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Corona in Karlsruhe: Köllner hofft auf Verschonung seiner Mannschaft

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Löwen testen wieder täglich

Am Donnerstag Abend wurde aus Karlsruhe vermeldet, dass per PCR-Test insgesamt 24 Personen aus Mannschaft, Trainer- und Funktionsteam positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Darunter 16 Spieler. Nachdem davon ausgegangen werden kann, dass mehrere dieser Spieler natürlich beim Pokalspiel am Dienstag Abend auf Giesings Höhen auch im Einsatz waren, herrscht auch beim TSV 1860 erhöhte Alarmbereitschaft. In der LÖWENRUNDE vor der morgigen Partie gegen Türkgücü im Olympiastadion (im sechzger.de-Liveticker) äußerte sich Michael Köllner zur Thematik. “Wir haben gestern getestet, werden heute testen, haben jetzt mal geplant, bis einschließlich Montag jeden Tag zu testen.” Es sei auch zu überlegen, “ob wir zu PCR-Tests übergehen. Wir sind mit dem Gesundheitsamt im Austausch. Wichtig ist, dass wir alles dafür tun, dass wir das Thema so klein halten können, wie möglich. Und wir hoffen natürlich, dass der Kelch an uns vorübergeht.”

Durch Corona-Ausbruch in Karlsruhe verunsichert?

Auf Nachfrage von sechzger.de, welchen Eindruck denn seine Mannschaft auf ihn gemacht habe, nachdem der Ausbruch beim Gegner vom Dienstag bekannt geworden sei, antwortete der Löwendompteur: “Natürlich beschäftigt dass einen, wenn man nach dem Spiel so eine Meldung kriegt, dass da einige positiv waren. In der ersten Meldung hieß es ja, dass die betroffenen Spieler nicht im Kader waren, da waren wir erstmal beruhigt.”
Diese erste Entspannung wich dann allerdings gewisser Nervosität: “Jetzt kam heute Morgen eine ganz andere Meldung, die uns natürlich schon ein Stück weit ‘Beine gemacht hat’. Ich hoffe aber, dass die Mannschaft sich da nicht sonderlich verunsichern lässt.”

Zweikampfverbot? – Natürlich nicht

Zu den ganz konkreten Auswirkungen der Pandemie auf dem Spielfeld äußerte sich Köllner auch. “Wichtig ist aktuell – und das rate ich meinen Spielern auch immer – die Kontakte auf dem Spielfeld so gering wie möglich zu halten.” Die versammelten Medienvertreter fragten sich wohl kurz: Wie geht das denn? Bei einer Kontaktsportart? Aber Köllner schob erläuternd nach, dass man in einem Zweikampf auf dem Spielfeld natürlich den direkten Kontakt nicht vermeiden könne. Die Akteure seien jedoch angehalten, vor und nach dem Spiel auf Shakehands und Umarmungen zu verzichten.

 

Transfer fix: Terrence Boyd wechselt nach Kaiserslautern

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Terrence Boyd Halle Kaiserslautern Transfer

Wow, das ist ein echter Transfer-Hammer! Terrence Boyd verlässt den Halleschen FC und wechselt mit sofortiger Wirkung nach Kaiserslautern. Damit hat sich wohl auch der Traum vieler Löwenfans erledigt, den Stürmer doch noch im Trikot des TSV 1860 zu erleben.

Boyd nach Kaiserslautern

Satte 300.000 Euro legt der FCK für den 30-jährigen Angreifer auf den Tisch. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Pfälzer ja bekanntermaßen finanziell auch nicht gerade auf Rosen gebettet sind… Mit dem ehemaligen US-Nationalspieler Boyd legt Kaiserslautern nun in der Offensive noch einmal nach und drängt mit aller Macht in Richtung 2. Bundesliga.

