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Vorbericht Türkgücü: der erste Stolperstein für den TSV 1860?

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Türkgücü München TSV 1860 Olympiastadion 20220216 (84)

Heute abend ab 18:60 Uhr empfängt Türkgücü seine Gäste aus der Grünwalder Straße. Die Löwen haben wohl die kürzeste Anreise zu einem Auswärtsspiel vor sich – nämlich nahezu keine. Gespielt wird nämlich im Sechzgerstadion, bislang wurden rund 6.000 Tickets verkauft. sechzger.de wirft einen Blick auf den heutigen Gegner des TSV 1860 München.

Insolvenz und Stadionsuche bei Türkgücü

Das heutige Türkgücü entstand 2009 aus einer Fusion mit dem SV Ataspor und hat neben dem Fußball keine weiteren Sportarten im Angebot. Nach der Insolvenz und dem dadurch bedingten Abstieg aus der 3.Liga stellte sich der Verein neu auf. Die Stadionsuche im Sommer stellte sich als durchaus große Herausforderungen dar und konnte in mehrmaligen Anläufen nicht zufriedenstellend gelöst werden. Weiterhin spielen die Neuperlacher zum Teil im Olympia-, zum anderen Teil im Sechzgerstadion. Eine andere Lösung ist derzeit nicht in Sicht. Ebenfalls heiß diskutiert wurde die Einstufung des Vereins in die Regionalliga Bayern. Nicht wenige dachten eigentlich, dass Türkgücü von ganz vorne in der C-Klasse anfangen muss.

Der Trainer

Alper Kayabunar ist seit Juli offiziell wieder Trainer bei Türkgücü. Der 36-Jährige, der auch als Spieler für die Perlacher im Einsatz war, kam seit seinem Karriereende in verschiedenen Funktionen für den Verein zum Einsatz. Co-Trainer, Trainer, Interimstrainer oder Spielertrainer – er schlüpfte in jede Rolle. Unter anderem bildete er mit Andreas Pummer und Reiner Maurer ein Trainerduo. Seit dem Sommer 2014 ist er mit Unterbrechungen immer wieder für TGM tätig.

Der Star der Mannschaft…

…ist Ex-Bundesliga Spieler Caiuby, der kurz vor Ende der Transferperiode als Neuzugang bei Türkgücü vorgestellt wurde. Der 34-Jährige bringt enorme Erfahrung in den Kader und kommt unter anderem auf 109 Einsätze in der ersten Liga. Doch bisher konnte der ehemalige Spieler des FC Augsburg nicht zum Einsatz kommen. Fehlende Arbeitspapiere machten dem Unterfangen einen Strich durch die Rechnung. Am Wochenende war ein Einsatz immer noch nicht möglich, heute könnte Caiuby gegen den TSV 1860 womöglich sein Debüt feiern.

Ohnehin liegt sein Mannschaftskamerad und Kapitän Marco Holz bezogen auf den Marktwert vor ihm und ist damit der wertvollste Spieler des Kaders. Der 32-Jährige war schon einmal für Türkgücü im Einsatz und spielte in der Jugend kurzzeitig im Übrigen ebenfalls für den TSV 1860 München.

Und sonst so?

Insgesamt fünf ehemalige Spieler des TSV 1860 finden sich in den Reihen von den heutigen Gastgebern, wenn man Kapitän Holz dabei nicht berücksichtigt. Namentlich sind das Johann Hipper, Benedikt Auburger, Moritz Heigl, Sascha Hingerl und Christoph Rech. Auburger und Heigl schlossen sich erst diesen Sommer dem Verein aus Perlach an – also nach der Insolvenz und dem Abstieg aus der 3.Liga. Bis auf Moritz Heigl sind alle Ex-Löwen Stammspieler und sollten auch heute abend zum Einsatz kommen.

 

Sechzig um sieben: Toto-Pokal gegen Türkgücü

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Englische Woche für den TSV 1860 München. Im Toto-Pokal steht heute Abend um 18:60h für die Löwen auswärts im Sechzgerstadion (!) das Achtelfinale gegen Türkgücü auf dem Programm.

Vorschau Achtelfinale Toto-Pokal Türkgücü – TSV 1860

Auswärts zu Hause heißt es heute Abend für die Löwen und Ihre Fans. Um 18:60h wird im Sechzgerstadion das Toto-Pokal Achtelfinale gegen “Gastgeber” Türkgücü angepfiffen. Die “Heimmannschaft” zeigte sich bei Aufteilung der Stadionsektoren kulant und so werden die Löwenfans größtenteils in ihren angestammten Revieren in der Westkurve und der Stehhalle anzutreffen sein. Bis gestern waren ca. 6.000 Karten verkauft. Tickets sind online noch bei Türkgücü erhältlich.

Nach der Insolvenz in der vergangenen Saison spielen die Neuperlacher diese Saison in der Regionalliga Bayern, also nur eine Liga tiefer als letzte Saison. Dort liegt das Team aktuell auf dem 15. Tabellenplatz, der am Ende der Saison in die Relegation führen würde. Im komplett neu zusammengestellten Kader stehen mit Johann Hipper, Moritz Heigl und Benedikt Auburger drei Ex-Löwen.

