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Sechzig um sieben: Corona-Ausbruch beim KSC

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Sechzig um Sieben mit den News rund um den TSV 1860 München zum Start in den Tag Löwen

Vorgestern Abend bezwang er uns noch, gestern wurde ein Corona-Ausbruch beim KSC vermeldet. Daher ist natürlich nun die Anspannung groß beim TSV 1860 München. Haben uns die Karlsruher den Viertelfinaleinzug gemopst und dafür Corona dagelassen?

Corona-Ausbruch beim KSC

Am Tag nach ihrem bei Pokalerfolg in Giesing vermeldeten die Karlsruher einen Corona-Ausbruch in ihren Reihen. Der KSC sprach etwas kryptisch von “mehreren Corona-Infektionen” im Umfeld der Mannschaft, die “im Laufe der Woche” aufgetreten seien. Das macht einen doch etwas hellhörig. Fanden die Infektionen etwa schon vor dem Spiel am Dienstag statt? Die Badische Neuste Nachrichten schreibt von vier positiven Spielern dem gesamten Trainerteam und einem Mannschaftsbetreuer. Wir hoffen natürlich, dass so wenig Spieler und Offizielle betroffen sind wie möglich – in Karlsruhe und in Giesing! Von der Grünwalder Straße hat man bisher noch nichts von positiven Fällen gehört. Hoffentlich bleibt das so.

Ergebnisse des DFB-Pokal Achtelfinales

Hier der Vollständigkeit halber nochmals die Ergebnisse der Achtefinalspiele im DFB-Pokal im Überblick:

TSV 1860 München – Karlsruher SC 0:1

  1. FC Köln – Hamburger SV 3:4 i.E.

FC St. Pauli – Borussia Dortmund 2:1

VfL Bochum – FSV Mainz 05 3:1

Hannover 96 – Borussia Mönchengladbach 3:0

RB Leipzig – Hansa Rostock 2:0

TSG Hoffenheim – SC Freiburg 1:4

Hertha BSC – Union Berlin 2:3

Es gab Jahre, da war der DFB-Pokal schwerer zu gewinnen… Schade…

Sechzger.de Talk heute Mittag

Es gibt viel zu reden über die Löwen in dieser Englischen Woche. Moderator Christian diskutiert mit Bernd, Jan und Thomas die beiden letzten Spiele gegen Wehen und den KSC. Außerdem werfen die vier noch einen Blick auf die beiden kommenden Spiele gegen Türkgücü und den FCK. Heute gegen Mittag könnt Ihr Euch die Analysen der vier anschauen.

News aus der dritten Liga

Transfers in der dritten Liga

Das Transferfenster ist noch etwa 1,5 Wochen geöffnet und gestern gab es einige Transfers zu vermelden. Hier eine kurze Auswahl: Sliskovic von Türkgücü zu Wehen, Berzel von Viktoria Köln zu Verl, Stefaniak und Kurzweg zu Würzburg.

Pyro-Rabatt für Magdeburg

Der Tabellenführer wird für pyrotechnische Vergehen seiner Anhänger bestraft. Gegen Vikoria Berlin zählte der DFB 45 Fackeln, gegen Verl gar über 50, ohne genau zu quantifizieren. Nach dem aktuellen DFB-Pyrotarif würde das eine Strafe in Höhe 36.750 € machen. Aktuell gibt der DFB aber einen Corona-Rabatt in Höhe von 25%, so dass die Magdeburger mit 27.550 € davon kommen. Immerhin haben die Magdeburger aktuell Zuschauereinnahmen, um die Pönale zu erwirtschaften…

Damit seid Ihr wieder optimal über den TSV 1860 München und die dritte Liga informiert. Alles Wichtige erfahrt Ihr natürlich zeitnah bei sechzger.de!

 

 

Transfer-Updates in der 3.Liga: Berzel nach Verl, Sliskovic zu Wehen

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Aaron-Berzel-TSV-1860-Trainingslager-La-Manga
Aaron Berzel im Trainingslager in La Manga mit dem TSV 1860 im Januar 2020

Während der TSV 1860 in der Winterpause wohl nicht mehr auf dem Transfermarkt aktiv werden wird, ist die Konkurrenz in dieser Hinsicht deutlich aktiver. Ex-Löwe Aaron Berzel wird am 29.Spieltag mit dem SC Verl auf die Löwen treffen.

Überraschung: Sliskovic verlässt Türkgücü

Vor dem Duell mit dem TSV 1860 am Samstag muss Türkgücü einen weiteren Abgang vermelden, dieses Mal allerdings eher unfreiwillig. Petar Sliskovic schließt sich dem Konkurrenten Wehen Wiesbaden an und wird ab sofort für die Hessen auf Torejagd gehen. In 55 Partien erzielte er 19 Treffer für die Neuperlacher. Wehen ist bereits seine siebte Station in der 3.Liga. Durch den Transfer wird der 30-Jährige in der Rückrunde nicht mehr auf den TSV 1860 München treffen.

Derweil konnte Türkgücü am gestrigen Dienstag nach überstandener Quarantäne wieder trainineren, sodass das Duell mit den Löwen (Samstag, 14 Uhr sechzger.de Liveticker) offenbar stattfinden kann.