Löwenrunde: Michael Köllner rechnet mit defensiv eingestelltem Türkgücü

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Michael Köllner PK Löwenrunde 1860 Türkgücü

Mit Andreas Heraf steht bei Türkgücü München am morgigen Samstag ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Da das erste Pflichtspiel nach der Winterpause in Halle coronabedingt ausgefallen ist, stellt das Duell mit dem TSV 1860 also die Premiere für den Österreicher dar. Taktisch gesehen natürlich auch für Michael Köllner eine spannende Sache, da man nicht weiß, ob Türkgücü wie agieren wird. Mögliche Varianten hat Bernd Winninger ja bereits in seiner Taktiktafel aufgezeigt.

Köllner mutmaßt zur Taktik von Türkgücü

Christoph Leischwitz von der Süddeutschen Zeitung fragte Coach Michael Köllner in der heutigen Löwenrunde, ob er einen defensiv eingestellten Gegner erwarte, der 1860 einlade, das Spiel zu machen.

“Das ist ja die Frage, ob wir das wollen. Sechzig München hat ein eigenes Selbstverständnis, das ist klar! Die Gegner nehmen uns schon auch so wahr und kennen unsere Stärken. (…) Ich glaube schon, dass der Gegner möchte, dass wir viel Ballbesitz haben. (…) Ich glaube auch, dass der Gegner sehr defensiv, sehr tief stehen wird. Das zeigen auch die Kaderveränderungen, die sie vollzogen haben und auch weiter anstreben. (…) Ich erwarte eine Mannschaft, die über das Konterspiel kommt.”

Natürlich wird Köllner seiner Mannschaft einbläuen, Türkgücü nicht ins offene Messer zu laufen und entsprechende Räume für Konter zu offerieren. Entsprechend hofft Köllner, “im Idealfall das Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholen” zu können.

TAKTIKTAFEL: Türkgücü – TSV 1860 München (22.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem Spiel Türkgücü – TSV 1860 München.

Andreas Heraf ist der bereits dritte Trainer des Perlacher Projekts in dieser Saison – wenn man den als Interimscoach tätigen Co-Trainer mitzählt sogar der vierte. Er war bis Ende September noch als Übungsleiter des österreichischen Bundesligisten SV Ried beschäftigt.

Nachdem sein eigentliches Debüt vergangenen Samstag den Umständen der Pandemie zum Opfer fiel, feiert er nun gegen unseren TSV 1860 München seinen Einstand auf der Trainerbank des Vereins von der Heinrich-Wieland-Straße.

Wir haben also nur wenige Anhaltspunkte dafür, welches System oder welche Taktik der seit 2003 als Trainer arbeitende Österreicher, der als Spieler unter anderem bei Hannover 96 tätig war, für seine Mannschaft im Spiel gegen die Sechzger vorgesehen haben könnte.

Die Taktik aus Ried bei Türkgücü?

Der letzte von ihm betreute Verein, die SV Ried, war noch im Sommer während des Trainingslagers in Windischgarsten Gegner des TSV 1860 München. Ried spielte damals im 4-4-2 gegen das 5-3-2 der Löwen. Bis zu seiner Demission bei den Oberösterreichern Ende September spielten die Rieder unter ihm allerdings in der Liga ein System mit Dreier- respektive Fünferkette. 3-5-2, 3-4-1-2 oder 5-3-2.

Seit vier Spielen sieht man bei den Sechzgern nun auch wieder die im bereits im Sommer ausprobierte Dreierkette. Ob allerdings Heraf seine neue Mannschaft in dem für Ried gegen den TSV im Sommer erfolgreichen System mit Viererkette ins Rennen schickt, oder eine der Systemvarianten mit Dreierkette wählt, ist für mich schwer einschätzbar. Leider stehen uns zu den Testspielen von Türkgücü in der Winterpause keine statistischen Daten zur Verfügung.

Deshalb wird diese Taktiktafel in erster Linie davon geprägt sein, wie ich den kommenden Gegner des TSV 1860 spielen lassen würde.

Die wichtigsten statistischen Werte

  • Ballbesitz: 50%
  • Passgenauigkeit: 79%
  • Defensive Zweikampfquote: 54%
  • Flankengenauigkeit: 32%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 11,26

Das mögliche System

Die wichtigste Frage, die sich bezüglich des Systems stellt, lautet: Dreier- oder Viererkette? Wenn ich mir den Kader des Vereins aus Neuperlach ansehe, kommt für mich persönlich eher die Viererkette in Frage als eine der Varianten der Dreierkette. Personell hat Heraf durchaus die Möglichkeiten, mit beiden Varianten ein Team aufs Feld zu schicken, das konkurrenzfähig wäre.