1860 war im Toto-Pokal ein Mal gegen Türkgücü im Einsatz. Im März 2021 unterlagen die Löwen den Neuperlachern ebenfalls im Achtelfinale verdient mit 1:0. In der dritten Liga konnte jedes Team je ein Spiel gewinnen, zwei Spiele endeten Unentschieden. Spannend wird sein, ob Michael Köllner wieder eine “B-Elf” ins Rennen schickt oder ob der höheren Klasse des heutigen Gegners auch einige Spieler aus der Stammformation von Anfang an aufbietet. Sechzger.de berichtet für Euch ab dem späten Nachmittag live aus Giesing. Hoffen wir, dass die Löwen auch die Bilanz im Toto-Pokal ausgleichen können und mit den Gedanken nicht schon beim Spitzenspiel in Elversberg sind.

Der furiose 4:1-Sieg gegen Duisburg in der Rückschau

Die Löwen fegten am Samstag wie ein Hurrican über die MSV Duisburg hinweg. Besonders die erste Halbzeit gehört zu den zu den feinsten Darbietungen der Löwen in den letzten Jahren wie auch Bernd Winninger in der TAKTIKTAFEL analysiert. Kein Wunder auch auch, dass mit Vrenezi, Boyamba und Lannert drei Löwen in der Kicker-Elf des Tages vertreten sind. Wer diesen wunderschönen Nachmittag nochmal Revue passieren lassen will, kann das zur Einstimmung für heute Abend in unserer Fotogalerie zum Spiel machen.

Morgalla will den Löwen treu bleiben

In einem Interview mit der Bild-Zeitung lässt der 17-jährige Shooting-Star aus dem NLZ verlauten, dass er gerne in Giesing bleiben würde: “Ich sehe meine Zukunft bei 1860,” zitiert die BILD den Verteidiger. Morgalle betont auch, dass Michael Köllner eine “ganz wichtige Bezugsperson” für ihn ist und er von Jesper Verlaat extrem viel lernt.

Durchwachsenes Wochenende für die NLZ-Mannschaften

Die Mannschaften aus dem NLZ brachten unterschiedliche Ergebnisse zurück nach Giesing. Während U19 und U17 in der Bundesliga Süd-/Südwest mit leeren Händen aus Karlsruhe bzw. Frankfurt zurückkehrten, konnte die U9 Red Bull Leipzig 13 Tore einschenken. Alle Ergebnisse der Löwenmannschaften vom Wochenende findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Montagsspiel Saarbrücken – Wehen 2:2

Für die Löwen läuft es momentan einfach. Sogar, wenn se selbst nicht spielen. Die Verfolger Saarbrücken und Wehen trennten sich 2:2 Unentschieden. Saarbrücken ging zwei Mal in Führung, Wehen konnte beide Male ausgleichen. Der Treffer zum 2:2 fiel in der 88. Minute, so dass der Punkt für Wehen etwas glücklich, aber auf Grund der Schlussoffensive der Hessen durchaus verdient war.

Gnadenfrist für Timo Rost

Der noch sieglose Zweitliga-Absteiger aus Aue will an Trainer Timo Rost festhalten. Der sonst in Sachen Trainerentlassungen nicht gerade zimperliche Präsident Helge Leonhardt rückt vom Ziel des direkten Wiederaufstiegs ab und definiert die laufende Saison als Übergangsjahr. Dennoch bleibt abzuwarten, wie der Präsident angesichts der Niederlage in Essen und dem letzten Tabellenplatz bei einer erneuten Niederlage im Derby gegen Zwickau am komemnden Wochenende reagieren wird.

Zwickau sucht Ersatz für Brinkies

Nachdem Stammkeeper Brinkies wegen eines Muskelbündelrisses den Schwänen bis nach der WImtrpause fehlen wird, sucht der FSV Ersatz. Nach Ende der Transferperiode ist das nicht so einfach, da nur noch vertragslose Spieler verpflichtet werden können und die Auswahl daher sehr begrenzt ist. Zu haben wären Timo Königsmann und Norman Quindt, die beide letzte Saison in der Drittliga Stammkeeper waren (Waldhof bzw. Havelse).

Damit seid Ihr wieder up to date für diesen Pokaltag! Bis heute Abend im Stadion!

 

Saarbrücken und Wiesbaden teilen die Punkte

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1.FC Saarbrücken Wehen Wiesbaden 3.Liga 7.Spieltag 2022 23

Zum Abschluss des 7.Spieltags haben sich Saarbrücken und Wiesbaden mit einem Unentschieden getrennt. Die Gäste konnten dabei spät noch den Ausgleich erzielen.