SC Verl verstärkt sich mit Berzel und Koruk

Nach seiner Vertragsauflösung bei Viktoria Köln hat Ex-Löwe Aaron Berzel mit dem SC Verl einen neuen Verein innerhalb der 3.Liga gefunden. Auch bei ihm ist es bereits der siebte Verein in der 3.Liga. Der neue sportliche Leiter beim SCV freut sich, dass der 29-Jährige sich für die Verler entschieden hat und hofft, dass er zu einer stabileren Defensive beitragen kann. Verl hat die zweitmeisten Gegentreffer der Liga (40), nur der Torwart des TSV Havelse musste noch öfter hinter sich greifen (43).

Im gleichem Atemzug sichert sich der SC Verl auch die Dienste von Serhat Koruk vom SV Meppen. In 15 Hinrundenpartien erzielte er zwei Tore, in der Saison zuvor lief es beim SV Bergisch Gladbach 09 deutlich besser (20 Tore in 39 Spielen).

Würzburg rüstet im Abstiegskampf auf

Sportlich läuft es beim Absteiger aus der 2.Liga bisher überhaupt nicht. Die Würzburger belegen den vorletzten Platz und befinden sich mitten im Abstiegskampf. Für das Ziel Klassenerhalt haben die Unterfranken sich nun doppelt verstärkt. Marvin Stefaniak wechselt vom Bundesligisten VfL Wolfsburg zum FWK und soll die schwächste Offensive (erst 14 Treffer in 21 Spielen) unterstützen. Nach der Meisterschaft mit Dynamo Dresden im vergangenen Sommer endete seine Leihe, seitdem kam der 26-Jährige in Niedersachsen nicht zum Zug.

Außerdem wechselt Ex-Löwe Peter Kurzweg nach Würzburg, der vor kurzem beim FC Ingolstadt aussortiert wurde. “Die Axt von Giesing” ist bereits zum dritten Mal bei den Kickers unter Vertrag und absolvierte bereits 92 Spiele für den Verein. Beide Neuzugänge sind bereits gestern in das Training eingestiegen und könnten bereits am Wochenende zum Einsatz kommen.

Die Löwen am Wochenende: Profis und Junioren des TSV 1860 im Einsatz

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TSV 1860: Die Löwen am Wochenende

Schön langsam nimmt der Spielplan der Löwen wieder Fahrt auf. Nicht nur die Profis sind am Samstag gegen Türkgücü gefragt, auch diverse Junioren Teams aus dem NLZ des TSV 1860 steigen wieder in die Vorbereitung ein.

Junioren des TSV 1860 testen am Wochenende

Klar, der Fokus der meisten Löwenfans dürfte auf das Olympiastadion gerichtet sein, wo die Mannschaft von Michael Köllner weiter Punkte sammeln möchte, um in der 3. Liga vielleicht doch nochmal nach oben schielen zu können.

Doch auch die Junioren bzw. Amateure des TSV 1860 bereiten sich auf die Rück- bzw. Aufstiegsrunde (U19) vor und haben große Ziele. Den dicksten Testspiel-Brocken hat mit Sicherheit die U17, die sich mit RB Leipzig messen wird.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 19.01.

18.30 Uhr: TSV Milbertshofen – U15

Samstag, 22.01.

12.00 Uhr: RB Leipzig – U17
14.00 Uhr: Türkgücü München – Profis
15.00 Uhr: U19 – FC Ingolstadt 04
18.00 Uhr: U21 – Kirchheimer SC

Sonntag, 23.01.

11.00 Uhr: Kirchheimer SC – U16
12.30 Uhr: U15 – SV Babelsberg 03

TSV 1860 – Karlsruher SC: Das Pokalspiel in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des DFB Pokalspiels TSV 1860 – Karlsruher SC. Löwencoach Michael Köllner schickte die Löwen wenig überraschend wieder im erfolgreichen System der letzten drei Spiele aufs Feld: 3-4-1-2. Die Karlsruher traten ebenfalls wie erwartet im 4-3-3 (offensiv) an.

Während die Sechzger einen sehr defensiven Ansatz wählten, mit tiefer Pressinglinie und tiefer Defensivlinie ans Werk gingen, pressten die Karlsruher früh und extrem hoch, setzten die Defensivlinie höher an, und übernahmen von Anfang an die Initiative im Spiel.

Gegen den Ball ließen sich die beiden Mittelfeld-Außenspieler Greilinger und Deichmann auf Löwenseite in die Abwehrkette zurückfallen; dadurch entstand ein 5-3-2. Bei den Badenern ließen sich die Außenstürmer, wenn der TSV 1860 München die erste Pressingline überspielen konnte, ins Mittelfeld zurückfallen, um ein 4-5-1 gegen den Ball herzustellen.

Die wichtigsten Statistiken

  • Ballbesitz: TSV 1860 47% – KSC 53%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 79% – KSC 86%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 60% – KSC 65%
  • Schüsse/auf’s Tor: TSV 1860 13/3 – KSC 19/7
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 15,68 – KSC 8,76

Die Zahlen genauer betrachtet

Schauen wir auf die Zahlen der statistischen Werte, sieht das eigentlich ganz gut aus. Nur ein Wert beim TSV 1860 gefällt mir gar nicht: Das Verhältnis zwischen Schüssen und Schüssen aufs Tor. Dreizehn Schüsse feuerten die Löwen ab, nur drei davon (23,08%) gingen auf den Kasten der Gäste. Dieses Verhältnis ist um 16% schlechter als im Ligaalltag, und um 10% schlechter als in den beiden vorhergehenden Pokalspielen diese Saison.