Ich persönlich würde eine Zwischenlösung wählen. Ich würde ein 4-4-2 System mit Doppelsechs wählen, bei Ballbesitz aber auf die sogenannte dynamische Dreierkette setzen. Dabei lässt sich der tiefe Sechser nach Ballgewinn in die Abwehrkette zurückfallen, während beide Außenverteidiger nach vorn ins Mittelfeld aufrücken. Mit Tim Rieder hat der Trainer den idealen Spieler für dieses Pendeln zwischen defensivem Mittelfeld und Abwehrkette.

Die taktische Herangehensweise

Ob 3-5-2, 3-4-1-2, 4-4-2, 4-2-3-1 oder 5-3-2: Für den morgigen Gegner der Löwen ist das vielleicht weniger wichtig als die taktische Einstellung und die Spielphilosophie, mit der die Mannschaft von Andreas Heraf ins Rennen geschickt wird.

Aufgrund der tabellarischen Situation wäre es mein oberstes Anliegen als Trainer, dass hinten die Null steht, also eine defensive Grundausrichtung mit schnellem, vertikal angelegtem Umschaltspiel bei eigenem Ballbesitz.

Von dieser taktischen Grundausrichtung ausgehend und mit dem Wissen, dass die Sechzger vermutlich im 3-4-1-2 antreten, wären das 4-4-2 mit Doppelsechs oder eine Variante des 3-5-2 für mich die Systeme, zwischen denen ich wählen würde.

Nun kommt es ein wenig auf die konditionelle Verfassung der Mannschaft als Ganzes und der Defensivabteilung im Detail an, ob ich mich für das für die Außenspieler laufintensivere 3-5-2 entscheiden würde – oder eventuell doch für das ökonomischere 4-4-2.

Beton anrühren oder volle Offensivpower?

Um hinten kompakt zu stehen und wenig zuzulassen, ist gegen den Ball das 4-4-2 mit Doppelsechs in der Betonvariante eine gute Wahl. Mit den schnellen Spielern über die Türkgücü verfügt, kann das auch im Umschaltspiel gut funktionieren.

Im Positionsspiel ist die Variabilität im Spiel bei beiden Systemen gleich hoch. Durch die taktische Variante “dynamische Kette” besitzt das 4-4-2 offensiv die Durchschlagskraft eines Systems mit sieben offensiven Spielern bei eigenem Ballbesitz. So stellt man mit weniger Laufintensität für die Außenverteidiger die gleiche offensive Gefahr her, als würde man von Haus aus im 3-5-2 antreten.

Vor- und Nachteile dieser Varianten

Bei den Vor- und Nachteilen dieses Mischsystems muss man nun klar abgrenzen, wann welches System zum Tragen kommt, in welchen Situationen also die Verschiebungen von Vierer- zu Dreierkette erfolgen.

Im Positionsspiel bei eigenem Ballbesitz ist klar, wann das passiert. Nach Ballbesitzwechsel kippt ein Sechser ab und die Außenverteidiger werden zu Mittelfeld-Außenspielern.

Gegen den Ball ist es schon schwerer zu ergründen. Verschiebt man sofort bei Balleroberung durch den Kontrahenten, oder wenn der Gegner über die Mittellinie kommt, oder der erst bei Eindringen des Gegners ins eigene letzte Drittel zurück auf die Viererkette?

Das hängt stark davon ab, wo ich die Pressing- und die Defensivlinie setze. Grundsätzlich kann man davon ausgehen: Je tiefer diese Linien in Erwartung des gegnerischen Angiffs stehen, desto früher wird zurückverschoben. Dabei verlässt der tiefe Sechser seine Position in der Abwehrkette erst, wenn beide Außenverteidiger aus dem Mittelfeld auf ihre angestammten Positionen zurückgekehrt sind.