Wiesbaden gleicht kurz vor Schluss in Saarbrücken aus

Zunächst waren die Gastgeber am Montagabend in Führung gegangen. Jacob ließ das Ludwigsparkstadion nach 22 Minuten das erste Mal jubeln. Doch noch vor der Pause kam der SVWW zum Ausgleich durch Wurtz (33.). Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer zwei offensivfreudige Mannschaften am Werke. Wieder war es Saarbrücken, bei dem Ex-Löwe Richy Neudecker über die gesamte Spielzeit auf dem Platz stand, das gegen Wiesbaden in Führung gehen konnte.

Kerber drückte eine Flanke über die Linie (65.) und erhöhte damit die Hoffnungen auf einen Heimsieg des FCS am Montagabend. Doch die Gäste hatten etwas dagegen und kamen kurz vor Schluss durch Prtajin zum erneuten Ausgleich (88.). In den Schlussminuten hätten beide Teams noch den Siegtreffer erzielen können. Doch es blieb beim 2:2-Unentschieden, das aus Sicht des TSV 1860 München sicherlich das beste Ergebnis ist.

Mit 13 Punkten belegt Saarbrücken Platz 4, Wiesbaden liegt mit einem Zähler auf Rang 6.

1.FC Saarbrücken Wehen Wiesbaden 3.Liga 7.Spieltag 2022 23 Heimfans 1.FC Saarbrücken Wehen Wiesbaden 3.Liga 7.Spieltag 2022 23 Gästefans

Michael Köllner: “Türkgücü hat eine schwierige Phase hinter sich.”

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Michael Köllner TSV 1860

Hat Türkgücü aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt? Angesichts der (wieder einmal) sehr regen Transferaktivitäten ist nicht deutlich zu erkennen, ob man einen anderen Weg einschlägt als während der Kivran-Ära. Trotz des ernüchternden Tabellenplatzes des Clubs von der Heinrich-Wieland-Straße in der Regionalliga Bayern sollten sich die Löwen vor der morgigen Partie im Toto Pokal nicht zu sicher sein – aber dafür wird der Trainer schon sorgen! Michael Köllner weiß sicher gut einzuschätzen, dass Türkgücü nach der schwierigen Phase zuletzt heiß darauf sein wird, dem höherklassigen Gegner ein Bein zu stellen.

Köllner: “Türkgücü hat eine schwierige Phase hinter sich”

Auch er selber habe Türkgücü in der Vergangenheit hart kritisiert, so Köllner, der aber auch feststellte, dass die handelnden Personen nun ganz andere seien.

“Türkgücü hat eine schwierige Phase hinter sich. (…) Ich habe mir das Spiel gegen die zweite Mannschaft von Nürnberg angeschaut. Die Leute dort haben mich freundlich mit einer tollen Gastfreundschaft und Herzlichkeit empfangen.”

Am Wochenende gewann der letztjährige Drittligist beim VfB Eichstätt mit 4:2 und arbeitete sich damit in der Tabelle auf Rang 15 hoch. Nicht weniger als fünf Ex-Löwen fanden sich bei Türkgücü in der Startelf wieder und dürften auch morgen besonders motiviert sein.

Schlechte Erinnerungen an Türkgücü

Abgesehen davon haben aber auch die Löwen noch die ein oder andere Rechnung mit den Perlachern offen. In den letzten Partien gegen Türkgücü sahen die Löwen alles andere als gut aus.

“Darauf sind wir nicht stolz, dass wir zweimal gegen Türkgücü sehr schlecht gespielt haben. Aber das ist jetzt eine neue Saison. Was war, interessiert nicht mehr!”

Auch wenn Michael Köllner (natürlich völlig zurecht) diesbezüglich die Vergangenheit ruhen lassen möchte, so ist es für uns Fans doch wichtig, dass die Löwen Türkgücü morgen auf dem Platz zeigen, wer der Herr im Haus im Sechzgerstadion ist.

Bild: OR Pressedienst

Die Löwen am Wochenende: U9 schenkt RB Leipzig 13 Tore ein

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TSV 1860 München Trainingsgelände Ismaik
Das Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Während die U19 und die U17 diesmal in der Bundesliga leider Niederlagen einstecken mussten, lief es für andere Mannschaften des TSV 1860 deutlich besser. Profis und U21 konnten ihre Spiele bekanntlich für sich entscheiden. Eine besondere Duftmarke setzte die U9, deren Gegner RB Leipzig den Löwen offenbar Flügel verlieh und in Giesing 13 Stück eingeschenkt bekam!

U9 der Löwen mit 13 Toren gegen RB Leipzig

Mit so einem klaren 13:4-Erfolg gegen den Nachwuchs des Bundesligisten war natürlich nicht zu rechnen, zeigt aber einmal mehr, dass im NLZ der Löwen sehr gute Arbeit geleistet wird.

Weniger erfreulich verlief das Wochenende für die Löwinnen: Sie verloren ihr Testspiel beim FC Langengeisling mit 2:4. Für den TSV 1860 glich Sofia Endrizzi den zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand mit zwei Treffern aus. Am Ende jubelten aber doch die Gastgeberinnen aus dem Landkreis Erding, für die Julia John (3) und Michelle Refeld einnetzten.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 02.09.