Die Spieler des TSV 1860 waren vor dem Tor des KSC leider nicht zielgenau und effektiv genug. War es Nervosität, war es Ungeduld, oder die gute Defensivarbeit des Gegners? Wworan hat das gelegen? Wahrscheinlich eine Kombination aus diesen drei Faktoren. Acht Schüsse gaben die Löwen von außerhalb der Box ab, drei davon wurden geblockt. Nur fünf Schüsse erfolgten im Strafraum. Diese waren allesamt nicht platziert genug, um den Schlussmann der Karlsruher ernsthaft vor Probleme zu stellen.

Überraschungsmomente und Geschwindigkeit fehlten bei vielen Angriffen der Löwen, dadurch konnte sich die gute Defensive der Badener immer wieder schnell genug formieren, um kompakt im eigenen letzten Drittel zu verteidigen – sofern die Löwen überhaupt dorthin kamen.

Von den vierzehn Ballkontakten, die der TSV 1860 München im Strafraum der Karlsruher hatte, waren nur fünf zentral vor dem Tor. Zwei Schüsse konnten aus solch einer zentralen Position abgesetzt werden. Einer davon ging nicht auf den Kasten der Gäste, den anderen konnte Gersbeck problemlos entschärfen. Ballkontakte in der kleinen Box, also dem Fünfmeterraum, waren komplett Fehlanzeige.

Wahrscheinlich hätten die Sechzger noch ewig weiterspielen können, ohne dass Karlsruhe eine wirklich zwingende Chance zugelassen hätte.

In der Liga wird das wieder besser funktionieren.

Das Spiel

Im Prinzip hatte das Spiel über die gesamten 90 Minuten das selbe Gesicht, allerdings mit kleinen Unterschieden im Gesichtsausdruck, je nachdem welche Halbzeit wir betrachten.

1. Halbzeit

Karlsruhe machte 90 Minuten lang das Spiel, versuchte die Sechzger mit hohem Pressing in der eigenen Spielfeldhälfte, bzw. im eigenen letzten Drittel einzuschnüren, während die Löwen, um dem Karlsruher Dauerdruck standzuhalten, aus einer kompakten Defensivformation heraus auf Konter setzten.

Leider gelang es den Hausherren kaum aus dem Korsett, das die Gäste um das letzte Drittel der Löwen gelegt hatten, auszubrechen. 47% der Ballbesitzphasen des TSV 1860 München endeten in der ersten Halbzeit, bevor der Ball das eigene letzte Drittel verlassen hatte.

Der defensive Ansatz der Löwen funktionierte im Gegensatz zur Offensive prächtig. Die gewählte Taktik sah auch nicht vor, dass die Sechzger das Heft des Geschehens in die Hand nehmen sollten. Von daher kann man nicht von einem schlechten Spiel der Sechzger reden. Die Karlsruher waren im Pressing einfach derart aggressiv, dass die Sechzger immer wieder zu überhasteten Aktionen im eigenen letzten Drittel gezwungen waren. Diese Aktionen waren dann meist ungenau, so endete das Spielgerät immer wieder viel zu nah am eigenen Strafraum beim Gegner.

Trotz der Überlegenheit der Gäste in puncto Ballbesitz (62% in Halbzeit eins) schafften es die Spieler von Michael Köllner in Halbzeit eins mehr Schüsse abzufeuern als die Gäste. Bärs Chance in der 43. Minute, als er rechts am Tor vorbeischoss, war wohl die beste im Spiel für den TSV 1860.

Der Karlsruher SC war in der ersten Halbzeit optisch überlegen, hatte aber auch keine wirklich zündenden Ideen, wie das Abwehrbollwerk des TSV 1860 München zu überwinden sein könnte. Das 0:0 zum Pausentee geht von daher in Ordnung. Dennoch muss man Bärs nicht genutzter, großer Chance kurz vor dem Halbzeitpfiff ein wenig nachtrauern.

Karlsruhe machte das Spiel, Sechzig verteidigte aufopferungsvoll und konzentriert. Die Nadelstiche saßen leider nicht so wie gewollt.

2. Halbzeit

Abgesehen von den letzten zwanzig Minuten, also der Zeit nach dem Gegentreffer, war die zweite Halbzeit der ersten sehr ähnlich. Mit zwei kleinen Unterschieden: Erstens kombinierten die Karlsruher nun um einiges besser und erspielten sich im Gegensatz zur ersten Halbzeit auch mehrere Schusschancen innerhalb der Box des TSV 1860 München.  Zweitens merkte man den Löwen das viele Hinterherlaufen in der ersten Halbzeit an. Manche Spieler der Sechzger kamen, je länger die Partie dauerte, merkbar an ihre konditionellen Grenzen.

Ob die Gäste ohne Hilfe des offensichtlich berechtigten Elfmeter getroffen hätten? Wir wissen es nicht. Nach dem Führungstreffer der Badener änderte sich das Spiel – leider zu spät. Die Hausherren übernahmen nun, auch weil die Karlsruher es zuließen, die Kontrolle. Karlsruhe verteidigte – teilweise mit zehn Mann – gut das eigene letzte Drittel und probierte seinerseits mit Kontergegenstößen den zweiten Treffer an diesem Abend zu markieren.

