleröffnung ist der wichtigste Baustein in der Dresdener Viererkette. Ob er die junge Abwehrreihe derart führen kann, dass sie gegen den offensivstarken TSV 1860 München tatsächlich über 90 Minuten stabil bleibt wird interessant. Die Defensivabteilung der Dynamos ist noch relativ Unerfahren, und Knipping mit seinen neunundzwanzig Jahren der erfahrenste Innenverteidiger.

Mittelfeld

Michael Akoto (#22) ist nach Wills Gelbsperre auf der Sechs zu erwarten, und stellt klar seine defensiven Qualitäten in den Vordergrund. Zusätzlich zu seinen guten Zweikampfwerten holt er gern mal in die Sense raus. Um einen Gegenspieler in die Schranken zu verweisen scheut er sich nicht in brenzligen Situationen eine gelbe Karte zu kassieren.

Ahmet Arslan (#6) Leihgabe aus Kiel und Toptorschütze bei Dynamo Dresden wird den Part des offensiven Mittelfeldspielers im Zentrum einnehmen. Wenn die Löwen ihn unter Kontrolle bringen, fehlt den Dynamos der wichtigste Baustein im kreativen Offensivspiel. Gelingt das nicht kann er vorne mit Schüssen und genauen Pässen auf die Spitzen für Gefahr sorgen. Elf Tore hat Arslan bislang erzielt.

Sturm

Stefan Kutschke (#30) ist in dieser Saison mit  noch nicht wirklich in die Gänge gekommen. Drei Tore und drei Vorlagen hat er erst auf dem Konto. Nichts desto Trotz darf man ihn nie aus den Augen lassen. Mit seiner Erfahrung und seinem sicherlich immer noch vorhandenen Torriecher kann er jederzeit gefährlich werden. Manuel Schäffler (#33), ist nicht weniger gefährlich. Ein Einsatz von Beginn an ist wegen einer erst kürzlich überstandenen Muskelverletzung fraglich.

Fazit

Es wird für den TSV 1860 schwer werden gegen Dynamo Dresden. Langsam nimmt Dynamo Fahrt auf. Gegen die Sechzger will man die Scharte der Heimniederlage aus dem Auftaktspiel im Sommer auszuwetzen. Allerdings hat das Hinspiel gezeigt, dass Dresden keine Übermannschaft ist. Es wird der zweite wirkliche Härtetest nach der Winterpause.

Nur eine 100% motivierte, konzentrierte Mannschaft wird gegen Dynamo in Normalform bestehen können. Wenn man Dresden zu viel Platz lässt und die oben genannten Tugenden nicht an den Tag legt, wird es am Montag schwer werden.

Mit einem Punkt sollten wir alle zufrieden sein, ein Sieg wäre natürlich wünschenswert. Beide Ergebnisse würden dem Trainer, nach den Diskussionen während der schlechten Phase, sportlich noch mehr Vertrauen der Fans als der Pflichtsieg gegen Zwickau  zurückbringen.

Im Falle einer Niederlage, die man sich besser nicht erlauben sollte, werden wohl die marktüblichen Mechanismen greifen. Die zur Ruhe gekommenen Diskussionen würden sich dann wieder verschärfen.

So könnte Dynamo Dresden gegen den TSV 1860 beginnen

Datenquelle: Wyscout

Zweite Auflage des Pub Quiz findet am 16. Februar statt

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Pub Quiz Tsv 1860

Kürzlich veranstaltete die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 e.V. erstmals ein Pub Quiz und die Veranstaltung entpuppte sich als voller Erfolg. Kein Wunder, dass schnell die Rufe nach einer Neuauflage laut wurden und siehe da: Am 16.02. ist es wieder so weit!

Zweites Pub Quiz am 16. Februar

Veranstaltungsort ist wieder das riffraff in der Tegernseer Landstraße 96, los gehts am 16. Februar um 20 Uhr. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, ein bisschen Fachwissen kann allerdings nicht schaden. Sehen wir diesmal einen neuen Sieger oder können sich die Blue Vikings erneut durchsetzen?

riffraff Giesing Silberhornstraße Kneipe
Veranstaltungsort ist auch diesmal wieder das riffraff in Giesing

Raphael Holzhauser im Interview: “Voranzugehen liegt mir.”

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Holzhauser 1860

Zwei Spiele hat Raphael Holzhauser bisher für den TSV 1860 absolviert und dabei sogar schon einmal eingenetzt. Ganze 28 Sekunden benötigte der Österreicher heute vor einer Woche, um die Löwen gegen den FSV Zwickau in Führung zu bringen. Im Interview mit der tz spricht Holzhauser u.a. über seinen Wechsel nach Giesing und die hohen Erwartungen, die an ihn gestellt werden.

Raphael Holzhauser im Interview

Michael Köllner hatte seinen Wunsch nach der Verpflichtung Holzhausers sehr deutlich bei Geschäftsführer Günther Gorenzel hinterlegt und damit begründet, der Mittelfeldspieler könne das entscheidende Puzzleteil im Aufstiegsrennen sein. An Vorschusslorbeeren hatte es Holzhauser also nicht gemangelt. Eine Bürde?

“Ich kann damit gut umgehen. Ich glaube, dass ich jeder Mannschaft helfen konnte, für die ich bisher gespielt habe. Irgendwie mag ich den Druck auch – für mich gehört er zum Fußballgeschäft dazu. Ich bin ja mit 16 alleine nach Deutschland gekommen, war mit 21 Kapitän bei Austria Wien. Voranzugehen liegt mir. Manchmal provoziere ich auch auf dem Spielfeld ein bisschen – das gehört alles zu meiner Persönlichkeit. Ich lasse mich nicht verrückt machen.”

In Mannheim und gegen Zwickau hat man durchaus gesehen, welch großes Potential in dem 29-Jährigen steckt und wie er die Mannschaft führen kann.

“1860 ist kein normaler Drittligist”

Von der 1. Liga Belgiens in die 3. Liga in Deutschland erscheint auf den ersten Blick wie ein Rückschritt. Dennoch hat sich Holzhauser bewusst für die Löwen entschieden, wie er im Gespräch klarstellt.

“Für mich ist 1860 kein normaler Drittligist, sondern ein absoluter Traditionsverein. So wird das auch in Österreich gesehen. Solch einem Verein zu helfen, zurück in die 2. Liga zu kommen – das hat mich gereizt. Ich war vom ersten Moment an überzeugt, dass ich das machen will.”

Dann wollen wir mal hoffen, dass Holzhauser seine Mission in Giesing erfüllen kann und es im Mai etwas Großes zu feiern gibt. Womöglich sehen wir den Mittelfeldspieler dann auch in der kommenden Saison im Trikot von Münchens großer Liebe.

Bild: CR Fotos