20.00 Uhr: SG Olching/Gernlinden – Senioren A 2:1

Samstag, 03.09.

13.00 Uhr: U12 – SpVgg SV Weiden U13 2:1
13.00 Uhr: SG Aschau/Weidenbach U13 – U11 0:14
14.00 Uhr: FC Langengeisling – Löwinnen 4:2
14.00 Uhr: Profis – MSV Duisburg 4:1
15.00 Uhr: TSV Schwaben Augsburg – U21 0:2
16.00 Uhr: Jahn Regensburg – U15 0:0

Sonntag, 04.09.

09.30 Uhr: U9 – RB Leipzig 13:4
10.30 Uhr: U12 – 1. FC Passau U13 4:2
11.00 Uhr: Eintracht Frankfurt – U17 5:0
11.00 Uhr: Karlsruher SC – U19 2:0
13.00 Uhr: TSV Großbardorf U17 – U16 1:1

Morgalla im Interview: “Ich habe Michael Köllner viel zu verdanken!”

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Leandro Morgalla TSV 1860 U19 DFB

Bereits zweimal stand Youngster Leandro Morgalla in dieser Saison in der kicker “Elf des Tages” und zeigt mit Ausnahme der Partie bei Viktoria Köln herausragende Leistungen. Man darf nicht vergessen: Der Kerl ist erst 17 Jahre alt! Im Interview mit der BILD äußert sich der Juniorennationalspieler u.a. bezüglich seines Trainers Michael Köllner und seiner Zukunft beim TSV 1860.

Leandro Morgalla im Interview

Bereits in der Vorsaison verschaffte Michael Köllner dem Innenverteidiger reichlich Spielpraxis und führte ihn Schritt für Schritt an die 3. Liga heran. Kein Wunder, dass Leo Morgalla im Interview von seinem Trainer schwärmt.

“Ich habe ihm viel zu verdanken. (…) Er schenkt mir das Vertrauen, gibt mir die Chance. (…) Er ist eine ganz wichtige Bezugsperson für mich.”

Dass Morgalla dabei nicht nur auf die Karte Fußball setzt, sondern parallel beim TSV 1860 auch noch eine Ausbildung als Bürokaufmann absolviert, dürfte dem Trainer gefallen.

Verlaat als Vorbild

Doch nicht nur Michael Köllner wird seitens des Shootingstars mit Lob bedacht, sondern auch Verteidigerkollege Jesper Verlaat.

“Jesper ist für mich extrem wichtig. Auf dem Platz übernimmt er die Führung, ich kann sehr viel lernen. Zuletzt hab ich mir auch Tipps bezüglich der Ernährung geholt. Ich will ja immer besser werden. Deshalb schiebe ich auch Sonderschichten im Kraftraum, ich bin körperlich noch nicht das Monster.”

Während der Niederländer in dieser Saison bereits zweimal eingenetzt hat, wartet Leo Morgalla noch auf sein erstes Profitor. Ist es vielleicht sogar schon in Elversberg so weit?

Morgalla sieht seine Zukunft bei den Löwen

Aber wie lange haben die Löwen noch etwas von ihrem Rohdiamanten? Natürlich hat die zahlungskräftige Konkurrenz bereits ein Auge auf den deutschen U-Nationalspieler geworfen, dessen Fördervertrag beim TSV 1860 noch bis 2024 läuft.

“Ich habe für mich bereits eine Entscheidung getroffen. Ich sehe meine Zukunft bei 1860.”

Das hört/liest man natürlich gerne. Ein Aufstieg würde natürlich sehr helfen, um Leo Morgalla noch länger im Löwentrikot zu sehen…

TSV 1860 – MSV Duisburg (4:1). Das Spiel in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des 4:1 Sieges des TSV 1860 München über den MSV Duisburg. Thorsten Ziegner ließ die Zebras wie erwartet im 4-2-3-1 antreten. Dem stellte Löwencoach Michael Köllner das höchstflexibel angelegte 4-1-4-1 entgegen. Hohes Anlaufen im Raum mit Fokus auf Mittelfeldpressing war zunächst bei beiden Teams gegen den Ball die Devise.

Der TSV 1860 München hatte den MSV Duisburg zu Gast. Bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde war am Samstag Nachmittag die Messe in Giesing gelesen. Ein, auch in der Höhe, verdienter Sieg der Gastgeber war schnell eingetütet.

1860

Die Löwen verschoben das 4-1-4-1 bei Ballbesitz über Lannert als offensiven asymmetrischen Außenverteidiger zunächst auf 3-4-3 Raute flach. Daraus entwickelte sich im letzten Drittel, entweder durch Aufrücken des zentralen Mittelfeldspielers oder durch Einrücken eines Flügelspielers von der ballfernen Seite in die Halbposition ganz vorne, dass sich die Offensive entweder zu einer 1-4 oder 2-3 Formation verschob.