Weder den Löwen noch den Badenern gelang es aber, das Ergebnis noch zu verändern. Zu spät begannen die Löwen sich aufzubäumen. Zu gut verteidigten die Gäste. Die Abwehr des KSC ließ fast keine guten Schüsse des TSV mehr zu.

Einzig Talligs Chance in der 76. war nach der Führung der Gäste gefährlich für den KSC. Mit nur zwei wirklich gefährlichen Angriffen über 90 Minuten plus Nachspielzeit ist es schwer, einen höherklassigen Gegner in die Knie zu zwingen. Die einzig andere nennenswerte Chance hatte Lex kurz nach Wiederanpfiff, als er Gersbeck mit seinem Schuss von knapp innerhalb des Strafraums zum Eingreifen zwang.

Fazit des Pokalspiels TSV 1860 – Karlsruher SC

Die Löwen verlieren also gegen den höherklassigen KSC. Ist diese Niederlage verdient? Ja. Das muss man so deutlich sagen. Aber die Sechzger scheiden hocherhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb aus.

Als letzter Verein der Stadt, ja des gesamten Freistaats Bayern noch im Wettbewerb gewesen zu sein, macht uns zur Nummer eins in diesem Wettbewerb gegenüber den für uns relevanten Mitbewerbern wie den Seitenstraßlern oder dem Club. Das ist eine einerseits unwichtige, aber andererseits auch schöne Randnotiz, die wir aus der DFB Pokalsaison 21/22 mitnehmen. Nächstes Jahr geht es wieder von vorn los.

Hätte die bayerische Staatsregierung dem TSV 1860 München nicht mit ihren mittlerweile nur noch unverständlichen und aktionistischen Regeln, den Heimvorteil genommen, indem sie die Fans aussperrt, wäre das Spiel mit Sicherheit anders verlaufen. Darüber zu lamentieren, ist aber leider vergebene Mühe.

Was kann man positiv aus der Partie mitnehmen? Wir haben eine stabile Abwehr, die auch gegen Zweitligisten die Null halten kann, falls nicht ein Standardtor (Elfmeter) dazwischenkommt. Dass es ausgerechnet ein Elfmeter war, der zur Niederlage führte, ist tragisch. Aber wer vorn nicht trifft, bzw. sich zu wenige klare Chancen herausspielt, darf sich hinterher nicht wundern, wenn er mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen muss.

Ab jetzt kann sich das Team von Michael Köllner komplett auf die Liga und den Erfolg in derselben konzentrieren. Gehen wir es an! Hoffentlich bald wieder vor Fans. Am Samstag werden in der Betonschüssel am Oberwiesenfeld gegen das Perlacher Projekt die Weichen hoffentlich Richtung Angriff auf die Spitze gestellt.

Datenquelle: Wyscout

Happy Birthday, Tom Kretzschmar! sechzger.de gratuliert!

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Tom Kretzschmar wird heute 23 Jahre jung!

Mai 2021: Endlich die Premiere für Kretzschmar!

Als wir unserer Nummer 40 vor einem Jahr auf diesem Weg unsere Glückwünsche übermittelten, berichteten wir über Situationen, in denen Tom ganz knapp vor seinem ersten Einsatz für die Löwenprofis gestanden hatte. In seinem 23. Lebensjahr war es dann endlich soweit! Und wohl jeder Löwenfan erinnert sich. Am letzten Spieltag der vergangenen Saison beim Showdown in Ingolstadt musste Marco Hiller nach einer Notbremse in der 9. Minute frühzeitig den Platz verlassen und Tom Kretzschmar kam zu seinem ersten Einsatz. Dass am Ende eine 1:3 Niederlage im Audi-Sportpark auf der Anzeigentafel stand, war aber keineswegs dem heutigen Jubilar anzulasten.

Da Marco Hiller für zwei Spiele gesperrt wurde, war klar, dass die Löwen die ersten beiden Saisonspiele 2021/22 ebenfalls mit Kretzschmar bestreiten würden. Von einem Blog im Löwenumfeld wurde daraufhin vehement die Verpflichtung eines weiteren Torhüters gefordert. Mit Tom könne man nicht in die Saison starten. Die Zweifler und Skeptiker strafte Kretzschmar souverän Lügen: Er hielt gegen Würzburg und in Wiesbaden seinen Kasten sauber und wurde nach einer überragenden Leistung gegen die Hessen mit Lob überhäuft und diversen Auszeichnungen bedacht. Auf einmal wurde im Umfeld der oben angesprochenen Skeptiker gefordert, Tom direkt zur Nummer 1 zu machen. Typisch Sechzig!

Kretzschmar auch als Elferkiller

In der Realität ging jedoch alles seinen gewohnten Gang. In der Liga steht seit dem 3. Spieltag wieder Marco Hiller im Tor. In den vier Totopokal-Spielen der laufenden Saison  hingegen durfte wieder der gebürtige Münchner Kretzschmar ran. Dass er dabei Anfang September in Burghausen beim finalen Shootout den entscheidenen Elfmeter halten konnte, bleibt sicher noch länger in Erinnerung. 1860 freut sich über zwei Elferkiller im Kader!