Vorteile und Nachteile:

Offensiv

Das durch die dynamische Kette entstehende 3-5-2 ist vor allem im Zentrum sehr stark. Mit einem echten Zehner, einem halbzentralen Box to Box Spieler und einem zentralen Mittelfeldspieler, der sich bei Ballbesitz neben den Zehner auf die andere Halbposition schiebt, sowie den aufrückenden Flügelverteidigern vernachlässigt man zwar quantitativ ein wenig die Flügel, die bei Einhaltung des 4-4-2 doppelt besetzt wären, hat aber eine bessere Staffelung in Breite und Tiefe. So lassen sich sich mehr Passdreiecke bilden. Hat man ein spielfreudiges zentrales Mittelfeld, kann dieses System viel offensive Energie mit den fünf zentralen Spielern (drei zentrale Mittelfeldspieler und zwei Stürmer) kreieren.

Sind die Außenverteidiger dribbelstark und schnell, hat man ein wirklich riesiges Arsenal an Varianten im Angriff. Kurzpassspiel durch die Mitte, vertikales Spiel mit langen Bällen auf die Spitzen, Laufduelle der Außenspieler, mit schnellen Verlagerungen, wenn der Raum zu eng wird, die dann die Breite des Spielfeldes ausnutzen und so Überzahl schaffen können.

Defensiv

Nun ist die Frage, wie Heraf das Pressing angehen möchte. Wann sollen die Verschiebungen zurück aufs 4-4-2 gegen den Ball erfolgen? Das 3-5-2 System eignet sich wunderbar, den Gegner früh durch direktes Anlaufen der gegnerischen Verteidiger durch die Außenspieler unter Druck zu setzen. Das 4-4-2 mit Doppelsechs begünstigt eher die Variante Mittelfeldpressing.

So wie sich der TSV 1860 momentan in der Liga präsentiert, tippe ich im Fall von Türkgücü auf frühe Verschiebung in die Defensivformation 4-4-2 und tiefe Linien an beiden Enden der Formation. Das macht das Mittelfeld eng für den Gegner. Die Zonen, in denen sich jeder verteidigende Spieler bewegt, sind klar definiert und auch, wenn das Spiel etwas unübersichtlich werden sollte, leicht einzuhalten.

Das 4-4-2 funktioniert defensiv prima, wenn einfache Pressingvarianten gespielt werden. Jeder Spieler muss allerdings seine Aufgabe mit größter Disziplin angehen. Wenn sich an der ein oder anderen Stelle Lücken auftun, kann der Vorteil einer taktischen Ausgewogenheit zu einem Nachteil werden. Für “Stars”, die sich nicht einfügen und die Defensive vernachlässigen, bietet das 4-4-2 wenig bis keinen Platz.

Die Viererkette im Mittelfeld sorgt für kurze Laufwege, die Doppelungen erleichtern.

Die beiden Sechser unterstützen entweder auf den Flügeln oder im Zentrum je nach Bedarf.

Mit der Einhaltung der Disziplin in der Defensive und der Fähigkeit den möglicherweise entstehenden Überzahlvorteil im Mittelfeld auszunutzen, steht und fällt dieses Mischsystem.

Schlüsselspieler

Tor

René Vollath (#1) im Tor der Perlacher ist ein kompletter Torwart, der kaum Schwächen offenbart. Wenn er überwunden wird, ist das meist seinen Vorderleuten anzukreiden. Auf Fehler seinerseits wartet man meistens vergebens.

Defensive

Innenverteidiger Mergim Mavraj (#5), Kapitän und Abwehrchef. Er liegt mit 65% gewonnener Defensivzweikämpfe und 61% gewonnener Kopfballduelle in der Rangliste der Innenverteidiger auf den hinteren Plätzen. Er fängt aber im Vergleich mit anderen Kollegen auf dieser Position mehr Pässe ab als der durchschnittliche Innenverteidiger der 3. Liga und weist eine Passgenauigkeit von 81% im Aufbau nach vorne auf.