Gegen den Ball hoch, aber nur im Raum und nicht auf Ballgewinn anlaufend, konsequentem Mittelfeldpressing und relativ hoch angelegter Defensivlinie, verschoben die Hausherren über den Box to Box Spieler Boyamba auf 4-2-3-1. Im eigenen letzten Drittel standen die Löwen dann mit 4-4-1-1 bzw. 4-5-1 gegen den Ball.

MSV

Die Zebras verschoben das 4-2-3-1 bei Ballbesitz im Positionsspiel ebenfalls asymmetrisch über die rechte Seite, wo Bitter in der Rolle des offensiven Außenverteidigers für Druck sorgen sollte. Nach Überqueren der Mittelline im 3-4-3 Flach wurde im letzten Drittel des TSV je nachdem, ob es über die Flügel oder durchs Zentrum ging, in den vordersten Linien 2-3 oder 2-4 gespielt.

Beim Spiel über die Flügel rückte der ballferne Mittelfeldaußenspieler auf die Halbposition im Rückraum des gegnerischen Sechzehners und der zentrale offensive Mittelfeldspieler als hängende Spitze hinter Girth. Beim Spiel durchs Zentrum rückte der Box to Box Spieler mit ins offensive Mittelfeld neben den Zehner und beide Außenstürmer leicht asymmetrisch auf die Halbpositionen in der Box.

Gegen den Ball ebenfalls hoch anlaufend, aber mit einer meiner Meinung nach zu tief angelegten Defensivlinie, überließ der sich im letzten Drittel auf 4-5-1 zurückziehende Gast aus dem Ruhrpott den Sechzgern zu viel Spielraum im Mittelfeld. Diesen Spielraum wusste die Mannschaft des TSV 1860 München immer wieder gut zu nutzen.

Kommen wir nun wie immer zu den statistischen Werten.

Die wichtigsten statistischen Werte des Spiels TSV 1860 – MSV Duisburg

  • Ballbesitz: TSV 1860 51% – MSV Duisburg 49%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 70% – MSV Duisburg 69%
  • defensive Zweikampfquote: TSV 1860 71% – MSV Duisburg 69%

  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 13/5 – MSV Duisburg 17/2

  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,69 – MSV Duisburg 6,09

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Nahezu ausgeglichener Ballbesitz für beide Mannschaften im Spiel des TSV 1860 München gegen den MSV Duisburg. Trügt der Schein der Überlegenheit der Löwen im Spiel? Wenn man nach dem reinen Ballbesitz geht, dann ist das vermutlich so, dass sich das Spiel als ausgeglichener darstellt als es war. Die Frage hier ist: Wie effektiv waren die Ballbesitzphasen?

Der TSV 1860 hatte in der ersten Halbzeit 100% mehr zu Ende gespielte Positionsangriffe als der MSV Duisburg. Die Hälfte der durchgebrachten Positionsangriffe in Halbzeit eins endeten mit einem Schuss der Löwen.

Duisburg kam nicht nur auf nur halb so viele Positionsangriffe, die sie zu Ende spielen konnten, auch hatten sie dabei kaum Möglichkeiten aus vielversprechenden Positionen abzuschließen. Zu den Schüssen aber weiter unten mehr Informationen.

Passgenauigkeit

Auch wieder eine ausgeglichene Angelegenheit. Zumindest beim Blick auf die Gesamtbilanz. Teilen wir hier ebenfalls in zwei Halbzeiten, sieht man einen in der ersten Halbzeit in allem Belangen der Passkategorien präziser agierenden TSV 1860 München. Herausstechend ist wie immer die Kategorie der so wichtigen progressiven Pässe. Kaum ein Gegner bisher spielte die Pässe für großen Raumgewinn, die Tempo ins Spiel bringen, präziser als die Sechzger.

Dass sich das in der zweiten Halbzeit relativiert und Duisburg hinsichtlich vieler statistischer Werte aufholen kann, ist nicht verwunderlich. Mit einer 4:1 Führung im Rücken und einem auch durch die kommende englische Woche erzwungenem eher verwaltenden Spielstil, kann und darf das auch so sein.

Zu wissen, wann man einen oder zwei Gänge zurückschalten kann und dabei nie die Konzentration zu verlieren, ist ein Prädikat, das eine Spitzenmannschaft auszeichnet.

Defensive Zweikampfquote

In den Duellen Mann gegen Mann haben beide Teams einen ähnlich hohen Prozentsatz. Die Teams trennen auf hohem Niveau nur zwei Prozentpunkte. Ist das wieder ein Zeichen zweier grundverschiedener Halbzeiten? Auch diese Frage kann ich mit einem klaren “Ja” beantworten. Allerdings ist damit über die Defensivarbeit des TSV 1860 München noch nicht alles gesagt.

Durch das gute Stellungsspiel, das die Löwen gegen die Zebras zeigten, war die größte Waffe – vor allem in der ersten Halbzeit – nicht der aktive defensive Zweikampf, um in Ballbesitz zu kommen, sondern das dynamische Einlaufen in Passwege. Damit kreierten die Sechzger immer wieder unfassbar gut ausgespielte Umschaltsituationen.