Schon seit 2006 ein Löwe

Kretzschmar kam im Sommer 2006 von der SpVgg Höhenkirchen zum TSV 1860 und durchlief die Jugendmannschaften des NLZ. Zu Beginn der Saison 2018/19 stieg er in den Bayernligakader der zweiten Mannschaft auf und absolvierte für die Amas in der Folge insgesamt 39 Partien. Seit Sommer 2020 gehört er dem Profikader von Michael Köllner an.

Wir wünschen dem Geburtstagskind dieses Tages neben Verletzungsfreiheit, Gesundheit und Zufriedenheit, dass er weiterhin ein zuverlässiger Hiller-Vertreter bleibt und im Bedarfsfall erneut hervorragende Leistungen zwischen den Pfosten abrufen kann.

Ois Guade, Tom!

 

Köllner & Eichner auf PK einig: Da war mehr drin für 1860!

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Michael Köllner PK KSC 1860 Pokal

Großer Kampf, dennoch 0:1 und das Aus im Achtelfinale des DFB-Pokals. So könnte man in wenigen Worten den gestrigen Abend zusammenfassen, doch das würde nicht das wiedergeben, was sich gestern auf dem Rasen des Grünwalder Stadions abgespielt hat. Die beiden Trainer, Christian Eichner und Michael Köllner, waren sich auf der Pressekonferenz nach dem Match einig, dass da durchaus mehr für den TSV 1860 drin war.

Eichner voll des Lobes für 1860

Auf sehr sympathische Art und Weise legte der KSC-Coach seine Sicht der Dinge dar und freute sich naturgemäß über das “historische Weiterkommen” seiner Mannschaft in die Runde der letzten Acht. Dennoch zollte Eichner dem TSV 1860 Respekt und war voll des Lobes für den Gegner.

“Wir haben sehr stark leiden müssen, vor allem in der ersten Halbzeit. (…) Sehr gut organisierter Gegner, der kaum Räume zugelassen hat und keine Fehler angeboten hat. Ganz im Gegenteil. Die haben auch von hinten raus ein richtig gutes Passspiel aufgezogen und uns 2-3 mal schon auch vor größere Probleme gestellt und hätten mit ein bisschen Fortune schon auch in Führung gehen können, (…) vielleicht sogar müssen. (…) Den Löwen wünsche ich alles Gute für die zweite Hälfte der Meisterschaft. Wenn Ihr da dran bleibt und weiter so Fußball spielt, (…) ist da noch einiges möglich.”

Für sein Team hofft Eichner nach drei Auswärtsspielen im laufenden Wettbewerb endlich auch eine “Losfee mit Esprit”, also ein Partie im heimischen Wildpark – im Idealfall vor Zuschauern.

Köllner hadert mit Chancenverwertung

Auch Michael Köllner zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Team, haderte jedoch mit der Chancenverwertung in der ersten Hälfte.

“Wir wollten den Gegner gut beschäftigen, wollten selber unser Spiel auch durchziehen. Das ist uns in der ersten Halbzeit vorzüglich gelungen. Leider hat der besondere i-Punkt noch gefehlt, dass wir in Führung gegangen wären. Da waren riesige Möglichkeiten da von Greilinger, Bär und Lex. (…) In der zweiten Halbzeit mussten dann wir leiden. Schade, dass das Tor dann so zustande gekommen ist. Schade für uns als Mannschaft, schade aber auch für Fabian Greilinger, dem dann so ein dummes Ding passiert, dass der Ball vom Knie an die Hand springt. Dann hat sich die Mannschaft kurz geschüttelt und wir haben mit Tallig und Steinhart nochmal gute Chancen gehabt, um das Spiel auszugleichen. (…) Am Ende überwiegt (…) dann doch die Zufriedenheit und der Stolz, dass wir in dem Wettbewerb drei richtig gute Spiele hinbekommen haben.”

Diesen Schwung gilt es mit in die Liga zu nehmen und fleißig Punkte zu sammeln.

Fehlende Zuschauer als Faktor

Während andernorts Fans ins Stadion dürfen, gilt in Bayern weiterhin: “Wir müssen draußen bleiben.” Für Löwen-Trainer Michael Köllner ein nicht zu unterschätzender Faktor.

“Heute mit einem ausverkauften Grünwalder Stadion wäre die Mannschaft nochmal über sich hinausgewachsen. Dann wäre in der Phase in der zweiten Halbzeit, in der wir gelitten haben, das Publikum gekommen und hätte uns – wie gegen Schalke – nochmal richtig getragen und nach vorne gebracht. So ist es natürlich schade für uns, wenn wir als Drittligist ins Achtelfinale kommen und dann ohne Zuschauer spielen müssen. Das ist für uns schon ein erheblicher Nachteil gewesen. Nichtsdestotrotz haben wir ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und das werden wir auch mitnehmen in die nächsten Wochen.”

Die nächste Partie steht bereits am Samstag auf dem Programm. Die Löwen treffen im Olympiastadion auf Türkgücü München und wollen sich in der Liga weiter in Richtung Tabellenspitze heranpirschen.