Tim Rieder (#17), sowohl als Innenverteidiger als auch als defensiver Mittelfeldspieler einsetzbar, sollte jedem ein Begriff sein. Welche Rolle ihm Heraf zuteilt, werden wir sehen. Der Defensivallrounder zeigt bisher im defensiven Mittelfeld bessere Leistungen als auf der Position des Innenverteidigers.

Offensive

Der “Zehner” Sercan Sararer (#10) ist einer der besten Techniker der Liga. Torgefährlich, schnell, dribbelstark und mit einem guten Auge für die Mitspieler, ist der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel des Lokalrivalen. Seine defensive Mitarbeit ist allerdings verbesserungswürdig. Ihn unter Kontrolle zu bringen und auch zu halten, wird die schwerste Aufgabe für die Defensivspieler der Sechzger werden.

Petar Sliskovic, kongenialer Offensivpartner von Sararer, wechselte diese Woche nach Wiesbaden. Wer die neue Schlüsselfigur im Sturm wird, bleibt noch abzuwarten. Sinan Karweina (#22) wurde diese Saison erst zweimal in der Liga eingestzt. Somit ist er wohl nach wie vor eher Ergänzungs- als Stammspieler. Leroy-Jaques Mickels (#7) steht bei bisher sechs Einsätzen in der Liga. Mit Sliskovics Abgang dürfte sich die Anzahl seiner Einsätze signifikant erhöhen. Ob es für ihn zum Schlüsselspieler reichen wird, muss man abwarten. Es bleiben Törles Knöll (#21), Philip Türpitz (#20) und Albion Vrenezi (#9) als mögliche Schlüsselspieler im Sturm übrig. Vrenezi hat in Puncto Scorerpunkte mit 8:6 gegenüber Vrenezi die Nase vorn. Damit wird er wohl neben Sararer der wichtigste Angreifer in den Reihen von Türkgücü sein. Dribbelstark, passsicher und präzise bei den Flanken ist der schnelle Außenstürmer ,der im Sommer aus Regensburg an die Heinrich-Wieland-Straße wechselte.

Fazit

Mit dem Drive aus drei gewonnenen Partien in der Liga und einem im Rahmen der Möglichkeiten guten DFB Pokalspiel im Rücken, sollte der TSV 1860 München mit breiter Brust zum Auswärtsspiel bei Türkgücü ans Oberwiesenfeld reisen. Im Olympiastadion vor Geisterkulisse hat man letztes Jahr die Perlacher besiegt und sollte auch genau darauf den Fokus legen. Offensiv die eigenen Stärken in die Waagschale werfen und defensiv diszipliniert gegen den Ball arbeiten. Das Team von Andreas Heraf hat den Vorteil ausgeruhter zu sein, dafür fehlt den Hausherren aber ein Pflichtspiel, das zur Feinabstimmung unter dem neuen Trainer hätte hilfreich sein können.

Die Mannschaft von Michael Köllner ist in der Lage, jeden Gegner in dieser Liga zu schlagen. Wenn Konzentration, Fitness und Einstellung passen, wird der TSV 1860 Türkgücü im Olympiastadion einmal mehr deren Grenzen aufzeigen.

So könnte Türkgücü auflaufen

Datenquelle: wyscout

Happy Birthday, Quirin Moll! sechzger.de gratuliert!

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Geboren 1991

Qurin Moll wurde im Jahr der Rückkehr des TSV 1860 in den Profifußball nach neun tristen Bayernligajahren in Dachau geboren. Über die Umwege SV Heimstetten, SpVgg Unterhaching, Dynamo Dresden und Eintracht Braunschweig landete unser heutiges Geburtstagskind schließlich zur Saison 2018/19 beim TSV 1860, dem gerade frisch aufgestiegenen Drittligisten.