Duisburg kam in der ersten Halbzeit selten in die Zweikämpfe hinein. Meist war der Ball schon wieder weg, bevor ein Duisburger Abwehrspieler seinem Gegner das Duell hätte aufzwingen können.

Schüsse

13:17 Schüsse, der MSV kam öfter zum Abschluss. Mit 5:3 favorisiert allerdings das Verhältnis der Schüsse, die tatsächlich aufs Tor gingen, die Sechzger.

Ganze dreimal endete ein Duisburger Positionsangriff in der ersten Halbzeit mit einem Schuss. Abgesehen von dem berechtigten Elfmeter hatte Duisburg in Halbzeit eins nur einen einzigen guten Abschluss. Das Gegentor nach einer Ecke ist unter dem Label “Kuriosum” einzuordnen. So etwas wird so schnell nicht mehr passieren.

Obwohl die Zebras zehnmal schossen, schaffte Duisburg es in der zweiten Halbzeit nicht, auch nur einen einzigen Schuss so abzufeuern, dass Hiller hätte parieren müssen. Das spricht durchaus für die gute Arbeit im defensiven Zentrum des TSV 1860.

Warum ist die Schussbilanz der Zebras so schlecht? 17 Schüsse, nur drei davon dergestalt, dass sie Hiller hätten gefährlich werden können. Elf Schüsse der Duisburger kamen von außerhalb des Strafraums. Einer der sechs Schüsse in der Box war der Elfmeter. Damit kommt Duisburg auf nur fünf Schüsse in der Box.

Bei den Löwen sieht diese Bilanz um einiges besser aus. Von 13 Schüssen waren nur fünf von außerhalb des gegnerischen Sechzehners abgefeuert worden. Von acht Schüssen innerhalb der Box brachten die Sechzger vier auf den gegnerischen Kasten, nur einen davon konnte Raeder halten. Das war übrigens der einzige Schuss, den der Duisburger Keeper überhaupt parierte.

PPDA

Beide Mannschaften liefen hoch an, der große Unterschied in der Defensive war, dass dadurch, dass Duisburg seine Defensivlinie tiefer angelegt hatte, viel Raum für die Mannschaft des TSV 1860 im Mittelfeld des MSV Duisburg entstand und die Sechzger das im Positionsspiel gut auszunutzen wussten. Das zeigt z.B. die hohe Präzision bei den oben bereits erwähnten progressiven Pässen.

Genau das ließ der TSV 1860 durch konsequent hohe letzte Linie nicht zu. Damit kamen die Spieler der Löwen immer wieder gut in die Zweikämpfe, die oft, auch wenn sie nicht gewonnen wurden, im Nachgang wegen der guten defensiven Staffelung in einem Ballgewinn für den TSV 1860 endeten.

Das verkehrte sich in der zweiten Halbzeit ebenfalls ein wenig. Sechzig stand mit dem zu verwaltenden Ergebnis zum Ende der Partie hin tiefer, gab also mehr Raum im Mittelfeld preis. Damit hatte Duisburg zwar mehr Räume, wirklichen Nutzen konnten die Zebras aber keinen daraus ziehen.

Die Tore

Das Spiel könnt ihr hier noch einmal ansehen, die Highlights sind hier zu finden.

Genauer eingehen möchte ich auf das 1:0 für den TSV 1860 München. Dieser Angriff war die Blaupause für die weiteren erfolgreichen Angriffe des TSV 1860.

Das Tor

Zunächst verliert Vrenezi in der Situation nach Ballgewinn das Leder postwendend gegen zwei Duisburger im Zentrum vor dem eigenen Tor. Durch Weins geistesgegenwärtigen Einsatz gegen Frey, der sich die Kugel erlaufen hatte, wurde Frey dazu gezwungen, sich den Ball weiter vorzulegen als gut für ihn war. So konnte Vrenezi mit Weins Hilfe seinen Fehler wieder gut machen.

Genau dort, wo Frey versuchte an Wein vorbeizugehen, lief Vrenezi ein. So konnte er nicht nur die Kugel zurückerobern. Nein, er konnte sofort mit hohem Tempo in Richtung gegnerischer Hälfte starten.

Vrenezi, verfolgt von Frey, dringt zentral bis knapp über die Mitte der gegnerischen Spielfeldhälfte vor und gibt das Leder dann diagonal nach linksaußen in den Lauf von Boyamba, der sich vom Flügel tief auf der linken Seite mit einer butterweichen Flanke ins Zentrum bei Vrenezi bedankt. Albion Vrenezi versenkt dieses Zuspiel volley aus dem Strafraumzentrum ohne Chance für Raeder, hier noch rettend einzugreifen, halbhoch ins rechte Toreck.

Der entscheidende Moment

Frey, der aufgrund von Weins grandiosem Einsatz hier den Ball verliert, dann zu langsam für Vrenezi ist, und diesen zum Schluss auch noch aus den Augen verliert und somit aus Duisburger Sicht fast die Alleinschuld am Gegentreffer trägt, hatte hier nicht seinen besten Moment im Spiel.