Giesinger Gedanken nach der Pokalniederlage gegen den KSC: Der Traum ist ausgeträumt

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Schade, da war mehr drin. Gestern unterlagen unsere Löwen dem KSC mit 0:1. Damit ist der Traum von weiteren Pokalsensationen mit dem TSV 1860 München erstmal ausgeträumt. Ich bin traurig, obwohl es eigentlich nicht wirklich einen Grund dazu gibt.

Disziplinierter KSC schaltet die Löwen aus

Der KSC kam gut vorbereitet nach Giesing und hatte gegenüber Darmstadt 98 und Schalke 04 den Vorteil, dass das Grünwalder Stadion gestern leer bleiben musste. So entfiel der phänomenale Support der frenetischen Löwenfans und der KSC musste “nur” gegen elf Löwen auf dem Platz kämpfen und nicht auch noch gegen die entfesselte Kulisse des Sechzgerstadions. Der KSC spielte eine sehr disziplinierte erste Hälfte, wollte den Löwen nicht ins Messer laufen und war sehr darauf bedacht, stets die Ordnung zu behalten. Sechzig fehlte der Rückenwind durch die Zuschauer, obwohl die Löwen durchaus forsch nach vorne spielten.

Leider wird kein Ball ins Tor geschrien

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem kein Klassenunterschied zu erkennen war. Bär und Greilinger hatten gute Chancen für den TSV 1860 München, leider konnten die Bälle heute nicht kollektiv ins Tor geschrien werden so wie gegen Schalke. Nach der Pause hatte der KSC seine stärkste Phase und sorgte durch ein Abseitstor für den historischen ersten Einsatz des VAR im Sechzgerstadion. Am Ende war es ein unglücklicher, aber berechtigter Elfmeter, der das Spiel entschied. Unglücksrabe war Fabi Greilinger, dem bei einer Grätsche der Ball sehr unglücklich an die Hand sprang. Leider konnten die Löwen dann ohne Support von außen keinen wirklichen Druck entwickeln. Tallig hatte in der 76. Minute noch die beste Ausgleichsmöglichkeit und Steinhart hätte in der Nachspielzeit mit Glück noch den Lucky Punch setzen können.

Damit ist das Pokalabenteuer Löwen zu Ende

Schade, aber man musste sich dem KSC geschlagen geben. Wenn man die Chancen in der ersten Hälfte genutzt hätte… Aber hätte, wäre und aber… Es hat nicht gereicht und die Reise der Löwen durch den DFB-Pokal ist zu Ende. Das macht mich doch trauriger als ich vorher gedacht hatte. Aber eigentlich brauchen wir nicht traurig sein. Das Pokalabenteuer der Löwen bestand aus drei Kapiteln, das waren zwei mehr als man erwarten konnte. Im ersten eliminierte der TSV 1860 München die Lilien aus Darmstadt im Elfmeterschießen. Es war das erste Elfmeterschießen, das ich mit meinem Sohn im Stadion erleben durfte. Weit nach Mitternacht kehrten wir in dieser lauen Sommernacht sehr glücklich nach Hause zurück. Ein toller Abend für die Löwenfans und ganz besonders für Vater und Sohn Enn.

Heimkehr nach dem Pokalsieg gegen Darmstadt

Schalke, der Saisonhöhepunkt!

Und dann der unvergessene Oktoberabend gegen Schalke 04. Niemand, der im Stadion war, wird diesen Abend je vergessen können. Die Löwen legten los wie die Feuerwehr, Lex brachte das Stadion nach 5 Minuten zur Extase, die ohne Unterbrechung bis zum Schlusspfiff andauerte. Die Mannschafte bedankte sich nach dem Spiel eigens mit einem youtube-Video für die grandiose Unterstützung. Mir ging es in diesen Tagen nicht gut, aber meine Freunde und die Löwen zauberten mir an diesem wunderbaren Abend ein nicht für möglich gehaltenes Lächeln ins Gesicht. Der Höhepunkt des Pokalabenteuers. Vielleicht sogar der ganzen Saison. Wer weiß…

DFB Pokal: TSV 1860
Die Löwen feiern mit den Fans nach dem unglaublichen Sieg gegen Schalke

Der Traum ist ausgeträumt

Leider ist der Traum von weiteren Kapiteln seit gestern Abend ausgeträumt. Zu clever und diszipliniert traten die Karlsruher auf. Am Ende fehlten den Löwen die zündenden Ideen, um das Abenteuer weiter zu schreiben. Aber sie haben alles gegeben, waren einer mehr als soliden Zweitligatruppe ebenbürtig und hatten Pech mit dem Handelfmeter. Mehr kann man nicht verlangen und ich bin stolz, dass wir es als einziger Drittlist und einzige Mannschaft aus Bayern ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschafft haben. Obwohl mit etwas Glück… Naja, lasst uns nicht traurig sein! Sind wir stolz auf unsere Löwen, die zwei Zweitligisten rausschmeißen konnten! Und uns zwei unvergessliche Pokalabende schenkten!