Verletzungspech bei den Löwen

Seitdem stand Moll in insgesamt 66 Drittliga- und fünf DFB-Pokalspielen für die Löwen auf dem Platz. Immer wieder wurde er bei Sechzig jedoch von schweren Verletzungen zurückgeworfen. Im Februar 2019 war es ein Kreuzbandriss im rechten Knie, nach dem er fast ein Jahr pausieren musste. Knapp ein Jahr später, am 18. Januar 2021 erwischte es im Heimspiel gegen Ingolstadt das linke Knie mit identischer Diagnose. Diesmal kämpfte sich Quirin zum Glück deutlich schneller zurück und stand schon bei den ersten beiden Partien in dieser Saison gegen Würzburg und in Wiesbaden die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Die ganze Redaktion von sechzger.de wünscht dem auf immerhin 49 Zweitligaspiele zurückblickenden Jubilar, dass er sich heute ein wenig feiern lassen, morgen im Olympiastadion seinen Teil zum Sieg über Türkgücü beitragen und möglichst bald zu seiner  Form aus der Hinrunde 2020/21 zurückfinden kann – ohne weitere Verletzungen!

Ois Guade, Quirin!

Sechzig um Sieben: Dritte Liga startet Fan-Umfrage

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Guten Morgen und willkommen bei “Sechzig um Sieben”. Heute im Blickpunkt die Fan-Umfrage der dritten Liga und Türkgücü.

DFB mit Umfrage zur Dritten Liga

Da die TV-Rechte zur Dritten Liga für die Saison 2023/2024 neu vergeben werden, hat der DFB, der die Dritte Liga hält, eine große Umfrage gestartet und hierbei die Fans der Drittliga-Clubs mit eingebunden. Neben Fragen zu Anstoßzeiten, Stadionbesuch und Auswärtsfahrten werden die Teilnehmenden über Pay-TV-Abos und die unter vielen Anhängern verschmähten Montagsspiele befragt. Sogar der zweite Weihnachtsfeiertag rückt in den Fokus.

Hier der Link zum Fragebogen: EURE MEINUNG IST GEFRAGT!

Sechzger.de-Talk mit Folge 42 online

Christian spricht mit seinen Gesprächspartnern über das Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den KSC, wobei hier auch der spielentscheidende Elfmeter thematisiert wird. Zudem wird die Nebel-Partie gegen Wehen Wiesbaden (3:2) analysiert und der Ausblick auf die nächsten Gegner, Türkgücü München und den derzeitigen Tabellenzweiten, den 1. FCK gewagt.

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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1860-Türkgücü im Free-TV

Die Partie der Löwen gegen das Neuperlacher Fußballprojekt wird neben Magenta TV auch im Free TV übertragen. Der BR zeigt das Aufeinandertreffen live und als Stream. Können die Löwen erneut vor der angsteinflößenden Kulisse im Olympiastadion gegen TGM bestehen?

Apropos Türkgücü: Börsengang geplatzt

Von August bis Oktober 2021 konnten 666.666 neue Aktien zum Preis von jeweils 12 Euro gezeichnet werden. Damit sollte eine Summe von acht Millionen Euro erzielt werden – das Ziel wurde jedoch weit verfehlt, der Börsengang von Türkgücü muss also verschoben werden. Dass ein Börsengang nicht die Lösung aller Probleme ist, dafür braucht man vom Vereinsgelände von Türkgücü gar nicht weit gucken: Der Sportpark in Unterhaching dürfte mit dem Fernglas von Neuperlach aus mit etwas Geschick zu erkennen sein – und Ferngläser sollte der Oly-Mieter ja reichlich in seinem Inventar haben.

Indes könnte sogar ein neuer Investor kommen – Hasan Kivran scheint bereit zu sein, Anteile abzugeben.

Freie Plätze im Löwenstüberl gegen Türkgücü und Kaiserslautern

Wer das Spiel gegen Türkgücü und den 1. FCK mit voller Konzentration im Löwenstüberl anschauen will, sollte sich schnell einen Platz reservieren: Es gibt noch ein paar Restplätze. die Reservierung ist telefonisch unter 089/45668288 (zu den Öffnungszeiten) oder per E-Mail unter loewenstueberl@gmx.de erbeten.

20.01. vor 35 Jahren: Kantersieg gegen Abu Dhabi Stromers FC

Am 20.01.1987 absolvierte der TSV 1860 ein Testspiel gegen den Abu Dhabi Strollers FC. Das Ergebnis: 12:0 für die Löwen. Hier könnt ihr es nachlesen.