Vrenezi und Boyamba haben das im Zusammenspiel wunderbar gelöst.

Ohne Weins Aktion gegen den Ball jedoch, der bis zu seiner Auswechslung immer wieder – zwar unauffällig, aber für aufmerksamen Beobachter durchaus ersichtlich – mit intelligentem Stellungsspiel und großer Übersicht glänzte, endet diese Situation vermutlich mit einem Ballkontakt in der Box für den MSV.

Sieht man sich den Druck aufs Strafraumzentrum in dem Moment des Ballverlusts der Duisburger an, hat man den Eindruck, wenn der Ball da präzise über die Schnittstelle in die Box kommt, wäre ebenfalls ein Tor möglich gewesen. Ganze fünf Spieler des MSV, zwei vor ihm in den perfekten Zwischenräumen, für einen tödlichen Pass, waren theoretisch gut anspielbar und orientieren sich, als Frey 15m vorm Sechzehner den Ball bekommt, in Richtung Löwenbox.

Das fiel auf

Hiller und Wein gegen den Ball

Marco Hiller und Daniel Wein beide mit Glanzleistungen, aber auch je einem schweren Patzer. Daniel Wein hat ab der ersten Minute fast alles richtig gemacht, was gegen den Ball von ihm gefordert war. Er hat am vergangenen Samstag nur einen einzigen Defensivzweikampf am Boden verloren und der hat, allein deshalb, weil er geführt worden ist, den Gegenspieler derart bei der Ballführung gestört, dass das 1:0 in der Folge entstehen konnte.

Das Stellungsspiel und die Spielintelligenz von Vino begeistern mich in nahezu jedem Spiel, in dem er zu Einsatz kommt. Duisburg hat in einigen Situationen, ob bewusst oder unbewusst ist nicht aufzulösen, weitere Wege nach vorne gesucht, um die eigenen Spieler nicht ins Duell mit Wein schicken zu müssen.

Leider hat Wein auch einen Elfmeter verursacht. Der hat im Nachgang zum Tor durch eine von Stoppelkamp getretene Ecke geführt. Abgesehen von diesem, aufgrund des Endergebnisses verzeihbaren Patzer, bei dem Wein einen Schritt zu langsam war, hat er ein Topspiel abgeliefert.

Marco Hiller hält alles, was zu halten war, und wirft sich den unwahrscheinlichsten Ball irgendwie selbst in die Maschen. Schwamm drüber. Auch daraus wird er eine Lehre ziehen und sich weiter verbessern. Wie Hiller aber in den anderen Situationen, als brenzlig wurde, reagiert hat, war ganz großes Kino. Zweimal stoppt Hiller einen bereits durchgebrochenen Duisburger Spieler, einmal pariert er glänzend gegen Ajani und rettet so das zu diesen Zeitpunkten noch nicht ganz so komfortable Ergebnis.

Tempo

Immer wenn die Löwen den Ball erobern, geht es mit Tempo nach vorne. So wird der Gegner permanent unter Druck gesetzt. Damit provozieren die Sechzger Fehler beim Gegner und nutzen diese dann konsequent aus.

Schwer auszurechnen

Drei verschiedene Torschützen, drei verschiedene Vorbereiter bei vier Treffern. Die Breite in der Spitze vergrößert sich immer weiter.

Verschiebung über Deichmann zum Ende der Partie

Nachdem der noch nicht für die kompletten 90 Minuten fitte Wein beruhigt vom Platz gehen konnte, verschob Michael Köllner das System, indem er zunächst Deichmann neben Wein auf die Sechser Position beorderte zu 4-2-3-1. Mit Langs Ausfall nach einer Kopfverletzung wurde dann die Defensivreihe sehr stark durcheinander gewürfelt. Morgalla musste für Lang, der Lannert auf der rechten Seite ersetzt hatte, auf den Außenverteidigerposten. Moll wurde als Innenverteidiger eingewechselt und Lakenmacher der sich zugunsten des eingewechselten Skenderovic ins Mittelfeld zurückfallen ließ, agierte als Box to Box Spieler.

Wie auch schon gegen die Viktoria aus Köln mussten die Sechzger also in jedem Mannschaftsteil etwas verschieben, um die Statik im Spiel beibehalten zu können. Das Ergebnis zeigt, dass das gelang. Eine Führung zu verwalten ist nicht immer ein leichtes Unterfangen. Vorgestern wirkte das für die Sechzger nicht allzu schwer.

Fazit

Ein verdienter Sieg. Nachdem der Gegner eine Halbzeit lang schier überrollt wurde, gab es mit Nadelstichen in Umschaltsituationen während der zweiten Halbzeit Ergebnisverwaltung zu bewundern.