Mein größter Albtraum bleibt mir erspart

Außerdem hat es etwas Gutes, dass dieser Traum jetzt ausgeträumt ist. Kürzlich wälzte ich mich in einer unruhigen Nacht hin und her und hatte einen grauenhaften Albtraum: Die Löwen qualifizierten sich für das DFB-Pokalfinale und dieses musste als Geisterspiel stattfinden… Daher Toto-Pokal Halbfinale in Aubstadt gewinnen, Toto-Pokal holen und dann nächste Saison nach beendeter Pandemie nach Berlin! Man wird ja wohl noch träumen dürfen…

 

TSV 1860 scheitert im Achtelfinale am Karlsruher SC

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Nach großem Kampf gegen den Karlsruher SC muss sich der TSV 1860 München im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal verabschieden. Vor allem in der ersten Halbzeit spielten die Löwen eine starke Partie, konnten sich aber für ihren Einsatz nicht mit einem Tor belohnen.

Leere Ränge im Sechzgerstadion und Temperaturen etwas über null Grad: trotzdem war die Mannschaft des TSV 1860 München bis in die Haarspitzen motiviert und wollte mit dem Karlsruher SC einen weiteren Zweitligisten aus dem DFB-Pokal werfen. Trainer Michael Köllner musste aufgrund der Willsch-Verletzung einmal reagieren und brachte Erik Tallig von Anfang an.

Videobeweis Premiere Für Den TSV 1860 München Gegen Den Karlsruher SC Im DFB Pokal Achtelfinale 2021 22
Zum ersten Mal im Grünwalder Stadion: der Videobeweis

Genuss für Taktikfüchse

Die Löwen agierten im 5-2-1-2 mit Tallig und Dressel vor der Abwehrkette, der KSC setzte dem wie erwartet ein 4-3-3 entgegen. Nach kurzer Orientierungsphase fanden die Löwen schnell in ihre Aufstellung und machten den Gästen in der Folge das Leben schwer. Mehr noch: immer wieder kamen sie mit schnellen Gegenstößen gefährlich vor das Tor der Badener. Doch Bär (10.) und Greilinger (13.) verpassten es, den TSV 1860 gegen den Karlsruher SC in Führung zu schießen. Der KSC kam im ersten Durchgang kaum gefährlich vor das Tor von Marco Hiller. Wenn überhaupt wurde er durch Fernschüsse geprüft, die aber allesamt kein Problem für den Mann im Löwen-Tor darstellten.

Elfmetertor für den Karlsruher SC besiegelt Niederlage des TSV 1860 München

Mit Wiederanpfiff merkte man das erste Mal, wer hier der Zweitligist und somit Favorit war. Der Karlsruher SC trat nun deutlich druckvoller auf, vor allem in der ersten Viertelstunde in der 2.Halbzeit hatte der TSV 1860 München damit seine Probleme. Es dauerte auch nicht lang, ehe der Ball das erste Mal im Tor der Löwen lag. Doch nach einem Pfostentreffer von Schleusener stand Cueto im Abseits (51.). Auch die allererste Überprüfung durch den Videoschiedsrichter änderte an dieser Entscheidung nichts.

Gerade als der TSV 1860 wieder etwas besser in die Partie gefunden hatte, ertönte ein Elfmeterpfiff. Greilinger, der wieder eine gute Leistung zeigte, prallte der Ball vom eigenen Bein in einer Grätschbewegung an den Arm. Schiedsrichter Peters zeigte auf den Punkt, Wanitzek schickte Hiller in die falsche Ecke und traf zum Tor des Tages (69.). Mit dem Treffer änderte der KSC seine Spielweise und verschob seine Pressinglinie nun deutlich weiter nach hinten.

Karlsruher SC Trifft Per Elfmeter Im DFB Pokal Achtelfinale Gegen Den TSV 1860 München
Der einzige Treffer des Tages: Wanitzek verlädt Hiller

Den neu gewonnenen Platz nutzten die Löwen und versuchten noch einmal alles, um die Niederlage abzuwenden. Die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich bot sich Tallig, doch frei vorm Torhüter schoss er diesen an (76.). Der TSV 1860 setzte weiter nach; Köllner brachte mit Linsbichler, Staude und Biankadi mehrere frische Offensivkräfte. Doch die letzte Chance zum 1:1 sollte sich einem Verteidiger bieten. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld herrschte Unordnung im Karlsruher Strafraum, sodass Steinhart links im Sechzehnmeterraum an den Ball kam. Den schlecht positionierten Torwart konnte er jedoch nicht überwinden und schoss den Ball stattdessen deutlich über das Tor (90.+4).

Kurz darauf beendete der Unparteiische die Begegnung. Der TSV 1860 München verpasst das Viertelfinale im DFB-Pokal, der Karlsruher SC hingegen freut sich über den ersten Einzug in die Runde der letzten acht seit über zwei Jahrzehnten.

Aufstellung TSV 1860: 1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia – 11 Greilinger (89. 5 Moll), 20 Deichmann – 14 Dressel, 8 Tallig, 31 Neudecker (72. 23 Staude) – 7 Lex (C) (81. 19 Biankadi), 15 Bär (72. 22 Linsbichler)

Tor: 0:1 Wanitzek (69., Handelfmeter)

Endstand TSV 1860 München Karlsruher SC DFB Pokal Achtelfinale 0 1

Liveticker: TSV 1860 München – Karlsruher SC (Achtelfinale DFB-Pokal)

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sechzger.de Liveticker TSV 1860 München - Karlsruher SC im Achtelfinale des DFB-Pokals

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker beim Achtelfinale im DFB-Pokal der Saison 2021/22 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem Karlsruher SC!