Neues aus der Dritten Liga

Saarbrücken und Lautern mit je 1.000 Zuschauern

Saarbrücken und der 1. FC Kaiserslautern, nach Türkgücü München der nächste Gegner der Löwen, dürfen am kommenden Wochenende je 1.000 Zuschauer zulassen, während in Bayern die Stadien noch leer bleiben.

Hohe Pyro-Strafe gegen den SV Waldhof Mannheim

Das Abbrennen von Pyrotechnik beim DFB-Pokalspiel des SV Waldhof Mannheim gegen Union Berlin am 27. Oktober des vergangenen Jahres hat ein kostspieliges Nachspiel: der DFB verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 24.900,- Euro. Da der SV Waldhof die Entscheidung akzeptiert hat, ist das Urteil rechtskräftig.

sechzger.de Talk, Folge 42: Wiesbaden, Karlsruhe, Türkgücü

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Die Ausgabe 42 des sechzger.de-Talks hat es mal wieder in sich. Moderator Christian begrüßt die beiden Protagonisten, die als Vertreter von sechzger.de bei den jüngsten beiden Spielen auf Giesings Höhen dabei waren sowie – nach kleiner Pause – die TAKTIKTAFEL.
Das unglückliche Pokal-Aus gegen den Karlsruher SC ist natürlich das zentrale Thema der Sendung. Aber auch auf das gedrehte Spiel gegen Wiesbaden wird nochmal zurück geblickt. Und die nächsten anstehenden Aufgaben für die Löwen werden ebenfalls besprochen.

Unglückliches Pokal-Aus: Let’s talk about a penalty

Nachdem die Nachberichterstattung am Mittwoch von dem entscheidenden Elfmeter gegen 1860 am Dienstag Abend domniniert wurde, kommen auch unsere Gesprächspartner nicht an diesem Thema vorbei. Aber auch allerlei andere Anekdoten rund um das Aus der Löwen gegen den KSC werden zum besten gegeben. Jan berichtet von seinen Erkenntnissen auf der Haupttribüne des Sechzgerstadions. Und natürlich darf ein Fazit der DFB-Pokalsaison 2021/22 insgesamt nicht fehlen.

Löwen im Nebel: 1860-Wiesbaden

Drei Tage zuvor zeigten sich die Löwen im Giesinger Nebel als echte Mentalitätsmonster. Aus einem 0:2 machten sie schließlich einen 3:2-Erfolg – der dritte Sieg in Serie. Thomas war dabei und durchaus begeistert. Ob es Moderator Christian gelingt, seinen wohlwollenden Gästen auch ein paar kritische Worte (z.B. über die erste halbe Stunde in diesem Spiel) zu entlocken, erfahrt Ihr beim Anhören des Talks.

Busy days: Türkgücü und Lautern warten

Keine Zeit zum Verschnaufen: Schon übermorgen fahren Michael Köllners Burschen in Richtung Oberwiesenfeld um im leeren Olympiastadion dem aktuellen Tabellensiebzehnten Paroli zu bieten. Sofern nicht noch Corona dazwischen kommt… Und drei Tage später gastiert die Mannschaft der Stunde aus Kaiserslautern auf Giesings Höhen. Auch dazu fällt der – trotz Pokalaus – durchaus fröhlichen Runde einiges ein.

Der sechzger.de Talk Nummer 42 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

TSV 1860 bezieht Fans bei Umfrage zum Spieltagsformat der 3. Liga ein

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Bleiben die Kurven auch nach Corona leer? 1860
"Fußball gehört den Fans" - Bild von Anne Wild

Da zur Saison 2023/24 die Medienrechte in Liga 3 neu vergeben werden, wurden alle teilnehmenden Klubs befragt, wie sich die 3. Liga positionieren und Alleinstellungsmerkmale kreieren kann. In einer Umfrage leitet der TSV 1860 die Fragestellung an Euch Fans weiter. Ihr könnt Euch also beispielsweise dazu äußern, was Ihr von Montagsspielen haltet.