Das Stellungsspiel der Löwen gegen den Ball ist derartig gut gestaffelt, dass die Gegner kaum Aktionen setzen können, ohne dabei gestört zu werden. Sobald die erste Pressinglinie überspielt wurde, gehen die Sechzger überall auf dem Platz giftig auf den ballführenden Gegenspieler. Man sieht in nahezu jedem Spiel bisher, dass diese defensiv so giftige Mannschaft sich dadurch eine Vielzahl von Bällen bereits im Mittelfeld erkämpft. So kann der TSV 1860 den Druck hochhalten, wenn es nötig ist.

Es ist lange her, dass die Mannschaft des TSV 1860 München mit einer derartigen Selbstverständlichkeit durch eine Liga pflügte. Und es ist eine Freude mitanzusehen, wie in diesen Team jeder für jeden rennt, kämpft, beißt und kratzt. Zu sehen, wie die Mannschaft all diese Spiele von Anfang an bestimmen will. Dabei spielt der TSV 1860 einen furiosen Angriffsfußball, bei dem einem der Schlusspfiff immer öfter wie ein Gnadenakt für die Gegner vorkommt.

Danke dafür und weiter so, Löwen. Es wird von Spiel zu Spiel besser, was der TSV 1860 abliefert. So waren am Samstag gegen Duisburg erneut Verbesserungen zum Heimspiel davor erkennbar.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zum Sieg des TSV 1860 gegen den MSV Duisburg

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TSV 1860 MSV Duisburg Fotogalerie

Was war das für ein Fußballfest am Samstag Nachmittag! Die Löwen zerlegten und verspeisten die Zebras in der ersten Hälfte nach allen Regeln der Kunst. Wieder einmal ein äußerst gelungener Tag auf Giesings Höhen.

Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Heimsieg des TSV 1860 gegen den MSV Duisburg. Zum Vergrößern der Bilder einfach aufs jeweilige Thumbnail klicken!

Vrenezi, Boyamba und Lannert in kicker “Elf des Tages”

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Albion Vrenezi TSV 1860

Nach der überaus überzeugenden Leistung des TSV 1860 am vergangenen Samstag fällt es schwer, den ein oder anderen Löwen besonders herauszustellen. Der kicker hat mit Doppeltorschütze Albion Vrenezi, Joseph Boyamba und Christopher Lannert dennoch drei Löwen herausgepickt und sie in die “Elf des Tages” berufen.

Vrenezi, Boyamba und Lannert in kicker “Elf des Tages”

Dass der zweifache Torschütze Albion Vrenezi in der Spieltagself auftaucht, ist wenig verwunderlich. Auch Mittelfeldmotor Joseph Boyamba agierte am Samstag äußerst effektiv. Christoper Lannert hingegen agierte zwar weitestgehend unauffällig, erledigte seinen Job auf der rechten Defensivposition jedoch sehr stark und schaltete sich zudem immer wieder gewinnbringend in die Offensive ein.

Die Spieltagself im Überblick

Voll (Köln) – Jans (Mannheim), Kammerknecht (Dresden), Nietfeld (Halle), Lannert (1860) – Jacobsen (Elversberg), Höger (Mannheim), Boyamba, Vrenzei (beide 1860), Brand – Wegner (beide Olenburg)

Bild: CR Fotos

Schon wieder Goden – TSV 1860 II siegt bei Schwaben Augsburg

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Goden Kevin U21 TSV 1860

Auch der TSV 1860 München II hat am Wochenende einen Sieg eingefahren. Gegen den TSV Schwaben Augsburg war unter anderem Kevin Goden als Torschütze erfolgreich.

Goden bringt TSV 1860 II in Augsburg auf die Siegerstraße

23 Tore in neun Partien – die Löwen reisten am Samstag zur bis dato treffsichersten Mannschaft der Bayernliga Süd. Entsprechend gespannt war man darauf, wie sich der TSV 1860 II beim TSV Schwaben Augsburg schlagen würde. Vorweg: auch im zehnten Spiel blieb die Mannschaft von Frank Schmöller sportlich ungeschlagen und liegt nun auf dem siebten Rang. Nach zehn Minuten trat Kevin Goden in Erscheinung. Mit seiner Schnelligkeit überraschte er den Heimkeeper, war schneller am Ball und schob in das verwaiste Tor zur frühen Führung ein (10′).

Die Gastgeber hatten ebenfalls ihre Chancen, das nächste Tor aber machten wieder die Löwen. Lorenz Knöferl erhöhte noch vor der Pause auf 2:0 aus Sicht des TSV 1860 (44′). Im zweiten Durchgang konnte das Ergebnis gehalten werden, was dem jungen Torwart Maxi Rothdauscher ein Sonderlob vom Coach einbrachte. Insgesamt war Frank Schmöller natürlich zufrieden, auch wenn er erneut die Chancenauswertung im zweiten Durchgang kritisierte. Der ein oder andere aussichtsreiche Konter hätte durchaus noch zu einem weiteren Treffer führen können.

Kommenden Samstag empfangen die Löwen ab 14:00 Uhr den TSV Nördlingen in Gilching. Die Gäste liegen mit vier Siegen und sechs Niederlagen kurz vor der Abstiegszone in der Bayernliga Süd.