Nach dem SV Darmstadt 98 und dem FC Schalke 04 versucht sich im Achtelfinale des DFB-Pokals mit dem Karlsruher SC der nächste Zweitligist und will die Löwen bezwingen. Diese wiederum wollen den dritten höherklassigen Konkurrenten aus dem Wettbewerb schmeißen. sechzger.de begleitet das heutige Duell live aus dem Grünwalder Stadion und mit Bildern sowie Eindrücken aus Giesing.

Aufstellung:
1 Hiller – 36 Steinhart, 6 Salger, 27 Belkahia – 11 Greilinger (89. 5 Moll), 20 Deichmann – 14 Dressel, 8 Tallig, 31 Neudecker (72. 23 Staude) – 7 Lex (C) (81. 19 Biankadi), 15 Bär (72. 22 Linsbichler)

Bank: 40 Kretzschmar – 3 Lang, 5 Moll, 18 Knöferl, 19 Biankadi, 22 Linsbichler, 23 Staude, 30 Cocic, 34 Freitag

Tore: 0:1 Wanitzek (69., Handelfemeter)

Die Personalsituation

Nathan Wicht (Infekt) fällt weiterhin aus, Kevin Goden ist kürzlich erst wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Auch für Daniel Wein kommt heute noch kein Einsatz in Frage. Marius Willsch muss nach seiner Verletzung gegen Wiesbaden pausieren, Merveille Biankadi könnte hingegen in den Kader zurückkehren.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Moll, Lang, Dressel und Salger haben gegen Darmstadt – Wein und Biankadi gegen Schalke die gelbe Karte gesehen. Eine Sperre bei einer möglichen Viertelfinal-Teilnahme droht ihnen damit allerdings nicht.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Karlsruher SC außer im Liveticker noch verfolgen?

Die Übertragungsrechte am DFB-Pokal hat der Bezahlsender sky inne. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das Spiel einzeln zu buchen. Hierfür muss die App des Anbieters onefootball heruntergeladen werden. Im Anschluss ist mit wenigen Klicks die Buchung möglich, ein Spiel kostet ab 3,99€ (nur auf dem Handy oder Tablet möglich).

Weder MagentaSport noch Free-TV sind heute abend eine Möglichkeit, um das Spiel zu verfolgen. Zudem sind im Grünwalder Stadion keine Zuschauer zugelassen.

Dafür ist das Löwen-Radio vor Ort und geht für euch live auf Sendung. Die Moderatoren Gilbert Kalb und Jan Mauersberger führen euch durch die 90 Minuten, an dessen Ende hoffentlich unsere Löwen im Viertelfinale stehen.

Babak Rafati: Siegtor des TSV 1860 gegen Wehen Wiesbaden irregulär

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Richy Neudecker und Stefan Lex erzielen das Siegtor des TSV 1860 gegen den SV Wehen Wiesbaden
Richy Neudecker tritt den Freistoß zum 3:2

Viel wurde gesprochen und geschrieben über den zweiten Treffer des SV Wehen Wiesbaden gegen die Löwen. Ging dem 0:2 eine Abseitsstellung voraus, die abgepfiffen hätte werden müssen? Ja, sagt Experte Babak Rafati, der zudem auch das Siegtor des TSV 1860 in Frage stellte.

Aktives Abseits vor dem 0:2

Wir hatten es ja bereits vermutet, nun bestätigte auch liga3-online-Experte Babak Rafati unseren Verdacht.

“Auch wenn Lankford den Ball nicht berührt, was für eine strafbare Abseitsposition auch nicht maßgeblich ist, irritiert er zunächst seinen Gegenspieler, in dem er zum Ball läuft und im letzten Moment abstoppt. Zudem kreuzt er den Weg von Salger und hindert diesen im Zweikampf, an den Ball zu kommen. Diese beiden Einzelaktionen sind schon jeweils an sich ein Kriterium für eine Abseitsposition, sodass der anschließende Treffer nicht hätte zählen dürfen. Eine Fehlentscheidung, weiterspielen zu lassen.”

So weit, so gut…

Siegtor des TSV 1860 irregulär?

Doch nicht nur in der angesprochenen Szene zeigte sich Rafati mit der Entscheidung des Kollegen Eric Müller unzufrieden. Auch beim Siegtor des TSV 1860 hätte der ehemalige FIFA-Schiedsrichter anders entschieden.

“Nach einem Freistoß von Neudecker bekommt Mitspieler Lex den Ball an den Arm, und von da aus prallt der Ball (…) direkt ins gegnerische Tor. (…) Somit liegt eine Unmittelbarkeit vor, sodass das Tor nicht hätte zählen dürfen. Sicherlich hat der Schiedsrichter in der Dynamik des Ablaufs und im Spielerpulk nicht wahrgenommen, dass der Ball vom Arm abgeprallt ist. Daher eine schwierige Situation für ihn. Dennoch eine Fehlentscheidung, das Tor für 1860 München anzuerkennen.”

Auch beim Ausgleichstor von Salger ging ein unabsichtliches Handspiel (von Belkahia) voraus, eine Unmittelbarkeit sei da jedoch nicht gegeben gewesen. Insofern war es richtig, weiterspielen zu lassen und den Treffer der Löwen anzuerkennen.