TSV 1860 lässt Fans an Umfrage teilnehmen

Noch bis 29. Januar 2022 habt Ihr die Möglichkeit, Euch einzubringen und mitzugestalten, wie die Antwort des TSV 1860 anhand der Ergebnisse aus der Umfrage aussehen wird.

Hier der Link zum Fragebogen: EURE MEINUNG IST GEFRAGT!

Börsengang von Türkgücü vorerst geplatzt – kommt ein neuer Investor?

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Bus Türkgücü 1860
Türkgücü München auf Reisen

Das hatte sich der Verein aus der Heinrich-Wieland-Straße sicher anders vorgestellt! Der geplante Börsengang sollte Türkgücü München finanzielle Mittel verschaffen, um sich mittelfristig in Richtung 2. Liga zu orientieren. Doch dazu kommt es vorerst nicht. Der Abstiegskampf in der 3. Liga sorgt zudem dafür, dass mögliche neue Investoren zurückhaltend agieren.

Vorerst kein Börsengang bei Türkgücü

Vor dem Derby ist einiges los in Neuperlach. Zwei Spieler wurden positiv auf Covid-19 getestet, die gesamte Mannschaft musste in Quarantäne und das Spiel beim Halleschen FC musste abgesagt werden.

Auch auf administrativer Ebene läuft nicht alles wie geplant. Von August bis Oktober 2021 konnten 666.666 neue Aktien zum Preis von jeweils 12 Euro gezeichnet werden. Damit sollte eine Summe von acht Millionen Euro erzielt werden – das Ziel wurde jedoch weit verfehlt, der Börsengang von Türkgücü muss also verschoben werden.

Neuer Investor in Neuperlach?

Laut Merkur ist Hasan Kivran sogar bereit, einen Großteil seiner Anteile zu verkaufen. Allerdings rennen neue Investoren den Neuperlachern nicht gerade die Bude ein. Die sportliche Situation ist angesichts des Tabellenplatzes alles andere als rosig. Zudem schrecken notwendige infrastrukturelle Investitionen potentielle Interessenten ab.

TSV 1860 München im Free-TV: Duell mit Türkgücü live im Fernsehen

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Free-TV Auftakt 2022 für den TSV 1860 München: das Duell mit Türkgücü am 22.Spieltag wird kostenlos im Fernsehen und Online-Stream übertragen.

Löwen am meisten im Free-TV

Bereits zum neunten Mal können sich die Löwenfans über ein Live-Spiel im BR freuen. Damit sind die Löwen Spitzenreiter in der 3.Liga. Dahinter folgen Braunschweig, Kaiserslautern und Tabellenführer Magdeburg mit jeweils acht Übertragungen.

Das Hinspiel gegen Türkgücü im Grünwalder Stadion dominierten die Gäste, konnten jedoch aufgrund einer mangelhaften Chancenverwertung nur einen Punkt aus Giesing entführen. Sararer erzielte zwar zunächst die Führung, engagierte Löwen bejubelten dank Sascha Mölders allerdings 10 Minuten vor Schluss den Ausgleichstreffer. Yannick Deichmann hatte nach 38 Minuten die gelb-rote Karte gesehen.

Nächster Punktgewinn des TSV 1860 gegen Türkgücü im Free-TV?

Nach den Duellen mit Wiesbaden und Karlsruhe ist das Aufeinandertreffen mit Türkgücü bereits das dritte Spiel im Januar. Neben dem gewohnten Service von MagentaSport überträgt der BR das Münchner Stadtduell live im Fernsehen und im Online-Stream.

In der 3.Liga ist der TSV 1860 gegen Türkgücü noch ungeschlagen. In bisher drei Duellen gab es einen Sieg sowie zwei Unentschieden. Auch am Samstag wollen die Löwen freilich erfolgreich sein und die nächsten Punkte in der 3.Liga einfahren. Während die Löwen sich im Mittelfeld der 3.Liga befinden, kämpft Türkgücü aktuell gegen den Abstieg. Daher wurde erneut der Trainerposten neu besetzt. Andreas Heraf feiert gegen den TSV 1860 München sein Debüt auf der Bank.